Writings on the History of the
Anthroposophical Movement and Society
1902–1925
GA 37
1919
Translated by SteinerOnline Library
On “The Crux of the Social Question”
Announcement for the book trade 1919
In this book, the social question is treated on the basis of the real life demands of the present and in view of the historical world situation revealed in the loudly spoken facts. Any utopian character is avoided and only possible solutions are discussed that lie in the realm of the immediately possible. For the author, the social question is an economic, legal and spiritual question; he seeks to approach it from all sides through this three-pronged approach. He believes that the only way out of the current turmoil is to recognize what is really needed for human development. The world catastrophe teaches us that we should also find the courage and strength to come up with ideas that break with tradition in the broadest sense. Anyone who reads this book and only wants to find long-standing customs in it will hardly get what they want. Those who want to read about the living conditions of the social future of humanity will find much.
Zu «Die Kernpunkte Der Sozialen Frage»
Ankündigung für den Buchhandel 1919
In diesem Buche wird die soziale Frage auf dem Grunde der wirklichen Lebensforderungen der Gegenwart und im Hinblicke auf die in den laut sprechenden Tatsachen sich offenbarende geschichtliche Weltlage behandelt. Jeder utopistische Charakter wird vermieden und nur von Lösungsmöglichkeiten gesprochen, die im Bereiche des unmittelbar Möglichen liegen. Dem Verfasser ist die soziale Frage eine Wirtschafts-, Rechts- und Geistesfrage; er sucht ihr durch diese Dreigliederung allseitig beizukommen. Er ist der Ansicht, dass aus den Wirren der Gegenwart nur herauszukommen ist durch den Übergang zu einer einschneidenden Wahrnehmung dessen, was gegenwärtig von der Entwicklung der Menschheit selbst gefordert wird. Die Weltkatastrophe lehrt: man solle auch den Mut und die Kraft finden, zu Ideen zu kommen, die mit Hergebrachtem im weitesten Sinne brechen. Wer das Buch liest und nur längst Gewohntes drinnen finden wird wollen, der wird kaum zu seinem Rechte kommen. Wer lesen will über die Lebensbedingungen der sozialen Menschenzukunft, wird manches finden.