Consciousness — Life — Form
GA 89
13 January 1906
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Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Das Wesen des Christus als der umgekehrte makrokosmische Mensch
Das Wesen des Christus als der umgekehrte makrokosmische Mensch
[ 1 ] Man hat sich das «Wesen» Christus als den umgekehrten makrokosmischen Menschen vorzustellen, der aber gleich ist dem zweiten Aspekt der Gottheit, oder des Logos. — Denke Dir den Augenblick, bevor die sogenannte «Monade» (die Gesamtheit der Monaden) herabsteigt, um in die bis dahin präparierten Tiermenschenkörper sich zu inkarnieren. Das Tierreich bis dahin, soweit es entstanden war, also mit Ausnahme der Säugetiere, hatte physisch ausgebreitet alles, was für den niederen Menschen in ein Wesen zusammengezogen werden mußte. In diesen lemurischen Tiermenschen steigt die Monadenwelt herab, indem sich Manas von Budhi zunächst abtrennt. In dem lemurischen Menschen ist so inkarniert Manas, das sich mit Kama zu Kama-Manas vereinigt, und Budhi-Atma bleibt nur als Anlage mit Manas noch verknüpft. Christus ist nun diejenige Wesenheit, welche die «Budhi» zunächst als ersten Funken erweckt. Dazu ist notwendig, daß das Christuswesen Besitz ergreift von einem Chela im dritten Grade (Jesus). So also haben wir das Christusereignis auf Erden anzusehen, als die Umkehrung des Prozesses innerhalb der Monadenwelt, von dem, was sich bei «Adam» vollzogen hat. Paulus spricht das ja ganz deutlich aus, wenn er den «Christus» den «umgekehrten Adam» nennt. Der äußere historische Vorgang ist nur das tatsächliche Symbol für den inneren geistigen Vorgang.
[ 1 ] Man hat sich das «Wesen» Christus als den umgekehrten makrokosmischen Menschen vorzustellen, der aber gleich ist dem zweiten Aspekt der Gottheit, oder des Logos. — Denke Dir den Augenblick, bevor die sogenannte «Monade» (die Gesamtheit der Monaden) herabsteigt, um in die bis dahin präparierten Tiermenschenkörper sich zu inkarnieren. Das Tierreich bis dahin, soweit es entstanden war, also mit Ausnahme der Säugetiere, hatte physisch ausgebreitet alles, was für den niederen Menschen in ein Wesen zusammengezogen werden mußte. In diesen lemurischen Tiermenschen steigt die Monadenwelt herab, indem sich Manas von Budhi zunächst abtrennt. In dem lemurischen Menschen ist so inkarniert Manas, das sich mit Kama zu Kama-Manas vereinigt, und Budhi-Atma bleibt nur als Anlage mit Manas noch verknüpft. Christus ist nun diejenige Wesenheit, welche die «Budhi» zunächst als ersten Funken erweckt. Dazu ist notwendig, daß das Christuswesen Besitz ergreift von einem Chela im dritten Grade (Jesus). So also haben wir das Christusereignis auf Erden anzusehen, als die Umkehrung des Prozesses innerhalb der Monadenwelt, von dem, was sich bei «Adam» vollzogen hat. Paulus spricht das ja ganz deutlich aus, wenn er den «Christus» den «umgekehrten Adam» nennt. Der äußere historische Vorgang ist nur das tatsächliche Symbol für den inneren geistigen Vorgang.
[ 2 ] Man hat also die Sache sich etwa nach dem folgenden Schema zu versinnlichen:
[ 2 ] Man hat also die Sache sich etwa nach dem folgenden Schema zu versinnlichen:

