Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

Self-Knowledge and God-Knowledge II
GA 90b

10 January 1906, Lugano

Translate the original German text into any language:

Versions Available:

Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis II, 1st ed.
  1. Self-Knowledge and God-Knowledge II, tr. SOL

38. Das Vergängliche und das Ewige

38. Das Vergängliche und das Ewige

[ 1 ] Unser Denken, Fühlen und unser Sehnen bewegen sich nach zwei Richtungen und führen uns zu zwei Vorstellungen dessen, was immerfort um uns ist, das Vergängliche, und dessen, wonach der Mensch sich sehnt, das Ewige, über das er Aufklärung erhofft, das er zu enträtseln sucht, weil es ihm als Lebensrätsel erscheint.

[ 1 ] Unser Denken, Fühlen und unser Sehnen bewegen sich nach zwei Richtungen und führen uns zu zwei Vorstellungen dessen, was immerfort um uns ist, das Vergängliche, und dessen, wonach der Mensch sich sehnt, das Ewige, über das er Aufklärung erhofft, das er zu enträtseln sucht, weil es ihm als Lebensrätsel erscheint.

[ 2 ] Die Wahrheit, welche der Mensch sucht, ist zu allen Zeiten dieselbe gewesen; aber die Menschen sind nicht immer dieselben; und so sind zu allen Zeiten, je nach der Entwicklung der Menschheit, die Antworten auf die Fragen nach der Wahrheit verschieden gegeben worden. Die Geistesrichtung, welche uns heutzutage die Antwort auf die Frage nach dem Ewigen in heute angebrachter Weise geben will, nennt man die theosophische. Sie ist in den letzten vier Jahrzehnten zur Entfaltung gelangt. «Theosophie heißt wörtlich: Gottesweisheit. Das meint die heutige Bewegung aber nicht, dass wir Weisheit von Gott erhalten wollten; die Gottheit, nach der wir ausschauen, ist auch für den Theosophen dasjenige, dem er sich fortwährend nähern will, das er aber nicht mit Begriffen umfassen kann; denn es kommen Zeiten, wo wir ganz andere, viel höhere Erkenntnisse haben werden von dem Gottesbegriff, von dem, wozu wir aufschauen. Es wäre also vermessen, mit den heutigen Fähigkeiten die Gottheit umfassen zu wollen. Ebenso wenig können wir von der Zukunft sagen, dass sie es tun wird. Die Weisheit von Gott verbreiten, das will die Theosophie; eine andere Art der Erkenntnis will sie einleiten. Das, was der Mensch mit den Sinnen wahrnehmen und mit dem Verstande kombinieren kann, nennt er Erkenntnis. Aber betrachten wir nun einmal, wie viel noch in der Seele vorhanden ist, wenn wir abschen von alledem, was wir einen Tag über an dem gegebenen Ort - Lugano - und der gegebenen Zeit - heute - erleben. Ganz anders würden wir empfinden, wenn wir statt in Lugano, etwa in Moskau - statt heute, vor hundert Jahren lebten. Lassen Sie uns also das an Ort und Zeit Gebundene einmal abwerfen und suchen, wie viel dann in der Seele noch bleibt.

[ 2 ] Die Wahrheit, welche der Mensch sucht, ist zu allen Zeiten dieselbe gewesen; aber die Menschen sind nicht immer dieselben; und so sind zu allen Zeiten, je nach der Entwicklung der Menschheit, die Antworten auf die Fragen nach der Wahrheit verschieden gegeben worden. Die Geistesrichtung, welche uns heutzutage die Antwort auf die Frage nach dem Ewigen in heute angebrachter Weise geben will, nennt man die theosophische. Sie ist in den letzten vier Jahrzehnten zur Entfaltung gelangt. «Theosophie heißt wörtlich: Gottesweisheit. Das meint die heutige Bewegung aber nicht, dass wir Weisheit von Gott erhalten wollten; die Gottheit, nach der wir ausschauen, ist auch für den Theosophen dasjenige, dem er sich fortwährend nähern will, das er aber nicht mit Begriffen umfassen kann; denn es kommen Zeiten, wo wir ganz andere, viel höhere Erkenntnisse haben werden von dem Gottesbegriff, von dem, wozu wir aufschauen. Es wäre also vermessen, mit den heutigen Fähigkeiten die Gottheit umfassen zu wollen. Ebenso wenig können wir von der Zukunft sagen, dass sie es tun wird. Die Weisheit von Gott verbreiten, das will die Theosophie; eine andere Art der Erkenntnis will sie einleiten. Das, was der Mensch mit den Sinnen wahrnehmen und mit dem Verstande kombinieren kann, nennt er Erkenntnis. Aber betrachten wir nun einmal, wie viel noch in der Seele vorhanden ist, wenn wir abschen von alledem, was wir einen Tag über an dem gegebenen Ort - Lugano - und der gegebenen Zeit - heute - erleben. Ganz anders würden wir empfinden, wenn wir statt in Lugano, etwa in Moskau - statt heute, vor hundert Jahren lebten. Lassen Sie uns also das an Ort und Zeit Gebundene einmal abwerfen und suchen, wie viel dann in der Seele noch bleibt.

[ 3 ] Was der Mensch gewöhnlich unter Erkenntnis versteht, hängt mit Ort und Zeit zusammen; und der das annimmt, ist der vergängliche Mensch. Der tiefere Wesenskern im Menschen aber erkennt nicht durch die Sinne. Er erkennt das, was überall, zu allen Zeiten seine Gültigkeit hat. Die Religionen wollen dem Menschen Kunde geben von diesem nicht an Ort und Zeit Gebundenen. Und der Sinn des Religiösen ist die Verbindung zwischen Menschlichem und Ewigem. Theosophie ist Erkenntnis dieses inneren Menschen, seines Wesenskernes. Theosophie ist nicht Erkenntnis von etwas anderem, als was um uns herum ist, sondern nur von einem anderen Teil desselben. Nehmen Sie an, ein Blindgeborener wäre in diesem Zimmer glücklich operiert worden. Dieselben Gegenstände sind noch da wie vorher, aber nun mit ganz anderen Offenbarungen für ihn. In ähnlicher Weise erfährt der Mensch durch die Theosophie von denselben Dingen, wie vorher - von Menschen, Pflanzen, Tieren und Mineralien -, aber er erfährt andere Eigenschaften von ihnen. Wie die Operation da ist, um dem Blinden denselben Gegenstand für das Auge sichtbar zu machen, so die Theosophie, um auf eine andere Erscheinung der Dinge hinzuweisen, auf das, was ihm neue geistige und seelische Eigenschaften an den Dingen sind. Sie erscheinen ihm dadurch in anderen engeren Beziehungen zu den Menschen und der ganzen übrigen Welt. Auf diese Weise wird der Mensch emporgehoben, die Dinge erhalten eine neue Bedeutung für ihn. Es ist die Theosophie ein Wissen vom unvergänglichen Teil im Menschen. Was der unvergängliche Wesenskern des Menschen, was das Wesen des Gottesmenschen ist, können wir ermessen an dem Worte Goethes:

[ 3 ] Was der Mensch gewöhnlich unter Erkenntnis versteht, hängt mit Ort und Zeit zusammen; und der das annimmt, ist der vergängliche Mensch. Der tiefere Wesenskern im Menschen aber erkennt nicht durch die Sinne. Er erkennt das, was überall, zu allen Zeiten seine Gültigkeit hat. Die Religionen wollen dem Menschen Kunde geben von diesem nicht an Ort und Zeit Gebundenen. Und der Sinn des Religiösen ist die Verbindung zwischen Menschlichem und Ewigem. Theosophie ist Erkenntnis dieses inneren Menschen, seines Wesenskernes. Theosophie ist nicht Erkenntnis von etwas anderem, als was um uns herum ist, sondern nur von einem anderen Teil desselben. Nehmen Sie an, ein Blindgeborener wäre in diesem Zimmer glücklich operiert worden. Dieselben Gegenstände sind noch da wie vorher, aber nun mit ganz anderen Offenbarungen für ihn. In ähnlicher Weise erfährt der Mensch durch die Theosophie von denselben Dingen, wie vorher - von Menschen, Pflanzen, Tieren und Mineralien -, aber er erfährt andere Eigenschaften von ihnen. Wie die Operation da ist, um dem Blinden denselben Gegenstand für das Auge sichtbar zu machen, so die Theosophie, um auf eine andere Erscheinung der Dinge hinzuweisen, auf das, was ihm neue geistige und seelische Eigenschaften an den Dingen sind. Sie erscheinen ihm dadurch in anderen engeren Beziehungen zu den Menschen und der ganzen übrigen Welt. Auf diese Weise wird der Mensch emporgehoben, die Dinge erhalten eine neue Bedeutung für ihn. Es ist die Theosophie ein Wissen vom unvergänglichen Teil im Menschen. Was der unvergängliche Wesenskern des Menschen, was das Wesen des Gottesmenschen ist, können wir ermessen an dem Worte Goethes:

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Wie könnt die Sonne es erblicken.
Läg nicht in uns des Gottes Kraft,
Wie könnt uns Göttliches entzücken.

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Wie könnt die Sonne es erblicken.
Läg nicht in uns des Gottes Kraft,
Wie könnt uns Göttliches entzücken.

[ 4 ] Das Auge muss dem Sonnenstrahl entgegenkommen; ebenso die innere Kraft der Seele der strömenden Kraft der Gottheit. Die Mystiker haben das in ihrer Art ausgedrückt; zum Beispiel Angelus Silesius, mit den Worten:

[ 4 ] Das Auge muss dem Sonnenstrahl entgegenkommen; ebenso die innere Kraft der Seele der strömenden Kraft der Gottheit. Die Mystiker haben das in ihrer Art ausgedrückt; zum Beispiel Angelus Silesius, mit den Worten:

Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst doch ewiglich verloren.

Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst doch ewiglich verloren.

[ 5 ] Die Erkenntnis durch den ewigen Wesenskern ist eine andere Art des Wissens, als die durch unsere Sinne und den Verstand. Wir unterscheiden daher verschiedene Arten der menschlichen Natur, sofern der Mensch ewig oder vergänglich ist. Gewöhnlich wird der Mensch sehr einheitlich aufgefasst. Den Menschen können Sie mit Augen sehen, er ist für Ihre Sinne wahrnehmbar wie das Mineral. Aber - wenn auch der Anatom den Leichnam zerschneidet, so erfährt er immer nur das, was er mit Augen schen und mit Händen greifen kann. Der Mensch, den er beobachtet, ist ganz gleich der außen befindlichen leblosen Natur. Physikalische und chemische Vorgänge gehen in seinem Leibe ebenso vor sich. Dieser Mensch ist dasselbe, wie die Mineralien sind; etwas komplizierter zwar, aber doch dasselbe wie die übrige physische Welt in sich vereinigend.

[ 5 ] Die Erkenntnis durch den ewigen Wesenskern ist eine andere Art des Wissens, als die durch unsere Sinne und den Verstand. Wir unterscheiden daher verschiedene Arten der menschlichen Natur, sofern der Mensch ewig oder vergänglich ist. Gewöhnlich wird der Mensch sehr einheitlich aufgefasst. Den Menschen können Sie mit Augen sehen, er ist für Ihre Sinne wahrnehmbar wie das Mineral. Aber - wenn auch der Anatom den Leichnam zerschneidet, so erfährt er immer nur das, was er mit Augen schen und mit Händen greifen kann. Der Mensch, den er beobachtet, ist ganz gleich der außen befindlichen leblosen Natur. Physikalische und chemische Vorgänge gehen in seinem Leibe ebenso vor sich. Dieser Mensch ist dasselbe, wie die Mineralien sind; etwas komplizierter zwar, aber doch dasselbe wie die übrige physische Welt in sich vereinigend.

[ 6 ] Das ist aber nicht der ganze Mensch, sondern der allererste Teil des Menschen. So ist ein Unterschied vorhanden zwischen den anderen physischen Körpern und dem menschlichen Körper. Wenn wir einen Menschen nachbilden und hacken von diesem nachgemachten Menschen die Hand ab, bleibt sie eine Hand; hacken wir sie vom wirklichen Menschen ab, so verdorrt sie; meine Hand hat ihre Existenzmöglichkeit nur mit mir. Außer mir bleibt sie keine Hand. Ein Arzt wird einwerfen: «Das ist ganz natürlich, denn es zirkuliert kein Blut mehr in ihr.» Aber die Frage ist: Warum braucht meine Hand Blut und die andere nicht?

[ 6 ] Das ist aber nicht der ganze Mensch, sondern der allererste Teil des Menschen. So ist ein Unterschied vorhanden zwischen den anderen physischen Körpern und dem menschlichen Körper. Wenn wir einen Menschen nachbilden und hacken von diesem nachgemachten Menschen die Hand ab, bleibt sie eine Hand; hacken wir sie vom wirklichen Menschen ab, so verdorrt sie; meine Hand hat ihre Existenzmöglichkeit nur mit mir. Außer mir bleibt sie keine Hand. Ein Arzt wird einwerfen: «Das ist ganz natürlich, denn es zirkuliert kein Blut mehr in ihr.» Aber die Frage ist: Warum braucht meine Hand Blut und die andere nicht?

[ 7 ] Und somit kommen wir auf das zweite Glied der menschlichen Wesenheit; der ganze Körper ist ein Lebendes, wie der Kristall nicht ist. Solche Wesenheiten, von denen ein Stück abgenommen, nicht mehr dasselbe bleibt, nennt man «lebende Wesen. Wir Menschen haben also noch diesen Lebensleib, der macht, dass die einzelnen Teile zusammengehalten werden; und diesen Lebensleib nennen wir Ätherleib. Er ist für den Theosophen etwas ebenso Wirkliches wie der physische Leib. Und ebenso wie den physischen mit allen Mineralien haben wir den Ätherleib mit allen Pflanzen gemein. Der Mensch ist eine Pflanze; er wächst und pflanzt sich fort, denn diese Eigenschaften hängen am Ätherleib.

[ 7 ] Und somit kommen wir auf das zweite Glied der menschlichen Wesenheit; der ganze Körper ist ein Lebendes, wie der Kristall nicht ist. Solche Wesenheiten, von denen ein Stück abgenommen, nicht mehr dasselbe bleibt, nennt man «lebende Wesen. Wir Menschen haben also noch diesen Lebensleib, der macht, dass die einzelnen Teile zusammengehalten werden; und diesen Lebensleib nennen wir Ätherleib. Er ist für den Theosophen etwas ebenso Wirkliches wie der physische Leib. Und ebenso wie den physischen mit allen Mineralien haben wir den Ätherleib mit allen Pflanzen gemein. Der Mensch ist eine Pflanze; er wächst und pflanzt sich fort, denn diese Eigenschaften hängen am Ätherleib.

[ 8 ] Wesentlicher noch als dieser ist das dritte Glied. In demselben Raume wie der physische Leib und der Ätherleib befindet sich eine Summe von Lust und Leid - eine Summe von Instinkten und Trieben, Gedanken und Vorstellungen, die sich ebenso mit einem Schwerte durchhauen lassen, wie der physische und ätherische Leib. Seit Jahrhunderten hat man diesem Dritten den Namen Astralkörper gegeben. Ihn haben wir mit allen Tieren gemeinsam. Der Mensch ist also ein Wesen, das alle drei Naturreiche - Mineralien, Pflanzen, Tiere - in sich vereinigt. Dies hat Goethe erkannt, und Schiller dokumentiert es mit den schönsten Worten in seinem ersten Brief an Goethe:

[ 8 ] Wesentlicher noch als dieser ist das dritte Glied. In demselben Raume wie der physische Leib und der Ätherleib befindet sich eine Summe von Lust und Leid - eine Summe von Instinkten und Trieben, Gedanken und Vorstellungen, die sich ebenso mit einem Schwerte durchhauen lassen, wie der physische und ätherische Leib. Seit Jahrhunderten hat man diesem Dritten den Namen Astralkörper gegeben. Ihn haben wir mit allen Tieren gemeinsam. Der Mensch ist also ein Wesen, das alle drei Naturreiche - Mineralien, Pflanzen, Tiere - in sich vereinigt. Dies hat Goethe erkannt, und Schiller dokumentiert es mit den schönsten Worten in seinem ersten Brief an Goethe:

Lange schon habe ich, obgleich aus ziemlicher Ferne, dem Gang Ihres Geistes zugesehen und den Weg, den Sie sich vorgezeichnet haben, mit immer erneuerter Bewunderung bemerkt. Sie suchen das Notwendige der Natur, aber Sie suchen es auf dem schweresten Wege, vor welchem jede schwächere Kraft sich wohl hüten wird. Sie nehmen die ganze Natur zusammen, um über das Einzelne Licht zu bekommen; in der Allheit ihrer Erscheinungsarten suchen Sie den Erklärungsgrund für das Individuum auf. [Brief vom 23. August 1794]

Lange schon habe ich, obgleich aus ziemlicher Ferne, dem Gang Ihres Geistes zugesehen und den Weg, den Sie sich vorgezeichnet haben, mit immer erneuerter Bewunderung bemerkt. Sie suchen das Notwendige der Natur, aber Sie suchen es auf dem schweresten Wege, vor welchem jede schwächere Kraft sich wohl hüten wird. Sie nehmen die ganze Natur zusammen, um über das Einzelne Licht zu bekommen; in der Allheit ihrer Erscheinungsarten suchen Sie den Erklärungsgrund für das Individuum auf. [Brief vom 23. August 1794]

[ 9 ] Ein Naturforscher aus dem Anfange des neunzehnten Jahrhunderts - Lorenz Oken - nennt den Menschen einen Extrakt aus allen Eigenschaften des Tierreichs harmonisiert. Paracelsus, der große Arzt des Mittelalters, sagt: Was ausgebreitet in einzelnen Buchstaben, ist vereinigt der Mensch; die ganze Natur muss man buchstabieren, dann kann man sich den Menschen zusammensetzen.

[ 9 ] Ein Naturforscher aus dem Anfange des neunzehnten Jahrhunderts - Lorenz Oken - nennt den Menschen einen Extrakt aus allen Eigenschaften des Tierreichs harmonisiert. Paracelsus, der große Arzt des Mittelalters, sagt: Was ausgebreitet in einzelnen Buchstaben, ist vereinigt der Mensch; die ganze Natur muss man buchstabieren, dann kann man sich den Menschen zusammensetzen.

[ 10 ] So haben wir also Mineral, Pflanze, Tier, im physischen Leib, Ätherleib und Astralleib den Menschen seiner dreigliedrigen Wesenheit nach.

[ 10 ] So haben wir also Mineral, Pflanze, Tier, im physischen Leib, Ätherleib und Astralleib den Menschen seiner dreigliedrigen Wesenheit nach.

[ 11 ] Feinsinnige Naturen erkennen noch ein Viertes; so Jean Paul, der von sich erzählt: Als junger Knabe stand ich einst vor einer Scheune. Da kam mir plötzlich ein ganz neuer Gedanke: Du bist ein Ich, und mir war jetzt, als habe ich in das Vergangene meines Wesens hineingeschaut.

[ 11 ] Feinsinnige Naturen erkennen noch ein Viertes; so Jean Paul, der von sich erzählt: Als junger Knabe stand ich einst vor einer Scheune. Da kam mir plötzlich ein ganz neuer Gedanke: Du bist ein Ich, und mir war jetzt, als habe ich in das Vergangene meines Wesens hineingeschaut.

[ 12 ] Wenn wir die Dinge benennen, so finden wir, dass ein jedes Ding seinen besonderen Namen hat, als Tisch, Stuhl, Bank, einen Namen, mit dem jeder das Betreffende bezeichnen kann. Nur der Mensch hat einen Namen, den er nur für sich aussprechen kann; sich selbst beigeben kann. Die tiefen Geister der Religionen entwickeln immer dies Gefühl. Deshalb haben die Juden das den unaussprechlichen Namen Gottes genannt, Jahve, das Ich. Ich kann mein Ich nicht von außen, nur aus tiefstem Innern erfassen. In meinem Innern kündet sich der Gott in meiner Seele an. Dieses Ich hält alles Übrige zusammen, und die Arbeit des Ich an den drei andern Körpern ist Weltentwicklung. Das Ich beherrscht die ganze Tierheit in sich und veredelt sie.

[ 12 ] Wenn wir die Dinge benennen, so finden wir, dass ein jedes Ding seinen besonderen Namen hat, als Tisch, Stuhl, Bank, einen Namen, mit dem jeder das Betreffende bezeichnen kann. Nur der Mensch hat einen Namen, den er nur für sich aussprechen kann; sich selbst beigeben kann. Die tiefen Geister der Religionen entwickeln immer dies Gefühl. Deshalb haben die Juden das den unaussprechlichen Namen Gottes genannt, Jahve, das Ich. Ich kann mein Ich nicht von außen, nur aus tiefstem Innern erfassen. In meinem Innern kündet sich der Gott in meiner Seele an. Dieses Ich hält alles Übrige zusammen, und die Arbeit des Ich an den drei andern Körpern ist Weltentwicklung. Das Ich beherrscht die ganze Tierheit in sich und veredelt sie.

[ 13 ] Als Darwin einst in eine Gegend kam, wo Menschenfresser lebten, sagte er zu ihnen, es sei nicht gut, Menschen zu essen. Er erhielt zur Antwort, wie er das denn wissen könne. Da er doch nie Menschenfleisch gekostet habe, könne er doch nicht beurteilen, ob es gut oder schlecht sei. Unter «gu und «schlecht verstand der Wilde nur das Angenehme und Unangenehme. Die Kenntnis, dass Menschenfressen etwas Ungehöriges sei, hat sich entwickelt dadurch, dass das Ich am Astralleib gearbeitet hat. Anfangs sind die Begierden roh, das Ich veredelt sie, es durchackert den Astralleib - Begierdenleib - so, dass er zum Geschöpf des eigenen Ich gemacht wird. Ich folge dann nicht mehr meinen Trieben, sondern dem, was mein Ich — meine Pflichten - mir vorschreiben. Einen solchen Astralleib, der ganz verwandelt ist, nennen wir als fünftes Glied Manas. Der heutige Mensch hat dieses Stadium teilweise erreicht. Hat er den ganzen Astralleib durchgearbeitet, so wird er reif, auch seinen Ätherleib durchzuarbeiten. Ist ihm dies gelungen, so hat er sechstens Budhi erreicht und kann von dem Budhi-Plan aus zuletzt auch den physischen Leib bearbeiten. Wenn er den physischen Leib beherrscht, wird in ihm siebtens sein ganzes Wesen - Atma - erweckt.

[ 13 ] Als Darwin einst in eine Gegend kam, wo Menschenfresser lebten, sagte er zu ihnen, es sei nicht gut, Menschen zu essen. Er erhielt zur Antwort, wie er das denn wissen könne. Da er doch nie Menschenfleisch gekostet habe, könne er doch nicht beurteilen, ob es gut oder schlecht sei. Unter «gu und «schlecht verstand der Wilde nur das Angenehme und Unangenehme. Die Kenntnis, dass Menschenfressen etwas Ungehöriges sei, hat sich entwickelt dadurch, dass das Ich am Astralleib gearbeitet hat. Anfangs sind die Begierden roh, das Ich veredelt sie, es durchackert den Astralleib - Begierdenleib - so, dass er zum Geschöpf des eigenen Ich gemacht wird. Ich folge dann nicht mehr meinen Trieben, sondern dem, was mein Ich — meine Pflichten - mir vorschreiben. Einen solchen Astralleib, der ganz verwandelt ist, nennen wir als fünftes Glied Manas. Der heutige Mensch hat dieses Stadium teilweise erreicht. Hat er den ganzen Astralleib durchgearbeitet, so wird er reif, auch seinen Ätherleib durchzuarbeiten. Ist ihm dies gelungen, so hat er sechstens Budhi erreicht und kann von dem Budhi-Plan aus zuletzt auch den physischen Leib bearbeiten. Wenn er den physischen Leib beherrscht, wird in ihm siebtens sein ganzes Wesen - Atma - erweckt.

[ 14 ] So haben wir den Menschen in seiner Siebengliedrigkeit: vier niedere Glieder und zuletzt drei höhere, die der Mensch sich selbst entwickelt. Auch der Astralleib ist zum Teil Ergebnis der Arbeit des Ich.

[ 14 ] So haben wir den Menschen in seiner Siebengliedrigkeit: vier niedere Glieder und zuletzt drei höhere, die der Mensch sich selbst entwickelt. Auch der Astralleib ist zum Teil Ergebnis der Arbeit des Ich.

[ 15 ] Was geschieht nun, wenn der Mensch stirbt? Da haben wir nun den physischen Körper vor uns. Man hat Tod und Schlaf verglichen; doch ist der Schlaf etwas anderes, ein Zustand, in dem der Mensch zeitweilig gar nicht das ist, was er eigentlich ist. Was hat der schlafende Mensch vom gewöhnlichen? Die physischen und chemischen Prozesse - Verdauung und die anderen Lebensprozesse gehen ebenso vor sich wie beim Wachen; Lust und Leid sind vergessen. Wenn wir den Schlafenden stechen, fühlt er es erst, wenn er aufwacht. Im schlafenden Menschen liegen physischer und Ätherleib - oder Lebensleib - vor Ihnen. Der Astralkörper Begierdenleib - ist nicht dabei, sonst würde der Schlafende auch Lust und Leid empfinden. Das Ich mit dem Astralkörper ist fort. Der Schlaf ist also ein Herauslösen des Astralkörpers - Begierdenleib. Unterbrochen wird der Schlaf zunächst durch Träume. Träume aber sind nicht wie wache Erlebnisse. Wir unterscheiden dreierlei Träume:

[ 15 ] Was geschieht nun, wenn der Mensch stirbt? Da haben wir nun den physischen Körper vor uns. Man hat Tod und Schlaf verglichen; doch ist der Schlaf etwas anderes, ein Zustand, in dem der Mensch zeitweilig gar nicht das ist, was er eigentlich ist. Was hat der schlafende Mensch vom gewöhnlichen? Die physischen und chemischen Prozesse - Verdauung und die anderen Lebensprozesse gehen ebenso vor sich wie beim Wachen; Lust und Leid sind vergessen. Wenn wir den Schlafenden stechen, fühlt er es erst, wenn er aufwacht. Im schlafenden Menschen liegen physischer und Ätherleib - oder Lebensleib - vor Ihnen. Der Astralkörper Begierdenleib - ist nicht dabei, sonst würde der Schlafende auch Lust und Leid empfinden. Das Ich mit dem Astralkörper ist fort. Der Schlaf ist also ein Herauslösen des Astralkörpers - Begierdenleib. Unterbrochen wird der Schlaf zunächst durch Träume. Träume aber sind nicht wie wache Erlebnisse. Wir unterscheiden dreierlei Träume:

[ 16 ] Erstens: Erinnerungen an das alltägliche Leben, Reminiszenzen. Zweitens: Wahrnehmungen aus der Umgebung, aber auf besondere Art. Wir sehen vielleicht die Lampe, aber nicht wie sie dasteht. Das Ticken einer Uhr neben unserm Bett erschallt im Traum vielleicht wie Pferdegetrappel - sinnbildlich ausgedrückt. Der Traum ist also zweitens ein Sinnbildschaffer. Einer Bäuerin träumt zum Beispiel, sie geht vom Dorf in die Stadt, tritt in die Kirche, um die Predigt zu hören. Der Pfarrer auf der Kanzel hebt die Hände. Seine Hände verwandeln sich in Flügel. Plötzlich, statt zu sprechen, fängt er an zu krähen und draußen hat der Hahn gekräht. Dies ist die bildliche Art, wie der Traum wirkt und schafft. Der Astralkörper ist der große Symboliker, er verwandelte das Hahnengeschrei in das symbolische Bild.

[ 16 ] Erstens: Erinnerungen an das alltägliche Leben, Reminiszenzen. Zweitens: Wahrnehmungen aus der Umgebung, aber auf besondere Art. Wir sehen vielleicht die Lampe, aber nicht wie sie dasteht. Das Ticken einer Uhr neben unserm Bett erschallt im Traum vielleicht wie Pferdegetrappel - sinnbildlich ausgedrückt. Der Traum ist also zweitens ein Sinnbildschaffer. Einer Bäuerin träumt zum Beispiel, sie geht vom Dorf in die Stadt, tritt in die Kirche, um die Predigt zu hören. Der Pfarrer auf der Kanzel hebt die Hände. Seine Hände verwandeln sich in Flügel. Plötzlich, statt zu sprechen, fängt er an zu krähen und draußen hat der Hahn gekräht. Dies ist die bildliche Art, wie der Traum wirkt und schafft. Der Astralkörper ist der große Symboliker, er verwandelte das Hahnengeschrei in das symbolische Bild.

[ 17 ] Drittens: Die Art der Träume kennzeichnet sich als Reste der Erlebnisse des Astralleibes, wenn er aus dem physischen gelöst, in einer anderen Welt - der Astralwelt - weilt. Die Träume können ausgebildet, statt chaotisch, in großer Regelmäßigkeit herbeigeführt werden.

[ 17 ] Drittens: Die Art der Träume kennzeichnet sich als Reste der Erlebnisse des Astralleibes, wenn er aus dem physischen gelöst, in einer anderen Welt - der Astralwelt - weilt. Die Träume können ausgebildet, statt chaotisch, in großer Regelmäßigkeit herbeigeführt werden.

[ 18 ] Der Tod: Wenn der Mensch stirbt, dann geschieht etwas anderes; nicht nur der Astralleib löst sich los, sondern er nimmt auch den Ätherleib mit. Der schlafende Mensch lebt, der gestorbene Mensch lebt aber nicht mehr, weil er den Ätherleib - Lebensleib - verloren hat. Der Ätherleib wird nach einiger Zeit der übrigen Ätherwelt übergeben. Dann bleibt noch der Astralleib mit dem Ich. Er besteht aus zwei Teilen: Aus dem, was nicht durchgearbeitet ist und aus dem, was der Mensch schon hineingearbeitet hat. Alles, was von außen verliehen ist, muss er nach dem Tode abgeben; und zwar gibt er das Tierische ab in der Kamaloka-Zeit - Astralwelt. In ihr wird die Aufgabe gestellt, die Hülle, welche man nicht kultiviert hat, abzustreifen; dann besitzt man noch, was man an seinem Ich rein herausgearbeitet hat.

[ 18 ] Der Tod: Wenn der Mensch stirbt, dann geschieht etwas anderes; nicht nur der Astralleib löst sich los, sondern er nimmt auch den Ätherleib mit. Der schlafende Mensch lebt, der gestorbene Mensch lebt aber nicht mehr, weil er den Ätherleib - Lebensleib - verloren hat. Der Ätherleib wird nach einiger Zeit der übrigen Ätherwelt übergeben. Dann bleibt noch der Astralleib mit dem Ich. Er besteht aus zwei Teilen: Aus dem, was nicht durchgearbeitet ist und aus dem, was der Mensch schon hineingearbeitet hat. Alles, was von außen verliehen ist, muss er nach dem Tode abgeben; und zwar gibt er das Tierische ab in der Kamaloka-Zeit - Astralwelt. In ihr wird die Aufgabe gestellt, die Hülle, welche man nicht kultiviert hat, abzustreifen; dann besitzt man noch, was man an seinem Ich rein herausgearbeitet hat.

[ 19 ] Auf das Kamaloka folgt der Devachan, der Ort, wo alles Göttliche lebt, nämlich das Ich, und was es vergöttlicht hat an seinem Astralleib. Da wird der Mensch reif, neuerdings auf diese Erde zurückzukehren, und das, was er hier braucht, muss er im neuen Leben an sich nehmen. Er veredelt im neuen Leben seinen Astralleib immer mehr. Das kann er nur, wenn er einen neuen Ätherleib bekommt. Dieses Wieder-zu-sich-Nehmen der niederen Glieder führt zur Reinkarnation. Ewig ist, was der Mensch hineingearbeitet hat in seinen Astralkörper; vergänglich, was er ablegen muss, nämlich das, was er noch nicht durchackert hat. Wenn er soweit ist, dass er seinen ganzen Astralkörper durcharbeitet hat, muss er ebenso - auf höherer Stufe, seinen Ätherleib durcharbeiten. Einen solchen Menschen nennen wir Chela.

[ 19 ] Auf das Kamaloka folgt der Devachan, der Ort, wo alles Göttliche lebt, nämlich das Ich, und was es vergöttlicht hat an seinem Astralleib. Da wird der Mensch reif, neuerdings auf diese Erde zurückzukehren, und das, was er hier braucht, muss er im neuen Leben an sich nehmen. Er veredelt im neuen Leben seinen Astralleib immer mehr. Das kann er nur, wenn er einen neuen Ätherleib bekommt. Dieses Wieder-zu-sich-Nehmen der niederen Glieder führt zur Reinkarnation. Ewig ist, was der Mensch hineingearbeitet hat in seinen Astralkörper; vergänglich, was er ablegen muss, nämlich das, was er noch nicht durchackert hat. Wenn er soweit ist, dass er seinen ganzen Astralkörper durcharbeitet hat, muss er ebenso - auf höherer Stufe, seinen Ätherleib durcharbeiten. Einen solchen Menschen nennen wir Chela.

[ 20 ] Die Weisheitslehre unterscheidet zwischen dem bloßen Kulturmenschen und dem Chela. Im alten Griechenland gab es Schulen, in denen nicht nur die große Kultur bewirkt, sondern auch Chelas - Eingeweihte - gebildet wurden. Von einem solchen verlangte man, dass er eine Katharsis - Reinigung, Läuterung - durchgemacht habe. Dann erst werden die Budhi und der Christus erweckt. Der Unterschied zwischen dem Kulturmenschen und dem Chela ist im Tode folgender: Stirbt ein Chela, so löst sich sein Ätherleib nicht mehr im Weltenäther auf, sondern es bleibt soviel vorhanden, als das Ich hineingearbeitet hat. Der Chela findet hernach seinen Ätherleib wieder vor, um ihn bei der Wiederverkörperung zu beziehen; während der Kulturmensch einen neuen bekommt.

[ 20 ] Die Weisheitslehre unterscheidet zwischen dem bloßen Kulturmenschen und dem Chela. Im alten Griechenland gab es Schulen, in denen nicht nur die große Kultur bewirkt, sondern auch Chelas - Eingeweihte - gebildet wurden. Von einem solchen verlangte man, dass er eine Katharsis - Reinigung, Läuterung - durchgemacht habe. Dann erst werden die Budhi und der Christus erweckt. Der Unterschied zwischen dem Kulturmenschen und dem Chela ist im Tode folgender: Stirbt ein Chela, so löst sich sein Ätherleib nicht mehr im Weltenäther auf, sondern es bleibt soviel vorhanden, als das Ich hineingearbeitet hat. Der Chela findet hernach seinen Ätherleib wieder vor, um ihn bei der Wiederverkörperung zu beziehen; während der Kulturmensch einen neuen bekommt.

[ 21 ] Auf den Ätherleib wirkt zum Beispiel, was die Religionen vorschreiben: wahre Frömmigkeit. Innere Weisheit auf sich wirken lassen, konserviert den Ätherleib. Bücher, die innere Weisheit bieten, sind unter anderen: [«Das Buch der göttlichen Tröstung»]; Sätze der «Nachfolge Christi»; im «Neuen Testament» enthält das Evangelium des Johannes vom dreizehnten Kapitel an weckende Sätze, die das Innere des Menschen, ewige Kraft in ihm erwecken. In «Licht auf den Weg» - niedergeschrieben von Mabel Collins - ist jeder Satz weckend. Ätherkraft stärkend sind daraus besonders folgende vier Sätze:

[ 21 ] Auf den Ätherleib wirkt zum Beispiel, was die Religionen vorschreiben: wahre Frömmigkeit. Innere Weisheit auf sich wirken lassen, konserviert den Ätherleib. Bücher, die innere Weisheit bieten, sind unter anderen: [«Das Buch der göttlichen Tröstung»]; Sätze der «Nachfolge Christi»; im «Neuen Testament» enthält das Evangelium des Johannes vom dreizehnten Kapitel an weckende Sätze, die das Innere des Menschen, ewige Kraft in ihm erwecken. In «Licht auf den Weg» - niedergeschrieben von Mabel Collins - ist jeder Satz weckend. Ätherkraft stärkend sind daraus besonders folgende vier Sätze:

Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen.
Bevor das Ohr vermag zu hören, muss die Empfindlichkeit ihm schwinden.
Ehe vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muss das Verwunden sie verlernen.
Und ehe vor ihnen stehen kann die Seele, muss ihres Herzens Blut die Füße netzen.

Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen.
Bevor das Ohr vermag zu hören, muss die Empfindlichkeit ihm schwinden.
Ehe vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muss das Verwunden sie verlernen.
Und ehe vor ihnen stehen kann die Seele, muss ihres Herzens Blut die Füße netzen.

[ 22 ] Ein anderes Mittel ist das Aufsuchen weltlicher Wahrheiten. Wissen und Weisheit wirken auf den Astralleib. - Vertiefen in die Werke der Schönheit — Raffaels Madonnen. Schönheit in sich einströmen lassen, wirkt auf den Astralleib. Der Chela verwandelt diese Arbeit in eine bewusste. Wenn der Chela seinen Ätherleib durchgearbeitet hat, dann hat er daran zu arbeiten, dass er seinen physischen Leib unter seine Herrschaft bekommt.

[ 22 ] Ein anderes Mittel ist das Aufsuchen weltlicher Wahrheiten. Wissen und Weisheit wirken auf den Astralleib. - Vertiefen in die Werke der Schönheit — Raffaels Madonnen. Schönheit in sich einströmen lassen, wirkt auf den Astralleib. Der Chela verwandelt diese Arbeit in eine bewusste. Wenn der Chela seinen Ätherleib durchgearbeitet hat, dann hat er daran zu arbeiten, dass er seinen physischen Leib unter seine Herrschaft bekommt.

[ 23 ] Indem ich meinen Astralleib bearbeite, werde ich ein edlerer Mensch — weiser und besser - und kann als solcher andere dazu anhalten, sich zu veredeln. Das ist eine Wirkung von Mensch zu Mensch; es wird der gute und weise Mensch einen wohltätigeren Einfluss üben, als der gegenteilige. Der Ätherleib hat seine Fähigkeit nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der Gedankenwelt. Durch Imagination, durch Gedanken kann auf andere gewirkt werden. Ich kann die Gedanken meiner Seele anderen zusenden. Sprechen, Ermahnen ist Wirken in der physischen Welt. Ebenso können Wirkungen in der übersinnlichen Welt geübt werden in dem Maße, als der Ätherleib durchgearbeitet und schlummernde Kräfte geweckt werden. Indem man die Gedanken bis in das Werkzeug verfolgt, macht man die Kräfte des physischen Leibes zu überirdischen. Dieses Ideal ist Atma — oder wie der Christ sagt: die Gemeinschaft mit dem Vater.

[ 23 ] Indem ich meinen Astralleib bearbeite, werde ich ein edlerer Mensch — weiser und besser - und kann als solcher andere dazu anhalten, sich zu veredeln. Das ist eine Wirkung von Mensch zu Mensch; es wird der gute und weise Mensch einen wohltätigeren Einfluss üben, als der gegenteilige. Der Ätherleib hat seine Fähigkeit nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der Gedankenwelt. Durch Imagination, durch Gedanken kann auf andere gewirkt werden. Ich kann die Gedanken meiner Seele anderen zusenden. Sprechen, Ermahnen ist Wirken in der physischen Welt. Ebenso können Wirkungen in der übersinnlichen Welt geübt werden in dem Maße, als der Ätherleib durchgearbeitet und schlummernde Kräfte geweckt werden. Indem man die Gedanken bis in das Werkzeug verfolgt, macht man die Kräfte des physischen Leibes zu überirdischen. Dieses Ideal ist Atma — oder wie der Christ sagt: die Gemeinschaft mit dem Vater.

[ 24 ] Wer so an sich arbeitet, greift in das Ewige hinein. Der Stein zerfällt, wird von der Erde aufgenommen; auch die Pflanze gibt ihren physischen Körper an die Erde ab, ihren Ätherkörper an den Weltenäther. Der Mensch gibt wie das Mineral seinen physischen Körper an die physische Materie - wie die Pflanze ihren Ätherkörper an den Weltenäther.

[ 24 ] Wer so an sich arbeitet, greift in das Ewige hinein. Der Stein zerfällt, wird von der Erde aufgenommen; auch die Pflanze gibt ihren physischen Körper an die Erde ab, ihren Ätherkörper an den Weltenäther. Der Mensch gibt wie das Mineral seinen physischen Körper an die physische Materie - wie die Pflanze ihren Ätherkörper an den Weltenäther.

[ 25 ] Der Astralkörper löst sich nach und nach im Kamaloka auf, doch nicht das, was durchgearbeitet wurde. Es bleibt etwas übrig. Der Mensch macht sich unvergänglich durch das, was er in seinen Körper hineingearbeitet; er schafft sich einen Wesenskern.

[ 25 ] Der Astralkörper löst sich nach und nach im Kamaloka auf, doch nicht das, was durchgearbeitet wurde. Es bleibt etwas übrig. Der Mensch macht sich unvergänglich durch das, was er in seinen Körper hineingearbeitet; er schafft sich einen Wesenskern.

[ 26 ] Der physische Körper ist weiter als der Astralleib; er hat nicht solchen Teil, der schlecht ist. Betrachten wir zum Beispiel einen Oberschenkelknochen. Er ist nicht eine kompakte Masse, sondern - in mikroskopischer Betrachtung - ein wunderbares Gerüst, wie es kein Ingenieur konstruieren könnte. Kein Balken ist stärker als er just sein muss. So etwas wird von keinem Architekten gebaut - das wird draußen im Kosmos konstruiert. Das Menschenherz mit all seinen Fasern, der ganze physische Leib ist ein solches Produkt der göttlichen Ordnung.

[ 26 ] Der physische Körper ist weiter als der Astralleib; er hat nicht solchen Teil, der schlecht ist. Betrachten wir zum Beispiel einen Oberschenkelknochen. Er ist nicht eine kompakte Masse, sondern - in mikroskopischer Betrachtung - ein wunderbares Gerüst, wie es kein Ingenieur konstruieren könnte. Kein Balken ist stärker als er just sein muss. So etwas wird von keinem Architekten gebaut - das wird draußen im Kosmos konstruiert. Das Menschenherz mit all seinen Fasern, der ganze physische Leib ist ein solches Produkt der göttlichen Ordnung.

[ 27 ] Der Astralleib macht fortwährend Attacken auf den physischen Leib. Das Herz ist gut. Nun kommt der Astralleib -— Begierdenleib mit Wein, Tee und anderen Reizmitteln und stört seinen normalen Schlag. Es braucht lange Zeit, bis der Astralleib es dahin bringt, dass er ebenso weise ist wie der physische. Dann aber kann er an seinem Ätherleib arbeiten. Wenn auch der Ätherleib weise ist, wird der physische bearbeitet; den physischen Leib stärkt er in der Zukunft. Wer wirkt denn aber heute in seinem physischen Leib? Die Gottheit; sie schafft an den Gliedern der Menschennatur, an denen der Mensch noch nicht selbst schafft. Gehen wir auf das Beispiel der abgehauenen Hand zurück. Die Hand kann nur bestehen am Leibe; von ihm entfernt, verdorrt sie. Ebenso: Würde ich nur einige Meilen über die Erde hinausgehoben, so würde ich verdorren wie die abgehauene Hand. Daraus folgt: Als physischer Mensch bin ich an den Platz gebunden, an den ich gestellt bin. Wie ich die Hand nicht für sich betrachten kann, so kann ich den Menschen nicht ohne die Erde betrachten. Der Mensch ist kein Leib für sich, sondern ein Stück vom ganzen Erdorganismus. Er kann nur bei den Eigenschaften bestehen, die dieser bietet. Bei zweihundert Grad Wärme zum Beispiel könnte er nicht existieren. Wie unser Organismus von der Seele, so ist der ganze Erdorganismus von der Erdseele belebt.

[ 27 ] Der Astralleib macht fortwährend Attacken auf den physischen Leib. Das Herz ist gut. Nun kommt der Astralleib -— Begierdenleib mit Wein, Tee und anderen Reizmitteln und stört seinen normalen Schlag. Es braucht lange Zeit, bis der Astralleib es dahin bringt, dass er ebenso weise ist wie der physische. Dann aber kann er an seinem Ätherleib arbeiten. Wenn auch der Ätherleib weise ist, wird der physische bearbeitet; den physischen Leib stärkt er in der Zukunft. Wer wirkt denn aber heute in seinem physischen Leib? Die Gottheit; sie schafft an den Gliedern der Menschennatur, an denen der Mensch noch nicht selbst schafft. Gehen wir auf das Beispiel der abgehauenen Hand zurück. Die Hand kann nur bestehen am Leibe; von ihm entfernt, verdorrt sie. Ebenso: Würde ich nur einige Meilen über die Erde hinausgehoben, so würde ich verdorren wie die abgehauene Hand. Daraus folgt: Als physischer Mensch bin ich an den Platz gebunden, an den ich gestellt bin. Wie ich die Hand nicht für sich betrachten kann, so kann ich den Menschen nicht ohne die Erde betrachten. Der Mensch ist kein Leib für sich, sondern ein Stück vom ganzen Erdorganismus. Er kann nur bei den Eigenschaften bestehen, die dieser bietet. Bei zweihundert Grad Wärme zum Beispiel könnte er nicht existieren. Wie unser Organismus von der Seele, so ist der ganze Erdorganismus von der Erdseele belebt.

[ 28 ] Der ‹Geist der Erde› in Goethes «Faust» ist keine Phrase, sondern Wahrheit. Wer in sich den Ätherleib erweckt, kann mit höheren Geistern verkehren, wie Goethe, dem der Erdgeist sich offenbart:

[ 28 ] Der ‹Geist der Erde› in Goethes «Faust» ist keine Phrase, sondern Wahrheit. Wer in sich den Ätherleib erweckt, kann mit höheren Geistern verkehren, wie Goethe, dem der Erdgeist sich offenbart:

In Lebensfluten, im Tatensturm
Wall’ ich auf und ab,
Wehe hin und her!
Geburt und Grab,
Ein ewiges Meer,
Ein wechselnd Weben,
Ein glühend Leben
So schaff' ich am sausenden Webstuhl der Zeit
Und wirke der Gottheit lebendiges Kleid.

In Lebensfluten, im Tatensturm
Wall’ ich auf und ab,
Wehe hin und her!
Geburt und Grab,
Ein ewiges Meer,
Ein wechselnd Weben,
Ein glühend Leben
So schaff' ich am sausenden Webstuhl der Zeit
Und wirke der Gottheit lebendiges Kleid.

[ 29 ] Der physische Körper ist ein Glied des planetarischen Organismus. Der Ätherkörper ist ein Glied des planetarischen Äthers. Im Äthergeist lebt der Geist, den man Budhi oder christlich ‹Sohn› nennt; im physischen Leib lebt der ‹Vatergeist›. Durch den Astralleib, durch den Ätherleib und den physischen Leib kommen wir zu Gott. Astral ist der ‹Geist›, den wir, wenn er gut geläutert ist, den ‹Heiligen Geist› nennen. Im Ätherleib haben wir die Vereinigung mit dem Sohne. Im physischen Leib finden wir den Vatergeist, den Geist des planetarischen Lebens.

[ 29 ] Der physische Körper ist ein Glied des planetarischen Organismus. Der Ätherkörper ist ein Glied des planetarischen Äthers. Im Äthergeist lebt der Geist, den man Budhi oder christlich ‹Sohn› nennt; im physischen Leib lebt der ‹Vatergeist›. Durch den Astralleib, durch den Ätherleib und den physischen Leib kommen wir zu Gott. Astral ist der ‹Geist›, den wir, wenn er gut geläutert ist, den ‹Heiligen Geist› nennen. Im Ätherleib haben wir die Vereinigung mit dem Sohne. Im physischen Leib finden wir den Vatergeist, den Geist des planetarischen Lebens.

[ 30 ] Solche Wahrheiten liegen allen Religionen zugrunde. Die Theosophie will diese Wahrheiten erwecken. Die theosophische Weltanschauung will den suchenden Seelen Anhaltspunkte geben. Der Mensch ist aus dem Ewigen entsprungen. Vermag er nichts über Gehirnmoleküle, so vermag er doch viel über seine Gedanken; und wir erobern die niederen Naturen, indem wir jene dem Göttlichen nähern.

[ 30 ] Solche Wahrheiten liegen allen Religionen zugrunde. Die Theosophie will diese Wahrheiten erwecken. Die theosophische Weltanschauung will den suchenden Seelen Anhaltspunkte geben. Der Mensch ist aus dem Ewigen entsprungen. Vermag er nichts über Gehirnmoleküle, so vermag er doch viel über seine Gedanken; und wir erobern die niederen Naturen, indem wir jene dem Göttlichen nähern.

[ 31 ] Der Mensch muss in der Aufeinanderfolge der Zeiten verschiedene Fähigkeiten ausbilden. Im uralten Indien ist das, worauf nur der Chela zurückblicken kann, in der Dichtung der «Veda> eingeschlossen. In europäischen Gegenden ist durch die Druiden - heilige Männer, große Lehrer - ähnlich wie in der Veda heiliges Wissen niedergelegt. Die «Edda» ist dasselbe wie Veda.

[ 31 ] Der Mensch muss in der Aufeinanderfolge der Zeiten verschiedene Fähigkeiten ausbilden. Im uralten Indien ist das, worauf nur der Chela zurückblicken kann, in der Dichtung der «Veda> eingeschlossen. In europäischen Gegenden ist durch die Druiden - heilige Männer, große Lehrer - ähnlich wie in der Veda heiliges Wissen niedergelegt. Die «Edda» ist dasselbe wie Veda.

[ 32 ] In Buddha zeigen sich in anderer Weise dieselben Weisheitslehren. Buddha wird Wotan im Germanischen: ‹Boda› wird ‹Wota›, aus ‹Wota› wird ‹Wotan›. So haben wir denselben Schlüssel zur deutschen Mythologie. In der hebräischen Geheimlehre haben wir das ‹Ich› — das ‹Jao› — ‹Jehova›. Im Christentum den Christus.

[ 32 ] In Buddha zeigen sich in anderer Weise dieselben Weisheitslehren. Buddha wird Wotan im Germanischen: ‹Boda› wird ‹Wota›, aus ‹Wota› wird ‹Wotan›. So haben wir denselben Schlüssel zur deutschen Mythologie. In der hebräischen Geheimlehre haben wir das ‹Ich› — das ‹Jao› — ‹Jehova›. Im Christentum den Christus.

[ 33 ] Von den Geistern der Weisheit unterrichtet die Ewigkeit.

[ 33 ] Von den Geistern der Weisheit unterrichtet die Ewigkeit.

[ 34 ] Später kam eine Zeit, in welcher die physische Welt erobert wurde [...]. Diese Eroberung der physischen Welt hat die geistige zurücktreten lassen. Jetzt tritt deshalb die Theosophie ein, um den überhandnehmenden Materialismus durch etwas Geistiges zu ersetzen. Früher haben die verschiedenen Religionen in den einzelnen Völkern je nach deren Bedürfnissen gelehrt. Heute hat der Materialismus den ganzen Erdball umsponnen; es muss also auch das Geistige den ganzen Erdball umfassen. Die Erdenmenschheit muss ein geistiges Ganzes werden. Dies ist das Ziel der Theosophie. Wie im Materiellen die Menschen sich überall verstehen, wie ein Scheck den ganzen Erdball als gängige Münze durchläuft, sollen überall Wahrheit und Weisheit gängige Münzen werden. Dass sich die Menschen allerwärts verstehen lernen und ihre Gedanken austauschen wie den Scheck gegen Münze, das ist unser Ziel - und darum die Forderung der Brüderlichkeit unter den Menschen, die erste, welche die Theosophische Gesellschaft stellt. Die letzten Jahrhunderte haben zeitliche Güter erobert. Die Kultur hat Schichten auf die Erdmasse getragen, welche von ihrem Entwicklungsgange Zeugnis ablegen. Erst in den obersten Schichten findet man Menschenreste. Millionen Jahre weiter und alles, was wir jetzt arbeiten, wird ebenso eine Schicht bilden um den Erdball und eine gleichförmige Kulturgeschichte abgeben. Für die Zukunft, in welcher nicht nur das Materielle, sondern das Ewige, Unvergängliche das ganze Weltall umfassen wird, arbeitet die Theosophie. Darum legt sie so großen Wert auf den Kern der Brüderschaft.

[ 34 ] Später kam eine Zeit, in welcher die physische Welt erobert wurde [...]. Diese Eroberung der physischen Welt hat die geistige zurücktreten lassen. Jetzt tritt deshalb die Theosophie ein, um den überhandnehmenden Materialismus durch etwas Geistiges zu ersetzen. Früher haben die verschiedenen Religionen in den einzelnen Völkern je nach deren Bedürfnissen gelehrt. Heute hat der Materialismus den ganzen Erdball umsponnen; es muss also auch das Geistige den ganzen Erdball umfassen. Die Erdenmenschheit muss ein geistiges Ganzes werden. Dies ist das Ziel der Theosophie. Wie im Materiellen die Menschen sich überall verstehen, wie ein Scheck den ganzen Erdball als gängige Münze durchläuft, sollen überall Wahrheit und Weisheit gängige Münzen werden. Dass sich die Menschen allerwärts verstehen lernen und ihre Gedanken austauschen wie den Scheck gegen Münze, das ist unser Ziel - und darum die Forderung der Brüderlichkeit unter den Menschen, die erste, welche die Theosophische Gesellschaft stellt. Die letzten Jahrhunderte haben zeitliche Güter erobert. Die Kultur hat Schichten auf die Erdmasse getragen, welche von ihrem Entwicklungsgange Zeugnis ablegen. Erst in den obersten Schichten findet man Menschenreste. Millionen Jahre weiter und alles, was wir jetzt arbeiten, wird ebenso eine Schicht bilden um den Erdball und eine gleichförmige Kulturgeschichte abgeben. Für die Zukunft, in welcher nicht nur das Materielle, sondern das Ewige, Unvergängliche das ganze Weltall umfassen wird, arbeitet die Theosophie. Darum legt sie so großen Wert auf den Kern der Brüderschaft.

[ 35 ] So wie jetzt die Menschen in materiellen Mitteln sich verstehen, so werden sie künftig auch in den Seelen sich verstehen, wenn sie das Ewige erwecken, denn in den Seelen erschließt sich das Ewige. Durch das Ewige, das in uns selbst ist, wird das Ewige erst erschlossen- und vom Vergänglichen zum Ewigen, das ist der Weg, der uns von der Theosophie vorgeschrieben ist.

[ 35 ] So wie jetzt die Menschen in materiellen Mitteln sich verstehen, so werden sie künftig auch in den Seelen sich verstehen, wenn sie das Ewige erwecken, denn in den Seelen erschließt sich das Ewige. Durch das Ewige, das in uns selbst ist, wird das Ewige erst erschlossen- und vom Vergänglichen zum Ewigen, das ist der Weg, der uns von der Theosophie vorgeschrieben ist.