Consciousness — Life — Form
GA 89
22 October 1904
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Dritter Vortrag
Dritter Vortrag
[ 1 ] Drei Begriffe wollen wir kennenlernen. Wir müssen uns vorstellen, daß jedes Wesen im Universum aus drei Gliedern besteht, so wie auch der Mensch. Doch brauchen uns die drei Glieder der anderen Wesen nicht alle bekannt zu sein. Sie sind aber für jedes Wesen vorhanden:
[ 1 ] Drei Begriffe wollen wir kennenlernen. Wir müssen uns vorstellen, daß jedes Wesen im Universum aus drei Gliedern besteht, so wie auch der Mensch. Doch brauchen uns die drei Glieder der anderen Wesen nicht alle bekannt zu sein. Sie sind aber für jedes Wesen vorhanden:
1. Bewußtsein,
2. Leben,
3. Form.
1. Bewußtsein,
2. Leben,
3. Form.
[ 2 ] Wenn wir die Wesen auf unserer Erde betrachten, so finden wir, daß sie alle die Form haben von dem, was wir das Mineralreich nennen. Innerhalb der irdischen Welt gibt es keine andere Form für den Menschen. Diese Form des Mineralreiches kann nur dadurch höher heraufgehoben werden, daß sie belebt wird, und ein Zentrum kann jedes Wesen nur dadurch gewinnen, daß das Leben bewußt wird.
[ 2 ] Wenn wir die Wesen auf unserer Erde betrachten, so finden wir, daß sie alle die Form haben von dem, was wir das Mineralreich nennen. Innerhalb der irdischen Welt gibt es keine andere Form für den Menschen. Diese Form des Mineralreiches kann nur dadurch höher heraufgehoben werden, daß sie belebt wird, und ein Zentrum kann jedes Wesen nur dadurch gewinnen, daß das Leben bewußt wird.
[ 3 ] Darum sind Form, Leben und Bewußtsein die drei Prinzipien eines jeden Wesens. Der Mensch besteht dementsprechend aus Leib, Seele und Geist. Wir wissen, daß die Seele in den Leib hineinragt und so den Seelenleib bildet. Dieser ist gleichsam ausgefüllt mit dem Empfindungsleben. Das höhere Prinzip gliedert sich jedesmal in das niedere hinein; das niedere Prinzip hat Leben dadurch, daß sich das höhere hineingliedert. Die Seele hat Bewußtsein dadurch, daß der Geist sich in die Bewußtseinsseele hineingliedert. Dadurch ist der Mensch dreifach in seinem Wesen — als Form, Leben und Bewußtsein.
[ 3 ] Darum sind Form, Leben und Bewußtsein die drei Prinzipien eines jeden Wesens. Der Mensch besteht dementsprechend aus Leib, Seele und Geist. Wir wissen, daß die Seele in den Leib hineinragt und so den Seelenleib bildet. Dieser ist gleichsam ausgefüllt mit dem Empfindungsleben. Das höhere Prinzip gliedert sich jedesmal in das niedere hinein; das niedere Prinzip hat Leben dadurch, daß sich das höhere hineingliedert. Die Seele hat Bewußtsein dadurch, daß der Geist sich in die Bewußtseinsseele hineingliedert. Dadurch ist der Mensch dreifach in seinem Wesen — als Form, Leben und Bewußtsein.
[ 4 ] Wenn man sich die verschiedenen Wesenheiten in der Welt vorstellt, so kann man dieselben nach dieser Definition wieder in drei Arten gliedern:
[ 4 ] Wenn man sich die verschiedenen Wesenheiten in der Welt vorstellt, so kann man dieselben nach dieser Definition wieder in drei Arten gliedern:
[ 5 ] 1. diejenigen Wesenheiten, bei welchen die Form über die bei den anderen, Leben und Bewußtsein, vorhertscht;
[ 5 ] 1. diejenigen Wesenheiten, bei welchen die Form über die bei den anderen, Leben und Bewußtsein, vorhertscht;
[ 6 ] 2. kann das Bewußtsein über Leben und Form prävalieren [vorherrschen, überwiegen];
[ 6 ] 2. kann das Bewußtsein über Leben und Form prävalieren [vorherrschen, überwiegen];
[ 7 ] 3. können alle drei im Gleichgewicht sein.
[ 7 ] 3. können alle drei im Gleichgewicht sein.
[ 8 ] Man nennt nun für unseren Zyklus:
[ 8 ] Man nennt nun für unseren Zyklus:
[ 9 ] I. Wesenheiten, bei denen das Bewußtsein vorhertscht: Dhyanis. Sie haben ein mächtiges Bewußtsein.
[ 9 ] I. Wesenheiten, bei denen das Bewußtsein vorhertscht: Dhyanis. Sie haben ein mächtiges Bewußtsein.
[ 10 ] II. Wesen, bei denen Bewußtsein, Leben und Form im Gleichgewicht sind, nennt man esoterisch Substanzen.
[ 10 ] II. Wesen, bei denen Bewußtsein, Leben und Form im Gleichgewicht sind, nennt man esoterisch Substanzen.
[ 11 ] III. Diejenigen Wesenheiten, bei denen die Form prävaliert, sind Elementarwesen, Elementals (siehe Hinweis).
[ 11 ] III. Diejenigen Wesenheiten, bei denen die Form prävaliert, sind Elementarwesen, Elementals (siehe Hinweis).
[ 12 ] Bei den «Substanzen» herrscht eine gewisse Beziehung zwischen Dhyanis und Elementals. In dem Zustand der Substanzen war der Mensch, als er aus dem Zustand der Elementarwesenheit kam und sich mit der Seele vereinigte. Da waren die Menschen gleichsam nur Modelle, nur Formen. Die Menschen waren damals so etwas wie schönleuchtende Kugeln, die von ihren Seelen umschwebt wurden. In der Mitte der lemurischen Zeit war der Mensch «Substanz». Jetzt ist der Mensch hinausgegangen über den bloßen Grad der Substanz. Er ist auf dem Wege der dhyanischen Entwicklung. In der esoterischen Sprache nennt man das, was damals in.der lemurischen Zeit reif war, um von diesen Körpern Besitz zu ergreifen, den «Menschen».
[ 12 ] Bei den «Substanzen» herrscht eine gewisse Beziehung zwischen Dhyanis und Elementals. In dem Zustand der Substanzen war der Mensch, als er aus dem Zustand der Elementarwesenheit kam und sich mit der Seele vereinigte. Da waren die Menschen gleichsam nur Modelle, nur Formen. Die Menschen waren damals so etwas wie schönleuchtende Kugeln, die von ihren Seelen umschwebt wurden. In der Mitte der lemurischen Zeit war der Mensch «Substanz». Jetzt ist der Mensch hinausgegangen über den bloßen Grad der Substanz. Er ist auf dem Wege der dhyanischen Entwicklung. In der esoterischen Sprache nennt man das, was damals in.der lemurischen Zeit reif war, um von diesen Körpern Besitz zu ergreifen, den «Menschen».
[ 13 ] Wir fragen nun: Was können diese drei Arten von Wesenheiten? Erstens: Nehmen wir zuerst diejenigen, bei denen das Bewußtsein vorherrscht. Sie haben ein umfassendes Bewußtsein, umfassender als ihr eigenes Leben und ihre eigene Form. Dadurch können sie Macht ausüben über anderes Leben und andere Formen. In der christlichen Esoterik nennt man solche Wesen: Engel der Umlaufzeiten. Wodurch kann ein Planet sich um sie Sonne bewegen? Dadurch, daß er getrieben wird von einem Engel der Umlaufzeit: das sind die planetarischen Dhyanis oder Planetengeister. Also hat auch unsere Erde einen eigenen Engel der Umlaufzeit, ihren Erd-Dhyan. Ich erinnere hier an den Erdgeist in Goethes «Faust»; sein Körper ist die ganze Astralmaterie der Erde.
[ 13 ] Wir fragen nun: Was können diese drei Arten von Wesenheiten? Erstens: Nehmen wir zuerst diejenigen, bei denen das Bewußtsein vorherrscht. Sie haben ein umfassendes Bewußtsein, umfassender als ihr eigenes Leben und ihre eigene Form. Dadurch können sie Macht ausüben über anderes Leben und andere Formen. In der christlichen Esoterik nennt man solche Wesen: Engel der Umlaufzeiten. Wodurch kann ein Planet sich um sie Sonne bewegen? Dadurch, daß er getrieben wird von einem Engel der Umlaufzeit: das sind die planetarischen Dhyanis oder Planetengeister. Also hat auch unsere Erde einen eigenen Engel der Umlaufzeit, ihren Erd-Dhyan. Ich erinnere hier an den Erdgeist in Goethes «Faust»; sein Körper ist die ganze Astralmaterie der Erde.
[ 14 ] Der Mensch ist auf dem Wege ein planetarischer Geist zu werden. Jetzt ist er aber nur mineralisch das Ebenbild der Gottheit, denn er muß noch sein astrales, rupamentales und arupamentales Wesen ausbilden. Dann kann er, am Ende der siebenten Runde, ein Engel der Umlaufzeit werden. Dann sagt der höchste Dhyan-Chohan zu ihm: Alle Tiere und Pflanzen sind dir übergeben. — Dies tritt also am 7. Schöpfungstage ein. Dann ist der Mensch ein Dhyan-Chohan geworden, ein dhyanischer Weltengeist (Chohan = Weltengeist).
[ 14 ] Der Mensch ist auf dem Wege ein planetarischer Geist zu werden. Jetzt ist er aber nur mineralisch das Ebenbild der Gottheit, denn er muß noch sein astrales, rupamentales und arupamentales Wesen ausbilden. Dann kann er, am Ende der siebenten Runde, ein Engel der Umlaufzeit werden. Dann sagt der höchste Dhyan-Chohan zu ihm: Alle Tiere und Pflanzen sind dir übergeben. — Dies tritt also am 7. Schöpfungstage ein. Dann ist der Mensch ein Dhyan-Chohan geworden, ein dhyanischer Weltengeist (Chohan = Weltengeist).
[ 15 ] Zweitens: Die Wesenheiten, bei denen Form, Leben und Bewußtsein im Gleichgewicht sind, üben Macht aus über die Form und werden selbst von ihrem Bewußtsein gelenkt. Die Wesen dieser Art, die wir kennen, sind die Menschen bis zu einer gewissen Stufe. Sie entwickeln sich dahin, sich immer mehr frei zu machen davon, daß sie von ihrer Form, von ihrer niederen Natur beherrscht werden. Sie streben zum Höheren, zum Bewußtsein hinauf.
[ 15 ] Zweitens: Die Wesenheiten, bei denen Form, Leben und Bewußtsein im Gleichgewicht sind, üben Macht aus über die Form und werden selbst von ihrem Bewußtsein gelenkt. Die Wesen dieser Art, die wir kennen, sind die Menschen bis zu einer gewissen Stufe. Sie entwickeln sich dahin, sich immer mehr frei zu machen davon, daß sie von ihrer Form, von ihrer niederen Natur beherrscht werden. Sie streben zum Höheren, zum Bewußtsein hinauf.
[ 16 ] Drittens: Die Elementargeister sind solche Wesen, bei denen die Form mächtiger ist als das Leben und das Bewußtsein, deren Form also von Bewußtsein und Leben beherrscht werden muß. Sie sind das genaue Gegenteil der dhyanischen Wesenheiten. Diese können mehr als ihre Form und ihr Leben beherrschen. Bei den Elementargeistern ist die Form umfassender als Leben und Bewußtsein. Sie fordern daher anderes Leben und anderes Bewußtsein zur Beherrschung ihrer Form. Das heißt, der Elementargeist muß sich in anderem Leben und anderem Bewußtsein festsetzen, um es für sich zu verwenden. Daher ist er der Retardierende, der anderer Leben und Bewußtsein zurückhält. So sind die Elementargeister die eigentlich hemmenden Wesen der Evolution. Alle parasitischen Wesenheiten werden beherrscht von solchen Elementargeistern. Sie sind diejenigen Wesenheiten für uns Menschen, welche in der lunarischen Epoche bereits in ihrer Art vollendet waren, daher prävaliert bei ihnen die Form. Sie fluten jetzt ab, sind in absteigender Entwicklung.
[ 16 ] Drittens: Die Elementargeister sind solche Wesen, bei denen die Form mächtiger ist als das Leben und das Bewußtsein, deren Form also von Bewußtsein und Leben beherrscht werden muß. Sie sind das genaue Gegenteil der dhyanischen Wesenheiten. Diese können mehr als ihre Form und ihr Leben beherrschen. Bei den Elementargeistern ist die Form umfassender als Leben und Bewußtsein. Sie fordern daher anderes Leben und anderes Bewußtsein zur Beherrschung ihrer Form. Das heißt, der Elementargeist muß sich in anderem Leben und anderem Bewußtsein festsetzen, um es für sich zu verwenden. Daher ist er der Retardierende, der anderer Leben und Bewußtsein zurückhält. So sind die Elementargeister die eigentlich hemmenden Wesen der Evolution. Alle parasitischen Wesenheiten werden beherrscht von solchen Elementargeistern. Sie sind diejenigen Wesenheiten für uns Menschen, welche in der lunarischen Epoche bereits in ihrer Art vollendet waren, daher prävaliert bei ihnen die Form. Sie fluten jetzt ab, sind in absteigender Entwicklung.
[ 17 ] Über die Entwicklung hinausgestoßen sind zum Beispiel die Tiere, die ein Skelett außen tragen, die eingehüllt sind in ihr Skelett. Ihre Innenentwicklung hat sich aufgelöst, und von außen umgeben sie sich mit einer Hornschicht (Käfer, Kerbtiere). Sie bereiten sich vor für das Abfluten in die achte Sphäre. Der alte Mond hat auch eine achte Sphäre gehabt, einen Nebenmond. Diese Wesen sind damals fertig geworden, sie sind über ihre Entwicklung hinausgegangen und sind jetzt gleich einer überreifen Frucht. In die achte Sphäre gehören zum Beispiel die Spinnen, und unter den Pflanzen die Mistel. Das Reich der Spinnen und Fliegen schreibt Goethe deshalb dem Mephisto zu. Alles Parasitäre ist ein äußerer Ausdruck von den auf dem Astralplan lebenden elementarischen Wesenheiten.
[ 17 ] Über die Entwicklung hinausgestoßen sind zum Beispiel die Tiere, die ein Skelett außen tragen, die eingehüllt sind in ihr Skelett. Ihre Innenentwicklung hat sich aufgelöst, und von außen umgeben sie sich mit einer Hornschicht (Käfer, Kerbtiere). Sie bereiten sich vor für das Abfluten in die achte Sphäre. Der alte Mond hat auch eine achte Sphäre gehabt, einen Nebenmond. Diese Wesen sind damals fertig geworden, sie sind über ihre Entwicklung hinausgegangen und sind jetzt gleich einer überreifen Frucht. In die achte Sphäre gehören zum Beispiel die Spinnen, und unter den Pflanzen die Mistel. Das Reich der Spinnen und Fliegen schreibt Goethe deshalb dem Mephisto zu. Alles Parasitäre ist ein äußerer Ausdruck von den auf dem Astralplan lebenden elementarischen Wesenheiten.
[ 18 ] Vorher war der Mensch selbst ein Elementarwesen. Nicht alles Physische am Menschen ist bestimmt, erlöst zu werden. Es bleibt vom Menschen eine Schlacke zurück. Diese Schlacke, die da zurückbleibt, ist im Menschen fortwährend vorhanden, daher steht er unter dem Einfluß der astralischen Elementarwesen; das dazugehörige Elementarwesen hängt ihm an. Der Mensch ist daher in fortwährender Verbindung mit dem, was ein hemmender Feind, ein Störenfried seiner Entwicklung ist. Die Wesenheiten, die sich dem Menschen anhängen, nannte man in der deutschen Mythologie die Alben. Sie treten in einer unbestimmten Gestalt auf im sogenannten Alptraum. Diese Träume äußern sich etwa so, daß man glaubt, ein Wesen setzt sich einem auf die Brust. Wenn man astral sehend wird, sieht man zuerst diese Wesen (The Dweller on the Threshold in Bulwers «Zanoni»). Es ist die Widerspiegelung der astralen Bekanntschaft des Menschen mit seinem Alb, ein Sich-Wehren des Menschen gegen seinen Feind. Das Wesen ist die Projektion eines astralen Wesens in uns selbst. Es ist der [kleine] Hüter der Schwelle. Der Mensch, der die Furcht vor dem inneren Feinde nicht überwinden kann, der kehrt gewöhnlich um beim Tor der Initiation.
[ 18 ] Vorher war der Mensch selbst ein Elementarwesen. Nicht alles Physische am Menschen ist bestimmt, erlöst zu werden. Es bleibt vom Menschen eine Schlacke zurück. Diese Schlacke, die da zurückbleibt, ist im Menschen fortwährend vorhanden, daher steht er unter dem Einfluß der astralischen Elementarwesen; das dazugehörige Elementarwesen hängt ihm an. Der Mensch ist daher in fortwährender Verbindung mit dem, was ein hemmender Feind, ein Störenfried seiner Entwicklung ist. Die Wesenheiten, die sich dem Menschen anhängen, nannte man in der deutschen Mythologie die Alben. Sie treten in einer unbestimmten Gestalt auf im sogenannten Alptraum. Diese Träume äußern sich etwa so, daß man glaubt, ein Wesen setzt sich einem auf die Brust. Wenn man astral sehend wird, sieht man zuerst diese Wesen (The Dweller on the Threshold in Bulwers «Zanoni»). Es ist die Widerspiegelung der astralen Bekanntschaft des Menschen mit seinem Alb, ein Sich-Wehren des Menschen gegen seinen Feind. Das Wesen ist die Projektion eines astralen Wesens in uns selbst. Es ist der [kleine] Hüter der Schwelle. Der Mensch, der die Furcht vor dem inneren Feinde nicht überwinden kann, der kehrt gewöhnlich um beim Tor der Initiation.
[ 19 ] Auf dem höheren Gebiet des astralen Planes ist es [das Bild] der Sphinx, die in den Abgrund gestürzt werden muß, ehe man weiterschreiten kann. Der Mensch, der sich entwickeln muß, geht diesem Augenblick entgegen. Aber nicht jeder Mensch muß diese Entwicklungsstufe in gleicher Weise durchmachen. Es ist möglich, daß er wie mit verbundenen Augen hindurchgeführt wird. Dadurch, daß wir unsere moralische Natur entwickeln, können wir überwinden. Wenn man die moralische Natur vorher höherbringen kann, ehe man in der Astralwelt sehend wird, wird die Erscheinung des Hüters der Schwelle weniger furchtbar.
[ 19 ] Auf dem höheren Gebiet des astralen Planes ist es [das Bild] der Sphinx, die in den Abgrund gestürzt werden muß, ehe man weiterschreiten kann. Der Mensch, der sich entwickeln muß, geht diesem Augenblick entgegen. Aber nicht jeder Mensch muß diese Entwicklungsstufe in gleicher Weise durchmachen. Es ist möglich, daß er wie mit verbundenen Augen hindurchgeführt wird. Dadurch, daß wir unsere moralische Natur entwickeln, können wir überwinden. Wenn man die moralische Natur vorher höherbringen kann, ehe man in der Astralwelt sehend wird, wird die Erscheinung des Hüters der Schwelle weniger furchtbar.
[ 20 ] In der atlantischen Rasse sind es hauptsächlich die Turanier, die sich der schwarzen Magie ergaben und in ausgiebigstem Maße mit der Elementarwelt bekannt geworden sind.
[ 20 ] In der atlantischen Rasse sind es hauptsächlich die Turanier, die sich der schwarzen Magie ergaben und in ausgiebigstem Maße mit der Elementarwelt bekannt geworden sind.
[ 21 ] Um den Menschen besser zu dem Kampfe auszurüsten, wird jetzt in den okkulten Schulen ein Hauptgewicht gelegt auf die Ausübung der Tugend der Devotion, der Selbstlosigkeit, auf die moralische Erziehung. Alle Okkultisten, die ehrgeizig, eitel, selbstsüchtig bleiben, lernen diese retardierenden Kräfte in der Evolution in einer furchtbaren Weise kennen, die desto stärker auf ihn einwirken. Man muß die Lehre lieben, bescheiden sein, demütig, hingebend, um sicher zu sein, diesen Kampf bestehen zu können. Die Evolution wird durch die Elementarwesen retardiert, zurückgehalten, während sie durch die dhyanischen Wesen akzeleriert, beschleunigt wird.
[ 21 ] Um den Menschen besser zu dem Kampfe auszurüsten, wird jetzt in den okkulten Schulen ein Hauptgewicht gelegt auf die Ausübung der Tugend der Devotion, der Selbstlosigkeit, auf die moralische Erziehung. Alle Okkultisten, die ehrgeizig, eitel, selbstsüchtig bleiben, lernen diese retardierenden Kräfte in der Evolution in einer furchtbaren Weise kennen, die desto stärker auf ihn einwirken. Man muß die Lehre lieben, bescheiden sein, demütig, hingebend, um sicher zu sein, diesen Kampf bestehen zu können. Die Evolution wird durch die Elementarwesen retardiert, zurückgehalten, während sie durch die dhyanischen Wesen akzeleriert, beschleunigt wird.
