Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a
1 April 1904, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
21. Die Genesis I
21. Die Genesis I
[ 1 ] Heute möchte ich Ihnen eine Art Vorlesung über die Anfangsworte der Genesis vor Augen führen, wie sie in den ersten Zeiten des Christentums an geheimen Stätten gepflegt worden sind. Was ich sagen werde, wird etwas sein, was oftmals vorgetragen worden ist, aber immer nur an geheimen Stätten vor ein paar Leuten und was niemals so richtig popularisiert worden ist. Es ist nicht etwas, was sich genau auf die Genesis bezieht, sondern etwas, was sich bezieht auf das lemurische Zeitalter. Ich werde also nichts anderes sagen als das, was in okkulten Logen oft und oft vorgetragen worden ist. Zuerst müssen wir uns klarmachen, dass wir zwei große Katastrophen überschritten haben, die eine, welche geführt hat von der atlantischen Zeit bis in unsere Zeit, und eine andere, die von den Lemuriern zu den Atlantiern geführt hat. Wir gehen zurück in die Zeit, die vor diesen Katastrophen liegt, zurück in eine Zeit, in der die Menschen schon vorhanden waren, aber noch nicht warmes Blut hatten. Sie hatten kaltes, weißes Blut. Dieses kalte, weiße Blut war die Ursache, dass diese Wesen leben konnten in einem wässrigen Element. Damals war die Trennung zwischen Luft und Wasser noch nicht so wie heute. Alles Wasser war noch eine Art feiner Nebel oder Dunst, sodass alles, was Erde war, bedeckt war mit diesem feinen Nebel oder Dunst. Luft und Meer waren noch nicht da, nur Wasser und Nebel, die sich wie Dampf über der Erde lagerten, und dieser Dampf war zugleich etwas, was die Lebenskeime enthielt für alles das, was dazumal auf Erden leben konnte. Die Lebenskeime waren selbst dampfförmig, sie waren nicht kleine Körner, nicht kleine Keime, sondern dampfförmige, wirbelartige Gebilde in dem allgemeinen Weltenleben. Ein solches dampfförmiges Gebilde, wie eine dichtere Wolke, war zuerst noch der Mensch selbst. Der Mensch hatte eine Form, welche sich aus solchem verdichteten Dampf zusammensetzte. Innerhalb dieses Dampfes bewegte sich eine dünne Flüssigkeit. Und dasjenige, was am Menschen das Hervorstechendste war, war ein Organ auf seinem Kopf, das in seinem vorderen Teile weit herausragte über seinen Körper, ein Organ, welches einen Stiel und am Ende des Stieles eine Art Kugel hatte. Das war ein Organ, das nicht Licht, sondern Wärme wahrnehmen konnte. Was besonders wichtig war in der damaligen Zeit, das waren die verschiedenen Wärmeunterschiede. Man musste wissen, dass es da zu heiß war und dort zu kalt; man musste dem ausweichen können, und dazu war also das Wärmeorgan nötig. Man konnte die Wärmegrade wahrnehmen mit dem Organ und konnte sich so da- oder dorthin wenden. Das Organ hat sich später vollständig verloren. Es war aber das Organ, das damals den Menschen zur vollständigen Orientierung diente.
[ 1 ] Heute möchte ich Ihnen eine Art Vorlesung über die Anfangsworte der Genesis vor Augen führen, wie sie in den ersten Zeiten des Christentums an geheimen Stätten gepflegt worden sind. Was ich sagen werde, wird etwas sein, was oftmals vorgetragen worden ist, aber immer nur an geheimen Stätten vor ein paar Leuten und was niemals so richtig popularisiert worden ist. Es ist nicht etwas, was sich genau auf die Genesis bezieht, sondern etwas, was sich bezieht auf das lemurische Zeitalter. Ich werde also nichts anderes sagen als das, was in okkulten Logen oft und oft vorgetragen worden ist. Zuerst müssen wir uns klarmachen, dass wir zwei große Katastrophen überschritten haben, die eine, welche geführt hat von der atlantischen Zeit bis in unsere Zeit, und eine andere, die von den Lemuriern zu den Atlantiern geführt hat. Wir gehen zurück in die Zeit, die vor diesen Katastrophen liegt, zurück in eine Zeit, in der die Menschen schon vorhanden waren, aber noch nicht warmes Blut hatten. Sie hatten kaltes, weißes Blut. Dieses kalte, weiße Blut war die Ursache, dass diese Wesen leben konnten in einem wässrigen Element. Damals war die Trennung zwischen Luft und Wasser noch nicht so wie heute. Alles Wasser war noch eine Art feiner Nebel oder Dunst, sodass alles, was Erde war, bedeckt war mit diesem feinen Nebel oder Dunst. Luft und Meer waren noch nicht da, nur Wasser und Nebel, die sich wie Dampf über der Erde lagerten, und dieser Dampf war zugleich etwas, was die Lebenskeime enthielt für alles das, was dazumal auf Erden leben konnte. Die Lebenskeime waren selbst dampfförmig, sie waren nicht kleine Körner, nicht kleine Keime, sondern dampfförmige, wirbelartige Gebilde in dem allgemeinen Weltenleben. Ein solches dampfförmiges Gebilde, wie eine dichtere Wolke, war zuerst noch der Mensch selbst. Der Mensch hatte eine Form, welche sich aus solchem verdichteten Dampf zusammensetzte. Innerhalb dieses Dampfes bewegte sich eine dünne Flüssigkeit. Und dasjenige, was am Menschen das Hervorstechendste war, war ein Organ auf seinem Kopf, das in seinem vorderen Teile weit herausragte über seinen Körper, ein Organ, welches einen Stiel und am Ende des Stieles eine Art Kugel hatte. Das war ein Organ, das nicht Licht, sondern Wärme wahrnehmen konnte. Was besonders wichtig war in der damaligen Zeit, das waren die verschiedenen Wärmeunterschiede. Man musste wissen, dass es da zu heiß war und dort zu kalt; man musste dem ausweichen können, und dazu war also das Wärmeorgan nötig. Man konnte die Wärmegrade wahrnehmen mit dem Organ und konnte sich so da- oder dorthin wenden. Das Organ hat sich später vollständig verloren. Es war aber das Organ, das damals den Menschen zur vollständigen Orientierung diente.
[ 2 ] Den damaligen Zustand nannte man die «unergründliche Tiefe. Er wurde deshalb so genannt, weil diese Wesen nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen, nichts verstehen konnten. Alle diese Fähigkeiten hatten sie noch nicht. Die Geheimlehre bezeichnet dieses ganze Gebiet mit all den lebenden Wesen darin als «die Wasser, weil in diesen Wassern die Wesen noch nicht vorstellend für sich selbst waren. Sie konnten noch nicht vorstellen. Der ganze Erdenkörper war begabt mit einer einzigen Vorstellungsfähigkeit. Es war ein großes lebendes Wesen, was man als den Geist ansah. Die Menschen waren einzeln da, aber ihre Vorstellungen waren noch gemeinsam. Von dieser Gemeinsamkeit der Vorstellungswelt sagte man in den Geheimschulen:
[ 2 ] Den damaligen Zustand nannte man die «unergründliche Tiefe. Er wurde deshalb so genannt, weil diese Wesen nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen, nichts verstehen konnten. Alle diese Fähigkeiten hatten sie noch nicht. Die Geheimlehre bezeichnet dieses ganze Gebiet mit all den lebenden Wesen darin als «die Wasser, weil in diesen Wassern die Wesen noch nicht vorstellend für sich selbst waren. Sie konnten noch nicht vorstellen. Der ganze Erdenkörper war begabt mit einer einzigen Vorstellungsfähigkeit. Es war ein großes lebendes Wesen, was man als den Geist ansah. Die Menschen waren einzeln da, aber ihre Vorstellungen waren noch gemeinsam. Von dieser Gemeinsamkeit der Vorstellungswelt sagte man in den Geheimschulen:
«Der Geist Gottes schwebte über den Wassern.» [1 Mos 1,2]
«Der Geist Gottes schwebte über den Wassern.» [1 Mos 1,2]
[ 3 ] Das heißt, dieses Gebiet hatte eine gemeinsame Vorstellung, und diese schwebte über den Wassern, sie war noch nicht eingezogen in die Menschen.
[ 3 ] Das heißt, dieses Gebiet hatte eine gemeinsame Vorstellung, und diese schwebte über den Wassern, sie war noch nicht eingezogen in die Menschen.
[ 4 ] Wir haben also zweierlei nebeneinander: erstens die «unergründliche Tiefe und zweitens die «Vorstellung, welche die Genesis den «Geist Gottes nennt.
[ 4 ] Wir haben also zweierlei nebeneinander: erstens die «unergründliche Tiefe und zweitens die «Vorstellung, welche die Genesis den «Geist Gottes nennt.
[ 5 ] Das nächste ist Folgendes: Der Auswuchs an der vorderen Seite der Wesen, den wir beschrieben haben, schrumpfte zusammen. Und dieses heute zusammengeschrumpfte Organ, das aus diesem Auswuchs entstanden ist, ist die Zirbeldrüse. Die Menschen hatten damals noch keine Knochen. Es waren Dunstmenschen, Fischmenschen. Wenn Sie in den ersten Wochen der Schwangerschaft den keimenden Menschen ansehen, dann finden Sie diesen Fischmenschen beim Menschenkeim angedeutet. Der Mensch wiederholt wirklich diese Zustände in der ersten Zeit der Schwangerschaft. Der kleine Fischkörper, den der Mensch da hat, besitzt das kleine Organ, das dann verschrumpft. Es ist ein[es jener zurückgebildeten Organe] wie die Milz, von welchem die heutigen Ärzte nicht wissen, welche Aufgaben sie haben. Je mehr dieses Stielorgan sich rückbildete, desto mehr bildete sich im Innern des menschlichen Organismus das Augenpaar aus. Die Augen entstanden, zwei Augen bildeten sich anstelle des ursprünglichen Stielorgans. So wie das Stielorgan ein Wärmeorgan war, so wurden die Augen ein Lichtorgan. Diese unergründliche Tiefe wirkte in allen Wesen und sonderte, indem sie das Wärmeorgan zurückzog, das Augenpaar heraus. Diese unergründliche Tiefe heißt in der Geheimlehre auch der «Vorvater.
[ 5 ] Das nächste ist Folgendes: Der Auswuchs an der vorderen Seite der Wesen, den wir beschrieben haben, schrumpfte zusammen. Und dieses heute zusammengeschrumpfte Organ, das aus diesem Auswuchs entstanden ist, ist die Zirbeldrüse. Die Menschen hatten damals noch keine Knochen. Es waren Dunstmenschen, Fischmenschen. Wenn Sie in den ersten Wochen der Schwangerschaft den keimenden Menschen ansehen, dann finden Sie diesen Fischmenschen beim Menschenkeim angedeutet. Der Mensch wiederholt wirklich diese Zustände in der ersten Zeit der Schwangerschaft. Der kleine Fischkörper, den der Mensch da hat, besitzt das kleine Organ, das dann verschrumpft. Es ist ein[es jener zurückgebildeten Organe] wie die Milz, von welchem die heutigen Ärzte nicht wissen, welche Aufgaben sie haben. Je mehr dieses Stielorgan sich rückbildete, desto mehr bildete sich im Innern des menschlichen Organismus das Augenpaar aus. Die Augen entstanden, zwei Augen bildeten sich anstelle des ursprünglichen Stielorgans. So wie das Stielorgan ein Wärmeorgan war, so wurden die Augen ein Lichtorgan. Diese unergründliche Tiefe wirkte in allen Wesen und sonderte, indem sie das Wärmeorgan zurückzog, das Augenpaar heraus. Diese unergründliche Tiefe heißt in der Geheimlehre auch der «Vorvater.
[ 6 ] Früher haben die Menschen nur Wärme und Kälte empfunden. Jetzt aber nehmen sie durch die Augen die Gegenstände wahr, das heißt, der Vorvater ließ aus ihrem Innern heraus die Fähigkeit entstehen, nicht nur Wärme, sondern auch Licht wahrzunehmen.
[ 6 ] Früher haben die Menschen nur Wärme und Kälte empfunden. Jetzt aber nehmen sie durch die Augen die Gegenstände wahr, das heißt, der Vorvater ließ aus ihrem Innern heraus die Fähigkeit entstehen, nicht nur Wärme, sondern auch Licht wahrzunehmen.
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. [1 Mos 1,3]
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. [1 Mos 1,3]
[ 7 ] Nun sind wir so weit, dass diese Wesen um sich herum das Licht und folglich auch die begrenzten Gegenstände wahrnehmen konnten. Nun bitte ich Sie Folgendes zu bedenken. Vorher war die unergründliche Tiefe da; darinnen war alles beschlossen. Es war da die Vorstellung und dann das Licht. Das Licht war begrenzt durch das Auge oder die Fähigkeit, ringsherum zu sehen, was Augen sehen konnten: das Sichtbare. Alles Übrige war nicht sichtbar geworden. Das war jenseits des Sichtbaren. [Die Grenze des Sichtbaren war die Feste.]
[ 7 ] Nun sind wir so weit, dass diese Wesen um sich herum das Licht und folglich auch die begrenzten Gegenstände wahrnehmen konnten. Nun bitte ich Sie Folgendes zu bedenken. Vorher war die unergründliche Tiefe da; darinnen war alles beschlossen. Es war da die Vorstellung und dann das Licht. Das Licht war begrenzt durch das Auge oder die Fähigkeit, ringsherum zu sehen, was Augen sehen konnten: das Sichtbare. Alles Übrige war nicht sichtbar geworden. Das war jenseits des Sichtbaren. [Die Grenze des Sichtbaren war die Feste.]
Und Gott setzte eine Feste, da, wo das Sichtbare aufhört und das Unsichtbare anfängt. [1 Mos 1,6-7]
Und Gott setzte eine Feste, da, wo das Sichtbare aufhört und das Unsichtbare anfängt. [1 Mos 1,6-7]
[ 8 ] Das Weitere war, dass der Mensch anfing, das Sichtbare zu empfinden, sodass für ihn ein ganz neuer Sachverhalt auftrat. Sie müssen sich einmal vergegenwärtigen, was es für Sie bedeuten würde, wenn Sie nicht sehen könnten und auch nicht hören könnten. Von Hören konnte damals allerdings keine Rede sein. Die damaligen Menschen waren ja in einem flüssigen Elemente selbst ein Flüssiges. Und indem Sie so hinschwimmen würden, da würden Sie nicht genau die Grenze wahrnehmen zwischen sich und dem anderen. Grenzen nimmt man erst wahr, wenn es ein Sichtbares gibt.
[ 8 ] Das Weitere war, dass der Mensch anfing, das Sichtbare zu empfinden, sodass für ihn ein ganz neuer Sachverhalt auftrat. Sie müssen sich einmal vergegenwärtigen, was es für Sie bedeuten würde, wenn Sie nicht sehen könnten und auch nicht hören könnten. Von Hören konnte damals allerdings keine Rede sein. Die damaligen Menschen waren ja in einem flüssigen Elemente selbst ein Flüssiges. Und indem Sie so hinschwimmen würden, da würden Sie nicht genau die Grenze wahrnehmen zwischen sich und dem anderen. Grenzen nimmt man erst wahr, wenn es ein Sichtbares gibt.
[ 9 ] Die Einzelwesen wurden zusammengehalten durch die Vorstellung. Das Einzelwesen unterschied sich nicht so scharf. Jedes Wesen fühlte sich zugehörig zum Ganzen, zum Allgemeinen. Es wäre so, wie wenn sich heute Ihr Magen selbstständig fühlen sollte; er muss sich im Körper fühlen als dazugehörig. Erst in dem Augenblick, in dem eine Lichtempfindung auftritt, entsteht die Möglichkeit, das andere als etwas anderes zu empfinden. Ein Gegenstand ist erst etwas außer uns, wenn wir seine Grenzen außer uns sehen. Das Licht war dasjenige, was die einzelnen Wesen voneinander unterschied. In dem Augenblicke, wo die Menschen voneinander unterschieden wurden, war es notwendig, dass das Verständnis für die Umwelt sich eröffnete. Die Wesen mussten die Vorstellung nicht nur außer sich haben, sondern sie mussten die Vorstellung auch in sich haben können. Ein Gegenstand, den ich bloß anschaue, würde etwas ganz Rätselhaftes für mich sein, wenn ich ihn nicht selbst vorstellen könnte. Dieses Verständnis [für die Umwelt] wurde vermittelt durch Wesenheiten, welche höher geartet waren als die auf der Erde lebenden Wesen. Die lichtempfindenden Wesenheiten wurden von Wesenheiten geführt, die in ihnen den Verstand anregten. So wurden sie verstandesbegabt. Sie wurden die «Söhne des Manas.
[ 9 ] Die Einzelwesen wurden zusammengehalten durch die Vorstellung. Das Einzelwesen unterschied sich nicht so scharf. Jedes Wesen fühlte sich zugehörig zum Ganzen, zum Allgemeinen. Es wäre so, wie wenn sich heute Ihr Magen selbstständig fühlen sollte; er muss sich im Körper fühlen als dazugehörig. Erst in dem Augenblick, in dem eine Lichtempfindung auftritt, entsteht die Möglichkeit, das andere als etwas anderes zu empfinden. Ein Gegenstand ist erst etwas außer uns, wenn wir seine Grenzen außer uns sehen. Das Licht war dasjenige, was die einzelnen Wesen voneinander unterschied. In dem Augenblicke, wo die Menschen voneinander unterschieden wurden, war es notwendig, dass das Verständnis für die Umwelt sich eröffnete. Die Wesen mussten die Vorstellung nicht nur außer sich haben, sondern sie mussten die Vorstellung auch in sich haben können. Ein Gegenstand, den ich bloß anschaue, würde etwas ganz Rätselhaftes für mich sein, wenn ich ihn nicht selbst vorstellen könnte. Dieses Verständnis [für die Umwelt] wurde vermittelt durch Wesenheiten, welche höher geartet waren als die auf der Erde lebenden Wesen. Die lichtempfindenden Wesenheiten wurden von Wesenheiten geführt, die in ihnen den Verstand anregten. So wurden sie verstandesbegabt. Sie wurden die «Söhne des Manas.
[ 10 ] Damit kommt die Möglichkeit, sich eine falsche oder eine richtige Vorstellung zu bilden. Deshalb sagt die Geheimlehre: Es entstand als das zweite Paar «Verstand und Wahrheiv. Sie entstanden durch den Einfluss der Söhne des Manas. [Ich kann nicht eine falsche Kälte oder eine falsche Wärme empfinden, aber der Verstand kann sich eine falsche Vorstellung bilden.] Jetzt erst, als die Vorstellung, der Verstand in den Wesen selbst darinnen war, hielten sich die Wesen in einer Art Gemeinsamkeitsempfindung zusammen. Früher war die Vorstellung draußen; jetzt aber war ein Funke davon in den Wesen selbst. Ich habe gesagt: Wärme und Kälte waren verschieden draußen in der Welt. Diese Wärme ziehen die Wesen in sich selbst hinein und unterscheiden sich als Wärme- und Kältewesen. Ein Wärmewesen ist ein solches, das nicht mehr Wärme wahrnehmend ist, sondern Wärme erzeugend ist. Es entstand jetzt im Menschen warmes Blut.
[ 10 ] Damit kommt die Möglichkeit, sich eine falsche oder eine richtige Vorstellung zu bilden. Deshalb sagt die Geheimlehre: Es entstand als das zweite Paar «Verstand und Wahrheiv. Sie entstanden durch den Einfluss der Söhne des Manas. [Ich kann nicht eine falsche Kälte oder eine falsche Wärme empfinden, aber der Verstand kann sich eine falsche Vorstellung bilden.] Jetzt erst, als die Vorstellung, der Verstand in den Wesen selbst darinnen war, hielten sich die Wesen in einer Art Gemeinsamkeitsempfindung zusammen. Früher war die Vorstellung draußen; jetzt aber war ein Funke davon in den Wesen selbst. Ich habe gesagt: Wärme und Kälte waren verschieden draußen in der Welt. Diese Wärme ziehen die Wesen in sich selbst hinein und unterscheiden sich als Wärme- und Kältewesen. Ein Wärmewesen ist ein solches, das nicht mehr Wärme wahrnehmend ist, sondern Wärme erzeugend ist. Es entstand jetzt im Menschen warmes Blut.
[ 11 ] Was war also geschehen? Der Mensch war früher aus Wasser geboren worden. Jetzt war das in ihm erzeugt worden, was die Geheimlehre das «Blur nennt. Der Mensch war also zuerst aus «Wasser», dann aus «Blut geboren. Und wenn wir noch weiter zurückgehen könnten in die Zeit, die noch vor der lemurischen Zeit liegt, so würden wir vor dem Wasser noch den «Geist finden, der noch nicht Wasser geworden war. Wir haben also: Geist - Wasser — Blut. Die Wärme, die allgemein war, ist dann als die Blutwärme der Wärmewesen aufgetreten. Der Mensch ist aus dem Blute geboren - das ist der Moment, wo der Mensch das warmblütige Wesen geworden ist. Dadurch ist er imstande, alles, was früher außer ihm organisiert war, in sich zu organisieren. Wärme und Kälte waren etwas Verschiedenes draußen. Jetzt unterscheidet er Wärme und Kälte in sich. Wie früher die Schöpfung draußen war, so wurde der Mensch jetzt Schöpfer in sich. Und als erstes, wodurch der Mensch nicht nur ein inneres Wesen ist, sondern als inneres Wesen sich nach außen kundgibt, entstand die «Rede. Und mit der Rede entstand das «Leben». [Der Mensch konnte sich nach außen kundgeben; was hineingezogen war, dringt nach außen — das ist die Rede.] Dann erst ist menschliches Leben da, wenn der Mensch nicht nur als Wesen da ist, sondern sich auch als solches kundgibt - [ein selbstständiges, in sich geschlossenes, differenziertes Leben, nicht Mitleben. Das Wesen ist selbstständig geworden, kann sich kundgeben, kann sich offenbaren.)
[ 11 ] Was war also geschehen? Der Mensch war früher aus Wasser geboren worden. Jetzt war das in ihm erzeugt worden, was die Geheimlehre das «Blur nennt. Der Mensch war also zuerst aus «Wasser», dann aus «Blut geboren. Und wenn wir noch weiter zurückgehen könnten in die Zeit, die noch vor der lemurischen Zeit liegt, so würden wir vor dem Wasser noch den «Geist finden, der noch nicht Wasser geworden war. Wir haben also: Geist - Wasser — Blut. Die Wärme, die allgemein war, ist dann als die Blutwärme der Wärmewesen aufgetreten. Der Mensch ist aus dem Blute geboren - das ist der Moment, wo der Mensch das warmblütige Wesen geworden ist. Dadurch ist er imstande, alles, was früher außer ihm organisiert war, in sich zu organisieren. Wärme und Kälte waren etwas Verschiedenes draußen. Jetzt unterscheidet er Wärme und Kälte in sich. Wie früher die Schöpfung draußen war, so wurde der Mensch jetzt Schöpfer in sich. Und als erstes, wodurch der Mensch nicht nur ein inneres Wesen ist, sondern als inneres Wesen sich nach außen kundgibt, entstand die «Rede. Und mit der Rede entstand das «Leben». [Der Mensch konnte sich nach außen kundgeben; was hineingezogen war, dringt nach außen — das ist die Rede.] Dann erst ist menschliches Leben da, wenn der Mensch nicht nur als Wesen da ist, sondern sich auch als solches kundgibt - [ein selbstständiges, in sich geschlossenes, differenziertes Leben, nicht Mitleben. Das Wesen ist selbstständig geworden, kann sich kundgeben, kann sich offenbaren.)
[ 12 ] Das dritte Paar ist also ‹Rede und Leben›. Tiere, welche nicht imstande sind, Töne herauszubringen, sind kaltblütig. Nur warmblütige Wesen sind imstande, der Seele durch den Ton nach außen hin Ausdruck zu verleihen. Ein Wesen, das Stimme haben soll, muss sich in der Wärme von seiner Umgebung unterscheiden. Es muss ein von seiner Umgebung differenziertes Leben haben. Das dritte Paar ist also «Rede - oder Stimme - und selbstständiges Leben». Der Fisch hat dieselben Wärmegrade wie das Wasser, in dem er lebt.
[ 12 ] Das dritte Paar ist also ‹Rede und Leben›. Tiere, welche nicht imstande sind, Töne herauszubringen, sind kaltblütig. Nur warmblütige Wesen sind imstande, der Seele durch den Ton nach außen hin Ausdruck zu verleihen. Ein Wesen, das Stimme haben soll, muss sich in der Wärme von seiner Umgebung unterscheiden. Es muss ein von seiner Umgebung differenziertes Leben haben. Das dritte Paar ist also «Rede - oder Stimme - und selbstständiges Leben». Der Fisch hat dieselben Wärmegrade wie das Wasser, in dem er lebt.
[ 13 ] Nun sind wir so weit, dass das Wesen selbstständig geworden ist, dass das Wesen sich offenbaren kann und dadurch für seine Umgebung als selbstständiges lebendiges Wesen erscheint.
[ 13 ] Nun sind wir so weit, dass das Wesen selbstständig geworden ist, dass das Wesen sich offenbaren kann und dadurch für seine Umgebung als selbstständiges lebendiges Wesen erscheint.
[ 14 ] Das eine bitte ich zu berücksichtigen, dass nicht die heutigen Begriffe auf die damalige Zeit übertragen werden dürfen. In der späteren Zeit haben sich die kaltblütigen Wesen auch verschiedentlich verändert. Die Fische waren damals noch viel größer und den Menschen ähnlicher.
[ 14 ] Das eine bitte ich zu berücksichtigen, dass nicht die heutigen Begriffe auf die damalige Zeit übertragen werden dürfen. In der späteren Zeit haben sich die kaltblütigen Wesen auch verschiedentlich verändert. Die Fische waren damals noch viel größer und den Menschen ähnlicher.
[ 15 ] Die Fortpflanzung der damaligen Wesen war aber noch immer so, dass sie eines aus dem anderen einfach hervorgingen. Sie müssen sich vorstellen, dass, wenn ein neuer Nachkomme entstehen sollte - Begattung oder Befruchtung gab es damals noch nicht, auch Inkarnation gab es noch nicht, die Inkarnation existiert erst, seit es die Geschlechtlichkeit gibt, seit es zwei Geschlechter gibt [wir haben es nicht mit Inkarnationen, sondern mit Materialisationen zu tun] -, wenn also ein neues Wesen entstehen sollte, so ließ das eine Wesen die Materie zu dem neuen Wesen aus sich hervortreten. Die Bestimmung zu diesem Prozess ging von dem allgemeinen Weltengeist aus. Durch Wahlverwandtschaft wurde ein neues Wesen hervorgebracht. Ein Wesen wurde überschattet von einem Geist. Es ist genau so, wie wenn das Medium [bei einer spiritistischen Sitzung] einem Geist, der sich in der Materie verkörpern, materialisieren, sich manifestieren will, den Stoff dazu liefert. Die Materie war immer brauchbar, immer jungfräulich, ein Nahrungsprozess. Das ursprüngliche Wesen blieb, wie es war. Der Prozess ist so da, wie er beschrieben worden ist anlässlich der Schilderung seines Pflanzenaspektes. Die Materie wurde dann abgebraucht, sie war unfähig geworden, [ohne neue Anfachung] eine neue Anordnung aus sich selbst hervorgehen zu lassen, und es trat die Differenzierung in Geschlechter ein. In dieser Weise geschah im Wesentlichen das Herabkommen der Lemurier; sie hatten die Fähigkeit verloren, in sich die jungfräuliche Materie zu haben. Sollte ein neues Wesen sich manifestieren, so musste ein Keim da sein, um das Leben anzuregen. Damit [trat die Sexualität ein und damit] Geburt und Tod und auch die Inkarnation. Und der Mensch wurde, wie man hinzufügt, der Anfang der «Versammlung, der «Verbrüderung.
[ 15 ] Die Fortpflanzung der damaligen Wesen war aber noch immer so, dass sie eines aus dem anderen einfach hervorgingen. Sie müssen sich vorstellen, dass, wenn ein neuer Nachkomme entstehen sollte - Begattung oder Befruchtung gab es damals noch nicht, auch Inkarnation gab es noch nicht, die Inkarnation existiert erst, seit es die Geschlechtlichkeit gibt, seit es zwei Geschlechter gibt [wir haben es nicht mit Inkarnationen, sondern mit Materialisationen zu tun] -, wenn also ein neues Wesen entstehen sollte, so ließ das eine Wesen die Materie zu dem neuen Wesen aus sich hervortreten. Die Bestimmung zu diesem Prozess ging von dem allgemeinen Weltengeist aus. Durch Wahlverwandtschaft wurde ein neues Wesen hervorgebracht. Ein Wesen wurde überschattet von einem Geist. Es ist genau so, wie wenn das Medium [bei einer spiritistischen Sitzung] einem Geist, der sich in der Materie verkörpern, materialisieren, sich manifestieren will, den Stoff dazu liefert. Die Materie war immer brauchbar, immer jungfräulich, ein Nahrungsprozess. Das ursprüngliche Wesen blieb, wie es war. Der Prozess ist so da, wie er beschrieben worden ist anlässlich der Schilderung seines Pflanzenaspektes. Die Materie wurde dann abgebraucht, sie war unfähig geworden, [ohne neue Anfachung] eine neue Anordnung aus sich selbst hervorgehen zu lassen, und es trat die Differenzierung in Geschlechter ein. In dieser Weise geschah im Wesentlichen das Herabkommen der Lemurier; sie hatten die Fähigkeit verloren, in sich die jungfräuliche Materie zu haben. Sollte ein neues Wesen sich manifestieren, so musste ein Keim da sein, um das Leben anzuregen. Damit [trat die Sexualität ein und damit] Geburt und Tod und auch die Inkarnation. Und der Mensch wurde, wie man hinzufügt, der Anfang der «Versammlung, der «Verbrüderung.
[ 16 ] Von der Mitte der lemurischen Zeit an beginnt der Vereinigungsprozess, der Verbrüderungsprozess, der zu dem Punkte führen muss, an dem die Mysterien-Stätten sich vereinigen, um dann hinüberzuleben in eine neue Weltepoche. [Jetzt kommt das vierte Paar: ‹Der Mensch - die Versammlung, die zur Verbrüderung führt›.]
[ 16 ] Von der Mitte der lemurischen Zeit an beginnt der Vereinigungsprozess, der Verbrüderungsprozess, der zu dem Punkte führen muss, an dem die Mysterien-Stätten sich vereinigen, um dann hinüberzuleben in eine neue Weltepoche. [Jetzt kommt das vierte Paar: ‹Der Mensch - die Versammlung, die zur Verbrüderung führt›.]
[ 17 ] Diese Darlegung wurde auch in den Pythagoreer-Schulen wiederholt gegeben. Es wurde gesagt: Da der Geist in jeden Menschen hineingekommen ist, so kamen Geburt und Tod in die Welt. [Und in der Genesis heißt es:] Unter Schmerzen sollst du Kinder gebären, heißt es jetzt. Früher waren diese einfach durch Überschattung hervorgegangen.
[ 17 ] Diese Darlegung wurde auch in den Pythagoreer-Schulen wiederholt gegeben. Es wurde gesagt: Da der Geist in jeden Menschen hineingekommen ist, so kamen Geburt und Tod in die Welt. [Und in der Genesis heißt es:] Unter Schmerzen sollst du Kinder gebären, heißt es jetzt. Früher waren diese einfach durch Überschattung hervorgegangen.
[ 18 ] Das ist der Sinn von Blut, Wasser und Geist, wie er sich auch ergibt aus den Worten: Wahrlich, wahrlich, wer nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und aus dem Geist, der wird die Glückseligkeit nicht erlangen.
[ 18 ] Das ist der Sinn von Blut, Wasser und Geist, wie er sich auch ergibt aus den Worten: Wahrlich, wahrlich, wer nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und aus dem Geist, der wird die Glückseligkeit nicht erlangen.
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