Self-Knowledge and God-Knowledge II
GA 90b
30 October 1905, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis II, 1st ed.
18. Theosophie im alltäglichen Leben
18. Theosophie im alltäglichen Leben
[ 1 ] Sie hören häufig, namentlich von gelehrter oder, sagen wir, von fortschrittlicher Seite: Ja, geistige Wesenheiten sind vorhanden für diejenigen, die noch am alten kindlichen Glauben hängen, die in ihrer Phantasie und ihren Gefühlen leben. Aber für Leute, die klare, logische Begriffe haben, sind solche geistigen Wesenheiten nicht da. Ich möchte an das erinnern, was der Leipziger Universitätsprofessor Wundt geschrieben hat, worin er gegen alle spirituellen Tatsachen kämpft. Er sagt: Diejenigen Menschen, die von vornherein an solche geistigen Wesenheiten glauben, sehen diese Dinge, diejenigen aber, die nicht daran glauben, sehen diese Dinge nicht. Für die bleibt dies etwas, was immer zweifelhaft sein muss. Das ist aber das Maßgebende.
[ 1 ] Sie hören häufig, namentlich von gelehrter oder, sagen wir, von fortschrittlicher Seite: Ja, geistige Wesenheiten sind vorhanden für diejenigen, die noch am alten kindlichen Glauben hängen, die in ihrer Phantasie und ihren Gefühlen leben. Aber für Leute, die klare, logische Begriffe haben, sind solche geistigen Wesenheiten nicht da. Ich möchte an das erinnern, was der Leipziger Universitätsprofessor Wundt geschrieben hat, worin er gegen alle spirituellen Tatsachen kämpft. Er sagt: Diejenigen Menschen, die von vornherein an solche geistigen Wesenheiten glauben, sehen diese Dinge, diejenigen aber, die nicht daran glauben, sehen diese Dinge nicht. Für die bleibt dies etwas, was immer zweifelhaft sein muss. Das ist aber das Maßgebende.
[ 2 ] Nun wollen wir uns fragen, ob diejenigen, die mit logisch-klaren Begriffen in die Welt hineinsehen, auch wirklich ausschlaggebend sind mit ihren Aussagen über die Erscheinungen einer höheren Welt. Da müssen wir ein wenig auf dasjenige Rücksicht nehmen, was Lebensbedingung ist für eine ganze Reihe von zunächst elementaren Erscheinungen der höheren Welt.
[ 2 ] Nun wollen wir uns fragen, ob diejenigen, die mit logisch-klaren Begriffen in die Welt hineinsehen, auch wirklich ausschlaggebend sind mit ihren Aussagen über die Erscheinungen einer höheren Welt. Da müssen wir ein wenig auf dasjenige Rücksicht nehmen, was Lebensbedingung ist für eine ganze Reihe von zunächst elementaren Erscheinungen der höheren Welt.
[ 3 ] Wir sind fortwährend nicht nur von sinnlichen Dingen und Wesen umgeben, sondern wir sind auch immer von einer Welt übersinnlicher Wesenheiten umgeben. Man darf nicht glauben, dass diese übersinnlichen Wesenheiten in [keiner] Beziehung stehen zu der sichtbaren Natur. Genau wie der Mensch aus sichtbaren und unsichtbaren Teilen besteht, aus seinem sichtbaren physischen Leib und aus seinem unsichtbaren Geist und seiner unsichtbaren Seele, so bestehen auch andere Wesenheiten aus einem sichtbaren und einem unsichtbaren Teil. Die Beziehungen können dann allerdings weitaus andere sein als beim Menschen.
[ 3 ] Wir sind fortwährend nicht nur von sinnlichen Dingen und Wesen umgeben, sondern wir sind auch immer von einer Welt übersinnlicher Wesenheiten umgeben. Man darf nicht glauben, dass diese übersinnlichen Wesenheiten in [keiner] Beziehung stehen zu der sichtbaren Natur. Genau wie der Mensch aus sichtbaren und unsichtbaren Teilen besteht, aus seinem sichtbaren physischen Leib und aus seinem unsichtbaren Geist und seiner unsichtbaren Seele, so bestehen auch andere Wesenheiten aus einem sichtbaren und einem unsichtbaren Teil. Die Beziehungen können dann allerdings weitaus andere sein als beim Menschen.
[ 4 ] Die einfachsten übersinnlichen Wesen, mit denen wir es zu tun haben, sind die sogenannten Elementarwesen. Das sind Wesenheiten, die uns auf Schritt und Tritt umgeben. Der ganze Raum um uns herum ist mit solchen Wesenheiten ausgefüllt. Genauso, wie Pflanzen, Tiere und Menschen um uns herum leben, so leben um uns herum auch übersinnliche Wesenheiten. Aber sie sind nicht immer vollständig ausgebildet, sie sind in einem mehr oder weniger unvollkommen ausgebildeten Zustand. Wenn Sie die uns umgebende Natur betrachten, werden Sie sich dasselbe [Lücke in der Mitschrift] der sichtbaren Sinnenwelt. Wenn Sie hier eine Bohne haben, einen Bohnensamen, und dort eine aufgeschossene Bohnenpflanze, die sich um den Stock windet und Bohnenblüten entfaltet, dann können Sie sich sagen: In gewisser Beziehung sind der Bohnensamen und die aufgeschossene Bohnenpflanze, die in vielen Windungen sich an einem Stock hinaufschlingt, im Grunde genommen von einem gewissen Standpunkt dasselbe. Wenn Sie heute die Bohne in die Erde hineinlegen, kann sie in einiger Zeit genau ebenso am Stock hinaufsprießen, kann genau dasselbe sein, was heute als ausgebildete Bohnenpflanze vor Ihnen steht. So haben Sie hier in der Sinnenwelt scheinbar zwei Wesenheiten. Von einem anderen Gesichtspunkte aus sind sie in Wirklichkeit dasselbe. So ist es auch in der geistigen Welt. Da haben Sie tatsächlich Wesenheiten, die wie die Bohnen im Samenzustande vorhanden sind - als geistige Keime -, die uns fort und fort umgeben, die fortwährend in der geistigen Welt um uns herum sind. So wie Sie der Bohne die Gelegenheit geben, die ausgesprochene Bohnenpflanze zu sein, so können Sie auch diesen geistigen Keimen, die im Astralraum fortwährend uns umgeben, einen Boden geben, in dem sie wurzeln können. Wenn Sie die Bohne immerfort auf der Oberfläche der Erde liegen lassen, auf steinigem Boden, wird sie sich niemals entwickeln können. Wenn Sie sie aber hineinsenken in geeigneten Boden, dann wird sie aufsprießen. So kann es auch bei einem geistigen Keim sein. Es gibt nun Wesenheiten um uns herum, solche Keimwesenheiten, die einfach durch das, was wir entwickeln, wachsen, die dadurch einen Nährboden haben, in dem sie wachsen und gedeihen. Nehmen Sie einmal an, geistige Wesenheiten seien um Sie herum, welche — so wie die Bohnenpflanze physischen Erdboden, Salze, physisches Licht und so weiter braucht, sich einen physischen Körper aufzubauen - sich einen Astralkörper aufbauen wollen aus Astralstoff.
[ 4 ] Die einfachsten übersinnlichen Wesen, mit denen wir es zu tun haben, sind die sogenannten Elementarwesen. Das sind Wesenheiten, die uns auf Schritt und Tritt umgeben. Der ganze Raum um uns herum ist mit solchen Wesenheiten ausgefüllt. Genauso, wie Pflanzen, Tiere und Menschen um uns herum leben, so leben um uns herum auch übersinnliche Wesenheiten. Aber sie sind nicht immer vollständig ausgebildet, sie sind in einem mehr oder weniger unvollkommen ausgebildeten Zustand. Wenn Sie die uns umgebende Natur betrachten, werden Sie sich dasselbe [Lücke in der Mitschrift] der sichtbaren Sinnenwelt. Wenn Sie hier eine Bohne haben, einen Bohnensamen, und dort eine aufgeschossene Bohnenpflanze, die sich um den Stock windet und Bohnenblüten entfaltet, dann können Sie sich sagen: In gewisser Beziehung sind der Bohnensamen und die aufgeschossene Bohnenpflanze, die in vielen Windungen sich an einem Stock hinaufschlingt, im Grunde genommen von einem gewissen Standpunkt dasselbe. Wenn Sie heute die Bohne in die Erde hineinlegen, kann sie in einiger Zeit genau ebenso am Stock hinaufsprießen, kann genau dasselbe sein, was heute als ausgebildete Bohnenpflanze vor Ihnen steht. So haben Sie hier in der Sinnenwelt scheinbar zwei Wesenheiten. Von einem anderen Gesichtspunkte aus sind sie in Wirklichkeit dasselbe. So ist es auch in der geistigen Welt. Da haben Sie tatsächlich Wesenheiten, die wie die Bohnen im Samenzustande vorhanden sind - als geistige Keime -, die uns fort und fort umgeben, die fortwährend in der geistigen Welt um uns herum sind. So wie Sie der Bohne die Gelegenheit geben, die ausgesprochene Bohnenpflanze zu sein, so können Sie auch diesen geistigen Keimen, die im Astralraum fortwährend uns umgeben, einen Boden geben, in dem sie wurzeln können. Wenn Sie die Bohne immerfort auf der Oberfläche der Erde liegen lassen, auf steinigem Boden, wird sie sich niemals entwickeln können. Wenn Sie sie aber hineinsenken in geeigneten Boden, dann wird sie aufsprießen. So kann es auch bei einem geistigen Keim sein. Es gibt nun Wesenheiten um uns herum, solche Keimwesenheiten, die einfach durch das, was wir entwickeln, wachsen, die dadurch einen Nährboden haben, in dem sie wachsen und gedeihen. Nehmen Sie einmal an, geistige Wesenheiten seien um Sie herum, welche — so wie die Bohnenpflanze physischen Erdboden, Salze, physisches Licht und so weiter braucht, sich einen physischen Körper aufzubauen - sich einen Astralkörper aufbauen wollen aus Astralstoff.
[ 5 ] Was ist nun astraler Stoff? Das sind zum Beispiel menschliche Leidenschaften, Triebe, Begierden. Astralstoff ist die Habsucht, die Freigiebigkeit, die entwickelt die Liebe. Das alles verhält sich zu einem Wesen, das seiner ganzen Natur nach nicht im Physischen wurzelt und sich einen Astralkörper machen will [wie der Erdboden für den Samen]. Was da der Mensch ausströmt, entwickelt an Begierden und Trieben, das ist für gewisse Wesenheiten notwendig, sodass man sagen kann: Hier im Astralraum ist ein geistiger Keim, und da entwickelt ein Mensch einen ausgeprägten Instinkt für die Habsucht. Das ist ein [geeigneter] geistiger Boden für ein gewisses geistiges Wesen, das in seiner Umgebung ist; das findet Gelegenheit darin [zu wachsen], sodass Sie geistigen Wesenheiten die Möglichkeit geben, darin zu leben. Tatsächlich ist das vorhanden.
[ 5 ] Was ist nun astraler Stoff? Das sind zum Beispiel menschliche Leidenschaften, Triebe, Begierden. Astralstoff ist die Habsucht, die Freigiebigkeit, die entwickelt die Liebe. Das alles verhält sich zu einem Wesen, das seiner ganzen Natur nach nicht im Physischen wurzelt und sich einen Astralkörper machen will [wie der Erdboden für den Samen]. Was da der Mensch ausströmt, entwickelt an Begierden und Trieben, das ist für gewisse Wesenheiten notwendig, sodass man sagen kann: Hier im Astralraum ist ein geistiger Keim, und da entwickelt ein Mensch einen ausgeprägten Instinkt für die Habsucht. Das ist ein [geeigneter] geistiger Boden für ein gewisses geistiges Wesen, das in seiner Umgebung ist; das findet Gelegenheit darin [zu wachsen], sodass Sie geistigen Wesenheiten die Möglichkeit geben, darin zu leben. Tatsächlich ist das vorhanden.
[ 6 ] Es ist zum Beispiel auch bekannt, dass die Menschen ihren Schmerz in den Tränen zu entladen suchen. Niemand wird leugnen, dass die Tränen etwas haben, das den Schmerz lindert. Ein gewisses Linderungsmittel des Schmerzes sind die Tränen. Durch eine astrale Substanz wird bewirkt dieser eigentümliche Linderungseffekt, der in den Tränen liegt. Diese astrale Substanz, die dadurch zustande kommt, dass der Schmerz sich in Tränen entlädt, gibt Veranlassung, dass sich gewisse Wesenheiten inkarnieren, verkörpern. Tatsächlich saugt der Mensch, der weint, aus der Umgebung geistige Wesenheiten ein. Diese bewirken, dass der Schmerz immer geringer und geringer wird.
[ 6 ] Es ist zum Beispiel auch bekannt, dass die Menschen ihren Schmerz in den Tränen zu entladen suchen. Niemand wird leugnen, dass die Tränen etwas haben, das den Schmerz lindert. Ein gewisses Linderungsmittel des Schmerzes sind die Tränen. Durch eine astrale Substanz wird bewirkt dieser eigentümliche Linderungseffekt, der in den Tränen liegt. Diese astrale Substanz, die dadurch zustande kommt, dass der Schmerz sich in Tränen entlädt, gibt Veranlassung, dass sich gewisse Wesenheiten inkarnieren, verkörpern. Tatsächlich saugt der Mensch, der weint, aus der Umgebung geistige Wesenheiten ein. Diese bewirken, dass der Schmerz immer geringer und geringer wird.
[ 7 ] Nun sind aber Schmerzen vielfach, wenn wir sie selbst durchleben, ohne dass sie sich in Tränen entladen, eine bedeutende Kraftsteigerung, die noch viel stärker wirken kann, wenn wir sie als gute Erfahrung anhäufen und nicht die Wollust der Tränen suchen. Dann sind sie ein Quell der Weisheit. Schmerzliche Erfahrungen sind ein Quell der Weisheit. Es wird immer wieder derjenige, der etwas weiß, etwas sieht in der Welt, seine Freuden gern hingeben; seine Schmerzen wird er aber nicht gern hingeben, denn aus schmerzlichen Erfahrungen geht das hervor, was wir tun und nicht tun sollen. Hat etwas Schmerz gemacht, dann wissen wir, dass es nichts Lebensförderndes ist, und wir wissen uns in späterer Zeit zu verhalten.
[ 7 ] Nun sind aber Schmerzen vielfach, wenn wir sie selbst durchleben, ohne dass sie sich in Tränen entladen, eine bedeutende Kraftsteigerung, die noch viel stärker wirken kann, wenn wir sie als gute Erfahrung anhäufen und nicht die Wollust der Tränen suchen. Dann sind sie ein Quell der Weisheit. Schmerzliche Erfahrungen sind ein Quell der Weisheit. Es wird immer wieder derjenige, der etwas weiß, etwas sieht in der Welt, seine Freuden gern hingeben; seine Schmerzen wird er aber nicht gern hingeben, denn aus schmerzlichen Erfahrungen geht das hervor, was wir tun und nicht tun sollen. Hat etwas Schmerz gemacht, dann wissen wir, dass es nichts Lebensförderndes ist, und wir wissen uns in späterer Zeit zu verhalten.
[ 8 ] Große Idealisten sind in früheren Inkarnationen oft Märtyrer gewesen. Aus diesen schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Würde und Gleichmut ertragen haben, ist ihnen ein idealer Sinn entsprossen. Daraus können Sie schon sehen, dass bittere Erfahrungen mit Weisheit zusammenhängen. So werden Sie auch zugeben müssen, dass, wenn der Mensch sich die schmerzlichen Erfahrungen ausweint, er dann auch deren Wirkungen abstumpft. Das ist tatsächlich der Fall. Derjenige, der in höhere Welten hineinschauen will, der muss vor allen Dingen verstehen, sich den Schmerz in der Seele zu vergraben, ihn zu einem wirkenden Ferment zu machen und ihn nicht in den nach außen entströmenden Tränen verschwinden zu lassen. Neben allen bildlichen Ausdeutungen ist auch als eine wirkliche Wahrheit buchstäblich zu nehmen das Wort in «Licht auf den Weg»:
[ 8 ] Große Idealisten sind in früheren Inkarnationen oft Märtyrer gewesen. Aus diesen schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Würde und Gleichmut ertragen haben, ist ihnen ein idealer Sinn entsprossen. Daraus können Sie schon sehen, dass bittere Erfahrungen mit Weisheit zusammenhängen. So werden Sie auch zugeben müssen, dass, wenn der Mensch sich die schmerzlichen Erfahrungen ausweint, er dann auch deren Wirkungen abstumpft. Das ist tatsächlich der Fall. Derjenige, der in höhere Welten hineinschauen will, der muss vor allen Dingen verstehen, sich den Schmerz in der Seele zu vergraben, ihn zu einem wirkenden Ferment zu machen und ihn nicht in den nach außen entströmenden Tränen verschwinden zu lassen. Neben allen bildlichen Ausdeutungen ist auch als eine wirkliche Wahrheit buchstäblich zu nehmen das Wort in «Licht auf den Weg»:
Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen.
Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen.
[ 9 ] Damit soll nichts gegen die Tränen bei Menschen einer gewissen Entwicklungsstufe gesagt sein. So sehen Sie, wie das einen Nährboden abgibt für geistige Wesenheiten, die fortwährend da sind, und aus denen astrale Wesenheiten aufsprießen wie Pflanzen aus besäter Erde.
[ 9 ] Damit soll nichts gegen die Tränen bei Menschen einer gewissen Entwicklungsstufe gesagt sein. So sehen Sie, wie das einen Nährboden abgibt für geistige Wesenheiten, die fortwährend da sind, und aus denen astrale Wesenheiten aufsprießen wie Pflanzen aus besäter Erde.
[ 10 ] Was sind denn nun diese astralen Keime? Wo sind sie vorhanden? Wenn Sie sich diese Fragen ganz genau vorlegen, dann werden Sie manches verstehen in der Natur, was Sie sonst schwer begreiflich finden. Für denjenigen, der die Welt in jener Weise zu ergründen versucht, sind die Dinge der Natur nicht reine physische Wesenheiten, die man gewöhnlich in ihnen vermutet, sondern sie sind durchsetzt von geistigem Leben. Die ganze Natur ist belebt, wirklich belebt von geistigen Wesenheiten. Scher wussten das und wissen es auch heute noch. Paracelsus zum Beispiel sagte, dass in den Pflanzen und Steinen überall geistige Wesenheiten ruhen.
[ 10 ] Was sind denn nun diese astralen Keime? Wo sind sie vorhanden? Wenn Sie sich diese Fragen ganz genau vorlegen, dann werden Sie manches verstehen in der Natur, was Sie sonst schwer begreiflich finden. Für denjenigen, der die Welt in jener Weise zu ergründen versucht, sind die Dinge der Natur nicht reine physische Wesenheiten, die man gewöhnlich in ihnen vermutet, sondern sie sind durchsetzt von geistigem Leben. Die ganze Natur ist belebt, wirklich belebt von geistigen Wesenheiten. Scher wussten das und wissen es auch heute noch. Paracelsus zum Beispiel sagte, dass in den Pflanzen und Steinen überall geistige Wesenheiten ruhen.
[ 11 ] Nun wollen wir einmal die Natur solcher geistiger Wesenheiten zu erforschen suchen, die anders geartet sind als die Wesenheiten, die rings uns umgeben. Zunächst muss ich einige Begriffe erörtern, die Ihnen die ganze zunächst übersinnliche Natur begreiflich machen werden. Einige kennen diese Dinge ja schon, aber ich glaube, sie in einem anderen Zusammenhang zu bringen. Außerdem kann man sie auch öfters hören.
[ 11 ] Nun wollen wir einmal die Natur solcher geistiger Wesenheiten zu erforschen suchen, die anders geartet sind als die Wesenheiten, die rings uns umgeben. Zunächst muss ich einige Begriffe erörtern, die Ihnen die ganze zunächst übersinnliche Natur begreiflich machen werden. Einige kennen diese Dinge ja schon, aber ich glaube, sie in einem anderen Zusammenhang zu bringen. Außerdem kann man sie auch öfters hören.
[ 12 ] Der Mensch weiß von seiner Umgebung und handelt aus seinem Bewusstsein heraus. Was heißt das? Wenn er schläft, handelt er nicht aus dem Bewusstsein heraus, denn dann ist sein eigentliches höheres Ich, seine eigentliche höhere Wesenheit, von dem Leibe getrennt. Der Leib ist für sich. Wenn Sie einen schlafenden Menschen betrachten - was haben Sie da eigentlich vor sich? Der Mensch besteht aus dem physischen Leib, [den Sie mit den Augen sehen,] dann aus einem Ätherleib, der ähnlich gebaut ist und eine Art Modell zu dem physischen Leibe bildet, dann aus dem Astralleib mit dem Gefühls-, Trieb-, Begierden- und Leidenschaftsleben, und endlich aus dem Ich, in dem ich die höheren Glieder zusammenfasse.
[ 12 ] Der Mensch weiß von seiner Umgebung und handelt aus seinem Bewusstsein heraus. Was heißt das? Wenn er schläft, handelt er nicht aus dem Bewusstsein heraus, denn dann ist sein eigentliches höheres Ich, seine eigentliche höhere Wesenheit, von dem Leibe getrennt. Der Leib ist für sich. Wenn Sie einen schlafenden Menschen betrachten - was haben Sie da eigentlich vor sich? Der Mensch besteht aus dem physischen Leib, [den Sie mit den Augen sehen,] dann aus einem Ätherleib, der ähnlich gebaut ist und eine Art Modell zu dem physischen Leibe bildet, dann aus dem Astralleib mit dem Gefühls-, Trieb-, Begierden- und Leidenschaftsleben, und endlich aus dem Ich, in dem ich die höheren Glieder zusammenfasse.
[ 13 ] Wenn der Mensch wach ist, stehen folgende Teile vor uns: physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Der physische Leib ist in der sinnlichen Welt, der Ätherleib, der Astralleib und das Ich sind in der übersinnlichen Welt. Wir haben also ein Wesen vor uns, das sein Bewusstsein im Übersinnlichen hat und nur den Körper auf dem physischen Plan. Während des Schlafes legt er den physischen Körper ab und lebt in den höheren Welten. Was hier der Mensch im Schlafzustand darstellt, das können Sie bei den anderen physischen Wesen, die Sie umgeben, als einen konstanten Zustand betrachten. Bei der Pflanze können Sie sagen - und nicht bloß bildlich -, dass sie schläft. Was der Mensch in der Nacht ist - annähernd-, das ist die Pflanze immer: Sie ist ein Schläfer, hat ein schlafendes Bewusstsein. Es ist wichtig, dass man das richtig weiß. Sehen Sie, ebenso wie der Mensch, wenn er schläft, sein Bewusstsein nicht im physischen Leibe hat, so hat auch die Pflanze ihr Bewusstsein nicht im physischen Leibe, und daher ist sie ein Schläfer.
[ 13 ] Wenn der Mensch wach ist, stehen folgende Teile vor uns: physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Der physische Leib ist in der sinnlichen Welt, der Ätherleib, der Astralleib und das Ich sind in der übersinnlichen Welt. Wir haben also ein Wesen vor uns, das sein Bewusstsein im Übersinnlichen hat und nur den Körper auf dem physischen Plan. Während des Schlafes legt er den physischen Körper ab und lebt in den höheren Welten. Was hier der Mensch im Schlafzustand darstellt, das können Sie bei den anderen physischen Wesen, die Sie umgeben, als einen konstanten Zustand betrachten. Bei der Pflanze können Sie sagen - und nicht bloß bildlich -, dass sie schläft. Was der Mensch in der Nacht ist - annähernd-, das ist die Pflanze immer: Sie ist ein Schläfer, hat ein schlafendes Bewusstsein. Es ist wichtig, dass man das richtig weiß. Sehen Sie, ebenso wie der Mensch, wenn er schläft, sein Bewusstsein nicht im physischen Leibe hat, so hat auch die Pflanze ihr Bewusstsein nicht im physischen Leibe, und daher ist sie ein Schläfer.
[ 14 ] Dadurch unterscheidet sich der Mensch von der Pflanze, dass der Mensch sein Bewusstsein im Leibe darinnen hat, während die Pflanze ihr Bewusstsein außerhalb des Leibes hat. Die Pflanze ist nicht ohne Bewusstsein, sie hat es nur außerhalb ihres Körpers; sie hat es auf dem Mentalplan. Das Tier hat das Bewusstsein auf dem Astralplan, die Pflanze aber hat es auf dem Mentalplan.
[ 14 ] Dadurch unterscheidet sich der Mensch von der Pflanze, dass der Mensch sein Bewusstsein im Leibe darinnen hat, während die Pflanze ihr Bewusstsein außerhalb des Leibes hat. Die Pflanze ist nicht ohne Bewusstsein, sie hat es nur außerhalb ihres Körpers; sie hat es auf dem Mentalplan. Das Tier hat das Bewusstsein auf dem Astralplan, die Pflanze aber hat es auf dem Mentalplan.
[ 15 ] Da kommen wir jetzt zur Beschreibung der äußeren sinnlichen Welt, der sinnlichen Natur. Ich möchte versuchen, es Ihnen schematisch darzustellen. Wenn Sie diese ganze Welt betrachten, so tritt Ihnen diese Welt durch Ihre Sinne, durch Ihre Augen, Ohren, durch die Empfindung und das Gefühl entgegen. Dies nennen wir den physischen Plan. Geradeso wie ein Schwamm von Wasser durchzogen ist, so ist diese Welt von der Astralwelt durchzogen; sie durchdringt die physische Welt. Der Astralplan hat nun nicht Gegenstände und Wesenheiten, die man angreifen und mit Augen sehen kann. Die «Materie, die auf demselben vorhanden ist, besteht aus demselben Stoff, aus dem Ihre Wünsche und Begierden bestehen.
[ 15 ] Da kommen wir jetzt zur Beschreibung der äußeren sinnlichen Welt, der sinnlichen Natur. Ich möchte versuchen, es Ihnen schematisch darzustellen. Wenn Sie diese ganze Welt betrachten, so tritt Ihnen diese Welt durch Ihre Sinne, durch Ihre Augen, Ohren, durch die Empfindung und das Gefühl entgegen. Dies nennen wir den physischen Plan. Geradeso wie ein Schwamm von Wasser durchzogen ist, so ist diese Welt von der Astralwelt durchzogen; sie durchdringt die physische Welt. Der Astralplan hat nun nicht Gegenstände und Wesenheiten, die man angreifen und mit Augen sehen kann. Die «Materie, die auf demselben vorhanden ist, besteht aus demselben Stoff, aus dem Ihre Wünsche und Begierden bestehen.
[ 16 ] Wenn Sie hier eine Kerze haben und anzünden, so brennt sie auf dem physischen Plan. Das Feuer entsteht also durch einen physischen Vorgang. Wenn Sie aber Ihrem Nachbar fluchen, so brennt auf dem Astralplan Feuer. Er hat Schmerz, und das ist auf dem Astralplan in einer Art Flämmchen sichtbar. Die Lust ist auch so etwas Ähnliches auf dem Astralplan.
[ 16 ] Wenn Sie hier eine Kerze haben und anzünden, so brennt sie auf dem physischen Plan. Das Feuer entsteht also durch einen physischen Vorgang. Wenn Sie aber Ihrem Nachbar fluchen, so brennt auf dem Astralplan Feuer. Er hat Schmerz, und das ist auf dem Astralplan in einer Art Flämmchen sichtbar. Die Lust ist auch so etwas Ähnliches auf dem Astralplan.
[ 17 ] Ein noch feinerer Stoff ist derjenige, aus dem Ihre Gedanken gewoben sind, den nennen wir Mentalstoff.
[ 17 ] Ein noch feinerer Stoff ist derjenige, aus dem Ihre Gedanken gewoben sind, den nennen wir Mentalstoff.
[ 18 ] Dann gibt es noch einen höheren Plan, das ist der höhere Mentalplan. Der Stoff auf diesem Plan ist derselbe wie derjenige, aus dem die Gedanken bestehen, die ganz frei von Sinnlichkeit sind, die höchsten Gedanken, die der Mensch überhaupt haben kann.
[ 18 ] Dann gibt es noch einen höheren Plan, das ist der höhere Mentalplan. Der Stoff auf diesem Plan ist derselbe wie derjenige, aus dem die Gedanken bestehen, die ganz frei von Sinnlichkeit sind, die höchsten Gedanken, die der Mensch überhaupt haben kann.
[ 19 ] Nun haben wir an Wesen auf der Erde: Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Mensch hat, wenn er wacht, sein Bewusstsein hier auf dem physischen Plane; sein Bewusstsein wohnt im physischen Leibe. Das Tier hat sein Bewusstsein nicht im physischen Leibe, sondern auf dem Astralplan. Dadurch ist das Tier nicht imstande, auf dem physischen Plane sein Ich auszusprechen. Es fehlt ihm die Möglichkeit, selbst zu denken. Es gibt eine sogenannte Gattungsseele beim Tier; die lebt auf dem astralen Plan. Die Pflanze hat ihr Selbstbewusstsein auf dem Mentalplan. So sind der Mensch, das Tier, die Pflanze und endlich das Mineral in ihrer Zweiheit als Form und Bewusstsein. Daraus können wir sehen, was Mineral, Pflanze, Tier und Mensch sind. Das Tier ist nicht imstande, das Ich zu fassen. Es ist kein Instrument da, durch das es wirken kann. Auf dem Astralplan sind die Tiere so wie auf dem physischen Plane die Menschen; sie fangen an, mit Ihnen zu sprechen. Und auf dem Mentalplan sind die Pflanzen so wie die Menschen auf dem physischen Plane. Das Tier ist auf dem physischen Plane und wurzelt im Astralplan mit seinem Bewusstsein. Es kann auch umgekehrt sein, sodass nämlich das Bewusstsein auf dem physischen Plane ist und der Körper auf dem Astralplan, der dann mit seinem Bewusstsein in unsere Welt hineinreicht. Was würde ein solches Wesen bedeuten? Ein solches Wesen würde sich droben im Astralraum bewegen, es würde im Astralraum spazieren gehen. Und so, wie wir das Tier hier unten erfahren, so äußert sich das ‹Tier›, das sein Bewusstsein im Physischen hat, in physischer Wirkung, das heißt in Form einer Anziehung.
[ 19 ] Nun haben wir an Wesen auf der Erde: Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Mensch hat, wenn er wacht, sein Bewusstsein hier auf dem physischen Plane; sein Bewusstsein wohnt im physischen Leibe. Das Tier hat sein Bewusstsein nicht im physischen Leibe, sondern auf dem Astralplan. Dadurch ist das Tier nicht imstande, auf dem physischen Plane sein Ich auszusprechen. Es fehlt ihm die Möglichkeit, selbst zu denken. Es gibt eine sogenannte Gattungsseele beim Tier; die lebt auf dem astralen Plan. Die Pflanze hat ihr Selbstbewusstsein auf dem Mentalplan. So sind der Mensch, das Tier, die Pflanze und endlich das Mineral in ihrer Zweiheit als Form und Bewusstsein. Daraus können wir sehen, was Mineral, Pflanze, Tier und Mensch sind. Das Tier ist nicht imstande, das Ich zu fassen. Es ist kein Instrument da, durch das es wirken kann. Auf dem Astralplan sind die Tiere so wie auf dem physischen Plane die Menschen; sie fangen an, mit Ihnen zu sprechen. Und auf dem Mentalplan sind die Pflanzen so wie die Menschen auf dem physischen Plane. Das Tier ist auf dem physischen Plane und wurzelt im Astralplan mit seinem Bewusstsein. Es kann auch umgekehrt sein, sodass nämlich das Bewusstsein auf dem physischen Plane ist und der Körper auf dem Astralplan, der dann mit seinem Bewusstsein in unsere Welt hineinreicht. Was würde ein solches Wesen bedeuten? Ein solches Wesen würde sich droben im Astralraum bewegen, es würde im Astralraum spazieren gehen. Und so, wie wir das Tier hier unten erfahren, so äußert sich das ‹Tier›, das sein Bewusstsein im Physischen hat, in physischer Wirkung, das heißt in Form einer Anziehung.
[ 20 ] Der Physiker hat zum Beispiel hier einen Magneten, und wenn er etwas Eisen in seine Nähe bringt, so zieht er es an. Der Physiker redet dann von einer Anziehung. Das ist natürlich bloß ein Wort. Was liegt in Wahrheit hier vor? In Wahrheit liegt vor, was ich beschrieben habe. In Wahrheit liegt der magnetischen Kraft, die darin wirkt und sichtbar ist, eine astrale Wesenheit zugrunde. Allen Naturkräften liegen astrale Wesenheiten zugrunde. Den Naturkräften liegen astrale Wesenheiten zugrunde. Da gehen auf dem Astralplan Wesenheiten spazieren, und hier äußern sie sich als Naturkräfte. Naturkräfte sind nicht anderes als Handlungen auf dem physischen Plane von Wesenheiten, die auf dem Astralplan leben!
[ 20 ] Der Physiker hat zum Beispiel hier einen Magneten, und wenn er etwas Eisen in seine Nähe bringt, so zieht er es an. Der Physiker redet dann von einer Anziehung. Das ist natürlich bloß ein Wort. Was liegt in Wahrheit hier vor? In Wahrheit liegt vor, was ich beschrieben habe. In Wahrheit liegt der magnetischen Kraft, die darin wirkt und sichtbar ist, eine astrale Wesenheit zugrunde. Allen Naturkräften liegen astrale Wesenheiten zugrunde. Den Naturkräften liegen astrale Wesenheiten zugrunde. Da gehen auf dem Astralplan Wesenheiten spazieren, und hier äußern sie sich als Naturkräfte. Naturkräfte sind nicht anderes als Handlungen auf dem physischen Plane von Wesenheiten, die auf dem Astralplan leben!
[ 21 ] Deshalb wird derjenige, welcher mit seiner ganzen Empfindungsfähigkeit an die Natur herantritt, aus den Naturkräften heraus solche Wesenheiten wahrnehmen können.
[ 21 ] Deshalb wird derjenige, welcher mit seiner ganzen Empfindungsfähigkeit an die Natur herantritt, aus den Naturkräften heraus solche Wesenheiten wahrnehmen können.
[ 22 ] Nehmen Sie einen sehr sensitiven, empfindungsfähigen Menschen, der sich solchen Kräften nähert. Er wird nicht nur dann, wenn das Eisen da ist und angezogen wird, sagen können: Hier ist magnetische Kraft vorhanden, sondern sein Auge wird die magnetischen Kräfte sehen - und das ist dasselbe, was das Bewusstsein des Tieres auf dem Astralplan ist. Diese magnetischen Kräfte haben ihren Körper auf dem Astralplan, und dies kann der betreffende sensitive Mensch sehen.
[ 22 ] Nehmen Sie einen sehr sensitiven, empfindungsfähigen Menschen, der sich solchen Kräften nähert. Er wird nicht nur dann, wenn das Eisen da ist und angezogen wird, sagen können: Hier ist magnetische Kraft vorhanden, sondern sein Auge wird die magnetischen Kräfte sehen - und das ist dasselbe, was das Bewusstsein des Tieres auf dem Astralplan ist. Diese magnetischen Kräfte haben ihren Körper auf dem Astralplan, und dies kann der betreffende sensitive Mensch sehen.
[ 23 ] Ein Stück Schwefel ist nicht nur ein Stück Schwefel, sondern es ist auch eine Kraft, und diese Kraft entspricht einer astralen Wesenheit auf dem Astralplan. Das ist auf dem astralen Plane eine Wesenheit, ein Organismus.
[ 23 ] Ein Stück Schwefel ist nicht nur ein Stück Schwefel, sondern es ist auch eine Kraft, und diese Kraft entspricht einer astralen Wesenheit auf dem Astralplan. Das ist auf dem astralen Plane eine Wesenheit, ein Organismus.
[ 24 ] Daraus können Sie ersehen, dass wir es eigentlich fortwährend mit Wesenheiten zu tun haben, die auf dem Astralplan ihre Wesenheit haben, wie bei den Naturkräften. Der Mensch kann die eine Pflanze lieblich, die andere antipathisch empfinden. Das hat keinen anderen Grund - wie der Hellseher sehen kann - als den, dass die eine Pflanze Kräfte hat, die sich in einem schönen Astralkörper zum Ausdruck bringen, und die andere Kräfte hat, die sich in einem scheußlichen Astralkörper zum Ausdruck bringen. Den Geruch, den der physische Mensch riechen, der astrale Mensch wahrnehmen kann, können Sie sehen in einer astralen Gestalt. Eine Pflanze, wenn Sie anfangen die Kräfte wirklich zu bekommen, um das zu sehen, was nicht für die physischen Sinne wahrnehmbar ist, ist für Sie umgeben mit Lichtwirkungen. So haben wir in der Pflanze zwei Wesenheiten ineinander stecken, die zusammengehören. Die Pflanze sprosst vom Boden heraus. Sie hat ihr Bewusstsein auf dem Mentalplan und den physischen Körper hier unten. Eine andere Wesenheit ist in sie hineingesteckt, die hat ihren Körper auf dem Astralplan und ihr Bewusstsein hier unten.
[ 24 ] Daraus können Sie ersehen, dass wir es eigentlich fortwährend mit Wesenheiten zu tun haben, die auf dem Astralplan ihre Wesenheit haben, wie bei den Naturkräften. Der Mensch kann die eine Pflanze lieblich, die andere antipathisch empfinden. Das hat keinen anderen Grund - wie der Hellseher sehen kann - als den, dass die eine Pflanze Kräfte hat, die sich in einem schönen Astralkörper zum Ausdruck bringen, und die andere Kräfte hat, die sich in einem scheußlichen Astralkörper zum Ausdruck bringen. Den Geruch, den der physische Mensch riechen, der astrale Mensch wahrnehmen kann, können Sie sehen in einer astralen Gestalt. Eine Pflanze, wenn Sie anfangen die Kräfte wirklich zu bekommen, um das zu sehen, was nicht für die physischen Sinne wahrnehmbar ist, ist für Sie umgeben mit Lichtwirkungen. So haben wir in der Pflanze zwei Wesenheiten ineinander stecken, die zusammengehören. Die Pflanze sprosst vom Boden heraus. Sie hat ihr Bewusstsein auf dem Mentalplan und den physischen Körper hier unten. Eine andere Wesenheit ist in sie hineingesteckt, die hat ihren Körper auf dem Astralplan und ihr Bewusstsein hier unten.
[ 25 ] Verfolgen Sie mit mir einmal den Gang, den das Tier durch sein Leben macht. Wenn das Tier nun lebt, geboren wird, so entsteht zunächst der Astralkörper des Tieres, dann der Ätherkörper, und dann kleiden sich dieselben mit physischem Stoff aus. Das Tier bekommt den physischen Körper, das Astrale lebt in dem physischen Körper. Nehmen Sie nun dieses Leben des Tieres. Das kann nur so lange bestehen, als Sauerstoff in der Luft da ist. In dem Augenblick, wo die Luft nicht genug Sauerstoff hat, stirbt das Tier. In dem Augenblick, wo Sie das Tier lebendig begraben, stirbt es auch, weil es nicht genug Sauerstoff hat. So sehen Sie, dass der bloße physische Körper den Astralkörper des Tieres nicht halten kann, wenn nicht die entsprechende Lebensluft da ist. Wenn Sie das ganze Tier mit der Erde zudecken, dann kann dieses Tier nicht leben.
[ 25 ] Verfolgen Sie mit mir einmal den Gang, den das Tier durch sein Leben macht. Wenn das Tier nun lebt, geboren wird, so entsteht zunächst der Astralkörper des Tieres, dann der Ätherkörper, und dann kleiden sich dieselben mit physischem Stoff aus. Das Tier bekommt den physischen Körper, das Astrale lebt in dem physischen Körper. Nehmen Sie nun dieses Leben des Tieres. Das kann nur so lange bestehen, als Sauerstoff in der Luft da ist. In dem Augenblick, wo die Luft nicht genug Sauerstoff hat, stirbt das Tier. In dem Augenblick, wo Sie das Tier lebendig begraben, stirbt es auch, weil es nicht genug Sauerstoff hat. So sehen Sie, dass der bloße physische Körper den Astralkörper des Tieres nicht halten kann, wenn nicht die entsprechende Lebensluft da ist. Wenn Sie das ganze Tier mit der Erde zudecken, dann kann dieses Tier nicht leben.
[ 26 ] Etwas Ähnliches können Sie auch bei den astralen Wesen machen, von denen ich Ihnen gesprochen habe. Nehmen Sie an, Sie haben den Astralkörper einer Wesenheit, die eine Pflanze begleitet, die zu ihr gehört; dieser Wesenheit treten Sie nun gegenüber. Wenn Sie ihr gegenübertreten, so ist es für eine solche Wesenheit vielfach so, wie wenn Sie eine Bohne in den Boden einpflanzen. Sie bieten ihr durch Ihren eigenen Geist die Möglichkeit zu wurzeln, zu wachsen und zu gedeihen. Sie bekommt eine äußerlich sichtbare Form. Das ist ein sehr wichtiger Vorgang. Sie treten einer Pflanze gegenüber, sie fängt an, wie von Feuerfunken umgeben zu sein; es bildet sich ein Wesen, das mit der Pflanze verbunden ist; es bildet sich dieses seinen Körper.
[ 26 ] Etwas Ähnliches können Sie auch bei den astralen Wesen machen, von denen ich Ihnen gesprochen habe. Nehmen Sie an, Sie haben den Astralkörper einer Wesenheit, die eine Pflanze begleitet, die zu ihr gehört; dieser Wesenheit treten Sie nun gegenüber. Wenn Sie ihr gegenübertreten, so ist es für eine solche Wesenheit vielfach so, wie wenn Sie eine Bohne in den Boden einpflanzen. Sie bieten ihr durch Ihren eigenen Geist die Möglichkeit zu wurzeln, zu wachsen und zu gedeihen. Sie bekommt eine äußerlich sichtbare Form. Das ist ein sehr wichtiger Vorgang. Sie treten einer Pflanze gegenüber, sie fängt an, wie von Feuerfunken umgeben zu sein; es bildet sich ein Wesen, das mit der Pflanze verbunden ist; es bildet sich dieses seinen Körper.
[ 27 ] Nun fangen Sie an, nachzudenken über dieses Wesen. Wenn Sie nachdenken, so ist das wirklich wie eine Art von Boden, in den das Wesen eingesenkt wird. Aber so wohltätig der Boden für die Pflanze auch ist, wenn er in der richtigen Weise einen Teil ihrer Organe umhüllt, so verderblich ist er für sie, wenn Sie die ganze Pflanze bedecken. Und wie der Erdboden die Pflanze tötet, wenn Sie die ganze Pflanze mit Erde überschütten, so wirkt auch der Gedankenboden auf solche Wesenheiten. Wenn Sie sie ganz mit Gedankenmaterie verschütten, so wirkt dies ertötend. Es fehlt ihnen die Lebensluft. Daher sterben die Elementargeister der Natur, indem man ihnen die Lebensluft durch Gedanken nimmt.
[ 27 ] Nun fangen Sie an, nachzudenken über dieses Wesen. Wenn Sie nachdenken, so ist das wirklich wie eine Art von Boden, in den das Wesen eingesenkt wird. Aber so wohltätig der Boden für die Pflanze auch ist, wenn er in der richtigen Weise einen Teil ihrer Organe umhüllt, so verderblich ist er für sie, wenn Sie die ganze Pflanze bedecken. Und wie der Erdboden die Pflanze tötet, wenn Sie die ganze Pflanze mit Erde überschütten, so wirkt auch der Gedankenboden auf solche Wesenheiten. Wenn Sie sie ganz mit Gedankenmaterie verschütten, so wirkt dies ertötend. Es fehlt ihnen die Lebensluft. Daher sterben die Elementargeister der Natur, indem man ihnen die Lebensluft durch Gedanken nimmt.
[ 28 ] Das ist etwas, warum kaustische Denker, solche Leute, die alles ausspintisieren, womöglich alles mit ihrem Gedankenstoff umgeben wollen, die zarten Wesenheiten, die uns umgeben, tatsächlich um sich herum ertöten. Das wird Ihnen erklärlich machen, was es heißt: Solche Wesenheiten «sterben>; sie sterben tatsächlich vielfach im Menschen. Geradeso, wie ein Bergrutsch alle darunterliegenden Pflanzen begräbt und sie sterben macht, so macht das menschliche Denken dadurch, dass es sich ausbreitet, eine ganze Reihe von Naturwesenheiten tot.
[ 28 ] Das ist etwas, warum kaustische Denker, solche Leute, die alles ausspintisieren, womöglich alles mit ihrem Gedankenstoff umgeben wollen, die zarten Wesenheiten, die uns umgeben, tatsächlich um sich herum ertöten. Das wird Ihnen erklärlich machen, was es heißt: Solche Wesenheiten «sterben>; sie sterben tatsächlich vielfach im Menschen. Geradeso, wie ein Bergrutsch alle darunterliegenden Pflanzen begräbt und sie sterben macht, so macht das menschliche Denken dadurch, dass es sich ausbreitet, eine ganze Reihe von Naturwesenheiten tot.
[ 29 ] Der Mythos und die Sage haben das schön ausgedrückt in einer symbolischen Sprache; sie finden es ausgedrückt in dem Mythos von den Heinzelmännchen: Früher, wo der Mensch noch nicht so viel gedacht hat, waren sie da. Dann kam die Zeit, wo der Mensch vorzugsweise zu denken anfing; da zogen sie sich zurück, die Naturgeister. Das ist sinnbildlich ausgedrückt, aber einer verborgenen Wirklichkeit entsprechend. Wie der Mensch seinem physischen Körper nach der Erde übergeben wird, wenn er stirbt, so werden diese Naturgeister ihren Elementarkörpern nach in die mentale Erde in den oberen Welten gesenkt, und da sterben sie. Der Mensch hat seinen Tod in der physischen Erde, der Naturgeist hat seinen Tod in der «Erde der geistigen Welt! [Sie haben dort ihr Grab, und das wird ihnen bereitet durch das spintisierende, klügelnde Denken der Menschen.]
[ 29 ] Der Mythos und die Sage haben das schön ausgedrückt in einer symbolischen Sprache; sie finden es ausgedrückt in dem Mythos von den Heinzelmännchen: Früher, wo der Mensch noch nicht so viel gedacht hat, waren sie da. Dann kam die Zeit, wo der Mensch vorzugsweise zu denken anfing; da zogen sie sich zurück, die Naturgeister. Das ist sinnbildlich ausgedrückt, aber einer verborgenen Wirklichkeit entsprechend. Wie der Mensch seinem physischen Körper nach der Erde übergeben wird, wenn er stirbt, so werden diese Naturgeister ihren Elementarkörpern nach in die mentale Erde in den oberen Welten gesenkt, und da sterben sie. Der Mensch hat seinen Tod in der physischen Erde, der Naturgeist hat seinen Tod in der «Erde der geistigen Welt! [Sie haben dort ihr Grab, und das wird ihnen bereitet durch das spintisierende, klügelnde Denken der Menschen.]
[ 30 ] Dem, der noch nicht eingeschult ist in diese Dinge, wird die Sache phantastisch erscheinen. Derjenige, der mit zweifelnden Gedanken an die geistige Welt herantritt, der wird diese geistige Welt nicht finden. Er benimmt sich, wenn er durch die geistige Welt durchschreitet, so, wie wenn man mit einer Feuerflamme durch einen Mückenschwarm durchgeht. So ist es mit einem Denker, der keine Sensitivität hat. Viele getötete [geistige] Wesenheiten zeigen die Spur solcher Denker an. Deshalb ist der Mensch vielfach ein Zerstörer der Elementargeister. Er ist etwas, was sich höher entwickeln will, und diese Wesenheiten, die in einer umgekehrten Entwicklung stehen, werden vielfach von den Menschen zerstört. Da haben Sie wieder ein praktisches Beispiel, das Ihnen eine wirkliche Lehre des Okkultismus begreiflich erscheinen lässt: dass Sie selbst den geistigen Wesenheiten dasjenige entgegenbringen müssen, was sie erscheinen lässt, was sie da sein lässt. Daher die immer und immer wieder auftauchende Forderung: Man soll nicht kaustisch denken, nicht kritisieren, sondern sich hingebungsvoll der Umwelt überlassen. Dann treten aus ihrer Finsternis heraus die hellen geistigen Elementarwesen. Diese Dinge hängen alle mit tiefen Gesetzen des geistigen Seins zusammen.
[ 30 ] Dem, der noch nicht eingeschult ist in diese Dinge, wird die Sache phantastisch erscheinen. Derjenige, der mit zweifelnden Gedanken an die geistige Welt herantritt, der wird diese geistige Welt nicht finden. Er benimmt sich, wenn er durch die geistige Welt durchschreitet, so, wie wenn man mit einer Feuerflamme durch einen Mückenschwarm durchgeht. So ist es mit einem Denker, der keine Sensitivität hat. Viele getötete [geistige] Wesenheiten zeigen die Spur solcher Denker an. Deshalb ist der Mensch vielfach ein Zerstörer der Elementargeister. Er ist etwas, was sich höher entwickeln will, und diese Wesenheiten, die in einer umgekehrten Entwicklung stehen, werden vielfach von den Menschen zerstört. Da haben Sie wieder ein praktisches Beispiel, das Ihnen eine wirkliche Lehre des Okkultismus begreiflich erscheinen lässt: dass Sie selbst den geistigen Wesenheiten dasjenige entgegenbringen müssen, was sie erscheinen lässt, was sie da sein lässt. Daher die immer und immer wieder auftauchende Forderung: Man soll nicht kaustisch denken, nicht kritisieren, sondern sich hingebungsvoll der Umwelt überlassen. Dann treten aus ihrer Finsternis heraus die hellen geistigen Elementarwesen. Diese Dinge hängen alle mit tiefen Gesetzen des geistigen Seins zusammen.
[ 31 ] Nun noch ein weiteres Beispiel, aus dem Sie sehen können, wie das unmittelbare Leben erklärlich wird durch solche Erkenntnisse, die den verborgenen Welten angehören. Nehmen Sie an, ein Mensch lügt den anderen an. Wenn ich die Wahrheit sage, bedeutet das in der geistigen Welt etwas ganz anderes, als wenn ich lüge. Wenn ich die Wahrheit sage, erzeuge ich eine Gedankenform. Jeder Gedanke, den ich äußere, ist eine Form in der übersinnlichen Welt. Nun entspricht der Tatsache, die ich mitteilen will, aber auch etwas in der geistigen Welt. Einer jeden Tatsache im äußeren, sinnlichen Raum entspricht auch etwas in der geistigen Welt. In dem Augenblick, wo ich die Wahrheit sage, verbindet sich die Gedankenform, die ich gebildet habe, mit dem, was der Tatsache in der geistigen Welt entspricht. Sage ich oder denke ich aber eine Lüge, die nicht der Tatsache entspricht, dann wird meine Gedankenform sofort, wenn ich versuche, sie zu vereinigen mit dem geistigen Gegenbild, das der Tatsache entspricht, auf mich zurückprallen und an mir haften bleiben. Auf denjenigen, der Gewohnheitslügner ist, prallen fortwährend seine erlogenen Sachen zurück, und er umgibt sich mit einem ganzen Panzer seiner Lügen. Nun denken Sie sich einmal einen solchen Menschen, der in einen solchen Panzer von Lügen eingeschlossen ist. Da können die Kräfte nicht hinein, die ihn entwickeln könnten, und die Folge davon ist, dass er in der [Entwicklung] zurückbleibt. Wer lügt, schließt sich von der Kraft aus, die er ein- und ausströmen [lassen] muss, und er bleibt infolgedessen zurück. Daher ist alles, was Unwahrheit ist, was nicht mit den Tatsachen übereinstimmt, ein Hemmschuh der Entwicklung. Alle Wahrheit verbindet sich mit den Tatsachen selbst, und sie lässt den Menschen in den ganzen Strom der Tatsachen hineintauchen. Wenn Sie das in Betracht ziehen, werden Sie verstehen, was es bedeutet ein ‹wahrhaftiger Mensch zu sein›. Ein wahrhafter Mensch zu sein, bedeutet: sich fähig zu machen fortzuschreiten, immer weiter und weiter zu schreiten. Nur wahrhaftige Menschen werden weiterkommen. Auf dem physischen Plan lässt sich eine Lüge vielleicht verbergen, aber auf dem Astralplan lässt sich eine Lüge nicht verbergen. Lügenhafte Menschen sind auf dem Astralplan wie von dicken Krusten umgeben. Daher können sie sich nicht entwickeln. Aus diesem Grunde ist der größte Hemmschuh in der Welt die vorhandene Lüge. ‹Lüge› heißt im Hebräischen ‹Tophel›. Und wenn Sie sich den ‹Geist der Lüge› in der Welt denken, der es sich zur Aufgabe machen wollte, der Welt möglichst viele Hindernisse in den Weg zu legen, so müsste das ein ‹Lügengeist› sein. Der müsste so lügen, dass sich eine Kruste um die ganze Menschheit bildet; er würde der Verderber der Menschheit sein. Verderber heißt im Hebräischen ‹Mephiz›. Einen solchen Lügengeist können Sie also ‹Mephistophel› nennen, ‹Geist der Lüge›. Sein Name ist aus dem Grund gewählt, weil er der «Vater aller Hindernisse ist. Auch bei Goethe wird er so genannt.
[ 31 ] Nun noch ein weiteres Beispiel, aus dem Sie sehen können, wie das unmittelbare Leben erklärlich wird durch solche Erkenntnisse, die den verborgenen Welten angehören. Nehmen Sie an, ein Mensch lügt den anderen an. Wenn ich die Wahrheit sage, bedeutet das in der geistigen Welt etwas ganz anderes, als wenn ich lüge. Wenn ich die Wahrheit sage, erzeuge ich eine Gedankenform. Jeder Gedanke, den ich äußere, ist eine Form in der übersinnlichen Welt. Nun entspricht der Tatsache, die ich mitteilen will, aber auch etwas in der geistigen Welt. Einer jeden Tatsache im äußeren, sinnlichen Raum entspricht auch etwas in der geistigen Welt. In dem Augenblick, wo ich die Wahrheit sage, verbindet sich die Gedankenform, die ich gebildet habe, mit dem, was der Tatsache in der geistigen Welt entspricht. Sage ich oder denke ich aber eine Lüge, die nicht der Tatsache entspricht, dann wird meine Gedankenform sofort, wenn ich versuche, sie zu vereinigen mit dem geistigen Gegenbild, das der Tatsache entspricht, auf mich zurückprallen und an mir haften bleiben. Auf denjenigen, der Gewohnheitslügner ist, prallen fortwährend seine erlogenen Sachen zurück, und er umgibt sich mit einem ganzen Panzer seiner Lügen. Nun denken Sie sich einmal einen solchen Menschen, der in einen solchen Panzer von Lügen eingeschlossen ist. Da können die Kräfte nicht hinein, die ihn entwickeln könnten, und die Folge davon ist, dass er in der [Entwicklung] zurückbleibt. Wer lügt, schließt sich von der Kraft aus, die er ein- und ausströmen [lassen] muss, und er bleibt infolgedessen zurück. Daher ist alles, was Unwahrheit ist, was nicht mit den Tatsachen übereinstimmt, ein Hemmschuh der Entwicklung. Alle Wahrheit verbindet sich mit den Tatsachen selbst, und sie lässt den Menschen in den ganzen Strom der Tatsachen hineintauchen. Wenn Sie das in Betracht ziehen, werden Sie verstehen, was es bedeutet ein ‹wahrhaftiger Mensch zu sein›. Ein wahrhafter Mensch zu sein, bedeutet: sich fähig zu machen fortzuschreiten, immer weiter und weiter zu schreiten. Nur wahrhaftige Menschen werden weiterkommen. Auf dem physischen Plan lässt sich eine Lüge vielleicht verbergen, aber auf dem Astralplan lässt sich eine Lüge nicht verbergen. Lügenhafte Menschen sind auf dem Astralplan wie von dicken Krusten umgeben. Daher können sie sich nicht entwickeln. Aus diesem Grunde ist der größte Hemmschuh in der Welt die vorhandene Lüge. ‹Lüge› heißt im Hebräischen ‹Tophel›. Und wenn Sie sich den ‹Geist der Lüge› in der Welt denken, der es sich zur Aufgabe machen wollte, der Welt möglichst viele Hindernisse in den Weg zu legen, so müsste das ein ‹Lügengeist› sein. Der müsste so lügen, dass sich eine Kruste um die ganze Menschheit bildet; er würde der Verderber der Menschheit sein. Verderber heißt im Hebräischen ‹Mephiz›. Einen solchen Lügengeist können Sie also ‹Mephistophel› nennen, ‹Geist der Lüge›. Sein Name ist aus dem Grund gewählt, weil er der «Vater aller Hindernisse ist. Auch bei Goethe wird er so genannt.
[ 32 ] So haben Sie hier etwas, woraus Sie sehen können, dass man den Dichter nur verstehen kann, wenn man ihn vom Okkultismus aus betrachtet. Sie werden bei den meisten wirklich großen Dichtern genau dasselbe finden. Sie werden niemals finden, dass die großen Weltdichter aus einer beliebigen Phantasie heraus geschaffen haben, sondern aus den okkulten Tatsachen, aus den okkulten Zusammenhängen heraus!
[ 32 ] So haben Sie hier etwas, woraus Sie sehen können, dass man den Dichter nur verstehen kann, wenn man ihn vom Okkultismus aus betrachtet. Sie werden bei den meisten wirklich großen Dichtern genau dasselbe finden. Sie werden niemals finden, dass die großen Weltdichter aus einer beliebigen Phantasie heraus geschaffen haben, sondern aus den okkulten Tatsachen, aus den okkulten Zusammenhängen heraus!
[ 33 ] Nun noch ein anderes Beispiel, das schon öfter erwähnt worden ist. Wir stehen in der fünften Wurzelrasse, und innerhalb dieser in der fünften Unterrasse. Drei Unterrassen hatten eine priesterliche Kultur. In der vierten Kulturperiode kamen die semitischen Völker herauf. Aus den Priesterkulturen entwickelte sich eine Kultur, die ganz anders war, die nicht begründet war auf die Inspiration von oben; darauf nämlich war die Priesterkultur gegründet. - Die Kultur der vierten Unterrasse war begründet auf Klugheit. Es bedeutet also das Heraufkommen der griechischen Kultur die Überwindung der Priesterweisheit durch die Schlauheit. Dies stellen uns ein griechischer Dichter und ein griechischer Bildhauer dar. Der Dichter Homer stellt uns dies vor in Odysseus, der durch List, indem er ein hölzernes Pferd macht, die Trojaner überwindet. Der Bildhauer lässt den alten trojanischen Priester Laokoon erdrückt werden von der Schlange, dem Symbol der Weisheit und Klugheit. Die wirklichen Dichter haben immer aus dem Okkulten geschöpft. Die anderen sind keine Dichter, weil nichts in ihrer Dichtung der Wirklichkeit entspricht. Bei spirituellen Völkern nur kann die Dichtung blühen. Die Wahrheit wird den Menschen in verschiedener Weise überliefert. Die Dichter waren nicht bloß Unterhalter der Menschheit; sie waren Seher, die über unsere physische Wirklichkeit hinweg hineinleuchten wollten in die höheren Welten. Homer ist daher der «blinde Seher», weil er aus dem Verborgenen, nicht aus der Sinnenwelt heraus seine Werke schuf. So sehen Sie, dass wahre große Dichtungen nur verstanden werden können, wenn wir sie auf der Grundlage der okkulten Tatsachen betrachten. Leben und Menschenschöpfung wird uns nur klar, wenn wir sie vom okkulten Standpunkte aus betrachten. Bedenken Sie, was das bedeutet! Man kann gegen den Okkultismus wettern und ihn ansehen als etwas, das die Menschen zu Phantasten macht. Sie sehen aber: In Wahrheit führt der Okkultismus immer tiefer und tiefer in die Welt hinein. Er macht den äußeren Zusammenhang der Welt erst recht verständlich. Es gibt, wie Goethe schon gesagt hat, kein Außen und kein Innen. «Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.» Offenbar sind die Geheimnisse, wenn der Sinn der Menschen sich öffnet.
[ 33 ] Nun noch ein anderes Beispiel, das schon öfter erwähnt worden ist. Wir stehen in der fünften Wurzelrasse, und innerhalb dieser in der fünften Unterrasse. Drei Unterrassen hatten eine priesterliche Kultur. In der vierten Kulturperiode kamen die semitischen Völker herauf. Aus den Priesterkulturen entwickelte sich eine Kultur, die ganz anders war, die nicht begründet war auf die Inspiration von oben; darauf nämlich war die Priesterkultur gegründet. - Die Kultur der vierten Unterrasse war begründet auf Klugheit. Es bedeutet also das Heraufkommen der griechischen Kultur die Überwindung der Priesterweisheit durch die Schlauheit. Dies stellen uns ein griechischer Dichter und ein griechischer Bildhauer dar. Der Dichter Homer stellt uns dies vor in Odysseus, der durch List, indem er ein hölzernes Pferd macht, die Trojaner überwindet. Der Bildhauer lässt den alten trojanischen Priester Laokoon erdrückt werden von der Schlange, dem Symbol der Weisheit und Klugheit. Die wirklichen Dichter haben immer aus dem Okkulten geschöpft. Die anderen sind keine Dichter, weil nichts in ihrer Dichtung der Wirklichkeit entspricht. Bei spirituellen Völkern nur kann die Dichtung blühen. Die Wahrheit wird den Menschen in verschiedener Weise überliefert. Die Dichter waren nicht bloß Unterhalter der Menschheit; sie waren Seher, die über unsere physische Wirklichkeit hinweg hineinleuchten wollten in die höheren Welten. Homer ist daher der «blinde Seher», weil er aus dem Verborgenen, nicht aus der Sinnenwelt heraus seine Werke schuf. So sehen Sie, dass wahre große Dichtungen nur verstanden werden können, wenn wir sie auf der Grundlage der okkulten Tatsachen betrachten. Leben und Menschenschöpfung wird uns nur klar, wenn wir sie vom okkulten Standpunkte aus betrachten. Bedenken Sie, was das bedeutet! Man kann gegen den Okkultismus wettern und ihn ansehen als etwas, das die Menschen zu Phantasten macht. Sie sehen aber: In Wahrheit führt der Okkultismus immer tiefer und tiefer in die Welt hinein. Er macht den äußeren Zusammenhang der Welt erst recht verständlich. Es gibt, wie Goethe schon gesagt hat, kein Außen und kein Innen. «Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.» Offenbar sind die Geheimnisse, wenn der Sinn der Menschen sich öffnet.
[ 34 ] Damit komme ich zu etwas, was zunächst schwer glaublich erscheint, was aber wirklich wahr ist, nämlich dazu, welchen Nutzen es hat, wenn es neben den okkulten Schulen noch eine äußere exoterische, theosophische Bewegung gibt. Nur der, welcher okkultes Leben haben will, soll sich einweihen lassen. «Was hat es denn für einen Zweck, eine Theosophische Gesellschaft zu haben?», so könnte man fragen. Der, welcher sich nur mit verstandesmäßigen Erkenntnissen an diese Sache heranmacht, wird kaum eine zufriedenstellende Antwort finden. Wer sich aber vertiefen würde in diese geistige Welt, würde mehr Erfolg haben. Es mag lange dauern, was aber davon kommt, ist ein wirkliches Hineinschauen in die Welt. Nicht umsonst sitzen die Menschen beisammen. Je nach dem Karma dauert es bei dem einen längere, bei dem anderen kürzere Zeit. Was man da hört, ist krafterweckend, selbst hineinführend in die geistige Welt, der Anfang der Einweihung. Das muss man bedenken, wenn man den richtigen Zweck und den wahren Grund der theosophischen Bewegung einsehen will. Der wahre Grund der theosophischen Bewegung ist der, in den weitesten Kreisen nicht nur erzählend von den höheren Welten zu reden, sondern durch unser Reden, dadurch, dass darin die Kraft der höheren Welt selbst fließt, auch die Gabe, die Fähigkeit zu wecken, in den höheren Welten selbst zu leben. Das ist durchaus nötig. In der Tat würde derjenige, welcher alles verstände, alles durchdränge mit seinem reinen Begriffsmaterial, was erzählt werden kann von den höheren Welten, und welcher mit Unbefangenheit der Sache entgegenkäme, bloß noch ein feines Häutchen zum Zerspringen zu bringen haben, und es würde die Gabe des Hellsehens ohne Weiteres eintreten. Es mag Einzelne geben, welche ein abgekürztes Verfahren gar haben. Es muss immer solche geben, die sich etwas weiter entwickeln als die anderen. Aber die ganze Menschheit kann in unserer Zeit weitergebracht werden. Was heute gelehrt wird, kann unbedingt in einiger Zeit von selbst Kräfte des Sehens hervorbringen. Und zwar in folgender Weise:
[ 34 ] Damit komme ich zu etwas, was zunächst schwer glaublich erscheint, was aber wirklich wahr ist, nämlich dazu, welchen Nutzen es hat, wenn es neben den okkulten Schulen noch eine äußere exoterische, theosophische Bewegung gibt. Nur der, welcher okkultes Leben haben will, soll sich einweihen lassen. «Was hat es denn für einen Zweck, eine Theosophische Gesellschaft zu haben?», so könnte man fragen. Der, welcher sich nur mit verstandesmäßigen Erkenntnissen an diese Sache heranmacht, wird kaum eine zufriedenstellende Antwort finden. Wer sich aber vertiefen würde in diese geistige Welt, würde mehr Erfolg haben. Es mag lange dauern, was aber davon kommt, ist ein wirkliches Hineinschauen in die Welt. Nicht umsonst sitzen die Menschen beisammen. Je nach dem Karma dauert es bei dem einen längere, bei dem anderen kürzere Zeit. Was man da hört, ist krafterweckend, selbst hineinführend in die geistige Welt, der Anfang der Einweihung. Das muss man bedenken, wenn man den richtigen Zweck und den wahren Grund der theosophischen Bewegung einsehen will. Der wahre Grund der theosophischen Bewegung ist der, in den weitesten Kreisen nicht nur erzählend von den höheren Welten zu reden, sondern durch unser Reden, dadurch, dass darin die Kraft der höheren Welt selbst fließt, auch die Gabe, die Fähigkeit zu wecken, in den höheren Welten selbst zu leben. Das ist durchaus nötig. In der Tat würde derjenige, welcher alles verstände, alles durchdränge mit seinem reinen Begriffsmaterial, was erzählt werden kann von den höheren Welten, und welcher mit Unbefangenheit der Sache entgegenkäme, bloß noch ein feines Häutchen zum Zerspringen zu bringen haben, und es würde die Gabe des Hellsehens ohne Weiteres eintreten. Es mag Einzelne geben, welche ein abgekürztes Verfahren gar haben. Es muss immer solche geben, die sich etwas weiter entwickeln als die anderen. Aber die ganze Menschheit kann in unserer Zeit weitergebracht werden. Was heute gelehrt wird, kann unbedingt in einiger Zeit von selbst Kräfte des Sehens hervorbringen. Und zwar in folgender Weise:
[ 35 ] Heute denken die Menschen, sie seien furchtbar gescheit in ihren kritischen Gedanken. Wem verdanken sie das? Nehmen Sie an, Sie sitzen in einer Versammlung. Vor Ihnen steht ein Redner, der, wie man sagt, die Wahrheit verkündet. Wenn ein solcher Mensch gesprochen hätte vor denselben Menschen in ihrer vorhergehenden Verkörperung, so hätten sie ihn nicht verstanden. Keine Spur! Nehmen wir an, alle, die in einer solchen Versammlung sitzen, wären vor eintausendfünfhundert Jahren oder mehr auf der Erde gewesen. Damals wurden ihnen aber von ihren Priestern Märchen erzählt. Sie wurden nicht auf die Weise unterrichtet wie wir heute, in Verstandesform, sondern es wurden ihnen Märchen erzählt. Und diese Seelen verkörpern sich wieder: Die Kraft, mit der sie die Märchen eingesehen haben, kommt jetzt dadurch zur Geltung, dass sie verstandesmäßigem Reden Verständnis entgegenbringen können. Und durch das jetzt entwickelte Verständnis wird ein höheres Verständnis zur Entwicklung kommen. Es wird sich nicht mehr um ein Begreifen mit dem Verstande handeln, sondern um ein Hellsehen.
[ 35 ] Heute denken die Menschen, sie seien furchtbar gescheit in ihren kritischen Gedanken. Wem verdanken sie das? Nehmen Sie an, Sie sitzen in einer Versammlung. Vor Ihnen steht ein Redner, der, wie man sagt, die Wahrheit verkündet. Wenn ein solcher Mensch gesprochen hätte vor denselben Menschen in ihrer vorhergehenden Verkörperung, so hätten sie ihn nicht verstanden. Keine Spur! Nehmen wir an, alle, die in einer solchen Versammlung sitzen, wären vor eintausendfünfhundert Jahren oder mehr auf der Erde gewesen. Damals wurden ihnen aber von ihren Priestern Märchen erzählt. Sie wurden nicht auf die Weise unterrichtet wie wir heute, in Verstandesform, sondern es wurden ihnen Märchen erzählt. Und diese Seelen verkörpern sich wieder: Die Kraft, mit der sie die Märchen eingesehen haben, kommt jetzt dadurch zur Geltung, dass sie verstandesmäßigem Reden Verständnis entgegenbringen können. Und durch das jetzt entwickelte Verständnis wird ein höheres Verständnis zur Entwicklung kommen. Es wird sich nicht mehr um ein Begreifen mit dem Verstande handeln, sondern um ein Hellsehen.
[ 36 ] Sie sehen also, dass die theosophische Bewegung eine große Perspektive eröffnet. Sie wirkt so, wie vor Jahrhunderten die Priester mit ihren Märchen in die übersinnliche Welt hineingewirkt haben. So wie sie etwas in die Seele versenkt haben, das heute hervorkommt, so wird die heutige verstandesmäßige Bildung in der nächsten Verkörperung die Fähigkeit erzeugen, mit hellseherischen Kräften die Welt zu durchdringen. Das ist der Weltberuf der theosophischen Gesellschaft. Das will sie und soll sie sein. Wenn Sie sie so betrachten, werden sie sich klar darüber sein, dass man in den Okkultisten-Vereinen das nicht haben kann. Bewegungen, die ethische oder andere Zwecke haben, gibt es viele. Bewegungen aber, in denen gesprochen wird von den übersinnlichen Welten heraus, um das Geistige, den Geist zu wecken, solche Bewegungen gibt es außerhalb der theosophischen Bewegung als populäre Bewegung heute nicht. Das ist der Grund, weshalb durch die theosophische Bewegung eine solche Strömung ins Leben gerufen wurde. Die theosophische Bewegung ist nichts, was uns graue Theorien lehrt, sondern uns unmittelbar hineinführt ins Leben, was uns Anleitung gibt, mit offenen Augen ringsherum die Welt anzusehen.
[ 36 ] Sie sehen also, dass die theosophische Bewegung eine große Perspektive eröffnet. Sie wirkt so, wie vor Jahrhunderten die Priester mit ihren Märchen in die übersinnliche Welt hineingewirkt haben. So wie sie etwas in die Seele versenkt haben, das heute hervorkommt, so wird die heutige verstandesmäßige Bildung in der nächsten Verkörperung die Fähigkeit erzeugen, mit hellseherischen Kräften die Welt zu durchdringen. Das ist der Weltberuf der theosophischen Gesellschaft. Das will sie und soll sie sein. Wenn Sie sie so betrachten, werden sie sich klar darüber sein, dass man in den Okkultisten-Vereinen das nicht haben kann. Bewegungen, die ethische oder andere Zwecke haben, gibt es viele. Bewegungen aber, in denen gesprochen wird von den übersinnlichen Welten heraus, um das Geistige, den Geist zu wecken, solche Bewegungen gibt es außerhalb der theosophischen Bewegung als populäre Bewegung heute nicht. Das ist der Grund, weshalb durch die theosophische Bewegung eine solche Strömung ins Leben gerufen wurde. Die theosophische Bewegung ist nichts, was uns graue Theorien lehrt, sondern uns unmittelbar hineinführt ins Leben, was uns Anleitung gibt, mit offenen Augen ringsherum die Welt anzusehen.
[ 37 ] In der ganzen Welt ist wirklich etwas wie Blindheit bei denjenigen vorhanden, die in der Außenwelt den Anstoß geben sollten. Letzten Donnerstag versuchte ich das auf sozialem Gebiete klarzumachen. Auf allen Gebieten, auf denen ein Wissen der Kräfte herrschen sollte, sehen wir, wie eigentlich Blindheit die Handschrift derer ist, die erweckend sein sollten. Die Theosophie will die Kräfte, die ihr zugrunde liegen, herausbringen.
[ 37 ] In der ganzen Welt ist wirklich etwas wie Blindheit bei denjenigen vorhanden, die in der Außenwelt den Anstoß geben sollten. Letzten Donnerstag versuchte ich das auf sozialem Gebiete klarzumachen. Auf allen Gebieten, auf denen ein Wissen der Kräfte herrschen sollte, sehen wir, wie eigentlich Blindheit die Handschrift derer ist, die erweckend sein sollten. Die Theosophie will die Kräfte, die ihr zugrunde liegen, herausbringen.
[ 38 ] Der Mensch ist vielfach ein Feind der uns umgebenden Elementarwesen, die uns immerfort und fort umgeben. Er wird aber zu ihrem Freund, wenn er sie erkennt und vertraut mit ihnen wird und in ihrem Sinne wirkt. Wir werden Freunde derjenigen Wesen, die uns immer umgeben in der geistigen Welt, wenn wir uns in die verborgenen Seiten des Naturdaseins hineinbegeben; dann wirken sie mit uns, nicht gegen uns. Alles, was in der Welt auftritt und was fortschritthemmend ist und was manche blutige Zerstörung in der Welt bewirkt, hat seinen Grund in nichts anderem als in den wachgerufenen Elementarwesen in der Welt. Sie sind Feinde des Menschen, solange der Mensch wirken will, ohne sie zu kennen. Sie verwandeln sich in Freunde, wenn er sie kennenlernen will, wenn er ihnen mit Vertrautheit gegenüberstehen will. Äußerlich, physisch gesprochen heißt es: Der Mensch steht in der Welt, wirkt und wirkt, und um ihn herum geschehen die Dinge, die von seinen Handlungen ausgehen. Er sieht nichts. Gar nichts sieht er. Dann plötzlich brechen revolutionäre Bewegungen herein, weil er nichts gesehen hat, weil er die verborgenen Dinge, die lange da waren, bevor sie den äußeren feindlichen Sturm entladen haben, nicht gesehen hat. Würde der Mensch sie sehen, dann würde er nicht so sein, dass er sie missachtet und zu revolutionären Strömungen ausarten lässt. Dann würde er in ihrem Sinne wirken. Daraus ersehen Sie, dass nicht den Gang der Gesetze, die geistigen Elementarwesen zu erkennen, Zerstörung, Tumulte und Revolutionen in der Welt bedeutet, und dass, je mehr wir die Kräfte um uns herum kennenlernen, desto mehr wird eintreten, was wir eine ruhige Entwicklung der Menschen nennen. So haben auch im Großen die Kenntnisse der elementaren Natur, die Kenntnis der geistigen Welt um uns herum einen großen praktischen Wert. So können wir tiefer in unsere Umwelt eindringen und sie verstehen.
[ 38 ] Der Mensch ist vielfach ein Feind der uns umgebenden Elementarwesen, die uns immerfort und fort umgeben. Er wird aber zu ihrem Freund, wenn er sie erkennt und vertraut mit ihnen wird und in ihrem Sinne wirkt. Wir werden Freunde derjenigen Wesen, die uns immer umgeben in der geistigen Welt, wenn wir uns in die verborgenen Seiten des Naturdaseins hineinbegeben; dann wirken sie mit uns, nicht gegen uns. Alles, was in der Welt auftritt und was fortschritthemmend ist und was manche blutige Zerstörung in der Welt bewirkt, hat seinen Grund in nichts anderem als in den wachgerufenen Elementarwesen in der Welt. Sie sind Feinde des Menschen, solange der Mensch wirken will, ohne sie zu kennen. Sie verwandeln sich in Freunde, wenn er sie kennenlernen will, wenn er ihnen mit Vertrautheit gegenüberstehen will. Äußerlich, physisch gesprochen heißt es: Der Mensch steht in der Welt, wirkt und wirkt, und um ihn herum geschehen die Dinge, die von seinen Handlungen ausgehen. Er sieht nichts. Gar nichts sieht er. Dann plötzlich brechen revolutionäre Bewegungen herein, weil er nichts gesehen hat, weil er die verborgenen Dinge, die lange da waren, bevor sie den äußeren feindlichen Sturm entladen haben, nicht gesehen hat. Würde der Mensch sie sehen, dann würde er nicht so sein, dass er sie missachtet und zu revolutionären Strömungen ausarten lässt. Dann würde er in ihrem Sinne wirken. Daraus ersehen Sie, dass nicht den Gang der Gesetze, die geistigen Elementarwesen zu erkennen, Zerstörung, Tumulte und Revolutionen in der Welt bedeutet, und dass, je mehr wir die Kräfte um uns herum kennenlernen, desto mehr wird eintreten, was wir eine ruhige Entwicklung der Menschen nennen. So haben auch im Großen die Kenntnisse der elementaren Natur, die Kenntnis der geistigen Welt um uns herum einen großen praktischen Wert. So können wir tiefer in unsere Umwelt eindringen und sie verstehen.
[ 39 ] Das nächste Mal wollen wir von einem Problem sprechen, das dem Menschen sehr nahegehen kann. Vieles haben wir schon gehört von Kräften, die um den Menschen herum wirken. Und so wollen wir uns fragen: Ist der Mensch ein Wesen, bei dem man von Freiheit sprechen kann oder nicht? Ist er am Gängelbande der Elementarwesen oder nicht? Das sind die Fragen, die uns das nächste Mal beschäftigen sollen.
[ 39 ] Das nächste Mal wollen wir von einem Problem sprechen, das dem Menschen sehr nahegehen kann. Vieles haben wir schon gehört von Kräften, die um den Menschen herum wirken. Und so wollen wir uns fragen: Ist der Mensch ein Wesen, bei dem man von Freiheit sprechen kann oder nicht? Ist er am Gängelbande der Elementarwesen oder nicht? Das sind die Fragen, die uns das nächste Mal beschäftigen sollen.
