An Outline of Occult Science
GA 13
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Vorbemerkungen zur 1 Auflage
[ 1 ] Wer ein Buch wie das vorliegende der Öffentlichkeit übergibt, der soll mit Gelassenheit jede Art von Beurteilung seiner Ausführungen sich vorstellen können, welche in der Gegenwart möglich ist. Da könnte zum Beispiel jemand die hier gegebene Darstellung dieses oder jenes Dinges zu lesen beginnen, welcher sich Gedanken über diese Dinge gemäß den Forschungsergebnissen der Wissenschaft gemacht hat. Und er könnte zu dem folgenden Urteil kommen: «Man ist erstaunt, wie dergleichen Behauptungen in unserer Zeit nur überhaupt möglich sind. Mit den einfachsten naturwissenschaftlichen Begriffen wird in einer Weise umgesprungen, die auf eine geradezu unbegreifliche Unbekanntschaft mit selbst elementaren Erkenntnissen schließen lässt. Der Verfasser gebraucht Begriffe, wie zum Beispiel ‹Wärme›, in einer Art, wie es nur jemand vermag, an dem die ganze moderne Denkweise der Physik spurlos vorübergegangen ist. Jeder, der auch nur die Anfangsgründe dieser Wissenschaft kennt, könnte ihm zeigen, dass, was er da redet, nicht einmal die Bezeichnung Dilettantismus verdient, sondern nur mit dem Ausdruck: absolute Ignoranz belegt werden kann...» Es könnten nun noch viele solche Sätze einer derartigen, durchaus möglichen Beurteilung hingeschrieben werden. Man könnte sich aber nach den obigen Aussprüchen auch etwa folgenden Schluss denken: «Wer ein paar Seiten dieses Buches gelesen hat, wird es, je nach seinem Temperament, lächelnd oder entrüstet weglegen und sich sagen: ‹Es ist doch sonderbar, was für Auswüchse eine verkehrte Gedankenrichtung in gegenwärtiger Zeit treiben kann. Man legt diese Ausführungen am besten zu mancherlei anderem Kuriosen, was einem jetzt begegnet›.» — Was sagt aber nun der Verfasser dieses Buches, wenn er etwa wirklich eine solche Beurteilung erfahren würde? Muss er nicht einfach, von seinem Standpunkte aus, den Beurteiler für einen urteilsunfähigen Leser halten oder für einen solchen, der nicht den guten Willen hat, um zu einem verständnisvollen Urteile zu kommen? — Darauf soll geantwortet werden: Nein, dieser Verfasser tut das durchaus nicht immer. Er vermag sich vorzustellen, dass sein Beurteiler eine sehr kluge Persönlichkeit, auch ein tüchtiger Wissenschafter und jemand sein kann, der sich ein Urteil auf ganz gewissenhafte Art bildet. Denn dieser Verfasser ist in der Lage, sich hineinzudenken in die Seele einer solchen Persönlichkeit und in die Gründe, welche diese zu einem solchen Urteil führen können. Um nun kenntlich zu machen, was der Verfasser wirklich sagt, ist etwas notwendig, was ihm selbst im allgemeinen oft unpassend scheint, wozu aber gerade bei diesem Buche eine dringende Veranlassung ist: nämlich über einiges Persönliche zu reden. Allerdings soll in dieser Richtung nichts vorgebracht werden, was nicht mit dem Entschlusse zusammenhängt, dieses Buch zu schreiben. Was in einem solchen Buche gesagt wird, hätte gewiss kein Daseinsrecht, wenn es nur einen persönlichen Charakter trüge. Es muss Darstellungen enthalten, zu denen jeder Mensch kommen kann, und es muss so gesagt werden, dass keinerlei persönliche Färbung zu bemerken ist, soweit dies überhaupt möglich ist. In dieser Beziehung soll also das Persönliche nicht gemeint sein. Es soll sich nur darauf beziehen, verständlich zu machen, wie der Verfasser die oben gekennzeichnete Beurteilung seiner Ausführungen begreiflich finden kann und dennoch dieses Buch schreiben konnte. Es gäbe ja allerdings etwas, was die Vorbringung eines solchen Persönlichen überflüssig machen könnte: wenn man, in ausführlicher Art, alle Einzelheiten geltend machte, welche zeigen, wie die Darstellung dieses Buches in Wirklichkeit doch mit allen Fortschritten gegenwärtiger Wissenschaft übereinstimmt. Dazu wären nun aber allerdings viele Bände als Einleitung zu dem Buche notwendig. Da diese augenblicklich nicht geliefert werden können, so scheint es dem Verfasser notwendig, zu sagen, durch welche persönlichen Verhältnisse er sich berechtigt glaubt, eine solche Übereinstimmung in befriedigender Art für möglich zu halten. — Er hätte ganz gewiss alles dasjenige niemals zu veröffentlichen unternommen, was in diesem Buche zum Beispiel mit Bezug auf Wärmevorgänge gesagt wird, wenn er sich nicht das Folgende gestehen dürfte: Er war vor nunmehr dreißig Jahren in der Lage, ein Studium der Physik durchzumachen, welches sich in die verschiedenen Gebiete dieser Wissenschaft verzweigte. Auf dem Felde der Wärmeerscheinungen standen damals die Erklärungen im Mittelpunkte des Studiums, welche der sogenannten «mechanischen Wärmetheorie» angehören. Und diese «mechanische Wärmetheorie» interessierte ihn sogar ganz besonders. Die geschichtliche Entwicklung der entsprechenden Erklärungen, die sich an Namen wie Jul. Robert Mayer, Helmholtz, Joule, Clausius und so weiter damals knüpfte, gehörte zu seinen fortwährenden Studien. Dadurch hat er sich in der Zeit seiner Studien die hinreichende Grundlage und Möglichkeit geschaffen, bis heute alle die tatsächlichen Fortschritte auf dem Gebiete der physikalischen Wärmelehre verfolgen zu können und keine Hindernisse zu finden, wenn er versucht, einzudringen in alles das, was die Wissenschaft auf diesem Felde leistet. Müsste sich der Verfasser sagen: er kann das nicht, so wäre dies für ihn ein Grund, die in dem Buche vorgebrachten Dinge ungesagt und ungeschrieben zu lassen. Er hat es sich wirklich zum Grundsatz gemacht, nur über solches auf dem Gebiete der Geisteswissenschaft zu reden oder zu schreiben, bei dem er in einer ihm genügend erscheinenden Art auch zu sagen wüsste, was die gegenwärtige Wissenschaft darüber weiß. Damit will er durchaus nicht etwas aussprechen, was eine allgemeine Anforderung an alle Menschen sein soll. Es kann jedermann sich mit Recht gedrängt fühlen, dasjenige mitzuteilen und zu veröffentlichen, wozu ihn seine Urteilskraft, sein gesunder Wahrheitssinn und sein Gefühl treiben, auch wenn er nicht weiß, was über die betreffenden Dinge vom Gesichtspunkt zeitgenössischer Wissenschaft aus zu sagen ist. Nur der Verfasser dieses Buches möchte sich für sich an das oben Ausgesprochene halten. Er möchte zum Beispiel nicht die paar Sätze über das menschliche Drüsensystem oder das menschliche Nervensystem machen, welche in diesem Buche sich finden, wenn er nicht in der Lage wäre, über diese Dinge auch den Versuch zu machen, in den Formen zu sprechen, in denen ein gegenwärtiger Naturgelehrter vom Standpunkte der Wissenschaft aus über das Drüsenoder Nervensystem spricht. — Trotzdem also das Urteil möglich ist, derjenige, welcher so, wie es hier geschieht, über «Wärme» spricht, wisse nichts von den Anfangsgründen der gegenwärtigen Physik, ist doch richtig, dass sich der Verfasser dieses Buches vollberechtigt glaubt zu dem, was er getan hat, weil er die gegenwärtige Forschung wirklich zu kennen bestrebt ist, und dass er es unterlassen würde, so zu sprechen, wenn sie ihm fremd wäre. Er weiß, wie das Motiv, aus dem heraus ein solcher Grundsatz ausgesprochen wird, recht leicht mit Unbescheidenheit verwechselt werden kann. Es ist aber doch nötig, gegenüber diesem Buche solches auszusprechen, damit des Verfassers wahre Motive nicht mit noch ganz anderen verwechselt werden. Und diese Verwechslung könnte eben noch weit schlimmer sein als diejenige mit der Unbescheidenheit.
[ 2 ] Nun wäre aber auch eine Beurteilung von einem philosophischen Standpunkte aus möglich. Sie könnte sich folgendermaßen gestalten. Wer als Philosoph dieses Buch liest, der frägt sich: «Hat der Verfasser die ganze erkenntnistheoretische Arbeit der Gegenwart verschlafen? Hat er nie etwas davon erfahren, dass ein Kant gelebt hat und dass, nach diesem, es einfach philosophisch unstatthaft ist, derlei Dinge vorzubringen?» — Wieder könnte in dieser Richtung fortgeschritten werden. Aber auch so könnte die Beurteilung schließen: «Für den Philosophen ist derlei unkritisches, naives, laienhaftes Zeug unerträglich, und ein weiteres Eingehen darauf wäre Zeitverlust.» — Aus demselben Motiv, das oben gekennzeichnet worden ist, möchte trotz aller Missverständnisse, die sich daran schließen können, der Verfasser auch hier wieder Persönliches vorbringen. Sein Kantstudium begann in seinem sechzehnten Lebensjahre; und heute glaubt er wahrhaftig, ganz objektiv alles das, was in dem vorliegenden Buch vorgebracht wird, vom Kantschen Standpunkte aus beurteilen zu dürfen. Er würde auch von dieser Seite her einen Grund gehabt haben, das Buch ungeschrieben zu lassen, wüsste er nicht, was einen Philosophen dazu bewegen kann, es naiv zu finden, wenn der kritische Maßstab der Gegenwart angelegt wird. Man kann aber wirklich wissen, wie im Sinne Kants hier die Grenzen einer möglichen Erkenntnis überschritten werden; man kann wissen, wie Herbart «naiven Realismus» finden würde, der es nicht zur «Bearbeitung der Begriffe» gebracht hat usw. usw.; man kann sogar wissen, wie der moderne Pragmatismus James, Schillers und so weiter das Maß dessen überschritten finden würde, was «wahre Vorstellungen» sind, welche «wir uns aneignen, die wir geltend machen, in Kraft setzen und verifizieren können». 1Man kann sogar die Philosophie des «Als ob», den Bergsonismus und die «Kritik der Sprache» in ernste Erwägung gezogen und studiert haben. (Anmerkung bei der vierten Auflage, 1913 hinzugefügt.) Man kann dies alles wissen und trotzdem, ja eben deshalb sich berechtigt finden, diese hier vorliegenden Ausführungen zu schreiben. Der Verfasser dieses Buches hat sich mit philosophischen Gedankenrichtungen auseinandergesetzt in seinen Schriften «Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung», «Wahrheit und Wissenschaft», «Philosophie der Freiheit», «Goethes Weltanschauung», «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert», «Die Rätsel der Philosophie.» 2Dieses Werk wird von der siebenten Auflage, 1920, an erwähnt.
[ 3 ] Viele Arten von möglichen Beurteilungen könnten noch angeführt werden. Es könnte auch jemanden geben, welcher eine der früheren Schriften des Verfassers gelesen hat, zum Beispiel «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert» oder etwa dessen kleines Schriftchen: «Haeckel und seine Gegner». Ein solcher konnte sagen: «Es ist geradezu unerfindlich, wie ein und derselbe Mensch diese Schriften und auch, neben der bereits von ihm erschienenen ‹Theosophie›, dieses hier vorliegende Buch schreiben kann. Wie kann man einmal so für Haeckel eintreten und dann wieder allem ins Gesicht schlagen, was als gesunder ‹Monismus› aus Haeckels Forschungen folgt? Man könnte begreifen, dass der Verfasser dieser ‹Geheimwissenschaft› mit ‹Feuer und Schwert› gegen Haeckel zu Felde ziehe; dass er ihn verteidigt hat, ja dass er ihm sogar ‹Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert› gewidmet hat, das ist wohl das Ungeheuerlichste, was sich denken lässt. Haeckel hätte sich für diese Widmung wohl ‹mit nicht mitzuverstehender Ablehnung› bedankt, wenn er gewusst hätte, dass der Widmer einmal solches Zeug schreiben werde, wie es diese ‹Geheimwissenschaft› mit ihrem mehr als plumpen Dualismus enthält.» — Der Verfasser dieses Buches ist nun der Ansicht, dass man ganz gut Haeckel verstehen kann, und doch nicht zu glauben braucht, man verstünde ihn nur dann, wenn man alles für Unsinn hält, was nicht aus Haeckel eigenen Vorstellungen und Voraussetzungen fließt. Er ist aber ferner der Ansicht, dass man zum Verständnis Haeckel nicht kommt, wenn man ihn mit «Feuer und Schwert» bekämpft, sondern wenn man auf dasjenige eingeht, was er der Wissenschaft geleistet hat. Und am allerwenigsten glaubt der Verfasser, dass die Gegner Haeckels im Rechte sind, gegen welche er zum Beispiel in seiner Schrift «Haeckel und seine Gegner» den großen Naturdenker verteidigt hat. Wahrhaftig, wenn der Verfasser dieser Schrift weit über Haeckels Voraussetzungen hinausgeht und die geistige Ansicht über die Welt neben die bloß natürliche Haeckels setzt, so braucht er deshalb mit des letzteren Gegnern nicht einer Meinung zu sein. Wer sich bemüht, die Sache richtig anzusehen, wird den Einklang von des Verfassers gegenwärtigen Schriften mit seinen früheren schon bemerken können.
[ 4 ] Auch ein solcher Beurteiler ist dem Verfasser völlig verständlich, der ganz im allgemeinen ohne weiteres die Ausführungen dieses Buches als Ergüsse einer wild gewordenen Phantastik oder eines träumerischen Gedankenspiels ansieht. Doch ist alles, was in dieser Beziehung zu sagen ist, in dem Buche selbst enthalten. Es ist da gezeigt, wie in vollem Maße das vernunftgemäße Denken zum Probierstein des Dargestellten werden kann und soll. Wer auf dieses Dargestellte die vernunftgemäße Prüfung ebenso anwendet, wie sie sachgemäß zum Beispiel auf die Tatsachen der Naturwissenschaft angewendet wird, der erst wird entscheiden können, was die Vernunft bei solcher Prüfung sagt.
[ 5 ] Nachdem so viel über solche Persönlichkeiten gesagt ist, welche dieses Buch zunächst ablehnen können, darf auch ein Wort an diejenigen fallen, welche sich zu demselben zustimmend zu verhalten Anlass haben. Für sie ist jedoch das Wesentlichste in dem ersten Kapitel «Charakter der Geheimwissenschaft» enthalten. Ein weniges aber soll noch hier gesagt werden. Obwohl das Buch sich mit Forschungen befasst, welche dem an die Sinnenwelt gebundenen Verstand nicht erforschbar sind, so ist doch nichts vorgebracht, was nicht verständlich sein kann unbefangener Vernunft und gesundem Wahrheitssinn einer jeden Persönlichkeit, welche diese Gaben des Menschen anwenden will. Der Verfasser sagt es unumwunden: er möchte vor allem Leser, welche nicht gewillt sind, auf blinden Glauben hin die vorgebrachten Dinge anzunehmen, sondern welche sich bemühen, das Mitgeteilte an den Erkenntnissen der eigenen Seele und an den Erfahrungen des eigenen Lebens zu prüfen. 3Gemeint ist hier nicht etwa nur die geisteswissenschaftliche Prüfung durch die übersinnlichen Forschungsmethoden, sondern vor allemdiedurchaus mögliche vom gesunden, vorurteilslosen Denken und Menschenverstand aus. (Anmerkung bei der vierten Auflage, 1913, hinzugefügt.) Er möchte vor allem vorsichtige Leser, welche nur das logisch zu Rechtfertigende gelten lassen. Der Verfasser weiß, sein Buch wäre nichts wert, wenn es nur auf blinden Glauben angewiesen wäre; es ist nur in dem Maße tauglich, als es sich vor der unbefangenen Vernunft rechtfertigen kann. Der blinde Glaube kann so leicht das Törichte und Abergläubische mit dem Wahren verwechseln. Mancher, der sich mit dem bloßen Glauben an «Übersinnliches» gerne begnügt, wird finden, dass in diesem Buche dem Denken zu viel zugemutet wird. Doch es handelt sich wahrlich bei den hier gegebenen Mitteilungen nicht bloß darum, dass etwas mitgeteilt werde, sondern darum, dass die Darstellung so ist, wie es einer gewissenhaften Anschauung auf dem entsprechenden Gebiete des Lebens angemessen ist. Es ist ja das Gebiet, wo sich die höchsten Dinge mit gewissenloser Charlatanerie, wo sich auch Erkenntnis und Aberglaube im wirklichen Leben so leicht berühren und wo sie, vor allem, auch so leicht verwechselt werden können.
[ 6 ] Wer mit übersinnlicher Forschung bekannt ist, wird beim Lesen des Buches wohl merken, dass versucht worden ist, die Grenzen scharf einzuhalten zwischen dem, was aus dem Gebiete der übersinnlichen Erkenntnisse gegenwärtig mitgeteilt werden kann und soll, und dem, was zu einer späteren Zeit oder wenigstens in anderer Form dargestellt werden soll.
Geschrieben im Dezember 1909
Rudolf Steiner
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Occult Science — An Outline 1969, tr. George and Mary Adams
Preface to the First Edition
[ 1 ] In publishing a work of this kind at the present time one must be resigned from the outset to every kind of criticism. A reader, for example, versed in the accepted theories, can be heard commenting on the way scientific themes have here been treated: ‘It is amazing that such absurdities can be put forward in our time. The author betrays utter ignorance of the most elementary notions. He writes of ‘heat’ and ‘warmth’ as though untouched by the whole trend of modern Physics. Such vagaries do not even deserve to be called amateurish.’ Or in this vein can be imagined: ‘One need only read a few pages to discard the book—according to one's temperament, with a smile or with indignation—shelving it with other literary curiosities such as turn up from time to time.’
What then will the author say to these damning criticisms? Will he not, from his own standpoint, have to regard his critics as without discernment or even lacking the good will for an intelligent judgment? The answer is, No—not necessarily. He is well aware that those who condemn his work will often be men of high intelligence, competent scientists and anxious to judge fairly. Knowing well the reasons for these adverse judgments, he can put himself in the critic's place. He must here be permitted a few personal observations which would be out of place save in so far as they relate to his resolve to write the book at all. For it would have no raison d'etre if merely personal and subjective. The contents of this book must be accessible to every human mind; also the manner of presentation should as far as possible be free of personal coloring. The following remarks on the author's life and work are therefore only meant to show how he could come to write this book while understanding only too well the apparent grounds of adverse judgment. Even these remarks would be superfluous if it were possible to show in detail that the contents are after all in harmony with the known facts of science. But this would need several volumes, far more than can be done under present circumstances.
The author would certainly never have ventured to publish what is here said about ‘heat’ or ‘warmth,’ for example, if he were not conversant with the commonly accepted view. In this student days, some thirty years ago, he made a thorough study of Physics. Concerning the phenomena of heat, the so-called ‘Mechanical Theory of Heat’ was in the forefront at that time, and this engaged his keen attention he studied the historical development of all such explanations and lines of thought associated with such names as J. R. Mayer, Helmholtz, Clausius and Joule. This has enabled him also to keep abreast of subsequent developments. If he were not in this position, he would not have felt justified in writing about warmth or heat as in this book. For he has made it his principle only to speak or write of any subject from the aspect of spiritual science where he would also be qualified to give an adequate account of the accepted scientific knowledge. He does not mean that every writer should be subject to the same restriction. A man may naturally feel impelled to communicate what he arrives at by his own judgment and feeling for the truth, even if ignorant of what contemporary science has to say. But for his own part the author is resolved to adhere to the principle above-mentioned. Thus he would never have written the few sentences this book contains about the human glandular and nervous systems were he not also in a position to describe them in contemporary scientific terms.
Therefore however plausible the verdict that to speak of heat or warmth as in this book argues an utter ignorance of Physics, the fact is that the author feels justified in writing as he has done precisely because he has kept abreast of present-day research and would refrain from writing if he had not. No doubt this too may be mistaken for lack of scientific modesty. Yet it must be avowed, if only to forestall even worse misunderstandings.
[ 2 ] Equally devastating criticisms might easily be voiced from a philosophic standpoint. One can imagine such a reader's question: ‘Has the author been asleep to all the work that has been and is still being done in fundamental theory of knowledge? Has he never even heard of Kant, who proved how inadmissible it is to make such statements as are here contained? … To a trained mind this uncritical and amateurish stuff is quite intolerable—a sheer waste of time.’
Here once again and at the risk of fresh misunderstanding, the author has to introduce a more personal note. He began studying Kant at the age of sixteen, and believes himself to be up-to-date also in this respect—qualified to judge from a Kantian standpoint what is put forward in this volume. Here too, he would have had good reason to leave the book unwritten were he not fully aware that the Kantian boundaries of knowledge are here overstepped. One can be equally well aware that Herbart would have found in it a ‘naïve realism’ of which the concepts had not been properly worked-over; or that the pragmatic school of William James, Schiller and others would judge it to be trespassing beyond the bounds of those genuine conceptions which man is really able to assimilate, to make effective and to verify in action.1Even in the more recent schools—Bergson, the ‘As If’ philosophy, and the ‘Critique of Language’—have been studied and appraised in this connection.
In spite of all this—nay even because of it—one could feel justified in writing the book. The author himself has written critically and historically of these and other trends of thought in his philosophic work: The Theory of Knowledge implicit in Goethe's World-Conception, Truth and Science, The Philosophy of Spiritual Activity, Goethe's Conception of the World, Nineteenth-Century Philosophic Views of Life and of the World, Riddles of Philosophy.
[ 3 ] Other criticisms are imaginable. A reader of the author's earlier writings—for example his work on nineteenth century philosophies or his short essay on Haeckel and his Opponents—might well be saying: ‘How can one and the same man be the author of these works and of the book Theosophy (published in 1904) or of the present volume? How can he take up the cudgels for Haeckel and then offend so grossly against the straightforward monism, the philosophic outcome of Haeckel's researches? One could well understand the writer of this Occult Science attacking all that Haeckel stood for; that he defended him and even dedicated to him one of his main works2Nineteenth-century Philosophic Views of Life and of the World (published in 1900) appears preposterously inconsistent. Haeckel would have declined the dedication in no uncertain terms, had he known that the same author would one day produce the unwieldy dualism of the present work.’
Yet in the author's view one can appreciate Haeckel without having to stigmatize as nonsense whatever is not the direct outcome of his range of thought and his assumptions. We do justice to Haeckel by entering into the spirit of his scientific work, not by attacking him—as has been done—with every weapon that comes to hand. Least of all does the author hold any brief for those of Haeckel's adversaries against whom he defended the great naturalist in his essay on Haeckel and his Opponents. If then he goes beyond Haeckel's assumptions and placed the spiritual view side by side with Haeckel's purely naturalistic view of the Universe, this surely does not rank him with Haeckel's opponents. Anyone who takes sufficient trouble will perceive that there is no insuperable contradiction between the author's present work and his former writings.
[ 4 ] The author can also put himself in the place of the kind of critic who without more ado will discard the whole book as an outpouring of wild fancy. This attitude is answered in the book itself, where it is pointed out that reasoned thinking can and must be the touchstone of all that is here presented. Only those who will apply to the contents of this book the test of reason—even as they would to a description of natural-scientific facts—will be in a position to decide.
[ 5 ] A word may also be addressed to those already predisposed to give the book a sympathetic hearing. (They will find most of what is relevant in the introductory chapter.) Although the book concerns researches beyond the reach of the sense-bound intellect, nothing is here presented which cannot be grasped with open-minded thought and with the healthy feeling for the truth possessed by everyone who will apply these gifts of human nature. The author frankly confesses: he would like readers who will not accept what is here presented on blind faith, but rather put it to the test of their own insight and experience of life.3This does not only refer to the spiritual test of supersensible research, but to the test—unquestionably valid—of open-minded thought, the test of healthy human intelligence and reflection. He desires careful readers—readers who will allow only what is sound and reasonable. This book would not be valid if relying on blind faith; it is of value only inasmuch as it can pass the test of open-minded thinking. Credulity too easily mistakes folly and superstition for the truth. People who are content with vague belief in the supersensible may criticize this book for its excessive appeal to the lift of thought. But in these matters the scrupulous and conscientious form of presentation is no less essential than the substance. In the field of Occult Science irresponsible charlatanism and the highest truths, genuine knowledge and mere superstition are often separated by a thin dividing line, and it is all too easy to mistake the one for the other.
[ 6 ] Readers already conversant with supersensible realities will no doubt recognize the author's care to keep within the bounds of what can and should be communicated at the present time. They will be well aware that there are aspects of supersensible knowledge for which a different form of communication is required, if not a later period of time should be awaited.
Rudolf Steiner
December, 1909
