The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102
15 February 1908, Berlin
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The Influence of Spiritual Beings Upon Man, tr. Unknown
Dritter Vortrag
Lecture Three
[ 1 ] Diese Montagvorträge haben das Ziel, vorgerücktere Theosophen, also solche, die sich schon längere Zeit mit theosophischer Weltanschauung und namentlich, was ja noch viel wichtiger ist, mit theosophischer Denkungsart und Gesinnungsart durchdrungen haben, zu immer höheren und höheren Anschauungen emporzuheben. Daher wird es, wenn wir wirklich bei diesen Vorträgen dieses Ziel verfolgen, für diejenigen, die sozusagen als Nachzügler kommen, immer schwieriger werden, zu folgen. Sie sind vielleicht noch imstande, verstandesmäßig zu folgen, aber es wird immer schwieriger werden, dasjenige, was aus den höheren Partien der Theosophie vorgebracht wird, als etwas Vernünftiges und Gesundes anzusehen. Daher wird namentlich für diejenigen, die erst kürzere Zeit hier sind, ein gutes Stück guter Wille dazugehören, diesen Zweigvorträgen mit dem Gefühls- und Empfindungsverständnis zu folgen. Es muß aber immer wieder betont werden, daß wir nicht weiterkommen würden, wenn wir nicht Gelegenheit hätten, an irgendeinem Orte auch in die höheren Partien des geistigen Daseins hineinzuleuchten. Das soll hier in diesen Vorträgen geschehen.
[ 1 ] The purpose of these lectures is to bring still loftier concepts to those more advanced students of theosophy who have been familiar for some time with its world-conception and—which is much more important—have become at home in its way of thinking and feeling. This will make it more difficult for the later-comers to follow; perhaps they are well able to follow with their understanding, but it will become increasingly difficult for them to regard as sound and reasonable what is brought forward from the higher sections of theosophy. Much goodwill, therefore, will be required of new-comers to follow these group-lectures with the understanding of feeling and perception. Yet we should make no progress if we had no opportunity of throwing light upon the higher realms of spiritual existence as well. That then is the purpose of these lectures.
[ 2 ] Nun habe ich Ihnen in dem letzten Vortrag einen Ausblick gegeben in die Entwickelung unseres ganzen Planetensystems. Vorangegangen war ein Blick in dieses Planetensystem selber, insofern die einzelnen Planeten bewohnt sind von allerlei Wesenheiten, die wiederum einen Einfluß haben auf unseren menschlichen Leib. Das heute Vorzubringende wird sich an diese beiden vorhergehenden Betrachtungen anschließen. Wir werden unseren Ausblick in das Planetensystem noch erweitern und dabei mancherlei von den Geheimnissen unseres Weltendaseins von einem geistigen Gesichtspunkt aus kennenlernen.
[ 2 ] Now in the last lecture I gave you a picture of the evolution of our whole planetary system. Before that we had considered the planetary system itself in so far as the various planets are peopled by beings who have an influence on our human body. What is to be brought forward today will link on to these two previous studies. We will extend still further our picture of the planetary system and learn some of the mysteries of our cosmic existence from a spiritual aspect.
[ 3 ] Wenn Ihnen irgendeine der gebräuchlichen Darstellungen der Entstehung unseres Planetensystems, die ja heute so zahlreich sind, vor Augen tritt, so werden Sie zunächst zurückgeführt zu einer Art Urnebel, zu einem nebelartigen, gewaltig großen Gebilde, aus dem sich unsere Sonne und die um sie kreisenden Planeten gewissermaßen herausgeballt haben, und es werden ja als Triebkräfte bei diesem Herausballen in der Regel nur physische Kräfte berücksichtigt. Sie wissen, daß man dies die — heute vielfach modifizierte - Kant-Laplacesche Theorie nennt, und Sie wissen auch, daß die, welche es mit ihrem Verständnis nun gerade so weit gebracht haben, daß sie das allmähliche Herausballen der einzelnen Planeten aus dem Urnebel bis zu dem Zustand, in dem die Planeten, namentlich die Erde, jetzt sind, eingesehen haben, sehr stolz sind auf diese Einsicht, und daß sie immer wieder betonen, wie es doch eigentlich eine recht wenig unserem gewaltigen Fortschritt entsprechende Anschauungsweise sei, bei diesem Herausgliedern der einzelnen Himmelskörper aus dem Urnebel auch noch von geistigen Kräften und geistigen Wesenheiten zu sprechen. Sie wissen, daß es auch populäre Bücher gibt, die solches Sprechen als das rückständigste und abergläubischste bezeichnen, das es nur geben kann. Nun würde ja der Verstand eines Theosophen auch noch ausreichen, um alles das, was auf diesen Gebieten vorgebracht wird, in der richtigen Weise zu verstehen. Nur erstreckt er sich auch noch etwas weiter. Ihm ist es klar, daß es mit den physischen Anziehungs- und Abstoßungskräften und so weiter nicht getan ist, daß da noch allerlei andere Dinge mitspielen. Heute muß es sich die Theosophie noch gefallen lassen, von der gebräuchlichen offiziellen Wissenschaft, die man vielleicht auch die «Antisophie» nennen könnte, als eine recht dicke Dummheit und ein furchtbarer Aberglaube ausgeschrien zu werden. Aber wir leben in einem Zeitalter, das in einer merkwürdigen Art, man könnte sagen, hoffnungsvoll für den Theosophen ist. Man möchte sagen, daß die Theorien, Anschauungen und Erkenntnisse, die die heute gebräuchliche Wissenschaft aus ihren eigenen Tatsachen schöpft, sich wie kleine keuchende, zwerghafte Wesenheiten ausnehmen, die pustend und keuchend in einer weiten Entfernung hinter den Tatsachen herlaufen. Denn die Tatsachen der heutigen Wissenschaft sind dem, was der «Glaube» der heutigen Wissenschaft ist, eigentlich weit voraus. Sie sind so, daß mit ihnen immer neue und neue Bestätigungen der theosophischen Wahrheiten auftauchen. Nur werden sie natürlich nicht als solche durchschaut. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß hier oft gesprochen worden ist von der Wirkung des astralischen Leibes während der Nacht: wie während des Tages der physische Leib und der Ätherleib abgenutzt werden, und wie während der Nacht der astralische Leib derjenige ist, der verbessernd und aufbauend und die Ermüdungsstoffe fortschaffend wirkt. Diesen Satz in dieser Form auszusprechen, würde für die heutige Wissenschaft als etwas noch ganz und gar nicht Salonfähiges gelten. Aber die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache: Wenn wir zum Beispiel heute in einer amerikanischen Zeitschrift lesen können, daß ein Forscher die Theorie aufgestellt habe, die Schlaftätigkeit beim Menschen sei eine involvierende, aufbauende, während im Gegensatz dazu die Tätigkeit während des Wachens eine abbauende sei, dann haben Sie da wiederum eine solche wissenschaftliche Tatsache, hinter der die Theorien der Naturwissenschaft nachkeuchen wie die kleinen Zwerge, die nicht nachkommen können, während Sie in der geisteswissenschaftlichen Weltanschauung die lichtvollen, großen Ausblicke haben, die aus einer geistigen Weltanschauung herausgeholt sind.
[ 3 ] In the numerous popular accounts of the origin of our planetary system one is first led back to a kind of original mist, to a vast fog-like structure, a nebula, out of which our sun and its planets have somehow agglomerated, although for the driving force in this process only physical forces, as a rule, are taken into account. This is called the “Kant-Laplace theory,” though it is somewhat modified today, and those who have arrived at an intellectual grasp of the gradual agglomeration of the different planets out of the original nebula up to the condition in which they and our earth now exist, are very proud of their intelligence. They continually emphasize that it is but little in keeping with the present important advance in science to speak of spiritual forces and spiritual beings in this separation of the heavenly bodies out of the nebula. Various popular books, too, describe such statements as completely backward and superstitious. Now the intelligence of a student of theosophy would suffice for an understanding of what is brought forward in this way. But he goes somewhat further. It is clear to him that the physical forces of attraction and repulsion were not enough. It is clear that all sorts of other things played a part. Theosophy has still to put up with being proclaimed thoroughly dense and stupid and a dreadful superstition by popular official science—which one could perhaps call “antisophy.” But we are living in an age which in a remarkable way is full of hope for the theosophist. It could he said that the theories, opinions and knowledge that modern popular science forms from its own facts look like tiny, gasping, dwarf-like creatures which run puffing and blowing at a considerable distance behind the facts. The facts of modern science are actually far, far ahead of the “belief” of modern science—only that is not recognized. I should only like to remind you of how we have often spoken here of the activity of the astral body during the night, of how the astral body at night works at upbuilding the physical and etheric bodies and ridding them of the fatigue substances they have acquired during the day. To express the sentence in this form would simply strike modern science as something not fit for polite society. But facts speak a plain language. When, for example, we can read in an American paper today that a researcher has established the theory that the sleep activity in man is an involving, constructive one, whereas on the other hand the waking activity is a destructive one, you have again a proof of how modern science runs after the facts like little dwarfs who cannot keep up. In the world-conception of theosophy you have the great illuminating views that are drawn out of a spiritual conception of the world.
[ 4 ] Wenn wir geisteswissenschaftlich die Entstehung unseres heutigen Sonnensystems betrachten, so brauchen wir in keiner Weise, so wenig wie auf anderen Gebieten, dem direkt zu widersprechen, was von der physischen Wissenschaft vorgebracht wird. Denn gegen das, was die physische Wissenschaft einzig und allein zu erkennen anstrebt — was Augen hätten sehen können in der Aufeinanderfolge der Entwickelung -, dagegen hat keine Theosophie etwas einzuwenden. Wenn sich irgend jemand zur Zeit des Urnebels einen Stuhl in den Weltenraum hinausgestellt und sich daraufgesetzt, über eine genügend lange Lebensdauer verfügt und nun zugeschaut hätte, wie die einzelnen Kugeln sich abgeballt haben, so würde er mit physischen Augen nichts anderes haben sehen können, als was diese physische Wissenschaft konstatiert hat. Aber das wäre ebenso, wie wenn zwei Menschen vor Ihnen stehen und der eine gibt dem anderen eine Ohrfeige, und dann kommt ein Beobachter und sagt: Da hat einer einen leidenschaftlichen Zorn gegen den anderen gehabt, und das hat ihn die Hand ausholen lassen und auf diese Weise hat der seine Ohrfeige bekommen; während der zweite sagen würde: Du bist ein Phantast, ich habe nichts gesehen von Zorn und Leidenschaft, ich habe nur die Hand sich bewegen sehen und einen Stoß ausführen; dadurch hat der andere eine Ohrfeige weggehabt. — Das ist die äußere, materialistische Beschreibung, die Methode, die die heutige Wissenschaft anwendet. Sie widerspricht nicht der geistigen Erforschung der Tatsachen. Nur derjenige, der glaubt, daß diese materialistische Beschreibung der Tatsachen die einzige ist, der fühlt sich in seiner wissenschaftlichen Erhabenheit selbstverständlich sehr weit hinausgehoben über alles, was die Geistesforschung vorzubringen hat. Also was man die modifizierte Kant-Laplacesche Theorie nennt, mag als ein äußeres Ereignis durchaus gelten. Aber innerhalb dieser ganzen Abballung, dieser ganzen Kristallisierung der einzelnen Weltkugeln waren geistige Kräfte und geistige Wesenheiten tätig.
[ 4 ] When we consider the origin of our present solar system theosophically we need in no wise—nor in other fields—directly contradict what is put forward by physical science. For theosophy has no objections to make in respect of what physical science strives to know—that is, what eyes could have seen in the successive phases of evolution. If at the time of the original nebula someone had placed a chair out in universal space, had sat on it for a sufficiently long life-time and had watched how the different globes had gathered themselves into balls and separated off, with physical eyes he would have seen nothing but what physical science has affirmed. But that would be just the same as if two observers reported that a man gave another a box on the ear and one of them should say: The man was furiously angry with the other and that made him shoot out his hand and give the other a box on the ear. The second observer might say: I saw nothing of anger or passion, I only saw the hand move and inflict the blow.—That is the external, materialistic description, the method employed by modern science; it does not contradict the spiritual examination of the facts. However, the man who believes that this materialistic description is the only one naturally feels that his scientific eminence is vastly superior to everything put forward by spiritual research. The modified Kant-Laplace theory may definitely hold good as an external event, but within the whole forming of globes, within this whole crystallizing of the separate cosmic globes, spiritual forces and spiritual beings were at work.
[ 5 ] Der Experimentator zeigt uns heute sehr schön, wie das alles vor sich gehen kann nach dieser Kant-Laplaceschen Theorie. Man braucht nur ein verhältnismäßig nicht zu großes Olkügelchen zu nehmen, das im Wasser schwimmt: Da kann man sehr leicht einen kleinen Kartonkreis in der Aquatorebene anbringen und in der Mitte eine Nadel durchstecken. Wenn man nun die Nadel recht schnell dreht, spalten sich kleine Olkugeln ab, und man kann sich so sehr gut ein Weltsystem im Kleinen vorstellen und daran zeigen, wie sich im Raum ein Weltsystem abgeballt hat. Nur vergißt der Experimentator dabei eines, nämlich, daß er selbst dabei war und die nötigen Vorbereitungen gemacht hat, daß er dann die Nadel herumgedreht hat, und daß im großen Kosmos nicht von selber gehen kann, was im kleinen auch nicht von selber geht. Da draußen soll es sich von selber machen! Die Dinge sind gar nicht so schwer einzusehen; aber so sehr sind die richtigen physischen Grundsätze abgebraucht, daß diejenigen, die sie nicht sehen wollen, sie auch wirklich nicht zu sehen brauchen. Also bei dieser ganzen Planetenbildung waren geistige Kräfte und geistige Wesenheiten tätig, und wir wollen jetzt einiges davon kennenlernen.
[ 5 ] The experimenter shows us today in a beautiful way how this Kant-Laplace theory can proceed. One need only take a fairly small ball of oil that swims in water. Then one can very easily put a little cardboard disk in the plane of the equator through this ball and put a needle through the centre. Now one rotates the needle very rapidly, little oil-balls split off, and it is easy to picture a cosmic system in miniature and to show how a cosmic system has separated itself off into globes in space. The experimenter has only forgotten one thing. He forgets that he himself was there, that he made the necessary preparation, that he then rotated the needle and that what cannot go of itself on a miniature scale cannot go of itself in the universe. Out there it is supposed to go of itself. Things are not in the least so very difficult to comprehend, but the right physical principles are so worn out that those who do not want to see them really need not see them. So, spiritual forces and spiritual beings were active in this whole process of planet formation and we will now learn something about it.
[ 6 ] Erinnern muß ich Sie dabei an die oft wiederholte Tatsache, daß unsere Erde, bevor sie «Erde» wurde, frühere Verkörperungen, andere planetarische Zustände absolviert hat: den Saturnzustand, den Sonnenzustand und den Mondzustand — und nach dem Durchgang durch diese erst zu ihrem heutigen Erdenzustand vorgedrungen ist. Nun stellen Sie sich einmal lebendig vor die Seele den uralten, in urferner Vergangenheit im Raume schwebenden Saturn, der die erste Verkörperung unserer Erde war. Dieser Saturn hat innerhalb seiner ganzen Wesenheit eigentlich noch gar nichts von dem, was wir heute rings herum sehen als unsere Pflanzen, Mineralien und Tiere. Im Anfang bestand dieser Saturn nur aus der allerersten Anlage des Menschen. Wir sprechen gar nicht anders von diesem alten Saturn als etwa von einem Konglomerat von Menschen. Der Mensch war damals auch nur in der ersten Anlage zu seinem physischen Leib vorhanden. Aus lauter einzelnen physischen Menschenleibern war dieser alte Saturn zusammengesetzt, etwa so wie heute eine Maulbeere oder eine Brombeere aus lauter einzelnen Beerchen zusammengesetzt ist. Und umgeben war dieser alte Saturn, wie heute unsere Erde von Luft, von einer Atmosphäre; aber die war im Verhältnis zu dem, was wir heute als Atmosphäre kennen, geistig. Sie war ganz geistartig, und innerhalb der Saturnentwickelung entwickelte sich der Mensch in seinem Anfang. Dann kam eine Zeit, in der der Saturn in eine ähnliche Lage kam wie heute ein Mensch, wenn er zwischen Tod und einer neuen Geburt in einem devachanischen Zustand ist. Man nennt diesen Zustand, in den ein Weltenkörper kommt, ein Pralaya. Der Saturn ging also durch eine Art von devachanischem Zustand durch und tauchte dann, indem er wieder in eine Art von äußerlich wahrnehmbarem Dasein eintrat, als der zweite planetarische Zustand unserer Erde, als Sonne wiederum auf. Dieser Sonnenzustand brachte den Menschen wieder weiter. Gewisse Wesenheiten, die zurückgeblieben waren, machten sich jetzt als ein zweites Reich auf der Sonne neben dem Menschenreich geltend, so daß wir jetzt zwei Reiche haben. Dann kommt wieder ein devachanischer Zustand der Sonne, ein Pralaya, und dann verwandelt sich der ganze Planet in den Mondzustand; und so geht es wieder durch ein Pralaya hindurch, bis der Mond übergeht in unsere Erde.
[ 6 ] I must remind you of the often-repeated fact that before our Earth became “Earth” it had gone through earlier embodiments, other planetary conditions—the Saturn, Sun, and Moon conditions, and only then advanced to its present Earth condition. Now picture vividly ancient Saturn, floating in space in the far-distant past, the first embodiment of our Earth. Within the whole being of Saturn there was as yet nothing at all of what we see round us today as our plants, minerals, animals. Saturn consisted in the beginning of nothing but the very first rudiments of humanity. We speak of ancient Saturn as of nothing but a sort of conglomeration of human beings. Man existed at that time only in the first rudiments of his physical body. Ancient Saturn was simply composed of individual physical human bodies—somewhat as a mulberry or blackberry is composed of nothing but single tiny berries. It was surrounded by an atmosphere, as today our Earth is surrounded by air, but in relation to what we know as atmosphere today it was spiritual. It was entirely of a spiritual nature and within the Saturn evolution man began his first development. Then came a time when Saturn went through a state similar to man's condition between death and rebirth in Devachan. One calls this state of a cosmic body, Pralaya. Thus Saturn went through a sort of devachanic state and when it entered again upon a kind of externally perceptible existence, it emerged as our Earth's second planetary stage, as Sun. This Sun-condition brought the human being again further. Certain beings which had remained behind now emerged at the side of the human kingdom, so that there were then two kingdoms on the Sun. Then came a Pralaya, a devachanic condition, after which the whole planet was transformed into the Moon-condition; and so it continued, again a Pralaya, until the Moon passed over into our Earth.
[ 7 ] Als unsere Erde aus dem rein geistigen, devachanischen Zustand hervortrat, als sie zum erstenmal eine Art von äußerlich wahrnehmbarem Dasein erhielt, wat sie nicht so, wie sie heute ist; sondern da war sie so, daß sie, äußerlich angesehen, wirklich etwa wie ein großer Urnebel aufgefaßt werden könnte, wie ihn die äußere, physische Wissenschaft schildert. Nur müssen wir uns diesen Urnebel groß, weit größer als die heutige Erde denken, und daß er weit über die äußersten Planeten hinausreichte, die heute zu unserem Sonnensystem gehören, bis weit über den Uranus hinaus. Geisteswissenschaftlich stellen wir uns die Sache so vor, daß das, was wir hervorkommen sehen aus einem geistigen Zustand, nicht lediglich eine Art physischer Urnebel ist. Wer das, was da hervorkommt, als eine Art physischen Urnebel und als sonst nichts weiter schildert, ist etwa ebenso weise wie ein Mensch, der einen anderen Menschen gesehen hat und nun, wenn er gefragt wird, was er gesehen hat, sagt: Muskeln, die an Knochen hängen, und Blut habe ich gesehen! — der also nur das Physische beschreibt. Denn in dem Urnebel sind eine Fülle von geistigen Kräften und geistigen Wesenheiten enthalten. Die gehören dazu, und was in dem Urnebel geschieht, ist eine Folge der Taten der geistigen Wesenheiten. Alles, was der Physiker beschreibt, ist so, wie wenn er sich einen Stuhl in den Weltenraum hinausstellt und die ganze Geschichte sich anschaut. Er beschreibt wirklich so wie jener Beobachter, der den Zorn und die Leidenschaft, die eine Ohrfeige hervorrufen, leugnet und nur die sich bewegende Hand sieht. In Wahrheit ist das, was da geschieht, das Heraustreten von Weltkörpern und Weltkugeln, Tat von geistigen Wesenheiten; so daß wir in dem Urnebel das Kleid, die äußere Offenbarung einer Fülle von geistigen Wesenheiten sehen.
[ 7 ] When our Earth came forth from the purely spiritual devachanic state and received for the first time a kind of externally perceptible existence, it was not like it is today. In fact, seen externally, it could really be pictured as a kind of great primordial nebula, as our physical science describes. Only we must think of this primordial mist as immense, far greater than the present earth, extending far beyond the outermost planets now belonging to our solar system—far beyond Uranus. To spiritual science what is seen coming forth from a spiritual condition is not merely a kind of physical mist. To describe it as a kind of mist and nothing more is about as sensible as if a man who has seen another should reply to a question as to what he saw: I saw muscles which are attached to bones and blood—simply describing the physical aspect. For in the primordial mist there were a multitude of spiritual forces and spiritual beings. They belonged to it, and what happened in this primordial mist was a consequence of the deeds of spiritual beings. All that the physicist sees when he sets out a chair in cosmic space and watches the proceedings, he describes just as the observer who denied the passion and anger and described only the moving hand. In reality, what took place there—the separating off of cosmic bodies and globes—was the act of spiritual beings; in the primordial mist, therefore, we must see the garment, the outer manifestation, of a multitude of spiritual beings.
[ 8 ] Da sind geistige Wesenheiten darinnen, die auf den verschiedensten Stufen der Entwickelung stehen. Diese geistigen Wesenheiten kommen da nicht aus dem Nichts heraus, sondern sie haben eine Vergangenheit, sie haben die Saturn-, Sonnen- und Mondvergangenheit hinter sich. Die haben sie alle einmal durchgemacht, und jetzt stehen sie davor, das, was sie durchgemacht haben, anzuwenden als Taten, zu tun, was sie auf Saturn, Sonne und Mond gelernt haben. Und sie stehen auf den verschiedensten Entwickelungshöhen. Es sind Wesenheiten darunter, die schon auf dem alten Saturn so weit waren, wie der Mensch heute auf der Erde ist. Diese haben ihre Menschheitsstufe schon auf dem Saturn durchgemacht, stehen also wesentlich höher als der Mensch im Anfange der Erdentwickelung; sie stehen weit über dem Menschen. Andere Wesenheiten sind da, die ihre Menschheitsstufe auf der Sonne, andere, die sie auf dem Monde durchgemacht haben. Der Mensch wartet darauf, seine Menschheitsstufe auf der Erde durchzumachen. Wenn wir also nur diese viergliedrige Hierarchie von Wesenheiten betrachten, haben wir schon eine Vielzahl von verschiedenen Wesenheiten auf verschiedenen Entwickelungsstufen.
[ 8 ] They are spiritual beings at very varied stages of evolution. They do not arise out of a nothingness, they have a past behind them. They have the Saturn, Sun, Moon-past behind them. They have gone through all this and now they stand before the task of turning into deeds all that they have gone through. They have to “do” what they have learnt on Saturn, Sun, Moon, and they stand at most diverse heights of development. Among them are beings who were as advanced on ancient Saturn as man is on Earth today. These have already passed through their human stage on Saturn and thus stand far above man at the outset of the Earth's evolution. Other beings are there who went through their human stage on the Sun, others who did so on the Moon. The human being waited to go through his human stage on the Earth. Even if we consider only this fourfold hierarchy we have a series of different beings at different stages of evolution.
[ 9 ] Wir nennen nun die Wesenheiten, die auf der Sonne ihre Menschenstufe durchgemacht haben, die «Feuergeister». Sie dürfen sich aber nicht vorstellen, daß diese Feuergeister, die auf dem alten Sonnenplaneten Menschen waren, damals äußerlich so ausgesehen haben wie die heutigen Menschen. Sie haben ihre Menschenstufe in einer anderen äußeren Gestalt durchgemacht. Der alte Sonnenplanet hatte eine außerordentlich feine, leichte Materie, viel leichter als unsere heutige Materie. Damals gab es das Feste und das Flüssige noch gar nicht, sondern nur das Gasförmige, und die Körper der Feuergeister waren, trotzdem sie Menschenrang hatten, nur gasförmig. Man kann die Menschheitsstufe in der kosmischen Entwickelung in den verschiedensten Formen durchmachen. Im Fleische macht sie nur der Erdenmensch auf der Erde durch. In einer Art wäßrigem Zustand machten sie diejenigen Wesen durch, die auf dem Mond Menschenrang hatten, und die auch auf dem Mond schon über den Menschen erhaben waren.
[ 9 ] We call the beings who went through their human stage on the Sun, the “Fire-Spirits,” but you must not imagine that they were externally like the men of today. They went through their human stage in a different external form. The ancient Sun planet had an extraordinarily fine light substance, far lighter than our present substance. At that time there was no kind of solid or fluid, nothing but the gaseous element existed, and the bodies of the Fire-Spirits in spite of their being of human rank were gaseous bodies. One can go through the human stage in cosmic evolution in the most varied forms. Only the Earth-man goes through it in the flesh on Earth. The beings who had human rank on the Moon and who were already at a higher stage than man went through it in a kind of watery condition.
[ 10 ] Mit jenem Urnebel also, der da am Ausgangspunkt unseres Sonnensystems liegt, waren diese Geister und noch eine ganze Fülle anderer Geister verbunden. So zum Beispiel können Sie sich leicht vorstellen, daß das, was für den Menschen auf dem Saturn begonnen hat, auf der Sonne für andere Wesenheiten in irgendeiner Weise begann. So wie auf dem Saturn die erste Anlage zu dem physischen Leib begann, so kamen auf der Sonne andere Wesenheiten nach, wie in der Schule ja auch immer wieder ABC-Schützen nachkommen. Die haben es heute nur so weit gebracht, daß sie jetzt, physisch verkörpert, in unseren heutigen Tieren sind. Auf dem Mond kamen diejenigen Wesenheiten hinzu, die in den heutigen Pflanzen vorhanden sind, und unsere heutigen Mineralien sind überhaupt erst auf der Erde hinzugekommen. Das sind also die jüngsten Genossen unserer Entwickelung, deren Schmerzen und Freuden ich Ihnen in einem vorhergehenden Vortrag geschildert habe. So waren also nicht nur vorgeschrittene Wesenheiten in diesem Urnebel darinnen, sondern auch Wesenheiten, die noch nicht auf der Menschenstufe waren.
[ 10 ] Thus these spirits and a whole host of others were united with the primordial mist that lay at the starting-point of our Solar system. Thus, for instance, you can readily understand that what began for man upon Saturn began in some way for other beings upon the Sun. As on Saturn the first rudiments of the physical body began, so on the Sun other beings followed, just as in schools different primary pupils are always following on. These beings have only advanced to the point of being physically incorporated in our contemporary animals. On the Moon followed beings who are present in our contemporary plants, and our present minerals have only been added on the Earth. These are our youngest companions in evolution whose pains and joys I described to you in a previous lecture. Thus in the original mist there were not only advanced beings but those too who had not yet reached the human stage.
[ 11 ] Zu denen, die ich Ihnen jetzt aufgezählt habe, kommen solche Wesenheiten, von denen wir gesagt haben, daß sie auf gewissen Stufen der kosmischen Entwickelung sitzengeblieben sind. Nehmen wir einmal die Feuergeister. Die Feuergeister haben auf der Sonne schon ihr Menschenstadium vollendet. Jetzt, auf der Erde, sind sie hoch erhabene Wesenheiten, zwei Stufen über den Menschen hinaus. So weit sind sie, daß der Mensch, erst wenn er durch das Jupiter- und Venusdasein hindurch zum Vulkandasein aufgestiegen sein wird, zu einem solchen Dasein reif sein wird, wie die erhabenen Sonnengeister es hatten, als die Erde ihre Entwickelung begann. Nun gibt es aber Wesenheiten, welche zurückgeblieben sind, das heißt solche, die auf der Sonne so weit hätten kommen können wie die Feuergeister, die aber - es gibt gewisse Gründe, warum sie zurückgeblieben sind -, sich nicht bis zu der vollen Höhe entwickeln konnten, auf der die Feuergeister angekommen waren, als die Erde im Beginne ihrer Entwickelung stand.
[ 11 ] We must now add to those which I have enumerated, beings I have spoken of as lagging behind at certain stages of cosmic evolution. Let us take the Fire-Spirits. They had already attained their human stage on the Sun, and now, on the Earth, they are highly exalted beings, two stages above man. They are so advanced that not until man has ascended through the Jupiter and Venus existence to the Vulcan existence will he be mature for such an existence as that of the lofty Sun-Spirits at the beginning of the Earth's development. But now there were beings who had remained behind, who should have progressed on the Sun as far as the Fire-Spirits, but who for certain reasons stayed behind. They could not develop to the full height which the Fire-Spirits had reached when the Earth stood at the outset of its evolution.
[ 12 ] Sie erinnern sich alle, daß die Erde in einem gewissen Zustand ihrer Entwickelung, ganz im Anfang — und das können Sie leicht mit der Theorie des Urnebels vereinigen — noch mit der Sonne und mit dem Mond ein Körper war. Wenn Sie also die drei Himmelskörper Erde, Sonne und Mond in einem riesigen kosmischen Topf durcheinanderrühren würden, so bekämen Sie einen Körper, der einmal da war. Dann kam die Zeit, wo die Sonne sich herauszog und Erde plus Mond zurückließ, und dann kam eine Zeit, wo-auch der Mond sich herauszog und unsere Erde so wurde, wie sie heute ist, auf der einen Seite von der Sonne, auf der anderen Seite von dem Mond umgeben.
[ 12 ] You will all remember that at the very beginning of its evolution the Earth was still one body with sun and moon—and this you can easily combine with the theory of the original mist or nebula. If you were, therefore, to stir together the three heavenly bodies, earth, sun, moon, in a gigantic cosmic cauldron you would get a body which at one time existed. Then came the time when the sun drew out and left earth and moon, to be followed by a time when the moon too drew out and left our earth as it is today with the sun on one side and the moon on the other.
[ 13 ] Nun fragen wir uns: Warum geschah denn das, daß da aus einem Körper drei Körper entstanden? Sie werden leicht einsehen, warum das geschah, wenn Sie bedenken, daß solche hoch entwickelten Wesenheiten in dem Urnebel vorhanden waren — mit dem äußeren Dasein des Urnebels verknüpft -, die zwei Stufen höher standen als der Mensch. Die hätten auf einem Weltkörper wie unsere heutige Erde unmittelbar nichts zu tun gehabt; sie brauchten einen Wohnplatz mit ganz anderen Eigenschaften. Dagegen hätte der Mensch in diesem Dasein sozusagen verzehrt werden müssen, wenn er mit der Sonne verbunden geblieben wäre. Er brauchte ein abgeschwächteres, abgemildertes Dasein. Es mußte also durch die Tat der Feuergeister die Sonne aus der Erde herausgehoben und zu ihrem Schauplatz gemacht werden. Das ist nicht ein bloßes physisches Ereignis; sondern das haben wir aufzufassen als die Tat der Feuergeister selber. Sie haben sich ihren Wohnplatz und alles, was sie brauchten an Substanzen, aus der-Erde herausgelöst und die Sonne zu ihrem Schauplatz gemacht. Sie können es vermöge ihres Wesens vertragen, jene riesenhafte Schnelligkeit in ihrer Entwickelung durchzumachen. Wenn der Mensch dieser riesenhaften Schnelligkeit in der Entwickelung ausgesetzt wäre, so würde er, kaum daß er jung war, schon gleich wieder alt sein. Alle Entwickelung ginge im Sturmschritt vorwärts. Nur solche Wesenheiten, die schon zwei Stufen höher stehen als der Mensch, können ein solches Dasein, wie es das Sonnendasein ist, vertragen. Sie haben sich mit der Sonne abgetrennt und haben die Erde mit dem Mond zurückgelassen.
[ 13 ] We now ask our-selves how it came about that three bodies arose out of the one. You will easily see why that happened when you re-member that highly-evolved beings, standing two stages above man, were present in the primordial mist—unified with its external existence. They would have had nothing directly to do on such a cosmic body as our present day earth, they needed a dwelling place with quite different characteristics. On the other hand the human being would have been consumed in an existence united with the sun. He needed a weakened, milder existence. It was essential then that through the action of the Fire-Spirits the sun should be withdrawn from the earth and made into their scene of action. It was not a merely physical event: we must under-stand it as the deed of the Fire-Spirits themselves. They drew out their dwelling place and all they needed as sub-stances from the earth and made their theatre the sun. By virtue of their nature they can endure that immense velocity of development. If the human being were exposed to such a velocity, then scarcely were he young when he would at once become old. All evolution went on at a furious tempo. Only such beings as stood two stages higher than man could bear the sun-existence. They drew away together with the sun and left behind the earth with the moon.
[ 14 ] Nun können wir auch die Frage beantworten, warum sich der Mond von der Erde trennen mußte. Wenn der Mond mit der Erde verbunden geblieben wäre, dann hätte der Mensch auf der Erde sein Dasein auch wieder nicht vollziehen können. Der Mond mußte ausgestoßen werden; denn er hätte die ganze Entwickelung der Menschen mumifiziert. Die Menschen hätten nicht eine so rasche Entwickelung durchgemacht, wie wenn die Sonne dageblieben wäre. Sie würden nicht so rasch alt werden, aber sie wären verholzt, zu Mumien vertrocknet, ihre Entwickelung wäre eine so langsame geworden, daß sie mumifiziert worden wären. Damit gerade das für den Menschen dienliche Maß der Entwickelung herauskam, mußte der Mond mit seinen Kräften und seinen untergeordneten Wesenheiten herausexpediert werden. Daher sind auch mit dem Mond jene Wesenheiten verbunden, welche von mir beschrieben worden sind als solche, die zeitlebens auf einer Stufe stehen bleiben, die heute auf der Erde etwa ein siebenjähriges Kind erreicht. Da sie nur ein Dasein durchmachen wie der Mensch in der Zeit bis zum siebenten Lebensjahr, wo nur der physische Leib sich entwickelt, so brauchten sie einen Schauplatz, wie der Mond es ist. Wenn Sie dazu die Tatsache nehmen, daß nicht nur diese verschiedenen Wesenheiten mit dem Urnebel verbunden waren, sondern noch eine ganze Reihe von Wesenheiten, die auf den verschiedensten Stufen der Entwickelung stehen, dann werden Sie begreifen, daß sich aus dem Urnebel nicht nur diese Weltkörper, wie Erde, Sonne und Mond, herausballten, sondern auch noch die anderen Weltkörper; und zwar ballten sich alle heraus, weil Schauplätze entstehen mußten für die entsprechenden Entwickelungsstufen der verschiedenen Wesenheiten. So waren Wesenheiten da, die im Anfange, als unsere Erdentwickelung begann, kaum geeignet waren, die weitere Entwickelung mitzumachen, die noch so jung waren in ihrer ganzen Entwickelung, daß jeder weitere Schritt ihnen Verderben gebracht hätte. Sie mußten sozusagen einen Schauplatz erhalten, auf dem sie sich ihre vollständige Jugendlichkeit bewahren konnten. Alle anderen Schauplätze sind dazu da, denen Wohnstätten zu geben, die schon weiter sind. Für die Wesenheiten, die zuallerletzt während des Monddaseins entstanden, und die deshalb auf einer sehr frühen Entwickelungsstufe stehengeblieben waren, mußte ein Schauplatz abgeballt werden, der deshalb auch nur geringen Zusammenhang mit unserem Erdendasein hat: es ballte sich derjenige Weltkörper ab, den wir als den Uranus bezeichnen. Das ist ein Schauplatz geworden für solche Wesenheiten, die auf einer sehr weit zurückgebliebenen Stufe stehenbleiben mußten.
[ 14 ] Now we can answer the question too why the moon had to separate from the earth. If the moon had remained united with the earth then man could again not have sustained his existence. The moon had to be thrust out, for it would have mummified man's whole development. Men would not have undergone such a rapid development as they would had the sun remained, but they would have been carbonized, dried to mummies; their evolution would have been such a slow one that they would have become mummified. In order to produce just the degree of development useful to man, the moon with its forces and its subordinate beings had to be thrust out. And so likewise united with the moon are those beings which I have described as remaining at a time of life comparable to that reached today on earth by a seven-year-old child. As they only go through an existence such as a human existence up to the age of seven, when only the physical body is developed, they need a dwelling-place such as the moon. When you add the fact that not only these various beings were united with the original nebula, but a whole series more, standing at very varied stages of evolution, then you will understand that not only these cosmic bodies, earth, sun, moon, separated from the nebula, but other cosmic bodies too. Indeed they all agglomerated as separate globes because scenes of action had to be found for the varying stages of evolution of the different beings. Thus there were beings at the very beginning of our Earth who were scarcely fitted to take part in further development, who were still so young in their whole evolution that any further step would have destroyed them. They had to receive a sphere of action, so to speak, on which they could preserve their complete youthfulness. All other fields of action existed to give dwelling-places to those who were al-ready more advanced. For the beings who arose last of all during the Moon existence, and who therefore had stayed behind at a very early evolutionary stage, a field of action had to be separated out. This scene of action was the cosmic body which we call “Uranus,” and which therefore has but slight connection with our earthly existence. Uranus has become the theatre for beings which had to remain at a very backward stage.
[ 15 ] Dann ging die Entwickelung weiter. Alles, was, abgesehen vom Uranos, in unserem Weltensystem ist, ist jetzt in einer urbreiigen Masse enthalten. Die griechische Mythologie nennt das, was da war, bevor sich dieser Uranos herausgestaltet hat, das «Chaos», Jetzt ist der Uranos herausgestaltet; das andere ist sozusagen noch im Chaos zurückgeblieben. Damit sind jetzt noch Wesenheiten verbunden, die in ihrer damaligen Entwickelung gerade auf der Stufe standen, auf der wir Menschen gestanden haben, als unsere Erde durch den Saturnzustand durchgegangen war. Und für diejenigen, die eben deshalb, weil sie auf dieser Stufe standen, weil sie ihr Dasein erst begonnen hatten, alles j spätere nicht mitmachen konnten, für sie wurde ein besonderer Schauplatz «Saturn» geschaffen. Es spaltete sich also ein zweiter Weltkörper ab, der Saturn, den Sie heute im Himmelsraum noch sehen. Er entstand dadurch, daß Wesenheiten da waren auf der Stufe, auf der die Menschen gestanden haben zur Zeit des Saturndaseins der Erde. Während also dieser Saturn als ein besonderer Weltkörper entstand, war außer ihm alles andere, was zu unserem heutigen Planetensystem gehört, vorhanden. Auch die Erde mit allen ihren Wesen war in dieser urbreiigen Masse noch darinnen. Nur Uranus und Saturn waren schon draußen.
[ 15 ] Then evolution proceeded. Apart from Uranus, all that forms our universe was contained in an original pap-like mass. Greek mythology calls this condition “Chaos.” Then Uranus separated out, the rest remaining still in the Chaos. Within it were beings who in their development stood precisely at the stage at which we human beings stood when our Earth passed through the Saturn condition. And for these beings a special theatre, “Saturn,” was created, since standing at that stage, only just beginning their existence, they could not share in all that came later. Thus a second cosmic body split off, Saturn, which you still see in the heavens today. It arose through the fact that there were beings who stood at the same stage as man at the Saturn-time of the Earth. Whereas Saturn arose as a separate cosmic body, everything else that belongs to our present planetary system, the earth with all its beings, was still in this original pap-like mass. Only Uranus and Saturn were outside.
[ 16 ] Das nächste, was geschah, war, daß sich wieder ein Planet abspaltete, der der Schauplatz für eine gewisse Entwickelungsstufe werden mußte. Das ist jetzt der «Jupiter», der dritte Planet, der sich herausspaltet aus der Nebelmasse, die für uns eigentlich die Erde ist. Während der Jupiter und die anderen Planeten, die wir schon kennen, draußen sind, sind Sonne und Mond mit der Erde immer noch vereint. Diese Planeten waren in der Tat abgespalten aus dem Chaos, als in der Erde noch das vorhanden war, was heute auch in unserer Sonne ist, als unsere Erde noch ganz mit der Sonne und dem Mond eins war. Damals, als der Jupiter sich abgespalten hat, entstanden nach und nach die Vorläufer der heutigen Menschheit, das heißt, es kamen die heutigen Menschen wieder heraus, so wie eine neue Pflanze aus dem Samen herauskommt. Diese Menschensamen hatten sich nach und nach während des alten Saturnzustandes, während des alten Sonnenzustandes und während des alten Mondzustandes gebildet. Jetzt - noch war die Sonne mit der Erde verbunden — kamen diese Menschensamen wieder heraus.
[ 16 ] The next thing that took place was the separating of another planet which had to become the scene for a certain stage of development. That was the planet Jupiter, the third to split off from the misty mass which for us is actually the earth. At the time of Jupiter's separation, sun, moon, as well as all the other planets of our system, were still united with the earth. When Jupiter had split off there gradually arose the forerunners of contemporary humanity. That is to say, our present human beings emerged again just as a new plant comes out of the seed. The human seeds had gradually formed during the conditions of ancient Saturn, Sun and Moon, and now while the sun was still linked with the earth these human seeds came out again.
[ 17 ] Nun hätten sich aber die Menschen so nicht weiter entwickeln können; sie konnten dieses Tempo nicht vertragen, als die Erde noch mit der Sonne zusammen war. Und jetzt geschieht etwas, was wir dann gut verstehen, wenn wir uns darüber klar sind, daß diejenigen Wesenheiten, welche wir angesprochen haben als «Feuergeister», sich ihren Schauplatz aus der Erde herausnehmen. Die Sonne drängt sich aus der Erde heraus, und wir haben nun Sonne und dann Erde und Mond zusammen. Während dieser Zeit ist auf irgendeine Art, die jetzt nicht genauer beschrieben werden soll, weil das zu weit führen würde, wiederum als ein Schauplatz für besondere Wesenheiten der «Mars» übriggeblieben, der dann tatsächlich in dem weiteren Fortgang durch Erde und Mond durchgeht, und, während er durchgeht, in der Erde mit dem Mond das zurückläßt, was wir heute als Eisen kennen. Daher ist er auch der Veranlasser alles dessen, was als Eisenteile in den lebendigen Wesen abgelagert ist, also im Blut. Nun könnte jemand sagen: Eisen ist überall, auch in der Sonne und so, weiter. — Das ist ja nicht weiter verwunderlich, denn geradeso wie andere Körper in dem Urnebel waren, so war auch der Mars überall darin mit seinem Eisen, das er zurückgelassen hat; das ist auch in allen anderen Planeten! Auch hier liegt wieder die Tatsache vor, daß die Wissenschafter heute schon wunderbare Belege dafür bringen, daß die Sache sich so verhält, wie es hier von der geisteswissenschaftlichen Lehre dargestellt wird. Sie erinnern sich wohl, daß ich Ihnen einmal dargestellt habe, wie man symbolisch übergeht von dem grünen Pflanzensaft, dem Chlorophyll, zum Blut des Menschen. Die Pflanzen sind als solche entstanden, bevor dieser Marsdurchgang stattgefunden hat, und haben ihre Eigenschaft bewahrt. Dann hat sich in die Wesen, die heute höher organisiert sind als die Pflanzen, das Eisen eingelagert, das das rote Blut erfüllt. Es ist durchaus übereinstimmend mit diesen geisteswissenschaftlichen Tatsachen, wenn kürzlich in einem Berner Laboratorium gefunden worden ist, daß das Blut nicht verglichen werden kann mit dem Chlorophyll. Das ist eben, weil es später eingelagert ist. Wir dürfen uns nicht vorstellen, daß das Blut etwa von der Substantialität des chemischen Elementes «Eisen» abhängt. Ich sage das ganz besonders deshalb, weil jemand sagen könnte, daß man gar nicht von einem Zusammenhange des Chlorophyll mit dem Blute reden könne. Heute macht die Wissenschaft die Entdeckung, daß das Blut auf das Element «Eisen» zurückzuführen ist, während das Chlorophyli gar kein Eisen enthält. Es ist aber doch im vollsten Einklange mit dem, was die Geisteswissenschaft zu sagen hat; es handelt sich nur darum, daß man die Dinge in dem richtigen Lichte betrachten muß.
[ 17 ] But now the human beings would not have been able to evolve further, they could not support the tempo as long as the sun remained with the earth. Then something came about which we can well understand when we are clear that the beings we have called the Fire-Spirits took their scene of action away from the earth. The sun pressed out and we have now sun, with earth and moon together. During this time Mars—in a way which would take too much time to relate now in detail—had again formed a theatre for particular beings, and in its further advance Mars actually passed through the earth and moon and left behind what to-day we know as iron. Hence Mars was the cause of the iron particles deposited in living beings, that is, in the blood. Now someone could say: That is not so very remarkable, iron is everywhere. For just as other bodies were in the primordial mist, so too was Mars with the iron which it left behind. Iron is in all the other planets as well!—Science today, however, wonderfully confirms what is given here from the teaching of spiritual science. You will remember that I once showed you how one passes symbolically from the green sap of the plant, chlorophyll, to the blood of man. Plants arose at the period before this passage of Mars had taken place and have preserved their characteristic. Then the iron was deposited in the beings more highly organized than the plants, permeating the red blood. Thus what has recently been found in a Zurich laboratory is in complete accordance with these spiritual-scientific facts, namely, that blood can-not be compared with chlorophyll, simply because it was deposited later. We must not imagine that blood depends in any way on the substantiality of the chemical element “iron.” I say that especially, because someone might say that one can speak of no connection at all of chlorophyll with the blood. Today science makes the discovery that the blood is to be traced back to the element “iron”—whereas chlorophyll contains no iron. It is nevertheless in the fullest harmony with what Spiritual Science has to say, it is only a matter of looking at things in the right light.
[ 18 ] Nun sondert sich, aus Gründen, die wir schon erwähnt haben, der «Mond» ab, so daß wir die Erde für sich haben und den heutigen Mond als ihren Nebenplaneten. Zur Sonne sind alle Wesenheiten hingezogen, die im wesentlichen höherer Art sind als der Mensch und die wir die Feuergeister genannt haben. Nun sind aber gewisse Wesenheiten da, die nicht so hoch gestiegen sind, daß sie das Sonnendasein wirklich ertragen können. Machen Sie sich klar, was das für Wesenheiten sind: es sind Wesenheiten, die sehr erhaben über den Menschen sind, die aber doch nicht so weit gekommen sind, daß sie, wie die Feuergeister, auf der Sonne leben können. Für diese Wesenheiten mußten Schauplätze geschaffen werden. Alle die anderen Schauplätze hätten ihnen nicht gedient; denn die sind für andersgeartete Wesenheiten, die durchaus nicht das immerhin hohe Alter derjenigen Wesenheiten erreicht haben, die zwar zu den Feuergeistern zu zählen sind, jedoch den kosmischen Kursus nicht ganz absolviert haben. In der Hauptsache waren es zwei Gattungen von Wesenheiten, die zurückgeblieben waren; für diese wurden dadurch zwei besondere Schauplätze geschaffen, daß sich zwei andere Planeten von der Sonne abspalteten, «Merkur» und «Venus». Merkur und Venus sind zwei Planeten, die von der Sonne sich abgespalten haben als die Schauplätze für diejenigen Feuergeister, die weit erhaben sind über menschliches Dasein, die aber das Sonnendasein nicht hätten ertragen können. So haben Sie den Merkur in der Nähe der Sonne als Schauplatz für diejenigen Wesenheiten, die nicht auf der Sonne mit den Feuergeistern hätten leben können, und die Venus als Schauplatz für Wesenheiten, die in gewisser Beziehung hinter den Merkurwesenheiten zurückgeblieben waren, die aber noch weit über dem Menschen standen.
[ 18 ] Then for reasons which we have already stated, the moon separated and we have the earth by itself and the present moon as its satellite. To the sun withdrew all the beings of an essentially higher order than man, whom we have called the Fire-Spirits. But there were certain beings which had not ascended high enough to be able really to endure the sun existence. You must be clear that they were beings exalted far above man, but still not so far advanced as to be able, like the Fire-Spirits, to live on the sun. Dwelling-places had to be created for them. None of the other theatres could have served them, for those were for beings of another nature, who had by no means attained the great age of the beings who, though belonging to the Fire-Spirits, had not quite kept up with them in cosmic evolution. In the main there were two species of beings who had remained behind, and two special arenas were therefore formed for them through the severing of Mercury and Venus from the sun. Mercury and Venus are two planets which have split off as the centres for those Fire-Spirits who are exalted far above human existence, yet who could not have supported the sun-existence. So you have Mercury in the neighbourhood of the sun as arena for those beings who had not been able to live with the Fire-Spirits on the sun, and Venus as arena for beings who in a certain respect had remained behind the Mercury beings but who yet stood far above man.


[ 19 ] So haben Sie aus inneren Gründen, aus geistig wirkenden Tätigkeiten diese verschiedenen Weltenkörper aus dem Urnebel heraus entstehen sehen. Sie haben daraus entnehmen können, daß, wenn man sich nur an das Physische hält, es ja so verläuft, wie es uns die heutige Wissenschaft erzählt; aber es handelt sich darum, die geistigen Gründe wirklich kennenzulernen, warum das so geworden ist. Innerhalb des Urnebels haben sich die Wesen selbst die Wohnungen geschaffen, in denen sie leben konnten. Nun sind diese verschiedenen Wesenheiten, die sozusagen einträchtig nebeneinander waren, solange sich noch nicht alles herausgespalten hatte, nicht ohne Zusammenhang geblieben, sondern sie wirken durchaus durcheinander. Von einem ganz besonderen Interesse ist die Wirkung der Merkur- und der Venuswesenheiten auf die Erde. Versetzen Sie sich zurück in die Zeit, in welcher die Sonne sich gerade herausspaltete aus der Erde, der Mond sich herausspaltete und der Mensch sein Dasein in der heutigen Form begann. Dieses Dasein in der heutigen Form hat der Mensch dadurch erlangt, daß sich einer der Sonnengeister herbeiließ — wenn ich mich so ausdrücken darf -, sein ferneres Dasein nicht auf der Sonne zu haben, sondern mit dem Mond sich zu verknüpfen. Dadurch entstand ein erhabener Regent vom Mond aus. Auf dem Monde waren sonst niedere Wesenheiten, aber einer der Sonnengeister verband sich mit dem Mondendasein. Dieser Sonnengeist, der mit dem Monde sich verband, der also eigentlich im Weltenall ein versetzter Sonnengeist ist, ist als göttliches Wesen, als geistiges Wesen «Jahve» oder «Jehovar, der Regent des Mondes. Wir werden einsehen, warum das geschehen ist, wenn wir uns der folgenden Überlegung hingeben.
[ 19 ] Thus you have seen these various cosmic bodies originate out of the primoridal mist from inner causes, from spiritually-inspired activities. If one keeps to the physical alone, matters take their course in the way depicted by modern science, but the point is to learn to know the spiritual causes by which things have become what they are. Inside the primordial mist, the beings have themselves created the dwelling-places in which they could live. Now these various beings who were, so to say, harmoniously side by side before they had separated, did not remain without connection. On the contrary, they work through one another throughout. The influence of the Mercury and Venus beings on the earth is of a quite special interest. Put yourselves back into the time when the sun and then the moon released itself from the earth and man began his existence in his present form. He has acquired this existence in the present form through the fact that one of the Sun-Spirits forbore—if I may so express it—from continuing his existence on the sun, but united himself with the moon. In this way a lofty regent of the moon arose. Beings of a lower order existed on the moon, but one of the Sun-Spirits united himself with the moon-existence. This Sun-Spirit who is therefore really a displaced Sun-Spirit in the universe is, as divine, spiritual being, Yahve, Jehovah, the regent of the moon. We shall see why that came about if we consider the following.
[ 20 ] Wir haben gesehen, daß, wenn die Sonne mit der Erde verbunden geblieben wäre, der Mensch sich in der raschen Folge der Entwickelung verzehrt haben würde; würde bloß der Mond mit seinen Kräften wirken, würde der Mensch mumifiziert werden. Gerade durch den Zusammenklang von Sonnen- und Mondkräften entstand jenes Gleichgewicht, das den Menschen in seinem heutigen Entwickelungstempo erhält. Als die Erde herübergekommen war von dem alten Mond, hatte der Mensch von dem Saturn her seinen physischen Leib, von der Sonne her seinen Ätherleib und vom Mond her seinen astralischen Leib. Aber weil der Mensch die drei Leiber hatte, und jetzt der Same mit den drei Leibern aufging, hatte er eine ganz andere Gestalt. Sie würden große Augen machen, wenn ich Ihnen die schildern wollte; denn die Gestalt, die der Mensch heute hat, entstand ganz langsam und allmählich von dem Zeitpunkte der Mondentrennung an. Aber die schlechten, minderwertigen Kräfte des Mondes hätten dem Menschen nicht die heutige Gestalt geben können. Gestalt hätten sie ihm schon geben können, aber eine minderwertige. Wenn die Mondkräfte mit der Erde verbunden geblieben wären, hätten sie den Menschen in einer Gestalt festgehalten. Daraus sehen Sie schon, daß von dem Monde die Kräfte ausgehen müssen, die die Gestalt geben, während von der Sonne die Kräfte ausgehen, die fortwährend die Gestalt verändern. Aber damit der Mensch seine heutige Gestalt erhalten konnte, mußte ein Gestaltenbildner vom Mond aus wirken. Das war gar nicht anders möglich. So geht dazumal die Entwickelung des Ich-Menschen an. Das vierte Glied der menschlichen Wesenheit beginnt, und Jahve gibt dem Menschen den Keim zu einer solchen Gestalt, daß der Mensch ein Ich-Träger werden kann.
[ 20 ] We have seen that if the sun had remained united to the earth man would have been consumed by the swift course of development, and if the moon and its forces alone had worked upon man he would have been mummified. Precisely through the harmony of sun and moon forces arose the equilibrium that keeps man in the present tempo of evolution. When the Earth had come over from the old Moon, man had his physical body from Saturn, his etheric body from the Sun and his astral body from the Moon. But be-cause he had the three bodies and the seed with the three bodies now began to develop, he had a very different form. You would open your eyes in amazement if I should de-scribe it to you, for the present human form has arisen quite slowly and gradually from the time of the moon-separation. But the base, inferior moon-forces could not have given man his present form. They could certainly have given him a form, but an inferior one. If the moon-forces had remained with the earth they would have held him fast in one form. Forces that give the form must proceed from the moon, while forces that continually alter the form proceed from the sun. But in order that the present human form should arise, a molder, a modeler of form, must work from the moon; it was not possible otherwise. At that time therefore began the development of the ego-man. The fourth member of the human entity arose and Yahve gave the human being the nucleus to a form which would enable him to become an ego-bearer.
[ 21 ] Jetzt ist aber der Mensch noch nicht fähig, diejenige Arbeit zu leisten, von der ich Ihnen gesprochen habe. Ich habe Ihnen gesagt, daß der Mensch von seinem Ich aus zunächst seinen astralischen Leib, dann seinen Ätherleib und dann seinen physischen Leib umarbeitet. Das kann der Mensch erst nach und nach in Angriff nehmen. Wie das Kind heute noch Lehrer braucht, so brauchte der Mensch, als er schon zubereitet war, ein Ich-Mensch zu werden, eine Anregung auf unserer Erde, um weiterzukommen; und es gab da für den Menschen zwei Anreger. Sie können sich aus der ganzen kosmischen Entwickelung denken, woher sie gekommen sind.
[ 21 ] Now man was not yet capable of carrying out the work of which I have told you. I have explained that man's ego works upon his astral, etheric, and physical bodies. But he can only begin this work gradually. As a child needs teachers, so when man was already prepared to become an ego-bearer, he needed a stimulus on earth to enable him to advance, and there were two “stimulators.” You can think whence, from the whole cosmic evolution, they came.
[ 22 ] Diejenigen Wesenheiten, die dem Menschen am nächsten standen, waren die Venus- und Merkurwesenheiten. Bis der Mensch am Ende der atlantischen Zeit die ersten schwachen Versuche machen konnte, um von seinem Ich aus-selbständig auf die drei Leiber zu wirken — denn das ist erst am Ende der atlantischen Zeit möglich -, mußte er «Lehrer» haben, die noch weit über diese atlantische Zeit hinaus wirkten. Und diese Lehrer waren diejenigen Wesenheiten, die auf Venus und Merkur wirkten. Aber diese Wesenheiten sind nicht so zu denken, wie heute Lehrer sind; sondern Sie müssen sich vorstellen, daß die Venuswesen diejenigen Wesen sind, die den Menschen begaben mit seiner Intellektualität. Die Menschen wußten äußerlich gar nichts davon, daß diese Venuswesenheiten auf sie wirkten, ebensowenig wie sie wußten, daß vom Monde aus gewisse Wesenheiten in bezug auf ihre äußere Gestalt auf sie einwirkten. So wie ich Ihnen gezeigt habe, wie die verschiedenen Säfte auf den Menschen wirken, so wirkten die Kräfte dieser Wesenheiten auf den Menschen ein, bis er selbständig seine Leiber bearbeiten konnte. Was wir heute beim Menschen als Intelligenz finden, wurde dem Menschen vermittelt durch die Geister, die als Feuergeister minderer Sorte auf der Venus zurückgeblieben sind. Außerdem gab es noch andere Lehrer, die in der Tat von den ersten hellsehenden Menschen bewußt als Lehrer wahrgenommen wurden: die Lehrer der großen Mysterien in den alten Zeiten. In den Vorzeiten gab es nicht bloß jene umfassenden Einflüsse der Venusgeister, die mehr oder weniger auf die ganze Menschheit wirkten, sondern es gab auch Mysterienstätten, in denen die damals vorgeschrittensten Menschen auf geistige Art Unterricht bekamen von höheren Wesenheiten, von den Feuergeistern. In den Mysterien lehrten sie selbst, die erhabenen Feuergeister des Merkur. Da erschienen sie zunächst, wenn wir so sagen dürfen, in einer geistigen Verkörperung und waren die Lehrer der ersten Eingeweihten. So wie die ersten Eingeweihten die Lehrer der großen Menschenmassen wurden, so wirkten als die Lehrer der ersten Eingeweihten die Merkurwesenheiten. Auf diese Art sehen Sie zu gleicher Zeit, wie recht wahrnehmbar die Wesenheiten anderer Gestirne auf den Menschen einwirken; aber diese Einwirkungen sind sehr komplizierter Natur. Das können Sie aus folgendem sehen.
[ 22 ] The beings who stood nearest to man were the Venus and Mercury beings. Until, at the end of the Atlantean Age, man could make the first feeble efforts to work independently with his ego upon the three bodies—for that was just possible at the end of the Atlantean Age—he had to have teachers. These teachers were beings of Venus and Mercury, and they went on working far beyond the Age of Atlantis. But they are not to be looked on as we look on our present teachers; the Venus beings must rather be thought of as those who endowed man with his intellectuality. Men knew nothing at all of this; just as the different human fluids work upon man, so did the forces of these beings influence him until he could work upon his bodies independently. What we find in man today as intelligence was mediated to him through the spirits who remained behind on Venus as Fire-Spirits of a lesser order. In addition to these were other teachers and they were in fact perceived consciously as teachers by men who attained clairvoyance—the teachers of the great Mysteries of ancient times. In the far past there was not only that all-embracing influence of the Venus-Spirits who worked more or less on mankind as a whole, there were also Mystery centres where the most advanced human beings received instruction spiritually from the Fire-Spirits. The exalted Fire-Spirits of Mercury instructed in the Mysteries; there they appeared—if we may say so—in a spiritual embodiment and were the teachers of the first initiates. Just as the first initiates became the teachers of the great masses of mankind, so did the beings of Mercury work as the teachers of the first initiates. From this you may realize that the beings of other stars have an influence upon man, but the very complicated nature of this influence can be seen from the following.
[ 23 ] Sie erinnern sich aus meiner «Theosophie», daß es nur eine grobe Einteilung ist, wenn wir sagen, der Mensch besteht aus physischem Leib, Ätherleib, astralischem Leib, Ich, Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Sie wissen, daß die richtigere Einteilung diese ist: Physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib, und daß wir dann, das, worin das Ich aufgeht, unterscheiden als Empfindungsseele, Verstandes- oder Gemütsseele und Bewußtseinsseele, und daß wir darin erst das Geistselbst oder Manas haben, dann den Lebensgeist oder Buddhi, und zuletzt den Geistesmenschen oder Atman. Das Seelenhafte des Menschen erscheint also eingeschaltet als Empfindungsseele, Verstandesseele und Bewußtseinsseele. Wenn wir die Entwickelung des Menschen auf der Erde verfolgen, so können wir auch sagen: Es entwickelt sich zuerst zu den drei Bestandteilen, die vom Monde herübergebracht werden, die Empfindungsseele hinzu, dann entsteht die Verstandesseele, und die Bewußtseinsseele entsteht im Grunde genommen erst gegen das Ende der atlantischen Zeit, als der Mensch zum erstenmal lernte, «Ich» zu sich zu sagen. Da erst kann der Mensch lernen, bewußt von innen heraus an den Gliedern seiner Wesenheit zu arbeiten. Wenn wir also den Menschen einteilen in Leib, Seele und Geist, so haben wir die Seele wiederum einzuteilen in Empfindungs-, Verstandes- und Bewußtseinsseele. Die entwickeln sich erst nach und nach; die Bewußtseinsseele kann noch keinen Einfluß haben, denn sie entsteht erst als das letzte. So müssen diese Glieder auch wieder von außen angefacht werden. Dabei sind nun wieder Wesenheiten von außen tätig, und zwar ist es so, daß der Mars mit seinen Wesenheiten auf die Empfindungsseele wirkt. Als die Verstandesseele entstehen soll, ist der Merkur schon abgespalten und wirkt mit seinen Wesenheiten auf die Entstehung der Verstandesseele, und der längst vorhandene Jupiter wirkt auf die Entstehung der Bewußtseinsseele.
[ 23 ] You remember that in my Theosophy1Rudolf Steiner, Theosophy Anthroposophic Press, Inc., New York. we roughly divide the human being by saying that he consists of physical body, etheric body, astral body, ego, spirit-self, life-spirit, spirit-man. The more correct division, as you know, is physical, etheric, astral bodies, then the three soul-forces in which the ego emerges—sentient soul, intellectual or mind soul, consciousness soul—and that only then we have spirit-self or Manas, life-spirit or Budhi, spirit-man or Atma. Thus the soul-element is inserted as sentient soul, intellectual soul, consciousness soul. If we follow man's evolution on the Earth we can say that to the three constituents brought over from the Moon, the first development to be added was the sentient soul, then arose the intellectual soul, and not till towards the end of Atlantean times, when man learnt for the first time to say “I” to himself, did the consciousness-soul arise. Since then man can begin to work consciously from within upon the members of his being. If we divide man thus into body, soul, spirit, then we have to divide the soul again into sentient soul, intellectual soul, consciousness soul. These evolved gradually, and the consciousness soul could as yet have no influence, for it arose only as the last. These members had therefore to be kindled from without, and beings from outside were active. Mars in fact worked on the sentient soul, the already-separated Mercury with its beings worked on the origin of the intellectual soul, and Jupiter, which had been in existence the longest, worked on the origin of the consciousness soul.
[ 24 ] So haben Sie also in dem Seelischen des Menschen die Tätigkeit der drei Weltkörper: das Walten des Mars in der Empfindungsseele, des Merkur in der Verstandesseele, des Jupiter in der Bewußtseinsseele; und indem das Geistselbst in die Bewußtseinsseele hineingedrängt wird, ist die Venus mit ihren Wesenheiten tätig. Für die ersten Eingeweihten ist auch wieder der Merkur tätig, so daß also die Merkurwesen eine zweifache Tätigkeit ausüben: zunächst eine dem Menschen ganz unbewußte, indem sie seine Verstandesseele entwickeln; sodann sind sie die ersten Lehrer der Eingeweihten, wobei sie auf eine ganz bewußte Art wirken. Die Merkurwesen haben also stets eine doppelte Tätigkeit, etwa so wie manche Landlehrer die Kinder unterrichten und außerdem den ihnen zugeteilten Acker bebauen müssen. So haben die Merkurwesen die Verstandesseele zu entwickeln und außerdem noch die großen Schullehrer der großen Eingeweihten zu sein. Alle diese Dinge können Sie auch rein logisch begreifen.
[ 24 ] Thus in the soul-nature of man we have the working of the three cosmic bodies, of Mars in the sentient soul, Mercury in the intellectual soul, Jupiter in the consciousness soul, and inasmuch as spirit-self presses into the consciousness soul, Venus with its beings is active. Mercury was also active with regard to the first initiates, so that the Mercury beings exercised a twofold activity, the one quite unconscious to man inasmuch as they developed his intellectual soul, and then as well they were the first teachers of the initiates when they worked in a fully-conscious way. The Mercury beings had thus a continuous double activity, rather as many country schoolmasters instruct the children and cultivate the land allotted to them. The Mercury beings had to develop the intellectual soul and besides that had to be the great schoolmasters of the great initiates. All these things can also be grasped by pure logic.
[ 25 ] Nun können Sie vielleicht fragen, warum denn gerade Jupiter auf die Bewußtseinsseele wirkt, da er doch ein so weit rückständiger Planet ist. Aber erforscht werden diese Dinge eben nicht durch logische Gründe, sondern so, daß man die Tatsachen der geistigen Welten erforscht. Da würden Sie in der Tat sehen, daß die Bewußtseinsseele angefacht wird von den Jupiterwesen, denen auf der anderen Seite zurückgebliebene Venuswesenheiten zu Hilfe kommen. Im kosmischen Wirken ist es so, daß die Dinge nicht äußerlich-schematisch genommen werden dürfen, sondern man muß sich klar sein, daß wenn ein Planet einmal schon eine Aufgabe erfüllt hat, seine Wesenheiten später noch eine andere Aufgabe erfüllen können. Während der Menschheit der zweiten Menschenrasse haben die Jupiterwesenheiten mitgewirkt an der Ausbildung des Ätherleibes; dann gingen sie selbst ein Stück Wegs weiter, und als der Mensch so weit war, daß sich seine Bewußtseinsseele entwickeln konnte, mußten sie wiederum eingreifen und seine Bewußtseinsseele mitentwickeln. So wirkt dasjenige, was im Raum wirkt, in der mannigfaltigsten Weise ineinander, und man kann durchaus nicht schematisch von dem einen auf das andere übergehen.
[ 25 ] Now you can perhaps ask why should just Jupiter work on the consciousness soul, since it is such a distant planet. But these things are not investigated on logical grounds, but by investigating the facts of the spiritual worlds. There you would perceive it as a fact that the consciousness soul is kindled by Jupiter beings, to whose help come, on the other hand, laggard Venus beings. Things cannot be fitted into an external scheme in the activity of the cosmos; one must realize that when a planet has already fulfilled a task, its beings can later fulfill another task as well. In the course of the second race of humanity Jupiter beings co-operated on the perfecting of the etheric body; then they themselves advanced a stage, and when the human being was far enough on for his consciousness soul to develop, they had to intervene again and help in its development. What is working in space enters into joint activity in most varied ways; one cannot pass from one activity to another in any sort of schematic way.
[ 26 ] So sehen Sie, wie der Physiker, wenn er hinausschaut in den Weltenraum, nur die rein äußeren Körper geistiger Organismen sieht, und wie uns dann die Geisteswissenschaft hineinführt in die geistigen Untergründe, die das, was der Physiker sieht, erst bewirken. Ich möchte sagen: jetzt haben wir uns nicht der Täuschung hingegeben, welcher derjenige sich hingibt, der das Olkügelchen nimmt und vergißt, daß er es selber dreht. Wir haben die Wesenheiten selber aufgesucht, die das Abgeballte so machten, wie es eben ist. Wir haben uns nicht der Illusion hingegeben, daß, wenn wir nicht da sind, das Ganze sich weiter dreht; sondern wir haben den «Dreher» gesucht, denjenigen, der als die eigentlich geistig-wirksame Wesenheit dahintersteht, so daß man immer mehr den vollen Einklang finden kann zwischen dem, was die Geisteswissenschaft sagt, und dem, was die äußere Wissenschaft findet. Nur können Sie niemals aus den Tatsachen der äußeren Wissenschaft ableiten, was die Geisteswissenschaft sagt. Da werden Sie höchstens zu einer Analogie kommen. Wenn dagegen die geistigen Tatsachen mit den okkulten Mitteln gefunden werden, dann werden sie, wenn Sie absehen von dem, was von der äußeren Wissenschaft erst noch gefunden werden muß, jederzeit übereinstimmen mit dem, was auch der Physiker zu sagen hat. So wird der 'Theosoph jederzeit dem Physiker standhalten können. Er weiß sehr wohl, daß wenn irgend etwas im Physischen geschieht, es ganz gut so sein kann, wie es der Physiker beschreibt. Aber es gibt trotzdem immer noch dazu den geistigen Vorgang. Das hindert nicht, daß mancher Wissenschafter, der sich hoch erhaben fühlt, den Theosophen für einen Dummkopf oder für etwas noch Schlimmeres hält. Aber die Theosophie kann ruhig zusehen. Schon in fünfzig Jahren wird das ganz anders sein; denn der Fortbestand der bloß materialistischen Wissenschaft würde dem Heil und der Gesundheit der Menschheit sehr schlecht bekommen - wenn die Dinge wirklich so bleiben würden, wie sie heute sind -, wenn nicht die Geisteswissenschaft der Sache entgegenwirken würde.
[ 26 ] So you see how the physicist when he looks out into the universe sees only the external bodies of spiritual organisms, and how spiritual science leads us to the spiritual foundations which bring about what the physicist sees. We have not been giving ourselves up to the illusion of the man who takes the little ball of oil and forgets that he himself turns it. We have sought for the beings who themselves drew out the globes of the planets which we perceive. We have not fallen into the illusion of thinking that if we are not there, the whole thing does not go on revolving. We have sought the “revolver,” the one who stands behind as the actual spiritually active being—so that one can always find full accord between what is said by Spiritual Science and discovered by official science. Only you can never derive what Spiritual Science says from the facts of science. You would then at most come to an analogy. If on the other hand the spiritual facts have been found by occult means, then, if you disregard what official science has yet to find, they will every time be in accord with what the physicist too has to say. So the theosophist can support the physicist. He knows very well that an occurrence in the physical realm may be just what the physicist describes, but in addition there is always the spiritual process. This does not prevent many scientists from feeling very superior and considering the theosophist a poor simpleton, or something worse. But the theosophist can look on quite calmly. It will be quite different in fifty years' time, for the continuation of merely materialistic science would do great harm to the health and well-being of man-kind if things were to remain as they are today, and if spiritual science were not to combat them.
