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Theosophy of the Rosicrucians
GA 99

1 June 1907, Munich

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Achter Vortrag

Achter Vortrag

[ 1 ] Die verschiedenen Verkörperungen unseres Planeten wollen wir jetzt einmal der Reihe nach betrachten. Wir müssen uns dabei durchaus die Vorstellung bilden, daß dies Verkörperungen unseres Erdenplaneten waren, also die Zustände der Erde, als sie einst Saturn, Sonne, Mond war, und wir müssen uns vorstellen, daß diese Verkörperungen für die Bildung der Wesen, besonders des Menschen, notwendig waren, daß des Menschen eigene Entwickelung mit der Entwickelung der Erde innig zusammenhängt. Wir werden aber nur dann einen richtigen Begriff davon bekommen, was da geschehen ist, wenn wir uns einen Gedanken darüber bilden, wie in bezug auf gewisse Eigenschaften sich das, was wir heute als Menschen, als uns, erkennen, im Laufe der Entwickelung verändert hat, und zwar wollen wir zuerst die Veränderungen betrachten, die sich mit dem Menschen in bezug auf seine Bewußtseinszustände vollzogen haben. Alles, alles hat sich in der Welt entwickelt, auch unser Bewußtsein hat sich entwickelt. Das Bewußtsein, das der Mensch heute hat, hat er nicht immer gehabt; das ist erst nach und nach so geworden, wie es heute ist.

[ 1 ] Die verschiedenen Verkörperungen unseres Planeten wollen wir jetzt einmal der Reihe nach betrachten. Wir müssen uns dabei durchaus die Vorstellung bilden, daß dies Verkörperungen unseres Erdenplaneten waren, also die Zustände der Erde, als sie einst Saturn, Sonne, Mond war, und wir müssen uns vorstellen, daß diese Verkörperungen für die Bildung der Wesen, besonders des Menschen, notwendig waren, daß des Menschen eigene Entwickelung mit der Entwickelung der Erde innig zusammenhängt. Wir werden aber nur dann einen richtigen Begriff davon bekommen, was da geschehen ist, wenn wir uns einen Gedanken darüber bilden, wie in bezug auf gewisse Eigenschaften sich das, was wir heute als Menschen, als uns, erkennen, im Laufe der Entwickelung verändert hat, und zwar wollen wir zuerst die Veränderungen betrachten, die sich mit dem Menschen in bezug auf seine Bewußtseinszustände vollzogen haben. Alles, alles hat sich in der Welt entwickelt, auch unser Bewußtsein hat sich entwickelt. Das Bewußtsein, das der Mensch heute hat, hat er nicht immer gehabt; das ist erst nach und nach so geworden, wie es heute ist.

[ 2 ] Unser heutiges Bewußtsein nennen wir das Gegenstandsbewußtsein oder das wache Tagesbewußstsein. Sie alle kennen es als das, was Ihnen eigen ist vom Morgen, wenn Sie aufwachen, bis abends, wenn Sie einschlafen. Machen wir uns klar, worin es besteht. Es besteht darin, daß der Mensch seine Sinne in die Außenwelt richtet und Gegenstände wahrnimmt; deshalb nennen wir es Gegenstandsbewußtsein. Der Mensch schaut in die Umgebung hinein und schaut mit seinen Augen gewisse Gegenstände im Raum, die von Farben umgrenzt sind. Er hört mit dem Ohr hinaus und vernimmt, daß Gegenstände im Raum sind, die tönen, die Schall verbreiten. Er berührt mit seinem Tastsinn die Gegenstände, findet sie warm oder kalt, er riecht, er schmeckt Gegenstände. Das, was er so mit seinen Sinnen wahrnimmt, darüber denkt er nach. Er wendet seine Vernunft dazu an, diese verschiedenen Gegenstände zu begreifen, und aus diesen Tatsachen der Sinneswahrnehmungen und des Begreifens derselben mit unserem Verstande setzt sich das wache Tagesbewußtsein, wie der Mensch es heute hat, zusammen. Dieses Bewußtsein hat der Mensch nicht immer gehabt, es hat sich erst entwickelt, und er wird es nicht immer so haben, sondern er wird aufsteigen zu höheren Bewußtseinszuständen.

[ 2 ] Unser heutiges Bewußtsein nennen wir das Gegenstandsbewußtsein oder das wache Tagesbewußstsein. Sie alle kennen es als das, was Ihnen eigen ist vom Morgen, wenn Sie aufwachen, bis abends, wenn Sie einschlafen. Machen wir uns klar, worin es besteht. Es besteht darin, daß der Mensch seine Sinne in die Außenwelt richtet und Gegenstände wahrnimmt; deshalb nennen wir es Gegenstandsbewußtsein. Der Mensch schaut in die Umgebung hinein und schaut mit seinen Augen gewisse Gegenstände im Raum, die von Farben umgrenzt sind. Er hört mit dem Ohr hinaus und vernimmt, daß Gegenstände im Raum sind, die tönen, die Schall verbreiten. Er berührt mit seinem Tastsinn die Gegenstände, findet sie warm oder kalt, er riecht, er schmeckt Gegenstände. Das, was er so mit seinen Sinnen wahrnimmt, darüber denkt er nach. Er wendet seine Vernunft dazu an, diese verschiedenen Gegenstände zu begreifen, und aus diesen Tatsachen der Sinneswahrnehmungen und des Begreifens derselben mit unserem Verstande setzt sich das wache Tagesbewußtsein, wie der Mensch es heute hat, zusammen. Dieses Bewußtsein hat der Mensch nicht immer gehabt, es hat sich erst entwickelt, und er wird es nicht immer so haben, sondern er wird aufsteigen zu höheren Bewußtseinszuständen.

[ 3 ] Wir können uns zunächst mit den Mitteln, die uns der Okkultismus verleiht, sieben Bewußtseinszustände überblicken, von denen unser heutiges Bewußtsein das mittlere ist. Drei vorhergehende und drei nachfolgende können wir überblicken. Mancher wird sich darüber wundern, daß wir gerade so schön in der Mitte stehen. Das kommt daher: Dem ersten Zustande gehen andere voran, die sich unseren Blicken entziehen, dem siebenten folgen andere nach, die sich unserer Betrachtung ebenso entziehen. Wir sehen eben nach hinten so weit wie nach vorn. Würden wir um eines zurückstehen, so würden wir nach hinten eines mehr erblicken und nach vorn eines weniger, geradeso, wie Sie hinausgehen aufs Feld und links so weit sehen können wie rechts.

[ 3 ] Wir können uns zunächst mit den Mitteln, die uns der Okkultismus verleiht, sieben Bewußtseinszustände überblicken, von denen unser heutiges Bewußtsein das mittlere ist. Drei vorhergehende und drei nachfolgende können wir überblicken. Mancher wird sich darüber wundern, daß wir gerade so schön in der Mitte stehen. Das kommt daher: Dem ersten Zustande gehen andere voran, die sich unseren Blicken entziehen, dem siebenten folgen andere nach, die sich unserer Betrachtung ebenso entziehen. Wir sehen eben nach hinten so weit wie nach vorn. Würden wir um eines zurückstehen, so würden wir nach hinten eines mehr erblicken und nach vorn eines weniger, geradeso, wie Sie hinausgehen aufs Feld und links so weit sehen können wie rechts.

[ 4 ] Diese sieben Bewußtseinszustände sind folgende. Zuerst ein sehr dumpfer, tiefer Bewußtseinszustand, den der Mensch heute kaum mehr kennt. Nur besonders medial veranlagte Menschen können heute noch diesen Bewußtseinszustand haben, den einst auf dem Saturn alle Menschen hatten. Solche medial Veranlagte können in einen Zustand kommen, den auch der moderne Psychologe kennt. Das wache Tagesbewußtsein und auch noch andere Bewußtseinszustände sind bei ihnen eingeschläfert; sie sind wie tot. Dann aber, wenn sie in der Erinnerung oder auch während des Zustandes dasjenige zeichnen oder schildern, was sie dort erlebt haben, dann bringen sie ganz eigentümliche Erlebnisse zutage, die sich nicht um uns herum abspielen. Sie entwerfen allerlei Zeichnungen, die, wenn sie auch grotesk und verzerrt sind, doch übereinstimmen mit dem, was wir in der Geisteswissenschaft bezeichnen als Kosmoszustände. Sie sind oft durchaus nicht richtig, aber sie haben doch etwas, woran man erkennen kann, daß solche Wesen während dieses herabgedämmerten Zustandes ein dumpfes, aber ein universelles Bewußtsein haben. Sie sehen Weltkörper und daher zeichnen sie solche.

[ 4 ] Diese sieben Bewußtseinszustände sind folgende. Zuerst ein sehr dumpfer, tiefer Bewußtseinszustand, den der Mensch heute kaum mehr kennt. Nur besonders medial veranlagte Menschen können heute noch diesen Bewußtseinszustand haben, den einst auf dem Saturn alle Menschen hatten. Solche medial Veranlagte können in einen Zustand kommen, den auch der moderne Psychologe kennt. Das wache Tagesbewußtsein und auch noch andere Bewußtseinszustände sind bei ihnen eingeschläfert; sie sind wie tot. Dann aber, wenn sie in der Erinnerung oder auch während des Zustandes dasjenige zeichnen oder schildern, was sie dort erlebt haben, dann bringen sie ganz eigentümliche Erlebnisse zutage, die sich nicht um uns herum abspielen. Sie entwerfen allerlei Zeichnungen, die, wenn sie auch grotesk und verzerrt sind, doch übereinstimmen mit dem, was wir in der Geisteswissenschaft bezeichnen als Kosmoszustände. Sie sind oft durchaus nicht richtig, aber sie haben doch etwas, woran man erkennen kann, daß solche Wesen während dieses herabgedämmerten Zustandes ein dumpfes, aber ein universelles Bewußtsein haben. Sie sehen Weltkörper und daher zeichnen sie solche.

[ 5 ] Solches Bewußtsein, das dumpf ist, dafür aber eine Allwissenheit darstellt in unserem Kosmos, hat der Mensch einstmals auf der ersten Verkörperung unserer Erde gehabt. Man nennt es tiefes Trancebewußtsein. Es gibt Wesen in unserer Umgebung, die solches Bewußtsein noch jetzt haben; das sind die Mineralien. Könnten Sie mit ihnen sprechen, so würden diese Mineralien Ihnen sagen, wie es auf dem Saturn zugeht. Nur ist dieses Bewußtsein ganz dumpf.

[ 5 ] Solches Bewußtsein, das dumpf ist, dafür aber eine Allwissenheit darstellt in unserem Kosmos, hat der Mensch einstmals auf der ersten Verkörperung unserer Erde gehabt. Man nennt es tiefes Trancebewußtsein. Es gibt Wesen in unserer Umgebung, die solches Bewußtsein noch jetzt haben; das sind die Mineralien. Könnten Sie mit ihnen sprechen, so würden diese Mineralien Ihnen sagen, wie es auf dem Saturn zugeht. Nur ist dieses Bewußtsein ganz dumpf.

[ 6 ] Der zweite Bewußtseinszustand, den wir kennen, oder vielmehr nicht kennen, weil wir dann schlafen, ist der des gewöhnlichen Schlafes. Dieser Bewußtseinszustand ist nicht so umfassend, aber trotzdem er noch sehr dumpf ist, ist er doch im Verhältnis zum ersten schon hell. Dieses Schlafbewußtsein hatten einst alle Menschen dauernd, als die Erde Sonne war. Damals hat der Menschenvorfahr fortwährend geschlafen. Auch heute gibt es noch diesen Bewußtseinszustand: die Pflanzen haben ihn. Sie sind Wesen, die unausgesetzt schlafen, und sie könnten uns, wenn sie sprechen könnten, erzählen, wie es auf der Sonne zugeht, weil sie Sonnenbewußtsein haben.

[ 6 ] Der zweite Bewußtseinszustand, den wir kennen, oder vielmehr nicht kennen, weil wir dann schlafen, ist der des gewöhnlichen Schlafes. Dieser Bewußtseinszustand ist nicht so umfassend, aber trotzdem er noch sehr dumpf ist, ist er doch im Verhältnis zum ersten schon hell. Dieses Schlafbewußtsein hatten einst alle Menschen dauernd, als die Erde Sonne war. Damals hat der Menschenvorfahr fortwährend geschlafen. Auch heute gibt es noch diesen Bewußtseinszustand: die Pflanzen haben ihn. Sie sind Wesen, die unausgesetzt schlafen, und sie könnten uns, wenn sie sprechen könnten, erzählen, wie es auf der Sonne zugeht, weil sie Sonnenbewußtsein haben.

[ 7 ] Der dritte Zustand, der immer noch dämmerhaft und dumpf ist im Verhältnis zu unserem Taagesbewußtsein, ist der des Bilderbewußtseins, und davon haben wir schon einen deutlichen Begriff, weil wir einen Nachklang im traumerfüllten Schlafe erleben, allerdings nur ein Rudiment von dem, was auf dem Monde das Bewußtsein aller Menschen war. Es wird gut sein, vom Traum auszugehen, um ein Bild des Mondenbewußtseins zu bekommen.

[ 7 ] Der dritte Zustand, der immer noch dämmerhaft und dumpf ist im Verhältnis zu unserem Taagesbewußtsein, ist der des Bilderbewußtseins, und davon haben wir schon einen deutlichen Begriff, weil wir einen Nachklang im traumerfüllten Schlafe erleben, allerdings nur ein Rudiment von dem, was auf dem Monde das Bewußtsein aller Menschen war. Es wird gut sein, vom Traum auszugehen, um ein Bild des Mondenbewußtseins zu bekommen.

[ 8 ] Im Traumleben finden wir zwar etwas Verwirrendes, Chaotisches, aber bei genauerer Beobachtung bietet diese Verwirrung doch eine intime Gesetzmäßigkeit. Der Traum ist ein merkwürdiger Symboliker. In meinen Vorträgen habe ich oft schon die folgenden Beispiele angeführt, die alle dem Leben entnommen sind: Sie träumen, Sie laufen einem Laubfrosch nach, um ihn zu fangen, Sie spüren den weichen glatten Körper; Sie wachen auf und haben den Zipfel des Bett-Tuches in Ihrer Hand. Hätten Sie ihr Wachbewußtsein angewendet, so hätten Sie gesehen, wie Ihre Hand die Bettdecke erfaßt. Das Traumbewußtsein gibt Ihnen ein Symbol der äußeren Handlung, es formt ein Sinnbild aus dem, was unser Tagesbewußtsein als Tatsache sieht.

[ 8 ] Im Traumleben finden wir zwar etwas Verwirrendes, Chaotisches, aber bei genauerer Beobachtung bietet diese Verwirrung doch eine intime Gesetzmäßigkeit. Der Traum ist ein merkwürdiger Symboliker. In meinen Vorträgen habe ich oft schon die folgenden Beispiele angeführt, die alle dem Leben entnommen sind: Sie träumen, Sie laufen einem Laubfrosch nach, um ihn zu fangen, Sie spüren den weichen glatten Körper; Sie wachen auf und haben den Zipfel des Bett-Tuches in Ihrer Hand. Hätten Sie ihr Wachbewußtsein angewendet, so hätten Sie gesehen, wie Ihre Hand die Bettdecke erfaßt. Das Traumbewußtsein gibt Ihnen ein Symbol der äußeren Handlung, es formt ein Sinnbild aus dem, was unser Tagesbewußtsein als Tatsache sieht.

[ 9 ] Ein anderes Beispiel. Ein Student träumt, er stände an der Tür im Hörsaal. Da wird er angerempelt, wie man in der Studentensprache es nennt. Daraus entsteht eine Forderung. Er erlebt nun alle Einzelheiten, bis er, von seinem Sekundanten und dem Arzt begleitet, zum Duell geht und der erste Schuß losgeht. In diesem Augenblicke wacht er auf und sieht, daß er den Stuhl vor seinem Bett umgestoßen hat. Im Wachbewußtsein hätte er diesen Fall einfach gehört; der Traum symbolisiert ihm diese prosaische Handlung durch die Dramatik des Duells. Und Sie sehen auch, daß die Zeitverhältnisse ganz andere sind, denn in dem einzigen Augenblick, als der Stuhl fiel, ist ihm das ganze Drama durch den Kopf geschossen. Alles, was Vorbereitung war, hat sich in einem Moment abgespielt. Der Traum hat die Zeit nach rückwärts verlegt, er gehorcht nicht den Verhältnissen der Welt, er ist ein Zeitbildner.

[ 9 ] Ein anderes Beispiel. Ein Student träumt, er stände an der Tür im Hörsaal. Da wird er angerempelt, wie man in der Studentensprache es nennt. Daraus entsteht eine Forderung. Er erlebt nun alle Einzelheiten, bis er, von seinem Sekundanten und dem Arzt begleitet, zum Duell geht und der erste Schuß losgeht. In diesem Augenblicke wacht er auf und sieht, daß er den Stuhl vor seinem Bett umgestoßen hat. Im Wachbewußtsein hätte er diesen Fall einfach gehört; der Traum symbolisiert ihm diese prosaische Handlung durch die Dramatik des Duells. Und Sie sehen auch, daß die Zeitverhältnisse ganz andere sind, denn in dem einzigen Augenblick, als der Stuhl fiel, ist ihm das ganze Drama durch den Kopf geschossen. Alles, was Vorbereitung war, hat sich in einem Moment abgespielt. Der Traum hat die Zeit nach rückwärts verlegt, er gehorcht nicht den Verhältnissen der Welt, er ist ein Zeitbildner.

[ 10 ] Nicht nur äußere Ereignisse können sich so symbolisieren, sondern auch innere Vorgänge des Leibes. Der Mensch träumt, er sei in einem Kellerloch, widrige Spinnen kriechen auf ihn zu. Er wacht auf und empfindet Kopfschmerz. Die Schädeldecke hat sich da in dem Kellerloch symbolisiert, der Schmerz in den häßlichen Spinnen.

[ 10 ] Nicht nur äußere Ereignisse können sich so symbolisieren, sondern auch innere Vorgänge des Leibes. Der Mensch träumt, er sei in einem Kellerloch, widrige Spinnen kriechen auf ihn zu. Er wacht auf und empfindet Kopfschmerz. Die Schädeldecke hat sich da in dem Kellerloch symbolisiert, der Schmerz in den häßlichen Spinnen.

[ 11 ] Der Traum des heutigen Menschen symbolisiert Ereignisse, die im Innern und draußen sind. Aber so war es nicht, als dieser dritte Bewußtseinszustand derjenige des Menschen auf dem Monde war. Damals lebte der Mensch in lauter solchen Bildern wie im heutigen Traum, aber sie drückten Wirklichkeiten aus. Sie bedeuteten genauso eine Wirklichkeit, wie heute die blaue Farbe eine Wirklichkeit bedeutet. Nur schwebte damals die Farbe im Raume frei, sie war nicht an den Gegenständen. In dem damaligen Bewußtsein hätte der Mensch nicht sich auf die Straße begeben können wie heute, von ferne einen Menschen sehen, ihn anschauen, sich ihm nähern können, denn solche Formen von Wesen, die eine Farbe haben an ihrer Oberfläche, hätte der Mensch damals nicht wahrnehmen können, ganz abgesehen davon, daß der Mensch damals nicht so gehen konnte, wie es der heutige Mensch tut. Aber nehmen wir an, der Mensch wäre damals auf dem Monde einem andern begegnet: da wäre ein frei schwebendes Form- und Farbenbild vor ihm aufgestiegen; sagen wir, ein häßliches, dann wäre der Mensch auf die Seite gegangen, um ihm nicht zu begegnen, oder ein schönes, dann hätte er sich ihm genähert. Das häßliche Farbenbild hätte ihm angezeigt, daß der andere ein unsympathisches Gefühl gegen ihn habe, das schöne, daß der andere ihn liebe.

[ 11 ] Der Traum des heutigen Menschen symbolisiert Ereignisse, die im Innern und draußen sind. Aber so war es nicht, als dieser dritte Bewußtseinszustand derjenige des Menschen auf dem Monde war. Damals lebte der Mensch in lauter solchen Bildern wie im heutigen Traum, aber sie drückten Wirklichkeiten aus. Sie bedeuteten genauso eine Wirklichkeit, wie heute die blaue Farbe eine Wirklichkeit bedeutet. Nur schwebte damals die Farbe im Raume frei, sie war nicht an den Gegenständen. In dem damaligen Bewußtsein hätte der Mensch nicht sich auf die Straße begeben können wie heute, von ferne einen Menschen sehen, ihn anschauen, sich ihm nähern können, denn solche Formen von Wesen, die eine Farbe haben an ihrer Oberfläche, hätte der Mensch damals nicht wahrnehmen können, ganz abgesehen davon, daß der Mensch damals nicht so gehen konnte, wie es der heutige Mensch tut. Aber nehmen wir an, der Mensch wäre damals auf dem Monde einem andern begegnet: da wäre ein frei schwebendes Form- und Farbenbild vor ihm aufgestiegen; sagen wir, ein häßliches, dann wäre der Mensch auf die Seite gegangen, um ihm nicht zu begegnen, oder ein schönes, dann hätte er sich ihm genähert. Das häßliche Farbenbild hätte ihm angezeigt, daß der andere ein unsympathisches Gefühl gegen ihn habe, das schöne, daß der andere ihn liebe.

[ 12 ] Nehmen wir an, es hätte auf dem Monde Salz gegeben. Wenn heute Salz auf dem Tische steht, so sehen Sie es, wie es im Raume ist, als Gegenstand, körnig, mit bestimmter Farbe. So wäre es damals nicht gewesen. Auf dem Monde würden Sie das Salz nicht haben sehen können, aber frei schwebend wäre von der Stelle, wo das Salz gewesen wäre, ausgegangen ein Form- und Farbenbild, und dieses Bild hätte Ihnen angezeigt, daß das Salz etwas Nützliches ist. So war das ganze Bewußtsein ausgefüllt mit Bildern, mit schwebenden Farben und Formen. In einem solchen Form- und Farbenmeere lebte der Mensch, aber diese Farben- und Formenbilder bedeuteten das, was um den Menschen vorging, vor allem die seelischen Dinge und was auf das Seelische Bezug hatte, was ihm zuträglich oder schädlich war. So orientierte sich der Mensch in der richtigen Weise über die Dinge um ihn herum.

[ 12 ] Nehmen wir an, es hätte auf dem Monde Salz gegeben. Wenn heute Salz auf dem Tische steht, so sehen Sie es, wie es im Raume ist, als Gegenstand, körnig, mit bestimmter Farbe. So wäre es damals nicht gewesen. Auf dem Monde würden Sie das Salz nicht haben sehen können, aber frei schwebend wäre von der Stelle, wo das Salz gewesen wäre, ausgegangen ein Form- und Farbenbild, und dieses Bild hätte Ihnen angezeigt, daß das Salz etwas Nützliches ist. So war das ganze Bewußtsein ausgefüllt mit Bildern, mit schwebenden Farben und Formen. In einem solchen Form- und Farbenmeere lebte der Mensch, aber diese Farben- und Formenbilder bedeuteten das, was um den Menschen vorging, vor allem die seelischen Dinge und was auf das Seelische Bezug hatte, was ihm zuträglich oder schädlich war. So orientierte sich der Mensch in der richtigen Weise über die Dinge um ihn herum.

[ 13 ] Dieses Bewußtsein hat sich, als der Mond sich zur Erde herüberverkörperte, in unser heutiges Tagesbewußtsein verwandelt, und nur ein Überbleibsel ist geblieben im Traum, wie ihn der heutige Mensch hat, ein Rudiment, wie ja auch von anderen Dingen Rudimente geblieben sind. Sie wissen, daß zum Beispiel in der Nähe des Ohres gewisse Muskeln sind, die heute zwecklos erscheinen. Früher hatten sie ihren Sinn. Sie dienten dazu, die Ohren willkürlich zu bewegen. Heute gibt es nur wenige Menschen, die das können.

[ 13 ] Dieses Bewußtsein hat sich, als der Mond sich zur Erde herüberverkörperte, in unser heutiges Tagesbewußtsein verwandelt, und nur ein Überbleibsel ist geblieben im Traum, wie ihn der heutige Mensch hat, ein Rudiment, wie ja auch von anderen Dingen Rudimente geblieben sind. Sie wissen, daß zum Beispiel in der Nähe des Ohres gewisse Muskeln sind, die heute zwecklos erscheinen. Früher hatten sie ihren Sinn. Sie dienten dazu, die Ohren willkürlich zu bewegen. Heute gibt es nur wenige Menschen, die das können.

[ 14 ] So finden sich auch im Menschen Zustände, die als letzter Rest einer einst sinnvollen Einrichtung geblieben sind. Trotzdem sie aber heute nichts mehr bedeuten, diese Bilder, damals bedeuteten sie die Außenwelt. Auch heute haben Sie dieses Bewußtsein noch bei all denjenigen Tieren — beachten Sie es wohl! —, die nicht aus ihrem Inneren heraus einen Ton entfalten können. Es besteht nämlich im Okkultismus eine viel richtigere Einteilung der Tiere als in der äußeren Naturwissenschaft, nämlich in innerlich tonlose und solche, die von innen heraus tönen können. Sie finden freilich bei manchen niederen Tieren, daß sie einen Ton entfalten, aber das geschieht dann auf mechanische Weise, durch Reiben und so weiter, nicht von innen heraus. Selbst die Frösche erzeugen den Ton nicht von innen. Erst die höheren Tiere, die damals entstanden sind, als der Mensch im Tone ausleben konnte sein Leid und seine Freude, erst sie haben mit dem Menschen die Möglichkeit bekommen, durch Laute und Schreie ihren Schmerz und ihre Lust zum Ausdruck zu bringen. Alle Tiere, die nicht von innen heraus tönen, haben noch solches Bilderbewußtsein. Es ist nicht so, daß niedere Tiere die Bilder in solchen Begrenzungen sehen wie wir. Wenn irgendein niederes Tier, zum Beispiel der Krebs, ein Bild wahrnimmt, das einen bestimmten häßlichen Eindruck macht, so weicht er aus. Er sieht die Gegenstände nicht, aber die Schädlichkeit sieht er in einem abstoßenden Bilde.

[ 14 ] So finden sich auch im Menschen Zustände, die als letzter Rest einer einst sinnvollen Einrichtung geblieben sind. Trotzdem sie aber heute nichts mehr bedeuten, diese Bilder, damals bedeuteten sie die Außenwelt. Auch heute haben Sie dieses Bewußtsein noch bei all denjenigen Tieren — beachten Sie es wohl! —, die nicht aus ihrem Inneren heraus einen Ton entfalten können. Es besteht nämlich im Okkultismus eine viel richtigere Einteilung der Tiere als in der äußeren Naturwissenschaft, nämlich in innerlich tonlose und solche, die von innen heraus tönen können. Sie finden freilich bei manchen niederen Tieren, daß sie einen Ton entfalten, aber das geschieht dann auf mechanische Weise, durch Reiben und so weiter, nicht von innen heraus. Selbst die Frösche erzeugen den Ton nicht von innen. Erst die höheren Tiere, die damals entstanden sind, als der Mensch im Tone ausleben konnte sein Leid und seine Freude, erst sie haben mit dem Menschen die Möglichkeit bekommen, durch Laute und Schreie ihren Schmerz und ihre Lust zum Ausdruck zu bringen. Alle Tiere, die nicht von innen heraus tönen, haben noch solches Bilderbewußtsein. Es ist nicht so, daß niedere Tiere die Bilder in solchen Begrenzungen sehen wie wir. Wenn irgendein niederes Tier, zum Beispiel der Krebs, ein Bild wahrnimmt, das einen bestimmten häßlichen Eindruck macht, so weicht er aus. Er sieht die Gegenstände nicht, aber die Schädlichkeit sieht er in einem abstoßenden Bilde.

[ 15 ] Der vierte Bewußtseinszustand ist der, den jetzt alle Menschen haben. Die Bilder, die der Mensch früher im Raume als Farbenbilder frei schwebend wahrgenommen hat, legen sich gleichsam um die Gegenstände. Sie sind, möchte man sagen, ihnen übergestülpt. Sie bilden die Grenzen der Dinge. Sie erscheinen an den Dingen, während sie früher frei schwebend erschienen. Dadurch sind sie der Ausdruck der Form geworden. Das, was der Mensch früher in sich hatte, ist hinausgetreten und hat sich an die Gegenstände geheftet. Dadurch ist er zu seinem heutigen wachen Tagesbewußtsein gekommen.

[ 15 ] Der vierte Bewußtseinszustand ist der, den jetzt alle Menschen haben. Die Bilder, die der Mensch früher im Raume als Farbenbilder frei schwebend wahrgenommen hat, legen sich gleichsam um die Gegenstände. Sie sind, möchte man sagen, ihnen übergestülpt. Sie bilden die Grenzen der Dinge. Sie erscheinen an den Dingen, während sie früher frei schwebend erschienen. Dadurch sind sie der Ausdruck der Form geworden. Das, was der Mensch früher in sich hatte, ist hinausgetreten und hat sich an die Gegenstände geheftet. Dadurch ist er zu seinem heutigen wachen Tagesbewußtsein gekommen.

[ 16 ] Wir wollen jetzt etwas anderes betrachten. Wir haben schon gesagt, daß auf dem Saturn vorbereitet wurde des Menschen physischer Leib. Auf der Sonne kam dazu der Äther- oder Lebensleib, durchdrang ihn und arbeitete an ihm. Er nahm das, was der physische Leib schon geworden war, an sich und arbeitete es weiter aus. Auf dem Mond kam hinzu der Astralleib; der veränderte wieder die Gestalt des Leibes. Auf dem Saturn war dieser physische Leib sehr einfach. Auf der Sonne war er schon viel komplizierter, denn jetzt arbeitete der Ätherleib daran und machte ihn vollkommener. Auf dem Mond kam der Astralleib hinzu, und auf der Erde kam das Ich hinzu und machte ihn noch vollkommener. Damals, als der physische Leib auf dem Saturn war, als noch kein Ätherleib eingedrungen war, da waren all diejenigen Organe, die heute darin sind, noch nicht in ihm, denn es fehlten Blut und Nerven, es waren auch noch keine Drüsen da. Damals hatte der Mensch, zwar nur in der Anlage, bloß diejenigen Organe, die heute die vollkommensten sind und die Zeit gehabt haben, zu ihrer heutigen Vollkommenheit aufzurücken: das sind die wundervoll gebauten Sinnesorgane.

[ 16 ] Wir wollen jetzt etwas anderes betrachten. Wir haben schon gesagt, daß auf dem Saturn vorbereitet wurde des Menschen physischer Leib. Auf der Sonne kam dazu der Äther- oder Lebensleib, durchdrang ihn und arbeitete an ihm. Er nahm das, was der physische Leib schon geworden war, an sich und arbeitete es weiter aus. Auf dem Mond kam hinzu der Astralleib; der veränderte wieder die Gestalt des Leibes. Auf dem Saturn war dieser physische Leib sehr einfach. Auf der Sonne war er schon viel komplizierter, denn jetzt arbeitete der Ätherleib daran und machte ihn vollkommener. Auf dem Mond kam der Astralleib hinzu, und auf der Erde kam das Ich hinzu und machte ihn noch vollkommener. Damals, als der physische Leib auf dem Saturn war, als noch kein Ätherleib eingedrungen war, da waren all diejenigen Organe, die heute darin sind, noch nicht in ihm, denn es fehlten Blut und Nerven, es waren auch noch keine Drüsen da. Damals hatte der Mensch, zwar nur in der Anlage, bloß diejenigen Organe, die heute die vollkommensten sind und die Zeit gehabt haben, zu ihrer heutigen Vollkommenheit aufzurücken: das sind die wundervoll gebauten Sinnesorgane.

[ 17 ] Dieser wundervolle Bau des menschlichen Auges, dieser wunderbare Apparat des menschlichen Ohres, alles das hat erst heute seine Vollkommenheit erlangt, weil es aus der Saturnmasse herausgebildet wurde, und Ätherleib, Astralleib und Ich daran gearbeitet haben. So auch der Kehlkopf. Er war auf dem Saturn schon veranlagt, aber sprechen konnte der Mensch da noch nicht. Auf dem Mond begann er unartikulierte Töne und Schreie hinauszusenden, aber erst durch die beschriebene lange Arbeit wurde der Kehlkopf der vollkommene Apparat, wie er heute auf der Erde ist. Auf der Sonne, wo der Ätherleib eingefügt wurde, wurden diese Sinnesorgane weiter ausgebildet, und es kamen alle diejenigen Organe hinzu, die vorzugsweise Absonderungs- und Lebensorgane sind, die der Ernährung und dem Wachstum dienen. Sie sind zuerst während des Sonnendaseins veranlagt worden. Dann hat der Astralleib weitergearbeitet während des Mondendaseins, das Ich während des Erdendaseins; so sind die Drüsen, die Organe des Wachstums und so weiter zu ihrer heutigen Vollkommenheit herangereift. Dann wurde auf dem Monde durch die Eingliederung des Astralleibes zuerst das Nervensystem veranlagt. Das war damals, als der Mensch das Bilderbewußtsein hatte. Das aber, was den Menschen fähig machte, ein Gegenstandsbewußtsein zu entwickeln, was ihn zugleich fähig machte, von innen hinauszutönen seine Lust und sein Leid, das Ich, das bildete im Menschen sein Blut.

[ 17 ] Dieser wundervolle Bau des menschlichen Auges, dieser wunderbare Apparat des menschlichen Ohres, alles das hat erst heute seine Vollkommenheit erlangt, weil es aus der Saturnmasse herausgebildet wurde, und Ätherleib, Astralleib und Ich daran gearbeitet haben. So auch der Kehlkopf. Er war auf dem Saturn schon veranlagt, aber sprechen konnte der Mensch da noch nicht. Auf dem Mond begann er unartikulierte Töne und Schreie hinauszusenden, aber erst durch die beschriebene lange Arbeit wurde der Kehlkopf der vollkommene Apparat, wie er heute auf der Erde ist. Auf der Sonne, wo der Ätherleib eingefügt wurde, wurden diese Sinnesorgane weiter ausgebildet, und es kamen alle diejenigen Organe hinzu, die vorzugsweise Absonderungs- und Lebensorgane sind, die der Ernährung und dem Wachstum dienen. Sie sind zuerst während des Sonnendaseins veranlagt worden. Dann hat der Astralleib weitergearbeitet während des Mondendaseins, das Ich während des Erdendaseins; so sind die Drüsen, die Organe des Wachstums und so weiter zu ihrer heutigen Vollkommenheit herangereift. Dann wurde auf dem Monde durch die Eingliederung des Astralleibes zuerst das Nervensystem veranlagt. Das war damals, als der Mensch das Bilderbewußtsein hatte. Das aber, was den Menschen fähig machte, ein Gegenstandsbewußtsein zu entwickeln, was ihn zugleich fähig machte, von innen hinauszutönen seine Lust und sein Leid, das Ich, das bildete im Menschen sein Blut.

[ 18 ] So ist das ganze Universum der Erbauer der Sinnesorgane. So ist alles, was Drüsen, Fortpflanzungs- und Ernährungsorgane sind, durch den Lebensleib gebildet. So ist der Astralleib der Erbauer des Nervensystems und das Ich der Eingliederer des Blutes. Es gibt eine Erscheinung, die man als Blutarmut oder Bleichsucht bezeichnet. Da kommt das Blut in einen Zustand, wo es nicht vermag, das Wachbewußtsein festzuhalten. Solche Personen kommen oft in ein dämmerhaftes Bewußtsein gleich demjenigen auf dem Monde.

[ 18 ] So ist das ganze Universum der Erbauer der Sinnesorgane. So ist alles, was Drüsen, Fortpflanzungs- und Ernährungsorgane sind, durch den Lebensleib gebildet. So ist der Astralleib der Erbauer des Nervensystems und das Ich der Eingliederer des Blutes. Es gibt eine Erscheinung, die man als Blutarmut oder Bleichsucht bezeichnet. Da kommt das Blut in einen Zustand, wo es nicht vermag, das Wachbewußtsein festzuhalten. Solche Personen kommen oft in ein dämmerhaftes Bewußtsein gleich demjenigen auf dem Monde.

[ 19 ] Jetzt wollen wir die drei Bewußtseinszustände betrachten, die noch folgen. Man kann fragen: Wie ist es möglich, heute schon etwas davon zu wissen? — Es ist möglich durch die Einweihung. Der Eingeweihte kann diese Bewußtseinszustände in der Vorausnahme schon heute haben. Der nächste Bewußtseinszustand, den der Eingeweihte kennt, ist der sogenannte psychische, ein Bewußtseinszustand, in dem man beides zusammen hat, das Bilderbewußtsein und das wache Tagesbewußtsein. Bei diesem psychischen Bewußtsein sehen Sie den Menschen so wie im wachen Tagesbewußtsein in seinen Grenzen und Formen, aber Sie sehen zu gleicher Zeit das, was in seiner Seele lebt, ausströmen als Farbwolken und Bilder in dem, was wir die Aura nennen. Und Sie gehen dann nicht wie der Mondenmensch im traumhaften Zustande durch die Welt, sondern in vollständiger Selbstkontrolle, wie der heutige Mensch des wachen Tagesbewußtseins. Die ganze Menschheit wird auf dem Planeten, der unsere Erde ablöst, dieses psychische oder seelische Bewußtsein haben, das Jupiterbewußtsein.

[ 19 ] Jetzt wollen wir die drei Bewußtseinszustände betrachten, die noch folgen. Man kann fragen: Wie ist es möglich, heute schon etwas davon zu wissen? — Es ist möglich durch die Einweihung. Der Eingeweihte kann diese Bewußtseinszustände in der Vorausnahme schon heute haben. Der nächste Bewußtseinszustand, den der Eingeweihte kennt, ist der sogenannte psychische, ein Bewußtseinszustand, in dem man beides zusammen hat, das Bilderbewußtsein und das wache Tagesbewußtsein. Bei diesem psychischen Bewußtsein sehen Sie den Menschen so wie im wachen Tagesbewußtsein in seinen Grenzen und Formen, aber Sie sehen zu gleicher Zeit das, was in seiner Seele lebt, ausströmen als Farbwolken und Bilder in dem, was wir die Aura nennen. Und Sie gehen dann nicht wie der Mondenmensch im traumhaften Zustande durch die Welt, sondern in vollständiger Selbstkontrolle, wie der heutige Mensch des wachen Tagesbewußtseins. Die ganze Menschheit wird auf dem Planeten, der unsere Erde ablöst, dieses psychische oder seelische Bewußtsein haben, das Jupiterbewußtsein.

[ 20 ] Dann gibt es noch einen sechsten Bewußtseinszustand, den auch einst der Mensch haben wird. Der wird vereinigen das heutige wache Tagesbewußtsein, das, was der Eingeweihte nur als psychisches Bewußtsein kennt, und dazu noch alles, was heute der Mensch verschläft. Tief, tief hineinsehen wird der Mensch in die Natur der Wesenheiten, wenn er in diesem Bewußtsein lebt, dem Bewußtsein der Inspiration. Der Mensch wird nicht nur wahrnehmen in Farbenbildern und Formen, er wird die Wesenheit des andern tönen und klingen hören. Jede Menschenindividualität wird einen gewissen Ton haben, und das alles wird zusammenklingen zu einer Symphonie. Das wird das Bewußtsein des Menschen sein, wenn unser Planet in den Zustand der Venus übergegangen sein wird. Dort wird er die Sphärenharmonie erleben, die Goethe in seinem Prolog zum «Faust» beschreibt:

[ 20 ] Dann gibt es noch einen sechsten Bewußtseinszustand, den auch einst der Mensch haben wird. Der wird vereinigen das heutige wache Tagesbewußtsein, das, was der Eingeweihte nur als psychisches Bewußtsein kennt, und dazu noch alles, was heute der Mensch verschläft. Tief, tief hineinsehen wird der Mensch in die Natur der Wesenheiten, wenn er in diesem Bewußtsein lebt, dem Bewußtsein der Inspiration. Der Mensch wird nicht nur wahrnehmen in Farbenbildern und Formen, er wird die Wesenheit des andern tönen und klingen hören. Jede Menschenindividualität wird einen gewissen Ton haben, und das alles wird zusammenklingen zu einer Symphonie. Das wird das Bewußtsein des Menschen sein, wenn unser Planet in den Zustand der Venus übergegangen sein wird. Dort wird er die Sphärenharmonie erleben, die Goethe in seinem Prolog zum «Faust» beschreibt:

Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang.

Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang.

[ 21 ] Als die Erde Sonne war, da vernahm der Mensch dämmerhaft dieses Tönen und Klingen, und auf der Venus wird er es wieder tönen und klingen hören «nach alter Weise». Sogar bis auf dieses Wort hat Goethe das Bild beibehalten.

[ 21 ] Als die Erde Sonne war, da vernahm der Mensch dämmerhaft dieses Tönen und Klingen, und auf der Venus wird er es wieder tönen und klingen hören «nach alter Weise». Sogar bis auf dieses Wort hat Goethe das Bild beibehalten.

[ 22 ] Der siebente Bewußtseinszustand ist das spirituelle Bewußtsein, das eigentlich höchste Bewußtsein, wo der Mensch Allbewußtsein hat, wo er das sehen wird, was nicht nur auf seinem Planeten, sondern was in der ganzen kosmischen Nachbarschaft vorgeht; jenes Bewußtsein, das der Mensch auf dem Saturn hatte, das ja ganz dumpf, aber doch eine Art Allbewußtsein war. Das wird er zu all den übrigen Bewußtseinszuständen haben, wenn er auf dem Vulkan angekommen sein wird.

[ 22 ] Der siebente Bewußtseinszustand ist das spirituelle Bewußtsein, das eigentlich höchste Bewußtsein, wo der Mensch Allbewußtsein hat, wo er das sehen wird, was nicht nur auf seinem Planeten, sondern was in der ganzen kosmischen Nachbarschaft vorgeht; jenes Bewußtsein, das der Mensch auf dem Saturn hatte, das ja ganz dumpf, aber doch eine Art Allbewußtsein war. Das wird er zu all den übrigen Bewußtseinszuständen haben, wenn er auf dem Vulkan angekommen sein wird.

[ 23 ] Das sind die sieben Bewußtseinszustände des Menschen, die er durchmachen muß auf seinem Wandelgange durch den Kosmos, und eine jede Verkörperung der Erde stellt die Bedingungen her, durch die solche Bewußtseinszustände möglich sind. Nur dadurch, daß auf dem Mond veranlagt worden ist das Nervensystem, das sich weiterentwickelt hat zu dem heutigen Gehirn, ist das heutige wache Tagesbewußtsein möglich geworden. Solche Organe müssen geschaffen werden, durch die sich die höheren Bewußtseinszustände auch physisch ausleben können, wie sie der Eingeweihte heute schon geistig erlebt.

[ 23 ] Das sind die sieben Bewußtseinszustände des Menschen, die er durchmachen muß auf seinem Wandelgange durch den Kosmos, und eine jede Verkörperung der Erde stellt die Bedingungen her, durch die solche Bewußtseinszustände möglich sind. Nur dadurch, daß auf dem Mond veranlagt worden ist das Nervensystem, das sich weiterentwickelt hat zu dem heutigen Gehirn, ist das heutige wache Tagesbewußtsein möglich geworden. Solche Organe müssen geschaffen werden, durch die sich die höheren Bewußtseinszustände auch physisch ausleben können, wie sie der Eingeweihte heute schon geistig erlebt.

[ 24 ] Daß der Mensch durch solche sieben planetarische Zustände durchgehen kann, das ist der Sinn der Entwickelung. Eine jede planetarische Verkörperung ist verbunden mit der Entwickelung einer der sieben Bewußtseinszustände des Menschen, und durch das, was auf einem jeden Planeten vorgeht, bilden sich die physischen Organe aus für einen solchen Bewußtseinszustand. Sie werden ein höherentwickeltes Organ, ein psychisches Organ, auf dem Jupiter haben. Auf der Venus wird ein Organ vorhanden sein, wodurch der Mensch physisch das Bewußtsein wird entwickeln können, das heute der Eingeweihte auf dem Devachanplan hat. Und auf dem Vulkan wird jenes spirituelle Bewußtsein vorhanden sein, das der Eingeweihte heute hat, wenn er auf der höheren Partie des Devachan, wenn er in der Vernunftwelt sich befindet.

[ 24 ] Daß der Mensch durch solche sieben planetarische Zustände durchgehen kann, das ist der Sinn der Entwickelung. Eine jede planetarische Verkörperung ist verbunden mit der Entwickelung einer der sieben Bewußtseinszustände des Menschen, und durch das, was auf einem jeden Planeten vorgeht, bilden sich die physischen Organe aus für einen solchen Bewußtseinszustand. Sie werden ein höherentwickeltes Organ, ein psychisches Organ, auf dem Jupiter haben. Auf der Venus wird ein Organ vorhanden sein, wodurch der Mensch physisch das Bewußtsein wird entwickeln können, das heute der Eingeweihte auf dem Devachanplan hat. Und auf dem Vulkan wird jenes spirituelle Bewußtsein vorhanden sein, das der Eingeweihte heute hat, wenn er auf der höheren Partie des Devachan, wenn er in der Vernunftwelt sich befindet.

[ 25 ] Morgen werden wir diese Planeten einzeln durchnehmen, denn wie unsere Erde früher, zum Beispiel in der atlantischen und in der lemurischen Zeit, anders ausgeschaut hat als heute, und wie sie später wieder anders ausschauen wird, so haben auch Mond, Sonne und Saturn verschiedene Zustände gehabt, und so werden Jupiter, Venus verschiedene Zustände durchmachen.

[ 25 ] Morgen werden wir diese Planeten einzeln durchnehmen, denn wie unsere Erde früher, zum Beispiel in der atlantischen und in der lemurischen Zeit, anders ausgeschaut hat als heute, und wie sie später wieder anders ausschauen wird, so haben auch Mond, Sonne und Saturn verschiedene Zustände gehabt, und so werden Jupiter, Venus verschiedene Zustände durchmachen.

[ 26 ] Wir haben heute die großen, umfassenden Kreisläufe der Planeten kennengelernt, und wir werden uns morgen mit den Veränderungen dieser Planeten beschäftigen, während sie der Schauplatz der Menschen waren.

[ 26 ] Wir haben heute die großen, umfassenden Kreisläufe der Planeten kennengelernt, und wir werden uns morgen mit den Veränderungen dieser Planeten beschäftigen, während sie der Schauplatz der Menschen waren.