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Secrets of the Biblical Creation Story
GA 122

25 August 1910, Munich

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Zehnter Vortrag

Tenth Lecture

[ 1 ] An so vielen Stellen dieser Vorträge durften wir darauf hinweisen, wie sich in dem Bericht der Genesis, wenn wir ihn richtig verstehen, die Ergebnisse der seherischen Forschung wiederum zeigen. Es wird nun noch an mehreren Punkten unsere Aufgabe sein, auf diese Übereinstimmung hinzuweisen. Zunächst wird es sich darum handeln, genauer noch zu zeigen, von welcher Zeit eigentlich die Genesis handelt, wenn wir Rücksicht nehmen auf das, was uns die geisteswissenschaftliche Forschung über unser Erdenwerden sagt. Ich habe ja in einer gewissen Beziehung schon darauf hingewiesen, indem ich sozusagen den Beginn der Genesis hineinstellte in den Zeitpunkt, da Sonne und Erde sich anschickten, sich voneinander zu trennen, aber wir werden doch noch genauer auf dieses Verhältnis einzugehen haben.

[ 1 ] In so many places throughout these lectures, we have been able to point out how, if we understand it correctly, the account in Genesis reflects the findings of clairvoyant research. It will now be our task to point out this correspondence in several more places. First, we will need to show more precisely what period Genesis actually deals with, taking into account what spiritual scientific research tells us about the becoming of our Earth. I have, in a certain sense, already pointed this out by, so to speak, placing the beginning of Genesis at the moment when the Sun and the Earth were preparing to separate from one another, but we will still have to examine this relationship in greater detail.

[ 2 ] Diejenigen von Ihnen, die verschiedene Vorträge der verflossenen Jahre gehört haben, und auch solche, die sich ein wenig mit der Darstellung der Erdenentwickelung in meiner «Geheimwissenschaft» beschäftigt haben, werden sich erinnern, welche Bedeutung da zwei wichtigen Momenten in dieser Erdenentwickelung zugeschrieben wird. Der erste ist die Abtrennung der Sonne von der Erde. Dieser Zeitpunkt ist ein ganz wichtiger. Es mußte einmal diese Sonnentrennung von der Erde stattfinden, denn wären die beiden Weltenkörper wie im Beginne des Erdenwerdens miteinander verknüpft geblieben, so hätte der Fortgang der Menschheitsentwickelung dem Menschen seine eigentliche Erdenbedeutung nicht geben können. Alles das, was wir Sonne nennen, also natürlich nicht nur das Elementarische oder Physische des Sonnenleibes, sondern auch alle die geistigen Wesenheiten, die zum Sonnenleibe gehören, alles das mußte sozusagen aus der Erde heraustreten, oder, wenn man es richtiger findet, es mußte die Erde von sich abstoßen, weil, trivial gesprochen, die Kräfte jener Wesenheiten, welche ihren Schauplatz von der Erde hinaus auf die Sonne verlegt haben, für das Gedeihen des Menschen zu stark gewirkt hätten, wenn sie mit der Erde verbunden geblieben wären. Diese Wesenheiten mußten gleichsam ihre Kräfte dadurch abschwächen, daß sie sich hinausverlegten von dem Erdenschauplatz und von außen her wirkten. So haben wir den Zeitpunkt, wo eine Anzahl von Wesenheiten zur Abschwächung ihrer Wirkungen ihren Schauplatz nach außen verlegen und nun weniger stark in das Menschenwerden und auch in das Tierwerden eingreifen. Wir haben damit also von einem gewissen Momente an die Erde sich selber überlassen, die Erde mit einer gewissen Vergröberung ihrer Kräfte, denn die feineren, die geistigeren Kräfte haben sich mit der Sonne von der Erde getrennt. Der Mensch aber blieb in bezug auf jene Wesenheit, zu der er durch Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung hindurch geworden war, mit der Erde noch eine Weile nach der Sonnentrennung vereint. Es waren ja nur hocherhabene Wesenheiten, welche mit der Sonne ihren Schauplatz nach außen verlegten.

[ 2 ] Those of you who have heard various lectures from past years, as well as those who have studied the description of Earth’s evolution in my *The Secret Science of the World*, will recall the significance attributed to two key moments in this evolution. The first is the separation of the Sun from the Earth. This is a very important point in time. This separation of the Sun from the Earth had to take place at some point, for if the two celestial bodies had remained linked as they were at the beginning of the Earth’s formation, the course of human development could not have given humanity its true significance on Earth. Everything we call the Sun—that is, naturally not only the elemental or physical aspects of the solar body, but also all the spiritual beings belonging to the solar body—all of this had to, so to speak, step out of the Earth, or, if one prefers, it had to push the Earth away from itself, because, to put it simply, the forces of those beings who have shifted their sphere of activity from the Earth to the Sun would have had too strong an effect on human flourishing had they remained connected to the Earth. These beings had to, as it were, weaken their forces by moving away from the Earthly sphere and acting from the outside. Thus we have the point in time when a number of beings, in order to weaken their effects, shifted their sphere of activity outward and now intervene less strongly in human evolution and also in animal evolution. We have thus, from a certain moment onward, left the Earth to its own devices, the Earth with a certain coarsening of its forces, for the finer, the more spiritual forces have separated from the Earth along with the Sun. Humanity, however, remained united with the Earth for a while after the separation from the Sun in relation to the being into which it had developed through the Saturn, Sun, and Moon phases. After all, it was only the most exalted beings who shifted their sphere of activity outward with the Sun.

[ 3 ] Aber als die Erde abgetrennt war, hatte sie noch alles in sich, was zur Substantialität, zu den Kräften der heutigen Mondentwikkelung gehört. So haben wir also nach der Sonnentrennung eine Erdenentwickelung, die sozusagen in ihrem Leibe auch noch die Mondentwickelung hat. Der Mensch war also Verhältnissen ausgesetzt, die viel gröber waren, als die eigentlichen Erdenverhältnisse später geworden sind, denn der Mond hat sozusagen eine grobe Substantialität. Das hatte zur Folge, daß nach der Trennung der Sonne von der Erde die Erde in ihren Kräften immer mondhafter, immer dichter wurde. Eine weitere Folge war die, daß der Mensch jetzt einer anderen Gefahr ausgesetzt war, der Gefahr, in sich abzusterben, zu mumifizieren, allerdings astralisch zu mumifizieren. Waren die Verhältnisse gewissermaßen zu fein, als die Sonne noch mit der Erde vereint war, so wurden sie jetzt zu grob. Das bewirkte, daß im weiteren Fortgange der Erdenentwickelung die Menschenwesen immer weniger und weniger gedeihen konnten unter der Aufrechterhaltung ihrer Verbindung mit der Erde. Das alles ist Ihnen ja genauer dargestellt in meiner «Geheimwissenschaft».

[ 3 ] But when the Earth was separated, it still contained within itself everything that pertains to the substantiality and the forces of the Moon’s present-day development. Thus, following the separation from the Sun, we have an Earth development that, so to speak, still contains the Moon’s development within its very being. Humanity was thus exposed to conditions that were far coarser than the actual earthly conditions that later came to be, for the Moon possesses, so to speak, a coarse substantiality. The consequence of this was that, following the separation of the Sun from the Earth, the Earth became increasingly lunar in its forces, increasingly dense. Another consequence was that human beings were now exposed to a different danger: the danger of withering away within themselves, of mummifying—albeit astral mummification. If the conditions were, so to speak, too fine when the Sun was still united with the Earth, they now became too coarse. This meant that as Earth’s development continued, human beings were able to thrive less and less while maintaining their connection to the Earth. All of this is described in greater detail in my *Secret Science*.

[ 4 ] Wir wissen aus dem gestrigen Vortrage, daß die Menschen damals zwar geistig-seelische Wesen waren, daß sie aber in diesem geistig-seelischen Zustand eben sich nicht verbinden konnten mit dem, was von den Materien der Erde heraufstrahlte in den Erdenumktreis, weil ihnen das zu grob wurde, solange der Mond mit der Erde verbunden war. Und so kam es, daß die weitaus größte Mehrzahl der Menschenseelen ihre Verbindung mit der Erde lösen mußte. Damit weisen wir hin auf ein bedeutsames Ereignis, das sich in dem Verhältnis zwischen Mensch und Erde vollzogen hat während der Zeit, die zwischen der Sonnen- und der Mondentrennung liegt. Mit Ausnahme einer ganz geringen Zahl nahmen die menschlichen Seelengeister in dieser Zwischenzeit Abschied von den Erdenverhältnissen und drängten sich hinauf in höhere Regionen. Und je nach ihrer Entwickelungsstufe setzten nun diese Menschenseelengeister ihre Weiterentwickelung fort auf den Planeten, die zu unserem Erden-Sonnensystem gehören. Gewisse Seelengeister waren dazu veranlagt, auf dem Saturn, andere auf dem Mars, wieder andere auf dem Merkur und so weiter ihre Entwickelung zunächst fortzusetzen. Nur eine ganz geringe Anzahl stärkster menschlicher Seelengeister blieb mit der Erde in Verbindung. Die andern wurden in dieser Zwischenzeit Bewohner der planetarischen Nachbarn unserer Erde. Das war zu einer Zeit, die, wenn wir den gebräuchlichen Ausdruck anwenden, unserem lemurischen Zeitalter vorangegangen ist. Da hat das, was wir nennen können unseren menschlichen Seelenzustand, eine Entwickelung auf den benachbarten Planeten unserer Erde durchgemacht.

[ 4 ] We know from yesterday’s lecture that although human beings at that time were spiritual-soul beings, they were unable, in this spiritual-soul state, to connect with what radiated upward from the Earth’s matter into the Earth’s atmosphere, because this was too coarse for them as long as the Moon was connected to the Earth. And so it came to pass that the vast majority of human souls had to sever their connection with the Earth. We are thus pointing to a significant event that took place in the relationship between humanity and the Earth during the period between the separation of the Sun and the Moon. With the exception of a very small number, the human soul spirits took their leave of earthly conditions during this interim period and pressed upward into higher regions. And depending on their stage of development, these human soul spirits now continued their further development on the planets belonging to our Earth-Sun system. Certain soul spirits were predisposed to continue their development initially on Saturn, others on Mars, still others on Mercury, and so on. Only a very small number of the strongest human soul spirits remained connected to Earth. The others, in the meantime, became inhabitants of Earth’s planetary neighbors. This was at a time that, to use the common expression, preceded our Lemurian Age. At that time, what we might call our human soul state underwent a development on the planets neighboring Earth.

[ 5 ] Dann kam das andere wesentliche Ereignis, von dem wir ja wissen, daß es während der lemurischen Zeit stattfand, und durch das die Mondsubstantialität mit allen Mondenkräften aus der Erde selber hinausverlegt wurde. Der Hinausgang des Mondes aus der Erde fand statt. Damit gingen aber gewaltige Veränderungen mit der Erde vor sich. Jetzt erst wurde die Erde zu einem Zustande gebracht, daß der Mensch gedeihen konnte. Während die Kräfte sozusagen zu geistig gewesen wären, wenn die Erde mit der Sonne verbunden geblieben wäre, so hätten sie zu grob werden müssen, wenn die Erde mit dem Monde vereint geblieben wäre. So also entfernte sich der Mond, und es blieb die Erde in einer Art Gleichgewichtszustand zurück, der dadurch bewirkt wurde, daß von außen die Sonnen- und Mondwesen wirkten. Und dadurch bereitete sich die Erde dazu vor, daß sie die Trägerin des Menschendaseins werden konnte. Das alles geschah während der lemurischen Zeit.

[ 5 ] Then came the other significant event, which we know took place during the Lemurian period, and through which the lunar substance, along with all the lunar forces, was expelled from the Earth itself. The moon’s departure from the Earth took place. This, however, brought about tremendous changes on Earth. Only now was the Earth brought to a state in which human beings could flourish. While the forces would have been, so to speak, too spiritual if the Earth had remained connected to the Sun, they would have had to become too coarse if the Earth had remained united with the Moon. Thus the Moon moved away, and the Earth remained in a kind of state of equilibrium brought about by the influence of the solar and lunar beings from without. And through this, the Earth prepared itself to become the bearer of human existence. All this took place during the Lemurian epoch.

[ 6 ] Nun geht die Entwickelung weiter, und nach und nach findet ein Wiederherabgehen, ein Wiederherabströmen der zu den planetarischen Nachbarn unserer Erde geflüchteten Menschenseelengeister statt. Das ist etwas, was sich bis lange in die atlantische Zeit hinein noch fortgesetzt hat, daß da immer herunterstiegen die Seelen von den Nachbarplaneten. Und die Entwickelung während der letzten lemurischen und während der atlantischen Zeit vollzog sich so, daß das, was sich als Mensch herausktristallisierte, nach und nach begabt wurde mit Seelengeistern verschiedener Art, je nachdem diese Seelengeister vom Mars, vom Merkur, vom Jupiter und so weiter herabkamen. Dadurch war eine große Mannigfaltigkeit in das Erdenwerden des Menschen gekommen. Diejenigen, welche sich bekanntgemacht haben mit meinen letzten Christiania-Vorträgen, die wissen, daß in dieser Gliederung nach Mars-, Saturnmenschen und so weiter etwas Ursprüngliches gegeben war, was später dann zur Rassendifferenzierung der Menschen geführt hat. Da also haben wir die Verschiedenheit innerhalb des Menschengeschlechtes zu suchen, und man kann noch heute, wenn man den Blick dafür hat, an einem Menschen erkennen, ob seine Seele herunter gekommen ist von diesem oder jenem planetarischen Nachbarn unserer Erde.

[ 6 ] Now the process of evolution continues, and little by little there is a return, a flow back down of the human soul-spirits that had fled to Earth’s planetary neighbors. This is something that continued well into the Atlantean era, with souls continually descending from the neighboring planets. And the development during the late Lemurian and Atlantean periods unfolded in such a way that what crystallized as human beings was gradually endowed with soul spirits of various kinds, depending on whether these soul spirits descended from Mars, Mercury, Jupiter, and so on. This brought great diversity into the earthly becoming of the human being. Those who are familiar with my recent lectures in Christiania know that in this classification into Martian, Saturnian humans, and so on, there was something primordial that later led to the racial differentiation of humanity. So it is there that we must look for the diversity within the human race, and even today, if one has an eye for it, one can recognize in a person whether their soul has descended from this or that planetary neighbor of our Earth.

[ 7 ] Aber auch das haben wir ja schon öfter betont, und es ist genau auseinandergesetzt in meiner «Geheimwissenschaft», daß keineswegs alle Menschenseelengeister die Erde verlassen haben. Wenn wir trivial sprechen wollen, so dürfen wir sagen: Die tüchtigsten Seelen konnten weiterfort das Erdenmaterial benützen und mit ihm in Verbindung bleiben. — Ja, ich habe sogar darauf hingewiesen, daß in überraschender Art ein Hauptpaar vorhanden war, welches jene Vergröberung der Erdenzustände überdauerte. Wir werden, was man anfangs gar nicht glauben kann, durch den Zwang der seelischen Forschung geradezu zu der Annahme geführt, daß ein solches menschliches Hauptpaar da war, wie es uns die Bibel in dern Adam und der Eva zeigt, und daß sich hinzugegliedert haben zu ihren Nachkommen jene Menschenarten, die dadurch entstanden sind, daß ihre Seelengeister aus dem Weltall auf die Erde heruntergekommen sind.

[ 7 ] But as we have often emphasized, and as is explained in detail in my *Secret Science*, by no means have all human souls left the Earth. To put it simply, we may say: The most capable souls were able to continue using the material of the Earth and remain connected to it. — Yes, I have even pointed out that, surprisingly, there was a principal pair that survived that coarsening of earthly conditions. We are, though it is hard to believe at first, led by the demands of spiritual research to the very assumption that such a principal human couple existed, as the Bible shows us in Adam and Eve, and that those human types have joined their descendants who came into being through their soul-spirits descending from the cosmos to Earth.

[ 8 ] Wenn wir dies alles ins Auge fassen, dann werden wir uns einer Auseinandersetzung nähern, die uns sagen kann, welches in unserer geisteswissenschaftlichen Sprache eigentlich die Zeit ist, von der uns die Bibel redet. Ich erinnere Sie noch daran, daß, nachdem uns die sogenannten sechs oder sieben Schöpfungstage in der Bibel geschildert sind, jene andere Schilderung folgt, die der Dilettantismus der heutigen Bibelforschung für eine zweite Schöpfungsgeschichte hält, die aber in Wirklichkeit durchaus sachgemäß ist. Ich möchte Sie an einige geisteswissenschaftliche Ergebnisse erinnern. Ich habe das öfters erwähnt und auch in meiner «Geheimwissenschaft» genauer auseinandergesetzt. Ich habe gezeigt, wie das Erdenwerden vorwärtsschreitet von der lemurischen Zeit zur atlantischen Zeit, wie sozusagen während dieses Fortschreitens eine Art von Abkühlung der physischen Erde vor sich geht. Wir müssen uns während der lemurischen Zeit im Grunde genommen die Erde als ein in sich feuriges Wesen denken, das noch überall das Element des Feuers in sich aufsprühend zeigt, und erst mit dem Herübergange zur atlantischen Zeit ist diese Abkühlung eingetreten. Ich habe darauf hingewiesen, daß während der atlantischen Zeit das, was sich über dem Erdboden befand, noch ganz anders als später war, daß weit, weit in die atlantischen Zeiten hinein die Erde nicht von einem wasserfreien Luftkreis umgeben war. Bedeckt war die Erde mit einer ganz und gar von Wasser-Nebelmassen erfüllten Luft. Das, was wir heute als Sonderung von Regen und regenfreier Luft kennen, das gab es in diesen alten Zeiten nicht. Alles war gehüllt in Wasser-Nebelmassen, die durchschwängert waren von allen möglichen Dünsten und Rauchen und anderen Stoffen, die dazumal noch nicht die feste Gestalt angenommen hatten. Vieles, was heute fest ist, war damals noch in Dampfform, den heutigen Luftkreis durchströmend. Und bis lange hinein in die atlantischen Zeiten war alles durchsetzt von solchen Wasser-Nebelmassen.

[ 8 ] When we take all of this into account, we will arrive at an analysis that can tell us—in the language of the humanities—what exactly the “time” is that the Bible speaks of. I would like to remind you that after the so-called six or seven days of creation are described in the Bible, there follows that other account which the dilettantism of modern biblical scholarship regards as a second creation story, but which is in reality entirely accurate. I would like to remind you of some findings from spiritual science. I have mentioned this frequently and also discussed it in greater detail in my *Secret Science*. I have shown how the process of Earth’s formation progresses from the Lemurian era to the Atlantean era, and how, so to speak, a kind of cooling of the physical Earth takes place during this progression. During the Lemurian epoch, we must essentially conceive of the Earth as a fiery being, still displaying the element of fire bursting forth everywhere within it, and it was only with the transition to the Atlantean epoch that this cooling began. I have pointed out that during the Atlantean period, what lay above the earth’s surface was quite different from what it was later, that well into the Atlantean period the Earth was not surrounded by a water-free atmosphere. The Earth was covered by an atmosphere entirely filled with masses of water vapor. What we know today as the separation of rain and rain-free air did not exist in those ancient times. Everything was shrouded in masses of water vapor, saturated with all manner of vapors, fumes, and other substances that had not yet taken on a solid form at that time. Much of what is solid today was still in vaporous form back then, flowing through the atmosphere of that time. And well into the Atlantean era, everything was permeated by such masses of water vapor.

[ 9 ] Das waren aber auch die Zeiten, wo sich zuerst physisch herausbildete, was früher in einem viel geistigeren Zustand vorhanden war. Ich habe ja darauf hingewiesen, daß in den Verhältnissen, die wir beim sogenannten dritten Schöpfungstage verzeichnet finden, wir nicht denken müssen, daß individuelle Pflanzenformen aus dem Erdboden heraussproßten, wie wir sie heute sehen, sondern daß wir wohl beachten müssen den Ausdruck «artgemäß»; daß wir es da mehr mit Gattungsseelen zu tun haben, die in einem ätherischastralischen Zustand innerhalb des Erdenleibes vorhanden waren. Alles das, was uns vom dritten Schöpfungstage als das Pflanzenwerden geschildert wird, wäre nicht zu sehen gewesen mit äußeren Sinnen, nur den hellseherischen Wahrnehmungsorganen wäre es wahrnehmbar gewesen. Während von der lemurischen zur atlantischen Zeit herüber sich jener Nebelzustand im Umkreise der Erde entwickelte und sich nun immer mehr und mehr die Nebel lichteten, da verwandelte sich auch das, was früher ätherisch war, in einen Zustand, der sich dem annäherte, was wir heute kennen. Das Ätherische wurde mehr und mehr physisch, und so wunderbar es klingt, denn auch die Geologie ist heute vielfach von materialistischen Anschauungen durchsetzt: die für ein äußeres Auge sichtbaren Pflanzenwesen entwickelten sich erst viel später als in der Zeit, die mit dem sogenannten dritten Schöpfungstage bezeichnet ist. Erst gegen die atlantische Zeit hin entwickelten sie sich. Die geologischen Verhältnisse, die zu den heutigen Pflanzen notwendig sind, haben wir nicht in sehr frühe Zeit unserer Forschung zu verlegen.

[ 9 ] But those were also the times when what had previously existed in a much more spiritual state first took on a physical form. I have already pointed out that, in the conditions we find described for the so-called third day of creation, we must not imagine that individual plant forms sprouted from the ground as we see them today, but that we must take note of the expression “according to their kind”; that we are dealing here more with generic souls that existed in an etheric-astral state within the Earth’s body. Everything that is described to us from the third day of creation as the emergence of plants would not have been visible to the external senses; it would have been perceptible only to the clairvoyant organs of perception. As that nebular state around the Earth developed from the Lemurian to the Atlantean era and the mists gradually cleared, what had previously been ethereal also transformed into a state approaching what we know today. The ethereal became more and more physical, and as wonderful as it sounds—for geology, too, is today often permeated by materialistic views—the plant beings visible to the outer eye did not develop until much later than the time designated as the so-called third day of creation. It was not until the Atlantean era that they developed. We must not place the geological conditions necessary for today’s plants in the very early stages of our research.

[ 10 ] Wir könnten also den Hergang von der lemurischen in die atlantische Zeit so charakterisieren: Da war die Erde ringsum bedeckt mit dichten Nebelmassen, in denen die Rauchmassen der verschiedenen Substanzen, die sich später in die der Erdrinde verwandelten, noch aufgelöst waren, und noch nicht bis zur physischen Verdichtung hatten es gebracht die artgemäßen Wesen, die dem hellsichtigen Bewußtsein sichtbar waren. Noch war nicht eingetreten, was man nennen kann eine Düngung des Erdbodens mit dem, was als Wasser in der Luft schwebte. Das trat erst später ein. — Wie konnte also die Bibel dies zuerst schildern? Nun, sie mußte an einer ganz bestimmten Stelle sagen: Auch nach Ablauf der sieben Schöpfungstage, nach Ablauf dessen, was erst zusammenfällt mit dem lemurischen Zeitalter, waren noch nicht unsere heutigen physischen Pflanzen aus der Erde herausgesproßt, war die Erde noch bedeckt mit Nebelmassen.

[ 10 ] We could thus characterize the transition from the Lemurian to the Atlantean era as follows: The Earth was then covered all around by dense masses of fog, in which the vaporous masses of the various substances that later transformed into the Earth’s crust were still dissolved, and the beings of that kind, who were visible to clairvoyant consciousness, had not yet reached the stage of physical condensation. What might be called a fertilization of the earth’s soil with what floated in the air as water had not yet occurred. That did not happen until later. — So how could the Bible describe this at the beginning? Well, it had to state at a very specific point: Even after the seven days of creation had passed, after the period corresponding to the Lemurian Age, our present-day physical plants had not yet sprouted from the earth; the earth was still covered with masses of mist.

[ 11 ] Die Bibel schildert den Sachverhalt. Lesen Sie weiter nach den sieben Schöpfungstagen, so finden Sie darauf hingewiesen, trotzdem früher schon die Rede davon war, daß artgemäß die Pflanzenformen entstanden waren, daß noch kein Kraut und keine Sträucher auf der Erde waren. Das erstemal ist die Rede von dem Gattungsseelenmäßigen, das zweitemal von dem, was in physischer Individualität als Pflanzenwuchs aus der Erde heraussprießt. Und sachgemäß ist mit dem Nebel der Atlantis-Nebel geschildert nach den Schöpfungstagen. Daß erst dann die Verdichtung des LuftWassers zum Regen stattfindet, ist angedeutet mit den Worten «Denn Jahve-Elohim hatte noch nicht regnen lassen».

[ 11 ] The Bible describes the facts. If you read on after the seven days of creation, you will find a reference to the fact that, although it had already been mentioned earlier that plant forms had arisen according to their kind, there were still no herbs or shrubs on the earth. The first mention refers to the generic soul aspect, the second to what sprouts from the earth in physical individuality as plant growth. And appropriately, the mist of Atlantis is described after the days of creation. That the condensation of air-water into rain occurs only then is indicated by the words “For Yahweh-Elohim had not yet caused it to rain.”

[ 12 ] So also steckt in diesen Dingen eine tiefe Weisheit. Aber ich kann Ihnen die Versicherung geben, daß nichts von alledem, was in dieser Urkunde steht, in die Darstellung meiner «Geheimwissenschaft» eingeflossen ist. Ich habe mich absichtlich ferngehalten von der Bibel, und ich möchte sagen, es hat Zeiten gegeben, wo ich mir redlich Mühe gegeben habe, diese Dinge anders zu finden als aus dieser Urkunde heraus. Es ergibt sich ja auch sozusagen als Notwendigkeit bei den heutigen materialistischen Vorstellungen von der Bibel, daß man es nicht leicht damit nimmt, in die Bibel etwas hineinzuinterpretieren von den Tatsachen der Geisteswissenschaft. Aber der geisteswissenschaftliche Zwang ist es, der uns eben in der Bibel das finden ließ, was wir in diesen Tagen haben sagen dürfen, und wenn wir selbst widerstreben, werden wir zuletzt gezwungen, das, was erst die seherische Forschung findet, in der Bibel wiederzusehen.

[ 12 ] There is, then, a profound wisdom underlying these matters. But I can assure you that none of what is written in this document has found its way into my presentation of “esoteric science.” I have deliberately kept my distance from the Bible, and I would like to say that there have been times when I have made a sincere effort to find these things from sources other than this document. It is, so to speak, a necessity given today’s materialistic views of the Bible that one does not take lightly the task of interpreting into the Bible the facts of spiritual science. But it is the imperative of spiritual science that led us to find in the Bible precisely what we have been able to say in these days, and even if we ourselves resist, we are ultimately compelled to see in the Bible what is first discovered through clairvoyant research.

[ 13 ] Nach diesen Voraussetzungen dürfen wir uns fragen: An welche Stelle der Genesisschilderung müssen wir nun den Hinausgang des Geistig-Seelischen versetzen, das Fortgehen der Seelengeister der Menschen nach den der Erde benachbarten planetarischen Leibern oder Wesenheiten, das hervorgerufen wurde durch den vergröberten Zustand der Erde? — Wir müssen es dort hinsetzen, wo uns erzählt wird, daß durch die Entstehung des Klangäthers — ich habe Ihnen das ganz genau dargestellt bei der Schilderung des sogenannten zweiten Schöpfungstages — abgetrennt werden die oberen Substantialitäten von den unteren. Und wenn man alles das, was da gemeint ist, verfolgt mit dem Blick des Sehers, dann sagt man sich: Mit dem, was nach oben geht, was sich von der Erde entfernt, wovon gesagt wird, daß die Elohim es «Himmel» nannten, mit dem zugleich entfernten sich die Seelengeister der Menschen. — So fällt der zweite Schöpfungstag mit einer ganz bestimmten Zeit zwischen Sonnen- und Mondentrennung von der Erde zusammen, mit dem Hinausgehen der Seelengeister des Menschen in die Umgebung der Erde.

[ 13 ] Given these premises, we may ask ourselves: At what point in the account of Genesis must we now place the departure of the spiritual-soul element—the departure of the soul-spirits of human beings to the planetary bodies or beings neighboring the Earth—which was brought about by the coarsened state of the Earth? — We must place it where we are told that through the formation of the sound ether—I have described this to you in great detail in the account of the so-called second day of creation—the higher substantialities are separated from the lower ones. And when one follows everything that is meant there with the eye of the seer, one says to oneself: With that which ascends, which moves away from the Earth—of which it is said that the Elohim called it “Heaven”—the soul-spirits of human beings moved away at the same time. — Thus, the second day of creation coincides with a very specific time between the separation of the Sun and the Moon from the Earth, with the departure of the soul-spirits of human beings into the surroundings of the Earth.

[ 14 ] Nun aber müssen wir ins Auge fassen, daß das etwas ganz Gewichtiges zur Folge hat. Was ist es denn eigentlich, was damals hinausgegangen ist in den Weltraum? Mit anderen Worten: Wo finden wir denn das heute im Menschen? In welchen Gliedern des Menschen haben wir das zu suchen, was dazumal hinausgeschritten ist in den Weltenraum? — So wie es damals vorhanden war, ist es natürlich heute nicht vorhanden, aber wir können es doch in Parallele stellen mit gewissen Gliedern in der heutigen Menschenorganisation. Sehen wir uns daraufhin einmal den Menschen an. Wir gliedern heute den Menschen in die bekannten vier Glieder, den physischen, den Äther-, den Astralleib und den Ichträger. Wir wissen, daß von diesen vier Gliedern während des nachtschlafenden Zustandes im Bette liegen bleiben der physische und Ätherleib. Wenn wir von den alten Zeiten sprechen, für welche das im zweiten und wohl auch bis zum dritten Schöpfungstage Geschilderte gilt, dann dürfen wir nicht schon von dem physischen und dem ätherischen Leib, so wie er heute ist, sprechen. Die gliederten sich erst später aus der Erdensubstantialität heraus. Was dazumal von dem Menschen vorhanden war, das gehört heute wesentlich dem an, was im nachtschlafenden Zustand aus den heutigen dichteren Gliedern der Menschennatur herausgeht, das, was wir die astralische Wesenheit des Menschen nennen. Das, was als Kräfte in unserem astralischen Leib wirkt, das haben wir zunächst anzusprechen, wenn wir den Seelengeist des Menschen ins Auge fassen, der dazumal Abschied nahm von der Erde, um auf den umliegenden Planeten besser zu gedeihen. Also das, was zu unseren Kräften gehört, wenn wir mit unserem Astralleib aus dem physischen und Ätherleib heraus sind, das haben wir nach dem zweiten Schöpfungstage zu suchen auf den der Erde benachbarten Planeten.

[ 14 ] But now we must face the fact that this has a very significant consequence. What, exactly, was it that went out into space back then? In other words: Where do we find this in human beings today? In which parts of the human being should we look for what went out into space back then? — Of course, it is not present today in the same way it was back then, but we can still draw a parallel with certain members of the modern human constitution. Let us therefore take a look at the human being. Today we divide the human being into the four familiar members: the physical body, the etheric body, the astral body, and the I-bearer. We know that of these four members, the physical and etheric bodies remain in bed during the state of night sleep. When we speak of the ancient times to which the descriptions of the second and probably also the third day of creation apply, we must not yet speak of the physical and etheric bodies as they are today. These only later developed out of the substance of the Earth. What existed in human beings at that time essentially belongs today to what emerges from the denser members of human nature during the state of night sleep—that which we call the astral being of the human being. What acts as forces within our astral body is what we must first address when we consider the soul-spirit of the human being who, at that time, took leave of the Earth in order to flourish better on the surrounding planets. Thus, what belongs to our powers when we have stepped out of the physical and etheric bodies with our astral body—this is what we must seek on the planets neighboring the Earth after the second day of creation.

[ 15 ] Nun wissen wir aber, daß, wenn der Mensch heute im nachtschlafenden Zustand mit seinen feineren Gliedern heraus ist aus dem physischen und Ätherleib, er sozusagen eingegliedert ist in die astralische Umgebung unserer Erde, in die Kräfte und Strömungen der Glieder unseres Planetensystems. Mit den Planetenwesenheiten ist der Mensch im nachtschlafenden Zustand verbunden. So können wir aber auch sagen: In jenen alten Zeiten war der Mensch nicht nur in irgendeinem nachtschlafenden Zustand mit diesen äußeren Planeten verbunden, sondern er war überhaupt nach seiner Flucht von der Erde immer mit ihnen verbunden. Er verweilte auf diesen Planeten. — Wir haben also für diejenige Zeit, die uns geschildert wird als der dritte Schöpfungstag, ins Auge zu fassen, daß mit Ausnahme jener überdauernden Menschenseelengeister, von denen ich gesprochen habe, die Menschenseelengeister gar nicht auf der Erde, sondern in der Umgebung bei den Planeten waren, dort ihren Wohnsitz aufgeschlagen hatten und mit ihnen sich weiter entwickelten. Auf der Erde aber entwickelten sich mittlerweile diejenigen, die als die Stärksten, als die Tüchtigsten zurückgeblieben waren. Und ihre Entwickelung bestand darin, daß sie sich immer mehr und mehr umkleideten mit dem Stoffmaterial der Erde, daß sozusagen da unten auf der Erde auch das vorgebildet wurde, was wir jetzt während des Tages als unseren Ätherleib und unseren physischen Leib haben. Damit dieser Äther- und physische Leib alle Situationen der Erdenentwickelung mitmachen konnte, wurden eben einige Seelengeister auf der Erde erhalten. Dadurch wurde das, was herangebildet werden sollte für Äther- und physischen Leib, auch während die Mondenkräfte mit der Erde verbunden waren, fortgepflanzt.

[ 15 ] Now we know, however, that when a person today, in the state of sleep, has stepped out of the physical and etheric bodies with their finer members, they are, so to speak, integrated into the astral environment of our Earth, into the forces and currents of the members of our planetary system. In the state of night sleep, human beings are connected to the planetary beings. But we can also say: In those ancient times, human beings were not merely connected to these outer planets in some state of night sleep, but were always connected to them after their flight from Earth. They dwelt on these planets. — We must therefore bear in mind, regarding the period described to us as the third day of creation, that with the exception of those enduring human soul-spirits of which I have spoken, the human soul-spirits were not at all on Earth, but in the vicinity of the planets, where they had taken up residence and continued to develop with them. Meanwhile, on Earth, those who had remained behind as the strongest and most capable were developing. And their development consisted in the fact that they increasingly clothed themselves in the material substance of the Earth, so that, so to speak, what we now have during the day as our etheric body and our physical body was also preformed down there on Earth. So that this etheric and physical body could experience all the stages of Earth’s development, certain soul spirits were preserved on Earth. In this way, what was to be formed for the etheric and physical body was perpetuated even while the lunar forces were still connected to the Earth.

[ 16 ] Wenn wir uns so recht vor die Seele führen jenen Zustand nach der Sonnentrennung, so müssen wir sagen: Der größte Teil des menschlichen Seelen- und Geisthaften ist im Umkreise der Erde auf den benachbarten Planeten. — Die Sonne hat sich schon getrennt von der Erde, aber wenn damals ein Mensch sich auf der Erde hätte aufstellen können, so würde er über der Oberfläche dichte NebelRauch-Dampfmassen gesehen haben. Von irgendeiner Sonne hätte er nichts gesehen. Die Sonne, die entfernt war mit ihren Kräften, wirkte erst nach und nach so auf die Erde, daß diese Rauch-Nebelmassen sich lichteten und allmählich die Gestalt annahmen für den Erdenumkreis, die notwendig war für die Menschheitsentwickelung. Und erst nach und nach hätte ein solcher Mensch, der sozusagen von draußen sich die Entwickelung angeschaut hätte, gesehen, wie die Nebel anfingen lichter zu werden, wie die Rauchmassen dünner wurden, wie die Sonnenkräfte nicht nur wirkten durch die dunkle Rauchhülle hindurch, wie sie wirklich wahrnehmbar, man möchte sagen, sichtbar wurden. Da gehen wir dem vierten Schöpfungstage entgegen, und damit nähern wir uns immer mehr dem Ereignis, das wir als die Mondabtrennung zu bezeichnen haben. So daß tatsächlich ein Mensch, der damals auf der Erde gelebt hätte, der durch die Rauch- und Dampfmassen hereindringenden Sonnenstrahlen ansichtig geworden wäre. Und indem diese Zustände eintraten, bekam die Erde allmählich jene Verhältnisse, die dem Menschwerden gedeihlich waren, wo wiederum Menschen auf der Erde leben konnten, wo sozusagen aus den physischen Nachkommen derer, welche überdauert hatten, Leiber geschaffen werden konnten für die Seelengeister, die jetzt aus dem Umkreise der Erde zurückkehrten.

[ 16 ] If we truly bring to mind that state following the separation from the Sun, we must say: The greater part of the human soul and spirit resides in the vicinity of Earth, on the neighboring planets. — The Sun had already separated from the Earth, but if a human being had been able to stand on the Earth at that time, he would have seen dense masses of mist, smoke, and vapor above the surface. He would have seen nothing of any Sun. The Sun, whose forces were at a distance, only gradually began to act upon the Earth in such a way that these masses of smoke and mist began to clear and gradually took on the form necessary for the Earth’s environment and for the development of humanity. And only gradually would such a person, who had, so to speak, observed the development from the outside, have seen how the mists began to grow lighter, how the masses of smoke became thinner, how the sun’s forces not only acted through the dark veil of smoke, but how they became truly perceptible—one might say, visible. Thus we are moving toward the fourth day of creation, and with it we are drawing ever closer to the event we must call the separation of the Moon. So that indeed a human being who had lived on Earth at that time would have witnessed the sunbeams penetrating through the masses of smoke and vapor. And as these conditions took hold, the Earth gradually acquired the conditions conducive to human development, where human beings could once again live on Earth, where, so to speak, bodies could be formed from the physical descendants of those who had survived, for the soul-spirits now returning from the Earth’s orbit.

[ 17 ] So haben Sie, ich möchte sagen, zweierlei Fortpflanzungen. Das, was später zum ätherischen und physischen Leib des Menschen geworden ist, das stammt ab von denen, die überdauert haben. Das Seelisch-Geistige, das kommt aus dem Umkreise herein. Zuerst war dieses Herankommen aus dem Kreise der planetarischen Nachbarn unserer Erde eine geistige Einwirkung. In dem Momente, wo sozusagen die Sonne durchdrungen hatte die Dampf- und Rauchmassen der Erdumgebung, wo der Mond herausgegangen war, da erwachte in den Seelengeistern der Nachbarplaneten der Drang, wiederum herunterzusteigen in dieses Erdgebiet. Indem auf der einen Seite die Sonne von der Erde aus sichtbar wurde und auf der anderen Seite der Mond, da drangen auch die Kräfte der auf die Erde herunterströmenden Seelen zur Erde herein. Da haben Sie die Realitäten für das, was im sogenannten vierten Schöpfungstage mit den Worten geschildert wird: «Es gestalteten die Elohim das größere Licht und das kleinere Licht, das Sonnenwesen, das Mondenwesen, und die Sterne.» Denn mit den Sternen ist nichts anderes gemeint als die planetarischen Nachbarn unserer Erde. Das Werk also, das eine Art von Gleichgewicht herstellte, das bereitete sich vor auf der einen Seite von der Sonne und auf der anderen von dem Monde, und es bereitete sich gleichzeitig vor das Herabwirken der menschlichen Seelengeister, die darnach strebten, sich auf der Erde wieder zu inkorporisieren.

[ 17 ] So, I would say, you have two kinds of reproduction. What later became the human etheric and physical body descends from those who have survived. The soul-spiritual aspect comes in from the surrounding sphere. At first, this influx from the circle of Earth’s planetary neighbors was a spiritual influence. At the moment when, so to speak, the Sun had penetrated the masses of vapor and smoke surrounding the Earth, and the Moon had emerged, the urge arose in the soul-spirits of the neighboring planets to descend once more into this earthly realm. As the Sun became visible from Earth on one side and the Moon on the other, the forces of the souls streaming down to Earth also entered the Earth. Therein lie the realities behind what is described in the so-called fourth day of creation with the words: “The Elohim formed the greater light and the lesser light, the Sun-being, the Moon-being, and the stars.” For the stars refer to nothing other than the planetary neighbors of our Earth. Thus, the work that established a kind of balance was prepared on one side by the Sun and on the other by the Moon, and at the same time it prepared the way for the descent of the human soul-spirits who were striving to reincarnate on Earth.

[ 18 ] Damit haben wir also den vierten Schöpfungstag da hingestellt, wo während der lemurischen Zeit, nach dem Hinausgang des Mondes, jene Verhältnisse eintraten, die Sie geschildert finden in meiner «Geheimwissenschaft» und die wir damit bezeichnen können, daß wir sagen: Die menschlichen Seelengeister streben wiederum herunter auf die Erde.

[ 18 ] We have thus placed the fourth day of creation at the point in the Lemurian epoch, following the departure of the Moon, when the conditions described in my *Secret Science* came into being—conditions we might characterize by saying: The human soul-spirits are once again striving down toward the Earth.

[ 19 ] Nun aber müssen wir ein wenig die geistigen Begleitzustände ins Auge fassen. Wir haben jetzt mehr das, was nachher physisch wurde, betrachtet. Wir müssen uns immer klarer darüber werden, daß allem Gröberen ein Feineres, allem, was nach dem Physischen strebt, ein Geistiges zugrunde liegt. Mit der Sonne sind im wesentlichen die Elohim von der Erde hinausgegangen, um ihren Schauplatz nach außen zu verlegen, um aus dem Umkreise her zu wirken. Aber nicht alle. Es blieb sozusagen etwas von den Elohim mit der Erde vereinigt, auch als die Erde die Mondenkräfte noch in ihrem Leibe hatte. Und das, was damals von den geistigen Elohimkräften mit der Erde vereint blieb, ist das, was in einer gewissen Weise verbunden ist mit allen guten Wirkungen der Mondenkräfte. Denn wir müssen ja auch von guten Wirkungen der Mondenkräfte sprechen. Nach der Sonnentrennung wäre alles, namentlich der Mensch, auf der Erde in die Mumifizierung, in die Verhärtung, in die Verholzung hineingetrieben. Der Mensch wäre erstorben für die Erde. Die Erde wäre öde geworden, wenn sie die Mondenkräfte in ihrem Leibe behalten hätte. Innerhalb der Erde wären diese Mondenkräfte nicht segensreich geworden. Warum mußten sie dennoch eine Zeitlang bei der Erde bleiben? Aus dem Grunde, weil die Menschheit sozusagen alle Erdenzustände überdauern mußte, weil tatsächlich die Menschheit in ihren tüchtigsten Vertretern durchgehen mußte durch diese Mondenverdichtung. Dann aber, als der Mond sich von der Erde getrennt hatte, da waren die Kräfte, die sonst den Erdentod für die Menschen herbeigeführt hätten, segensreich. Nach dem Hinausgehen der Mondenkräfte erfrischte sich wiederum alles, so daß auch die schwächeren Seelen herunterkommen, sich inkorporisieren konnten in Menschenleibern. So wurde der Mond der Wohltäter der Erde, indem er ihr Nachbar wurde. Was er niemals in der Erde selber hätte sein können, das wurde er als ihr Nachbar. Jene Wesenheiten, welche diese ganze Reihe von Vorgängen dirigierten, das sind die großen Wohltäter des Menschen. Welche Wesenheiten waren das? Nun, diejenigen, die mit dem Monde eben verbunden waren, die dann den Mond gleichsam herausgerissen haben aus der Erde, um den Menschen weiterzuführen innerhalb der Erdenentwickelung. Wir erkennen ja aus dem Berichte der Genesis, daß die Elohim die großen, dirigierenden Kräfte waren. Und was von diesen Elohimkräften jene große gewaltige Tatsache des Mondherausganges bewirkt und dadurch erst das eigentliche Wesen des Menschen herbeigeführt hat, das war nichts anderes, als was auch bewirkt hatte das kosmische Avancement der Elohim zu Jahve-Elohim, was hinaufgeführt hat das Wesen der Elohim zu Jahve-Elohim. Das blieb mit dem Monde vereint, das hat dann auch den Mond herausgeführt aus unserer Erde. Daher dürfen wir sagen: Mit dem, was wir als Mondleib innerhalb unserer Schöpfung finden, ist innig verbunden das, was wir als Jahve-Elohim bezeichnen.

[ 19 ] But now we must consider the accompanying spiritual states a little more closely. We have now considered more of what later became physical. We must become increasingly clear about the fact that underlying everything grosser is something finer, and underlying everything that strives toward the physical is something spiritual. With the Sun, the Elohim essentially departed from the Earth to shift their sphere of activity outward, to work from the periphery. But not all of them. Something of the Elohim, so to speak, remained united with the Earth, even when the Earth still had the lunar forces within its body. And that which remained united with the Earth from the spiritual Elohim forces at that time is what is, in a certain way, connected with all the beneficial effects of the lunar forces. For we must indeed speak of the beneficial effects of the lunar forces. After the separation from the Sun, everything on Earth—especially humanity—would have been driven into mummification, into hardening, into lignification. Humanity would have died out on Earth. The Earth would have become desolate if it had retained the lunar forces within its body. Within the Earth, these lunar forces would not have become a blessing. Why, then, did they have to remain with the Earth for a time? For the reason that humanity had to endure, so to speak, all earthly conditions; for indeed, humanity, in its most capable representatives, had to pass through this lunar condensation. But then, when the Moon had separated from the Earth, the forces that would otherwise have brought about the death of humanity on Earth became beneficial. After the lunar forces had departed, everything was refreshed once more, so that even the weaker souls could descend and incarnate in human bodies. Thus the Moon became the benefactor of the Earth by becoming its neighbor. What it could never have been within the Earth itself, it became as its neighbor. Those beings who directed this entire series of events are the great benefactors of humanity. What beings were they? Well, those who were connected to the Moon, who then, as it were, tore the Moon out of the Earth in order to guide humanity further within Earth’s evolution. We recognize from the account in Genesis that the Elohim were the great, directing forces. And whatever it was among these Elohim forces that brought about that great, momentous event of the moon’s emergence—and thereby brought about the very essence of humanity—was nothing other than what had also brought about the cosmic advancement of the Elohim to Yahweh-Elohim, what had elevated the essence of the Elohim to Yahweh-Elohim. This remained united with the Moon, and it was this that then led the Moon out of our Earth. Therefore, we may say: What we find as the lunar body within our creation is intimately connected with what we call Yahweh-Elohim.

[ 20 ] Nun vergegenwärtigen wir uns einmal genauer, was für den Menschen in seinem Erdenwerden eigentlich diese Verhältnisse bedeuten. Wenn der Mensch mit einer Erde verbunden geblieben wäre, die die Sonne in sich enthalten hätte, dann wäre er ein Wesen geworden, das eigentlich ein Nichts wäre. Er wäre einfach verbunden geblieben mit der Wesenhaftigkeit der Elohim, er hätte sich nicht abschnüren können zu einer Selbständigkeit. Da aber die Elohim sich mit ihrer Sonne getrennt hatten von der Erde, da konnte der Mensch mit der Erde verbunden bleiben und sein seelisch-geistiges Leben fristen. Wäre es aber dabei geblieben, dann wäre der Mensch in sich verhärtet, er hätte den Tod gefunden. Wozu mußte der Mensch in einen Zustand kommen, der auch nur die Möglichkeit des Todes bildet? Damit er frei werden konnte, damit er sich abschnüren konnte von den Elohim, damit er ein selbständiges Wesen werden konnte. In dem Mondenteil hat der Mensch etwas in sich, was eigentlich dieses Absterben herbeiführt, und er hätte sozusagen von der Dosis zuviel bekommen, wenn der Mond sich nicht von der Erde getrennt hätte. Aber dennoch erkennen Sie daraus, daß dieses Mondenhafte es ist, das als kosmische Substantialität innig zusammenhängt mit der menschlichen Selbständigkeit.

[ 20 ] Let us now consider more closely what these conditions actually mean for human beings in their earthly existence. If human beings had remained connected to an Earth that contained the Sun within itself, they would have become beings that were essentially nothing. They would simply have remained connected to the essence of the Elohim; they would not have been able to separate themselves into independence. But since the Elohim had separated themselves from the Earth with their Sun, human beings were able to remain connected to the Earth and sustain their soul-spiritual life. But if it had remained that way, then humanity would have become hardened within itself; it would have met its death. Why did humanity have to enter a state that even creates the possibility of death? So that it could become free, so that it could sever itself from the Elohim, so that it could become an independent being. In the lunar aspect, human beings have something within them that actually brings about this dying, and they would have received, so to speak, too much of the dose if the Moon had not separated from the Earth. Yet you can see from this that it is this lunar quality that, as a cosmic substance, is intimately connected with human independence.

[ 21 ] Wenn Sie nun die heutigen Erdenzustände nehmen, so müssen Sie sich sagen: Diese Verhältnisse sind eigentlich erst herbeigeführt nach der Mondentrennung. Es ist also nicht so viel von diesen Mondenkräften darinnen, als früher einmal schon darinnen war. Aber der Mensch hat in bezug auf die Anlage seines physischen und Ätherleibes auch die Mondenzeit, auch die Verbindung der Erde mit dem Monde überdauert, und dadurch hat er das in sich, was der Erde genommen worden ist. Er trägt etwas von dem, was da oben auf dem Monde ist, in sich. Er hat es über diese Zeit hinaus bewahrt in seinem physischen und Ätherleib. So hat der Mensch ein Mondhaftes in sich, so ist er mit diesem Mondhaften verbunden. Die Erde hätte dieses Mondhafte nicht in sich ertragen, der Mensch aber hat es in gewisser Weise in sich. Er hat also die Anlage, noch etwas anderes zu sein als ein bloßes Erdenwesen.

[ 21 ] If you consider the conditions on Earth today, you must realize that these circumstances actually arose only after the separation from the Moon. So there is not as much of these lunar forces in it as there once was. But in terms of the constitution of his physical and etheric bodies, the human being has also outlived the lunar era, the connection between the Earth and the Moon, and through this he possesses within himself what has been taken from the Earth. He carries within himself something of what is up there on the Moon. He has preserved it beyond that time in his physical and etheric bodies. Thus, the human being has something lunar within him; he is connected to this lunar quality. The Earth could not have sustained this lunar quality within itself, but the human being possesses it in a certain sense. He therefore has the potential to be something other than a mere earthly being.

[ 22 ] Wenn Sie das alles überdenken, dann kommen Sie dazu, einzusehen, daß wir sozusagen als Menschen unter uns die Erde haben, daß aus dieser Erde der Mond herausgeworfen werden mußte. Er ist aber erst dann herausgeworfen worden, nachdem die richtige Dosis von seiner Wesenheit dem Menschen selber eingeimpft worden ist. Die Erde trägt nicht das Mondhafte in sich, wir tragen es in uns. Was wäre aus der Erde geworden, wenn der Mond nicht aus ihr herausgerissen worden wäre? — Sehen Sie diesen Mond einmal mit etwas anderen Augen an, als er so häufig heute angesehen wird. Die ganze Konstitution seiner Materie ist eine andere als die der Erde. Im grobmateriellen Sinne sagt der Astrophysiker, daß der Mond keine Luft, kaum ein Wasser hat, das heißt, daß er viel mehr in das Dichte hineingeschossen ist als die Erde. Er enthält also die Kräfte, die sozusagen die Erde noch weiter hinausführen würden über den Zustand der Verhärtung, in dem sie ist, die diese Erde physisch noch härter machen würden. Physisch härter, zerklüfteter würden diese Mondkräfte die Erde machen. Um ein Bild zu haben von dem, was die Erde werden würde, wenn die Mondkräfte in ihr wären, denken Sie sich einfach auf der Straße draußen ein Stück Erdenmaterie, von Wasser durchdrungen, so etwas wie meinetwegen Schlamm. Denken Sie sich das Wasser immer mehr und mehr weichen. Es wird dann diese Erdenmaterie immer staubhafter werden. Sie können sozusagen im Bilde diesen ganzen Vorgang beobachten, wenn Sie nach einem Regen die schlammhafte Straßenmaterie nach und nach zu Staub werden sehen. So etwas wäre im Großen geschehen mit der Erde, ihre Zerklüftung in Staubmassen, wenn die Mondkräfte mit ihr verbunden geblieben wären. So etwas wird auch mit der Erde einstmals geschehen, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben wird. Sie wird zerklüftet werden in Weltenstaub. Die Erdenmaterie wird als Weltenstaub sich auflösen in den kosmischen Raum, wenn der Mensch seine Entwickelung auf ihr wird durchgemacht haben.

[ 22 ] When you reflect on all this, you come to realize that, so to speak, we humans have the Earth among us, and that the Moon had to be cast out of this Earth. But it was only cast out after the right measure of its essence had been instilled in humanity itself. The Earth does not carry the lunar within itself; we carry it within ourselves. What would have become of the Earth if the Moon had not been torn from it? — Try looking at this Moon with a slightly different perspective than the one so often adopted today. The entire constitution of its matter is different from that of the Earth. In a grossly material sense, the astrophysicist says that the Moon has no air, hardly any water—that is, it has been thrust much more deeply into the dense than the Earth. It therefore contains the forces that would, so to speak, carry the Earth even further beyond the state of hardening in which it finds itself, forces that would make this Earth physically even harder. These lunar forces would make the Earth physically harder and more rugged. To get a picture of what the Earth would become if the lunar forces were within it, just imagine a piece of Earth’s matter out on the street, saturated with water—something like mud, for example. Imagine the water gradually draining away. This earth material will then become increasingly dusty. You can, so to speak, observe this entire process in the image when, after a rain, you see the muddy street material gradually turning to dust. Something like this would have happened on a grand scale with the Earth—its fragmentation into masses of dust—if the lunar forces had remained connected to it. Something like this will also happen to the Earth one day, once it has fulfilled its task. It will be shattered into cosmic dust. The Earth’s matter will dissolve into cosmic space as cosmic dust once humanity has completed its development upon it.

[ 23 ] So also können wir sagen: Die Erde wäre Staub geworden, sie hatte in sich die Anlage zum Staubwerden, zum Zerklüfterwerden in Staubteilchen. Behütet worden ist sie vor diesem zu frühen zu Staub Zerklüfterwerden nur dadurch, daß der Mond aus ihr herausgehoben worden ist. — Aber im Menschen ist etwas geblieben von dem, was eigentlich die Anlage hat, zum Staube zu werden. Der Mensch nimmt in seine Wesenheit etwas auf vom mondhaften Erdenstaub durch alle die Verhältnisse, die ich Ihnen geschildert habe. Jene Wesenhaftigkeiten, welche mit dem Monde verbunden sind, haben also eigentlich der menschlichen leiblichen Wesenheit etwas eingefügt, was im Grunde genommen nicht von der Erdenmasse ist, die wir unmittelbar in unserer Umgebung haben, nachdem sich der Mond getrennt hat, sondern von dem mondhaften Erdenstaub haben sie etwas hineingeprägt in die menschliche Leiblichkeit. Da aber mit diesem Mondhaften verknüpft ist JahveElohim, so bedeutet das, daß Jahve-Elohim derjenige ist, der das mondenhaft Erdenstaubmäßige der menschlichen Leiblichkeit eingeprägt hat. Und wir müssen sagen, es mußte im Verlaufe der Erdenentwickelung ein Zeitpunkt kommen, der richtig so bezeichnet wird: Im kosmischen Avancement der Elohim kam die Zeit, da Jahve-Elohim der menschlichen Leiblichkeit den Erdenstaub einprägte, den mondhaften Erdenstaub. — Da haben Sie die ungeheure Tiefe jener Bibelstelle, wo es heißt «Und Jahve-Elohim bildete den Menschen aus dem Erdenstaub». Denn so heißt es. Und alle die Übersetzungen sind der bare Unsinn, die davon reden, JahveElohim hätte den Menschen aus einem Erdenkloß gebildet. Eingeprägt hat er ihm den Erdenstaub.

[ 23 ] So we can say: The Earth would have turned to dust; it possessed within itself the potential to become dust, to disintegrate into dust particles. It was spared this premature disintegration into dust solely because the Moon was separated from it. — But in human beings, something remains of that which actually possesses the potential to become dust. Through all the conditions I have described to you, human beings take into their very being something of the lunar earth dust. Those qualities associated with the Moon have thus actually imbued the human physical being with something that, strictly speaking, does not originate from the Earth’s mass that we have immediately around us after the Moon separated, but rather they have imprinted something of the lunar Earth dust into human physicality. But since Yahweh-Elohim is linked to this lunar aspect, this means that Yahweh-Elohim is the one who has imprinted the lunar, earth-dust-like quality upon human physicality. And we must say that there had to come a point in the course of Earth’s development that is rightly described as follows: In the cosmic advancement of the Elohim, the time came when Yahweh-Elohim imprinted the Earth dust—the lunar-like Earth dust—upon human physicality. — Therein lies the immense depth of that Bible passage where it says, “And Yahweh-Elohim formed man from the dust of the earth.” For that is what it says. And all the translations that speak of Yahweh-Elohim having formed man from a lump of earth are sheer nonsense. He imprinted the dust of the earth upon him.

[ 24 ] Wenn wir schon mancherlei gefunden haben, was uns staunen machte in scheuer Ehrfurcht vor dem, was uns die Bibel durch die alten Seher sagt und was wir wieder finden durch die geisteswissenschaftliche Forschung, hier in den Worten «Und Jahve-Elohim prägte der menschlichen Leiblichkeit den mondenhaften Erdenstaub ein», da haben wir eine Stelle, wo unsere Ehrfurcht eine große, eine gewaltige werden muß vor dem, was uns die alten Seher erzählen in dem Genesisbericht. Und wenn sich diese alten Seher bewußt waren, daß sie die Mitteilung dessen, was sie befähigte, solches zu sagen, aus den Regionen empfingen, in welchen die Elohim und Jahve-Elohim wirkten, wenn sie sich bewußt waren, daß sie ihre Weisheit empfingen aus den Regionen der weltschöpferischen Wesen selber, dann konnten sie sagen: In uns strömt ein als Wissen, als Weisheit, als Gedanke das, was das Erdenwerden selber gestaltet hat, indem es in diesen Wesen webte und wirkte. — Und so können wir in scheuer Ehrfurcht hinblicken zu den alten Sehern und zu der scheuen Ehrfurcht, mit der wiederum diese alten Seher hinaufblickten in die Regionen, aus denen ihnen ihre Offenbarung kam, in die Regionen der Elohim und des Jahve-Elohim. Wie hätten sie benennen können die Wesenheiten, die der Schöpfung und ihrem eigenen Erkennen zugrunde lagen? Was hätte es für ein Wort geben sollen für sie, wenn nicht das, von dem ihr ganzes Herz voll sein mußte, wenn sie aufnahmen die Offenbarung der weltschöpferischen Mächte? Sahen sie auf zu ihnen, so sagten sie: Uns fließt unsere Offenbarung von göttlich-geistigen Wesenheiten herunter. Wir können kein anderes Wort für sie finden als das, was unser Gefühl scheuer Ehrfurcht ausdrückt: «Diejenigen, vor denen wir scheue Ehrfurcht empfinden.» — Übersetzen wir das ins alte Hebräische. Wie lautet das: «Diejenigen, vor denen wir scheue Ehrfurcht empfinden»? Es lautet: «Elohim»! Das ist das Wort für diejenigen, vor denen man scheue Ehrfurcht empfindet. So haben Sie den Zusammenschluß der Empfindungen der alten Seher mit dem Namen der Weltwesen, denen sie die Schöpfung, denen sie ihre Offenbarung zuschrieben.

[ 24 ] While we have already found many things that have filled us with awe and reverence for what the Bible tells us through the ancient seers and what we rediscover through spiritual scientific research, here in the words “And Yahweh-Elohim imprinted the moon-like dust of the earth upon human physicality,” we have a passage where our reverence must become great, indeed overwhelming, before what the ancient seers tell us in the Genesis account. And if these ancient seers were aware that they received the communication of what enabled them to say such things from the regions in which the Elohim and Yahweh-Elohim were active, if they were aware that they received their wisdom from the regions of the world-creating beings themselves, then they could say: Within us flows, as knowledge, as wisdom, as thought, that which shaped the very becoming of the Earth by weaving and working within these beings. — And so we can look up in timid reverence to the ancient seers and to the timid reverence with which these ancient seers, in turn, looked up into the regions from which their revelation came, into the regions of the Elohim and the Yahweh-Elohim. How could they have named the beings that underlay creation and their own knowledge? What word could there have been for them, if not the one with which their whole heart must have been filled when they received the revelation of the world-creating powers? When they looked up to them, they said: Our revelation flows down to us from divine-spiritual beings. We can find no other word for them than that which expresses our feeling of awe: “Those before whom we feel awe.” — Let us translate that into ancient Hebrew. How does that sound: “Those before whom we feel timid reverence”? It sounds like: “Elohim”! That is the word for those before whom one feels timid reverence. Thus you have the union of the feelings of the ancient seers with the name of the world beings to whom they attributed creation, to whom they attributed their revelation.