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Secrets of the Biblical Creation Story
GA 122

20 August 1910, Munich

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Fünfter Vortrag

The Forming and Creating of Beings by the Elohim. The Aeons or Time-Spirits

[ 1 ] Wir haben darauf hingewiesen, wie in der Schilderung des Erdenwerdens durch die sogenannte Genesis zunächst eine Wiederholung jener früheren Zustände der Entwickelung gegeben ist, die heute nur durch die hellseherische Forschung, also das, was wir als die Quelle der anthroposophischen "Weltanschauung bezeichnen, gewonnen werden können. Wenn wir uns noch einmal vor die Seele rücken, was wir so über die Entwickelungszustände gewonnen haben, in Zeitläufen, da von unserem Erdenhaften noch nichts vorhanden war, dann weisen wir darauf hin, daß das, was später unser Sonnensystem geworden ist, dazumal beschlossen war in einem planetarischen Dasein, das wir als den alten Saturn bezeichnen. Und wir halten recht fest im Auge, daß dieser alte Saturn ein Ineinanderweben von bloßen Wärmezuständen war, ein Ineinanderweben von Wärmeverhältnissen. Derjenige, welcher nach unseren gegenwärtigen physikalischen Begriffen etwa Anstoß daran nehmen könnte, daß von einem 'Weltenwesen geredet wird, das nur in Wärme ist, den verweise ich auf das, was ich vorgestern gesagt habe, daß nämlich alle Einwände sogenannter moderner Wissenschaftlichkeit, die gegen das, was heute und auch sonst hier gesagt wird, erhoben werden können, von mir selbst erhoben werden könnten. Nur ist nicht die Zeit, in diesen Vorträgen alles das, was gutgläubige moderne Wissenschaft sagen kann, auch wirklich zu berühren. Den Quellen der geisteswissenschaftlichen Forschung gegenüber nimmt sich das, was aus diesem ganzen Umfange der modernen Wissenschaft gesagt werden könnte, recht dilettantisch aus. Ich werde ja, um gerade mancherlei, was von dieser Seite auftaucht, zu berücksichtigen, einmal damit beginnen, und zwar zunächst wohl von meinem Prager Zyklus an, der im Verlaufe des nächsten Frühlings gehalten werden soll, nicht nur von all dem zu sprechen, womit man Anthroposophie begründen kann, sondern, damit die modernen Gemüter sich dann beruhigen können, auch von dem, womit man Anthroposophie widerlegen kann. Deshalb werden meinem Prager Vortragszyklus zwei öffentliche Vorträge vorangehen, von denen der erste heißt «Wie widerlegt man Anthroposophie?» und der zweite «Wie begründet man Anthroposophie?» Und diese Vorträge werde ich dann an anderen Orten halten, und es werden dann die Menschen schon sehen, daß von uns selbst alles das gesagt werden kann, daß uns selbst voll bewußt ist, was etwa von dieser oder jener Seite eingewendet werden kann gegen das, was auf anthroposophischem Boden gelehrt wird. Anthroposophie ist in sich ganz fest begründet, und diejenigen, die da glauben sie widerlegen zu können, die kennen sie eben noch nicht. Das wird im Laufe der Zeit hinlänglich gezeigt werden. In bezug auf jenen Wärmezustand des alten Saturn darf ich auch noch auf einige Bemerkungen verweisen, die ich in meiner «Geheimwissenschaft» gemacht habe, durch die sich auch diejenigen einigermaßen beruhigen können, die sich gezwungen fühlen, nach ihrer wissenschaftlichen Erziehung Einwendungen dagegen zu machen.

[ 1 ] We have pointed out that in the Genesis account of the coming into existence of the earth, there is first of all a recapitulation of those earlier stages of evolution which today can only be reached through the clairvoyant investigation which we recognise as the source of our anthroposophical world outlook. If we recall what we have learnt from that source about the conditions of evolution in periods prior to the existence of our earth, we remember that what later became our solar system was contained in a planetary existence which we call Saturn. We must be quite clear that this ancient Saturn consisted solely of interrelationships of warmth. If anyone, from the standpoint of modern physics, raises an objection to my speaking ofa cosmic body consisting only of warmth, I must refer him to what I said two days ago—that I could myself raise all the scientific objections against the things said here today or at any other time. But there is really not time in these lectures to touch on what this gullible modern science has to say. Faced with the sources of spiritual scientific investigation, the whole range of modern scientific knowledge seems pretty amateurish. I do intend one day to deal with many of the objections raised. I shall probably begin next spring at the time of my lecture cycle in Prague; and I shall there speak not only of the whole basis of Anthroposophy, but in order to satisfy contemporary minds, I shall speak also of the arguments against it. My Prague cycle will be preceded by two public lectures, of which the first will be called: How can Anthroposophy be refuted? And the second: How can Anthroposophy be substantiated?1These lectures were in fact given in Prague in March 1911, and repeated in Stuttgart in November of the same year, and again in Munich and Berlin in 1912. Only the Berlin lectures have been published. (Ergebnisse der Geistesforschung, Basle, 1941.) They have not been translated. Later I shall repeat these lectures at other places, and people will then see that we are fully aware of the objections which can be made against what is taught in Anthroposophy. Anthroposophy has a firm foundation, and those who think they are able to refute it do not yet understand it. Time will show in the long run that this is so. As to Saturn's state of warmth, let me once more draw attention to certain observations in my book Occult Science, which may also help to satisfy those who are prompted by their scientific training to object.

[ 2 ] Nach Voraussetzung dieser Worte will ich also wiederum ganz frank und frei von anthroposophischem Gesichtspunkte aus sprechen ohne Rücksicht auf das, was etwa, gut gemeint, gegen diese Dinge vorgebracht werden kann.

[ 2 ] Having said this, I feel free to resume my exposition from the anthroposophical standpoint, without further reference to well-meant objections.

[ 3 ] Ein Ineinanderweben also von Wärmezuständen war im alten Saturndasein vorhanden. Das wollen wir einmal ganz fest ins Auge fassen. Im Sinne der Genesis wiederholt sich innerhalb des Erdenwerdens dieser alte Saturnzustand, der, wie gesagt, ein Ineinanderweben von Wärme- oder Feuerverhältnissen ist. Das ist das erste, was wir festhalten wollen im elementarischen Dasein. Und ich bitte Sie, dabei durchaus zu berücksichtigen, in welchem Sinne wir bei einem so hohen Daseinszustand, wie es der des alten Saturn ist, von Wärme oder Feuer sprechen. Dem, was wir da als Wärme oder Feuer bezeichnen, kommen wir nicht nahe, wenn wir etwa ein Streichholz oder eine Kerze anzünden und die Wärme oder das Feuer im physischen Dasein studieren. Wir müssen uns vielmehr das, was wir hier Wärme, was wir hier Feuer nennen, viel geistiger oder, besser gesagt, seelischer denken. Wenn Sie sich durchfühlen als ein in sich Wärme tragendes Wesen, wenn Sie sozusagen Eigenwärme fühlen, seelisch Eigenwärme erleben, dann wird es gut sein, wenn Sie dieses Eigenerlebnis, dieses Gefühlserlebnis als etwas betrachten, was Ihnen eine ungefähre Vorstellung von dem Ineinanderweben der Wärmeverhältnisse im alten Saturn geben kann.

[ 3 ] In Saturn, then, there was an interweaving of varying conditions of warmth. Let us get hold of that quite clearly. The Genesis account describes a repetition within the developing earth of this ancient Saturn state, these relationships of warmth or fire. That is the first thing in the elementary existence which we have to hold fast to. But mark, please, in what sense we speak of warmth or fire in the case of such a lofty existence as that of the Saturn evolution. We shall not get anywhere near it by striking a match or lighting a candle and examining the warmth of physical existence. We have to think of it as much more spiritual—or perhaps better say more psychic. Feel your way into yourself as a warmth-bearing being—and this feeling of your own warmth, experience of your own soul-warmth, will give you a proximate idea of that interweaving warmth in Saturn.

[ 4 ] Dann dringen wir vorwärts bis zum alten Sonnenzustand, dem zweiten der Entwickelungszustände unseres Planeten, und sprechen innerhalb des elementarischen Daseins davon, daß sich die Wärme verdichtet hat zu dem, was wir gasig oder luftförmig nennen können. Wir haben also im elementarischen Dasein der alten Sonne Wärme und Gas- oder Luftförmiges zu unterscheiden. Wir haben aber schon darauf hingewiesen, daß mit der Verdichtung der Wärme in das Luftförmige hinein, also mit einem Hinuntersteigen der elementarischen Zustände nach dem Dichteren, verknüpft ist ein Hinaufsteigen, wenn wir es so nennen dürfen, nach dem Dünneren, nach dem mehr Ätherischen, so daß, wenn wir den nächsten elementarischen Zustand unterhalb der Wärme als luftartig bezeichnen, wir den nächsten Zustand oberhalb der Wärme als lichtartig bezeichnen müssen, als lichtartigen Äther. Wenn wir also die gesamten elementarischen Verhältnisse während des alten Sonnenzustandes ins Auge fassen, dann wollen wir sagen: Es ist in der alten Sonne vorhanden gewesen ein Durcheinanderweben von Wärme, Licht und Luft, und alles das, was da gelebt hat während dieses alten Sonnenzustandes, das offenbarte sich innerhalb dieser Zustände von Wärme, Licht und Luft. Nun müssen wir uns noch einmal klarmachen, daß wenn wir den Blick bloß auf diese elementarischen Offenbarungen von Wärme, Licht und Luft richten, daß wir dann sozusagen nur die Außenseite, die Maja, die Illusion dessen haben, was eigentlich vorhanden ist. In Wahrheit sind es geistige Wesenheiten, die sich mittels der Wärme, des Lichtes und der Luft nach außen hin kundgeben. Es wäre etwa so, wie wenn wit unsere Hand in einen erwärmten Raum hineinstreckten und uns sagten: daß da Wärme ist in diesem Raum, hat seinen Grund darin, daß da ein Wesen ist, das Wärme verbreitet und in der Wärmeverbreitung ein Mittel der Offenbarung hat.

[ 4 ] Then we pass on to the Sun, the second phase of the evolution of our planet, and speak of how in elementary existence warmth condensed to the gaseous or aeriform. Thus in the elementary existence of the Sun we have to distinguish between warmth and the gaseous or aery. We have already pointed out that together with the condensation of warmth into air—that is to say, with the descent of the elemental consistency in the direction of density—there is a corresponding ascent towards a more rarefied, more etheric condition, so that if we call “air” the elementary condition next below warmth, we must call the condition next above warmth, light, or light-ether. Thus, if we look at elementary conditions as a whole during the Sun evolution, we shall say that in the Sun there is an interpenetration of warmth, light and air, and all life during that time manifested itself within this condition of warmth, light and air. Now we must once more make clear that if we take into consideration only these elementary manifestations of warmth, light and air, we are only considering the outer aspect—the maya, the illusion—of what is really there. In reality spiritual Beings are announcing themselves externally by means of warmth, light and air. It is somewhat as if we were to stretch out our hand into a heated space and say to ourselves: “Since there is warmth in this space, there must be a Being who disseminates this warmth, and finds thereby means of manifestation.”

[ 5 ] Wenn wir nun zum alten Monde vorschreiten, dann haben wir den mittleren Zustand wiederum als die Wärme, nach unten die Verdichtung der Wärme in Luft- oder Gasförmiges und noch weiter unten die Verdichtung ins Wäßrige. Das Licht wird wiederum herübergenommen. Wir haben dann gleichsam über dem Licht liegend als einen feineren, mehr ätherischen Zustand das, was ich schon charakterisiert habe, indem ich sagte: Was innerhalb unserer Materien als jenes ordnende Prinzip wirkt, das die chemischen Verbindungen und die chemischen Zerspaltungen zustande bringt, das, was der Mensch mit seinen äußeren Sinnen nur dann erkennt, wenn es sich durch das Instrument der Luft überträgt, was aber in einer . geistigen Art allem Dasein zugrunde liegt, das können wir als einen Klang- oder Schalläther bezeichnen oder auch, weil ja dieser geistige Schall das materielle Dasein ordnet nach Maß und Zahl, als den Zahlenäther. —- Wir sagen also: Wir steigen auf vom Licht zum Schall, verwechseln diesen Schall aber nicht mit dem äußeren Schall, der durch die Luft vermittelt wird, sondern sehen in ihm etwas, das nur wahrnehmbar ist, wenn der hellseherische Sinn des Menschen in gewisser Weise erweckt ist. — Innerhalb dieses alten Mondes also, in allem, was da ist im alten Monde selbst und was da wirkt von außen her, in all dem haben wir zu sehen an elementarischen Zuständen Wärme, Luft, Wasser, Licht, Schall.

[ 5 ] When we pass on to the Moon, there again we have warmth as the middle condition, condensing below into air or gas and still further below into water. Light once more makes its appearance above. Then, above the light, we have a finer, more etheric state. I have already said that we may give the name “sound-ether” to what works within substances as an organising principle, causing chemical combinations and chemical analyses; it is something which man can only recognise with his external senses when it is transmitted by the air, but it lies spiritually behind all existence. We might call it “ringing” or tonic ether. Alternatively, because this spiritual sound organises material existence according to number and weight, we might also call it the ether of numbers. Thus we rise from light to sound, but we do not confuse this sound with the external sound which is carried over the air, but recognise it as something which is only perceptible when the clairvoyant sense is in some way awakened. Thus both in the Moon itself and in what works upon it from without we have to see, in elementary form, warmth, air, water, light and sound.

[ 6 ] Indem wir dann zum vierten Zustand aufsteigen, zum eigentlichen Erdenwerden, da fügen sich hinzu als neue Verdichtungen und Verdünnungen dieser elementarischen Zustände nach unten und nach oben das Erdige oder das Feste und das, was wir den eigentlichen Lebensäther nennen, einen noch feineren Äther als den Tonäther. So daß wir das elementarische Dasein des Erdenhaften so schildern können: Die Wärme ist wiederum als der mittlere Zustand vorhanden, als Verdichtungszustände haben wir Luftförmiges, Wäßriges und Festes, als Verdünnungszustände aber Licht-, Schallund Lebensäther. — Ich mache ausdrücklich noch einmal, damit gar nichts undeutlich bleibt in dieser Auseinandersetzung, klar, daß das, was als Erdiges oder als Festes bezeichnet wird, nicht verwechselt werden darf mit dem, was die heutige Wissenschaft als Erdiges bezeichnet. Was hier in unseren Auseinandersetzungen so bezeichnet wird, das ist etwas, was in unserer Umgebung nicht unmittelbar zu sehen ist. Im Sinne des Okkultismus ist allerdings das, worauf wir schreiten, wenn wir den Boden unserer Erde überschreiten, Erde, insofern es fest ist, aber auch Gold und Silber und Kupfer und Zinn sind Erde. Alles das, was Fest-Stoffliches ist, ist im Sinne des Okkultismus Erde. Der heutige Physiker wird natürlich von seinem Gesichtspunkt aus sagen: Diese ganze Unterscheidung ist nichts; wir unterscheiden unsere verschiedenen Elemente, aber von dem, was diesen Elementen gleichsam wie ein Urstoff, wie ein Erdiges zugrunde liegen soll, davon wissen wir nichts. — Erst wenn der seherische Blick dasjenige durchdringt, was in den äußeren Elementen der Wissenschaft, in den etlichen siebzig Elementen gegeben ist, und nach dem Grunde der festen Elemente sucht, nach den Kräften, die die Materie in den festen Zustand fügen, erst wenn man also hinter das sinnliche Dasein dringt, dann findet man jene Kräfte, die das Feste, das Flüssige, das Luftförmige im Sinne des Okkultismus konstruieren, bilden, zusammensetzen. Und von dem ist hier die Rede. Und davon ist auch die Rede in der Genesis, wenn man sie recht versteht. Von diesen vier Zuständen müssen wir also dann sagen, zum Verständnis der Genesis, daß sich die drei ersten in unserem Erdendasein in irgendeiner Weise wiederholen müssen, der vierte aber als ein neuer auftritt innerhalb unseres Erdendaseins.

[ 6 ] When we reach the fourth condition, and with it the coming into existence of the earth proper, a further stage of condensation and a further stage of rarefaction are added—below, the earthy or solid; above, the life-ether, which is a still finer ether than the sound-ether. So we may describe the elementary existence of the earth in this way. Warmth is again the middle state; as denser conditions we have air, water, solid; as rarer conditions we have light, sound and life ethers. In order to be quite sure that nothing is left vague in this exposition, I will once more state explicitly that what I describe as “earth” or “solid” must not be confused with what modern science calls earth. What is described here is something which is not directly visible around us. Of course, what we tread upon when we tread the earth's soil is earth, in so far as it is solid; but so are gold, silver, copper and tin, earth. Everything of a solid material nature is earth in the sense of occultism. The modern physicist will of course say that there is nothing in this distinction—that he himself differentiates between our various elements, but that he has no knowledge of any primeval substance lying behind those elements. It is only when the clairvoyant eye penetrates the external elements—some severity of them—and seeks the basis of solidity, when he looks for the forces which organise matter into the solid state, it is only then that he discovers the forces which construct, which build, which combine solid, liquid and gaseous. That is what we are referring to here, and that too is what Genesis is referring to. We shall, then, expect to fmd that according to Genesis the three earlier conditions are in some way recapitulated in earth existence, but that the fourth state appears as something new.

[ 7 ] Versuchen wir einmal, daraufhin unsere Genesis zu prüfen. Versuchen wir sie zu prüfen mit den Mitteln, die wir uns schon angeeignet haben in den vorangegangenen Tagen. Wir müßten also in unserem Erdenwerden eine Art Wiederholung des alten Saturnzustandes finden. Wir müßten, mit anderen Worten, die alte Saturnwärme wiederfinden, wie sie wirkt als Ausdruck eines GeistigSeelischen. Und wir finden sie, wenn wir die Genesis in richtiger Weise verstehen. Ich habe Ihnen gesagt, daß die Worte, die da gewöhnlich übersetzt werden «Der Geist der Elohim brütete über den Wassern», eigentlich bedeuten, daß das Geistig-Seelische der Elohim sich ausbreitet und daß jenes wärmehafte Element, das wir im Brüten hinunterstrahlend uns denken müssen vom Huhn in die Eier hinein, daß dieses Element durchzieht, was damals vom elementarischen Dasein vorhanden war. In den Worten «Der Geist der Elohim durchstrahlte wärmebrütend das elementarische Dasein, oder die Wasser» haben Sie angedeutet die Wiederholung der alten Saturnwärme.

[ 7 ] Let us check the account by the same method that we used in earlier lectures. In the coming into existence of our earth we should expect to find a repetition of the Saturn state. In other words we should expect to fmd the Saturn warmth working as an expression of a soul-spiritual. And this is what we do find, if we understand the account rightly. I have told you that the words which are usually translated And the Spirit of God moved upon the face of the waters really mean that the soul-spiritual of the Elohim expanded and that a warmth element—the kind of warmth we conceive to be rayed down from the hen to the egg in the act of brooding—penetrated the existing elementary condition. In saying “The spirit of the Elohim radiates as a brooding warmth through the elementary existence, or the waters,” you indicate the recapitulation of the Saturn warmth.

[ 8 ] Gehen wir weiter. Der nächste Zustand müßte derjenige sein, der eine Wiederholung des alten Sonnendaseins darstellt. Nehmen wir jetzt zunächst nicht Rücksicht auf das, was wir im elementarischen Sonnendasein als einen Verdichtungszustand haben, was von der Wärme zur Luft wurde, sondern auf das, was als Verdünnung auftrat, auf das Lichtelement. Nehmen wir also die Tatsache, daß während des Sonnenhaften das Licht in unseren kosmischen Raum einschlägt, dann wird die Wiederholung dieses alten Sonnenzustandes im Erdenwerden das Einschlagen des Lichtes sein. Das ist gegeben in den urgewaltigen Worten «Und die Elohim sprachen: Es werde Licht! Und es ward Licht.»

[ 8 ] The next condition has to be one which represents a recapitulation of the Sun evolution. For the time being let us ignore the condensation process which goes on from warmth to air, and let us turn our attention to the process of rarefaction, to the element of light. Let us take the fact that during the solar period light penetrates into our cosmic space, and then the recapitulation of the ancient Sun evolution will be the permeation by light of our developing earth. That is announced in the mighty words: And God said, Let there be light: and there was light.

[ 9 ] Die dritte Wiederholung wird dadurch gegeben werden müssen, daß in bezug auf die feineren elementarischen Zustände das, was wir ordnenden Schall- oder Klangäther nennen, unser Erdenwerden durchstrahlt. Fragen wir uns also, ob auch dieser Mondenzustand in irgendeiner Weise in seiner Wiederholung angedeutet ist. Wie müßte er denn angedeutet sein in der Genesis? Etwa so, daß in die elementarischen Stoffverhältnisse des Erdenwerdens der Schall in ähnlicher Weise ordnend eingreift, wie wir es sehen, wenn wir mit dem Violinbogen eine Platte streichen, die mit feinem Staub bestreut ist, und dann die sogenannten Chladnischen Klangfiguren entstehen. Es müßte so etwas im Wiederholungszustand auftreten, was uns sagte: Es griff der Ton- oder Klangäther ein und ordnete die Materie in einer gewissen Weise. — Was aber wird uns von jenem Momente unseres Erdenwerdens gesagt, der auf die Lichtwerdung folgt? Da wird uns gesagt, daß etwas erregt wurde durch die Elohim inmitten der stofflichen elementarischen Massen, wodurch sich diese elementarischen Massen, wie ich Ihnen gestern charakterisiert habe, ordneten, indem sie nach oben strömten und nach unten sich sammelten. Ein ordnendes Kraftelement dringt ein und ordnet die elementarischen Massen, geradeso, wie der Schall hineindringt in die Staubmassen und die Chladnischen Klangfiguren bewirkt. Wie da der Staub sich ordnet, so ordnen sich die elementarischen Massen, indem sie nach oben strahlen und sich nach unten sammeln. Das Wort rakia, das da steht, um zu bezeichnen, was die Elohim da hineinfügten in die elementarischen Stoffmassen, ist ein schwer zu übersetzendes Wort, und die gebräuchlichen Übersetzungen reichen nicht hin, es in der richtigen Weise wiederzugeben. Wenn man alles zusammennimmt, auch rein philologisch, was heute zusammengetragen werden kann, um dieses Wort zu erklären, so muß man sagen: Es ist mit der Übersetzung Firmament oder auch Gezelt oder auch Ausdehnung nicht viel getan, denn in diesem Worte liegt etwas Aktives, etwas Erregendes. Und eine genauere Philologie würde finden, daß in diesem Worte gerade das liegt, was hier angedeutet worden ist: Die Elohim erregten in den elementarischen Stoffmassen etwas, was sich vergleichen läßt mit dem, was in den Staubmassen der Chladnischen Klangfiguren ertegt wird, wenn der Klang ordnend eingreift. Wie da der Staub sich ordnet, so wird nach aufwärts und nach abwärts die elementarische Stoffmasse geordnet am sogenannten zweiten Schöpfungstage. — So sehen wir also das Eingreifen des Klangäthers nach dem Lichtäther innerhalb der Genesis, und wir haben ganz sachgemäß mit dem sogenannten zweiten Schöpfungstage dasjenige vor uns, was wir in einer gewissen Beziehung als eine Wiederholung des Mondendaseins auffassen müssen.

[ 9 ] The third recapitulation, considered with reference to the finer elementary states, must consist in the fact that the organising, tonic or sound-ether permeates our nascent earth. Let us then ask ourselves whether there is in fact any indication of such a recapitulation of the Moon evolution in the Genesis account. What should we expect to find? We should expect the sound-ether to set to work to organise the elementary substance, rather as the fine powder spread on a plate is organised when we pass across the plate the bow of a violin, and the sound-forms of Chladni appear. There would have to be a recapitulation which would be recorded somewhat like this: “The tonic or sound-ether set to work to organise matter in a certain way.” But what is actually reported about the moment of creation which followed upon the coming into existence of light? We are told that something was stimulated by the Elohim in the material elementary mass which caused it to radiate in the upward direction and to gather itself together, to contract, in the downward direction, as I described to you yesterday. A force enters into the elementary matter and organises it, just as sound takes hold of the powder and brings about the Chladni figures. Just as the powder is organised, so the elementary mass is organised through the radiation upward of part of it, and the concentration downward of the other part. The word rakia, which is used to indicate what the Elohim introduced into the elementary matter, is difficult to translate, and the usual translations are inadequate to render it correctly. Even when one takes into account all that can today be contributed towards its elucidation, including what philology has to say, one is bound to confess that neither the translation “firmament” nor any of its variants takes us very far. For there is an element of activity, of stimulation in this word. And a more precise philology would fmd that there is contained in this word what I have just indicated—that the Elohim stimulated something in the elementary matter which may be compared with what is stimulated in the powder ofthe Chladni sound-figures when sound sets to work to organise it. As the powder is organised in the case of the Chladni sound-figures, so the elementary mass is disposed upward and downward on the second “day” of creation. Thus, in the Genesis account, following the intervention of the light-ether, we see that of the sound-ether, and the second “day” of creation gives us, quite in accordance with the facts, what we must understand as a recapitulation of the Moon evolution.

[ 10 ] Sie werden schon sehen, wie die Wiederholungen nicht in ganz eindeutiger Weise geschehen können, sondern wie sie gleichsam übereinandergreifen. Und was in scheinbarem Widerspruch in den heutigen Auseinandersetzungen zu den gestrigen erscheinen könnte, das wird sich schon klären. Die Wiederholungen geschehen so, daß zunächst eine Wiederholung stattfindet, wie ich sie jetzt erzähle, und dann eine umfassendere, wie ich sie schon gestern charakteri siert habe.

[ 10 ] You will soon see that these recapitulations cannot come about in an entirely straightforward manner, but that they overlap one another. And the apparent contradiction between today's exposition and that of yesterday will soon be explained. The recapitulation takes place in such a way that first there happens what I am now describing, and then there is a more comprehensive recapitulation, such as I described yesterday.

[ 11 ] Wir müssen nun erwarten, daß nach dem Moment des Erdenwerdens, wo also der Schalläther die Materien so geordnet hat, daß die einen nach oben strahlen und die anderen nach unten sich sammeln, nun etwas eingreift, was wir als einen feineren Zustand, als den eigentlichen erdenhaften, bezeichnet haben, das was wir das Leben, den Lebensäther genannt haben. Es müßte also auf den sogenannten zweiten Schöpfungstag etwas folgen, was uns anzeigen würde, daß in die elementarischen Massen unserer Erde Lebensäther einströmte, so wie zuerst Licht und ordnender Schalläther eingeströmt sind. Wir müßten etwas haben in der Genesis, was uns andeutete: da zuckte hinein Lebensäther und brachte das Leben zur Erregung, zur Entfaltung. — Sehen Sie sich den dritten Moment an im Erdenwerden in der Genesis. Da wird Ihnen erzählt, wie die Erde hervorsprossen läßt das Grüne, das Lebende, das Kraut- und Baumartige — wie ich gestern gesagt habe: artgemäß. Da haben Sie lebendig dargestellt das Hineinströmen des Lebensäthers, der das alles hervorruft, was für den dritten Tag gesagt wird.

[ 11 ] After the moment when the sound-ether has so disposed the substances that some radiate upward, and others accumulate below, we should expect to find that something sets to work as a still finer condition, one which we must call the earth element proper—what we have called the life-ether. After the second “day” of creation something should happen which would indicate to us that life-ether was streaming into the elementary mass of our earth, just as previously light and organising sound had poured in. There should be some phrase in Genesis to indicate that life-ether thrilled through the mass and caused life to stir, caused life to unfold. Look at the Genesis account of the third “day” of creation. It tells us how the earth causes green things to grow, the living element of tree and herb—as I said yesterday, in the mode of species—after his kind. There we have a vivid description of the instreaming of the life-ether, which evokes everything that is said to have come into being on the third day.

[ 12 ] So haben Sie in der Genesis alles, was der Okkultismus durch die seherischen Kräfte zutage fördern kann und was wir erwarten müssen, wenn die Genesis wirklich von einem solchen okkulten Wissen stammt. Das sehen wir bestätigt, wenn wir sie nur richtig verstehen wollen. Es ist wunderbar, wie wir dasjenige, was wir zuerst unabhängig von jeder Urkunde erforschen, bestätigt finden durch die Genesis. Ich kann Ihnen die Versicherung geben, daß in der Art, wie das Erdenwerden dargestellt worden ist als eine Wiederholung des alten Saturn, der alten Sonne, des alten Mondes in meiner «Geheimwissenschaft», ganz absichtlich und gewissenhaft alles ferngehalten worden ist, was irgend aus der Genesis hätte entnommen werden können. Da sind nur diejenigen Resultate verzeichnet, welche unabhängig von jeder äußeren Urkunde gefunden werden können. Wenn Sie aber dann dieses so unabhängig von den Urkunden Gefundene mit der Genesis vergleichen, dann finden Sie, daß diese Genesis uns als ein Dokument entgegentritt, das uns dasselbe sagt, was wir aus unserer Forschung heraus uns haben sagen können. Das ist jener wunderbare Zusammenklang, auf den ich schon gestern hindeutete, wo gleichsam das, was wir selber sagen können, uns entgegentönt von Seherorganen, die vor Jahrtausenden zu uns gesprochen haben.

[ 12 ] Thus in Genesis we find all that clairvoyant investigation can bring to light—which is what we should expect, if it really derives from occult knowledge. It is all there if we know how to interpret it. It is a wonderful experience to find confirmed in Genesis what we have first discovered by independent investigation. I can assure you that in the description I gave in my Occult Science of the coming into existence of the earth as a recapitulation of the Saturn, Sun and Moon evolutions, I quite deliberately and scrupulously ignored anything which could have been learnt from Genesis. I only described what I was able to discover quite independently of that ancient record. But if you then compare these independent findings with the Genesis account, you see that the latter says just what our independent investigation has enabled us to say. That is the remarkable consonance to which I called attention yesterday, when what we can say of our own accord comes sounding back to us from the spiritual faculties of seers who speak to us across thousands of years.

[ 13 ] Wenn wir also die mehr feineren Elemente unseres Erdenwesens betrachten, so sehen wir in dem, was die drei ersten Schöpfungstage genannt wird, eine aufeinanderfolgende Wirksamkeit von Wärme, Licht, Schalläther und Lebensäther, und in dem in sich Erregten, in sich Belebten sehen wir gleichzeitig die Verdichtungszustände sich entfalten, aus der Wärme die Luft, dann das Wasser und das Feste, das Erdige, in der Art, wie ich es Ihnen dargestellt habe. So weben ineinander die Verdichtungs- und Verdünnungszustände, und ein einheitliches Weltbild unseres Erdenwerdens erringen wir uns so. Und wenn wir so von den dichteren Zuständen, von Wärme, Luft, Wasser, Erde, oder von den dünneren Zuständen, von Licht-, Schall-, Lebensäther, sprechen, dann haben wir es zu tun mit Offenbarungsweisen, mit äußeren Kleidern seelischgeistiger Wesenheiten. Von diesen seelisch-geistigen Wesenheiten treten uns im Sinne der Genesis zunächst vor das seelische Auge die Elohim, und da muß uns im Sinne unserer anthroposophischen Weisheit die Frage aufstoßen: Welcher Art waren denn eigentlich die Elohim, was waren das für Wesenheiten? — Wir müssen, um uns vollständig zu orientieren, diese Wesenheiten sozusagen in unsere Hierarchienordnung einreihen können. Sie erinnern sich wohl alle aus dem, was im Verlaufe der Jahre Ihnen vorgetragen worden ist oder was Sie in meiner «Geheimwissenschaft» lesen können, daß wir in der hierarchischen Ordnung, wenn wir von oben anfangen, zunächst eine Dreiheit unterscheiden, die wir bezeichnen als Seraphime, Cherubime, Throne. Sie wissen, daß wir dann eine nächste Dreiheit anerkennen, die wir bezeichnen als Kyriotetes oder Herrschaften, Dynamis oder Mächte, und Exusiai oder Offenbarungen, Gewalten. Wenn wir dann die niederste Dreiheit nehmen und die christlichen Ausdrücke gebrauchen, so sprechen wir von Archai oder Urkräften, Urbeginnen oder Geistern der Persönlichkeit, von Archangeloi oder Erzengeln, von Angeloi oder Engeln, das heißt von denjenigen geistigen Wesenheiten, die dem Menschen am allernächsten stehen. Dann erst kommen wir in der Ordnung der Hierarchien zum Menschen selber als dem zehnten Gliede innerhalb unserer hierarchischen Ordnung. Und wir müssen uns fragen: An welche Stelle dieser Ordnung gehören denn die Elohim?

[ 13 ] Thus, in the first three “days” of creation, we see as regards the finer elements of the earth's nature a successive activity of warmth, light, sound-ether and life-ether, and in what these activities stimulate and enliven we see at the same time the development of stages of densification—from warmth to air, then to water and finally to solid, to the earth element, in the way I have described. The processes of densification and of rarefaction interpenetrate one another and together they give us a unified picture of the coming into existence of our earth. Whether we speak of the denser states—air, water, earth—or of the more rarefied states—light-ether, sound-ether, life-ether—we are concerned with manifestations, with the outer garments, as it were, of soul-spiritual Beings. Of these soul-spiritual Beings the first to appear before the mind's eye in the Genesis account are the Elohim, and the question arises: what kind of Beings are the Elohim? So that we may know where we are, we must be able to give them their proper place in the order of the hierarchies. You will no doubt remember, from the various lectures I have given in the course of years, or from what you have read in my Occult Science, that in the hierarchical order going from above downward, we distinguish, first, a trinity which we call the Seraphim, Cherubim and Thrones. You know that then we come to a second hierarchy which we call the Kyriotetes or Dominions,2Wherever possible, the designations for the hierarchies used in this translation are those of the New Testament Authorised Version (Colos. 1:16 and Eph. 1:21). The “Dynameis” of Dionysius the Areopagite is sometimes translated “Virtues.” Cf. Milton's Paradise Lost. the Dynameis or Mights, and the Exusiai or Powers, or Revelations; when we come to the lowest trinity, we usually make use of Christian designations, and speak of Archai, or Principalities, or Spirits of Personality; of Archangeloi or Archangels; of Angeloi or Angels. Those in this lowest group are the spiritual Beings who stand nearest to man. Only then do we come to man himself, as the tenth member within the hierarchical order. Now the question is, where within this order do the Elohim belong?

[ 14 ] Da müssen wir unseren Blick auf die zweite der Dreiheiten richten, auf diejenigen Wesenheiten, die wir Exusiai oder Gewalten, Geister der Form nennen. Dann haben wir die Rangordnung der Elohim. Wir wissen aus dem, was wir im Laufe der Jahre dargestellt haben, daß während des alten Saturndaseins die Archai, die Geister der Persönlichkeit, auf jener Menschheitsstufe standen, auf der wir heute stehen. Während des alten Sonnenzustandes standen die Erzengel oder Archangeloi auf der Menschheitsstufe, während des alten Mondendaseins die Engel oder Angeloi, und während des Erdendaseins steht der Mensch auf der Menschheitsstufe. Einen Grad über den Geistern der Persönlichkeit haben wir die Geister der Form, die Exusiai, dieselben, die wir die Elohim nennen. Das sind also geistige Wesenheiten, die, als unser planetarisches Dasein mit dem alten Saturn begonnen hat, schon über das Menschendasein hinausgeschritten waren; hohe, erhabene geistige Wesenheiten, die ihre Menschheitsstufe schon vor der alten Saturnzeit durchgemacht haben. Dadurch, daß wir uns das vor der Seele vergegenwärtigen, bekommen wir einen Begriff von der Erhabenheit dieser Elohim und wissen, daß sie sozusagen um vier Grade in der hierarchischen Ordnung über der Menschheitsstufe stehen. Was also da wob, was da, wenn ich das Wort wieder gebrauchen darf, kosmisch sann und aus dem Sinnen heraus unser Erdendasein bewirkte, das steht um vier Grade in der hierarchischen Ordnung höher als der Mensch, das kann mit seinem Sinnen schöpferisch wirken, wie der Mensch nur schöpferisch wirken kann in bezug auf seine Gedankengebilde. Weil es um vier Grade höher steht als das menschliche, ist dieses Sinnen der Elohim nicht bloß ein Ordnen und Bilden und Schaffen innerhalb einer Gedankenwelt, sondern dieses Sinnen der Elohim ist ein Wesengestalten und ein Wesenschaffen.

[ 14 ] We find them in the second of these trinities, and identify them with those Beings whom we call Exusiai or Powers, or Spirits of Form. We know from what we have been taught for years that during the Saturn evolution the Archai, the Spirits of Personality, were at the human stage, the stage at which we ourselves now stand. During the Sun evolution the Archangeloi or Archangels had their human stage; and during earth existence it is man who is at this stage. One grade above the Spirits of Personality we have the Spirits of Form, the Exusiai, who are also called Elohim. Thus the Elohim are lofty, sublime spiritual Beings who had advanced beyond the human stage before the time of Saturn, when our planetary existence began. We get an idea of the sublimity of these Beings if we bring home to ourselves that in the order of the hierarchies they stand four stages above the human. The spirituality which was weaving in this realm—which was, so to say, practising cosmic meditation, cosmic musing—and out of this cosmic meditation brought about our earth existence, was four stages above the human stage. Spiritual Beings at this stage can through their meditation work creatively—they are not, as men are, limited to the creation of thought forms. Because the meditative activity of the Elohim is four stages higher than human thinking, it is not merely an organising, a creative activity within the sphere of thought, but it forms and creates existence.

[ 15 ] Nun muß, nachdem wir dieses vorangeschickt haben, die Frage in uns auftauchen: Wie verhält es sich mit den anderen 'Wesenheiten der Hierarchien? Zunächst wird uns interessieren, was im Sinne der Genesis mit denen geschehen ist, die wir eben bezeichnet haben als Archai oder Geister der Persönlichkeit. Sie sind ja die nächsten nach unten gehenden Wesenheiten im Sinne unserer hierarchischen Ordnung. Wir wollen uns also noch einmal vorhalten, daß wir in den Elohim hocherhabene 'Wesenheiten vor uns haben, die schon zur Zeit des alten Saturndaseins über die Menschheitsstufe hinausgeschritten waren. Diese Wesenheiten der Elohim begleiteten schaffend und ordnend das alte Saturn-, Sonnen- und Mondendasein und griffen auch in das Erdendasein ein. Was können wir nun erwarten von jener Hierarchie, die unmittelbar unter der Hierarchie der Elohim steht, von den Geistern der Persönlichkeit? Erzählt uns von ihnen die Genesis gar nichts? Wenn wir die Elohim als die im Sinn der Genesis für uns erkennbaren hohen, erhabenen Wesenheiten betrachten, so müßten wir eigentlich erwarten, daß gleichsam wie dienende Wesenheiten diese Urkräfte, Urbeginne oder Geister der Persönlichkeit wirkten. Sagt uns etwa die Genesis etwas davon, daß, nachdem die Elohim die großen schöpferischen Tätigkeiten entfaltet hatten, daß sie sich nun zu den niedrigeren Tätigkeiten wie ihrer Diener der Archai oder Urbeginne bedienten? Die hauptsächlichsten, die umfassendsten Tätigkeiten übten die Elohim aus. Wenn aber so die Elohim die großen Linien zogen, die großen schöpferischen Kräfte entfalteten, stellten sie dann in der rechten Weise an den Ort hin zum Beispiel die Archai oder Geister der Persönlichkeit?

[ 15 ] Having said this to begin with, the question now arises, what of the other hierarchies? First we should like to know what part was played in the Genesis account by the Beings whom we have called the Archai, or the Spirits of Personality. They constitute the next lower rank in the hierarchies. Let us once more remind ourselves that in the Elohim we have highly exalted Beings, Beings who at the time of the Saturn evolution had already risen above the human stage. They were active throughout the whole of the Saturn, Sun and Moon evolutions, creating and organising, and they are at work too in the earth evolution. Should we not expect to find the Spirits of Personality, the hierarchy next below that of the Elohim, mentioned in the Genesis account? Since we know what lofty, sublime Beings the Elohim are, we should expect to find the Principalities, or Spirits of Personality, at work in their service. Is there any indication in Genesis that after the Elohim had unfolded the main creative activity they made use of the Archai or Principalities as their servants in lesser activities? We know that the chief, the most comprehensive activity is undertaken by the Elohim themselves; but after they had laid down the main lines, so to say, after they had exercised their great creative forces, did they not appoint other Beings such as the Archai to represent them on the spot?

[ 16 ] Wenn wir uns die Frage beantworten wollen, ob die Genesis etwas darüber sagt, daß sich die Elohim solcher für sie untergeordneter Wesenheiten bedienten und sie an ihre Stelle hinstellten, dann müssen wir die Genesis wiederum erst in der richtigen Weise verstehen. Es gibt nun einen Punkt im Verständnis der Genesis, der eine wahre Crux, ein wahres Kreuz ist für alle äußere Exegese, und zwar aus dem Grunde, weil seit Jahrhunderten schon diese äußeren Kommentatoren der Bibel ganz und gar keine Rücksicht genommen haben auf das, was die okkulte Forschung über den eigentlichen Sinn der Worte am Anfang unserer Bibel zu sagen hat. Ein Kreuz in der Auslegung der Genesis ist es. Sie brauchen nur die Literatur, wie sie sich seit langer Zeit entfaltet hat, einmal durchzugehen, und Sie werden das bestätigt finden. Da steht in der Genesis, was in den modernen Sprachen so gegeben wird, daß es etwa in unserer deutschen heißt: «Und die Elohim schieden das Licht von der Finsternis», und es wird dann dargestellt, wie gleichsam Licht und Finsternis wechselten. Ich werde auf die Worte noch genauer zurückkommen. Ich will jetzt stellvertretend die Worte der modernen Sprache gebrauchen; sie sind ja nicht richtig und sollen nur vorläufig gebraucht werden. Es steht da an einer bestimmten Stelle: «Und es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag», und weiter steht: «Und die Elohim nannten das Licht Tag.» Die äußere Literatur hat nun hier wirklich ihr Kreuz. Was ist denn ein Schöpfungstag? Der naive Verstand, der sieht in einem Tag etwas, was vierundzwanzig Stunden dauert, was ebenso zwischen Licht und Finsternis abwechselt wie unsere Tage, während deren wir wachen und schlafen. Nun wissen Sie gewiß alle, wieviel Spott aufgehäuft worden ist gegen diese naive Vorstellung des Schaffens der Welt in sieben solchen Tagen. Sie wissen vielleicht auch, welche Mühe, und man darf sagen dilettantische Mühe, aufgewendet worden ist, um die Schöpfungstage in irgendeiner Weise zu deuten als längere oder kürzere Perioden, als geologische Perioden und so weiter, so daß solch ein Schöpfungstag irgendeine längere Zeitperiode bedeute.

[ 16 ] To find the answer to this question we must first learn to understand Genesis in the right way. There is a passage in the Genesis account which has been a veritable stumbling-block to all the commentators, because for centuries they have completely ignored what occult investigation has had to say about the real meaning of the words with which our Bible opens. If you are at all familiar with modern Biblical criticism, you will know what difficulty this point has caused the commentators. There is a sentence in Genesis which is rendered And God divided the light from the darkness, and it is then made to appear that light and darkness alternated. I shall come back again to a closer examination of the words. For the time being I will make use of a translation into modern speech—it is not correct, and I am only using it provisionally. At a certain point it says: And the evening and the morning were the first day. And further: And God called the light Day. This is a real stumbling-block for the world of letters! What then is a “day” of creation? The naive intellect regards a day as lasting twenty-four hours, as something which alternates between light and darkness, as does our day, during which we wake and sleep. Now of course you all know how much scorn has been heaped upon this naive idea of the creation of the world in seven such days. You perhaps also know how much labour—how much fruitless labour-has been applied to the task of identifying the seven days of creation with longer or shorter periods—geological epochs and so on—so as to make a “day” of creation signify some longer period of time.

[ 17 ] Die erste Schwierigkeit entsteht natürlich dann, wenn man sein Augenmerk auf den sogenannten vierten Schöpfungstag hin richtet, wo im Sinne der Genesis selber erst davon die Rede ist, daß Sonne und Mond als das, was die Zeit ordnet, eingerichtet wird. Nun weiß doch jedes Kind heute, daß die Ordnung unseres vierundzwanzigstündigen Tages von dem Verhältnis der Erde zur Sonne abhängt. Wenn das aber erst am vierten Tag eingerichtet worden ist, so kann vorher von solchen Tagen nicht die Rede sein. Derjenige, der also den naiven Glauben festhalten wollte, daß man es in der Genesis mit vierundzwanzigstündigen Tagen zu tun habe, der würde gegen die Genesis selber sündigen. Es mag ja solche Geister geben, aber man muß ihnen entgegnen, daß sie sich ganz gewiß selber nicht auf die Offenbarung stützen, wenn sie behaupten, man habe es mit Tagen in unserem Sinne zu tun. — Auf all die Willkürlichkeiten nun einzugehen, welche bei denen aufgetaucht sind, die ein Auskunftsmittel suchen, um diese Tage der Genesis geologisch zu deuten, das lohnt wirklich nicht einmal der Mühe. Denn es gibt nirgends im weiten Umkreise der Literatur auch nur das Geringste, was als Beleg dafür dienen könnte, daß man es da, wo das Wort jom steht in der Bibel, zu tun hat mit irgend so etwas wie einer geologischen Periode. Dagegen entsteht allerdings jetzt für uns die Frage: Was bedeutet dieses Wort jom, das gewöhnlich mit «Tag» übersetzt wird?

[ 17 ] The first difficulty arises of course when one comes to the fourth “day,” when Genesis first speaks of the setting up of sun and moon as directing time. Now every child today knows that the regulation of our twenty-four-hour day depends upon the relationship of the earth to the sun. But since the sun was not there until the fourth “day,” we cannot speak of a twenty-four-hour day earlier than that. Thus anyone who tries to adhere to the naive belief that the day of the creation story is a day of twenty-four hours has to do violence to the Genesis account itself. There may of course be such people; but it must be objected to them that in insisting that Genesis refers to days such as ours they are certainly not supported by revelation. As to the vagaries of those who try to find a way out by giving a geological meaning to these “days” of creation, they are really not worth bothering about. For in the whole range of the literature of the subject there is not the slightest evidence that the word yom3See Figure 6, below. signifies anything resembling a geological epoch.

[ 18 ] Was damit gemeint ist, können nur diejenigen ermessen, die imstande sind, mit ihrer ganzen Empfindung sich zurückzuleiten in alte Bezeichnungsweisen, in alte Nomenklaturen. Man muß ein ganz anderes Fühlen und Empfinden haben, als man es heute hat, wenn man sich in alte Nomenklaturen zurückversetzen will. Aber ich möchte Sie, damit ich Sie nicht zu stark überrasche, sozusagen Schritt für Schritt zurücklenken. Da möchte ich Sie zuerst hinlenken auf eine alte Lehre, die im Sinne der Gnostiker vorhanden ist. Da hat man gesprochen von Mächten, welche sich an der Entwickelung unseres Daseins beteiligen, die nacheinander in diese Entwikkelung unseres Daseins eingreifen, und man nannte diese Mächte, diese Wesenheiten Äonen. Man sprach von den Äonen im Sinne der Gnostiker. Mit diesen Äonen sind nicht Zeiträume gemeint, sondern Wesenheiten. Das ist gemeint, daß ein erster Äon wirkt und das, was er zu wirken vermag, auswirkt, dann von einem zweiten abgelöst wird und dieser, nachdem er mit seinen Kräften gewirkt hat, wiederum abgelöst wird von einem dritten und so weiter. Solche die Entwickelung leitenden, aufeinanderfolgenden, einander ablösenden Wesenheiten meinten die Gnostiker, wenn sie von Äonen sprachen, und nur sehr spät ist der rein abstrakte Zeitbegriff mit dem verbunden worden, was das Wort Äon ursprünglich bedeutet. Äon ist etwas "Wesenhaftes, etwas lebendig Wesenhaftes. Und in demselben Sinne lebendig Wesenhaftes, wie es Äon ist, ist auch das, was mit dem hebräischen Worte jom bezeichnet wird. Da hat man es nicht zu tun mit einer bloßen abstrakten Zeitbestimmung, sondern mit etwas Wesenhaftem. Jom ist eine Wesenheit. Und wenn man es mit aufeinanderfolgenden sieben solcher jamim zu tun hat, dann hat man es mit sieben einander ablösenden Wesenheiten oder meinetwillen Wesensgruppen zu tun.

[ 18 ] What then is the meaning of the word yom, which is usually translated as “day”? Only those can form a judgment about this who are able to transport themselves in feeling, in attitude of soul, into ancient methods of naming things. The process of nomenclature in ancient times needed quite a different kind of feeling from what we have today. To avoid too great a shock, let us take it step by step. Let me first draw your attention to a doctrine held by the Gnostics. They spoke of spiritual powers who played a part in our existence, who entered successively into the development of our existence, and these powers, these Beings, they called Aeons. By these Aeons they do not mean periods of time, but Beings. They mean that a first Aeon acts, and, having executed the work of which he is capable, is succeeded by a second Aeon, and after the second has exhausted his capacities, a third takes over, and so on. When the Gnostics spoke of Aeons, they meant Beings guiding development in succession, one taking over from another. It was only very much later that the purely abstract concept of time was associated with the word “Aeon.” Aeon is a Being, a living entity. And just as “Aeon” expresses “living entity,” so too does the Hebrew word yom. It has nothing to do with a merely abstract designation of time, but conveys the quality of being. Yom is a Being. And when one is dealing with seven such yamim following one another, one is dealing with seven consecutive Beings or groups of Beings.

[ 19 ] Wir haben hier dasselbe, was sich hinter einer anderen Wortähnlichkeit verbirgt. Sie haben da in den mehr arischen Sprachen die Wortverwandtschaft von deus und dies, «Gott» und «Tag». Das ist innerlich wesensverwandt, und in älteren Zeiten hat man die Verwandtschaft von «Tag» und einer Wesenheit durchaus gefühlt, und wenn man von Wochentagen gesprochen hat, wie wir von Sonntag, Montag, Dienstag und so weiter sprechen, so hat man damit nicht nur Zeiträume gemeint, sondern es waren mit den «dies» zugleich gemeint die in Sonne, Mond, Mars wirkenden Wesensgruppen. Fassen Sie einmal das Wort jom, das da in der Genesis steht und das gewöhnlich wiedergegeben wird mit «Tag», als geistige Wesenheit auf, dann haben Sie diejenigen Wesenheiten, die in der Hierarchie um eine Stufe unter den Elohim stehen, deren die Elohim sich bedienen als untergeordnete Geister. Da, wo die Elohim durch ihre höheren, ordnenden Kräfte gewirkt hatten, daß Licht werde, da stellten sie an seinen Platz jom, die erste Wesenheit, den ersten der Zeitgeister oder Archai im Sinne dieser Urworte. So sind diese geistigen Wesenheiten, die wir Geister der Persönlichkeit oder Urbeginne nennen, dasselbe, was da als Zeiträume, als «Tag», als jom genannt wird. Es sind die dienenden Geister der Elohim, diejenigen, die gleichsam ausführen, was vom höheren Gesichtspunkte aus die Elohim anordnen. Diejenigen von Ihnen, welche meine Vorträge gehört haben, die ich vor kurzem in Christiania gehalten habe, werden sich erinnern, daß ich da die Archai auch als die Zeitgeister bezeichnet habe, daß ich da charakterisiert habe, wie noch jetzt diese geistigen Wesenheiten als die Zeitgeister wirken. Das waren die dienenden Wesenheiten der Elohim; die stellten die Elohim gleichsam an, damit sie ausführten, was sie selber in großen Linien, dem Plane nach, ordneten. So ordnet sich aber auch für unsere Weisheit alles in ein großes System zusammen. Allerdings erst, wenn Sie jahrelang verfolgen, was gesagt wird, werden Sie einen rechten Überblick bekommen von der Art, wie sich wirklich restlos alles zusammenordnet.

[ 19 ] We find the same thing elsewhere concealed in a verbal resemblance. In the Aryan languages there is a connection between deus and dies—god and day. There is an essential inner relationship between this pair of words; in earlier times the connection between “day” and a Being was clearly felt, and when one spoke of weekdays, as we speak of Sunday, Monday, Tuesday and so on, one did not mean simply periods of time, but the groups of Beings working in Sun, Moon, Mars and so on. Let us then understand the word yom, which is usually rendered “day,” to mean a spiritual Being; then you have the hierarchical Beings one stage lower than the Elohim, Beings whom the Elohim used as subordinate spirits. After the Elohim through their higher organising powers had brought light into existence, they then appointed to his post Yom, the first of the Time-Spirits, or the Archai. Thus the spiritual Beings whom we call Spirits of Personality, or Principalities, are the same as those called in Genesis, Time-Intervals, Days, Yamin. They are the servants of the Elohim. They carry out what the Elohim direct from their higher standpoint. Those of you who heard the lectures which I gave recently in Christiania4“The Mission of Folk-Souls” See footnote, p. 71. will remember that there too I called the Archai Time-Spirits, and described how they still work as Time-Spirits today. They were the servants of the Elohim. They were appointed by the Elohim to carry out the plans for which they themselves had laid down the main lines. In this way everything fits together into one great system, even for our understanding. But of course it is only when you have followed up what I am saying for years that you will acquire a real grasp of how everything without exception falls into place.

[ 20 ] Wir können also sagen: Als erhabene 'Wesenheiten griffen in dieses Ineinanderweben der verschiedenen Äther, von Luft, Wasser und Erde die Elohim ein. Sie stellten sich als Diener an, wenn wir diesen trivialen Ausdruck gebrauchen dürfen, die unter ihnen befindlichen Wesenheiten. Sie übertrugen ihnen gleichsam Befehle. In dem Momente, wo sie das Licht hineinergossen hatten in das Dasein, da übertrugen sie die weitere Ausarbeitung dessen, was sie angeordnet hatten, diesen Wesenheiten. — So dürfen wir sagen: Nachdem die Elohim das Licht geschaffen, stellen sie an seinen Platz den ersten ihnen dienenden Zeitgeist hin. Der verbirgt sich hinter dem gebräuchlichen Worte «der erste Tag». — Wir werden allerdings das, was in noch tieferem Sinn mit diesem «ersten Tag» gemeint ist, erst verstehen, wenn wir das andere verstehen, was in der Umgebung dieses Satzes steht: «Es wurde Abend, es wurde Morgen, der erste Tag.» Es trat also in die Wirksamkeit der erste der Zeitgeister, und verbunden war damit dasjenige, was man darstellen kann als einen Wechselzustand von ereb und boker. Ereb ist nicht dasselbe, was mit «Abend», und boker nicht dasselbe, was mit «Morgen» wiedergegeben wird. Wollen wir einigermaßen passende Worte dafür auffinden, so müssen wir sagen: «Und es wurde ereb, das Verwortene, und es folgte darauf boker, das Geordnete.» Wir müßten sagen: «Und es stellte sich dar Verworrenheit und es folgte ihr die Ordnung, die Harmonie, und darin wirkte der erste der Zeitgeister.»

[ 20 ] The exalted Beings of the Elohim entered into this interweaving of the several ethers, and of air, water and earth, and appointed Beings below them in rank as their servants. They gave these Beings their orders, so to say. In the moment when the Elohim had poured light into existence, they passed over to these Beings the task of carrying out in detail what had been set going. Thus we may say that after the Elohim had created the light, they appointed the first Time-Spirit to represent them. It is this Spirit who is hidden behind the customary phrase “the first day.” We shall only understand the still deeper meaning of this first day when we also understand what lies behind the verse: And the evening and the morning were the first day. The first of the Time-Spirits entered into activity, and with this activity was associated what can be described as an alternation of ereb5See Figure 7, below. and boker.6See Figure 8, below. Ereb is not the same thing as evening, and boker is not the same thing as morning. An appropriate translation would be: “There was ereb, confusion; and there followed boker, organisation.” There was a state of disorder, and it was followed by a state of order, of harmony, brought about by the work of the first of the Time-Spirits.7See Figure 9, below.