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Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a

26 December 1904, Berlin

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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
  1. Self-Knowledge and God-Knowledge I, tr. SOL

75. Die Runden auf den sieben Planeten

75. Die Runden auf den sieben Planeten

[ 1 ] Wollen mir nun den Blick auf alle sieben Planeten erweitern, auf unsere ganze Planetenkette.

[ 1 ] Wollen mir nun den Blick auf alle sieben Planeten erweitern, auf unsere ganze Planetenkette.

[ 2 ] Bei jedem Planeten muss ein physischer Zustand eintreten; alle früheren sind Vorbereitungen dazu, alle späteren Abflutungen. Sie bereiten zunächst die Materie vor, in die das Physische dann hineinfließen kann. Der Ätherkörper gehört zum Physischen, ist die Verfeinerung davon. - Wir haben bekanntlich die physische Materie in sieben Aggregatzuständen zu denken, davon den Äther in vier; also: fest, flüssig, Gas und die entsprechenden Ätherarten.

[ 2 ] Bei jedem Planeten muss ein physischer Zustand eintreten; alle früheren sind Vorbereitungen dazu, alle späteren Abflutungen. Sie bereiten zunächst die Materie vor, in die das Physische dann hineinfließen kann. Der Ätherkörper gehört zum Physischen, ist die Verfeinerung davon. - Wir haben bekanntlich die physische Materie in sieben Aggregatzuständen zu denken, davon den Äther in vier; also: fest, flüssig, Gas und die entsprechenden Ätherarten.

[ 3 ] Der physische Zustand in der Mitte mit seinen festen Formen wird eingehüllt und durchdrungen von der astralen Aura. Es ist ein wesentlicher Unterschied zwischen dieser Aura vor und nach der physischen Entwicklung. Vorher ist sie abhängig von den Kräften, die von außen auf sie wirken, ist kosmisch; die physische Entwicklung muss sie von innen heraus organisieren. Sie zeigt sich - getrennt vom physischen Körper - ungefähr in der Form eines Ringes, so sieht sie wenigstens der gewöhnliche Hellseher. Es ist aber ein Ring, der entstanden ist, indem zwei Wirbel, zwei Spiralen, sich ineinander verschlungen haben; scheinbar in nichts verschwindend, hängen sie gleichsam an den Fäden des Universums.

[ 3 ] Der physische Zustand in der Mitte mit seinen festen Formen wird eingehüllt und durchdrungen von der astralen Aura. Es ist ein wesentlicher Unterschied zwischen dieser Aura vor und nach der physischen Entwicklung. Vorher ist sie abhängig von den Kräften, die von außen auf sie wirken, ist kosmisch; die physische Entwicklung muss sie von innen heraus organisieren. Sie zeigt sich - getrennt vom physischen Körper - ungefähr in der Form eines Ringes, so sieht sie wenigstens der gewöhnliche Hellseher. Es ist aber ein Ring, der entstanden ist, indem zwei Wirbel, zwei Spiralen, sich ineinander verschlungen haben; scheinbar in nichts verschwindend, hängen sie gleichsam an den Fäden des Universums.

[ 4 ] Durch Beherrschung der Gedanken, der Gefühle, wird der Mensch selbstständig, schnürt sich gleichsam ab; im Mittelpunkt der beiden Wirbel entwickeln sich die Chakren, gleichsam an der Achse. Sodass man sagen kann, dass das physische Leben im Wesentlichen dazu da ist, dass, statt an Fäden gezogen zu werden im Universum, man sein Zentrum in sich hat. Wenn der Astralkörper nach dem physischen Zustand abflutet, hat er das Ergebnis davon in sich.

[ 4 ] Durch Beherrschung der Gedanken, der Gefühle, wird der Mensch selbstständig, schnürt sich gleichsam ab; im Mittelpunkt der beiden Wirbel entwickeln sich die Chakren, gleichsam an der Achse. Sodass man sagen kann, dass das physische Leben im Wesentlichen dazu da ist, dass, statt an Fäden gezogen zu werden im Universum, man sein Zentrum in sich hat. Wenn der Astralkörper nach dem physischen Zustand abflutet, hat er das Ergebnis davon in sich.

[ 5 ] Jede Runde arbeitet also das Selbst heraus. Die erste Runde arbeitet das mineralische, die zweite das pflanzliche, die dritte das kamische oder tierische, die vierte das eigentliche Selbst heraus.

[ 5 ] Jede Runde arbeitet also das Selbst heraus. Die erste Runde arbeitet das mineralische, die zweite das pflanzliche, die dritte das kamische oder tierische, die vierte das eigentliche Selbst heraus.

[ 6 ] Vorher werden die Materien vorbereitet, hinterher fluten sie ab, und dieser Vorgang wiederholt sich auf jedem Planeten.

[ 6 ] Vorher werden die Materien vorbereitet, hinterher fluten sie ab, und dieser Vorgang wiederholt sich auf jedem Planeten.

[ 7 ] Die Grundlage für den ursprünglichen Planeten war das Ergebnis einer früheren planetarischen Entwicklung. Die Wesenheiten hatten das Tieftrancebewusstsein entwickelt. Sie sind die menschlichen Monaden, die Pitris. Sie waren ursprünglich da. Diese Wesenheiten fingen an, sich selbst objektiv zu werden. Um dies zu verstehen, denken Sie sich in einer Nacht in eine ganz andere Himmelsphäre versetzt, mit ausgelöschtem Gedächtnis. Sie würden nicht die Möglichkeit haben, sich mit sich selbst zu identifizieren, in dieser neuen Umgebung. Dies wäre nur möglich, wenn Sie das ganze Gedächtnis bewahrt hätten, nicht aber, wenn es verloren und die Umgebung eine andere wäre.

[ 7 ] Die Grundlage für den ursprünglichen Planeten war das Ergebnis einer früheren planetarischen Entwicklung. Die Wesenheiten hatten das Tieftrancebewusstsein entwickelt. Sie sind die menschlichen Monaden, die Pitris. Sie waren ursprünglich da. Diese Wesenheiten fingen an, sich selbst objektiv zu werden. Um dies zu verstehen, denken Sie sich in einer Nacht in eine ganz andere Himmelsphäre versetzt, mit ausgelöschtem Gedächtnis. Sie würden nicht die Möglichkeit haben, sich mit sich selbst zu identifizieren, in dieser neuen Umgebung. Dies wäre nur möglich, wenn Sie das ganze Gedächtnis bewahrt hätten, nicht aber, wenn es verloren und die Umgebung eine andere wäre.

[ 8 ] Dies gibt Ihnen den Unterschied zwischen objektiv und subjektiv. Zum ersten Mal müssen nun die ganz subjektiven Wesen zu einer Objektivität kommen; sie müssen sich spiegeln, etwas anschauen. Und das ist die Aufgabe des ersten Planeten. Indem gleichsam ein Stein auf den andern stößt, kommt das erste dumpfe Bewusstsein. Sodass das Wesentliche darin besteht, dass die subjektiven Pitris sich jeder in ein anderes verloren haben. In der esoterischen Sprache nennt man diesen Moment «das Hinuntersteigen in den Abgrund. Das heißt, sie werden sich objektiv, haben ein Zweites außer sich.

[ 8 ] Dies gibt Ihnen den Unterschied zwischen objektiv und subjektiv. Zum ersten Mal müssen nun die ganz subjektiven Wesen zu einer Objektivität kommen; sie müssen sich spiegeln, etwas anschauen. Und das ist die Aufgabe des ersten Planeten. Indem gleichsam ein Stein auf den andern stößt, kommt das erste dumpfe Bewusstsein. Sodass das Wesentliche darin besteht, dass die subjektiven Pitris sich jeder in ein anderes verloren haben. In der esoterischen Sprache nennt man diesen Moment «das Hinuntersteigen in den Abgrund. Das heißt, sie werden sich objektiv, haben ein Zweites außer sich.

[ 9 ] Anschaulich gedacht, kommen sie im Physischen bis zur Kugelbildung oder Eibildung. Der ursprüngliche Punkt ist in der Spiegelung ein Ei oder eine Kugel.

[ 9 ] Anschaulich gedacht, kommen sie im Physischen bis zur Kugelbildung oder Eibildung. Der ursprüngliche Punkt ist in der Spiegelung ein Ei oder eine Kugel.

[ 10 ] Der Planet ist dann äußerst dünn und besteht aus Kugeln. Man kann sagen, dass er das Aussehen einer großen Brombeere hat. Alles ist durcheinanderwirbelnd; der Mensch ist selbst Mineral in einer geistig materiellen Form; es ist ein rasches Entstehen und Vergehen, wie bei Seifenblasen. Alles ist in sich beweglich.

[ 10 ] Der Planet ist dann äußerst dünn und besteht aus Kugeln. Man kann sagen, dass er das Aussehen einer großen Brombeere hat. Alles ist durcheinanderwirbelnd; der Mensch ist selbst Mineral in einer geistig materiellen Form; es ist ein rasches Entstehen und Vergehen, wie bei Seifenblasen. Alles ist in sich beweglich.

[ 11 ] Dasjenige, was während der folgenden sechs Runden durchgemacht wird, ist ein Abfluten dieser ersten Eindrücke, eine Befestigung dieses Zustandes.

[ 11 ] Dasjenige, was während der folgenden sechs Runden durchgemacht wird, ist ein Abfluten dieser ersten Eindrücke, eine Befestigung dieses Zustandes.

[ 12 ] Der zweite Planet hat zwischen sich und dem ersten schon ein Pralaja; und jedes dieser Wesen tritt schon mit einer besonderen Erfahrung ein. Denn es gab zum Beispiel schon einen Unterschied in der Raumlage, es gab Nordpol und Südpol. Diese Erfahrungen kommen jetzt heraus.

[ 12 ] Der zweite Planet hat zwischen sich und dem ersten schon ein Pralaja; und jedes dieser Wesen tritt schon mit einer besonderen Erfahrung ein. Denn es gab zum Beispiel schon einen Unterschied in der Raumlage, es gab Nordpol und Südpol. Diese Erfahrungen kommen jetzt heraus.

[ 13 ] Während des ersten Stadiums wird kurz wiederholt, und ein höherer Bewusstseinszustand muss sich in die früheren Erfahrungen hineinfinden. Während dieses zweiten Stadiums beginnt das Anordnen nach Zahl, Maß, Gewicht und Harmonie. Die mentale Entwicklung beginnt. Sodass die Kugeln, die sich früher nicht unterschieden, jetzt durch verschiedene Größenverhältnisse anfangen, ihre Erfahrungen in Ausdruck zu bringen. Dies ist die erste rudimentäre Entwicklung des Pflanzenreichs; die Wesen ordnen sich so an, dass sie zu drei und drei, zu vier und vier, und so weiter einander gegenüberstehen. Alles was an Zahl, Maß, Gewicht und Harmonie in der Welt ist, ist damals entstanden und hat sich in den folgenden Etappen nur verändert. Der Mensch ist eine Pflanze; die Sagen, die auf diese Abstammung anspielen, haben hier ihren Ursprung. Das ist eine schöne Welt, in der keuschen Form des Pflanzenreichs. Esoterisch nennt man diesen Planeten die «Sonne» oder «Jupiter». Es ist ein paradiesischer Zustand wirklicher Unschuld; deshalb ist auch die Beschreibung dieses Zustandes diejenige, die den Einzuweihenden immer mit heiliger Scheu erfüllt.

[ 13 ] Während des ersten Stadiums wird kurz wiederholt, und ein höherer Bewusstseinszustand muss sich in die früheren Erfahrungen hineinfinden. Während dieses zweiten Stadiums beginnt das Anordnen nach Zahl, Maß, Gewicht und Harmonie. Die mentale Entwicklung beginnt. Sodass die Kugeln, die sich früher nicht unterschieden, jetzt durch verschiedene Größenverhältnisse anfangen, ihre Erfahrungen in Ausdruck zu bringen. Dies ist die erste rudimentäre Entwicklung des Pflanzenreichs; die Wesen ordnen sich so an, dass sie zu drei und drei, zu vier und vier, und so weiter einander gegenüberstehen. Alles was an Zahl, Maß, Gewicht und Harmonie in der Welt ist, ist damals entstanden und hat sich in den folgenden Etappen nur verändert. Der Mensch ist eine Pflanze; die Sagen, die auf diese Abstammung anspielen, haben hier ihren Ursprung. Das ist eine schöne Welt, in der keuschen Form des Pflanzenreichs. Esoterisch nennt man diesen Planeten die «Sonne» oder «Jupiter». Es ist ein paradiesischer Zustand wirklicher Unschuld; deshalb ist auch die Beschreibung dieses Zustandes diejenige, die den Einzuweihenden immer mit heiliger Scheu erfüllt.

[ 14 ] Die folgenden Zustände - Runden - sind nun wieder da zur Befestigung und zum Abfluten. Alles, was wir an Kristallformen, an Gattungen der Pflanzen haben, entstand in der Anlage damals.

[ 14 ] Die folgenden Zustände - Runden - sind nun wieder da zur Befestigung und zum Abfluten. Alles, was wir an Kristallformen, an Gattungen der Pflanzen haben, entstand in der Anlage damals.

[ 15 ] Auf dem Mondplaneten haben wir es wieder, nach einem Pralaya, mit einem kurzen Wiederholen der zwei Zustände zu tun, und erst beim dritten kommt das Neue heraus: der Zustand der Wesen, die sich heraufentwickeln zur Begierde, zum Kamischen, das nicht nur mit anderem sich anordnet, sondern es begehrt. Hier fängt die Unkeuschheit an; die Zahl stellt sich nicht neben die andere, um schön zu sein, sondern begehrt. Die Zwei begehrt die Drei. Es entstehen die chemischen Affinitäten, wir stehen in den Wahlverwandtschaften.

[ 15 ] Auf dem Mondplaneten haben wir es wieder, nach einem Pralaya, mit einem kurzen Wiederholen der zwei Zustände zu tun, und erst beim dritten kommt das Neue heraus: der Zustand der Wesen, die sich heraufentwickeln zur Begierde, zum Kamischen, das nicht nur mit anderem sich anordnet, sondern es begehrt. Hier fängt die Unkeuschheit an; die Zahl stellt sich nicht neben die andere, um schön zu sein, sondern begehrt. Die Zwei begehrt die Drei. Es entstehen die chemischen Affinitäten, wir stehen in den Wahlverwandtschaften.

[ 16 ] Dann folgt das Abfluten: Die astralen Zustände entwickeln sich. Besonders starke machen den Eindruck - wenn man sich hineinversetzt — des Glutenden, des Bebrütenden. Es ist das Umfangensein von der Glut der Leidenschaft; die Luft ist es, die einen umflutet mit der Leidenschaft, der Wind ist wehende Leidenschaft gewesen.

[ 16 ] Dann folgt das Abfluten: Die astralen Zustände entwickeln sich. Besonders starke machen den Eindruck - wenn man sich hineinversetzt — des Glutenden, des Bebrütenden. Es ist das Umfangensein von der Glut der Leidenschaft; die Luft ist es, die einen umflutet mit der Leidenschaft, der Wind ist wehende Leidenschaft gewesen.

[ 17 ] Von denjenigen, die nicht höher eingeweiht waren, die nicht wussten, dass dies nur ein Durchgangspunkt ist, wurde diese Welt mit Recht als Dämonenwelt, als Hölle beschrieben. Daher hat es Sinn, von «höllischem Feuer» zu sprechen. Dasselbe finden wir, wenn auch abgekühlt, in den niederen Regionen der astralen Welt, und es wird daher mit Recht gesagt, dass die stärksten Feinde der Menschen dort thronen. — Die folgenden Runden waren dazu bestimmt, dies aufzunehmen: Die glühenden Leidenschaften wurden absorbiert; was früher Atmosphäre war, ging in die Wesen über. Leidenschaftswesen wurden es - Kamawesen, Mondpitris —, die Wesenheiten, die diese Dinge ausgebildet.

[ 17 ] Von denjenigen, die nicht höher eingeweiht waren, die nicht wussten, dass dies nur ein Durchgangspunkt ist, wurde diese Welt mit Recht als Dämonenwelt, als Hölle beschrieben. Daher hat es Sinn, von «höllischem Feuer» zu sprechen. Dasselbe finden wir, wenn auch abgekühlt, in den niederen Regionen der astralen Welt, und es wird daher mit Recht gesagt, dass die stärksten Feinde der Menschen dort thronen. — Die folgenden Runden waren dazu bestimmt, dies aufzunehmen: Die glühenden Leidenschaften wurden absorbiert; was früher Atmosphäre war, ging in die Wesen über. Leidenschaftswesen wurden es - Kamawesen, Mondpitris —, die Wesenheiten, die diese Dinge ausgebildet.

[ 18 ] Sie hatten natürlich Gelegenheit, auf jeder der folgenden Stufen zurückzubleiben, daher gibt es sieben Klassen von Pitris, von denen die höchste die letzte Phase der raffinierten Kama-Entwicklung erreicht haben, des edlen geläuterten Kama. Diejenigen der fünften Stufe zum Beispiel haben schon die Leidenschaften auf höhere Dinge gebracht, auf etwas, was zum Beispiel dem Fanatismus ähnlich sieht; oder die der sechsten haben die Leidenschaft der Schönheit als Anlage; die der siebenten Stufe: Die Leidenschaft für das Gute. - Es fehlt zum ruhig Beschaulichen der Manas.

[ 18 ] Sie hatten natürlich Gelegenheit, auf jeder der folgenden Stufen zurückzubleiben, daher gibt es sieben Klassen von Pitris, von denen die höchste die letzte Phase der raffinierten Kama-Entwicklung erreicht haben, des edlen geläuterten Kama. Diejenigen der fünften Stufe zum Beispiel haben schon die Leidenschaften auf höhere Dinge gebracht, auf etwas, was zum Beispiel dem Fanatismus ähnlich sieht; oder die der sechsten haben die Leidenschaft der Schönheit als Anlage; die der siebenten Stufe: Die Leidenschaft für das Gute. - Es fehlt zum ruhig Beschaulichen der Manas.

[ 19 ] Manas kommt nun herein auf den vierten Planeten, auf unserer Erde. Die drei vorangegangenen Zustände, die mineralische, die pflanzliche, die kamische Runde werden wiederholt, denn der Mensch muss jetzt abwerfen, was er nicht brauchen kann, um in seiner Entwicklung vorzuschreiten; bei der vierten Runde kommt der neue Bewusstseinszustand erst heraus, das helle Tagesbewusstsein. Etwas ganz Neues tritt nun auf. Es ist das Mineralische, Pflanzliche und Tierische abgestreift worden. Als Ergebnis der Leidenschaften entsteht die Warmblütigkeit, und es wird behalten die Kraft, die das Neue aufnimmt.

[ 19 ] Manas kommt nun herein auf den vierten Planeten, auf unserer Erde. Die drei vorangegangenen Zustände, die mineralische, die pflanzliche, die kamische Runde werden wiederholt, denn der Mensch muss jetzt abwerfen, was er nicht brauchen kann, um in seiner Entwicklung vorzuschreiten; bei der vierten Runde kommt der neue Bewusstseinszustand erst heraus, das helle Tagesbewusstsein. Etwas ganz Neues tritt nun auf. Es ist das Mineralische, Pflanzliche und Tierische abgestreift worden. Als Ergebnis der Leidenschaften entsteht die Warmblütigkeit, und es wird behalten die Kraft, die das Neue aufnimmt.

[ 20 ] Der Abstieg dauert noch bis zur dritten Rasse; die atlantische steht gerade in der Mitte, die arische ist im Aufstieg. Während der

[ 20 ] Der Abstieg dauert noch bis zur dritten Rasse; die atlantische steht gerade in der Mitte, die arische ist im Aufstieg. Während der

[ 21 ] lemurischen Rasse wurde Manas in die brütende Kama-Masse gleichsam hineinversetzt und versuchte dort, Dasein zu gewinnen, um sich später in der atlantischen Rasse als Gedächtnis zu entwickeln; dieser durchgehende Faden von Manas befestigt sich in der fünften Rasse zur verstandesmäßigen Kombination; Manas arbeitet nun in sich hinein.

[ 21 ] lemurischen Rasse wurde Manas in die brütende Kama-Masse gleichsam hineinversetzt und versuchte dort, Dasein zu gewinnen, um sich später in der atlantischen Rasse als Gedächtnis zu entwickeln; dieser durchgehende Faden von Manas befestigt sich in der fünften Rasse zur verstandesmäßigen Kombination; Manas arbeitet nun in sich hinein.

[ 22 ] Während der sechsten Wurzelrasse, die unsere arische ablösen wird, wird das Hineinarbeiten von Manas immer weiter vor sich gehen. Die Chakren, die mentalen Organe, und das menschliche Ich werden während der folgenden Runde sich ausbilden.

[ 22 ] Während der sechsten Wurzelrasse, die unsere arische ablösen wird, wird das Hineinarbeiten von Manas immer weiter vor sich gehen. Die Chakren, die mentalen Organe, und das menschliche Ich werden während der folgenden Runde sich ausbilden.

[ 23 ] Wie geht so eine Entwicklung vor sich? Was findet bei einer Einweihung statt? Kein Körper kann sich über sein Milieu hinausentwickeln; der physische Körper ist von physischen Mächten abhängig; der Mensch kann sich also als physisches Wesen nicht über sich hinausentwickeln. Aber er kann seinen Astralkörper entwickeln, sodass er heimisch wird in der Erkenntnis dessen, was wir das astralische Leben nennen. Er wird die Ursprünge des Bösen kennenlernen, das dort liegt. Er ist auf diese Art ein künstlicher Fünftrunder geworden. Doch muss bei ihm eine gewisse Diskrepanz eintreten, denn bei einer normalen Weiterentwicklung wäre ja auch sein physischer Körper ein anderer geworden. Er muss entweder verzichten auf das, was das Leben jetzt ausmacht, oder es wird ein gewisses Nicht-Zusammenstimmen stattfinden.

[ 23 ] Wie geht so eine Entwicklung vor sich? Was findet bei einer Einweihung statt? Kein Körper kann sich über sein Milieu hinausentwickeln; der physische Körper ist von physischen Mächten abhängig; der Mensch kann sich also als physisches Wesen nicht über sich hinausentwickeln. Aber er kann seinen Astralkörper entwickeln, sodass er heimisch wird in der Erkenntnis dessen, was wir das astralische Leben nennen. Er wird die Ursprünge des Bösen kennenlernen, das dort liegt. Er ist auf diese Art ein künstlicher Fünftrunder geworden. Doch muss bei ihm eine gewisse Diskrepanz eintreten, denn bei einer normalen Weiterentwicklung wäre ja auch sein physischer Körper ein anderer geworden. Er muss entweder verzichten auf das, was das Leben jetzt ausmacht, oder es wird ein gewisses Nicht-Zusammenstimmen stattfinden.

[ 24 ] Während der fünften Runde können sie dann als Lehrer und Führer für die Menschheit der fünften Runde wirken, wie sie auch jetzt schon für die Menschheit der vierten Runde wirken. Solche Fünftrunder können weit hinausragen über die jetzige Entwicklung; aber wenn sie noch am Anfang und nicht auf der höchsten Stufe der Fünftrunderschaft stehen, werden sie den andern wie Träumer vorkommen. Das sind die Genies, die, wenn sie ins praktische Leben eingreifen, wie Reformatoren wirken. Als Beispiel könnte man Cromwell anführen. Wenn sie in der Mitte stehen, können sie uns solch tiefe Lehren geben, wie zum Beispiel Goethe; oder wenn sie am Gipfelpunkt angelangt sind und schon reif sind für die sechste Runde, solche wie die des Heraklit oder Platon. Die Menschheit kann nur dadurch fortschreiten, dass solche künstlichen Fünftrunder menschliche Gestalt annehmen.

[ 24 ] Während der fünften Runde können sie dann als Lehrer und Führer für die Menschheit der fünften Runde wirken, wie sie auch jetzt schon für die Menschheit der vierten Runde wirken. Solche Fünftrunder können weit hinausragen über die jetzige Entwicklung; aber wenn sie noch am Anfang und nicht auf der höchsten Stufe der Fünftrunderschaft stehen, werden sie den andern wie Träumer vorkommen. Das sind die Genies, die, wenn sie ins praktische Leben eingreifen, wie Reformatoren wirken. Als Beispiel könnte man Cromwell anführen. Wenn sie in der Mitte stehen, können sie uns solch tiefe Lehren geben, wie zum Beispiel Goethe; oder wenn sie am Gipfelpunkt angelangt sind und schon reif sind für die sechste Runde, solche wie die des Heraklit oder Platon. Die Menschheit kann nur dadurch fortschreiten, dass solche künstlichen Fünftrunder menschliche Gestalt annehmen.

[ 25 ] Die künstliche Sechstrunderschaft besteht darin, dass bei vollständiger Klarheit Einblick in die mentale Welt gewonnen wird. Einen vollständigen Einblick in die Zusammenhänge, die schöpferischen Kräfte der Welt, gibt ein Führer wie Buddha. Diesem bleibt nur noch übrig, seinen mentalen Körper zu absolvieren; er ist vollständig frei im Astralen und im Physischen. Ein solcher Sechstrunder kann fast reif sein, die menschliche Gottähnlichkeit zu erlangen. Doch ist dies beim jetzigen Durchschnittskörper nicht möglich. Ein solcher Körper muss langsam vorbereitet werden durch die Chelaschaft, sodass erst im späteren Leben der Gott unserer Erde Besitz ergreifen kann von diesem Körper. Solch ein Vorgang trat ein in der dritten Rasse, als der Chela «Sig seinen Körper einem künstlichen Siebenrunder zur Verfügung stellte. In höherem Maße war dies der Fall, als der Chela Jesus von Nazareth im dreißigsten Jahre dem Christusprinzip, dem Gottmenschen, seinen Leib zur Verfügung stellte. Erst in der sechsten Wurzelrasse wird die Menschheit so weit sein, dass ein Siebenrunder, der alle Stadien der Menschheit absolviert hat, den menschlichen Körper mit dem in ihm ausgedrückten Christusprinzip erfüllen wird. [...]

[ 25 ] Die künstliche Sechstrunderschaft besteht darin, dass bei vollständiger Klarheit Einblick in die mentale Welt gewonnen wird. Einen vollständigen Einblick in die Zusammenhänge, die schöpferischen Kräfte der Welt, gibt ein Führer wie Buddha. Diesem bleibt nur noch übrig, seinen mentalen Körper zu absolvieren; er ist vollständig frei im Astralen und im Physischen. Ein solcher Sechstrunder kann fast reif sein, die menschliche Gottähnlichkeit zu erlangen. Doch ist dies beim jetzigen Durchschnittskörper nicht möglich. Ein solcher Körper muss langsam vorbereitet werden durch die Chelaschaft, sodass erst im späteren Leben der Gott unserer Erde Besitz ergreifen kann von diesem Körper. Solch ein Vorgang trat ein in der dritten Rasse, als der Chela «Sig seinen Körper einem künstlichen Siebenrunder zur Verfügung stellte. In höherem Maße war dies der Fall, als der Chela Jesus von Nazareth im dreißigsten Jahre dem Christusprinzip, dem Gottmenschen, seinen Leib zur Verfügung stellte. Erst in der sechsten Wurzelrasse wird die Menschheit so weit sein, dass ein Siebenrunder, der alle Stadien der Menschheit absolviert hat, den menschlichen Körper mit dem in ihm ausgedrückten Christusprinzip erfüllen wird. [...]