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Theosophy of the Rosicrucians
GA 99

28 May 1907, Munich

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Vierter Vortrag

Vierter Vortrag

[ 1 ] Vorgestern haben wir beschrieben das Gebiet und die Welten, die der Mensch zu durchschreiten hat nach dem Tode, nachdem alles dasjenige im Kamaloka oder, wie man in der Rosenkreuzer-Theosophie sagt, in der elementaren Welt abgestreift ist, was noch bindet an das physische Instrument dieser Welt. Wir haben ferner beschrieben das sogenannte Rupa-Devachan oder das Gebiet, das man genannt hat die himmlische oder inspirierende Welt. Wir haben gesehen, daß dieses Gebiet, das eigentliche Geisterland, gleich dem Gebiet unserer physischen Welt eine Viergliedrigkeit aufweist. Wir haben das kontinentale Gebiet, welches durchsetzt ist von einer Art Ozean- und Flußgebiet, das wir aber besser noch mit der Form des Blutkreislaufs im Organismus des Menschen vergleichen. Wir haben gesehen, daß auch im Devachan, als Analogie zur Atmosphäre unserer Erde, im sogenannten Luftkreis sich alles das findet, was an Freuden und Leiden, an Schmerzen und Plagen die Seelen der in der physischen Welt befindlichen Wesen durchzieht, allerdings weit ausgedehnter, weil noch ganz andere Wesen dort leben, die nicht in physischen Leibern inkarniert sind. Wir haben endlich gesehen, daß im vierten Gebiet alles das, was originell ist, vom kleinsten Einfall bis zu dem Höchsten, was der Erfinder und Künstler leistet, als Vorbild zu finden ist. Dort ist das eigentlich Treibende, das unsere Erde vorwärtsbringt. Außer diesen Bestandstücken der eigentlichen geistigen Welt finden wir aber auch noch das, was unsere Erde verbindet mit noch höheren Welten.

[ 1 ] Vorgestern haben wir beschrieben das Gebiet und die Welten, die der Mensch zu durchschreiten hat nach dem Tode, nachdem alles dasjenige im Kamaloka oder, wie man in der Rosenkreuzer-Theosophie sagt, in der elementaren Welt abgestreift ist, was noch bindet an das physische Instrument dieser Welt. Wir haben ferner beschrieben das sogenannte Rupa-Devachan oder das Gebiet, das man genannt hat die himmlische oder inspirierende Welt. Wir haben gesehen, daß dieses Gebiet, das eigentliche Geisterland, gleich dem Gebiet unserer physischen Welt eine Viergliedrigkeit aufweist. Wir haben das kontinentale Gebiet, welches durchsetzt ist von einer Art Ozean- und Flußgebiet, das wir aber besser noch mit der Form des Blutkreislaufs im Organismus des Menschen vergleichen. Wir haben gesehen, daß auch im Devachan, als Analogie zur Atmosphäre unserer Erde, im sogenannten Luftkreis sich alles das findet, was an Freuden und Leiden, an Schmerzen und Plagen die Seelen der in der physischen Welt befindlichen Wesen durchzieht, allerdings weit ausgedehnter, weil noch ganz andere Wesen dort leben, die nicht in physischen Leibern inkarniert sind. Wir haben endlich gesehen, daß im vierten Gebiet alles das, was originell ist, vom kleinsten Einfall bis zu dem Höchsten, was der Erfinder und Künstler leistet, als Vorbild zu finden ist. Dort ist das eigentlich Treibende, das unsere Erde vorwärtsbringt. Außer diesen Bestandstücken der eigentlichen geistigen Welt finden wir aber auch noch das, was unsere Erde verbindet mit noch höheren Welten.

[ 2 ] Wir haben bis jetzt nur das entdeckt, was bloß Bezug hat auf unsere Erdenentwickelung; was darüber hinausgeht, haben wir noch nicht entdeckt. Derjenige, der eine Einweihung erhält, lernt kennen, was unsere Erde je war und sein wird und was sie verbindet mit andern Welten außerhalb unseres Systems.

[ 2 ] Wir haben bis jetzt nur das entdeckt, was bloß Bezug hat auf unsere Erdenentwickelung; was darüber hinausgeht, haben wir noch nicht entdeckt. Derjenige, der eine Einweihung erhält, lernt kennen, was unsere Erde je war und sein wird und was sie verbindet mit andern Welten außerhalb unseres Systems.

[ 3 ] Vor allen Dingen ist eins wichtig, was uns im Devachan, in dieser sogenannten Vernunftwelt, begegnet. Es ist das, was wir gewohnt sind, die Akasha-Chronik zu nennen. Nicht als ob dieselbe erzeugt würde im Devachan, sie wird in einem noch höheren Gebiet hervorgebracht, aber man kann, wenn man bis zum Devachan hinaufgelangt ist, anfangen das zu sehen, was man die Akasha-Chronik nennt.

[ 3 ] Vor allen Dingen ist eins wichtig, was uns im Devachan, in dieser sogenannten Vernunftwelt, begegnet. Es ist das, was wir gewohnt sind, die Akasha-Chronik zu nennen. Nicht als ob dieselbe erzeugt würde im Devachan, sie wird in einem noch höheren Gebiet hervorgebracht, aber man kann, wenn man bis zum Devachan hinaufgelangt ist, anfangen das zu sehen, was man die Akasha-Chronik nennt.

[ 4 ] Was ist Akasha-Chronik? Wir machen uns den besten Begriff davon, wenn wir uns klar sind, daß alles, was auf unserer Erde oder sonst auf der Welt geschieht, einen bleibenden Eindruck auf gewisse feine Essenzen macht, der für den Erkennenden, der eine Einweihung durchgemacht hat, aufzufinden ist. Es ist keine gewöhnliche Chronik, sondern eine Chronik, die man als eine lebendige bezeichnen könnte. Nehmen wir an, ein Mensch lebte im ersten Jahrhundert nach Christo. Das, was er damals gedacht, gefühlt, gewollt hat, das, was in seine Taten übergegangen ist, ist nicht ausgelöscht, sondern es ist aufbewahrt in dieser feinen Essenz. Der Seher kann es «sehen». Nicht etwa so, wie wenn es aufgeschrieben wäre in einem Geschichtsbuche, sondern so, wie es sich zugetragen hat. Wie man sich bewegt, was man getan, wie man zum Beispiel eine Reise gemacht hat, kann man sehen in diesen geistigen Bildern. Man kann auch die Willensimpulse, die Gefühle, die Gedanken sehen. Doch wir dürfen uns nicht vorstellen, daß diese Bilder sich so ausnehmen, als wenn sie Abdrücke der physischen Persönlichkeiten hier wären; das ist nicht der Fall. Um ein einfaches Bild zu gebrauchen: Wenn man seine Hand bewegt, so ist der Wille des Menschen überall in den kleinsten Teilen der sich bewegenden Hand, und diese Willenskraft, die sich hier versteckt, die kann man sehen. Das, was jetzt geistig wirkt in uns und im Physischen ausgeflossen ist, das sieht man dort im Geistigen.

[ 4 ] Was ist Akasha-Chronik? Wir machen uns den besten Begriff davon, wenn wir uns klar sind, daß alles, was auf unserer Erde oder sonst auf der Welt geschieht, einen bleibenden Eindruck auf gewisse feine Essenzen macht, der für den Erkennenden, der eine Einweihung durchgemacht hat, aufzufinden ist. Es ist keine gewöhnliche Chronik, sondern eine Chronik, die man als eine lebendige bezeichnen könnte. Nehmen wir an, ein Mensch lebte im ersten Jahrhundert nach Christo. Das, was er damals gedacht, gefühlt, gewollt hat, das, was in seine Taten übergegangen ist, ist nicht ausgelöscht, sondern es ist aufbewahrt in dieser feinen Essenz. Der Seher kann es «sehen». Nicht etwa so, wie wenn es aufgeschrieben wäre in einem Geschichtsbuche, sondern so, wie es sich zugetragen hat. Wie man sich bewegt, was man getan, wie man zum Beispiel eine Reise gemacht hat, kann man sehen in diesen geistigen Bildern. Man kann auch die Willensimpulse, die Gefühle, die Gedanken sehen. Doch wir dürfen uns nicht vorstellen, daß diese Bilder sich so ausnehmen, als wenn sie Abdrücke der physischen Persönlichkeiten hier wären; das ist nicht der Fall. Um ein einfaches Bild zu gebrauchen: Wenn man seine Hand bewegt, so ist der Wille des Menschen überall in den kleinsten Teilen der sich bewegenden Hand, und diese Willenskraft, die sich hier versteckt, die kann man sehen. Das, was jetzt geistig wirkt in uns und im Physischen ausgeflossen ist, das sieht man dort im Geistigen.

[ 5 ] Suchen wir zum Beispiel Cäsar auf. Wir können alles, was er unternommen hat, verfolgen. Doch machen wir uns klar, daß wir mehr die Gedanken des Cäsar sehen können in der Akasha-Chronik. Wenn er sich vorgenommen hat, etwas zu tun, sieht man die ganze Folge von Willensentschlüssen bis zu dem Punkte, wo die Tat ausgeflossen ist ins Leben. Es ist nicht leicht, ein konkretes Ereignis in der Akasha-Chronik zu verfolgen; man muß sich zu Hilfe kommen durch Anknüpfung an Dinge, die man äußerlich erfahren hat. Will der Seher etwas von Cäsar verfolgen und vergegenwärtigt er sich ein Geschichtsdatum als Punkt, an den er anknüpft, dann ergibt sich das andere mit Leichtigkeit. Die geschichtlichen Daten sind zwar oft unzuverlässig, doch mitunter eine Hilfe. Wenn der Seher den Blick zurückwendet bis zu Cäsar, sieht er wirklich die handelnde Person des Cäsar wie geisthaftig, als ob er vor ihm stände, mit ihm spräche. Doch wenn der Mensch, der irgendwelche Gesichte haben kann, nicht genau Bescheid weiß in diesen höheren Welten, kann ihm verschiedenes passieren, wenn er den Blick in die Vergangenheit wendet.

[ 5 ] Suchen wir zum Beispiel Cäsar auf. Wir können alles, was er unternommen hat, verfolgen. Doch machen wir uns klar, daß wir mehr die Gedanken des Cäsar sehen können in der Akasha-Chronik. Wenn er sich vorgenommen hat, etwas zu tun, sieht man die ganze Folge von Willensentschlüssen bis zu dem Punkte, wo die Tat ausgeflossen ist ins Leben. Es ist nicht leicht, ein konkretes Ereignis in der Akasha-Chronik zu verfolgen; man muß sich zu Hilfe kommen durch Anknüpfung an Dinge, die man äußerlich erfahren hat. Will der Seher etwas von Cäsar verfolgen und vergegenwärtigt er sich ein Geschichtsdatum als Punkt, an den er anknüpft, dann ergibt sich das andere mit Leichtigkeit. Die geschichtlichen Daten sind zwar oft unzuverlässig, doch mitunter eine Hilfe. Wenn der Seher den Blick zurückwendet bis zu Cäsar, sieht er wirklich die handelnde Person des Cäsar wie geisthaftig, als ob er vor ihm stände, mit ihm spräche. Doch wenn der Mensch, der irgendwelche Gesichte haben kann, nicht genau Bescheid weiß in diesen höheren Welten, kann ihm verschiedenes passieren, wenn er den Blick in die Vergangenheit wendet.

[ 6 ] Die Akasha-Chronik ist zwar zu finden im Devachan, doch sie erstreckt sich herunter bis in die astrale Welt, so daß man in dieser oft Bilder der Akasha-Chronik wie eine Fata Morgana finden kann. Sie sind aber oft unzusammenhängend und unzuverlässig, und das ist wichtig zu beachten, wenn man Forschungen über die Vergangenheit anstellt. Ein Beispiel soll die Gefährlichkeit dieser Verwechslungen andeuten. Wenn wir bei der Erdenentwickelung durch die Angaben der Akasha-Chronik zurückgeführt werden bis zu jenen Zeiten, wo die Atlantis bestand, ehe die große Flut kam und sie wegspülte, können wir die Vorgänge in dieser alten Atlantis verfolgen. Dieselben haben sich später in anderer Form noch einmal wiederholt. Lange vor der christlichen Zeit haben sich Ereignisse abgespielt in Norddeutschland, in Mitteleuropa, ostwärts von der Atlantis, bevor das Christentum von Süden heraufgezogen ist, die eine Wiederholung der atlantischen Ereignisse sind. Erst nachher, durch die Einflüsse, die von Süden kamen, ist die Bevölkerung selbständig geworden. — Hier ein Beispiel, wie leicht man Irrtümern ausgesetzt ist. Wenn jemand verfolgt die astralen Bilder der Akasha-Chronik, nicht die devachanischen Bilder, dann kann ihm eine Verwechslung mit diesen Wiederholungen der alten atlantischen Vorgänge passieren. Das ist wirklich der Fall gewesen in den Angaben von Scott-Elliot über Atlantis, die zwar durchaus stimmen, wenn man sie prüft in bezug auf die astralen Bilder, doch nicht mehr, wenn man sie anwendet auf die devachanischen der wirklichen Akasha-Chronik. Das mußte einmal gesagt werden. In dem Augenblick, wo man erkennt, wo die Quelle der Irrtümer ist, kann man leicht zur wahren Schätzung der Angaben kommen.

[ 6 ] Die Akasha-Chronik ist zwar zu finden im Devachan, doch sie erstreckt sich herunter bis in die astrale Welt, so daß man in dieser oft Bilder der Akasha-Chronik wie eine Fata Morgana finden kann. Sie sind aber oft unzusammenhängend und unzuverlässig, und das ist wichtig zu beachten, wenn man Forschungen über die Vergangenheit anstellt. Ein Beispiel soll die Gefährlichkeit dieser Verwechslungen andeuten. Wenn wir bei der Erdenentwickelung durch die Angaben der Akasha-Chronik zurückgeführt werden bis zu jenen Zeiten, wo die Atlantis bestand, ehe die große Flut kam und sie wegspülte, können wir die Vorgänge in dieser alten Atlantis verfolgen. Dieselben haben sich später in anderer Form noch einmal wiederholt. Lange vor der christlichen Zeit haben sich Ereignisse abgespielt in Norddeutschland, in Mitteleuropa, ostwärts von der Atlantis, bevor das Christentum von Süden heraufgezogen ist, die eine Wiederholung der atlantischen Ereignisse sind. Erst nachher, durch die Einflüsse, die von Süden kamen, ist die Bevölkerung selbständig geworden. — Hier ein Beispiel, wie leicht man Irrtümern ausgesetzt ist. Wenn jemand verfolgt die astralen Bilder der Akasha-Chronik, nicht die devachanischen Bilder, dann kann ihm eine Verwechslung mit diesen Wiederholungen der alten atlantischen Vorgänge passieren. Das ist wirklich der Fall gewesen in den Angaben von Scott-Elliot über Atlantis, die zwar durchaus stimmen, wenn man sie prüft in bezug auf die astralen Bilder, doch nicht mehr, wenn man sie anwendet auf die devachanischen der wirklichen Akasha-Chronik. Das mußte einmal gesagt werden. In dem Augenblick, wo man erkennt, wo die Quelle der Irrtümer ist, kann man leicht zur wahren Schätzung der Angaben kommen.

[ 7 ] Noch eine andere Quelle des Irrtums kann kommen, wenn man sich auf die Angaben von Medien stützt. Medien, wenn sie entsprechende Mediumität haben, können die Akasha-Chronik sehen, obgleich meist nur deren astrale Spiegelungen. Nun ist etwas Eigentümliches in der Akasha-Chronik. Wenn wir einen Menschen aufsuchen, benimmt er sich wie ein lebendes Wesen. Wenn wir Goethe aufsuchen, antwortet er nicht nur mit Worten, die er damals gesprochen hat, sondern er gibt Antwort im Goetheschen Sinn. Es kann sogar passieren, daß Goethe Verse sagt in seinem Stil und Sinn, die er gar nicht selbst geschrieben hat. Das Akasha-Bild ist so lebendig, daß es wie ursprünglich im Sinn des Menschen fortwirkt. Daher kann es geschehen, daß man es verwechselt mit dem Menschen selbst. Die Medien glauben, daß sie es zu tun haben mit dem im Geist fortlebenden Toten, während es doch nur dessen astrales Akasha-Bild ist. Cäsars Geist kann schon wieder verkörpert sein auf der Erde, sein Akasha-Bild antwortet in den Sitzungen. Es ist nicht die Individualität des Cäsar, sondern nur der bleibende Eindruck, den Cäsars Bild in der Akasha-Chronik hinterlassen hat. Hierauf beruht der Irrtum in zahlreichen Medien-Sitzungen. Wir müssen unterscheiden zwischen dem, was bleibt vom Menschen in seinem Akasha-Bilde, und dem, was sich fortentwickelt als die Individualität. Das sind sehr, sehr wichtige Dinge.

[ 7 ] Noch eine andere Quelle des Irrtums kann kommen, wenn man sich auf die Angaben von Medien stützt. Medien, wenn sie entsprechende Mediumität haben, können die Akasha-Chronik sehen, obgleich meist nur deren astrale Spiegelungen. Nun ist etwas Eigentümliches in der Akasha-Chronik. Wenn wir einen Menschen aufsuchen, benimmt er sich wie ein lebendes Wesen. Wenn wir Goethe aufsuchen, antwortet er nicht nur mit Worten, die er damals gesprochen hat, sondern er gibt Antwort im Goetheschen Sinn. Es kann sogar passieren, daß Goethe Verse sagt in seinem Stil und Sinn, die er gar nicht selbst geschrieben hat. Das Akasha-Bild ist so lebendig, daß es wie ursprünglich im Sinn des Menschen fortwirkt. Daher kann es geschehen, daß man es verwechselt mit dem Menschen selbst. Die Medien glauben, daß sie es zu tun haben mit dem im Geist fortlebenden Toten, während es doch nur dessen astrales Akasha-Bild ist. Cäsars Geist kann schon wieder verkörpert sein auf der Erde, sein Akasha-Bild antwortet in den Sitzungen. Es ist nicht die Individualität des Cäsar, sondern nur der bleibende Eindruck, den Cäsars Bild in der Akasha-Chronik hinterlassen hat. Hierauf beruht der Irrtum in zahlreichen Medien-Sitzungen. Wir müssen unterscheiden zwischen dem, was bleibt vom Menschen in seinem Akasha-Bilde, und dem, was sich fortentwickelt als die Individualität. Das sind sehr, sehr wichtige Dinge.

[ 8 ] Wenn der Mensch Kamaloka verlassen hat, hat er sich entwöhnt aller der Verrichtungen, zu denen er das physische Instrument braucht. Er tritt ein in das Gebiet, das soeben beschrieben worden ist. Das ist eine sehr wichtige Zeit, die jetzt für ihn beginnt. Wir müssen uns klarmachen, was da geschieht mit dem Menschen.

[ 8 ] Wenn der Mensch Kamaloka verlassen hat, hat er sich entwöhnt aller der Verrichtungen, zu denen er das physische Instrument braucht. Er tritt ein in das Gebiet, das soeben beschrieben worden ist. Das ist eine sehr wichtige Zeit, die jetzt für ihn beginnt. Wir müssen uns klarmachen, was da geschieht mit dem Menschen.

[ 9 ] Alles, was der Mensch früher nur gedacht hat, seine Gefühle und Leidenschaften, alles,was er hiererlebt hat, das tritt ihm da im Devachan entgegen in der Gestalt der Dinge um ihn herum. Zuerst sieht man den eigenen physischen Leib in seinem Urbilde. So wie wir hier auf der Erde über Felsen, Berge und Steine gehen, so geht man dort über alle die Gestalten, die hier in der physischen Welt vorhanden sind; also man geht dort auch über seinen eigenen physischen Leib. Das ist geradezu ein Kennzeichen für den Menschen nach dem Tode, daß er seinen eigenen physischen Leib als Sache außer sich selbst hat. Daran erkennt er, daß er vom Kamaloka ins Devachan hinaufgekommen ist. Hier spricht er zu seinem Leibe: «Das bin ich!» Dort sieht er ihn und sagt: «Das bist du!» Die Vedanta-Philosophie läßt ihre Schüler meditativ einüben dieses «Das bist du!», damit sie durch Übungen dieser Art ein Verständnis dafür haben, zu ihrem Leib zu sagen: «Das bist du!» Außerdem sieht man um sich herum alles das, was man hier auf der Erde erlebt hat. Wenn ein Mensch hier Rache, Unliebe, allerlei schlimme Gefühle hegt gegen seine Mitmenschen, dann treten ihm diese schlimmen Gefühle entgegen wie eine Wolke außerhalb seiner selbst, und das ist eine Lehre für den Menschen. Er kann lernen, was das alles für eine Bedeutung und Wirkung hier in der Welt hat.

[ 9 ] Alles, was der Mensch früher nur gedacht hat, seine Gefühle und Leidenschaften, alles,was er hiererlebt hat, das tritt ihm da im Devachan entgegen in der Gestalt der Dinge um ihn herum. Zuerst sieht man den eigenen physischen Leib in seinem Urbilde. So wie wir hier auf der Erde über Felsen, Berge und Steine gehen, so geht man dort über alle die Gestalten, die hier in der physischen Welt vorhanden sind; also man geht dort auch über seinen eigenen physischen Leib. Das ist geradezu ein Kennzeichen für den Menschen nach dem Tode, daß er seinen eigenen physischen Leib als Sache außer sich selbst hat. Daran erkennt er, daß er vom Kamaloka ins Devachan hinaufgekommen ist. Hier spricht er zu seinem Leibe: «Das bin ich!» Dort sieht er ihn und sagt: «Das bist du!» Die Vedanta-Philosophie läßt ihre Schüler meditativ einüben dieses «Das bist du!», damit sie durch Übungen dieser Art ein Verständnis dafür haben, zu ihrem Leib zu sagen: «Das bist du!» Außerdem sieht man um sich herum alles das, was man hier auf der Erde erlebt hat. Wenn ein Mensch hier Rache, Unliebe, allerlei schlimme Gefühle hegt gegen seine Mitmenschen, dann treten ihm diese schlimmen Gefühle entgegen wie eine Wolke außerhalb seiner selbst, und das ist eine Lehre für den Menschen. Er kann lernen, was das alles für eine Bedeutung und Wirkung hier in der Welt hat.

[ 10 ] Wir müssen uns recht klarmachen, was da mit dem Menschen geschieht. Betrachten wir den physischen Menschen hier auf der Erde. Wodurch haben sich seine Organe, zum Beispiel seine Augen, gebildet? Es gab eine Zeit, wo es noch kein Auge gab. Es ist gebildet vom Licht. Das Licht hat das Auge aus der physischen Organisation herausgebildet. Das Licht ist die Ursache des Auges. So schaffen die Dinge, die uns umgeben, die Organe der physischen Welt. Auf der Erde schaffen sie Organe in physischen Körpern und Stoffen; im Devachan arbeiten die Dinge, die uns umgeben, an unserer seelischen Wesenheit, so daß alles das, was der Mensch sich hier angeeignet hat an guten und schlechten Gefühlen, sich dort in seiner Umgebung befindet, an seiner Seele arbeitet und so die seelischen Organe schafft. Ist man hier ein guter Mensch gewesen, dann leben dort die guten Eigenschaften in der devachanischen Luft. Sie arbeiten im Geistigen, sie schaffen Organe. Diese Organe dienen als Architekten, als Bildner für den neuen Aufbau des physischen Leibes bei einer neuen Geburt. So arbeitet das, was der Mensch im Innern hatte, weil es im Devachan in die Außenwelt versetzt ist, für die nächste Geburt vor. Es bereitet vor die Kräfte, die den Menschenleib neu aufbauen.

[ 10 ] Wir müssen uns recht klarmachen, was da mit dem Menschen geschieht. Betrachten wir den physischen Menschen hier auf der Erde. Wodurch haben sich seine Organe, zum Beispiel seine Augen, gebildet? Es gab eine Zeit, wo es noch kein Auge gab. Es ist gebildet vom Licht. Das Licht hat das Auge aus der physischen Organisation herausgebildet. Das Licht ist die Ursache des Auges. So schaffen die Dinge, die uns umgeben, die Organe der physischen Welt. Auf der Erde schaffen sie Organe in physischen Körpern und Stoffen; im Devachan arbeiten die Dinge, die uns umgeben, an unserer seelischen Wesenheit, so daß alles das, was der Mensch sich hier angeeignet hat an guten und schlechten Gefühlen, sich dort in seiner Umgebung befindet, an seiner Seele arbeitet und so die seelischen Organe schafft. Ist man hier ein guter Mensch gewesen, dann leben dort die guten Eigenschaften in der devachanischen Luft. Sie arbeiten im Geistigen, sie schaffen Organe. Diese Organe dienen als Architekten, als Bildner für den neuen Aufbau des physischen Leibes bei einer neuen Geburt. So arbeitet das, was der Mensch im Innern hatte, weil es im Devachan in die Außenwelt versetzt ist, für die nächste Geburt vor. Es bereitet vor die Kräfte, die den Menschenleib neu aufbauen.

[ 11 ] Doch glaube man nicht, daß der Mensch nichts zu tun hätte, als nur für sich selbst zu sorgen; er hat auch außerdem noch sehr wichtige Dinge im Devachan zu arbeiten. Wir können uns ein Verständnis dafür bilden, wenn wir die Entwickelung unserer Erde für kurze Zeit betrachten. Sehen wir zurück auf ein paar Jahrtausende! Wenn wir dieselben Gegenden betrachten, wie anders haben sie damals ausgesehen! Andere Pflanzen, andere Tierformen, selbst ein anderes Klima gab es. Die Erdoberfläche verändert sich fortwährend in ihren Naturprodukten. In Griechenland zum Beispiel könnte nicht wieder das entstehen, was damals auf dem Boden des alten Griechenlands hervorsproß. Dadurch eben geschieht die Entwickelung der Erde, daß sich das Antlitz der Erde fortwährend verändert.

[ 11 ] Doch glaube man nicht, daß der Mensch nichts zu tun hätte, als nur für sich selbst zu sorgen; er hat auch außerdem noch sehr wichtige Dinge im Devachan zu arbeiten. Wir können uns ein Verständnis dafür bilden, wenn wir die Entwickelung unserer Erde für kurze Zeit betrachten. Sehen wir zurück auf ein paar Jahrtausende! Wenn wir dieselben Gegenden betrachten, wie anders haben sie damals ausgesehen! Andere Pflanzen, andere Tierformen, selbst ein anderes Klima gab es. Die Erdoberfläche verändert sich fortwährend in ihren Naturprodukten. In Griechenland zum Beispiel könnte nicht wieder das entstehen, was damals auf dem Boden des alten Griechenlands hervorsproß. Dadurch eben geschieht die Entwickelung der Erde, daß sich das Antlitz der Erde fortwährend verändert.

[ 12 ] Es dauert sehr lange, wenn der Mensch gestorben ist, bis er wieder geboren wird. Wenn der Mensch neu erscheint auf der Erde, findet er nicht dasselbe wieder vor. Er soll etwas Neues erleben, er wird nicht zweimal hineingeboren in dieselbe Gestalt der Erde. Es bleibt der Mensch so lange in den geistigen Gebieten, bis die Erde ihm ganz neue Gebiete darbietet. Das hat einen guten Sinn. Er lernt etwas ganz Neues, und dadurch entwickelt er sich ganz anders. Sehen wir zum Beispiel einen römischen Knaben an. Er lebte nicht wie bei uns ein Schulknabe. Und wenn wir wieder geboren werden, werden wir wieder ganz andere Verhältnisse vorfinden. So geht es von Inkarnation zu Inkarnation. Während der Mensch sich in den eben beschriebenen Gebieten aufhält, ändert sich das Antlitz der Erde fortwährend.

[ 12 ] Es dauert sehr lange, wenn der Mensch gestorben ist, bis er wieder geboren wird. Wenn der Mensch neu erscheint auf der Erde, findet er nicht dasselbe wieder vor. Er soll etwas Neues erleben, er wird nicht zweimal hineingeboren in dieselbe Gestalt der Erde. Es bleibt der Mensch so lange in den geistigen Gebieten, bis die Erde ihm ganz neue Gebiete darbietet. Das hat einen guten Sinn. Er lernt etwas ganz Neues, und dadurch entwickelt er sich ganz anders. Sehen wir zum Beispiel einen römischen Knaben an. Er lebte nicht wie bei uns ein Schulknabe. Und wenn wir wieder geboren werden, werden wir wieder ganz andere Verhältnisse vorfinden. So geht es von Inkarnation zu Inkarnation. Während der Mensch sich in den eben beschriebenen Gebieten aufhält, ändert sich das Antlitz der Erde fortwährend.

[ 13 ] Wer ist da tätig, wer ändert die Physiognomie der Erde? — fragen wir uns. Da kommen wir zugleich auf die Antwort der Frage: Was tut der Mensch in der Zwischenzeit? — Von den geistigen Welten aus arbeitet der Mensch selbst, unter der Anleitung höherer Wesenheiten, an der Umgestaltung der Erde. Es sind die Menschen selbst zwischen Tod und neuer Geburt, die diese Arbeit verrichten. Wenn sie dann wieder geboren werden, treffen sie das Antlitz der Erde anders, und zwar in einer Gestaltung, an der sie selbst mitgearbeitet haben. Wir alle haben so gearbeitet.

[ 13 ] Wer ist da tätig, wer ändert die Physiognomie der Erde? — fragen wir uns. Da kommen wir zugleich auf die Antwort der Frage: Was tut der Mensch in der Zwischenzeit? — Von den geistigen Welten aus arbeitet der Mensch selbst, unter der Anleitung höherer Wesenheiten, an der Umgestaltung der Erde. Es sind die Menschen selbst zwischen Tod und neuer Geburt, die diese Arbeit verrichten. Wenn sie dann wieder geboren werden, treffen sie das Antlitz der Erde anders, und zwar in einer Gestaltung, an der sie selbst mitgearbeitet haben. Wir alle haben so gearbeitet.

[ 14 ] Wenn wir fragen: Wo ist Devachan, wo ist die geistige Welt? — so antworte ich: Immerfort um uns herum. — Es ist wirklich so. Also sind auch all die Seelen der Menschen, die entkörpert sind, um uns herum. Sie arbeiten um uns herum. Während wir Städte bauen, Maschinen konstruieren, arbeiten aus dem geistigen Gebiet heraus, um uns herum, die Menschen, die zwischen Tod und neuer Geburt stehen.

[ 14 ] Wenn wir fragen: Wo ist Devachan, wo ist die geistige Welt? — so antworte ich: Immerfort um uns herum. — Es ist wirklich so. Also sind auch all die Seelen der Menschen, die entkörpert sind, um uns herum. Sie arbeiten um uns herum. Während wir Städte bauen, Maschinen konstruieren, arbeiten aus dem geistigen Gebiet heraus, um uns herum, die Menschen, die zwischen Tod und neuer Geburt stehen.

[ 15 ] Wenn wir als Seher sie aufsuchen, können wir finden, wenn wir das Licht nicht bloß sinnlich wahrnehmen, innerhalb des Lichtes die toten Menschen. Das Licht, das uns umgibt, bildet den Körper der Toten. Sie haben einen Körper aus Licht gewoben. Das Licht, das die Erde umspült, ist Stoff für die Wesen, die im Devachan leben. Sehen wir draußen eine Pflanze, die vom Sonnenlicht sich nährt: sie empfängt nicht nur das physische Licht, sondern in Wahrheit die Tätigkeit geistiger Wesen, und unter ihnen sind auch diese Menschenseelen. Sie selbst strahlen als Licht auf die Pflanzen nieder, sie umschweben die Pflanzen als geistige Wesenheiten. Wenn wir die Pflanzen mit geistigem Auge betrachten, so sagen wir: Es erfreut sich die Pflanze der Einwirkung der toten Menschen, die sie umschweben und die im Lichte um sie wirken und weben. — Und wenn wir jetzt verfolgen, wie die Pflanzendecke auf der Erde sich ändert, und fragen: Wer hat das gewirkt? — so sagen wir: In dem Lichte, das unsere Erde umspült, wirken die toten Menschen; da ist wirklich Devachan. — In dieses Lichtreich gehen wir ein nach der Kamaloka-Zeit. Das ist konkrete Wahrheit. Der erst weiß vom Devachan im Sinne der Rosenkreuzer-Theosophie, der darauf hindeuten kann, wo die toten Menschen wirklich zu finden sind.

[ 15 ] Wenn wir als Seher sie aufsuchen, können wir finden, wenn wir das Licht nicht bloß sinnlich wahrnehmen, innerhalb des Lichtes die toten Menschen. Das Licht, das uns umgibt, bildet den Körper der Toten. Sie haben einen Körper aus Licht gewoben. Das Licht, das die Erde umspült, ist Stoff für die Wesen, die im Devachan leben. Sehen wir draußen eine Pflanze, die vom Sonnenlicht sich nährt: sie empfängt nicht nur das physische Licht, sondern in Wahrheit die Tätigkeit geistiger Wesen, und unter ihnen sind auch diese Menschenseelen. Sie selbst strahlen als Licht auf die Pflanzen nieder, sie umschweben die Pflanzen als geistige Wesenheiten. Wenn wir die Pflanzen mit geistigem Auge betrachten, so sagen wir: Es erfreut sich die Pflanze der Einwirkung der toten Menschen, die sie umschweben und die im Lichte um sie wirken und weben. — Und wenn wir jetzt verfolgen, wie die Pflanzendecke auf der Erde sich ändert, und fragen: Wer hat das gewirkt? — so sagen wir: In dem Lichte, das unsere Erde umspült, wirken die toten Menschen; da ist wirklich Devachan. — In dieses Lichtreich gehen wir ein nach der Kamaloka-Zeit. Das ist konkrete Wahrheit. Der erst weiß vom Devachan im Sinne der Rosenkreuzer-Theosophie, der darauf hindeuten kann, wo die toten Menschen wirklich zu finden sind.

[ 16 ] Wenn das Auge des Sehers sich entwickelt, macht er oft eine eigentümliche Wahrnehmung. Wenn er sich in die Sonne stellt, hält sein Körper das Licht auf. Er wirft einen Schatten. Wenn er nun hineinschaut in diesen Schatten, ist das oftmals der erste Moment, wo er den Geist entdeckt. Der Körper hält auf das Licht, doch nicht den Geist, und im Schatten, den der Körper wirft, kann man den Geist entdecken. Deshalb nennen primitive Völker, die immer ein Hellsehen gehabt haben, den Schatten auch die Seele. Sie sagen: schattenlos — seelenlos. Bei einer Novelle von Adalbert von Chamisso liegt unbewußt diese Idee zugrunde: Der Mann, der seinen Schatten verloren hat, hat auch seine Seele verloren, darum ist er so traurig.

[ 16 ] Wenn das Auge des Sehers sich entwickelt, macht er oft eine eigentümliche Wahrnehmung. Wenn er sich in die Sonne stellt, hält sein Körper das Licht auf. Er wirft einen Schatten. Wenn er nun hineinschaut in diesen Schatten, ist das oftmals der erste Moment, wo er den Geist entdeckt. Der Körper hält auf das Licht, doch nicht den Geist, und im Schatten, den der Körper wirft, kann man den Geist entdecken. Deshalb nennen primitive Völker, die immer ein Hellsehen gehabt haben, den Schatten auch die Seele. Sie sagen: schattenlos — seelenlos. Bei einer Novelle von Adalbert von Chamisso liegt unbewußt diese Idee zugrunde: Der Mann, der seinen Schatten verloren hat, hat auch seine Seele verloren, darum ist er so traurig.

[ 17 ] So also ist die Arbeit der Menschen zwischen Tod und neuer Geburt im Devachan. Es ist wahrhaftig kein untätiges Ruhen; Schaffende sind sie am Werdegang der Erde vom Devachan heraus, und so verstehen wir, wie das Weltenwerden geschieht. Es ist nicht, wie oftmals gesagt wird, als ob die Menschen in seliger Ruhe, im Traume dahinlebten; das Leben dort ist vielmehr ein ebenso tätiges wie hier auf der Erde.

[ 17 ] So also ist die Arbeit der Menschen zwischen Tod und neuer Geburt im Devachan. Es ist wahrhaftig kein untätiges Ruhen; Schaffende sind sie am Werdegang der Erde vom Devachan heraus, und so verstehen wir, wie das Weltenwerden geschieht. Es ist nicht, wie oftmals gesagt wird, als ob die Menschen in seliger Ruhe, im Traume dahinlebten; das Leben dort ist vielmehr ein ebenso tätiges wie hier auf der Erde.

[ 18 ] Wenn der Mensch so weit ist, daß er diejenigen Tätigkeiten, die er im letzten Leben vollzogen hat, in geistige Kräfte umgesetzt hat, wenn er alle die Erlebnisse in der devachanischen Außenwelt erlebt hat, so daß sie auf ihn gewirkt haben, dann ist er reif, vom Devachan herunterzusteigen zu einer neuen physischen Geburt. Dann zieht der Erdkreis ihn wieder an.

[ 18 ] Wenn der Mensch so weit ist, daß er diejenigen Tätigkeiten, die er im letzten Leben vollzogen hat, in geistige Kräfte umgesetzt hat, wenn er alle die Erlebnisse in der devachanischen Außenwelt erlebt hat, so daß sie auf ihn gewirkt haben, dann ist er reif, vom Devachan herunterzusteigen zu einer neuen physischen Geburt. Dann zieht der Erdkreis ihn wieder an.

[ 19 ] Das erste, was der Mensch antrifft, wenn er aus dem Devachan herabkommt, ist das astralische Gebiet, in der Rosenkreuzer-Theosophie die elementare Welt genannt. Die gibt ihm einen neuen Astralleib. Wenn man auf ein Papier Eisenfeilspäne streut und unterhalb desselben einen Magneten bewegt, dann bilden sich Formen und Linien nach den Kräften des Magneten; und genau so wird die astrale Substanz, die unregelmäßig verteilt ist, herangezogen und geordnet nach den Kräften, die in der Seele sind und dem entsprechen, was diese Seele im früheren Leben erarbeitet hat. So gruppiert sich der Mensch selbst seinen Astralleib. Diese werdenden Menschen, die nur erst einen Astralleib haben, sieht der Seher als Wesen, die ausschauen wie eine nach unten sich öffnende Glockenform. Sie schießen mit riesiger Geschwindigkeit durch den Astralplan. Kaum vorstellen kann man sich die Geschwindigkeit, mit der sie den Raum durchschwirren.

[ 19 ] Das erste, was der Mensch antrifft, wenn er aus dem Devachan herabkommt, ist das astralische Gebiet, in der Rosenkreuzer-Theosophie die elementare Welt genannt. Die gibt ihm einen neuen Astralleib. Wenn man auf ein Papier Eisenfeilspäne streut und unterhalb desselben einen Magneten bewegt, dann bilden sich Formen und Linien nach den Kräften des Magneten; und genau so wird die astrale Substanz, die unregelmäßig verteilt ist, herangezogen und geordnet nach den Kräften, die in der Seele sind und dem entsprechen, was diese Seele im früheren Leben erarbeitet hat. So gruppiert sich der Mensch selbst seinen Astralleib. Diese werdenden Menschen, die nur erst einen Astralleib haben, sieht der Seher als Wesen, die ausschauen wie eine nach unten sich öffnende Glockenform. Sie schießen mit riesiger Geschwindigkeit durch den Astralplan. Kaum vorstellen kann man sich die Geschwindigkeit, mit der sie den Raum durchschwirren.

[ 20 ] Jetzt müssen diese werdenden Menschen einen Ätherleib und einen physischen Leib erhalten. Was bisher geschehen ist bis zum Aufbau des Astralleibes, hing von ihnen selbst ab, je nach den Kräften, die sie selbst entwickelt haben. Wie aber der Ätherleib sich bildet, das hängt nicht allein vom Menschen ab in dem gegenwärtigen Entwickelungslauf, sondern in bezug auf diese Bildung ist der Mensch von äußeren Wesen abhängig. Darum hat der Mensch zwar immer einen passenden Astralleib; es ist aber nicht immer der Fall, daß dieser Astralleib ganz in den Ätherund physischen Leib hineinpaßt. Daher oft die Disharmonie und Unzufriedenheit im Leben. Daß die werdenden Menschen so herumschwirren, geschieht namentlich deshalb, weil sie ein passendes Elternpaar suchen, das ihnen die beste Gelegenheit gibt, eine zur Astralwesenheit stimmende ÄÄther- und physische Körperlichkeit zu bekommen. Eskann immer nur das relativ beste und passende Elternpaar sein, das ihnen diese gibt. Bei diesem Suchen wirken Wesenheiten, die den Ätherleib an den astralischen Leib angliedern und die ähnlich dem sind, was man oft Volksgeister nennt. Das ist nicht dieses unfaßbare Abstraktum, als was der Volksgeist gewöhnlich angesehen wird; es ist für den geistigen Beobachter der Welt etwas so Wirkliches wie unsere Seele, die in unserem Leibe verkörpert ist. So hat ein ganzes Volk gemeinschaftlich zwar nicht einen physischen Leib, wohl aber einen Astralleib und die Ansätze zu einem Ätherleibe. Es lebt wie in einer astralischen Wolke, und das ist der Leib für den Volksgeist. Das sind die Lenker der Ätherbildungen um den Menschen herum, und so hat der Mensch sich nicht mehr selbst in der Gewalt.

[ 20 ] Jetzt müssen diese werdenden Menschen einen Ätherleib und einen physischen Leib erhalten. Was bisher geschehen ist bis zum Aufbau des Astralleibes, hing von ihnen selbst ab, je nach den Kräften, die sie selbst entwickelt haben. Wie aber der Ätherleib sich bildet, das hängt nicht allein vom Menschen ab in dem gegenwärtigen Entwickelungslauf, sondern in bezug auf diese Bildung ist der Mensch von äußeren Wesen abhängig. Darum hat der Mensch zwar immer einen passenden Astralleib; es ist aber nicht immer der Fall, daß dieser Astralleib ganz in den Ätherund physischen Leib hineinpaßt. Daher oft die Disharmonie und Unzufriedenheit im Leben. Daß die werdenden Menschen so herumschwirren, geschieht namentlich deshalb, weil sie ein passendes Elternpaar suchen, das ihnen die beste Gelegenheit gibt, eine zur Astralwesenheit stimmende ÄÄther- und physische Körperlichkeit zu bekommen. Eskann immer nur das relativ beste und passende Elternpaar sein, das ihnen diese gibt. Bei diesem Suchen wirken Wesenheiten, die den Ätherleib an den astralischen Leib angliedern und die ähnlich dem sind, was man oft Volksgeister nennt. Das ist nicht dieses unfaßbare Abstraktum, als was der Volksgeist gewöhnlich angesehen wird; es ist für den geistigen Beobachter der Welt etwas so Wirkliches wie unsere Seele, die in unserem Leibe verkörpert ist. So hat ein ganzes Volk gemeinschaftlich zwar nicht einen physischen Leib, wohl aber einen Astralleib und die Ansätze zu einem Ätherleibe. Es lebt wie in einer astralischen Wolke, und das ist der Leib für den Volksgeist. Das sind die Lenker der Ätherbildungen um den Menschen herum, und so hat der Mensch sich nicht mehr selbst in der Gewalt.

[ 21 ] Nun kommt ein außerordentlich wichtiger Moment, ebenso wichtig wie der Moment nach dem Tode, wo man sein ganzes vergangenes Leben als Erinnerungsbild sieht. Wenn der Mensch in seinen Ätherleib hineinschlüpft und noch nicht den physischen Leib hat — es ist dies nur ein kurzer Moment, aber von höchster Wichtigkeit —, da hat er eine Vorschau auf das nächste Leben; nicht auf alle Einzelheiten, es ist nur ein Überblick über all das, was ihm bevorsteht im künftigen Leben. Da kann er sich sagen — er vergißt es wieder bei der Einkörperung —, er hat vor sich ein glückliches oder ein unglückliches Leben. Nun kommt es vor, wenn ein Mensch viele schlimme Erfahrungen im früheren Leben gemacht hat, daß er einen Schock bekommt und nicht hinein will in den physischen Leib. Das kann bewirken, daß er wirklich nicht ganz hineinrückt in denselben und so die Verbindung nicht ganz hergestellt ist zwischen den verschiedenen Leibern. Das ergibt dann Idioten in diesem Leben. Es ist das nicht immer der Grund zur Idiotie, doch häufig. Die Seele sträubt sich gleichsam, physisch verkörpert zu werden. Ein solcher Mensch kann sein Gehirn nicht richtig gebrauchen, weil er nicht richtig hineingeschaltet ist. Nur wenn der Mensch sich richtig hineingebären läßt in sein physisches Werkzeug, kann er es richtig gebrauchen. Während der Ätherleib sonst nur ganz schwach hinausragt, kann man bei den Idioten oft Teile des Ätherleibes wie einen weit über den Kopf hinausragenden ätherischen Lichtschein sehen. Wir haben da einen Fall, wo etwas, was das Leben seiner physischen Betrachtung nach unerklärlich läßt, erklärt wird durch die Geisteswissenschaft.

[ 21 ] Nun kommt ein außerordentlich wichtiger Moment, ebenso wichtig wie der Moment nach dem Tode, wo man sein ganzes vergangenes Leben als Erinnerungsbild sieht. Wenn der Mensch in seinen Ätherleib hineinschlüpft und noch nicht den physischen Leib hat — es ist dies nur ein kurzer Moment, aber von höchster Wichtigkeit —, da hat er eine Vorschau auf das nächste Leben; nicht auf alle Einzelheiten, es ist nur ein Überblick über all das, was ihm bevorsteht im künftigen Leben. Da kann er sich sagen — er vergißt es wieder bei der Einkörperung —, er hat vor sich ein glückliches oder ein unglückliches Leben. Nun kommt es vor, wenn ein Mensch viele schlimme Erfahrungen im früheren Leben gemacht hat, daß er einen Schock bekommt und nicht hinein will in den physischen Leib. Das kann bewirken, daß er wirklich nicht ganz hineinrückt in denselben und so die Verbindung nicht ganz hergestellt ist zwischen den verschiedenen Leibern. Das ergibt dann Idioten in diesem Leben. Es ist das nicht immer der Grund zur Idiotie, doch häufig. Die Seele sträubt sich gleichsam, physisch verkörpert zu werden. Ein solcher Mensch kann sein Gehirn nicht richtig gebrauchen, weil er nicht richtig hineingeschaltet ist. Nur wenn der Mensch sich richtig hineingebären läßt in sein physisches Werkzeug, kann er es richtig gebrauchen. Während der Ätherleib sonst nur ganz schwach hinausragt, kann man bei den Idioten oft Teile des Ätherleibes wie einen weit über den Kopf hinausragenden ätherischen Lichtschein sehen. Wir haben da einen Fall, wo etwas, was das Leben seiner physischen Betrachtung nach unerklärlich läßt, erklärt wird durch die Geisteswissenschaft.