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The Soul's Probation
GA 14

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Siebentes Bild

(Ein Zimmer jener Burg, die im vorigen Bild von außen zu sehen war. Alles geschmückt mit Symbolen einer mystischen Brüderschaft. Die geistigen Ritter während einer Versammlung, dann der Mönch mit einem der Ritter, später die Erscheinung des Geistes Benedictus’, der etwa fünfzig Jahre vorher verstorben. Lucifer und Ahriman. Der Großmeister mit vier Brüdern an einem langen Versammlungstisch.)

Großmeister:
Die ihr Gefährten mir geworden
im Suchen nach der Menschheit Zukunftzielen,
die aus dem Geistgebiet zu tragen
ins Reich des Erdenwirkens
als Bundessatzung uns gegeben:
ihr sollt’ mir treu zur Seit’ auch stehn
in dieser Zeit der schweren Sorgen.
Seit unser teures Haupt gefallen
als Opfer jener dunklen Mächte,
die aus dem Bösen ihre Kräfte holen,
um durch des Widerstandes Kraft
in ihrer Art der Weisheit Plan zu dienen,
die Gutes auch aus Bösem wirkt –
seit dieser Zeit ist hoffnungslos all unser Erdenstreben.
Schon haben uns die Feinde überwältigt
gar manche unsrer Bundesburgen, –
und viele unsrer teuren Brüder
sind kämpfend ihm gefolgt, dem großen Meister,
ins lichte Reich der Ewigkeiten.
Auch uns muß bald die Stunde schlagen,
in der auch diese Mauern fallen,
die schützend uns umgeben.
Schon spähen unsre Feinde allerorten,
wie sie der Güter uns berauben können,
die wir zum eignen Nutzen nicht erworben,
die nur als Mittel wir gebrauchten,
um uns zu scharen solche Menschen,
in deren Seele wir
die Keime für die Zukunft pflanzen können.
Sie sollen reifen dann, wenn jene Menschen
die Rückkehr finden aus dem Geisterland
zu einem spätern Erdenleben.

1. Ceremonienmeister:
Daß unser Bund sich beugen muß
dem dunklen Sinn des Schicksalsplanes:
begreiflich muß es scheinen.
Doch daß im Fallen die Gemeinschaft mit sich reißt
So vieler Brüder Einzelleben:
Ein Unrecht scheint es vor dem Weltgesetz.
Nicht klagen soll mein Mund;
denn willig starben unsre Brüder. –
Doch sucht Verständnis meine Seele
des Opfers, das vom Menschen wird gefordert,
der an ein Ganzes sich gebunden hat,
wenn Schicksalsmächte diesem Ganzen
den Untergang bereiten müssen.

Großmeister:
Es ist des Menschen Sonderleben
gar weise mit dem Weltenplan verknüpft.

In unsrer Brüder Reihen
ist mancher wohl, der fähig sich erweist,
mit seinen Geisteskräften unserm Bund zu dienen,
und der doch Flecken hat in seinem Dasein.
Es müssen seines Herzens irre Wege
die Sühne finden duch die Leiden,
die er im Dienst des Ganzen tragen muß.
Und wer nicht schuldig durch die eignen Taten
die Dornenwege wandern muß,
die aus dem Bundeskarma stammen,
dem wird der Schmerz die Kraft verleihn,
zum höhern Leben aufzusteigen.

1. Ceremonienmeister:
So darf der Bund auch Menschen
in seiner Mitte dulden,
die nicht mit reinster Seele nur
sich weihen können seinen hohen Zielen?

Großmeister:
Es wägt allein das Gute in den Seelen,
wer hohem Werke sich gewidmet,
und läßt das Schlimme seine Sühne finden
im Lauf der Weltgerechtigkeit.
Ich habe euch, ihr Brüder, jetzt zu mir gerufen,
Um euch in unsern Trauertagen
Mit ernstem Worte zu erinnern:
Daß freudig uns geziemt zu sterben –
für unsre Ziele, denen lebend uns zu weihn
wir treu gelobet haben.
Ihr seid im rechten Sinne meine Brüder,
wenn mutig wiederklingt in euren Seelen
des Bruderbundes Weihespruch:
»Es muß sein Sondersein und Leben opfern,
wer Geistesziele schauen will
durch Sinnesoffenbarung;
wer sich erkühnen will
in seinen Eigenwillen
den Geisteswillen zu ergießen.«

1. Praeceptor:
Erhabner Meister, wenn du prüfen wolltest
die Herzen aller unsrer Brüder:
erklingen müßte dir der hellste Widerhall
der Worte unsres Weihespruches.
Doch möchten wir aus deinem Munde hören,
wie wir zu deuten haben,
daß unsre Feinde mit unsern Gütern, unserm Leben,
uns rauben auch die Seelen,
die wir in Liebe pflegten.
Schon zeigt es sich mit jedem Tage klarer,
wie unsre Leute nicht allein
den Siegern sich durch Zwang ergeben;
wie sie auch hassen lernen
den Geistesweg, den wir gewiesen.

Großmeister:
Was wir gepflanzt in Seelen haben,
es mag für diese Zeiten sterben;
doch werden wiederkehren solche Menschen,
die unsres Geistes Licht geatmet,
und unsre Werke dann der Welt verleihn.
So spricht zu meinem Geiste oft
der große Führer aus dem Totenreich,
wenn ich in meinen stillen Stunden
In meine Seelengründe tauche,
und Kräfte mir erwachen,
zu weilen in dem Geisterlande.
Ich fühle dann des Meisters Gegenwart
und höre seine Worte,
wie ich im Sinnesleben
sie oftmals hören durfte.
Er spricht von unsres Werkes Ende nicht;
nur von Erfüllung unsrer Ziele
in spätren Erdentagen.

(Es gehen der Großmeister und zwei Brüder ab, während zwei zurückbleiben.)

1. Praeceptor:
Er spricht von Geisteswelten in der gleichen Art,
wie andre Menschen über Dörfer oder Städte – ‒ ‒.
Bedrückend find’ ich diese Art,
wie unsre höchstgeweihten Brüder
von andern Daseinsreichen sprechen.
Und doch bin ich ganz streng verbunden
mit allen unsern Erdenzielen.

2. Ceremonienmeister:
Ich halte mich an unsrer Meister Worte:
Wer nicht mit vollem Glauben
die Kunde kann vernehmen
von Geist und Geisteswelten, –
ihm fehlt es nicht an Fähigkeit,
zu fassen solche Offenbarung.
Es fehlt ganz andres ihm.
Daß er nicht wert sich fühlen darf
der höhern Welten Glied zu sein,
er ahnt es wohl, doch möcht’ er sich’s verbergen.
Die Seele muß geheime Flecken haben
und sich darüber täuschen wollen,
wenn sie sich nicht dem Geisteswissen beugen will.

(Die beiden gehen ab.)

(Der Mönch erscheint in demselben Zimmer; zu ihm tritt der zweite Praeceptor.)

2. Praeceptor:
Was führt Euch her in dieses Haus,
das auch als Feindesstätte gilt?

Mönch:
Ich muß zu meinen Freunden zählen,
was Menschenantlitz trägt.
So will es unsre strenge Regel.
Doch feindlich könnt’ Euch wohl erscheinen,
was pflichtgetreu zu fordern mir obliegt.
In meiner Obern Auftrag bin ich hier.
Sie wollen auf dem Friedenswege
der Kirche Gut zurückerstattet haben,
das ihr durch alter Briefe Inhalt zugehört.
Das Grundstück, das zum Bergwerk umgestaltet,
ist unsrer Kirche rechtlich Eigentum.
Es kann die Art als Recht nicht gelten,
wie Ihr das Gut erworben habt.

2. Praeceptor:
Ob wir durch Recht es unser nennen oder nicht,
darüber können Richter lange streiten.
Doch sicher ist es unser Eigentum
Im Sinne eines höhern Rechtes.
Das Grundstück war ein ungenützter Boden
als unser Bund es angekauft.
Es war Euch gänzlich unbekannt,
daß dieses Bodens Tiefen reiche Schätze bergen.
Wir haben sie dem Menschenfleiß erobert.
Es wandern heute diese Schätze
in fernste Länder, Menschenwohl zu fördern.
Und viele wackre Leute schaffen
in jenes Bodens Schachten,
die Ihr als Wüstenei besessen habt.

Mönch:
So haltet Ihr es nicht für Recht,
in eurem Bunde durchzusetzen,
daß er im Frieden sich mit uns verständigt,
wie wir zu unserm Rechte kommen sollen?

2. Praeceptor:
Da wir uns keiner Schuld bewußt,
vielmehr des vollen Rechtes sicher sind,
so können wir in Ruhe warten,
ob auch in dieser Sache Euch belieben wird,
das Unrecht doch auf eure Seite hinzuwenden.

Mönch:
Ihr habt es eurem starren Willen zuzuschreiben,
wenn wir zu andern Mitteln so gezwungen sind.

2. Praeceptor:
Die Ehre unsres Bundes heischt,
daß er nur kämpfend
sich seines Rechts berauben läßt.

Mönch:
So ist mein Auftrag denn erfüllt,
ich kann nun Euch und mir die weitern Worte sparen.
Ist’s möglich wohl, zu sprechen
das Haupt, das hier gebietet?

2. Praeceptor:
Der Meister wird Euch wohl zu Diensten stehn;
Doch bitt’ ich Euch, verweilet kurze Zeit,
er wird sogleich nicht kommen können.

(Er geht ab.)

Mönch:
O, daß mein Amt mich zwingt,
die Räume des verhaßten Bundes zu betreten.
Es trifft mein Blick nach allen Seiten
auf Teufelszeichen und auf Sündenbilder.
Ein Grauen will mich fast ergreifen ...
Es knistert – oh, es poltert durch den Raum;
Ich fühle wie von bösen Mächten mich umgeben.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒
Da ich bewußt mir keiner Sünde bin,
will ich den Widersachern trotzen –
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒
Es wird ganz furchtbar …
Oh – ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒

(Es erscheint der Geist des Benedictus.)

Ihr guten Geister, steht mir bei!

Benedictus:
Besinne dich, mein Sohn!
Ich durfte oft mich zu dir wenden,
wenn deines Betens Inbrunst
dich in die Geisteswelt entrückte.
So höre mutvoll auch in dieser Stunde,
was du erkennen mußt,
wenn Geisteshelle statt der Finsternis
in deiner Seele walten soll.

Mönch:
Wenn ich um Klarheit flehte
in solch’ bedeutungsvollen Dingen,
und mein ergebnes Beten
Erhörung fand im Geistesland,
erschienst du mir, mein großer Meister,
der unsres Ordens Zierde war,
als er im Erdenleibe lebte.
Du sprachst zu mir aus höhern Reichen,
erleuchtend mir den Sinn,
und stärkend mir die Kraft.
Es schaute dich mein Seelenblick,
es hörte dich mein Geistgehör.
Ergeben will ich auch in dieser Stunde
der Offenbarung lauschen,
die du in meine Seele fließen läßt.

Benedictus:
Du bist im Hause eines Bruderbundes,
den deine Seele böser Ketzerei beschuldigt.
Er scheint zu hassen, was wir lieben;
und zu verehren, was uns Sünde dünkt.
Es halten unsre Brüder sich verpflichtet,
den Untergang der Geistessünde zu befördern.
Sie können sich dabei auf jene Worte stützen,
die ich im Erdensein gesprochen.
Sie ahnen nicht, daß diese Worte
sich lebend nur erzeugen können,
wenn sie im rechten Sinne fortgebildet werden
von jenen, welche meiner Arbeit Folger sind.
So lasse du in deiner Seele
im Sinne einer neuen Zeit erstehen,
was ich auf Erden habe denken dürfen.
Den Orden, welcher aus der Mystik Reich
sich seine Ziele weisen läßt,
erblicke ihn in jenem Lichte,
in dem ich selbst ihn heute sehen würde,
wenn mir beschieden wäre,
im Erdenleibe wirksam unter euch zu wandeln.
Der Bund ist hohen Zielen zugewandt.
Die Menschen, die sich ihm gewidmet,
empfinden ahnend spätre Erdenzeiten;
und ihre Führer schauen schon im Vorgesicht
die Früchte, die in Zukunft reifen sollen.
Es werden Wissenschaft und Lebensführung
die Formen und die Ziele wandeln.
Und was der Bund, den du verfolgen hilfst,
in dieser Zeit zu leisten sich getrieben fühlt,
sind Taten, welche dieser Wandlung dienen.
Nur wenn zum Friedenswerk sich einen will
das Ziel, dem unsre Brüder dienen,
mit jenem, dem die Ketzer folgen,
kann Heil dem Erdenwerden blühn.

Mönch:
Die Mahnung, der ich würdig bin befunden,
wie kann ich ihr nur folgen – ‒ ‒?
Sie weicht gewaltig ab von allem,
was mir bisher als richtig wollte scheinen.

(Es erscheinen Ahriman und Lucifer.)

Doch nahen mir noch andre Wesen!
Was wollen sie an deiner Seite?

Ahriman:
Die weitre Weisung kommt von andern Orten.
Es kann dir leicht nicht scheinen,
des Vorfahrs Winken zu gehorchen.
Bedenk’, daß er im Reich der Seligkeiten lebt.
Was dort Gebot und Pflicht ersehnt,
es kann in eurer Gegenwart
auf Erden nur Verwirrung stiften.
Erheb’ den Blick zu seinen Höhen,
wenn du Erbauung suchen willst
im Glück, das fernsten Erdentagen
von Weltengeistern wird beschieden sein.
Doch willst du jetzt schon richtig wirken,
so lass’ von dem allein dich führen,
was dir Vernunft und Sinne lehren.
Es ist dir gut gelungen,
die Sünden jener Bundesbrüder zu ergründen,
die sie vor aller Welt verbergen müssen.
Sie zeigen dir, wie ihre Zukunftssatzung
gar wohl in Sünderseelen leben kann.
Wie könntest du bei solcher Wissenschaft
In Frieden mit dem Bunde leben wollen!
Der Irrtum ist ein schlechter Boden;
er läßt nicht gute Früchte reifen.

Lucifer:
Es hat dein frommer Sinn
Die rechten Wege dir gewiesen.
Wohl wandeln sich die Zeitenziele;
doch dürfen Ketzer nicht
des Menschen Pfade vorbestimmen.
An diesem Geistesbunde ist gefährlich,
daß er in Worten Wahrheit spricht,
und doch der Wahrheit jene Wendung gibt,
durch die sie an Gefährlichkeit
den Irrtum übertreffen muß.
Wer offen wollt’ der Lüge dienen,
der müßte sinnbetört wohl sein,
wenn er im Glauben leben könnte,
die Menschen folgten seiner Führung.
Die Geistesritter sind so unklug nicht; –
sie sprechen wohl von Christi Wesenheit,
weil dieser Name alle Tore öffnet,
die zu den Menschenseelen führen.
Man kann für Christi Gegenbild
am besten Menschenherzen fangen,
wenn Christi Namen man dem Bilde gibt.

Mönch:
Verwirrend klingen mir aus Seelenwelten
die Stimmen, die ich oft gehört,
und die doch stets bekämpfen wollten,
was frommer Sinn befiehlt.
Wie soll ich denn die guten Wege finden,
wenn böse Mächte sie mir loben.
Bedünken will es mich doch fast – ‒ ‒;
Doch nein, das Wort, es bleibe ungedacht –.
Mein weiser Führer wird mich leiten,
daß seiner Worte Sinn sich mir enthüllen kann,
der mir so dunkel scheint.

Benedictus:
Ich kann den rechten Weg dir weisen,
wenn du in tiefster Seele dich durchdringst
mit Worten, die ich einst auf Erden sprach.
Und willst du dieser Worte Leben
In jenen Welten dann erstreben,
in welchen du mich jetzt erschauen kannst,
wird dir der rechte Weg gewiesen sein.

(Vorhang fällt, während noch der Mönch, der Geist des Benedictus,
Lucifer und Ahriman im Saale sind.)

Versions Available:

The Soul's Probation 1925, tr. Henry Collison
  1. Die Pforte der Einweihung, 5th ed.

Scene 7

A chamber in the castle whose exterior was shown in the preceding scene. Decorated throughout with symbols of a Mystic Brotherhood. (For costumes, see note on page 145.) Columns, arches, and vaulted roof with the mystic symbols shown in the Author's ‘Occult Symbols.’ First the Knights assemble; then the Monk and one of the Knights later appears the spirit of Benedictus who has passed away about fifty years earlier. Then Lucifer and Ahriman. The Grand Master seated at a long table with four of the Brethren, indicated in the course of the scene.

Grand Master:
Ye who are joined with me in comradeship
To seek the goal appointed unto man,
And bring that knowledge from the spirit-realm
Into the scope of earth's activities,
As is appointed to our brotherhood,
Must also truly help me in this hour
When heavy trials impend. Then, know ye all
That since our venerated master fell,
A victim by the Powers of Darkness claimed,
Who draw their strength from Evil, helping on
The plan of Wisdom by their natural means,
That is by means of Opposition's strength,
Since Wisdom turneth Evil into Good.
Since that sad loss we strive on earth in vain,
For many a castle of our brotherhood
Hath by our enemies been overwhelmed,
And many Brethren dear to us have fallen
In fight, and followed our great Master home
Into the realm of everlasting light.
For us too doth the hour approach apace
When these stout walls that shelter us shall fall.
Our foes already spy the country round
To find a pretext under which they may
Rob us of our possessions, ne'er acquired
For our own use, but as a means to draw
Around us individuals, in whose souls
We could implant the germs of things to come.
These germs shall ripen when those men themselves
Find their way back from out the spirit-land
To live anew in future days on earth.

First Master of Ceremonies:
That this our brotherhood should be o'erthrown
By some obscure design of destiny,
Is something nowise inconceivable.
But that the fall of our community
Should doom so many brothers' single lives,
Would seem to contravene the cosmic law.
I do not wish my words to make complaint,
Since willingly our brothers suffer death.
But still my soul desires to comprehend
The sacrifice demanded from these men
Who have allied themselves unto a whole,
Because the powers of destiny decree
The overthrow and ruin of that whole.

Grand Master:
The separate life of individual men
Is linked most wisely to the world's design.
Amongst our brothers there will surely be
Some who have given proof of competence
To serve our brotherhood with their soul's power
And yet whose nature still shows many a stain.
The errors and misdeeds of such a heart
Must find their expiation in the pain
Suffered by it in service for the whole.
And he who, blameless both in act and deed,
Must none the less walk in the thorny way
Traced by the Karma of the brotherhood,
Will find his pain requited by the power
To mount aloft unto the higher life.

First Master of Ceremonies:
So then the brotherhood may tolerate
Within its ranks souls not yet purified
Who vow themselves to its exalted aims?

Grand Master:
He who to lofty works is dedicate
Doth mark alone the goodness in men's souls;
He lets the evil work its ransom out
As cosmic justice in its course decides.
My brothers, I have bid you meet me here
In order to remind you with grave words
That we have duties in our days of grief.
We must be ready to lay down our lives
For those high purposes to which we swore
Lifelong allegiance, Truly ye are
My brothers, if undauntedly your souls
Repeat the motto of our brotherhood:
‘Separate existence must be sacrificed
By those who would set eyes on spirit goals,
Piercing the outer veil of world of sense,
And dare to let the spirit's will pour down
And flood their individual purposes.’

First Preceptor:
Exalted Master, shouldst thou design to test
The heart of each man in our brotherhood,
It would repeat that motto loud and clear!—
Yet do we beg thee to explain to us
Why, not content with robbing us of life
And our possessions, now our enemies
Would rob us also of those humble souls
Whom we have tended with unselfish love.
For every day affords new evidence
That not alone compulsion makes our folk
Submit themselves unto our conquerors;
But that indeed they too have learned to hate
The spirit-path which we had shown to them.

Grand Master:
That which we have implanted in men's souls
May die indeed to-day; but these same men,
Who once have breathed our spirit-radiance,
Will come again to earth, and then bestow
Upon the world the fruitage of our work.
Thus speaks unto my spirit oftentimes
Our mighty leader from the realm of death,
When in my quiet hours, I do sink down
Into my soul's deep places, and arouse
Strength to abide awhile in spirit-lands.
Then may I feel the master's presence near
And hear his words, as in the life of sense
I often heard them. Never doth he speak
About our work as drawing to a close;
But only of fulfilment of our aims
In later days that are to come on earth.

(Exeunt the Grand Master and two of the Brotherhood.)

First Preceptor:
He speaks of spirit-worlds in just such words
As men may speak of villages or towns.
The way in which our loftiest brothers speak
Of other states of life oppresseth me.
And yet I am devoted fervently
Unto the progress of our earthly aims.

Second Master of Ceremonies:
I place reliance in our master's words.
The man who cannot hear with perfect faith
The tale of spirit and of spirit-worlds,
Is nowise lacking in capacity
To grasp a revelation of this kind.
The things he lacks are of a different mould.
Though he admit it not, he well may feel
That he is conscious of unworthiness
To be a member of the higher worlds.
A soul must be defiled by secret stains
And eager to deny that they are there,
That will not bow before the spirit-lore.

(Exeunt.)

(Enter the Monk; the Second Preceptor enters and steps up to him)

Second Preceptor:
What errand bringeth thee to this our house
Which is for thee the home of enemies?

Monk:
I must include amongst my friends all those
Who bear the form of men this is our rule.
But hostile thou mayst well esteem the claim
Which I, by duty bound, must here present.
Those who are over me have sent me here,
And their desire is that the property
Belonging to the Church, as by old deeds
Is well attested, should be given back
To them without dispute. You tract of ground
Upon which ye have sunk your mine, belongs
In law and equity unto the Church.
The manner in which ye possessed yourselves
Of this estate confers no legal rights.

Second Preceptor:
Whether in law we have a right to call
It ours or no, would constitute a case
For legal disputation long drawn out.
But certain 'tis that it belongs to us
If we refer it to a higher law.
You tract of ground was lying lost and waste
When it was purchased by our brotherhood
Not e'en an inkling had ye of the fact
That far below rich treasure lay concealed.
This have we won for human industry:
Its treasures travel far and wide to-day
To distant lands, to further human weal,
And many honest souls are now at work
In shaft and tunnel underneath the ground
Which in your hands lay waste and desolate.

Monk:
Then it doth not seem fair and right to thee
To urge upon thy brotherhood the need
Of peaceably accepting our demand
That so we may regain our property?

Second Preceptor:
Since we are not aware of any guilt,
But are convinced our cause is wholly just,
We can but wait in quiet confidence
To see if ye are really bent. on strife,
When as before, yourselves are in the wrong.

Monk:
Then will ye have to thank your headstrong will
If we are driven to a sterner course.

Second Preceptor:
The honour of our brotherhood demands
That only when defeated, sword in hand,
Do we allow ourselves to be despoiled.

Monk:
So be it! Now my mission is fulfilled,
Between us there is no more need of words.
Will it be possible for me to have
An audience with thy lord, who here commands?

Second Preceptor:
The Master doubtless will concede thee this;
Yet wait, I pray thee, for a little while.
He cannot at this moment come to thee.

(Exit.)

Monk:
O, that mine office forceth me to tread
The halls of this detested brotherhood!
Turn where they may, my eyes must contemplate
Sinful devices and satanic spells.—
Almost a horror seizeth hold on me;—
A crackling and a rumbling fill the air;—
I feel the powers of ill are gathered round.

(Noises heard.)

But as my conscience is entirely clear
I will defy the enemy.

(Noises heard.)

Oh, this
Is terrible.

(The spirit of Benedictus appears.)

Defend me, Saints of Heaven!

Benedictus:
Collect thyself, my son. I often came
To meet thee, when the fervour of thy prayers
Transported thee unto the spirit-world.
Take therefore courage in this present hour
And learn a truth which thou must realize
If spirit clearness is to hold its sway
And drive away the darkness from thy soul.

Monk:
When in my trials I prayed to Heaven for light,
And when my supplication winged its way
To realms celestial, and won repose,
Thou, venerated master, didst appear.
Thou, who wast aye our Order's ornament,
The while thou wert amongst us here on earth,
And out of higher realms didst speak to me,
Enlightening my mind and strengthening me.
My soul beheld thee with its inner eye,
My spirit ear was open to thy words.
In this hour also then, will I receive
The revelation with humility
Which thou shalt cause to flow into my soul.

Benedictus:
Thou art within that brotherhood's abode
Whom thou dost charge with wicked heresies.
They seem to hate what we are taught to love
And hold in honour what we count as sin.
Our brethren feel themselves in duty bound
To haste the spirit-brethren's overthrow,
And think their action sanctioned by the words
I spake myself whilst I was still on earth.
Yet do they not imagine that these words
Can only hold the living truth so long
As they are livingly evolved by those
Who have been my successors in my work.—
So let those thoughts which I once held on earth
Rise up afresh and live within thy soul
In harmony with needs of newer times;
And thus behold this Order, which doth seek
Its goal in mystic realms, as I should judge
And look on it, if it had been my lot
To dwell on earth and work with thee to-day.
This brotherhood is vowed to lofty aims;
Those human beings who have joined its ranks
Have premonitions of the days to come
Their leaders see with a prophetic eye
The fruits that shall grow ripe in future times.
Science and daily life shall undergo
A change of form and seek ideals new;
And what this brotherhood doth now achieve,
Whom thou hast lent a hand to persecute,
Are deeds which serve to bring this change about.
Alone by peaceful union of the aims
Sought by our brethren and these heretics
Can good be made to blossom on this earth.

Monk:
This warning, of which I am worthy found,
How can I act upon it? It departs
Amazingly from all that I have held,
Up to this moment, to be right and good.

(Ahriman and, Lucifer appear.)

But other beings now are drawing nigh!
Why do they come and stand beside thee now?

Ahriman:
This further message comes from other realms.
It cannot seem an easy thing for thee
Thy predecessor's bidding to obey,
Reflect—he dwells in everlasting bliss.
And actions by decree and duty there
Desirable, may well upon the earth
Lead to confusion at the present time.
Lift up thine eyes to where he dwells on high
If thou wouldst seek for comfort from the bliss
Which, when the latter days of earth draw near,
By cosmic spirits is to be bestowed.
But if at present thou wouldst act aright,
Be guided only, in the choice of paths,
By that which reason and the senses teach.
Thou hast been able clearly to discern
The sinful ways of yonder brotherhood
Which they would fain keep secret from the world;
Thus hast thou learned that laws for future life
Can well be framed by souls now steeped in sin!
How canst thou wish, now that thou knowest these things,
To live in friendship with the brotherhood?
For error is a poor and sterile soil
Where good fruit cannot come to ripening.

Lucifer:
Thy pious mind hath shown the road to thee.
It is most true that times and objects change;
But none the less 'tis not for heretics
To trace the paths on which mankind must tread.
The error of this spirit-brotherhood
Is dangerous, because it speaks the truth,
And yet expresses it in such a way
As makes the truth more deadly than a lie.
A man who openly avowed he lied
Would have to be bereft of common sense
'Ere he could bring himself to such belief
That men would gladly follow where he led.
The spirit-knights indeed are shrewd of mind;
They do not fail to speak about the Christ
Because this name can open every door
That gives admission to the souls of men.
But ever can men easiest be led
Into the service of the Antichrist
When in the name of Christ he is proclaimed.

Monk:
Conflicting voices from the world of souls
Assail mine ears, as often heretofore,
And always with an aim to counteract
The pious promptings of a mind devout.
How shall I find the paths that lead to good
If by the Powers of Evil they be praised?
Almost it seems to me as if indeed—
But no, such words shall not be thought by me—,
The wisdom of my master shall reveal
The meaning of his words, so dark to me.

Benedictus:
I can direct thee to the proper path,
If thou wilt let the words which once I spake
On earth possess thee in thine inmost soul.
And if thou art resolved to find the life
That lives within those words upon those planes
On which thou now canst see me face to face,
The proper path shall be made plain to thee.

Curtain, while the Monk, the Spirit of Benedictus,
Lucifer, and Ahriman are still on the stage