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The Rudolf Steiner Archive

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Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98

9 June 1908, Cologne

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6. Das Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens und des Arbeitens an der Vergeistigung der Welt

6. Das Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens und des Arbeitens an der Vergeistigung der Welt

[ 1 ] Wir haben im letzten Vortrag einige geistige Wesenheiten betrachtet, die unter dem Menschen stehen, von denen einige solche Fähigkeiten haben, die sich vergleichen lassen mit den Fähigkeiten der Menschen; aber es fehlt ihnen das Verantwortlichkeitsgefühl. Wir haben gesehen, wie sie anzusehen sind als Abfälle der Evolution, die hindernd sein würden, wenn sie sich selbst überlassen blieben, wie sie aber unter einer höheren Weisheit verwendet werden und wie sie aus schädlichen Wesenheiten in gute umgewandelt werden.

[ 1 ] Wir haben im letzten Vortrag einige geistige Wesenheiten betrachtet, die unter dem Menschen stehen, von denen einige solche Fähigkeiten haben, die sich vergleichen lassen mit den Fähigkeiten der Menschen; aber es fehlt ihnen das Verantwortlichkeitsgefühl. Wir haben gesehen, wie sie anzusehen sind als Abfälle der Evolution, die hindernd sein würden, wenn sie sich selbst überlassen blieben, wie sie aber unter einer höheren Weisheit verwendet werden und wie sie aus schädlichen Wesenheiten in gute umgewandelt werden.

[ 2 ] Heute wollen wir die Schar dieser Wesenheiten um einige andere, die wir betrachten, vermehren, um zu zeigen, wie das Zusammenwirken des Menschen mit diesen Wesenheiten stattfindet. Zunächst wollen wir davon ausgehen, daß der Mensch jedesmal, wenn die Nacht eintritt, einen Wechsel durchmacht vom Wachzustand zum Schlafzustand. Wir wissen, wenn der Mensch im wachen Tageszustande ist, daß dann seine vier Glieder miteinander verbunden sind, sich gegenseitig durchdringen. Ferner erinnern wir uns daran, daß jede Nacht der Astralleib und das Ich aus dem physischen und Ätherleib sich herausheben. Nun haben wir also entstehen sehen aus dieser Menschenverbindung, aus der viergliedrigen Menschenwesenheit, in der Nacht zwei voneinander verschiedene Wesenheiten. Im Bette bleiben liegen der physische Leib und der Ätherleib; außerhalb bleiben der Astralleib und das Ich.

[ 2 ] Heute wollen wir die Schar dieser Wesenheiten um einige andere, die wir betrachten, vermehren, um zu zeigen, wie das Zusammenwirken des Menschen mit diesen Wesenheiten stattfindet. Zunächst wollen wir davon ausgehen, daß der Mensch jedesmal, wenn die Nacht eintritt, einen Wechsel durchmacht vom Wachzustand zum Schlafzustand. Wir wissen, wenn der Mensch im wachen Tageszustande ist, daß dann seine vier Glieder miteinander verbunden sind, sich gegenseitig durchdringen. Ferner erinnern wir uns daran, daß jede Nacht der Astralleib und das Ich aus dem physischen und Ätherleib sich herausheben. Nun haben wir also entstehen sehen aus dieser Menschenverbindung, aus der viergliedrigen Menschenwesenheit, in der Nacht zwei voneinander verschiedene Wesenheiten. Im Bette bleiben liegen der physische Leib und der Ätherleib; außerhalb bleiben der Astralleib und das Ich.

[ 3 ] Für den heutigen Menschen treten in der Nacht ganz andere Zustände ein als am Tage. Wir können den Bewußtseinszustand des heutigen Menschen in der Nacht vergleichen mit dem Bewußtseinszustand der Pflanzen. Die Pflanze hat den Bewußtseinszustand des traumlosen Schlafes. Die Menschen sind im Schlafe auch mit einer Art von Pflanzenbewußtsein behaftet. Der Mensch ist in der Nacht auch im traumlosen Schlafzustand in den geistigen Welten.

[ 3 ] Für den heutigen Menschen treten in der Nacht ganz andere Zustände ein als am Tage. Wir können den Bewußtseinszustand des heutigen Menschen in der Nacht vergleichen mit dem Bewußtseinszustand der Pflanzen. Die Pflanze hat den Bewußtseinszustand des traumlosen Schlafes. Die Menschen sind im Schlafe auch mit einer Art von Pflanzenbewußtsein behaftet. Der Mensch ist in der Nacht auch im traumlosen Schlafzustand in den geistigen Welten.

[ 4 ] Zu diesen Vorstellungen nehmen wir die hinzu, daß ein jedes Glied der menschlichen Wesenheit seinen Ausdruck im physischen Leibe hat. Der physische Leib ist sozusagen das Ergebnis der Grundglieder des Menschen. Das Ich hat seinen Ausdruck im Blut, der Astralleib hat seinen Ausdruck im Nervensystem, der Ätherleib hat seinen Ausdruck im Drüsensystem, und das Sinnessystem steht für den physischen Leib als Ausdruck da. Wenn wir im physischen Leib des Menschen den Ausdruck der Offenbarung der verschiedenen Glieder sehen, so müssen wir uns sagen, daß der Blutkreislauf da ist durch das individuelle Ich. Kein Nervensystem kann da sein, ohne daß der Astralleib dieses Nervensystem gliedert und schafft. Nachts ziehen wir den astralischen Leib und das Ich aus dem physischen Leibe heraus, aber nicht das Nervensystem und das Blut. Aber Blut und Ich gehören zusammen, und der Astralleib und das Nervensystem gehören zusammen.

[ 4 ] Zu diesen Vorstellungen nehmen wir die hinzu, daß ein jedes Glied der menschlichen Wesenheit seinen Ausdruck im physischen Leibe hat. Der physische Leib ist sozusagen das Ergebnis der Grundglieder des Menschen. Das Ich hat seinen Ausdruck im Blut, der Astralleib hat seinen Ausdruck im Nervensystem, der Ätherleib hat seinen Ausdruck im Drüsensystem, und das Sinnessystem steht für den physischen Leib als Ausdruck da. Wenn wir im physischen Leib des Menschen den Ausdruck der Offenbarung der verschiedenen Glieder sehen, so müssen wir uns sagen, daß der Blutkreislauf da ist durch das individuelle Ich. Kein Nervensystem kann da sein, ohne daß der Astralleib dieses Nervensystem gliedert und schafft. Nachts ziehen wir den astralischen Leib und das Ich aus dem physischen Leibe heraus, aber nicht das Nervensystem und das Blut. Aber Blut und Ich gehören zusammen, und der Astralleib und das Nervensystem gehören zusammen.

[ 5 ] Der Mensch benimmt sich nachts gegenüber seiner Leiblichkeit außerordentlich schnöde. Damit der Mensch Werkzeuge hat für das Ich und für den astralischen Leib, mußten das Blut und das Nervensystem entstehen. Jetzt verläßt er in der Nacht das Blut und das Nervensystem. Unmöglich könnte ein physischer Leib mit Blut und Nervensystem auch nur eine Sekunde bestehen ohne Astralleib und Ich. Die Pflanze kann ohne diese bestehen, weil sie kein Nervensystem und kein Blutsystem hat. Wir würden den physischen Leib morgens tot finden, wenn wir nachts nur auf uns selbst angewiesen wären. Wir nehmen ihm die höheren Kräfte, den Astralleib und das Ich, die den physischen Leib versorgen müssen. Was wir nicht tun, das müssen andere Wesen in der Nacht tun. Nachts dringen sie in den physischen Leib und den Ätherleib; sie senken sich in den physischen Leib und Ätherleib hinein. Jede Nacht kehren ein in des Menschen physischen Leib und Ätherleib höhere geistige Wesenheiten und üben die Arbeit aus, die während des Tageslebens vom eigenen Ich und Astralleib ausgeübt werden. Das sind hohe, erhabene Wesenheiten, die einst den physischen Leib und Ätherleib des Menschen geschaffen haben, die sich nachts derselben wieder annehmen. Oben, in der höheren Welt ist des Nachts der Astralleib mit dem Ich; unten bleibt der physische Leib und der Ätherleib. Sie sind in der Nacht verlassen vom Astralleib und dem Ich. In demselben Maße, wie sie vom Astralleib und dem Ich verlassen werden, ziehen die Kräfte höherer Wesenheiten in sie ein.

[ 5 ] Der Mensch benimmt sich nachts gegenüber seiner Leiblichkeit außerordentlich schnöde. Damit der Mensch Werkzeuge hat für das Ich und für den astralischen Leib, mußten das Blut und das Nervensystem entstehen. Jetzt verläßt er in der Nacht das Blut und das Nervensystem. Unmöglich könnte ein physischer Leib mit Blut und Nervensystem auch nur eine Sekunde bestehen ohne Astralleib und Ich. Die Pflanze kann ohne diese bestehen, weil sie kein Nervensystem und kein Blutsystem hat. Wir würden den physischen Leib morgens tot finden, wenn wir nachts nur auf uns selbst angewiesen wären. Wir nehmen ihm die höheren Kräfte, den Astralleib und das Ich, die den physischen Leib versorgen müssen. Was wir nicht tun, das müssen andere Wesen in der Nacht tun. Nachts dringen sie in den physischen Leib und den Ätherleib; sie senken sich in den physischen Leib und Ätherleib hinein. Jede Nacht kehren ein in des Menschen physischen Leib und Ätherleib höhere geistige Wesenheiten und üben die Arbeit aus, die während des Tageslebens vom eigenen Ich und Astralleib ausgeübt werden. Das sind hohe, erhabene Wesenheiten, die einst den physischen Leib und Ätherleib des Menschen geschaffen haben, die sich nachts derselben wieder annehmen. Oben, in der höheren Welt ist des Nachts der Astralleib mit dem Ich; unten bleibt der physische Leib und der Ätherleib. Sie sind in der Nacht verlassen vom Astralleib und dem Ich. In demselben Maße, wie sie vom Astralleib und dem Ich verlassen werden, ziehen die Kräfte höherer Wesenheiten in sie ein.

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[ 6 ] Der Ätherleib des Menschen ist nicht dasselbe wie der Ätherleib der Pflanzen. In den physischen und Ätherleib des Menschen strömen nachts ein höhere Kräfte aus einer höheren Welt. Es kann folgendes geschehen: Der Mensch wirkt während des Tagesbewußtseins fortwährend auf den physischen Leib und den Ätherleib. Wenn der Mensch denkt und empfindet, dann spielt sich das ab im astralischen Leibe, aber es geht über in den Ätherleib und den physischen Leib. Das prägt sich darin aus. Früher gingen physischer Leib und Ätherleib rein aus dem Willen der höheren Wesenheiten hervor. Wenn aber der Mensch ichbewußt wird, so gehen die Einflüsse dieser höheren Wesenheiten aus dem physischen Leib und Ätherleib hinaus. Das, was in der Seele lebt, ist nicht ohne Wirkung auf den physischen Leib und Ätherleib. Der Anatom kann natürlich nicht feststellen, welche Veränderungen in des Menschen physischem Leib und Ätherleib vorgehen, aber sie finden statt. Eine große Wirkung geht vor im physischen Leib und Ätherleib, wenn der Mensch lügt. Lüge und Heuchelei sind Vorgänge in der Seele und im Ich. Man kann vom materialistischen Standpunkt aus glauben, daß Lügen nur im Innern sich abspielen. Aber der okkulte Beobachter weiß, daß dadurch bis in den physischen Leib, bis in die Struktur Veränderungen vor sich gehen. Solche Veränderungen gehen auch vor sich durch die zahlreichen konventionellen Lügen, die in der Welt leben.

[ 6 ] Der Ätherleib des Menschen ist nicht dasselbe wie der Ätherleib der Pflanzen. In den physischen und Ätherleib des Menschen strömen nachts ein höhere Kräfte aus einer höheren Welt. Es kann folgendes geschehen: Der Mensch wirkt während des Tagesbewußtseins fortwährend auf den physischen Leib und den Ätherleib. Wenn der Mensch denkt und empfindet, dann spielt sich das ab im astralischen Leibe, aber es geht über in den Ätherleib und den physischen Leib. Das prägt sich darin aus. Früher gingen physischer Leib und Ätherleib rein aus dem Willen der höheren Wesenheiten hervor. Wenn aber der Mensch ichbewußt wird, so gehen die Einflüsse dieser höheren Wesenheiten aus dem physischen Leib und Ätherleib hinaus. Das, was in der Seele lebt, ist nicht ohne Wirkung auf den physischen Leib und Ätherleib. Der Anatom kann natürlich nicht feststellen, welche Veränderungen in des Menschen physischem Leib und Ätherleib vorgehen, aber sie finden statt. Eine große Wirkung geht vor im physischen Leib und Ätherleib, wenn der Mensch lügt. Lüge und Heuchelei sind Vorgänge in der Seele und im Ich. Man kann vom materialistischen Standpunkt aus glauben, daß Lügen nur im Innern sich abspielen. Aber der okkulte Beobachter weiß, daß dadurch bis in den physischen Leib, bis in die Struktur Veränderungen vor sich gehen. Solche Veränderungen gehen auch vor sich durch die zahlreichen konventionellen Lügen, die in der Welt leben.

[ 7 ] Überblicken wir die materielle Wirklichkeit: wir wissen, wie unser Leben gespickt ist mit allerlei Unwahrhaftigkeiten. Wenn die Leute sich etwas sagen, was sie nicht so meinen, so ist es damit wie der Abdruck von einem Petschaft im Siegellack. Dieser Abdruck bleibt. Alle Heuchelei, Unwahrheit, Verleumdung bleibt wie ein Abdruck im physischen Leibe vorhanden. Wenn der Mensch in der Nacht seinen physischen Leib und Ätherleib verläßt, so kann man solche Abdrücke sehen. Nun kommen die Wesen aus den höheren Welten und finden diese darin. Das verträgt sich nicht mit den höheren Welten. Dadurch tritt etwas Neues ein, es wird etwas ganz Neues geschaffen. Nun werden von den höheren Wesenheiten Wesen abgeschnürt durch den physischen Leib, die dann ein selbständiges Dasein führen, zwischen unseren Welten. Man nennt sie in der Geheimwissenschaft Phantome. Phantome nennt man sie deshalb, weil sie dem physischen Wahrnehmen am nächsten stehen. Sie sind ferner Wesenheiten mit physischer Gesetzmäßigkeit. Sie durchschwirren unseren Raum. Sie halten die menschliche Entwikkelung auf. Sie machen das, was in der Welt lebt, schlechter, als wenn sie nicht da wären. Diese Phantome sind Wesenheiten, die die Menschen schaffen durch Lüge, Heuchelei und so weiter, welche die Entwickelung zurückhalten.

[ 7 ] Überblicken wir die materielle Wirklichkeit: wir wissen, wie unser Leben gespickt ist mit allerlei Unwahrhaftigkeiten. Wenn die Leute sich etwas sagen, was sie nicht so meinen, so ist es damit wie der Abdruck von einem Petschaft im Siegellack. Dieser Abdruck bleibt. Alle Heuchelei, Unwahrheit, Verleumdung bleibt wie ein Abdruck im physischen Leibe vorhanden. Wenn der Mensch in der Nacht seinen physischen Leib und Ätherleib verläßt, so kann man solche Abdrücke sehen. Nun kommen die Wesen aus den höheren Welten und finden diese darin. Das verträgt sich nicht mit den höheren Welten. Dadurch tritt etwas Neues ein, es wird etwas ganz Neues geschaffen. Nun werden von den höheren Wesenheiten Wesen abgeschnürt durch den physischen Leib, die dann ein selbständiges Dasein führen, zwischen unseren Welten. Man nennt sie in der Geheimwissenschaft Phantome. Phantome nennt man sie deshalb, weil sie dem physischen Wahrnehmen am nächsten stehen. Sie sind ferner Wesenheiten mit physischer Gesetzmäßigkeit. Sie durchschwirren unseren Raum. Sie halten die menschliche Entwikkelung auf. Sie machen das, was in der Welt lebt, schlechter, als wenn sie nicht da wären. Diese Phantome sind Wesenheiten, die die Menschen schaffen durch Lüge, Heuchelei und so weiter, welche die Entwickelung zurückhalten.

[ 8 ] Dadurch, daß wir die Wirkungen der geistigen Wesenheiten kennenlernen, wird viel mehr geholfen als durch Moralpredigen. Eine zukünftige Menschheit wird wissen, was sie schafft durch Lüge, Heuchelei und Verleumdung. Indem man Tatsachen kennenlernt, schafft man die wirksamste Moral, nicht durch moralische Grundsätze. Durch die geisteswissenschaftliche Grundlegung des Daseins werden die stärksten Antriebe und Impulse der Moral geschaffen. Phantome sind auch eine Art von Naturwesen, die da sind, durch die Tätigkeit des Menschen geschaffen. Abends verläßt der Mensch den physischen Leib und läßt darin zurück die Siegelabdrücke von Lüge, Heuchelei und so weiter. Wenn der Mensch morgens wieder hineinzieht, dann strömen zuerst diese Phantome aus dem physischen Leib heraus.

[ 8 ] Dadurch, daß wir die Wirkungen der geistigen Wesenheiten kennenlernen, wird viel mehr geholfen als durch Moralpredigen. Eine zukünftige Menschheit wird wissen, was sie schafft durch Lüge, Heuchelei und Verleumdung. Indem man Tatsachen kennenlernt, schafft man die wirksamste Moral, nicht durch moralische Grundsätze. Durch die geisteswissenschaftliche Grundlegung des Daseins werden die stärksten Antriebe und Impulse der Moral geschaffen. Phantome sind auch eine Art von Naturwesen, die da sind, durch die Tätigkeit des Menschen geschaffen. Abends verläßt der Mensch den physischen Leib und läßt darin zurück die Siegelabdrücke von Lüge, Heuchelei und so weiter. Wenn der Mensch morgens wieder hineinzieht, dann strömen zuerst diese Phantome aus dem physischen Leib heraus.

[ 9 ] Auch der Ätherleib kann so beeinflußt werden, daß er abgeschnürte Wesenheiten erzeugt. Es sind wiederum gewisse Vorgänge in der Menschenwelt, die bewirken, daß solche Abschnürungen durch den Ätherleib entstehen. Alle Dinge, wie ungerechte, schlechte Gesetze, die in unrichtiger Weise bestrafen, schlechte Einrichtungen in einer sozialen Gemeinschaft, die wirken zurück auf den Ätherleib, daß im Ätherleib sich jene Wesenheiten abschnüren, die man heute in der abergläubischen Zeit nur verlacht. Diese Wesenheiten sind Spektren, Gespenster. Wahre Gespenster sind diejenigen, zu deren Klasse oder Ordnung solche Wesenheiten gehören. Die Menschen sollten sich bemühen, ihre Einrichtungen so gut als möglich zu treffen, damit sie nicht derartige Wesenheiten schaffen.

[ 9 ] Auch der Ätherleib kann so beeinflußt werden, daß er abgeschnürte Wesenheiten erzeugt. Es sind wiederum gewisse Vorgänge in der Menschenwelt, die bewirken, daß solche Abschnürungen durch den Ätherleib entstehen. Alle Dinge, wie ungerechte, schlechte Gesetze, die in unrichtiger Weise bestrafen, schlechte Einrichtungen in einer sozialen Gemeinschaft, die wirken zurück auf den Ätherleib, daß im Ätherleib sich jene Wesenheiten abschnüren, die man heute in der abergläubischen Zeit nur verlacht. Diese Wesenheiten sind Spektren, Gespenster. Wahre Gespenster sind diejenigen, zu deren Klasse oder Ordnung solche Wesenheiten gehören. Die Menschen sollten sich bemühen, ihre Einrichtungen so gut als möglich zu treffen, damit sie nicht derartige Wesenheiten schaffen.

[ 10 ] Nun wenden wir den Blick zu dem Ich und dem Astralleib während der Nacht. Bedenken wir, daß auch der astralische Leib und das Ich beim Menschen in einer besonderen Lage sind. Sie haben sich dem Blut- und Nervenleben angepaßt. Auf den Astralleib und das Ich strömen auch in der Nacht höhere Kräfte aus einer höheren Welt hernieder. Wenn der Mensch aus seinem Tagesleben gewisse Dinge mitnimmt, so findet wieder ein Abschnürungsprozeß statt. Wieder sind es Dinge des Seelenlebens, die den Abschnürungsprozeß hervorbringen. Denken wir uns, zwei Menschen haben zwei Meinungen, die verschieden sind. Einer versucht, den anderen zu überreden und hat die Sehnsucht, ihn zu überzeugen. Diese Sehnsucht ist heute unter den Menschen sehr verbreitet. Die Menschen sollten dem anderen ihre Meinung vorlegen und abwarten, ob in dem anderen sich Kräfte regen, wodurch er die Meinung annimmt. Es sind so viele Fanatiker ihrer Meinung vorhanden, die gar nicht zufrieden sind, wenn sie nicht imstande sind, dem anderen zwangsmäßig ihre Meinung beizubringen. Wenn so etwas geschieht, dann schadet das beiden Astralleibern. Sie nehmen Überredungen und falsche Ratschläge mit. Was in die Astralleiber hineinversenkt wird, das verursacht, daß in der Nacht aus dem Astralleib sich Wesenheiten abschnüren, die man Dämonen nennt.

[ 10 ] Nun wenden wir den Blick zu dem Ich und dem Astralleib während der Nacht. Bedenken wir, daß auch der astralische Leib und das Ich beim Menschen in einer besonderen Lage sind. Sie haben sich dem Blut- und Nervenleben angepaßt. Auf den Astralleib und das Ich strömen auch in der Nacht höhere Kräfte aus einer höheren Welt hernieder. Wenn der Mensch aus seinem Tagesleben gewisse Dinge mitnimmt, so findet wieder ein Abschnürungsprozeß statt. Wieder sind es Dinge des Seelenlebens, die den Abschnürungsprozeß hervorbringen. Denken wir uns, zwei Menschen haben zwei Meinungen, die verschieden sind. Einer versucht, den anderen zu überreden und hat die Sehnsucht, ihn zu überzeugen. Diese Sehnsucht ist heute unter den Menschen sehr verbreitet. Die Menschen sollten dem anderen ihre Meinung vorlegen und abwarten, ob in dem anderen sich Kräfte regen, wodurch er die Meinung annimmt. Es sind so viele Fanatiker ihrer Meinung vorhanden, die gar nicht zufrieden sind, wenn sie nicht imstande sind, dem anderen zwangsmäßig ihre Meinung beizubringen. Wenn so etwas geschieht, dann schadet das beiden Astralleibern. Sie nehmen Überredungen und falsche Ratschläge mit. Was in die Astralleiber hineinversenkt wird, das verursacht, daß in der Nacht aus dem Astralleib sich Wesenheiten abschnüren, die man Dämonen nennt.

[ 11 ] Diese dämonischen Wesenheiten sind von ganz besonders ungünstigem Einfluß auf unsere menschliche Entwickelung. Sie durchschwirren den geistigen Raum und halten die Menschen ab, ihre persönliche Anschauung zu entwickeln. Man denke, wieviel in mancher Kaffeestube, am Biertisch gesündigt wird in dieser Richtung! Da werden fortwährend Kräfte mitgenommen zur Dämonenbildung. Diese schleichen sich ein in die menschliche Seele. Man frage sich, wieviel bei dieser oder jener Gerichtsverhandlung vorkommt, wie die Menschen zeugen! Sie sind überzeugt, leisten im Grunde genommen keinen falschen Eid, weil sie überzeugt sind. Man hat einmal ein Ereignis verabredet, das programmäßig verlaufen ist. Dreißig Menschen sollten das beschreiben. Zwei hatten den Vorgang richtig beschrieben; alle anderen achtundzwanzig hatten aber Dinge dazu geschrieben, die nicht geschehen waren. So kommen allerlei Einflüsse von dämonischen Wesen, die auf diese Weise gebildet werden. Es gibt für den Menschen kein anderes Mittel als die Erkenntnis dieser Tatsachen; zu wissen, was er tut, um ihn zu befreien von den Einflüssen dieser schädlichen geistigen Wesenheiten. Überall da, wo Gelegenheit ist, daß diese Wesenheiten ihre verheerenden Einflüsse ausüben, sind sie da. Im Gerichtssaal kann der okkulte Beobachter das sehen. Die Wesenheiten wirken immer in der Richtung, wie sie entstanden sind. Solche Wesenheiten, die entstanden sind durch schlechte Gesetze, wirken wieder so, daß sie die Menschen zu schlechten Gesetzen verleiten.

[ 11 ] Diese dämonischen Wesenheiten sind von ganz besonders ungünstigem Einfluß auf unsere menschliche Entwickelung. Sie durchschwirren den geistigen Raum und halten die Menschen ab, ihre persönliche Anschauung zu entwickeln. Man denke, wieviel in mancher Kaffeestube, am Biertisch gesündigt wird in dieser Richtung! Da werden fortwährend Kräfte mitgenommen zur Dämonenbildung. Diese schleichen sich ein in die menschliche Seele. Man frage sich, wieviel bei dieser oder jener Gerichtsverhandlung vorkommt, wie die Menschen zeugen! Sie sind überzeugt, leisten im Grunde genommen keinen falschen Eid, weil sie überzeugt sind. Man hat einmal ein Ereignis verabredet, das programmäßig verlaufen ist. Dreißig Menschen sollten das beschreiben. Zwei hatten den Vorgang richtig beschrieben; alle anderen achtundzwanzig hatten aber Dinge dazu geschrieben, die nicht geschehen waren. So kommen allerlei Einflüsse von dämonischen Wesen, die auf diese Weise gebildet werden. Es gibt für den Menschen kein anderes Mittel als die Erkenntnis dieser Tatsachen; zu wissen, was er tut, um ihn zu befreien von den Einflüssen dieser schädlichen geistigen Wesenheiten. Überall da, wo Gelegenheit ist, daß diese Wesenheiten ihre verheerenden Einflüsse ausüben, sind sie da. Im Gerichtssaal kann der okkulte Beobachter das sehen. Die Wesenheiten wirken immer in der Richtung, wie sie entstanden sind. Solche Wesenheiten, die entstanden sind durch schlechte Gesetze, wirken wieder so, daß sie die Menschen zu schlechten Gesetzen verleiten.

[ 12 ] Der Mensch soll hineinschauen in die geistige Welt, damit er praktisch wird und nicht fortwährend Hindernisse schafft. Wenn wir so den Blick schweifen lassen über dasjenige, was uns eben beschäftigt hat, müssen wir uns sagen, der Mensch gibt während des wachen Tageslebens Veranlassung, daß allerlei geistige Wesenheiten, Elementarwesenheiten entstehen. Wir müssen fragen, welche Bedeutung diese Wesenheiten in der zukünftigen Entwickelung der Menschheit haben. Wir blicken zurück in frühere Zeiten, als unsere Vorfahren in der atlantischen Welt gelebt haben. Wenn wir weit genug in der alten atlantischen Entwickelung zurückgehen würden, dann würden wir dazu kommen, daß wir allmählich Menschen in einer ganz anderen Gestalt finden würden. Ungefähr in die Mitte der atlantischen Zeit denken wir uns zurück. Die Menschen müssen wir uns da so vorstellen, daß der Teil des Ätherleibes, der heute in unserem Kopfe ist, damals weit hervorstand über den physischen Kopf, so wie es jetzt noch für den Hellseher bei dem Pferd wahrnehmbar ist. Besonders auffällig ist dies noch bei dem Elefanten. Er hat einen großen Vorbau vor dem jetzigen physischen Kopf und oberhalb desselben. So war es in der alten Atlantis bei den Menschen der Fall. Das Vorwärtsschreiten in der Entwickelung bestand darin, daß diese Teile mehr zusammenrückten, so daß der Ätherkopf und der physische Kopf sich heute bei den Menschen beinahe decken.

[ 12 ] Der Mensch soll hineinschauen in die geistige Welt, damit er praktisch wird und nicht fortwährend Hindernisse schafft. Wenn wir so den Blick schweifen lassen über dasjenige, was uns eben beschäftigt hat, müssen wir uns sagen, der Mensch gibt während des wachen Tageslebens Veranlassung, daß allerlei geistige Wesenheiten, Elementarwesenheiten entstehen. Wir müssen fragen, welche Bedeutung diese Wesenheiten in der zukünftigen Entwickelung der Menschheit haben. Wir blicken zurück in frühere Zeiten, als unsere Vorfahren in der atlantischen Welt gelebt haben. Wenn wir weit genug in der alten atlantischen Entwickelung zurückgehen würden, dann würden wir dazu kommen, daß wir allmählich Menschen in einer ganz anderen Gestalt finden würden. Ungefähr in die Mitte der atlantischen Zeit denken wir uns zurück. Die Menschen müssen wir uns da so vorstellen, daß der Teil des Ätherleibes, der heute in unserem Kopfe ist, damals weit hervorstand über den physischen Kopf, so wie es jetzt noch für den Hellseher bei dem Pferd wahrnehmbar ist. Besonders auffällig ist dies noch bei dem Elefanten. Er hat einen großen Vorbau vor dem jetzigen physischen Kopf und oberhalb desselben. So war es in der alten Atlantis bei den Menschen der Fall. Das Vorwärtsschreiten in der Entwickelung bestand darin, daß diese Teile mehr zusammenrückten, so daß der Ätherkopf und der physische Kopf sich heute bei den Menschen beinahe decken.

[ 13 ] Der Mensch hatte früher ein dämmerhaftes Hellsehen. Wenn der Mensch am Tage untertauchte in den physischen Leib, so sah er nicht die festen Grenzen, sondern er sah die Gegenstände mit einer Aura umgeben. In der Nacht sah er diese Grenzen überhaupt nicht, sondern nur das Geistige der Dinge. In der nachatlantischen Zeit haben wir bis jetzt fünf Kulturzeitalter zu unterscheiden. Im alten Indien, in der ersten nachatlantischen Zeit, waren die Menschen so, daß die Verbindung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe eine sehr leichte war. Immer stärker wurde die Verwachsung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe. Am stärksten ist sie geworden in unserer Zeit, der fünften nachatlantischen Kultur, wo die Menschen heruntergestiegen sind in die physische, materielle Welt, wo die Menschen am tiefsten in die Materie eingedrungen sind. In diesen vielen Inkarnationen während der verschiedenen Epochen hat der Mensch mancherlei gelernt bis zu dem Tage seiner heutigen Inkarnation. Alles, was geschieht in der Welt, geschieht in einer absteigenden und einer aufsteigenden Linie. So wahr der Ätherkopf sich immer mehr mit dem physischen Kopf verbunden hat, so wahr ist es, daß nach und nach eine Lockerung eintritt. Wir sind bereits bei dem Zeitpunkte angekommen, da der Ätherkopf wieder beginnt, sich zu lockern. Wir müssen hier unterscheiden zwischen Rassenentwickelung, und Seelenentwickelung. Es wird in der Zukunft Seelen geben, die nicht genug getan haben, während der Ätherkopf mit dem physischen Kopf vereint war. Heute sträuben sich viele, infolge der Verwachsung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe, gegen das Entgegennehmen spiritueller Wahrheiten. Die Menschen, welche spirituelle Wahrheiten jetzt annehmen, werden, wenn sie später wiederkommen, genügend aufgenommen haben in dieser Inkarnation, um dann den Anschluß zu finden. Solche aber, die jetzt versäumen, was geschehen muß, die finden in der Zukunft keine Leiber, die zu ihnen passen. Denn die Rassenentwickelung wird normale Leiber schaffen, die zu den Seelen passen, die nichts versäumt haben. Andere werden so sein, daß der gelockerte Ätherleib nichts aufnehmen kann. Diese Menschen werden ein besonderer Menschenschlag sein, die herausfallen aus der fortschreitenden Menschheitsentwickelung.

[ 13 ] Der Mensch hatte früher ein dämmerhaftes Hellsehen. Wenn der Mensch am Tage untertauchte in den physischen Leib, so sah er nicht die festen Grenzen, sondern er sah die Gegenstände mit einer Aura umgeben. In der Nacht sah er diese Grenzen überhaupt nicht, sondern nur das Geistige der Dinge. In der nachatlantischen Zeit haben wir bis jetzt fünf Kulturzeitalter zu unterscheiden. Im alten Indien, in der ersten nachatlantischen Zeit, waren die Menschen so, daß die Verbindung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe eine sehr leichte war. Immer stärker wurde die Verwachsung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe. Am stärksten ist sie geworden in unserer Zeit, der fünften nachatlantischen Kultur, wo die Menschen heruntergestiegen sind in die physische, materielle Welt, wo die Menschen am tiefsten in die Materie eingedrungen sind. In diesen vielen Inkarnationen während der verschiedenen Epochen hat der Mensch mancherlei gelernt bis zu dem Tage seiner heutigen Inkarnation. Alles, was geschieht in der Welt, geschieht in einer absteigenden und einer aufsteigenden Linie. So wahr der Ätherkopf sich immer mehr mit dem physischen Kopf verbunden hat, so wahr ist es, daß nach und nach eine Lockerung eintritt. Wir sind bereits bei dem Zeitpunkte angekommen, da der Ätherkopf wieder beginnt, sich zu lockern. Wir müssen hier unterscheiden zwischen Rassenentwickelung, und Seelenentwickelung. Es wird in der Zukunft Seelen geben, die nicht genug getan haben, während der Ätherkopf mit dem physischen Kopf vereint war. Heute sträuben sich viele, infolge der Verwachsung des Ätherkopfes mit dem physischen Kopfe, gegen das Entgegennehmen spiritueller Wahrheiten. Die Menschen, welche spirituelle Wahrheiten jetzt annehmen, werden, wenn sie später wiederkommen, genügend aufgenommen haben in dieser Inkarnation, um dann den Anschluß zu finden. Solche aber, die jetzt versäumen, was geschehen muß, die finden in der Zukunft keine Leiber, die zu ihnen passen. Denn die Rassenentwickelung wird normale Leiber schaffen, die zu den Seelen passen, die nichts versäumt haben. Andere werden so sein, daß der gelockerte Ätherleib nichts aufnehmen kann. Diese Menschen werden ein besonderer Menschenschlag sein, die herausfallen aus der fortschreitenden Menschheitsentwickelung.

[ 14 ] Es gehört etwas dazu, sich hineinzufinden in einen zukünftigen Leib. Man denke sich eine Seele, die in einem Leibe leben wird, der einen gelockerten Ätherleib hat. Die Seele würde nicht mehr verstehen, wenn man ihr von Dämonen und so weiter redet. Heute ist der Zeitpunkt, wo man von diesen Dingen reden kann. Wenn einmal der Ätherleib wieder gelockert ist, so kann man das nicht. Jetzt ist der Ätherleib zu ganz anderen Wahrnehmungen berufen. Der Ätherleib wird später in der geistigen Welt leben. Diese ist bevölkert mit Dämonen und so weiter. Dann wird diese Welt geistiger Wesenheiten um den Menschen herum sein, und wenn er jetzt nicht darauf vorbereitet wird durch die Lehren darüber, dann wird er später keinen Rat wissen diesen Wesenheiten gegenüber. Die aber aus dieser Inkarnation das Wissen von diesen Wesenheiten mitnehmen, werden verstehen, sich zu benehmen gegenüber diesen Wesenheiten. Diese wissenden Menschen sind dazu berufen, in der Zukunft diese Wesenheiten zu Dienern einer fortschreitenden Entwickelung umzugestalten. So sehen wir, wie die Menschen ihre Aufgabe in der Fortentwickelung der Menschheit und der anderen Wesenheiten verpassen können.

[ 14 ] Es gehört etwas dazu, sich hineinzufinden in einen zukünftigen Leib. Man denke sich eine Seele, die in einem Leibe leben wird, der einen gelockerten Ätherleib hat. Die Seele würde nicht mehr verstehen, wenn man ihr von Dämonen und so weiter redet. Heute ist der Zeitpunkt, wo man von diesen Dingen reden kann. Wenn einmal der Ätherleib wieder gelockert ist, so kann man das nicht. Jetzt ist der Ätherleib zu ganz anderen Wahrnehmungen berufen. Der Ätherleib wird später in der geistigen Welt leben. Diese ist bevölkert mit Dämonen und so weiter. Dann wird diese Welt geistiger Wesenheiten um den Menschen herum sein, und wenn er jetzt nicht darauf vorbereitet wird durch die Lehren darüber, dann wird er später keinen Rat wissen diesen Wesenheiten gegenüber. Die aber aus dieser Inkarnation das Wissen von diesen Wesenheiten mitnehmen, werden verstehen, sich zu benehmen gegenüber diesen Wesenheiten. Diese wissenden Menschen sind dazu berufen, in der Zukunft diese Wesenheiten zu Dienern einer fortschreitenden Entwickelung umzugestalten. So sehen wir, wie die Menschen ihre Aufgabe in der Fortentwickelung der Menschheit und der anderen Wesenheiten verpassen können.

[ 15 ] Alle diese Dämonen, Gespenster und Phantome - heute sind sie schädlich. Aber wir werden sie in der Zukunft umgestalten zu Dienern des Fortschreitens der Menschheit. Dazu muß sich aber der Mensch vorbereiten. Seelen- und Rassenentwickelung laufen nicht nebeneinander.

[ 15 ] Alle diese Dämonen, Gespenster und Phantome - heute sind sie schädlich. Aber wir werden sie in der Zukunft umgestalten zu Dienern des Fortschreitens der Menschheit. Dazu muß sich aber der Mensch vorbereiten. Seelen- und Rassenentwickelung laufen nicht nebeneinander.

[ 16 ] Die Menschen werden sich in der Zukunft teilen in die Guten und die Bösen. Indem sich ein Teil in der richtigen Weise heraufentwikkelt, um in der Zukunft umzugestalten die Dämonen, Gespenster und Phantome, werden sie einen anderen Teil herunterstoßen. Das werden die Bösen sein. Was der Menschengeist schafft, das hat eine reale Bedeutung. So war es immer in der Menschheitsentwickelung.

[ 16 ] Die Menschen werden sich in der Zukunft teilen in die Guten und die Bösen. Indem sich ein Teil in der richtigen Weise heraufentwikkelt, um in der Zukunft umzugestalten die Dämonen, Gespenster und Phantome, werden sie einen anderen Teil herunterstoßen. Das werden die Bösen sein. Was der Menschengeist schafft, das hat eine reale Bedeutung. So war es immer in der Menschheitsentwickelung.

[ 17 ] Ein anderes Beispiel soll dafür gegeben werden, wie der Mensch heute in der Welt mitschafft. Wir wenden den Blick auf die vierte Kulturperiode, auf den griechischen Tempel. Der Gedanke des Tempels ist zunächst aus der Menschenseele entsprungen. Der Gedanke des Tempels ruht auf dem, was wir nennen die Säule, und auf dem, was die Säule trägt. Niemals wieder hat man es in der Menschheit so wie damals erreicht, sich hineinzuversetzen in den getragenen Raum. Vergleichen wir einen griechischen Tempel mit einem modernen Bau. Wenn die Säule dekorativ wird, so ist sie nicht mehr die wahre Säule, die sie ist, wenn sie frei steht und wirklich trägt. Der Mensch muß empfinden, daß die Säule aus dem richtigen Material bestehen muß. Wenn wir eine Eisensäule anstreichen, die dünn ist und dasselbe trägt wie eine dickere Steinsäule, so lügt sie uns etwas vor.

[ 17 ] Ein anderes Beispiel soll dafür gegeben werden, wie der Mensch heute in der Welt mitschafft. Wir wenden den Blick auf die vierte Kulturperiode, auf den griechischen Tempel. Der Gedanke des Tempels ist zunächst aus der Menschenseele entsprungen. Der Gedanke des Tempels ruht auf dem, was wir nennen die Säule, und auf dem, was die Säule trägt. Niemals wieder hat man es in der Menschheit so wie damals erreicht, sich hineinzuversetzen in den getragenen Raum. Vergleichen wir einen griechischen Tempel mit einem modernen Bau. Wenn die Säule dekorativ wird, so ist sie nicht mehr die wahre Säule, die sie ist, wenn sie frei steht und wirklich trägt. Der Mensch muß empfinden, daß die Säule aus dem richtigen Material bestehen muß. Wenn wir eine Eisensäule anstreichen, die dünn ist und dasselbe trägt wie eine dickere Steinsäule, so lügt sie uns etwas vor.

[ 18 ] Ein griechischer Tempel ist ein griechischer Raumgedanke. Das würden die Menschen verstehen, wenn sie sich vorstellen könnten, daß von oben nach unten, von rechts nach links Kräfte gehen. Wir können uns drei Engel gemalt denken, schwebend in der Luft, so daß man weiß, daß sie sich gegenseitig tragen. Bei den alten Malern finden wir dieses Raumgefühl. Wir finden es nicht mehr heute, auch nicht bei Böcklin. Auf seiner Pietà ist ein Engel, bei dem wir das Gefühl haben, daß er im nächsten Moment herunterfallen muß.

[ 18 ] Ein griechischer Tempel ist ein griechischer Raumgedanke. Das würden die Menschen verstehen, wenn sie sich vorstellen könnten, daß von oben nach unten, von rechts nach links Kräfte gehen. Wir können uns drei Engel gemalt denken, schwebend in der Luft, so daß man weiß, daß sie sich gegenseitig tragen. Bei den alten Malern finden wir dieses Raumgefühl. Wir finden es nicht mehr heute, auch nicht bei Böcklin. Auf seiner Pietà ist ein Engel, bei dem wir das Gefühl haben, daß er im nächsten Moment herunterfallen muß.

[ 19 ] Das ist etwas, was selbst dem größten Genius abgehen kann, wenn die spirituelle Kultur fehlt: das Raumgefühl. Jedesmal, wenn der Mensch einen wirklichen Raumgedanken schafft, dann gibt das Wesenheiten Gelegenheit, diesen Raum zu erfüllen. Wir bannen dann höhere Wesenheiten herunter in den Raum. Ganz andere Wesenheiten rufen wir herunter mit der griechischen Säule und dem horizontal darauf ruhenden Gebälk, ganz andere Wesenheiten mit dem gotischen Dom und seinen Spitzbogen. Der gotische Dom unterscheidet sich in spiritueller Beziehung vom griechischen Tempel in folgender Art. Beim griechischen Tempel hat der Mensch den Raumgedanken so hineingeheimnißt, daß der Tempel ein kristallisierter Raumgedanke ist. Dadurch, daß der Tempel so ist, wie er ist, ist er die Wohnung einer höheren Wesenheit, eines Gottes, auch wenn er verlassen ist von Menschen. Aber zum gotischen Dom gehören die Menschen. Der muß ergänzt werden durch die Andacht der Menschen und die gefalteten Hände, die sie erheben. Der griechische Tempel ist eine Wohnung des Gottes. Der gotische Dom ist eine Kultusstätte und eine Wohnung des Gottes, wenn die Menschen dabei sind. Der griechische Tempel ist, auch wenn er verlassen ist, die Wohnung einer geistigen Wesenheit. So sehen wir, daß die Menschen dadurch, daß sie im Einklang mit der geistigen Welt sind, zusammenwirken mit der geistigen Welt. So sehen wir im Geiste, wie durch die Taten der Menschen immer mehr gearbeitet werden kann zum Herunterführen höherer Wesenheiten.

[ 19 ] Das ist etwas, was selbst dem größten Genius abgehen kann, wenn die spirituelle Kultur fehlt: das Raumgefühl. Jedesmal, wenn der Mensch einen wirklichen Raumgedanken schafft, dann gibt das Wesenheiten Gelegenheit, diesen Raum zu erfüllen. Wir bannen dann höhere Wesenheiten herunter in den Raum. Ganz andere Wesenheiten rufen wir herunter mit der griechischen Säule und dem horizontal darauf ruhenden Gebälk, ganz andere Wesenheiten mit dem gotischen Dom und seinen Spitzbogen. Der gotische Dom unterscheidet sich in spiritueller Beziehung vom griechischen Tempel in folgender Art. Beim griechischen Tempel hat der Mensch den Raumgedanken so hineingeheimnißt, daß der Tempel ein kristallisierter Raumgedanke ist. Dadurch, daß der Tempel so ist, wie er ist, ist er die Wohnung einer höheren Wesenheit, eines Gottes, auch wenn er verlassen ist von Menschen. Aber zum gotischen Dom gehören die Menschen. Der muß ergänzt werden durch die Andacht der Menschen und die gefalteten Hände, die sie erheben. Der griechische Tempel ist eine Wohnung des Gottes. Der gotische Dom ist eine Kultusstätte und eine Wohnung des Gottes, wenn die Menschen dabei sind. Der griechische Tempel ist, auch wenn er verlassen ist, die Wohnung einer geistigen Wesenheit. So sehen wir, daß die Menschen dadurch, daß sie im Einklang mit der geistigen Welt sind, zusammenwirken mit der geistigen Welt. So sehen wir im Geiste, wie durch die Taten der Menschen immer mehr gearbeitet werden kann zum Herunterführen höherer Wesenheiten.

[ 20 ] Wieder tritt vor unsere Seele der Pfingstgedanke. Der Pfingstgedanke drückt in einem Symbolum aus, was wir durch solche Betrachtung erkennen können: daß die Menschen durch ihre Arbeit Stätten schaffen für das Herabsteigen geistiger Wesenheiten, daß sie arbeiten an der Vergeistigung der Welt.

[ 20 ] Wieder tritt vor unsere Seele der Pfingstgedanke. Der Pfingstgedanke drückt in einem Symbolum aus, was wir durch solche Betrachtung erkennen können: daß die Menschen durch ihre Arbeit Stätten schaffen für das Herabsteigen geistiger Wesenheiten, daß sie arbeiten an der Vergeistigung der Welt.

[ 21 ] Wir müssen den geisteswissenschaftlich-spirituellen Gedanken so verstehen, daß er in alle einzelnen Zweige des Lebens eindringt. In unserer materalistischen Zeit ist das äußere Leben nur wenig ein Ausdruck des Innern. Früher war jedes Türschloß, jeder Schlüssel der Ausdruck eines Geistigen. Jetzt ist alles so nichtssagend dagegen. Der Mensch wird wieder in der Weise schaffen lernen, daß das Äußere ein Abbild des Innern ist. Dann wird auch ein Bahnhof als ein Gedanke entstehen, wie der griechische Tempel und der gotische Dom entstanden. Auch unsere Zeit hat einen Baustil, der unserer Zeit entspricht. Das ist das Warenhaus. Das ist der Abdruck des Nützlichkeitsgedankens, der Abdruck des Menschenegoismus. Die Zeit der Nützlichkeit hat als einzigen originalen Sul das Warenhaus erzeugt.

[ 21 ] Wir müssen den geisteswissenschaftlich-spirituellen Gedanken so verstehen, daß er in alle einzelnen Zweige des Lebens eindringt. In unserer materalistischen Zeit ist das äußere Leben nur wenig ein Ausdruck des Innern. Früher war jedes Türschloß, jeder Schlüssel der Ausdruck eines Geistigen. Jetzt ist alles so nichtssagend dagegen. Der Mensch wird wieder in der Weise schaffen lernen, daß das Äußere ein Abbild des Innern ist. Dann wird auch ein Bahnhof als ein Gedanke entstehen, wie der griechische Tempel und der gotische Dom entstanden. Auch unsere Zeit hat einen Baustil, der unserer Zeit entspricht. Das ist das Warenhaus. Das ist der Abdruck des Nützlichkeitsgedankens, der Abdruck des Menschenegoismus. Die Zeit der Nützlichkeit hat als einzigen originalen Sul das Warenhaus erzeugt.

[ 22 ] Früher bauten die Menschen ihre Seelenempfindungen in den Baustil hinein. Das Warenhaus ist der Ausdruck für die Empfindungen des 19. Jahrhunderts. Aber jetzt ist schon eine spirituelle Bewegung da, die vorarbeitet für eine spätere Vergeistigung. Die Menschen, welche so die anthroposophische Bewegung verstehen, die verwirklichen den Pfingstgedanken. Wir werden in der Zukunft in dem, was die Erde bedecken wird, die anthroposophischen Gedanken kristallisiert sehen.

[ 22 ] Früher bauten die Menschen ihre Seelenempfindungen in den Baustil hinein. Das Warenhaus ist der Ausdruck für die Empfindungen des 19. Jahrhunderts. Aber jetzt ist schon eine spirituelle Bewegung da, die vorarbeitet für eine spätere Vergeistigung. Die Menschen, welche so die anthroposophische Bewegung verstehen, die verwirklichen den Pfingstgedanken. Wir werden in der Zukunft in dem, was die Erde bedecken wird, die anthroposophischen Gedanken kristallisiert sehen.