Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a
10 November 1903, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
3. Kosmische Epochen und Zustände und deren Entsprechung in Der Menschlichen Entwicklung. Die Achte Sphäre
3. Kosmische Epochen und Zustände und deren Entsprechung in Der Menschlichen Entwicklung. Die Achte Sphäre
[ 1 ] Im großen Weltenzusammenhang nennt man den irdischen Kosmos den Kosmos der göttlichen Liebe, den vorhergehenden Kosmos den Kosmos der Weisheit und den folgenden den Kosmos des göttlichen Feuers. Außer diesen drei Zuständen ist es dem seherischen Blick recht schwer, nach vorn oder nach rückwärts zu sehen.
[ 1 ] Im großen Weltenzusammenhang nennt man den irdischen Kosmos den Kosmos der göttlichen Liebe, den vorhergehenden Kosmos den Kosmos der Weisheit und den folgenden den Kosmos des göttlichen Feuers. Außer diesen drei Zuständen ist es dem seherischen Blick recht schwer, nach vorn oder nach rückwärts zu sehen.
[ 2 ] Auch in dieser kosmischen Entwicklung ist eine Art Parallelismus mit der menschlichen Entwicklung zu bemerken. Man nennt den Kosmos, welcher dem Mondenkosmos vorangegangen ist, den Kosmos der göttlichen Allmacht. Diesem würde vorangehen der Kosmos des Seins. Der sechste ist der Kosmos der Göttlichkeit, der siebente der Kosmos des Seins. In Sinnetts «Esoterischer Buddhismus» finden Sie einen Begriff, der aber immer unaufgeklärt bleibt: die sogenannte achte Sphäre.
[ 2 ] Auch in dieser kosmischen Entwicklung ist eine Art Parallelismus mit der menschlichen Entwicklung zu bemerken. Man nennt den Kosmos, welcher dem Mondenkosmos vorangegangen ist, den Kosmos der göttlichen Allmacht. Diesem würde vorangehen der Kosmos des Seins. Der sechste ist der Kosmos der Göttlichkeit, der siebente der Kosmos des Seins. In Sinnetts «Esoterischer Buddhismus» finden Sie einen Begriff, der aber immer unaufgeklärt bleibt: die sogenannte achte Sphäre.
[ 3 ] Wir würden also dann zu unterscheiden haben die irdische Sphäre, dann die drei, welche ihr vorangehen, und die drei, welche ihr nachfolgen. Ich will Ihnen einmal ein kosmisches Grundgesetz klarmachen, indem ich Ihnen schildere, wie sich ein Kosmos ausnimmt am Ende seiner Entwicklung. Er entwickelt während seiner Entwicklung sieben Runden und sieben Rassen. Was geschieht nun, wenn Sein oder Weisheit in das Pralaya kommt und nach der nächsten Epoche hinübergeschoben werden soll? Die Gesamtsumme würde in einen Keim treten und auf den neuen Kosmos übergehen. Beim Übergang von einer kosmischen Entwicklung zur nächsten geschieht es, dass ein gewisses Ergebnis zu dem Pralaya hinübergeschickt wird, und der Rest übrigbleibt. Der Rest unseres früheren Kosmos ist der Mond. Zu ihm gehören auch die Kräfte, welche in und auf demselben sind. Er ist umgeben von kosmischen Kräften. Ebenso wird es sich verhalten, wenn einmal die Erde in den nächsten Zustand übergeht. Alles, was an Kama da ist und an Kama-Manas, wird im höheren Manas geläutert. Die künftigen Bewohner werden einen mehr aktiven Gesichtssinn haben. Es wird ein astrales Schauen der Untermenschlich-Entwickelten und ein astrales Schauen der Übermenschlich-Entwickelten geben. Das astrale Schauen der Mondmenschen war undifferenziert gegenüber unserem Schauen. Das Schauen der künftigen Menschen wird noch differenzierter sein.
[ 3 ] Wir würden also dann zu unterscheiden haben die irdische Sphäre, dann die drei, welche ihr vorangehen, und die drei, welche ihr nachfolgen. Ich will Ihnen einmal ein kosmisches Grundgesetz klarmachen, indem ich Ihnen schildere, wie sich ein Kosmos ausnimmt am Ende seiner Entwicklung. Er entwickelt während seiner Entwicklung sieben Runden und sieben Rassen. Was geschieht nun, wenn Sein oder Weisheit in das Pralaya kommt und nach der nächsten Epoche hinübergeschoben werden soll? Die Gesamtsumme würde in einen Keim treten und auf den neuen Kosmos übergehen. Beim Übergang von einer kosmischen Entwicklung zur nächsten geschieht es, dass ein gewisses Ergebnis zu dem Pralaya hinübergeschickt wird, und der Rest übrigbleibt. Der Rest unseres früheren Kosmos ist der Mond. Zu ihm gehören auch die Kräfte, welche in und auf demselben sind. Er ist umgeben von kosmischen Kräften. Ebenso wird es sich verhalten, wenn einmal die Erde in den nächsten Zustand übergeht. Alles, was an Kama da ist und an Kama-Manas, wird im höheren Manas geläutert. Die künftigen Bewohner werden einen mehr aktiven Gesichtssinn haben. Es wird ein astrales Schauen der Untermenschlich-Entwickelten und ein astrales Schauen der Übermenschlich-Entwickelten geben. Das astrale Schauen der Mondmenschen war undifferenziert gegenüber unserem Schauen. Das Schauen der künftigen Menschen wird noch differenzierter sein.
[ 4 ] Der Rest, die achte Sphäre, ist also immer noch in den sieben anderen kosmischen Sphären vorhanden. Es ist also so, dass der Mond mit der Kama-Masse unsere achte Sphäre bildet. Der Mond hängt mit der chemischen Entwicklung des Menschen zusammen, mit der Entwicklung des Embryo und mit dem ganzen Sexualleben. Die Grundlagen dazu werden gelegt in der lunarischen Epoche. Das Körperliche des Menschen wird lange vorher weisheitsvoll vorbereitet. Das Triebleben muss so vorbereitet werden, dass es sich so äußern kann, wie es sich auf der Erde zeigt. Das Triebleben muss Hunger verspüren, und das Körperliche muss so sein, dass der Hungertrieb angeregt wird. Die Anregung zum Hunger geschieht in der astralen Sphäre. Die Wirkung zeigt sich am physischen Körper.
[ 4 ] Der Rest, die achte Sphäre, ist also immer noch in den sieben anderen kosmischen Sphären vorhanden. Es ist also so, dass der Mond mit der Kama-Masse unsere achte Sphäre bildet. Der Mond hängt mit der chemischen Entwicklung des Menschen zusammen, mit der Entwicklung des Embryo und mit dem ganzen Sexualleben. Die Grundlagen dazu werden gelegt in der lunarischen Epoche. Das Körperliche des Menschen wird lange vorher weisheitsvoll vorbereitet. Das Triebleben muss so vorbereitet werden, dass es sich so äußern kann, wie es sich auf der Erde zeigt. Das Triebleben muss Hunger verspüren, und das Körperliche muss so sein, dass der Hungertrieb angeregt wird. Die Anregung zum Hunger geschieht in der astralen Sphäre. Die Wirkung zeigt sich am physischen Körper.
[ 5 ] Die Doppelgeschlechtlichkeit tritt erst auf in der vierten Runde. Vorher gibt es diese nicht. Ich erinnere an Adam-Kadmon. In der Natur als solcher ist tatsächlich die Zweigeschlechtlichkeit nicht vorgesehen. Sie braucht sie eigentlich auch nicht. Wir wissen, dass zur Fortpflanzung die Zweigeschlechtlichkeit nicht notwendig ist. Es gibt heute viele Wesen, welche keine Zweigeschlechtlichkeit haben. Ein Wesen geht da aus dem anderen hervor. Die Natur kam nur dem höheren Mentalplan entgegen. Der wirkte in der Richtung, möglichst differenzierte Wesen zu schaffen. Nach zweitausend Jahren würde ein menschliches Wesen keinen wesentlich verschiedenen Körper finden, wohl aber eine Mischung zwischen Vater- und MutterCharakter-Eigentümlichkeiten. Eine größere Qualitätenmischung wird dadurch herbeigeführt. Die physische Entwicklung ist nur der andere Pol der mentalen, sie ist das Spiegelbild.
[ 5 ] Die Doppelgeschlechtlichkeit tritt erst auf in der vierten Runde. Vorher gibt es diese nicht. Ich erinnere an Adam-Kadmon. In der Natur als solcher ist tatsächlich die Zweigeschlechtlichkeit nicht vorgesehen. Sie braucht sie eigentlich auch nicht. Wir wissen, dass zur Fortpflanzung die Zweigeschlechtlichkeit nicht notwendig ist. Es gibt heute viele Wesen, welche keine Zweigeschlechtlichkeit haben. Ein Wesen geht da aus dem anderen hervor. Die Natur kam nur dem höheren Mentalplan entgegen. Der wirkte in der Richtung, möglichst differenzierte Wesen zu schaffen. Nach zweitausend Jahren würde ein menschliches Wesen keinen wesentlich verschiedenen Körper finden, wohl aber eine Mischung zwischen Vater- und MutterCharakter-Eigentümlichkeiten. Eine größere Qualitätenmischung wird dadurch herbeigeführt. Die physische Entwicklung ist nur der andere Pol der mentalen, sie ist das Spiegelbild.
[ 6 ] Wer Mond ist mit allen lunariscnen Epochen noch bekleidet, Er hat fortwährend das Bestreben, den Menschen wieder zurückzuziehen nach den lunarischen Epochen. Er wirkt also fortwährend im Menschen, um ihn aufzuhalten in dem Streben nach dem höheren Manas.
[ 6 ] Wer Mond ist mit allen lunariscnen Epochen noch bekleidet, Er hat fortwährend das Bestreben, den Menschen wieder zurückzuziehen nach den lunarischen Epochen. Er wirkt also fortwährend im Menschen, um ihn aufzuhalten in dem Streben nach dem höheren Manas.
[ 7 ] Der Mond trennt sich ab. In diesem Abschnitt stecken die Kräfte, welche schwarze Magier herauszuziehen vermögen.
[ 7 ] Der Mond trennt sich ab. In diesem Abschnitt stecken die Kräfte, welche schwarze Magier herauszuziehen vermögen.
[ 8 ] Der große astrale Körper unserer Erde, bevor der physische Körper der Erde entsteht.
[ 8 ] Der große astrale Körper unserer Erde, bevor der physische Körper der Erde entsteht.
[ 9 ] Der Mars ist als ein vorhergehender Planet, der Merkur als ein nachfolgender Planet im «Esoterischen Buddhismus» dargestellt. Der Mars ist in einem Zustand, der noch astral ist. Der Merkur ist in einem Zustand, der schon wieder astral ist; der ist aber schwer zu unterscheiden.
[ 9 ] Der Mars ist als ein vorhergehender Planet, der Merkur als ein nachfolgender Planet im «Esoterischen Buddhismus» dargestellt. Der Mars ist in einem Zustand, der noch astral ist. Der Merkur ist in einem Zustand, der schon wieder astral ist; der ist aber schwer zu unterscheiden.
[ 10 ] In jedem Menschen sind noch Kräfte vorhanden, welche aus der achten Sphäre stammen. Deshalb pendelt der Mensch immer zwischen Kama und Manas hin und her.
[ 10 ] In jedem Menschen sind noch Kräfte vorhanden, welche aus der achten Sphäre stammen. Deshalb pendelt der Mensch immer zwischen Kama und Manas hin und her.
