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Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a

1 December 1903, Berlin

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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
  1. Self-Knowledge and God-Knowledge I, tr. SOL

6. Über den Werde-Prozess Der Menschheitsrassen

6. Über den Werde-Prozess Der Menschheitsrassen

[ 1 ] Ich werde heute über den Werde-Prozess der drei Menschheitsrassen bis zu den Anfangszuständen herauf sprechen. Bleiben wir zunächst bei unserer Runde und unserer Rasse. Es ist die vierte Runde und die fünfte Rasse, in der wir leben. Ich will beschreiben den Werdegang unserer jetzigen Rasse. [Ihr geht die atlantische] Rasse voran. Diese lebte auf einem Kontinent zwischen Amerika und Afrika. Teile von Afrika gehören noch dazu, zu gewissen Zeiten auch Ägypten - obwohl Ägypten wiederholt unter Wasser gestanden hat -, auch Grönland. Dieser Rasse ging voran die lemurische Rasse. In dieser Rasse nahm der Mensch von Kama das Manas auf. Dieser gingen zwei andere Menschheitsrassen voran. Man tut zu viel, wenn man die vorangehenden Rassen Menschenrassen nennt.

[ 1 ] Ich werde heute über den Werde-Prozess der drei Menschheitsrassen bis zu den Anfangszuständen herauf sprechen. Bleiben wir zunächst bei unserer Runde und unserer Rasse. Es ist die vierte Runde und die fünfte Rasse, in der wir leben. Ich will beschreiben den Werdegang unserer jetzigen Rasse. [Ihr geht die atlantische] Rasse voran. Diese lebte auf einem Kontinent zwischen Amerika und Afrika. Teile von Afrika gehören noch dazu, zu gewissen Zeiten auch Ägypten - obwohl Ägypten wiederholt unter Wasser gestanden hat -, auch Grönland. Dieser Rasse ging voran die lemurische Rasse. In dieser Rasse nahm der Mensch von Kama das Manas auf. Dieser gingen zwei andere Menschheitsrassen voran. Man tut zu viel, wenn man die vorangehenden Rassen Menschenrassen nennt.

[ 2 ] Diejenigen Individualitäten, die unseren Kausalkörper ausmachen - das war vor der Mitte der dritten Rasse -, die waren eigentlich nicht inkarniert, sondern sie waren dazumal in einem Zustande geistigkosmischer Senkung. Stellen Sie sich das zunächst einmal richtig vor. Ich werde ein Bild gebrauchen, um das völlig klar zu machen.

[ 2 ] Diejenigen Individualitäten, die unseren Kausalkörper ausmachen - das war vor der Mitte der dritten Rasse -, die waren eigentlich nicht inkarniert, sondern sie waren dazumal in einem Zustande geistigkosmischer Senkung. Stellen Sie sich das zunächst einmal richtig vor. Ich werde ein Bild gebrauchen, um das völlig klar zu machen.

[ 3 ] Denken Sie sich: Ein Kind lernt schreiben, und man fängt dabei so an, dass man ein bestimmtes Buch nimmt, sagen wir ein Buch über Physik, und man lässt Sätze aus der Physik abschreiben. Es kommt aber nicht darauf an, dass wir a, e, i, u schreiben lassen, denn der Inhalt des Physikbuches schwebt gleichsam über dem Ganzen. Der Lehrer bildet die Vermittlung. Nehmen wir an, ich lasse das Kind deshalb die Sätze des Physikbuches schreiben, damit es sich daran gewöhnt, den Inhalt zu erkennen. Zunächst wird der Inhalt noch außerhalb bleiben. Aber es wird der Zeitpunkt eintreten, wo der Inhalt in das Kind hineingesenkt ist, und das Kind schreibt dann von innen heraus den Inhalt, der ihm von außen aufgedrängt ist. Denken Sie sich nun als den Inhalt des Physikbuches den lebendigen Inhalt aller Kausalkörper, die sich seit der dritten Menschenrasse fortwährend inkarnieren. Denken Sie sich auch, dass sie sich auch noch inkarnieren werden. Dieser Inhalt war damals noch nicht inkarniert, als jungfräuliche Individualität [schwebte] über dem, was sich jetzt hier unten abspielt.

[ 3 ] Denken Sie sich: Ein Kind lernt schreiben, und man fängt dabei so an, dass man ein bestimmtes Buch nimmt, sagen wir ein Buch über Physik, und man lässt Sätze aus der Physik abschreiben. Es kommt aber nicht darauf an, dass wir a, e, i, u schreiben lassen, denn der Inhalt des Physikbuches schwebt gleichsam über dem Ganzen. Der Lehrer bildet die Vermittlung. Nehmen wir an, ich lasse das Kind deshalb die Sätze des Physikbuches schreiben, damit es sich daran gewöhnt, den Inhalt zu erkennen. Zunächst wird der Inhalt noch außerhalb bleiben. Aber es wird der Zeitpunkt eintreten, wo der Inhalt in das Kind hineingesenkt ist, und das Kind schreibt dann von innen heraus den Inhalt, der ihm von außen aufgedrängt ist. Denken Sie sich nun als den Inhalt des Physikbuches den lebendigen Inhalt aller Kausalkörper, die sich seit der dritten Menschenrasse fortwährend inkarnieren. Denken Sie sich auch, dass sie sich auch noch inkarnieren werden. Dieser Inhalt war damals noch nicht inkarniert, als jungfräuliche Individualität [schwebte] über dem, was sich jetzt hier unten abspielt.

[ 4 ] Zunächst müssen wir uns vorstellen, dass alles dasjenige, was sich später inkarniert, vorhanden ist in einer vollständigen Einheit. Es war gleichsam alles Weltseele, die alles das, was sich später als Kausalkörper entwickelte, in sich noch enthielt. Eine Vorstellung des Giordano Bruno wird uns das in ganz wunderbarer Weise klarmachen. Die Vorstellung steht nicht im Buche, aber man muss sie sich bilden. Die Welt vergleichen wir mit der einzelnen Menschenseele, und dann denken wir uns statt der Menschenseele mit ihren Gedanken die Weltseele mit ihren Gedanken. Die sind lebendige Wesen. Die Menschen-Gedanken müssen zu lebendigen Wesenheiten erweitert werden. Sie würden dann die Kausalkörper als die Wesenheiten der Gedanken erleben.

[ 4 ] Zunächst müssen wir uns vorstellen, dass alles dasjenige, was sich später inkarniert, vorhanden ist in einer vollständigen Einheit. Es war gleichsam alles Weltseele, die alles das, was sich später als Kausalkörper entwickelte, in sich noch enthielt. Eine Vorstellung des Giordano Bruno wird uns das in ganz wunderbarer Weise klarmachen. Die Vorstellung steht nicht im Buche, aber man muss sie sich bilden. Die Welt vergleichen wir mit der einzelnen Menschenseele, und dann denken wir uns statt der Menschenseele mit ihren Gedanken die Weltseele mit ihren Gedanken. Die sind lebendige Wesen. Die Menschen-Gedanken müssen zu lebendigen Wesenheiten erweitert werden. Sie würden dann die Kausalkörper als die Wesenheiten der Gedanken erleben.

[ 5 ] Alles, was in uns lebt, war vordem in der dritten Menschenrasse, die voller Gedanken der Weltseele war. Dann geschah die kosmische Senkung. Es war alles das wie lauter Ströme, die aus dem göttlichen Zentrum heraus kamen. Die christliche Esoterik sagt: Die Engel verkündigen die Herrlichkeit Gottes. Jeder Gedanke verkündigt die Herrlichkeit Gottes. Er ist sozusagen das Sprachrohr Gottes. Das senkt sich jetzt in die Ruparegion der Mentalwelt. Das nimmt in der verschiedensten Weise Formen an. Jetzt erst können wir davon sprechen, dass die einzelne Individualität geformt ist. Jetzt fängt der Mensch an, sich selbst zu fühlen. Er ist in der Ruparegion. Jetzt senkt er sich dann weiter in die astrale Region. Die Wesen sind dann astralische Wesenheiten geworden.

[ 5 ] Alles, was in uns lebt, war vordem in der dritten Menschenrasse, die voller Gedanken der Weltseele war. Dann geschah die kosmische Senkung. Es war alles das wie lauter Ströme, die aus dem göttlichen Zentrum heraus kamen. Die christliche Esoterik sagt: Die Engel verkündigen die Herrlichkeit Gottes. Jeder Gedanke verkündigt die Herrlichkeit Gottes. Er ist sozusagen das Sprachrohr Gottes. Das senkt sich jetzt in die Ruparegion der Mentalwelt. Das nimmt in der verschiedensten Weise Formen an. Jetzt erst können wir davon sprechen, dass die einzelne Individualität geformt ist. Jetzt fängt der Mensch an, sich selbst zu fühlen. Er ist in der Ruparegion. Jetzt senkt er sich dann weiter in die astrale Region. Die Wesen sind dann astralische Wesenheiten geworden.

[ 6 ] Nun besteht ein Gesetz in dem geistigen Kosmos, welches heißt, dass sich das Untere mit dem Oberen verbindet, wenn das Untere und das Obere gleichartig geworden sind. Das Obere ist astralisch geworden. Genau so, wie sich die menschlichen Gedanken mit AstralMaterie umgeben, so umgeben sich die Weltgedanken mit materiellen und astralischen Wesenheiten.

[ 6 ] Nun besteht ein Gesetz in dem geistigen Kosmos, welches heißt, dass sich das Untere mit dem Oberen verbindet, wenn das Untere und das Obere gleichartig geworden sind. Das Obere ist astralisch geworden. Genau so, wie sich die menschlichen Gedanken mit AstralMaterie umgeben, so umgeben sich die Weltgedanken mit materiellen und astralischen Wesenheiten.

[ 7 ] Vom Monde her waren Wesenheiten gekommen, die schon einmal richtig physisch waren, Wesenheiten, die plumpe Wesenheiten waren, die nicht nur Tierformen ähnlich waren. Sie waren gigantische Gestalten, Wesenheiten, die nicht denken konnten, in denen nur die chemischen Kräfte sich geformt haben. Was manasisch war, wirkte wie ein Faden von außen, so wie die einzelne Biene durch die Bienenseele geleitet wird. Was hier lenkt, ist dasselbe wie dasjenige, was sich später senkt. Das verrichtet jetzt schon die Arbeit. So wie sich Kama entwickelt, geschieht von oben das Heruntergreifen. Sie sind von der physischen Gestalt astralisch geworden, sie sind wieder in den Keimzustand gegangen.

[ 7 ] Vom Monde her waren Wesenheiten gekommen, die schon einmal richtig physisch waren, Wesenheiten, die plumpe Wesenheiten waren, die nicht nur Tierformen ähnlich waren. Sie waren gigantische Gestalten, Wesenheiten, die nicht denken konnten, in denen nur die chemischen Kräfte sich geformt haben. Was manasisch war, wirkte wie ein Faden von außen, so wie die einzelne Biene durch die Bienenseele geleitet wird. Was hier lenkt, ist dasselbe wie dasjenige, was sich später senkt. Das verrichtet jetzt schon die Arbeit. So wie sich Kama entwickelt, geschieht von oben das Heruntergreifen. Sie sind von der physischen Gestalt astralisch geworden, sie sind wieder in den Keimzustand gegangen.

[ 8 ] Die Wesen, welche wir Pitris nennen, gehen herüber nach dem Pralaya und werden befruchtet von dem, was früher über ihnen geschwebt hat. Alles, was in uns chemisch ist, das kommt herüber. Gehirn hatten die Mond-Pitris nicht; sie hatten ja keinen Intellekt. Sie waren nur beherrscht von dem, was heute als sympathisches Nervensystem zurückgetreten ist, und was jetzt die unbewussten Funktionen ausführt.

[ 8 ] Die Wesen, welche wir Pitris nennen, gehen herüber nach dem Pralaya und werden befruchtet von dem, was früher über ihnen geschwebt hat. Alles, was in uns chemisch ist, das kommt herüber. Gehirn hatten die Mond-Pitris nicht; sie hatten ja keinen Intellekt. Sie waren nur beherrscht von dem, was heute als sympathisches Nervensystem zurückgetreten ist, und was jetzt die unbewussten Funktionen ausführt.

[ 9 ] Nun spaltet sich zunächst von dem Überschäumenden der Weltseele das, was Kama-Manas ist. Das geht nun durch drei Elementarreiche durch. Es bildet sich arupisch, rupisch und astral aus. Und in dem Momente, in dem der Intellekt astral geworden ist, da beginnt unsere Runde. Von dem Planeten kommen die Mond-Pitris wie Samenkörner. Die erste Kugel ist eine arupische Kugel. Da schweben zunächst die Samenkörper. Da bildet sich der arupische Intellekt aus. Dann kommt ein kleines Pralaya. Die zweite Kugel folgt. Sie arbeiten sich ineinander so, dass jetzt merkwürdige Gebilde entstehen, Gebilde, welche auf der einen Seite etwas feiner geformt sind. Die äußeren plumpen Wesenheiten der Mond-Pitris erhalten sich. Das zieht sich zusammen während der Zeit, wo die zweite Kugel sich bildet. In der dritten Kugel wird der Intellekt astral, und die frühere Kama-Natur wird auch wieder astral. Jetzt sind sie zusammen, und jetzt beginnt auch die vierte Kugel, die eigentliche Menschenrasse.

[ 9 ] Nun spaltet sich zunächst von dem Überschäumenden der Weltseele das, was Kama-Manas ist. Das geht nun durch drei Elementarreiche durch. Es bildet sich arupisch, rupisch und astral aus. Und in dem Momente, in dem der Intellekt astral geworden ist, da beginnt unsere Runde. Von dem Planeten kommen die Mond-Pitris wie Samenkörner. Die erste Kugel ist eine arupische Kugel. Da schweben zunächst die Samenkörper. Da bildet sich der arupische Intellekt aus. Dann kommt ein kleines Pralaya. Die zweite Kugel folgt. Sie arbeiten sich ineinander so, dass jetzt merkwürdige Gebilde entstehen, Gebilde, welche auf der einen Seite etwas feiner geformt sind. Die äußeren plumpen Wesenheiten der Mond-Pitris erhalten sich. Das zieht sich zusammen während der Zeit, wo die zweite Kugel sich bildet. In der dritten Kugel wird der Intellekt astral, und die frühere Kama-Natur wird auch wieder astral. Jetzt sind sie zusammen, und jetzt beginnt auch die vierte Kugel, die eigentliche Menschenrasse.

[ 10 ] Jetzt entwickelt sich der Mensch in die Ätherform hinein. In der ersten Rasse waren die Wesen oder Menschen ganz ätherisch, bis in der dritten Rasse dann das Ich sich hineinsenkte, wo dann das, was hineingearbeitet wird, sich verbinden kann mit Manas und mit Manas, dem Intellekt, arbeiten kann. Äußerlich erscheint Kama-Manas. Der Mensch erkennt Gut und Böse. Jetzt fängt er an, sich weiter und weiter zu inkarnieren. In der zweiten Rasse wird das Weitere vorbereitet. Wir beginnen, erst Inkarnationen in der Mitte der dritten Rasse in der lemurischen Rasse zu bilden.

[ 10 ] Jetzt entwickelt sich der Mensch in die Ätherform hinein. In der ersten Rasse waren die Wesen oder Menschen ganz ätherisch, bis in der dritten Rasse dann das Ich sich hineinsenkte, wo dann das, was hineingearbeitet wird, sich verbinden kann mit Manas und mit Manas, dem Intellekt, arbeiten kann. Äußerlich erscheint Kama-Manas. Der Mensch erkennt Gut und Böse. Jetzt fängt er an, sich weiter und weiter zu inkarnieren. In der zweiten Rasse wird das Weitere vorbereitet. Wir beginnen, erst Inkarnationen in der Mitte der dritten Rasse in der lemurischen Rasse zu bilden.

[ 11 ] Was ich jetzt gebrauchen werde, ist ein richtiges Bild. Wir sind erst in der Weltseele vorhanden, gleichsam wie in einem Füllhorn. Dann senken wir uns immer tiefer, und während dieser Abstieg passiert, besteht eine geheimnisvolle Verwandtschaft zu irgendeinem Körper da unten. Weil ich jetzt Atma bin, so ist unten ein physischer Körper, der in okkulter Weise zu mir gehört. Dann senke ich mich in Prana, dann kommt Kama, welches sich zu Manas hinauf gestaltet. Zusammen: Die Egos in Atma werden verteilt auf die in Kama sich herauf entwickelnden Wesen.

[ 11 ] Was ich jetzt gebrauchen werde, ist ein richtiges Bild. Wir sind erst in der Weltseele vorhanden, gleichsam wie in einem Füllhorn. Dann senken wir uns immer tiefer, und während dieser Abstieg passiert, besteht eine geheimnisvolle Verwandtschaft zu irgendeinem Körper da unten. Weil ich jetzt Atma bin, so ist unten ein physischer Körper, der in okkulter Weise zu mir gehört. Dann senke ich mich in Prana, dann kommt Kama, welches sich zu Manas hinauf gestaltet. Zusammen: Die Egos in Atma werden verteilt auf die in Kama sich herauf entwickelnden Wesen.

[ 12 ] Als die lemurische Rasse sich entfaltete, da gab es noch nicht Tiere in dem Sinne, wie wir sie heute kennen, sondern sie waren ganz anders geartete Wesen. Was fertig war, das war das gesamte Mineralreich. Das waren keine einzelnen Mineralien, sondern ein durcheinander wogendes Reich. Zu festen Formen gefroren ist auch das Mineralreich. Innen entwickelte sich in dem Menschen KamaManas, außen das Mineralreich. Nun war aufgelöst in dem allgemein schwebenden Mineralreich das Prinzip des Pflanzenreichs. Sie waren noch nicht einzelne Pflanzen - wie beim «Opodeldok» die ätherischen Pflanzenformen sich durchziehen -, denn das Pflanzenprinzip lebt darin. Ebenso lebt das, was zu Tieren wurde, noch nicht in physischen Formen, sondern es war eine quellende, weiche Masse, obwohl individualisiert bis zu einem gewissen Grade.

[ 12 ] Als die lemurische Rasse sich entfaltete, da gab es noch nicht Tiere in dem Sinne, wie wir sie heute kennen, sondern sie waren ganz anders geartete Wesen. Was fertig war, das war das gesamte Mineralreich. Das waren keine einzelnen Mineralien, sondern ein durcheinander wogendes Reich. Zu festen Formen gefroren ist auch das Mineralreich. Innen entwickelte sich in dem Menschen KamaManas, außen das Mineralreich. Nun war aufgelöst in dem allgemein schwebenden Mineralreich das Prinzip des Pflanzenreichs. Sie waren noch nicht einzelne Pflanzen - wie beim «Opodeldok» die ätherischen Pflanzenformen sich durchziehen -, denn das Pflanzenprinzip lebt darin. Ebenso lebt das, was zu Tieren wurde, noch nicht in physischen Formen, sondern es war eine quellende, weiche Masse, obwohl individualisiert bis zu einem gewissen Grade.

[ 13 ] Der Geist schwebte über den Wassern. Der Weltengeist hatte sich noch nicht in die einzelnen Wesen eingesenkt. Zuerst festigte sich das Mineralreich, dann das Pflanzenreich und dann das Tierreich. Die Festigung des Menschenreiches ging gleichzeitig vor sich. Man darf nicht annehmen, dass die Menschen sich aus den Tieren, die wir Affen nennen, entwickelt haben. Die Affen sind solche Wesen, welche seinerzeit den Anschluss verfehlt haben, die also nicht mit Manas inkarniert worden sind. Die Affen-Egos werden von dekadenten Körpern aufgenommen. Innerhalb des Mentalreiches sind noch unzählige andere Tierseelen vorhanden, die sich inkarnieren würden, wenn innerhalb der jetzigen Zeit sich Tierkörper ihnen entgegenheben würden. Wir dürfen uns dies nicht in moralischer Weise vorstellen, sondern mehr kosmisch, die Weltenseele betreffend.

[ 13 ] Der Geist schwebte über den Wassern. Der Weltengeist hatte sich noch nicht in die einzelnen Wesen eingesenkt. Zuerst festigte sich das Mineralreich, dann das Pflanzenreich und dann das Tierreich. Die Festigung des Menschenreiches ging gleichzeitig vor sich. Man darf nicht annehmen, dass die Menschen sich aus den Tieren, die wir Affen nennen, entwickelt haben. Die Affen sind solche Wesen, welche seinerzeit den Anschluss verfehlt haben, die also nicht mit Manas inkarniert worden sind. Die Affen-Egos werden von dekadenten Körpern aufgenommen. Innerhalb des Mentalreiches sind noch unzählige andere Tierseelen vorhanden, die sich inkarnieren würden, wenn innerhalb der jetzigen Zeit sich Tierkörper ihnen entgegenheben würden. Wir dürfen uns dies nicht in moralischer Weise vorstellen, sondern mehr kosmisch, die Weltenseele betreffend.

[ 14 ] Nehmen wir an, dass unsere Theosophische Gesellschaft jetzt keinen Erfolg hat, dann würde die amerikanisch-europäische Entwicklung in Dekadenz kommen. Wenn wir aber siegen, dann werden [Lücke in der Mitschrift]

[ 14 ] Nehmen wir an, dass unsere Theosophische Gesellschaft jetzt keinen Erfolg hat, dann würde die amerikanisch-europäische Entwicklung in Dekadenz kommen. Wenn wir aber siegen, dann werden [Lücke in der Mitschrift]

[ 15 ] In der Wüste Gobi wurde eine Kultur angelegt, und von da aus wurde die ganze damalige Entwicklung ausgestrahlt. Jetzt soll keine geographische Abschließung gebildet werden, sondern mehr eine moralische; ein Kern soll gebildet werden, der zur Grundlage für die nächste Rasse dienen soll. Wenn nun nicht die richtigen Egos gefunden werden, so würde ein Misserfolg zu verzeichnen sein, und es würde eine Verzögerung stattfinden. In der normalen Entwicklung können sich erst Nirmanakayas entwickeln, wenn sich der physische Körper wieder ins Mentale aufgelöst hat.

[ 15 ] In der Wüste Gobi wurde eine Kultur angelegt, und von da aus wurde die ganze damalige Entwicklung ausgestrahlt. Jetzt soll keine geographische Abschließung gebildet werden, sondern mehr eine moralische; ein Kern soll gebildet werden, der zur Grundlage für die nächste Rasse dienen soll. Wenn nun nicht die richtigen Egos gefunden werden, so würde ein Misserfolg zu verzeichnen sein, und es würde eine Verzögerung stattfinden. In der normalen Entwicklung können sich erst Nirmanakayas entwickeln, wenn sich der physische Körper wieder ins Mentale aufgelöst hat.

[ 16 ] Platon ist ein sogenannter Fünftrunder. Der Zustand ist künstlich errungen. Dann werden Sie aber alle Astralkörper haben. Die Buddha- oder Christusnaturen sind nicht nur Fünftrunder oder Sechstrunder. Sie wirken aus dem mentalen Körper heraus. Diese sind dann eine Art Doppelnaturen, die jetzt [im] physischen Körper das schon entwickeln, was andere erst in viel späteren Zeitperioden erreichen werden.

[ 16 ] Platon ist ein sogenannter Fünftrunder. Der Zustand ist künstlich errungen. Dann werden Sie aber alle Astralkörper haben. Die Buddha- oder Christusnaturen sind nicht nur Fünftrunder oder Sechstrunder. Sie wirken aus dem mentalen Körper heraus. Diese sind dann eine Art Doppelnaturen, die jetzt [im] physischen Körper das schon entwickeln, was andere erst in viel späteren Zeitperioden erreichen werden.