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The Revelations of Karma
GA 127

30 November 1911, Heidenheim

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Die Mission der neuen Geistesoffenbarung
  1. The Revelations of Karma, tr. SOL

17. Der dreifache Ruf aus der geistigen Welt

17. Der dreifache Ruf aus der geistigen Welt

Notizen aus einem Vortrag zur Einweihung des Zweiges Heidenheim

Notizen aus einem Vortrag zur Einweihung des Zweiges Heidenheim

[ 1 ] Wir haben uns heute an diesem Ort versammelt, um die Einweihung des Heidenheimer Zweiges zu begehen. Es haben sich zu dieser Feier Freunde aus verschiedenen Gegenden eingefunden, um den hiesigen Freunden ihre Teilnahme zu beweisen.

[ 1 ] Wir haben uns heute an diesem Ort versammelt, um die Einweihung des Heidenheimer Zweiges zu begehen. Es haben sich zu dieser Feier Freunde aus verschiedenen Gegenden eingefunden, um den hiesigen Freunden ihre Teilnahme zu beweisen.

[ 2 ] Es hat sich hier in dieser Stadt im Laufe der Jahre eine Anzahl Menschen zusammengeschlossen, deren innerer Herzensdrang sie zu gemeinsamer spiritueller Arbeit in geisteswissenschaftlicher Gesinnung zusammengeführt hat.

[ 2 ] Es hat sich hier in dieser Stadt im Laufe der Jahre eine Anzahl Menschen zusammengeschlossen, deren innerer Herzensdrang sie zu gemeinsamer spiritueller Arbeit in geisteswissenschaftlicher Gesinnung zusammengeführt hat.

[ 3 ] Alles hat im Leben eine Wirkung. Gibt sich der Mensch einem Irrtum oder einer Lüge hin, selbst wenn er sich dessen nicht in seinem gewöhnlichen Bewußtsein bewußt ist, so ist es doch im Unterbewußtsein vorhanden, wo es nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern für die ganze Weltentwickelung als zerstörende Kraft wirkt. Ebenso wenn der Mensch sich mit den Kräften der Wahrheit verbindet, wirkt das als lebenschaffende Kraft weiter für die ganze Welt- und Menschheitsentwickelung.

[ 3 ] Alles hat im Leben eine Wirkung. Gibt sich der Mensch einem Irrtum oder einer Lüge hin, selbst wenn er sich dessen nicht in seinem gewöhnlichen Bewußtsein bewußt ist, so ist es doch im Unterbewußtsein vorhanden, wo es nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern für die ganze Weltentwickelung als zerstörende Kraft wirkt. Ebenso wenn der Mensch sich mit den Kräften der Wahrheit verbindet, wirkt das als lebenschaffende Kraft weiter für die ganze Welt- und Menschheitsentwickelung.

[ 4 ] Es gibt in unseren sieben Kulturepochen drei Punkte, die entscheidend für die Fortentwickelung der Menschheit sind, das sind:

[ 4 ] Es gibt in unseren sieben Kulturepochen drei Punkte, die entscheidend für die Fortentwickelung der Menschheit sind, das sind:

[ 5 ] Der erste Ruf, der an diese Menschheit erscholl mit Donnerstimme herab vom Berge Sinai, als die Gebote Jehovas!

[ 5 ] Der erste Ruf, der an diese Menschheit erscholl mit Donnerstimme herab vom Berge Sinai, als die Gebote Jehovas!

[ 6 ] Der zweite Ruf in der Wüste durch den Täufer Johannes, als der Täufer zu denen sprach, die ihn hören wollten: «Ändert den Sinn, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen»!

[ 6 ] Der zweite Ruf in der Wüste durch den Täufer Johannes, als der Täufer zu denen sprach, die ihn hören wollten: «Ändert den Sinn, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen»!

[ 7 ] Der dritte Ruf, meine lieben Freunde, ist der, welcher aus den geistigen Welten als Neuoffenbarung durch die Geisteswissenschaft oder Theosophie verkündet wird!

[ 7 ] Der dritte Ruf, meine lieben Freunde, ist der, welcher aus den geistigen Welten als Neuoffenbarung durch die Geisteswissenschaft oder Theosophie verkündet wird!

[ 8 ] Das Kind bei der Empfängnis, wenn die Seele aus geistigen Sphären in diese Welt der physischen Gesetze herabsteigt, ist eine Erinnerung und ein Symbolum an den Moment des ersten Donnerrufes vom Sinai in den Gesetzen.

[ 8 ] Das Kind bei der Empfängnis, wenn die Seele aus geistigen Sphären in diese Welt der physischen Gesetze herabsteigt, ist eine Erinnerung und ein Symbolum an den Moment des ersten Donnerrufes vom Sinai in den Gesetzen.

[ 9 ] Und wenn dann das Kind in seinen ersten Lebensjahren den Moment erlebt, wo es anfängt die Sprache zu gebrauchen, aber sich noch keine Gedanken darüber macht, die Sprache lernt, ohne seine schlummernden denkerischen Fähigkeiten noch zu benützen, so ist das im einzelnen Menschen die Zeit des der Menschheit ertönenden zweiten Rufes durch Johannes den Täufer, dem Rufer in der Einsamkeit.

[ 9 ] Und wenn dann das Kind in seinen ersten Lebensjahren den Moment erlebt, wo es anfängt die Sprache zu gebrauchen, aber sich noch keine Gedanken darüber macht, die Sprache lernt, ohne seine schlummernden denkerischen Fähigkeiten noch zu benützen, so ist das im einzelnen Menschen die Zeit des der Menschheit ertönenden zweiten Rufes durch Johannes den Täufer, dem Rufer in der Einsamkeit.

[ 10 ] Wenn dann in einer späteren Periode seines Lebens das Kind anfängt, die Sprache zu verstehen durch Nützung und Entwickelung seiner Denkkräfte, so ist das die Spiegelung des der Menschheit ertönenden dritten Rufes durch die Geisteswissenschaft: die Neuoffenbarung zum Verständnis dessen, was in den Evangelien niedergelegt ist als das Evangelium vom Mysterium von Golgatha.

[ 10 ] Wenn dann in einer späteren Periode seines Lebens das Kind anfängt, die Sprache zu verstehen durch Nützung und Entwickelung seiner Denkkräfte, so ist das die Spiegelung des der Menschheit ertönenden dritten Rufes durch die Geisteswissenschaft: die Neuoffenbarung zum Verständnis dessen, was in den Evangelien niedergelegt ist als das Evangelium vom Mysterium von Golgatha.

[ 11 ] Geisteswissenschaft bringt den Menschen als Neuoffenbarung aus den geistigen Welten das Verstehen dessen, was durch den zweiten Ruf von Johannes angekündigt wurde und nach dem Mysterium von Golgatha in der Schrift niedergelegt wurde. Durch Geisteswissenschaft, den dritten Ruf unserer sieben Kulturepochen, wird der Mensch zum Verständnis gebracht dessen, was der Christus Jesus sagte: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende des Erdenzyklus.

[ 11 ] Geisteswissenschaft bringt den Menschen als Neuoffenbarung aus den geistigen Welten das Verstehen dessen, was durch den zweiten Ruf von Johannes angekündigt wurde und nach dem Mysterium von Golgatha in der Schrift niedergelegt wurde. Durch Geisteswissenschaft, den dritten Ruf unserer sieben Kulturepochen, wird der Mensch zum Verständnis gebracht dessen, was der Christus Jesus sagte: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende des Erdenzyklus.

[ 12 ] So wie damals sich nur ein kleiner Teil von Menschen fand, die den zweiten Ruf hörten, so wird es auch in unserer Zeit nur ein kleiner Teil sein können, der den dritten Ruf hört. Aber, meine lieben Freunde, sollte der Ruf vorübergehen, ohne daß er gehört würde, so könnte die Entwickelung der Menschheit nicht in der von den hohen geistigen Wesenheiten beabsichtigten Weise geschehen.

[ 12 ] So wie damals sich nur ein kleiner Teil von Menschen fand, die den zweiten Ruf hörten, so wird es auch in unserer Zeit nur ein kleiner Teil sein können, der den dritten Ruf hört. Aber, meine lieben Freunde, sollte der Ruf vorübergehen, ohne daß er gehört würde, so könnte die Entwickelung der Menschheit nicht in der von den hohen geistigen Wesenheiten beabsichtigten Weise geschehen.

[ 13 ] Als eine unendliche Gnade dürfen wir es rückschauend ansehen, daß es damals Menschen gegeben hat, die den zweiten Ruf vernommen haben, und Dank sind wir diesen Seelen schuldig, daß dadurch die Menschheitsentwickelung weitergeführt werden konnte. Wer es versteht, die Zeichen der Zeit zu lesen, der weiß, was es heißt, den dritten Ruf der lebendigen Neuoffenbarung zu vernehmen oder ihn ungehört vorübergehen zu lassen. Es gab eine Zeit, wo es hieß, nur zwei Wege gibt es für den Menschen: Tut er Gutes, so wird ihm nach dem Tode die ewige Seligkeit; tut er Böses, so muß er in ewige Verdammnis verworfen werden. — Die Geisteswissenschaft verkündet ein anderes. Meine lieben Freunde, wir wissen, daß der Mensch ein kompliziertes Wesen ist, daß er aus physischem Leib, Äther- oder Lebensleib, Astralleib und Ich besteht. Wenn nun der Mensch anfängt an eine spirituelle Welt zu glauben, sich mit Glaubenskräften zu durchziehen, so ist diese Glaubenskraft eine Kraft des Astralleibes. So ist der Astralleib der «Glaubensleib».

[ 13 ] Als eine unendliche Gnade dürfen wir es rückschauend ansehen, daß es damals Menschen gegeben hat, die den zweiten Ruf vernommen haben, und Dank sind wir diesen Seelen schuldig, daß dadurch die Menschheitsentwickelung weitergeführt werden konnte. Wer es versteht, die Zeichen der Zeit zu lesen, der weiß, was es heißt, den dritten Ruf der lebendigen Neuoffenbarung zu vernehmen oder ihn ungehört vorübergehen zu lassen. Es gab eine Zeit, wo es hieß, nur zwei Wege gibt es für den Menschen: Tut er Gutes, so wird ihm nach dem Tode die ewige Seligkeit; tut er Böses, so muß er in ewige Verdammnis verworfen werden. — Die Geisteswissenschaft verkündet ein anderes. Meine lieben Freunde, wir wissen, daß der Mensch ein kompliziertes Wesen ist, daß er aus physischem Leib, Äther- oder Lebensleib, Astralleib und Ich besteht. Wenn nun der Mensch anfängt an eine spirituelle Welt zu glauben, sich mit Glaubenskräften zu durchziehen, so ist diese Glaubenskraft eine Kraft des Astralleibes. So ist der Astralleib der «Glaubensleib».

[ 14 ] Durch Glaube im Glaubensleib ringt sich der Mensch hinauf zu Liebeskräften. Diese sind Kräfte des Ather- oder Lebensleibes. So ist der Äther- oder Lebensleib der «Liebeleib». Könnten die Menschen sich nicht mit Glaubenskräften zu den spirituellen Welten durchdringen, so würden ihre Vorstellungs- und Gedankenkräfte immer öder, leerer, verknöcherter. Zu keiner Liebekraft könnte der Mensch sich emporschwingen. Was wäre der Mensch ohne Liebe? — Vereinsamen müßte er, keinen Zusammenhang könnte er nach und nach mehr haben mit seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen der Natur. Der Mensch muß Liebe entwickeln können, das gibt ihm allein wahre Lebenskraft, indem er dem Egoismus entsagt und sich gestaltet zu wahrer, unegoistischer Liebe im Liebe- oder Ätherleib.

[ 14 ] Durch Glaube im Glaubensleib ringt sich der Mensch hinauf zu Liebeskräften. Diese sind Kräfte des Ather- oder Lebensleibes. So ist der Äther- oder Lebensleib der «Liebeleib». Könnten die Menschen sich nicht mit Glaubenskräften zu den spirituellen Welten durchdringen, so würden ihre Vorstellungs- und Gedankenkräfte immer öder, leerer, verknöcherter. Zu keiner Liebekraft könnte der Mensch sich emporschwingen. Was wäre der Mensch ohne Liebe? — Vereinsamen müßte er, keinen Zusammenhang könnte er nach und nach mehr haben mit seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen der Natur. Der Mensch muß Liebe entwickeln können, das gibt ihm allein wahre Lebenskraft, indem er dem Egoismus entsagt und sich gestaltet zu wahrer, unegoistischer Liebe im Liebe- oder Ätherleib.

[ 15 ] Wenn wir in die Natur hinausschauen, lernen wir die Wahrheit von der Reinkarnation der individuellen Seele erkennen. Schauen Sie hinaus. Was würden Sie für ein Gefühl haben müssen beim Ersterben der Pflanzenwelt im Herbst, wenn Sie denken müßten: Alles ist tot, es sproßt, keimt, blüht nie mehr! — Es wird oft gesagt: Wir wissen nicht, was der Morgen bringt. Ja, ist denn das wirklich so? Wissen wir, wenn wir heute unsere Arbeit mit Eifer und heiligstem Pflichtgefühl verrichten, wissen wir da wirklich nichts vom anderen Morgen? Wir wissen, daß morgen die Sonne wieder ihren Lauf beginnt und am Abend ihn beschließt. Wir wissen, daß die Weltordnung weiter besteht. Ja, wie wäre denn einem Menschen zu Mute, wenn er nie wüßte, ob am anderen Tag die Sonne wieder scheint, ob die Tag- und Nachtkräfte, Regen und Sonnenschein, ob der geregelte Rhythmus der Gestirne morgen aufhört oder jeden Tag anders sich gestaltet? Mut- und kraftlos müßte der Mensch an die Arbeit gehen, wenn er nicht wüßte, daß er sie am folgenden Tag wieder aufnehmen wird und weiter arbeiten wird an dem, was er begonnen hat.

[ 15 ] Wenn wir in die Natur hinausschauen, lernen wir die Wahrheit von der Reinkarnation der individuellen Seele erkennen. Schauen Sie hinaus. Was würden Sie für ein Gefühl haben müssen beim Ersterben der Pflanzenwelt im Herbst, wenn Sie denken müßten: Alles ist tot, es sproßt, keimt, blüht nie mehr! — Es wird oft gesagt: Wir wissen nicht, was der Morgen bringt. Ja, ist denn das wirklich so? Wissen wir, wenn wir heute unsere Arbeit mit Eifer und heiligstem Pflichtgefühl verrichten, wissen wir da wirklich nichts vom anderen Morgen? Wir wissen, daß morgen die Sonne wieder ihren Lauf beginnt und am Abend ihn beschließt. Wir wissen, daß die Weltordnung weiter besteht. Ja, wie wäre denn einem Menschen zu Mute, wenn er nie wüßte, ob am anderen Tag die Sonne wieder scheint, ob die Tag- und Nachtkräfte, Regen und Sonnenschein, ob der geregelte Rhythmus der Gestirne morgen aufhört oder jeden Tag anders sich gestaltet? Mut- und kraftlos müßte der Mensch an die Arbeit gehen, wenn er nicht wüßte, daß er sie am folgenden Tag wieder aufnehmen wird und weiter arbeiten wird an dem, was er begonnen hat.

[ 16 ] So wahr der Frühling auf den Winter folgt und das, was als schlafender Keim der Pflanzen im Inneren ihrer selbst ruht, wiedererweckt wird, so wahr wird die Seele, welche den physischen Leib verläßt, den Keim, der zurückgeblieben ist, wieder beleben und von neuem ihr Leben auf dem physischen Plan aufnehmen und weiterführen zu ihrer und der Menschheit Entwickelung. So gestalten sich aus den Liebekräften die Hoffnungskräfte. Der physische Leib ist der «Hoffnungsleib». Was wäre der Mensch ohne die Hoffnung auf den kommenden Morgen, auf die Vollendung seiner begonnenen Arbeit, ohne die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung mit denen, die er im Leben geliebt hat. So darf die Neuoffenbarung der Christus-Botschaft, die Theosophie oder Geisteswissenschaft, die Lehre der Reinkarnation verkündigen trotz der aufgeklärten Wissenschaft und Gelehrsamkeit, die sich draußen in der Welt breitmacht und die übersinnlichen Welten leugnen will. Wenn wir dann auch belächelt und bemitleidet werden, daß wir noch so abergläubisch sind, so kann das Hinausschauen auf die Vorgänge in der Natur uns ein Beweis sein für das, was uns Geisteswissenschaft verkündet.

[ 16 ] So wahr der Frühling auf den Winter folgt und das, was als schlafender Keim der Pflanzen im Inneren ihrer selbst ruht, wiedererweckt wird, so wahr wird die Seele, welche den physischen Leib verläßt, den Keim, der zurückgeblieben ist, wieder beleben und von neuem ihr Leben auf dem physischen Plan aufnehmen und weiterführen zu ihrer und der Menschheit Entwickelung. So gestalten sich aus den Liebekräften die Hoffnungskräfte. Der physische Leib ist der «Hoffnungsleib». Was wäre der Mensch ohne die Hoffnung auf den kommenden Morgen, auf die Vollendung seiner begonnenen Arbeit, ohne die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung mit denen, die er im Leben geliebt hat. So darf die Neuoffenbarung der Christus-Botschaft, die Theosophie oder Geisteswissenschaft, die Lehre der Reinkarnation verkündigen trotz der aufgeklärten Wissenschaft und Gelehrsamkeit, die sich draußen in der Welt breitmacht und die übersinnlichen Welten leugnen will. Wenn wir dann auch belächelt und bemitleidet werden, daß wir noch so abergläubisch sind, so kann das Hinausschauen auf die Vorgänge in der Natur uns ein Beweis sein für das, was uns Geisteswissenschaft verkündet.

[ 17 ] Würde der dritte Ruf ungehört vorüberziehen, meine lieben Freunde, so würde die Entwickelung der Menschheit nicht fortschreiten können, und die Menschen, welche später auf diese Zeit zurückblicken würden, wo der Ruf von uns nicht beachtet wurde, würden die Verantwortung auf uns laden müssen. Wie wir aber dankbar zu den Menschenseelen hinschauen, die damals den Johannesruf vernommen haben, so werden die späteren Menschen dankbar zu den Seelen hinschauen, die den heutigen, dritten Ruf vernahmen, damit die Menschheit weitergeführt werde.

[ 17 ] Würde der dritte Ruf ungehört vorüberziehen, meine lieben Freunde, so würde die Entwickelung der Menschheit nicht fortschreiten können, und die Menschen, welche später auf diese Zeit zurückblicken würden, wo der Ruf von uns nicht beachtet wurde, würden die Verantwortung auf uns laden müssen. Wie wir aber dankbar zu den Menschenseelen hinschauen, die damals den Johannesruf vernommen haben, so werden die späteren Menschen dankbar zu den Seelen hinschauen, die den heutigen, dritten Ruf vernahmen, damit die Menschheit weitergeführt werde.

[ 18 ] Wie die wenigen ersten Christen in den römischen Katakomben bei ihren Toten ihre Andachtsversammlungen halten mußten, während oben in der Arena die damaligen Tonangebenden in Wollust sich breitmachten und diese ersten Christen den wilden Tieren vorwerfen oder Brandfackeln aus ihnen machen ließen, wie aber diese Tonangebenden auf einmal hinweggerafft wurden, so müssen wir uns heute in Räumen versammeln, die unsere Freunde uns zur Verfügung stellen, oder auch in solchen Räumen, die geistige Katakomben sind. Aber auch der tonangebende Materialismus von heute wird weggerafft werden, und Geisteswissenschaft wird die Menschheit weiterführen dürfen, wenn der dritte Ruf gehört wird. Wer sagt Ihnen, ob nicht der eine oder andere, der hier unter uns ist, damals diesen Johannesruf vernahm? Wir alle haben auf diese oder jene Weise diesen zweiten Ruf vernommen und müssen den dritten vernehmen, um der Menschheit die Möglichkeit zu geben, weitergeführt zu werden.

[ 18 ] Wie die wenigen ersten Christen in den römischen Katakomben bei ihren Toten ihre Andachtsversammlungen halten mußten, während oben in der Arena die damaligen Tonangebenden in Wollust sich breitmachten und diese ersten Christen den wilden Tieren vorwerfen oder Brandfackeln aus ihnen machen ließen, wie aber diese Tonangebenden auf einmal hinweggerafft wurden, so müssen wir uns heute in Räumen versammeln, die unsere Freunde uns zur Verfügung stellen, oder auch in solchen Räumen, die geistige Katakomben sind. Aber auch der tonangebende Materialismus von heute wird weggerafft werden, und Geisteswissenschaft wird die Menschheit weiterführen dürfen, wenn der dritte Ruf gehört wird. Wer sagt Ihnen, ob nicht der eine oder andere, der hier unter uns ist, damals diesen Johannesruf vernahm? Wir alle haben auf diese oder jene Weise diesen zweiten Ruf vernommen und müssen den dritten vernehmen, um der Menschheit die Möglichkeit zu geben, weitergeführt zu werden.

[ 19 ] Auf daß in dieser Stadt die Lehren der neuen Christus-Offenbarung vernommen werden, haben die geistigen Mächte eine Anzahl von Menschen durch inneren Herzensdrang zusammengeführt. Diejenigen hohen, geistigen Individualitäten, welche berufen sind, an die Mensch heit diesen Ruf ergehen zu lassen durch ihre Boten, sind die Führer der Menschheit.

[ 19 ] Auf daß in dieser Stadt die Lehren der neuen Christus-Offenbarung vernommen werden, haben die geistigen Mächte eine Anzahl von Menschen durch inneren Herzensdrang zusammengeführt. Diejenigen hohen, geistigen Individualitäten, welche berufen sind, an die Mensch heit diesen Ruf ergehen zu lassen durch ihre Boten, sind die Führer der Menschheit.