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The Rudolf Steiner Archive

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Cosmos, Earth and Man
GA 105

8 August 1908, Stuttgart

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Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] Wir haben gesehen, wie sich unsere Erdenverhältnisse in ihrer Entwickelung aus dem Kosmos herausgestaltet haben. Wir haben gesehen, wie unsere Erde in einer urfernen Vergangenheit mit dem, was heute als Sonne vom Himmel herunterstrahlt, verbunden war, und wie dann in einem gewissen Zeitpunkt sich diese Sonne von der Erde getrennt hat. Später ist aus jener Weltenwesenheit, die nach der Abspaltung der Sonne noch den jetzigen Mond in sich hatte, auch dieser Mond hinausgezogen, und gestern haben wir nun betrachtet, wie diese Trennung einer ursprünglichen Gemeinschaft in drei Weltkörper mit der ganzen Evolution des Menschen und unseres Kosmos in geistiger Beziehung aufs innigste zusammenhängt. Mit den Kräften der Sonne sind nämlich auch gewisse Wesenheiten aus unserer Erdmasse herausgegangen, die früher innerhalb unserer Erde, sozusagen von innen gewirkt haben, die aber seit dieser Spaltung von Sonne und Erde auf die verschiedenen Wesenheiten, und also auch auf den Menschen, von außen her wirken. Dadurch haben sich natürlich alle Verhältnisse des Erdenmenschen geändert; und später änderten sie sich wiederum dadurch, daß der Mond sich auch heraustrennte. Also dasjenige, was wir eine Zeitlang als Erde plus Mond kennen, das erfuhr dann neuerdings eine Veränderung durch das Hinausgehen des Mondes. Und der Sinn der ganzen Evolution war, wie wir gesehen haben, daß der Mensch, wenn er ausschließlich unter dem Einflusse der Sonnenkräfte geblieben wäre, ein zu rasches Tempo der Entwickelung eingeschlagen hätte; hätte andrerseits sich die Sonne ganz von der Erde getrennt und ihr ihre Kräfte entzogen, dann hätte die Weiterentwickelung der Erde sich so vollzogen, daß die Erdenwesen, namentlich der Mensch, unter dem Einflusse der Mondkräfte erstarrt wären. So wird also in bezug auf die Menschheitsentwickelung ein Gleichgewicht erhalten.

[ 1 ] Wir haben gesehen, wie sich unsere Erdenverhältnisse in ihrer Entwickelung aus dem Kosmos herausgestaltet haben. Wir haben gesehen, wie unsere Erde in einer urfernen Vergangenheit mit dem, was heute als Sonne vom Himmel herunterstrahlt, verbunden war, und wie dann in einem gewissen Zeitpunkt sich diese Sonne von der Erde getrennt hat. Später ist aus jener Weltenwesenheit, die nach der Abspaltung der Sonne noch den jetzigen Mond in sich hatte, auch dieser Mond hinausgezogen, und gestern haben wir nun betrachtet, wie diese Trennung einer ursprünglichen Gemeinschaft in drei Weltkörper mit der ganzen Evolution des Menschen und unseres Kosmos in geistiger Beziehung aufs innigste zusammenhängt. Mit den Kräften der Sonne sind nämlich auch gewisse Wesenheiten aus unserer Erdmasse herausgegangen, die früher innerhalb unserer Erde, sozusagen von innen gewirkt haben, die aber seit dieser Spaltung von Sonne und Erde auf die verschiedenen Wesenheiten, und also auch auf den Menschen, von außen her wirken. Dadurch haben sich natürlich alle Verhältnisse des Erdenmenschen geändert; und später änderten sie sich wiederum dadurch, daß der Mond sich auch heraustrennte. Also dasjenige, was wir eine Zeitlang als Erde plus Mond kennen, das erfuhr dann neuerdings eine Veränderung durch das Hinausgehen des Mondes. Und der Sinn der ganzen Evolution war, wie wir gesehen haben, daß der Mensch, wenn er ausschließlich unter dem Einflusse der Sonnenkräfte geblieben wäre, ein zu rasches Tempo der Entwickelung eingeschlagen hätte; hätte andrerseits sich die Sonne ganz von der Erde getrennt und ihr ihre Kräfte entzogen, dann hätte die Weiterentwickelung der Erde sich so vollzogen, daß die Erdenwesen, namentlich der Mensch, unter dem Einflusse der Mondkräfte erstarrt wären. So wird also in bezug auf die Menschheitsentwickelung ein Gleichgewicht erhalten.

[ 2 ] Nun habe ich Sie auch schon darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen Wesenheiten, die zunächst mit der Sonne ihre eigene geistige Kraft der Erde zustrahlten und so die Evolution der Menschheit bewirkten, die Geister der Form oder die Gewalten sind. Sie sind es, die sozusagen der Erdentwickelung am nächsten stehen. Der Führer dieser «Gewalten» mit seiner Schar, können wir sagen, hat sich abgetrennt; er bewohnte nach der Abtrennung der Sonne die Erde und trennte sich später mit dem Monde von der Erde ab. So daß wir zunächst eine Mondgottheit haben, jene Gottheit, welche die biblische Urkunde als Jehova bezeichnet. Jene anderen Sonnengewalten aber, die ihr Licht von außen zustrahlen und als Formgeister wirken, die werden in der biblischen Urkunde die Elohim, die Geister des Lichts genannt. Unter dem Einflusse der Elohim auf der einen Seite und des Jehova auf der anderen Seite wird dem Menschen in seiner Entwickelung das Gleichgewicht erhalten. Wir haben aber gesehen, daß nicht nur der Mensch eine Entwickelung erfährt, sondern daß alle Wesen im Kosmos ihre Entwickelung durchmachen. Auch jene erhabenen Wesenheiten, die uns ihre Kräfte mit dem Lichte zusenden, die Geister der Form, auch sie haben ihre Entwickelung durchgemacht; sie waren früher auf einer niedrigeren Stufe, sie haben sich bis zu der heutigen Stufe erst emporgerungen. Das, was wir jetzt von den Elohim und von Jehova gesagt haben, gilt auch von den reifsten dieser Geister, die sich vollständig fähig gemacht haben, ihre Weiterentwickelung von dem Zeitpunkte der Erdentstehung an entweder auf der Sonne oder auf dem Monde zu finden. Aber es gibt überall solche Wesenheiten, die auf irgendeiner Stufe zurückgeblieben sind. Wir haben ja gestern schon gesehen, daß Planeten wie Venus oder Merkur ihr Dasein dem Umstande verdanken, daß Wesenheiten zurückgeblieben sind mitten zwischen den Menschen auf der einen und den erhabenen Sonnengeistern auf der anderen Seite; sie brauchten einen Wohnplatz, der erhabener als die Erde ist, aber die Sonne konnten sie nicht bewohnen, weil sie dazu noch nicht reif waren. Das sind erhabene Wesenheiten, die weit über die Entwickelung des Menschen hinausgehen, die aber den Zustand der Sonnengeister noch nicht erreicht haben. Sie bilden eine sehr wichtige Klasse von Wesenheiten in bezug auf die Entwickelung der Erdenmenschheit. Während wir also auf der einen Seite die reifen Wesenheiten haben, haben wir zwischen ihnen und den Menschen stehend diese eben geschilderten Wesenheiten, die wir in ihrer Gesamtheit als luziferische Wesenheiten bezeichnen; wir benennen sie nach demjenigen, der sozusagen ihr Anführer ist, nach der Gestalt, die wir Luzifer nennen.

[ 2 ] Nun habe ich Sie auch schon darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen Wesenheiten, die zunächst mit der Sonne ihre eigene geistige Kraft der Erde zustrahlten und so die Evolution der Menschheit bewirkten, die Geister der Form oder die Gewalten sind. Sie sind es, die sozusagen der Erdentwickelung am nächsten stehen. Der Führer dieser «Gewalten» mit seiner Schar, können wir sagen, hat sich abgetrennt; er bewohnte nach der Abtrennung der Sonne die Erde und trennte sich später mit dem Monde von der Erde ab. So daß wir zunächst eine Mondgottheit haben, jene Gottheit, welche die biblische Urkunde als Jehova bezeichnet. Jene anderen Sonnengewalten aber, die ihr Licht von außen zustrahlen und als Formgeister wirken, die werden in der biblischen Urkunde die Elohim, die Geister des Lichts genannt. Unter dem Einflusse der Elohim auf der einen Seite und des Jehova auf der anderen Seite wird dem Menschen in seiner Entwickelung das Gleichgewicht erhalten. Wir haben aber gesehen, daß nicht nur der Mensch eine Entwickelung erfährt, sondern daß alle Wesen im Kosmos ihre Entwickelung durchmachen. Auch jene erhabenen Wesenheiten, die uns ihre Kräfte mit dem Lichte zusenden, die Geister der Form, auch sie haben ihre Entwickelung durchgemacht; sie waren früher auf einer niedrigeren Stufe, sie haben sich bis zu der heutigen Stufe erst emporgerungen. Das, was wir jetzt von den Elohim und von Jehova gesagt haben, gilt auch von den reifsten dieser Geister, die sich vollständig fähig gemacht haben, ihre Weiterentwickelung von dem Zeitpunkte der Erdentstehung an entweder auf der Sonne oder auf dem Monde zu finden. Aber es gibt überall solche Wesenheiten, die auf irgendeiner Stufe zurückgeblieben sind. Wir haben ja gestern schon gesehen, daß Planeten wie Venus oder Merkur ihr Dasein dem Umstande verdanken, daß Wesenheiten zurückgeblieben sind mitten zwischen den Menschen auf der einen und den erhabenen Sonnengeistern auf der anderen Seite; sie brauchten einen Wohnplatz, der erhabener als die Erde ist, aber die Sonne konnten sie nicht bewohnen, weil sie dazu noch nicht reif waren. Das sind erhabene Wesenheiten, die weit über die Entwickelung des Menschen hinausgehen, die aber den Zustand der Sonnengeister noch nicht erreicht haben. Sie bilden eine sehr wichtige Klasse von Wesenheiten in bezug auf die Entwickelung der Erdenmenschheit. Während wir also auf der einen Seite die reifen Wesenheiten haben, haben wir zwischen ihnen und den Menschen stehend diese eben geschilderten Wesenheiten, die wir in ihrer Gesamtheit als luziferische Wesenheiten bezeichnen; wir benennen sie nach demjenigen, der sozusagen ihr Anführer ist, nach der Gestalt, die wir Luzifer nennen.

[ 3 ] Nun müssen wir uns klarmachen, wie Jehova und die Elohim auf der einen, und die luziferischen Wesenheiten auf der anderen Seite mit der Menschenentwickelung zusammenhängen. Durch das Zusammenwirken der Sonnengötter und des Mondgottes entsteht ein Zweifaches, und was da entsteht, werden wir begreifen, wenn wir beobachten, wie die Entwickelung des Menschen vorher war. Noch einmal wollen wir uns daran erinnern, daß die Erde einen uralten Verkörperungszustand durchgemacht hat, den des Saturn; daß dann nach einem Ruhezustande die Sonne, dann der Mond, und dann erst unsere Erde daraus wurde. Der Mensch ist in bezug auf seine Evolution mit all diesen Verkörperungen unserer Erde verbunden; der Mensch, wie er uns heute entgegentritt, ist ein sehr kompliziertes Wesen. Er besteht ja heute aus physischem Leib, aus dem Äther-, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit spielen in sehr komplizierter Weise ineinander. Ein Wesen, das in unserer physischen Welt nur einen physischen Leib haben würde, wäre ein Stein, ein Mineral; unser Mineralreich hat in der Tat nur einen physischen Leib hier auf der Erde. Ein Wesen, das außer dem physischen Leibe noch einen Ätherleib hat, ist pflanzlicher Natur; unsere Pflanzenwelt besteht aus solchen Wesen. Ein Wesen mit physischem, ätherischem und astralischem Leibe steht auf der Tierstufe, und erst ein Wesen, das dazu noch ein Ich besitzt, das steht auf unserer Erde auf unserer Stufe, auf der Stufe des Menschendaseins. Aber das ist nur ganz skizzenhaft beschrieben, wenn wir sagen, daß der Mensch heute diese vier Glieder seiner Wesenheit hat. Und wie skizzenhaft es ist, wird uns klar werden, wenn wir einen Blick auf die lange, lange Entwickelung des Menschen werfen.

[ 3 ] Nun müssen wir uns klarmachen, wie Jehova und die Elohim auf der einen, und die luziferischen Wesenheiten auf der anderen Seite mit der Menschenentwickelung zusammenhängen. Durch das Zusammenwirken der Sonnengötter und des Mondgottes entsteht ein Zweifaches, und was da entsteht, werden wir begreifen, wenn wir beobachten, wie die Entwickelung des Menschen vorher war. Noch einmal wollen wir uns daran erinnern, daß die Erde einen uralten Verkörperungszustand durchgemacht hat, den des Saturn; daß dann nach einem Ruhezustande die Sonne, dann der Mond, und dann erst unsere Erde daraus wurde. Der Mensch ist in bezug auf seine Evolution mit all diesen Verkörperungen unserer Erde verbunden; der Mensch, wie er uns heute entgegentritt, ist ein sehr kompliziertes Wesen. Er besteht ja heute aus physischem Leib, aus dem Äther-, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit spielen in sehr komplizierter Weise ineinander. Ein Wesen, das in unserer physischen Welt nur einen physischen Leib haben würde, wäre ein Stein, ein Mineral; unser Mineralreich hat in der Tat nur einen physischen Leib hier auf der Erde. Ein Wesen, das außer dem physischen Leibe noch einen Ätherleib hat, ist pflanzlicher Natur; unsere Pflanzenwelt besteht aus solchen Wesen. Ein Wesen mit physischem, ätherischem und astralischem Leibe steht auf der Tierstufe, und erst ein Wesen, das dazu noch ein Ich besitzt, das steht auf unserer Erde auf unserer Stufe, auf der Stufe des Menschendaseins. Aber das ist nur ganz skizzenhaft beschrieben, wenn wir sagen, daß der Mensch heute diese vier Glieder seiner Wesenheit hat. Und wie skizzenhaft es ist, wird uns klar werden, wenn wir einen Blick auf die lange, lange Entwickelung des Menschen werfen.

[ 4 ] Wir fragen uns da: Welches ist denn das älteste der vier Glieder unserer menschlichen Wesenheit? — Leicht könnte man glauben, weil das menschliche Ich zunächst als das Höchste erscheint, als das, was den Menschen erst zum Menschen macht, daß dieses Ich auch das älteste Glied sei. Das ist aber nicht der Fall. Weder das Ich noch der Äther- oder Astralleib, sondern der physische Leib ist das, was der Mensch zuallererst gehabt hat. Dieser physische Leib ist in seiner ersten Anlage auf dem alten Saturn schon gebildet worden, aber Sie dürfen sich nicht vorstellen, daß er etwa so wie heute ausgesehen hat. Wenn Sie den heutigen physischen Leib betrachten, dann haben Sie zunächst feste Glieder, ein festes Knochensystem, kurz, Bestandteile, die wir als fest bezeichnen; dann haben wir auch noch flüssige Bestandteile von allen möglichen Beschaffenheiten; ferner durchzieht den physischen Leib nach allen Seiten Luftförmiges, Gasförmiges; und schließlich finden Sie in ihm etwas, was, okkult betrachtet, substantiell Wärme, innere Wärme ist. Denken Sie sich einmal den Menschen in bezug auf seine Wärme und auf seine Umgebung. Seine Wärme ist nicht von seiner Umgebung abhängig, er muß sich nicht wie das Mineral nach seiner Umgebung richten; in einer kalten Umgebung wird er nicht wie das Mineral kalt, sondern er trägt im Inneren den Quell seiner eigenen Wärme. Denken Sie sich einmal von dem Menschen alles weg, was fest, flüssig und was gasförmig ist, denken Sie sich leiblich im Raume, aus Wärme gebildet, den physischen Leib des Menschen, so aus Wärme gebildet, wie die Wärme in Ihrem Blute pulsiert, dann haben Sie das, was auf dem alten Saturn vorhanden war. Nur war es nicht in der Form wie heute, sondern in der ersten Keimanlage. Insbesondere war das in der Mitte der Saturnentwickelung der Fall. Der Saturn hatte einen Anfangszustand, einen mittleren und einen Endzustand. Den Anfangszustand zu schildern, würde sehr schwer halten, weil nur wenige Menschen die Fähigkeit ausgebildet haben, um sich die Eigenschaften denken zu können, die der Saturn gehabt hat, ehe er sich so verdichtete, daß er aus Wärme bestand. Wenn Sie sich im Geiste in diese Zeiten urferner Vergangenheit zurück versetzen, so müssen Sie sich nicht vorstellen, daß, wenn Sie den Saturn von irgendwo im Weltenraum hätten beobachten können, Sie da irgend etwas von ihm gesehen hätten. Licht hat er nicht gehabt, geleuchtet hat der Saturn nicht. Erst gegen das Ende seiner Entwickelung fing er an zu leuchten. Wenn Sie sich ihm in der Mitte seiner Entwickelung hätten nähern können, dann hätten Sie nur gespürt, daß es warm wird wie in einem Backofen, der aber keine Grenzen von außen hat, sondern der sich selbst begrenzt: in einen Wärmeraum wären Sie eingetreten. Diesen Wärmekörper müssen Sie sich aber nicht gleichmäßig vorstellen. Wenn Sie eine Empfindung für Wärmeunterschiede hätten, dann würden Sie finden, daß da Wärmelinien in allen Richtungen sind, nach allen Seiten; Sie würden Wärmeformen herausfühlen. Der ganze Saturn bestand aus Formen, die nur in Wärme gebildet waren, und diese Formen, das waren die Uranlagen des physischen menschlichen Leibes. Weiter bringt es der Saturn überhaupt nicht, während er für die Menschheitsentwickelung fruchtbar ist; später, als er abflutet, bringt er es allerdings weiter, aber im tieferen Sinne ist das nicht fruchtbar für die Menschheitsentwickelung.

[ 4 ] Wir fragen uns da: Welches ist denn das älteste der vier Glieder unserer menschlichen Wesenheit? — Leicht könnte man glauben, weil das menschliche Ich zunächst als das Höchste erscheint, als das, was den Menschen erst zum Menschen macht, daß dieses Ich auch das älteste Glied sei. Das ist aber nicht der Fall. Weder das Ich noch der Äther- oder Astralleib, sondern der physische Leib ist das, was der Mensch zuallererst gehabt hat. Dieser physische Leib ist in seiner ersten Anlage auf dem alten Saturn schon gebildet worden, aber Sie dürfen sich nicht vorstellen, daß er etwa so wie heute ausgesehen hat. Wenn Sie den heutigen physischen Leib betrachten, dann haben Sie zunächst feste Glieder, ein festes Knochensystem, kurz, Bestandteile, die wir als fest bezeichnen; dann haben wir auch noch flüssige Bestandteile von allen möglichen Beschaffenheiten; ferner durchzieht den physischen Leib nach allen Seiten Luftförmiges, Gasförmiges; und schließlich finden Sie in ihm etwas, was, okkult betrachtet, substantiell Wärme, innere Wärme ist. Denken Sie sich einmal den Menschen in bezug auf seine Wärme und auf seine Umgebung. Seine Wärme ist nicht von seiner Umgebung abhängig, er muß sich nicht wie das Mineral nach seiner Umgebung richten; in einer kalten Umgebung wird er nicht wie das Mineral kalt, sondern er trägt im Inneren den Quell seiner eigenen Wärme. Denken Sie sich einmal von dem Menschen alles weg, was fest, flüssig und was gasförmig ist, denken Sie sich leiblich im Raume, aus Wärme gebildet, den physischen Leib des Menschen, so aus Wärme gebildet, wie die Wärme in Ihrem Blute pulsiert, dann haben Sie das, was auf dem alten Saturn vorhanden war. Nur war es nicht in der Form wie heute, sondern in der ersten Keimanlage. Insbesondere war das in der Mitte der Saturnentwickelung der Fall. Der Saturn hatte einen Anfangszustand, einen mittleren und einen Endzustand. Den Anfangszustand zu schildern, würde sehr schwer halten, weil nur wenige Menschen die Fähigkeit ausgebildet haben, um sich die Eigenschaften denken zu können, die der Saturn gehabt hat, ehe er sich so verdichtete, daß er aus Wärme bestand. Wenn Sie sich im Geiste in diese Zeiten urferner Vergangenheit zurück versetzen, so müssen Sie sich nicht vorstellen, daß, wenn Sie den Saturn von irgendwo im Weltenraum hätten beobachten können, Sie da irgend etwas von ihm gesehen hätten. Licht hat er nicht gehabt, geleuchtet hat der Saturn nicht. Erst gegen das Ende seiner Entwickelung fing er an zu leuchten. Wenn Sie sich ihm in der Mitte seiner Entwickelung hätten nähern können, dann hätten Sie nur gespürt, daß es warm wird wie in einem Backofen, der aber keine Grenzen von außen hat, sondern der sich selbst begrenzt: in einen Wärmeraum wären Sie eingetreten. Diesen Wärmekörper müssen Sie sich aber nicht gleichmäßig vorstellen. Wenn Sie eine Empfindung für Wärmeunterschiede hätten, dann würden Sie finden, daß da Wärmelinien in allen Richtungen sind, nach allen Seiten; Sie würden Wärmeformen herausfühlen. Der ganze Saturn bestand aus Formen, die nur in Wärme gebildet waren, und diese Formen, das waren die Uranlagen des physischen menschlichen Leibes. Weiter bringt es der Saturn überhaupt nicht, während er für die Menschheitsentwickelung fruchtbar ist; später, als er abflutet, bringt er es allerdings weiter, aber im tieferen Sinne ist das nicht fruchtbar für die Menschheitsentwickelung.

[ 5 ] Jetzt gehen wir über zur Sonnenentwickelung. Nach einer Ruhepause verwandelt sich der Saturn in die Sonnenform. Äußerlich materiell ist es so, daß in der Mitte der Sonnenentwickelung eine Verdichtung des Materiellen eingetreten ist. Die Sonne besteht nicht nur aus Wärme, sondern auch aus Gas und Luft, im okkulten Sinne also Wärme und Luft. Und wiederum erfährt alles, was in der Sonne ist, seine Entwickelung innerhalb der Bedingungen, die in Wärme und Luft statthaben können. Zunächst geschieht nun folgendes: Der Mensch, der, als er nur aus Wärme bestand, noch keinen Ätherleib aufnehmen konnte, wird jetzt auf der Sonne durchdrungen von einem Ätherleib, so daß er aus zwei Gliedern, aus dem physischen und dem ätherischen Leib besteht. Aber immer noch ist dieser physische Leib auf der Sonne ganz anders, als er jetzt ist. Wir wollen versuchen, uns eine wenn auch grobe Vorstellung von dem physischen Leibe auf der alten Sonne zu machen. Wir denken uns, daß wir eingeatmet haben, daß die eingeatmete Luft in uns hineingegangen ist. Denken Sie sich also den Einatmungszug gemacht und die Wirkung in einer gewissen Wärmewirkung. Und nun denken Sie sich alles weg außer der eingeatmeten Luft, die sozusagen in ihrer Wirkung den ganzen menschlichen Leib nachbildet — alles andere, Festes und Flüssiges, denken Sie sich fort, und halten nur die Luft und die Wärme fest. Denken Sie also, es entstünde vor Ihnen eine solche Form, wie sie entsteht, wenn Sie bloß auf den Einatmungszug und auf seine Wirkung sehen. Nun verfolgen Sie die Form der eingeatmeten Luft und die Wärme, die der Mensch enthält, dann haben Sie ungefähr die Gestalt, die der Mensch in der Mitte der Sonnenentwickelung gehabt hat. Sie können nun fragen: Wenn wir Wärmelinien haben, und außerdem Gasströmungen, die diesen physischen Leib bilden, wie sieht denn der Hellseher dieses Gas in der AkashaChronik? Er nimmt es an etwas ganz Bestimmtem wahr. Wenn sich nämlich die Wärme zu Luft verdichtet und keine anderen Verhältnisse da sind - nicht wie heute auf der Erde, wo die Sonne von außen hereinstrahlt —, da beginnt es in dem Augenblicke, wo das Gas, die Luft, sich abspaltet von der Wärmeform, zu leuchten. So daß Sie den physischen Leib auf der Sonne so gestaltet haben, daß er eine Art von keimhafter Wärmeform ist und eine Form von Gasluftströmungen, die in der wunderbarsten Weise erglänzt und in den verschiedensten Farben leuchtet. Dieser ganze Sonnenball besteht zunächst aus leuchtenden Wärmekörpern, die die Uranlage unseres menschlichen physischen Leibes sind, und die durchdrungen sind von dem Ätherleibe. Der Mensch ist zu einer höheren Stufe heraufgestiegen, er hat zu dem physischen Leib den Ätherleib erlangt. Er selbst ist es, der als ein Teil des Sonnengebildes die Leuchtkraft des Lichtes in den Weltenraum hinausstrahlt. Der physische Leib ist ein Leuchtkörper geworden dadurch, daß er den Atherleib in sich aufgenommen hat. Auf der zweiten Stufe seiner Vollkommenheit ist also der physische Leib; während der Ätherleib, der ja erst eben auf der Sonne eingestrahlt ist, sich noch auf der ersten Stufe befindet.

[ 5 ] Jetzt gehen wir über zur Sonnenentwickelung. Nach einer Ruhepause verwandelt sich der Saturn in die Sonnenform. Äußerlich materiell ist es so, daß in der Mitte der Sonnenentwickelung eine Verdichtung des Materiellen eingetreten ist. Die Sonne besteht nicht nur aus Wärme, sondern auch aus Gas und Luft, im okkulten Sinne also Wärme und Luft. Und wiederum erfährt alles, was in der Sonne ist, seine Entwickelung innerhalb der Bedingungen, die in Wärme und Luft statthaben können. Zunächst geschieht nun folgendes: Der Mensch, der, als er nur aus Wärme bestand, noch keinen Ätherleib aufnehmen konnte, wird jetzt auf der Sonne durchdrungen von einem Ätherleib, so daß er aus zwei Gliedern, aus dem physischen und dem ätherischen Leib besteht. Aber immer noch ist dieser physische Leib auf der Sonne ganz anders, als er jetzt ist. Wir wollen versuchen, uns eine wenn auch grobe Vorstellung von dem physischen Leibe auf der alten Sonne zu machen. Wir denken uns, daß wir eingeatmet haben, daß die eingeatmete Luft in uns hineingegangen ist. Denken Sie sich also den Einatmungszug gemacht und die Wirkung in einer gewissen Wärmewirkung. Und nun denken Sie sich alles weg außer der eingeatmeten Luft, die sozusagen in ihrer Wirkung den ganzen menschlichen Leib nachbildet — alles andere, Festes und Flüssiges, denken Sie sich fort, und halten nur die Luft und die Wärme fest. Denken Sie also, es entstünde vor Ihnen eine solche Form, wie sie entsteht, wenn Sie bloß auf den Einatmungszug und auf seine Wirkung sehen. Nun verfolgen Sie die Form der eingeatmeten Luft und die Wärme, die der Mensch enthält, dann haben Sie ungefähr die Gestalt, die der Mensch in der Mitte der Sonnenentwickelung gehabt hat. Sie können nun fragen: Wenn wir Wärmelinien haben, und außerdem Gasströmungen, die diesen physischen Leib bilden, wie sieht denn der Hellseher dieses Gas in der AkashaChronik? Er nimmt es an etwas ganz Bestimmtem wahr. Wenn sich nämlich die Wärme zu Luft verdichtet und keine anderen Verhältnisse da sind - nicht wie heute auf der Erde, wo die Sonne von außen hereinstrahlt —, da beginnt es in dem Augenblicke, wo das Gas, die Luft, sich abspaltet von der Wärmeform, zu leuchten. So daß Sie den physischen Leib auf der Sonne so gestaltet haben, daß er eine Art von keimhafter Wärmeform ist und eine Form von Gasluftströmungen, die in der wunderbarsten Weise erglänzt und in den verschiedensten Farben leuchtet. Dieser ganze Sonnenball besteht zunächst aus leuchtenden Wärmekörpern, die die Uranlage unseres menschlichen physischen Leibes sind, und die durchdrungen sind von dem Ätherleibe. Der Mensch ist zu einer höheren Stufe heraufgestiegen, er hat zu dem physischen Leib den Ätherleib erlangt. Er selbst ist es, der als ein Teil des Sonnengebildes die Leuchtkraft des Lichtes in den Weltenraum hinausstrahlt. Der physische Leib ist ein Leuchtkörper geworden dadurch, daß er den Atherleib in sich aufgenommen hat. Auf der zweiten Stufe seiner Vollkommenheit ist also der physische Leib; während der Ätherleib, der ja erst eben auf der Sonne eingestrahlt ist, sich noch auf der ersten Stufe befindet.

[ 6 ] Jetzt verfolgen wir den Menschen weiter. Die Sonne verwandelt sich nach und nach in den Mondleib, nachdem sie wiederum eine Pause, einen Ruhezustand durchgemacht hat. Materiell tritt das ein, daß die Luftform sich zum Wäßrigen verdichtet: es entsteht Flüssiges. In der Tat, der alte Mond war ein flüssiger Weltkörper, und darin würden Sie als plastische Gebilde wiederum die physischen Menschenleiber finden, die jetzt aus verfließenden Säften, aus wäßrigen Bestandteilen bestehen, in welchen, sagen wir, Luftströmungen kursieren wie heute die Atmung und Wärmeströmung. Der physische Leib besteht jetzt aus drei Gliedern: aus Wasser, aus Gas oder Luft und aus Wärme. Und der frühere Ätherleib, den er gehabt hat, geht wieder hinein in dieser Mondzeit, aber jetzt ist der Mensch imstande, auch den Astralleib aufzunehmen, so daß er aus drei Gliedern besteht: dem physischen, dem Äther- und dem Astralleibe. Nun tritt schon während dieser Mondzeit die Unmöglichkeit ein, daß alle Wesen, die mit dem Monde verbunden sind, gleichen Schritt in der Entwickelung halten. Nicht bloß während unserer Erdentwickelung, sondern vorbereitend schon während der Mondentwickelung geht die Sonne einmal heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper; so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung zwei Körper haben, den Mondleib - Erde plus Mond - und die Sonne, die mit den vorgeschrittensten Wesenheiten sich herausgetrennt hat, weil diese Wesenheiten für ihre Weiterentwickelung einen erhabeneren Schauplatz brauchten. Dadurch nun, daß die feineren Kräfte und Wesenheiten hinausgingen, blieben auf der Erde die gröberen zurück, und dieser Weltkörper — Erde plus Mond - erfuhr dadurch sozusagen eine Verdichtung. Wir sehen also, daß schon damals in der alten Mondzeit die Sonne mit ihren Wesenheiten von außen her während einiger Zeit auf den zurückbleibenden Mondkörper gewirkt hat.

[ 6 ] Jetzt verfolgen wir den Menschen weiter. Die Sonne verwandelt sich nach und nach in den Mondleib, nachdem sie wiederum eine Pause, einen Ruhezustand durchgemacht hat. Materiell tritt das ein, daß die Luftform sich zum Wäßrigen verdichtet: es entsteht Flüssiges. In der Tat, der alte Mond war ein flüssiger Weltkörper, und darin würden Sie als plastische Gebilde wiederum die physischen Menschenleiber finden, die jetzt aus verfließenden Säften, aus wäßrigen Bestandteilen bestehen, in welchen, sagen wir, Luftströmungen kursieren wie heute die Atmung und Wärmeströmung. Der physische Leib besteht jetzt aus drei Gliedern: aus Wasser, aus Gas oder Luft und aus Wärme. Und der frühere Ätherleib, den er gehabt hat, geht wieder hinein in dieser Mondzeit, aber jetzt ist der Mensch imstande, auch den Astralleib aufzunehmen, so daß er aus drei Gliedern besteht: dem physischen, dem Äther- und dem Astralleibe. Nun tritt schon während dieser Mondzeit die Unmöglichkeit ein, daß alle Wesen, die mit dem Monde verbunden sind, gleichen Schritt in der Entwickelung halten. Nicht bloß während unserer Erdentwickelung, sondern vorbereitend schon während der Mondentwickelung geht die Sonne einmal heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper; so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung zwei Körper haben, den Mondleib - Erde plus Mond - und die Sonne, die mit den vorgeschrittensten Wesenheiten sich herausgetrennt hat, weil diese Wesenheiten für ihre Weiterentwickelung einen erhabeneren Schauplatz brauchten. Dadurch nun, daß die feineren Kräfte und Wesenheiten hinausgingen, blieben auf der Erde die gröberen zurück, und dieser Weltkörper — Erde plus Mond - erfuhr dadurch sozusagen eine Verdichtung. Wir sehen also, daß schon damals in der alten Mondzeit die Sonne mit ihren Wesenheiten von außen her während einiger Zeit auf den zurückbleibenden Mondkörper gewirkt hat.

[ 7 ] Nun wird es nötig sein, Ihnen diesen zurückbleibenden Körper ein wenig näher zu beschreiben, denn wir haben ja einen Teil unserer Entwickelung auf ihm durchgemacht. Auf dem Saturn gab es nur den physischen Leib; der Mensch hatte den Wert eines Minerals. Auf der Sonne erhob sich der Mensch zu dem Werte einer Pflanze, denn er hatte physischen und Ätherleib. Nun waren aber gewisse Wesenheiten zurückgeblieben, indem sie auf der alten Sonne nicht mit hinaufstiegen zum Menschen-Pflanzendasein, sondern auf der Stufe des Saturn stehen blieben. Das sind die Vorläufer gewisser heutiger Tiere. Sie sehen, der heutige Mensch reicht in bezug auf seine Vergangenheit zurück bis zu dem alten Saturn, während erst auf der Sonne die Vorläufer eines Teiles unserer heutigen Tiere auftreten als ein zweites Reich neben dem Menschen. Aus demselben Grunde, aus einem Zurückbleiben gewisser Wesenheiten, war der Mensch, der sich auf dem Monde zu einem dreigliedrigen Wesen emporgearbeitet hatte, von zwei anderen Reichen umgeben: von einem Reiche, das auf dem Monde in der Stufe der Pflanze zurückgeblieben war — die Vorläufer unserer heutigen Tiere -, und von dem, was sich jetzt auf dem Monde noch auf der Stufe des Minerals befand, die Vorläufer unserer heutigen Pflanzen. Das, was heute Mineral ist, das gab es noch nicht auf dem Monde, das ist erst am spätesten entstanden als eine Aussonderung der anderen Reiche. Natürlich weiß derjenige, der solche Dinge behauptet, ganz genau, daß es Unsinn ist, im heutigen Sinne davon zu reden, daß die Pflanzen ohne die Grundlage eines Mineralreichs entstehen könnten; aber es waren eben früher ganz andere Verhältnisse. In der Tat entwickelte sich auf dem alten Monde der Mensch sozusagen im Tierreich, das Tier im Pflanzenreich, die Pflanze im Mineralreich, und als der Mond sich von der Sonne trennte, erfuhren alle Reiche eine Verschiebung, die in folgender Weise geschah.

[ 7 ] Nun wird es nötig sein, Ihnen diesen zurückbleibenden Körper ein wenig näher zu beschreiben, denn wir haben ja einen Teil unserer Entwickelung auf ihm durchgemacht. Auf dem Saturn gab es nur den physischen Leib; der Mensch hatte den Wert eines Minerals. Auf der Sonne erhob sich der Mensch zu dem Werte einer Pflanze, denn er hatte physischen und Ätherleib. Nun waren aber gewisse Wesenheiten zurückgeblieben, indem sie auf der alten Sonne nicht mit hinaufstiegen zum Menschen-Pflanzendasein, sondern auf der Stufe des Saturn stehen blieben. Das sind die Vorläufer gewisser heutiger Tiere. Sie sehen, der heutige Mensch reicht in bezug auf seine Vergangenheit zurück bis zu dem alten Saturn, während erst auf der Sonne die Vorläufer eines Teiles unserer heutigen Tiere auftreten als ein zweites Reich neben dem Menschen. Aus demselben Grunde, aus einem Zurückbleiben gewisser Wesenheiten, war der Mensch, der sich auf dem Monde zu einem dreigliedrigen Wesen emporgearbeitet hatte, von zwei anderen Reichen umgeben: von einem Reiche, das auf dem Monde in der Stufe der Pflanze zurückgeblieben war — die Vorläufer unserer heutigen Tiere -, und von dem, was sich jetzt auf dem Monde noch auf der Stufe des Minerals befand, die Vorläufer unserer heutigen Pflanzen. Das, was heute Mineral ist, das gab es noch nicht auf dem Monde, das ist erst am spätesten entstanden als eine Aussonderung der anderen Reiche. Natürlich weiß derjenige, der solche Dinge behauptet, ganz genau, daß es Unsinn ist, im heutigen Sinne davon zu reden, daß die Pflanzen ohne die Grundlage eines Mineralreichs entstehen könnten; aber es waren eben früher ganz andere Verhältnisse. In der Tat entwickelte sich auf dem alten Monde der Mensch sozusagen im Tierreich, das Tier im Pflanzenreich, die Pflanze im Mineralreich, und als der Mond sich von der Sonne trennte, erfuhren alle Reiche eine Verschiebung, die in folgender Weise geschah.

[ 8 ] Wenn wir uns den alten Mond denken, dann sind zunächst die drei oben genannten Reiche vorhanden:

[ 8 ] Wenn wir uns den alten Mond denken, dann sind zunächst die drei oben genannten Reiche vorhanden:

1. das Menschenreich - eigentlich Tierreich, aus physischem, ätherischem und Astralleib bestehend;
2. das Tierreich — eigentlich Pflanzenreich, aus physischem und ätherischem Leibe bestehend;
3. das Pflanzenreich - eigentlich Mineralreich, weil es nur physischen Leib hat.

1. das Menschenreich - eigentlich Tierreich, aus physischem, ätherischem und Astralleib bestehend;
2. das Tierreich — eigentlich Pflanzenreich, aus physischem und ätherischem Leibe bestehend;
3. das Pflanzenreich - eigentlich Mineralreich, weil es nur physischen Leib hat.

[ 9 ] Unser heutiges Mineralreich also besteht noch nicht. Als nun Mond und Sonne sich trennen, sind die Wesenheiten und Kräfte der Sonne ganz befreit von den groben Stoffen des Mondes und können um so stärker wirken. Dadurch werden nun alle drei Reiche um eine Stufe heraufgehoben. Das, was menschlicher Astralleib ist, wird aus seiner innigen Verbindung mit physischem und Ätherleib herausgehoben, so daß, wenn Sie sich den Menschen mit seinem physischen, seinem Äther- und Astralleib im Beginn des Mondendaseins denken, Sie später eine wesentliche Veränderung wahrnehmen: Dadurch, daß die Sonne heraustritt und von außen zu scheinen beginnt, werden der Astralleib und der Ätherleib zum Teil befreit. Die Folge davon ist, daß etwas entsteht, was Sie sich etwa so vorstellen müssen: Denken Sie sich einmal, der heutige Mensch bestünde aus physischem Leib, Ätherleib und Astralleib, und nun käme eine äußere Kraft, die den Astralleib und den Ätherleib heraustriebe; dann würden für den Hellseher Ihr Astralleib und Ihr Ätherleib außerhalb Ihrer vorhanden sein. Sie selbst aber würden dadurch, daß diese beiden Leiber von der Schwere des physischen Leibes befreit werden, um eine halbe Stufe hinaufgehoben werden. Und so etwas geschah auch damals. Der Mensch wurde auch hinaufgehoben, er wurde ein Wesen, welches zwischen dem heutigen Menschen und dem heutigen Tiere mitten drinnen steht, welches aber in geistiger Beziehung gelenkt und geleitet wurde von den erhabenen Sonnenmächten. Ebenso wurden die beiden anderen Reiche um ein Stück hinaufgehoben, so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung nicht unsere heutigen Reiche haben, sondern Zwischenreiche: ein Tiermenschenreich, ein Reich zwischen Tier und Pflanze stehend, und ein Pflanzenmineralreich. Und geradeso wie unsere Mineralien den festen Boden bilden, auf dem wir herumwandeln, so gingen die Wesenheiten des alten Mondes herum auf dem, was das niedrigste Reich des Mondes war, auf dem Pflanzenmineral. Diese Grundsubstanz des Mondes war nicht wie auf der Erde heute eine mineralische Substanz, sondern eine Art halblebendigen Wesens. Wenn Sie sich heute denken würden etwas wie Torfmoor oder wie Kochsalat oder gekochten Spinat, einen solchen Brei, aber dabei lebendig, aufbrodelnd - dann ungefähr hätten Sie eine Vorstellung von dem, was damals die Grundmasse war. Und nicht Felsen ragten aus dieser Masse heraus, sondern Gebilde wie etwa das Holz, verdichtete Pflanzenmasse, Horngebilde, das war damals anstelle der heutigen Felsen. Und für den hellseherischen Blick zeigt sich das so, daß man auf einer pflanzlich-mineralischen Grundlage wandelte, die eine Verdichtung erfuhr, und das sind die Gesteine. Da wachsen nun heraus, mehr oder weniger festgewurzelt, die Tierpflanzen, viel beweglicher als heute; aus dem zähflüssigen Element wachsen sie heraus, Sie hatten eine Art von Empfindung, wenn man sie anrührte. Und aus den feinsten Substanzen hob sich der Tiermensch heraus, der keineswegs bis in die gröbsten Substanzen hinunterreichte, sondern seinen physischen Leib aus den feinsten Substanzen hatte. Und dieser physische Leib, der in fortwährender Verwandlung sich befand, sah recht merkwürdig aus; einen solchen Menschenkopf, wie ihn der Mensch heute hat, den kann der Hellseher nicht entdecken auf dem alten Monde. Er entdeckt im physischen Leibe, wenn dieser auch noch so weich und flüssig ist, nur tierähnliche Kopfformen, und was aus dieser tierähnlichen Kopfform herausragt, das ist der Äther- und der Astralleib. Für den physischen Blick hatten alle Tiermenschen also die verschiedensten Formen, die an Tiere erinnern, aber auch nur erinnern, und erst wenn man vom physischen Sehen zum astralischen Schauen aufsteigt, dann erblickt man die höhere Natur dieses Mondtiermenschen. So ist die Bevölkerung des alten Mondes.

[ 9 ] Unser heutiges Mineralreich also besteht noch nicht. Als nun Mond und Sonne sich trennen, sind die Wesenheiten und Kräfte der Sonne ganz befreit von den groben Stoffen des Mondes und können um so stärker wirken. Dadurch werden nun alle drei Reiche um eine Stufe heraufgehoben. Das, was menschlicher Astralleib ist, wird aus seiner innigen Verbindung mit physischem und Ätherleib herausgehoben, so daß, wenn Sie sich den Menschen mit seinem physischen, seinem Äther- und Astralleib im Beginn des Mondendaseins denken, Sie später eine wesentliche Veränderung wahrnehmen: Dadurch, daß die Sonne heraustritt und von außen zu scheinen beginnt, werden der Astralleib und der Ätherleib zum Teil befreit. Die Folge davon ist, daß etwas entsteht, was Sie sich etwa so vorstellen müssen: Denken Sie sich einmal, der heutige Mensch bestünde aus physischem Leib, Ätherleib und Astralleib, und nun käme eine äußere Kraft, die den Astralleib und den Ätherleib heraustriebe; dann würden für den Hellseher Ihr Astralleib und Ihr Ätherleib außerhalb Ihrer vorhanden sein. Sie selbst aber würden dadurch, daß diese beiden Leiber von der Schwere des physischen Leibes befreit werden, um eine halbe Stufe hinaufgehoben werden. Und so etwas geschah auch damals. Der Mensch wurde auch hinaufgehoben, er wurde ein Wesen, welches zwischen dem heutigen Menschen und dem heutigen Tiere mitten drinnen steht, welches aber in geistiger Beziehung gelenkt und geleitet wurde von den erhabenen Sonnenmächten. Ebenso wurden die beiden anderen Reiche um ein Stück hinaufgehoben, so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung nicht unsere heutigen Reiche haben, sondern Zwischenreiche: ein Tiermenschenreich, ein Reich zwischen Tier und Pflanze stehend, und ein Pflanzenmineralreich. Und geradeso wie unsere Mineralien den festen Boden bilden, auf dem wir herumwandeln, so gingen die Wesenheiten des alten Mondes herum auf dem, was das niedrigste Reich des Mondes war, auf dem Pflanzenmineral. Diese Grundsubstanz des Mondes war nicht wie auf der Erde heute eine mineralische Substanz, sondern eine Art halblebendigen Wesens. Wenn Sie sich heute denken würden etwas wie Torfmoor oder wie Kochsalat oder gekochten Spinat, einen solchen Brei, aber dabei lebendig, aufbrodelnd - dann ungefähr hätten Sie eine Vorstellung von dem, was damals die Grundmasse war. Und nicht Felsen ragten aus dieser Masse heraus, sondern Gebilde wie etwa das Holz, verdichtete Pflanzenmasse, Horngebilde, das war damals anstelle der heutigen Felsen. Und für den hellseherischen Blick zeigt sich das so, daß man auf einer pflanzlich-mineralischen Grundlage wandelte, die eine Verdichtung erfuhr, und das sind die Gesteine. Da wachsen nun heraus, mehr oder weniger festgewurzelt, die Tierpflanzen, viel beweglicher als heute; aus dem zähflüssigen Element wachsen sie heraus, Sie hatten eine Art von Empfindung, wenn man sie anrührte. Und aus den feinsten Substanzen hob sich der Tiermensch heraus, der keineswegs bis in die gröbsten Substanzen hinunterreichte, sondern seinen physischen Leib aus den feinsten Substanzen hatte. Und dieser physische Leib, der in fortwährender Verwandlung sich befand, sah recht merkwürdig aus; einen solchen Menschenkopf, wie ihn der Mensch heute hat, den kann der Hellseher nicht entdecken auf dem alten Monde. Er entdeckt im physischen Leibe, wenn dieser auch noch so weich und flüssig ist, nur tierähnliche Kopfformen, und was aus dieser tierähnlichen Kopfform herausragt, das ist der Äther- und der Astralleib. Für den physischen Blick hatten alle Tiermenschen also die verschiedensten Formen, die an Tiere erinnern, aber auch nur erinnern, und erst wenn man vom physischen Sehen zum astralischen Schauen aufsteigt, dann erblickt man die höhere Natur dieses Mondtiermenschen. So ist die Bevölkerung des alten Mondes.

[ 10 ] Wenn wir in die Tiefen der menschlichen Kulturentwickelung, sofern sie geistiger Art ist, hineinblicken, so finden wir an vielen Stellen, daß in der Tat die Mythen und Sagen, die uns überliefert worden sind, in vieler Beziehung weiser sind, als es unsere heutige Wissenschaft ist. Und wenn der Mensch einst die geistige Grundlage der Welt wieder erkennen wird, dann wird er in manchem Mythos, in manchen Sagen und Märchen eine tiefe Weisheit erkennen, tiefer als unsere scheinbar so vorgeschrittene Wissenschaft. Denken wir uns noch einmal den alten Mond, in dem nur die alte Tierpflanze gedeihen kann, und lenken wir eine Weile den Blick ab von der Weiterentwickelung des Mondes. Seien wir uns klar, daß alle diese Mondwesenheiten Vorläufer unserer heutigen Menschenwesen waren. Aus den Mineralpflanzen ist durch einen Herunterstieg unser heutiges Mineralreich entstanden, aus den Tierpflanzen unsere heutigen Pflanzen und aus den zurückgebliebenen Tiermenschen, aus denen, die nicht fortgeschritten sind, zum größten Teile unsere heutigen Tiere. So sehen wir, wie unsere heutigen Mineralien, unsere Pflanzen, Tiere und Menschen wirklich Nachkommen sind jener alten Mondwesen. Nun gibt es heute sehr merkwürdige Pflanzen, die nicht in einem mineralischen Boden gedeihen, zum Beispiel die Mistel. Sie ist deshalb so merkwürdig, weil sie sich als Pflanze für den hellseherischen Blick sehr von den anderen Pflanzen unterscheidet. Sie zeigt nämlich etwas von einem Astralleib, der, wie bei dem Tierleibe, in die Mistel hineingeht. Trotzdem sie keine Empfindung hat, zeigt sie etwas von der äußeren Gestalt des Tierwesens. Das rührt davon her, daß sie zu jenen Pflanzentieren des Mondes gehört, die zurückgeblieben sind; die jetzt nicht Pflanzen haben werden können und die deshalb auch nicht auf einem mineralischen Boden gedeihen. So weit konnten sie nicht fortschreiten, und deshalb brauchen sie andere Pflanzen, in die sie sich hineinsenken können. Die Mistel ist bei dem alten Mondbrauch geblieben. Das haben die alten Vorfahren der europäischen Völker gewußt, indem sie es zunächst in einem wunderbaren Sagengebilde verkörpert haben. Diese alten germanischen und nordischen Völkerschaften sahen in Loki eine Gewalt, welche noch jenen alten Mondkräften angehörte, die sich von dem alten Mondschauplatz auf unsere Erde herübergefunden haben. Als die Erde Erde geworden ist, kam sie unter den Einfluß derjenigen Kräfte, welche sich diese alten Völkerschaften in dem Gotte Baldur symbolisierten. Er repräsentiert alle die Kräfte, die auf die reifen Erdenwesen wirkten. Diejenigen Wesenheiten unserer Erde aber, die auf der Mondstufe zurückgeblieben sind, fühlen innige Verwandtschaft zu dem, der zu dem Gotte des Mondes gehört, zu Loki. Daher stammt die wunderbare Sage, daß einst, als die Götter spielten, alle Wesen einen Eid geleistet haben, daß sie Baldur nicht verletzen wollten — nur die Mistel schwur diesen Eid nicht. Weshalb? Weil sie nicht verwandt ist mit den Erdenkräften, die in Baldur verkörpert sind; sie ist degeneriert, ein zurückgebliebenes Geschöpf des Mondes. Sie kann die Grundkraft der Erde, Baldur, verletzen. Loki muß sich eines Wesens bedienen, das zu ihm gehört. Tief aus dem geheimen Weltenzusammenhange heraus ist diese Sage entstanden. Und wenn wir wissen, daß in vieler Beziehung dasjenige, was der gesunden - Entwickelung widerstrebt, gerade der kranken Entwickelung dienen muß, dann begreifen wir, daß es eine große, weise Intuition unserer Vorfahren war, die sie dazu führte, in der Mistel besonders heilende Kräfte und Säfte zu suchen. Sie wußten das, was wir eben besprochen haben; daher das Ansehen, welches der Mistel überhaupt gegeben worden ist. Das ist so ein Beispiel, an dem wir sehen können, wie in den Sagen und Mythen Weisheit der Weltentwickelung verborgen ist.

[ 10 ] Wenn wir in die Tiefen der menschlichen Kulturentwickelung, sofern sie geistiger Art ist, hineinblicken, so finden wir an vielen Stellen, daß in der Tat die Mythen und Sagen, die uns überliefert worden sind, in vieler Beziehung weiser sind, als es unsere heutige Wissenschaft ist. Und wenn der Mensch einst die geistige Grundlage der Welt wieder erkennen wird, dann wird er in manchem Mythos, in manchen Sagen und Märchen eine tiefe Weisheit erkennen, tiefer als unsere scheinbar so vorgeschrittene Wissenschaft. Denken wir uns noch einmal den alten Mond, in dem nur die alte Tierpflanze gedeihen kann, und lenken wir eine Weile den Blick ab von der Weiterentwickelung des Mondes. Seien wir uns klar, daß alle diese Mondwesenheiten Vorläufer unserer heutigen Menschenwesen waren. Aus den Mineralpflanzen ist durch einen Herunterstieg unser heutiges Mineralreich entstanden, aus den Tierpflanzen unsere heutigen Pflanzen und aus den zurückgebliebenen Tiermenschen, aus denen, die nicht fortgeschritten sind, zum größten Teile unsere heutigen Tiere. So sehen wir, wie unsere heutigen Mineralien, unsere Pflanzen, Tiere und Menschen wirklich Nachkommen sind jener alten Mondwesen. Nun gibt es heute sehr merkwürdige Pflanzen, die nicht in einem mineralischen Boden gedeihen, zum Beispiel die Mistel. Sie ist deshalb so merkwürdig, weil sie sich als Pflanze für den hellseherischen Blick sehr von den anderen Pflanzen unterscheidet. Sie zeigt nämlich etwas von einem Astralleib, der, wie bei dem Tierleibe, in die Mistel hineingeht. Trotzdem sie keine Empfindung hat, zeigt sie etwas von der äußeren Gestalt des Tierwesens. Das rührt davon her, daß sie zu jenen Pflanzentieren des Mondes gehört, die zurückgeblieben sind; die jetzt nicht Pflanzen haben werden können und die deshalb auch nicht auf einem mineralischen Boden gedeihen. So weit konnten sie nicht fortschreiten, und deshalb brauchen sie andere Pflanzen, in die sie sich hineinsenken können. Die Mistel ist bei dem alten Mondbrauch geblieben. Das haben die alten Vorfahren der europäischen Völker gewußt, indem sie es zunächst in einem wunderbaren Sagengebilde verkörpert haben. Diese alten germanischen und nordischen Völkerschaften sahen in Loki eine Gewalt, welche noch jenen alten Mondkräften angehörte, die sich von dem alten Mondschauplatz auf unsere Erde herübergefunden haben. Als die Erde Erde geworden ist, kam sie unter den Einfluß derjenigen Kräfte, welche sich diese alten Völkerschaften in dem Gotte Baldur symbolisierten. Er repräsentiert alle die Kräfte, die auf die reifen Erdenwesen wirkten. Diejenigen Wesenheiten unserer Erde aber, die auf der Mondstufe zurückgeblieben sind, fühlen innige Verwandtschaft zu dem, der zu dem Gotte des Mondes gehört, zu Loki. Daher stammt die wunderbare Sage, daß einst, als die Götter spielten, alle Wesen einen Eid geleistet haben, daß sie Baldur nicht verletzen wollten — nur die Mistel schwur diesen Eid nicht. Weshalb? Weil sie nicht verwandt ist mit den Erdenkräften, die in Baldur verkörpert sind; sie ist degeneriert, ein zurückgebliebenes Geschöpf des Mondes. Sie kann die Grundkraft der Erde, Baldur, verletzen. Loki muß sich eines Wesens bedienen, das zu ihm gehört. Tief aus dem geheimen Weltenzusammenhange heraus ist diese Sage entstanden. Und wenn wir wissen, daß in vieler Beziehung dasjenige, was der gesunden - Entwickelung widerstrebt, gerade der kranken Entwickelung dienen muß, dann begreifen wir, daß es eine große, weise Intuition unserer Vorfahren war, die sie dazu führte, in der Mistel besonders heilende Kräfte und Säfte zu suchen. Sie wußten das, was wir eben besprochen haben; daher das Ansehen, welches der Mistel überhaupt gegeben worden ist. Das ist so ein Beispiel, an dem wir sehen können, wie in den Sagen und Mythen Weisheit der Weltentwickelung verborgen ist.

[ 11 ] Dadurch nun, daß auf dem Monde sozusagen ein Teil von dem Äther- und dem Astralleib herausgezogen ist beim Tiermenschen, dadurch entsteht bereits auf dem alten Monde die Notwendigkeit eines Bewußtseinswechsels. Und jetzt müssen wir von einer anderen Entwickelung sprechen, die parallel mit dieser vor sich geht. Jede einzelne dieser Entwickelungsstufen auf dem Saturn, der Sonne, dem Monde und der Erde ist zugleich eine Stufe der Bewußtseinsentwickelung. Auf dem Saturn war das Bewußtsein ganz dumpf, es war die erste Stufe. Unser Bewußtsein im traumlosen Schlafe, das, was die ewig schlafende Pflanzenwelt hat, ist schon heller als das, was der Mensch auf dem Saturn hatte und was sich mit dem Bewußtsein des Minerals vergleichen läßt. Erst auf der Sonne erhob sich der Mensch zu einem Bewußtsein, wie das der Pflanze ist, und dadurch, daß der Mensch auf dem Monde den Astralleib eingegliedert erhielt, stieg auch sein Bewußtsein noch einen Grad höher, zu dem, was wir als das Bilderbewußtsein bezeichnen. Mit dem heutigen Traumbewußtsein können wir es nur in gewisser Beziehung vergleichen, denn unsere Träume haben ja nur in Ausnahmefällen etwas zu bedeuten. Aber auf dem Monde war das anders. Die auf- und absteigenden Bilder, die sich dem Menschen da zeigten, hatten etwas zu bedeuten. Wenn sich ihm ein anderes Wesen näherte, so konnte er nicht äußere Form und Farbe wahrnehmen, aber er empfand etwas in sich aufsteigen, so wie es heute der Mensch im Traume tut; es stieg in ihm auf ein Bild von der inneren Natur des Wesens, und je nach der Farbe und dem Charakter dieses Bildes wußte er, ob das Wesen ihm freundlich oder feindlich gesinnt sei, ob er bleiben oder fliehen sollte.

[ 11 ] Dadurch nun, daß auf dem Monde sozusagen ein Teil von dem Äther- und dem Astralleib herausgezogen ist beim Tiermenschen, dadurch entsteht bereits auf dem alten Monde die Notwendigkeit eines Bewußtseinswechsels. Und jetzt müssen wir von einer anderen Entwickelung sprechen, die parallel mit dieser vor sich geht. Jede einzelne dieser Entwickelungsstufen auf dem Saturn, der Sonne, dem Monde und der Erde ist zugleich eine Stufe der Bewußtseinsentwickelung. Auf dem Saturn war das Bewußtsein ganz dumpf, es war die erste Stufe. Unser Bewußtsein im traumlosen Schlafe, das, was die ewig schlafende Pflanzenwelt hat, ist schon heller als das, was der Mensch auf dem Saturn hatte und was sich mit dem Bewußtsein des Minerals vergleichen läßt. Erst auf der Sonne erhob sich der Mensch zu einem Bewußtsein, wie das der Pflanze ist, und dadurch, daß der Mensch auf dem Monde den Astralleib eingegliedert erhielt, stieg auch sein Bewußtsein noch einen Grad höher, zu dem, was wir als das Bilderbewußtsein bezeichnen. Mit dem heutigen Traumbewußtsein können wir es nur in gewisser Beziehung vergleichen, denn unsere Träume haben ja nur in Ausnahmefällen etwas zu bedeuten. Aber auf dem Monde war das anders. Die auf- und absteigenden Bilder, die sich dem Menschen da zeigten, hatten etwas zu bedeuten. Wenn sich ihm ein anderes Wesen näherte, so konnte er nicht äußere Form und Farbe wahrnehmen, aber er empfand etwas in sich aufsteigen, so wie es heute der Mensch im Traume tut; es stieg in ihm auf ein Bild von der inneren Natur des Wesens, und je nach der Farbe und dem Charakter dieses Bildes wußte er, ob das Wesen ihm freundlich oder feindlich gesinnt sei, ob er bleiben oder fliehen sollte.

[ 12 ] Aber es gab schon, wie gesagt, auf dem Monde, während der Zeit, wo die Sonne draußen war, einen Bewußtseinswechsel; es gab Zeiten, in denen das Bewußtsein lebhafter, und Zeiten, wo es dumpfer war. Heute wechseln Tag- und Nachtzeiten ab. Der Mensch geht heute des Morgens in seinen physischen und Ätherleib hinein; dadurch taucht die Welt der äußeren Gegenstände und Wesenheiten vor ihm auf. Es wird licht und hell um ihn dadurch, daß er sich seiner Sinne bedient. Dann aber, wenn er abends mit seinem Ich und dem Astralleib hinausgeht, dann hat er zunächst kein Werkzeug, um wahrzunehmen; es wird dunkel um ihn. So wechselt das traumlose Schlafbewußtsein, das dem Menschen zuerst auf der Sonne geschenkt worden ist, mit dem Wachbewußtsein, mit dem Erdenbewußtsein ab. Vorbereitet hat sich das schon auf dem alten Monde. Schon da waren der Ätherleib und der Astralleib nicht fortwährend herausgehoben, sondern es gab Zeiten, wo sie sich in den physischen Leib hineinsenkten; denn der alte Mond bewegte sich schon um die Sonne herum, und diese Umdrehung bewirkte, daß der Mensch zu Zeiten von der Sonne beschienen wurde, zu Zeiten nicht. Dadurch geschah ein Aus- und Eintreten des Ätherleibs und des Astralleibs in den physischen Leib. Freilich war der Wechsel nicht von solchem Kontrast wie heute. Wenn der Mensch auf dem alten Monde herausrückte, wenn er von den Kräften der Sonne beschienen wurde, dann war er in einem hellen Bewußtsein, in einem geistigen Bewußtsein; er nahm intensiv das Geistige wahr. Und wenn sich sein Äther- und Astralleib in den physischen Leib hineinsenkten, dann verdunkelte sich sein Bewußtsein — Sie sehen, es war umgekehrt wie heute. So wechselten also auf dem Monde in viel, viel längeren Zeiten helle und dunkle Bewußtseinszustände ab, und in den dunklen Bewußtseinszuständen war es, daß, ohne daß der Mensch es wußte, dasjenige vor sich ging, was man die Befruchtung nennt. Um die Fähigkeit der Fortpflanzung zu entwickeln, um die Befruchtung zu bewirken, um zu gebären, senkte sich die höhere Wesenheit des Menschen nieder in seinen physischen Leib, und wenn der Vorgang abgeschlossen war, dann ging sie wieder hinauf in die höhere Welt. Es hat sich nach und nach vorbereitet, was sich auf der Erde vollständig entwickelt hat. Und dadurch, daß die Sonne sich abgesondert hatte, dadurch, daß sie ihren Wesenheiten stärkere Kraft gegeben hatte, konnte der Mensch, und alle anderen Wesenheiten, höher entwickelt werden. Wenn nämlich die Sonnenkräfte die Hemmung durch den alten Mond weiter gehabt hätten, dann hätten sie nicht so kräftig wirken können. Nun waren sie selbst befreit von dem Hemmnis der Mondsubstanzen, und dadurch rückte der Mond mit allen seinen Wesenheiten so rasch vorwärts, daß er nach einer bestimmten Zeit die Reife erlangt hatte, wieder von der Sonne aufgenommen zu werden. Es trat ein Zustand ein, wo alle abgesonderten Weltkörper wieder aufgenommen werden konnten, wo sie gemeinsam in einen geistigen, in einen Ruhestand traten, den wir Pralaya nennen. Und dann trat nach dieser Pause das wieder hervor, was wir den ersten ätherischen Keim des Erdenkörpers nennen können, und aus dem sich später wieder alles abgesondert hat.

[ 12 ] Aber es gab schon, wie gesagt, auf dem Monde, während der Zeit, wo die Sonne draußen war, einen Bewußtseinswechsel; es gab Zeiten, in denen das Bewußtsein lebhafter, und Zeiten, wo es dumpfer war. Heute wechseln Tag- und Nachtzeiten ab. Der Mensch geht heute des Morgens in seinen physischen und Ätherleib hinein; dadurch taucht die Welt der äußeren Gegenstände und Wesenheiten vor ihm auf. Es wird licht und hell um ihn dadurch, daß er sich seiner Sinne bedient. Dann aber, wenn er abends mit seinem Ich und dem Astralleib hinausgeht, dann hat er zunächst kein Werkzeug, um wahrzunehmen; es wird dunkel um ihn. So wechselt das traumlose Schlafbewußtsein, das dem Menschen zuerst auf der Sonne geschenkt worden ist, mit dem Wachbewußtsein, mit dem Erdenbewußtsein ab. Vorbereitet hat sich das schon auf dem alten Monde. Schon da waren der Ätherleib und der Astralleib nicht fortwährend herausgehoben, sondern es gab Zeiten, wo sie sich in den physischen Leib hineinsenkten; denn der alte Mond bewegte sich schon um die Sonne herum, und diese Umdrehung bewirkte, daß der Mensch zu Zeiten von der Sonne beschienen wurde, zu Zeiten nicht. Dadurch geschah ein Aus- und Eintreten des Ätherleibs und des Astralleibs in den physischen Leib. Freilich war der Wechsel nicht von solchem Kontrast wie heute. Wenn der Mensch auf dem alten Monde herausrückte, wenn er von den Kräften der Sonne beschienen wurde, dann war er in einem hellen Bewußtsein, in einem geistigen Bewußtsein; er nahm intensiv das Geistige wahr. Und wenn sich sein Äther- und Astralleib in den physischen Leib hineinsenkten, dann verdunkelte sich sein Bewußtsein — Sie sehen, es war umgekehrt wie heute. So wechselten also auf dem Monde in viel, viel längeren Zeiten helle und dunkle Bewußtseinszustände ab, und in den dunklen Bewußtseinszuständen war es, daß, ohne daß der Mensch es wußte, dasjenige vor sich ging, was man die Befruchtung nennt. Um die Fähigkeit der Fortpflanzung zu entwickeln, um die Befruchtung zu bewirken, um zu gebären, senkte sich die höhere Wesenheit des Menschen nieder in seinen physischen Leib, und wenn der Vorgang abgeschlossen war, dann ging sie wieder hinauf in die höhere Welt. Es hat sich nach und nach vorbereitet, was sich auf der Erde vollständig entwickelt hat. Und dadurch, daß die Sonne sich abgesondert hatte, dadurch, daß sie ihren Wesenheiten stärkere Kraft gegeben hatte, konnte der Mensch, und alle anderen Wesenheiten, höher entwickelt werden. Wenn nämlich die Sonnenkräfte die Hemmung durch den alten Mond weiter gehabt hätten, dann hätten sie nicht so kräftig wirken können. Nun waren sie selbst befreit von dem Hemmnis der Mondsubstanzen, und dadurch rückte der Mond mit allen seinen Wesenheiten so rasch vorwärts, daß er nach einer bestimmten Zeit die Reife erlangt hatte, wieder von der Sonne aufgenommen zu werden. Es trat ein Zustand ein, wo alle abgesonderten Weltkörper wieder aufgenommen werden konnten, wo sie gemeinsam in einen geistigen, in einen Ruhestand traten, den wir Pralaya nennen. Und dann trat nach dieser Pause das wieder hervor, was wir den ersten ätherischen Keim des Erdenkörpers nennen können, und aus dem sich später wieder alles abgesondert hat.

[ 13 ] Und nun fragen wir uns: Woher kommt der physische Leib auf dem Saturn, woher der Ätherleib auf der Sonne, und woher der Astralleib auf dem Monde? — So philosophisch ungeschickt fragt der Schüler der Geisteswissenschaft nicht wie viele, die da glauben, philosophisch zu fragen. Es gibt Menschen, die fragen: Woher kommt dies oder jenes? - und wenn man antwortet, dann fragen sie weiter und immer weiter, ohne Ende. Das tut man nur, solange man sich nicht selbst zur geistigen Betrachtung der Welt erhebt. Vernünftigerweise muß man ja mit dem Fragen an einen Punkt schließlich kommen, wo der Sinn der Frage ein Ende nimmt. Denken Sie sich, Sie finden auf der Straße Furchen in dem Straßenmaterial. Sie fragen: Woher kommt das? - Die Antwort lautet: Ein Wagen fuhr darin. — Jetzt können Sie weiter fragen: Woher kam der Wagen? — Man kann antworten: Den benützte ein Mensch, der ein bestimmtes Geschäft hatte. - Nun können Sie allerdings fragen: Woher kam das Geschäft? — Aber einmal werden Sie doch dahin kommen, daß die Fragen ein Ende nehmen, daß Sie so weit vom Gegenstande abkommen, daß Sie in ein ganz anderes Gebiet hineingelangen. Beginnt der Sinn der Fragestellung bei einer Idee, so kommt man nur, wenn man im Abstrakten bleibt, zu endlosen Fragen. Aber im konkreten Betrachten kommt man zuletzt zu geistigen Wesenheiten, und dann frägt man nicht mehr: Warum tun sie das? - sondern man frägt: Was tun sie? — Dazu muß man sich erst erziehen, daß man die Grenzen des Fragens einsieht.

[ 13 ] Und nun fragen wir uns: Woher kommt der physische Leib auf dem Saturn, woher der Ätherleib auf der Sonne, und woher der Astralleib auf dem Monde? — So philosophisch ungeschickt fragt der Schüler der Geisteswissenschaft nicht wie viele, die da glauben, philosophisch zu fragen. Es gibt Menschen, die fragen: Woher kommt dies oder jenes? - und wenn man antwortet, dann fragen sie weiter und immer weiter, ohne Ende. Das tut man nur, solange man sich nicht selbst zur geistigen Betrachtung der Welt erhebt. Vernünftigerweise muß man ja mit dem Fragen an einen Punkt schließlich kommen, wo der Sinn der Frage ein Ende nimmt. Denken Sie sich, Sie finden auf der Straße Furchen in dem Straßenmaterial. Sie fragen: Woher kommt das? - Die Antwort lautet: Ein Wagen fuhr darin. — Jetzt können Sie weiter fragen: Woher kam der Wagen? — Man kann antworten: Den benützte ein Mensch, der ein bestimmtes Geschäft hatte. - Nun können Sie allerdings fragen: Woher kam das Geschäft? — Aber einmal werden Sie doch dahin kommen, daß die Fragen ein Ende nehmen, daß Sie so weit vom Gegenstande abkommen, daß Sie in ein ganz anderes Gebiet hineingelangen. Beginnt der Sinn der Fragestellung bei einer Idee, so kommt man nur, wenn man im Abstrakten bleibt, zu endlosen Fragen. Aber im konkreten Betrachten kommt man zuletzt zu geistigen Wesenheiten, und dann frägt man nicht mehr: Warum tun sie das? - sondern man frägt: Was tun sie? — Dazu muß man sich erst erziehen, daß man die Grenzen des Fragens einsieht.

[ 14 ] So sagt uns nun die okkulte Beobachtung, daß einst, als der alte Saturn anfing sich zu bilden, gewisse geistige Wesenheiten die Grundsubstanz des Saturn, die Wärme, aus ihrer eigenen Substanz als ein Opfer ausströmten. Sie sind zu solcher Reife gelangt, daß sie nicht nur nichts als Nahrung aufzunehmen brauchten, sondern daß sie sogar imstande waren, ihre eigene Substanz hinzuopfern, auszuströmen. Das sind die Throne. Diese Throne gießen ihre Substanz während der alten Saturnzeit aus, und sie sind es, die durch ihr Opfer die Grundlage zum physischen Menschenleibe bilden. Derjenige, der diesen physischen Leib auf dem Saturn okkult betrachtet, sagt: Er ist ausgeflossen aus der Substanz der Throne. Wir sehen, daß dieser physische Leib sich von Stufe zu Stufe verwandelt, höher entwickelt hat, aber was wir in uns haben, ist immer die umgewandelte Substanz der Throne. Dann gehen wir hinüber zu der alten Sonne. Da hat sich der Ätherleib dem physischen Leibe zugesellt. Da sind es wiederum geistige Wesenheiten, unter den Thronen stehend, die wir die Geister der Weisheit, die Kyriotetes nennen. Sie waren auf dem Saturn noch nicht so weit, daß sie ihre eigene Wesenheit hätten ausströmen können, Auf der Sonne aber waren sie so weit, und aus ihrem Leibe floß die Substanz des Ätherleibs. In unserem Ätherleib tragen wir seit der Sonnenzeit die Substanz der Geister der Weisheit. Auf dem Monde gesellte sich der Astralleib hinzu. Wieder sind es geistige Wesenheiten, die ihre Substanz hinopfern: die Geister der Bewegung, Dynameis oder Mächte. Und endlich gehen wir von dem Monde auf die Erde herüber; da strömt eine andere Wesenheit ihre Kraft in uns hinein, wir erlangen das Ich; zu den drei anderen Leibern kommt das Ich. Dieses Ich wird uns verliehen von den Geistern, die da lenken die kosmische Entwickelung, von den Geistern der Form, von den Gewalten oder Exusiai. Diese Geister der Form treffen wir hier wieder an: es sind die Elohim, die uns ihr Sonnenlicht zustrahlen, und Jehova, der von der Mondseite her an dem Menschengeiste formt. Hier haben wir sie in ihrem Zusammenwirken, die Geister der Form, die von außen herein dem Menschen die Anlage zu seinem Ich gaben.

[ 14 ] So sagt uns nun die okkulte Beobachtung, daß einst, als der alte Saturn anfing sich zu bilden, gewisse geistige Wesenheiten die Grundsubstanz des Saturn, die Wärme, aus ihrer eigenen Substanz als ein Opfer ausströmten. Sie sind zu solcher Reife gelangt, daß sie nicht nur nichts als Nahrung aufzunehmen brauchten, sondern daß sie sogar imstande waren, ihre eigene Substanz hinzuopfern, auszuströmen. Das sind die Throne. Diese Throne gießen ihre Substanz während der alten Saturnzeit aus, und sie sind es, die durch ihr Opfer die Grundlage zum physischen Menschenleibe bilden. Derjenige, der diesen physischen Leib auf dem Saturn okkult betrachtet, sagt: Er ist ausgeflossen aus der Substanz der Throne. Wir sehen, daß dieser physische Leib sich von Stufe zu Stufe verwandelt, höher entwickelt hat, aber was wir in uns haben, ist immer die umgewandelte Substanz der Throne. Dann gehen wir hinüber zu der alten Sonne. Da hat sich der Ätherleib dem physischen Leibe zugesellt. Da sind es wiederum geistige Wesenheiten, unter den Thronen stehend, die wir die Geister der Weisheit, die Kyriotetes nennen. Sie waren auf dem Saturn noch nicht so weit, daß sie ihre eigene Wesenheit hätten ausströmen können, Auf der Sonne aber waren sie so weit, und aus ihrem Leibe floß die Substanz des Ätherleibs. In unserem Ätherleib tragen wir seit der Sonnenzeit die Substanz der Geister der Weisheit. Auf dem Monde gesellte sich der Astralleib hinzu. Wieder sind es geistige Wesenheiten, die ihre Substanz hinopfern: die Geister der Bewegung, Dynameis oder Mächte. Und endlich gehen wir von dem Monde auf die Erde herüber; da strömt eine andere Wesenheit ihre Kraft in uns hinein, wir erlangen das Ich; zu den drei anderen Leibern kommt das Ich. Dieses Ich wird uns verliehen von den Geistern, die da lenken die kosmische Entwickelung, von den Geistern der Form, von den Gewalten oder Exusiai. Diese Geister der Form treffen wir hier wieder an: es sind die Elohim, die uns ihr Sonnenlicht zustrahlen, und Jehova, der von der Mondseite her an dem Menschengeiste formt. Hier haben wir sie in ihrem Zusammenwirken, die Geister der Form, die von außen herein dem Menschen die Anlage zu seinem Ich gaben.

[ 15 ] So sehen wir von Stufe zu Stufe gewisse geistige Wesenheiten sich hineingliedern in die Menschenentwickelung: auf dem Saturn die Throne, auf der Sonne die Geister der Weisheit, auf dem Monde die Geister der Bewegung oder Dynameis, und auf der Erde die Geister der Form: Jehova und die Elohim. Alle diese Wesenheiten sind es, die dem Menschen seine jetzige Gestalt und Form gegeben haben, die ihre eigene Wesenheit haben einströmen lassen. In der biblischen Urkunde werden wir deutlich darauf hingewiesen, wie das Wesen eines der Geister der Form einströmte in das Wesen des Menschen. Ein tiefes Geheimnis verbirgt sich hinter dem, was in der Thora steht. Denken Sie sich, daß einer der Geister der Elohim sich als Jehova mit dem Monde verbunden hat, daß er von dort aus als Geist der Form wirkte, den Menschen zu dem machte, was ihm die göttliche Form gibt: Der Gott bildete den Menschen nach seinem Bilde, er gab ihm die Gestalt der Götter. — Die Geister der Form sind es, die ihm die menschliche Gestalt, das heißt die göttliche Form gaben. Die Elohim strömen im Lichte die Sonnenkraft auf die Erde nieder. Der Jehovagott hat verzichtet auf das äußere Kleid, auf die äußere Gestalt des Lichtes; als ein finsterer Gott strömt er auf die Erde ein, indem er sich beschränkt auf die Zeit zwischen Geburt und Tod. Durch die Luft, welche das Licht durchdringt, gesellen sich zu ihm die Geister der Luft. So daß, wenn wir uns ein Bild machen wollen von dem, was geistig und physisch von der Sonne auf die Erde strömt, wir sehen, wie die Sonnenstrahlen aufgefangen werden von der Erde und an den Menschen herankommen, und wie diese Strahlen auch das mitbringen, was vom Jehovageiste uns zuströmt: da kommt dasjenige hinzu, was in der Luft als Geistiges lebt. Und auf diesen Augenblick, wo Jehova seine Kraftwesenheit, ein Stück der Jehovagottheit einströmen läßt in den Menschen, darauf wird hingewiesen mit den Worten der Bibel: «Und Jehova strömte dem Menschen den lebendigen Odem ein, und er ward eine lebendige Seele.»

[ 15 ] So sehen wir von Stufe zu Stufe gewisse geistige Wesenheiten sich hineingliedern in die Menschenentwickelung: auf dem Saturn die Throne, auf der Sonne die Geister der Weisheit, auf dem Monde die Geister der Bewegung oder Dynameis, und auf der Erde die Geister der Form: Jehova und die Elohim. Alle diese Wesenheiten sind es, die dem Menschen seine jetzige Gestalt und Form gegeben haben, die ihre eigene Wesenheit haben einströmen lassen. In der biblischen Urkunde werden wir deutlich darauf hingewiesen, wie das Wesen eines der Geister der Form einströmte in das Wesen des Menschen. Ein tiefes Geheimnis verbirgt sich hinter dem, was in der Thora steht. Denken Sie sich, daß einer der Geister der Elohim sich als Jehova mit dem Monde verbunden hat, daß er von dort aus als Geist der Form wirkte, den Menschen zu dem machte, was ihm die göttliche Form gibt: Der Gott bildete den Menschen nach seinem Bilde, er gab ihm die Gestalt der Götter. — Die Geister der Form sind es, die ihm die menschliche Gestalt, das heißt die göttliche Form gaben. Die Elohim strömen im Lichte die Sonnenkraft auf die Erde nieder. Der Jehovagott hat verzichtet auf das äußere Kleid, auf die äußere Gestalt des Lichtes; als ein finsterer Gott strömt er auf die Erde ein, indem er sich beschränkt auf die Zeit zwischen Geburt und Tod. Durch die Luft, welche das Licht durchdringt, gesellen sich zu ihm die Geister der Luft. So daß, wenn wir uns ein Bild machen wollen von dem, was geistig und physisch von der Sonne auf die Erde strömt, wir sehen, wie die Sonnenstrahlen aufgefangen werden von der Erde und an den Menschen herankommen, und wie diese Strahlen auch das mitbringen, was vom Jehovageiste uns zuströmt: da kommt dasjenige hinzu, was in der Luft als Geistiges lebt. Und auf diesen Augenblick, wo Jehova seine Kraftwesenheit, ein Stück der Jehovagottheit einströmen läßt in den Menschen, darauf wird hingewiesen mit den Worten der Bibel: «Und Jehova strömte dem Menschen den lebendigen Odem ein, und er ward eine lebendige Seele.»

[ 16 ] Wir müssen uns klarmachen, daß wir solche Worte ganz wörtlich nehmen müssen, daß wir lesen müssen, was wirklich darinnen steht. Und Schauer der Ehrfurcht durchdringen uns, wenn wir anfangen, ein solches Wort zu verstehen; wenn wir begreifen den Sinn dieses Ausspruches, der uns verkündet, daß, nachdem auf dem Saturn, der Sonne und dem Monde die Throne, die Geister der Weisheit und die Geister der Bewegung ihre Wesenheiten eingegossen haben in den Menschen, nun auf der Erde auch die Geister der Form gleichsam hineingefahren sind in ihn. Dieser große, gewaltige Moment ist es, der in dem biblischen Worte ausgedrückt ist.

[ 16 ] Wir müssen uns klarmachen, daß wir solche Worte ganz wörtlich nehmen müssen, daß wir lesen müssen, was wirklich darinnen steht. Und Schauer der Ehrfurcht durchdringen uns, wenn wir anfangen, ein solches Wort zu verstehen; wenn wir begreifen den Sinn dieses Ausspruches, der uns verkündet, daß, nachdem auf dem Saturn, der Sonne und dem Monde die Throne, die Geister der Weisheit und die Geister der Bewegung ihre Wesenheiten eingegossen haben in den Menschen, nun auf der Erde auch die Geister der Form gleichsam hineingefahren sind in ihn. Dieser große, gewaltige Moment ist es, der in dem biblischen Worte ausgedrückt ist.

[ 17 ] Und nun werden wir weiter sehen, wie diese Elohim und Jehova zusammenwirkten mit den luziferischen Wesenheiten durch die atlantische Periode bis in unsere Zeit hinein.

[ 17 ] Und nun werden wir weiter sehen, wie diese Elohim und Jehova zusammenwirkten mit den luziferischen Wesenheiten durch die atlantische Periode bis in unsere Zeit hinein.