The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102
6 January 1908, Berlin
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Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, 5th ed.
Erster Vortrag
Erster Vortrag
[ 1 ] Heute werden wir einiges zu besprechen haben vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus über Tatsachen und Wesenheiten in höheren Welten und über den Zusammenhang solcher Wesenheiten und Tatsachen mit dem Menschen. Von vornherein muß, obwohl es scheinen könnte, daß dies in einem solchen theosophischen Zweig nicht notwendig sei, darauf aufmerksam gemacht werden, daß der heutige Vortrag zu denjenigen gehören wird, die man für Theosophen in einem vorgeschrittenen Stadium hält. Auch so etwas muß ja einmal möglich sein in einem theosophischen Zweig. Wer daher vielleicht erst seit kürzerer Zeit an diesen Montagvorträgen teilnimmt, kann sich durch manches, was heute besprochen wird, noch etwas befremdet fühlen; aber wir würden nicht weiterkommen, wenn wir nicht auch einmal Dinge der höheren Gebiete der Theosophie besprechen wollten. Wer etwa ein ganzer Neuling ist und vielleicht erst darauf wartet, von den geisteswissenschaftlichen Wahrheiten überzeugt zu werden, könnte in mancherlei, was heute zur Sprache kommt, etwas wie Wahnwitz finden; aber solche Gebiete müssen auch einmal berührt werden.
[ 1 ] Heute werden wir einiges zu besprechen haben vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus über Tatsachen und Wesenheiten in höheren Welten und über den Zusammenhang solcher Wesenheiten und Tatsachen mit dem Menschen. Von vornherein muß, obwohl es scheinen könnte, daß dies in einem solchen theosophischen Zweig nicht notwendig sei, darauf aufmerksam gemacht werden, daß der heutige Vortrag zu denjenigen gehören wird, die man für Theosophen in einem vorgeschrittenen Stadium hält. Auch so etwas muß ja einmal möglich sein in einem theosophischen Zweig. Wer daher vielleicht erst seit kürzerer Zeit an diesen Montagvorträgen teilnimmt, kann sich durch manches, was heute besprochen wird, noch etwas befremdet fühlen; aber wir würden nicht weiterkommen, wenn wir nicht auch einmal Dinge der höheren Gebiete der Theosophie besprechen wollten. Wer etwa ein ganzer Neuling ist und vielleicht erst darauf wartet, von den geisteswissenschaftlichen Wahrheiten überzeugt zu werden, könnte in mancherlei, was heute zur Sprache kommt, etwas wie Wahnwitz finden; aber solche Gebiete müssen auch einmal berührt werden.
[ 2 ] Aus den Vorträgen, die in den letzten Zeiten hier gehalten worden sind, konnten Sie entnehmen, daß, wenn wir von dem physischen Plan hellseherisch hinaufsteigen in die höheren Welten, wir da Wesen antreffen, die zwar nicht unserer physischen Welt angehören, die aber als Wesen der höheren Welten so in sich abgeschlossene Wesenheiten sind, daß wir sie für jene Welten ebenso als Personen bezeichnen können, wie wir die Menschen hier auf dem physischen Plan als Personen bezeichnen. Sie haben gesehen, daß ganze, gleich oder ähnlich gestaltete Gruppen von Tieren zusammen zu einer Gruppenseele oder einem Gruppen-Ich gehören, und daß wir die Löwenseele, die Tigerseele und andere Gruppen-Iche der Tiere wie abgeschlossene Personen auf dem Astralplan treffen, denen wir dort begegnen können, wenn wir - trivial gesprochen — auf dem Astralplan spazierengehen, so wie wir den Menschen der physischen Welt hier begegnen können. Ebenso finden wir in noch höheren Gebieten, auf dem Devachanplan, die Iche von ganzen Pflanzengruppen, und in den höchsten Partien des Devachans finden wir die Iche der Mineralien als abgeschlossene Persönlichkeiten, wie es hier die Menschen auf dem physischen Plan sind. Daraus sehen wir, daß wir in diesen höheren Welten gewisse Wesenheiten antreffen, die sozusagen ihre Organe, ihre einzelnen Glieder hinunterstrecken bis in die physische Welt. Wenn der Mensch seine Finger zeigen würde, indem er sie durch einen Vorhang oder durch eine Papierwand, in der ein Loch ist, hindurchstreckte, so würden wir da nur die zehn Finger vom Menschen sehen; er selbst wäre hinter der Wand. So ist es mit den Gruppen-Ichen der Tiere. Wir sehen hier mit den physischen Augen das, was von höheren Wesenheiten des Astralplans als Glieder heruntergestreckt wird, und das eigentliche Ich ist hinter der Wand - hinter jener Wand, welche die physische Welt von der astralischen trennt. Und so ist es in entsprechender Weise mit den anderen Gruppen-Ichen, mit den Gruppen-Ichen der Pflanzen oder der mineralischen Welt. Wenn wir uns von diesem Ausgangspunkt der physischen Welt aus hinaufbegeben in höhere Welten, treffen wir dort nicht allein die eben hier genannten Wesen an, die ihre Glieder hier in die physische Welt hinuntererstrecken, sondern wir treffen eine ganze Anzahl anderer Wesenheiten, die wir ebenso als für sich abgeschlossene Persönlichkeiten für jene Welten bezeichnen können, deren physische Glieder aber nicht so unmittelbar anschaulich und nachweislich sind wie die der genannten Gruppen-Iche der Tiere, Pflanzen und Mineralien.
[ 2 ] Aus den Vorträgen, die in den letzten Zeiten hier gehalten worden sind, konnten Sie entnehmen, daß, wenn wir von dem physischen Plan hellseherisch hinaufsteigen in die höheren Welten, wir da Wesen antreffen, die zwar nicht unserer physischen Welt angehören, die aber als Wesen der höheren Welten so in sich abgeschlossene Wesenheiten sind, daß wir sie für jene Welten ebenso als Personen bezeichnen können, wie wir die Menschen hier auf dem physischen Plan als Personen bezeichnen. Sie haben gesehen, daß ganze, gleich oder ähnlich gestaltete Gruppen von Tieren zusammen zu einer Gruppenseele oder einem Gruppen-Ich gehören, und daß wir die Löwenseele, die Tigerseele und andere Gruppen-Iche der Tiere wie abgeschlossene Personen auf dem Astralplan treffen, denen wir dort begegnen können, wenn wir - trivial gesprochen — auf dem Astralplan spazierengehen, so wie wir den Menschen der physischen Welt hier begegnen können. Ebenso finden wir in noch höheren Gebieten, auf dem Devachanplan, die Iche von ganzen Pflanzengruppen, und in den höchsten Partien des Devachans finden wir die Iche der Mineralien als abgeschlossene Persönlichkeiten, wie es hier die Menschen auf dem physischen Plan sind. Daraus sehen wir, daß wir in diesen höheren Welten gewisse Wesenheiten antreffen, die sozusagen ihre Organe, ihre einzelnen Glieder hinunterstrecken bis in die physische Welt. Wenn der Mensch seine Finger zeigen würde, indem er sie durch einen Vorhang oder durch eine Papierwand, in der ein Loch ist, hindurchstreckte, so würden wir da nur die zehn Finger vom Menschen sehen; er selbst wäre hinter der Wand. So ist es mit den Gruppen-Ichen der Tiere. Wir sehen hier mit den physischen Augen das, was von höheren Wesenheiten des Astralplans als Glieder heruntergestreckt wird, und das eigentliche Ich ist hinter der Wand - hinter jener Wand, welche die physische Welt von der astralischen trennt. Und so ist es in entsprechender Weise mit den anderen Gruppen-Ichen, mit den Gruppen-Ichen der Pflanzen oder der mineralischen Welt. Wenn wir uns von diesem Ausgangspunkt der physischen Welt aus hinaufbegeben in höhere Welten, treffen wir dort nicht allein die eben hier genannten Wesen an, die ihre Glieder hier in die physische Welt hinuntererstrecken, sondern wir treffen eine ganze Anzahl anderer Wesenheiten, die wir ebenso als für sich abgeschlossene Persönlichkeiten für jene Welten bezeichnen können, deren physische Glieder aber nicht so unmittelbar anschaulich und nachweislich sind wie die der genannten Gruppen-Iche der Tiere, Pflanzen und Mineralien.
[ 3 ] Der astralische Plan und der Devachanplan sind eben sehr bevölkerte Welten, und mancherlei Wesenheiten finden wir dort, die, wenn sie auch nicht in so handgreiflicher Art in ihren Offenbarungen hier zu beobachten sind, dennoch ihre Wirkungen, ihre Taten hier auf dem physischen Plan äußern, und die mit dem physischen Plan, mit unserem ganzen heutigen menschlichen Leben sehr viel zu tun haben. Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, daß innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Im menschlichen Leibe selber geht vieles vor, worüber der Mensch nicht Herr ist, was nicht Ausdruck des menschlichen Ich ist, sondern Tat, Wirkung, Offenbarung von Wesenheiten der höheren Welten. Von solchen Dingen wollen wir heute sprechen.
[ 3 ] Der astralische Plan und der Devachanplan sind eben sehr bevölkerte Welten, und mancherlei Wesenheiten finden wir dort, die, wenn sie auch nicht in so handgreiflicher Art in ihren Offenbarungen hier zu beobachten sind, dennoch ihre Wirkungen, ihre Taten hier auf dem physischen Plan äußern, und die mit dem physischen Plan, mit unserem ganzen heutigen menschlichen Leben sehr viel zu tun haben. Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, daß innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Im menschlichen Leibe selber geht vieles vor, worüber der Mensch nicht Herr ist, was nicht Ausdruck des menschlichen Ich ist, sondern Tat, Wirkung, Offenbarung von Wesenheiten der höheren Welten. Von solchen Dingen wollen wir heute sprechen.
[ 4 ] Wenn wir den astralischen Plan betrachten, treffen wir dort gewisse Wesenheiten an - nur eine Art unter vielen anderen -, die unter den Wesenheiten des physischen Plans, die wir zunächst beobachten, scheinbar keine Äußerung, keine Offenbarung haben, die aber doch mit unserem physischen Plan zusammenhängen. Wir treffen sie dort auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten mit einem ausgesprochenen Willen, mit ausgesprochenen Absichten. Solche Wesenheiten haben innerhalb unserer unmittelbaren Welt ein solches Dasein, daß wir sie, wie gesagt, auf dem astralischen Plan antreffen können; aber sie sind verwandt, sie gehören zu derselben Art von Wesenheiten, die unseren heutigen Mond bewohnen, die auf unserem jetzigen Mond sogar ein gewisses physisches Dasein haben. Derjenige, der sich diesen Dingen hellseherisch zu nähern vermag, weiß, daß das Wesenheiten sind, die dort auf dem Schauplatz des Mondes in einer gewissen Beziehung menschenähnliche Wesen sind, nur daß sie dem Menschen gegenüber wie Zwerge sind, denn sie erreichen kaum die Höhe eines sechs- bis siebenjährigen Kindes. Dort auf dem Mond bietet sich ihnen eine eigentümliche Gelegenheit zu ihrer Betätigung. Dort sind die physischen Verhältnisse ganz andere; die Atmosphäre ist zum Beispiel eine ganz andere, und die Folge davon ist, daß diese Wesenheiten, wenn sie sich sozusagen nach ihrer Heimat zurückziehen, dort die Fähigkeit erlangen, ungeheuer zu brüllen, ungeheuer starke, furchtbare Töne von sich zu geben. Diese zwerghaften Wesenheiten können sich innerhalb unserer Welt aufhalten als astralische Wesenheiten.
[ 4 ] Wenn wir den astralischen Plan betrachten, treffen wir dort gewisse Wesenheiten an - nur eine Art unter vielen anderen -, die unter den Wesenheiten des physischen Plans, die wir zunächst beobachten, scheinbar keine Äußerung, keine Offenbarung haben, die aber doch mit unserem physischen Plan zusammenhängen. Wir treffen sie dort auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten mit einem ausgesprochenen Willen, mit ausgesprochenen Absichten. Solche Wesenheiten haben innerhalb unserer unmittelbaren Welt ein solches Dasein, daß wir sie, wie gesagt, auf dem astralischen Plan antreffen können; aber sie sind verwandt, sie gehören zu derselben Art von Wesenheiten, die unseren heutigen Mond bewohnen, die auf unserem jetzigen Mond sogar ein gewisses physisches Dasein haben. Derjenige, der sich diesen Dingen hellseherisch zu nähern vermag, weiß, daß das Wesenheiten sind, die dort auf dem Schauplatz des Mondes in einer gewissen Beziehung menschenähnliche Wesen sind, nur daß sie dem Menschen gegenüber wie Zwerge sind, denn sie erreichen kaum die Höhe eines sechs- bis siebenjährigen Kindes. Dort auf dem Mond bietet sich ihnen eine eigentümliche Gelegenheit zu ihrer Betätigung. Dort sind die physischen Verhältnisse ganz andere; die Atmosphäre ist zum Beispiel eine ganz andere, und die Folge davon ist, daß diese Wesenheiten, wenn sie sich sozusagen nach ihrer Heimat zurückziehen, dort die Fähigkeit erlangen, ungeheuer zu brüllen, ungeheuer starke, furchtbare Töne von sich zu geben. Diese zwerghaften Wesenheiten können sich innerhalb unserer Welt aufhalten als astralische Wesenheiten.
[ 5 ] Sie müssen sich nämlich die Verhältnisse in den höheren Welten viel komplizierter vorstellen, als man das gewöhnlich tut. Es besteht, sobald wir von den höheren Welten reden, durchaus ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Planeten, und so besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mond und der Erde in einer ähnlichen Weise, wie Sie zum Beispiel von Berlin nach Hamburg telephonieren, so daß solche Wesenheiten, die auf dem Monde leben, also ihre Wirkungen mit Hilfe astralischer Kräfte auf der Erde ausüben können. Diese Wesenheiten sind, man könnte sagen, nur die schlimme Kehrseite von anderen Wesenheiten, die wir ebenfalls in der astralen Welt finden: von gutartigen Wesen, die, verglichen mit der gegenwärtigen, auch sanftesten Menschennatur, noch viel, viel sanfter sind, sehr sanft auch in bezug auf die Sprache, Das sind Wesenheiten, deren Sprache nicht von jener Sprödigkeit ist wie die menschliche Sprache, bei der erst lange überlegt werden muß, wenn der Mensch sich äußern soll, wenn er seine Gedanken und Vorstellungen in Worte kleiden soll. Man könnte sagen, diesen Wesenheiten fließen die Gedanken von den Lippen, nicht bloß der Ausdruck der Gedanken in Worten, sondern die Gedanken selbst fließen ihnen in einer sanften Sprache von den Lippen. Diese Wesenheiten finden Sie auch innerhalb unserer astralischen Welt; ihren eigentlichen Schauplatz haben sie wiederum auf einem anderen Planeten. Wie die erstgenannten Wesenheiten auf dem Mond, so haben diese zweiten auf dem Mars ihre Heimat; den bewohnen sie, und da sind sie sogar die hauptsächlichste Bevölkerung, so wie gewisse Menschenrassen die hauptsächlichste Bevölkerung auf unserer Erde sind.
[ 5 ] Sie müssen sich nämlich die Verhältnisse in den höheren Welten viel komplizierter vorstellen, als man das gewöhnlich tut. Es besteht, sobald wir von den höheren Welten reden, durchaus ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Planeten, und so besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mond und der Erde in einer ähnlichen Weise, wie Sie zum Beispiel von Berlin nach Hamburg telephonieren, so daß solche Wesenheiten, die auf dem Monde leben, also ihre Wirkungen mit Hilfe astralischer Kräfte auf der Erde ausüben können. Diese Wesenheiten sind, man könnte sagen, nur die schlimme Kehrseite von anderen Wesenheiten, die wir ebenfalls in der astralen Welt finden: von gutartigen Wesen, die, verglichen mit der gegenwärtigen, auch sanftesten Menschennatur, noch viel, viel sanfter sind, sehr sanft auch in bezug auf die Sprache, Das sind Wesenheiten, deren Sprache nicht von jener Sprödigkeit ist wie die menschliche Sprache, bei der erst lange überlegt werden muß, wenn der Mensch sich äußern soll, wenn er seine Gedanken und Vorstellungen in Worte kleiden soll. Man könnte sagen, diesen Wesenheiten fließen die Gedanken von den Lippen, nicht bloß der Ausdruck der Gedanken in Worten, sondern die Gedanken selbst fließen ihnen in einer sanften Sprache von den Lippen. Diese Wesenheiten finden Sie auch innerhalb unserer astralischen Welt; ihren eigentlichen Schauplatz haben sie wiederum auf einem anderen Planeten. Wie die erstgenannten Wesenheiten auf dem Mond, so haben diese zweiten auf dem Mars ihre Heimat; den bewohnen sie, und da sind sie sogar die hauptsächlichste Bevölkerung, so wie gewisse Menschenrassen die hauptsächlichste Bevölkerung auf unserer Erde sind.
[ 6 ] Wenn wir dann weiter aufsteigen nach dem Devachanplan, finden wir gewisse Wesenheiten, die in ihrer Eigenart auch sanfter, friedlicher Natur sind, und die in einer gewissen Beziehung außerordentlich klug sind. Solche Wesenheiten, die wir auf dem Devachanplan finden, haben ihre eigentliche Heimat — wie die anderen Wesenheiten auf Mond und Mars - auf dem Planeten Venus. Auch auf der Venus finden wir noch eine zweite Art von Wesenheiten, die — im Gegensatz zu den sanften, lieblichen - eine wilde, rasende Varietät darstellen, deren hauptsächlichste Beschäftigung im gegenseitigen Krieg und Raub besteht.
[ 6 ] Wenn wir dann weiter aufsteigen nach dem Devachanplan, finden wir gewisse Wesenheiten, die in ihrer Eigenart auch sanfter, friedlicher Natur sind, und die in einer gewissen Beziehung außerordentlich klug sind. Solche Wesenheiten, die wir auf dem Devachanplan finden, haben ihre eigentliche Heimat — wie die anderen Wesenheiten auf Mond und Mars - auf dem Planeten Venus. Auch auf der Venus finden wir noch eine zweite Art von Wesenheiten, die — im Gegensatz zu den sanften, lieblichen - eine wilde, rasende Varietät darstellen, deren hauptsächlichste Beschäftigung im gegenseitigen Krieg und Raub besteht.
[ 7 ] Dann finden wir auf den höheren Partien des Devachanplans gewisse Wesenheiten von zweierlei Art, die schr schwer zu beschreiben sind. Wir können sie nur vergleichsweise beschreiben, indem wir sagen, daß sie unendlich erfinderisch sind, in jedem Augenblick des Lebens etwas ausfindig machen, denn es wäre falsch, wenn man sagen würde: sie denken es aus. Bei ihnen ist diese erfinderische Gabe etwa so vorhanden, wie wenn man eine Sache anschauen würde und einem in demselben Augenblick - schon beim Anschauen — der Einfall käme, wie man das anders gestalten könnte. Sogleich erfolgt da bei ihnen die Erfindung. Diesen Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Saturn haben, stehen andere gegenüber, die wiederum wie ihre Kehrseite sich ausnehmen: wilde, schaurige Wesenheiten, die alles, was etwa im Menschen an wilder sinnlicher Gier und Begierde lebt, in einem weitaus höheren, furchtbareren Grade besitzen.
[ 7 ] Dann finden wir auf den höheren Partien des Devachanplans gewisse Wesenheiten von zweierlei Art, die schr schwer zu beschreiben sind. Wir können sie nur vergleichsweise beschreiben, indem wir sagen, daß sie unendlich erfinderisch sind, in jedem Augenblick des Lebens etwas ausfindig machen, denn es wäre falsch, wenn man sagen würde: sie denken es aus. Bei ihnen ist diese erfinderische Gabe etwa so vorhanden, wie wenn man eine Sache anschauen würde und einem in demselben Augenblick - schon beim Anschauen — der Einfall käme, wie man das anders gestalten könnte. Sogleich erfolgt da bei ihnen die Erfindung. Diesen Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Saturn haben, stehen andere gegenüber, die wiederum wie ihre Kehrseite sich ausnehmen: wilde, schaurige Wesenheiten, die alles, was etwa im Menschen an wilder sinnlicher Gier und Begierde lebt, in einem weitaus höheren, furchtbareren Grade besitzen.
[ 8 ] Diese eben genannten Wesenheiten sind nun keineswegs ohne Beziehung zu unserem Leben, sondern sie erstrecken ihre Taten, ihre Wirkungen und Offenbarungen durchaus in unser Leben hinein, und namentlich ist ihre Wirkung für den hellseherisch begabten Menschen dann zu verspüren, wenn gewisse Verhältnisse auf der Erde eintreten. So sind zum Beispiel jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Mond haben — natürlich als astrale Wesenheiten -, auf der Erde unter den mannigfaltigsten Verhältnissen vorhanden, beispielsweise wenn irgendwo ein Mensch von Wahnideen befallen ist, wenn irgendwo Irrsinnige sind. Namentlich in der Nähe von Irrenhäusern halten sich solche Wesenheiten als astralische Wesenheiten mit ganz besonderer Vorliebe auf. Auch finden sie sich fast immer in der Nähe von Medien und Somnambulen, die zum Teil ganz umschwirrt sind von solchen Wesenheiten, und ein großer Teil von den Einflüssen, die auf solche Menschen ausgeübt werden, rührt von der Anwesenheit solcher Geschöpfe her. Wo dagegen Liebe und Wohltätigkeit waltet, wo humanitäres Wesen entfaltet wird, da finden Sie die vorhin charakterisierten sanften, milden Marswesenheiten als astralische Geschöpfe anwesend, und diese Wesenheiten wirken in den Kräften, die sich da entfalten. Das ist für "sie ihre Nahrung, die Atmosphäre, in der sie leben können und von der aus sie wiederum ihren Einfluß auf den Menschen ausüben.
[ 8 ] Diese eben genannten Wesenheiten sind nun keineswegs ohne Beziehung zu unserem Leben, sondern sie erstrecken ihre Taten, ihre Wirkungen und Offenbarungen durchaus in unser Leben hinein, und namentlich ist ihre Wirkung für den hellseherisch begabten Menschen dann zu verspüren, wenn gewisse Verhältnisse auf der Erde eintreten. So sind zum Beispiel jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Mond haben — natürlich als astrale Wesenheiten -, auf der Erde unter den mannigfaltigsten Verhältnissen vorhanden, beispielsweise wenn irgendwo ein Mensch von Wahnideen befallen ist, wenn irgendwo Irrsinnige sind. Namentlich in der Nähe von Irrenhäusern halten sich solche Wesenheiten als astralische Wesenheiten mit ganz besonderer Vorliebe auf. Auch finden sie sich fast immer in der Nähe von Medien und Somnambulen, die zum Teil ganz umschwirrt sind von solchen Wesenheiten, und ein großer Teil von den Einflüssen, die auf solche Menschen ausgeübt werden, rührt von der Anwesenheit solcher Geschöpfe her. Wo dagegen Liebe und Wohltätigkeit waltet, wo humanitäres Wesen entfaltet wird, da finden Sie die vorhin charakterisierten sanften, milden Marswesenheiten als astralische Geschöpfe anwesend, und diese Wesenheiten wirken in den Kräften, die sich da entfalten. Das ist für "sie ihre Nahrung, die Atmosphäre, in der sie leben können und von der aus sie wiederum ihren Einfluß auf den Menschen ausüben.
[ 9 ] Da, wo menschliche Erfindungen gemacht werden, wo Ingenieure arbeiten, in den technischen Werkstätten, da ist die Atmosphäre geschaffen für jene Art von erfinderischen Saturnwesenheiten, die beschrieben wurden, während dort, wo irgendwelche Akte sich entfalten, die mit Geistesgegenwart etwas zu tun haben, Wesenheiten anwesend sind, die auf der Venus ihren Sitz haben.
[ 9 ] Da, wo menschliche Erfindungen gemacht werden, wo Ingenieure arbeiten, in den technischen Werkstätten, da ist die Atmosphäre geschaffen für jene Art von erfinderischen Saturnwesenheiten, die beschrieben wurden, während dort, wo irgendwelche Akte sich entfalten, die mit Geistesgegenwart etwas zu tun haben, Wesenheiten anwesend sind, die auf der Venus ihren Sitz haben.
[ 10 ] So sehen Sie, wie der Mensch in den verschiedensten Lebenslagen fortwährend umgeben und umschwirrt ist von solchen elementarischen Wesenheiten, wie man sie auch nennt. Er ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten Taten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen und die man kennen muß, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will. Wer diese Dinge nicht durchschaut, geht ja durchaus blind durch das Leben. Es ist nicht etwa bloß eine Theorie oder eine theoretische Forderung, um die es sich da handelt, sondern es handelt sich hier darum, daß alle diese Dinge unmittelbar praktisch werden. Denn erst dann wird der Mensch nach und nach in der Zukunft der Erdenentwickelung lernen, sich in der richtigen Weise zu verhalten und zu benehmen, wenn er immer mehr und mehr erkennt, welche Geschöpfe durch diese oder jene Taten und Umstände herbeigerufen werden. Alles, was der Mensch tut, ist wie ein Ruf an unbekannte Wesenheiten. Nicht nur an Irre oder an Medien können sich die Mondwesenheiten, unter denen recht böswillige Racker sind, heranwagen, sondern zum Beispiel auch an junge Kinder, wenn sie in so unsinniger Weise überfüttert werden, daß bei ihnen die Freßgier erregt wird; dann können sie sich an sie heranmachen und ihre Entwickelung verderben. Da sehen Sie, wie notwendig es ist zu wissen, was der Mensch eigentlich durch sein ganzes Gebaren und durch sein ganzes Gehabe in der Welt um sich herum wachruft.
[ 10 ] So sehen Sie, wie der Mensch in den verschiedensten Lebenslagen fortwährend umgeben und umschwirrt ist von solchen elementarischen Wesenheiten, wie man sie auch nennt. Er ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten Taten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen und die man kennen muß, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will. Wer diese Dinge nicht durchschaut, geht ja durchaus blind durch das Leben. Es ist nicht etwa bloß eine Theorie oder eine theoretische Forderung, um die es sich da handelt, sondern es handelt sich hier darum, daß alle diese Dinge unmittelbar praktisch werden. Denn erst dann wird der Mensch nach und nach in der Zukunft der Erdenentwickelung lernen, sich in der richtigen Weise zu verhalten und zu benehmen, wenn er immer mehr und mehr erkennt, welche Geschöpfe durch diese oder jene Taten und Umstände herbeigerufen werden. Alles, was der Mensch tut, ist wie ein Ruf an unbekannte Wesenheiten. Nicht nur an Irre oder an Medien können sich die Mondwesenheiten, unter denen recht böswillige Racker sind, heranwagen, sondern zum Beispiel auch an junge Kinder, wenn sie in so unsinniger Weise überfüttert werden, daß bei ihnen die Freßgier erregt wird; dann können sie sich an sie heranmachen und ihre Entwickelung verderben. Da sehen Sie, wie notwendig es ist zu wissen, was der Mensch eigentlich durch sein ganzes Gebaren und durch sein ganzes Gehabe in der Welt um sich herum wachruft.
[ 11 ] Nun sind diese Wesenheiten auch sonst durchaus nicht ohne Beziehung zum Menschen. Sie haben vielmehr eine tiefe Beziehung zu unserem unmittelbaren menschlichen Bau. Von dem, was sich im menschlichen Leibe findet, gehört eigentlich nur eines dem Menschen an oder kann ihm immer mehr angehören: das ist sein Blut. Des Menschen Blutsaft ist das, was unmittelbar der Ausdruck seines Ich ist. Wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern, und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. Dagegen sind in anderen Teilen des menschlichen Organismus heute noch viele andere Wesenheiten verankert, sind in ihm enthalten, und wir wollen einmal sehen, was da eigentlich alles seine Fühlhörner in diesen menschlichen Leib hineinerstreckt, was da im menschlichen Leibe sich alles verankert. Da müssen wir ein wenig eingehen auf diesen menschlichen physischen Leib.
[ 11 ] Nun sind diese Wesenheiten auch sonst durchaus nicht ohne Beziehung zum Menschen. Sie haben vielmehr eine tiefe Beziehung zu unserem unmittelbaren menschlichen Bau. Von dem, was sich im menschlichen Leibe findet, gehört eigentlich nur eines dem Menschen an oder kann ihm immer mehr angehören: das ist sein Blut. Des Menschen Blutsaft ist das, was unmittelbar der Ausdruck seines Ich ist. Wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern, und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. Dagegen sind in anderen Teilen des menschlichen Organismus heute noch viele andere Wesenheiten verankert, sind in ihm enthalten, und wir wollen einmal sehen, was da eigentlich alles seine Fühlhörner in diesen menschlichen Leib hineinerstreckt, was da im menschlichen Leibe sich alles verankert. Da müssen wir ein wenig eingehen auf diesen menschlichen physischen Leib.
[ 12 ] Sie wissen, daß das Blut, das durch die Adern rinnt und sich im Menschenleib ausbreitet, der Ausdruck des menschlichen Ich ist und daß es immer stärker und stärker der Ausdruck des Ich wird, wenn das Ich selbst immer stärker und kräftiger in sich seinen Mittelpunkt, sein inneres Kraftzentrum findet. In bezug auf andere Teile, auf andere Einschlüsse des Organismus wird das Ich des Menschen erst in einer viel künftigeren Zeit die Herrschaft erhalten. Heute sind in diesen Ingredienzien des menschlichen Leibes noch viele andere Wesenheiten enthalten. Wir wollen die drei Säftestufen Chylus, Lymphe und Blut jetzt einmal zum Zwecke unserer Betrachtung näher ins Auge fassen.
[ 12 ] Sie wissen, daß das Blut, das durch die Adern rinnt und sich im Menschenleib ausbreitet, der Ausdruck des menschlichen Ich ist und daß es immer stärker und stärker der Ausdruck des Ich wird, wenn das Ich selbst immer stärker und kräftiger in sich seinen Mittelpunkt, sein inneres Kraftzentrum findet. In bezug auf andere Teile, auf andere Einschlüsse des Organismus wird das Ich des Menschen erst in einer viel künftigeren Zeit die Herrschaft erhalten. Heute sind in diesen Ingredienzien des menschlichen Leibes noch viele andere Wesenheiten enthalten. Wir wollen die drei Säftestufen Chylus, Lymphe und Blut jetzt einmal zum Zwecke unserer Betrachtung näher ins Auge fassen.
[ 13 ] Sie wissen vielleicht, welche Bedeutung diese drei Arten von Säften für den Menschen haben. Sie wissen, wenn der Mensch seine Nahrung genießt, so wird sie zunächst durch die vorbereitenden Organe in den Magen befördert und mit den entsprechenden Säften, die aus den Drüsen abgesondert werden, untermischt und zubereitet, so daß sie durch die Gedärme verarbeitet werden kann. Da ist die Speise in einen flüssigen Zustand gebracht, den Speisebrei, der durch die Gedärme vorwärtsgeführt wird. Das, was für den Menschen Nahrungsstoff sein kann, wird dann durch kleine Organe, die man die Darmzotten nennt, in den Leib übergeführt, um für diesen Leib als Nahrungssäfte zu dienen, um den Leib immer wieder neu aufzubauen. Das ist eine Sorte von Substanzen, die wir im Leibe haben, die wir den Chylus nennen.
[ 13 ] Sie wissen vielleicht, welche Bedeutung diese drei Arten von Säften für den Menschen haben. Sie wissen, wenn der Mensch seine Nahrung genießt, so wird sie zunächst durch die vorbereitenden Organe in den Magen befördert und mit den entsprechenden Säften, die aus den Drüsen abgesondert werden, untermischt und zubereitet, so daß sie durch die Gedärme verarbeitet werden kann. Da ist die Speise in einen flüssigen Zustand gebracht, den Speisebrei, der durch die Gedärme vorwärtsgeführt wird. Das, was für den Menschen Nahrungsstoff sein kann, wird dann durch kleine Organe, die man die Darmzotten nennt, in den Leib übergeführt, um für diesen Leib als Nahrungssäfte zu dienen, um den Leib immer wieder neu aufzubauen. Das ist eine Sorte von Substanzen, die wir im Leibe haben, die wir den Chylus nennen.
[ 14 ] Dann wissen Sie vielleicht auch, daß außer diesem Chylus, der dadurch zustande kommt, daß von außen die Nahrung in den menschlichen Leib eindringt, auch noch im Inneren des menschlichen Leibes ganz gleichlaufende Gefäße sind, die eine Art von Saft führen, der in einer gewissen Beziehung ähnlich ist der weißen Substanz in unserem Blut. Dieser Saft fließt auch durch den ganzen menschlichen Organismus in gewissen Gefäßen, und diese Gefäße laufen vielfach zusammen mit denjenigen Blutgefäßen, die wir die Venen nennen, weil sie blaurotes Blut enthalten. Diese Gefäße nehmen sogar auch den Chylus auf. Die Flüssigkeit, die sie enthalten, das ist die Lymphe. Das ist ein Saft, der, man möchte sagen, vergeistigt ist gegenüber dem eigentlichen Speisesaft, dem Chylus. Diese Lymphgefäße, welche die Lymphflüssigkeit führen, haben ihren Verlauf im ganzen menschlichen Leib; sie durchziehen sogar das Knochenmark in einer gewissen Beziehung, und das, was sie führen, nimmt dann auch den Speisebrei auf, den Chylus. Alles, was in der linken Körperhälfte und in den unteren Extremitäten ist - von der linken Kopfseite, linken Seite des Rumpfes bis zur linken Hand und den beiden Beinen —, alles, was da an Lymphflüssigkeit ausgebreitet ist und zerläuft, sammelt sich und fließt in die linke Schlüsselbeinvene hinein und mündet dann ein in den Blutkreislauf. Nur das, was in den Lymphgefäßen in der rechten Kopfseite und in der rechten Seite des Rumpfes ist, vereinigt sich und führt die Lymphe in die rechtsseitige Schlüsselbeinvene, so daß auf diese Weise die Lymphgefäße der Ausdruck einer wichtigen Tatsache werden.
[ 14 ] Dann wissen Sie vielleicht auch, daß außer diesem Chylus, der dadurch zustande kommt, daß von außen die Nahrung in den menschlichen Leib eindringt, auch noch im Inneren des menschlichen Leibes ganz gleichlaufende Gefäße sind, die eine Art von Saft führen, der in einer gewissen Beziehung ähnlich ist der weißen Substanz in unserem Blut. Dieser Saft fließt auch durch den ganzen menschlichen Organismus in gewissen Gefäßen, und diese Gefäße laufen vielfach zusammen mit denjenigen Blutgefäßen, die wir die Venen nennen, weil sie blaurotes Blut enthalten. Diese Gefäße nehmen sogar auch den Chylus auf. Die Flüssigkeit, die sie enthalten, das ist die Lymphe. Das ist ein Saft, der, man möchte sagen, vergeistigt ist gegenüber dem eigentlichen Speisesaft, dem Chylus. Diese Lymphgefäße, welche die Lymphflüssigkeit führen, haben ihren Verlauf im ganzen menschlichen Leib; sie durchziehen sogar das Knochenmark in einer gewissen Beziehung, und das, was sie führen, nimmt dann auch den Speisebrei auf, den Chylus. Alles, was in der linken Körperhälfte und in den unteren Extremitäten ist - von der linken Kopfseite, linken Seite des Rumpfes bis zur linken Hand und den beiden Beinen —, alles, was da an Lymphflüssigkeit ausgebreitet ist und zerläuft, sammelt sich und fließt in die linke Schlüsselbeinvene hinein und mündet dann ein in den Blutkreislauf. Nur das, was in den Lymphgefäßen in der rechten Kopfseite und in der rechten Seite des Rumpfes ist, vereinigt sich und führt die Lymphe in die rechtsseitige Schlüsselbeinvene, so daß auf diese Weise die Lymphgefäße der Ausdruck einer wichtigen Tatsache werden.
[ 15 ] Sie sehen, wie der Mensch dadurch in zwei Teile geteilt ist, und zwar nicht symmetrisch, sondern so, daß der eine Teil seine ganzen unteren Körperteile und die linke Hälfte des Rumpfes und des Kopfes umfaßt, während der andere Teil von der rechten Seite des Rumpfes und des Kopfes gebildet wird. Das ist ein zweiter Saft, der im Menschen pulsiert, ein Saft, der dem Seelischen viel näher steht, als dies bei dem Chylus, dem Magen- und Darmsaft des Speisebreis, der Fall ist, obwohl ja seelische Zustände auch auf die Verdauung und den ganzen Kreislauf des Speisesaftes ihren tiefgehenden Einfluß haben. Mit den Lymphsäften hängen aber seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei einem Menschen, der stark tätig ist, der sehr aktiv ist, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei einem Menschen, der träge und faul ist und nichts tut. Und so können wir viele seelische Zustände anführen, die mit dem Verlauf der Lymphe im menschlichen Leibe zusammenhängen.
[ 15 ] Sie sehen, wie der Mensch dadurch in zwei Teile geteilt ist, und zwar nicht symmetrisch, sondern so, daß der eine Teil seine ganzen unteren Körperteile und die linke Hälfte des Rumpfes und des Kopfes umfaßt, während der andere Teil von der rechten Seite des Rumpfes und des Kopfes gebildet wird. Das ist ein zweiter Saft, der im Menschen pulsiert, ein Saft, der dem Seelischen viel näher steht, als dies bei dem Chylus, dem Magen- und Darmsaft des Speisebreis, der Fall ist, obwohl ja seelische Zustände auch auf die Verdauung und den ganzen Kreislauf des Speisesaftes ihren tiefgehenden Einfluß haben. Mit den Lymphsäften hängen aber seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei einem Menschen, der stark tätig ist, der sehr aktiv ist, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei einem Menschen, der träge und faul ist und nichts tut. Und so können wir viele seelische Zustände anführen, die mit dem Verlauf der Lymphe im menschlichen Leibe zusammenhängen.
[ 16 ] Der dritte Saft ist das Blut, von dem wir öfter gesprochen haben. Es zerfällt in ein rotes, sauerstoffreiches, lebenspendendes Blut, das in den Arterien fließt, und in ein blaurotes, kohlenstoffreiches Blur, das in den Venen fließt. Ebenso wie unser Blut die Offenbarung, der Ausdruck ist unseres Ich, so ist die Lymphe in einer gewissen Richtung der Ausdruck, die Offenbarung des menschlichen Astralleibes. Solche Dinge äußern sich da nicht bloß nach einer Richtung. Nach einer anderen Richtung ist der Ausdruck des astralischen Leibes das Nervensystem. Nach der Richtung, die wir heute betrachten wollen, ist in der Tat, die Offenbarung, der Ausdruck des astralischen Leibes die Lymphe. Wie ein Mensch zwei Berufe ausfüllen kann, so ist es auch mit dem menschlichen Astralleib: auf der einen Seite ist er der Aufbauer des Nervensystems, auf der anderen Seite der Aufbauer, der Bildner für die Lymphe. Der menschliche Ätherleib ist ebenso der Aufbauer und Bildner für das ganze Drüsensystem, wie auch in einer anderen Weise der Aufbauer, der Organisator, der Bildner und Regierer des Umlaufes des Chylus, des Speisebreis. So haben Sie zunächst einen Zusammenhang dieser im menschlichen Leibe verlaufenden Säfte mit den Gliedern der menschlichen Natur selber.
[ 16 ] Der dritte Saft ist das Blut, von dem wir öfter gesprochen haben. Es zerfällt in ein rotes, sauerstoffreiches, lebenspendendes Blut, das in den Arterien fließt, und in ein blaurotes, kohlenstoffreiches Blur, das in den Venen fließt. Ebenso wie unser Blut die Offenbarung, der Ausdruck ist unseres Ich, so ist die Lymphe in einer gewissen Richtung der Ausdruck, die Offenbarung des menschlichen Astralleibes. Solche Dinge äußern sich da nicht bloß nach einer Richtung. Nach einer anderen Richtung ist der Ausdruck des astralischen Leibes das Nervensystem. Nach der Richtung, die wir heute betrachten wollen, ist in der Tat, die Offenbarung, der Ausdruck des astralischen Leibes die Lymphe. Wie ein Mensch zwei Berufe ausfüllen kann, so ist es auch mit dem menschlichen Astralleib: auf der einen Seite ist er der Aufbauer des Nervensystems, auf der anderen Seite der Aufbauer, der Bildner für die Lymphe. Der menschliche Ätherleib ist ebenso der Aufbauer und Bildner für das ganze Drüsensystem, wie auch in einer anderen Weise der Aufbauer, der Organisator, der Bildner und Regierer des Umlaufes des Chylus, des Speisebreis. So haben Sie zunächst einen Zusammenhang dieser im menschlichen Leibe verlaufenden Säfte mit den Gliedern der menschlichen Natur selber.
[ 17 ] Nun müssen wir uns darüber klar sein, daß im menschlichen Astralleib, im menschlichen Ätherleib das Ich durchaus nicht etwa der einzige Herr ist. Der Mensch erlangt durch seine Entwickelung allmählich von seinem Ich aus immer mehr Herrschaft über seinen astralischen und seinen Ätherleib, wenn er seinen astralischen Leib umwandelt in Geistselbst oder Manas, und den Ätherleib umwandelt, daß das Ich die Herrschaft erlangt über den Lebensgeist oder die Buddhi. Aber solange der Mensch nicht die Herrschaft hat über diese Teile seiner Wesenheit, so lange sind andere Wesenheiten im Zusammenhange mit diesen menschlichen Gliedern.
[ 17 ] Nun müssen wir uns darüber klar sein, daß im menschlichen Astralleib, im menschlichen Ätherleib das Ich durchaus nicht etwa der einzige Herr ist. Der Mensch erlangt durch seine Entwickelung allmählich von seinem Ich aus immer mehr Herrschaft über seinen astralischen und seinen Ätherleib, wenn er seinen astralischen Leib umwandelt in Geistselbst oder Manas, und den Ätherleib umwandelt, daß das Ich die Herrschaft erlangt über den Lebensgeist oder die Buddhi. Aber solange der Mensch nicht die Herrschaft hat über diese Teile seiner Wesenheit, so lange sind andere Wesenheiten im Zusammenhange mit diesen menschlichen Gliedern.
[ 18 ] Im menschlichen Astralleib sind, eingebettet wie die Maden im Käse — entschuldigen Sie diesen unappetitlichen Vergleich, aber es ist so —, andere Wesenheiten. Und zwar sind ihm eingegliedert, haben etwas zu tun mit diesem Astralleib jene astralischen Wesenheiten, von denen ich Ihnen gesagt habe, daß sie ihre eigentliche Heimat auf dem Mond oder Mars haben, je nachdem sie gutartige oder bösartige Wesenheiten sind. Die verankern sich im Astralleib, Und die Lymphe, jener weißliche Saft, der den Menschen durchläuft, der gehört zum Leibe derjenigen Wesenheiten, die in unserer astralischen Welt leben. So handgreiflich wie die Tiergruppen-Iche sind allerdings diese Wesenheiten nicht vorhanden, die wir auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten finden, und die auf dem Mond oder auf dem Mars ihre eigentliche Heimat haben. Aber sie sind solcher astralischer Natur, daß wir in einer gewissen anderen Richtung sagen können: Wie wir in den Tieren, zum Beispiel in einer Gruppe von Löwen, eine Art Offenbarung haben der Wesenheit, die wir auf dem Astralplan als eine geschlossene Persönlichkeit antreffen, als das Löwen-Ich, so haben wir, wenn auch nicht so handgreiflich, in dem, was den menschlichen Leib als Lymphe durchzieht, ebenso die Offenbarung, die ausgestreckten Glieder dieser astralischen Wesenheiten.
[ 18 ] Im menschlichen Astralleib sind, eingebettet wie die Maden im Käse — entschuldigen Sie diesen unappetitlichen Vergleich, aber es ist so —, andere Wesenheiten. Und zwar sind ihm eingegliedert, haben etwas zu tun mit diesem Astralleib jene astralischen Wesenheiten, von denen ich Ihnen gesagt habe, daß sie ihre eigentliche Heimat auf dem Mond oder Mars haben, je nachdem sie gutartige oder bösartige Wesenheiten sind. Die verankern sich im Astralleib, Und die Lymphe, jener weißliche Saft, der den Menschen durchläuft, der gehört zum Leibe derjenigen Wesenheiten, die in unserer astralischen Welt leben. So handgreiflich wie die Tiergruppen-Iche sind allerdings diese Wesenheiten nicht vorhanden, die wir auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten finden, und die auf dem Mond oder auf dem Mars ihre eigentliche Heimat haben. Aber sie sind solcher astralischer Natur, daß wir in einer gewissen anderen Richtung sagen können: Wie wir in den Tieren, zum Beispiel in einer Gruppe von Löwen, eine Art Offenbarung haben der Wesenheit, die wir auf dem Astralplan als eine geschlossene Persönlichkeit antreffen, als das Löwen-Ich, so haben wir, wenn auch nicht so handgreiflich, in dem, was den menschlichen Leib als Lymphe durchzieht, ebenso die Offenbarung, die ausgestreckten Glieder dieser astralischen Wesenheiten.
[ 19 ] Also, so können Sie fragen, haben diese astralischen Wesenheiten ebenso eine Art physisches Dasein wie die Gruppenseelen der Tiere, wie das Gruppen-Ich der Gattung Löwe in den einzelnen Löwenindividuen hier auf dem physischen Plan seine Offenbarung hat? Wenn Sie so fragen, müßte man Ihnen antworten: Ja, das haben sie. - Wie wir bei den Tieren sahen, daß das astrale Gruppen-Ich seine einzelnen Glieder ausstreckt in die einzelnen Löwenindividuen, so strecken diese astralischen Wesenheiten ihre physische Wesenheit auch hier hinein. Nur könnten sie sie nicht so von außen in den physischen Plan hereinerstrecken, sondern sie brauchen auf dem physischen Plan Wesenheiten, deren Parasiten sie sind, in die sie sich einklammern und einbohren. Sie sind hier die Parasiten der Menschen. Gäbe es keine menschlichen Wesen hier auf der Erde, so würden sie sehr bald von der Erde ihren Abschied nehmen, weil sie keine Wohnstätten fänden; es würde ihnen hier nicht gefallen. Aber es gibt Wesenheiten, Menschen und höhere Tiere, die Lymphe haben: da, in dieser Lymphe haben diese Wesenheiten ihre physischen Offenbarungen. So pulsiert in unserem Leibe nicht bloß ein materieller Stoff, sondern in jedem solchen Kreislauf bewegen sich, und zwar in ganzen Scharen, solche Wesenheiten, die durch den Menschen rotieren, sich durch ihn hindurchbewegen und in der Lymphe ihren Körper haben, während der eigentliche Mensch, der Ich-Mensch, zunächst im Blute bloß seinen Körper hat. Und ob einen Menschen mehr Mondwesen dieser Art durchkreisen oder mehr Marswesen dieser Art, das gibt seiner Lymphe den besonderen Charakter. Durchkreisen den Leib in einem Menschen mehr Mondwesen, so neigt er mehr zur Bosheit, zum Zorn, zum Ingrimm; durchkreisen ihn mehr Marswesen, so ist er ein Mensch, der mehr zur Sanftmut, zum Wohlwollen, zur Milde neigt. So sehen Sie, wie der Mensch nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist, und wie man den Menschen nur versteht, wenn man weiß, daß er nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist.
[ 19 ] Also, so können Sie fragen, haben diese astralischen Wesenheiten ebenso eine Art physisches Dasein wie die Gruppenseelen der Tiere, wie das Gruppen-Ich der Gattung Löwe in den einzelnen Löwenindividuen hier auf dem physischen Plan seine Offenbarung hat? Wenn Sie so fragen, müßte man Ihnen antworten: Ja, das haben sie. - Wie wir bei den Tieren sahen, daß das astrale Gruppen-Ich seine einzelnen Glieder ausstreckt in die einzelnen Löwenindividuen, so strecken diese astralischen Wesenheiten ihre physische Wesenheit auch hier hinein. Nur könnten sie sie nicht so von außen in den physischen Plan hereinerstrecken, sondern sie brauchen auf dem physischen Plan Wesenheiten, deren Parasiten sie sind, in die sie sich einklammern und einbohren. Sie sind hier die Parasiten der Menschen. Gäbe es keine menschlichen Wesen hier auf der Erde, so würden sie sehr bald von der Erde ihren Abschied nehmen, weil sie keine Wohnstätten fänden; es würde ihnen hier nicht gefallen. Aber es gibt Wesenheiten, Menschen und höhere Tiere, die Lymphe haben: da, in dieser Lymphe haben diese Wesenheiten ihre physischen Offenbarungen. So pulsiert in unserem Leibe nicht bloß ein materieller Stoff, sondern in jedem solchen Kreislauf bewegen sich, und zwar in ganzen Scharen, solche Wesenheiten, die durch den Menschen rotieren, sich durch ihn hindurchbewegen und in der Lymphe ihren Körper haben, während der eigentliche Mensch, der Ich-Mensch, zunächst im Blute bloß seinen Körper hat. Und ob einen Menschen mehr Mondwesen dieser Art durchkreisen oder mehr Marswesen dieser Art, das gibt seiner Lymphe den besonderen Charakter. Durchkreisen den Leib in einem Menschen mehr Mondwesen, so neigt er mehr zur Bosheit, zum Zorn, zum Ingrimm; durchkreisen ihn mehr Marswesen, so ist er ein Mensch, der mehr zur Sanftmut, zum Wohlwollen, zur Milde neigt. So sehen Sie, wie der Mensch nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist, und wie man den Menschen nur versteht, wenn man weiß, daß er nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist.
[ 20 ] Wenn Sie nun hellseherisch das erforschen, was man Chylus nennt, was also der äußere Ausdruck zunächst des menschlichen Ätherleibes ist, so haben Sie auch da wiederum ähnliche Wesenheiten verankert und eingegliedert. Das, was da eingegliedert ist, sind zunächst jene Wesenheiten, die wir vorhin charakterisiert haben auf der einen Seite als die guten, auf der anderen Seite als die schlimmen Venuswesenheiten, jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf der Venus haben und die sich in unserer devachanischen Welt finden. Dort sind sie für das hellseherische Vermögen Persönlichkeiten, und ihre Äußerung, ihre Offenbarung hier im physischen Leben haben sie in dem menschlichen Speisesaft, in dem Chylus, so sonderbar das auch aussieht. In diesem den menschlichen Leib durchziehenden Speisesaft leben diese Wesenheiten, die ihre eigentliche Heimat auf dem Devachanplan haben und die, insofern sie einen physischen Leib annehmen, auf der Venus ihr physisches Leben haben. Und da die Venus in ihren Kräften in einer gewissen Weise zusammenhängt mit unserer ganzen Erdvegetation und mit allem, was sonst auf unserer Erde lebt, so werden Sie einsehen, welcher Zusammenhang besteht zwischen dem, wovon sich der Mensch ernährt, und dem, was aus dem Menschen durch diese Nahrung wird. Das ist eben ganz und gar nicht gleichgültig. In allen Pflanzen, und natürlich auch in den Tieren, leben die Einflüsse der Venuswesenheiten, auf der einen Seite die der guten, sanften, milden, auf der anderen Seite die jener wilden Venuswesenheiten, die Ihnen geschildert worden sind als raubgierige und miteinander im Kampf befindliche Wesenheiten. Je nachdem die einen oder die anderen Wesenheiten auf unsere Tiere oder Pflanzen wirken, sind das Fleisch oder die Pflanzen so, daß, wenn sie sich in Speisesäfte verwandeln, sie dem Menschen Tugenden oder Laster in seinen Leib hineinbauen.
[ 20 ] Wenn Sie nun hellseherisch das erforschen, was man Chylus nennt, was also der äußere Ausdruck zunächst des menschlichen Ätherleibes ist, so haben Sie auch da wiederum ähnliche Wesenheiten verankert und eingegliedert. Das, was da eingegliedert ist, sind zunächst jene Wesenheiten, die wir vorhin charakterisiert haben auf der einen Seite als die guten, auf der anderen Seite als die schlimmen Venuswesenheiten, jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf der Venus haben und die sich in unserer devachanischen Welt finden. Dort sind sie für das hellseherische Vermögen Persönlichkeiten, und ihre Äußerung, ihre Offenbarung hier im physischen Leben haben sie in dem menschlichen Speisesaft, in dem Chylus, so sonderbar das auch aussieht. In diesem den menschlichen Leib durchziehenden Speisesaft leben diese Wesenheiten, die ihre eigentliche Heimat auf dem Devachanplan haben und die, insofern sie einen physischen Leib annehmen, auf der Venus ihr physisches Leben haben. Und da die Venus in ihren Kräften in einer gewissen Weise zusammenhängt mit unserer ganzen Erdvegetation und mit allem, was sonst auf unserer Erde lebt, so werden Sie einsehen, welcher Zusammenhang besteht zwischen dem, wovon sich der Mensch ernährt, und dem, was aus dem Menschen durch diese Nahrung wird. Das ist eben ganz und gar nicht gleichgültig. In allen Pflanzen, und natürlich auch in den Tieren, leben die Einflüsse der Venuswesenheiten, auf der einen Seite die der guten, sanften, milden, auf der anderen Seite die jener wilden Venuswesenheiten, die Ihnen geschildert worden sind als raubgierige und miteinander im Kampf befindliche Wesenheiten. Je nachdem die einen oder die anderen Wesenheiten auf unsere Tiere oder Pflanzen wirken, sind das Fleisch oder die Pflanzen so, daß, wenn sie sich in Speisesäfte verwandeln, sie dem Menschen Tugenden oder Laster in seinen Leib hineinbauen.
[ 21 ] Daran sehen Sie von einem noch höheren Standpunkt aus, als es Ihnen in früheren Vorträgen schon dargestellt werden konnte, die Wichtigkeit, vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt aus die menschliche Nahrung zu kennen, zu wissen, unter welchen Einflüssen diese und unter welchen Einflüssen jene Pflanze steht, und welches Tier diesem oder jenem Einfluß unterliegt, Sie können daraus die Lehre entnehmen, daß derjenige zum Beispiel, der da weiß, daß in einem Lande diese oder jene Pflanzen und Tiere gedeihen, die unter diesem oder jenem himmlischen Einfluß stehen, begreift, wie ein ganz bestimmter Volkscharakter sich aufbauen muß, weil.in allem, was der Mensch an Nahrung zu sich nimmt, die aus seiner Umgebung gewonnen wird, er nicht nur das ißt, was die Chemie an Stoffen klarlegt, sondern er ißt bestimmte Geister mit, und diese sind es, die durch seinen Mund in den Magen gehen und in seinem Wesen sich ausbreiten. Da eröffnet sich uns die Perspektive, wie man aus der tieferen geographischen Beschaffenheit eines Landes den Charakter eines Volkes erkennen kann.
[ 21 ] Daran sehen Sie von einem noch höheren Standpunkt aus, als es Ihnen in früheren Vorträgen schon dargestellt werden konnte, die Wichtigkeit, vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt aus die menschliche Nahrung zu kennen, zu wissen, unter welchen Einflüssen diese und unter welchen Einflüssen jene Pflanze steht, und welches Tier diesem oder jenem Einfluß unterliegt, Sie können daraus die Lehre entnehmen, daß derjenige zum Beispiel, der da weiß, daß in einem Lande diese oder jene Pflanzen und Tiere gedeihen, die unter diesem oder jenem himmlischen Einfluß stehen, begreift, wie ein ganz bestimmter Volkscharakter sich aufbauen muß, weil.in allem, was der Mensch an Nahrung zu sich nimmt, die aus seiner Umgebung gewonnen wird, er nicht nur das ißt, was die Chemie an Stoffen klarlegt, sondern er ißt bestimmte Geister mit, und diese sind es, die durch seinen Mund in den Magen gehen und in seinem Wesen sich ausbreiten. Da eröffnet sich uns die Perspektive, wie man aus der tieferen geographischen Beschaffenheit eines Landes den Charakter eines Volkes erkennen kann.
[ 22 ] Vergessen Sie nicht eine Bemerkung, die Sie in der Wiedergabe des Vortrags über das Vaterunser finden können, in dem eine solche Tatsache von einem ganz anderen Gesichtspunkt aus dargestellt worden ist, wo Ihnen gesagt worden ist, daß der Mensch hinsichtlich seines Ätherleibes in einer gewissen Beziehung steht zum ganzen Volkstum - wie er durch den astralischen Leib mit seiner näheren Umgebung verknüpft ist.
[ 22 ] Vergessen Sie nicht eine Bemerkung, die Sie in der Wiedergabe des Vortrags über das Vaterunser finden können, in dem eine solche Tatsache von einem ganz anderen Gesichtspunkt aus dargestellt worden ist, wo Ihnen gesagt worden ist, daß der Mensch hinsichtlich seines Ätherleibes in einer gewissen Beziehung steht zum ganzen Volkstum - wie er durch den astralischen Leib mit seiner näheren Umgebung verknüpft ist.
[ 23 ] Hier sehen Sie wiederum von einem noch tieferen Gesichtspunkt aus beleuchtet, wie der Volkscharakter gebildet wird aus den geistigen Wesenheiten heraus, die mit den Nahrungsmitteln in den Menschen aufgenommen werden. Es ist das eines der Mittel, durch welche die große geistige Führung der Erde die verschiedenen Volkscharaktere verteilte über die Erde, indem sie die Nahrungsmittel, die das eine oder das andere bewirken, so verteilte, daß in der Nahrung, die gewonnen wird, der eine oder der andere Volkscharakter zum Vorschein kommt. Das führt nicht etwa auf einem Umweg zum Materialismus, sondern die Geisteswissenschaft zeigt, wie alles Materielle eine Offenbarung des Geistes ist, und wie auf eine dem Menschen unbekannte Art die geistigen Einflüsse sich selbst im Menschen verbreiten.
[ 23 ] Hier sehen Sie wiederum von einem noch tieferen Gesichtspunkt aus beleuchtet, wie der Volkscharakter gebildet wird aus den geistigen Wesenheiten heraus, die mit den Nahrungsmitteln in den Menschen aufgenommen werden. Es ist das eines der Mittel, durch welche die große geistige Führung der Erde die verschiedenen Volkscharaktere verteilte über die Erde, indem sie die Nahrungsmittel, die das eine oder das andere bewirken, so verteilte, daß in der Nahrung, die gewonnen wird, der eine oder der andere Volkscharakter zum Vorschein kommt. Das führt nicht etwa auf einem Umweg zum Materialismus, sondern die Geisteswissenschaft zeigt, wie alles Materielle eine Offenbarung des Geistes ist, und wie auf eine dem Menschen unbekannte Art die geistigen Einflüsse sich selbst im Menschen verbreiten.
[ 24 ] Schwieriger zu verstehen ist die Art, wie die Saturngeister auf den Menschen wirken. Das sind Geister, die rasch, wenn sie etwas anschauen, schon eine Erfindung haben, auf der anderen Seite entwickeln sie furchtbar wüste Leidenschaften sinnlicher Art, gegen die alles, was der Mensch in dieser Beziehung entwickeln kann, ein Kinderspiel ist. Diese Saturngeister schleichen sich auf eine noch geheimnisvollere Art in den menschlichen Leib ein, nämlich durch die Sinnesempfindung. Wenn der Mensch sein Auge richtet auf eine schöne, auf eine reine und edle Sache, so wird eine Vorstellung in ihm erregt; wenn er sein Auge richtet auf eine schmutzige, unedle Sache, so wird eine andere Vorstellung in ihm erregt. Indem nun durch die äußeren Eindrücke eine Vorstellung in der Seele hervorgerufen wird, schleichen sich zu gleicher Zeit die Saturngeister, die guten und die bösen, in den Menschen ein. Und durch alles, was der Mensch durch die bloße Sympathie oder Antipathie für seine Umgebung als das, was er sieht und hört und riecht, um sich herum entfaltet, setzt er sich dem Einschleichen dieser oder jener Saturngeister aus. Durch Augen und Ohren und durch die ganze Haut ziehen sie ein, indem der Mensch empfindet. Es ist zum Beispiel für die okkulte Beobachtung ganz ungeheuerlich, was für wüste Geister in manchen Parfüms, die in der menschlichen Gesellschaft sehr geschätzt werden, sich in die Nasen der Menschen einschleichen, die in solcher Umgebung sind, ganz abgesehen davon, was sich in die Nasen derjenigen einschleicht, die selbst solche Parfüms an sich tragen.
[ 24 ] Schwieriger zu verstehen ist die Art, wie die Saturngeister auf den Menschen wirken. Das sind Geister, die rasch, wenn sie etwas anschauen, schon eine Erfindung haben, auf der anderen Seite entwickeln sie furchtbar wüste Leidenschaften sinnlicher Art, gegen die alles, was der Mensch in dieser Beziehung entwickeln kann, ein Kinderspiel ist. Diese Saturngeister schleichen sich auf eine noch geheimnisvollere Art in den menschlichen Leib ein, nämlich durch die Sinnesempfindung. Wenn der Mensch sein Auge richtet auf eine schöne, auf eine reine und edle Sache, so wird eine Vorstellung in ihm erregt; wenn er sein Auge richtet auf eine schmutzige, unedle Sache, so wird eine andere Vorstellung in ihm erregt. Indem nun durch die äußeren Eindrücke eine Vorstellung in der Seele hervorgerufen wird, schleichen sich zu gleicher Zeit die Saturngeister, die guten und die bösen, in den Menschen ein. Und durch alles, was der Mensch durch die bloße Sympathie oder Antipathie für seine Umgebung als das, was er sieht und hört und riecht, um sich herum entfaltet, setzt er sich dem Einschleichen dieser oder jener Saturngeister aus. Durch Augen und Ohren und durch die ganze Haut ziehen sie ein, indem der Mensch empfindet. Es ist zum Beispiel für die okkulte Beobachtung ganz ungeheuerlich, was für wüste Geister in manchen Parfüms, die in der menschlichen Gesellschaft sehr geschätzt werden, sich in die Nasen der Menschen einschleichen, die in solcher Umgebung sind, ganz abgesehen davon, was sich in die Nasen derjenigen einschleicht, die selbst solche Parfüms an sich tragen.
[ 25 ] Da sehen Sie, wie fein und intim man selbst die alltäglichsten Dinge vom geistigen Standpunkt aus beobachten muß, wenn man sich über das Leben klar werden will. Es könnte Ihnen viel erzählt werden über Leute, die mehr oder weniger bewußt oder unbewußt verstanden, solche Geister zu kommandieren, die namentlich durch die Gerüche auf den Menschen wirken und mit den Gerüchen sich in den Menschen einschleichen. Wenn Sie manches aus der Geschichte dieser oder jener Zeit tiefer und intimer kennen würden, namentlich aus der Geschichte Frankreichs zur Zeit Ludwigs XIII., XIV., XV., mit all den Künsten, die da entfaltet wurden, wo tatsächlich Aromas eine wichtige Rolle gespielt haben beim Intrigenspiel, dann würden Sie eine Ahnung haben, was Menschen zu tun vermögen, welche, bewußt oder unbewußt, die Geister zu kommandieren verstehen, die sich in den Parfüms und ‚Aromas in das menschliche Sinnesempfinden einschleichen. Ich könnte Sie verweisen auf ein ganz anziehendes Buch, das vor kurzem geschrieben worden ist von dem Minister eines kleinen Hofes. Er schrieb das selbstverständlich ganz ohne Kenntnis dieser Tatsachen, aber über die Wirkungen war er sich klar. Ein sehr interessantes Buch über einen kleinen Hof ist es, an dem sich in den letzten Jahren eine wichtige Katastrophe zugetragen hat. In dem Buch schildert der betreffende Minister und Würdenträger aus seinen Memoiren heraus die Wirkungen einer Person, die in einer gewissen Weise die Aromas mit ihren Geistern zu kommandieren verstand. Und er schildert das mit einer gewissen Befriedigung, weil er gewappnet dagegen war und nicht hereingefallen ist. Sie sehen, die Dinge sind nicht ohne Bedeutung und ohne Wirkung für die Praxis des Lebens. Wenn man das Leben nicht wie ein blinder Materialist, sondern wie ein sehender Mensch auffaßt, dann kann man überall die geistigen Einflüsse spüren, und wer die Einflüsse kennt, der versteht erst das Leben.
[ 25 ] Da sehen Sie, wie fein und intim man selbst die alltäglichsten Dinge vom geistigen Standpunkt aus beobachten muß, wenn man sich über das Leben klar werden will. Es könnte Ihnen viel erzählt werden über Leute, die mehr oder weniger bewußt oder unbewußt verstanden, solche Geister zu kommandieren, die namentlich durch die Gerüche auf den Menschen wirken und mit den Gerüchen sich in den Menschen einschleichen. Wenn Sie manches aus der Geschichte dieser oder jener Zeit tiefer und intimer kennen würden, namentlich aus der Geschichte Frankreichs zur Zeit Ludwigs XIII., XIV., XV., mit all den Künsten, die da entfaltet wurden, wo tatsächlich Aromas eine wichtige Rolle gespielt haben beim Intrigenspiel, dann würden Sie eine Ahnung haben, was Menschen zu tun vermögen, welche, bewußt oder unbewußt, die Geister zu kommandieren verstehen, die sich in den Parfüms und ‚Aromas in das menschliche Sinnesempfinden einschleichen. Ich könnte Sie verweisen auf ein ganz anziehendes Buch, das vor kurzem geschrieben worden ist von dem Minister eines kleinen Hofes. Er schrieb das selbstverständlich ganz ohne Kenntnis dieser Tatsachen, aber über die Wirkungen war er sich klar. Ein sehr interessantes Buch über einen kleinen Hof ist es, an dem sich in den letzten Jahren eine wichtige Katastrophe zugetragen hat. In dem Buch schildert der betreffende Minister und Würdenträger aus seinen Memoiren heraus die Wirkungen einer Person, die in einer gewissen Weise die Aromas mit ihren Geistern zu kommandieren verstand. Und er schildert das mit einer gewissen Befriedigung, weil er gewappnet dagegen war und nicht hereingefallen ist. Sie sehen, die Dinge sind nicht ohne Bedeutung und ohne Wirkung für die Praxis des Lebens. Wenn man das Leben nicht wie ein blinder Materialist, sondern wie ein sehender Mensch auffaßt, dann kann man überall die geistigen Einflüsse spüren, und wer die Einflüsse kennt, der versteht erst das Leben.
[ 26 ] So sehen Sie, wie wir uns den Menschen als ein ganz kompliziertes Wesen vorzustellen haben, als einen Genossen von mancherlei Welten und mancherlei Wesen. Wer auf dem Pfade der okkulten Entwickelung immer mehr und mehr vorschreitet zu höheren Erkenntnissen, der lernt diese Wesenheiten in ihrer Eigenart kennen, und dadurch erst wird er frei von ihnen, erlangt einen freien Überblick über sie. Die Wahrheit über die höheren Welten in sich aufnehmen, heißt, wirklich frei, wirklich reif zu werden, weil wir uns dadurch auskennen lernen in bezug auf die Wirkungen und Impulse, die unser Leben durchpulsen und durchfluten. Sich-auskennen-Lernen heißt zu gleicher Zeit, frei und unabhängig werden.
[ 26 ] So sehen Sie, wie wir uns den Menschen als ein ganz kompliziertes Wesen vorzustellen haben, als einen Genossen von mancherlei Welten und mancherlei Wesen. Wer auf dem Pfade der okkulten Entwickelung immer mehr und mehr vorschreitet zu höheren Erkenntnissen, der lernt diese Wesenheiten in ihrer Eigenart kennen, und dadurch erst wird er frei von ihnen, erlangt einen freien Überblick über sie. Die Wahrheit über die höheren Welten in sich aufnehmen, heißt, wirklich frei, wirklich reif zu werden, weil wir uns dadurch auskennen lernen in bezug auf die Wirkungen und Impulse, die unser Leben durchpulsen und durchfluten. Sich-auskennen-Lernen heißt zu gleicher Zeit, frei und unabhängig werden.
[ 27 ] Und wie man hinweisen kann auf gewisse Säfte, die den Menschen durchpulsen, so kann man auch hindeuten auf einzelne Organe des Menschen, in denen ebenfalls Wesen der höheren Welten ihren Ausdruck, ihre Offenbarung finden. So finden zum Beispiel Wesenheiten, die Ihnen zuletzt geschildert worden sind als die saturnischen Wesenheiten, ihren Ausdruck in einer gewissen Beziehung in der menschlichen Leber. Sie müssen sich natürlich klar sein, daß Geisteswissenschaft, wenn man sie wirklich kennenlernen will, ein sehr, sehr kompliziertes Gebiet ist.
[ 27 ] Und wie man hinweisen kann auf gewisse Säfte, die den Menschen durchpulsen, so kann man auch hindeuten auf einzelne Organe des Menschen, in denen ebenfalls Wesen der höheren Welten ihren Ausdruck, ihre Offenbarung finden. So finden zum Beispiel Wesenheiten, die Ihnen zuletzt geschildert worden sind als die saturnischen Wesenheiten, ihren Ausdruck in einer gewissen Beziehung in der menschlichen Leber. Sie müssen sich natürlich klar sein, daß Geisteswissenschaft, wenn man sie wirklich kennenlernen will, ein sehr, sehr kompliziertes Gebiet ist.
[ 28 ] Es ist Ihnen bei der menschlichen Evolution in der Saturnentwickelung klargelegt worden, daß durch die Kräfte des Saturn die Sinne in ihrer ersten Anlage zustande gekommen sind. So wirkt auch heute der Saturn immer noch auf den Menschen ein, und unter den menschlichen Organen, den leiblich-inneren Organen ist es die Leber, auf welche die Saturnkräfte einen starken und intensiven Einfluß haben. Daher muß der Mensch, weil er ja auf dem Wege ist, sich immer mehr und mehr über alles Saturnische hinauszuentwickeln, hinauswachsen über die Kräfte, die in seiner Leber verankert sind. In der Leber sind in der Tat diejenigen Kräfte des Menschen verankert, über die der Mensch immer mehr und mehr hinauswachsen muß, die aber notwendig waren, damit der Mensch zu seiner gegenwärtigen Form und Gestalt gekommen ist. Und die Leber ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muß. Sie können das an einer äußeren Offenbarung, an einem äußeren Ausdruck in einer gewissen Weise nachprüfen. Sie können sich zum Beispiel überzeugen, daß in der Zeit, in welcher der Mensch vor allem seinen Körper aufbaut, also in der Zeit vor seiner Geburt und gleich nach der Geburt, die Leber im Verhältnis zum übrigen Körper die größte Ausdehnung hat. Dann wird sie im Verhältnis zum übrigen Körper immer kleiner und kleiner. Wenn Sie das Größenverhältnis der Leber zum übrigen menschlichen Leib angeben wollten unmittelbar bei der Geburt, so könnten Sie sagen, es sei wie eins zu achtzehn, während die Leber später so weit zurückgeht, daß sie'sich zum übrigen Leib verhält wie eins zu sechsunddreißig. Sie geht verhältnismäßig auf die Hälfte zurück, und der Mensch überwindet schon durch seine rein natürliche Entwickelung die Kräfte, die in der Leber verankert sind.
[ 28 ] Es ist Ihnen bei der menschlichen Evolution in der Saturnentwickelung klargelegt worden, daß durch die Kräfte des Saturn die Sinne in ihrer ersten Anlage zustande gekommen sind. So wirkt auch heute der Saturn immer noch auf den Menschen ein, und unter den menschlichen Organen, den leiblich-inneren Organen ist es die Leber, auf welche die Saturnkräfte einen starken und intensiven Einfluß haben. Daher muß der Mensch, weil er ja auf dem Wege ist, sich immer mehr und mehr über alles Saturnische hinauszuentwickeln, hinauswachsen über die Kräfte, die in seiner Leber verankert sind. In der Leber sind in der Tat diejenigen Kräfte des Menschen verankert, über die der Mensch immer mehr und mehr hinauswachsen muß, die aber notwendig waren, damit der Mensch zu seiner gegenwärtigen Form und Gestalt gekommen ist. Und die Leber ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muß. Sie können das an einer äußeren Offenbarung, an einem äußeren Ausdruck in einer gewissen Weise nachprüfen. Sie können sich zum Beispiel überzeugen, daß in der Zeit, in welcher der Mensch vor allem seinen Körper aufbaut, also in der Zeit vor seiner Geburt und gleich nach der Geburt, die Leber im Verhältnis zum übrigen Körper die größte Ausdehnung hat. Dann wird sie im Verhältnis zum übrigen Körper immer kleiner und kleiner. Wenn Sie das Größenverhältnis der Leber zum übrigen menschlichen Leib angeben wollten unmittelbar bei der Geburt, so könnten Sie sagen, es sei wie eins zu achtzehn, während die Leber später so weit zurückgeht, daß sie'sich zum übrigen Leib verhält wie eins zu sechsunddreißig. Sie geht verhältnismäßig auf die Hälfte zurück, und der Mensch überwindet schon durch seine rein natürliche Entwickelung die Kräfte, die in der Leber verankert sind.
[ 29 ] Indem der Mensch auf der Erde die Anwartschaft erhält, sich zu immer höherer Geistigkeit zu entwickeln, hat er damit als äußeren physischen Ausdruck die Fähigkeit erlangt, die Leberkräfte zu überwinden. In gewisser Weise ist das entgegengesetzte Organ zu der Leber die Lunge, jenes Organ, das nicht alles Egoistische in den Menschen hineinstopft - denn das tut die Leber -, sondern das den Menschen frei nach außen öffnet, wo er durch die Luft, die er aufnimmt und wieder abgibt, in einer fortwährenden Kommunikation mit der Außenwelt steht. In.der Lunge findet eine Verbrennung statt. Das rotblaue, kohlenstoffreiche Blut kommt in die Lunge und wird durch die Verbindung mit dem Sauerstoff zu rotem, lebensfähigem Blut umgewandelt. Wie sich bei einer brennenden Flamme die Stoffe mit dem Sauerstoff verbinden, so findet auch in der Lunge ein Verbrennungsprozeß statt. Atmen ist in einer gewissen Weise ein Verbrennungsvorgang, und mit diesem Atmungs- und Brennvorgang ist dem Menschen die Anwartschaft gegeben zu immer höherer und höherer Entwickelung. Aufgebaut haben den Menschen jene Kräfte, die ihren letzten Abschluß erlangen in der Leber. Diesen ihn an die Erde fesselnden Kräften werden ihn diejenigen Kräfte entreißen, die er wie ein Feuer aus der Luft empfängt. Das Feuer, das der Mensch aus der Luft empfängt, das sich in seiner Atmung ausdrückt, ist dasjenige, was ihn zu immer höheren und höheren Sphären hinaufführt.
[ 29 ] Indem der Mensch auf der Erde die Anwartschaft erhält, sich zu immer höherer Geistigkeit zu entwickeln, hat er damit als äußeren physischen Ausdruck die Fähigkeit erlangt, die Leberkräfte zu überwinden. In gewisser Weise ist das entgegengesetzte Organ zu der Leber die Lunge, jenes Organ, das nicht alles Egoistische in den Menschen hineinstopft - denn das tut die Leber -, sondern das den Menschen frei nach außen öffnet, wo er durch die Luft, die er aufnimmt und wieder abgibt, in einer fortwährenden Kommunikation mit der Außenwelt steht. In.der Lunge findet eine Verbrennung statt. Das rotblaue, kohlenstoffreiche Blut kommt in die Lunge und wird durch die Verbindung mit dem Sauerstoff zu rotem, lebensfähigem Blut umgewandelt. Wie sich bei einer brennenden Flamme die Stoffe mit dem Sauerstoff verbinden, so findet auch in der Lunge ein Verbrennungsprozeß statt. Atmen ist in einer gewissen Weise ein Verbrennungsvorgang, und mit diesem Atmungs- und Brennvorgang ist dem Menschen die Anwartschaft gegeben zu immer höherer und höherer Entwickelung. Aufgebaut haben den Menschen jene Kräfte, die ihren letzten Abschluß erlangen in der Leber. Diesen ihn an die Erde fesselnden Kräften werden ihn diejenigen Kräfte entreißen, die er wie ein Feuer aus der Luft empfängt. Das Feuer, das der Mensch aus der Luft empfängt, das sich in seiner Atmung ausdrückt, ist dasjenige, was ihn zu immer höheren und höheren Sphären hinaufführt.
[ 30 ] Immer ist es die Mythe, die Sage, die tiefer, weisheitsvoller ist als unsere scheinbar so fortgeschrittene Wissenschaft. Der Zug aus dem menschlichen Leben, der jetzt eben erwähnt worden ist, drückt sich in großartiger Weise aus im Prometheus-Mythos. Indem gesagt wird, daß Prometheus den Menschen das Feuer vom Himmel gebracht hat, wird damit ausgedrückt, daß Prometheus an jenem Prozeß beteiligt ist, der in der Atmung sich ausdrückt und der den Menschen immer höher führt. Aber zu gleicher Zeit wird in wunderbarer Weise ausgeführt: Weil Prometheus sich erhebt über die Kräfte, welche die Menschen an das Irdische fesseln, und sich dadurch in einen Gegensatz setzt zu der irdischen Kraft, und weil er derjenige ist, der den Menschen zuerst die Möglichkeit gegeben hat, diese Kraft des Feuers zu haben, darum muß er dafür leiden. Das Leiden wird wunderbar dargestellt als die Tatsache, die dieser Mythe zugrunde liegt: ein Geier frißt dem gefesselten Prometheus an der Leber! Wie könnte man schöner und weisheitsvoller darstellen, daß die Kräfte, die mit dem Atmungsprozeß in uns einströmen, an der Leber nagen, und daß derjenige, der das vorausleistet, was von der Menschheit in einer fernen Zukunft geleistet wird, wie ein Gekreuzigter dasteht, wie das, was sich herniedersenkt, was aus der Luft kommt, an der Leber frißt!
[ 30 ] Immer ist es die Mythe, die Sage, die tiefer, weisheitsvoller ist als unsere scheinbar so fortgeschrittene Wissenschaft. Der Zug aus dem menschlichen Leben, der jetzt eben erwähnt worden ist, drückt sich in großartiger Weise aus im Prometheus-Mythos. Indem gesagt wird, daß Prometheus den Menschen das Feuer vom Himmel gebracht hat, wird damit ausgedrückt, daß Prometheus an jenem Prozeß beteiligt ist, der in der Atmung sich ausdrückt und der den Menschen immer höher führt. Aber zu gleicher Zeit wird in wunderbarer Weise ausgeführt: Weil Prometheus sich erhebt über die Kräfte, welche die Menschen an das Irdische fesseln, und sich dadurch in einen Gegensatz setzt zu der irdischen Kraft, und weil er derjenige ist, der den Menschen zuerst die Möglichkeit gegeben hat, diese Kraft des Feuers zu haben, darum muß er dafür leiden. Das Leiden wird wunderbar dargestellt als die Tatsache, die dieser Mythe zugrunde liegt: ein Geier frißt dem gefesselten Prometheus an der Leber! Wie könnte man schöner und weisheitsvoller darstellen, daß die Kräfte, die mit dem Atmungsprozeß in uns einströmen, an der Leber nagen, und daß derjenige, der das vorausleistet, was von der Menschheit in einer fernen Zukunft geleistet wird, wie ein Gekreuzigter dasteht, wie das, was sich herniedersenkt, was aus der Luft kommt, an der Leber frißt!
[ 31 ] So haben in den Mythen, soweit sie von Eingeweihten stammen, Eingeweihte die großen Weisheiten des Daseins zum Ausdruck gebracht. Es gibt keine aus den Mysterien heraus geschöpfte Mythe, die nicht wirklich tiefe Weisheit zum Ausdruck bringt, die wir auch wiederum nachprüfen können. Da stehen wir dann, wenn wir, ausgerüstet mit den Tatsachen der Geheimwissenschaft, an die Mythen herantreten, in Ehrfurcht vor diesen Mythen, die, wie man mit Recht sagt, die höheren geistigen Wesenheiten dem Menschen geoffenbart haben, damit die Menschen zuerst im Bilde lernen, was sie in späteren Zeiten in klaren Vorstellungen erlangen sollen. Das ist es, was immer mehr herauskommen wird: daß die Mythen Weisheit enthalten, und daß, wenn man auf irgendeinem Gebiete des Lebens die tiefste Weisheit dargestellt finden will, man zur Mythe gehen muß. Das haben diejenigen erkannt, die Werke aus den Tiefen der Kunst heraus geschaffen haben. So liegt zum Beispiel dem ganzen Verhältnis Richard Wagners zum Mythos tiefe Wahrheit zugrunde, wenn sie bei ihm auch in künstlerischer Weise zum Ausdruck gekommen ist. Unsere Zeit wird wieder hinaufsteigen von einer bloßen physischen Alktäglichkeit zu einer vollgeistigen Strömung. Wenn Sie so hineinsehen in das, was in unserer Zeit pulsiert, dann werden Sie die Aufgabe der Geisteswissenschaft in einem immer tieferen Sinne erfassen.
[ 31 ] So haben in den Mythen, soweit sie von Eingeweihten stammen, Eingeweihte die großen Weisheiten des Daseins zum Ausdruck gebracht. Es gibt keine aus den Mysterien heraus geschöpfte Mythe, die nicht wirklich tiefe Weisheit zum Ausdruck bringt, die wir auch wiederum nachprüfen können. Da stehen wir dann, wenn wir, ausgerüstet mit den Tatsachen der Geheimwissenschaft, an die Mythen herantreten, in Ehrfurcht vor diesen Mythen, die, wie man mit Recht sagt, die höheren geistigen Wesenheiten dem Menschen geoffenbart haben, damit die Menschen zuerst im Bilde lernen, was sie in späteren Zeiten in klaren Vorstellungen erlangen sollen. Das ist es, was immer mehr herauskommen wird: daß die Mythen Weisheit enthalten, und daß, wenn man auf irgendeinem Gebiete des Lebens die tiefste Weisheit dargestellt finden will, man zur Mythe gehen muß. Das haben diejenigen erkannt, die Werke aus den Tiefen der Kunst heraus geschaffen haben. So liegt zum Beispiel dem ganzen Verhältnis Richard Wagners zum Mythos tiefe Wahrheit zugrunde, wenn sie bei ihm auch in künstlerischer Weise zum Ausdruck gekommen ist. Unsere Zeit wird wieder hinaufsteigen von einer bloßen physischen Alktäglichkeit zu einer vollgeistigen Strömung. Wenn Sie so hineinsehen in das, was in unserer Zeit pulsiert, dann werden Sie die Aufgabe der Geisteswissenschaft in einem immer tieferen Sinne erfassen.
[ 32 ] So sind wir ausgegangen von Betrachtungen höherer Welten und haben aus dem Zusammenhang erkannt, welches die eigentliche Mission der Geisteswissenschaft ist: dem Menschen die Möglichkeit zu geben, das Leben kennenzulernen, und ihn bei seinem Wirken und Schaffen immer mehr einzuführen in das, was in geheimnisvoller Weise mitwirkt, wenn er seine Hand rührt, wenn er schafft mit Geist, Seele und Leib. Genossen hat er um sich herum, und durch die Geist-Erkenntnis wird er sich immer mehr dieser Wesen bewußt werden und im Einklange mit ihnen leben und schaffen. So wird ihm die Geistesforschung die volle Wirklichkeit eröffnen und ihn befähigen, Erkenntnis und Weisheit ins Leben hineinzuführen.
[ 32 ] So sind wir ausgegangen von Betrachtungen höherer Welten und haben aus dem Zusammenhang erkannt, welches die eigentliche Mission der Geisteswissenschaft ist: dem Menschen die Möglichkeit zu geben, das Leben kennenzulernen, und ihn bei seinem Wirken und Schaffen immer mehr einzuführen in das, was in geheimnisvoller Weise mitwirkt, wenn er seine Hand rührt, wenn er schafft mit Geist, Seele und Leib. Genossen hat er um sich herum, und durch die Geist-Erkenntnis wird er sich immer mehr dieser Wesen bewußt werden und im Einklange mit ihnen leben und schaffen. So wird ihm die Geistesforschung die volle Wirklichkeit eröffnen und ihn befähigen, Erkenntnis und Weisheit ins Leben hineinzuführen.
