The Occult Truths of Old Myths and Legends
GA 92
24 June 1904, Berlin
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Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, 3rd ed.
1. Gut und Böse
1. Gut und Böse
[ 1 ] Ich möchte heute an die Dinge anknüpfen, die ich vor vierzehn Tagen besprochen habe. In der nächsten Zeit werden wir vielleicht auch Gelegenheit haben, über die Amsterdamer Erlebnisse zu sprechen. Heute möchte ich aber sprechen über einige konkrete Dinge, die in unseren physischen Plan hereinreichen - was wir neulich schon begonnen haben.
[ 1 ] Ich möchte heute an die Dinge anknüpfen, die ich vor vierzehn Tagen besprochen habe. In der nächsten Zeit werden wir vielleicht auch Gelegenheit haben, über die Amsterdamer Erlebnisse zu sprechen. Heute möchte ich aber sprechen über einige konkrete Dinge, die in unseren physischen Plan hereinreichen - was wir neulich schon begonnen haben.
[ 2 ] Schon oft habe ich betont, daß die Ereignisse, die in unserer physischen Welt vor sich gehen, nichts anderes sind als eine Art Schattenreflexe dessen, was auf den höheren Planen vor sich geht. Für den Okkultisten ist es klar, daß er die Ereignisse in der physischen Welt nur dann verstehen kann, wenn er weiß, was auf den übersinnlichen Planen vor sich geht. Dem Okkultisten, der Einblick in die höheren Plane hat, erscheint es so, als ob die Menschen gezogen würden an Fäden, die von den höheren Planen ausgehen. Es könnte scheinen, als ob das eine Beeinträchtigung der menschlichen Freiheit wäre. Ich möchte aber heute zeigen, daß das nicht der Fall ist. Einige Beispiele mögen uns zeigen, wie die höheren Plane auf uns einwirken.
[ 2 ] Schon oft habe ich betont, daß die Ereignisse, die in unserer physischen Welt vor sich gehen, nichts anderes sind als eine Art Schattenreflexe dessen, was auf den höheren Planen vor sich geht. Für den Okkultisten ist es klar, daß er die Ereignisse in der physischen Welt nur dann verstehen kann, wenn er weiß, was auf den übersinnlichen Planen vor sich geht. Dem Okkultisten, der Einblick in die höheren Plane hat, erscheint es so, als ob die Menschen gezogen würden an Fäden, die von den höheren Planen ausgehen. Es könnte scheinen, als ob das eine Beeinträchtigung der menschlichen Freiheit wäre. Ich möchte aber heute zeigen, daß das nicht der Fall ist. Einige Beispiele mögen uns zeigen, wie die höheren Plane auf uns einwirken.
[ 3 ] Da muß ich zunächst zurückgreifen auf etwas, was ich schon früher gesagt habe: daß es im Grunde genommen ein absolutes Gutes und ein absolutes Böses nicht gibt. Das Böse ist nur eine Art «versetztes» Gutes. Wenn etwas geschehen ist, sagen wir in der lunarischen Entwicklungsepoche, die unserer Epoche vorangegangen ist, und es hat sich davon etwas fortgepflanzt in unsere Entwicklung hinein, dann erscheint das in der jetzigen Zeit als deplaciert. Es war gut während der Mondepoche, aber es erscheint uns böse während der irdischen Epoche. Während der Mondepoche konnte jemand die Aufgabe haben, die Triebe in einer harmonischen Weise zu organisieren; diese Tätigkeit war aber abgeschlossen, als die Mondepoche beendet war. Die Aufgabe der irdischen Epoche besteht nun darin, vom Manas aus die Triebe wiederum zu beherrschen. Würde heute jemand die Triebe so leben, wie der Pitri sie hat leben müssen, so würde er in unserer Epoche ein böser Mensch sein, während er in der lunarischen Epoche ein Weiser gewesen war.
[ 3 ] Da muß ich zunächst zurückgreifen auf etwas, was ich schon früher gesagt habe: daß es im Grunde genommen ein absolutes Gutes und ein absolutes Böses nicht gibt. Das Böse ist nur eine Art «versetztes» Gutes. Wenn etwas geschehen ist, sagen wir in der lunarischen Entwicklungsepoche, die unserer Epoche vorangegangen ist, und es hat sich davon etwas fortgepflanzt in unsere Entwicklung hinein, dann erscheint das in der jetzigen Zeit als deplaciert. Es war gut während der Mondepoche, aber es erscheint uns böse während der irdischen Epoche. Während der Mondepoche konnte jemand die Aufgabe haben, die Triebe in einer harmonischen Weise zu organisieren; diese Tätigkeit war aber abgeschlossen, als die Mondepoche beendet war. Die Aufgabe der irdischen Epoche besteht nun darin, vom Manas aus die Triebe wiederum zu beherrschen. Würde heute jemand die Triebe so leben, wie der Pitri sie hat leben müssen, so würde er in unserer Epoche ein böser Mensch sein, während er in der lunarischen Epoche ein Weiser gewesen war.
[ 4 ] Man macht sich gewöhnlich nicht Gedanken darüber, was solche Ereignisse zu bedeuten haben wie zum Beispiel das Auftreten Mohammeds, des Begründers der mohammedanischen Religion, im sechsten und zu Anfang des siebenten Jahrhunderts.
[ 4 ] Man macht sich gewöhnlich nicht Gedanken darüber, was solche Ereignisse zu bedeuten haben wie zum Beispiel das Auftreten Mohammeds, des Begründers der mohammedanischen Religion, im sechsten und zu Anfang des siebenten Jahrhunderts.
[ 5 ] Man muß sich dazu vorstellen, daß zunächst das Christentum sich bemüht hat, in die verschiedenen anderen Religionsformen hineinzuwachsen. Zunächst sehen wir ja nur eine kleine Judengemeinde in Palästina; diese ist auch recht klein geblieben. Ein solches Prinzip, wie es die christliche Lehre birgt, lassen sich die Volksseelen nicht leicht aufdrängen. Der Apostel Paulus fand den Weg zu den Heiden, indem er zunächst die Gedanken der Heiden so gelassen hat, wie er sie vorfand, und die heidnischen Religionsformen dann benützte, um die christliche Essenz hineinzugießen. In den südlichen Gegenden Europas wurde der Mithrasdienst gepflegt; er war ähnlich dem heutigen Meßopfer. Die Heiden dort nahmen das Christentum an, weil man ihnen das ihnen liebgewordene Mithrasfest ließ. So ähnlich war es auch bei den Germanen mit dem Fest, das als Weihnachtsfest zum christlichen Symbol wurde. Ihre geheiligten Ahnen wurden als christliche Heilige aufgenommen. Dadurch ist das Christentum in immer neue Gebiete und Völkerschaften hineingewachsen. Es war die Anpassungsfähigkeit des Christentums, die das ermöglichte. Die christliche Religion dehnte sich immer mehr aus; wegen dieser Vielgestaltigkeit brauchte sie aber auch einen mächtigen Zentralpunkt: das ist das römische Papsttum. Alle Schäden, die später durch das Christentum hervorgebracht worden sind, sind mit dieser weltgeschichtlichen Mission des Papsttums verknüpft.
[ 5 ] Man muß sich dazu vorstellen, daß zunächst das Christentum sich bemüht hat, in die verschiedenen anderen Religionsformen hineinzuwachsen. Zunächst sehen wir ja nur eine kleine Judengemeinde in Palästina; diese ist auch recht klein geblieben. Ein solches Prinzip, wie es die christliche Lehre birgt, lassen sich die Volksseelen nicht leicht aufdrängen. Der Apostel Paulus fand den Weg zu den Heiden, indem er zunächst die Gedanken der Heiden so gelassen hat, wie er sie vorfand, und die heidnischen Religionsformen dann benützte, um die christliche Essenz hineinzugießen. In den südlichen Gegenden Europas wurde der Mithrasdienst gepflegt; er war ähnlich dem heutigen Meßopfer. Die Heiden dort nahmen das Christentum an, weil man ihnen das ihnen liebgewordene Mithrasfest ließ. So ähnlich war es auch bei den Germanen mit dem Fest, das als Weihnachtsfest zum christlichen Symbol wurde. Ihre geheiligten Ahnen wurden als christliche Heilige aufgenommen. Dadurch ist das Christentum in immer neue Gebiete und Völkerschaften hineingewachsen. Es war die Anpassungsfähigkeit des Christentums, die das ermöglichte. Die christliche Religion dehnte sich immer mehr aus; wegen dieser Vielgestaltigkeit brauchte sie aber auch einen mächtigen Zentralpunkt: das ist das römische Papsttum. Alle Schäden, die später durch das Christentum hervorgebracht worden sind, sind mit dieser weltgeschichtlichen Mission des Papsttums verknüpft.
[ 6 ] Die semitischen Völker mußten anders angefaßt werden. Das tat Mohammed. Er hat einen ersten großen Lehrsatz aufgestellt, in dem er sagte: Alle Götter außer dem Einen sind keine Götter. Nur derjenige, den ich euch lehre, ist der einzige Gott. - Dieser Lehrsatz kann nur verstanden werden als Opposition zum Christentum. Von Anfang an hatte bei der Eroberung des physischen Planes das Christentum die Aufgabe, bis in die menschliche Persönlichkeit hinein zu wirken; es baut nicht auf alte Kräfte auf, sondern es will durch Manas wirken.
[ 6 ] Die semitischen Völker mußten anders angefaßt werden. Das tat Mohammed. Er hat einen ersten großen Lehrsatz aufgestellt, in dem er sagte: Alle Götter außer dem Einen sind keine Götter. Nur derjenige, den ich euch lehre, ist der einzige Gott. - Dieser Lehrsatz kann nur verstanden werden als Opposition zum Christentum. Von Anfang an hatte bei der Eroberung des physischen Planes das Christentum die Aufgabe, bis in die menschliche Persönlichkeit hinein zu wirken; es baut nicht auf alte Kräfte auf, sondern es will durch Manas wirken.
[ 7 ] Wir sehen, daß im Mohammedanismus jetzt in bewußter Weise nicht mehr angeknüpft werden soll an die alten, noch spirituellen Religionsformen des Heidentums, sondern es soll nur noch durch die physische Wissenschaft der richtige Weg gefunden werden, um den physischen Plan zu erobern. Wir sehen, wie diese physische Wissenschaft die Heilkunst ergreift, die ausging von Arabien und die sich dann später ausgebreitet hat in andere Länder. Die arabischen Ärzte gingen lediglich vom physischen Plan aus, anders als die Heiler bei den alten Ägyptern, bei den Druiden und selbst bei den alten Germanen. Alle diese waren dadurch zu ihrem Heilberuf gekommen, daß sie durch Askese und andere Übungen ihre psychischen Kräfte ausgebildet hatten. Heute noch sehen wir Ähnliches in den Praktiken und Vorgängen des Schamanismus, nur sind dieselben heute degeneriert. Also psychische Kräfte wurden bei diesen frühen Heilern ausgebildet. Mohammed führte diejenige Heilkunst ein, welche ihre Heilmittel nur aus dem physischen Plan selbst nimmt. Diese Heilkunst wurde da ausgebildet, wo man von spirituellen Wesenheiten nichts wissen wollte, sondern nur von einem einzigen Gott. Alchimie und Astrologie im alten Sinne wurden abgeschafft und zu neuen Wissenschaften gemacht: Astronomie, Mathematik und so weiter. Diese sind später auch zu den Wissenschaften des Abendlandes geworden. In den Arabern, die nach Spanien kamen, sehen wir auf dem physischen Gebiete gebildete Männer, vor allem Mathematiker. Die wirklichen Anhänger dieser Richtung sagten: Ehrerbietig verehren wir das, was in Pflanze, Tier und so weiter lebt, aber der Mensch soll das nicht nachstümpern, was nur Gott allein zu schaffen berufen ist. - Daher finden wir in der maurischen Kunst auch nur Arabesken, Formen, die nicht einmal Pflanzenform haben, sondern die nur phantasiegestaltet sind.
[ 7 ] Wir sehen, daß im Mohammedanismus jetzt in bewußter Weise nicht mehr angeknüpft werden soll an die alten, noch spirituellen Religionsformen des Heidentums, sondern es soll nur noch durch die physische Wissenschaft der richtige Weg gefunden werden, um den physischen Plan zu erobern. Wir sehen, wie diese physische Wissenschaft die Heilkunst ergreift, die ausging von Arabien und die sich dann später ausgebreitet hat in andere Länder. Die arabischen Ärzte gingen lediglich vom physischen Plan aus, anders als die Heiler bei den alten Ägyptern, bei den Druiden und selbst bei den alten Germanen. Alle diese waren dadurch zu ihrem Heilberuf gekommen, daß sie durch Askese und andere Übungen ihre psychischen Kräfte ausgebildet hatten. Heute noch sehen wir Ähnliches in den Praktiken und Vorgängen des Schamanismus, nur sind dieselben heute degeneriert. Also psychische Kräfte wurden bei diesen frühen Heilern ausgebildet. Mohammed führte diejenige Heilkunst ein, welche ihre Heilmittel nur aus dem physischen Plan selbst nimmt. Diese Heilkunst wurde da ausgebildet, wo man von spirituellen Wesenheiten nichts wissen wollte, sondern nur von einem einzigen Gott. Alchimie und Astrologie im alten Sinne wurden abgeschafft und zu neuen Wissenschaften gemacht: Astronomie, Mathematik und so weiter. Diese sind später auch zu den Wissenschaften des Abendlandes geworden. In den Arabern, die nach Spanien kamen, sehen wir auf dem physischen Gebiete gebildete Männer, vor allem Mathematiker. Die wirklichen Anhänger dieser Richtung sagten: Ehrerbietig verehren wir das, was in Pflanze, Tier und so weiter lebt, aber der Mensch soll das nicht nachstümpern, was nur Gott allein zu schaffen berufen ist. - Daher finden wir in der maurischen Kunst auch nur Arabesken, Formen, die nicht einmal Pflanzenform haben, sondern die nur phantasiegestaltet sind.
[ 8 ] Die griechische Macht ist von Rom abgelöst worden, aber die griechische Bildung ist auf die Römer übergegangen. Die Araber haben das, was sie haben, von Mohammed erhalten. Mohammed führte die Wissenschaft ein, die nur von den Gesetzen des physischen Planes durchzogen ist. Die christlichen Mönche bekamen Anregungen von den Mauren. Zwar wurden die Mauren durch politische Macht zurückgeschlagen, aber der Monotheismus, der eine Vertiefung der physischen Wissenschaft mit sich bringt, ist durch die Mauren nach Europa gekommen und hat zu einer Reinigung des Christentums von allem Heidnischen geführt.
[ 8 ] Die griechische Macht ist von Rom abgelöst worden, aber die griechische Bildung ist auf die Römer übergegangen. Die Araber haben das, was sie haben, von Mohammed erhalten. Mohammed führte die Wissenschaft ein, die nur von den Gesetzen des physischen Planes durchzogen ist. Die christlichen Mönche bekamen Anregungen von den Mauren. Zwar wurden die Mauren durch politische Macht zurückgeschlagen, aber der Monotheismus, der eine Vertiefung der physischen Wissenschaft mit sich bringt, ist durch die Mauren nach Europa gekommen und hat zu einer Reinigung des Christentums von allem Heidnischen geführt.
[ 9 ] Durch das Christentum wurde das Gefühlsleben der Menschen bis zum Kama-Manas hingeführt. Durch den Mohammedanismus wurde der Verstand, der Geist, heruntergeführt vom spirituellem Leben zum abstrakten Auffassen der rein physischen Gesetze. Durch verschiedene Stufen mußte diese physische Wissenschaft gehen, um die Stufe, die sie jetzt einnimmt, sich zu erarbeiten. Sie mußte durch die Wissenschaft der Vedenpriester und alle folgenden Stufen hindurchgehen bis zu den Errungenschaften unser heutigen Zeit. Schon bei den Atlantiern war manches davon erreicht, wenn auch durch psychische Kräfte. Seit der atlantischen Zeit hat sich dieses Hinlenken auf physische Gesetze vorbereitet.
[ 9 ] Durch das Christentum wurde das Gefühlsleben der Menschen bis zum Kama-Manas hingeführt. Durch den Mohammedanismus wurde der Verstand, der Geist, heruntergeführt vom spirituellem Leben zum abstrakten Auffassen der rein physischen Gesetze. Durch verschiedene Stufen mußte diese physische Wissenschaft gehen, um die Stufe, die sie jetzt einnimmt, sich zu erarbeiten. Sie mußte durch die Wissenschaft der Vedenpriester und alle folgenden Stufen hindurchgehen bis zu den Errungenschaften unser heutigen Zeit. Schon bei den Atlantiern war manches davon erreicht, wenn auch durch psychische Kräfte. Seit der atlantischen Zeit hat sich dieses Hinlenken auf physische Gesetze vorbereitet.
[ 10 ] Die Chinesen sind ein Rest der atlantischen Rasse der Mongolen. Wenn wir bei den Chinesen das Wort TAO hören, so ist das für uns etwas schwer Verständliches. Die damaligen Mongolen hatten einen Monotheismus ausgebildet, der bis zur psychischen Greifbarkeit, bis zum Fühlen des Geistigen ging, und wenn der alte Chinese, der alte Mongole, das Wort TAO aussprach, so fühlte er das beim Aussprechen. TAO ist nicht «der Weg», wie das gewöhnlich übersetzt wird, es ist die Grundkraft, durch die der Atlantier noch die Pflanzen verwandeln konnte, durch die er seine merkwürdigen Luftschiffe in Bewegung setzen konnte. Diese Grundkraft, die man auch «Vril» nennt, hat der Atlantier überall genutzt, und er nannte sie seinen Gott. Er fühlte diese Kraft in sich, sie war ihm «der Weg und das Ziel». Daher hat jeder Mongole sich als ein Werkzeug in der Hand der großen Vril-Kraft betrachtet.
[ 10 ] Die Chinesen sind ein Rest der atlantischen Rasse der Mongolen. Wenn wir bei den Chinesen das Wort TAO hören, so ist das für uns etwas schwer Verständliches. Die damaligen Mongolen hatten einen Monotheismus ausgebildet, der bis zur psychischen Greifbarkeit, bis zum Fühlen des Geistigen ging, und wenn der alte Chinese, der alte Mongole, das Wort TAO aussprach, so fühlte er das beim Aussprechen. TAO ist nicht «der Weg», wie das gewöhnlich übersetzt wird, es ist die Grundkraft, durch die der Atlantier noch die Pflanzen verwandeln konnte, durch die er seine merkwürdigen Luftschiffe in Bewegung setzen konnte. Diese Grundkraft, die man auch «Vril» nennt, hat der Atlantier überall genutzt, und er nannte sie seinen Gott. Er fühlte diese Kraft in sich, sie war ihm «der Weg und das Ziel». Daher hat jeder Mongole sich als ein Werkzeug in der Hand der großen Vril-Kraft betrachtet.
[ 11 ] Dieser Monotheismus der Atlantier ist geblieben bei denjenigen Rassen, welche die große Flut überlebt haben. Von dieser Religionsform, die aber noch geistig war, ging die fünfte Wurzelrasse aus. Diese alten spirituellen Religionsformen der Anbetung eines einheitlichen Gottes arteten aber nach und nach zum Polytheismus aus. Der Monotheismus war nur noch bei den höchstentwickelten Priestern vorhanden. Am Anfange des Christentums verhielten sich die Mönche schlau: Baldur, so sagten sie, sei in Palästina Mensch geworden. - In den frühen Jahrhunderten würde man ein mit Heidnischem bunt gemischtes Christentum gefunden haben, auch noch im arianischen Christentum. Diese Entwicklung erfolgte in der Zeit, als ein besonders lebhaftes Aufglimmen des religiösen Gefühls in den alten mongolischen Rassen durch hochentwickelte Schamanen veranlaßt wurde. Wir sehen als Reaktion auf den Polytheismus einerseits das Heraufkommen einer neuen Einheitsreligion in Arabien durch Mohammed. Auf der anderen Seite sehen wir, etwas früher, sich erheben einen initiierten Schamanen in seinem TAO-Bewußtsein, der sich zum Rächer macht gegenüber denjenigen, die abgefallen sind von der alten monotheistischen Gottesidee. Attila wurde «Gottesgeißel» genannt. Wir sehen ringsum in seinem Reich die von ihm abgesetzten Fürsten in Pracht und Prunk leben, er aber, der Schamane, lebt in größter Einfachheit. Von ihm wird gesagt, daß seine Augen glühten und der Erdball erzitterte, wenn er sein Schwert erhob. Dieser große Initiierte hätte seine volle Berechtigung gehabt in der atlantischen Zeit; in unserer heutigen Zeit würde er sich ausnehmen wie ein Verbrecher. Dieselbe Kraft, die zu ihrer Zeit Ausdruck des göttlichen Feuers ist, erscheint in einer anderen Zeitperiode als göttlicher Zorn. Warum geschieht so etwas? Es ist nötig, um überhaupt eine Weiterentwicklung möglich zu machen. Wenn die Entwicklung weitergebracht werden soll, müssen sich - vom höheren Plan aus gesehen - die einzelnen Fäden wieder harmonisch ineinanderschließen.
[ 11 ] Dieser Monotheismus der Atlantier ist geblieben bei denjenigen Rassen, welche die große Flut überlebt haben. Von dieser Religionsform, die aber noch geistig war, ging die fünfte Wurzelrasse aus. Diese alten spirituellen Religionsformen der Anbetung eines einheitlichen Gottes arteten aber nach und nach zum Polytheismus aus. Der Monotheismus war nur noch bei den höchstentwickelten Priestern vorhanden. Am Anfange des Christentums verhielten sich die Mönche schlau: Baldur, so sagten sie, sei in Palästina Mensch geworden. - In den frühen Jahrhunderten würde man ein mit Heidnischem bunt gemischtes Christentum gefunden haben, auch noch im arianischen Christentum. Diese Entwicklung erfolgte in der Zeit, als ein besonders lebhaftes Aufglimmen des religiösen Gefühls in den alten mongolischen Rassen durch hochentwickelte Schamanen veranlaßt wurde. Wir sehen als Reaktion auf den Polytheismus einerseits das Heraufkommen einer neuen Einheitsreligion in Arabien durch Mohammed. Auf der anderen Seite sehen wir, etwas früher, sich erheben einen initiierten Schamanen in seinem TAO-Bewußtsein, der sich zum Rächer macht gegenüber denjenigen, die abgefallen sind von der alten monotheistischen Gottesidee. Attila wurde «Gottesgeißel» genannt. Wir sehen ringsum in seinem Reich die von ihm abgesetzten Fürsten in Pracht und Prunk leben, er aber, der Schamane, lebt in größter Einfachheit. Von ihm wird gesagt, daß seine Augen glühten und der Erdball erzitterte, wenn er sein Schwert erhob. Dieser große Initiierte hätte seine volle Berechtigung gehabt in der atlantischen Zeit; in unserer heutigen Zeit würde er sich ausnehmen wie ein Verbrecher. Dieselbe Kraft, die zu ihrer Zeit Ausdruck des göttlichen Feuers ist, erscheint in einer anderen Zeitperiode als göttlicher Zorn. Warum geschieht so etwas? Es ist nötig, um überhaupt eine Weiterentwicklung möglich zu machen. Wenn die Entwicklung weitergebracht werden soll, müssen sich - vom höheren Plan aus gesehen - die einzelnen Fäden wieder harmonisch ineinanderschließen.
[ 12 ] Wir hatten auch von den Druidenpriestern gesprochen, die das Volk durch Märchen und Mythen belehrt hatten. Sie waren zugleich Heiler, Priester, Astrologen; sie hatten inspirierte Kenntnisse. Als das keltische Element abgelöst wurde von den germanischen Stämmen, trat auch der Glaube an die alte Form der Inspiration zurück. Dem Mann wurde die Eroberung des physischen Plans anvertraut; er wurde Krieger. Die intuitive und produktive Kraft tritt uns im Weiblichen entgegen. Die Frau wurde Priesterin, die zu gleicher Zeit Heilerin war, zum Beispiel die Weleda. Alle Heilkunst war damals in den Händen der Frau; der Mann wurde hinausgedrängt auf den äußeren, physischen Plan. Auch in der Zeit der Merowinger und Karolinger treffen wir dies noch an. Erst durch die von den Mönchen bei den Mauren erlernte Wissenschaft wurde dann das spirituelle Element immer mehr verdrängt. Und vom 16. bis zum 19. Jahrhundert nahm die materielle Denkweise immer mehr zu. Die psychischen Heiler weichen; sie kommen in Mißkredit und werden als Zauberer oder Hexen verachtet. Damit hängt zusammen der Verlust der Fähigkeit, überhaupt mit psychischen Mitteln heilend zu wirken; die Heilung auf diesem Wege ist nicht mehr so wirksam. Paracelsus besaß diese Fähigkeiten noch vollkommen.
[ 12 ] Wir hatten auch von den Druidenpriestern gesprochen, die das Volk durch Märchen und Mythen belehrt hatten. Sie waren zugleich Heiler, Priester, Astrologen; sie hatten inspirierte Kenntnisse. Als das keltische Element abgelöst wurde von den germanischen Stämmen, trat auch der Glaube an die alte Form der Inspiration zurück. Dem Mann wurde die Eroberung des physischen Plans anvertraut; er wurde Krieger. Die intuitive und produktive Kraft tritt uns im Weiblichen entgegen. Die Frau wurde Priesterin, die zu gleicher Zeit Heilerin war, zum Beispiel die Weleda. Alle Heilkunst war damals in den Händen der Frau; der Mann wurde hinausgedrängt auf den äußeren, physischen Plan. Auch in der Zeit der Merowinger und Karolinger treffen wir dies noch an. Erst durch die von den Mönchen bei den Mauren erlernte Wissenschaft wurde dann das spirituelle Element immer mehr verdrängt. Und vom 16. bis zum 19. Jahrhundert nahm die materielle Denkweise immer mehr zu. Die psychischen Heiler weichen; sie kommen in Mißkredit und werden als Zauberer oder Hexen verachtet. Damit hängt zusammen der Verlust der Fähigkeit, überhaupt mit psychischen Mitteln heilend zu wirken; die Heilung auf diesem Wege ist nicht mehr so wirksam. Paracelsus besaß diese Fähigkeiten noch vollkommen.
[ 13 ] Das hängt zusammen mit dem Übergang der Führung der Menschheit von einem Dhyan Chohan höherer Art zu einem anderen Dhyan Chohan. Den heilenden Dhyan Chohan nennt die christliche Esoterik «heiliger Michael», das ist der Erzengel, welcher den psychischen Idealismus des Menschen lenkt. Der Mensch wird erst dadurch frei, daß er sich bekanntmacht damit, daß alles, was auf dem physischen Plane passiert, von höheren Kräften bewirkt ist. Er muß in ein Schülerverhältnis zu dem Erzengel Michael kommen.
[ 13 ] Das hängt zusammen mit dem Übergang der Führung der Menschheit von einem Dhyan Chohan höherer Art zu einem anderen Dhyan Chohan. Den heilenden Dhyan Chohan nennt die christliche Esoterik «heiliger Michael», das ist der Erzengel, welcher den psychischen Idealismus des Menschen lenkt. Der Mensch wird erst dadurch frei, daß er sich bekanntmacht damit, daß alles, was auf dem physischen Plane passiert, von höheren Kräften bewirkt ist. Er muß in ein Schülerverhältnis zu dem Erzengel Michael kommen.
[ 14 ] Zwei Wesenheiten spielten im Alten Testament eine Rolle: Der führende Geist; er ist harmonisch. Disharmonisch ist Beelzebub, auch ein Dhyan Chohan - er ist der Führer aller Disharmonie auf dem physischen Plan; ihn muß man verstehen, um zu wissen, warum eine Form zerstörend auf die andere wirken kann. Seit dem 16. Jahrhundert sind die Scharen des Beelzebub gegenüber den Scharen des Michael ins Übergewicht gekommen. Mammon ist der Gott der Hindernisse, welcher den Menschen zurückhält, seinen geraden Weg zu verfolgen. Es wäre deplaciert, wenn sich das fortsetzen würde in das nächste Jahrhundert.
[ 14 ] Zwei Wesenheiten spielten im Alten Testament eine Rolle: Der führende Geist; er ist harmonisch. Disharmonisch ist Beelzebub, auch ein Dhyan Chohan - er ist der Führer aller Disharmonie auf dem physischen Plan; ihn muß man verstehen, um zu wissen, warum eine Form zerstörend auf die andere wirken kann. Seit dem 16. Jahrhundert sind die Scharen des Beelzebub gegenüber den Scharen des Michael ins Übergewicht gekommen. Mammon ist der Gott der Hindernisse, welcher den Menschen zurückhält, seinen geraden Weg zu verfolgen. Es wäre deplaciert, wenn sich das fortsetzen würde in das nächste Jahrhundert.
[ 15 ] Alle physischen Ereignisse sind Schatten übersinnlicher Ereignisse. Der Kampf zwischen den spirituellen Kräften und dem Materialismus ist ein Widerschein des Kampfes zwischen den Scharen des Beelzebub und des Mammon gegen Michael. Dieser Kampf mußte erst ausgefochten werden auf höheren Planen; er ist dort vor dreißig Jahren entschieden worden für Michael, und der jetzige Kampf hier auf dem physischen Plan ist davon ein Widerschein. Oben ist der Kampf entschieden, für den einzelnen Menschen aber ist der Kampf noch nicht ausgefochten. Wenn die Menschen von heute ihm nicht gewachsen sind, müssen wir alle untergehen und neue Menschen müßten kommen. Damit ist der Weg gezeigt, die Stelle, an der der einzelne Mensch heute einzutreten hat.
[ 15 ] Alle physischen Ereignisse sind Schatten übersinnlicher Ereignisse. Der Kampf zwischen den spirituellen Kräften und dem Materialismus ist ein Widerschein des Kampfes zwischen den Scharen des Beelzebub und des Mammon gegen Michael. Dieser Kampf mußte erst ausgefochten werden auf höheren Planen; er ist dort vor dreißig Jahren entschieden worden für Michael, und der jetzige Kampf hier auf dem physischen Plan ist davon ein Widerschein. Oben ist der Kampf entschieden, für den einzelnen Menschen aber ist der Kampf noch nicht ausgefochten. Wenn die Menschen von heute ihm nicht gewachsen sind, müssen wir alle untergehen und neue Menschen müßten kommen. Damit ist der Weg gezeigt, die Stelle, an der der einzelne Mensch heute einzutreten hat.
