Theosophy of the Rosicrucians
GA 99
25 May 1907, Munich
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Die Theosophie des Rosenkreuzers, 7th ed.
Zweiter Vortrag
Zweiter Vortrag
[ 1 ] Wir haben das letztemal gesprochen von der Art und Weise, wie diejenige Methode, die man die rosenkreuzerische nennt, ihr Verhältnis zum Menschen und zur ganzen Kultur einrichtet. Obgleich alle Erkenntnisse der höheren Welten nur durch den Seher, durch die höherentwickelten geistigen Kräfte des Menschen gewonnen werden können, so arbeitet doch jene Methode auch darauf hin, daß das, was innerhalb der rosenkreuzerischen Theosophie zum Vorschein kommt, durch die Anwendung der gewöhnlichen Logik verstanden werden kann. Aufgefunden werden diese Erkenntnisse durch den entwickelten Sinn des Sehers, zum Begreifen ist aber gewöhnliche Menschenlogik ausreichend. Man darf aber nicht glauben, daß das, was in einem einzelnen Vortrag gesagt werden kann, schon jeder vermeintlichen Kritik standzuhalten vermag. Nur dann ist das der Fall, wenn man in Berücksichtigung aller für die Logik zugänglichen Gründe die Sache prüft. Und noch eine andere Eigenschaft haben wir im letzten Vortrag bereits hervorgehoben, nämlich daß die Rosenkreuzer-Methode darauf hinarbeitet, die Geisteswissenschaft hinauszutragen in das praktische Leben. Daher sind hier alle Dinge so dargestellt, daß sie sich einleben können in das wirkliche Leben. Aber auch in bezug auf diese Sache müssen Sie Geduld haben; manches wird anfangs nicht so erscheinen, als ob es ins praktische Leben hinausdringen könnte. Wenn Sie aber das Ganze überschauen können, dann werden Sie sehen, daß die Einzelheiten so eingerichtet sind, daß sie in die alltäglichen Verrichtungen übergehen können. Eine Weisheit, die man brauchen kann im Leben, das ist es, was die rosenkreuzerische Methode der Forschung geben kann.
[ 1 ] Wir haben das letztemal gesprochen von der Art und Weise, wie diejenige Methode, die man die rosenkreuzerische nennt, ihr Verhältnis zum Menschen und zur ganzen Kultur einrichtet. Obgleich alle Erkenntnisse der höheren Welten nur durch den Seher, durch die höherentwickelten geistigen Kräfte des Menschen gewonnen werden können, so arbeitet doch jene Methode auch darauf hin, daß das, was innerhalb der rosenkreuzerischen Theosophie zum Vorschein kommt, durch die Anwendung der gewöhnlichen Logik verstanden werden kann. Aufgefunden werden diese Erkenntnisse durch den entwickelten Sinn des Sehers, zum Begreifen ist aber gewöhnliche Menschenlogik ausreichend. Man darf aber nicht glauben, daß das, was in einem einzelnen Vortrag gesagt werden kann, schon jeder vermeintlichen Kritik standzuhalten vermag. Nur dann ist das der Fall, wenn man in Berücksichtigung aller für die Logik zugänglichen Gründe die Sache prüft. Und noch eine andere Eigenschaft haben wir im letzten Vortrag bereits hervorgehoben, nämlich daß die Rosenkreuzer-Methode darauf hinarbeitet, die Geisteswissenschaft hinauszutragen in das praktische Leben. Daher sind hier alle Dinge so dargestellt, daß sie sich einleben können in das wirkliche Leben. Aber auch in bezug auf diese Sache müssen Sie Geduld haben; manches wird anfangs nicht so erscheinen, als ob es ins praktische Leben hinausdringen könnte. Wenn Sie aber das Ganze überschauen können, dann werden Sie sehen, daß die Einzelheiten so eingerichtet sind, daß sie in die alltäglichen Verrichtungen übergehen können. Eine Weisheit, die man brauchen kann im Leben, das ist es, was die rosenkreuzerische Methode der Forschung geben kann.
[ 2 ] Zuerst wird uns eine Übersicht über die Natur des Menschen beschäftigen. Wir werden die einzelnen Glieder der Menschennatur kennenlernen. Nur wenn wir von Stufe zu Stufe sachgemäß vordringen und nichts aus dem Auge verlieren, werden wir sehen, wie sich alles organisch gliedert. Dann werden wir das Schicksal der Menschenseele nach dem Tode betrachten, und wir werden den wachenden, den schlafenden, den toten Menschen betrachten in bezug auf die Gliederung der menschlichen Natur. Wir werden zu untersuchen haben, was der Mensch vom Tode bis zur neuen Geburt verrichtet. Es ist eine vielfach verbreitete Ansicht, daß der Mensch in der Zeit nach dem Tode untätig sei. Das ist nicht der Fall. Er hat vielmehr zu wirken und zu schaffen, er hat eine Arbeit zu leisten, die Bedeutung im Kosmos hat. Dann werden wir zeigen müssen, was man Reinkarnation und Karma nennt, das Schicksal, im Zusammenhange mit dem Werdegang des Menschen, wie die Menschheit sich in der Vorzeit entwickelt hat und wie sich die Perspektive der Menschheitsentwickelung in die Zukunft hineinstellt.
[ 2 ] Zuerst wird uns eine Übersicht über die Natur des Menschen beschäftigen. Wir werden die einzelnen Glieder der Menschennatur kennenlernen. Nur wenn wir von Stufe zu Stufe sachgemäß vordringen und nichts aus dem Auge verlieren, werden wir sehen, wie sich alles organisch gliedert. Dann werden wir das Schicksal der Menschenseele nach dem Tode betrachten, und wir werden den wachenden, den schlafenden, den toten Menschen betrachten in bezug auf die Gliederung der menschlichen Natur. Wir werden zu untersuchen haben, was der Mensch vom Tode bis zur neuen Geburt verrichtet. Es ist eine vielfach verbreitete Ansicht, daß der Mensch in der Zeit nach dem Tode untätig sei. Das ist nicht der Fall. Er hat vielmehr zu wirken und zu schaffen, er hat eine Arbeit zu leisten, die Bedeutung im Kosmos hat. Dann werden wir zeigen müssen, was man Reinkarnation und Karma nennt, das Schicksal, im Zusammenhange mit dem Werdegang des Menschen, wie die Menschheit sich in der Vorzeit entwickelt hat und wie sich die Perspektive der Menschheitsentwickelung in die Zukunft hineinstellt.
[ 3 ] Heute nun wird es mir obliegen, Ihnen das Wesen des Menschen ein wenig zu charakterisieren. Wenn wir von dem Wesen des Menschen sprechen, müssen wir uns bewußt sein, daß vor dem Auge dessen, der mit entwickelten geistigen Wahrnehmungsorganen an die Betrachtung des Menschen herantritt, die menschliche Natur sich viel komplizierter ausnimmt als bei der gewöhnlichen Sinnesbetrachtung, die von dem menschlichen Verstande durchzogen ist und nur einen ganz kleinen Teil des ganzen Menschen betrachten kann. Vom Okkultismus aus angesehen, ist es falsch — wir haben schon darauf hingedeutet —, wenn man das, was man vor sich hat, den physischen Leib nennen würde. Der physische Leib, wie er vor uns steht, ist auch schon durchzogen von dem Ätherleib und dem Astralleib. Er ist eine Vereinigung dieser drei Leiber, und erst, wenn man die anderen Leiber herausnehmen könnte, würde man den wirklichen physischen Menschenleib vor sich haben. Dieser physische Leib ist dasjenige Glied der menschlichen Wesenheit, das sie gemeinsam hat mit der ganzen den Menschen umgebenden physischen Natur, mit Mineralien, Pflanzen und Tieren.
[ 3 ] Heute nun wird es mir obliegen, Ihnen das Wesen des Menschen ein wenig zu charakterisieren. Wenn wir von dem Wesen des Menschen sprechen, müssen wir uns bewußt sein, daß vor dem Auge dessen, der mit entwickelten geistigen Wahrnehmungsorganen an die Betrachtung des Menschen herantritt, die menschliche Natur sich viel komplizierter ausnimmt als bei der gewöhnlichen Sinnesbetrachtung, die von dem menschlichen Verstande durchzogen ist und nur einen ganz kleinen Teil des ganzen Menschen betrachten kann. Vom Okkultismus aus angesehen, ist es falsch — wir haben schon darauf hingedeutet —, wenn man das, was man vor sich hat, den physischen Leib nennen würde. Der physische Leib, wie er vor uns steht, ist auch schon durchzogen von dem Ätherleib und dem Astralleib. Er ist eine Vereinigung dieser drei Leiber, und erst, wenn man die anderen Leiber herausnehmen könnte, würde man den wirklichen physischen Menschenleib vor sich haben. Dieser physische Leib ist dasjenige Glied der menschlichen Wesenheit, das sie gemeinsam hat mit der ganzen den Menschen umgebenden physischen Natur, mit Mineralien, Pflanzen und Tieren.
[ 4 ] Wir betrachten diesen physischen Menschenleib nur dann richtig, wenn wir sagen, daß er sich so weit erstreckt wie die Verwandtschaft des Menschen mit dem um ihn herum liegenden mineralischen Reich. Nur müssen Sie sich klarmachen, daß dieses Glied der menschlichen Wesenheit am allerwenigsten von dem übrigen Kosmos abgesondert betrachtet werden kann. Die Kräfte, die im physischen Leib wirken, wirken vom Kosmos herein. Wer die Sache durchschaut, empfindet dies so, wie er etwa die Natur eines Regenbogens erlebt. Wenn ein Regenbogen entstehen soll, muß eine ganz bestimmte Konstellation da sein von Sonnenlichtverbreitung, von Regenwolken und so weiter. Sie können den Regenbogen nicht wegnehmen, wenn die Konstellation zwischen Regenwolken und Sonnenschein eine entsprechende ist. Der Regenbogen ist also eine Art von Konsequenz, ein Phänomen, das von außen zusammengeschoben wird. So ist auch der physische Leib wie eine Art von bloßem Phänomen. Die Kräfte, die den physischen Leib zusammenhalten, müssen Sie in der ganzen übrigen Sie umgebenden Welt suchen. Es fragt sich nun, wo liegen denn überhaupt diese Kräfte in ihrer wahren Gestalt, die bewirken, daß unser physischer Leib so erscheint, wie er erscheint? Da werden wir hinaufgeführt in höhere Welten, denn in der physischen Welt kann man nur das sehen, was das Phänomen des physischen Leibes ist. Die Kräfte, die dieses Phänomen zusammensetzen, liegen in einer sehr hohen geistigen Welt. Wir müssen daher ein wenig die Welten betrachten, die es noch außer unserer physischen gibt.
[ 4 ] Wir betrachten diesen physischen Menschenleib nur dann richtig, wenn wir sagen, daß er sich so weit erstreckt wie die Verwandtschaft des Menschen mit dem um ihn herum liegenden mineralischen Reich. Nur müssen Sie sich klarmachen, daß dieses Glied der menschlichen Wesenheit am allerwenigsten von dem übrigen Kosmos abgesondert betrachtet werden kann. Die Kräfte, die im physischen Leib wirken, wirken vom Kosmos herein. Wer die Sache durchschaut, empfindet dies so, wie er etwa die Natur eines Regenbogens erlebt. Wenn ein Regenbogen entstehen soll, muß eine ganz bestimmte Konstellation da sein von Sonnenlichtverbreitung, von Regenwolken und so weiter. Sie können den Regenbogen nicht wegnehmen, wenn die Konstellation zwischen Regenwolken und Sonnenschein eine entsprechende ist. Der Regenbogen ist also eine Art von Konsequenz, ein Phänomen, das von außen zusammengeschoben wird. So ist auch der physische Leib wie eine Art von bloßem Phänomen. Die Kräfte, die den physischen Leib zusammenhalten, müssen Sie in der ganzen übrigen Sie umgebenden Welt suchen. Es fragt sich nun, wo liegen denn überhaupt diese Kräfte in ihrer wahren Gestalt, die bewirken, daß unser physischer Leib so erscheint, wie er erscheint? Da werden wir hinaufgeführt in höhere Welten, denn in der physischen Welt kann man nur das sehen, was das Phänomen des physischen Leibes ist. Die Kräfte, die dieses Phänomen zusammensetzen, liegen in einer sehr hohen geistigen Welt. Wir müssen daher ein wenig die Welten betrachten, die es noch außer unserer physischen gibt.
[ 5 ] Wenn der Okkultist von höheren Welten spricht, so sind das Welten, die uns in jedem Augenblick umgeben; es müssen nur die Sinne dafür geöffnet werden, wie das Auge geöffnet werden muß für die Farbenwelt. Wenn gewisse seelische Sinne erschlossen werden, Sinne, die um einen Grad höher liegen als die physischen Sinne, dann wird die Welt, die uns umgibt, durchzogen von einer neuen Erscheinung, die man die astrale Welt nennt. Die rosenkreuzerische Theosophie nennt diese Welt die imaginative Welt, wobei aber imaginativ etwas viel Wirklicheres ist, als man unter dem Ausdruck gewöhnlich versteht. Sie sehen da ein Auf- und Abfluten von Bildern. Die Farbe, die sonst an die Gegenstände gefesselt ist, befindet sich in einem mannigfaltigen Sich-Verwandeln innerhalb der astralen Welt. Wir werden das noch genauer kennenlernen. Man nennt diese Welt auch in der populär gewordenen rosenkreuzerischen Methode, in der Bewegung, die sich an die Rosenkreuzer angeschlossen hat, die elementarische Welt, so daß diese drei Ausdrücke imaginative Welt, astralische und elementarische Welt im rosenkreuzerischen Sinne dasselbe bedeuten.
[ 5 ] Wenn der Okkultist von höheren Welten spricht, so sind das Welten, die uns in jedem Augenblick umgeben; es müssen nur die Sinne dafür geöffnet werden, wie das Auge geöffnet werden muß für die Farbenwelt. Wenn gewisse seelische Sinne erschlossen werden, Sinne, die um einen Grad höher liegen als die physischen Sinne, dann wird die Welt, die uns umgibt, durchzogen von einer neuen Erscheinung, die man die astrale Welt nennt. Die rosenkreuzerische Theosophie nennt diese Welt die imaginative Welt, wobei aber imaginativ etwas viel Wirklicheres ist, als man unter dem Ausdruck gewöhnlich versteht. Sie sehen da ein Auf- und Abfluten von Bildern. Die Farbe, die sonst an die Gegenstände gefesselt ist, befindet sich in einem mannigfaltigen Sich-Verwandeln innerhalb der astralen Welt. Wir werden das noch genauer kennenlernen. Man nennt diese Welt auch in der populär gewordenen rosenkreuzerischen Methode, in der Bewegung, die sich an die Rosenkreuzer angeschlossen hat, die elementarische Welt, so daß diese drei Ausdrücke imaginative Welt, astralische und elementarische Welt im rosenkreuzerischen Sinne dasselbe bedeuten.
[ 6 ] Außerdem finden Sie eine noch höhere Welt, wenn noch höhere Sinne erschlossen werden. Es ist die Welt der Sphärenharmonien, die hereindringt in die Welt der Bilder und Farbenwesen. Man nennt sie die Welt des Devachan oder auch die mentale Welt, oder die Welt von Rupa-Devachan; in der Rosenkreuzersprache die Welt der Sphärenharmonien oder die Welt der Inspiration, weil der Ton das Inspirierende ist, wenn sich die Sinne dafür erschlossen haben. Diese Welt hat man auch in der Bewegung, die sich an die rosenkreuzerische angeschlossen hat, die himmlische genannt. Untere oder Rupa-DevachanWelt, devachanische Welt, inspirierende Welt und himmlische Welt sind wiederum dasselbe.
[ 6 ] Außerdem finden Sie eine noch höhere Welt, wenn noch höhere Sinne erschlossen werden. Es ist die Welt der Sphärenharmonien, die hereindringt in die Welt der Bilder und Farbenwesen. Man nennt sie die Welt des Devachan oder auch die mentale Welt, oder die Welt von Rupa-Devachan; in der Rosenkreuzersprache die Welt der Sphärenharmonien oder die Welt der Inspiration, weil der Ton das Inspirierende ist, wenn sich die Sinne dafür erschlossen haben. Diese Welt hat man auch in der Bewegung, die sich an die rosenkreuzerische angeschlossen hat, die himmlische genannt. Untere oder Rupa-DevachanWelt, devachanische Welt, inspirierende Welt und himmlische Welt sind wiederum dasselbe.
[ 7 ] Dann haben wir endlich eine noch höhere Welt, die noch höhere Sinne eröffnen. Die rosenkreuzerische Methode bezeichnet sie als die Welt der wahren Intuition, wobei Intuition etwas viel Höheres ist, als man nach der trivialen Anwendung des Wortes im menschlichen Leben meint: ein Aufgehen, ein Hineinkriechen in die Wesen, so daß man die Wesen vom Innern aus erkennt. Diese Welt der Intuition wird in der Bewegung, die sich an die Rosenkreuzer angeschlossen hat, die Vernunftwelt genannt. Diese Welt ist so hoch erhaben über der gewöhnlichen Welt, daß sie in die Welt des Menschen nur etwas wie ein Schattenbild wirft. Die Vernunftbegriffe sind schwache Schattenbilder gegenüber dem, was in dieser Welt Wirklichkeiten sind.
[ 7 ] Dann haben wir endlich eine noch höhere Welt, die noch höhere Sinne eröffnen. Die rosenkreuzerische Methode bezeichnet sie als die Welt der wahren Intuition, wobei Intuition etwas viel Höheres ist, als man nach der trivialen Anwendung des Wortes im menschlichen Leben meint: ein Aufgehen, ein Hineinkriechen in die Wesen, so daß man die Wesen vom Innern aus erkennt. Diese Welt der Intuition wird in der Bewegung, die sich an die Rosenkreuzer angeschlossen hat, die Vernunftwelt genannt. Diese Welt ist so hoch erhaben über der gewöhnlichen Welt, daß sie in die Welt des Menschen nur etwas wie ein Schattenbild wirft. Die Vernunftbegriffe sind schwache Schattenbilder gegenüber dem, was in dieser Welt Wirklichkeiten sind.
[ 8 ] Wir haben also außer unserer physischen Welt noch drei andere Welten aufzuzählen, wenn wir die Welt in ihrer wahren Gestalt begreifen wollen. Hinter den Kräften, die die physische Welt zusammenhalten, wüssen wir die Kräfte suchen in der höchsten, in der intuitiven Welt. Gegenüber dem, was Sie dort an Wesenhaftem finden können, nimmt sich das, was der Physiker in der physischen Welt findet, wie schwache Schattenbilder aus. Würden Sie hinaufsteigen in die höchste der Welten, dann würden Sie für einen jeden Begriff, den Sie sich von einem Kristall oder dem Auge machen, lebendige Wesenheiten finden. Was hier Begriff ist, ist das Schattenbild von Wesenheiten in dieser höchsten der Welten. So setzt sich unsere physische Welt aus Kräften zusammen, die in der wahren Gestalt, wie man in der theosophischen Ausdrucksweise sagt, im Arupa-Devachan erscheinen.
[ 8 ] Wir haben also außer unserer physischen Welt noch drei andere Welten aufzuzählen, wenn wir die Welt in ihrer wahren Gestalt begreifen wollen. Hinter den Kräften, die die physische Welt zusammenhalten, wüssen wir die Kräfte suchen in der höchsten, in der intuitiven Welt. Gegenüber dem, was Sie dort an Wesenhaftem finden können, nimmt sich das, was der Physiker in der physischen Welt findet, wie schwache Schattenbilder aus. Würden Sie hinaufsteigen in die höchste der Welten, dann würden Sie für einen jeden Begriff, den Sie sich von einem Kristall oder dem Auge machen, lebendige Wesenheiten finden. Was hier Begriff ist, ist das Schattenbild von Wesenheiten in dieser höchsten der Welten. So setzt sich unsere physische Welt aus Kräften zusammen, die in der wahren Gestalt, wie man in der theosophischen Ausdrucksweise sagt, im Arupa-Devachan erscheinen.
[ 9 ] Wir können uns eine noch deutlichere Vorstellung machen, wenn wir uns fragen, was für uns in einer solchen Betrachtung des Mineralreiches liegt. Der Mensch hat ein Ich-Bewußtsein. Ein Mineral nennen wir bewußtlos. Es ist dies aber nur, wenn wir auf dem physischen Plan verbleiben. Wenn wir hinaufsteigen in die höheren Welten, ist es nicht mehr bewußtlos. Allerdings, wenn Sie die elementarische Welt betreten, finden Sie noch nicht das Ich der mineralischen Welt, denn das Ich-Bewußtsein des Minerals finden Sie erst in der höchsten der Welten, die wir jetzt aufgezählt haben. Wie der Finger kein Bewußtsein hat, sondern wie Sie von dem Finger zu Ihrem Ich gehen müssen, wenn Sie sein Bewußtsein finden wollen, so führt das Mineral zu dem Ich durch die Ströme, die hinaufverfolgt werden können bis in dieses höchste Gebiet des Weltendaseins. Ein Nagel am Finger gehört zum ganzen menschlichen Organismus; Sie finden im Ich sein Bewußtsein. Schauen wir einen Nagel an, so verhält er sich zu unserem Organismus wie das Mineral zur höchsten geistigen Welt. So gibt es ein Ich des ganzen Organismus, und wie das Mineral, so sind die Nägel ein äußerster Ausdruck des Verhärteten dieses Lebens. Dies hat der menschliche physische Leib noch gemeinsam mit den Mineralien, daß zu dem physischen Leib, insofern er rein physisch ist, ein Bewußtsein oben in der geistigen Welt gehört. Sofern der Mensch mit einem bloß physischen Bewußtsein ausgestattet ist, ohne daß er es weiß, sofern er einen physischen Leib hat, der da oben sein Bewußtsein hat, ist der Mensch so veranlagt, daß von oben herunter gewirkt wird auf den physischen Leib. Was den physischen Leib gestaltet, haben Sie nicht in der Hand. Ebenso wie Ihr Ich es ist, wenn Sie Ihre Hand bewegen, werden Sie in bezug auf Ihren physischen Leib beeinflußt von einer höheren Welt, und so bewirkt bei Ihnen das Ich-Bewußtsein des physischen Leibes die physikalischen Prozesse des Leibes. Nur der Eingeweihte, der sich bis zur Intuition erhebt, erlangt Gewalt über seinen physischen Leib, so daß keine Nervenströmung seine Nerven durchzieht, ohne daß er es weiß. Dadurch erst kann er Genosse derjenigen Wesen werden, die da oben leben und seinen physischen Leib dirigieren.
[ 9 ] Wir können uns eine noch deutlichere Vorstellung machen, wenn wir uns fragen, was für uns in einer solchen Betrachtung des Mineralreiches liegt. Der Mensch hat ein Ich-Bewußtsein. Ein Mineral nennen wir bewußtlos. Es ist dies aber nur, wenn wir auf dem physischen Plan verbleiben. Wenn wir hinaufsteigen in die höheren Welten, ist es nicht mehr bewußtlos. Allerdings, wenn Sie die elementarische Welt betreten, finden Sie noch nicht das Ich der mineralischen Welt, denn das Ich-Bewußtsein des Minerals finden Sie erst in der höchsten der Welten, die wir jetzt aufgezählt haben. Wie der Finger kein Bewußtsein hat, sondern wie Sie von dem Finger zu Ihrem Ich gehen müssen, wenn Sie sein Bewußtsein finden wollen, so führt das Mineral zu dem Ich durch die Ströme, die hinaufverfolgt werden können bis in dieses höchste Gebiet des Weltendaseins. Ein Nagel am Finger gehört zum ganzen menschlichen Organismus; Sie finden im Ich sein Bewußtsein. Schauen wir einen Nagel an, so verhält er sich zu unserem Organismus wie das Mineral zur höchsten geistigen Welt. So gibt es ein Ich des ganzen Organismus, und wie das Mineral, so sind die Nägel ein äußerster Ausdruck des Verhärteten dieses Lebens. Dies hat der menschliche physische Leib noch gemeinsam mit den Mineralien, daß zu dem physischen Leib, insofern er rein physisch ist, ein Bewußtsein oben in der geistigen Welt gehört. Sofern der Mensch mit einem bloß physischen Bewußtsein ausgestattet ist, ohne daß er es weiß, sofern er einen physischen Leib hat, der da oben sein Bewußtsein hat, ist der Mensch so veranlagt, daß von oben herunter gewirkt wird auf den physischen Leib. Was den physischen Leib gestaltet, haben Sie nicht in der Hand. Ebenso wie Ihr Ich es ist, wenn Sie Ihre Hand bewegen, werden Sie in bezug auf Ihren physischen Leib beeinflußt von einer höheren Welt, und so bewirkt bei Ihnen das Ich-Bewußtsein des physischen Leibes die physikalischen Prozesse des Leibes. Nur der Eingeweihte, der sich bis zur Intuition erhebt, erlangt Gewalt über seinen physischen Leib, so daß keine Nervenströmung seine Nerven durchzieht, ohne daß er es weiß. Dadurch erst kann er Genosse derjenigen Wesen werden, die da oben leben und seinen physischen Leib dirigieren.
[ 10 ] Das zweite Glied der Menschennatur hat der Mensch noch gemeinsam mit der Pflanzen- und der Tierwelt, es ist der Äther- oder Lebensleib. Er stellt sich für den okkulten Seher so dar, daß er ungefähr dieselbe Form hat wie der physische Leib. Er ist ein Kraftleib. Wenn Sie sich den physischen Leib wegdenken könnten, würde Ihnen dieser Ätherleib als ein Kraftleib übrigbleiben, ein Leib, durchzogen von Kraftlinien, die den physischen Leib auferbaut haben. Das menschliche Herz könnte in der Form, die es hat, niemals entstehen, wenn nicht in dem Ätherleib, der den physischen Leib durchzieht, ein Ätherherz wäre. Dieses Ätherherz enthält gewisse Kräfte und Strömungen, und diese sind die Aufbauer, die Architekten, die Bildner des physischen Herzens. Es ist so, wie wenn Sie sich vorstellen würden, Sie hätten ein Gefäß mit Wasser; kühlen Sie dies Wasser ab, so entstehen darin Verhärtungen, Eisbildungen. Was da Eis ist, ist Wasser, nur verhärtet, und die Formen, die die Eisbildungen haben, waren im Wasser als Kraftlinien drinnen. So ist das physische Herz herausgebildet aus dem Ätherherzen, es ist nur ein verhärtetes Ätherherz, und die Kraftströmungen in dem Ätherherzen haben dem physischen Herzen seine Form gegeben.
[ 10 ] Das zweite Glied der Menschennatur hat der Mensch noch gemeinsam mit der Pflanzen- und der Tierwelt, es ist der Äther- oder Lebensleib. Er stellt sich für den okkulten Seher so dar, daß er ungefähr dieselbe Form hat wie der physische Leib. Er ist ein Kraftleib. Wenn Sie sich den physischen Leib wegdenken könnten, würde Ihnen dieser Ätherleib als ein Kraftleib übrigbleiben, ein Leib, durchzogen von Kraftlinien, die den physischen Leib auferbaut haben. Das menschliche Herz könnte in der Form, die es hat, niemals entstehen, wenn nicht in dem Ätherleib, der den physischen Leib durchzieht, ein Ätherherz wäre. Dieses Ätherherz enthält gewisse Kräfte und Strömungen, und diese sind die Aufbauer, die Architekten, die Bildner des physischen Herzens. Es ist so, wie wenn Sie sich vorstellen würden, Sie hätten ein Gefäß mit Wasser; kühlen Sie dies Wasser ab, so entstehen darin Verhärtungen, Eisbildungen. Was da Eis ist, ist Wasser, nur verhärtet, und die Formen, die die Eisbildungen haben, waren im Wasser als Kraftlinien drinnen. So ist das physische Herz herausgebildet aus dem Ätherherzen, es ist nur ein verhärtetes Ätherherz, und die Kraftströmungen in dem Ätherherzen haben dem physischen Herzen seine Form gegeben.
[ 11 ] Wenn Sie sich den physischen Leib wegdenken könnten, würden Sie den Ätherleib, namentlich in den oberen Partien, ziemlich ähnlich dem physischen Leib sehen. Diese Ähnlichkeit geht aber nur bis zur Mitte des Körpers, denn der Ätherleib weist doch eine große Verschiedenheit gegenüber dem physischen Leib auf. Das werden Sie begreifen, wenn ich Ihnen sage, daß der Ätherleib beim Manne weiblich und beim Weibe männlich ist. Ohne diese Erkenntnis wird einem im praktischen Leben vieles unbegreiflich bleiben. Im übrigen erscheint er wie eine Lichtgestalt und ragt überall, in allen Teilen etwas, aber nur wenig, über den physischen Körper hinaus. Diesen Ätherleib hat der Mensch mit der Pflanzenwelt gemeinsam.
[ 11 ] Wenn Sie sich den physischen Leib wegdenken könnten, würden Sie den Ätherleib, namentlich in den oberen Partien, ziemlich ähnlich dem physischen Leib sehen. Diese Ähnlichkeit geht aber nur bis zur Mitte des Körpers, denn der Ätherleib weist doch eine große Verschiedenheit gegenüber dem physischen Leib auf. Das werden Sie begreifen, wenn ich Ihnen sage, daß der Ätherleib beim Manne weiblich und beim Weibe männlich ist. Ohne diese Erkenntnis wird einem im praktischen Leben vieles unbegreiflich bleiben. Im übrigen erscheint er wie eine Lichtgestalt und ragt überall, in allen Teilen etwas, aber nur wenig, über den physischen Körper hinaus. Diesen Ätherleib hat der Mensch mit der Pflanzenwelt gemeinsam.
[ 12 ] Es ist bei dem Ätherleib ein ähnliches wie bei dem physischen Leib der Fall: Die Kräfte, die den Ätherleib zusammenhalten, finden wir in der Welt, die wir die inspirierende oder die Welt des Rupa-Devachan, die himmlische Welt, nennen. Alle die Kräfte, die den Ätherleib zusammenhalten, sind um eine Stufe tiefer liegend als die, welche den physischen Leib zusammenhalten. Daher müssen Sie die Sache auch so betrachten, daß Sie das Ich-Bewußtsein der Pflanzen in dieser Welt der Inspiration, des unteren Devachan suchen, und in dieser Welt der Sphärenharmonien, wo das Ich-Bewußtsein der Pflanzenwelt ist, da ist auch das Ich-Bewußtsein, das den menschlichen Ätherleib durchsetzt, das in Ihnen lebt, ohne daß Sie es wissen.
[ 12 ] Es ist bei dem Ätherleib ein ähnliches wie bei dem physischen Leib der Fall: Die Kräfte, die den Ätherleib zusammenhalten, finden wir in der Welt, die wir die inspirierende oder die Welt des Rupa-Devachan, die himmlische Welt, nennen. Alle die Kräfte, die den Ätherleib zusammenhalten, sind um eine Stufe tiefer liegend als die, welche den physischen Leib zusammenhalten. Daher müssen Sie die Sache auch so betrachten, daß Sie das Ich-Bewußtsein der Pflanzen in dieser Welt der Inspiration, des unteren Devachan suchen, und in dieser Welt der Sphärenharmonien, wo das Ich-Bewußtsein der Pflanzenwelt ist, da ist auch das Ich-Bewußtsein, das den menschlichen Ätherleib durchsetzt, das in Ihnen lebt, ohne daß Sie es wissen.
[ 13 ] Nun kommen wir zum dritten Glied der menschlichen Wesenheit, zum Astralleib, oder mit rosenkreuzerischer Bezeichnung: zu dem Seelenleib. Diesen Astralleib hat der Mensch nur noch gemeinsam mit den Tieren. Wo Empfindung auftritt, Lust und Leid, Freude und Schmerz, Affekte und Leidenschaften, da ist der Astralleib der Träger von diesen inneren Erlebnissen eines Wesens; auch Wünsche, Begierden, das alles ist, wie man sagt, im Astralleib verankert. Dieser Astralleib muß wiederum so charakterisiert werden, daß wir sagen, es ist in ihm das, was auch in der Tierwelt ist. Nun hat auch die Tierwelt ein Bewußtsein. Die astrale Wesenheit von Mensch und Tier wird zusammengehalten von Kräften, die in der astralen Welt, in der imaginativen, oder wie der Rosenkreuzer sich ausdrückt, in der elementarischen Welt liegen, so daß die Kräfte, die den Astralleib zusammenhalten und ihm die Gestalt geben, die er hat, in der astralen Welt in ihrer wahren Gestalt erkannt werden können. Deshalb hat auch das Tier sein Ich-Bewußtsein in dieser Welt. Wie wir beim Menschen von einer Individualseele sprechen, so sprechen wir beim Tier von einer Gruppenseele, und diese ist auf dem Astralplan zu finden. Nur daß nicht das einzelne Tier, das hier auf dem physischen Plan lebt, sondern die Gattung, alle Löwen, alle Tiger zusammen, ein Ich gemeinschaftlich haben, das Sie als Gruppenseele auf dem Astralplan zu suchen haben. So ist das, was hier vom Tier lebt, nur verständlich, wenn Sie es verfolgen können bis auf den Astralplan hinauf. Sie würden Stränge finden, die zum Beispiel von den Löwen ausgehen und sich im Astralplan vereinigen zu dem gemeinsamen Gruppen-Ich der hier auf der Erde lebenden Löwenindividuen.
[ 13 ] Nun kommen wir zum dritten Glied der menschlichen Wesenheit, zum Astralleib, oder mit rosenkreuzerischer Bezeichnung: zu dem Seelenleib. Diesen Astralleib hat der Mensch nur noch gemeinsam mit den Tieren. Wo Empfindung auftritt, Lust und Leid, Freude und Schmerz, Affekte und Leidenschaften, da ist der Astralleib der Träger von diesen inneren Erlebnissen eines Wesens; auch Wünsche, Begierden, das alles ist, wie man sagt, im Astralleib verankert. Dieser Astralleib muß wiederum so charakterisiert werden, daß wir sagen, es ist in ihm das, was auch in der Tierwelt ist. Nun hat auch die Tierwelt ein Bewußtsein. Die astrale Wesenheit von Mensch und Tier wird zusammengehalten von Kräften, die in der astralen Welt, in der imaginativen, oder wie der Rosenkreuzer sich ausdrückt, in der elementarischen Welt liegen, so daß die Kräfte, die den Astralleib zusammenhalten und ihm die Gestalt geben, die er hat, in der astralen Welt in ihrer wahren Gestalt erkannt werden können. Deshalb hat auch das Tier sein Ich-Bewußtsein in dieser Welt. Wie wir beim Menschen von einer Individualseele sprechen, so sprechen wir beim Tier von einer Gruppenseele, und diese ist auf dem Astralplan zu finden. Nur daß nicht das einzelne Tier, das hier auf dem physischen Plan lebt, sondern die Gattung, alle Löwen, alle Tiger zusammen, ein Ich gemeinschaftlich haben, das Sie als Gruppenseele auf dem Astralplan zu suchen haben. So ist das, was hier vom Tier lebt, nur verständlich, wenn Sie es verfolgen können bis auf den Astralplan hinauf. Sie würden Stränge finden, die zum Beispiel von den Löwen ausgehen und sich im Astralplan vereinigen zu dem gemeinsamen Gruppen-Ich der hier auf der Erde lebenden Löwenindividuen.
[ 14 ] So wie der Mensch ein individuelles Ich hat, so lebt auch in jedem Astralleib etwas von einem Gruppen-Ich. Dieses Tier-Ich lebt im menschlichen Astralleib, und dann erst wird der Mensch unabhängig von diesem Tier-Ich, wenn er astral sehend wird, ein Genosse wird der astralen Wesenheiten, wenn ihm die Gruppenseelen der Tiere auf dem Astralplan begegnen wie hier die einzelnen Tierwesen. Dort wandern Wesen herum, die nur zersplittert herunterkommen können als so und so viele Tiere auf den physischen Plan. Beim Ablauf ihres Lebens kommen sie wieder dazu, sich mit dem übrigen Teil dieser Wesenheit auf dem Astralplan zu vereinigen. Eine ganze Tiergruppe ist oben auf dem Astralplan ein Wesen, mit dem man reden kann wie mit einem einzelnen Individuum hier. Sie sehen etwas anders aus, aber sie sind nicht mit Unrecht in dem zweiten apokalyptischen Siegel dadurch charakterisiert, daß man ihnen verschiedene Gestalten gibt, daß man sagt, sie zerfallen in vier Klassen, in Löwe, Adler, Stier und Mensch — Mensch, der noch nicht auf den physischen Plan hinuntergestiegen ist. Diese vier apokalyptischen Tiere sind die vier Klassen der Gruppenseelen, die dem Menschen in seiner individuellen Seele auf dem Astralplan am nächsten stehen.
[ 14 ] So wie der Mensch ein individuelles Ich hat, so lebt auch in jedem Astralleib etwas von einem Gruppen-Ich. Dieses Tier-Ich lebt im menschlichen Astralleib, und dann erst wird der Mensch unabhängig von diesem Tier-Ich, wenn er astral sehend wird, ein Genosse wird der astralen Wesenheiten, wenn ihm die Gruppenseelen der Tiere auf dem Astralplan begegnen wie hier die einzelnen Tierwesen. Dort wandern Wesen herum, die nur zersplittert herunterkommen können als so und so viele Tiere auf den physischen Plan. Beim Ablauf ihres Lebens kommen sie wieder dazu, sich mit dem übrigen Teil dieser Wesenheit auf dem Astralplan zu vereinigen. Eine ganze Tiergruppe ist oben auf dem Astralplan ein Wesen, mit dem man reden kann wie mit einem einzelnen Individuum hier. Sie sehen etwas anders aus, aber sie sind nicht mit Unrecht in dem zweiten apokalyptischen Siegel dadurch charakterisiert, daß man ihnen verschiedene Gestalten gibt, daß man sagt, sie zerfallen in vier Klassen, in Löwe, Adler, Stier und Mensch — Mensch, der noch nicht auf den physischen Plan hinuntergestiegen ist. Diese vier apokalyptischen Tiere sind die vier Klassen der Gruppenseelen, die dem Menschen in seiner individuellen Seele auf dem Astralplan am nächsten stehen.
[ 15 ] Nun wollen wir dasjenige ins Auge fassen, was der Mensch nicht mehr gemeinsam hat mit der ihn umgebenden Welt, jene Wesenheit, die im Ich ihren Ausdruck findet. Durch dieses vierte Glied seiner Wesenheit ist er die Krone der physischen Erdenschöpfung. Hier in diesem Glied ist erst seiner Natur dasjenige gegeben, was das Bewußtsein hier unten auf dem physischen Plan hat. Wie das Mineralbewußtsein auf dem Arupa-Devachan, das Pflanzenbewußtsein auf dem Rupa-Devachan, das Tierbewußtsein auf dem Astralplan, so liegt das Ich-Bewußtsein des Menschen als viertes Glied seiner Wesenheit in der physischen Welt. Hier erst in seinem Ich hat der Mensch etwas, wohinein sich kein anderes Wesen drängt, kein anderes Bewußtseins-Ich hineintritt.
[ 15 ] Nun wollen wir dasjenige ins Auge fassen, was der Mensch nicht mehr gemeinsam hat mit der ihn umgebenden Welt, jene Wesenheit, die im Ich ihren Ausdruck findet. Durch dieses vierte Glied seiner Wesenheit ist er die Krone der physischen Erdenschöpfung. Hier in diesem Glied ist erst seiner Natur dasjenige gegeben, was das Bewußtsein hier unten auf dem physischen Plan hat. Wie das Mineralbewußtsein auf dem Arupa-Devachan, das Pflanzenbewußtsein auf dem Rupa-Devachan, das Tierbewußtsein auf dem Astralplan, so liegt das Ich-Bewußtsein des Menschen als viertes Glied seiner Wesenheit in der physischen Welt. Hier erst in seinem Ich hat der Mensch etwas, wohinein sich kein anderes Wesen drängt, kein anderes Bewußtseins-Ich hineintritt.
[ 16 ] Nun haben wir den viergliedrigen Menschen kennengelernt; er ist physischer Mensch, Äthermensch, Astralmensch und Ich. Es handelt sich nun aber darum, daß alles das noch nicht die ganze menschliche Natur umfaßt. Diese vier Glieder hatte der Mensch auch bei der allerersten Inkarnation hier auf der Erde, und der Durchgang durch die verschiedenen Verkörperungen bedeutet eine Höherentwickelung des Menschen. Sie besteht darin, daß der Mensch von seinem Ich aus jetzt seine drei früher genannten Glieder durcharbeitet. Betrachtet man einen Menschen der urfernen Vergangenheit in seiner ersten Inkarnation auf der Erde, so folgt solch ein Mensch all seinen Affekten, Begierden. Er hat zwar seine vier Glieder, auch das Ich, benimmt sich aber wie ein Tier. Vergleicht man nun einen solchen Menschen mit einem hohen Idealisten, so besteht der Unterschied darin, daß der erstere Mensch, der Wilde, noch nicht von seinem Ich aus an seinem Astralleib gearbeitet hat. Darin besteht der nächste Fortschritt der Menschheitsevolution, daß der Mensch an seinem Astralleib arbeitet. Bei einem solchen Menschen drückt sich diese Arbeit dadurch aus, daß gewisse ursprüngliche Eigenschaften dieses Astralleibes von innen in seine Herrschaft genommen sind. Der europäische Durchschnittsmensch sagt sich von gewissen Trieben: ihnen darfst du folgen — bei anderen verbietet er sich dies. Soviel nun der Mensch von dem, was ursprünglich in seinem Astralleib gelebt hat, unter die Herrschaft seines Ichs gebracht hat, nennen wir Geistselbst; es ist dasselbe, was mit Manas bezeichnet worden ist. Dieses Manas ist ein Umwandlungsprodukt des Astralleibes durch das Ich. Stofflich ist es dasselbe wie der Astralleib. Es ist nur eine andere Art der Anordnung desjenigen, was ursprünglich im Astralleib war und nun zum Geistselbst umgestaltet wurde.
[ 16 ] Nun haben wir den viergliedrigen Menschen kennengelernt; er ist physischer Mensch, Äthermensch, Astralmensch und Ich. Es handelt sich nun aber darum, daß alles das noch nicht die ganze menschliche Natur umfaßt. Diese vier Glieder hatte der Mensch auch bei der allerersten Inkarnation hier auf der Erde, und der Durchgang durch die verschiedenen Verkörperungen bedeutet eine Höherentwickelung des Menschen. Sie besteht darin, daß der Mensch von seinem Ich aus jetzt seine drei früher genannten Glieder durcharbeitet. Betrachtet man einen Menschen der urfernen Vergangenheit in seiner ersten Inkarnation auf der Erde, so folgt solch ein Mensch all seinen Affekten, Begierden. Er hat zwar seine vier Glieder, auch das Ich, benimmt sich aber wie ein Tier. Vergleicht man nun einen solchen Menschen mit einem hohen Idealisten, so besteht der Unterschied darin, daß der erstere Mensch, der Wilde, noch nicht von seinem Ich aus an seinem Astralleib gearbeitet hat. Darin besteht der nächste Fortschritt der Menschheitsevolution, daß der Mensch an seinem Astralleib arbeitet. Bei einem solchen Menschen drückt sich diese Arbeit dadurch aus, daß gewisse ursprüngliche Eigenschaften dieses Astralleibes von innen in seine Herrschaft genommen sind. Der europäische Durchschnittsmensch sagt sich von gewissen Trieben: ihnen darfst du folgen — bei anderen verbietet er sich dies. Soviel nun der Mensch von dem, was ursprünglich in seinem Astralleib gelebt hat, unter die Herrschaft seines Ichs gebracht hat, nennen wir Geistselbst; es ist dasselbe, was mit Manas bezeichnet worden ist. Dieses Manas ist ein Umwandlungsprodukt des Astralleibes durch das Ich. Stofflich ist es dasselbe wie der Astralleib. Es ist nur eine andere Art der Anordnung desjenigen, was ursprünglich im Astralleib war und nun zum Geistselbst umgestaltet wurde.
[ 17 ] Derjenige Mensch, der sich weiterentwickelt, erlangt die Fähigkeit, nicht nur an seinem Astralleib, sondern vom Ich aus auch an seinem Ätherleib zu arbeiten. Machen wir uns klar, welches der Unterschied ist zwischen dem Arbeiten am Astralleib und dem Arbeiten am Ätherleib. Erinnert man sich, was man gewußt hat, als man ein achtjähriges Kind war, und bedenkt man, was man seither dazugelernt hat, so ist das ungeheuer viel. Jeder hat eine große Summe von Begriffen aufgenommen, die ihn veranlassen, daß er nicht mehr blindlings seinen Affekten und Leidenschaften folgt. Erinnert man sich aber, daß man zum Beispiel ein jähzorniges Kind war und wie weit man den Jähzorn überwunden hat, so wird man finden, er wird doch noch manchmal durchkommen. Oder wie wenig es einem gelungen ist, wenn man ein schlechtes Gedächtnis hatte, dasselbe zu ändern, oder wie wenig der Mensch seine charakteristischen Anlagen, die Stärke und Schwäche seines Gewissens, umwandelt. Ich habe öfters verglichen das, was der Mensch umwandelt an Temperament und so weiter, mit dem langsamen Vorrücken des Stundenzeigers an der Uhr. Darin beruht gerade das Wesen der Einweihung des Schülers: als eine bloße Vorbereitung wird betrachtet, was das Lernen ist; viel wesentlicher und mehr getan für die Einweihung ist es, wenn das, was Temperament ist, umgewandelt wird. Hat man ein schwaches Gedächtnis in ein starkes, hat man Jähzorn in Sanftmut, hat man ein melancholisches Temperament in ein gleichmütiges verwandelt, dann hat man mehr getan, als wenn man noch so viel gelernt hätte. Darin ist eine Quelle innerer okkulter Kräfte. Das ist der Ausdruck dafür, daß das Ich am Ätherleib arbeitet, nicht bloß am Astralleib.
[ 17 ] Derjenige Mensch, der sich weiterentwickelt, erlangt die Fähigkeit, nicht nur an seinem Astralleib, sondern vom Ich aus auch an seinem Ätherleib zu arbeiten. Machen wir uns klar, welches der Unterschied ist zwischen dem Arbeiten am Astralleib und dem Arbeiten am Ätherleib. Erinnert man sich, was man gewußt hat, als man ein achtjähriges Kind war, und bedenkt man, was man seither dazugelernt hat, so ist das ungeheuer viel. Jeder hat eine große Summe von Begriffen aufgenommen, die ihn veranlassen, daß er nicht mehr blindlings seinen Affekten und Leidenschaften folgt. Erinnert man sich aber, daß man zum Beispiel ein jähzorniges Kind war und wie weit man den Jähzorn überwunden hat, so wird man finden, er wird doch noch manchmal durchkommen. Oder wie wenig es einem gelungen ist, wenn man ein schlechtes Gedächtnis hatte, dasselbe zu ändern, oder wie wenig der Mensch seine charakteristischen Anlagen, die Stärke und Schwäche seines Gewissens, umwandelt. Ich habe öfters verglichen das, was der Mensch umwandelt an Temperament und so weiter, mit dem langsamen Vorrücken des Stundenzeigers an der Uhr. Darin beruht gerade das Wesen der Einweihung des Schülers: als eine bloße Vorbereitung wird betrachtet, was das Lernen ist; viel wesentlicher und mehr getan für die Einweihung ist es, wenn das, was Temperament ist, umgewandelt wird. Hat man ein schwaches Gedächtnis in ein starkes, hat man Jähzorn in Sanftmut, hat man ein melancholisches Temperament in ein gleichmütiges verwandelt, dann hat man mehr getan, als wenn man noch so viel gelernt hätte. Darin ist eine Quelle innerer okkulter Kräfte. Das ist der Ausdruck dafür, daß das Ich am Ätherleib arbeitet, nicht bloß am Astralleib.
[ 18 ] Insofern, als diese Anlagen sich äußern, muß man sie zwar auch im Astralleib suchen; wenn man sie aber verändern will, muß man sie im Ätherleib suchen, und verändern kann man sie nur dadurch, daß man den Ätherleib bearbeitet. Soviel, als das Ich umgewandelt hat im Ätherleib, soviel ist vorhanden in einem Menschen von dem, was man mit einem deutschen Ausdruck Lebensgeist, im Gegensatz zum Lebensleib, bezeichnet. In der theosophischen Literatur wird das mit Buddhi bezeichnet. Die Substanz der Buddhi ist nichts anderes als der durch das Ich umgewandelte Teil des Ätherleibes.
[ 18 ] Insofern, als diese Anlagen sich äußern, muß man sie zwar auch im Astralleib suchen; wenn man sie aber verändern will, muß man sie im Ätherleib suchen, und verändern kann man sie nur dadurch, daß man den Ätherleib bearbeitet. Soviel, als das Ich umgewandelt hat im Ätherleib, soviel ist vorhanden in einem Menschen von dem, was man mit einem deutschen Ausdruck Lebensgeist, im Gegensatz zum Lebensleib, bezeichnet. In der theosophischen Literatur wird das mit Buddhi bezeichnet. Die Substanz der Buddhi ist nichts anderes als der durch das Ich umgewandelte Teil des Ätherleibes.
[ 19 ] Wenn nun das Ich so stark wird, daß es nicht nur den Ätherleib umwandeln lernt, sondern auch den physischen, den dichtesten der Menschennatur — denjenigen, der so geformt ist, daß seine Kräfte weit hinausreichen in die höchste der Welten —, dann sagen wir: Der Mensch bildet in sich aus das höchste Glied seiner gegenwärtigen Natur, das, was man Atma oder den eigentlichen Geistesmenschen nennt. Die Kräfte für die Umwandlung des physischen Körpers sind in der höchsten Welt zu suchen. Man beginnt die Umwandlung des physischen Leibes mit der Umwandlung des Atmungsprozesses, denn Atma heißt Atmen. Durch eine solche Umwandlung ändert man die Blutbeschaffenheit, welche am physischen Körper arbeitet, so daß man dadurch hinaufarbeitet bis in die höchste der Welten.
[ 19 ] Wenn nun das Ich so stark wird, daß es nicht nur den Ätherleib umwandeln lernt, sondern auch den physischen, den dichtesten der Menschennatur — denjenigen, der so geformt ist, daß seine Kräfte weit hinausreichen in die höchste der Welten —, dann sagen wir: Der Mensch bildet in sich aus das höchste Glied seiner gegenwärtigen Natur, das, was man Atma oder den eigentlichen Geistesmenschen nennt. Die Kräfte für die Umwandlung des physischen Körpers sind in der höchsten Welt zu suchen. Man beginnt die Umwandlung des physischen Leibes mit der Umwandlung des Atmungsprozesses, denn Atma heißt Atmen. Durch eine solche Umwandlung ändert man die Blutbeschaffenheit, welche am physischen Körper arbeitet, so daß man dadurch hinaufarbeitet bis in die höchste der Welten.
[ 20 ] Nun muß man unterscheiden zwischen zwei Formen der Umwandlung, und wenn man es genauer ausdrücken will, spricht man von einer unbewußten und einer bewußten Umwandlung. In Wahrheit hat jeder Europäer unbewußt von seinem Ich aus die niederen Glieder seiner Natur umgewandelt. Bewußt wandelt er sie um in seinem jetzigen Entwickelungszyklus nur in bezug auf Manas, und er muß ein Eingeweihter werden, wenn er bewußt seinen Ätherleib umwandeln lernen will.
[ 20 ] Nun muß man unterscheiden zwischen zwei Formen der Umwandlung, und wenn man es genauer ausdrücken will, spricht man von einer unbewußten und einer bewußten Umwandlung. In Wahrheit hat jeder Europäer unbewußt von seinem Ich aus die niederen Glieder seiner Natur umgewandelt. Bewußt wandelt er sie um in seinem jetzigen Entwickelungszyklus nur in bezug auf Manas, und er muß ein Eingeweihter werden, wenn er bewußt seinen Ätherleib umwandeln lernen will.
[ 21 ] Wir haben also die ursprünglichen drei Glieder der Menschennatur, die jeder Mensch hat, auch der primitivste auf der ersten Entwickelungsstufe, und darin das Ich. Nun beginnt die Umgestaltung. Sie war lange Zeit eine unbewußte; jetzt beginnt die Menschheit den Astralleib bewußt umzugestalten. Die Eingeweihten gestalten jetzt bewußt den Ätherleib um, und in der Zukunft werden alle Menschen den Ätherleib und den physischen Leib bewußt umgestalten.
[ 21 ] Wir haben also die ursprünglichen drei Glieder der Menschennatur, die jeder Mensch hat, auch der primitivste auf der ersten Entwickelungsstufe, und darin das Ich. Nun beginnt die Umgestaltung. Sie war lange Zeit eine unbewußte; jetzt beginnt die Menschheit den Astralleib bewußt umzugestalten. Die Eingeweihten gestalten jetzt bewußt den Ätherleib um, und in der Zukunft werden alle Menschen den Ätherleib und den physischen Leib bewußt umgestalten.
[ 22 ] So haben wir die drei ursprünglichen Glieder der Menschennatur: physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und dann das Ich. Das Ich wirkt umgestaltend; man sieht das Ich zuerst diese drei Glieder umgestalten, was für den gegenwärtigen Menschen ein Prozeß der Vergangenheit ist. Es hat unbewußt als Anlage entstehen lassen Empfindungsseele, Verstandesseele, Bewußtseinsseele.
[ 22 ] So haben wir die drei ursprünglichen Glieder der Menschennatur: physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und dann das Ich. Das Ich wirkt umgestaltend; man sieht das Ich zuerst diese drei Glieder umgestalten, was für den gegenwärtigen Menschen ein Prozeß der Vergangenheit ist. Es hat unbewußt als Anlage entstehen lassen Empfindungsseele, Verstandesseele, Bewußtseinsseele.
[ 23 ] Man unterscheidet in der rosenkreuzerischen Theosophie Empfindungsseele, Verstandesseele, Bewußtseinsseele. Erst in der Bewußtseinsseele leuchtet auf die bewußte Umgestaltung; da fängt das Ich an, bewußt an der Umgestaltung zu arbeiten. Es wird zuerst im Astralleib das Geistselbst entwickelt. Innerhalb des Ätherleibes wird entwickelt der Lebensgeist, als Gegenstück zum Lebensleib, und weiter wird im physischen Leib entwickelt der eigentliche Geistesmensch, Atma. So haben wir im ganzen neun Glieder der menschlichen Natur.
[ 23 ] Man unterscheidet in der rosenkreuzerischen Theosophie Empfindungsseele, Verstandesseele, Bewußtseinsseele. Erst in der Bewußtseinsseele leuchtet auf die bewußte Umgestaltung; da fängt das Ich an, bewußt an der Umgestaltung zu arbeiten. Es wird zuerst im Astralleib das Geistselbst entwickelt. Innerhalb des Ätherleibes wird entwickelt der Lebensgeist, als Gegenstück zum Lebensleib, und weiter wird im physischen Leib entwickelt der eigentliche Geistesmensch, Atma. So haben wir im ganzen neun Glieder der menschlichen Natur.
[ 24 ] Für den äußeren Anblick stecken zwei dieser Glieder der menschlichen Natur, Empfindungsseele und Seelenleib, gleichsam ineinander, wie das Schwert in der Scheide. Die Empfindungsseele steckt im Seelenleib, so daß sie beide als eines erscheinen. Ebenso sind Geistselbst und Bewußtseinsseele eins, so daß diese neun Glieder sich auf sieben reduzieren.
[ 24 ] Für den äußeren Anblick stecken zwei dieser Glieder der menschlichen Natur, Empfindungsseele und Seelenleib, gleichsam ineinander, wie das Schwert in der Scheide. Die Empfindungsseele steckt im Seelenleib, so daß sie beide als eines erscheinen. Ebenso sind Geistselbst und Bewußtseinsseele eins, so daß diese neun Glieder sich auf sieben reduzieren.
[ 25 ] Nun kann man als sieben Glieder aufzählen:
[ 25 ] Nun kann man als sieben Glieder aufzählen:
1. Physischer Leib
2. Äther- oder Lebensleib
3. Astralleib, in welchem die Empfindungsseele steckt, und dann
4. das Ich und als die höheren Glieder:
5. Geistselbst oder Manas mit der Bewußtseinsseele
6. Lebensgeist oder Buddhi, und als höchstes
7. Geistesmensch oder Atma
1. Physischer Leib
2. Äther- oder Lebensleib
3. Astralleib, in welchem die Empfindungsseele steckt, und dann
4. das Ich und als die höheren Glieder:
5. Geistselbst oder Manas mit der Bewußtseinsseele
6. Lebensgeist oder Buddhi, und als höchstes
7. Geistesmensch oder Atma
[ 26 ] So ist der innere Zusammenhang der Menschennatur, die in Wahrheit eigentlich neun Glieder darstellt, wobei zwei mal zwei zusammenfallen. Daher unterscheidet man in der rosenkreuzerischen Methode drei mal drei = neun Glieder, die sich durch diese Zusammenkoppelung gleichsam reduzieren auf sieben. Wir müssen aber in der sieben die neun erkennen, sonst werden wir nur zu einem theoretischen Anschauen kommen.
[ 26 ] So ist der innere Zusammenhang der Menschennatur, die in Wahrheit eigentlich neun Glieder darstellt, wobei zwei mal zwei zusammenfallen. Daher unterscheidet man in der rosenkreuzerischen Methode drei mal drei = neun Glieder, die sich durch diese Zusammenkoppelung gleichsam reduzieren auf sieben. Wir müssen aber in der sieben die neun erkennen, sonst werden wir nur zu einem theoretischen Anschauen kommen.
9. Geistesmensch
8. Lebensgeist
7. Geistselbst
6. Bewußtseinsseele
5. Verstandesseele
4. Empfindungsseele
3. Astralleib
2. Lebensleib
1. Physischer Leib
9. Geistesmensch
8. Lebensgeist
7. Geistselbst
6. Bewußtseinsseele
5. Verstandesseele
4. Empfindungsseele
3. Astralleib
2. Lebensleib
1. Physischer Leib
[ 27 ] Das Ich leuchtet auf in der Seele, dann beginnt die Arbeit an den Leibern.
[ 27 ] Das Ich leuchtet auf in der Seele, dann beginnt die Arbeit an den Leibern.
[ 28 ] Aber den Übergang von der Theorie ins Leben kann man nur gewinnen, wenn man die Natur der Sache wirklich betrachtet. Was hier angedeutet ist, soll uns morgen leiten, wenn wir zur Betrachtung des schlafenden, des tagwachenden und des toten Menschen aufsteigen.
[ 28 ] Aber den Übergang von der Theorie ins Leben kann man nur gewinnen, wenn man die Natur der Sache wirklich betrachtet. Was hier angedeutet ist, soll uns morgen leiten, wenn wir zur Betrachtung des schlafenden, des tagwachenden und des toten Menschen aufsteigen.
