Wonders of the World,
Trials of the Soul,
and Revelations of the Spirit
GA 129
22 August 1911, Munich
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Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen, 6th ed.
Fünfter Vortrag
Fünfter Vortrag
[ 1 ] Wir haben gestern sozusagen mit einem Frageausblick den Vortrag beschlossen, mit der Frage nach dem Wesen des Dionysos. Nun ist, wie Sie alle wissen, Dionysos einer der griechischen Götter, und es muß sich Ihnen daher die Frage aufdrängen nach dem Wesen dieser griechischen Götter überhaupt. Wir haben allerdings in bezug auf viele Einzelheiten solche Gestalten wie Pluto, Poseidon und Zeus selbst zu charakterisieren versucht, aber mit Bezug auf das gestern Gesagte, auf den Anteil, den die geistigen Wesenheiten der höheren Hierarchien an der geistigen Führung der Menschheit nehmen, könnte die Frage ganz besonders mit Rücksicht auf das gestern Gesagte bei Ihnen auftauchen. Sie könnten sich fragen, zu welcher Kategorie der Wesen in den höheren Hierarchien rechneten denn in bezug auf die Führung der Menschheit die alten Griechen ihre Götter? Wir haben gestern schon gesagt, daß gewissermaßen im Gegensatz zu den anderen vorangehenden Kulturepochen, der urpersischen, der ägyptisch-chaldäischen Kulturepoche, die Zügel der geistigen Führung von oben herunter während der griechisch-lateinischen Kultur am wenigsten angezogen waren. Daß bei den Griechen ein Bewußtsein von diesem, man darf sagen, etwas freieren Verhältnis der göttlichen Geister zu den Menschen vorhanden war, das mag schon daraus anschaulich sein, daß die Griechen die Bilder ihrer Göttergestalten so ausgestaltet haben, daß in ihnen wirklich durch und durch menschliche Züge sind, man darf sagen menschliche Fehler, menschliche Leidenschaften, menschliche Sympathien und Antipathien. Schon daraus können wir voraussetzen, daß die Griechen wußten, daß geradeso wie die Menschen hier unten auf dem physischen Plane streben, um vorwärtszukommen, dies auch die unmittelbar über ihnen stehende Götterhierarchie tue. Hinauszukommen werden sie suchen über jene Eigenschaften, die sie haben. Die Götter Griechenlands brauchten tatsächlich so viel, um vorwärtszukommen in ihrer eigenen Entwickelung im Verhältnis zu den Göttern, sagen wir, der alten Ägypter oder Perser, daß sie sich, wenn wir trivial sprechen wollen, nicht recht kümmern konnten um die Menschen. Daher kam dieses so echt menschliche Auf-sich-selbst-Gestelltsein der Griechenkultur. Das Band zwischen Göttern und Menschen war eben dazumal am allerwenigsten angezogen. Daher aber konnten die Griechen ihre Götter so menschlich ausgestalten, weil sie sich dieser Tatsache bewußt waren. Gerade einer solchen Sache gegenüber dürfen wir wohl fragen, wenn wir unsere hierarchische Ordnung in Betracht ziehen: Wohin haben wir denn die griechischen Götter zu stellen nach der Empfindung des griechischen Volkes selber? Da müssen wir uns klar sein, daß die Eigenschaften der griechischen Götter laut genug sprachen, daß wir sie im Grunde genommen samt und sonders in einer gewissen Beziehung zu den luziferischen Wesenheiten zu rechnen haben. Wenn Sie bedenken, was alles im Streben der griechischen Götter liegt, was sie wollen von dem, was durch das Erdenleben vor sich gehen kann, dann werden Sie keinen Zweifel hegen können, daß die Griechen es empfanden: ihre Götter haben ihre Entwickelung nicht auf dem alten Monde abgeschlossen, sondern haben aus der Erdenentwikkelung durchaus jenen Nutzen zu ziehen, den auch die Menschen selber aus ihr ziehen. Schon daraus kann hervorgehen, wie die Griechen sich dessen bewußt waren, daß ihre gesamte Götterwelt das luziferische Prinzip in sich hatte, daß sie nicht ihre volle Entwickelung auf dem alten Mond erlangt hatte.
[ 1 ] Wir haben gestern sozusagen mit einem Frageausblick den Vortrag beschlossen, mit der Frage nach dem Wesen des Dionysos. Nun ist, wie Sie alle wissen, Dionysos einer der griechischen Götter, und es muß sich Ihnen daher die Frage aufdrängen nach dem Wesen dieser griechischen Götter überhaupt. Wir haben allerdings in bezug auf viele Einzelheiten solche Gestalten wie Pluto, Poseidon und Zeus selbst zu charakterisieren versucht, aber mit Bezug auf das gestern Gesagte, auf den Anteil, den die geistigen Wesenheiten der höheren Hierarchien an der geistigen Führung der Menschheit nehmen, könnte die Frage ganz besonders mit Rücksicht auf das gestern Gesagte bei Ihnen auftauchen. Sie könnten sich fragen, zu welcher Kategorie der Wesen in den höheren Hierarchien rechneten denn in bezug auf die Führung der Menschheit die alten Griechen ihre Götter? Wir haben gestern schon gesagt, daß gewissermaßen im Gegensatz zu den anderen vorangehenden Kulturepochen, der urpersischen, der ägyptisch-chaldäischen Kulturepoche, die Zügel der geistigen Führung von oben herunter während der griechisch-lateinischen Kultur am wenigsten angezogen waren. Daß bei den Griechen ein Bewußtsein von diesem, man darf sagen, etwas freieren Verhältnis der göttlichen Geister zu den Menschen vorhanden war, das mag schon daraus anschaulich sein, daß die Griechen die Bilder ihrer Göttergestalten so ausgestaltet haben, daß in ihnen wirklich durch und durch menschliche Züge sind, man darf sagen menschliche Fehler, menschliche Leidenschaften, menschliche Sympathien und Antipathien. Schon daraus können wir voraussetzen, daß die Griechen wußten, daß geradeso wie die Menschen hier unten auf dem physischen Plane streben, um vorwärtszukommen, dies auch die unmittelbar über ihnen stehende Götterhierarchie tue. Hinauszukommen werden sie suchen über jene Eigenschaften, die sie haben. Die Götter Griechenlands brauchten tatsächlich so viel, um vorwärtszukommen in ihrer eigenen Entwickelung im Verhältnis zu den Göttern, sagen wir, der alten Ägypter oder Perser, daß sie sich, wenn wir trivial sprechen wollen, nicht recht kümmern konnten um die Menschen. Daher kam dieses so echt menschliche Auf-sich-selbst-Gestelltsein der Griechenkultur. Das Band zwischen Göttern und Menschen war eben dazumal am allerwenigsten angezogen. Daher aber konnten die Griechen ihre Götter so menschlich ausgestalten, weil sie sich dieser Tatsache bewußt waren. Gerade einer solchen Sache gegenüber dürfen wir wohl fragen, wenn wir unsere hierarchische Ordnung in Betracht ziehen: Wohin haben wir denn die griechischen Götter zu stellen nach der Empfindung des griechischen Volkes selber? Da müssen wir uns klar sein, daß die Eigenschaften der griechischen Götter laut genug sprachen, daß wir sie im Grunde genommen samt und sonders in einer gewissen Beziehung zu den luziferischen Wesenheiten zu rechnen haben. Wenn Sie bedenken, was alles im Streben der griechischen Götter liegt, was sie wollen von dem, was durch das Erdenleben vor sich gehen kann, dann werden Sie keinen Zweifel hegen können, daß die Griechen es empfanden: ihre Götter haben ihre Entwickelung nicht auf dem alten Monde abgeschlossen, sondern haben aus der Erdenentwikkelung durchaus jenen Nutzen zu ziehen, den auch die Menschen selber aus ihr ziehen. Schon daraus kann hervorgehen, wie die Griechen sich dessen bewußt waren, daß ihre gesamte Götterwelt das luziferische Prinzip in sich hatte, daß sie nicht ihre volle Entwickelung auf dem alten Mond erlangt hatte.
[ 2 ] In dieser Beziehung steht das Bewußtsein der Griechen von ihren Göttern in einem sehr schroffen Gegensatz zu dem Bewußtsein eines anderen Volkes. Es gibt in dem Altertum ein Volk, welches im eminentesten Sinne ein Bewußtsein davon ausgebildet hatte, daß es unter einer Götterhierarchie stehe, welche mit ihren eigenen Entwickelungsbedingungen das völlige Mondenziel erreicht hat. Und wer die vorjährigen Vorträge gehört hat, die ich hier im Münchner Zyklus gehalten habe, mit alledem, was dazumal über die Elohim und gleichsam über die Gipfelung der Elohim in Jahve gesagt worden ist, der wird keinen Zweifel hegen, daß innerhalb des althebräischen Volkes das Bewußtsein war, daß die Elohim, daß Jahve zu denjenigen Göttergestalten gehörten, welche nicht auf der Erde unmittelbar von dem luziferischen Prinzip berührt werden konnten, weil sie ihr völliges Entwickelungsziel auf dem alten Monde erreicht hatten. Das ist der große Gegensatz. Und wir sehen wunderbar diese Eigentümlichkeit des althebräischen Gottesbewußtseins ausgesprochen in jener gewaltigen dramatischen Allegorie, die aus grauen alten Zeiten zu uns heraufleuchtet und deren tiefen Gehalt man erst wiederum nach und nach, wenn die Geisteswissenschaft auch hier Vertiefung schaffen kann, einsehen wird. Was mußte denn das althebräische Bewußtsein in bezug auf den Menschen denken, wenn es ganz erfüllt war davon, daß das althebräische Volk in allen seinen Gliedern unterstand einer göttlichen Führung solcher Geister, die auf dem alten Mond ihren Entwickelungsabschluß erlangt hatten? Da mußte sich dieses Bewußtsein sagen: Hingabe mit allen menschlichen Seelenkräften an diese göttliche Welt -, das führt in das Geistige des Universums hinauf. Und eine Verbindung mit irgendwelchen anderen Kräften, eine Verbindung mit denjenigen Kräften, die irgendwie noch zusammenhängen mit dem Materiellen, muß gleichsam den Menschen herausführen aus der geistigen Welt. Darauf spielt jenes Wort an, das epigrammatisch aus der Hiob-Allegorie herübertönt, jenes Wort, das uns mitgeteilt wird von dem Dulder Hiob, zu dem gesagt wird: «Sage Gott ab und stirb!» In diesen Worten liegt etwas Grandioses, Gewaltiges und ein Hinweis bedeutungsvoll, wie er nur sein kann — darauf, daß die Verbindung mit dem Jahvegott als dem Extrakt der Elohim für das althebräische Volk das Leben überhaupt bedeutete. Die Verbindung mit dieser Hierarchie der Elohim bedeutete das Leben, und die Verbindung mit irgendwelchen anderen Götterhierarchien würde bedeutet haben die Abkehr von diesem fortschreitenden Prinzip des Weltenwerdens, den Tod für die menschliche Entwickelung. Sterben war in der Tat für das althebräische Volk gleichbedeutend mit Nichtdurchdrungensein von dem substantiellen Gehalt der Elohim- oder Jahve-Wesenheit.
[ 2 ] In dieser Beziehung steht das Bewußtsein der Griechen von ihren Göttern in einem sehr schroffen Gegensatz zu dem Bewußtsein eines anderen Volkes. Es gibt in dem Altertum ein Volk, welches im eminentesten Sinne ein Bewußtsein davon ausgebildet hatte, daß es unter einer Götterhierarchie stehe, welche mit ihren eigenen Entwickelungsbedingungen das völlige Mondenziel erreicht hat. Und wer die vorjährigen Vorträge gehört hat, die ich hier im Münchner Zyklus gehalten habe, mit alledem, was dazumal über die Elohim und gleichsam über die Gipfelung der Elohim in Jahve gesagt worden ist, der wird keinen Zweifel hegen, daß innerhalb des althebräischen Volkes das Bewußtsein war, daß die Elohim, daß Jahve zu denjenigen Göttergestalten gehörten, welche nicht auf der Erde unmittelbar von dem luziferischen Prinzip berührt werden konnten, weil sie ihr völliges Entwickelungsziel auf dem alten Monde erreicht hatten. Das ist der große Gegensatz. Und wir sehen wunderbar diese Eigentümlichkeit des althebräischen Gottesbewußtseins ausgesprochen in jener gewaltigen dramatischen Allegorie, die aus grauen alten Zeiten zu uns heraufleuchtet und deren tiefen Gehalt man erst wiederum nach und nach, wenn die Geisteswissenschaft auch hier Vertiefung schaffen kann, einsehen wird. Was mußte denn das althebräische Bewußtsein in bezug auf den Menschen denken, wenn es ganz erfüllt war davon, daß das althebräische Volk in allen seinen Gliedern unterstand einer göttlichen Führung solcher Geister, die auf dem alten Mond ihren Entwickelungsabschluß erlangt hatten? Da mußte sich dieses Bewußtsein sagen: Hingabe mit allen menschlichen Seelenkräften an diese göttliche Welt -, das führt in das Geistige des Universums hinauf. Und eine Verbindung mit irgendwelchen anderen Kräften, eine Verbindung mit denjenigen Kräften, die irgendwie noch zusammenhängen mit dem Materiellen, muß gleichsam den Menschen herausführen aus der geistigen Welt. Darauf spielt jenes Wort an, das epigrammatisch aus der Hiob-Allegorie herübertönt, jenes Wort, das uns mitgeteilt wird von dem Dulder Hiob, zu dem gesagt wird: «Sage Gott ab und stirb!» In diesen Worten liegt etwas Grandioses, Gewaltiges und ein Hinweis bedeutungsvoll, wie er nur sein kann — darauf, daß die Verbindung mit dem Jahvegott als dem Extrakt der Elohim für das althebräische Volk das Leben überhaupt bedeutete. Die Verbindung mit dieser Hierarchie der Elohim bedeutete das Leben, und die Verbindung mit irgendwelchen anderen Götterhierarchien würde bedeutet haben die Abkehr von diesem fortschreitenden Prinzip des Weltenwerdens, den Tod für die menschliche Entwickelung. Sterben war in der Tat für das althebräische Volk gleichbedeutend mit Nichtdurchdrungensein von dem substantiellen Gehalt der Elohim- oder Jahve-Wesenheit.
[ 3 ] Dies soll zunächst nur eine Hindeutung darauf sein, daß uns aus grauer Vorzeit in der Tat heraufleuchtet ein polarischer Gegensatz im geistigen Bewußtsein zu dem, was uns später entgegentritt als griechisches Bewußtsein. Während dieses die Menschlichkeit der Erde ausbilden, alles in die Menschlichkeit aufnehmen will, was die Erde bieten kann, und deshalb sich einer Götterhierarchie unterstellt, welche selbst für sich beansprucht, die Elemente des Erdenlebens zu seiner eigenen Entwickelung in sich aufzunehmen, daher auch die Zügel gegenüber dem Menschen möglichst wenig straff anzieht, gibt sich das andere Bewußtsein, das althebräische, ganz und gar hin an das Prinzip der Elohim, geht ganz und gar auf in dem Jahve. Das sind die beiden großen Pole der älteren Menschheitskultur.
[ 3 ] Dies soll zunächst nur eine Hindeutung darauf sein, daß uns aus grauer Vorzeit in der Tat heraufleuchtet ein polarischer Gegensatz im geistigen Bewußtsein zu dem, was uns später entgegentritt als griechisches Bewußtsein. Während dieses die Menschlichkeit der Erde ausbilden, alles in die Menschlichkeit aufnehmen will, was die Erde bieten kann, und deshalb sich einer Götterhierarchie unterstellt, welche selbst für sich beansprucht, die Elemente des Erdenlebens zu seiner eigenen Entwickelung in sich aufzunehmen, daher auch die Zügel gegenüber dem Menschen möglichst wenig straff anzieht, gibt sich das andere Bewußtsein, das althebräische, ganz und gar hin an das Prinzip der Elohim, geht ganz und gar auf in dem Jahve. Das sind die beiden großen Pole der älteren Menschheitskultur.
[ 4 ] Wenn nun gestern gesagt worden ist, daß die luziferischen Wesenheiten oder überhaupt die auf dem alten Mond zurückgebliebenen Engelwesenheiten auf der Erde sich noch inkarnieren können, unter den Menschen herumgehen können im Gegensatz zu denen, die ihre Entwickelung auf dem Monde abgeschlossen haben, wie verhält es sich dann mit den griechischen Göttern, von denen nicht mitgeteilt wird, daß sie sich etwa auf der Erde unmittelbar in Menschengestalt inkarniert hätten? Das scheint ein Widerspruch zu sein. Solche Widersprüche müssen vorhanden sein, da die Geisteswissenschaft etwas ungeheuer Umfassendes, Kompliziertes ist und da der Spruch wahr ist, der in unserem Rosenkreuzermysterium «Die Prüfung der Seele» enthalten ist: daß die Wege der höheren Wahrheit verworren sind und daß sie nur derjenige gehen kann, der in Geduld durch die Labyrinthe wandeln will. So etwas muß da sein, solche Widersprüche müssen sich erst nach und nach lösen, und wer leichten Herzens die Lösung solcher Widersprüche anstrebt, wird nicht leicht zur Wahrheit vordringen.
[ 4 ] Wenn nun gestern gesagt worden ist, daß die luziferischen Wesenheiten oder überhaupt die auf dem alten Mond zurückgebliebenen Engelwesenheiten auf der Erde sich noch inkarnieren können, unter den Menschen herumgehen können im Gegensatz zu denen, die ihre Entwickelung auf dem Monde abgeschlossen haben, wie verhält es sich dann mit den griechischen Göttern, von denen nicht mitgeteilt wird, daß sie sich etwa auf der Erde unmittelbar in Menschengestalt inkarniert hätten? Das scheint ein Widerspruch zu sein. Solche Widersprüche müssen vorhanden sein, da die Geisteswissenschaft etwas ungeheuer Umfassendes, Kompliziertes ist und da der Spruch wahr ist, der in unserem Rosenkreuzermysterium «Die Prüfung der Seele» enthalten ist: daß die Wege der höheren Wahrheit verworren sind und daß sie nur derjenige gehen kann, der in Geduld durch die Labyrinthe wandeln will. So etwas muß da sein, solche Widersprüche müssen sich erst nach und nach lösen, und wer leichten Herzens die Lösung solcher Widersprüche anstrebt, wird nicht leicht zur Wahrheit vordringen.
[ 5 ] Die Griechen hatten zwar ein Bewußtsein davon, daß, so wie die Sachen während ihrer Gegenwart standen, sich die Wesen ihrer Götterhierarchien nicht unmittelbar auf der Erde inkarnieren können. Aber diese Seelenindividualitäten, welche die Griechen als ihre Götter sich vorstellten, waren dennoch in physischen Leibern inkarniert, und zwar während der alten atlantischen Zeit. Wie wir die Heroen auf der Erde mit Menschenleibern herumwandeln sahen, die im Innern ein solches Wissen tragen, das luziferischen Charakter hat, ein Wissen von übermenschlicher Natur, wie wir in den Heroen später inkarnierte, zurückgebliebene Mondengel haben, so haben wir in den griechischen Göttern Wesenheiten, die ihre fleischliche Inkarnation in atlantischen Leibern durchgemacht haben. Da wandelten sie selbst als atlantische Menschen, als atlantische Könige und Priester unter den Menschen herum. Und da hatten sie eben das errungen, was sie zu erlangen hatten von der Erdenentwickelung durch die Inkarnation, durch die Verkörperung in einem Menschenleibe. So können wir also sagen: Das griechische Bewußtsein stellte sich vor, daß seine Götter zwar echte luziferische Wesenheiten seien, daß sie aber ihre Menschenverkörperung bereits in der alten atlantischen Zeit durchgemacht haben. Dies müssen wir zugrunde legen, wenn wir überhaupt diese ganze griechische Götterwelt verstehen wollen.
[ 5 ] Die Griechen hatten zwar ein Bewußtsein davon, daß, so wie die Sachen während ihrer Gegenwart standen, sich die Wesen ihrer Götterhierarchien nicht unmittelbar auf der Erde inkarnieren können. Aber diese Seelenindividualitäten, welche die Griechen als ihre Götter sich vorstellten, waren dennoch in physischen Leibern inkarniert, und zwar während der alten atlantischen Zeit. Wie wir die Heroen auf der Erde mit Menschenleibern herumwandeln sahen, die im Innern ein solches Wissen tragen, das luziferischen Charakter hat, ein Wissen von übermenschlicher Natur, wie wir in den Heroen später inkarnierte, zurückgebliebene Mondengel haben, so haben wir in den griechischen Göttern Wesenheiten, die ihre fleischliche Inkarnation in atlantischen Leibern durchgemacht haben. Da wandelten sie selbst als atlantische Menschen, als atlantische Könige und Priester unter den Menschen herum. Und da hatten sie eben das errungen, was sie zu erlangen hatten von der Erdenentwickelung durch die Inkarnation, durch die Verkörperung in einem Menschenleibe. So können wir also sagen: Das griechische Bewußtsein stellte sich vor, daß seine Götter zwar echte luziferische Wesenheiten seien, daß sie aber ihre Menschenverkörperung bereits in der alten atlantischen Zeit durchgemacht haben. Dies müssen wir zugrunde legen, wenn wir überhaupt diese ganze griechische Götterwelt verstehen wollen.
[ 6 ] Aber ein anderer Widerspruch könnte sich noch vor Ihre Seele hinstellen. Sie könnten sagen: Ja, auf der einen Seite sagst du uns, daß Zeus draußen der Repräsentant, der makrokosmische Repräsentant der im Menschen wirkenden Kräfte des Astralleibes war, Poseidon der makrokosmische Repräsentant der im Ätherleibe wirkenden Kräfte, Pluto der makrokosmische Repräsentant der im physischen Leibe wirksamen Kräfte. So daß man eigentlich sich vorstellen müßte, daß diese Kräfte ausgebreitet sind in den Weiten des Raumes. - Daß sie draußen wirken, ohne zusammengezogen zu sein in den einzelnen Menschengestalten, solch einen Einwand könnte nur der machen, der noch nicht darauf gekommen ist, wie eigentlich die Entwickelung geschieht, welches der ganze Sinn der Evolution ist. Es ist in der Tat für ein modernes Bewußtsein etwas schwierig, in dieser Beziehung mit den wahren Begriffen zurechtzukommen. Denn ein solches modernes Bewußtsein wird sich ja schwer vorstellen können, daß das, was draußen im Raume wie Naturgesetze wirkt, was draußen ausgebreitet ist, zu gleicher Zeit in einem menschlichen Leibe auf der Erde herumwandelt. Das kann aber durchaus der Fall sein. Für einen modernen Naturforscher wäre es natürlich der Ausdruck des höchsten Wahnsinnes, wenn jemand sagen würde: Nimm alle die Kräfte, von denen heute der Chemiker spricht, alle die chemischen Kräfte, die in den Lehrbüchern der Chemiker verzeichnet werden, die draußen wirken in der Entmischung und Vermischung der Stoffe, und denke dir, daß alle diese Gesetze nun auch einmal konzentriert in einem menschlichen Leibe herumwandeln, auf Beinen gehen, mit Händen greifen. — Das würde natürlich ein Mensch mit modernem Bewußtsein für den tollsten Wahnsinn halten. Und ebensowenig würde er sich vorstellen können, daß das makrokosmische Gegenbild der Kräfte, die in unserem Astralleib wirken, dieses Gegenbild, das da draußen im Raume sich ausbreitet, einmal geradeso wie heute eine Menschenseele konzentriert in einer einzelnen Wesenheit war, die in der alten atlantischen Zeit als Zeus herumwandelte. Und ebenso war es bei Poseidon und Pluto. In diesen atlantischen Menschen, die das griechische Bewußtsein mit Pluto, Zeus, Poseidon bezeichnet, war in-: karniert das, was sonst Gesetze der Weltenwunder sind. Denken Sie sich also einen wirklichen Menschen nach atlantischem Menschenmuster in der alten Atlantis herumwandeln so wie andere Atlantier, und denken Sie sich einen mit vollem Bewußtsein ausgestatteten Beobachter, der auf die Seele dieses atlantischen Bewohners, der der Zeus war, hinblickt. Da müßte sich ein solcher Beobachter sagen: Gewiß, diese Seele des Zeus, der da als Atlantier herumwandelt, scheint in einem solchen Körper konzentriert zu sein, aber das ist Maja, Illusion, das scheint nur so; in Wahrheit ist die Sache doch anders, in Wahrheit ist diese Seele die Gesamtheit aller makrokosmischen Kräfte, die draußen wirken als das Gegenbild der in unserem Astralleibe konzentrierten Seelenkräfte. - Nehmen wir an, der hellseherische Blick wendete sich auf diesen atlantischen Menschen, welcher der Zeus ist. Dann würde er erkennen: Diese Seele, indem ich sie betrachte, wird immer größer und größer, sie breitet sich aus, sie ist in der Tat das makrokosmische Gegenbild der menschlichen Seelenkräfte im Astralleibe. - So war es auch bei den atlantischen Menschen, die eigentlich die anderen griechischen Götter waren. Die Welt, wie sie uns entgegentritt auf dem physischen Plane, ist eben durch und durch Maja. Daß sich der moderne Mensch dieses nicht vorstellen kann, das macht es ihm auch schwierig, die Wesenheit des Christus Jesus selber sich vorzustellen. Denn wenn man die Seele, die nach der Johannestaufe im Jordan in Christus Jesus war, ins Auge faßt, so ist es ebenso. Das können Sie klar angedeutet finden in dem Büchelchen «Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit». Da lernen wir erkennen, wie diese Seele eigentlich nur so lange von dem hellseherischen Blicke oder von dem Blicke des Menschen überhaupt zusammengezogen in einem menschlichen Leibe gedacht werden konnte, solange man in der Maja befangen blieb. In Wahrheit ist diese Seele alle Räume durchdringend und aus allen Räumen heraus wirkend. Für den in der Sinneswelt befangenen Menschen stellt sie sich so dar, als wenn sie durch den Leib des Jesus von Nazareth wirkte. Während wir das Universelle des Kosmos durch den Leib des Jesus nach der Johannestaufe zu sehen haben, haben wir in den griechischen Göttern, während sie atlantische Menschen waren, zu sehen jene Spezialkräfte, die im Kosmos darin stehen. So wandelten sie in der Tat herum innerhalb des physischen Planes und waren der Maja nach echte atlantische Menschen.
[ 6 ] Aber ein anderer Widerspruch könnte sich noch vor Ihre Seele hinstellen. Sie könnten sagen: Ja, auf der einen Seite sagst du uns, daß Zeus draußen der Repräsentant, der makrokosmische Repräsentant der im Menschen wirkenden Kräfte des Astralleibes war, Poseidon der makrokosmische Repräsentant der im Ätherleibe wirkenden Kräfte, Pluto der makrokosmische Repräsentant der im physischen Leibe wirksamen Kräfte. So daß man eigentlich sich vorstellen müßte, daß diese Kräfte ausgebreitet sind in den Weiten des Raumes. - Daß sie draußen wirken, ohne zusammengezogen zu sein in den einzelnen Menschengestalten, solch einen Einwand könnte nur der machen, der noch nicht darauf gekommen ist, wie eigentlich die Entwickelung geschieht, welches der ganze Sinn der Evolution ist. Es ist in der Tat für ein modernes Bewußtsein etwas schwierig, in dieser Beziehung mit den wahren Begriffen zurechtzukommen. Denn ein solches modernes Bewußtsein wird sich ja schwer vorstellen können, daß das, was draußen im Raume wie Naturgesetze wirkt, was draußen ausgebreitet ist, zu gleicher Zeit in einem menschlichen Leibe auf der Erde herumwandelt. Das kann aber durchaus der Fall sein. Für einen modernen Naturforscher wäre es natürlich der Ausdruck des höchsten Wahnsinnes, wenn jemand sagen würde: Nimm alle die Kräfte, von denen heute der Chemiker spricht, alle die chemischen Kräfte, die in den Lehrbüchern der Chemiker verzeichnet werden, die draußen wirken in der Entmischung und Vermischung der Stoffe, und denke dir, daß alle diese Gesetze nun auch einmal konzentriert in einem menschlichen Leibe herumwandeln, auf Beinen gehen, mit Händen greifen. — Das würde natürlich ein Mensch mit modernem Bewußtsein für den tollsten Wahnsinn halten. Und ebensowenig würde er sich vorstellen können, daß das makrokosmische Gegenbild der Kräfte, die in unserem Astralleib wirken, dieses Gegenbild, das da draußen im Raume sich ausbreitet, einmal geradeso wie heute eine Menschenseele konzentriert in einer einzelnen Wesenheit war, die in der alten atlantischen Zeit als Zeus herumwandelte. Und ebenso war es bei Poseidon und Pluto. In diesen atlantischen Menschen, die das griechische Bewußtsein mit Pluto, Zeus, Poseidon bezeichnet, war in-: karniert das, was sonst Gesetze der Weltenwunder sind. Denken Sie sich also einen wirklichen Menschen nach atlantischem Menschenmuster in der alten Atlantis herumwandeln so wie andere Atlantier, und denken Sie sich einen mit vollem Bewußtsein ausgestatteten Beobachter, der auf die Seele dieses atlantischen Bewohners, der der Zeus war, hinblickt. Da müßte sich ein solcher Beobachter sagen: Gewiß, diese Seele des Zeus, der da als Atlantier herumwandelt, scheint in einem solchen Körper konzentriert zu sein, aber das ist Maja, Illusion, das scheint nur so; in Wahrheit ist die Sache doch anders, in Wahrheit ist diese Seele die Gesamtheit aller makrokosmischen Kräfte, die draußen wirken als das Gegenbild der in unserem Astralleibe konzentrierten Seelenkräfte. - Nehmen wir an, der hellseherische Blick wendete sich auf diesen atlantischen Menschen, welcher der Zeus ist. Dann würde er erkennen: Diese Seele, indem ich sie betrachte, wird immer größer und größer, sie breitet sich aus, sie ist in der Tat das makrokosmische Gegenbild der menschlichen Seelenkräfte im Astralleibe. - So war es auch bei den atlantischen Menschen, die eigentlich die anderen griechischen Götter waren. Die Welt, wie sie uns entgegentritt auf dem physischen Plane, ist eben durch und durch Maja. Daß sich der moderne Mensch dieses nicht vorstellen kann, das macht es ihm auch schwierig, die Wesenheit des Christus Jesus selber sich vorzustellen. Denn wenn man die Seele, die nach der Johannestaufe im Jordan in Christus Jesus war, ins Auge faßt, so ist es ebenso. Das können Sie klar angedeutet finden in dem Büchelchen «Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit». Da lernen wir erkennen, wie diese Seele eigentlich nur so lange von dem hellseherischen Blicke oder von dem Blicke des Menschen überhaupt zusammengezogen in einem menschlichen Leibe gedacht werden konnte, solange man in der Maja befangen blieb. In Wahrheit ist diese Seele alle Räume durchdringend und aus allen Räumen heraus wirkend. Für den in der Sinneswelt befangenen Menschen stellt sie sich so dar, als wenn sie durch den Leib des Jesus von Nazareth wirkte. Während wir das Universelle des Kosmos durch den Leib des Jesus nach der Johannestaufe zu sehen haben, haben wir in den griechischen Göttern, während sie atlantische Menschen waren, zu sehen jene Spezialkräfte, die im Kosmos darin stehen. So wandelten sie in der Tat herum innerhalb des physischen Planes und waren der Maja nach echte atlantische Menschen.
[ 7 ] Aber Sie werden gar nicht mehr erstaunt sein über diese Tatsache, wenn Sie den gewöhnlichen Menschen von heute betrachten. Im Grunde genommen ist das, was man als den gewöhnlichen Menschen von heute beschreibt, auch eine Maja, und es gehört zu dem Illusionärsten, wenn man glaubt, daß die Menschenseele nur da drinnen steckt innerhalb des Raumes, der vom menschlichen Leibe umschlossen ist. In dem Augenblick, wo der Mensch zu der Erkenntnis der übersinnlichen Welten hinauf sich entwickelt, tritt sofort das ein, daß der Mensch seinen physischen Leib nicht als etwas betrachtet, in dem er mit seinem Ich steckt, sondern als etwas, was er von außen anschaut, zu dem er gleichsam hingeordnet ist, und mit seinem Ich fühlt sich der Mensch ergossen in den Weltenraum. Der Mensch ist in der Tat außer sich, ist verbunden mit den Wesenheiten der Umwelt, die er sonst nur anschaut, und in gewisser Beziehung ist eine jede Seele ausgedehnt über den Makrokosmos, steht in der großen Welt da drinnen. Wiederum, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht und sich sein eigentliches Seelenhaftes von dem Leiblichen trennt, tritt auch sofort das auf, was man nennen kann: der Mensch fühlt sich, nachdem der Tod eingetreten ist, wie ausgegossen in den Makrokosmos, eins mit dem Makrokosmos, weil dann eben in das menschliche Bewußtsein hereintritt, was die Wirklichkeit und nicht die Maja ist.
[ 7 ] Aber Sie werden gar nicht mehr erstaunt sein über diese Tatsache, wenn Sie den gewöhnlichen Menschen von heute betrachten. Im Grunde genommen ist das, was man als den gewöhnlichen Menschen von heute beschreibt, auch eine Maja, und es gehört zu dem Illusionärsten, wenn man glaubt, daß die Menschenseele nur da drinnen steckt innerhalb des Raumes, der vom menschlichen Leibe umschlossen ist. In dem Augenblick, wo der Mensch zu der Erkenntnis der übersinnlichen Welten hinauf sich entwickelt, tritt sofort das ein, daß der Mensch seinen physischen Leib nicht als etwas betrachtet, in dem er mit seinem Ich steckt, sondern als etwas, was er von außen anschaut, zu dem er gleichsam hingeordnet ist, und mit seinem Ich fühlt sich der Mensch ergossen in den Weltenraum. Der Mensch ist in der Tat außer sich, ist verbunden mit den Wesenheiten der Umwelt, die er sonst nur anschaut, und in gewisser Beziehung ist eine jede Seele ausgedehnt über den Makrokosmos, steht in der großen Welt da drinnen. Wiederum, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht und sich sein eigentliches Seelenhaftes von dem Leiblichen trennt, tritt auch sofort das auf, was man nennen kann: der Mensch fühlt sich, nachdem der Tod eingetreten ist, wie ausgegossen in den Makrokosmos, eins mit dem Makrokosmos, weil dann eben in das menschliche Bewußtsein hereintritt, was die Wirklichkeit und nicht die Maja ist.
[ 8 ] Es ist versucht worden, ein wenig anschaulich darzustellen, was ein Bewußtsein erlebt, das vom Leibe frei wird und sozusagen den physischen Leib von außen anschaut, dafür aber in der geistigen Welt lebt, sich in den Makrokosmos hineinlebt. Es ist versucht worden, das darzustellen in jenem Monolog, der sich in der «Prüfung der Seele» findet, nachdem Capesius untergetaucht ist in die Weltgestaltung, in die Geschichtsgestaltung seiner vorigen Inkarnation, und dann wiederum auftaucht. Da sehen wir ihn, wie durch seine Seele geht, was er erlebt hat, während er seine frühere Inkarnation durchlebte. Da ist nicht nur trocken geschildert, daß er etwa diese oder jene frühere Inkarnation gesehen hat, sondern wenn Sie diesen Monolog genau, wörtlich, Zeile für Zeile durchgehen, dann finden Sie der Wahrheit nach geschildert, was da durchlebt ist, finden alles darin ganz realistisch geschildert, und Sie können aus diesem Monolog eine Vorstellung bekommen, wie das Zurückschauen in der Akasha-Chronik auf frühere Zeiten der Erdenentwickelung, in denen man frühere Inkarnationen durchgemacht hat, in Wirklichkeit sich abspielt. Sie würden wie bei den anderen Dingen gerade bei diesem Monologe fehlgehen, wenn Sie wirklich ein Wort übersehen würden und nicht abwägen würden, daß da ganz realistische, wirkliche Erlebnisse der Seele bis in die Einzelheiten hinein geschildert sind. Aber auch da finden Sie erwähnt, wie der Mensch sich fragen muß: Ja ist denn nicht alles das, was da draußen im Raume war, aus meinem Seelenstoffe gewoben? In der Tat fühlt Capesius so, wie wenn das, was da draußen ihm entgegengetreten ist, gemacht worden wäre aus seinem Seelenstoffe. Das ist ein ganz merkwürdiges Gefühl, wenn man sich fühlt wie aufgeteilt in die anderen Dinge, wie zu einer Welt erweitert, im wahrhaftigen Sinne des Wortes ganz ausgehungert, ganz ausgedorrt von seiner eigenen Wesenheit, die zu Bildern gestaltet ist und die einem dann entgegentritt als diese Bilder, die eben dadurch sichtbar werden, daß sie sich durchtränken mit unserem eigenen Seelenstoffe.
[ 8 ] Es ist versucht worden, ein wenig anschaulich darzustellen, was ein Bewußtsein erlebt, das vom Leibe frei wird und sozusagen den physischen Leib von außen anschaut, dafür aber in der geistigen Welt lebt, sich in den Makrokosmos hineinlebt. Es ist versucht worden, das darzustellen in jenem Monolog, der sich in der «Prüfung der Seele» findet, nachdem Capesius untergetaucht ist in die Weltgestaltung, in die Geschichtsgestaltung seiner vorigen Inkarnation, und dann wiederum auftaucht. Da sehen wir ihn, wie durch seine Seele geht, was er erlebt hat, während er seine frühere Inkarnation durchlebte. Da ist nicht nur trocken geschildert, daß er etwa diese oder jene frühere Inkarnation gesehen hat, sondern wenn Sie diesen Monolog genau, wörtlich, Zeile für Zeile durchgehen, dann finden Sie der Wahrheit nach geschildert, was da durchlebt ist, finden alles darin ganz realistisch geschildert, und Sie können aus diesem Monolog eine Vorstellung bekommen, wie das Zurückschauen in der Akasha-Chronik auf frühere Zeiten der Erdenentwickelung, in denen man frühere Inkarnationen durchgemacht hat, in Wirklichkeit sich abspielt. Sie würden wie bei den anderen Dingen gerade bei diesem Monologe fehlgehen, wenn Sie wirklich ein Wort übersehen würden und nicht abwägen würden, daß da ganz realistische, wirkliche Erlebnisse der Seele bis in die Einzelheiten hinein geschildert sind. Aber auch da finden Sie erwähnt, wie der Mensch sich fragen muß: Ja ist denn nicht alles das, was da draußen im Raume war, aus meinem Seelenstoffe gewoben? In der Tat fühlt Capesius so, wie wenn das, was da draußen ihm entgegengetreten ist, gemacht worden wäre aus seinem Seelenstoffe. Das ist ein ganz merkwürdiges Gefühl, wenn man sich fühlt wie aufgeteilt in die anderen Dinge, wie zu einer Welt erweitert, im wahrhaftigen Sinne des Wortes ganz ausgehungert, ganz ausgedorrt von seiner eigenen Wesenheit, die zu Bildern gestaltet ist und die einem dann entgegentritt als diese Bilder, die eben dadurch sichtbar werden, daß sie sich durchtränken mit unserem eigenen Seelenstoffe.
[ 9 ] Wenn Sie das alles in Erwägung ziehen, dann werden Sie eine Empfindung erhalten von der Sicherheit des griechischen Gefühles in der Ausgestaltung seiner Götterbilder und Götterwelten. So waren also diese Götter Griechenlands während der atlantischen Zeit Menschen mit Seelen, die eine makrokosmische Bedeutung hatten, und durch diese Entwickelung waren sie so weit gekommen, daß sie eingreifen konnten in der vierten nachatlantischen Kulturperiode, aber so, daß sie sozusagen die Zügel in der geistigen Führung der Menschen am wenigsten straff anzogen. Sie brauchten nicht mehr als Götter ebenso zu werden wie Kekrops, Theseus und Kadmos, in denen luziferische, auf dem Monde zurückgebliebene Seelen inkarniert waren, denn sie hatten mit ihrer atlantischen Inkarnation das abgemacht, was die Menschheitsverkörperung auf der Erde sein soll. Nun müssen wir uns, wenn wir das richtig ins Auge fassen, sagen: Dann konnten aber diese griechischen Götter, so viel sie auch schließlich dem Menschen noch geben konnten, eines dem Menschen nicht geben: das Ich-Bewußtsein, das der Mensch sich erwerben sollte. - Warum denn nicht? Nun, Sie werden aus dem Geiste aller meiner bisherigen Vorträge entnehmen können, daß dieses Ich-Bewußtsein für den Menschen speziell auf der Erde entstehen mußte. Wir wissen ja, daß der Mensch auf dem Monde erst entwickelt hatte seinen physischen Leib, Ätherleib und Astralleib. Da konnte das Ich-Bewußstsein nicht Platz greifen. In alledem, was auf dem Monde geschaffen wurde, was die griechischen Götter dort kennengelernt hatten in bezug auf das schöpferische Prinzip, war das Ich-Bewußtsein nicht enthalten. Sie konnten das Ich-Bewußtsein dem Menschen nicht geben, weil das ein Erdenprodukt ist. Vieles konnten sie dem Menschen geben, was sich bezieht auf physischen Leib, Ätherleib und Astralleib, denn mit denen und ihren Gesetzen waren sie vertraut von der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung her, die sie auf höherer Stufe mitgemacht hatten. Weil sie aber zurückgeblieben waren, konnten sie nicht Schöpfer des Ich-Bewußtseins werden. In dieser Beziehung stehen die griechischen Götter im Gegensatze zu den Elohim, zu Jahve, der im eminentesten Sinne gerade der Schöpfer des Ich-Bewußtseins ist. Daher konnte sich die ganze moderne Seelenkultur nur dadurch entwickeln, daß zusammengeflossen sind diese zwei polarischen Strömungen in der menschlichen Geistesentwickelung: die althebräische Strömung, welche darauf bedacht war, im eminentesten Sinne alle die Kräfte in der menschlichen Seele wachzurufen, die zum Ich-Bewußtsein führen, und die andere Strömung, welche alle die Kräfte in die menschliche Seele goß, welche der menschliche physische Leib, der menschliche Ätherleib und Astralleib brauchten, um die Erdenentwickelung in der richtigen Weise absolvieren zu können.
[ 9 ] Wenn Sie das alles in Erwägung ziehen, dann werden Sie eine Empfindung erhalten von der Sicherheit des griechischen Gefühles in der Ausgestaltung seiner Götterbilder und Götterwelten. So waren also diese Götter Griechenlands während der atlantischen Zeit Menschen mit Seelen, die eine makrokosmische Bedeutung hatten, und durch diese Entwickelung waren sie so weit gekommen, daß sie eingreifen konnten in der vierten nachatlantischen Kulturperiode, aber so, daß sie sozusagen die Zügel in der geistigen Führung der Menschen am wenigsten straff anzogen. Sie brauchten nicht mehr als Götter ebenso zu werden wie Kekrops, Theseus und Kadmos, in denen luziferische, auf dem Monde zurückgebliebene Seelen inkarniert waren, denn sie hatten mit ihrer atlantischen Inkarnation das abgemacht, was die Menschheitsverkörperung auf der Erde sein soll. Nun müssen wir uns, wenn wir das richtig ins Auge fassen, sagen: Dann konnten aber diese griechischen Götter, so viel sie auch schließlich dem Menschen noch geben konnten, eines dem Menschen nicht geben: das Ich-Bewußtsein, das der Mensch sich erwerben sollte. - Warum denn nicht? Nun, Sie werden aus dem Geiste aller meiner bisherigen Vorträge entnehmen können, daß dieses Ich-Bewußtsein für den Menschen speziell auf der Erde entstehen mußte. Wir wissen ja, daß der Mensch auf dem Monde erst entwickelt hatte seinen physischen Leib, Ätherleib und Astralleib. Da konnte das Ich-Bewußstsein nicht Platz greifen. In alledem, was auf dem Monde geschaffen wurde, was die griechischen Götter dort kennengelernt hatten in bezug auf das schöpferische Prinzip, war das Ich-Bewußtsein nicht enthalten. Sie konnten das Ich-Bewußtsein dem Menschen nicht geben, weil das ein Erdenprodukt ist. Vieles konnten sie dem Menschen geben, was sich bezieht auf physischen Leib, Ätherleib und Astralleib, denn mit denen und ihren Gesetzen waren sie vertraut von der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung her, die sie auf höherer Stufe mitgemacht hatten. Weil sie aber zurückgeblieben waren, konnten sie nicht Schöpfer des Ich-Bewußtseins werden. In dieser Beziehung stehen die griechischen Götter im Gegensatze zu den Elohim, zu Jahve, der im eminentesten Sinne gerade der Schöpfer des Ich-Bewußtseins ist. Daher konnte sich die ganze moderne Seelenkultur nur dadurch entwickeln, daß zusammengeflossen sind diese zwei polarischen Strömungen in der menschlichen Geistesentwickelung: die althebräische Strömung, welche darauf bedacht war, im eminentesten Sinne alle die Kräfte in der menschlichen Seele wachzurufen, die zum Ich-Bewußtsein führen, und die andere Strömung, welche alle die Kräfte in die menschliche Seele goß, welche der menschliche physische Leib, der menschliche Ätherleib und Astralleib brauchten, um die Erdenentwickelung in der richtigen Weise absolvieren zu können.
[ 10 ] Erst durch das Zusammenfließen dieser beiden Strömungen, der griechischen und der althebräischen Strömung, war es möglich, daß jene Einheitsströmung zustande kam, welche dann aufnehmen konnte den Christus-Impuls, das Christus-Prinzip. Denn innerhalb der Christus-Strömung sind diese beiden Strömungen so enthalten, wie das Wasser in einem Strome enthalten ist, der aus zwei Flüssen zusammengeflossen ist. Und so wie unser modernes Seelenleben nicht zu denken ist innerhalb der abendländischen Kultur ohne den Einschlag der griechischen, ebensowenig ist sie zu denken ohne den Impuls, der in der althebräischen Kultur gegeben war. Aber innerhalb des Griechentums selber fehlte aus der Welt, der Zeus, Poseidon, Pluto angehörten, die Möglichkeit, dem Menschen sein irdisches Ich-Bewußtsein unmittelbar aus dieser Hierarchie heraus zu geben. Davon hat wiederum die Griechenseele eine wunderbar klare Empfindung, und sie hat diese Empfindung in der Konzeption der Dionysosgestalt zutage gefördert. Ja, diese Griechenseele hat gerade in bezug auf die Dionysosgestalt in einer so wunderbar klaren Weise gesprochen, daß wir vor der Weisheit dieser griechischen Mythologie nur anbetend, bewundernd stehen können.
[ 10 ] Erst durch das Zusammenfließen dieser beiden Strömungen, der griechischen und der althebräischen Strömung, war es möglich, daß jene Einheitsströmung zustande kam, welche dann aufnehmen konnte den Christus-Impuls, das Christus-Prinzip. Denn innerhalb der Christus-Strömung sind diese beiden Strömungen so enthalten, wie das Wasser in einem Strome enthalten ist, der aus zwei Flüssen zusammengeflossen ist. Und so wie unser modernes Seelenleben nicht zu denken ist innerhalb der abendländischen Kultur ohne den Einschlag der griechischen, ebensowenig ist sie zu denken ohne den Impuls, der in der althebräischen Kultur gegeben war. Aber innerhalb des Griechentums selber fehlte aus der Welt, der Zeus, Poseidon, Pluto angehörten, die Möglichkeit, dem Menschen sein irdisches Ich-Bewußtsein unmittelbar aus dieser Hierarchie heraus zu geben. Davon hat wiederum die Griechenseele eine wunderbar klare Empfindung, und sie hat diese Empfindung in der Konzeption der Dionysosgestalt zutage gefördert. Ja, diese Griechenseele hat gerade in bezug auf die Dionysosgestalt in einer so wunderbar klaren Weise gesprochen, daß wir vor der Weisheit dieser griechischen Mythologie nur anbetend, bewundernd stehen können.
[ 11 ] Da wird uns gesprochen im alten Griechenland von einem älteren Dionysos, dem Dionysos Zagreus. Dieser ältere Dionysos war eine Gestalt, welche die griechische Seele so konzipierte, daß sie sich dabei in ihrer Empfindung, nicht etwa mit unseren äußeren Gedanken, sondern durchaus empfindungsgemäß, gefühlsgemäß, sagte: Dem Bewußtsein, das der Mensch erlangt hat als das intellektuelle Bewußtsein, ging ein altes hellseherisches Bewußtsein voraus. Dieses alte hellseherische Bewußtsein unterlag nicht in demselben Grade der Maja, der Illusion, der Täuschung wie das spätere Menschheitsbewußtsein. Während die Menschen noch hellseherisch waren, haben sie nicht geglaubt, daß die Menschenseele eingeschlossen ist im physischen Leib, daß sie von seiner Haut begrenzt ist, sondern da war sozusagen der Mittelpunkt des Menschen noch außerhalb des physischen Leibes. Und der Mensch glaubte nicht, mit seinem physischen Leib zu schauen aus seinen Augen heraus, sondern er wußte: Mit meinem Bewußtsein stehe ich außerhalb des physischen Leibes. - Und er deutete so auf diesen physischen Leib wie auf sein Besitztum. Wenn man einen Vergleich gebrauchen will, so kann man sagen, der moderne Mensch ist wie einer, der sich recht fest und behaglich auf einen Stuhl setzt in seinem Haus und sagt: Da bin ich drinnen, und die Wände meines Hauses umgeben mich. - Der alte hellseherische Mensch war nicht so, daß er innerhalb seines Hauses saß, sondern ihn können Sie vergleichen mit dem Menschen, der durch die Tore seines Hauses herausgeht und sich außerhalb desselben aufstellt und sagt: Das ist mein Haus, da kann man herumgehen, das kann man von verschiedenen Standpunkten anschauen, und dann hat man einen viel weiteren Raum, um das Haus von außen anzusehen, als wenn man drinnen ist. — So war es mit dem alten hellseherischen Bewußtsein. Man ging herum um die eigene Leibesgestalt und betrachtete sie nur als ein Besitztum des alten hellseherischen Bewußtseins, des außerhalb des physischen Leibes befindlichen Bewußtseins.
[ 11 ] Da wird uns gesprochen im alten Griechenland von einem älteren Dionysos, dem Dionysos Zagreus. Dieser ältere Dionysos war eine Gestalt, welche die griechische Seele so konzipierte, daß sie sich dabei in ihrer Empfindung, nicht etwa mit unseren äußeren Gedanken, sondern durchaus empfindungsgemäß, gefühlsgemäß, sagte: Dem Bewußtsein, das der Mensch erlangt hat als das intellektuelle Bewußtsein, ging ein altes hellseherisches Bewußtsein voraus. Dieses alte hellseherische Bewußtsein unterlag nicht in demselben Grade der Maja, der Illusion, der Täuschung wie das spätere Menschheitsbewußtsein. Während die Menschen noch hellseherisch waren, haben sie nicht geglaubt, daß die Menschenseele eingeschlossen ist im physischen Leib, daß sie von seiner Haut begrenzt ist, sondern da war sozusagen der Mittelpunkt des Menschen noch außerhalb des physischen Leibes. Und der Mensch glaubte nicht, mit seinem physischen Leib zu schauen aus seinen Augen heraus, sondern er wußte: Mit meinem Bewußtsein stehe ich außerhalb des physischen Leibes. - Und er deutete so auf diesen physischen Leib wie auf sein Besitztum. Wenn man einen Vergleich gebrauchen will, so kann man sagen, der moderne Mensch ist wie einer, der sich recht fest und behaglich auf einen Stuhl setzt in seinem Haus und sagt: Da bin ich drinnen, und die Wände meines Hauses umgeben mich. - Der alte hellseherische Mensch war nicht so, daß er innerhalb seines Hauses saß, sondern ihn können Sie vergleichen mit dem Menschen, der durch die Tore seines Hauses herausgeht und sich außerhalb desselben aufstellt und sagt: Das ist mein Haus, da kann man herumgehen, das kann man von verschiedenen Standpunkten anschauen, und dann hat man einen viel weiteren Raum, um das Haus von außen anzusehen, als wenn man drinnen ist. — So war es mit dem alten hellseherischen Bewußtsein. Man ging herum um die eigene Leibesgestalt und betrachtete sie nur als ein Besitztum des alten hellseherischen Bewußtseins, des außerhalb des physischen Leibes befindlichen Bewußtseins.
[ 12 ] Wenn wir nun den Erdenverlauf betrachten, wie er sich gestaltet hat von der alten lemurischen Zeit durch die atlantische Zeit und in die nachatlantischen Kulturepochen herein, so wissen wir, daß sich das menschliche Erdenbewußtsein nach und nach ausgebildet hat. Während der alten lemurischen Zeit war in vielfacher Beziehung dieses Menschheitsbewußtsein dem alten Mondenbewußtsein noch recht ähnlich, der Mensch reflektierte noch wenig auf seinen Leib, war noch ganz ausgeflossen in den Raum. Nach und nach zog der Mensch erst mit seinem Ich in seinen Leib ein, und während der atlantischen Zeit war der Mensch noch ziemlich außerhalb seines Leibes mit seinem Bewußtsein. Nach und nach ist also dieses Bewußtsein erst in den physischen Leib hereingezogen, das zeigt uns den ganzen Sinn der Erdenentwickelung. Das aber empfand auch die griechische Seele. Sie konnte empfindungsgemäß hinweisen auf ein früheres Bewußtsein, auf ein hellseherisches Bewußtsein, das zwar innerhalb der Erdenentwickelung zutage getreten ist, aber noch in engster Anlehnung war an das alte Mondenbewußtsein, an das Bewußtsein, das sich ausbildete, als der Mensch als höchstes Glied seinen astralischen Leib ausgebildet hatte. Da stehen wir also vor dieser Menschheitsentwickelung und können sagen: Als die Erde in ihrer jetzigen Entwickelung war, da kam der Mensch und hatte ausgebildet seinen physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib, trug in seinem astralischen Leibe die Zeuskräfte. Dazu kam dann im Laufe der Erdenentwickelung alles das, was zum Ich wurde. Es verband sich ein neues Element mit den astralischen Zeuskräften, wie darauf gepfropft auf diese Zeuskräfte wurde das, was in alten Zeiten noch undeutlich verknüpft war mit den Zeuskräften, was aber immer mehr und mehr als eine selbständige Ichheit zu diesen Zeuskräften hinzukam. Es kam die selbständige Ichheit zuerst hellseherisch und dann intellektuell heraus. Wenn wir im Astralischen die Zeuskräfte sehen, wenn wir in dem, was da herauskommt und zuerst hellseherisch ist, das sehen, was wir als Persephone angeführt haben, so können wir sagen: Bevor der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein verloren hatte, bevor die intellektualistische Art des Bewußtseins auftrat, da lebte im Menschen neben dem, was in seinem astralischen Leib als die Zeuskräfte vorhanden war, da lebte Persephone, eng verbunden mit den astralischen Zeuskräften. Vom alten Mond herüber hatte sich der Mensch diesen astralischen Leib gebracht. Auf der Erde entwickelte sich in ihm das Seelenleben, das wir repräsentiert finden in Persephone. Und das war der Mensch, wie er in alten Zeiten auf der Erde lebte, der so fühlte: Ich habe in meinem astralischen Leib die Zeuskräfte, und ich habe in mir die Persephone. -— Wie wir heute von unserm Ich sprechen, so durfte der Mensch der alten Zeiten noch nicht von einem intellektuellen Ich sprechen, aber von etwas konnte er sprechen, von etwas, was ihm entstand durch das Zusammenwirken der im astralischen Leibe verankerten Zeuskräfte und der Persephonekräfte. Was durch die Verbindung dieser beiden, Zeus und Persephone, in ihm hervorging, das war er selbst. Es war etwas, was ihm nur von einer Seite her, vom Zeus gegeben war, wozu das andere hinzukommen mußte, auf das Zeus als solcher keinen unmittelbaren Einfluß hatte. Das, was Persephone war als Tochter der Demeter, hing zusammen mit den Kräften der Erde selber. Persephone war die Tochter der Demeter, einer göttlichen Wesenheit, die nur so mit Zeus verwandt war, daß sie als seine Schwester angesehen wurde. Eine Seele, die eben eine andere Entwickelung durchgemacht hatte als Zeus, so daß sie mit der Erde verwandt war und von der Erde aus auf den Menschen wirken konnte und damit auch auf die Formung des menschlichen Ich-Bewußtseins.
[ 12 ] Wenn wir nun den Erdenverlauf betrachten, wie er sich gestaltet hat von der alten lemurischen Zeit durch die atlantische Zeit und in die nachatlantischen Kulturepochen herein, so wissen wir, daß sich das menschliche Erdenbewußtsein nach und nach ausgebildet hat. Während der alten lemurischen Zeit war in vielfacher Beziehung dieses Menschheitsbewußtsein dem alten Mondenbewußtsein noch recht ähnlich, der Mensch reflektierte noch wenig auf seinen Leib, war noch ganz ausgeflossen in den Raum. Nach und nach zog der Mensch erst mit seinem Ich in seinen Leib ein, und während der atlantischen Zeit war der Mensch noch ziemlich außerhalb seines Leibes mit seinem Bewußtsein. Nach und nach ist also dieses Bewußtsein erst in den physischen Leib hereingezogen, das zeigt uns den ganzen Sinn der Erdenentwickelung. Das aber empfand auch die griechische Seele. Sie konnte empfindungsgemäß hinweisen auf ein früheres Bewußtsein, auf ein hellseherisches Bewußtsein, das zwar innerhalb der Erdenentwickelung zutage getreten ist, aber noch in engster Anlehnung war an das alte Mondenbewußtsein, an das Bewußtsein, das sich ausbildete, als der Mensch als höchstes Glied seinen astralischen Leib ausgebildet hatte. Da stehen wir also vor dieser Menschheitsentwickelung und können sagen: Als die Erde in ihrer jetzigen Entwickelung war, da kam der Mensch und hatte ausgebildet seinen physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib, trug in seinem astralischen Leibe die Zeuskräfte. Dazu kam dann im Laufe der Erdenentwickelung alles das, was zum Ich wurde. Es verband sich ein neues Element mit den astralischen Zeuskräften, wie darauf gepfropft auf diese Zeuskräfte wurde das, was in alten Zeiten noch undeutlich verknüpft war mit den Zeuskräften, was aber immer mehr und mehr als eine selbständige Ichheit zu diesen Zeuskräften hinzukam. Es kam die selbständige Ichheit zuerst hellseherisch und dann intellektuell heraus. Wenn wir im Astralischen die Zeuskräfte sehen, wenn wir in dem, was da herauskommt und zuerst hellseherisch ist, das sehen, was wir als Persephone angeführt haben, so können wir sagen: Bevor der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein verloren hatte, bevor die intellektualistische Art des Bewußtseins auftrat, da lebte im Menschen neben dem, was in seinem astralischen Leib als die Zeuskräfte vorhanden war, da lebte Persephone, eng verbunden mit den astralischen Zeuskräften. Vom alten Mond herüber hatte sich der Mensch diesen astralischen Leib gebracht. Auf der Erde entwickelte sich in ihm das Seelenleben, das wir repräsentiert finden in Persephone. Und das war der Mensch, wie er in alten Zeiten auf der Erde lebte, der so fühlte: Ich habe in meinem astralischen Leib die Zeuskräfte, und ich habe in mir die Persephone. -— Wie wir heute von unserm Ich sprechen, so durfte der Mensch der alten Zeiten noch nicht von einem intellektuellen Ich sprechen, aber von etwas konnte er sprechen, von etwas, was ihm entstand durch das Zusammenwirken der im astralischen Leibe verankerten Zeuskräfte und der Persephonekräfte. Was durch die Verbindung dieser beiden, Zeus und Persephone, in ihm hervorging, das war er selbst. Es war etwas, was ihm nur von einer Seite her, vom Zeus gegeben war, wozu das andere hinzukommen mußte, auf das Zeus als solcher keinen unmittelbaren Einfluß hatte. Das, was Persephone war als Tochter der Demeter, hing zusammen mit den Kräften der Erde selber. Persephone war die Tochter der Demeter, einer göttlichen Wesenheit, die nur so mit Zeus verwandt war, daß sie als seine Schwester angesehen wurde. Eine Seele, die eben eine andere Entwickelung durchgemacht hatte als Zeus, so daß sie mit der Erde verwandt war und von der Erde aus auf den Menschen wirken konnte und damit auch auf die Formung des menschlichen Ich-Bewußtseins.
[ 13 ] So trug der Mensch seit den ältesten Zeiten in sich von der Zeusseite her den Astralleib, von der Erdenseite her Persephone. Der alte Grieche war sich also dessen bewußt, daß er in sich etwas trug, dessen Ursprung er nicht erblicken konnte, wenn er hinaufschaute zu den Hierarchien der oberen Gottheiten. Daher rechnete er das, was er in sich trug, zu den sogenannten unterirdischen Göttern, zu denjenigen Göttern, die mit dem Werden der Erde zusammenhingen und an dem die oberen Götter keinen Anteil hatten: Ich trage etwas in mir in meiner Wesenheit und verdanke dem gerade mein Erdenbewußtsein, was mir nicht die oberen Götter der Zeus- oder Poseidon- oder Plutowelt direkt geben können, sondern an dem sie nur mitwirken können. - So ist also auf der Erde etwas außer dem, was makrokosmisch die Zeus-, Poseidon-, Plutokräfte sind, etwas, auf das Zeus nur hinschauen kann, das er selber nicht hervorbringen kann. Aus all den Gründen, die ich angeführt habe, läßt der griechische Mythos mit guter Begründung Dionysos den Älteren, Dionysos Zagreus, einen Sohn der Persephone und des Zeus sein. Alle die Kräfte innerhalb des Erdenlebens, die vorbereitend wirken in alten Zeiten für das menschliche Ich-Bewußtsein, die sind, wenn wir sie im Innern des Menschen mikrokosmisch betrachten, das alte hellseherische Bewußtsein. Wenn wir sie makrokosmisch betrachten, wie sie die Elemente der Erde durchwallen, sind sie der ältere Dionysos. Damals also, als der Mensch ein Ich hatte, das noch nicht das heutige Ich mit seiner intellektuellen Kraft ist, sondern der Vorläufer des heutigen Ich, das alte, hellseherische Bewußtsein, das jetzt Unterbewußtsein geworden ist, da schaute dieser Mensch das war auch noch bei den Griechen der Fall - hinaus zu den makrokosmischen Kräften, die in uns hereinfließen lassen diese Ich-Kräfte, und er nannte sie den Dionysos Zagreus, den alten ‚ Dionysos. Aber der Grieche empfand etwas sehr Eigentümliches gegenüber alledem, was ihm dieser alte Dionysos geben konnte. Der Grieche lebte ja im Grunde genommen schon in einer intellektuellen Kultur, wenn diese auch noch vollsaftiger von der Phantasie durchdrungen war, wenn sie auch durchaus noch im Bilde lebte. Innerhalb des Bildes war sie doch schon intellektuelle Kultur. Nur die ältesten Zeiten weisen noch die hellseherische Kultur auf. Alles, was geschichtlich von Griechenland auf die späteren Zeiten gekommen ist, ist intellektuelle, wenn auch bildhafte, von der Phantasie durchtränkte Kultur, so daß im Grunde genommen der Grieche in seinem Bewußtsein hinaufschaute in eine alte Zeit, wo eigentlich heimisch war der alte Dionysos, der einträufeln ließ in die menschliche Natur dasjenige, was noch hellseherisches Ich war. Und als etwas Tragisches empfand es der alte Grieche, wenn er sich sagte: Solch ein altes Ich-Bewußtsein kann unsere Erdenwelt nicht mehr aufnehmen. - Stellen Sie sich einmal für einen Augenblick recht lebendig in eine solche griechische Seele hinein. Sie blickte wie erinnernd auf alte Zeiten zurück und sagte sich: Dazumal gab es eine Menschheit, die mit dem Bewußtsein außerhalb des physischen Leibes lebte, wo die Seele gleichsam unabhängig von diesem Raumesteil, der von der Haut umschlossen wird, draußen einheitlich in den Raumeswelten lebte, aber die Zeiten sind vorbei, sie gehören der Vergangenheit an. — Mittlerweile hat sich dieses Ich-Bewußtsein so entwickelt, daß der Mensch in der Tat nicht anders kann, als mit seinem Ich sich eingeschlossen fühlen in einem Raum, der von der Haut umschlossen ist. - Damit war noch etwas anderes verknüpft. Denken Sie sich einmal, wenn jetzt durch ein Weltenwunder geschehen könnte, daß eine jede einzelne der Seelen, die in Ihren physischen Leibern ist, herausginge, sich ausbreitete in die Weiten des Raumes. Dann würden diese Seelen ineinanderströmen, dann wären sie nicht getrennt. So viele Köpfe hier säßen, auf so viele Punkte könnten die einzelnen Seelen dann hindeuten als auf ihre Besitztümer. Aber die Seelen würden sich oben vermischen, und eine Einheit hätten wir da. Wenn dann wiederum die Seelen hineinziehen würden aus diesem erhöhten Bewußtsein in die einzelnen Leiber, was würde mit der Einheit geschehen? Sie würde zerstükkelt werden in so viele Leiber, als hier sitzen. Malen Sie sich diese Empfindung aus, denken Sie sich, daß die Griechenseele wußte: es gab ein Bewußtsein, wo die einzelnen Seelen miteinander verbunden waren und eine Einheit bildeten, wo das Menschenseelenwesen über die Erde hinwehte und keiner sich von dem anderen als eine Ich-Wesenheit im Grunde genommen unterscheiden konnte. Dann kam eine Zeit, wo diese Ich-Wesenheit ihre Einheit verließ und jede einzelne Seele hineintropfte in einen Leib. Diesen Moment, den stellte in einem grandiosen Bilde die griechische Phantasie in der Gestalt des zerstückelten Dionysos hin. Und mit einem feinen Zug hat diese griechische Mythologie in die Dionysossage hineinverflochten die Gestalt des Zeus auf der einen Seite und die Gestalt der Hera auf der anderen Seite.
[ 13 ] So trug der Mensch seit den ältesten Zeiten in sich von der Zeusseite her den Astralleib, von der Erdenseite her Persephone. Der alte Grieche war sich also dessen bewußt, daß er in sich etwas trug, dessen Ursprung er nicht erblicken konnte, wenn er hinaufschaute zu den Hierarchien der oberen Gottheiten. Daher rechnete er das, was er in sich trug, zu den sogenannten unterirdischen Göttern, zu denjenigen Göttern, die mit dem Werden der Erde zusammenhingen und an dem die oberen Götter keinen Anteil hatten: Ich trage etwas in mir in meiner Wesenheit und verdanke dem gerade mein Erdenbewußtsein, was mir nicht die oberen Götter der Zeus- oder Poseidon- oder Plutowelt direkt geben können, sondern an dem sie nur mitwirken können. - So ist also auf der Erde etwas außer dem, was makrokosmisch die Zeus-, Poseidon-, Plutokräfte sind, etwas, auf das Zeus nur hinschauen kann, das er selber nicht hervorbringen kann. Aus all den Gründen, die ich angeführt habe, läßt der griechische Mythos mit guter Begründung Dionysos den Älteren, Dionysos Zagreus, einen Sohn der Persephone und des Zeus sein. Alle die Kräfte innerhalb des Erdenlebens, die vorbereitend wirken in alten Zeiten für das menschliche Ich-Bewußtsein, die sind, wenn wir sie im Innern des Menschen mikrokosmisch betrachten, das alte hellseherische Bewußtsein. Wenn wir sie makrokosmisch betrachten, wie sie die Elemente der Erde durchwallen, sind sie der ältere Dionysos. Damals also, als der Mensch ein Ich hatte, das noch nicht das heutige Ich mit seiner intellektuellen Kraft ist, sondern der Vorläufer des heutigen Ich, das alte, hellseherische Bewußtsein, das jetzt Unterbewußtsein geworden ist, da schaute dieser Mensch das war auch noch bei den Griechen der Fall - hinaus zu den makrokosmischen Kräften, die in uns hereinfließen lassen diese Ich-Kräfte, und er nannte sie den Dionysos Zagreus, den alten ‚ Dionysos. Aber der Grieche empfand etwas sehr Eigentümliches gegenüber alledem, was ihm dieser alte Dionysos geben konnte. Der Grieche lebte ja im Grunde genommen schon in einer intellektuellen Kultur, wenn diese auch noch vollsaftiger von der Phantasie durchdrungen war, wenn sie auch durchaus noch im Bilde lebte. Innerhalb des Bildes war sie doch schon intellektuelle Kultur. Nur die ältesten Zeiten weisen noch die hellseherische Kultur auf. Alles, was geschichtlich von Griechenland auf die späteren Zeiten gekommen ist, ist intellektuelle, wenn auch bildhafte, von der Phantasie durchtränkte Kultur, so daß im Grunde genommen der Grieche in seinem Bewußtsein hinaufschaute in eine alte Zeit, wo eigentlich heimisch war der alte Dionysos, der einträufeln ließ in die menschliche Natur dasjenige, was noch hellseherisches Ich war. Und als etwas Tragisches empfand es der alte Grieche, wenn er sich sagte: Solch ein altes Ich-Bewußtsein kann unsere Erdenwelt nicht mehr aufnehmen. - Stellen Sie sich einmal für einen Augenblick recht lebendig in eine solche griechische Seele hinein. Sie blickte wie erinnernd auf alte Zeiten zurück und sagte sich: Dazumal gab es eine Menschheit, die mit dem Bewußtsein außerhalb des physischen Leibes lebte, wo die Seele gleichsam unabhängig von diesem Raumesteil, der von der Haut umschlossen wird, draußen einheitlich in den Raumeswelten lebte, aber die Zeiten sind vorbei, sie gehören der Vergangenheit an. — Mittlerweile hat sich dieses Ich-Bewußtsein so entwickelt, daß der Mensch in der Tat nicht anders kann, als mit seinem Ich sich eingeschlossen fühlen in einem Raum, der von der Haut umschlossen ist. - Damit war noch etwas anderes verknüpft. Denken Sie sich einmal, wenn jetzt durch ein Weltenwunder geschehen könnte, daß eine jede einzelne der Seelen, die in Ihren physischen Leibern ist, herausginge, sich ausbreitete in die Weiten des Raumes. Dann würden diese Seelen ineinanderströmen, dann wären sie nicht getrennt. So viele Köpfe hier säßen, auf so viele Punkte könnten die einzelnen Seelen dann hindeuten als auf ihre Besitztümer. Aber die Seelen würden sich oben vermischen, und eine Einheit hätten wir da. Wenn dann wiederum die Seelen hineinziehen würden aus diesem erhöhten Bewußtsein in die einzelnen Leiber, was würde mit der Einheit geschehen? Sie würde zerstükkelt werden in so viele Leiber, als hier sitzen. Malen Sie sich diese Empfindung aus, denken Sie sich, daß die Griechenseele wußte: es gab ein Bewußtsein, wo die einzelnen Seelen miteinander verbunden waren und eine Einheit bildeten, wo das Menschenseelenwesen über die Erde hinwehte und keiner sich von dem anderen als eine Ich-Wesenheit im Grunde genommen unterscheiden konnte. Dann kam eine Zeit, wo diese Ich-Wesenheit ihre Einheit verließ und jede einzelne Seele hineintropfte in einen Leib. Diesen Moment, den stellte in einem grandiosen Bilde die griechische Phantasie in der Gestalt des zerstückelten Dionysos hin. Und mit einem feinen Zug hat diese griechische Mythologie in die Dionysossage hineinverflochten die Gestalt des Zeus auf der einen Seite und die Gestalt der Hera auf der anderen Seite.
[ 14 ] Wir haben gesagt: Zeus ist die Zentralgewalt der makrokosmischen Kräfte, die ihrem Gegenbilde entsprechen, der im astralischen Leibe verankerten Seelenkräfte. Diese Seelenkräfte kommen vom alten Mond herüber. Zeus im Grunde genommen auch, so daß Zeus Anteil an der Schaffung des Dionysos hat, der als älterer Dionysos zunächst ein Sohn des Zeus und der Persephone ist. So daß des Zeus Anteil an der Schöpfung des Dionysos darin besteht, daß er das Einheitliche, das Unvermischte, das noch Unzerstückelte darstellt. Eine andere Entwickelung hat die Gestalt durchgemacht, die uns in der weiblichen Hera entgegentritt. Sie hat eine Entwikkelung durchgemacht, die wesentlich weiter war in einer gewissen geistigen Beziehung als die des Zeus selber, insofern sie mehr nach dem Irdischen hin tendierte, während Zeus zurückgeblieben war. Während Zeus zurückgeblieben war auf der alten Mondenentwikkelung, sich eingesteift hatte auf diese, ging Hera weiter und nahm in sich gewisse Momente auf, die auf der Erde gebraucht werden konnten. Hera gehört in die Kategorie jener luziferischen Wesenheiten, welche daran arbeiten, gerade die Zerstückelung, die Individualisierung der Menschen herbeizuführen; daher wird Hera so oft als die Eifersüchtige hingestellt. Eifersucht kann ja nur da zustande kommen, wo die Individualitäten abgegrenzt sind; wo sie sich eins wissen, kommt keine Eifersucht zustande. Hera gehört zu denjenigen Göttergestalten, die durchaus schon die Besonderung, die Individualisierung, die Vereinzelung fördern, daher ist Hera tätig, wo Dionysos zerstückelt werden soll, während er hervorgegangen ist aus der Verbindung des Zeus mit der Persephone. Als der alte Mensch das hellseherische Bewußtsein als Einheitsbewußtsein hatte, kam als die individualisierende Gottheit Hera, was bildlich ausgedrückt wird in ihrer Eifersucht, und rief die Götter auf, die in den Kräften der Erde konzentriert sind, die Titanen, daß sie das alte Einheitsbewußtsein zerstückeln, damit es hineingehe in die einzelnen Leiber. Damit war aber zunächst dieses Bewußtsein abgeschlossen von der Welt.
[ 14 ] Wir haben gesagt: Zeus ist die Zentralgewalt der makrokosmischen Kräfte, die ihrem Gegenbilde entsprechen, der im astralischen Leibe verankerten Seelenkräfte. Diese Seelenkräfte kommen vom alten Mond herüber. Zeus im Grunde genommen auch, so daß Zeus Anteil an der Schaffung des Dionysos hat, der als älterer Dionysos zunächst ein Sohn des Zeus und der Persephone ist. So daß des Zeus Anteil an der Schöpfung des Dionysos darin besteht, daß er das Einheitliche, das Unvermischte, das noch Unzerstückelte darstellt. Eine andere Entwickelung hat die Gestalt durchgemacht, die uns in der weiblichen Hera entgegentritt. Sie hat eine Entwikkelung durchgemacht, die wesentlich weiter war in einer gewissen geistigen Beziehung als die des Zeus selber, insofern sie mehr nach dem Irdischen hin tendierte, während Zeus zurückgeblieben war. Während Zeus zurückgeblieben war auf der alten Mondenentwikkelung, sich eingesteift hatte auf diese, ging Hera weiter und nahm in sich gewisse Momente auf, die auf der Erde gebraucht werden konnten. Hera gehört in die Kategorie jener luziferischen Wesenheiten, welche daran arbeiten, gerade die Zerstückelung, die Individualisierung der Menschen herbeizuführen; daher wird Hera so oft als die Eifersüchtige hingestellt. Eifersucht kann ja nur da zustande kommen, wo die Individualitäten abgegrenzt sind; wo sie sich eins wissen, kommt keine Eifersucht zustande. Hera gehört zu denjenigen Göttergestalten, die durchaus schon die Besonderung, die Individualisierung, die Vereinzelung fördern, daher ist Hera tätig, wo Dionysos zerstückelt werden soll, während er hervorgegangen ist aus der Verbindung des Zeus mit der Persephone. Als der alte Mensch das hellseherische Bewußtsein als Einheitsbewußtsein hatte, kam als die individualisierende Gottheit Hera, was bildlich ausgedrückt wird in ihrer Eifersucht, und rief die Götter auf, die in den Kräften der Erde konzentriert sind, die Titanen, daß sie das alte Einheitsbewußtsein zerstückeln, damit es hineingehe in die einzelnen Leiber. Damit war aber zunächst dieses Bewußtsein abgeschlossen von der Welt.
[ 15 ] Tragisch blickte der alte Grieche zurück auf das alte hellseherische Bewußtsein, das außerhalb des physischen Leibes lebte und das sich eins wußte mit allen Dingen draußen, denn auf das konnte man nur zurückblicken wie auf etwas Vergangenes. Wäre nichts anderes gekommen, wäre nur die Tat der Hera das einzige geblieben, dann würden die Menschen auf der Erde nebeneinander hergehen, ein jeder in seiner engsten Persönlichkeit eingeschlossen. Einander verstehen würden die Menschen niemals. Aber auch ihre Umgebung, die Elemente der Erde, der Welt würden die Menschen niemals verstehen können. Die Menschen könnten ihre eigenen Leiber als ihr Besitztum betrachten, sich innerhalb ihres Leibes wie in einem Hause abgeschlossen fühlen, vielleicht das nächste Stück Umgebung wie eine Schnecke ihr Haus zu sich gehörig fühlen, aber weiter hinaus, zu einem Weltenbewußtsein würde sich dieses menschliche Ich niemals erweitern. Das ist in der Tat, was Hera gewollt hat: die Menschen ganz in ihrer Individualität absondern voneinander. Was hat denn die Menschen vor dieser Absonderung gerettet, daß - Obwohl ihr Ich die intellektuelle Form angenommen hat — dennoch dieses Ich so geworden ist, daß nun dieses spätere Bewußtsein, welches nicht mehr ein hellseherisches, sondern ein intellektuelles ist, durch das Wissen, durch die intellektuelle Erkenntnis sich ein Weltbild formen kann, daß es hinausgehen, die Dinge miteinander verbinden kann?
[ 15 ] Tragisch blickte der alte Grieche zurück auf das alte hellseherische Bewußtsein, das außerhalb des physischen Leibes lebte und das sich eins wußte mit allen Dingen draußen, denn auf das konnte man nur zurückblicken wie auf etwas Vergangenes. Wäre nichts anderes gekommen, wäre nur die Tat der Hera das einzige geblieben, dann würden die Menschen auf der Erde nebeneinander hergehen, ein jeder in seiner engsten Persönlichkeit eingeschlossen. Einander verstehen würden die Menschen niemals. Aber auch ihre Umgebung, die Elemente der Erde, der Welt würden die Menschen niemals verstehen können. Die Menschen könnten ihre eigenen Leiber als ihr Besitztum betrachten, sich innerhalb ihres Leibes wie in einem Hause abgeschlossen fühlen, vielleicht das nächste Stück Umgebung wie eine Schnecke ihr Haus zu sich gehörig fühlen, aber weiter hinaus, zu einem Weltenbewußtsein würde sich dieses menschliche Ich niemals erweitern. Das ist in der Tat, was Hera gewollt hat: die Menschen ganz in ihrer Individualität absondern voneinander. Was hat denn die Menschen vor dieser Absonderung gerettet, daß - Obwohl ihr Ich die intellektuelle Form angenommen hat — dennoch dieses Ich so geworden ist, daß nun dieses spätere Bewußtsein, welches nicht mehr ein hellseherisches, sondern ein intellektuelles ist, durch das Wissen, durch die intellektuelle Erkenntnis sich ein Weltbild formen kann, daß es hinausgehen, die Dinge miteinander verbinden kann?
[ 16 ] Während der hellseherische Blick in einem das Weltbild umspannt, ist es dem intellektuellen Blick vorbehalten, von Weltenstück zu Weltenstück zu gehen, die einzelnen Stücke unserer Weltanschauung miteinander zu verbinden und daraus ein Weltgesamtbild zu machen in dem intellektuellen Wissen, in der intellektuellen Wissenschaft. So trat etwas auf, was man so schildern kann: Das Wirken der Hera ist es nicht allein gewesen, was sich fortentwickelt hat, sondern die Intellektualität des Ich wurde herausgeführt, und der Mensch kann sich, obwohl er nicht selber mit seiner Hellsichtigkeit drinnen leben kann in den Dingen wie Dionysos Zagreus, wenigstens verstandesgemäß Bilder der Welt, ein Gesamtweltbild machen. Der Grieche dachte sich nun die Zentralgewalt für dieses Weltenbild, das wir uns machen für die Gedanken und Phantasiebilder, mit denen wir die Welt umspannen, repräsentiert durch die göttliche Wesenheit der Pallas Athene.
[ 16 ] Während der hellseherische Blick in einem das Weltbild umspannt, ist es dem intellektuellen Blick vorbehalten, von Weltenstück zu Weltenstück zu gehen, die einzelnen Stücke unserer Weltanschauung miteinander zu verbinden und daraus ein Weltgesamtbild zu machen in dem intellektuellen Wissen, in der intellektuellen Wissenschaft. So trat etwas auf, was man so schildern kann: Das Wirken der Hera ist es nicht allein gewesen, was sich fortentwickelt hat, sondern die Intellektualität des Ich wurde herausgeführt, und der Mensch kann sich, obwohl er nicht selber mit seiner Hellsichtigkeit drinnen leben kann in den Dingen wie Dionysos Zagreus, wenigstens verstandesgemäß Bilder der Welt, ein Gesamtweltbild machen. Der Grieche dachte sich nun die Zentralgewalt für dieses Weltenbild, das wir uns machen für die Gedanken und Phantasiebilder, mit denen wir die Welt umspannen, repräsentiert durch die göttliche Wesenheit der Pallas Athene.
[ 17 ] In der Tat, das intellektualistische Weltbild, die intellektualiistische Weisheit hat den zerstückelten Dionysos gerettet, mit anderen Worten: das alte Einheitsbewußtsein, das in die Leiber hineingezogen war. Es führte das menschliche Bewußtsein wiederum aus sich heraus. Daher diese feine Ausgestaltung der Dionysossage, daß von allen Stücken Pallas Athene das Herz des Dionysos, nachdem er zerstückelt worden war von den Titanen auf Anstiftung der Hera, gerettet und dem Zeus gebracht hat. Das ist ein ungeheuer feiner, weisheitsvoller Zug, der vollständig den Weltenwundern entspricht, die uns die Geisteswissenschaft heute wiederum erschließt und dessen Tiefen wir nur anbetend und bewundernd gegenüberstehen können. Was so makrokosmisch dargestellt wird, daß der Dionysos zerstückelt wird und daß sein Herz von Pallas Athene gerettet und dem Zeus gebracht wird, das ist wiederum nur das makrokosmische Gegenbild von etwas, was mikrokosmisch in uns vorgeht.
[ 17 ] In der Tat, das intellektualistische Weltbild, die intellektualiistische Weisheit hat den zerstückelten Dionysos gerettet, mit anderen Worten: das alte Einheitsbewußtsein, das in die Leiber hineingezogen war. Es führte das menschliche Bewußtsein wiederum aus sich heraus. Daher diese feine Ausgestaltung der Dionysossage, daß von allen Stücken Pallas Athene das Herz des Dionysos, nachdem er zerstückelt worden war von den Titanen auf Anstiftung der Hera, gerettet und dem Zeus gebracht hat. Das ist ein ungeheuer feiner, weisheitsvoller Zug, der vollständig den Weltenwundern entspricht, die uns die Geisteswissenschaft heute wiederum erschließt und dessen Tiefen wir nur anbetend und bewundernd gegenüberstehen können. Was so makrokosmisch dargestellt wird, daß der Dionysos zerstückelt wird und daß sein Herz von Pallas Athene gerettet und dem Zeus gebracht wird, das ist wiederum nur das makrokosmische Gegenbild von etwas, was mikrokosmisch in uns vorgeht.
[ 18 ] Wir wissen ja, daß die physische Offenbarung des Erdenmenschen das Blut ist, welches das Herz bewegt. Was wäre geschehen, wenn Jetzt, theoretisch gesprochen, die intellektualistische Ausweitung des Ich zum intellektuellen Weltbild das Eingeschlossensein dieses Ich in dem menschlichen Leib nicht gerettet hätte? Bildlich gesprochen, was wäre geschehen, wenn Pallas Athene nicht das Herz des zerstückelten Dionysos gerettet und dem Zeus gebracht hätte? Dann würden die Menschen herumgehen, ein jeder abgeschlossen in seiner eigenen Leibesgestalt, in denjenigen mikrokosmischen Kräften seiner Leibesgestalt, die lediglich die niederen egoistischen Triebe darstellen, durch welche sich eben der Mensch abschließen will als einzelne Wesenheit, die in ihre Haut eingeschlossen ist. Der Mensch hat sie in sich, diese Kräfte, die zur Zerstückelung des Dionysos hingeführt haben. Es sind die niederen Triebe der menschlichen Natur, die mit einer tierischen, instinktiven Art in der menschlichen Natur wirken und welche die Grundlagen des eigentlichen menschlichen Egoismus sind. Aus diesen Trieben heraus entwickeln sich Sympathie und Antipathie, die Triebe, das Instinktartige, von dem Nahrungstrieb, von sonstigen anderen Trieben bis zum Fortpflanzungstriebe herauf, der durchaus als solcher in die Reihe der niederen Triebe gehört. Wenn es nur auf Hera angekommen wäre, wenn Pallas Athene nicht rettend eingegriffen hätte, würde der Mensch nur Enthusiasmen entwickelt haben, die aus diesen niederen Trieben hervorgehen: Enthusiasmen für die Nahrung, für die Fortpflanzung, kurz für alle niederen Triebe allein.
[ 18 ] Wir wissen ja, daß die physische Offenbarung des Erdenmenschen das Blut ist, welches das Herz bewegt. Was wäre geschehen, wenn Jetzt, theoretisch gesprochen, die intellektualistische Ausweitung des Ich zum intellektuellen Weltbild das Eingeschlossensein dieses Ich in dem menschlichen Leib nicht gerettet hätte? Bildlich gesprochen, was wäre geschehen, wenn Pallas Athene nicht das Herz des zerstückelten Dionysos gerettet und dem Zeus gebracht hätte? Dann würden die Menschen herumgehen, ein jeder abgeschlossen in seiner eigenen Leibesgestalt, in denjenigen mikrokosmischen Kräften seiner Leibesgestalt, die lediglich die niederen egoistischen Triebe darstellen, durch welche sich eben der Mensch abschließen will als einzelne Wesenheit, die in ihre Haut eingeschlossen ist. Der Mensch hat sie in sich, diese Kräfte, die zur Zerstückelung des Dionysos hingeführt haben. Es sind die niederen Triebe der menschlichen Natur, die mit einer tierischen, instinktiven Art in der menschlichen Natur wirken und welche die Grundlagen des eigentlichen menschlichen Egoismus sind. Aus diesen Trieben heraus entwickeln sich Sympathie und Antipathie, die Triebe, das Instinktartige, von dem Nahrungstrieb, von sonstigen anderen Trieben bis zum Fortpflanzungstriebe herauf, der durchaus als solcher in die Reihe der niederen Triebe gehört. Wenn es nur auf Hera angekommen wäre, wenn Pallas Athene nicht rettend eingegriffen hätte, würde der Mensch nur Enthusiasmen entwickelt haben, die aus diesen niederen Trieben hervorgehen: Enthusiasmen für die Nahrung, für die Fortpflanzung, kurz für alle niederen Triebe allein.
[ 19 ] Was ist denn geschehen, daß der Mensch diese rein auf den Egoismus abzielende niedere Menschennatur überwunden hat? Das ist auch Ichheit, was sich auf alle diese Triebe bezieht, aber es gibt etwas in unserer Menschennatur, das uns hinwegführt über alle die genannten niederen Triebe. Was uns so hinwegführt über die niederen Triebe, das ist die Tatsache, daß wir mit unserm Herzen einen anderen Enthusiasmus noch entwickeln können als jene egoistischen Enthusiasmen, welche auf die Erhaltung des Leibes in den Nahrungstrieb, auf die Erhaltung der Art in den Geschlechtstrieb gehen. Das alles läßt aber die menschliche Natur trotz alledem im Egoismus darinnen stecken. Nur weil sich diese Triebe mit etwas anderem vermischen, kann auch ihnen in einer-gewissen Beziehung der Charakter des Egoismus, des Abgeschlossenseins im Leibe genommen werden. Es gibt aber ein Höheres, an das Herz, speziell an unsern Blutkreislauf Gebundenes, was höhere Enthusiasmen entwickelt. Wenn unser Herz schlägt für die geistige Welt und für die großen Ideale der geistigen Welt, wenn unser Herz entflammt ist für das Spirituelle, wenn wir so warm fühlen gegenüber der geistigen Welt, wie der Mensch mit seinen niederen Trieben in dem erotischen Leben fühlt, dann wird die menschliche Natur verklärt und vergeistigt durch dasjenige, was Pallas Athene zu der Tat der Hera hinzugefügt hat. Ein volles Verständnis für diese gewaltige Tatsache wird sich die Menschheit erst im Laufe der Zeit aneignen, denn es ist noch vieles in der heutigen Menschennatur, was widersprechen will diesen Dingen. Wie oft hören Sie sagen: Ach, da gibt es solche verdrehte Köpfe, die schwärmen für allerlei, was es eigentlich gar nicht gibt! Die kennen ebenso warme Empfindungen gegenüber Abstraktionen, gegenüber dem, was man sich bloß vorstellen muß, wie sonst die Menschen dem, wie man sagt, wirklichen Leben gegenüber empfinden, was nichts anderes bedeutet als den Nahrungs- und anderen niederen Trieben gegenüber. — Diejenigen aber, die gegenüber dem Übersinnlichen, gegenüber dem, was nicht auf die niederen Triebe abzielt, einen heißen Enthusiasmus haben können, so daß sie fühlen gegenüber der übersinnlichen Welt als einer Realität, die haben sich an das hingegeben, was Pallas Athene zu Hera hinzugebracht hat. Das ist das mikrokosmische Gegenbild für die draußen waltenden Kräfte, die grandios bildlich ausgedrückt sind in der griechischen Mythologie dadurch, daß Pallas Athene das Herz des zerstückelten Dionysos rettet und es dem Zeus bringt, der es in seiner Lende verbirgt. Nachdem das alte hellseherische Bewußtsein in den Menschen hineingekommen ist, hat es sich mit seiner Leibesnatur vermischt, mit demjenigen, was so wunderbar ausgedrückt wird darin, daß die Dionysosnatur in den Lenden des Zeus verborgen wird. Alles das, was aus dem zerstückelten Dionysos kommen würde, das hätte in dem Menschen sein mikrokosmisches Gegenbild in demjenigen gehabt, was aus seiner niederen Leibesnatur kommt. So sehen wir wunderbar zusammenstimmen mit der Geisteswissenschaft das, was in den grandiosen Bildern der alten Dionysossage dargestellt wird.
[ 19 ] Was ist denn geschehen, daß der Mensch diese rein auf den Egoismus abzielende niedere Menschennatur überwunden hat? Das ist auch Ichheit, was sich auf alle diese Triebe bezieht, aber es gibt etwas in unserer Menschennatur, das uns hinwegführt über alle die genannten niederen Triebe. Was uns so hinwegführt über die niederen Triebe, das ist die Tatsache, daß wir mit unserm Herzen einen anderen Enthusiasmus noch entwickeln können als jene egoistischen Enthusiasmen, welche auf die Erhaltung des Leibes in den Nahrungstrieb, auf die Erhaltung der Art in den Geschlechtstrieb gehen. Das alles läßt aber die menschliche Natur trotz alledem im Egoismus darinnen stecken. Nur weil sich diese Triebe mit etwas anderem vermischen, kann auch ihnen in einer-gewissen Beziehung der Charakter des Egoismus, des Abgeschlossenseins im Leibe genommen werden. Es gibt aber ein Höheres, an das Herz, speziell an unsern Blutkreislauf Gebundenes, was höhere Enthusiasmen entwickelt. Wenn unser Herz schlägt für die geistige Welt und für die großen Ideale der geistigen Welt, wenn unser Herz entflammt ist für das Spirituelle, wenn wir so warm fühlen gegenüber der geistigen Welt, wie der Mensch mit seinen niederen Trieben in dem erotischen Leben fühlt, dann wird die menschliche Natur verklärt und vergeistigt durch dasjenige, was Pallas Athene zu der Tat der Hera hinzugefügt hat. Ein volles Verständnis für diese gewaltige Tatsache wird sich die Menschheit erst im Laufe der Zeit aneignen, denn es ist noch vieles in der heutigen Menschennatur, was widersprechen will diesen Dingen. Wie oft hören Sie sagen: Ach, da gibt es solche verdrehte Köpfe, die schwärmen für allerlei, was es eigentlich gar nicht gibt! Die kennen ebenso warme Empfindungen gegenüber Abstraktionen, gegenüber dem, was man sich bloß vorstellen muß, wie sonst die Menschen dem, wie man sagt, wirklichen Leben gegenüber empfinden, was nichts anderes bedeutet als den Nahrungs- und anderen niederen Trieben gegenüber. — Diejenigen aber, die gegenüber dem Übersinnlichen, gegenüber dem, was nicht auf die niederen Triebe abzielt, einen heißen Enthusiasmus haben können, so daß sie fühlen gegenüber der übersinnlichen Welt als einer Realität, die haben sich an das hingegeben, was Pallas Athene zu Hera hinzugebracht hat. Das ist das mikrokosmische Gegenbild für die draußen waltenden Kräfte, die grandios bildlich ausgedrückt sind in der griechischen Mythologie dadurch, daß Pallas Athene das Herz des zerstückelten Dionysos rettet und es dem Zeus bringt, der es in seiner Lende verbirgt. Nachdem das alte hellseherische Bewußtsein in den Menschen hineingekommen ist, hat es sich mit seiner Leibesnatur vermischt, mit demjenigen, was so wunderbar ausgedrückt wird darin, daß die Dionysosnatur in den Lenden des Zeus verborgen wird. Alles das, was aus dem zerstückelten Dionysos kommen würde, das hätte in dem Menschen sein mikrokosmisches Gegenbild in demjenigen gehabt, was aus seiner niederen Leibesnatur kommt. So sehen wir wunderbar zusammenstimmen mit der Geisteswissenschaft das, was in den grandiosen Bildern der alten Dionysossage dargestellt wird.
[ 20 ] Nun wird uns erzählt, wie sich fortentwickelt hat das alte hellseherische Bewußtsein, repräsentiert durch den älteren Dionysos, zu dem jüngeren Dionysos, zu dem späteren Bewußtsein, zu unserem heutigen Ich-Bewußtsein, der späteren Dionysoskraft. Denn das heutige Ich-Bewußtsein mit seiner intellektuellen Kultur, mit alledem, was aus unserem Verstand, überhaupt aus unserem Ich folgt, das hat sein makrokosmisches Gegenbild im zweiten Dionysos, der dadurch entsteht, daß aus dem geretteten Herzen des zerstückelten Dionysos der Liebestrank für Semele gebildet wird, durch den nun die Verbindung der Semele, das heißt eines sterblichen Weibes, mit Zeus, mit den Kräften des astralischen Leibes, zustande kommt. Also ein Wesen, das wirklich schon ein anderer Mensch ist, verbindet sich mit dem, was vom alten Mond herüberkommt, und daraus entsteht dann der Mensch unserer Gegenwart, der sein makrokosmisches Gegenbild in dem jüngeren Dionysos, dem Sohne des Zeus und der Semele, hat. Und von diesem Dionysos, was wird uns von ihm erzählt? Ja, wenn er das makrokosmische Gegenbild unserer intellektuellen Ich-Kräfte ist, dann muß er gleichsam die Intelligenz sein, die über die Erde hinzieht, sich in den Raumesweiten draußen ausbreitet. Hat der Grieche richtig gefühlt, so müßte er sich unter dem jüngeren Dionysos, unter dem makrokosmischen Gegenbilde unseres intellektuellen Ich, die über die Erde schreitende Intelligenz denken. Er müßte sich denken, daß da draußen im Raum schreitet eine Wesenheit, welche wie die über die Länder hingehende Intelligenz ist. Wunderbar, meine lieben Freunde! Das alte griechische Bewußtsein erzählt uns in der herrlichen Legende von dem zweiten Dionysos, daß dieser ausgezogen ist von Europa weit nach Indien, überall den Menschen gelehrt hat die Wissenschaft, den Ackerbau, die Weinpflanzung und so weiter, herübergezogen ist nach Arabien, wiederum zurück über Ägypten. Alles das, was intellektuelle Kultur ist, wird angeknüpft an den Zug des jüngeren Dionysos. Es ist wirklich so in der griechischen Mythologie: was wir sonst, wenn wir trocken, nüchtern, abstrakt sprechen, die Ausbreitung der intellektuellen Kultur nennen, das nannte die alte griechische Mythologie den Zug des jüngeren Dionysos, der den Menschen Ackerbau, Weinpflanzung, die Wissenschaft, aber auch die Schrift und dergleichen lehrte: den Zug über die Erde hin. Wunderbar schließen sich die Gedanken des älteren und jüngeren Dionysos zusammen. Bilder sind sie für die fortschreitende Menschheit mit ihrem älteren, hellseherischen Bewußtsein, das sein makrokosmisches Gegenbild in dem älteren Dionysos hat, zu dem jüngeren, intellektuellen Ich-Bewußtsein, das sein makrokosmisches Gegenbild in dem jüngeren Dionysos hat.
[ 20 ] Nun wird uns erzählt, wie sich fortentwickelt hat das alte hellseherische Bewußtsein, repräsentiert durch den älteren Dionysos, zu dem jüngeren Dionysos, zu dem späteren Bewußtsein, zu unserem heutigen Ich-Bewußtsein, der späteren Dionysoskraft. Denn das heutige Ich-Bewußtsein mit seiner intellektuellen Kultur, mit alledem, was aus unserem Verstand, überhaupt aus unserem Ich folgt, das hat sein makrokosmisches Gegenbild im zweiten Dionysos, der dadurch entsteht, daß aus dem geretteten Herzen des zerstückelten Dionysos der Liebestrank für Semele gebildet wird, durch den nun die Verbindung der Semele, das heißt eines sterblichen Weibes, mit Zeus, mit den Kräften des astralischen Leibes, zustande kommt. Also ein Wesen, das wirklich schon ein anderer Mensch ist, verbindet sich mit dem, was vom alten Mond herüberkommt, und daraus entsteht dann der Mensch unserer Gegenwart, der sein makrokosmisches Gegenbild in dem jüngeren Dionysos, dem Sohne des Zeus und der Semele, hat. Und von diesem Dionysos, was wird uns von ihm erzählt? Ja, wenn er das makrokosmische Gegenbild unserer intellektuellen Ich-Kräfte ist, dann muß er gleichsam die Intelligenz sein, die über die Erde hinzieht, sich in den Raumesweiten draußen ausbreitet. Hat der Grieche richtig gefühlt, so müßte er sich unter dem jüngeren Dionysos, unter dem makrokosmischen Gegenbilde unseres intellektuellen Ich, die über die Erde schreitende Intelligenz denken. Er müßte sich denken, daß da draußen im Raum schreitet eine Wesenheit, welche wie die über die Länder hingehende Intelligenz ist. Wunderbar, meine lieben Freunde! Das alte griechische Bewußtsein erzählt uns in der herrlichen Legende von dem zweiten Dionysos, daß dieser ausgezogen ist von Europa weit nach Indien, überall den Menschen gelehrt hat die Wissenschaft, den Ackerbau, die Weinpflanzung und so weiter, herübergezogen ist nach Arabien, wiederum zurück über Ägypten. Alles das, was intellektuelle Kultur ist, wird angeknüpft an den Zug des jüngeren Dionysos. Es ist wirklich so in der griechischen Mythologie: was wir sonst, wenn wir trocken, nüchtern, abstrakt sprechen, die Ausbreitung der intellektuellen Kultur nennen, das nannte die alte griechische Mythologie den Zug des jüngeren Dionysos, der den Menschen Ackerbau, Weinpflanzung, die Wissenschaft, aber auch die Schrift und dergleichen lehrte: den Zug über die Erde hin. Wunderbar schließen sich die Gedanken des älteren und jüngeren Dionysos zusammen. Bilder sind sie für die fortschreitende Menschheit mit ihrem älteren, hellseherischen Bewußtsein, das sein makrokosmisches Gegenbild in dem älteren Dionysos hat, zu dem jüngeren, intellektuellen Ich-Bewußtsein, das sein makrokosmisches Gegenbild in dem jüngeren Dionysos hat.
[ 21 ] Betrachten wir noch einmal den Gedanken, den wir am Ausgangspunkt des heutigen Vortrages hinstellen konnten, daß ja die altgriechischen Götter atlantische Menschen waren. Der ältere Dionysos, Sie werden von ihm empfinden, daß er als der Sohn der Persephone und des Zeus eigentlich noch recht verwandt ist - wenn er auch schon irdische Elemente in sich aufgenommen hat, die er aber von außen aufgenommen hat - mit dem, was die Götter der Zeus-Hierarchie selber sind. Er ist der Sohn des Zeus und der Persephone, einer übersinnlichen Wesenheit. Dieser ältere Dionysos ist dadurch, daß er noch der Sohn des Zeus und der Persephone, also einer übersinnlichen Gestalt für die nachatlantische Zeit, ist, mit seiner ganzen Wesenheit verwandt der Zeus-Hierarchie. Deshalb fühlt das alte griechische Bewußtsein klar und läßt es durchblicken in der Legende: dieser ältere Dionysos, dieser Dionysos Zagreus lebte als Mensch, aber er lebte wie die anderen griechischen Götter als ein atlantischer Mensch unter den Menschen der atlantischen Zeit und wandelte da herum. Aber wenn Sie den ganzen Geist der Sage vom jüngeren Dionysos durchgehen, so können Sie das Bewußtsein darin durchblicken sehen, daß der jüngere Dionysos, der schon ganz verwandt ist mit dem Menschen - er stammt ja von einer menschlichen Mutter ab -,, in der Tat näher dem Menschen als den Göttern steht. Daher läßt die Legende durchblicken, was wiederum wahr ist, daß der jüngere Dionysos in der Tat in der grauen Vorzeit in Griechenland selber geboren worden ist und - in einem nachatlantischen fleischlichen Leib inkarniert - gelebt hat. Das, was menschliche intellektuelle Kultur ist, die sich im Raume ausbreitet, dieses spirituelle makrokosmische Gegenbild unseres intellektuellen Ich, das war einmal — gerade so, wie die Zeuskräfte in einem atlantischen Zeus - in der nachatlantischen Zeit, etwa in der vorgeschichtlichen griechischen Zeit selber, als ein einzelner Mensch in dem wirklichen lebendigen Dionysos, das heißt in dem jüngeren Dionysos, verkörpert. Es lebte dieser Dionysos, der jüngere, und gehörte zu den altgriechischen Heroen, er lebte und wuchs heran in Griechenland und durchzog - denn dieser Zug hat tatsächlich stattgefunden — Asien bis hinunter nach Indien. Und ein großer Teil der indischen Kultur, nicht derjenige Teil, der von den alten heiligen Rishis geblieben ist, sondern ein anderer Teil, rührt von diesem jüngeren Dionysos her. Dann zog er mit seinen Scharen von Erdenbewohnern nach Arabien, Libyen, wiederum zurück bis Thrazien. Dieser Zug hat als ein gewaltiger vorhistorischer Zug wirklich stattgefunden. Also eine Dionysosgestalt, die tatsächlich als Mensch gelebt hat, begleitet von einem merkwürdigen Gefolge, die der Mythos als Silenen, als Faune und dergleichen vorstellt, zog wie ein großer Heerführer durch Arabien, Libyen, Thrazien, wiederum wie in der Runde nach Griechenland zurück. Ein wirklicher Mensch der nachatlantischen Zeit, der griechischen, grauen vorgeschichtlichen Zeit war der jüngere Dionysos. Und als der jüngere Dionysos seinen Erdentod gefunden hatte, ergoß sich seine Seele in die intellektuelle Kultur der Menschheit hinein. Und man kann mit vollem Recht und in Wahrheit die Frage aufwerfen: Lebt Dionysos der jüngere heute?
[ 21 ] Betrachten wir noch einmal den Gedanken, den wir am Ausgangspunkt des heutigen Vortrages hinstellen konnten, daß ja die altgriechischen Götter atlantische Menschen waren. Der ältere Dionysos, Sie werden von ihm empfinden, daß er als der Sohn der Persephone und des Zeus eigentlich noch recht verwandt ist - wenn er auch schon irdische Elemente in sich aufgenommen hat, die er aber von außen aufgenommen hat - mit dem, was die Götter der Zeus-Hierarchie selber sind. Er ist der Sohn des Zeus und der Persephone, einer übersinnlichen Wesenheit. Dieser ältere Dionysos ist dadurch, daß er noch der Sohn des Zeus und der Persephone, also einer übersinnlichen Gestalt für die nachatlantische Zeit, ist, mit seiner ganzen Wesenheit verwandt der Zeus-Hierarchie. Deshalb fühlt das alte griechische Bewußtsein klar und läßt es durchblicken in der Legende: dieser ältere Dionysos, dieser Dionysos Zagreus lebte als Mensch, aber er lebte wie die anderen griechischen Götter als ein atlantischer Mensch unter den Menschen der atlantischen Zeit und wandelte da herum. Aber wenn Sie den ganzen Geist der Sage vom jüngeren Dionysos durchgehen, so können Sie das Bewußtsein darin durchblicken sehen, daß der jüngere Dionysos, der schon ganz verwandt ist mit dem Menschen - er stammt ja von einer menschlichen Mutter ab -,, in der Tat näher dem Menschen als den Göttern steht. Daher läßt die Legende durchblicken, was wiederum wahr ist, daß der jüngere Dionysos in der Tat in der grauen Vorzeit in Griechenland selber geboren worden ist und - in einem nachatlantischen fleischlichen Leib inkarniert - gelebt hat. Das, was menschliche intellektuelle Kultur ist, die sich im Raume ausbreitet, dieses spirituelle makrokosmische Gegenbild unseres intellektuellen Ich, das war einmal — gerade so, wie die Zeuskräfte in einem atlantischen Zeus - in der nachatlantischen Zeit, etwa in der vorgeschichtlichen griechischen Zeit selber, als ein einzelner Mensch in dem wirklichen lebendigen Dionysos, das heißt in dem jüngeren Dionysos, verkörpert. Es lebte dieser Dionysos, der jüngere, und gehörte zu den altgriechischen Heroen, er lebte und wuchs heran in Griechenland und durchzog - denn dieser Zug hat tatsächlich stattgefunden — Asien bis hinunter nach Indien. Und ein großer Teil der indischen Kultur, nicht derjenige Teil, der von den alten heiligen Rishis geblieben ist, sondern ein anderer Teil, rührt von diesem jüngeren Dionysos her. Dann zog er mit seinen Scharen von Erdenbewohnern nach Arabien, Libyen, wiederum zurück bis Thrazien. Dieser Zug hat als ein gewaltiger vorhistorischer Zug wirklich stattgefunden. Also eine Dionysosgestalt, die tatsächlich als Mensch gelebt hat, begleitet von einem merkwürdigen Gefolge, die der Mythos als Silenen, als Faune und dergleichen vorstellt, zog wie ein großer Heerführer durch Arabien, Libyen, Thrazien, wiederum wie in der Runde nach Griechenland zurück. Ein wirklicher Mensch der nachatlantischen Zeit, der griechischen, grauen vorgeschichtlichen Zeit war der jüngere Dionysos. Und als der jüngere Dionysos seinen Erdentod gefunden hatte, ergoß sich seine Seele in die intellektuelle Kultur der Menschheit hinein. Und man kann mit vollem Recht und in Wahrheit die Frage aufwerfen: Lebt Dionysos der jüngere heute?
[ 22 ] Ja, meine lieben Freunde, gehen Sie hin in alle Welt, sehen Sie alles, was als intellektuelle Kultur in der Welt lebt, betrachten Sie das Seelische, was unsere neueren Geschichtsschreiber und Kulturhistoriker in einer so trostlos nüchternen und abstrakten Form die Ideen der Geschichte nennen oder wie dergleichen Phantastereien alle heißen — betrachten Sie es in seiner konkreten Wirklichkeit! Betrachten Sie dieses Konkrete, Makrotellurische, was wie eine geistige Schichte die Erde umgibt, was von Epoche zu Epoche weiterlebt, was in allen Köpfen lebt, was aber auch wie eine Atmosphäre der intellektuellen Kultur alle unsere Menschen einhüllt im Alltagsleben, betrachten Sie das! Darin lebt Dionysos der jüngere, gleichgültig ob Sie hinschauen auf das, was auf unseren Universitäten gelehrt wird, auf das, was als intellektuelle Kultur ausgegossen ist über die Maschinen unserer Industrien, gleichgültig ob Sie schauen auf jene Gedanken, die in die Welt eingeflossen sind und die im Bank- und Börsenwesen als Verstandesatmosphäre über unsere Erde hin leben. In alledem lebt Dionysos der Jüngere seiner Seele nach. Diese Seele des jüngeren Dionysos hat sich nach und nach ausgegossen über unsere gesamte intellektuelle Erdenkultur, nachdem die einzelne individuelle Persönlichkeit des jüngeren Dionysos, der den großen Zug unternommen hatte, als Einzelpersönlichkeit gestorben ist.
[ 22 ] Ja, meine lieben Freunde, gehen Sie hin in alle Welt, sehen Sie alles, was als intellektuelle Kultur in der Welt lebt, betrachten Sie das Seelische, was unsere neueren Geschichtsschreiber und Kulturhistoriker in einer so trostlos nüchternen und abstrakten Form die Ideen der Geschichte nennen oder wie dergleichen Phantastereien alle heißen — betrachten Sie es in seiner konkreten Wirklichkeit! Betrachten Sie dieses Konkrete, Makrotellurische, was wie eine geistige Schichte die Erde umgibt, was von Epoche zu Epoche weiterlebt, was in allen Köpfen lebt, was aber auch wie eine Atmosphäre der intellektuellen Kultur alle unsere Menschen einhüllt im Alltagsleben, betrachten Sie das! Darin lebt Dionysos der jüngere, gleichgültig ob Sie hinschauen auf das, was auf unseren Universitäten gelehrt wird, auf das, was als intellektuelle Kultur ausgegossen ist über die Maschinen unserer Industrien, gleichgültig ob Sie schauen auf jene Gedanken, die in die Welt eingeflossen sind und die im Bank- und Börsenwesen als Verstandesatmosphäre über unsere Erde hin leben. In alledem lebt Dionysos der Jüngere seiner Seele nach. Diese Seele des jüngeren Dionysos hat sich nach und nach ausgegossen über unsere gesamte intellektuelle Erdenkultur, nachdem die einzelne individuelle Persönlichkeit des jüngeren Dionysos, der den großen Zug unternommen hatte, als Einzelpersönlichkeit gestorben ist.
