The Stages of Higher Knowledge
GA 12
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Die Stufen der Höheren Erkenntnis
[ 1 ] Als ich die Aufsätze schrieb, aus welchen das Buch zusammengesetzt ist, mußte über manches auch aus dem Grunde anders gesprochen werden als gegenwärtig, weil ich auf den Inhalt dessen, was ich in den letzten zehn Jahren über Tatsachen der Erkenntnis geistiger Welten veröffentlicht habe, damals anders hinzudeuten hatte, als es jetzt, nach der Veröffentlichung, zu geschehen hat. In meiner «GeheimWissenschaft», in der «Führung des Menschen und der Menschheit», in «Ein Weg zur Selbsterkenntnis» und besonders in «Die Schwelle der geistigen Welt», auch in anderen meiner Schriften sind geistige Vorgänge geschildert, auf deren Vorhandensein dieses Buch vor mehr als zehn Jahren zwar schon hindeuten mußte, dies aber doch mit anderen Worten, als es gegenwärtig richtig scheint. Ich mußte damals von vielem, das m dem Buche noch nicht geschildert wurde, sagen, es könne durch «mündliche Mitteilung» erfahren werden. Gegenwärtig ist nun vieles von dem veröffentlicht, was mit solchen Hinweisen gemeint war. Es waren aber diese Hinweise, die irrtümliche Meinungen bei den Lesern vielleicht nicht völlig ausschlössen. Man könnte etwa in dem persönlichen Verhältnis zu diesem oder jenem Lehrer bei dem nach Geistesschulung Strebenden etwas viel Wesentlicheres sehen, als gesehen werden soll. Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, in dieser neuen Auflage durch die Art der Darstellung mancher Einzelheiten schärfer zu betonen, wie es bei dem, der Geistesschulung sucht im Sinne der gegenwärtigen geistigen Bedingungen, viel mehr auf ein völlig unmittelbares Verhältnis zur objektiven Geisteswelt als auf ein Verhältnis zur Persönlichkeit eines Lehrers ankommt. Dieser wird auch in der Geistesschulung immer mehr die Stellung nur eines solchen Helfers annehmen, die der Lehrende, gemäß den neueren Anschauungen, in irgendeinem anderen Wissenszweige innehat. Ich glaube genügend darauf hingewiesen zu haben, daß des Lehrers Autorität und der Glaube an ihn in der Geistesschulung keine andere Rolle spielen sollten, als dies der Fall ist auf irgendeinem anderen Gebiete des Wissens und Lebens. Mir scheint viel darauf anzukommen, daß immer richtiger beurteilt werde gerade dieses Verhältnis des Geistesforschers zu Menschen, die Interesse entwickeln für die Ergebnisse seines Forschens. So glaube ich das Buch verbessert zu haben, wo ich das Verbesserungsbedürftige nach zehn Jahren zu finden in der Lage war.
[ 2 ] An diesen ersten Teil soll sich ein zweiter anschließen. Dieser soll weitere Ausführungen über die Seelenverfassung bringen, welche den Menschen zum Erleben der höheren Welten führt.
Berlin, 7. September 1914
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The Stages of Higher Knowledge 1967, tr. Lisa Monges and Floyd McKnight
From the Preface of Knowledge of Higher Worlds and Its Attainment
[ 1 ] When I wrote the essays that constitute this book, much had to be discussed in a different way from today, because at that time I had to allude in a different manner to the substance of what has since been published concerning facts of cognition of spiritual worlds. In my book, An Outline of Occult Science, in The Spiritual Guidance of Mankind, in A Road to Self-Knowledge and especially in The Threshold of the Spiritual World, as well as in other writings, spiritual processes are described whose existence, to be sure, was already indicated in this book ten years ago, but in words differing from those that seem right today. At that time I had to explain that a great deal of what was not yet described in the book could be learned by oral communication. Much of this material has since been published. But allusions to it before publication left the possibility of misinterpretation and misunderstanding on the part of the reader. It might be possible, for instance, to imagine something much more vital in the personal relations between the seeker for spiritual schooling and this or that teacher than is intended. I trust I have here succeeded, by presenting details in a certain way, in emphasising more strongly that for one seeking spiritual schooling in accord with present spiritual conditions an absolute direct relation to the objective spiritual world is of far greater importance than a relation to the personality of a teacher. The latter will gradually become merely the helper; he will assume the same position in spiritual schooling as a teacher occupies, in conformity with modern views, in any other field of knowledge. I believe I have sufficiently stressed the fact that the teacher's authority and the pupil's faith in him should play no greater part in spiritual schooling than in any other branch of knowledge or life. A great deal depends, it seems to me, upon an increasingly true estimate of this relation between the one who carries on spiritual research and those who develop an interest in the results of his research. Thus I believe I have improved the book wherever I was in a position, after ten years, to find what needs improving.
[ 2 ] A second part is to be added to this first part, bringing further explanations of the frame of mind that can lead a man to the experience of the higher worlds.
Berlin, September 7, 1914
RUDOLF STEINER
