Excursions into the Subject of
the Gospel of Mark
GA 124
2 February 1911, Koblenz
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Excursions into the Subject of the Gospel of Mark, tr. SOL
Dreizehnter Vortrag
Thirteenth Lecture
[ 1 ] In welcher Art müssen wir an die Theosophie herantreten, wenn wir ihre tiefsten Wahrheiten verstehen wollen?
[ 1 ] How should we approach Theosophy if we wish to understand its deepest truths?
[ 2 ] Zur Beantwortung dieser Frage wollen wir unsern Ausgangspunkt bei einem Ausspruch im Markus-Evangelium nehmen: «Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir. — Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste.» — Im Urtext heißt es: Es ist eine Stimme des Rufers in der Einsamkeit.
[ 2 ] To answer this question, let us take as our starting point a passage from the Gospel of Mark: “Behold, I send my angel before you, who will prepare your way before you. — It is the voice of one crying out in the wilderness.” — The original text reads: It is the voice of one crying out in the wilderness.
[ 3 ] Wenn ein unbefangener Mensch diese Worte liest und sie erklären sollte, so weiß er zunächst nicht viel damit anzufangen. Er betrachtet sie mehr oder weniger als eine Phrase oder höchstens als eine Allegorie. Denn was soll ein Prediger in einer Wüste verkündigen? Der geht doch gewöhnlich nicht in eine Wüste, sondern dorthin, wo viele Menschen sind.
[ 3 ] If an impartial person were to read these words and try to explain them, he would not know what to make of them at first. He would regard them more or less as a cliché or, at most, as an allegory. For what is a preacher supposed to proclaim in a desert? After all, preachers don’t usually go into the desert, but rather to places where there are many people.
[ 4 ] Beleuchten wir nun einmal diese Stelle mit den Ergebnissen der Geistesforschung, so wird uns die ganze Tiefe der Weisheit offenbar, die in jedem Wort der Heiligen Schrift niedergelegt ist. Wir werden erfahren, daß jedes Wort im Urtext an seiner richtigen Stelle steht und auch nur dann verstanden werden kann.
[ 4 ] If we now examine this passage in the light of the findings of spiritual research, the full depth of the wisdom contained in every word of Holy Scripture becomes apparent to us. We will discover that every word in the original text is in its proper place and can only be understood in that context.
[ 5 ] Was soll nun gesagt werden mit den Worten: «Ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir»? — Wir wissen, daß hier die Bibel auf Johannes den Täufer weist. Nun müssen wir aber, um zu erklären, weshalb da der Ausdruck Engel steht, noch einmal zurückgehen in die früheren Entwickelungszustände unserer Erde und sehen, welche Wesenheiten ihren Anteil daran genommen haben. Wir wissen ja, daß es auf unserer physischen Erde auch eine hierarchische Gliederung auf verschiedenen Entwickelungsstufen gibt, wovon die unterste Stufe das Mineralreich ist; dann kommt die Pflanzenwelt, dann die Tierwelt und als oberste Stufe der Mensch. Höher hinauf über den Menschen ragt die Hierarchie der Engel oder Angeloi, der Erzengel oder Archangeloi, der Archai oder Geister der Persönlichkeit, der Exusiai oder Geister der Form oder Gewalten; weiter hinauf die der Mächte oder Dynamis, der Herrschaften; dann die der Throne, Cherubim, Seraphim.
[ 5 ] What, then, is meant by the words: “I will send my angel before you, who will prepare your way before you”? — We know that here the Bible is referring to John the Baptist. But in order to explain why the term “angel” is used here, we must go back once more to the earlier stages of our Earth’s development and see which beings played a part in them. We know, of course, that on our physical Earth there is also a hierarchical structure at various stages of development, the lowest of which is the mineral kingdom; then comes the plant world, then the animal world, and at the highest level, humanity. Higher up, above humanity, rises the hierarchy of the angels or Angeloi, the archangels or Archangeloi, the Archai or Spirits of Personality, the Exusiai or Spirits of Form or Powers; further up, those of the Powers or Dynamis, the Dominions; then those of the Thrones, Cherubim, and Seraphim.
[ 6 ] Auch alle diese Hierarchien sind in einer steten Entwickelung begriffen. So nun, wie wir unsere Menschheits-Entwickelungsstufe auf unserer Erde durchmachen, so hat die Hierarchie der Engel, die gleich über uns steht, ihre Menschheitsstufe während des unserer Erde vorangehenden planetarischen Zustandes, während des Mondenzustandes, durchgemacht, wenn auch in anderer Form, als wir sie heute durchmachen. Sie sind uns also eine Stufe voraus. Und wie wir auf Erden die Führer und Leiter unserer Kinder sind, so haben die Engel das Amt, unsere Menschheit zu leiten und zu führen. Da die irdischen Formen ihnen nun keine Gelegenheit bieten, sich darin inkarnieren zu können, so müssen sie, um uns helfen zu können, ihre Weisheit einfließen lassen in die Leiber der höchst entwickelten, reiinsten Menschen, damit durch ihren Mund der Menschheit göttliche Wahrheiten verkündigt werden. In solch einem Fall können wir sagen: Sie hüllen sich in Maya.
[ 6 ] All these hierarchies, too, are in a state of constant evolution. Just as we are now going through our stage of human development on Earth, so too did the hierarchy of angels, which stands immediately above us, go through its human stage during the planetary state preceding that of Earth—the lunar state—albeit in a different form than the one we are experiencing today. They are thus one step ahead of us. And just as we are the guides and leaders of our children on Earth, so do the angels have the office of guiding and leading humanity. Since earthly forms now offer them no opportunity to incarnate within them, they must, in order to help us, infuse their wisdom into the bodies of the most highly developed, purest human beings, so that divine truths may be proclaimed to humanity through their mouths. In such a case, we can say: They cloak themselves in Maya.
[ 7 ] Wir können uns dies noch deutlicher machen, wenn wir uns bis in das graue Altertum zurückversetzen und uns die sieben indischen Rishis vor den Geist stellen. Würden wir ihre äußere Gestalt betrachten, so würden wir nichts anderes vor uns sehen als schlichte, einfache Männer, ja, als Bauern vielleicht, aber in sich bergend ihren inneren Wesenskern. Hellseherisch würden wir sie aber erblicken in einer großen strahlenden Aura; aus ihrem Innern heraus würden Wärmeflammen sich ergießen in ihre Umgebung. Damit aber die größte kosmische Weisheit in ihren Wesenskern eindringen konnte, mußten alle sieben zusammen beieinander sein. Gleich der Skala von sieben Tönen eines Instrumentes, wurden sie berührt von der Göttlichkeit. Und die Sprache, die sie redeten — für uns würden es unverstehbare Laute sein.
[ 7 ] We can make this even clearer to ourselves if we transport ourselves back to ancient times and visualize the seven Indian rishis. If we were to look at their outward appearance, we would see nothing more than plain, simple men—perhaps even farmers—but within them lies the core of their inner being. With clairvoyant vision, however, we would see them enveloped in a great, radiant aura; from within them, waves of warmth would pour out into their surroundings. But for the greatest cosmic wisdom to penetrate their innermost being, all seven had to be together. Like the scale of seven notes on an instrument, they were touched by the divine. And the language they spoke—to us, it would be incomprehensible sounds.
[ 8 ] Wie war denn in dieser uralten Zeit die Sprache? Wir können uns heute kaum einen Begriff davon bilden, denn unsere heutige Sprache ist im Gegensatz zu jener eine aus Begriffen philiströs zusammengesetzte, von Logik durchzogene. Zur Zeit der Rishis war der Klang dasjenige, was, wenn er ertönte, Bilder aufsteigen ließ vor dem inneren Auge. Woher stammt denn eigentlich die Sprache? Aus welchem Urgrund kam sie? Die alten Weisen hatten sie heruntergeholt aus den Sternen. Der Tierkreis war für sie die Zeichenschrift am Himmel, die Schrift der Gottheit. Der Tierkreis vergegenwärtigte die Konsonanten, die Planeten die Vokale, und je nachdem sie ihre Bahn veränderten innerhalb des Tierkreises, lasen die Weisen den verschiedenen Sinn der himmlischen Weisheit.
[ 8 ] What was language like in those ancient times? We can hardly imagine it today, for unlike that language, our modern language is a philistine construct of concepts, permeated by logic. In the time of the Rishis, sound was that which, when it rang out, evoked images in the mind’s eye. Where, then, does language actually come from? From what primordial source did it arise? The ancient sages had brought it down from the stars. For them, the zodiac was the hieroglyphic writing in the sky, the script of the deity. The zodiac represented the consonants, the planets the vowels, and depending on how they altered their course within the zodiac, the sages read the various meanings of heavenly wisdom.
[ 9 ] So waren also die Körper der Rishis auch Maya, welche den inneren göttlichen Wesenskern verhüllte.
[ 9 ] Thus, the bodies of the rishis were also maya, which veiled the inner divine essence.
[ 10 ] Wenden wir nun dieses Licht, das die Geisteswissenschaft uns gewährt, auf unsere Bibelworte an, so vergeht jede Banalität, welche die Materialisten so gerne in dieselben hineinlegen wollen. Wir verstehen jetzt in des Wortes wahrster Bedeutung, was es heißt: Und Gott sandte einen Engel voraus, um ihm, der da kommen sollte, den Weg zu bereiten. - Mit dem Engel ist wirklich eine höher entwickelte Wesenheit gemeint aus der ersten über uns stehenden Hierarchie der Engel oder Angeloi, ein Wesen, das seinen Geist in die Maya des menschlichen Körpers gesenkt hatte; in diesem Falle also in den Körper Johannes’ des Täufers, welcher die Inkarnatiion des Elias war. Man muß die Bibelworte nur richtig beleuchten und sie dann wörtlich nehmen, wenn wir sie richtig verstehen wollen.
[ 10 ] When we now apply this light, which spiritual science bestows upon us, to the words of the Bible, all the banality that materialists are so eager to ascribe to them vanishes. We now understand, in the truest sense of the word, what it means: “And God sent an angel ahead to prepare the way for him who was to come.” - The angel here truly refers to a highly evolved being from the first hierarchy of angels, or Angeloi, standing above us—a being who had lowered his spirit into the Maya of the human body; in this case, into the body of John the Baptist, who was the incarnation of Elijah. We need only shed the proper light on the biblical passages and then take them literally if we wish to understand them correctly.
[ 11 ] Und weiter heißt es in den Bibelworten: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste. — Es ist ein Rufer in der Einsamkeit.
[ 11 ] And the Bible verses continue: It is the voice of one crying out in the wilderness. — It is a voice crying out in the solitude.
[ 12 ] Hiermit wissen die Theologen ebenfalls nichts anzufangen. Ja, was heißt denn, Rufer in der Wüste oder Einsamkeit zu sein?
[ 12 ] Theologians don't know what to make of this either. Indeed, what does it mean to be a voice crying in the wilderness or to be in solitude?
[ 13 ] Wir wissen, daß Johannes mit Wasser taufte. Und zwar bestand die Wassertaufe darin, daß bei der Einweihung der ganze Mensch untergetaucht wurde in den Jordan.
[ 13 ] We know that John baptized with water. Specifically, this baptism by water involved immersing the entire person in the Jordan River during the initiation ceremony.
[ 14 ] Weshalb geschah dieses? Es geschah darum, daß der Ätherleib eines geistig entwickelten Menschen sich für einen Moment loslösen sollte vom physischen Leibe; denn dann erlebte der Mensch dasselbe, was ein Sterbender erlebt beim Loslösen seines Ätherkörpers. Er sieht dann nämlich in allen Einzelheiten seine jetzige Inkarnation bis zu seiner Geburt, gleichsam als ein Panorama, sich vor seinen Blicken aufrollen, und er fühlt und weiß, daß er außerhalb seines fleischlichen Körpers ein geistiges Wesen ist.
[ 14 ] Why did this happen? It happened so that the etheric body of a spiritually developed person might detach itself from the physical body for a moment; for then the person experienced the same thing that a dying person experiences when their etheric body detaches. For he then sees his present incarnation in every detail, right up to his birth, as it were, unfolding before his eyes like a panorama, and he feels and knows that, outside his physical body, he is a spiritual being.
[ 15 ] Kam er nun, nach diesem Erlebnis bei der Taufe, wieder herauf in seinen physischen Leib, so hatte er eine Erfahrung gehabt, die ihn innerlich von allen andern Menschen unterschied: Er fühlte sich sozusagen alleinstehend mit diesem erweiterten Wissen, abgesondert von der übrigen Menschheit, die ihn nicht mehr begriff. Er fühlte sich vereinsamt, gleichsam in einer Wüste, allein in der Einsamkeit. Und in seiner tiefsten inneren Abgeschlossenheit vernahm er die Stimme eines Rufers: seines Engels.
[ 15 ] When he returned to his physical body after this experience at his baptism, he had undergone an experience that set him apart from all other people: he felt, so to speak, isolated with this expanded knowledge, separated from the rest of humanity, who no longer understood him. He felt isolated, as if in a desert, alone in solitude. And in his deepest inner seclusion, he heard the voice of one calling: his angel.
[ 16 ] Dieser führende Engel sollte sich hier in die Person Johannes des Täufers kleiden. Solches war der Sinn der Stimme in der Wüste im Bibelwort.
[ 16 ] This leading angel was to take on the form of John the Baptist here. That was the meaning of the voice in the wilderness in the Bible passage.
[ 17 ] Weiter lesen wir im Markus-Evangelium die Stelle, wo der Christus in den Schulen die höchste Weisheit verkündet, und wo es heißt: «Und sie entsetzten sich über seine Lehre, denn er lehrte gewaltiglich und nicht wie die Schriftgelehrten.»
[ 17 ] We also read in the Gospel of Mark the passage where Christ proclaims the highest wisdom in the schools, and where it says: “And they were astonished at his teaching, for he taught them as one who had authority, and not as the scribes.”
[ 18 ] Was heißt es: gewaltiglich reden? Wer sprach aus seiner Leiblichkeit heraus? So wie die Engel und die Erzengel Leiter der einzelnen Menschen und die Erzengel besonders Führer des ganzen Volkes sind, so sind wieder andere höhere Wesenheiten Lenker und Leiter der Naturkräfte, der Naturgewalten. Aus diesen Naturkräften heraus schöpfen auch die Genien der Kunst. Wir finden sie hineinstrahlend in Leonardo, in Michelangelo, in Raffael: Sie schöpften aus der göttlichen Natur heraus.
[ 18 ] What does it mean to “speak with great power”? Who spoke from their physical nature? Just as the angels and archangels are guides to individual human beings, and the archangels in particular are leaders of the entire people, so too are other higher beings the directors and guides of the forces of nature, the natural powers. The geniuses of art also draw from these forces of nature. We find them radiating within Leonardo, Michelangelo, and Raphael: they created from divine nature.
[ 19 ] Und wollen wir uns vergegenwärtigen, wo wir diese Naturgewalten zu suchen haben, so versetzen wir uns für einen Augenblick in Gedanken auf Bergeshöhen, sagen wir auf irgendeines der Schweizer Gebirge. Wenn wir dann das große Glück haben, dort einen Sonnenaufgang erleben zu dürfen, so werden wir überwältigt werden von dem Zauber und der Erhabenheit dieses Naturereignisses, wir werden uns durchschauert fühlen von den gewaltigen Kräften, die uns da entgegenstrahlen und die uns Gottes Allmacht verkünden. Wenn wir sehen, wie aus dem Dämmergrau des anbrechenden Tages die ersten zarten Farbentöne der aufgehenden Sonne heraufsteigen, wie sie die Spitzen der Schneeberge in Purpurglut tauchen, und unser Auge allmählich geblendet wird durch das immer glanzvoller und glanzvoller werdende Schauspiel, wie dann die Strahlen immer mehr Farbentöne hervorzaubern, die gleichsam von allen Seiten herzu strömen und immer umfangreicher werden, bis die Sonne endlich in ihrer ganzen lodernden Pracht, lebenweckend, wärmespendend ihre Strahlen bis in die tiefsten Täler niedersendet, dann erblicken wir in diesem majestätischen Naturereignis nichts anderes als geistige Kräfte, die hier zusammenfließen. Und diese Kräfte sind diejenigen Wesenheiten, die wir in den Hierarchien kennengelernt haben als Exusiai oder Gewalten oder Geister der Form. Im Urtext heißt es: Er lehrte wie die Exusiai. Christus hatte die Gewalten zur Verfügung, er sprach durch sie, in der Form der Gewalten. Durch Johannes sprachen die Engel, die eine Stufe über der Menschheit stehen; durch Christus sprachen die Kräfte der Gewalten, die so, wie es geschildert wurde, in den Naturereignissen sprechen. Also diese Kräfte waren es, die den Leib des Christus durchglühten, die ließen ihn predigen «gewaltiglich».
[ 19 ] And if we wish to visualize where these forces of nature can be found, let us transport ourselves in our minds for a moment to the mountain peaks—say, to one of the Swiss Alps. If we are then fortunate enough to witness a sunrise there, we will be overwhelmed by the magic and grandeur of this natural phenomenon; we will feel a shiver run through us from the mighty forces that shine upon us and proclaim God’s omnipotence. When we see how, from the twilight gray of the dawning day, the first delicate hues of the rising sun emerge, how they bathe the peaks of the snow-capped mountains in a crimson glow, and our eyes are gradually dazzled by the spectacle growing ever more brilliant, how the rays then conjure up ever more shades of color, which seem to stream in from all sides and become ever more extensive, until the sun finally, in all its blazing splendor, life-awakening and warmth-bestowing, sends its rays down into the deepest valleys—then we perceive in this majestic natural phenomenon nothing other than spiritual forces converging here. And these forces are those beings whom we have come to know in the hierarchies as Exusiai or Powers or Spirits of Form. The original text states: He taught like the Exusiai. Christ had the Powers at his disposal; he spoke through them, in the form of the Powers. Through John spoke the angels who stand one step above humanity; through Christ spoke the forces of the Powers, which, as described, speak in natural phenomena. So it was these forces that set the body of Christ ablaze, causing him to preach “with power.”
[ 20 ] Johannes der Täufer hatte die höchste Einweihung erhalten, welche geschah im Zeichen des Wassermanns. Wenn man die alten Zeichen des Tierkreises sieht, so erblicken wir im Zeichen des Wassermanns eine Figur, die sich niederbeugt mit einer gewissen Haltung der Arme. Sie bezieht sich auf die biblischen Worte: Es kommt einer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke, um die Riemen seiner Schuhe zu lösen.
[ 20 ] John the Baptist had received the highest initiation, which took place under the sign of Aquarius. When we look at the ancient signs of the zodiac, we see in the sign of Aquarius a figure bending down with a certain posture of the arms. It refers to the biblical words: “There is one coming after me, for whom I am not worthy to stoop down and untie the straps of his sandals.”
