On the Astral World and Devachan
GA 88
29 December 1903, Berlin
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Über die astrale Welt und das Devachan, 1st ed.
23. Entwicklungsstufen Der Menschheit
23. Entwicklungsstufen Der Menschheit
[ 1 ] Wenn wir den Menschen betrachten, so wie wir ihn kennen, so ist sein physischer Körper gleichsam nur eine kristallisierte feste Masse. Den physischen Körper umgibt in einer Art Eiform die sogenannte Aura. Diese ist im ganzen immer größer als der physische Körper selbst. Sie ist am kleinsten bei dem unentwickelten Menschen, und sie ist umso größer, je entwickelter der Mensch ist, so daß die Aura eines hochentwickelten Menschen seine Länge um das Sechsfache überragen kann. Sie müssen sich vorstellen, daß Sie erst den ganzen Menschen bekommen, wenn Sie seine Höhe dreimal nach oben und dreimal nach unten auftragen würden.
[ 1 ] Wenn wir den Menschen betrachten, so wie wir ihn kennen, so ist sein physischer Körper gleichsam nur eine kristallisierte feste Masse. Den physischen Körper umgibt in einer Art Eiform die sogenannte Aura. Diese ist im ganzen immer größer als der physische Körper selbst. Sie ist am kleinsten bei dem unentwickelten Menschen, und sie ist umso größer, je entwickelter der Mensch ist, so daß die Aura eines hochentwickelten Menschen seine Länge um das Sechsfache überragen kann. Sie müssen sich vorstellen, daß Sie erst den ganzen Menschen bekommen, wenn Sie seine Höhe dreimal nach oben und dreimal nach unten auftragen würden.
[ 2 ] In dieser Aura haben wir dreierlei zu unterscheiden: Erstens den sogenannten Astralkörper. Das ist derjenige Körper, welcher objektiv für das Seherauge das enthält, was der Mensch sonst nur in sich spürt: seine Triebe, Begierden und Leidenschaften. Der Seher kann in dieser astralen Aura genau unterscheiden, ob der Mensch reine oder häßliche Leidenschaften hat wie Habsucht, Mitleid, Wohlwollen und dergleichen mehr. Dann, etwas größer, die mentale Aura. Sie enthält dasjenige, was wir subjektiv empfinden als unseren Intellekt, als unsere Verstandeskraft, die niedere Geisteskraft. Diese beiden Auren lösen sich nach dem Tode auf, ebenso wie der physische Körper sich auflöst. Die astrale Aura löst sich auf im Kamaloka, und die mentale Aura im unteren Devachan. Sie sind noch zu den vergänglichen Teilen des Menschen zu zählen. Die bleibende Wesenheit des Menschen ist objektiv sichtbar in der dritten Aura. Diese ist die Aura des Kausalkörpers, desjenigen Körpers also, der durch alle Inkarnationen hindurchgeht. Der Kausalkörper ist bei unentwickelten Menschen, die nur wenig von dem Bleibenden verstehen, nur angedeutet. Wenn man die Auren eines unentwickelten Menschen betrachtet, so findet man nur wenig von dem Kausalkörper. Diejenigen Menschen, welche tieferen Wahrheiten nachgehen, entwickeln diese kausale Aura. Je mehr sich der Mensch entwickelt, desto mehr entwickelt sich diese kausale Aura. Es gliedert sich dann eine Art von Strahlensystem ein, so daß der höherentwickelte Mensch Strahlen aussendet, die in seiner kausalen Aura zu bemerken sind. Wenn wir die Aura eines Adepten haben, so ist sie viel größer als ein Haus, so daß der ganze Mensch unendlich viel größer erscheint als der physische Mensch für das physische Auge. Die kausale Aura, die wir beim Hochentwickelten sehen können, ist auch angedeutet bei Unentwickelten, und nicht etwa als ein kleines Körperchen, sondern auch groß, aber sie leuchtet noch nicht. Sie ist beim Unentwickelten ein schwach glimmendes Licht und wird immer leuchtender, je mehr sich der Mensch entwickelt. Strahlen kommen dadurch hinein, daß der Mensch immer mehr Inhalt bekommt. Je mehr der Mensch in sich das entwickelt, was bleibend ist, was wiedererscheinen wird, desto mehr hat er Leuchtkraft in sich. Es ist das objektiv Sichtbare dessen, was der Mensch von einer Inkarnation in die andere hinüberträgt.
[ 2 ] In dieser Aura haben wir dreierlei zu unterscheiden: Erstens den sogenannten Astralkörper. Das ist derjenige Körper, welcher objektiv für das Seherauge das enthält, was der Mensch sonst nur in sich spürt: seine Triebe, Begierden und Leidenschaften. Der Seher kann in dieser astralen Aura genau unterscheiden, ob der Mensch reine oder häßliche Leidenschaften hat wie Habsucht, Mitleid, Wohlwollen und dergleichen mehr. Dann, etwas größer, die mentale Aura. Sie enthält dasjenige, was wir subjektiv empfinden als unseren Intellekt, als unsere Verstandeskraft, die niedere Geisteskraft. Diese beiden Auren lösen sich nach dem Tode auf, ebenso wie der physische Körper sich auflöst. Die astrale Aura löst sich auf im Kamaloka, und die mentale Aura im unteren Devachan. Sie sind noch zu den vergänglichen Teilen des Menschen zu zählen. Die bleibende Wesenheit des Menschen ist objektiv sichtbar in der dritten Aura. Diese ist die Aura des Kausalkörpers, desjenigen Körpers also, der durch alle Inkarnationen hindurchgeht. Der Kausalkörper ist bei unentwickelten Menschen, die nur wenig von dem Bleibenden verstehen, nur angedeutet. Wenn man die Auren eines unentwickelten Menschen betrachtet, so findet man nur wenig von dem Kausalkörper. Diejenigen Menschen, welche tieferen Wahrheiten nachgehen, entwickeln diese kausale Aura. Je mehr sich der Mensch entwickelt, desto mehr entwickelt sich diese kausale Aura. Es gliedert sich dann eine Art von Strahlensystem ein, so daß der höherentwickelte Mensch Strahlen aussendet, die in seiner kausalen Aura zu bemerken sind. Wenn wir die Aura eines Adepten haben, so ist sie viel größer als ein Haus, so daß der ganze Mensch unendlich viel größer erscheint als der physische Mensch für das physische Auge. Die kausale Aura, die wir beim Hochentwickelten sehen können, ist auch angedeutet bei Unentwickelten, und nicht etwa als ein kleines Körperchen, sondern auch groß, aber sie leuchtet noch nicht. Sie ist beim Unentwickelten ein schwach glimmendes Licht und wird immer leuchtender, je mehr sich der Mensch entwickelt. Strahlen kommen dadurch hinein, daß der Mensch immer mehr Inhalt bekommt. Je mehr der Mensch in sich das entwickelt, was bleibend ist, was wiedererscheinen wird, desto mehr hat er Leuchtkraft in sich. Es ist das objektiv Sichtbare dessen, was der Mensch von einer Inkarnation in die andere hinüberträgt.
[ 3 ] Zunächst werde ich den Menschen mit seiner astralen Aura betrachten; wir können ihn in drei aufeinanderfolgenden Zuständen beobachten. Der erste Zustand wäre der, in welchem die eigentliche Vorstellungskraft noch sehr wenig entwickelt ist. Das ist der Fall bei der dritten Wurzelrasse und im Anfang der vierten, also von der Mitte der lemurischen bis zur ersten Hälfte der atlantischen Zeit. Die Lemurier und die ersten Atlantier haben nicht aus der Vorstellung, sondern rein aus dem Gedächtnis heraus gedacht. Erst in der vierten Wurzelrasse wurde nach und nach die Vorstellungskraft entwickelt; da änderte sich auch die Aura. In der dritten Wurzelrasse und in der ersten Hälfte der vierten entwickelte sich die astrale Aura so, daß sie den Körper des Menschen umgab. Sie war etwas größer als seine Haut, und sie war viel nebliger als nachher, sie war wie von dunklen Nebelmassen durchzogen, und durch die Leidenschaften der Menschen war sie viel heftiger und stürmischer. Nur die ersten Ansätze der mentalen Aura waren damals vorhanden. Die Entwicklung schritt fort bis in unsere jetzige Wurzelrasse, so daß heute ein gewisser Höhepunkt erreicht ist. Dies ist das zweite Stadium, in dem die mentale Aura bis zu einem gewissen Grade ausgebildet wird.
[ 3 ] Zunächst werde ich den Menschen mit seiner astralen Aura betrachten; wir können ihn in drei aufeinanderfolgenden Zuständen beobachten. Der erste Zustand wäre der, in welchem die eigentliche Vorstellungskraft noch sehr wenig entwickelt ist. Das ist der Fall bei der dritten Wurzelrasse und im Anfang der vierten, also von der Mitte der lemurischen bis zur ersten Hälfte der atlantischen Zeit. Die Lemurier und die ersten Atlantier haben nicht aus der Vorstellung, sondern rein aus dem Gedächtnis heraus gedacht. Erst in der vierten Wurzelrasse wurde nach und nach die Vorstellungskraft entwickelt; da änderte sich auch die Aura. In der dritten Wurzelrasse und in der ersten Hälfte der vierten entwickelte sich die astrale Aura so, daß sie den Körper des Menschen umgab. Sie war etwas größer als seine Haut, und sie war viel nebliger als nachher, sie war wie von dunklen Nebelmassen durchzogen, und durch die Leidenschaften der Menschen war sie viel heftiger und stürmischer. Nur die ersten Ansätze der mentalen Aura waren damals vorhanden. Die Entwicklung schritt fort bis in unsere jetzige Wurzelrasse, so daß heute ein gewisser Höhepunkt erreicht ist. Dies ist das zweite Stadium, in dem die mentale Aura bis zu einem gewissen Grade ausgebildet wird.
[ 4 ] Das dritte Stadium ist das eines vorgeschrittenen Menschen, der das sogenannte astrale Sehvermögen entwickelt. Er ist imstande, diese Aura auch zu sehen. Er kann nicht nur dasjenige sehen, was in der physischen Welt vorhanden ist, sondern auch das, was in der astralen Welt vorhanden ist. Bei solchen Menschen sieht die astrale Aura etwas anders aus. Bei den atlantischen und nachatlantischen Menschen treten innerhalb der astralen Aura räderförmige Figuren auf. Solche Figuren sind in der Aura jedes heutigen Menschen; bei den Lemuriern waren sie noch kaum zu merken. Wenn beim heutigen Menschen diese «Räder» in Bewegung sind, so tritt das Sehen ein. Wenn sie ruhen, so ist das astrale Sehen aufgehoben. Das sind die drei Zustände.
[ 4 ] Das dritte Stadium ist das eines vorgeschrittenen Menschen, der das sogenannte astrale Sehvermögen entwickelt. Er ist imstande, diese Aura auch zu sehen. Er kann nicht nur dasjenige sehen, was in der physischen Welt vorhanden ist, sondern auch das, was in der astralen Welt vorhanden ist. Bei solchen Menschen sieht die astrale Aura etwas anders aus. Bei den atlantischen und nachatlantischen Menschen treten innerhalb der astralen Aura räderförmige Figuren auf. Solche Figuren sind in der Aura jedes heutigen Menschen; bei den Lemuriern waren sie noch kaum zu merken. Wenn beim heutigen Menschen diese «Räder» in Bewegung sind, so tritt das Sehen ein. Wenn sie ruhen, so ist das astrale Sehen aufgehoben. Das sind die drei Zustände.
[ 5 ] Der physische Körper ist durchzogen vom Nervensystem. Jedes Nervenzentrum steht in Verbindung mit einem astralen Zentrum, so daß also zum Beispiel der Sehnerv umgeben, eingehüllt ist von einem astralen Sehnerv, von einer astralen Substanz, die zum Sehnerv dazugehört. Nun, wie kommt das Sehen zustande? Licht kommt in das Auge, geht durch den Nerv ins Gehirn. Aber da sieht man noch nichts; es ist immer noch ein Bewegungsvorgang nur physischer Art. Nun kommt der astrale Sehnerv in Schwingungen. Diese bewirken, daß das Bild erscheint, das man sieht. Ohne daß der Astralkörper in Tätigkeit versetzt wird, ist es unmöglich zu sehen. Ebenso ist es beim Denken. Der Astralkörper ist das eigentlich Tätige. Wenn Sie sich nun vorstellen, wie es beim Seher ist, dann sind es nicht Eindrücke, die durch das Ohr, durch das Auge kommen, sondern es sind Eindrücke, die durch seine astrale Organisation selbst, ohne Vermittlung des physischen Gehirns und des Nervenzentrums kommen. Das tritt auf, wenn die Chakrams, die Lotusblumen, in Bewegung kommen. Das bedeutet, daß der Astralkörper ein Organismus ist, der Sinnesorgane hat.
[ 5 ] Der physische Körper ist durchzogen vom Nervensystem. Jedes Nervenzentrum steht in Verbindung mit einem astralen Zentrum, so daß also zum Beispiel der Sehnerv umgeben, eingehüllt ist von einem astralen Sehnerv, von einer astralen Substanz, die zum Sehnerv dazugehört. Nun, wie kommt das Sehen zustande? Licht kommt in das Auge, geht durch den Nerv ins Gehirn. Aber da sieht man noch nichts; es ist immer noch ein Bewegungsvorgang nur physischer Art. Nun kommt der astrale Sehnerv in Schwingungen. Diese bewirken, daß das Bild erscheint, das man sieht. Ohne daß der Astralkörper in Tätigkeit versetzt wird, ist es unmöglich zu sehen. Ebenso ist es beim Denken. Der Astralkörper ist das eigentlich Tätige. Wenn Sie sich nun vorstellen, wie es beim Seher ist, dann sind es nicht Eindrücke, die durch das Ohr, durch das Auge kommen, sondern es sind Eindrücke, die durch seine astrale Organisation selbst, ohne Vermittlung des physischen Gehirns und des Nervenzentrums kommen. Das tritt auf, wenn die Chakrams, die Lotusblumen, in Bewegung kommen. Das bedeutet, daß der Astralkörper ein Organismus ist, der Sinnesorgane hat.
[ 6 ] Wenn der Mensch im gewöhnlichen Zustand des Schlafens ist, so ist in der Regel der Astralkörper außerhalb des physischen Körpers. Je höher der Mensch entwickelt ist, desto weiter kann sich der Astralkörper entfernen. Die vollständige psychische Entwicklung besteht darin, daß man den Körper zurückläßt und im Astralen frei herumspaziert. Es gibt noch weitere Stadien. Der Astralkörper kann, während man schläft, die sonderbarsten Wanderungen machen, nur erinnern Sie sich nicht an diese nächtlichen Wanderungen. Sie können während der Nacht ein Bewußtsein davon haben, es aber nicht mitbringen in den Tag. Das höchste Stadium ist, wenn Sie sowohl im Schlafe als auch im physischen Leibe sich des astralen Bewußtseins bewußt sind. Sie können während der Nacht bekannte Menschen aufsuchen; sie werden aber nicht Erfahrungen von ähnlicher Art wie im Physischen machen können. Sie werden zum Beispiel nicht erfahren, was jetzt eine Person in Asien tut — das können Sie nicht erfahren. Wenn Sie aber von ihr etwas lernen wollen, so können Sie das, wenn Sie das in Ihr Tagesbewußtsein vollständig herübernehmen. Der Chela könnte nicht erfahren, ob ein Meister in Asien schreibt oder nicht schreibt oder ob und was er ißt und trinkt. Aber er kann unterrichtet werden im astralen Raum und das bewußt mitherübernehmen in das Tagesbewußtsein.
[ 6 ] Wenn der Mensch im gewöhnlichen Zustand des Schlafens ist, so ist in der Regel der Astralkörper außerhalb des physischen Körpers. Je höher der Mensch entwickelt ist, desto weiter kann sich der Astralkörper entfernen. Die vollständige psychische Entwicklung besteht darin, daß man den Körper zurückläßt und im Astralen frei herumspaziert. Es gibt noch weitere Stadien. Der Astralkörper kann, während man schläft, die sonderbarsten Wanderungen machen, nur erinnern Sie sich nicht an diese nächtlichen Wanderungen. Sie können während der Nacht ein Bewußtsein davon haben, es aber nicht mitbringen in den Tag. Das höchste Stadium ist, wenn Sie sowohl im Schlafe als auch im physischen Leibe sich des astralen Bewußtseins bewußt sind. Sie können während der Nacht bekannte Menschen aufsuchen; sie werden aber nicht Erfahrungen von ähnlicher Art wie im Physischen machen können. Sie werden zum Beispiel nicht erfahren, was jetzt eine Person in Asien tut — das können Sie nicht erfahren. Wenn Sie aber von ihr etwas lernen wollen, so können Sie das, wenn Sie das in Ihr Tagesbewußtsein vollständig herübernehmen. Der Chela könnte nicht erfahren, ob ein Meister in Asien schreibt oder nicht schreibt oder ob und was er ißt und trinkt. Aber er kann unterrichtet werden im astralen Raum und das bewußt mitherübernehmen in das Tagesbewußtsein.
[ 7 ] Wenn Sie einen solchen Astralleib ansehen, so haben Sie an einem Ort den physischen Körper mit seinen Nervenzentren, der für das physische Auge so aussieht, wie er bei Tage aussieht, und Sie haben irgendwo den Astralkörper mit seinen Sinnesorganen, so daß Sie sehen können: zu diesem Zentrum [des Astralkörpers] gehört der Sehnerv und zu diesem der Hörnerv.
[ 7 ] Wenn Sie einen solchen Astralleib ansehen, so haben Sie an einem Ort den physischen Körper mit seinen Nervenzentren, der für das physische Auge so aussieht, wie er bei Tage aussieht, und Sie haben irgendwo den Astralkörper mit seinen Sinnesorganen, so daß Sie sehen können: zu diesem Zentrum [des Astralkörpers] gehört der Sehnerv und zu diesem der Hörnerv.
[ 8 ] Nun entsteht die Frage: Was besteht für eine Verbindung zwischen dem Astralleib und dem physischen Leib, was kettet das astrale Ohr an das physische Ohr? Und warum kehrt der Astralkörper, [der während des Schlafens vom physischen Körper getrennt ist], wieder zurück? Es könnten interessante Fragen aufgeworfen werden. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Mensch fühlte sich furchtbar unglücklich. Nun ist er während der Nacht in seinem Astralleib. Das Leid hat seinen Ursprung im Physischen. Er könnte nun den Entschluß fassen, [mit seinem Astralleib] nicht mehr zurückzukehren, dann wäre das ausgeführt, was man einen astralen Selbstmord nennen würde.
[ 8 ] Nun entsteht die Frage: Was besteht für eine Verbindung zwischen dem Astralleib und dem physischen Leib, was kettet das astrale Ohr an das physische Ohr? Und warum kehrt der Astralkörper, [der während des Schlafens vom physischen Körper getrennt ist], wieder zurück? Es könnten interessante Fragen aufgeworfen werden. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Mensch fühlte sich furchtbar unglücklich. Nun ist er während der Nacht in seinem Astralleib. Das Leid hat seinen Ursprung im Physischen. Er könnte nun den Entschluß fassen, [mit seinem Astralleib] nicht mehr zurückzukehren, dann wäre das ausgeführt, was man einen astralen Selbstmord nennen würde.
[ 9 ] Also, was verbindet den astralischen Leib mit dem physischen Leib und seinen Organen, und was führt ihn wieder zurück? Da besteht eine Art von Band, eine Verbindung, die eine Zwischenmaterie ist zwischen physischer und astraler Materie. Und das nennt man das Kundalinifeuer. Wenn Sie einen schlafenden Menschen haben, so können Sie im Astralen immer den Astralkörper verfolgen. Sie haben einen leuchtenden Streifen bis dahin, wo der Astralkörper ist. Es ist immer der Ort aufzufinden. Wenn sich der Astralkörper entfernt, dann wird in demselben Maße das Kundalinifeuer dünner und dünner. Eine immer dünnere und dünnere Spur ist es; es wird immer mehr wie ein dünner Nebel. Wenn Sie nun dieses Kundalinifeuer genau ansehen, dann ist es nicht gleichförmig. Es werden in demselben gewisse Stellen leuchtender und dichter sein, und das sind die Stellen, welche das Astrale wieder zu dem Physischen hinführen. Der Sehnerv ist also durch ein dichteres Kundalinifeuer verbunden mit einem astralen Nerven.
[ 9 ] Also, was verbindet den astralischen Leib mit dem physischen Leib und seinen Organen, und was führt ihn wieder zurück? Da besteht eine Art von Band, eine Verbindung, die eine Zwischenmaterie ist zwischen physischer und astraler Materie. Und das nennt man das Kundalinifeuer. Wenn Sie einen schlafenden Menschen haben, so können Sie im Astralen immer den Astralkörper verfolgen. Sie haben einen leuchtenden Streifen bis dahin, wo der Astralkörper ist. Es ist immer der Ort aufzufinden. Wenn sich der Astralkörper entfernt, dann wird in demselben Maße das Kundalinifeuer dünner und dünner. Eine immer dünnere und dünnere Spur ist es; es wird immer mehr wie ein dünner Nebel. Wenn Sie nun dieses Kundalinifeuer genau ansehen, dann ist es nicht gleichförmig. Es werden in demselben gewisse Stellen leuchtender und dichter sein, und das sind die Stellen, welche das Astrale wieder zu dem Physischen hinführen. Der Sehnerv ist also durch ein dichteres Kundalinifeuer verbunden mit einem astralen Nerven.
[ 10 ] Leadbeater wollte [in seinem Buch «Die Astral-Ebene»] nicht darauf eingehen zu sagen, ob ein solcher astraler Selbstmord möglich ist. Es kann das Kundalinifeuer mit dem Astralkörper nicht ganz aus dem physischen Leib herausgehoben werden. Würde es nun eintreten, daß ein Mensch den Entschluß faßt, nicht mehr zurückzukommen, so würde das Kundalinifeuer ihn fortwährend hinabziehen; es ist so, als ob er noch zum physischen Leib gehörte. Es ist die Spur des Kundalinifeuers, die er verfolgt. Wenn die Lebenskraft noch nicht erschöpft ist, so ist es sehr schwer, den Astralkörper aus dem physischen Körper herauszuheben. Es ist sehr schwer, wenn jemand an dem physischen Körper hängt, den er nicht mehr gebrauchen kann. In dieser Beziehung ist das Schicksal des Selbstmörders und das des Verunglückten nicht in erheblichem Maße voneinander verschieden.
[ 10 ] Leadbeater wollte [in seinem Buch «Die Astral-Ebene»] nicht darauf eingehen zu sagen, ob ein solcher astraler Selbstmord möglich ist. Es kann das Kundalinifeuer mit dem Astralkörper nicht ganz aus dem physischen Leib herausgehoben werden. Würde es nun eintreten, daß ein Mensch den Entschluß faßt, nicht mehr zurückzukommen, so würde das Kundalinifeuer ihn fortwährend hinabziehen; es ist so, als ob er noch zum physischen Leib gehörte. Es ist die Spur des Kundalinifeuers, die er verfolgt. Wenn die Lebenskraft noch nicht erschöpft ist, so ist es sehr schwer, den Astralkörper aus dem physischen Körper herauszuheben. Es ist sehr schwer, wenn jemand an dem physischen Körper hängt, den er nicht mehr gebrauchen kann. In dieser Beziehung ist das Schicksal des Selbstmörders und das des Verunglückten nicht in erheblichem Maße voneinander verschieden.
[ 11 ] Nun, bei dem höherentwickelten Menschen, an dem sich die Chakrams bewegen, da findet noch ein anderer Vorgang statt. Er hat die Möglichkeit, das Kundalinifeuer willkürlich zurückzuziehen aus dem Organismus; gleichzeitig eröffnen sich von innen heraus entgegengesetzte Strömungen: Das, was früher bloß von außen hereingeströmt ist, das kann der Mensch jetzt willkürlich von innen heraus regeln; der ganze Vorgang kann jetzt willkürlich herbeigeführt werden.
[ 11 ] Nun, bei dem höherentwickelten Menschen, an dem sich die Chakrams bewegen, da findet noch ein anderer Vorgang statt. Er hat die Möglichkeit, das Kundalinifeuer willkürlich zurückzuziehen aus dem Organismus; gleichzeitig eröffnen sich von innen heraus entgegengesetzte Strömungen: Das, was früher bloß von außen hereingeströmt ist, das kann der Mensch jetzt willkürlich von innen heraus regeln; der ganze Vorgang kann jetzt willkürlich herbeigeführt werden.
[ 12 ] Nun hat der Mensch eine vollkommene Verfügungsmöglichkeit über den Astralkörper erlangt. Nun bitte ich zu beachten, daß dieser Zustand immer mehr und mehr in der menschlichen Entwicklung eintritt. Heute sind es die psychisch Entwickelten, die einen solchen Astralkörper haben, aber der Mensch eilt allgemein einem solchen Zustand entgegen. Er wird die Möglichkeit zur Benützung seines Astralkörpers in der sechsten Rasse haben. Er wird einen physischen Körper und innerhalb desselben einen Astralkörper haben, den er auf diese Weise benützen kann. In der nächsten Runde aber werden die Menschen keinen physischen Körper, sondern nur noch einen Astralkörper haben, den sie dann frei benützen können, so wie wir Menschen heute den physischen Körper benutzen. Der physische Körper wird dann nicht mehr da sein; der unterste Körper wird dann der Astralkörper sein.
[ 12 ] Nun hat der Mensch eine vollkommene Verfügungsmöglichkeit über den Astralkörper erlangt. Nun bitte ich zu beachten, daß dieser Zustand immer mehr und mehr in der menschlichen Entwicklung eintritt. Heute sind es die psychisch Entwickelten, die einen solchen Astralkörper haben, aber der Mensch eilt allgemein einem solchen Zustand entgegen. Er wird die Möglichkeit zur Benützung seines Astralkörpers in der sechsten Rasse haben. Er wird einen physischen Körper und innerhalb desselben einen Astralkörper haben, den er auf diese Weise benützen kann. In der nächsten Runde aber werden die Menschen keinen physischen Körper, sondern nur noch einen Astralkörper haben, den sie dann frei benützen können, so wie wir Menschen heute den physischen Körper benutzen. Der physische Körper wird dann nicht mehr da sein; der unterste Körper wird dann der Astralkörper sein.
[ 13 ] Etwas Ähnliches wie bei den astralen Zentren findet man im mentalen Körper. Der Astralkörper hat einzelne Sinneszentren: Es entspricht dem Sehnerv ein astrales Zentrum, ebenso dem Hörnerv, dem Geruchsnerv und so weiter. Der Mentalkörper hat solche einzelnen Sinne nicht mehr. Er hat nur einen einzigen Sinn, er ist durchdrungen von dem mentalen Auffassungsvermögen, so daß er mit seinem einzigen Sinn mental wahrzunehmen vermag. Daher ist er imstande, alles aufeinander zu beziehen.
[ 13 ] Etwas Ähnliches wie bei den astralen Zentren findet man im mentalen Körper. Der Astralkörper hat einzelne Sinneszentren: Es entspricht dem Sehnerv ein astrales Zentrum, ebenso dem Hörnerv, dem Geruchsnerv und so weiter. Der Mentalkörper hat solche einzelnen Sinne nicht mehr. Er hat nur einen einzigen Sinn, er ist durchdrungen von dem mentalen Auffassungsvermögen, so daß er mit seinem einzigen Sinn mental wahrzunehmen vermag. Daher ist er imstande, alles aufeinander zu beziehen.
[ 14 ] Der Schatten des mentalen Sinnes ist der Verstand. Wenn Sie eine Glocke anschlagen hören, so drehen Sie sich um, um auch durch das Gesicht wahrzunehmen. Die astralen Sinne sind mit dem mentalen Sinn auch durch eine Art von Kundalinifeuer verbunden. Das Kundalinifeuer ist also der Zwischenstoff, welcher die einzelnen Zustände miteinander verbindet.
[ 14 ] Der Schatten des mentalen Sinnes ist der Verstand. Wenn Sie eine Glocke anschlagen hören, so drehen Sie sich um, um auch durch das Gesicht wahrzunehmen. Die astralen Sinne sind mit dem mentalen Sinn auch durch eine Art von Kundalinifeuer verbunden. Das Kundalinifeuer ist also der Zwischenstoff, welcher die einzelnen Zustände miteinander verbindet.
[ 15 ] Jetzt möchte ich noch einige Vorstellungen über die Rundenentwicklung vorbereiten. Wenn man die Rundenentwicklung verfolgen will, so muß man sich klarmachen, daß der Mensch im wesentlichen aus drei Gliedern besteht: aus Körper, Seele und Geist. Zum Verständnis der Runden ist es wichtig, diese Glieder anders zu nennen. Wir können nennen den Körper: menschliche Gattung; die Seele: menschliche Persönlichkeit; den Geist: menschliche Individualität. Wenn Sie sich das klarmachen, werden Sie einsehen, daß die Menschen hinsichtlich des Gattungsmäßigen sich nur wenig voneinander unterscheiden; es ist da eine durchgängige Gleichheit vorhanden. Die Menschen sind aber hinsichtlich der Persönlichkeit sehr voneinander verschieden. Das Persönliche wird als das Unterscheidende betrachtet. Das Individuelle aber wird als das Allgemeine betrachtet, als der allgemeine Menschengeist. Gattung: im wesentlichen das Körperliche; Persönlichkeit: im wesentlichen das Seelische; Individualität: im wesentlichen der Geist.
[ 15 ] Jetzt möchte ich noch einige Vorstellungen über die Rundenentwicklung vorbereiten. Wenn man die Rundenentwicklung verfolgen will, so muß man sich klarmachen, daß der Mensch im wesentlichen aus drei Gliedern besteht: aus Körper, Seele und Geist. Zum Verständnis der Runden ist es wichtig, diese Glieder anders zu nennen. Wir können nennen den Körper: menschliche Gattung; die Seele: menschliche Persönlichkeit; den Geist: menschliche Individualität. Wenn Sie sich das klarmachen, werden Sie einsehen, daß die Menschen hinsichtlich des Gattungsmäßigen sich nur wenig voneinander unterscheiden; es ist da eine durchgängige Gleichheit vorhanden. Die Menschen sind aber hinsichtlich der Persönlichkeit sehr voneinander verschieden. Das Persönliche wird als das Unterscheidende betrachtet. Das Individuelle aber wird als das Allgemeine betrachtet, als der allgemeine Menschengeist. Gattung: im wesentlichen das Körperliche; Persönlichkeit: im wesentlichen das Seelische; Individualität: im wesentlichen der Geist.
[ 16 ] Wir wollen zuerst die zwei ersten verfolgen, also Gattung und Persönlichkeit. Die Persönlichkeit wurde vorbereitet in der lunarischen Epoche. Das, was herüberkommt von der lunarischen Epoche, das ist Persönlichkeit. Das, was wir als Gattung in uns tragen, so wie wir jetzt aussehen, die körperliche Gestalt, die ist im wesentlichen eine irdische Prägung, eine irdische Gestaltung. Die ganze Erdenentwicklung seit dem Pralaya ist da, um allmählich die menschliche Körperform soweit zu bringen, daß sich auf der einen Seite die Persönlichkeit mit dieser Form verbinden kann, und diese beiden zusammen der Sitz des Geistes, der Individualität werden können.
[ 16 ] Wir wollen zuerst die zwei ersten verfolgen, also Gattung und Persönlichkeit. Die Persönlichkeit wurde vorbereitet in der lunarischen Epoche. Das, was herüberkommt von der lunarischen Epoche, das ist Persönlichkeit. Das, was wir als Gattung in uns tragen, so wie wir jetzt aussehen, die körperliche Gestalt, die ist im wesentlichen eine irdische Prägung, eine irdische Gestaltung. Die ganze Erdenentwicklung seit dem Pralaya ist da, um allmählich die menschliche Körperform soweit zu bringen, daß sich auf der einen Seite die Persönlichkeit mit dieser Form verbinden kann, und diese beiden zusammen der Sitz des Geistes, der Individualität werden können.
[ 17 ] Es ist nun besonders nützlich, jedes für sich zu verfolgen, und man tut daher gut, Gattung, Persönlichkeit und Individualität für sich zu verfolgen.
[ 17 ] Es ist nun besonders nützlich, jedes für sich zu verfolgen, und man tut daher gut, Gattung, Persönlichkeit und Individualität für sich zu verfolgen.
[ 18 ] Das erste nun: die Gattung. Denken Sie sich ein Pralaya, einen Dämmerungszustand. Aus diesem gliedert sich heraus zuerst eine Kugel, die aber eigentlich noch nicht eine richtige Kugel ist, sondern die nur die Kraft enthält, eine Kugel zu sein. Innerhalb dieser sind die Kräfte der Formen enthalten — Urbilder, noch nicht Gestalten, Nebel. Aus diesem hebt sich ab die erste Kugel. Innerhalb dieser Kugel leben die menschlichen Gattungen in Urbildern Arupa-Zustand. Diese Kugel wird jetzt dichter; und nun werden in dieser Kugel der Menschengattung Gedanken gestaltet. Jetzt wandeln die Gedanken in dieser Kugel herum. Das ist der zweite Zustand, [der Rupa-Zustand]. Der dritte Zustand ist der, daß sich dieselbe in eine Astralkugel verwandelt.
[ 18 ] Das erste nun: die Gattung. Denken Sie sich ein Pralaya, einen Dämmerungszustand. Aus diesem gliedert sich heraus zuerst eine Kugel, die aber eigentlich noch nicht eine richtige Kugel ist, sondern die nur die Kraft enthält, eine Kugel zu sein. Innerhalb dieser sind die Kräfte der Formen enthalten — Urbilder, noch nicht Gestalten, Nebel. Aus diesem hebt sich ab die erste Kugel. Innerhalb dieser Kugel leben die menschlichen Gattungen in Urbildern Arupa-Zustand. Diese Kugel wird jetzt dichter; und nun werden in dieser Kugel der Menschengattung Gedanken gestaltet. Jetzt wandeln die Gedanken in dieser Kugel herum. Das ist der zweite Zustand, [der Rupa-Zustand]. Der dritte Zustand ist der, daß sich dieselbe in eine Astralkugel verwandelt.
[ 19 ] Was früher nur Gedankengattungen in Urbildern waren, das wird zu astralen Gattungen. So leben auf der dritten Kugel die astralen Menschengattungen. Die vierte Kugel ist schon physisch. Zum ersten Mal haben wir die Menschengattungen, [zwar noch] ohne die Fähigkeit des Wachstums, aber mit physischer Dichte, Härte, wenn man sie antippen würde. Während dies geschehen ist, haben sich andere Naturreiche in derselben Weise als Gattungen entwickelt: 'Tiergattungen, Pflanzengattungen, Mineralgattungen sind als Formen vorhanden; sie können aber noch nicht leben. Denken Sie sich von sich selbst einen Gipsabdruck genommen und ausgefüllt; so etwa war es. Auf der fünften Kugel wird alles wiederum in verwandelter Form astral werden, auf der sechsten wird alles wieder Gedanke und auf der siebenten Kugel wird alles wieder in einen formlosen, monadischen Zustand umgewandelt. Und dann kommt ein Pralaya.
[ 19 ] Was früher nur Gedankengattungen in Urbildern waren, das wird zu astralen Gattungen. So leben auf der dritten Kugel die astralen Menschengattungen. Die vierte Kugel ist schon physisch. Zum ersten Mal haben wir die Menschengattungen, [zwar noch] ohne die Fähigkeit des Wachstums, aber mit physischer Dichte, Härte, wenn man sie antippen würde. Während dies geschehen ist, haben sich andere Naturreiche in derselben Weise als Gattungen entwickelt: 'Tiergattungen, Pflanzengattungen, Mineralgattungen sind als Formen vorhanden; sie können aber noch nicht leben. Denken Sie sich von sich selbst einen Gipsabdruck genommen und ausgefüllt; so etwa war es. Auf der fünften Kugel wird alles wiederum in verwandelter Form astral werden, auf der sechsten wird alles wieder Gedanke und auf der siebenten Kugel wird alles wieder in einen formlosen, monadischen Zustand umgewandelt. Und dann kommt ein Pralaya.
