Basic Elements of Esotericism
GA 93a
9 October 1905, Berlin
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Grundelemente der Esoterik, 4th ed.
XIV
XIV
[ 1 ] Wir wollen heute sprechen über den Aufenthalt des Menschen im Devachan zwischen zwei Inkarnationen.
[ 1 ] Wir wollen heute sprechen über den Aufenthalt des Menschen im Devachan zwischen zwei Inkarnationen.
[ 2 ] Immer wieder müssen wir uns dabei klarmachen, daß der Aufenthalt des Menschen im Devachan nicht irgendwo anders ist als da, wo wir sonst auch sind. Denn Devachan, die astrale und die physische Welt sind durchaus drei ineinandergeschobene Welten. Die richtigste Vorstellung vom Devachan kann man sich machen, wenn man sich die Welt der elektrischen Kräfte denkt, bevor die Menschen die Elektrizität entdeckt haben. Davor schon war alles in der physischen Welt enthalten, nur war es damals eine okkulte Welt. Alles was okkult ist, wird einst entdeckt. Der Unterschied zwischen dem Leben im Devachan und demjenigen in der physischen Welt ist der, daß der Mensch in seinem gegenwärtigen Zyklus mit Organen ausgerüstet ist, die ihn befähigen, die physische Welt zu schauen, aber nicht mit Organen, die ihn befähigen, die Erscheinungen des Devachans zu schauen.
[ 2 ] Immer wieder müssen wir uns dabei klarmachen, daß der Aufenthalt des Menschen im Devachan nicht irgendwo anders ist als da, wo wir sonst auch sind. Denn Devachan, die astrale und die physische Welt sind durchaus drei ineinandergeschobene Welten. Die richtigste Vorstellung vom Devachan kann man sich machen, wenn man sich die Welt der elektrischen Kräfte denkt, bevor die Menschen die Elektrizität entdeckt haben. Davor schon war alles in der physischen Welt enthalten, nur war es damals eine okkulte Welt. Alles was okkult ist, wird einst entdeckt. Der Unterschied zwischen dem Leben im Devachan und demjenigen in der physischen Welt ist der, daß der Mensch in seinem gegenwärtigen Zyklus mit Organen ausgerüstet ist, die ihn befähigen, die physische Welt zu schauen, aber nicht mit Organen, die ihn befähigen, die Erscheinungen des Devachans zu schauen.
[ 3 ] Versetzen wir uns in die Seele eines Menschen, der sich zwischen zwei Inkarnationen befindet. Er hat den physischen Leib den allgemeinen Kräften übergeben und auch den Ätherleib wieder an die Lebenskräfte abgegeben. Ferner hat er den Teil des Astralleibes wieder zurückgegeben, in den er noch nicht selbst hineingearbeitet hat. Dann befindet er sich im Devachan. Er hat als seinen eigenen Besitz nicht mehr das, was die Götter in seinen Äther- und seinen Astralleib hineingearbeitet hatten; alles das ist abgeworfen. Nur was er selbst sich während vieler Lebensläufe erarbeitet hat, ist jetzt sein Besitztum. Das ist ihm auch eigen im Devachan. Alles was der Mensch in der physischen Welt getrieben hat, dient dazu, ihn im Devachan immer bewußter und bewußter zu machen.
[ 3 ] Versetzen wir uns in die Seele eines Menschen, der sich zwischen zwei Inkarnationen befindet. Er hat den physischen Leib den allgemeinen Kräften übergeben und auch den Ätherleib wieder an die Lebenskräfte abgegeben. Ferner hat er den Teil des Astralleibes wieder zurückgegeben, in den er noch nicht selbst hineingearbeitet hat. Dann befindet er sich im Devachan. Er hat als seinen eigenen Besitz nicht mehr das, was die Götter in seinen Äther- und seinen Astralleib hineingearbeitet hatten; alles das ist abgeworfen. Nur was er selbst sich während vieler Lebensläufe erarbeitet hat, ist jetzt sein Besitztum. Das ist ihm auch eigen im Devachan. Alles was der Mensch in der physischen Welt getrieben hat, dient dazu, ihn im Devachan immer bewußter und bewußter zu machen.
[ 4 ] Nehmen wir das Verhältnis eines Menschen zu einem anderen. Es kann so sein, daß es durch die bloße Natur bedingt ist; zum Beispiel das Verhältnis zwischen Geschwistern, die einfach durch die natürlichen Verhältnisse zusammengekommen sind. Es ist aber nur teilweise natürlich, denn fortwährend leben sich Moralisches und Intellektuelles in das Natürliche hinein. Der Mensch ist durch sein Karma in eine bestimmte Familie hineingeboren; doch ist nicht alles karmisch bedingt. Das natürliche Verhältnis ohne alle Beimischung haben wir bei den Tieren. Bei den Menschen ist es immer auch ein moralisches Verhältnis durch Karma, Nun kann das Verhältnis zwischen zwei Menschen aber auch bestehen, ohne daß es von der Natur bedingt ist. Zum Beispiel kann sich eine intime Freundschaft zwischen zwei Freunden oder Freundinnen über äußere Hindernisse hinweg anknüpfen. Stellen wir uns ein solches Verhältnis dadurch etwas radikal vor, daß wir annehmen, die Freunde seien sich anfangs etwas unsympathisch gewesen und hätten sich dann gefunden auf rein intellektueller und moralischer Grundlage, von Seele zu Seele. Dieses Verhältnis stellen wir dem natürlichen zwischen zwei Geschwistern gegenüber. Bei dem Verhältnis von Seele zu Seele haben wir nun ein mächtiges Mittel, devachanische Organe auszubilden. Durch nichts werden jetzt devachanische Organe leichter entwickelt als durch solche Verhältnisse. Ein solches Verhältnis ist unbewußt ein devachanisches.
[ 4 ] Nehmen wir das Verhältnis eines Menschen zu einem anderen. Es kann so sein, daß es durch die bloße Natur bedingt ist; zum Beispiel das Verhältnis zwischen Geschwistern, die einfach durch die natürlichen Verhältnisse zusammengekommen sind. Es ist aber nur teilweise natürlich, denn fortwährend leben sich Moralisches und Intellektuelles in das Natürliche hinein. Der Mensch ist durch sein Karma in eine bestimmte Familie hineingeboren; doch ist nicht alles karmisch bedingt. Das natürliche Verhältnis ohne alle Beimischung haben wir bei den Tieren. Bei den Menschen ist es immer auch ein moralisches Verhältnis durch Karma, Nun kann das Verhältnis zwischen zwei Menschen aber auch bestehen, ohne daß es von der Natur bedingt ist. Zum Beispiel kann sich eine intime Freundschaft zwischen zwei Freunden oder Freundinnen über äußere Hindernisse hinweg anknüpfen. Stellen wir uns ein solches Verhältnis dadurch etwas radikal vor, daß wir annehmen, die Freunde seien sich anfangs etwas unsympathisch gewesen und hätten sich dann gefunden auf rein intellektueller und moralischer Grundlage, von Seele zu Seele. Dieses Verhältnis stellen wir dem natürlichen zwischen zwei Geschwistern gegenüber. Bei dem Verhältnis von Seele zu Seele haben wir nun ein mächtiges Mittel, devachanische Organe auszubilden. Durch nichts werden jetzt devachanische Organe leichter entwickelt als durch solche Verhältnisse. Ein solches Verhältnis ist unbewußt ein devachanisches.
[ 5 ] Was der Mensch gegenwärtig an seelischer Fähigkeit entwickelt in rein seelischer Freundschaft, das ist im Devachan Weisheit, die Möglichkeit, das Geistige in der Tat zu erfahren. In dem Maße, wie der Mensch sich in solche Beziehungen hineinlebt, ist er gut vorbereitet für Devachan. Wenn er seelische Verhältnisse nicht anknüpfen kann, ist er unvorbereitet für Devachan; denn wie sich einem Blinden die Farbe entzieht, so entzieht sich ihm dann das Seelische. Inwieweit der Mensch rein seelische Beziehungen pflegt, wachsen ihm Augen für Devachan. So daß der Satz gilt: Wer sich hier im Leben des Geistes bewegt, wird drüben ebensoviel vom Geiste wahrnehmen, als er sich hier durch seine Tätigkeit erworben hat. Daher die unendliche Wichtigkeit des Lebens auf dem physischen Plane. Es gibt für die menschliche Evolution kein anderes Mittel, um die Organe für das Devachan zu wecken, als die geistige Tätigkeit auf dem physischen Plane. Alles das ist schöpferisch und kommt uns als devachanische Sinnesorgane zurück für die devachanische Welt. Es gibt als Vorbereitung nichts Besseres, als eine rein seelische Beziehung zu Menschen zu haben, eine solche Beziehung, die ursprünglich gar keine natürliche Grundlage hat.
[ 5 ] Was der Mensch gegenwärtig an seelischer Fähigkeit entwickelt in rein seelischer Freundschaft, das ist im Devachan Weisheit, die Möglichkeit, das Geistige in der Tat zu erfahren. In dem Maße, wie der Mensch sich in solche Beziehungen hineinlebt, ist er gut vorbereitet für Devachan. Wenn er seelische Verhältnisse nicht anknüpfen kann, ist er unvorbereitet für Devachan; denn wie sich einem Blinden die Farbe entzieht, so entzieht sich ihm dann das Seelische. Inwieweit der Mensch rein seelische Beziehungen pflegt, wachsen ihm Augen für Devachan. So daß der Satz gilt: Wer sich hier im Leben des Geistes bewegt, wird drüben ebensoviel vom Geiste wahrnehmen, als er sich hier durch seine Tätigkeit erworben hat. Daher die unendliche Wichtigkeit des Lebens auf dem physischen Plane. Es gibt für die menschliche Evolution kein anderes Mittel, um die Organe für das Devachan zu wecken, als die geistige Tätigkeit auf dem physischen Plane. Alles das ist schöpferisch und kommt uns als devachanische Sinnesorgane zurück für die devachanische Welt. Es gibt als Vorbereitung nichts Besseres, als eine rein seelische Beziehung zu Menschen zu haben, eine solche Beziehung, die ursprünglich gar keine natürliche Grundlage hat.
[ 6 ] Darum auch sollen Menschen in Zweigen zusammengeführt werden, um ganz geistige Verhältnisse zu knüpfen. Die Meister wollen dadurch Leben in den Strom der Menschheit hineingießen. Was im Zweige mit der richtigen Gesinnung geschieht, bedeutet für alle Teilnehmer die Öffnung eines geistigen Auges im Devachan. Man sieht dort dann alles dasjenige, was auf gleicher Stufe steht mit dem, was man hier angeknüpft hat. Hat man auf dem physischen Plane eine geistige Beziehung angeknüpft, so gehört diese durchaus zu den Dingen, die nach dem Tode erhalten bleiben. Diese gehört nach dem Tode noch ebenso dem Gestorbenen wie dem Überlebenden. Derjenige, der drüben ist, bleibt in denselben Beziehungen, durch dieselben Bande verknüpft mit dem, der noch da ist. Der Gestorbene ist sich dieses geistigen Verhältnisses sogar in viel stärkerem Maße bewußt.
[ 6 ] Darum auch sollen Menschen in Zweigen zusammengeführt werden, um ganz geistige Verhältnisse zu knüpfen. Die Meister wollen dadurch Leben in den Strom der Menschheit hineingießen. Was im Zweige mit der richtigen Gesinnung geschieht, bedeutet für alle Teilnehmer die Öffnung eines geistigen Auges im Devachan. Man sieht dort dann alles dasjenige, was auf gleicher Stufe steht mit dem, was man hier angeknüpft hat. Hat man auf dem physischen Plane eine geistige Beziehung angeknüpft, so gehört diese durchaus zu den Dingen, die nach dem Tode erhalten bleiben. Diese gehört nach dem Tode noch ebenso dem Gestorbenen wie dem Überlebenden. Derjenige, der drüben ist, bleibt in denselben Beziehungen, durch dieselben Bande verknüpft mit dem, der noch da ist. Der Gestorbene ist sich dieses geistigen Verhältnisses sogar in viel stärkerem Maße bewußt.
[ 7 ] Man erzieht sich auf diese Weise zum Devachan. Der Gestorbene bleibt mit seinen Lieben nach dem Tode in Beziehung. Die früheren Beziehungen werden zu Ursachen, um im Devachan Wirkungen zu erzeugen. Darum nennt man die devachanische Welt die Welt der Wirkungen und die physische Welt die Welt der Ursachen. Niemals kann der Mensch seine höheren Organe anders bilden, als indem er die Ursachen zu diesen Organen auf dem physischen Plane sät. Zu diesem Zwecke ist der Mensch auf den physischen Plan versetzt. Was das vielgesagte Wort «das Sondersein aufheben» bedeutet, wird uns nun klar werden. Ehe wir zum physischen Dasein heruntergestiegen sind, haben wir mit einem Inhalt des Astralkörpers gelebt, der von einem Deva bewirkt ist. Früher wurde im Menschen Sympathie und Antipathie von den Devas angeregt, er war nicht selbst verantwortlich. Dann sagte sich der Mensch auf der folgenden Stufe: Jetzt bin ich in die physische Welt eingetreten als ein Wesen, das sich selbst zurechtfinden muß. Früher habe ich das Wort «Ich» gar nicht aussprechen können; jetzt bin ich erst ein Sonderwesen für mich selbst geworden. Früher war ich zwar auch ein Sonderwesen, aber Glied eines devachanischen Wesens. Auf dem physischen Plane bin ich ein Sonderwesen für mich, ein Ich, weil ich eingeschlossen bin in den physischen Körper.
[ 7 ] Man erzieht sich auf diese Weise zum Devachan. Der Gestorbene bleibt mit seinen Lieben nach dem Tode in Beziehung. Die früheren Beziehungen werden zu Ursachen, um im Devachan Wirkungen zu erzeugen. Darum nennt man die devachanische Welt die Welt der Wirkungen und die physische Welt die Welt der Ursachen. Niemals kann der Mensch seine höheren Organe anders bilden, als indem er die Ursachen zu diesen Organen auf dem physischen Plane sät. Zu diesem Zwecke ist der Mensch auf den physischen Plan versetzt. Was das vielgesagte Wort «das Sondersein aufheben» bedeutet, wird uns nun klar werden. Ehe wir zum physischen Dasein heruntergestiegen sind, haben wir mit einem Inhalt des Astralkörpers gelebt, der von einem Deva bewirkt ist. Früher wurde im Menschen Sympathie und Antipathie von den Devas angeregt, er war nicht selbst verantwortlich. Dann sagte sich der Mensch auf der folgenden Stufe: Jetzt bin ich in die physische Welt eingetreten als ein Wesen, das sich selbst zurechtfinden muß. Früher habe ich das Wort «Ich» gar nicht aussprechen können; jetzt bin ich erst ein Sonderwesen für mich selbst geworden. Früher war ich zwar auch ein Sonderwesen, aber Glied eines devachanischen Wesens. Auf dem physischen Plane bin ich ein Sonderwesen für mich, ein Ich, weil ich eingeschlossen bin in den physischen Körper.
[ 8 ] Die höheren Körper fließen ineinander; zum Beispiel ist Atma in Wahrheit bei der ganzen Menschheit nur eines, wie eine gemeinschaftliche Atmosphäre. Doch ist das Atma des einzelnen Menschen so zu fassen, wie wenn sich jeder ein Stück für sich aus dem allgemeinen Atma herausschneidet, so daß gleichsam Einschnitte darin gemacht werden. Aber diese Sonderheit müssen wir überwinden. Das tun wir, indem wir menschliche Beziehungen rein seelischer Art anknüpfen. Dadurch heben wir das Sondersein auf und erkennen die Einheit des Atma in allen. Indem ich solche menschliche Beziehungen anknüpfe, erwecke ich Sympathien in mir selbst. Ich übernehme da die Arbeit, mich selbstlos dem Weltenplane einzufügen. Dadurch erwacht im Menschen das Göttliche. Das ist der Zweck des Hinausschauens in die Welt.
[ 8 ] Die höheren Körper fließen ineinander; zum Beispiel ist Atma in Wahrheit bei der ganzen Menschheit nur eines, wie eine gemeinschaftliche Atmosphäre. Doch ist das Atma des einzelnen Menschen so zu fassen, wie wenn sich jeder ein Stück für sich aus dem allgemeinen Atma herausschneidet, so daß gleichsam Einschnitte darin gemacht werden. Aber diese Sonderheit müssen wir überwinden. Das tun wir, indem wir menschliche Beziehungen rein seelischer Art anknüpfen. Dadurch heben wir das Sondersein auf und erkennen die Einheit des Atma in allen. Indem ich solche menschliche Beziehungen anknüpfe, erwecke ich Sympathien in mir selbst. Ich übernehme da die Arbeit, mich selbstlos dem Weltenplane einzufügen. Dadurch erwacht im Menschen das Göttliche. Das ist der Zweck des Hinausschauens in die Welt.
[ 9 ] Wir sind heute umstellt mit der physischen Wirklichkeit, mit Sonne, Mond und Sternen. Was im alten Mondendasein den Menschen von außen umgab, das hat er heute in sich. Die Kräfte des Mondes leben heute im Menschen selbst. Wäre der Mensch nicht auf dem Monde gewesen, so hätte er diese Kräfte nicht. Deshalb nennt die ägyptische Geheimlehre im Esoterischen den Mond die Isis, die Göttin aller Fruchtbarkeit. Die Isis ist die Seele des Mondes, die Vorgängerin der Erde. Da lebten rundherum alle die Kräfte, die jetzt in den Pflanzen und Tieren leben zum Zwecke der Fortpflanzung. So wie jetzt Feuer, chemische Kräfte, Magnetismus und so weiter um uns herum sind und die Erde umgeben, so umgaben den Mond die Kräfte, die im Menschen, in Tieren und Pflanzen jetzt Fortpflanzungskräfte sind. Die jetzigen die Erde umgebenden Kräfte werden in Zukunft eine gesonderte Rolle spielen im Menschen. Was heute zwischen Mann und Weib wirkt, waren damals auf dem Monde äußere physische Kräfte wie heute Eruptionen von Vulkanen. Diese Kräfte umgaben den Menschen während des Mondendaseins und er sog sie ein durch seine Mondensinne, um sie jetzt zu evolvieren. Was der Mensch auf dem Monde involviert hatte, kam auf der Erde als Evolution heraus. Was der Mensch nach der lemurischen Zeit als sexuelle Kraft herausgegliedert hat, das ist Isis, die Seele des Mondes, die jetzt im Menschen weiterlebt. Das ist die Verwandtschaft zwischen dem Menschen und dem heutigen Monde. Er hat bei dem Menschen seine Seele gelassen und ist deshalb selbst zur Schlacke geworden.
[ 9 ] Wir sind heute umstellt mit der physischen Wirklichkeit, mit Sonne, Mond und Sternen. Was im alten Mondendasein den Menschen von außen umgab, das hat er heute in sich. Die Kräfte des Mondes leben heute im Menschen selbst. Wäre der Mensch nicht auf dem Monde gewesen, so hätte er diese Kräfte nicht. Deshalb nennt die ägyptische Geheimlehre im Esoterischen den Mond die Isis, die Göttin aller Fruchtbarkeit. Die Isis ist die Seele des Mondes, die Vorgängerin der Erde. Da lebten rundherum alle die Kräfte, die jetzt in den Pflanzen und Tieren leben zum Zwecke der Fortpflanzung. So wie jetzt Feuer, chemische Kräfte, Magnetismus und so weiter um uns herum sind und die Erde umgeben, so umgaben den Mond die Kräfte, die im Menschen, in Tieren und Pflanzen jetzt Fortpflanzungskräfte sind. Die jetzigen die Erde umgebenden Kräfte werden in Zukunft eine gesonderte Rolle spielen im Menschen. Was heute zwischen Mann und Weib wirkt, waren damals auf dem Monde äußere physische Kräfte wie heute Eruptionen von Vulkanen. Diese Kräfte umgaben den Menschen während des Mondendaseins und er sog sie ein durch seine Mondensinne, um sie jetzt zu evolvieren. Was der Mensch auf dem Monde involviert hatte, kam auf der Erde als Evolution heraus. Was der Mensch nach der lemurischen Zeit als sexuelle Kraft herausgegliedert hat, das ist Isis, die Seele des Mondes, die jetzt im Menschen weiterlebt. Das ist die Verwandtschaft zwischen dem Menschen und dem heutigen Monde. Er hat bei dem Menschen seine Seele gelassen und ist deshalb selbst zur Schlacke geworden.
[ 10 ] Während wir auf der Erde Erfahrungen machen, sammeln wir die Kräfte, die auf dem nächsten Planeten unsere eigenen sein werden. Was wir jetzt erfahren im Devachan, das sind die vorbereitenden Stadien für die nächsten Zeiten. Wie der Mensch heute zum Monde hinaufblickt und sich sagt: Der hat uns die Reproduktionskräfte gegeben - so wird der Mensch künftig auch auf einen Mond sehen, der aus unserer jetzigen physischen Erde entstehen und als eine entseelte Schlacke den zukünftigen Jupiter umkreisen wird. Der Mensch wird auf dem Jupiter neue Kräfte entwickeln, die er heute auf der Erde als Licht und Wärme, als alle physischen Wahrnehmungen aufnimmt. Er wird später alles ausstrahlen, was er vorher durch die Sinne wahrgenommen hat. Was er auch immer durch die Seele aufgenommen hat, ist dann alles Wirklichkeit.
[ 10 ] Während wir auf der Erde Erfahrungen machen, sammeln wir die Kräfte, die auf dem nächsten Planeten unsere eigenen sein werden. Was wir jetzt erfahren im Devachan, das sind die vorbereitenden Stadien für die nächsten Zeiten. Wie der Mensch heute zum Monde hinaufblickt und sich sagt: Der hat uns die Reproduktionskräfte gegeben - so wird der Mensch künftig auch auf einen Mond sehen, der aus unserer jetzigen physischen Erde entstehen und als eine entseelte Schlacke den zukünftigen Jupiter umkreisen wird. Der Mensch wird auf dem Jupiter neue Kräfte entwickeln, die er heute auf der Erde als Licht und Wärme, als alle physischen Wahrnehmungen aufnimmt. Er wird später alles ausstrahlen, was er vorher durch die Sinne wahrgenommen hat. Was er auch immer durch die Seele aufgenommen hat, ist dann alles Wirklichkeit.
[ 11 ] So führt uns die theosophische Anschauung nicht dazu, die Welt des physischen Planes zu unterschätzen, sondern zu wissen, daß der Mensch hinausziehen muß auf den physischen Plan, um Erfahrungen zu sammeln, die er später wieder ausstrahlen wird. Die Wärme der Erde, die Sonnenstrahlen, die uns heute zuströmen, werden später aus uns herausstrahlen. So wie aus uns jetzt die Sexualkraft herauskommt, werden dann diese neuen Kräfte herauskommen.
[ 11 ] So führt uns die theosophische Anschauung nicht dazu, die Welt des physischen Planes zu unterschätzen, sondern zu wissen, daß der Mensch hinausziehen muß auf den physischen Plan, um Erfahrungen zu sammeln, die er später wieder ausstrahlen wird. Die Wärme der Erde, die Sonnenstrahlen, die uns heute zuströmen, werden später aus uns herausstrahlen. So wie aus uns jetzt die Sexualkraft herauskommt, werden dann diese neuen Kräfte herauskommen.
[ 12 ] Nun wollen wir uns klarmachen, was die aufeinanderfolgenden Devachanzustände bedeuten. Zunächst ist das Devachan nur kurz. ‚Aber immer mehr und mehr geistige Organe bilden sich im Mentalleibe aus, bis der Mensch zuletzt, wenn er die Weisheit der Erde umfaßt hat, die Organe des devachanischen Leibes ganz ausgestaltet hat. Das wird für alle Menschen eintreten, wenn sämtliche Erdenrunden vollendet sein werden. Dann wird alles Menschenweisheit geworden sein. Wärme und Licht sind dann Weisheit geworden. Zwischen dem Erdenmanvantara und dem nächsten Planeten lebt der Mensch in einem Pralaya. Außen herum ist dann gar nichts; aber alle Kräfte, die der Mensch aus der Erde herausgezogen hat, sind dann in ihm. In einem solchen Lebensabschnitt geht alles Äußere nach innen. Es ist dann alles samenhaft vorhanden und lebt sich hinüber zum nächsten Manvantara. Im Großen ist das ein ähnlicher Zustand, wie wenn wir im Augenblicke des Nachdenkens alles um uns herum vergessen und uns nur erinnern an die Erfahrungen, um sie im Gedächtnis aufzubewahren und später anzuwenden. So erinnert sich im Pralaya die ganze Menschheit an alle Erfahrungen, um sie nachher wieder auszunützen.
[ 12 ] Nun wollen wir uns klarmachen, was die aufeinanderfolgenden Devachanzustände bedeuten. Zunächst ist das Devachan nur kurz. ‚Aber immer mehr und mehr geistige Organe bilden sich im Mentalleibe aus, bis der Mensch zuletzt, wenn er die Weisheit der Erde umfaßt hat, die Organe des devachanischen Leibes ganz ausgestaltet hat. Das wird für alle Menschen eintreten, wenn sämtliche Erdenrunden vollendet sein werden. Dann wird alles Menschenweisheit geworden sein. Wärme und Licht sind dann Weisheit geworden. Zwischen dem Erdenmanvantara und dem nächsten Planeten lebt der Mensch in einem Pralaya. Außen herum ist dann gar nichts; aber alle Kräfte, die der Mensch aus der Erde herausgezogen hat, sind dann in ihm. In einem solchen Lebensabschnitt geht alles Äußere nach innen. Es ist dann alles samenhaft vorhanden und lebt sich hinüber zum nächsten Manvantara. Im Großen ist das ein ähnlicher Zustand, wie wenn wir im Augenblicke des Nachdenkens alles um uns herum vergessen und uns nur erinnern an die Erfahrungen, um sie im Gedächtnis aufzubewahren und später anzuwenden. So erinnert sich im Pralaya die ganze Menschheit an alle Erfahrungen, um sie nachher wieder auszunützen.
[ 13 ] Immer gibt es solche Zwischenzustände, die gleichsam Erinnerungen darstellen, und so ist auch der Devachanzustand ein solcher Zustand der Zwischenheit. Der Eingeweihte sieht schon jetzt diejenigen Tatsachen vor sich, die der Mensch erst nach und nach im Devachanzustand um sich hat. Es ist ein Zustand der Zwischenheit. Alle ähnlichen Zustände sind Zustände der Zwischenheit. Der Eingeweihte schildert die Welt so, wie sie im Devachan, auf der anderen Seite, in der Zwischenheit ist. Wenn er über das Devachan hinaus zu einem noch höheren Zustande kommt, schildert er wieder einen Zwischenzustand.
[ 13 ] Immer gibt es solche Zwischenzustände, die gleichsam Erinnerungen darstellen, und so ist auch der Devachanzustand ein solcher Zustand der Zwischenheit. Der Eingeweihte sieht schon jetzt diejenigen Tatsachen vor sich, die der Mensch erst nach und nach im Devachanzustand um sich hat. Es ist ein Zustand der Zwischenheit. Alle ähnlichen Zustände sind Zustände der Zwischenheit. Der Eingeweihte schildert die Welt so, wie sie im Devachan, auf der anderen Seite, in der Zwischenheit ist. Wenn er über das Devachan hinaus zu einem noch höheren Zustande kommt, schildert er wieder einen Zwischenzustand.
[ 14 ] Die erste Stufe der Einweihung besteht darin, daß der Schüler lernt, durch den Schleier der äußeren Welt hindurch die Welt von der anderen Seite anzusehen. Der Eingeweihte ist heimatlos hier auf der Erde. Er muß sich auf der anderen Seite eine Hütte bauen. Als die Jünger mit Jesus «auf dem Berge waren», wurden sie eingeführt in die devachanische Welt, jenseits von Raum und Zeit; sie bauten sich eine Hütte. Das ist die erste Stufe der Einweihung.
[ 14 ] Die erste Stufe der Einweihung besteht darin, daß der Schüler lernt, durch den Schleier der äußeren Welt hindurch die Welt von der anderen Seite anzusehen. Der Eingeweihte ist heimatlos hier auf der Erde. Er muß sich auf der anderen Seite eine Hütte bauen. Als die Jünger mit Jesus «auf dem Berge waren», wurden sie eingeführt in die devachanische Welt, jenseits von Raum und Zeit; sie bauten sich eine Hütte. Das ist die erste Stufe der Einweihung.
[ 15 ] Auf der zweiten Stufe der Einweihung tritt etwas Ähnliches ein, aber auf einer höheren Stufe. Auf der zweiten Stufe hat der Eingeweihte einen solchen Bewußtseinszustand, der entspricht der Zeit der Zwischenheit zwischen zwei Formzuständen (Globen), einem Pralayazustand, der dann eintritt, wenn alles das erreicht ist, was in dem physischen Formzustande erreicht werden kann und die Erde sich verwandelt in einen sogenannten astralen Formzustand oder Globus.
[ 15 ] Auf der zweiten Stufe der Einweihung tritt etwas Ähnliches ein, aber auf einer höheren Stufe. Auf der zweiten Stufe hat der Eingeweihte einen solchen Bewußtseinszustand, der entspricht der Zeit der Zwischenheit zwischen zwei Formzuständen (Globen), einem Pralayazustand, der dann eintritt, wenn alles das erreicht ist, was in dem physischen Formzustande erreicht werden kann und die Erde sich verwandelt in einen sogenannten astralen Formzustand oder Globus.
[ 16 ] Der dritte Bewußtseinszustand des Eingeweihten ist der Zustand, der der Zwischenheit von zwei Runden entspricht, vom alten Arupaglobus der vorhergehenden Runde bis zum neuen Arupaglobus der folgenden Runde. In dem Pralaya zwischen zwei Runden ist der Eingeweihte in dem Augenblicke, wo er sich in den dritten Zustand erhebt; er ist dann ein Eingeweihter dritten Grades. So können wir begreifen, warum Jesus erst im dritten Stadium seinen Leib dem Christus zur Verfügung stellen konnte. Christus steht über allen Geistern, die in den Runden leben. Der Eingeweihte, der über die Runden sich erhoben hatte, konnte dem Christus seinen Leib zur Verfügung stellen.
[ 16 ] Der dritte Bewußtseinszustand des Eingeweihten ist der Zustand, der der Zwischenheit von zwei Runden entspricht, vom alten Arupaglobus der vorhergehenden Runde bis zum neuen Arupaglobus der folgenden Runde. In dem Pralaya zwischen zwei Runden ist der Eingeweihte in dem Augenblicke, wo er sich in den dritten Zustand erhebt; er ist dann ein Eingeweihter dritten Grades. So können wir begreifen, warum Jesus erst im dritten Stadium seinen Leib dem Christus zur Verfügung stellen konnte. Christus steht über allen Geistern, die in den Runden leben. Der Eingeweihte, der über die Runden sich erhoben hatte, konnte dem Christus seinen Leib zur Verfügung stellen.
[ 17 ] Das menschliche Ich-Bewußtsein sollte durch das Christentum geläutert, geheiligt werden. Christus mußte das selbstische Ich heben, läutern, das sogleich, nachdem es das Selbstbewußtsein erlangt hat, selbstlos stirbt. Das konnte er nur in einem Leibe, der eins geworden war mit... (Lücke im Text.) Daher konnte nur der Eingeweihte der dritten Stufe seinen Leib dem Christus opfern.
[ 17 ] Das menschliche Ich-Bewußtsein sollte durch das Christentum geläutert, geheiligt werden. Christus mußte das selbstische Ich heben, läutern, das sogleich, nachdem es das Selbstbewußtsein erlangt hat, selbstlos stirbt. Das konnte er nur in einem Leibe, der eins geworden war mit... (Lücke im Text.) Daher konnte nur der Eingeweihte der dritten Stufe seinen Leib dem Christus opfern.
[ 18 ] Es ist in unserer Zeit außerordentlich schwer, zu einem völligen Bewußtsein dieser hochentfalteten Zustände zu kommen. Der tiefwissende Subba Row hatte eigenes Wissen; er schildert solche drei Zustände der Chelaschaft.
[ 18 ] Es ist in unserer Zeit außerordentlich schwer, zu einem völligen Bewußtsein dieser hochentfalteten Zustände zu kommen. Der tiefwissende Subba Row hatte eigenes Wissen; er schildert solche drei Zustände der Chelaschaft.
[ 19 ] Den Mond sehen wir als den entseelten Überrest von uns selbst an, und wir selbst haben in uns die Kräfte, die einstmals dem Monde das Leben gaben. Das ist auch die Grundlage für die eigentümlichen, sentimentalen Gefühle der Dichter, die den Mond besingen. Alle dichterischen Empfindungen sind schwache Nachklänge tief im Menschen lebender okkulter Strömungen.
[ 19 ] Den Mond sehen wir als den entseelten Überrest von uns selbst an, und wir selbst haben in uns die Kräfte, die einstmals dem Monde das Leben gaben. Das ist auch die Grundlage für die eigentümlichen, sentimentalen Gefühle der Dichter, die den Mond besingen. Alle dichterischen Empfindungen sind schwache Nachklänge tief im Menschen lebender okkulter Strömungen.
[ 20 ] Nun kann aber ein Wesen verwachsen mit dem, was eigentlich als Schlacke zurückbleiben soll. Es muß von der Erde etwas zurückbleiben, was später das sein soll, was heute der Mond ist. Das muß der Mensch überwinden. Aber der Mensch kann das gern haben, dann verbindet er sich damit. Ein Mensch, der tief verwoben ist mit dem bloß Sinnlichen, dem bloß Triebhaften, der verbindet sich immer mehr mit dem, was Schlacke werden soll. Das wird dann sein, wenn die Zahl 666 erfüllt sein wird, die Zahl des Tieres. Dann kommt der Moment, wo sich die Erde herausbewegen muß aus der fortlaufenden Evolution der Planeten. Wenn dann der Mensch sich zu sehr verwandt gemacht hat mit den sinnlichen Kräften, die heraus sollen, dann geht das, was damit verwandt ist und nicht den Anschluß gefunden hat, um zum nächsten Globus hinüberzugehen, mit der Schlacke mit und wird Bewohner dieser Schlacke, so wie jetzt solche Wesen Bewohner des heutigen Mondes sind.
[ 20 ] Nun kann aber ein Wesen verwachsen mit dem, was eigentlich als Schlacke zurückbleiben soll. Es muß von der Erde etwas zurückbleiben, was später das sein soll, was heute der Mond ist. Das muß der Mensch überwinden. Aber der Mensch kann das gern haben, dann verbindet er sich damit. Ein Mensch, der tief verwoben ist mit dem bloß Sinnlichen, dem bloß Triebhaften, der verbindet sich immer mehr mit dem, was Schlacke werden soll. Das wird dann sein, wenn die Zahl 666 erfüllt sein wird, die Zahl des Tieres. Dann kommt der Moment, wo sich die Erde herausbewegen muß aus der fortlaufenden Evolution der Planeten. Wenn dann der Mensch sich zu sehr verwandt gemacht hat mit den sinnlichen Kräften, die heraus sollen, dann geht das, was damit verwandt ist und nicht den Anschluß gefunden hat, um zum nächsten Globus hinüberzugehen, mit der Schlacke mit und wird Bewohner dieser Schlacke, so wie jetzt solche Wesen Bewohner des heutigen Mondes sind.
[ 21 ] Da haben wir den Begriff von der achten Sphäre. Der Mensch muß durch sieben Sphären hindurchgehen. Die sieben Planeten entsprechen den sieben Körpern:
[ 21 ] Da haben wir den Begriff von der achten Sphäre. Der Mensch muß durch sieben Sphären hindurchgehen. Die sieben Planeten entsprechen den sieben Körpern:
Der Saturn entspricht dem physischen Körper
Die Sonne entspricht dem Ätherkörper
Der Mond entspricht dem Astralkörper
Die Erde entspricht dem Ich
Der Jupiter entspricht dem Manas
Die Venus entspricht der Buddhi
Der Vulkan entspricht dem Atma.
Der Saturn entspricht dem physischen Körper
Die Sonne entspricht dem Ätherkörper
Der Mond entspricht dem Astralkörper
Die Erde entspricht dem Ich
Der Jupiter entspricht dem Manas
Die Venus entspricht der Buddhi
Der Vulkan entspricht dem Atma.
[ 22 ] Daneben gibt es eine achte Sphäre, wo alles dasjenige hingeht, was sich nicht dieser fortlaufenden Entwickelung anschließen kann. Das bildet sich in der Anlage auch schon im devachanischen Zustande. Wenn der Mensch das Leben auf der Erde nur dazu benützt, zu sammeln, was ihm allein dient, um nur eine Erhöhung seines eigenen egoistischen Selbstes zu erfahren, so führt das im Devachan in den Zustand des Avitchi. Der Mensch, der nicht aus der Sonderheit heraus kann, kommt nach Avitchi. Alle diese Avitchi-Menschen werden einmal Bewohner der achten Sphäre. Avitchi ist die Vorbereitung zur achten Sphäre. Die anderen Menschen werden Bewohner der fortlaufenden Evolutionskette. Die Religionen haben aus diesem Begriffe die «Hölle» formuliert.
[ 22 ] Daneben gibt es eine achte Sphäre, wo alles dasjenige hingeht, was sich nicht dieser fortlaufenden Entwickelung anschließen kann. Das bildet sich in der Anlage auch schon im devachanischen Zustande. Wenn der Mensch das Leben auf der Erde nur dazu benützt, zu sammeln, was ihm allein dient, um nur eine Erhöhung seines eigenen egoistischen Selbstes zu erfahren, so führt das im Devachan in den Zustand des Avitchi. Der Mensch, der nicht aus der Sonderheit heraus kann, kommt nach Avitchi. Alle diese Avitchi-Menschen werden einmal Bewohner der achten Sphäre. Avitchi ist die Vorbereitung zur achten Sphäre. Die anderen Menschen werden Bewohner der fortlaufenden Evolutionskette. Die Religionen haben aus diesem Begriffe die «Hölle» formuliert.
[ 23 ] Wenn der Mensch aus dem Devachan zurückkommt, ordnen sich die astralen, ätherischen und physischen Kräfte um ihn herum nach zwölferlei Karmakräften, die man in der indischen Esoterik Nidanas nennt. Das sind:
[ 23 ] Wenn der Mensch aus dem Devachan zurückkommt, ordnen sich die astralen, ätherischen und physischen Kräfte um ihn herum nach zwölferlei Karmakräften, die man in der indischen Esoterik Nidanas nennt. Das sind:
1. avidya = Unwissenheit
2. samskara = die organisierenden Tendenzen
3. vijnana* = Bewußtsein
4. nama rupa = Namen und Form
5. shadayadana = was der Verstand aus der Sache macht
6. sparsha = Berührung mit dem Dasein
7. vedana = Gefühl
8. trishna = Durst nach Dasein
9. upadana = Behagen im Dasein
10. bhava = Geburt
11. jati* = was zur Geburt gedrängt hat
12. jaramarana* = was von dem Erdendasein befreit.
1. avidya = Unwissenheit
2. samskara = die organisierenden Tendenzen
3. vijnana* = Bewußtsein
4. nama rupa = Namen und Form
5. shadayadana = was der Verstand aus der Sache macht
6. sparsha = Berührung mit dem Dasein
7. vedana = Gefühl
8. trishna = Durst nach Dasein
9. upadana = Behagen im Dasein
10. bhava = Geburt
11. jati* = was zur Geburt gedrängt hat
12. jaramarana* = was von dem Erdendasein befreit.
[ 24 ] In den nächsten Vorträgen werden wir diese wichtigen Aspekte des Karma genauer betrachten.
[ 24 ] In den nächsten Vorträgen werden wir diese wichtigen Aspekte des Karma genauer betrachten.
[ 25 ] * In diesen Sanskritworten ist j als dsch auszusprechen: vidschnana, dschati, dscharamarana.
[ 25 ] * In diesen Sanskritworten ist j als dsch auszusprechen: vidschnana, dschati, dscharamarana.
