Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a
18 February 1904, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
17. Über das Devachan
17. Über das Devachan
[ 1 ] Wir haben vor acht Tagen den Menschen verfolgt durch die verschiedenen Stufen des sogenannten Geisteslandes, des Devachan. Wir haben gesehen, wie das Schicksal des Menschen zwischen zwei Verkörperungen in diesem Geisteslande, im Devachan, verläuft. Wir haben gesehen, dass der Mensch je nach dem Grade seiner Entwicklung, sich immer höher und höher oder immer länger und länger in die Gebiete dieses Landes der Ursachen emporzuschwingen vermag, um aus diesem Lande der Ursachen in diese irdische Welt herein die Fähigkeiten zu immer höherer und höherer Entwicklung zu bringen. In seinem Wirken und Schaffen in diesem Geisteslande liegen die eigentlichen Ursachen. In diesem Wirken und Schaffen im Geisteslande liegen für denjenigen, dessen Sinn erschlossen, geweckt ist, um schon während der Verkörperung die uns immer umgebenden geistigen Verhältnisse, die ich Ihnen geschildert habe, zu beobachten, für den liegen die drei Teile des Menschen, deren Schicksal wir kennengelernt haben, immer offen vor dem geistigen Auge. Diese drei Teile des Menschen, von denen ich gesprochen habe als nach und nach gleichsam sich heraushüllend, gleichsam verlassend die irdische, die fleischliche Hülle - der eine im sogenannten Kamaloka, dem Orte der Begierden, des Wunsches; der zweite im Devachan oder dem Geisteslande; und der dritte in der obersten Region des Devachan, wo das eigentlich tiefste Selbst sich zu entwickeln, sich zu entfalten vermag, um dann mit erhöhter Kraft wieder zurückkehren zu können. Diese drei Teile des Menschen sind sein sogenannter Astralleib, der Leib, welcher umfasst alle seine Begierden, Wünsche und Leidenschaften, alles dasjenige, was der Mensch auch mit dem Tiere gemeinschaftlich hat, alles dasjenige, was sozusagen die Vermittlung bildet zwischen seiner eigenen geistigen Natur und der sinnlichen Natur, alles das legt er ab im Lande der Läuterung, der Reinigung, im Kamaloka.
[ 1 ] Wir haben vor acht Tagen den Menschen verfolgt durch die verschiedenen Stufen des sogenannten Geisteslandes, des Devachan. Wir haben gesehen, wie das Schicksal des Menschen zwischen zwei Verkörperungen in diesem Geisteslande, im Devachan, verläuft. Wir haben gesehen, dass der Mensch je nach dem Grade seiner Entwicklung, sich immer höher und höher oder immer länger und länger in die Gebiete dieses Landes der Ursachen emporzuschwingen vermag, um aus diesem Lande der Ursachen in diese irdische Welt herein die Fähigkeiten zu immer höherer und höherer Entwicklung zu bringen. In seinem Wirken und Schaffen in diesem Geisteslande liegen die eigentlichen Ursachen. In diesem Wirken und Schaffen im Geisteslande liegen für denjenigen, dessen Sinn erschlossen, geweckt ist, um schon während der Verkörperung die uns immer umgebenden geistigen Verhältnisse, die ich Ihnen geschildert habe, zu beobachten, für den liegen die drei Teile des Menschen, deren Schicksal wir kennengelernt haben, immer offen vor dem geistigen Auge. Diese drei Teile des Menschen, von denen ich gesprochen habe als nach und nach gleichsam sich heraushüllend, gleichsam verlassend die irdische, die fleischliche Hülle - der eine im sogenannten Kamaloka, dem Orte der Begierden, des Wunsches; der zweite im Devachan oder dem Geisteslande; und der dritte in der obersten Region des Devachan, wo das eigentlich tiefste Selbst sich zu entwickeln, sich zu entfalten vermag, um dann mit erhöhter Kraft wieder zurückkehren zu können. Diese drei Teile des Menschen sind sein sogenannter Astralleib, der Leib, welcher umfasst alle seine Begierden, Wünsche und Leidenschaften, alles dasjenige, was der Mensch auch mit dem Tiere gemeinschaftlich hat, alles dasjenige, was sozusagen die Vermittlung bildet zwischen seiner eigenen geistigen Natur und der sinnlichen Natur, alles das legt er ab im Lande der Läuterung, der Reinigung, im Kamaloka.
[ 2 ] Und dann steigt er auf in das Land des eigentlichen Geistes, in das Land der Geister oder in das Devachan, um da auch seinen zweiten Körper, den Körper der Vorstellungswelt, der höheren menschlichen Fähigkeiten abzulegen, der ihn immer noch an das Menschliche kettet und hemmt, um dann gleichsam leibbefreit, je nach dem Entwicklungszustande längere oder kürzere Zeit in dem eigentlichen leiblosen Geisteszustande zu verweilen. Wir nennen jenen Leib des Menschen, der sich erhebt bis zu diesen obersten Regionen des Geisteslandes, der da seine Schwingen ausbreitet, um sich zu entfalten, diesen Leib nennen wir den Ursachenträger oder Kausalleib. Dieser Kausalleib, den wir uns bewahren zwischen zwei Inkarnationen, den wir immer wieder mitbringen, dieser Leib, der die Ursache bildet dessen, was wir uns selbst herangeschaffen haben, der uns von der einen Verkörperung in die andere trägt, das ist der, welcher in der obersten Region des Devachan lebt. Der andere ist der, welcher in der zweiten Region des Devachan ist, der sich dann in das Reich der Wünsche versenkt, und das ist der Astralleib, um dann in den fleischlichen Leib einzuziehen. Diese drei Leiber hat jeder Mensch in sich.
[ 2 ] Und dann steigt er auf in das Land des eigentlichen Geistes, in das Land der Geister oder in das Devachan, um da auch seinen zweiten Körper, den Körper der Vorstellungswelt, der höheren menschlichen Fähigkeiten abzulegen, der ihn immer noch an das Menschliche kettet und hemmt, um dann gleichsam leibbefreit, je nach dem Entwicklungszustande längere oder kürzere Zeit in dem eigentlichen leiblosen Geisteszustande zu verweilen. Wir nennen jenen Leib des Menschen, der sich erhebt bis zu diesen obersten Regionen des Geisteslandes, der da seine Schwingen ausbreitet, um sich zu entfalten, diesen Leib nennen wir den Ursachenträger oder Kausalleib. Dieser Kausalleib, den wir uns bewahren zwischen zwei Inkarnationen, den wir immer wieder mitbringen, dieser Leib, der die Ursache bildet dessen, was wir uns selbst herangeschaffen haben, der uns von der einen Verkörperung in die andere trägt, das ist der, welcher in der obersten Region des Devachan lebt. Der andere ist der, welcher in der zweiten Region des Devachan ist, der sich dann in das Reich der Wünsche versenkt, und das ist der Astralleib, um dann in den fleischlichen Leib einzuziehen. Diese drei Leiber hat jeder Mensch in sich.
[ 3 ] Ich habe bereits gesprochen von der sogenannten Aura, ich habe bereits gesagt, dass der Mensch, den man mit physischen Augen sicht, eingehüllt ist in eine Wolke von Licht, in eine ovale Form, welche die mannigfaltigsten Lichterscheinungen darbietet für denjenigen, der dafür empfänglich ist. Kleiner und größer ist das Ei, je nach dem Grade der Entwicklung. Klein bei dem, der noch auf der untersten Stufe der geistigen Entwicklung steht. Da ist die Aura nur wie ein schwacher Lichtschein, der um den Körper sich ausbreitet, der aber immer größer und größer wird, je mehr Verkörperungen der Mensch durchgemacht hat und auf einer je höheren und späteren Entwicklungsstufe der Mensch steht. Dann zeigt diese Aura die verschiedensten Licht- und Farbenerscheinungen. Diese Aura ist eine dreifache, und dreifach kann auch der Blick für diese Aura sein.
[ 3 ] Ich habe bereits gesprochen von der sogenannten Aura, ich habe bereits gesagt, dass der Mensch, den man mit physischen Augen sicht, eingehüllt ist in eine Wolke von Licht, in eine ovale Form, welche die mannigfaltigsten Lichterscheinungen darbietet für denjenigen, der dafür empfänglich ist. Kleiner und größer ist das Ei, je nach dem Grade der Entwicklung. Klein bei dem, der noch auf der untersten Stufe der geistigen Entwicklung steht. Da ist die Aura nur wie ein schwacher Lichtschein, der um den Körper sich ausbreitet, der aber immer größer und größer wird, je mehr Verkörperungen der Mensch durchgemacht hat und auf einer je höheren und späteren Entwicklungsstufe der Mensch steht. Dann zeigt diese Aura die verschiedensten Licht- und Farbenerscheinungen. Diese Aura ist eine dreifache, und dreifach kann auch der Blick für diese Aura sein.
[ 4 ] Es gibt Menschen mit sogenanntem «psychischem Sehen», die nur dasjenige zu sehen imstande sind, was im Astralraum vorgeht. Sie sehen nur das als Lichterscheinung, was man auch am Tier wahrnehmen kann. Sie sehen das, was in dem Menschen lebt an Wünschen, Begierden und Leidenschaften in Formen von Lichterscheinungen. Der Mensch kann sich auch aus diesem Gebiete erheben. Dann wird ihm der Vorstellungsleib sichtbar, die höheren geistigen Entwicklungsmöglichkeiten als eine zweite feinere Substanz, als eine die erstere durchstrahlende und durchdringende Aura.
[ 4 ] Es gibt Menschen mit sogenanntem «psychischem Sehen», die nur dasjenige zu sehen imstande sind, was im Astralraum vorgeht. Sie sehen nur das als Lichterscheinung, was man auch am Tier wahrnehmen kann. Sie sehen das, was in dem Menschen lebt an Wünschen, Begierden und Leidenschaften in Formen von Lichterscheinungen. Der Mensch kann sich auch aus diesem Gebiete erheben. Dann wird ihm der Vorstellungsleib sichtbar, die höheren geistigen Entwicklungsmöglichkeiten als eine zweite feinere Substanz, als eine die erstere durchstrahlende und durchdringende Aura.
[ 5 ] Und endlich noch das, was sich als noch feinere Substanz innerhalb dieser zweiten Aura ausbreitet, was ganz schwach entwickelt ist bei den auf den untersten Stufen stehenden Menschen, aber immer höher entwickelt wird und in wunderbarer Weise auftritt bei den hohen Geistesträgern unserer Kultur. Das ist dasjenige, was sich von Inkarnation zu Inkarnation herüberzieht, der Kausalkörper. Er ist auch im unentwickelten Menschen vorhanden, aber nur klein wie ein geringer Lichtschein über seinem Haupt. Je mehr der Mensch sich entwickelt, desto mehr breitet er sich aus, wird gleichsam zur Sonne. Und je mehr er die Wesenheit durchleuchtet und durchglüht, desto besser kann man diese drei Körper, wenn der Geistesblick eröffnet ist, verschieden sehen.
[ 5 ] Und endlich noch das, was sich als noch feinere Substanz innerhalb dieser zweiten Aura ausbreitet, was ganz schwach entwickelt ist bei den auf den untersten Stufen stehenden Menschen, aber immer höher entwickelt wird und in wunderbarer Weise auftritt bei den hohen Geistesträgern unserer Kultur. Das ist dasjenige, was sich von Inkarnation zu Inkarnation herüberzieht, der Kausalkörper. Er ist auch im unentwickelten Menschen vorhanden, aber nur klein wie ein geringer Lichtschein über seinem Haupt. Je mehr der Mensch sich entwickelt, desto mehr breitet er sich aus, wird gleichsam zur Sonne. Und je mehr er die Wesenheit durchleuchtet und durchglüht, desto besser kann man diese drei Körper, wenn der Geistesblick eröffnet ist, verschieden sehen.
[ 6 ] Man kann seine Augen bloß richten auf die astrale Welt, man kann absuggerieren das, was der niederen und der höheren Sphäre angehört und bloß die Blicke auf die astrale Aura richten. Dann sieht man nur die Triebe, Begierden und Leidenschaften als Farbenerscheinungen vor sich. Richtet man dann die Aufmerksamkeit auf den Vorstellungskörper, dann sieht man den Mentalkörper. Und richtet man den Blick auf das Ewige, auf den Ursachenkörper, dann sieht man die leuchtendste Aura des Menschen. Dieser Ursachenträger ist nur für diejenigen sichtbar, deren geistiges Auge in den höchsten Regionen der Geisteswelt erweckt ist.
[ 6 ] Man kann seine Augen bloß richten auf die astrale Welt, man kann absuggerieren das, was der niederen und der höheren Sphäre angehört und bloß die Blicke auf die astrale Aura richten. Dann sieht man nur die Triebe, Begierden und Leidenschaften als Farbenerscheinungen vor sich. Richtet man dann die Aufmerksamkeit auf den Vorstellungskörper, dann sieht man den Mentalkörper. Und richtet man den Blick auf das Ewige, auf den Ursachenkörper, dann sieht man die leuchtendste Aura des Menschen. Dieser Ursachenträger ist nur für diejenigen sichtbar, deren geistiges Auge in den höchsten Regionen der Geisteswelt erweckt ist.
[ 7 ] Dieser Ursachenträger, äußerlich sichtbar in seiner Lichterscheinung gesehen, zeigt uns bei den verschiedensten Menschen die verschiedensten Anblicke. Wenn Sie einen unentwickelten Menschen betrachten, sei es ein Neger in Afrika, oder selbst ein Unentwickelter in unseren Gegenden, einen Menschen, der noch wenig Gedanken bei sich ausgebildet hat, wenig in der Vorstellung zu leben vermag, nichts weiß von höheren Ideen oder geistigen Interessen, der nur in seinen animalischen Trieben, in der Stillung seines Hungers und seines leiblichen Wohlbefindens lebt, dann erscheint uns, wenn wir alle übrigen Auren wegdenken und nur die Ursachenaura ansehen, dann erscheint sie uns mit einem mehr oder weniger dunklen Oval. Dieses zeigt an, dass der Ursachenkörper noch wenig entwickelt ist, dass das eigentliche Selbst noch lange bearbeitet werden muss, bis es sich entwickelt hat. Das sind diejenigen Menschen, welche in ihren braunen Ovalen nichts anderes zeigen als einzelne grünliche oder schmutzig indigofarbige Streifen. Diese wenigen Streifen sind die einzige Andeutung des Kausal- oder Ursachenkörpers. Das ist der Anblick, der denjenigen mit Leid erfüllt, der die Aura beobachten kann, weil es dem, der beobachten kann, zeigt, wie viel wir mit unentwickelten Menschen noch zu leisten haben. Wir können sehen, wie Lichtstrahlen in denselben auftauchen, wenn wir ihnen Geisteskultur überliefern.
[ 7 ] Dieser Ursachenträger, äußerlich sichtbar in seiner Lichterscheinung gesehen, zeigt uns bei den verschiedensten Menschen die verschiedensten Anblicke. Wenn Sie einen unentwickelten Menschen betrachten, sei es ein Neger in Afrika, oder selbst ein Unentwickelter in unseren Gegenden, einen Menschen, der noch wenig Gedanken bei sich ausgebildet hat, wenig in der Vorstellung zu leben vermag, nichts weiß von höheren Ideen oder geistigen Interessen, der nur in seinen animalischen Trieben, in der Stillung seines Hungers und seines leiblichen Wohlbefindens lebt, dann erscheint uns, wenn wir alle übrigen Auren wegdenken und nur die Ursachenaura ansehen, dann erscheint sie uns mit einem mehr oder weniger dunklen Oval. Dieses zeigt an, dass der Ursachenkörper noch wenig entwickelt ist, dass das eigentliche Selbst noch lange bearbeitet werden muss, bis es sich entwickelt hat. Das sind diejenigen Menschen, welche in ihren braunen Ovalen nichts anderes zeigen als einzelne grünliche oder schmutzig indigofarbige Streifen. Diese wenigen Streifen sind die einzige Andeutung des Kausal- oder Ursachenkörpers. Das ist der Anblick, der denjenigen mit Leid erfüllt, der die Aura beobachten kann, weil es dem, der beobachten kann, zeigt, wie viel wir mit unentwickelten Menschen noch zu leisten haben. Wir können sehen, wie Lichtstrahlen in denselben auftauchen, wenn wir ihnen Geisteskultur überliefern.
[ 8 ] Aber auch der niedere Geistkörper, der Vorstellungskörper des unentwickelten Menschen zeigt noch die bräunliche Form und einige wenige ausgebildete grünliche Partien, die abwechseln mit rötlichen Partien oder mit Partien, welche ins Bläuliche hineinspielen. Diese grünlichen und bläulichen Partien werden immer häufiger und häufiger, je mehr Vorstellungen in dem betreffenden Menschen ausgebildet sind. Und dann, wenn wir einen solchen Menschen auf seinen Astralkörper hin prüfen, dann treten uns plötzlich in den grell leuchtenden Farbenerscheinungen Erscheinungen von geradezu furchtbarer Wirkung entgegen, es treten uns blutig rote Wolken entgegen, welche fast den ganzen Astralkörper ausfüllen, darin durcheinanderwogen. Nur an der oberen oder unteren Schicht des Ovals sehen wir einen grünlichen oder indigofarbenen Ansatz, und das wechselt ab mit den bräunlichen Färbungen, wechselt aber auch ab mit allerlei Gebilden, die je nach den verschiedenen Temperamentsarten verschieden sind. Bei den zornigen Menschen sehen wir rote Blitze den Astralkörper durchzucken, bei anderen sehen wir bläulich-graue Wolken.
[ 8 ] Aber auch der niedere Geistkörper, der Vorstellungskörper des unentwickelten Menschen zeigt noch die bräunliche Form und einige wenige ausgebildete grünliche Partien, die abwechseln mit rötlichen Partien oder mit Partien, welche ins Bläuliche hineinspielen. Diese grünlichen und bläulichen Partien werden immer häufiger und häufiger, je mehr Vorstellungen in dem betreffenden Menschen ausgebildet sind. Und dann, wenn wir einen solchen Menschen auf seinen Astralkörper hin prüfen, dann treten uns plötzlich in den grell leuchtenden Farbenerscheinungen Erscheinungen von geradezu furchtbarer Wirkung entgegen, es treten uns blutig rote Wolken entgegen, welche fast den ganzen Astralkörper ausfüllen, darin durcheinanderwogen. Nur an der oberen oder unteren Schicht des Ovals sehen wir einen grünlichen oder indigofarbenen Ansatz, und das wechselt ab mit den bräunlichen Färbungen, wechselt aber auch ab mit allerlei Gebilden, die je nach den verschiedenen Temperamentsarten verschieden sind. Bei den zornigen Menschen sehen wir rote Blitze den Astralkörper durchzucken, bei anderen sehen wir bläulich-graue Wolken.
[ 9 ] Das ist die Aura eines unentwickelten Menschen. Dann haben wir die Aura zu betrachten eines Menschen auf der höheren Stufe, das heißt eines Menschen, der hier in unserer Gegend eine gute Bildung genossen hat. Bei einem solchen Menschen stellt sich der Kausalkörper als ein schon mehr mit Farben ausgestattetes Gebilde dar, als eine Form, welche von schönen Farben durchzogen wird. Namentlich sind es hier die grünen Farben, grüngelb und gelbe Farbennuancen. Das sind die Nuancen, die der Europäer hat. Nur dadurch, dass diese Farben sich etwas weiter ausdehnen, erscheint der niedere Geistkörper. Und wenn wir auf den Astralkörper des Menschen sehen, erscheint er im Allgemeinen etwas ähnlich gestaltet wie der Astralkörper des unentwickelten Menschen. Nur haben die Farben andere Nuancen. Der Unentwickelte hat schwärzliche Farben; je entwickelter der Mensch ist, desto leuchtender sind die Farben. Sie werden von innen heraus durchleuchtet, sie ziehen den Blick an, üben eine sympathische Wirkung auf den Blick aus.
[ 9 ] Das ist die Aura eines unentwickelten Menschen. Dann haben wir die Aura zu betrachten eines Menschen auf der höheren Stufe, das heißt eines Menschen, der hier in unserer Gegend eine gute Bildung genossen hat. Bei einem solchen Menschen stellt sich der Kausalkörper als ein schon mehr mit Farben ausgestattetes Gebilde dar, als eine Form, welche von schönen Farben durchzogen wird. Namentlich sind es hier die grünen Farben, grüngelb und gelbe Farbennuancen. Das sind die Nuancen, die der Europäer hat. Nur dadurch, dass diese Farben sich etwas weiter ausdehnen, erscheint der niedere Geistkörper. Und wenn wir auf den Astralkörper des Menschen sehen, erscheint er im Allgemeinen etwas ähnlich gestaltet wie der Astralkörper des unentwickelten Menschen. Nur haben die Farben andere Nuancen. Der Unentwickelte hat schwärzliche Farben; je entwickelter der Mensch ist, desto leuchtender sind die Farben. Sie werden von innen heraus durchleuchtet, sie ziehen den Blick an, üben eine sympathische Wirkung auf den Blick aus.
[ 10 ] Und wenn wir zum hochentwickelten Geistmenschen gehen, zu dem, der in sich höhere geistige Fähigkeiten ausgebildet hat, der bereits durch viele Inkarnationen hindurch sich einem geistigen Leben gewidmet hat, dann erscheint auch der Astralkörper in ganz anderen Veränderungen. Erscheint nicht mehr in den Gebilden von Wolken durchzogen, sondern von innen heraus strahlend auf einem blauen Grunde. Der Grund des Ursachenkörpers hat eine mehr oder weniger helle oder dunkelbläuliche Färbung, und in diese strahlt hinein der ewige Mensch. Je reiner und edler er sich im Geistigen entwickelt, desto mehr zeigt er die Färbung des Geistigen. Wir sehen von innen heraus eine schöne goldgelbe Strahlung, die übergeht in ins Rosenrote gehende Strahlungen, und diese gehen über in schöne bläulichviolette Strahlungen. Der Kausalkörper ist von Strahlen durchzogen, breitet sich immer mehr und mehr aus, nimmt größere und größere Dimensionen an. Der Adept ruht inmitten dieses Ursachenkörpers, welcher sich von goldgelben Strahlen im Innern nach violetten Strahlen im Äußeren verliert, sodass er umgeben ist von dieser Lichtflut, von ihr eingeschlossen ist, dass er so groß werden kann, dass er seine Menschen oft zehn-, zwanzig-, dreißigmal an Länge von oben und unten übertreffen kann.
[ 10 ] Und wenn wir zum hochentwickelten Geistmenschen gehen, zu dem, der in sich höhere geistige Fähigkeiten ausgebildet hat, der bereits durch viele Inkarnationen hindurch sich einem geistigen Leben gewidmet hat, dann erscheint auch der Astralkörper in ganz anderen Veränderungen. Erscheint nicht mehr in den Gebilden von Wolken durchzogen, sondern von innen heraus strahlend auf einem blauen Grunde. Der Grund des Ursachenkörpers hat eine mehr oder weniger helle oder dunkelbläuliche Färbung, und in diese strahlt hinein der ewige Mensch. Je reiner und edler er sich im Geistigen entwickelt, desto mehr zeigt er die Färbung des Geistigen. Wir sehen von innen heraus eine schöne goldgelbe Strahlung, die übergeht in ins Rosenrote gehende Strahlungen, und diese gehen über in schöne bläulichviolette Strahlungen. Der Kausalkörper ist von Strahlen durchzogen, breitet sich immer mehr und mehr aus, nimmt größere und größere Dimensionen an. Der Adept ruht inmitten dieses Ursachenkörpers, welcher sich von goldgelben Strahlen im Innern nach violetten Strahlen im Äußeren verliert, sodass er umgeben ist von dieser Lichtflut, von ihr eingeschlossen ist, dass er so groß werden kann, dass er seine Menschen oft zehn-, zwanzig-, dreißigmal an Länge von oben und unten übertreffen kann.
[ 11 ] Das sind die Ursachenträger der großen Führer und Leiter der Menschen. Und wer dann den Vorstellungskörper der niederen Menschen aufsucht, der wird auch da noch finden Gebilde, aber wird finden, dass sie von innen heraus leuchtend, funkelnd, strahlend geworden sind. Wir dürfen wohl schließen, dass es davon herrührt, dass das, was solche Menschen wollen und fühlen, von dem Geist, den geistigen Fähigkeiten gestaltet ist. Das sind die Fähigkeiten, die sich dem Geistesauge enthüllen, wenn es seine Umgebung beobachtet. In ihm ist zu sehen, was vergänglich ist und was bleibend ist.
[ 11 ] Das sind die Ursachenträger der großen Führer und Leiter der Menschen. Und wer dann den Vorstellungskörper der niederen Menschen aufsucht, der wird auch da noch finden Gebilde, aber wird finden, dass sie von innen heraus leuchtend, funkelnd, strahlend geworden sind. Wir dürfen wohl schließen, dass es davon herrührt, dass das, was solche Menschen wollen und fühlen, von dem Geist, den geistigen Fähigkeiten gestaltet ist. Das sind die Fähigkeiten, die sich dem Geistesauge enthüllen, wenn es seine Umgebung beobachtet. In ihm ist zu sehen, was vergänglich ist und was bleibend ist.
[ 12 ] Alle Körper, die ich genannt habe, namentlich der flutend in rötlichen Nuancen erscheinende Astralkörper, gehen im Kamaloka und im Devachan völlig verloren. In den unteren Partien des Devachan und des Astrallandes lösen sich die feineren Partien auf. Der Mensch verliert, was er an niederen sinnlichen Werten enthält. Der Astralleib kann sich vollständig auflösen im Kamaloka und geht nur mit dem Ursachenträger, dem Geistleib nach dem Devachan.
[ 12 ] Alle Körper, die ich genannt habe, namentlich der flutend in rötlichen Nuancen erscheinende Astralkörper, gehen im Kamaloka und im Devachan völlig verloren. In den unteren Partien des Devachan und des Astrallandes lösen sich die feineren Partien auf. Der Mensch verliert, was er an niederen sinnlichen Werten enthält. Der Astralleib kann sich vollständig auflösen im Kamaloka und geht nur mit dem Ursachenträger, dem Geistleib nach dem Devachan.
[ 13 ] In der vierten Region vom Kamaloka wird das vollständig aufgesaugt von der Materie, was wir menschliche Selbstsucht, menschlichen Egoismus nennen. Was sich noch kettet an die Welt, das geht in der vierten Region verloren. Der Mensch empfindet die Wertlosigkeit der niederen Selbstsucht und fängt an zu begreifen, dass er seine Schwingen ausspannen muss, dass er das, was nicht ihn angeht, zu begreifen hat. Und kommt er dann im Geisteslande an, so sind seine Empfindungen, seine Gefühle und Vorstellungen, die man mit dem Worte Selbstsucht zusammenfassen kann, gewichen. Er ist auf der Stufe angelangt, wo er erfahren kann, das «Das bist du!» und das «Ich bin Brahma». Er kann die niederen Geistkörper der Auflösung übergeben und sein Selbst hinübernehmen in die höheren Gebiete des Geisteslandes, wo es sich vollständig entfalten kann. Hier erscheint dem Menschen alles in seiner wahren Gestalt. Hier erscheint er selbst als das, was er ist, als das, was sich verkörpert.
[ 13 ] In der vierten Region vom Kamaloka wird das vollständig aufgesaugt von der Materie, was wir menschliche Selbstsucht, menschlichen Egoismus nennen. Was sich noch kettet an die Welt, das geht in der vierten Region verloren. Der Mensch empfindet die Wertlosigkeit der niederen Selbstsucht und fängt an zu begreifen, dass er seine Schwingen ausspannen muss, dass er das, was nicht ihn angeht, zu begreifen hat. Und kommt er dann im Geisteslande an, so sind seine Empfindungen, seine Gefühle und Vorstellungen, die man mit dem Worte Selbstsucht zusammenfassen kann, gewichen. Er ist auf der Stufe angelangt, wo er erfahren kann, das «Das bist du!» und das «Ich bin Brahma». Er kann die niederen Geistkörper der Auflösung übergeben und sein Selbst hinübernehmen in die höheren Gebiete des Geisteslandes, wo es sich vollständig entfalten kann. Hier erscheint dem Menschen alles in seiner wahren Gestalt. Hier erscheint er selbst als das, was er ist, als das, was sich verkörpert.
[ 14 ] Da erscheint dieses bläuliche Oval als eigentlicher Körper des Menschen, und innerhalb des bläulichen Ovals erstrahlt dasjenige, was wir die eigentliche Wesenheit des Menschen nennen müssen. Diesen Leib kann ein Mensch jetzt noch nicht haben. Er ist aus den drei feinsten Stoffen des Geisteslandes gewebt, und die zeigen sich in ihrer rein bläulichen Färbung. Ich betone ausdrücklich, dass diese rein bläuliche Färbung nur dann beobachtet werden kann, wenn man ganz absieht von dem, was der Mensch sonst noch hat, und nur das Geistige betrachtet. So erscheint er nur in seinem bläulichen Oval, durchzogen von seiner Wesenheit.
[ 14 ] Da erscheint dieses bläuliche Oval als eigentlicher Körper des Menschen, und innerhalb des bläulichen Ovals erstrahlt dasjenige, was wir die eigentliche Wesenheit des Menschen nennen müssen. Diesen Leib kann ein Mensch jetzt noch nicht haben. Er ist aus den drei feinsten Stoffen des Geisteslandes gewebt, und die zeigen sich in ihrer rein bläulichen Färbung. Ich betone ausdrücklich, dass diese rein bläuliche Färbung nur dann beobachtet werden kann, wenn man ganz absieht von dem, was der Mensch sonst noch hat, und nur das Geistige betrachtet. So erscheint er nur in seinem bläulichen Oval, durchzogen von seiner Wesenheit.
[ 15 ] Das ist dasjenige, was die platonische Philosophie den sogenannten Lichtmenschen, den funkelnden, den glänzenden genannt hat. Das ist dasselbe, was der Initiierte Paulus den sogenannten geistlichen Leib genannt hat. Nichts anderes bedeutet das als das, was wir hier in den höchsten Regionen des Devachan finden. Dieser feine blaue Leib ist aus den feinsten Stoffen des Geisteslandes, des Devachan gewoben. Das, was darin strahlt, funkelt, das stammt aus keiner der Welten, die wir bisher angeführt haben. Was da in diesem Leib funkelt, das stammt aus noch höheren Welten.
[ 15 ] Das ist dasjenige, was die platonische Philosophie den sogenannten Lichtmenschen, den funkelnden, den glänzenden genannt hat. Das ist dasselbe, was der Initiierte Paulus den sogenannten geistlichen Leib genannt hat. Nichts anderes bedeutet das als das, was wir hier in den höchsten Regionen des Devachan finden. Dieser feine blaue Leib ist aus den feinsten Stoffen des Geisteslandes, des Devachan gewoben. Das, was darin strahlt, funkelt, das stammt aus keiner der Welten, die wir bisher angeführt haben. Was da in diesem Leib funkelt, das stammt aus noch höheren Welten.
[ 16 ] Nehmen Sie die irdische Welt, die astrale Welt und die Geisteswelt, das Devachan, so haben Sie die drei Welten, innerhalb welcher der Mensch seine Inkarnationen innerhalb der Welt vollzieht. Er kehrt immer wieder zurück, um dort neue Fähigkeiten auszubilden, die er dann in der irdischen Welt anwendet. Das sind die drei Welten, von denen Paulus spricht: Geisteswelt, Seelenwelt und Körperwelt. Aus diesen drei ist alles in den physischen Leib gewoben. Wenn wir in die physische Welt kommen, dann breiten wir die physische Hülle um uns. Wir nehmen Stoffe aus der physischen Materie, aus der physischen Welt. Wir leben in irgendeiner Welt mit denjenigen Stoffen, die dieser Welt entnommen sind, sodass, wenn wir aus dem Geisteslande heruntersteigen, wir zuerst unser eigentliches Selbst umgeben mit dem Körper, der aus den unteren Partien des Geisteslandes gewoben wird; der steigt dann herunter in die astrale Welt und bildet da den Astralkörper. Dieser zieht endlich die physische Stofflichkeit an, und dann wird der Mensch neuerdings verkörpert.
[ 16 ] Nehmen Sie die irdische Welt, die astrale Welt und die Geisteswelt, das Devachan, so haben Sie die drei Welten, innerhalb welcher der Mensch seine Inkarnationen innerhalb der Welt vollzieht. Er kehrt immer wieder zurück, um dort neue Fähigkeiten auszubilden, die er dann in der irdischen Welt anwendet. Das sind die drei Welten, von denen Paulus spricht: Geisteswelt, Seelenwelt und Körperwelt. Aus diesen drei ist alles in den physischen Leib gewoben. Wenn wir in die physische Welt kommen, dann breiten wir die physische Hülle um uns. Wir nehmen Stoffe aus der physischen Materie, aus der physischen Welt. Wir leben in irgendeiner Welt mit denjenigen Stoffen, die dieser Welt entnommen sind, sodass, wenn wir aus dem Geisteslande heruntersteigen, wir zuerst unser eigentliches Selbst umgeben mit dem Körper, der aus den unteren Partien des Geisteslandes gewoben wird; der steigt dann herunter in die astrale Welt und bildet da den Astralkörper. Dieser zieht endlich die physische Stofflichkeit an, und dann wird der Mensch neuerdings verkörpert.
[ 17 ] Was sich aber innerhalb des eigentlich blauen Geistleibes ausdehnt, innerhalb dieses funkelnden Gebildes, das ist nicht aus diesen drei Welten. Das eigentliche Selbst stammt nicht aus diesen drei Welten. Das, was als blaues Oval herumgelagert ist, das ist das oberste, das feinste, was nur aus dem Geisteslande genommen ist. Aber dasjenige, was sich verkörpert, das Selbst, das stammt aus noch höheren Gebieten. Das stammt aus der eigentlichen göttlichen Heimat des Menschen, aus den Regionen, welche der Theosoph die Budhi-Region und die Nirwana-Region nennt. Aus diesen zwei Regionen stammt der Mensch.
[ 17 ] Was sich aber innerhalb des eigentlich blauen Geistleibes ausdehnt, innerhalb dieses funkelnden Gebildes, das ist nicht aus diesen drei Welten. Das eigentliche Selbst stammt nicht aus diesen drei Welten. Das, was als blaues Oval herumgelagert ist, das ist das oberste, das feinste, was nur aus dem Geisteslande genommen ist. Aber dasjenige, was sich verkörpert, das Selbst, das stammt aus noch höheren Gebieten. Das stammt aus der eigentlichen göttlichen Heimat des Menschen, aus den Regionen, welche der Theosoph die Budhi-Region und die Nirwana-Region nennt. Aus diesen zwei Regionen stammt der Mensch.
[ 18 ] In diesem Geistkörper ruht die Wesenheit des Menschen, welche vorhanden war, bevor der Mensch angefangen hat, sich zu inkarnieren, und welche wieder in anderen Welten vorhanden sein wird, wenn der Mensch aufhören wird, sich zu inkarnieren. Dies ist die eigentliche, ewige, himmlische, göttliche Wesenheit des Menschen. Es ist dasjenige, was Giordano Bruno die ewige Monade genannt hat, die ewig durch alle Verkörperungen hindurchgeht, das himmlische Selbst des Menschen. Dieses nimmt nun in der angedeuteten Weise teil an dem, was sich allmählich herausbildet. Zunächst strahlt es in wunderschöner goldgelber Farbe, dann dehnt es sich immer mehr und mehr aus, und in den äußersten Partien nimmt es eine violettrötliche Farbe an, je nach den verschiedenen Charaktereigenschaften, die der Mensch sich angeeignet hat, denn alles das übt seine Wirkungen auf das Selbst aus. Bei einem Menschen, der in seinen bisherigen Inkarnationen die Eigenschaften des Stolzes oder des Ehrgeizes ausgebildet hat, sehen wir, wie dieser goldig strahlende Teil des Menschen eine orange-rötliche Färbung annimmt. Das zeigt die Wirkung, die der Stolz auf das Selbst ausgeübt hat. Und in anderer Weise zeigen andere Eigenschaften die Einflüsse, die Ausgleich erhalten müssen. Das ist es, was aus noch höheren Welten sich heruntergesenkt hat, um sich in unserer irdischen Welt zu inkarnieren. Das ist es, was aus Budhi und Nirwana stammt; das ist es, was wir bezeichnen als Atma-Budhi, das was zusammengesetzt ist aus der höchsten Essenz, die hervorgeht aus der göttlichen Wesenheit selbst.
[ 18 ] In diesem Geistkörper ruht die Wesenheit des Menschen, welche vorhanden war, bevor der Mensch angefangen hat, sich zu inkarnieren, und welche wieder in anderen Welten vorhanden sein wird, wenn der Mensch aufhören wird, sich zu inkarnieren. Dies ist die eigentliche, ewige, himmlische, göttliche Wesenheit des Menschen. Es ist dasjenige, was Giordano Bruno die ewige Monade genannt hat, die ewig durch alle Verkörperungen hindurchgeht, das himmlische Selbst des Menschen. Dieses nimmt nun in der angedeuteten Weise teil an dem, was sich allmählich herausbildet. Zunächst strahlt es in wunderschöner goldgelber Farbe, dann dehnt es sich immer mehr und mehr aus, und in den äußersten Partien nimmt es eine violettrötliche Farbe an, je nach den verschiedenen Charaktereigenschaften, die der Mensch sich angeeignet hat, denn alles das übt seine Wirkungen auf das Selbst aus. Bei einem Menschen, der in seinen bisherigen Inkarnationen die Eigenschaften des Stolzes oder des Ehrgeizes ausgebildet hat, sehen wir, wie dieser goldig strahlende Teil des Menschen eine orange-rötliche Färbung annimmt. Das zeigt die Wirkung, die der Stolz auf das Selbst ausgeübt hat. Und in anderer Weise zeigen andere Eigenschaften die Einflüsse, die Ausgleich erhalten müssen. Das ist es, was aus noch höheren Welten sich heruntergesenkt hat, um sich in unserer irdischen Welt zu inkarnieren. Das ist es, was aus Budhi und Nirwana stammt; das ist es, was wir bezeichnen als Atma-Budhi, das was zusammengesetzt ist aus der höchsten Essenz, die hervorgeht aus der göttlichen Wesenheit selbst.
[ 19 ] Ich habe das letzte Mal davon gesprochen, dass der Mensch allmählich, wenn er durch viele Inkarnationen hindurchgeht, in die drei höheren Regionen des Geisteslandes aufsteigt, das heißt, jeder Mensch wird eine mehr oder weniger lange Zeit zwischen zwei Inkarnationen in der ersten höheren Region zu verweilen haben. Selbst der unentwickelte Wilde erlebt ein Aufblitzen seines Selbstes in der Geistesregion, und immer länger wird der Aufenthalt in dieser Region. Und wenn die Eigenschaften des Mitleids, die höheren geistigen Eigenschaften ausgebildet sind, dann steigt er zwischen zwei Verkörperungen zur zweiten Region empor. Und wenn er dann wiederkommt auf unsere Erde, ist er das geworden, was wir einen Sendboten nennen. Dann ist er ein solcher geworden, welcher über die Absichten der Welt sprechen kann, dann ist er ein solcher, der teilgenommen hat zwischen zwei Inkarnationen an der Enthüllung der Lebensimpulse, dann weiß er, warum sich das Tier, die Pflanze, der Mensch entwickeln. Dann weiß er über die Erde zu sprechen, woraus sie entstanden ist und was mit ihr in der Zukunft geschehen wird, dann weiß er aus Erfahrung darüber zu sprechen, was die theosophische Weisheit uns enthüllt. Wenn er dann dazu gekommen ist, ein sogenannter Eingeweihter zu werden - das heißt in der Verkörperung -, dann kennt er aus eigener Erfahrung die Gattung des höheren Lebens und ist imstande, das Gute zu erkennen. Dann steigt er in der nächsten Verkörperung in die höchste Region des Geisteslandes auf, wo jene verkehren, denen die Ursachen der Weltgeschehnisse offen vor Augen liegen — auch wenn sie in der irdischen Welt verkörpert sind.
[ 19 ] Ich habe das letzte Mal davon gesprochen, dass der Mensch allmählich, wenn er durch viele Inkarnationen hindurchgeht, in die drei höheren Regionen des Geisteslandes aufsteigt, das heißt, jeder Mensch wird eine mehr oder weniger lange Zeit zwischen zwei Inkarnationen in der ersten höheren Region zu verweilen haben. Selbst der unentwickelte Wilde erlebt ein Aufblitzen seines Selbstes in der Geistesregion, und immer länger wird der Aufenthalt in dieser Region. Und wenn die Eigenschaften des Mitleids, die höheren geistigen Eigenschaften ausgebildet sind, dann steigt er zwischen zwei Verkörperungen zur zweiten Region empor. Und wenn er dann wiederkommt auf unsere Erde, ist er das geworden, was wir einen Sendboten nennen. Dann ist er ein solcher geworden, welcher über die Absichten der Welt sprechen kann, dann ist er ein solcher, der teilgenommen hat zwischen zwei Inkarnationen an der Enthüllung der Lebensimpulse, dann weiß er, warum sich das Tier, die Pflanze, der Mensch entwickeln. Dann weiß er über die Erde zu sprechen, woraus sie entstanden ist und was mit ihr in der Zukunft geschehen wird, dann weiß er aus Erfahrung darüber zu sprechen, was die theosophische Weisheit uns enthüllt. Wenn er dann dazu gekommen ist, ein sogenannter Eingeweihter zu werden - das heißt in der Verkörperung -, dann kennt er aus eigener Erfahrung die Gattung des höheren Lebens und ist imstande, das Gute zu erkennen. Dann steigt er in der nächsten Verkörperung in die höchste Region des Geisteslandes auf, wo jene verkehren, denen die Ursachen der Weltgeschehnisse offen vor Augen liegen — auch wenn sie in der irdischen Welt verkörpert sind.
[ 20 ] Und dann ist die Region erreicht, in welche hineinleuchtet das Gebilde der höheren Welten, der Budhi-Welt und der Nirwana-Welt. Wie Budhi in unsere Geisteswelt hineinleuchtet, so leuchtet da hinein das höchste der Dinge, es leuchten hinein die Keime der MenschenSelbste. Diese Keime sind da und treten ein in die dritte Welt, um sich zu umhüllen mit dem Stoff der dritten Region. Sie werden fragen, wenn ein Seher jetzt in die dritte Region des Geisteslandes kommt, kann er dann auch noch Menschen sehen im Keimzustande? Ja, das kann er, denn in dieser Region hat längst das aufgehört, was in der Urzeit ist. Da liegt der Zustand offen, wie wenn er jetzt geschehen würde, der Zustand, in welchem gegenwärtig die menschlichen Seelen angefangen haben, ihre Entwicklung zu vollbringen.
[ 20 ] Und dann ist die Region erreicht, in welche hineinleuchtet das Gebilde der höheren Welten, der Budhi-Welt und der Nirwana-Welt. Wie Budhi in unsere Geisteswelt hineinleuchtet, so leuchtet da hinein das höchste der Dinge, es leuchten hinein die Keime der MenschenSelbste. Diese Keime sind da und treten ein in die dritte Welt, um sich zu umhüllen mit dem Stoff der dritten Region. Sie werden fragen, wenn ein Seher jetzt in die dritte Region des Geisteslandes kommt, kann er dann auch noch Menschen sehen im Keimzustande? Ja, das kann er, denn in dieser Region hat längst das aufgehört, was in der Urzeit ist. Da liegt der Zustand offen, wie wenn er jetzt geschehen würde, der Zustand, in welchem gegenwärtig die menschlichen Seelen angefangen haben, ihre Entwicklung zu vollbringen.
[ 21 ] Da ist dasjenige mit dem Menschen eingetreten, was Jakob Böhme ausgesprochen hat, indem er sagte: Wenn jemand zu mir sagte: «Bist du denn dabei gewesen, als das wurde, was du uns vom Anfange des irdischen Daseins erzählt hast», dann könnte ich sagen: ‹Jawohl, ich bin dabei gewesen.› Denn in ihm war längst der Sinn geöffnet, dass er sagen konnte, dass er im Anfang dabei gewesen war, dass er wirklich teilgenommen hat an der Entstehung der Welt.
[ 21 ] Da ist dasjenige mit dem Menschen eingetreten, was Jakob Böhme ausgesprochen hat, indem er sagte: Wenn jemand zu mir sagte: «Bist du denn dabei gewesen, als das wurde, was du uns vom Anfange des irdischen Daseins erzählt hast», dann könnte ich sagen: ‹Jawohl, ich bin dabei gewesen.› Denn in ihm war längst der Sinn geöffnet, dass er sagen konnte, dass er im Anfang dabei gewesen war, dass er wirklich teilgenommen hat an der Entstehung der Welt.
[ 22 ] Was ich jetzt erzählt habe, zeigt Ihnen, dass wir es zu tun haben mit drei Welten: mit der Geistwelt, der astralen Welt und der irdischen oder physischen Welt. Das zeigt aber auch, dass es noch höhere Welten gibt, die die eigentliche Heimat des menschlichen Selbstes sind. Diese drei Welten sind selbst wiederum geschaffen, geformt, sie sind selbst wieder hervorgegangen aus einer geistigen Wesenheit. Die Sinnenwelt hat einen anderen Ursprung im Geist, und die astrale Welt um uns hat ihren Ursprung im Geiste. Aber wir können, wenn wir uns mehr und mehr entwickeln nach dem Geistigen hin, die Ursachen der Dinge erforschen. Wir können erforschen, was als Geist dem Astralen zugrunde liegt, und wir können in der höchsten Region des Devachan beobachten. Aber solange nicht hereinscheint, was im Budhi leuchtet, solange können wir über eines nicht sprechen, das zu demjenigen gehört, was wir die tiefsten Wahrheiten des Weltendaseins nennen. Wir können nicht sprechen, und wir haben keine Macht dazu, solange wir in diesen drei Welten verweilen, über die Ursache des Bösen, über die Ursache des Unvollkommenen zu sprechen. Innerhalb dieser Welt haben wir neben dem Guten das Böse, neben dem Vollkommenen das Unvollkommene. Es gehört zu dieser Welt. Es ist begründet in dieser Welt, dass das Böse dem Guten und das Unvollkommene dem Vollkommenen beigegeben ist. Die Beantwortung dieser Frage erfordert, dass man den Sinn des Daseins erkennt. Es gibt einen Sinn des Daseins, des Lebens und des ganzen Werdens. Den kann man nicht erkennen, wenn man bloß innerhalb der drei Welten bleibt. Und es ist die Frage: Warum ist innerhalb der drei Welten das Gute dem Bösen und das Vollkommene dem Unvollkommenen beigemischt?
[ 22 ] Was ich jetzt erzählt habe, zeigt Ihnen, dass wir es zu tun haben mit drei Welten: mit der Geistwelt, der astralen Welt und der irdischen oder physischen Welt. Das zeigt aber auch, dass es noch höhere Welten gibt, die die eigentliche Heimat des menschlichen Selbstes sind. Diese drei Welten sind selbst wiederum geschaffen, geformt, sie sind selbst wieder hervorgegangen aus einer geistigen Wesenheit. Die Sinnenwelt hat einen anderen Ursprung im Geist, und die astrale Welt um uns hat ihren Ursprung im Geiste. Aber wir können, wenn wir uns mehr und mehr entwickeln nach dem Geistigen hin, die Ursachen der Dinge erforschen. Wir können erforschen, was als Geist dem Astralen zugrunde liegt, und wir können in der höchsten Region des Devachan beobachten. Aber solange nicht hereinscheint, was im Budhi leuchtet, solange können wir über eines nicht sprechen, das zu demjenigen gehört, was wir die tiefsten Wahrheiten des Weltendaseins nennen. Wir können nicht sprechen, und wir haben keine Macht dazu, solange wir in diesen drei Welten verweilen, über die Ursache des Bösen, über die Ursache des Unvollkommenen zu sprechen. Innerhalb dieser Welt haben wir neben dem Guten das Böse, neben dem Vollkommenen das Unvollkommene. Es gehört zu dieser Welt. Es ist begründet in dieser Welt, dass das Böse dem Guten und das Unvollkommene dem Vollkommenen beigegeben ist. Die Beantwortung dieser Frage erfordert, dass man den Sinn des Daseins erkennt. Es gibt einen Sinn des Daseins, des Lebens und des ganzen Werdens. Den kann man nicht erkennen, wenn man bloß innerhalb der drei Welten bleibt. Und es ist die Frage: Warum ist innerhalb der drei Welten das Gute dem Bösen und das Vollkommene dem Unvollkommenen beigemischt?
[ 23 ] Von Nirwana und Budhi aus sind diese drei Welten geschaffen, und wenn wir da hinausblicken können, in Nirwana und Budhi, dann schen wir, wie das Böse gleichsam im Ratschluss der göttlichen Weltordnung liegt, aus dem Guten hervorsprießt. Zuletzt löst sich alles Böse in das Gute auf. Das Gute ist nach den Aussprüchen aller großen Geister der eigentliche Ursprung der Welt. In dem Guten urständet die Welt. Aber wie sie das tut, das können wir in den drei Welten nicht erkennen. Wenn wir über unseren Drei-Welten-Kreis hinausschauen — das habe ich in den ersten Stunden entwickelt -, wird uns an der Grenze dieser drei Welten, gleichsam von Budhi herein irgendeine geheimnisvolle Schrift wahrnehmbar. Es erscheint die Akasha-Schrift. Diese ist es, die uns auch von der äußeren Welt, die nicht unsern drei Welten angehört, mitgeteilt wird. Diese enthält das Schicksal jedes einzelnen Menschen und der ganzen Menschheit. In dieser Schrift sind aufgezeichnet die Taten der Menschen, und es sind aufgezeichnet die Dinge, die der Mensch selbst durch sein Leben in das Schuldbuch eingetragen hat. Warum der Mensch schuldig werden kann in der Aufeinanderfolge der Inkarnationen, das wird erst kund beim Anblick dessen, was aus den anderen Sphären hereinglänzt, wenn gelesen werden kann, was in dem Akasha-Stoff aufgezeichnet ist. In dem steht aufgeschrieben das Gesetz vom Karma.
[ 23 ] Von Nirwana und Budhi aus sind diese drei Welten geschaffen, und wenn wir da hinausblicken können, in Nirwana und Budhi, dann schen wir, wie das Böse gleichsam im Ratschluss der göttlichen Weltordnung liegt, aus dem Guten hervorsprießt. Zuletzt löst sich alles Böse in das Gute auf. Das Gute ist nach den Aussprüchen aller großen Geister der eigentliche Ursprung der Welt. In dem Guten urständet die Welt. Aber wie sie das tut, das können wir in den drei Welten nicht erkennen. Wenn wir über unseren Drei-Welten-Kreis hinausschauen — das habe ich in den ersten Stunden entwickelt -, wird uns an der Grenze dieser drei Welten, gleichsam von Budhi herein irgendeine geheimnisvolle Schrift wahrnehmbar. Es erscheint die Akasha-Schrift. Diese ist es, die uns auch von der äußeren Welt, die nicht unsern drei Welten angehört, mitgeteilt wird. Diese enthält das Schicksal jedes einzelnen Menschen und der ganzen Menschheit. In dieser Schrift sind aufgezeichnet die Taten der Menschen, und es sind aufgezeichnet die Dinge, die der Mensch selbst durch sein Leben in das Schuldbuch eingetragen hat. Warum der Mensch schuldig werden kann in der Aufeinanderfolge der Inkarnationen, das wird erst kund beim Anblick dessen, was aus den anderen Sphären hereinglänzt, wenn gelesen werden kann, was in dem Akasha-Stoff aufgezeichnet ist. In dem steht aufgeschrieben das Gesetz vom Karma.
[ 24 ] Dieses Gesetz kann vollständig nur verstanden werden, wenn man weiß, wie alles Böse und Unvollkommene sich in das Gute auflöst, wie selbst das Böse nur beiträgt zur Erhöhung des Guten. Wenn im Menschen aufleuchtet das höchste Selbst, dann enthüllt sich das große Gesetz der Weltgerechtigkeit, dann enthüllt sich ihm der Sinn des Daseins, der Sinn der Welt. Die Welt hat ihren Sinn von außerhalb der drei Welten, und der Mensch ergründet diesen Sinn der Welt, wenn er über die drei Welten des Devachan hinauskommt. Es erfordert Bescheidenheit. Wenn der Mensch seine innerste Natur gefunden, wenn er in sich den lebendigen Geist, der aus den anderen Welten stammt, gefunden hat, wenn der glänzende Funke in ihm aufgeleuchtet ist, dann enthüllt sich ihm auch, woher der glänzende Funke stammt und damit auch der Grund seines Daseins. Dann fließt Budhi zusammen mit dem, was über ihm liegt, mit dem, was der Sinn der Körperwelt ist. Dann fängt der Mensch zu wissen an, was zu den höchsten Geheimnissen des Daseins gehört, warum der Mensch in diesem oder jenem Körper inkarniert wird.
[ 24 ] Dieses Gesetz kann vollständig nur verstanden werden, wenn man weiß, wie alles Böse und Unvollkommene sich in das Gute auflöst, wie selbst das Böse nur beiträgt zur Erhöhung des Guten. Wenn im Menschen aufleuchtet das höchste Selbst, dann enthüllt sich das große Gesetz der Weltgerechtigkeit, dann enthüllt sich ihm der Sinn des Daseins, der Sinn der Welt. Die Welt hat ihren Sinn von außerhalb der drei Welten, und der Mensch ergründet diesen Sinn der Welt, wenn er über die drei Welten des Devachan hinauskommt. Es erfordert Bescheidenheit. Wenn der Mensch seine innerste Natur gefunden, wenn er in sich den lebendigen Geist, der aus den anderen Welten stammt, gefunden hat, wenn der glänzende Funke in ihm aufgeleuchtet ist, dann enthüllt sich ihm auch, woher der glänzende Funke stammt und damit auch der Grund seines Daseins. Dann fließt Budhi zusammen mit dem, was über ihm liegt, mit dem, was der Sinn der Körperwelt ist. Dann fängt der Mensch zu wissen an, was zu den höchsten Geheimnissen des Daseins gehört, warum der Mensch in diesem oder jenem Körper inkarniert wird.
[ 25 ] Wir können mit dem höheren Schauen leicht einsehen, warum der Mensch einen Geistkörper um sich herum bildet, warum er einen Astralkörper um sich legt. Aber nun beginnt das Geheimnis der irdischen Menschwerdung, warum der Mensch in dieser Familie, in diesem Lande, in diesem Volk geboren ist, warum er da hineingeboren ist. Wir kennen ganz bestimmte Menschenkeime. Es beginnt dasjenige, was von Wesenheiten höchster Ordnung geleitet wird, von Wesenheiten, deren Wesenheit ganz in Budhi und Nirwana ruht, von den Wesenheiten, welche wir die Lipika nennen, welche das physische Dasein der Welt regieren, welche das Selbst bestimmen, in dieser oder jener Familie geboren zu werden. Das ist etwas, was mit dem tiefsten Sinn des Daseins zusammenhängt. Erst wenn der Mensch sich bis zur Ergründung dieses Sinnes erhoben hat, dann verschwinden auch jene Schuppen, die ihm verhüllen die Beantwortung der Frage: «Wie kommt es, dass der Mensch in diesem Körper geboren und durch diesen oder jenen Körper dieses oder jenes Leiden, diese oder jene Unvollkommenheit an sich trägt?»
[ 25 ] Wir können mit dem höheren Schauen leicht einsehen, warum der Mensch einen Geistkörper um sich herum bildet, warum er einen Astralkörper um sich legt. Aber nun beginnt das Geheimnis der irdischen Menschwerdung, warum der Mensch in dieser Familie, in diesem Lande, in diesem Volk geboren ist, warum er da hineingeboren ist. Wir kennen ganz bestimmte Menschenkeime. Es beginnt dasjenige, was von Wesenheiten höchster Ordnung geleitet wird, von Wesenheiten, deren Wesenheit ganz in Budhi und Nirwana ruht, von den Wesenheiten, welche wir die Lipika nennen, welche das physische Dasein der Welt regieren, welche das Selbst bestimmen, in dieser oder jener Familie geboren zu werden. Das ist etwas, was mit dem tiefsten Sinn des Daseins zusammenhängt. Erst wenn der Mensch sich bis zur Ergründung dieses Sinnes erhoben hat, dann verschwinden auch jene Schuppen, die ihm verhüllen die Beantwortung der Frage: «Wie kommt es, dass der Mensch in diesem Körper geboren und durch diesen oder jenen Körper dieses oder jenes Leiden, diese oder jene Unvollkommenheit an sich trägt?»
[ 26 ] Der Mensch ist durch sein physisches Dasein für ein bestimmtes Fatum, ein bestimmtes Schicksal ausgestattet. Das ist eine der großen Fragen des Daseins, die zusammenhängt mit dem ganzen Sinn des Daseins, der sich dann enthüllt, wenn er die Ratschlüsse der Lipika, der Herren des Schicksals kennt. Die christliche Esoterik hat in einer sehr schönen Weise das auszudrücken verstanden. Sie können dieses Geheimnis übrigens in jeder Religion finden. Man muss sie nur zu lesen verstehen. Auch die christliche Religion hat das Verhülltsein dieses Geheimnisses ausgesprochen. Sie kennen die Wesen, welche im Geisteslande leben: Engel oder Boten. Sie haben ihre Aufgabe innerhalb des Devachan, innerhalb ihres Geisteslandes. Dadurch, dass sie hier ihre Aufgabe haben, nicht jenseits von Budhi oder Nirwana, dadurch sind sie mit ihren Anschauungen gebunden an das, was innerhalb des eigentlichen Geisteslandes vor sich geht. Aber innerhalb des Geisteslandes enthüllt sich nicht das Geheimnis, warum dieses Selbst in diesem, jenes in jenem physischen Körper wohnt. Deshalb drückt das die christliche Religion aus mit den Worten: Die Engel verhüllen ihr Angesicht vor dem Geheimnis der Menschwerdung und sprechen nur: «Heilig, heilig, heilig.»
[ 26 ] Der Mensch ist durch sein physisches Dasein für ein bestimmtes Fatum, ein bestimmtes Schicksal ausgestattet. Das ist eine der großen Fragen des Daseins, die zusammenhängt mit dem ganzen Sinn des Daseins, der sich dann enthüllt, wenn er die Ratschlüsse der Lipika, der Herren des Schicksals kennt. Die christliche Esoterik hat in einer sehr schönen Weise das auszudrücken verstanden. Sie können dieses Geheimnis übrigens in jeder Religion finden. Man muss sie nur zu lesen verstehen. Auch die christliche Religion hat das Verhülltsein dieses Geheimnisses ausgesprochen. Sie kennen die Wesen, welche im Geisteslande leben: Engel oder Boten. Sie haben ihre Aufgabe innerhalb des Devachan, innerhalb ihres Geisteslandes. Dadurch, dass sie hier ihre Aufgabe haben, nicht jenseits von Budhi oder Nirwana, dadurch sind sie mit ihren Anschauungen gebunden an das, was innerhalb des eigentlichen Geisteslandes vor sich geht. Aber innerhalb des Geisteslandes enthüllt sich nicht das Geheimnis, warum dieses Selbst in diesem, jenes in jenem physischen Körper wohnt. Deshalb drückt das die christliche Religion aus mit den Worten: Die Engel verhüllen ihr Angesicht vor dem Geheimnis der Menschwerdung und sprechen nur: «Heilig, heilig, heilig.»
[ 27 ] Das nur als Beispiel, wie man in der Esoterik der großen Religionsbekenntnisse manches findet, wenn man sie nur zu lesen versteht. So haben wir den Menschen verfolgt durch die drei Welten hindurch und sind an jene Grenze gelangt, wo mit monumentaler Schrift gleichsam das Schicksal dieser drei Welten geschrieben steht: das ist die Akasha-Chronik. Was von dieser Akasha-Chronik gleichsam von außen in diese drei Welten hineinleuchtet, das erscheint uns, wenn wir innerhalb dieser drei Welten sind, ungefähr so, wie wenn wir hinausschauen in den Sternenraum, gleichsam eine Himmelsschrift in den Sternbildern sehen, so erscheint uns als Firmament der drei Welten die Akasha-Chronik. Die Entzifferung dieser Schrift ist es, wozu der Mensch kommt, wenn er sich bis in die höchsten Regionen vom Devachan durchzuarbeiten vermag.
[ 27 ] Das nur als Beispiel, wie man in der Esoterik der großen Religionsbekenntnisse manches findet, wenn man sie nur zu lesen versteht. So haben wir den Menschen verfolgt durch die drei Welten hindurch und sind an jene Grenze gelangt, wo mit monumentaler Schrift gleichsam das Schicksal dieser drei Welten geschrieben steht: das ist die Akasha-Chronik. Was von dieser Akasha-Chronik gleichsam von außen in diese drei Welten hineinleuchtet, das erscheint uns, wenn wir innerhalb dieser drei Welten sind, ungefähr so, wie wenn wir hinausschauen in den Sternenraum, gleichsam eine Himmelsschrift in den Sternbildern sehen, so erscheint uns als Firmament der drei Welten die Akasha-Chronik. Die Entzifferung dieser Schrift ist es, wozu der Mensch kommt, wenn er sich bis in die höchsten Regionen vom Devachan durchzuarbeiten vermag.
[ 28 ] Die Eingeweihten sind imstande, diese Akasha-Schrift zu lesen und dann, wenn der Mensch mehr oder weniger von dieser AkashaSchrift zu lesen vermag, dann wird er ein Teilnehmer an den Geschicken der Menschheit, dann wird er einer der geistigen Führer der Menschheit, welcher auf Jahrhunderte hinaus die Kräfte lenkt, die geistigen Ströme sendet, die nicht aus den drei Welten stammen, sondern aus noch höheren Welten in diese drei Welten hineingesandt werden.
[ 28 ] Die Eingeweihten sind imstande, diese Akasha-Schrift zu lesen und dann, wenn der Mensch mehr oder weniger von dieser AkashaSchrift zu lesen vermag, dann wird er ein Teilnehmer an den Geschicken der Menschheit, dann wird er einer der geistigen Führer der Menschheit, welcher auf Jahrhunderte hinaus die Kräfte lenkt, die geistigen Ströme sendet, die nicht aus den drei Welten stammen, sondern aus noch höheren Welten in diese drei Welten hineingesandt werden.
[ 29 ] Das, was der Mensch erlebt in der dritten Geistwelt, was man die sogenannten «Wonnen des Devachan> nennt, das, was in uns lebt und aufblitzt, wenn wir im Devachan die Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen verbringen, das genau zu schildern, lassen Sie die Aufgabe der nächsten Stunden sein. Ich möchte darstellen, warum das Devachan das «Land der Wonnen» genannt wird, warum man es die Himmelsregion nennt. Das soll der Kern unserer nächsten Betrachtung sein.
[ 29 ] Das, was der Mensch erlebt in der dritten Geistwelt, was man die sogenannten «Wonnen des Devachan> nennt, das, was in uns lebt und aufblitzt, wenn wir im Devachan die Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen verbringen, das genau zu schildern, lassen Sie die Aufgabe der nächsten Stunden sein. Ich möchte darstellen, warum das Devachan das «Land der Wonnen» genannt wird, warum man es die Himmelsregion nennt. Das soll der Kern unserer nächsten Betrachtung sein.
[ 30 ] Das möchte ich noch sagen, dass von der Grenze dieses höchsten Gebietes des Devachan erhabene Meister aus Budhi und Nirwana die großen Impulse für die Menschheit senden, senden dasjenige, was Wirkung auf Jahrhunderte hat und wodurch diese innerhalb der Menschen-Geschichte die größten Führer sind. Sie geben die Impulse, sie schaffen aus dem Geheimnisvollen heraus oder nach christlicher Esoterik aus dem heraus, vor dem die Engel ihr Angesicht verhüllen. Sie sind die Messiasse, die größten der Führer der Menschheit. Sie werden nach diesem Reiche genannt, aus dem sie stammen, aus Budhi Buddha; Christus genannt werden daher diejenigen, welche lehren können, was von Budhi aus einfließt. Buddha, Christus, sie sind es, die die Wahrheiten aus den höheren Regionen in unsere drei Welten hereinsenden. Ein solcher kennt die Welt. Er weiß, was über die drei Welten hinaus liegt. Dort liegt das, was wir das Geheimnis des Bösen nennen. Das enthüllt sich an der Grenze vom Devachan. Da lernt man den Sinn der Welt kennen, was ich das «Worv genannt habe. Das ist dasjenige, was das Geheimnis tönend gibt. Deshalb heißt Christus: das inkarnierte Wort. Deshalb heißt es: Alle Dinge sind durch das Wort gemacht. Deshalb heißt es im Evangelium: Alles ist durch das Wort gemacht.
[ 30 ] Das möchte ich noch sagen, dass von der Grenze dieses höchsten Gebietes des Devachan erhabene Meister aus Budhi und Nirwana die großen Impulse für die Menschheit senden, senden dasjenige, was Wirkung auf Jahrhunderte hat und wodurch diese innerhalb der Menschen-Geschichte die größten Führer sind. Sie geben die Impulse, sie schaffen aus dem Geheimnisvollen heraus oder nach christlicher Esoterik aus dem heraus, vor dem die Engel ihr Angesicht verhüllen. Sie sind die Messiasse, die größten der Führer der Menschheit. Sie werden nach diesem Reiche genannt, aus dem sie stammen, aus Budhi Buddha; Christus genannt werden daher diejenigen, welche lehren können, was von Budhi aus einfließt. Buddha, Christus, sie sind es, die die Wahrheiten aus den höheren Regionen in unsere drei Welten hereinsenden. Ein solcher kennt die Welt. Er weiß, was über die drei Welten hinaus liegt. Dort liegt das, was wir das Geheimnis des Bösen nennen. Das enthüllt sich an der Grenze vom Devachan. Da lernt man den Sinn der Welt kennen, was ich das «Worv genannt habe. Das ist dasjenige, was das Geheimnis tönend gibt. Deshalb heißt Christus: das inkarnierte Wort. Deshalb heißt es: Alle Dinge sind durch das Wort gemacht. Deshalb heißt es im Evangelium: Alles ist durch das Wort gemacht.
[ 31 ] Das ist die sechste Stufe, wo die Absichten, die Tendenzen der Menschheit bestimmt werden. Deshalb, weil derjenige, welcher aus diesem Gebiete heraus in die Menschen-Geschichte die großen und hohen Impulse sendet, weil er das Geheimnis kennt und kennen muss, das Geheimnis, das über dem Geheimnis von Gut und Böse liegt, deshalb kann man sagen, dass er mehr weiß als die Engel. Das drückt auch die christliche Esoterik dadurch aus: «Christus macht die Engel zu seinen Boten.» Wer die christliche Religion in den Tiefen versteht, wird Theosoph, und wer wahrer Theosoph ist, wird zu nichts anderem beitragen wollen als zur Vertiefung des WahrheitsKernes der großen Religionen der Menschheit.
[ 31 ] Das ist die sechste Stufe, wo die Absichten, die Tendenzen der Menschheit bestimmt werden. Deshalb, weil derjenige, welcher aus diesem Gebiete heraus in die Menschen-Geschichte die großen und hohen Impulse sendet, weil er das Geheimnis kennt und kennen muss, das Geheimnis, das über dem Geheimnis von Gut und Böse liegt, deshalb kann man sagen, dass er mehr weiß als die Engel. Das drückt auch die christliche Esoterik dadurch aus: «Christus macht die Engel zu seinen Boten.» Wer die christliche Religion in den Tiefen versteht, wird Theosoph, und wer wahrer Theosoph ist, wird zu nichts anderem beitragen wollen als zur Vertiefung des WahrheitsKernes der großen Religionen der Menschheit.
