Excursions into the Subject of
the Gospel of Mark
GA 124
18 December 1910, Hanover
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Exkurse in das Gebiet des Markus-Evangeliums, 4th ed.
Zwölfter Vortrag
Zwölfter Vortrag
[ 1 ] Sie wissen, daß wir innerhalb der Entwickelung unserer Deutschen Sektion im Laufe der Jahre gesprochen haben über die eigentlichen tieferen Untergründe des Matthäus-, Lukas- und Johannes-Evangeliums, und manches von dem, was über die Geheimnisse des Christentums zu sagen ist, wurde auch hier in Hannover ausgesprochen. Sie werden dabei gesehen haben, daß ein jedes der Evangelien besonderen Anlaß gibt, in die christliche Verkündigung hineinzudringen. Mehr fast als für die anderen Evangelien ist es notwendig, daß eine ganz bestimmte Voraussetzung gemacht wird, wenn man sich dem Verständnis des Christentums nähern will in Anlehnung an das MarkusEvangelium. Da muß man sich ganz und gar versenken in die Eigenart, wie in abgelaufenen Zeiten der Menschheitsentwickelung die Ausdrucksweise der Menschen gehandhabt worden ist. Es braucht nur auf einiges hingewiesen zu werden: daß vor allen Dingen die althebräische Sprache einen unendlich weiten Horizont eröffnet durch ihre Ausdrucksweise. Wer in München in dem Vortragszyklus über die Geheimnisse des Schöpfungswerkes gesehen hat, wie es notwendig war, Übersetzungen der einzelnen Worte zu geben, um das Sechs- oder Sieben-Tagewerk zu verstehen, der wird ein Gefühl bekommen haben davon, wie notwendig es ist bei diesen Urkunden aus alten Zeiten, sie aus dem ganzen Geist und der ganzen Seele der Dinge selber heraus sozusagen neu zu schaffen. Das ist es, worauf es ankommt. In der hebräischen Sprache wurden die Vokale und die Konsonanten anders gehandhabt, als es heute Gebrauch ist. Wenn die hebräische Sprache hinwies auf dasjenige, was der Mensch um sich herum sah, da hatte sie den Ausdruck dafür in den Mitlauten, den Konsonanten. Die Vokale sind durch bloße Punkte angedeutet, da sie der Ausdruck waren für das, was in der Seele lebte, für alles Innerliche. Selbstlaute hatte die hebräische Sprache für alles, was inneres Erleben war, Mitlaute für das, was äußere Anschauung war. Und das fühlte man lebendig mit. Und in jenen alten Zeiten, auch beim Griechischen, war mit dem Wort verbunden eine Art Erregung für eine übersinnliche Hinweisung, und zwar in eindeutiger Weise, so daß jeder wußte, wenn dies oder jenes Wort ausgesprochen wurde in diesen oder jenen Lauten, daß er in seiner Seele erregen mußte eine ganze Summe von Vorstellungen, die bei einem Worte ganz andere waren als bei einem anderen Worte. In wenig Worten konnte ungeheuer viel gesagt werden, weil das alles mitwirkte. Und dessen müssen wir uns insbesondere erinnern beim Markus-Evangelium. Nicht ans Wort dürfen wir uns da halten, durch das Wort allein können wir nicht hineinkommen in die Mysterien und Geheimnisse des Markus-Evangeliums.
[ 1 ] Sie wissen, daß wir innerhalb der Entwickelung unserer Deutschen Sektion im Laufe der Jahre gesprochen haben über die eigentlichen tieferen Untergründe des Matthäus-, Lukas- und Johannes-Evangeliums, und manches von dem, was über die Geheimnisse des Christentums zu sagen ist, wurde auch hier in Hannover ausgesprochen. Sie werden dabei gesehen haben, daß ein jedes der Evangelien besonderen Anlaß gibt, in die christliche Verkündigung hineinzudringen. Mehr fast als für die anderen Evangelien ist es notwendig, daß eine ganz bestimmte Voraussetzung gemacht wird, wenn man sich dem Verständnis des Christentums nähern will in Anlehnung an das MarkusEvangelium. Da muß man sich ganz und gar versenken in die Eigenart, wie in abgelaufenen Zeiten der Menschheitsentwickelung die Ausdrucksweise der Menschen gehandhabt worden ist. Es braucht nur auf einiges hingewiesen zu werden: daß vor allen Dingen die althebräische Sprache einen unendlich weiten Horizont eröffnet durch ihre Ausdrucksweise. Wer in München in dem Vortragszyklus über die Geheimnisse des Schöpfungswerkes gesehen hat, wie es notwendig war, Übersetzungen der einzelnen Worte zu geben, um das Sechs- oder Sieben-Tagewerk zu verstehen, der wird ein Gefühl bekommen haben davon, wie notwendig es ist bei diesen Urkunden aus alten Zeiten, sie aus dem ganzen Geist und der ganzen Seele der Dinge selber heraus sozusagen neu zu schaffen. Das ist es, worauf es ankommt. In der hebräischen Sprache wurden die Vokale und die Konsonanten anders gehandhabt, als es heute Gebrauch ist. Wenn die hebräische Sprache hinwies auf dasjenige, was der Mensch um sich herum sah, da hatte sie den Ausdruck dafür in den Mitlauten, den Konsonanten. Die Vokale sind durch bloße Punkte angedeutet, da sie der Ausdruck waren für das, was in der Seele lebte, für alles Innerliche. Selbstlaute hatte die hebräische Sprache für alles, was inneres Erleben war, Mitlaute für das, was äußere Anschauung war. Und das fühlte man lebendig mit. Und in jenen alten Zeiten, auch beim Griechischen, war mit dem Wort verbunden eine Art Erregung für eine übersinnliche Hinweisung, und zwar in eindeutiger Weise, so daß jeder wußte, wenn dies oder jenes Wort ausgesprochen wurde in diesen oder jenen Lauten, daß er in seiner Seele erregen mußte eine ganze Summe von Vorstellungen, die bei einem Worte ganz andere waren als bei einem anderen Worte. In wenig Worten konnte ungeheuer viel gesagt werden, weil das alles mitwirkte. Und dessen müssen wir uns insbesondere erinnern beim Markus-Evangelium. Nicht ans Wort dürfen wir uns da halten, durch das Wort allein können wir nicht hineinkommen in die Mysterien und Geheimnisse des Markus-Evangeliums.
[ 2 ] Da möchte ich ein paar Hinweise geben. Die Sprache war also früher Ausdrucksmittel für Seelisch-Geistiges. In unserer Zeit ist sie Ausdrucksmittel für ein abstraktes Denken, das weit entfernt ist von dem lebendigen Bilddenken, das allein hinaufweisen kann in die geistigen Welten. Damit wir wiederum kommen zu einem solchen lebendigen Denken, müssen die Ausdrucksmittel unserer Sprache wiederum lebendig gemacht werden. Die Sprache ist aber philiströs, pedantisch geworden und nur für Abstraktes dienlich. Alles Lebendige, was durch die Worte der Sprache hinaufführen kann in höhere Regionen und die Seele verbinden kann mit den Geheimnissen des Weltalls, das ist ganz und gar verlorengegangen. Und da möchte ich andeuten, wie im Rosenkreuzer-Mysterium Anfänge gemacht sind von dem, was Lebendigmachen der Sprache sein will. Da kommt es manchmal auf kleine Nuancen im Ausdruck an. Unsere Sprache ist ja grob, ungelenkig, und man muß ringen mit ihr, um die Feinheiten des geistigen Lebens zum Ausdruck zu bringen. Deshalb versuchte ich durch die Handhabung der Sprache auf Geheimnisse des Daseins hinzuweisen. In dem Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung» sollte versucht werden, mit anderen Mitteln vieles zum Ausdruck zu bringen, was man mit Worten nicht sagen kann. Da strebt ein Mensch hinauf zu den ersten Stufen der Einweihung. Er strebt nach dem Erklingen der geistigen Töne in der eigenen Seele. Was Johannes durchmacht, ist in diesem Drama geschildert. Tiefe Seelenerlebnisse macht er durch, um seine Seele zu entwickeln. Er ist so weit, daß er durch die bittersten und zu gleicher Zeit größten und gewaltigsten Seelenerlebnisse hinkommt zu der geistigen Welt, ins Devachan, und er soll nun eingeführt werden in das Leben und Weben der elementarischen Wesenheiten des Devachan. Diese Geheimnisse des Lebens und Webens der elementarischen Wesenheiten in Worten auszudrükken, gibt immer einen abstrakten, groben Sinn. Und da versuchte ich es so zu machen, daß lebende Personen diese Geheimnisse durch ihr eigenes Wesen ausdrückten, wie Licht und Finsternis ineinander weben. So versuchte ich, das eigene Weben der Worte und Laute durch die Geheimnisse des Weltalls hindurch anzudeuten. Dadurch konnte man manches für das Ohr hörbar machen, was, in heutigen Worten ausgesprochen, abstrakt klingt. Man muß hinhorchen auf den Klang der Worte, wie da an rechter Stelle der rechte Laut steht. Man muß fühlen den Ort, wo er hingehört und wo er nicht hingehört. Das ist etwas wie eine geistige Alchemie. Und das Durcheinanderweben und -leben der geistigen Kräfte im Weltall kann man durch solche Mittel andeuten.
[ 2 ] Da möchte ich ein paar Hinweise geben. Die Sprache war also früher Ausdrucksmittel für Seelisch-Geistiges. In unserer Zeit ist sie Ausdrucksmittel für ein abstraktes Denken, das weit entfernt ist von dem lebendigen Bilddenken, das allein hinaufweisen kann in die geistigen Welten. Damit wir wiederum kommen zu einem solchen lebendigen Denken, müssen die Ausdrucksmittel unserer Sprache wiederum lebendig gemacht werden. Die Sprache ist aber philiströs, pedantisch geworden und nur für Abstraktes dienlich. Alles Lebendige, was durch die Worte der Sprache hinaufführen kann in höhere Regionen und die Seele verbinden kann mit den Geheimnissen des Weltalls, das ist ganz und gar verlorengegangen. Und da möchte ich andeuten, wie im Rosenkreuzer-Mysterium Anfänge gemacht sind von dem, was Lebendigmachen der Sprache sein will. Da kommt es manchmal auf kleine Nuancen im Ausdruck an. Unsere Sprache ist ja grob, ungelenkig, und man muß ringen mit ihr, um die Feinheiten des geistigen Lebens zum Ausdruck zu bringen. Deshalb versuchte ich durch die Handhabung der Sprache auf Geheimnisse des Daseins hinzuweisen. In dem Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung» sollte versucht werden, mit anderen Mitteln vieles zum Ausdruck zu bringen, was man mit Worten nicht sagen kann. Da strebt ein Mensch hinauf zu den ersten Stufen der Einweihung. Er strebt nach dem Erklingen der geistigen Töne in der eigenen Seele. Was Johannes durchmacht, ist in diesem Drama geschildert. Tiefe Seelenerlebnisse macht er durch, um seine Seele zu entwickeln. Er ist so weit, daß er durch die bittersten und zu gleicher Zeit größten und gewaltigsten Seelenerlebnisse hinkommt zu der geistigen Welt, ins Devachan, und er soll nun eingeführt werden in das Leben und Weben der elementarischen Wesenheiten des Devachan. Diese Geheimnisse des Lebens und Webens der elementarischen Wesenheiten in Worten auszudrükken, gibt immer einen abstrakten, groben Sinn. Und da versuchte ich es so zu machen, daß lebende Personen diese Geheimnisse durch ihr eigenes Wesen ausdrückten, wie Licht und Finsternis ineinander weben. So versuchte ich, das eigene Weben der Worte und Laute durch die Geheimnisse des Weltalls hindurch anzudeuten. Dadurch konnte man manches für das Ohr hörbar machen, was, in heutigen Worten ausgesprochen, abstrakt klingt. Man muß hinhorchen auf den Klang der Worte, wie da an rechter Stelle der rechte Laut steht. Man muß fühlen den Ort, wo er hingehört und wo er nicht hingehört. Das ist etwas wie eine geistige Alchemie. Und das Durcheinanderweben und -leben der geistigen Kräfte im Weltall kann man durch solche Mittel andeuten.
[ 3 ] Maria empfängt den Johannes im Devachan mit ihren Gefährtinnen Philia, Astrid und Luna. Philia ist der poetische Repräsentant für die Empfindungsseele, darum erklingt in ihrem Namen zweimal das I und ein A. Luna ist der Ausdruck für die Bewußtseinsseele, darum ist ein U und ein A in ihrem Namen. Astrid, der Ausdruck für die Verstandes- oder Gemütsseele, hat in ihrem Namen zuerst das A, dann das I. Da kann man ein Mannigfaltiges aussprechen, besser, als man es mit Worten vermag. Wenn man ein Gefühl dafür erwecken könnte, brauchte ich über viele Dinge nicht mehr zu sprechen. Aber man muß dahinter kommen, was es heißt: hier steht ein U - die Dumpfheit, das Tiefenartige des U muß man empfinden, ebenso die Helligkeit des I und die Verwunderung in die Seele gießende leise Hindeutung des Ai oder Ei. Das gibt eine andere Art des Verständnisses, als man es durch Worte gewinnen kann. Die Sprache ist wirklich in ihren Lauten ein ungeheuer wunderbares Instrument. Sie ist viel, viel gescheiter als die Menschen, und wir täten gut, hinzuhorchen auf ihre Weisheit. Die Menschen sind aber daran, sie zu verderben. Und wenn wir frühere Zeiten in ihrer eigentümlichen Ausdrucksweise überhaupt verstehen wollen, müssen wir uns versetzen in dasjenige, was in der Seele der betreffenden Menschen lebte.
[ 3 ] Maria empfängt den Johannes im Devachan mit ihren Gefährtinnen Philia, Astrid und Luna. Philia ist der poetische Repräsentant für die Empfindungsseele, darum erklingt in ihrem Namen zweimal das I und ein A. Luna ist der Ausdruck für die Bewußtseinsseele, darum ist ein U und ein A in ihrem Namen. Astrid, der Ausdruck für die Verstandes- oder Gemütsseele, hat in ihrem Namen zuerst das A, dann das I. Da kann man ein Mannigfaltiges aussprechen, besser, als man es mit Worten vermag. Wenn man ein Gefühl dafür erwecken könnte, brauchte ich über viele Dinge nicht mehr zu sprechen. Aber man muß dahinter kommen, was es heißt: hier steht ein U - die Dumpfheit, das Tiefenartige des U muß man empfinden, ebenso die Helligkeit des I und die Verwunderung in die Seele gießende leise Hindeutung des Ai oder Ei. Das gibt eine andere Art des Verständnisses, als man es durch Worte gewinnen kann. Die Sprache ist wirklich in ihren Lauten ein ungeheuer wunderbares Instrument. Sie ist viel, viel gescheiter als die Menschen, und wir täten gut, hinzuhorchen auf ihre Weisheit. Die Menschen sind aber daran, sie zu verderben. Und wenn wir frühere Zeiten in ihrer eigentümlichen Ausdrucksweise überhaupt verstehen wollen, müssen wir uns versetzen in dasjenige, was in der Seele der betreffenden Menschen lebte.
[ 4 ] Und da können wir schon, wenn wir einfach das Markus-Evangelium in den ersten Zeilen aufschlagen, die Notwendigkeit fühlen, so zu denken über die Sprache und ihre Geheimnisse. In der lutherischen Übersetzung, die ja noch in den meisten Fällen die beste ist Weizsäcker ist viel schlechter -, steht die Jesajasstelle: «Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir. Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Steige richtig!»
[ 4 ] Und da können wir schon, wenn wir einfach das Markus-Evangelium in den ersten Zeilen aufschlagen, die Notwendigkeit fühlen, so zu denken über die Sprache und ihre Geheimnisse. In der lutherischen Übersetzung, die ja noch in den meisten Fällen die beste ist Weizsäcker ist viel schlechter -, steht die Jesajasstelle: «Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir. Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Steige richtig!»
[ 5 ] Man möchte meinen, daß derjenige, der diese Stelle liest, wenn er ein ehrlicher Mensch ist, sich gestehen müßte: Ich weiß nichts aus dieser Stelle zu machen. Um dasjenige, was wirklich dasteht, zu verstehen, ist notwendig, daß man durch Geisteswissenschaft eindringt in dasjenige, was im Sinne des Propheten Jesajas, der in diese Dinge eingeweiht war, geschehen sollte durch das Ereignis von Palästina und das Mysterium von’ Golgatha. Unsere Zeit findet ja schon dies unmöglich, daß es wirklich Menschen gibt, die über die wichtigsten Impulse, die in der Weltentwickelung liegen, Auskunft geben können. Das gibt unsere Zeit nicht zu. Daher die grotesken Erklärungen der Apokalypse, so daß man sagt, daß der Schreiber der Apokalypse diese Ereignisse, die er da beschreibt, eben schon erlebt hätte. Man redet von objektiver Forschung, aber man macht von vornherein die Voraussetzung: Es darf niemand etwas wissen, was man selber nicht weiß. Der Prophet Jesajas will aber in diesen Worten zum Ausdruck bringen etwas, was er durch seine Einweihung weiß. Er will sagen: Es wird etwas kommen in der Menschheitsentwickelung, was von eminenter, fundamentaler Bedeutung ist für diese ganze Menschheitsentwickelung. - Warum sah er - und mit ihm alle anderen Initiierten — dies Freignis, auf das er hinweisen wollte, als ein so bedeutungsvolles an? Er sah die Menschheitsentwickelung in rechter Weise an, er wußte: Die Menschen hatten früher ein elementares Hellsehen, sie sahen hinein in die geistigen Welten, sie konnten ihren Astralleib zum Schauen gebrauchen. Dieser Astralleib verlor dann aber die Kraft des Schauens und verfinsterte sich in sich selbst. Darin aber bestand der Fortschritt der Menschheit, daß sie diese hellsichtige Kraft des Astralleibes verlor. Sie sollte aber dafür immer mehr ihr Ich wirken lassen. Aus dem Wissen der Einweihung heraus hätte Jesajas sagen können: Die Menschen werden dann aber nur von ihrem Ich sprechen, und solange dieses Ich nicht erfüllt ist von dem Christus, ist es angewiesen auf dasjenige, was der Mensch nur über den physischen Plan mit den Sinnen und dem Verstand allein von der Welt zu sehen vermag. Sie werden verlassen sein von der Welt des Geistes. Aber dann wird ihnen Trost werden. Es wird kommen der Christus, und diese Seelen werden sich immer mehr durchdringen mit dem Impuls des Christus, so daß sie wiederum hinaufschauen können in die geistige Welt. Aber das werden sie erleben, daß vorher der Astralleib dunkel geworden ist.
[ 5 ] Man möchte meinen, daß derjenige, der diese Stelle liest, wenn er ein ehrlicher Mensch ist, sich gestehen müßte: Ich weiß nichts aus dieser Stelle zu machen. Um dasjenige, was wirklich dasteht, zu verstehen, ist notwendig, daß man durch Geisteswissenschaft eindringt in dasjenige, was im Sinne des Propheten Jesajas, der in diese Dinge eingeweiht war, geschehen sollte durch das Ereignis von Palästina und das Mysterium von’ Golgatha. Unsere Zeit findet ja schon dies unmöglich, daß es wirklich Menschen gibt, die über die wichtigsten Impulse, die in der Weltentwickelung liegen, Auskunft geben können. Das gibt unsere Zeit nicht zu. Daher die grotesken Erklärungen der Apokalypse, so daß man sagt, daß der Schreiber der Apokalypse diese Ereignisse, die er da beschreibt, eben schon erlebt hätte. Man redet von objektiver Forschung, aber man macht von vornherein die Voraussetzung: Es darf niemand etwas wissen, was man selber nicht weiß. Der Prophet Jesajas will aber in diesen Worten zum Ausdruck bringen etwas, was er durch seine Einweihung weiß. Er will sagen: Es wird etwas kommen in der Menschheitsentwickelung, was von eminenter, fundamentaler Bedeutung ist für diese ganze Menschheitsentwickelung. - Warum sah er - und mit ihm alle anderen Initiierten — dies Freignis, auf das er hinweisen wollte, als ein so bedeutungsvolles an? Er sah die Menschheitsentwickelung in rechter Weise an, er wußte: Die Menschen hatten früher ein elementares Hellsehen, sie sahen hinein in die geistigen Welten, sie konnten ihren Astralleib zum Schauen gebrauchen. Dieser Astralleib verlor dann aber die Kraft des Schauens und verfinsterte sich in sich selbst. Darin aber bestand der Fortschritt der Menschheit, daß sie diese hellsichtige Kraft des Astralleibes verlor. Sie sollte aber dafür immer mehr ihr Ich wirken lassen. Aus dem Wissen der Einweihung heraus hätte Jesajas sagen können: Die Menschen werden dann aber nur von ihrem Ich sprechen, und solange dieses Ich nicht erfüllt ist von dem Christus, ist es angewiesen auf dasjenige, was der Mensch nur über den physischen Plan mit den Sinnen und dem Verstand allein von der Welt zu sehen vermag. Sie werden verlassen sein von der Welt des Geistes. Aber dann wird ihnen Trost werden. Es wird kommen der Christus, und diese Seelen werden sich immer mehr durchdringen mit dem Impuls des Christus, so daß sie wiederum hinaufschauen können in die geistige Welt. Aber das werden sie erleben, daß vorher der Astralleib dunkel geworden ist.
[ 6 ] Der Mensch hat die erste Anlage seines physischen Leibes auf dem Saturn erhalten, auf der alten Sonne erhielt er die Anlage zu seinem Ätherleib, auf dem alten Monde zu seinem Astralleib, und das Ich kommt auf der Erde zur Entwickelung. Bis dahin, wo der Astralleib in seiner hellsichtigen Kraft erloschen sein wird, wo er finster sein wird, muß dieses Ich sich zunächst in der Finsternis geltend machen. Bevor die eigentliche Erdenentwickelung begann, war eine Art Wiederholung der Mondenentwickelung. Da hat der Mensch seinen Astralleib entwickelt, so daß die Wirksamkeit der ganzen Welt bildhaft in seinem Astralleibe lebte. Bis dahin war also eine Wiederholung der Mondenentwickelung. Das Ich drängte sich dann hinein, und Jesajas sagt: Die Ichheit wird immer mehr Platz greifen auf der Erde.
[ 6 ] Der Mensch hat die erste Anlage seines physischen Leibes auf dem Saturn erhalten, auf der alten Sonne erhielt er die Anlage zu seinem Ätherleib, auf dem alten Monde zu seinem Astralleib, und das Ich kommt auf der Erde zur Entwickelung. Bis dahin, wo der Astralleib in seiner hellsichtigen Kraft erloschen sein wird, wo er finster sein wird, muß dieses Ich sich zunächst in der Finsternis geltend machen. Bevor die eigentliche Erdenentwickelung begann, war eine Art Wiederholung der Mondenentwickelung. Da hat der Mensch seinen Astralleib entwickelt, so daß die Wirksamkeit der ganzen Welt bildhaft in seinem Astralleibe lebte. Bis dahin war also eine Wiederholung der Mondenentwickelung. Das Ich drängte sich dann hinein, und Jesajas sagt: Die Ichheit wird immer mehr Platz greifen auf der Erde.
[ 7 ] Auf dem alten Monde gab es auch Wesenheiten mit der Menschennatur, auch auf Sonne und Saturn. Auf der Erde ist der Mensch Mensch. Der Engel war auf dem Monde Mensch, und der Erdenmensch ist der Nachfolger der Engel im Menschentum, so daß der Vorgänger des Menschen auf der Erde vorbereiten muß dasjenige, was mit dem Menschen geschehen soll. Das Engelhafte muß in den Astralleib hineinwirken, bevor das Ich hineinwirken kann. Soll die Erdenmission des Menschen vorbereitet werden, so muß das gesche hen durch den Vorgänger des Menschen, den Engel. Daher griff zu einer gewissen Zeit ein Angelos in eine Menschennatur ein. Der Erdenmensch kann, wenn so etwas stattfindet, eine Maya sein. Seiner Seele bedient sich ein höheres Wesen. Der Mensch ist in Wahrheit das, als was er vor uns steht, und er kann doch Hülle sein für eine andere Wesenheit. Und so kam es denn, daß dieselbe Individualität, die einstmals als Elias lebte und bei der Wiederverkörperung als Johannes erschien, in sich aufnahm eine Engelnatur, die sich durch ihn ausdrückte. In meinem Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung» findet ein solcher Vorgang statt. Da ist es so, daß durch die Maria hindurchwirkt eine andere Wesenheit:
[ 7 ] Auf dem alten Monde gab es auch Wesenheiten mit der Menschennatur, auch auf Sonne und Saturn. Auf der Erde ist der Mensch Mensch. Der Engel war auf dem Monde Mensch, und der Erdenmensch ist der Nachfolger der Engel im Menschentum, so daß der Vorgänger des Menschen auf der Erde vorbereiten muß dasjenige, was mit dem Menschen geschehen soll. Das Engelhafte muß in den Astralleib hineinwirken, bevor das Ich hineinwirken kann. Soll die Erdenmission des Menschen vorbereitet werden, so muß das gesche hen durch den Vorgänger des Menschen, den Engel. Daher griff zu einer gewissen Zeit ein Angelos in eine Menschennatur ein. Der Erdenmensch kann, wenn so etwas stattfindet, eine Maya sein. Seiner Seele bedient sich ein höheres Wesen. Der Mensch ist in Wahrheit das, als was er vor uns steht, und er kann doch Hülle sein für eine andere Wesenheit. Und so kam es denn, daß dieselbe Individualität, die einstmals als Elias lebte und bei der Wiederverkörperung als Johannes erschien, in sich aufnahm eine Engelnatur, die sich durch ihn ausdrückte. In meinem Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung» findet ein solcher Vorgang statt. Da ist es so, daß durch die Maria hindurchwirkt eine andere Wesenheit:
Es formt sich hier in diesem Kreise
Ein Knoten aus den Fäden,
Die Karma spinnt im Weltenwerden.
O Freundin, deine Leiden
Sind Glieder eines Schicksalsknotens,
In dem sich Göttertat verschlingt mit Menschenleben.
Es formt sich hier in diesem Kreise
Ein Knoten aus den Fäden,
Die Karma spinnt im Weltenwerden.
O Freundin, deine Leiden
Sind Glieder eines Schicksalsknotens,
In dem sich Göttertat verschlingt mit Menschenleben.
[ 8 ] Göttertat verschlingt sich mit Menschenleben und formt Menschenschicksal.
[ 8 ] Göttertat verschlingt sich mit Menschenleben und formt Menschenschicksal.
[ 9 ] So war Himmeltat mit Menschenschicksal verbunden in Johannes dem Täufer. Ein göttliches Wesen, ein Engelwesen, wirkte durch ihn. Was er tat, konnte nur dadurch geschehen, daß der Mensch Johannes eine Maya war, daß in ihm innerlich ein Wesen lebte, das vorherverkünden sollte dasjenige, was den Menschen auf der Erde werden sollte. Und nun müssen wir übersetzen, wenn wir sachgemäß übersetzen wollen, so, daß wir uns hineinfühlen in dasjenige, was wirklich in diesen Worten ausgedrückt werden soll: Nehmet wahr: Das Ich, das erscheinen soll in der Menschenwesenheit, sendet vor dem Ich her den vorbereitenden Engel.
[ 9 ] So war Himmeltat mit Menschenschicksal verbunden in Johannes dem Täufer. Ein göttliches Wesen, ein Engelwesen, wirkte durch ihn. Was er tat, konnte nur dadurch geschehen, daß der Mensch Johannes eine Maya war, daß in ihm innerlich ein Wesen lebte, das vorherverkünden sollte dasjenige, was den Menschen auf der Erde werden sollte. Und nun müssen wir übersetzen, wenn wir sachgemäß übersetzen wollen, so, daß wir uns hineinfühlen in dasjenige, was wirklich in diesen Worten ausgedrückt werden soll: Nehmet wahr: Das Ich, das erscheinen soll in der Menschenwesenheit, sendet vor dem Ich her den vorbereitenden Engel.
[ 10 ] Gemeint ist der Engel, der in der Persönlichkeit Johannes’ des Täufers lebte. Der ist gemeint, und die ganze Lehre, die wir in der Theosophie kennenlernen vom Engel, liegt in diesem Satze: daß Mondeneingeweihte die Erdeneinweihungen vorbereiten müssen.
[ 10 ] Gemeint ist der Engel, der in der Persönlichkeit Johannes’ des Täufers lebte. Der ist gemeint, und die ganze Lehre, die wir in der Theosophie kennenlernen vom Engel, liegt in diesem Satze: daß Mondeneingeweihte die Erdeneinweihungen vorbereiten müssen.
[ 11 ] Nun müssen wir ein wenig hineinblicken in die menschliche Natur, wie sie sich gegen das Mysterium von Golgatha hin nach und nach entwickelt hat. Denken Sie, wie sich die Menschen haben fühlen können, wenn sie zurückgeschaut haben in die alten Zeiten, wo der Astralleib hellsichtig hineinschauen konnte in die geistige Welt; wie er dann immer dunkler und dunkler geworden ist. Die Menschen haben das von Inkarnation zu Inkarnation wahrnehmen können. Sie sagten sich: Früher, wenn sie etwas in der geistigen Welt wahrnehmen wollten, begannen sie mit dem Astralleib zu glänzen und zu leuchten. Dann hatte das immer mehr aufgehört, er wurde immer dunkler. Und dann war im Innern des Menschen eine dunkle Einsamkeit geworden, eine Wüste, ἔρημος — selbst noch im Griechischen findet das seinen Ausdruck. Und da wird in der Seele des Menschen eine Stimme wach wie ein Sehnsuchtsruf nach dem Herrn des Menschen, nach dem Ich, damit es wirklich einziehe in die Menschenseele. Das wurde gefühlt bei dem Worte χὐριοç, was mit dem flachen Worte «Herr» übersetzt ist. Man fühlte die Seele aus drei Kräften bestehend: Denken, Fühlen und Wollen. Dann kam die Zeit, wo das Ich, der χὐριοç, hereingenommen werden sollte. Das wollte Johannes zum Ausdruck bringen, als er sagte: Bereitet den Weg des Herrn! Macher seine Steige richtig!
[ 11 ] Nun müssen wir ein wenig hineinblicken in die menschliche Natur, wie sie sich gegen das Mysterium von Golgatha hin nach und nach entwickelt hat. Denken Sie, wie sich die Menschen haben fühlen können, wenn sie zurückgeschaut haben in die alten Zeiten, wo der Astralleib hellsichtig hineinschauen konnte in die geistige Welt; wie er dann immer dunkler und dunkler geworden ist. Die Menschen haben das von Inkarnation zu Inkarnation wahrnehmen können. Sie sagten sich: Früher, wenn sie etwas in der geistigen Welt wahrnehmen wollten, begannen sie mit dem Astralleib zu glänzen und zu leuchten. Dann hatte das immer mehr aufgehört, er wurde immer dunkler. Und dann war im Innern des Menschen eine dunkle Einsamkeit geworden, eine Wüste, ἔρημος — selbst noch im Griechischen findet das seinen Ausdruck. Und da wird in der Seele des Menschen eine Stimme wach wie ein Sehnsuchtsruf nach dem Herrn des Menschen, nach dem Ich, damit es wirklich einziehe in die Menschenseele. Das wurde gefühlt bei dem Worte χὐριοç, was mit dem flachen Worte «Herr» übersetzt ist. Man fühlte die Seele aus drei Kräften bestehend: Denken, Fühlen und Wollen. Dann kam die Zeit, wo das Ich, der χὐριοç, hereingenommen werden sollte. Das wollte Johannes zum Ausdruck bringen, als er sagte: Bereitet den Weg des Herrn! Macher seine Steige richtig!
[ 12 ] Da haben Sie die ganze weisheitsvolle Lenkung der Menschheitsentwickelung zu dem Mysterium von Golgatha hin als einen Ausspruch des Jesajas am Anfang des Markus-Evangeliums. Und zu gleicher Zeit ist uns in diesem Ausspruch des Jesajas über Johannes dasjenige gesagt, was wir über ihn wissen. Ich habe gesagt, wie er beschaffen sein mußte, damit er einen Angelos aufnehmen konnte. Dazu war notwendig eine gewisse Einweihung. Diejenige Einweihung, die dazu notwendig war, gab einem solchen Menschen zu gleicher Zeit die Möglichkeit, andern Menschen zu zeigen: jetzt ist wirklich die Zeit da, welche die Zeit des Hereinbrechens des Ich ist.
[ 12 ] Da haben Sie die ganze weisheitsvolle Lenkung der Menschheitsentwickelung zu dem Mysterium von Golgatha hin als einen Ausspruch des Jesajas am Anfang des Markus-Evangeliums. Und zu gleicher Zeit ist uns in diesem Ausspruch des Jesajas über Johannes dasjenige gesagt, was wir über ihn wissen. Ich habe gesagt, wie er beschaffen sein mußte, damit er einen Angelos aufnehmen konnte. Dazu war notwendig eine gewisse Einweihung. Diejenige Einweihung, die dazu notwendig war, gab einem solchen Menschen zu gleicher Zeit die Möglichkeit, andern Menschen zu zeigen: jetzt ist wirklich die Zeit da, welche die Zeit des Hereinbrechens des Ich ist.
[ 13 ] Der das sagen konnte, das mußte derjenige Initiierte sein, welcher im Sinne der Initiationssprache der Wassermann-Initiierte seit alter Zeit war. Man bezeichnet die großen Geheimnisse der geistigen Welt, in die die Menschen hineinverflochten werden, dadurch, daß sie initiiert werden, in der Sprache des Himmels. Man mußte wählen die Schrift des Himmels, wenn man ausdrücken wollte, was mit der Menschenseele vorgeht, wenn sie eingeweiht wird in die großen Mysterien. Man kann das nicht mit menschlichen Worten ausdrücken. Und da sagte man: Oben am Himmel stehen in den Verhältnissen zueinander die Sterne. Wenn wir sie anschauen und aus diesen Verhältnissen der Sterne zueinander Ausdrucksformen bilden, dann können wir ausdrücken die Geheimnisse, die mit dem Menschen vorgehen bei einer solchen Initiation.
[ 13 ] Der das sagen konnte, das mußte derjenige Initiierte sein, welcher im Sinne der Initiationssprache der Wassermann-Initiierte seit alter Zeit war. Man bezeichnet die großen Geheimnisse der geistigen Welt, in die die Menschen hineinverflochten werden, dadurch, daß sie initiiert werden, in der Sprache des Himmels. Man mußte wählen die Schrift des Himmels, wenn man ausdrücken wollte, was mit der Menschenseele vorgeht, wenn sie eingeweiht wird in die großen Mysterien. Man kann das nicht mit menschlichen Worten ausdrücken. Und da sagte man: Oben am Himmel stehen in den Verhältnissen zueinander die Sterne. Wenn wir sie anschauen und aus diesen Verhältnissen der Sterne zueinander Ausdrucksformen bilden, dann können wir ausdrücken die Geheimnisse, die mit dem Menschen vorgehen bei einer solchen Initiation.
[ 14 ] Zu dem großen Ahura Mazdao schauten die Menschen immer hinauf - gleichgültig, welchen Namen sie ihm gaben in den verschiedenen Kulturen. Sie schauten hinauf zu der göttlichen Wesenheit und ihrer Hierarchie in der Sonne. Der Christus ist der große Geist, der der Sonne zugrundeliegenden Wesen. Es gibt zwölf verschiedene Arten, in die heiligen Sonnen-Mysterien eingeweiht zu werden, und dies auszudrücken mit irdischen Worten ist kaum möglich. Aber wenn wir ins Auge fassen, wie die Sonne vor einem Sternbild steht und durch dieses ihre Strahlen der Erde zusendet und in Beziehung steht zu den anderen Sternen des Himmels, da haben wir eine Art Schrift, die Ausdruck sein kann dafür: Dieser Mensch ist eingeweiht so in die Sonnen-Mysterien, daß wir in ihm vor uns haben einen Eingeweihten des Wassermanns.
[ 14 ] Zu dem großen Ahura Mazdao schauten die Menschen immer hinauf - gleichgültig, welchen Namen sie ihm gaben in den verschiedenen Kulturen. Sie schauten hinauf zu der göttlichen Wesenheit und ihrer Hierarchie in der Sonne. Der Christus ist der große Geist, der der Sonne zugrundeliegenden Wesen. Es gibt zwölf verschiedene Arten, in die heiligen Sonnen-Mysterien eingeweiht zu werden, und dies auszudrücken mit irdischen Worten ist kaum möglich. Aber wenn wir ins Auge fassen, wie die Sonne vor einem Sternbild steht und durch dieses ihre Strahlen der Erde zusendet und in Beziehung steht zu den anderen Sternen des Himmels, da haben wir eine Art Schrift, die Ausdruck sein kann dafür: Dieser Mensch ist eingeweiht so in die Sonnen-Mysterien, daß wir in ihm vor uns haben einen Eingeweihten des Wassermanns.
[ 15 ] Nehmen wir an die sieben heiligen Rishis. Sie waren so eingeweiht in die Sonnen-Mysterien, daß uns das Sinnbild für ihre Einweihung das Stehen der Sonne im Sternbild des Stieres ist; und was wir schauen können am Firmament, wenn die Sonne im Sternbild des Stieres steht, das gibt tatsächlich das Mysterium der eigentümlichen Einweihung der Rishis, und diese Einweihung wirkte hindurch durch die sieben Persönlichkeiten, die die sieben heiligen Rishis waren. Das kommt dadurch zum Ausdruck, daß vom selben Orte herglänzt das Siebengestirn, die Plejaden. Das ist der Ort, an dem unser ganzes Sonnensystem in unser Weltall hineingekommen ist. So kann man die Einweihung in die verschiedenen Arten der Sonnen-Mysterien ausdrücken dadurch, daß man die Ausdrucksformen nimmt von dem Stehen der Sonne in einem Sternbild.
[ 15 ] Nehmen wir an die sieben heiligen Rishis. Sie waren so eingeweiht in die Sonnen-Mysterien, daß uns das Sinnbild für ihre Einweihung das Stehen der Sonne im Sternbild des Stieres ist; und was wir schauen können am Firmament, wenn die Sonne im Sternbild des Stieres steht, das gibt tatsächlich das Mysterium der eigentümlichen Einweihung der Rishis, und diese Einweihung wirkte hindurch durch die sieben Persönlichkeiten, die die sieben heiligen Rishis waren. Das kommt dadurch zum Ausdruck, daß vom selben Orte herglänzt das Siebengestirn, die Plejaden. Das ist der Ort, an dem unser ganzes Sonnensystem in unser Weltall hineingekommen ist. So kann man die Einweihung in die verschiedenen Arten der Sonnen-Mysterien ausdrücken dadurch, daß man die Ausdrucksformen nimmt von dem Stehen der Sonne in einem Sternbild.
[ 16 ] Die Einweihung des Johannes mußte eine solche sein, daß sie eine Wassermann-Einweihung war, die Ausdruck war für das Stehen der Sonne im Sternbild des Wassermanns. Um das ein wenig zu verstehen, denken Sie daran, daß auf der Lichtseite des Zodiakus liegen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, dann Waage. Dann kommen die Sternbilder, die auf der Winter- oder Nachtseite des Zodiakus liegen: Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Wassermann und Fische liegen auf der Winter- oder Nachtseite des Zodiakus. Was heißt das? Ja, wenn da die Sonnenstrahlen fallen, müssen sie nicht bloß durch den physischen Raum fallen, sondern so, daß sie das geistige Licht der Sonne, welches durch die Erde durchgeht, durch den geistigen Raum schicken. Die Wassermann-Eingeweihten bekamen den Namen Wassermann-Eingeweihte deshalb, weil diejenigen, die so eingeweiht waren, imstande waren, die Wassertaufe zu verleihen, sich hinabzubeugen mit demjenigen, das diese geistige Sonnenkraft ihnen gab, mit ihr unterzutauchen unter das Wasser.
[ 16 ] Die Einweihung des Johannes mußte eine solche sein, daß sie eine Wassermann-Einweihung war, die Ausdruck war für das Stehen der Sonne im Sternbild des Wassermanns. Um das ein wenig zu verstehen, denken Sie daran, daß auf der Lichtseite des Zodiakus liegen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, dann Waage. Dann kommen die Sternbilder, die auf der Winter- oder Nachtseite des Zodiakus liegen: Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Wassermann und Fische liegen auf der Winter- oder Nachtseite des Zodiakus. Was heißt das? Ja, wenn da die Sonnenstrahlen fallen, müssen sie nicht bloß durch den physischen Raum fallen, sondern so, daß sie das geistige Licht der Sonne, welches durch die Erde durchgeht, durch den geistigen Raum schicken. Die Wassermann-Eingeweihten bekamen den Namen Wassermann-Eingeweihte deshalb, weil diejenigen, die so eingeweiht waren, imstande waren, die Wassertaufe zu verleihen, sich hinabzubeugen mit demjenigen, das diese geistige Sonnenkraft ihnen gab, mit ihr unterzutauchen unter das Wasser.
[ 17 ] Die Namen für die Tierkreisbilder sind von den Tatsachen des geistigen Lebens, die hier auf der Erde geschehen sind, hinaufgetragen an den Himmel. Jetzt machen diese sonderbaren Käuze, unsere Wissenschafter, es so, daß sie, um solche Dinge zu erklären, sagen, man hätte eben die Namen der Sternbilder herabgetragen und mit ihrem Namen gewisse Persönlichkeiten auf der Erde belegt. Gerade das Umgekehrte ist der Fall. Heute sagen ja die Leute, Johannes der Täufer wurde Wassermann genannt, weil man den Namen des Sternbildes des Wassermanns auf ihn übertragen hätte. Was heute die weisen Gelehrten machen, ist wirklich dasselbe, als ob man einen Esel mit dem Kopf nach dem Wagen anschirren wollte. Bekannt ist ja auch der ironische Versuch eines Gelehrten, die Person Napoleons als nicht historisch hinzustellen. Es wird da gezeigt, wie leicht es ist, den Namen Napoleon von Apollo herzuleiten, das vorgesetzte N würde nur eine Art Komparativ des Namens bedeuten, gleichsam eine Art Über-Apollo. Die Geschwisterzahl sechs stimmt bei beiden, und der Stern Apollon wird zu den sieben Plejaden gezählt. Die zwölf Marschälle Napoleons sind die zwölf Sternbilder des Tierkreises. Die Mutter des Apoll, Läto, die des Napoleon Lätitia und so weiter.
[ 17 ] Die Namen für die Tierkreisbilder sind von den Tatsachen des geistigen Lebens, die hier auf der Erde geschehen sind, hinaufgetragen an den Himmel. Jetzt machen diese sonderbaren Käuze, unsere Wissenschafter, es so, daß sie, um solche Dinge zu erklären, sagen, man hätte eben die Namen der Sternbilder herabgetragen und mit ihrem Namen gewisse Persönlichkeiten auf der Erde belegt. Gerade das Umgekehrte ist der Fall. Heute sagen ja die Leute, Johannes der Täufer wurde Wassermann genannt, weil man den Namen des Sternbildes des Wassermanns auf ihn übertragen hätte. Was heute die weisen Gelehrten machen, ist wirklich dasselbe, als ob man einen Esel mit dem Kopf nach dem Wagen anschirren wollte. Bekannt ist ja auch der ironische Versuch eines Gelehrten, die Person Napoleons als nicht historisch hinzustellen. Es wird da gezeigt, wie leicht es ist, den Namen Napoleon von Apollo herzuleiten, das vorgesetzte N würde nur eine Art Komparativ des Namens bedeuten, gleichsam eine Art Über-Apollo. Die Geschwisterzahl sechs stimmt bei beiden, und der Stern Apollon wird zu den sieben Plejaden gezählt. Die zwölf Marschälle Napoleons sind die zwölf Sternbilder des Tierkreises. Die Mutter des Apoll, Läto, die des Napoleon Lätitia und so weiter.
[ 18 ] Zeichnen wir uns den Himmelsbogen der Sonne, so entdecken wir: Während die physische Sonne heruntergeht, rückt ihr geistiges Gegenbild herauf. So müssen wir zeichnen den Tages- oder Sommerbogen der Sonne, da geht die Sonne vom Stier zum Widder und so weiter, und den Winter- oder Nachtbogen der Sonne, durch den wir bezeichnen können die Geheimnisse der Initiation des Wassermann und der Fische. Physisch geht es von der Jungfrau zu Löwe, Krebs, Zwillingen, Stier, Widder, geistig geht es von der Jungfrau zu Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fischen. Das geistige Gegenbild des physischen Sonnenganges ist der Gang der Sonne vom Wassermann zu den Fischen.
[ 18 ] Zeichnen wir uns den Himmelsbogen der Sonne, so entdecken wir: Während die physische Sonne heruntergeht, rückt ihr geistiges Gegenbild herauf. So müssen wir zeichnen den Tages- oder Sommerbogen der Sonne, da geht die Sonne vom Stier zum Widder und so weiter, und den Winter- oder Nachtbogen der Sonne, durch den wir bezeichnen können die Geheimnisse der Initiation des Wassermann und der Fische. Physisch geht es von der Jungfrau zu Löwe, Krebs, Zwillingen, Stier, Widder, geistig geht es von der Jungfrau zu Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fischen. Das geistige Gegenbild des physischen Sonnenganges ist der Gang der Sonne vom Wassermann zu den Fischen.


[ 19 ] So konnte Johannes sagen: Er muß zunehmen, ich muß abnehmen. Meine Mission ist eine solche, daß ihr ein Bild davon bekommt, wenn die Sonne aus dem Sternbild des Wassermanns zum Sternbild der Fische geht. Ich bin Eingeweihter des Wassermanns, und ich bin nicht würdig, euch zu geben das Geheimnis der Sonnen-Fische. Ich bin nicht würdig, demjenigen die Schuhriemen zu lösen, den ich euch ankündigen soll.
[ 19 ] So konnte Johannes sagen: Er muß zunehmen, ich muß abnehmen. Meine Mission ist eine solche, daß ihr ein Bild davon bekommt, wenn die Sonne aus dem Sternbild des Wassermanns zum Sternbild der Fische geht. Ich bin Eingeweihter des Wassermanns, und ich bin nicht würdig, euch zu geben das Geheimnis der Sonnen-Fische. Ich bin nicht würdig, demjenigen die Schuhriemen zu lösen, den ich euch ankündigen soll.
[ 20 ] In diesen Worten des Johannes haben wir sozusagen den handgreiflichen Beweis, wie er sich bildhaft als Wassermann-Eingeweihter charakterisiert. In den Bildern der alten Volkskalender ist ausgedrückt, was die Worte des Johannes bedeuten: Ich bin nicht würdig, ihm die Riemen seiner Schuhe zu lösen. Sehen Sie sich die alten Tierkreisbilder an, da kniet der Wassermann. Da hat er in der Gebärde, wie es nötig ist, Ehrfurcht vor dem zu haben, der als die vorbeigehende Sonne, die hinaufgeht den Tierkreis zu den Fischen, das Kommende anzeigt. Das ist ein Bild für Johannes den Täufer. - Die Sonne geht weiter, er kann sie nicht halten, er kann sie nur vorausverkünden.
[ 20 ] In diesen Worten des Johannes haben wir sozusagen den handgreiflichen Beweis, wie er sich bildhaft als Wassermann-Eingeweihter charakterisiert. In den Bildern der alten Volkskalender ist ausgedrückt, was die Worte des Johannes bedeuten: Ich bin nicht würdig, ihm die Riemen seiner Schuhe zu lösen. Sehen Sie sich die alten Tierkreisbilder an, da kniet der Wassermann. Da hat er in der Gebärde, wie es nötig ist, Ehrfurcht vor dem zu haben, der als die vorbeigehende Sonne, die hinaufgeht den Tierkreis zu den Fischen, das Kommende anzeigt. Das ist ein Bild für Johannes den Täufer. - Die Sonne geht weiter, er kann sie nicht halten, er kann sie nur vorausverkünden.
[ 21 ] Der Prophet Jesajas wußte, wenn die Sonne weitergeht zu den Fischen, dann wird etwas anderes kommen. Menschen oder Wesen, die mit der Fisch-Einweihung zusammenhängen, das ist das Vorrükken der Sonne zu den Fischen. Daher auch das alte Zeichen für den Christus Jesus in den ältesten nachchristlichen Zeiten: die Fische. Man findet dieses Zeichen noch heute vielfach in den Katakomben Roms, die beiden Fische oder ein Fisch. Warum sagte Jesus zu den Jüngern: Ich will euch zu Menschen-Fischern machen? Johannes bereitet vor die Fisch-Initiation, die der Nazarener haben muß, damit er den Christus in sich aufnehmen kann. Dasjenige, was in Palästina geschehen ist als das größte Ereignis der ganzen Weltentwickelung, ist am Tierkreis in wunderbaren Zeichen eingeschrieben. Was sich wirklich Schritt für Schritt in Palästina zugetragen hat, ist in seinen Tiefen nicht durch Menschenschrift erklärt, sondern durch eine Himmelsschrift, die man zu Rate ziehen muß, wenn wir es in Wirklichkeit erkennen wollen, da es eben so erhaben ist, daß es in unmittelbarer Beziehung zum Makrokosmos steht. - War denn alles, was ein physisches Auge hat wandeln sehen in Palästina, in Fleisch und Blut des Jesus von Nazareth? Das war, wenn das alles zusammengenommen wird, was ich angedeutet habe, eine Illusion, eine Maya. In Wirklichkeit lebte in dieser Gestalt des Jesus von Nazareth, der da umherwandelte in Palästina, die ganze geistige Zentralkraft, Mittelpunktskraft der Sonne. Die wandelte in Palästina herum, und die äußere physische Erscheinung des Jesus war eine Maya. Daher hing alles, was er tat, zusammen mit den großen Ereignissen des Makrokosmos. Beachten wir folgendes: Wir finden überall im Markus-Evangelium die Tatsache erwähnt, daß der Christus heilte, als die Sonne untergegangen war, oder bevor die Sonne aufgegangen war. Wenn da steht im Markus-Evangelium I, 32: «Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene» -, warum brachten sie da die Kranken und Besessenen? Weil die Sonne untergegangen war, weil die Kraft der Sonne nicht mehr physisch wirkte, weil die Kraft der Sonne in ihm geistig wirkte, und weil das, was er tun sollte, nicht zusammenhängt mit der physischen Sonnenkraft. Die physisch wirkende Sonne war untergegangen, aber die geistige Sonnenkraft wirkte durch sein Herz, durch seinen Leib. Und wenn er seine größten und gewaltigsten Kräfte entwickeln wollte, mußte er den Impuls dazu suchen, solange die Sonne nicht physisch am Himmel stand. Und wenn da steht: Bevor die Sonne aufgegangen war, — so hat das auch seine besondere Bedeutung. Jedes Wort im Markus-Evangelium schildert große kosmische Beziehungen zwischen den Vorgängen im Weltenall und jedem Schritt, jeder Tat des Christus im Leibe des Jesus von Nazareth hier auf der Erde. Wenn man eine Karte, wie eine geographische Karte, bilden wollte von seinen Wegen und Taten und dann die Himmelsvorgänge studieren würde, da würde man dasselbe Bild bekommen. Gleichsam herunterprojiziert auf die Erde würden sich die Himmelsvorgänge ausnehmen.
[ 21 ] Der Prophet Jesajas wußte, wenn die Sonne weitergeht zu den Fischen, dann wird etwas anderes kommen. Menschen oder Wesen, die mit der Fisch-Einweihung zusammenhängen, das ist das Vorrükken der Sonne zu den Fischen. Daher auch das alte Zeichen für den Christus Jesus in den ältesten nachchristlichen Zeiten: die Fische. Man findet dieses Zeichen noch heute vielfach in den Katakomben Roms, die beiden Fische oder ein Fisch. Warum sagte Jesus zu den Jüngern: Ich will euch zu Menschen-Fischern machen? Johannes bereitet vor die Fisch-Initiation, die der Nazarener haben muß, damit er den Christus in sich aufnehmen kann. Dasjenige, was in Palästina geschehen ist als das größte Ereignis der ganzen Weltentwickelung, ist am Tierkreis in wunderbaren Zeichen eingeschrieben. Was sich wirklich Schritt für Schritt in Palästina zugetragen hat, ist in seinen Tiefen nicht durch Menschenschrift erklärt, sondern durch eine Himmelsschrift, die man zu Rate ziehen muß, wenn wir es in Wirklichkeit erkennen wollen, da es eben so erhaben ist, daß es in unmittelbarer Beziehung zum Makrokosmos steht. - War denn alles, was ein physisches Auge hat wandeln sehen in Palästina, in Fleisch und Blut des Jesus von Nazareth? Das war, wenn das alles zusammengenommen wird, was ich angedeutet habe, eine Illusion, eine Maya. In Wirklichkeit lebte in dieser Gestalt des Jesus von Nazareth, der da umherwandelte in Palästina, die ganze geistige Zentralkraft, Mittelpunktskraft der Sonne. Die wandelte in Palästina herum, und die äußere physische Erscheinung des Jesus war eine Maya. Daher hing alles, was er tat, zusammen mit den großen Ereignissen des Makrokosmos. Beachten wir folgendes: Wir finden überall im Markus-Evangelium die Tatsache erwähnt, daß der Christus heilte, als die Sonne untergegangen war, oder bevor die Sonne aufgegangen war. Wenn da steht im Markus-Evangelium I, 32: «Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene» -, warum brachten sie da die Kranken und Besessenen? Weil die Sonne untergegangen war, weil die Kraft der Sonne nicht mehr physisch wirkte, weil die Kraft der Sonne in ihm geistig wirkte, und weil das, was er tun sollte, nicht zusammenhängt mit der physischen Sonnenkraft. Die physisch wirkende Sonne war untergegangen, aber die geistige Sonnenkraft wirkte durch sein Herz, durch seinen Leib. Und wenn er seine größten und gewaltigsten Kräfte entwickeln wollte, mußte er den Impuls dazu suchen, solange die Sonne nicht physisch am Himmel stand. Und wenn da steht: Bevor die Sonne aufgegangen war, — so hat das auch seine besondere Bedeutung. Jedes Wort im Markus-Evangelium schildert große kosmische Beziehungen zwischen den Vorgängen im Weltenall und jedem Schritt, jeder Tat des Christus im Leibe des Jesus von Nazareth hier auf der Erde. Wenn man eine Karte, wie eine geographische Karte, bilden wollte von seinen Wegen und Taten und dann die Himmelsvorgänge studieren würde, da würde man dasselbe Bild bekommen. Gleichsam herunterprojiziert auf die Erde würden sich die Himmelsvorgänge ausnehmen.
[ 22 ] Woher nahm ein Mensch wie Kepler dasjenige, was er in seiner Astronomie geben konnte? Kepler nahm die Kräfte, um die Grundlage für diese Astronomie in seine drei großen astronomischen Gesetze zusammenzufassen, nicht aus dem, was er zunächst als Kepler war. Die drei Gesetze sind Ausdrücke der Wandelung der Planeten um ihren Fixstern. Sie konnten nur gefunden werden aus einem gewissen Enthusiasmus des Kepler heraus, durch den gewisse Erinnerungen in ihm auftauchten. Er war in einer vorhergehenden Inkarnation Schüler der altägyptischen Mysterien. Das tauchte auf in ihm und in manchen andern Menschen wiederum wie dunkle Instinkte. Solche Menschen hatten vieles in ihrem Seelenleben, was Ausdruck war von etwas, was die Sphärenharmonie selber ist. Kepler suchte zeit seines Lebens nach den wunderbaren Konstellationen der Gestirne am Himmel. Er blickte auf die Konjunktion von Saturn, Jupiter und Mond, und er suchte zu erklären dadurch den Stern, der den drei Weisen aus dem Morgenlande leuchtete. Die Menschen damals haben noch nicht daran gedacht, solche schauderhaften Abstraktionen zu ersinnen, wie die KantLaplacesche Theorie.
[ 22 ] Woher nahm ein Mensch wie Kepler dasjenige, was er in seiner Astronomie geben konnte? Kepler nahm die Kräfte, um die Grundlage für diese Astronomie in seine drei großen astronomischen Gesetze zusammenzufassen, nicht aus dem, was er zunächst als Kepler war. Die drei Gesetze sind Ausdrücke der Wandelung der Planeten um ihren Fixstern. Sie konnten nur gefunden werden aus einem gewissen Enthusiasmus des Kepler heraus, durch den gewisse Erinnerungen in ihm auftauchten. Er war in einer vorhergehenden Inkarnation Schüler der altägyptischen Mysterien. Das tauchte auf in ihm und in manchen andern Menschen wiederum wie dunkle Instinkte. Solche Menschen hatten vieles in ihrem Seelenleben, was Ausdruck war von etwas, was die Sphärenharmonie selber ist. Kepler suchte zeit seines Lebens nach den wunderbaren Konstellationen der Gestirne am Himmel. Er blickte auf die Konjunktion von Saturn, Jupiter und Mond, und er suchte zu erklären dadurch den Stern, der den drei Weisen aus dem Morgenlande leuchtete. Die Menschen damals haben noch nicht daran gedacht, solche schauderhaften Abstraktionen zu ersinnen, wie die KantLaplacesche Theorie.
[ 23 ] Im Markus-Evangelium haben wir die wunderbare Harmonie zwischen dem, was einmal auf unserer Erde geschehen sollte durch die Taten des Christus Jesus und durch das Mysterium von Golgatha und dem großen Kosmos draußen. Und nur wenn wir die Sternenschrift entziffern können, können wir das Markus-Evangelium verstehen. Dazu müssen wir eindringen in die Sprachgeheimnisse des Himmels. Und wenn es im Markus-Evangelium heißt: Die Sonne ist untergegangen, — so will das nicht nur sagen, die Sonne scheint eben nicht mehr, sondern es soll dadurch ausgedrückt werden die Tatsache: Alle die Geistwesen der Sonnenhierarchie haben sich in eine Welt stärkeren Geistes begeben, weil sie durchwirken müssen durch die Erde, durch die physische Substanz hindurch. All das Große, was darin ausgedrückt werden sollte, fühlte man nach, wenn man sagte: Es geschah etwas durch den Christus Jesus, wenn die Sonne untergegangen war oder beim Untergang der Sonne. Eine ganze Welt lag in solchen Worten darin.
[ 23 ] Im Markus-Evangelium haben wir die wunderbare Harmonie zwischen dem, was einmal auf unserer Erde geschehen sollte durch die Taten des Christus Jesus und durch das Mysterium von Golgatha und dem großen Kosmos draußen. Und nur wenn wir die Sternenschrift entziffern können, können wir das Markus-Evangelium verstehen. Dazu müssen wir eindringen in die Sprachgeheimnisse des Himmels. Und wenn es im Markus-Evangelium heißt: Die Sonne ist untergegangen, — so will das nicht nur sagen, die Sonne scheint eben nicht mehr, sondern es soll dadurch ausgedrückt werden die Tatsache: Alle die Geistwesen der Sonnenhierarchie haben sich in eine Welt stärkeren Geistes begeben, weil sie durchwirken müssen durch die Erde, durch die physische Substanz hindurch. All das Große, was darin ausgedrückt werden sollte, fühlte man nach, wenn man sagte: Es geschah etwas durch den Christus Jesus, wenn die Sonne untergegangen war oder beim Untergang der Sonne. Eine ganze Welt lag in solchen Worten darin.
[ 24 ] So sollen uns die wenigen Hinweise dazu dienen, im Laufe der Zeit nach und nach immer tiefer einzudringen in die Geheimnisse der Evangelien. Und gerade an der Hand des Markus-Evangeliums können der Menschenseele wunderbare Mysterien des kosmischen Geschehens aufgehen. Ein jedes Wort im Markus-Evangelium ist von eminentester Bedeutung.
[ 24 ] So sollen uns die wenigen Hinweise dazu dienen, im Laufe der Zeit nach und nach immer tiefer einzudringen in die Geheimnisse der Evangelien. Und gerade an der Hand des Markus-Evangeliums können der Menschenseele wunderbare Mysterien des kosmischen Geschehens aufgehen. Ein jedes Wort im Markus-Evangelium ist von eminentester Bedeutung.
Fragenbeantwortung
Fragenbeantwortung
Was bedeutet die Versuchung Jesu durch Satan? Ist Satan und Luzifer identisch? Und wie kann der Höchste versucht werden durch einen unter ihm Stehenden?
Was bedeutet die Versuchung Jesu durch Satan? Ist Satan und Luzifer identisch? Und wie kann der Höchste versucht werden durch einen unter ihm Stehenden?
[ 25 ] Satan ist Ahriman. Bei Lukas und Matthäus ist Luzifer gemeint, bei Markus Ahriman. Nur Markus spricht vom Satan. In grandioser Weise ist bei Markus geschildert, wie durch das Erscheinen häßlicher Tiergestalten der Mensch auf normale Weise in die geistige Welt eintritt. Es gibt Menschen, die glauben, durch gewisse Diät und durch sonstige materielle Vorgänge in die geistige Welt kommen zu können. Doch alles, was sie dann sehen, gerade wenn es die erhabensten Lichtgestalten sind, und wenn es noch so grandios erscheinen mag, ist doch nur Spiegelung des eigenen Selbst, ahrimanische Täuschung. Gewiß ist sowohl Luzifer wie Ahriman eine Versuchung für den Menschen, und der Christus im menschlichen Leibe mußte zeigen, wie man widerstcht, wenn man anfängt, in die geistige Welt hineinzukommen.
[ 25 ] Satan ist Ahriman. Bei Lukas und Matthäus ist Luzifer gemeint, bei Markus Ahriman. Nur Markus spricht vom Satan. In grandioser Weise ist bei Markus geschildert, wie durch das Erscheinen häßlicher Tiergestalten der Mensch auf normale Weise in die geistige Welt eintritt. Es gibt Menschen, die glauben, durch gewisse Diät und durch sonstige materielle Vorgänge in die geistige Welt kommen zu können. Doch alles, was sie dann sehen, gerade wenn es die erhabensten Lichtgestalten sind, und wenn es noch so grandios erscheinen mag, ist doch nur Spiegelung des eigenen Selbst, ahrimanische Täuschung. Gewiß ist sowohl Luzifer wie Ahriman eine Versuchung für den Menschen, und der Christus im menschlichen Leibe mußte zeigen, wie man widerstcht, wenn man anfängt, in die geistige Welt hineinzukommen.
Werden wir unsere Angehörigen wiedersehen in den höheren Welten?
Werden wir unsere Angehörigen wiedersehen in den höheren Welten?
[ 26 ] Sehen im Geiste ist anders aufzufassen als physisches Sehen. Im geistigen Sinne ist ein Wiedersehen gewiß. Daß Maria von Magdala Jesus nicht gleich erkannte, weist darauf hin, daß der auferstandene Christus nicht von jedem erkannt werden kann; man muß eben gewisse Kräfte entwickelt haben. Maria bekommt diese besondere Gabe erst durch den Anruf. Es wird von den geisteswissenschaftlichen Lehren vieles als ketzerisch aufgefaßt, was gerade durch die Evangelien bewiesen werden kann. Nur mit dem hellsichtigen Auge konnte der Auferstandene erkannt werden.
[ 26 ] Sehen im Geiste ist anders aufzufassen als physisches Sehen. Im geistigen Sinne ist ein Wiedersehen gewiß. Daß Maria von Magdala Jesus nicht gleich erkannte, weist darauf hin, daß der auferstandene Christus nicht von jedem erkannt werden kann; man muß eben gewisse Kräfte entwickelt haben. Maria bekommt diese besondere Gabe erst durch den Anruf. Es wird von den geisteswissenschaftlichen Lehren vieles als ketzerisch aufgefaßt, was gerade durch die Evangelien bewiesen werden kann. Nur mit dem hellsichtigen Auge konnte der Auferstandene erkannt werden.
Ist nicht der Inhalt der babylonischen Tafel fast derselbe wie der Inhalt der zehn Gebote?
Ist nicht der Inhalt der babylonischen Tafel fast derselbe wie der Inhalt der zehn Gebote?
[ 27 ] Die Leute, die von Ähnlichkeiten sprechen, wissen nicht, worauf es ankommt. Am besten zeigt sich das bei der Bergpredigt. Es heißt in der Bibel zum Beispiel nicht: Denn das Himmelreich ist ihrer -, sondern: Denn sie werden in sich finden die Reiche der Himmel. - In dieser Beziehung sind auch die zehn Gebote grundverschieden von allem, was früher da war. Was durch den Hebräismus und das Christentum hinzukommt zu dem, was schon in älteren Religionssystemen vorhanden war, ist der Ich-bin-Impuls. Wenn man auf solche Dinge eingeht, sind sie ungeheuer lehrreich.
[ 27 ] Die Leute, die von Ähnlichkeiten sprechen, wissen nicht, worauf es ankommt. Am besten zeigt sich das bei der Bergpredigt. Es heißt in der Bibel zum Beispiel nicht: Denn das Himmelreich ist ihrer -, sondern: Denn sie werden in sich finden die Reiche der Himmel. - In dieser Beziehung sind auch die zehn Gebote grundverschieden von allem, was früher da war. Was durch den Hebräismus und das Christentum hinzukommt zu dem, was schon in älteren Religionssystemen vorhanden war, ist der Ich-bin-Impuls. Wenn man auf solche Dinge eingeht, sind sie ungeheuer lehrreich.
Wie verträgt sich die Wiederverkörperungslehre mit der Bibel?
Wie verträgt sich die Wiederverkörperungslehre mit der Bibel?
[ 28 ] Es ist heute noch nicht möglich, die Bibel ganz zu verstehen. Jede Zeit hat sie so übersetzt, wie es ihr gerade paßte. Die Bibel har von der Wiederverkörperungslehre nichts zu fürchten. Man glaubte früher auch jedesmal, die Bibel sei gefährdet, wenn eine neue wissenschaftliche Wahrheit gefunden wurde.
[ 28 ] Es ist heute noch nicht möglich, die Bibel ganz zu verstehen. Jede Zeit hat sie so übersetzt, wie es ihr gerade paßte. Die Bibel har von der Wiederverkörperungslehre nichts zu fürchten. Man glaubte früher auch jedesmal, die Bibel sei gefährdet, wenn eine neue wissenschaftliche Wahrheit gefunden wurde.
Wie verhält es sich mit dem Zusammenhang zwischen Christus und Luzifer?
Wie verhält es sich mit dem Zusammenhang zwischen Christus und Luzifer?
[ 29 ] Es ist nicht so leicht, kurz darüber zu sprechen. Wir haben oft davon geredet, daß der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation gegangen ist und daß verhältnismäßig früh die luziferische Macht in dem astralischen Leib verankert ist, Ahriman später im Ätherleib. Mit dem Erscheinen des Christus Jesus gewinnen alle diese Dinge eine andere Bedeutung. Wir stehen erst im Anfang der Christus-Entwickelung. Der Christus hat zu tun gehabt mit Luzifer und Ahriman; wenn man die Evangelien versteht, wird man das finden. Wer findet aber heute, daß die Versuchungs-Geschichten bei Matthäus, Markus und Lukas verschieden sind? Der Okkultist weiß, daß es nicht nur eine Versuchung des Luzifer durch Begierden, sondern auch eine durch Ahriman gibt - wenn man nämlich seine eigenen Leidenschaften in den Makrokosmos hinausträgt, indem man allerlei Gestalten sieht. Das Matthäus-Evangelium schildert eine luziferische Versuchung. Bei den Tieren der eigenen Menschennatur weilt Jesus im Markus-Evangelium. — In allen okkulten Schriften wird Luzifer geschildert als Schlange, Ahriman als Hund.
[ 29 ] Es ist nicht so leicht, kurz darüber zu sprechen. Wir haben oft davon geredet, daß der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation gegangen ist und daß verhältnismäßig früh die luziferische Macht in dem astralischen Leib verankert ist, Ahriman später im Ätherleib. Mit dem Erscheinen des Christus Jesus gewinnen alle diese Dinge eine andere Bedeutung. Wir stehen erst im Anfang der Christus-Entwickelung. Der Christus hat zu tun gehabt mit Luzifer und Ahriman; wenn man die Evangelien versteht, wird man das finden. Wer findet aber heute, daß die Versuchungs-Geschichten bei Matthäus, Markus und Lukas verschieden sind? Der Okkultist weiß, daß es nicht nur eine Versuchung des Luzifer durch Begierden, sondern auch eine durch Ahriman gibt - wenn man nämlich seine eigenen Leidenschaften in den Makrokosmos hinausträgt, indem man allerlei Gestalten sieht. Das Matthäus-Evangelium schildert eine luziferische Versuchung. Bei den Tieren der eigenen Menschennatur weilt Jesus im Markus-Evangelium. — In allen okkulten Schriften wird Luzifer geschildert als Schlange, Ahriman als Hund.
[ 30 ] Diese Versuchungsgeschichten weisen auf tiefe Mysterien hin. So wie diese Mächte kommen mußten, um den Menschen selbständig zu machen, so muß er sich wieder losreißen durch den Christus in seiner Seele. Nach und nach werden sich Luzifer und Ahriman in ihr Gegenteil verwandeln. Den Christus-Impuls wird der Mensch in sich aufnehmen und den Ahriman draußen haben; früher und jetzt ist es umgekehrt. Solche Dinge können studiert werden in dem Drama «Pforte der Einweihung». Achten Sie auf den Gleichklang der Vokale. Es liegt in diesen Dingen eine innere Notwendigkeit. Die Verse im ersten Teil verwandeln sich im zweiten Teil in ihr Gegenteil; das ist Absicht.
[ 30 ] Diese Versuchungsgeschichten weisen auf tiefe Mysterien hin. So wie diese Mächte kommen mußten, um den Menschen selbständig zu machen, so muß er sich wieder losreißen durch den Christus in seiner Seele. Nach und nach werden sich Luzifer und Ahriman in ihr Gegenteil verwandeln. Den Christus-Impuls wird der Mensch in sich aufnehmen und den Ahriman draußen haben; früher und jetzt ist es umgekehrt. Solche Dinge können studiert werden in dem Drama «Pforte der Einweihung». Achten Sie auf den Gleichklang der Vokale. Es liegt in diesen Dingen eine innere Notwendigkeit. Die Verse im ersten Teil verwandeln sich im zweiten Teil in ihr Gegenteil; das ist Absicht.
Frage nicht notiert.
Frage nicht notiert.
[ 31 ] Es ist ein Faktum, daß Jesus nichts geschrieben hat. Ein Theologe diskutiert darüber, ob er überhaupt schreiben konnte. -— Nach vier Jahrhunderten wird man auch von einer neuzeitlichen Mythologie sprechen, im Hinblick darauf, wie man heute von Kopernikus und Galilei spricht. Für Theosophen schickt es sich schlecht, von der «Ptolemäischen Kinderei» zu sprechen.
[ 31 ] Es ist ein Faktum, daß Jesus nichts geschrieben hat. Ein Theologe diskutiert darüber, ob er überhaupt schreiben konnte. -— Nach vier Jahrhunderten wird man auch von einer neuzeitlichen Mythologie sprechen, im Hinblick darauf, wie man heute von Kopernikus und Galilei spricht. Für Theosophen schickt es sich schlecht, von der «Ptolemäischen Kinderei» zu sprechen.
Frage nach der Echtheit der Dionysischen Schriften.
Frage nach der Echtheit der Dionysischen Schriften.
[ 32 ] Es ist heutzutage üblich, die Schreiber für wichtiger zu halten als die geistigen Urheber (Rudolf Steiner verweist in diesem Zusammenhang auf seine Erfahrung als Goethe-Forscher mit dem Prosa-Hymmus: «Über die Natur», dessen Autorschaft von philologischer Seite als fraglich hingestellt wird). Der Apostelschüler Dionysios hat nichts niedergeschrieben, weil das dazumal als frivol galt. Aber seine Nachfolger, die nach dem damaligen Brauch auch wieder Dionysios genannt wurden, haben seine Lehre nach getreuer Tradition in den sogenannten pseudo-dionysischen Schriften aufgezeichnet.
[ 32 ] Es ist heutzutage üblich, die Schreiber für wichtiger zu halten als die geistigen Urheber (Rudolf Steiner verweist in diesem Zusammenhang auf seine Erfahrung als Goethe-Forscher mit dem Prosa-Hymmus: «Über die Natur», dessen Autorschaft von philologischer Seite als fraglich hingestellt wird). Der Apostelschüler Dionysios hat nichts niedergeschrieben, weil das dazumal als frivol galt. Aber seine Nachfolger, die nach dem damaligen Brauch auch wieder Dionysios genannt wurden, haben seine Lehre nach getreuer Tradition in den sogenannten pseudo-dionysischen Schriften aufgezeichnet.
[ 33 ] Es genügt nicht, gutgläubig zu sein, sondern man sollte sich von der Wahrheit überzeugen. Man hat heute gar keinen Begriff davon, was möglich und was unmöglich ist. Tragisch wird die Sache bei der Bibelforschung, indem man sie so zerfasert. Gelehrsamkeit und Unsinn passen oft so ganz zusammen.
[ 33 ] Es genügt nicht, gutgläubig zu sein, sondern man sollte sich von der Wahrheit überzeugen. Man hat heute gar keinen Begriff davon, was möglich und was unmöglich ist. Tragisch wird die Sache bei der Bibelforschung, indem man sie so zerfasert. Gelehrsamkeit und Unsinn passen oft so ganz zusammen.
Kann der Christus Jesus Menschen auf Erden erscheinen?
Kann der Christus Jesus Menschen auf Erden erscheinen?
[ 34 ] In der Art, wie er dem Paulus erschienen, ist das möglich. Es ist dann eine Einweihung, die auch manchmal ohne vorhergehende Schulung eintreten kann. Von der Mitte unseres zwanzigsten Jahrhunderts an wird für viele Menschen diese Erfahrung eintreten.
[ 34 ] In der Art, wie er dem Paulus erschienen, ist das möglich. Es ist dann eine Einweihung, die auch manchmal ohne vorhergehende Schulung eintreten kann. Von der Mitte unseres zwanzigsten Jahrhunderts an wird für viele Menschen diese Erfahrung eintreten.
