The Soul's Probation
GA 14
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Zweites Bild.
(Ein Meditationszimmer. In violettem Grundton. Ernste, doch nicht düstere Stimmung.
Benedictus, Maria, dann Geistgestalten, die Seelenkräfte darstellen.)
Maria:
Es drängen schwere Seelenkämpfe mich,
in dieser Stunde meines Führers weisen Rat zu hören.
Es steiget finstre Ahnung mir im Herzen auf.
und unvermögend bin ich,
zu widersetzen mich Gedanken,
die immer wieder mich bestürmen.
Sie treffen mich in meines Wesens tiefstem Kern;
sie wollen ein Gebot mir auferlegen,
daß zu befolgen mir wie Frevel scheint.
Es müssen Truggewalten mich berücken – –;
ich fleh’ Euch – helft – –,
daß ich sie bannen kann.
Benedictus:
Es soll in keiner Zeit Euch fehlen,
was Ihr von mir erwünscht.
Maria:
Ich weiß, wie eng verbunden meiner Seele
Johannes’ Lebenswege sind.
Ein schwerer Schicksalspfad hat uns geeint;
und in den hohen Geisteswelten
hat Götterwille unsern Bund geweiht.
Das alles steht so klar vor mir,
wie nur der Wahrheit Bild allein.
Und doch – mich faßt ein Grausen schon,
wenn ich die Lippen öffnen soll
zu diesem frevelhaften Wort –,
und doch – ich hör’s aus Seelentiefen
ganz deutlich zu mir sagen,
und stets von neuem wiederholen,
wenn ich es überwunden glaube –:
»Du mußt Johannes von dir trennen:
du darfst ihn halten nicht an deiner Seite,
willst Unheil an seiner Seele du vermeiden.
Er muß allein die Bahnen wandeln,
die ihn zu seinen Zielen führen.«
Ich weiß, wenn Ihr ein Wort nur sprecht,
so flieht das Wahneswerk aus meiner Seele.
Benedictus:
Maria, dir läßt ein edler Schmerz
Die Wahrheit jetzt als Truggebild erscheinen.
Maria:
Es wäre – Wahrheit – – – –
Doch nein! – auch zwischen meines Führers Rede
Und mein Gehör schleicht sich das Wahneswesen.
O sprecht zum zweiten Male.
Benedictus:
Du hast mich recht verstanden –.
Deine Liebe ist von edler Art,
und eng verbunden war Johannes dir.
Doch darf die Liebe nicht vergessen,
daß sie der Weisheit Schwester ist.
Zu Johannes’ Heil ward er
Durch lange Zeiten dir vereint;
Doch fordert seiner Seele weitre Bahn,
daß er in Freiheit sich die eignen Ziele suche.
Es spricht der Schicksalswille
Von äußrer Freundschaftstrennung nicht;
Doch fordert er mit aller Strenge
Johannes’ freie Tat im Geistgebiet.
Maria:
Noch immer hör ich Wahn!
So lasset mich nur weitersprechen;
Ihr müsset mich verstehn;
Denn wagen wird kein Truggebild
Vor eurem Ohr das Wort zu wandeln.
Es wären alle Zweifel leicht zu bannen,
Wenn nur des Erdenlebens wirrer Lauf allein
Johannes’ Seele an der meinen halten wollte.
Doch ward die Weihe unserm Bund verliehen,
Die ewig Seel’ an Seele bindet.
Und Geistgewalten sprachen segnend
Das Wort, das alle Zweifel bannt:
»Er hat die Wahrheit sich errungen
im Reich der Ewigkeiten,
weil er in Sinnes-Welten schon
dir war im tiefsten Sein verbunden.«
Wie kann ich fassen jene Offenbarung,
wenn jetzt das Gegenteil als Wahrheit gelten soll?
Benedictus:
Du mußt erfahren, wie noch vieles
Auch dem zur vollen Reife fehlen kann,
der manche Offenbarung schon erleben durfte.
Der höhern Wahrheit Wege sind verworren; –
Nur der vermag zurecht zu finden sich,
der in Geduld durch Labyrinthe wandeln kann.
Du hast erst einer Teil der Wirklichkeit
Im Reich des Höhenlichtes schauen können,
als dir vor deine Seelenaugen trat
ein Bild des Geisterlandes.
Noch ist das Bild nicht volle Wirklichkeit.
Johannes’ Seele und die deine
Verbinden Erdenbande solcher Art,
daß einer jeden kann beschieden sein,
den Weg ins Geistgebiet zu finden
durch Kräfte, welche sie der andern dankt.
Jedoch hat nichts bisher geoffenbart,
ob Ihr genügt habt jeder Forderung.
Ihr habt im Bilde schauen dürfen,
was in der Zukunft Euch beschieden ist,
wenn Ihr die volle Prüfung könnt bestehen.
Daß Euch des Strebens Früchte sind gezeigt,
beweist Euch nicht, daß Ihr
des Strebes Ende habt erreicht.
Ihr habt ein Bild erblickt – –,
doch Euer Wille kann allein
das Bild in Wirklichkeit verwandeln.
Maria:
Zwar treffen Eure Worte mich
Wie schwerster Schmerz nach langem Glücksempfinden;
Doch hab’ ich wohl gelernt,
dem Licht der Weisheit mich zu beugen,
wenn sie durch innre Kraft sich wirksam zeigt.
Und schon beginnt in Klarheit sich zu wandeln,
was dunkel meinem Herzen war bis jetzt.
Doch wenn des Irrtums Schein in höchstem Glückserlebnis
Gewaltsam sich als Wahrheit gibt dem Menschensinn,
ist Seelenfinsternis nur schwer zu bannen.
Ich brauche mehr noch, als Ihr schon gegeben,
soll Eurer Rede ich auch wirklich folgen können.
Ihr habt mein Selbst geführt in jene Seelengründe,
in welchen Licht mir ward gewährt,
daß ich durchschauen durfte Erdenleben,
die mir in lang vergangner Zeit beschieden waren.
Erfahren durfte ich, wie sich gefunden
Des Freundes Seele und die meine.
Daß ich in jenen alten Zeiten
Johannes’ Seele zum echten Geistesworte führte,
das durft’ ich als den Keim betrachten,
der wachsend uns gebracht der Freundschaft Frucht,
die reif befunden ward für Ewigkeiten.
Benedictus:
Für würdig wurdest du erkannt,
in Erdenpfade einzudringen,
die dir beschieden waren
in langvergangnen Tagen.
Doch sollst du nicht vergessen,
Zu forschen, ob du auch Gewißheit hast,
daß keiner deiner Lebenspfade sich verbirgt,
wenn du das Geistesauge rückwärts wendest.
Maria (nach einer Pause, die auf tiefe Selbstbesinnung weist):
O wie nur konnt ich so verblendet sein!
Die Seligkeit, die ich empfand,
als ich ein Teil der Vorzeit durft’ erblicken,
sie hat in eitlem Wahn vergessen mich schon lassen
wie vieles mir noch fehlt.
Und jetzt erst kann ich ahnen,
daß ich in Finsternisse blicken muß,
wenn ich den Weg ergründen will,
der von des Lebens Gegenwart mich führt in jene Zeiten,
da meines Freundes Seele
sich zugewandt der meinen.
Geloben will ich Euch, mein Führer,
zu zähmen meiner Seele Übermut – –!
Erst jetzt erkenne ich, wie Wissenseitelkeit
die Seele kann verführen;
daß sie, statt Kraft zu saugen
aus ihr gereichtem Geistesgut,
die Gabe nur gebrauchen will
zu frevler Selbstbespiegelung.
Ich weiß in diesem Augenblicke
Durch meines Herzens Warnungsruf,
dem eure Worte Kraft verleihn,
wie weit vom nächsten Ziele
entfernt ich mich noch fühlen muß.
Nicht vorschnell will ich ferner deuten
Das Wissen aus dem Geistesland.
Ich will als Kraft es schätzen,
die meine Seele bilden soll –,
und nicht als Weisung,
die mir ersparen kann die Mühe,
im Leben selbst des Handelns Ziele zu erkennen.
Hätt’ ich befolgt schon früher dieses Wort,
das mir Bescheidenheit gebietet:
es wär mir dunkel nicht geblieben,
daß frei sich nur entfalten kann
des Freundes reichbegabte Seele,
wenn sie sich Wege sucht,
die nicht von mir ihr vorgezeichnet werden.
Und da ich dies erkannt,
so werde ich die Kraft gewinnen,
zu tun, was Pflicht und Liebe fordern.
Doch fühle ich in dieser Stunde mehr,
als ich vorher es jemals fühlte,
daß ich vor schwerer Seelenprüfung stehe.
Wenn sonst die Menschen aus den Herzen reißen,
was von dem Einen in dem andern lebt,
so hat die Liebe sich ins Gegenteil verwandelt.
Sie wandeln selbst die Bande, welche sie verknüpfen,
doch geben ihnen Trieb und Leidenschaft die Kraft.
ich aber soll durch freien Willen tilgen
die Wirkung, welche ich von meinem Seelenleben
in meines Freundes Taten sich vollziehen sah.
Und doch muß meine Liebe unverändert bleiben.
Benedictus:
Du wirst den Weg im rechten Sinne gehn,
wenn du erkennen willst,
was dir am meisten wertvoll war an dieser Liebe.
Denn weißt du, welche Kraft
in deiner Seele unbewußt dich lenkt,
so findest du die Macht,
zu tun, was die die Pflicht gebieten muß.
Maria:
Dies sprechend, gebt Ihr schon die Hilfe,
die meine Seele jetzt so nötig hat.
Ich muß an meine Wesenstiefen
Die ernste Frage stellen:
Was treibt mit starker Kraft in dieser Liebe mich?
Ich sehe meiner Seele Eigenleben wirkend
In meines Freundes Wesen und in seinem Schaffen.
So such’ ich nach Befriedigung
Die ich empfinde an dem eignen Selbst,
und lebe in dem Wahne, daß ich selbstlos sei.
Verborgen ist mir doch geblieben,
daß ich im Freunde nur mich selbst bespiegle.
Es war der Selbstsucht Drache,
der täuschend mir verhüllte,
was mich in Wahrheit trieb.
Es wandelt sich die Selbstsucht hundertfach ‒
das muß ich jetzt erkennen.
Und hält man sie besiegt,
entsteht sie nur mit größrer Kraft
aus ihrer Herrschaft Trümmern.
Und auch an jener Kraft gewinnt sie dann,
die Wahn als Wahrheit täuschend offenbart.
(Maria verfällt in tiefes Sinnen.)
(Die drei Gestalten der Seelenkräfte erscheinen.)
Maria:
Ihr, meine Schwestern, die ich
In Wesenstiefen finde,
wenn meine Seele sich erweitet,
und die in Weltenfernen
sich selbst geleitet,
entbindet mir die Seherkräfte
aus Ätherhöhen,
und führet sie auf Erdenpfade;
daß ich im Zeitensein
mich selbst ergründe,
und die Richtung mir geben kann
aus alten Lebensweisen
zu neuen Willenskreisen.
– – – – – – – – – – – – – –
Philia:
Ich will erfüllen mich
mit strebendem Seelenlicht
aus Herzenstiefen;
ich will eratmen mir
belebende Willensmacht
aus Geistestrieben;
daß du, geliebte Schwester,
in alten Lebenskreisen
das Licht erfühlen kannst.
– – – – – – – – – – – – –
Astrid:
Ich will verweben
sich fühlende Eigenheit
mit ergebenem Liebewillen;
Ich will entbinden
Die keimenden Willensmächte
aus Wunschesfesseln,
und dir das lähmende Sehnen
verwandeln in findendes Geistesfühlen;
daß du, geliebte Schwester,
In fernen Erdenpfaden
dich selbst ergründen kannst.
– – – – – – – – – – – – –
Luna:
Ich will berufen entsagende Herzensmächte,
ich will erfestigen tragende Seelenruhe.
Sie sollen sich vermählen,
und kraftendes Geistesleuchten
aus Seelengründen heben;
sie sollen sich durchdringen,
und lauschendem Geistgehör
die Erdenfernen zwingen;
daß du, geliebte Schwester,
in weitem Zeitensein
die Lebensspuren finden kannst.
– – – – – – – – – – – – –
Maria (nach einer Pause):
Wenn ich mich entreißen kann
Verwirrendem Selbstgefühl,
und mich euch geben darf:
daß ihr mein Seelensein
mir spiegelt aus Weltenfernen:
vermag ich zu lösen mich
aus diesem Lebenskreise,
und kann ergründen mich
in andrer Daseinsweise.
(Längere Pause, dann das folgende):
Maria:
In euch, ihr Schwestern, schau’ ich Geisteswesen,
die Seelen aus dem Weltenall beleben.
Ihr könnt die Kräfte, die in Ewigkeiten keimen,
im Menschen selbst zur Reife bringen.
Durch meiner Seele Tor durft’ ich oft
Den Weg in eure Reiche finden,
und Erdendaseins Urgestalten
mit Seelenaugen schauen.
Bedürftig bin ich eurer Hilfe jetzt,
da mir obliegt, den Weg zu finden
von meiner gegenwärtigen Erdenfahrt
in langvergangne Menschheitstage.
Entbindet mir das Seelensein vom Selbstgefühl
In seinem Zeitenleben.
Erschließet mir den Pflichtenkreis
Aus meiner Vorzeit Lebensbahnen.
– – – – – – – – – – – – –
(Geistes-Stimme, das geistige Gewissen):
Es suchen ihre Gedanken
in Zeiten-Spuren.
Was als Schuld ihr geblieben,
was als Pflicht ihr gegeben,
entsteige ihrem Seelengrunde,
aus dessen Tiefe
die Menschen träumend
ihr Leben führen;
in dessen Tiefe
die Menschen irrend
sich selbst verlieren.
(Vorhang fällt, während noch alles auf der Bühne steht.)
Versions Available:
The Soul's Probation 1925, tr. Henry Collison
Scene 2
A meditation chamber. Prevailing colour violet. Serious, but not gloomy atmosphere.
Benedictus, Maria, then the Spirit-Figures representing soul-powers.
Maria:
Great conflicts in my soul bid me invoke
Wise counsel from my master in this hour.
Gloomy forebodings rise within my heart.
And I am powerless to withstand the thoughts,
That overwhelm me ever and again.
They pierce me to my being's inmost core;
They seek to lay upon me a command
Which to obey doth seem like sacrilege.
Deceitful powers must be obsessing me;
Oh, I implore thee—lend me aid ... that I
May exorcise them.
Benedictus:
Never shalt thou lack
What thou dost need of me at any time.
Maria:
I know how closely to my soul are knit
Johannes' life and aims. A stony road
Of fate brought us together; and God's will
Hath hallowed in high spirit-realms our bond.
All this stands out before me e'en as clear
As only truth itself can be. And yet—
Horror o'erpowers me that these lips of mine
Must utterance give to sacrilegious words—
And yet—deep in my soul I hear a voice
Which tells me plainly and repeatedly
Despite my utmost will to fight it down:
‘Thou must give up Johannes, let him go.
No longer mayst thou keep him at thy side
If thou wouldst not work evil to his soul.
Alone he must proceed along the road
On which he travels to his longed for goal.’
I know that if thou dost but speak the word
This lying dream will cease to haunt my soul,
Benedictus:
Maria, noble grief leads thee astray
To see the truth, yet call it counterfeit.
Maria:
What I have seen—is truth ... It cannot be!
Between my master's utterance and mine ear
Delusion steals. 0 speak to me again.
Benedictus:
What I have spoken, thou hast heard aright:
Thy love is noble, and Johannes stands
Close-knit to thee. But love must not forget
That she is wisdom's sister. Long indeed
For his salvation hath Johannes been
With thee united. Now his soul demands,
For its own progress, freedom to pursue
Its aims unhindered. Fate doth not decree
That ye shall be no longer outward friends;
But this it doth demand with strict decree—
Johannes' freedom in the spirit-realm.
Maria:
Still do I hear delusion: so let me
Alone continue speaking, for I know
That thou must understand me without fail.
For sure it is no lying shape will dare
To change the words unto thine ear addressed.
My host of doubts were easily dispersed
If earth-life's tortuous course alone it were
That knits Johannes' soul unto mine own.
But to our bond was lofty sanction given
Which knits soul unto soul eternally.
And spirit-powers did speak with blessings meet
The word that bans all doubts for evermore:
‘He hath won truth within the eternal realms
Because in worlds of sense his inmost self
Already was united with thine own.’
What can this revelation mean to me
If now its very opposite is true?
Benedictus:
Thou hast to learn that even one to whom
There hath been much revealed, may yet be found
Lacking perfection still in divers ways.
Tangled the paths that lead to higher truths:
And only those may hope to reach the goal
Who walk in patience through their labyrinth.
Thou didst but see one part of what is real
In that great realm of everlasting light,
When with thine inner vision thou didst gaze
Upon a picture of the spirit-land.
Not yet hast thou seen full reality.
Johannes' soul is knit unto thine own
By earthly ties of such complexity,
That it may be allotted unto each
To find his way into the spirit-realm
Through forces borrowed from the other one.
But nothing hitherto hath clearly shown
That ye have conquered each and every test.
To see a picture hath been granted you
Of what the future holds for you in store
When ye can pass unscathed the full ordeal.
That ye have seen the ultimate reward
Of unremitting effort is no sign
That ye have reached the end of all your strife.
Ye have beheld a picture, which your will
Alone can turn unto reality.
Maria:
Although thy words just spoken fall on me
Like bitter pain that follows hours of bliss,
There is at least one lesson I have learned,
Which is to bow my head to wisdom's light
When it doth prove itself through inward force.
Already something is becoming clear
Which up till now lay hidden in my heart.
But when in highest bliss delusion's snare
Doth wear the mask of truth to human minds,
Darkness of soul is difficult to ban.
I need still more than that which thou hast given
To plumb the depth of meaning in thy words.
Thou once didst lead myself to those soul-depths
Wherein a light was then vouchsafed to me
By which I could behold the lives I spent
In previous incarnations long ago.
Thus was it granted me to learn the way
In which my soul was linked unto my friend's.
My act of bringing, in those days of old,
Johannes' soul unto the spirit-fount
I felt and recognized to be the seed
Which grew and bore such cherished friendship's fruit,
As was found ripe for all eternity.
Benedictus:
Thou wart accounted worthy to retrace
Thy path on earth in days long since gone by.
But thou must not forget to look and see
If thou canst be assured with certainty
That of thy past lives none concealed doth stay
When backward thou dost turn thy spirit's eye.
Maria (after a pause betokening deep reflection):
How, could I be so blinded, so misled?
The rapture which I felt on looking back
Over a period of bygone times
Deluded me to vain forgetfulness
of manifold shortcomings. Not till now
Did I foresee that I must turn my gaze
Into the darkness ere I comprehend
The road that leads back from this present life
To olden days when my friend's soul sought mine.
To thee, my master, will I make my vow
Henceforth to bridle my soul's arrogance ...!
Now for the first time do I realize
How pride of knowledge leads the soul astray;
So that, instead of its imbibing strength
From freely offered stores of spirit-wealth,
It misapplies the gift in wanton use
And only holds the mirror up to self.
I know at last from my heart's warning call,
To which thy words lend added power, how far
I am to-day e'en from the nearest goal.
No more will I be overswift to read
A meaning into words from spirit-lands.
I will esteem them power wherewith my soul
May shape its course—, not as some message sent
To free me from the need of finding out
The goal of action in my daily life.
Had I paid earlier heed unto this truth
And gone my way in due humility,
I had not failed to see that only then
When he decides to tread a path not traced
By me beforehand, can my friend unfold
To fullest bloom his richly-gifted soul.
And now that this is clear I shall not fail
In finding strength sufficient to fulfil
What love and duty may require of me.
Yet do I feel assured this very hour
More clearly than I ever was before
That some grave testing of my soul draws nigh.
For mostly, when men tear from out their hearts
That of themselves which in another lives,
Love hath been changed into its opposite.
Themselves they change the ties that coupled them,
Yet passion's impulse gives to them the power.
Whilst I must of mine own free will uproot
The workings of my soul's life, which I saw
Accomplishing themselves in my friend's acts;
And still unchanging must my love abide.
Benedictus:
If thou wouldst steer thy course direct, thou must
Become aware of what thou most didst prize
In this thy love. For once thou knowst the force
That leads thee all unknown within thy soul,
Thou wilt find power to do what duty bids.
Maria:
By saying this thou giv'st e'en now that aid
Of which my soul so sorely stands in need.
I must investigate mine inmost self
With earnest questionings: and so I ask,
What potent cause impels me in my love?
I see my own soul's life and strength at work
In my friend's nature and activities.
So that which I desire to satisfy
Is nothing but the hunger of myself,
Which I, deluded, call unselfishness.
Thus it hath been concealed from me till now
That in my friend I mirror but myself.
It was the dragon Selfishness who veiled
The truth from me in wrappings of deceit.
And selfishness can take an hundred forms:—
see it clearly now. And when one thinks
The enemy subdued, behold him rise
Out of defeat and stronger than before.
Moreover 'tis a foe with added skill
To hide the truth with cloak of counterfeit.
(Maria sinks into deep thought.)
(The three Spirit-Figures of the soul- owers appear.)
Maria:
O ye my sisters, whom
I find in Being's depths,
Whene'er my soul expands
And guides itself within
The cosmic distances:
The powers of sight for me
From ether's heights release
And lead to earthly paths
That I may know myself
As I exist in Time
And may direct my course
From out old ways of life
Unto new spheres of Will.
Philia:
I will myself imbue
With soul's aspiring light
From my heart's inmost depths:
I will breathe deep within
Will's might that giveth life
From out the spirit powers:
Dear sister, that thou may'st
Experience the Light
I thine old ways of life.
Astrid:
I will weave self-hood in
All conscious of itself
With Love's submissive will;
I will release forthwith
The budding powers of Will
From fetters of desire
And change thy yearning weak
To spirit certainty;
Dear Sister, that thou may'st
In distant paths on earth
Unravel thine own self.
Luna:
The self-denying powers
Of heart will I call forth,
And will make hard and fast
Enduring soul-repose
Then shall they wed, and raise
The powerful spirit light
From out the depths of soul.
They shall impenetrate,
And force Earth's bounds to heed
The listening spirit ear;
Dear Sister, that thou may'st
Find in Time's vast expanse
The traces of thy life.
Maria:
If I could only tear
My 'wildered self away
And give myself to you
That ye from cosmic space
Might thus reflect my soul;
Then could I loose myself
From out this sphere of life
And find myself again
In other states of being,
(Long pause, then the following:)
In you, my sisters, I see spirit-beings
Quickening the souls of men from cosmic founts,
Ye bring to fruitage in the self of man
The seedling forces from eternity.
Through my soul's gates oft have I found the way
Into your, kingdom, and have there beheld
The primal shaping of this earthly globe
With inner vision. Now your help I crave
Since I am bidden to retrace the way
That stretches back far from my present life
To long past ages of humanity.
Release my soul from consciousness of self
In time-enclosed existence, and reveal
The duties laid on me by former lives.
A Spirit-voice,—the spiritual conscience:
Her thoughts are seeking now
For Clues in Time's vast space.
What as debt she still loth owe,
What as duty is imposed,
Arise from out her inmost depths of soul,
From whose deepness dreaming
Mankind doth guide his life,
In whose deepness straying
Mankind himself doth lose.
Curtain falls; everybody still standing on the stage
