Self-Knowledge and God-Knowledge II
GA 90b
22 October 1905, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis II, 1st ed.
17. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
17. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung
[ 1 ] Ich möchte noch einmal bekanntgeben, dass ich mir gestatten werde, morgen früh einen Vortrag zu halten über gewisse gegenwärtige okkulte Fragen im Zusammenhang mit der Freimaurerei. Und das soll geschehen nach altem okkulten Usus, getrennt für Herren und Damen. Um zehn Uhr wird der Vortrag für Herren stattfinden, um halb zwölf Uhr für Damen. Sie werden vielleicht fragen, warum dieser Usus besteht, der erst in der theosophischen Weltanschauung überwunden werden wird. Das wird sich aus dem Inhalt der Vorträge ergeben, und ich möchte mir noch erlauben zu bemerken, dass morgen Abend der Besant-Zweig seine ordentliche Versammlung haben wird um acht Uhr.
[ 1 ] Ich möchte noch einmal bekanntgeben, dass ich mir gestatten werde, morgen früh einen Vortrag zu halten über gewisse gegenwärtige okkulte Fragen im Zusammenhang mit der Freimaurerei. Und das soll geschehen nach altem okkulten Usus, getrennt für Herren und Damen. Um zehn Uhr wird der Vortrag für Herren stattfinden, um halb zwölf Uhr für Damen. Sie werden vielleicht fragen, warum dieser Usus besteht, der erst in der theosophischen Weltanschauung überwunden werden wird. Das wird sich aus dem Inhalt der Vorträge ergeben, und ich möchte mir noch erlauben zu bemerken, dass morgen Abend der Besant-Zweig seine ordentliche Versammlung haben wird um acht Uhr.
[ 2 ] Also über das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung und einige andere damit zusammenhängende Fragen möchte ich sprechen. Es ist oft und oft darüber gesprochen worden, ob die theosophische Bewegung, insbesondere insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, eine okkulte Bewegung sei, oder ob man von allem Okkultismus in der theosophischen Bewegung absehen müsse. Die theosophische Bewegung als solche, insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, kann keine okkulte Bewegung sein. Eine okkulte Bewegung hat andere Voraussetzungen als diejenigen sind, die in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck kommen können. Okkulte Gesellschaften hat es zu allen Zeiten gegeben. Diese hatten vor allen Dingen eines notwendig: nämlich, dass sie durch die ganze Art ihres Strebens eine Art von hierarchischer Gliederung waren. Das heißt, dass die Mitglieder einer solchen Gesellschaft, Brüderschaft, nach Graden geordnet waren. Jeder Grad, vom ersten bis hinauf in die neunziger Grade, hatte seine ganz bestimmte Aufgabe. Innerhalb jeden Grades gab es ganz bestimmte Aufgaben. Niemand konnte vorher in einen höheren Grad befördert werden, bis er die Aufgaben des niederen Grades erfüllt hatte.
[ 2 ] Also über das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung und einige andere damit zusammenhängende Fragen möchte ich sprechen. Es ist oft und oft darüber gesprochen worden, ob die theosophische Bewegung, insbesondere insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, eine okkulte Bewegung sei, oder ob man von allem Okkultismus in der theosophischen Bewegung absehen müsse. Die theosophische Bewegung als solche, insofern sie sich in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt, kann keine okkulte Bewegung sein. Eine okkulte Bewegung hat andere Voraussetzungen als diejenigen sind, die in der Theosophischen Gesellschaft zum Ausdruck kommen können. Okkulte Gesellschaften hat es zu allen Zeiten gegeben. Diese hatten vor allen Dingen eines notwendig: nämlich, dass sie durch die ganze Art ihres Strebens eine Art von hierarchischer Gliederung waren. Das heißt, dass die Mitglieder einer solchen Gesellschaft, Brüderschaft, nach Graden geordnet waren. Jeder Grad, vom ersten bis hinauf in die neunziger Grade, hatte seine ganz bestimmte Aufgabe. Innerhalb jeden Grades gab es ganz bestimmte Aufgaben. Niemand konnte vorher in einen höheren Grad befördert werden, bis er die Aufgaben des niederen Grades erfüllt hatte.
[ 3 ] Ich kann nur ganz im Allgemeinen andeuten, warum das so ist. Da müssen wir nämlich überhaupt über die Aufgaben solcher okkulten Brüderschaften sprechen. Die verehrten Freunde, die über solche Dinge mich schon öfter haben sprechen hören, werden mich heute umso besser verstehen. Okkulte Brüderschaften sind Führerbrüderschaften der Menschheit. Sie haben die Aufgabe, die Dinge der Zukunft vorzubereiten. Alles, was in der Zukunft geschehen soll, bereitet sich ja schon in der Gegenwart vor, findet in der Gegenwart seinen Ausdruck als Idee, als Plan und wird dann in der Zukunft verwirklicht. Selbst wenn Sie auf dem äußeren physischen Plan die Entwicklung des Menschengeschlechtes ansehen, so werden Sie doch finden, dass Dinge, die später eine Verwirklichung erfuhren, viel früher in Köpfen und Seelen von führenden Persönlichkeiten und Individualitäten als Idee aufkeimten und nach Ausdruck rangen. Nehmen Sie zum Beispiel die Dampfmaschine: Sie werden finden, wenn Sie die Sache zurückverfolgen, wie sich die Dampfmaschine aus den einfachsten Tatsachen heraus entwickelt hat; wie schon der mit kochendem Wasser gefüllte Kochtopf die Idee der Dampfmaschine enthält, die sich dann von dieser einfachsten Form bis zum kompliziertesten Mechanismus fortsetzt. Das sind aber Kleinigkeiten gegenüber dem großen Menschheitsbau, den wir vor uns haben. Die wichtigsten Sachen setzen viel größere und viel bedeutungsvollere Perspektiven voraus. Sie setzen voraus, dass dasjenige, was in weiter ferner Zukunft geschehen soll, in gewisser Weise heute schon vorbereitet wird. Wie kann so etwas geschehen?
[ 3 ] Ich kann nur ganz im Allgemeinen andeuten, warum das so ist. Da müssen wir nämlich überhaupt über die Aufgaben solcher okkulten Brüderschaften sprechen. Die verehrten Freunde, die über solche Dinge mich schon öfter haben sprechen hören, werden mich heute umso besser verstehen. Okkulte Brüderschaften sind Führerbrüderschaften der Menschheit. Sie haben die Aufgabe, die Dinge der Zukunft vorzubereiten. Alles, was in der Zukunft geschehen soll, bereitet sich ja schon in der Gegenwart vor, findet in der Gegenwart seinen Ausdruck als Idee, als Plan und wird dann in der Zukunft verwirklicht. Selbst wenn Sie auf dem äußeren physischen Plan die Entwicklung des Menschengeschlechtes ansehen, so werden Sie doch finden, dass Dinge, die später eine Verwirklichung erfuhren, viel früher in Köpfen und Seelen von führenden Persönlichkeiten und Individualitäten als Idee aufkeimten und nach Ausdruck rangen. Nehmen Sie zum Beispiel die Dampfmaschine: Sie werden finden, wenn Sie die Sache zurückverfolgen, wie sich die Dampfmaschine aus den einfachsten Tatsachen heraus entwickelt hat; wie schon der mit kochendem Wasser gefüllte Kochtopf die Idee der Dampfmaschine enthält, die sich dann von dieser einfachsten Form bis zum kompliziertesten Mechanismus fortsetzt. Das sind aber Kleinigkeiten gegenüber dem großen Menschheitsbau, den wir vor uns haben. Die wichtigsten Sachen setzen viel größere und viel bedeutungsvollere Perspektiven voraus. Sie setzen voraus, dass dasjenige, was in weiter ferner Zukunft geschehen soll, in gewisser Weise heute schon vorbereitet wird. Wie kann so etwas geschehen?
[ 4 ] Dadurch, dass man es in der Hand hat, heute schon die Kräfte in die Welt hineinzulegen, welche in der Zukunft wirksam werden sollen. Alles, was in der Zukunft hier auf dem physischen Plan geschehen wird, das bereitet sich bereits viel früher auf dem Astralplan und dem Devachanplan vor; sodass tatsächlich ferne, zukünftige Ereignisse, ihrer Kraft nach, in den höheren Planen und Welten verfolgt werden können. Aber der Mensch kann nicht gut in die Zukunft hineinwirken, wenn er nicht, aus der Kenntnis der wirkenden Kräfte heraus, diese Wirkung vorbereitet. Der Mensch ist ein selbstbewusstes Geschöpf und muss sein Geschick selbst in die Hand nehmen. Deshalb hat es immer fortgeschrittene Brüder unseres Menschengeschlechtes gegeben, welche nicht bloß auf dem physischen Plane sehen können, sondern auch auf höheren Planen.
[ 4 ] Dadurch, dass man es in der Hand hat, heute schon die Kräfte in die Welt hineinzulegen, welche in der Zukunft wirksam werden sollen. Alles, was in der Zukunft hier auf dem physischen Plan geschehen wird, das bereitet sich bereits viel früher auf dem Astralplan und dem Devachanplan vor; sodass tatsächlich ferne, zukünftige Ereignisse, ihrer Kraft nach, in den höheren Planen und Welten verfolgt werden können. Aber der Mensch kann nicht gut in die Zukunft hineinwirken, wenn er nicht, aus der Kenntnis der wirkenden Kräfte heraus, diese Wirkung vorbereitet. Der Mensch ist ein selbstbewusstes Geschöpf und muss sein Geschick selbst in die Hand nehmen. Deshalb hat es immer fortgeschrittene Brüder unseres Menschengeschlechtes gegeben, welche nicht bloß auf dem physischen Plane sehen können, sondern auch auf höheren Planen.
[ 5 ] Versuchen wir zu begreifen, was das heißt: auf höheren Planen voraussehen. Nehmen wir an, Sie haben einen Teich mit Wasser. Sie können voraussehen, dass der Teich, wenn die Temperatur sinkt, eingefroren sein wird, dass darauf Schlittschuhläufer und so weiter sein können. In ähnlicher Weise haben wir es mit dem Verhältnis des sogenannten astralen Planes zum physischen Plane, das heißt zu unserer Welt zu tun. Wenn man nämlich die Vorgänge auf dem astralen Plane verfolgt, dann kann man in der Tat mit Hilfe des astralen Ereignisses dasjenige sehen, was in späterer Zeit gleichsam als Verdichtung davon da sein wird. Und so kann man aus den astralen Ereignissen dasjenige ersehen, was später auf dem physischen Plane verdichtet auftritt. Nichts anderes sind die physischen Begebenheiten als so verdichtete Ereignisse, die sich vorher in den höheren Welten zugetragen haben.
[ 5 ] Versuchen wir zu begreifen, was das heißt: auf höheren Planen voraussehen. Nehmen wir an, Sie haben einen Teich mit Wasser. Sie können voraussehen, dass der Teich, wenn die Temperatur sinkt, eingefroren sein wird, dass darauf Schlittschuhläufer und so weiter sein können. In ähnlicher Weise haben wir es mit dem Verhältnis des sogenannten astralen Planes zum physischen Plane, das heißt zu unserer Welt zu tun. Wenn man nämlich die Vorgänge auf dem astralen Plane verfolgt, dann kann man in der Tat mit Hilfe des astralen Ereignisses dasjenige sehen, was in späterer Zeit gleichsam als Verdichtung davon da sein wird. Und so kann man aus den astralen Ereignissen dasjenige ersehen, was später auf dem physischen Plane verdichtet auftritt. Nichts anderes sind die physischen Begebenheiten als so verdichtete Ereignisse, die sich vorher in den höheren Welten zugetragen haben.
[ 6 ] Ein Beispiel: Im ganzen Altertum gab es Mysterien. Diese hatten die Aufgabe, einzelne Menschen aufzunehmen und sie einzuweihen in die Geheimnisse des Daseins, oder - wie Johannes der Apokalyptiker sagt - zu zeigen, was «in Kürze», in der Zukunft geschehen soll. Wenn wir in eine solche Tempelstätte eintreten, finden wir, dass ein Unterricht dort stattfindet für diejenigen Schüler, die in den ersten Grad aufgenommen werden. Wir finden dann auch einen Unterricht für höher und immer höher entwickelte Schüler. Die erste Stufe war die, dass die Betreffenden ihren Astralleib läuterten. Dies bestand darin, dass sie nicht bloß die gewöhnliche bürgerliche Ethik sich zu eigen machten. Die bürgerliche Ethik wurde vorausgesetzt; das was hier in Betracht kommt, musste in strenger Pflichterfüllung befolgt werden. Wenn der Schüler dann mehr und mehr zu höheren Idealen aufstieg, aus den Leidenschaften und Trieben des gewöhnlichen Lebens hinaufstieg zu den Wünschen, die über allem Kleinlichen des Menschen stehen, und seine Lust und Unlust so reinigte, dass die großen weltumfassenden Angelegenheiten des Menschengeschlechtes die seinigen wurden, wenn er über sich hinaus mitfühlte und mitempfand, dann war er auf dem Wege, das, was man die «Reinigung des Astralkörpers nannte, zu vollziehen.
[ 6 ] Ein Beispiel: Im ganzen Altertum gab es Mysterien. Diese hatten die Aufgabe, einzelne Menschen aufzunehmen und sie einzuweihen in die Geheimnisse des Daseins, oder - wie Johannes der Apokalyptiker sagt - zu zeigen, was «in Kürze», in der Zukunft geschehen soll. Wenn wir in eine solche Tempelstätte eintreten, finden wir, dass ein Unterricht dort stattfindet für diejenigen Schüler, die in den ersten Grad aufgenommen werden. Wir finden dann auch einen Unterricht für höher und immer höher entwickelte Schüler. Die erste Stufe war die, dass die Betreffenden ihren Astralleib läuterten. Dies bestand darin, dass sie nicht bloß die gewöhnliche bürgerliche Ethik sich zu eigen machten. Die bürgerliche Ethik wurde vorausgesetzt; das was hier in Betracht kommt, musste in strenger Pflichterfüllung befolgt werden. Wenn der Schüler dann mehr und mehr zu höheren Idealen aufstieg, aus den Leidenschaften und Trieben des gewöhnlichen Lebens hinaufstieg zu den Wünschen, die über allem Kleinlichen des Menschen stehen, und seine Lust und Unlust so reinigte, dass die großen weltumfassenden Angelegenheiten des Menschengeschlechtes die seinigen wurden, wenn er über sich hinaus mitfühlte und mitempfand, dann war er auf dem Wege, das, was man die «Reinigung des Astralkörpers nannte, zu vollziehen.
[ 7 ] Dann durfte er in die dichteren Leiber eingreifen; er durfte an seinem Ätherkörper arbeiten, er durfte nicht nur die weiche biegsame und schmiegsame astrale Materie in seinem Geist- und seinem Seelenkörper umgestalten, sondern er durfte hineinarbeiten in seinen Ätherleib. Dann war er das, was man einen Chela nennt.
[ 7 ] Dann durfte er in die dichteren Leiber eingreifen; er durfte an seinem Ätherkörper arbeiten, er durfte nicht nur die weiche biegsame und schmiegsame astrale Materie in seinem Geist- und seinem Seelenkörper umgestalten, sondern er durfte hineinarbeiten in seinen Ätherleib. Dann war er das, was man einen Chela nennt.
[ 8 ] Ein solcher Chela ist derjenige, der nicht nur höhere Pflichten anerkennt, der nicht nur die Reinigung so weit vorgenommen hat, dass er die menschlichen Pflichten zu den seinigen gemacht hat, sondern so weit ist, dass er hinausgewachsen ist über die niederen und höheren Angelegenheiten der einzelnen Völker, selbst der einzelnen Bekenntnisse. Sein Blick ist auf das Leben der ganzen Menschheit gerichtet. Und durch den mehr durchorganisierten Ätherkörper wird er ein Teilnehmer an den großen Angelegenheiten des Erdenbaues. Dazu musste Folgendes geschehen.
[ 8 ] Ein solcher Chela ist derjenige, der nicht nur höhere Pflichten anerkennt, der nicht nur die Reinigung so weit vorgenommen hat, dass er die menschlichen Pflichten zu den seinigen gemacht hat, sondern so weit ist, dass er hinausgewachsen ist über die niederen und höheren Angelegenheiten der einzelnen Völker, selbst der einzelnen Bekenntnisse. Sein Blick ist auf das Leben der ganzen Menschheit gerichtet. Und durch den mehr durchorganisierten Ätherkörper wird er ein Teilnehmer an den großen Angelegenheiten des Erdenbaues. Dazu musste Folgendes geschehen.
[ 9 ] Es musste der Chela alle die Kräfte lahmlegen, welche ihn an der Arbeit an seinem Ätherleib hinderten. Wenn Sie einen Menschen vor sich haben, so hat er ja den physischen Körper, Ätherkörper und Astralkörper. Der Chela hat seinen Astralkörper geläutert und darf hineinarbeiten in seinen Ätherleib. Sie werden begreifen, warum der Mensch diese Reinigung seines Astralleibes durchführen muss. Was geschieht denn, wenn der Astralleib gereinigt ist? Was dringt da ein in den Ätherleib? Dasjenige, was im Astralleib veranlagt ist.
[ 9 ] Es musste der Chela alle die Kräfte lahmlegen, welche ihn an der Arbeit an seinem Ätherleib hinderten. Wenn Sie einen Menschen vor sich haben, so hat er ja den physischen Körper, Ätherkörper und Astralkörper. Der Chela hat seinen Astralkörper geläutert und darf hineinarbeiten in seinen Ätherleib. Sie werden begreifen, warum der Mensch diese Reinigung seines Astralleibes durchführen muss. Was geschieht denn, wenn der Astralleib gereinigt ist? Was dringt da ein in den Ätherleib? Dasjenige, was im Astralleib veranlagt ist.
[ 10 ] Die Dinge, die im Astralleibe leben, drücken sich dem Ätherleib ein. Solange Sie am Astralleib arbeiten, können Sie die Fehler immer wieder umarbeiten: Die Astralmaterie ist dünn und weich. Sie können das immer wieder ins Gleichgewicht bringen. Hat ein Mensch aber als Chela den Ätherleib zu entwickeln begonnen, dann drücken sich diese Eigenschaften in den Ätherleib ein, und dieser ist viel dauernder. Der Mensch würde dadurch, dass er das irdisch Fehlerhafte dauerhaft macht, zu einem gefährlichen Mitgliede der Menschheit werden. Daher die immerwährende Betonung der notwendigen Reinigung. Dieser Ätherleib wird durch die Kräfte, die auf ihn wirken, beeindruckt. Denken Sie ihn sich getrennt von dem physischen Körper, so hat er eine ganz andere Elastizität. Wenn er darinnen steckt, so hält er diesen in der Form; aber er ist, solange er darinnen weilt, zunächst zu schwach, um das in sich hineinzudrücken, was als Astralität durch die Katharsis durchgegangen ist. Daher hat man das Altertum hindurch Folgendes machen müssen.
[ 10 ] Die Dinge, die im Astralleibe leben, drücken sich dem Ätherleib ein. Solange Sie am Astralleib arbeiten, können Sie die Fehler immer wieder umarbeiten: Die Astralmaterie ist dünn und weich. Sie können das immer wieder ins Gleichgewicht bringen. Hat ein Mensch aber als Chela den Ätherleib zu entwickeln begonnen, dann drücken sich diese Eigenschaften in den Ätherleib ein, und dieser ist viel dauernder. Der Mensch würde dadurch, dass er das irdisch Fehlerhafte dauerhaft macht, zu einem gefährlichen Mitgliede der Menschheit werden. Daher die immerwährende Betonung der notwendigen Reinigung. Dieser Ätherleib wird durch die Kräfte, die auf ihn wirken, beeindruckt. Denken Sie ihn sich getrennt von dem physischen Körper, so hat er eine ganz andere Elastizität. Wenn er darinnen steckt, so hält er diesen in der Form; aber er ist, solange er darinnen weilt, zunächst zu schwach, um das in sich hineinzudrücken, was als Astralität durch die Katharsis durchgegangen ist. Daher hat man das Altertum hindurch Folgendes machen müssen.
[ 11 ] Man musste jene, die Elastizität des Ätherleibes verhindernden Kräfte zunächst beseitigen. Das geschah dadurch, dass der ganze physische Leib in einen lethargischen Zustand gebracht wurde. Der Mensch lag da, und der Ätherleib wurde herausgeholt aus dem physischen Leibe. Der physische Körper blieb dann wie tot liegen, und der Ätherleib wurde nach seinen eigenen Kräften geformt. Das ist die «Grablegung. Der Betreffende wurde drei bis dreieinhalb Tage in einen lethargischen Zustand versetzt. Und dann konnte er am Ätherleibe arbeiten. Und dann, nachdem er den Ätherleib dem Astralleib entsprechend geformt hatte, kehrte er zurück in den physischen Leib. Dann hatte er das innere Leben in sich erweckt, dann war er ein Auferstandener, und er bekam einen neuen Namen. Das war eine Handlung auf dem Astralplan. Alles das, was ich beschrieben habe, ging auf dem Astralplan vor sich; der physische Leib hatte dabei nichts zu tun.
[ 11 ] Man musste jene, die Elastizität des Ätherleibes verhindernden Kräfte zunächst beseitigen. Das geschah dadurch, dass der ganze physische Leib in einen lethargischen Zustand gebracht wurde. Der Mensch lag da, und der Ätherleib wurde herausgeholt aus dem physischen Leibe. Der physische Körper blieb dann wie tot liegen, und der Ätherleib wurde nach seinen eigenen Kräften geformt. Das ist die «Grablegung. Der Betreffende wurde drei bis dreieinhalb Tage in einen lethargischen Zustand versetzt. Und dann konnte er am Ätherleibe arbeiten. Und dann, nachdem er den Ätherleib dem Astralleib entsprechend geformt hatte, kehrte er zurück in den physischen Leib. Dann hatte er das innere Leben in sich erweckt, dann war er ein Auferstandener, und er bekam einen neuen Namen. Das war eine Handlung auf dem Astralplan. Alles das, was ich beschrieben habe, ging auf dem Astralplan vor sich; der physische Leib hatte dabei nichts zu tun.
[ 12 ] Dieses Ereignis wiederholte sich in allen alten Mysterien. Jeder Eingeweihte kannte es. Stellen Sie es sich nun verdichtet vor, herabgeholt auf den physischen Plan, sodass etwas geschehen ist mit diesem Ereignis, das sich früher nur astral zugetragen hat. Vergleichsweise so, wie wenn Sie zum Beispiel da, wo Sie früher Wasser hatten, jetzt ein Stück Eis haben. Viele solche astralen Ereignisse müssen zusammenfallen, zusammenfließen, damit die physische Verdichtung einst möglich wird. Dadurch, dass durch die Erscheinung Christi dasjenige auf dem physischen Plane sich ereignete, was vorher so oft und oft in den Mysterienstätten auf dem astralen Plane sich abgespielt hatte, ist das Mysterium von Golgatha historisch möglich geworden. Es hat herabgeholt werden können auf den physischen Plan. An diesem Beispiel lernen wir begreifen, wie in okkulten Brüderschaften tatsächlich die Zukunft vorbereitet wird.
[ 12 ] Dieses Ereignis wiederholte sich in allen alten Mysterien. Jeder Eingeweihte kannte es. Stellen Sie es sich nun verdichtet vor, herabgeholt auf den physischen Plan, sodass etwas geschehen ist mit diesem Ereignis, das sich früher nur astral zugetragen hat. Vergleichsweise so, wie wenn Sie zum Beispiel da, wo Sie früher Wasser hatten, jetzt ein Stück Eis haben. Viele solche astralen Ereignisse müssen zusammenfallen, zusammenfließen, damit die physische Verdichtung einst möglich wird. Dadurch, dass durch die Erscheinung Christi dasjenige auf dem physischen Plane sich ereignete, was vorher so oft und oft in den Mysterienstätten auf dem astralen Plane sich abgespielt hatte, ist das Mysterium von Golgatha historisch möglich geworden. Es hat herabgeholt werden können auf den physischen Plan. An diesem Beispiel lernen wir begreifen, wie in okkulten Brüderschaften tatsächlich die Zukunft vorbereitet wird.
[ 13 ] Wenn wir uns nun fragen: «Was geschieht denn da eigentlich?», so ist zu antworten: Gewiss, in Gedanken, in der Idee kann man sehr vieles erfassen. Aber die Idee hat keine Wirklichkeit. Die Idee ist nichts anderes als das, was auf den physischen Plan von den höheren Planen heruntergeholt wird. Was der Mensch darüber denkt, ist aber das Wirkungsloseste dabei, weil dieses nur auf dem physischen Plane vorhanden ist. Anders ist es, wenn dieser Idee etwas entgegengebracht wird, das auch aus den höheren Sphären stammt.
[ 13 ] Wenn wir uns nun fragen: «Was geschieht denn da eigentlich?», so ist zu antworten: Gewiss, in Gedanken, in der Idee kann man sehr vieles erfassen. Aber die Idee hat keine Wirklichkeit. Die Idee ist nichts anderes als das, was auf den physischen Plan von den höheren Planen heruntergeholt wird. Was der Mensch darüber denkt, ist aber das Wirkungsloseste dabei, weil dieses nur auf dem physischen Plane vorhanden ist. Anders ist es, wenn dieser Idee etwas entgegengebracht wird, das auch aus den höheren Sphären stammt.
[ 14 ] Nehmen Sie zum Beispiel die Lehre der Sphärenmusik des Pythagoras, wie er sie seinen Schülern beigebracht hat. Die Philosophen suchen die okkulte Musik des Pythagoras als ein ganz einfaches System darzustellen. Der Verstand kann das schnell fassen. Aber ihm kam es darauf an, dass der Schüler erst dann dazu kam, wenn sein Gemüt, seine Stimmung dafür vorbereitet war. Demjenigen, der keinen Sinn hat für Bilder, die dem Astralischen entstammen, ist es auch unmöglich, das Bild der Sixtinischen Madonna von Raffael in seinem tieferen Sinne erklären zu wollen: Das Gefühl, das Gemüt, muss sich an ihm hinaufranken. Dasjenige, was sonst in der Idee kalt lässt, erscheint ihm hier im Bild künstlerisch lebensvoll als der göttliche Weltgedanke, als dasjenige, wonach die göttlichen Kräfte die Welt geschaffen haben - und eine einfache Linie wird zu etwas Heiligem! Dadurch, dass die Gedanken sich um das Element des Göttlichen herumschlingen, wird der Gedanke entgegengebracht göttlicher Einwirkung.
[ 14 ] Nehmen Sie zum Beispiel die Lehre der Sphärenmusik des Pythagoras, wie er sie seinen Schülern beigebracht hat. Die Philosophen suchen die okkulte Musik des Pythagoras als ein ganz einfaches System darzustellen. Der Verstand kann das schnell fassen. Aber ihm kam es darauf an, dass der Schüler erst dann dazu kam, wenn sein Gemüt, seine Stimmung dafür vorbereitet war. Demjenigen, der keinen Sinn hat für Bilder, die dem Astralischen entstammen, ist es auch unmöglich, das Bild der Sixtinischen Madonna von Raffael in seinem tieferen Sinne erklären zu wollen: Das Gefühl, das Gemüt, muss sich an ihm hinaufranken. Dasjenige, was sonst in der Idee kalt lässt, erscheint ihm hier im Bild künstlerisch lebensvoll als der göttliche Weltgedanke, als dasjenige, wonach die göttlichen Kräfte die Welt geschaffen haben - und eine einfache Linie wird zu etwas Heiligem! Dadurch, dass die Gedanken sich um das Element des Göttlichen herumschlingen, wird der Gedanke entgegengebracht göttlicher Einwirkung.
[ 15 ] So handelt es sich bei einer solchen Schulung darum, den Menschen gradweise darauf vorzubereiten, wie er sich den großen Weltgedanken nähern kann, wie er sie zu empfangen hat. Dann verbindet er allmählich mit dem Eindringen in diese großen Weltgedanken jene wirksame, aber sonst okkulte Kraft, welche im Astralen schon vorher die Zukunft für den physischen Plan vorbereitet. Hat der führende Menschenbruder vielleicht Schüler bei sich, welche an solchen geistdurchdrungenen Ideen hängen, dann sind diese eine Kraft, die auch ihm vorwärts hilft in seinem Wirken für die äußere Welt; es entstehen die großen spirituellen Zentralstätten des geistigen Wirkens.
[ 15 ] So handelt es sich bei einer solchen Schulung darum, den Menschen gradweise darauf vorzubereiten, wie er sich den großen Weltgedanken nähern kann, wie er sie zu empfangen hat. Dann verbindet er allmählich mit dem Eindringen in diese großen Weltgedanken jene wirksame, aber sonst okkulte Kraft, welche im Astralen schon vorher die Zukunft für den physischen Plan vorbereitet. Hat der führende Menschenbruder vielleicht Schüler bei sich, welche an solchen geistdurchdrungenen Ideen hängen, dann sind diese eine Kraft, die auch ihm vorwärts hilft in seinem Wirken für die äußere Welt; es entstehen die großen spirituellen Zentralstätten des geistigen Wirkens.
[ 16 ] Sie sehen also, dass tatsächlich dasjenige, was ich Okkultismus genannt habe, mit dem Fortschritt der Menschheit sehr viel zu tun hat. Und in unserer Zeit haben wir eine ganz besonders wichtige Aufgabe. Versuchen wir mit ein paar Worten nur hinzudeuten darauf, wie wir zu dieser unserer Aufgabe gekommen sind.
[ 16 ] Sie sehen also, dass tatsächlich dasjenige, was ich Okkultismus genannt habe, mit dem Fortschritt der Menschheit sehr viel zu tun hat. Und in unserer Zeit haben wir eine ganz besonders wichtige Aufgabe. Versuchen wir mit ein paar Worten nur hinzudeuten darauf, wie wir zu dieser unserer Aufgabe gekommen sind.
[ 17 ] Wir stehen innerhalb der großen Wurzelrasse der Menschheit, welche diese Erde bevölkert. Seitdem aus den Fluten des Meeres emporgestiegen ist der Boden, den wir heute bewohnen, seitdem die atlantische Rasse allmählich zu verschwinden begonnen hat, seitdem ist die große arische Wurzelrasse diejenige, welche herrschend ist auf der Erde. Wenn wir uns selbst betrachten, so sind wir hier in Europa die fünfte Unterrasse der großen arischen Wurzelrasse. Die erste Unterrasse lebte in urferner Vergangenheit im alten Indien. Und die heutigen Inder sind Nachkommen jener ersten Unterrasse, deren Geistesleben noch vorhanden ist in den uralten Veden der Inder. Die Veden sind indessen nur Nachklänge der alten Rishi-Kultur. Damals ist ja noch keine Schrift dagewesen; da gab es nur Tradition. Dann kamen die zweite, die dritte und die vierte Unterrasse. Die vierte Unterrasse hat das Christentum aufgenommen. Dann sehen wir, dass um die Mitte des Mittelalters die fünfte Unterrasse sich gebildet hat, zu der wir und die angrenzenden Völker gehören. Die alten Inder der ersten Unterrasse lebten unter anderen Bedingungen als wir und waren im Grunde genommen auch anders organisiert. Selbst die heutigen Nachkommen, die heutigen Inder, sind wesentlich anders organisiert als unsere europäischen Völker. Wer als Okkultist die Unterschiede untersucht, der findet, dass im alten indischen Volke der Ätherkörper viel weniger an den physischen Körper gefesselt ist, sich nicht so dicht in den physischen Körper hineinversenkt hat, sondern dass er viel leichter vom Astralkörper zu beeinflussen ist.
[ 17 ] Wir stehen innerhalb der großen Wurzelrasse der Menschheit, welche diese Erde bevölkert. Seitdem aus den Fluten des Meeres emporgestiegen ist der Boden, den wir heute bewohnen, seitdem die atlantische Rasse allmählich zu verschwinden begonnen hat, seitdem ist die große arische Wurzelrasse diejenige, welche herrschend ist auf der Erde. Wenn wir uns selbst betrachten, so sind wir hier in Europa die fünfte Unterrasse der großen arischen Wurzelrasse. Die erste Unterrasse lebte in urferner Vergangenheit im alten Indien. Und die heutigen Inder sind Nachkommen jener ersten Unterrasse, deren Geistesleben noch vorhanden ist in den uralten Veden der Inder. Die Veden sind indessen nur Nachklänge der alten Rishi-Kultur. Damals ist ja noch keine Schrift dagewesen; da gab es nur Tradition. Dann kamen die zweite, die dritte und die vierte Unterrasse. Die vierte Unterrasse hat das Christentum aufgenommen. Dann sehen wir, dass um die Mitte des Mittelalters die fünfte Unterrasse sich gebildet hat, zu der wir und die angrenzenden Völker gehören. Die alten Inder der ersten Unterrasse lebten unter anderen Bedingungen als wir und waren im Grunde genommen auch anders organisiert. Selbst die heutigen Nachkommen, die heutigen Inder, sind wesentlich anders organisiert als unsere europäischen Völker. Wer als Okkultist die Unterschiede untersucht, der findet, dass im alten indischen Volke der Ätherkörper viel weniger an den physischen Körper gefesselt ist, sich nicht so dicht in den physischen Körper hineinversenkt hat, sondern dass er viel leichter vom Astralkörper zu beeinflussen ist.
[ 18 ] Damit hängt es zusammen, dass die indische Rasse leicht etwas vom Astralkörper auf den Ätherkörper überleiten kann, dass diese indische Rasse leicht in den Ätherkörper hineinarbeiten kann. Das heißt nichts anderes, als dass durch okkulte Schulung der Inder leichter zu gewissen höheren Anschauungen kommen kann. Je leichter der Ätherkörper beeinflusst werden kann durch den Astralkörper, desto leichter ist es mit Bildern, ohne abstrakte Begriffe, auf den Ätherkörper einzuwirken. Umso leichter ist es dem, welcher im Astralen die Yogaschulung durchmacht, durch Bildvorstellungen zu den höheren Gebieten in Beziehung zu kommen. Diese wirken auf den Ätherkörper, der noch weich ist, ein. Man hat da nicht nötig, in strengen Begriffen zu arbeiten, sondern mit höchst einfachen Bildvorstellungen kann man an der Seele eines indischen Menschen arbeiten, und er wird zu sehr hohen Entwicklungsstufen kommen können.
[ 18 ] Damit hängt es zusammen, dass die indische Rasse leicht etwas vom Astralkörper auf den Ätherkörper überleiten kann, dass diese indische Rasse leicht in den Ätherkörper hineinarbeiten kann. Das heißt nichts anderes, als dass durch okkulte Schulung der Inder leichter zu gewissen höheren Anschauungen kommen kann. Je leichter der Ätherkörper beeinflusst werden kann durch den Astralkörper, desto leichter ist es mit Bildern, ohne abstrakte Begriffe, auf den Ätherkörper einzuwirken. Umso leichter ist es dem, welcher im Astralen die Yogaschulung durchmacht, durch Bildvorstellungen zu den höheren Gebieten in Beziehung zu kommen. Diese wirken auf den Ätherkörper, der noch weich ist, ein. Man hat da nicht nötig, in strengen Begriffen zu arbeiten, sondern mit höchst einfachen Bildvorstellungen kann man an der Seele eines indischen Menschen arbeiten, und er wird zu sehr hohen Entwicklungsstufen kommen können.
[ 19 ] Durch die verschiedenen Unterrassen hindurch hat sich das Menschengeschlecht geändert. Unser Ätherkörper ist heute viel stärker unter dem Einfluss des physischen Körpers, als dies bei den alten Indern der Fall war. Und so kommt es, dass wir viel stärker und innerlicher arbeiten müssen, um den Ätherleib zu beeinflussen. Wir können nicht zu halb traumhaften Vorstellungen greifen. Wir müssen alles einer scharfen Konzentration unterziehen, an unserem Inneren arbeiten durch starke seelische Konzentrierung in das reine Übersinnliche, nicht bloß durch bildhafte Begriffe. Eine solche Vorstellung, die eine starke Konzentration unseres inneren Wesens bewirkt, kann dann viel kräftiger auf den, an den physischen Körper gefesselten Ätherleib wirken. Damit der Astralleib auf den Ätherleib wirken konnte, musste er früher aus dem Ätherleibe heraus sein. Jetzt aber kann der Ätherleib auch innerhalb des physischen Leibes vom Astralleib aus beeinflusst werden. Würden wir dasselbe Experiment machen, das in den alten Mysterienstätten üblich war, und die Lethargie herbeiführen, so würden wir imstande sein, auf den Ätherleib einzuwirken. Aber wenn das Erdenbewusstsein und die Beweglichkeit des Denkens wieder zurückkehrten, würden diese sogleich wieder dasjenige auslöschen, was der Astralleib im Ätherleibe beeindruckt hat. Wir müssen den Ätherleib stark beeinflussen, wenn wir wollen, dass er das, was wir ihm eingeprägt haben, beibehält. Die okkulte Aufgabe ist heute eine andere geworden, sie ist jetzt eine mehr innerliche.
[ 19 ] Durch die verschiedenen Unterrassen hindurch hat sich das Menschengeschlecht geändert. Unser Ätherkörper ist heute viel stärker unter dem Einfluss des physischen Körpers, als dies bei den alten Indern der Fall war. Und so kommt es, dass wir viel stärker und innerlicher arbeiten müssen, um den Ätherleib zu beeinflussen. Wir können nicht zu halb traumhaften Vorstellungen greifen. Wir müssen alles einer scharfen Konzentration unterziehen, an unserem Inneren arbeiten durch starke seelische Konzentrierung in das reine Übersinnliche, nicht bloß durch bildhafte Begriffe. Eine solche Vorstellung, die eine starke Konzentration unseres inneren Wesens bewirkt, kann dann viel kräftiger auf den, an den physischen Körper gefesselten Ätherleib wirken. Damit der Astralleib auf den Ätherleib wirken konnte, musste er früher aus dem Ätherleibe heraus sein. Jetzt aber kann der Ätherleib auch innerhalb des physischen Leibes vom Astralleib aus beeinflusst werden. Würden wir dasselbe Experiment machen, das in den alten Mysterienstätten üblich war, und die Lethargie herbeiführen, so würden wir imstande sein, auf den Ätherleib einzuwirken. Aber wenn das Erdenbewusstsein und die Beweglichkeit des Denkens wieder zurückkehrten, würden diese sogleich wieder dasjenige auslöschen, was der Astralleib im Ätherleibe beeindruckt hat. Wir müssen den Ätherleib stark beeinflussen, wenn wir wollen, dass er das, was wir ihm eingeprägt haben, beibehält. Die okkulte Aufgabe ist heute eine andere geworden, sie ist jetzt eine mehr innerliche.
[ 20 ] Und so sehen Sie auch, wie im Laufe der Zeit große Unterschiede in den einander folgenden okkulten Schulen auftreten. Das Yogasystem der Inder ist etwas anderes als die Schulung der Rosenkreuzer. Die Rosenkreuzerschulung ist berechnet auf das, was ich Ihnen jetzt auseinandergesetzt habe. Außerdem tritt noch etwas anderes ein: Es musste, damit überhaupt ein solcher Fortschritt geschehen konnte, auf die Verstandeskraft eingewirkt werden. Viel mehr als früher wurde der Verstand angespannt, der dann durch die Kraft der inneren Konzentration sein Hinübergeführtwerden zum Erfassen des Übersinnlichen entwickeln kann. Es musste in der neueren Zeit also viel mehr in Begriffen gelehrt werden; es musste Gewicht gelegt werden auf die Verstandesausbildung und auf das abstrakte Vorstellungsvermögen. Vergleichen Sie einmal die Wandlungen in der Kultur von der alten indischen bis zu unserer Zeit. Im alten Indien haben Sie eine hohe Intuition und eine geringe äußere Auswirkung der Zivilisation. Jetzt, in unserer Zeit, ist es umgekehrt. Das bewirkt, dass auch die Stellung des Okkultismus allmählich eine ganz andere wird. Das bewirkt, dass vieles von dem, was früher geheim gehalten wurde, heute allgemeines Wissensgut geworden ist. Viele, viele solche Erkenntnisse und Begriffe waren früher innerhalb der okkulten Brüderschaften bewahrt worden, und es kam der Mensch an diese Dinge erst heran, wenn er sein ganzes Herz umgewandelt hatte. Heute hat der Okkultist dies nicht mehr in der Hand. Er muss vieles von dem, was man früher für spätere Stufen der Schulung aufbewahrt hatte, jetzt als schon durch die Kultur der Außenwelt offenbar geworden erkennen. Damit muss der Mysterieneingeweihte rechnen. Und so mussten viele Wahrheiten, die in den okkulten Schulen gelehrt worden sind, allmählich herausgetragen werden auf den physischen Plan.
[ 20 ] Und so sehen Sie auch, wie im Laufe der Zeit große Unterschiede in den einander folgenden okkulten Schulen auftreten. Das Yogasystem der Inder ist etwas anderes als die Schulung der Rosenkreuzer. Die Rosenkreuzerschulung ist berechnet auf das, was ich Ihnen jetzt auseinandergesetzt habe. Außerdem tritt noch etwas anderes ein: Es musste, damit überhaupt ein solcher Fortschritt geschehen konnte, auf die Verstandeskraft eingewirkt werden. Viel mehr als früher wurde der Verstand angespannt, der dann durch die Kraft der inneren Konzentration sein Hinübergeführtwerden zum Erfassen des Übersinnlichen entwickeln kann. Es musste in der neueren Zeit also viel mehr in Begriffen gelehrt werden; es musste Gewicht gelegt werden auf die Verstandesausbildung und auf das abstrakte Vorstellungsvermögen. Vergleichen Sie einmal die Wandlungen in der Kultur von der alten indischen bis zu unserer Zeit. Im alten Indien haben Sie eine hohe Intuition und eine geringe äußere Auswirkung der Zivilisation. Jetzt, in unserer Zeit, ist es umgekehrt. Das bewirkt, dass auch die Stellung des Okkultismus allmählich eine ganz andere wird. Das bewirkt, dass vieles von dem, was früher geheim gehalten wurde, heute allgemeines Wissensgut geworden ist. Viele, viele solche Erkenntnisse und Begriffe waren früher innerhalb der okkulten Brüderschaften bewahrt worden, und es kam der Mensch an diese Dinge erst heran, wenn er sein ganzes Herz umgewandelt hatte. Heute hat der Okkultist dies nicht mehr in der Hand. Er muss vieles von dem, was man früher für spätere Stufen der Schulung aufbewahrt hatte, jetzt als schon durch die Kultur der Außenwelt offenbar geworden erkennen. Damit muss der Mysterieneingeweihte rechnen. Und so mussten viele Wahrheiten, die in den okkulten Schulen gelehrt worden sind, allmählich herausgetragen werden auf den physischen Plan.
[ 21 ] Schon das, was in den heutigen Elementarschulen gelehrt wird, würde uns hinwegführen von dem Geistigen, wenn nicht von einer anderen Seite her okkulte Hintergründe dazu träten. In früheren Zeiten wusste der Schüler, dass hinter dem, was er in der Schule und der Gelehrtenwelt als Lehrstoff erhielt, noch etwas Höheres ist, und dass er selbst vielleicht einst zu diesem höheren Wissen würde kommen können. Er wusste, dass er ein Glied ist innerhalb eines geistigen Organismus; heute nimmt man in der demokratischen Welt viele Begriffe auf, die nicht zu solcher Einsicht führen. Es musste dem Bau des äußeren demokratischen Wissens gleichsam die Spitze der Pyramide hinzugefügt werden. Das elementare Wissen von den in der Welt verborgenen Kräften war nun gegeben worden. Es fehlte noch die zu einer geistigen Weltanschauung führende Spitze. Um diese zu geben, musste eine weltumfassende Bewegung begründet werden. Die theosophische Bewegung war als eine solche gedacht. Daher entschloss man sich in gewissen Brüderschaften, als die Popularisierung der bisher verborgenen Weistümer immer weiter und weiter vor sich gegangen war, der Welt so viel von den hinter ihr stehenden Geheimnissen mitzuteilen, als nötig war, um das Wissen der äußeren Welt mit dem umfassenden okkulten Wissen der Brüderschaften in Einklang zu bringen.
[ 21 ] Schon das, was in den heutigen Elementarschulen gelehrt wird, würde uns hinwegführen von dem Geistigen, wenn nicht von einer anderen Seite her okkulte Hintergründe dazu träten. In früheren Zeiten wusste der Schüler, dass hinter dem, was er in der Schule und der Gelehrtenwelt als Lehrstoff erhielt, noch etwas Höheres ist, und dass er selbst vielleicht einst zu diesem höheren Wissen würde kommen können. Er wusste, dass er ein Glied ist innerhalb eines geistigen Organismus; heute nimmt man in der demokratischen Welt viele Begriffe auf, die nicht zu solcher Einsicht führen. Es musste dem Bau des äußeren demokratischen Wissens gleichsam die Spitze der Pyramide hinzugefügt werden. Das elementare Wissen von den in der Welt verborgenen Kräften war nun gegeben worden. Es fehlte noch die zu einer geistigen Weltanschauung führende Spitze. Um diese zu geben, musste eine weltumfassende Bewegung begründet werden. Die theosophische Bewegung war als eine solche gedacht. Daher entschloss man sich in gewissen Brüderschaften, als die Popularisierung der bisher verborgenen Weistümer immer weiter und weiter vor sich gegangen war, der Welt so viel von den hinter ihr stehenden Geheimnissen mitzuteilen, als nötig war, um das Wissen der äußeren Welt mit dem umfassenden okkulten Wissen der Brüderschaften in Einklang zu bringen.
[ 22 ] Hier stehen wir an dem Punkte, an dem wir den Zusammenhang der theosophischen Bewegung und der Theosophischen Gesellschaft mit dem Okkultismus sehen können. Die Theosophische Gesellschaft ist keine okkulte Bewegung, keine okkulte Brüderschaft, sie ist auf demokratischer Grundlage errichtet, auf der ein jeder ein gleichwertiges Mitglied mit den andern ist. Doch etwas anderes ist es, wie man die Aufgabe der Theosophischen Gesellschaft erfassen soll. Die Aufgabe der Gesellschaft ist auf dem physischen Plan. Will man diese voll erfassen, so muss man hinaufsehen können in die höheren Welten. Aber darum handelt es sich nicht, dass der Theosoph schon hinaufsehen kann in die höheren Welten, sondern es handelt sich darum, dass innerhalb der Bewegung auch okkulte Kräfte entwickelt werden, damit die Theosophische Gesellschaft eine Stätte sein könne, von welcher aus der Okkultismus ausstrahlen kann und zur Sprache kommt. Es ist etwas anderes, ob eine Gesellschaft eine okkulte Brüderschaft ist, oder ob sie sich sagt: Wir sind zwar keine okkulte Brüderschaft, aber in unserer Gesellschaft kommt der Okkultismus wieder zur Sprache.
[ 22 ] Hier stehen wir an dem Punkte, an dem wir den Zusammenhang der theosophischen Bewegung und der Theosophischen Gesellschaft mit dem Okkultismus sehen können. Die Theosophische Gesellschaft ist keine okkulte Bewegung, keine okkulte Brüderschaft, sie ist auf demokratischer Grundlage errichtet, auf der ein jeder ein gleichwertiges Mitglied mit den andern ist. Doch etwas anderes ist es, wie man die Aufgabe der Theosophischen Gesellschaft erfassen soll. Die Aufgabe der Gesellschaft ist auf dem physischen Plan. Will man diese voll erfassen, so muss man hinaufsehen können in die höheren Welten. Aber darum handelt es sich nicht, dass der Theosoph schon hinaufsehen kann in die höheren Welten, sondern es handelt sich darum, dass innerhalb der Bewegung auch okkulte Kräfte entwickelt werden, damit die Theosophische Gesellschaft eine Stätte sein könne, von welcher aus der Okkultismus ausstrahlen kann und zur Sprache kommt. Es ist etwas anderes, ob eine Gesellschaft eine okkulte Brüderschaft ist, oder ob sie sich sagt: Wir sind zwar keine okkulte Brüderschaft, aber in unserer Gesellschaft kommt der Okkultismus wieder zur Sprache.
[ 23 ] Heute, wo im Grunde genommen die ganze Menschheit sehnsüchtig aufschaut zu den höheren Welten, ohne die Wege dahin zu finden, heute muss dementsprechend ein noch weiterer Teil der okkulten Kenntnisse popularisiert werden. Und diese Aufgabe hat der Okkultismus innerhalb der Theosophischen Gesellschaft. Immer haben geistige Bewegungen befruchtend gewirkt auf die Entfaltung der Kultur auch auf dem physischen Plan. Ihr äußerer Ausdruck ist nichts anderes, als die irdische Verwirklichung dessen, was geistig vorbereitet worden war. Was ist es denn anderes, wenn wir zum Beispiel die Werke von Michelangelo und Leonardo da Vinci ins Auge fassen? In diesen Werken haben Sie in Farben und Formen etwas Geistiges an die Wand hingezaubert: Durchsetzt ist das Bild von dem, was zuerst als Spirituelles in der Seele des Künstlers lebte. Das Spirituelle geht voraus demjenigen, was später als sein Ausdruck in der materiellen Welt erscheint.
[ 23 ] Heute, wo im Grunde genommen die ganze Menschheit sehnsüchtig aufschaut zu den höheren Welten, ohne die Wege dahin zu finden, heute muss dementsprechend ein noch weiterer Teil der okkulten Kenntnisse popularisiert werden. Und diese Aufgabe hat der Okkultismus innerhalb der Theosophischen Gesellschaft. Immer haben geistige Bewegungen befruchtend gewirkt auf die Entfaltung der Kultur auch auf dem physischen Plan. Ihr äußerer Ausdruck ist nichts anderes, als die irdische Verwirklichung dessen, was geistig vorbereitet worden war. Was ist es denn anderes, wenn wir zum Beispiel die Werke von Michelangelo und Leonardo da Vinci ins Auge fassen? In diesen Werken haben Sie in Farben und Formen etwas Geistiges an die Wand hingezaubert: Durchsetzt ist das Bild von dem, was zuerst als Spirituelles in der Seele des Künstlers lebte. Das Spirituelle geht voraus demjenigen, was später als sein Ausdruck in der materiellen Welt erscheint.
[ 24 ] Und die materialistische äußere Kultur ist nur der Abdruck der materialistisch gewordenen inneren Gesinnung der Menschen. Seit 1850 breitet sich in den zivilisierten Staaten die rein materialistische Städtekultur aus. Wir sehen das Große, das sie auf dem physischen Plan geleistet hat; wir sehen aber auch, was sie nicht hat leisten können. Im Künstlerischen zum Beispiel hat sie keinen wirklichen neuen Stil hervorgebracht, den einen ausgenommen: und das ist der Stil des Warenhauses. Dieser ist etwas, was im Verhältnis zu unserer äußeren Zivilisation innerlich wahr ist. Alles andere, was aus alten Zeiten übernommen wird, hat keine Beziehung zur Jetztzeit. Erst wenn wir eine Gesellschaft gebildet haben, deren Mitglieder ergriffen sind von einer spirituellen Kraft, wie sie früher im Christentum gelebt hat, und wie sie in den besten christlichen Seelen noch als Sehnsucht lebt und wiedergewonnen werden kann, dann werden wir wieder eine spirituelle Kultur haben. Und eine solche Kultur wird wieder Künstler auf allen Gebieten des Lebens hervorbringen.
[ 24 ] Und die materialistische äußere Kultur ist nur der Abdruck der materialistisch gewordenen inneren Gesinnung der Menschen. Seit 1850 breitet sich in den zivilisierten Staaten die rein materialistische Städtekultur aus. Wir sehen das Große, das sie auf dem physischen Plan geleistet hat; wir sehen aber auch, was sie nicht hat leisten können. Im Künstlerischen zum Beispiel hat sie keinen wirklichen neuen Stil hervorgebracht, den einen ausgenommen: und das ist der Stil des Warenhauses. Dieser ist etwas, was im Verhältnis zu unserer äußeren Zivilisation innerlich wahr ist. Alles andere, was aus alten Zeiten übernommen wird, hat keine Beziehung zur Jetztzeit. Erst wenn wir eine Gesellschaft gebildet haben, deren Mitglieder ergriffen sind von einer spirituellen Kraft, wie sie früher im Christentum gelebt hat, und wie sie in den besten christlichen Seelen noch als Sehnsucht lebt und wiedergewonnen werden kann, dann werden wir wieder eine spirituelle Kultur haben. Und eine solche Kultur wird wieder Künstler auf allen Gebieten des Lebens hervorbringen.
[ 25 ] Lassen Sie die Theosophie in den Seelen der Menschen leben, dann wird sie wieder als Stil, als Kunst aus den Seelen herausströmen, sie wird da sein auch für unsere Augen und Ohren. Es wird die äußere Welt wieder ein Ausdruck sein können des Spirituellen, was heute in einer solchen Gesellschaft schon dargelebt wird. In diesem Sinne könnte die Theosophische Gesellschaft der Gestaltung der ferneren Kultur dienen.
[ 25 ] Lassen Sie die Theosophie in den Seelen der Menschen leben, dann wird sie wieder als Stil, als Kunst aus den Seelen herausströmen, sie wird da sein auch für unsere Augen und Ohren. Es wird die äußere Welt wieder ein Ausdruck sein können des Spirituellen, was heute in einer solchen Gesellschaft schon dargelebt wird. In diesem Sinne könnte die Theosophische Gesellschaft der Gestaltung der ferneren Kultur dienen.
[ 26 ] Sind wir beieinander, so müssen wir uns klar sein, dass wir wie Zellen sind, die sich zusammenschließen müssen zur Ausgestaltung einer künftigen Kultur. In unseren Seelen werden diejenigen Kräfte vorbereitet, welche künftig die Welt so umbilden werden, dass sie ein physischer Abdruck werden wird unsrer heutigen Stimmungen und Lebensanschauungen. Alles, was heute offenbar wird und sich manifestiert, ist ehemals okkult gewesen. Wie heute die Elektrizität eine offenbare Kraft ist, so war sie einst eine okkulte Kraft. Und, was heute noch okkult ist, das ist dazu bestimmt, eine treibende Kraft für die Zukunft zu werden. Genau ebenso, wie vor Jahrmillionen dieser unser Menschenkörper vorbereitet worden ist aus Kräften, die in unserer Umgebung sind, so bereitet sich heute in uns ein höherer Körper vor, ein Körper der Zukunft; doch erst in einer fernen Zeit wird dieser Körper der Zukunft der unsrige sein.
[ 26 ] Sind wir beieinander, so müssen wir uns klar sein, dass wir wie Zellen sind, die sich zusammenschließen müssen zur Ausgestaltung einer künftigen Kultur. In unseren Seelen werden diejenigen Kräfte vorbereitet, welche künftig die Welt so umbilden werden, dass sie ein physischer Abdruck werden wird unsrer heutigen Stimmungen und Lebensanschauungen. Alles, was heute offenbar wird und sich manifestiert, ist ehemals okkult gewesen. Wie heute die Elektrizität eine offenbare Kraft ist, so war sie einst eine okkulte Kraft. Und, was heute noch okkult ist, das ist dazu bestimmt, eine treibende Kraft für die Zukunft zu werden. Genau ebenso, wie vor Jahrmillionen dieser unser Menschenkörper vorbereitet worden ist aus Kräften, die in unserer Umgebung sind, so bereitet sich heute in uns ein höherer Körper vor, ein Körper der Zukunft; doch erst in einer fernen Zeit wird dieser Körper der Zukunft der unsrige sein.
[ 27 ] Verfolgen wir einmal ein wenig unseren Entwicklungsweg zurück. Was war einst da? Ein dumpfes Menschenbewusstsein. Ringsum die Welt, die anders ausgesehen hat als die unsrige, war ein traumhafter Spiegel. Ein träumendes Bewusstsein hatten die Menschen. Und auch als die Entwicklung ihres Gemeinwesens weiterschritt, hatten sie keine Parlamente, die auf Meinungsaustausch beruhten, nichts Derartiges hatten sie. Es spiegelte sich bloß alles in dem Bewusstsein, das im Menschen aufstieg. Und die heutigen Körperorgane: Wodurch sind sie entstanden? Dadurch, dass jene Kräfte an den Menschen gearbeitet haben. So wie die Tiere in den finsteren Höhlen von Kentucky ihre Sehkraft verloren, weil sie sie nicht brauchten, so organisierten die äußeren Kräfte auch dasjenige, was wir als Auge und als Ohr haben. Diese sind durch die Schall- und Lichtkräfte ausgebildet und aus unserem Organismus herausentwickelt worden. Aus dem, was jetzt in uns lebt, wird sich unser geistiger Organismus in der Zukunft entwickeln. Diejenigen Dinge, die als Ausdruck unserer spirituellen Kultur vor uns stehen, die Kirchen und so weiter, die Kulturwerke, die uns Schönheit und Wahrheit vermitteln, sie werden sich einprägen in unsere höheren Wesensglieder. Und wenn diese sich einst entfalten werden zu einem selbsteigenen Leben, dann wird das, was als Schönheit und Wahrheit in der äußeren Kultur lebt, in unserem Inneren aufsteigen. Was Augen und Ohren jetzt wahrnehmen, das sind Bausteine für die Organisierung einer höheren Zukunft. Betrachten wir die Welt von diesem Gesichtspunkt aus, dann gewinnt das menschliche Innere eine ganz andere Bedeutung.
[ 27 ] Verfolgen wir einmal ein wenig unseren Entwicklungsweg zurück. Was war einst da? Ein dumpfes Menschenbewusstsein. Ringsum die Welt, die anders ausgesehen hat als die unsrige, war ein traumhafter Spiegel. Ein träumendes Bewusstsein hatten die Menschen. Und auch als die Entwicklung ihres Gemeinwesens weiterschritt, hatten sie keine Parlamente, die auf Meinungsaustausch beruhten, nichts Derartiges hatten sie. Es spiegelte sich bloß alles in dem Bewusstsein, das im Menschen aufstieg. Und die heutigen Körperorgane: Wodurch sind sie entstanden? Dadurch, dass jene Kräfte an den Menschen gearbeitet haben. So wie die Tiere in den finsteren Höhlen von Kentucky ihre Sehkraft verloren, weil sie sie nicht brauchten, so organisierten die äußeren Kräfte auch dasjenige, was wir als Auge und als Ohr haben. Diese sind durch die Schall- und Lichtkräfte ausgebildet und aus unserem Organismus herausentwickelt worden. Aus dem, was jetzt in uns lebt, wird sich unser geistiger Organismus in der Zukunft entwickeln. Diejenigen Dinge, die als Ausdruck unserer spirituellen Kultur vor uns stehen, die Kirchen und so weiter, die Kulturwerke, die uns Schönheit und Wahrheit vermitteln, sie werden sich einprägen in unsere höheren Wesensglieder. Und wenn diese sich einst entfalten werden zu einem selbsteigenen Leben, dann wird das, was als Schönheit und Wahrheit in der äußeren Kultur lebt, in unserem Inneren aufsteigen. Was Augen und Ohren jetzt wahrnehmen, das sind Bausteine für die Organisierung einer höheren Zukunft. Betrachten wir die Welt von diesem Gesichtspunkt aus, dann gewinnt das menschliche Innere eine ganz andere Bedeutung.
[ 28 ] Wir stehen damit vor einer Tatsache, die in einfacher Weise das begreiflich machen kann, was man Yogaschulung oder innere okkulte Schulung nennt. Aus den Worten, die ich gesprochen habe, werden Sie entnehmen können, dass dasjenige, was in der Welt einst geschaffen hat, was in der Welt gewirkt und gekraftet hat, [später] von unserem Inneren aufgenommen worden ist. Was heute in mir ist, war einstmals außer mir: Das ist der Grundgedanke der okkulten Schulung. Ehe unser physischer Körper war, war schon unser Ätherleib vorhanden. Unser Ätherleib wiederum ist ein Gebilde, das von unserem Astralleibe geformt worden ist. Und davon geht die Yogaschulung aus. Wer sich auf die Yogaschulung einlässt, steigt hinab in seinen Ätherleib und weiß, dass er im Ätherleib die Kraft findet, die einst vor Jahrmillionen ihn aufgebaut hat. Langsam hat sich der physische Körper herausgehoben aus der Grundlage des Ätherleibes.
[ 28 ] Wir stehen damit vor einer Tatsache, die in einfacher Weise das begreiflich machen kann, was man Yogaschulung oder innere okkulte Schulung nennt. Aus den Worten, die ich gesprochen habe, werden Sie entnehmen können, dass dasjenige, was in der Welt einst geschaffen hat, was in der Welt gewirkt und gekraftet hat, [später] von unserem Inneren aufgenommen worden ist. Was heute in mir ist, war einstmals außer mir: Das ist der Grundgedanke der okkulten Schulung. Ehe unser physischer Körper war, war schon unser Ätherleib vorhanden. Unser Ätherleib wiederum ist ein Gebilde, das von unserem Astralleibe geformt worden ist. Und davon geht die Yogaschulung aus. Wer sich auf die Yogaschulung einlässt, steigt hinab in seinen Ätherleib und weiß, dass er im Ätherleib die Kraft findet, die einst vor Jahrmillionen ihn aufgebaut hat. Langsam hat sich der physische Körper herausgehoben aus der Grundlage des Ätherleibes.
[ 29 ] Nur in großen Zügen kann ich beschreiben, wie das Hinuntersteigen in den Ätherleib vor sich geht. Da gibt es gewisse Strömungen im Ätherleibe, welche die Vorboten sind für die physischen Körperorgane. Das Nervensystem, die Nervenstränge, das sympathische System, das bis in den Rücken verläuft, die Nervenknoten des sympathischen Nervensystems, das sind Teile, die ätherisch vor Urzeiten herausgebildet wurden. Das ist ein Vorgang, der sich abgespielt hat in grauer Vorzeit. Dann, nachdem der Mensch weiter und weiter vorgeschritten ist, gab es eine Zeit, wo sich herausbildete innerhalb dieses Körpers, der nun in sich die Anlage zum physischen Nervensystem hatte, das Gebilde, welches uns fähig macht zur Entfaltung der inneren Körperwärme, zur Bereitung des warmen Blutes. Das ist wiederum ein späteres Gebilde aus dem Ätherkörper, der dann schon stark von den Kräften des Astralleibes beeinflusst war. Und aus dem, was wir hernach als Grundlage des Gehirns vorfinden, hat sich der Rückenmarkstrang herausgebildet - wiederum aus dem Ätherleibe heraus, als dem anderen Pol des Ätherleibes, der sich auf der einen Seite zum Gehirn herausbildete, auf der anderen Seite zur inneren Blutwärme. Das ist in der Vergangenheit geschehen. An dieser Bildung des Menschen haben nicht nur die Naturkräfte gearbeitet, sondern auch höhere geistige Wesenheiten.
[ 29 ] Nur in großen Zügen kann ich beschreiben, wie das Hinuntersteigen in den Ätherleib vor sich geht. Da gibt es gewisse Strömungen im Ätherleibe, welche die Vorboten sind für die physischen Körperorgane. Das Nervensystem, die Nervenstränge, das sympathische System, das bis in den Rücken verläuft, die Nervenknoten des sympathischen Nervensystems, das sind Teile, die ätherisch vor Urzeiten herausgebildet wurden. Das ist ein Vorgang, der sich abgespielt hat in grauer Vorzeit. Dann, nachdem der Mensch weiter und weiter vorgeschritten ist, gab es eine Zeit, wo sich herausbildete innerhalb dieses Körpers, der nun in sich die Anlage zum physischen Nervensystem hatte, das Gebilde, welches uns fähig macht zur Entfaltung der inneren Körperwärme, zur Bereitung des warmen Blutes. Das ist wiederum ein späteres Gebilde aus dem Ätherkörper, der dann schon stark von den Kräften des Astralleibes beeinflusst war. Und aus dem, was wir hernach als Grundlage des Gehirns vorfinden, hat sich der Rückenmarkstrang herausgebildet - wiederum aus dem Ätherleibe heraus, als dem anderen Pol des Ätherleibes, der sich auf der einen Seite zum Gehirn herausbildete, auf der anderen Seite zur inneren Blutwärme. Das ist in der Vergangenheit geschehen. An dieser Bildung des Menschen haben nicht nur die Naturkräfte gearbeitet, sondern auch höhere geistige Wesenheiten.
[ 30 ] Wenn nun der Yogi stufenweise hinuntersteigt in diesen Ätherleib, dann dringt er hinein in die Zeiten der Vergangenheit, wo seine geistige Ursprungsform von diesen Kräften und Wesenheiten beeinflusst worden ist und dasjenige hervorgebracht hat, was heute in uns lebt. Wenn der Mensch so hinuntergestiegen ist in das Leben, dann kann er beim Hinabstieg jenen Punkt noch einmal erreichen. Er steigt vom Kopfe abwärts in die unteren Gebiete hinunter, die in den ältesten Zeiten aufgebaut worden sind, und dann wieder zurück in seinen Kopf. Das ist eine Beschreibung des okkulten Erkenntnisweges, wenn auch nur eine spärliche Beschreibung. Weiteres kann in den okkulten Schulen gegeben werden.
[ 30 ] Wenn nun der Yogi stufenweise hinuntersteigt in diesen Ätherleib, dann dringt er hinein in die Zeiten der Vergangenheit, wo seine geistige Ursprungsform von diesen Kräften und Wesenheiten beeinflusst worden ist und dasjenige hervorgebracht hat, was heute in uns lebt. Wenn der Mensch so hinuntergestiegen ist in das Leben, dann kann er beim Hinabstieg jenen Punkt noch einmal erreichen. Er steigt vom Kopfe abwärts in die unteren Gebiete hinunter, die in den ältesten Zeiten aufgebaut worden sind, und dann wieder zurück in seinen Kopf. Das ist eine Beschreibung des okkulten Erkenntnisweges, wenn auch nur eine spärliche Beschreibung. Weiteres kann in den okkulten Schulen gegeben werden.
[ 31 ] So bildete der Schüler der Mysterienweisheit die Fähigkeit aus, in die früheren Zeiten hineinzublicken; dann kommt die Zeit, wo er die okkulte Pilgerschaft unternehmen kann. Er erreicht dies auf dem Wege einer bestimmten Übung, durch die er sein persönliches Selbst überwindet und dadurch aufhört, das kleine gebundene Ich zu sein. Erst dann kann er den Aufstieg in das Universum vollziehen. Noch einmal steigt er hinunter, indem er die Weltkraft so mitnimmt, in das Meer der Vergangenheit, in aufsteigender Linie. Er kann allmählich hinaufkommend dann im Einzelnen den Weg verfolgen, den er so zurückgelegt hat. Langsam und allmählich lernt der Mensch hinunterschreiten in das Meer seiner Bildekräfte, und zuletzt kommt er an einen Punkt, der in der Nähe des Ursprungs liegt. So muss es den Menschen ergangen sein, denen zuerst das Auge erstand, um den Blick ins Weltall zu lenken.
[ 31 ] So bildete der Schüler der Mysterienweisheit die Fähigkeit aus, in die früheren Zeiten hineinzublicken; dann kommt die Zeit, wo er die okkulte Pilgerschaft unternehmen kann. Er erreicht dies auf dem Wege einer bestimmten Übung, durch die er sein persönliches Selbst überwindet und dadurch aufhört, das kleine gebundene Ich zu sein. Erst dann kann er den Aufstieg in das Universum vollziehen. Noch einmal steigt er hinunter, indem er die Weltkraft so mitnimmt, in das Meer der Vergangenheit, in aufsteigender Linie. Er kann allmählich hinaufkommend dann im Einzelnen den Weg verfolgen, den er so zurückgelegt hat. Langsam und allmählich lernt der Mensch hinunterschreiten in das Meer seiner Bildekräfte, und zuletzt kommt er an einen Punkt, der in der Nähe des Ursprungs liegt. So muss es den Menschen ergangen sein, denen zuerst das Auge erstand, um den Blick ins Weltall zu lenken.
[ 32 ] Dann geht dem Schüler auf der Zusammenfluss des Ich mit dem großen Welten-Ich. Und nun muss er lernen, zu dem kleinen Ich zu sagen: «Ich bin nicht Du.» Es ist ein wichtiger Moment, wo er sich klar macht, was dies heißt: «Ich bin nicht Du.» Das ist ein Moment, in dem man anfängt zu begreifen, dass es höhere Kräfte in der Natur gibt als das Denken, dass es außer ihm etwas gibt, was man nicht mit den Gedanken der Gegenwart ausdrücken kann, was aber bewirkt, dass bei zwei Menschen, die über dasselbe sprechen können, die Rede des einen klar aber öde, die des andern durchpulst ist von dem warmen Licht, das die Zukunft schaffen wird.
[ 32 ] Dann geht dem Schüler auf der Zusammenfluss des Ich mit dem großen Welten-Ich. Und nun muss er lernen, zu dem kleinen Ich zu sagen: «Ich bin nicht Du.» Es ist ein wichtiger Moment, wo er sich klar macht, was dies heißt: «Ich bin nicht Du.» Das ist ein Moment, in dem man anfängt zu begreifen, dass es höhere Kräfte in der Natur gibt als das Denken, dass es außer ihm etwas gibt, was man nicht mit den Gedanken der Gegenwart ausdrücken kann, was aber bewirkt, dass bei zwei Menschen, die über dasselbe sprechen können, die Rede des einen klar aber öde, die des andern durchpulst ist von dem warmen Licht, das die Zukunft schaffen wird.
[ 33 ] Wenn der Schüler so weit ist, dann kann er in noch anderer Weise lernen, als er bis jetzt lernen konnte. Er erlebt da etwas ganz Besonderes. Ihm tritt in der übersinnlichen Welt ein geistiges Wesen entgegen. Er trifft diejenige Individualität, welche mit ihm früher schon einmal verbunden war. Das ist ein großes wichtiges Mysterium, dass sich gewisse Stufen unseres Daseins wiederholen. Wir steigen bewusst auf vom Manas zu den höheren Kräften. Wir sind einst aus geistigen Welten heruntergestiegen, und damals hat dasselbe Wesen etwas in uns hineingesenkt, dem wir jetzt wieder begegnen auf der jenem Punkte in der Vergangenheit entsprechenden Stufe, auf welcher es damals mit uns war. Es ist der Lehrer, der sogenannte Guru. Wir trafen ihn damals zum ersten Mal; jetzt treffen wir ihn wieder, wenn wir das, was er in unsere Seelen versenkt hat und wir unbewusst empfangen haben, bewusst auffassen können.
[ 33 ] Wenn der Schüler so weit ist, dann kann er in noch anderer Weise lernen, als er bis jetzt lernen konnte. Er erlebt da etwas ganz Besonderes. Ihm tritt in der übersinnlichen Welt ein geistiges Wesen entgegen. Er trifft diejenige Individualität, welche mit ihm früher schon einmal verbunden war. Das ist ein großes wichtiges Mysterium, dass sich gewisse Stufen unseres Daseins wiederholen. Wir steigen bewusst auf vom Manas zu den höheren Kräften. Wir sind einst aus geistigen Welten heruntergestiegen, und damals hat dasselbe Wesen etwas in uns hineingesenkt, dem wir jetzt wieder begegnen auf der jenem Punkte in der Vergangenheit entsprechenden Stufe, auf welcher es damals mit uns war. Es ist der Lehrer, der sogenannte Guru. Wir trafen ihn damals zum ersten Mal; jetzt treffen wir ihn wieder, wenn wir das, was er in unsere Seelen versenkt hat und wir unbewusst empfangen haben, bewusst auffassen können.
[ 34 ] Und steigen wir dann weiter hinunter, so treffen wir die Geister, die mitgebaut haben an uns vor Äonen. Wir treffen die zwölf Geister: die Geister des Willens, die Geister der Weisheit, die Geister der Form, die Geister der Bewegung, die Geister der Persönlichkeit oder des Egoismus, die Geister des Feuers oder Wärme, die Geister der Dämmerung oder des Zwielichts und so weiter. Das alles bietet sich unserem Geistessinn dar bei diesem Abstieg in das Universum, auf dieser Pilgerfahrt. Und das allein macht es uns möglich, einen Blick in die Zukunft zu tun, das macht es uns möglich, vorauszunehmen, was «in Kürze» geschehen soll, wie der Apostel sagt.
[ 34 ] Und steigen wir dann weiter hinunter, so treffen wir die Geister, die mitgebaut haben an uns vor Äonen. Wir treffen die zwölf Geister: die Geister des Willens, die Geister der Weisheit, die Geister der Form, die Geister der Bewegung, die Geister der Persönlichkeit oder des Egoismus, die Geister des Feuers oder Wärme, die Geister der Dämmerung oder des Zwielichts und so weiter. Das alles bietet sich unserem Geistessinn dar bei diesem Abstieg in das Universum, auf dieser Pilgerfahrt. Und das allein macht es uns möglich, einen Blick in die Zukunft zu tun, das macht es uns möglich, vorauszunehmen, was «in Kürze» geschehen soll, wie der Apostel sagt.
[ 35 ] Dies ist die Aufgabe des Okkultismus. Sie ist zu lösen, weil diese Lösung notwendig ist. Bewegungen, welche idealistisch sind, welche ethisch sind, gibt es genug. Die Bewegung aber, die man Theosophie nennt, unterscheidet sich von andern dadurch, dass der Okkultismus bewusst in dieser Bewegung zu Wort kommt. Damit ist das Verhältnis des Okkultismus zur Theosophie klargelegt. Die Theosophische Gesellschaft kann nie eine okkulte Brüderschaft sein wollen. Was ihr Kraft geben muss zur Erfüllung ihrer Aufgabe, was ihr das Leben geben muss, das können nur Dinge sein, die aus dem Okkultismus herausströmen. Deshalb wird die Theosophische Gesellschaft gedeihen, wenn man Verständnis haben wird für die Pflege okkulter Lehren und okkulten Lebens. Das ist noch keine Forderung, dass die Mitglieder selbst Okkultisten sein sollen. Wenn aber die Theosophie vergessen sollte, dass in ihr dieses Blut pulsiert, dann mag sie eine interessante Gesellschaft sein, aber das, was mit ihr gewollt worden ist von den erhabenen Mächten, die an ihrem Ausgangspunkt gestanden haben, wird sie nicht leisten.
[ 35 ] Dies ist die Aufgabe des Okkultismus. Sie ist zu lösen, weil diese Lösung notwendig ist. Bewegungen, welche idealistisch sind, welche ethisch sind, gibt es genug. Die Bewegung aber, die man Theosophie nennt, unterscheidet sich von andern dadurch, dass der Okkultismus bewusst in dieser Bewegung zu Wort kommt. Damit ist das Verhältnis des Okkultismus zur Theosophie klargelegt. Die Theosophische Gesellschaft kann nie eine okkulte Brüderschaft sein wollen. Was ihr Kraft geben muss zur Erfüllung ihrer Aufgabe, was ihr das Leben geben muss, das können nur Dinge sein, die aus dem Okkultismus herausströmen. Deshalb wird die Theosophische Gesellschaft gedeihen, wenn man Verständnis haben wird für die Pflege okkulter Lehren und okkulten Lebens. Das ist noch keine Forderung, dass die Mitglieder selbst Okkultisten sein sollen. Wenn aber die Theosophie vergessen sollte, dass in ihr dieses Blut pulsiert, dann mag sie eine interessante Gesellschaft sein, aber das, was mit ihr gewollt worden ist von den erhabenen Mächten, die an ihrem Ausgangspunkt gestanden haben, wird sie nicht leisten.
[ 36 ] Wer dies versteht, wird der Theosophischen Gesellschaft nimmermehr den okkulten Charakter nehmen wollen. Doch wird, wer so in der Theosophischen Gesellschaft steht, in eine zwiespältige Lage gebracht. Er wird das Ohr richten müssen nach der Seite, von woher die okkulten Wahrheiten zu uns strömen, und auf der anderen Seite die Aufmerksamkeit auf das äußere exoterische Leben der Gesellschaft richten. Trennen muss man diese Dinge streng voneinander; niemals dürfen sie miteinander vermischt werden. Aber man darf auch nicht, wenn man von der äußeren Theosophischen Gesellschaft spricht, von den okkulten Persönlichkeiten, die am Ausgangspunkt stehen, sprechen. Niemals mischen sich diejenigen Mächte, welche auf dem höheren Plane leben, und die der Menschheitsentwicklung wegen außerhalb des physischen Leibes leben, in diese Angelegenheiten ein. Niemals geben sie etwas anderes als Impulse. Wenn wir in sachlicher Weise für die Ausbreitung der Theosophischen Gesellschaft wirken, stehen uns immer die großen Individualitäten, die wir Meister nennen, zur Seite; wir dürfen uns an sie wenden und sie durch uns sprechen lassen. Wenn es sich um die Verbreitung des okkulten Lebens handelt, dann sprechen die Meister. Handelt es sich nur um die Organisation der Gesellschaft, dann überlassen sie das denjenigen, die auf dem physischen Plane leben. Das ist der Unterschied zwischen der okkulten Strömung und dem Rahmen der theosophischen Organisation.
[ 36 ] Wer dies versteht, wird der Theosophischen Gesellschaft nimmermehr den okkulten Charakter nehmen wollen. Doch wird, wer so in der Theosophischen Gesellschaft steht, in eine zwiespältige Lage gebracht. Er wird das Ohr richten müssen nach der Seite, von woher die okkulten Wahrheiten zu uns strömen, und auf der anderen Seite die Aufmerksamkeit auf das äußere exoterische Leben der Gesellschaft richten. Trennen muss man diese Dinge streng voneinander; niemals dürfen sie miteinander vermischt werden. Aber man darf auch nicht, wenn man von der äußeren Theosophischen Gesellschaft spricht, von den okkulten Persönlichkeiten, die am Ausgangspunkt stehen, sprechen. Niemals mischen sich diejenigen Mächte, welche auf dem höheren Plane leben, und die der Menschheitsentwicklung wegen außerhalb des physischen Leibes leben, in diese Angelegenheiten ein. Niemals geben sie etwas anderes als Impulse. Wenn wir in sachlicher Weise für die Ausbreitung der Theosophischen Gesellschaft wirken, stehen uns immer die großen Individualitäten, die wir Meister nennen, zur Seite; wir dürfen uns an sie wenden und sie durch uns sprechen lassen. Wenn es sich um die Verbreitung des okkulten Lebens handelt, dann sprechen die Meister. Handelt es sich nur um die Organisation der Gesellschaft, dann überlassen sie das denjenigen, die auf dem physischen Plane leben. Das ist der Unterschied zwischen der okkulten Strömung und dem Rahmen der theosophischen Organisation.
[ 37 ] Lassen Sie mich den Unterschied dessen, was als innerer spiritueller Strom geht und was sich auslebt durch die einzelnen Persönlichkeiten, so ausdrücken, wie es vielleicht am besten ausgedrückt werden kann: Wenn es sich um das spirituelle Leben handelt, dann sprechen die Meister, handelt es sich um die bloße Organisation, dann ist Irrtum möglich, denn da schweigen die Meister.
[ 37 ] Lassen Sie mich den Unterschied dessen, was als innerer spiritueller Strom geht und was sich auslebt durch die einzelnen Persönlichkeiten, so ausdrücken, wie es vielleicht am besten ausgedrückt werden kann: Wenn es sich um das spirituelle Leben handelt, dann sprechen die Meister, handelt es sich um die bloße Organisation, dann ist Irrtum möglich, denn da schweigen die Meister.
Aus der Fragenbeantwortung
Aus der Fragenbeantwortung
Welche Bedeutung hat das Gedächtnis bei der okkulten Schulung?
Welche Bedeutung hat das Gedächtnis bei der okkulten Schulung?
[ 38 ] Das Gedächtnis ist eines der Dinge, die bei der okkulten Schulung geopfert werden müssen. Es wird aber beim Aufstieg alles wieder erobert, was beim Abstieg verloren gegangen ist. Wenn Sie sich okkult höher entwickeln, dann haben Sie überhaupt kein Gedächtnis mehr. Das Gedächtnis hat sich zu etwas anderem entwickelt. Sie können das nachlesen im Luzifer-Heft Nr. 14 und 15. Da tritt denn das wirkliche Lesen in der Vergangenheit ein. Zuerst auf dem astralen Plan und dann in der Akasha-Chronik. Es wird dem Schüler dann das, was er an Gedächtnis verloren hat, an Lesekraft ersetzt. Er wird nicht mehr wissen, wann Cäsar geboren ist, aber er wird zurückverfolgen können die ganzen Vorgänge bis zu jener Zeit.
[ 38 ] Das Gedächtnis ist eines der Dinge, die bei der okkulten Schulung geopfert werden müssen. Es wird aber beim Aufstieg alles wieder erobert, was beim Abstieg verloren gegangen ist. Wenn Sie sich okkult höher entwickeln, dann haben Sie überhaupt kein Gedächtnis mehr. Das Gedächtnis hat sich zu etwas anderem entwickelt. Sie können das nachlesen im Luzifer-Heft Nr. 14 und 15. Da tritt denn das wirkliche Lesen in der Vergangenheit ein. Zuerst auf dem astralen Plan und dann in der Akasha-Chronik. Es wird dem Schüler dann das, was er an Gedächtnis verloren hat, an Lesekraft ersetzt. Er wird nicht mehr wissen, wann Cäsar geboren ist, aber er wird zurückverfolgen können die ganzen Vorgänge bis zu jener Zeit.
Wie sind die Seligpreisungen in der Bergpredigt aufzufassen?
Wie sind die Seligpreisungen in der Bergpredigt aufzufassen?
[ 39 ] Die Bergpredigt ist eine Unterweisung von Christus an seine Jünger. Zunächst muss man wissen, was es heißt: «auf dem Berge sei. Da legte der Christus Jesus den Jüngern die großen Weltzusammenhänge dar. Es ist das ungemein interessant vom okkulten Standpunkte. In der okkulten Welt erscheint uns zunächst alles im Spiegelbilde. Ihre eigenen Leidenschaften sehen Sie verkehrt. Als wildes Tier kommt dem Menschen das Tier in ihm entgegen. Es ist das Hinausströmen der eigenen Leidenschaft, die im Spiegelbild wieder auf ihn zukommt. Daher dürfen wir sagen, dass der Mensch durch sich selbst notwendigerweise das Spiegelbild seiner Handlungen auf dem höheren Plane hervorruft. Die Zahl 126 erscheint als 621. Dass dies so ist, das sagte der Christus in den Seligpreisungen zu seinen Jüngern. «Selig werden» heißt, der Seele sich nähern. Der «Heilige Geist ist der Geist, der gesundend ist. Der erste Satz, wenn wir ihn richtig übersetzen, würde etwa lauten:
[ 39 ] Die Bergpredigt ist eine Unterweisung von Christus an seine Jünger. Zunächst muss man wissen, was es heißt: «auf dem Berge sei. Da legte der Christus Jesus den Jüngern die großen Weltzusammenhänge dar. Es ist das ungemein interessant vom okkulten Standpunkte. In der okkulten Welt erscheint uns zunächst alles im Spiegelbilde. Ihre eigenen Leidenschaften sehen Sie verkehrt. Als wildes Tier kommt dem Menschen das Tier in ihm entgegen. Es ist das Hinausströmen der eigenen Leidenschaft, die im Spiegelbild wieder auf ihn zukommt. Daher dürfen wir sagen, dass der Mensch durch sich selbst notwendigerweise das Spiegelbild seiner Handlungen auf dem höheren Plane hervorruft. Die Zahl 126 erscheint als 621. Dass dies so ist, das sagte der Christus in den Seligpreisungen zu seinen Jüngern. «Selig werden» heißt, der Seele sich nähern. Der «Heilige Geist ist der Geist, der gesundend ist. Der erste Satz, wenn wir ihn richtig übersetzen, würde etwa lauten:
Selig sind, die da betteln um Geist, denn sie finden in sich die Reiche der Himmel. [Mt 5,1]
Selig sind, die da betteln um Geist, denn sie finden in sich die Reiche der Himmel. [Mt 5,1]
[ 40 ] Und ferner:
[ 40 ] Und ferner:
Wer um meinetwillen verfolgt wird, der findet das Himmelreich in sich selbst. [Mt 5,6]
Wer um meinetwillen verfolgt wird, der findet das Himmelreich in sich selbst. [Mt 5,6]
[ 41 ] Dann tritt aus dem Innern etwas nach der Außenwelt hin, und in der Außenwelt tritt es ihm wieder im Spiegelbild entgegen. Aus einer guten griechischen Übersetzung geht dies alles schön hervor. Den richtigen Sinn kann man aber nur mit okkulter Kenntnis verstehen.
[ 41 ] Dann tritt aus dem Innern etwas nach der Außenwelt hin, und in der Außenwelt tritt es ihm wieder im Spiegelbild entgegen. Aus einer guten griechischen Übersetzung geht dies alles schön hervor. Den richtigen Sinn kann man aber nur mit okkulter Kenntnis verstehen.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem okkult hochentwickelten und einem okkult geringer entwickelten Menschen?
Worin besteht der Unterschied zwischen einem okkult hochentwickelten und einem okkult geringer entwickelten Menschen?
[ 42 ] Der Unterschied ist lediglich ein zeitlicher Unterschied. Warum sind die Hochentwickelten in früherer Zeit zu der geistigen Größe gekommen? Weilsieihre Entstehung auffrühere Weltentstehungen zurückgeführt haben. Der Okkultist spricht aus der Erfahrung, und über einen gewissen Punkt hinaus kann der Mensch nichts sagen. Da gibt es dann nur noch Spekulation. Am Ende der Dinge wird erst über diejenigen Dinge gesprochen werden können, die über das Ende der Dinge hinausgehen.
[ 42 ] Der Unterschied ist lediglich ein zeitlicher Unterschied. Warum sind die Hochentwickelten in früherer Zeit zu der geistigen Größe gekommen? Weilsieihre Entstehung auffrühere Weltentstehungen zurückgeführt haben. Der Okkultist spricht aus der Erfahrung, und über einen gewissen Punkt hinaus kann der Mensch nichts sagen. Da gibt es dann nur noch Spekulation. Am Ende der Dinge wird erst über diejenigen Dinge gesprochen werden können, die über das Ende der Dinge hinausgehen.
Bestehen auch Gefahren bei dem okkulten Streben?
Bestehen auch Gefahren bei dem okkulten Streben?
[ 43 ] Ja, es gibt Gefahren bei dem okkulten Streben. Man muss vor allem wachsam sein, wach sein. Nicht mediumistisch. Der Okkultist betritt kein Gebiet des höheren Lebens anders als mit klarem Bewusstsein, sodass er dabei ist, ähnlich wie er in der physischen Welt wandelt. Ich darf nicht mein physisches Bewusstsein verlieren. Tue ich das, dann beginnt die Gefahr. Ich darf in keinem dumpfen Zustand des Bewusstseins etwas aufnehmen, sondern nur in völlig klarem Bewusstseinszustande. Personen, die in Dämmerzustände, Trance und mediale Zustände kommen, müssen sich hüten, anders als in völliger Freiheit ihren Lehrern gegenüberzutreten. Im Ganzen ist die Entwicklung nicht diese, dass der Schüler sich nach dem Astralen wendet, sondern die Methoden führen dazu, dass man erst dann auf den astralen Plan kommt, wenn man auf dem astralen Plan höhere Erlebnisse haben kann, wenn man nicht mehr all den verwirrenden Eindrücken ausgesetzt ist.
[ 43 ] Ja, es gibt Gefahren bei dem okkulten Streben. Man muss vor allem wachsam sein, wach sein. Nicht mediumistisch. Der Okkultist betritt kein Gebiet des höheren Lebens anders als mit klarem Bewusstsein, sodass er dabei ist, ähnlich wie er in der physischen Welt wandelt. Ich darf nicht mein physisches Bewusstsein verlieren. Tue ich das, dann beginnt die Gefahr. Ich darf in keinem dumpfen Zustand des Bewusstseins etwas aufnehmen, sondern nur in völlig klarem Bewusstseinszustande. Personen, die in Dämmerzustände, Trance und mediale Zustände kommen, müssen sich hüten, anders als in völliger Freiheit ihren Lehrern gegenüberzutreten. Im Ganzen ist die Entwicklung nicht diese, dass der Schüler sich nach dem Astralen wendet, sondern die Methoden führen dazu, dass man erst dann auf den astralen Plan kommt, wenn man auf dem astralen Plan höhere Erlebnisse haben kann, wenn man nicht mehr all den verwirrenden Eindrücken ausgesetzt ist.
[ 44 ] Der Mensch, der auf dem physischen Plan ist, lebt in seinem Ich auf dem Devachanplan. Was angestrebt werden muss, ist, dass der Mensch dieses Leben, welches er auf dem Devachanplan hat, ebenso behält, wie er das physische behält, sodass also das Folgende nicht eintreten darf.
[ 44 ] Der Mensch, der auf dem physischen Plan ist, lebt in seinem Ich auf dem Devachanplan. Was angestrebt werden muss, ist, dass der Mensch dieses Leben, welches er auf dem Devachanplan hat, ebenso behält, wie er das physische behält, sodass also das Folgende nicht eintreten darf.
[ 45 ] Nehmen Sie an, der Mensch wird plötzlich auf dem astralen Plan sehend. Dann wird er irre dadurch, dass er gewohnt ist, dass nur die Außenwelt in ihn eindringt. Sein Ich kann nicht dabei sein, weil es ungewohnt ist, auf dem astralen Plane zu leben, weil es nur gewohnt ist, durch die physischen Sinne die Verbindung mit der Welt zu haben. Setzen Sie einen Menschen unvorbereitet in die astrale Welt hinein, so ist er allen möglichen Fährlichkeiten ausgesetzt. Er muss sich wieder zusammenschließen können mit der Welt, er muss einen Stützpunkt haben, um von da aus weitergehen zu können. Diesen Stützpunkt gewinnen heißt: «eine Hütte bauen». Christus führte die Jünger in der Verklärungsszene in die Devachanebene ein, und da sagten ja die Jünger bekanntlich: Hier lasst uns Hütten bauen.
[ 45 ] Nehmen Sie an, der Mensch wird plötzlich auf dem astralen Plan sehend. Dann wird er irre dadurch, dass er gewohnt ist, dass nur die Außenwelt in ihn eindringt. Sein Ich kann nicht dabei sein, weil es ungewohnt ist, auf dem astralen Plane zu leben, weil es nur gewohnt ist, durch die physischen Sinne die Verbindung mit der Welt zu haben. Setzen Sie einen Menschen unvorbereitet in die astrale Welt hinein, so ist er allen möglichen Fährlichkeiten ausgesetzt. Er muss sich wieder zusammenschließen können mit der Welt, er muss einen Stützpunkt haben, um von da aus weitergehen zu können. Diesen Stützpunkt gewinnen heißt: «eine Hütte bauen». Christus führte die Jünger in der Verklärungsszene in die Devachanebene ein, und da sagten ja die Jünger bekanntlich: Hier lasst uns Hütten bauen.
[ 46 ] Wird die astrale Kraft ausgebildet vor dem mentalen Stützpunkt, dann ist es möglich, dass der Jünger sich allen möglichen Trieben und Leidenschaften aussetzt. Das soll vermieden werden durch die neue Methode.
[ 46 ] Wird die astrale Kraft ausgebildet vor dem mentalen Stützpunkt, dann ist es möglich, dass der Jünger sich allen möglichen Trieben und Leidenschaften aussetzt. Das soll vermieden werden durch die neue Methode.
Es wird die Frage aufgeworfen über die okkulte Seite des Christentums und ob schwarze Magie auf diesem Wege möglich sei.
Es wird die Frage aufgeworfen über die okkulte Seite des Christentums und ob schwarze Magie auf diesem Wege möglich sei.
[ 47 ] Es hat seine Richtigkeit: Dasjenige, was man christliche Entwicklung nennt, ist nicht identisch mit Okkultismus und auch nicht identisch mit den östlichen Philosophien. Noch tiefer erscheint die Sache, wenn man die okkulte Seite des Christentums betrachtet. Das Christentum ist aufgetreten in der vierten Unterrasse. Dass es in die Welt gekommen ist in der Form, wie es ist, hat seine tiefe Bedeutung. Das muss aber nicht so bleiben. Dieses Christentum nimmt, wie jede spirituelle Strömung, im Aufgange der vierten Unterrasse eine besondere Form an.
[ 47 ] Es hat seine Richtigkeit: Dasjenige, was man christliche Entwicklung nennt, ist nicht identisch mit Okkultismus und auch nicht identisch mit den östlichen Philosophien. Noch tiefer erscheint die Sache, wenn man die okkulte Seite des Christentums betrachtet. Das Christentum ist aufgetreten in der vierten Unterrasse. Dass es in die Welt gekommen ist in der Form, wie es ist, hat seine tiefe Bedeutung. Das muss aber nicht so bleiben. Dieses Christentum nimmt, wie jede spirituelle Strömung, im Aufgange der vierten Unterrasse eine besondere Form an.
[ 48 ] Ich will nur kurz charakterisieren, wie es da hervorkommt. Versetzen Sie sich zurück nach dem alten Indien und nach dem Volke, das der Träger der alten Zarathustra-Kultur war. Dann in die Zeit der Kultur der Semiten, Juden, Hebräer, und dann sehen wir die vierte Menschenrasse heraufkommen. Die griechisch-lateinische Kultur war es, die sich da in Südeuropa heraufentwickelte. Das Heraufkommen der griechisch-lateinischen Rasse ist ausgedrückt in der Kunst des Altertums, zum Beispiel in der Laokoon-Gruppe. Wenn Sie diese Laokoon-Gruppe ansehen, so finden Sie darin den Laokoon im Kampfe mit den Schlangen. Laokoon war ein alter Priester in Troja. Und die Kultur des alten Troja war noch eine Priesterkultur. Anchises flieht bekanntlich nach der Einnahme von Troja. Dann wird in Italien eine Priesterkolonie gegründet: Alba longa. Alba longa heißt auch das lange Messgewand, das Gewand für eine Priesterkultur. Alba longa wurde gegründet für eine neue Priesterkultur, als Abzweigung der alten trojanischen. Die Schlange windet sich um den Priester. Das ist ein Symbol für die Überwindung der Priesterschaft, die nichts mit Schlauheit, sondern nur mit Spiritualität zu tun hat. Das steht in der Laokoon-Gruppe vor uns. Sie ist ein großes Dokument für den Übergang der dritten in die vierte Unterrasse.
[ 48 ] Ich will nur kurz charakterisieren, wie es da hervorkommt. Versetzen Sie sich zurück nach dem alten Indien und nach dem Volke, das der Träger der alten Zarathustra-Kultur war. Dann in die Zeit der Kultur der Semiten, Juden, Hebräer, und dann sehen wir die vierte Menschenrasse heraufkommen. Die griechisch-lateinische Kultur war es, die sich da in Südeuropa heraufentwickelte. Das Heraufkommen der griechisch-lateinischen Rasse ist ausgedrückt in der Kunst des Altertums, zum Beispiel in der Laokoon-Gruppe. Wenn Sie diese Laokoon-Gruppe ansehen, so finden Sie darin den Laokoon im Kampfe mit den Schlangen. Laokoon war ein alter Priester in Troja. Und die Kultur des alten Troja war noch eine Priesterkultur. Anchises flieht bekanntlich nach der Einnahme von Troja. Dann wird in Italien eine Priesterkolonie gegründet: Alba longa. Alba longa heißt auch das lange Messgewand, das Gewand für eine Priesterkultur. Alba longa wurde gegründet für eine neue Priesterkultur, als Abzweigung der alten trojanischen. Die Schlange windet sich um den Priester. Das ist ein Symbol für die Überwindung der Priesterschaft, die nichts mit Schlauheit, sondern nur mit Spiritualität zu tun hat. Das steht in der Laokoon-Gruppe vor uns. Sie ist ein großes Dokument für den Übergang der dritten in die vierte Unterrasse.
[ 49 ] Es gibt ein Gesetz im Okkulten, das drückt sich darin aus, dass in einer Rasse - ich kann das heute nicht beweisen -, in der die leitenden Individualitäten ihren Organismus, also das Werkzeug des Geistes, mit alkoholischen oder ähnlichen Getränken ernähren, es einfach unmöglich ist, zu einer Erkenntnis der höheren Glieder des menschlichen Wesens zu kommen. Es gibt da nur die zwei Möglichkeiten: Entweder Erkenntnis der höheren Welten und kein Alkohol oder Alkohol und Entwicklung auf dem physischen Plan mit dem Ausblick, dass es noch andere Pläne geben kann, in die man aber nicht selbst hineinzuschauen vermag. Daher haben alle alten Kulturen unter dem Einfluss der Reinkarnationsidee gestanden. Schon der Sklave, der an den ägyptischen Pyramiden arbeitete, wusste die Wahrheit der Reinkarnation. Er wusste, dass er auch einmal den Platz einnehmen wird, von wo aus man befiehlt, wie er jetzt zu gehorchen hatte. Das Christentum ist eine Erziehung der Menschheit für die Wichtigkeit des physischen Planes gewesen. Vorbereitet wurde dann die fünfte Unterrasse mit der Autoritätskultur. Wodurch bereitet sich äußerlich diese fünfte Unterrasse vor? Dadurch, dass gerade in den Mysterien eine ganz andere Richtung eingeschlagen wird. Vor Dionysos haben Sie noch nichts von dem späteren Opfer. Da haben Sie die Waschungen, und das Wasser ist das Opfer. Mit Dionysos wird der Gott des Werdens wirksam. Die Widder oder Lammkultur tritt auf. Homer. Christus ist die Individualität, die herabsteigt aus den höchsten Regionen. Sie enthält heute schon körperlich dasjenige, was in sehr ferner Zukunft auch die anderen Menschen enthalten werden. Wenn Sie Christus betrachten wollen, so ist er am besten geschildert im Evangelium des vertrauten Jüngers Johannes. Das Wort ist Fleisch geworden, heißt es da. Der Mensch wird einst Wort werden, und dieses Wort lebt im Fleisch im Christus. Wenn Sie diesen Christus in der vierten Unterrasse betrachten, dann konnte er eines sagen: Ich bin in gewisser Weise tief verwandt mit dieser Unterrasse, dieser vierten, aber ich wachse auch gleichzeitig aus dieser vierten Unterrasse heraus. Ich stelle dasjenige dar, was wieder und wieder in der Zukunft erscheinen wird. Dadurch ist er verbunden mit der Menschheitsentwicklung, mit der irdischen Evolutionswelle, die die vierte und fünfte Unterrasse ausmacht, und dann die sechste Unterrasse ausmachen wird. Da schaut er auf alles, was als materielles Leben sich auf der Erde entwickelt.
[ 49 ] Es gibt ein Gesetz im Okkulten, das drückt sich darin aus, dass in einer Rasse - ich kann das heute nicht beweisen -, in der die leitenden Individualitäten ihren Organismus, also das Werkzeug des Geistes, mit alkoholischen oder ähnlichen Getränken ernähren, es einfach unmöglich ist, zu einer Erkenntnis der höheren Glieder des menschlichen Wesens zu kommen. Es gibt da nur die zwei Möglichkeiten: Entweder Erkenntnis der höheren Welten und kein Alkohol oder Alkohol und Entwicklung auf dem physischen Plan mit dem Ausblick, dass es noch andere Pläne geben kann, in die man aber nicht selbst hineinzuschauen vermag. Daher haben alle alten Kulturen unter dem Einfluss der Reinkarnationsidee gestanden. Schon der Sklave, der an den ägyptischen Pyramiden arbeitete, wusste die Wahrheit der Reinkarnation. Er wusste, dass er auch einmal den Platz einnehmen wird, von wo aus man befiehlt, wie er jetzt zu gehorchen hatte. Das Christentum ist eine Erziehung der Menschheit für die Wichtigkeit des physischen Planes gewesen. Vorbereitet wurde dann die fünfte Unterrasse mit der Autoritätskultur. Wodurch bereitet sich äußerlich diese fünfte Unterrasse vor? Dadurch, dass gerade in den Mysterien eine ganz andere Richtung eingeschlagen wird. Vor Dionysos haben Sie noch nichts von dem späteren Opfer. Da haben Sie die Waschungen, und das Wasser ist das Opfer. Mit Dionysos wird der Gott des Werdens wirksam. Die Widder oder Lammkultur tritt auf. Homer. Christus ist die Individualität, die herabsteigt aus den höchsten Regionen. Sie enthält heute schon körperlich dasjenige, was in sehr ferner Zukunft auch die anderen Menschen enthalten werden. Wenn Sie Christus betrachten wollen, so ist er am besten geschildert im Evangelium des vertrauten Jüngers Johannes. Das Wort ist Fleisch geworden, heißt es da. Der Mensch wird einst Wort werden, und dieses Wort lebt im Fleisch im Christus. Wenn Sie diesen Christus in der vierten Unterrasse betrachten, dann konnte er eines sagen: Ich bin in gewisser Weise tief verwandt mit dieser Unterrasse, dieser vierten, aber ich wachse auch gleichzeitig aus dieser vierten Unterrasse heraus. Ich stelle dasjenige dar, was wieder und wieder in der Zukunft erscheinen wird. Dadurch ist er verbunden mit der Menschheitsentwicklung, mit der irdischen Evolutionswelle, die die vierte und fünfte Unterrasse ausmacht, und dann die sechste Unterrasse ausmachen wird. Da schaut er auf alles, was als materielles Leben sich auf der Erde entwickelt.
[ 50 ] Dem gehört das Leben Christi an; und wodurch wurde dieser Leib zu einem Angehörigen der vierten Unterrasse? Dadurch, dass eine Kultur hervorkam, die abschnitt die Lehre von der Reinkarnation. Der Christus hat ja seine Jünger auch die Reinkarnation gelehrt. Denn sie fragten ihn ja selbst: «Das sollte doch erst geschehen, wenn Elias wiedererschienen ist» Da sagte er: «Er ist wiedererschienen. Johannes war Elias, aber sie haben ihn nicht erkannt.»
[ 50 ] Dem gehört das Leben Christi an; und wodurch wurde dieser Leib zu einem Angehörigen der vierten Unterrasse? Dadurch, dass eine Kultur hervorkam, die abschnitt die Lehre von der Reinkarnation. Der Christus hat ja seine Jünger auch die Reinkarnation gelehrt. Denn sie fragten ihn ja selbst: «Das sollte doch erst geschehen, wenn Elias wiedererschienen ist» Da sagte er: «Er ist wiedererschienen. Johannes war Elias, aber sie haben ihn nicht erkannt.»
[ 51 ] Wir fassen daher die Theosophie auf als die Ausführung des Christentums. Sie lehrt, was das Christentum nur angedeutet hat. Die alten Opfer sind Wasseropfer gewesen. Die Opfer der vierten Unterrasse sind Weinopfer. Und Christus verwandelt das Wasser in den Wein. Das ist physisch und materiell zu verstehen. Die christlichen Mönche dürfen Wein trinken. Es ist ihnen nicht verboten, Wein zu trinken. Das macht das Christentum zu einer anderen Art der Entwicklung. Die christliche Entwicklung muss sich ganz dem Führer anvertrauen. Es ist dem Schüler nicht gestattet, selber zu sehen, dadurch nicht gestattet, dass er Wein getrunken hat. Das liegt auch vor beim Abendmahl.
[ 51 ] Wir fassen daher die Theosophie auf als die Ausführung des Christentums. Sie lehrt, was das Christentum nur angedeutet hat. Die alten Opfer sind Wasseropfer gewesen. Die Opfer der vierten Unterrasse sind Weinopfer. Und Christus verwandelt das Wasser in den Wein. Das ist physisch und materiell zu verstehen. Die christlichen Mönche dürfen Wein trinken. Es ist ihnen nicht verboten, Wein zu trinken. Das macht das Christentum zu einer anderen Art der Entwicklung. Die christliche Entwicklung muss sich ganz dem Führer anvertrauen. Es ist dem Schüler nicht gestattet, selber zu sehen, dadurch nicht gestattet, dass er Wein getrunken hat. Das liegt auch vor beim Abendmahl.
[ 52 ] Was ist denn da vorhanden? Der Körper der ganzen Erde ist in dem Christus vorhanden. Er kann sagen: «Das ist mein Leib.» Und was ist das Blut? Das ist das, was unmittelbar die Leidenschaften in der nächsten Zeit hervorbringt. Das ist der Lebenssaft der DionysosKultur. Der Wein ist das astrale Element. In seiner umfassenden Individualität in konzentrierter physischer Form. Das alles kann ich jetzt nur andeuten. Nehmen Sie die aus dem christlichen Leben herausgewachsenen Individualitäten: Für sie kann das gelten. Sie übergeben sich dem, der sie führt, weil sie eine Weile lediglich auf dem physischen Plane wandeln. Das ist christliche okkulte Entwicklung.
[ 52 ] Was ist denn da vorhanden? Der Körper der ganzen Erde ist in dem Christus vorhanden. Er kann sagen: «Das ist mein Leib.» Und was ist das Blut? Das ist das, was unmittelbar die Leidenschaften in der nächsten Zeit hervorbringt. Das ist der Lebenssaft der DionysosKultur. Der Wein ist das astrale Element. In seiner umfassenden Individualität in konzentrierter physischer Form. Das alles kann ich jetzt nur andeuten. Nehmen Sie die aus dem christlichen Leben herausgewachsenen Individualitäten: Für sie kann das gelten. Sie übergeben sich dem, der sie führt, weil sie eine Weile lediglich auf dem physischen Plane wandeln. Das ist christliche okkulte Entwicklung.
[ 53 ] Dann gibt es aber auch eine christliche schwarze Magie. Die ist wirklich vorhanden und spielt eine gewisse Rolle. Im Gespräche ist es vielleicht möglich, auch über dies besondere Auskunft zu geben. Nehmen wir einen umfassend entwickelten Okkultisten der alten Welt, einen solchen, in den das Licht ursprünglich von Anfang an hereinleuchtet, und dann den modernen Okkultisten, der von den Rosenkreuzern ausgeht und sich jetzt entwickelt. Das ist der, bei dem das Licht da steht, wo man sich mit einem gewissen Bewusstsein entwickelt und dem Führer anvertraut. Wachsein ist es, um was es sich handelt, wenn man sich okkult entwickeln will.
[ 53 ] Dann gibt es aber auch eine christliche schwarze Magie. Die ist wirklich vorhanden und spielt eine gewisse Rolle. Im Gespräche ist es vielleicht möglich, auch über dies besondere Auskunft zu geben. Nehmen wir einen umfassend entwickelten Okkultisten der alten Welt, einen solchen, in den das Licht ursprünglich von Anfang an hereinleuchtet, und dann den modernen Okkultisten, der von den Rosenkreuzern ausgeht und sich jetzt entwickelt. Das ist der, bei dem das Licht da steht, wo man sich mit einem gewissen Bewusstsein entwickelt und dem Führer anvertraut. Wachsein ist es, um was es sich handelt, wenn man sich okkult entwickeln will.
Können Sie uns über Noah und die Sintflut noch Weiteres sagen?
Können Sie uns über Noah und die Sintflut noch Weiteres sagen?
[ 54 ] Die Frage bezüglich Noah hängt zusammen mit meinen allerletzten okkulten Forschungen. Niemand wird im «Luzifer» etwas finden, was ich dazumal, als ich die Artikel schrieb, noch nicht gewusst habe. Jetzt aber weiß ich darüber etwas mehr. Jetzt sind mir die klimatischen Verhältnisse klar und anschaulich geworden. Ich habe etwas verstehen gelernt, was ich dazumal schon angeführt hätte, wenn ich es dazumal schon verstanden hätte. Die Stelle von Noah habe ich damals allegorisch genommen. Sie war mir ein Bild für die tiefe seelische Bedeutung. Nun aber weiß ich, dass dieser Regenbogen in der Bibel einer wörtlichen Tatsache entspricht. Auf der alten Atlantis waren andere klimatische Verhältnisse. Die Verteilung von Luft und Wasser war anders. Nicht umsonst spricht die deutsche Sage vom Nebelheim. Es gibt da noch keinen Regen. Eine andere Verteilung in dem Kreislauf des Wassers in der Luft ist vorhanden, andere Wolkenbildungen sind vorhanden, sodass man findet, dass auf der alten Atlantis die Bildung eines Regenbogens noch nicht möglich ist. Solche Verhältnisse sind erst möglich geworden, als die Atlantis überflutet wurde und die neuen Kontinente emporstiegen.
[ 54 ] Die Frage bezüglich Noah hängt zusammen mit meinen allerletzten okkulten Forschungen. Niemand wird im «Luzifer» etwas finden, was ich dazumal, als ich die Artikel schrieb, noch nicht gewusst habe. Jetzt aber weiß ich darüber etwas mehr. Jetzt sind mir die klimatischen Verhältnisse klar und anschaulich geworden. Ich habe etwas verstehen gelernt, was ich dazumal schon angeführt hätte, wenn ich es dazumal schon verstanden hätte. Die Stelle von Noah habe ich damals allegorisch genommen. Sie war mir ein Bild für die tiefe seelische Bedeutung. Nun aber weiß ich, dass dieser Regenbogen in der Bibel einer wörtlichen Tatsache entspricht. Auf der alten Atlantis waren andere klimatische Verhältnisse. Die Verteilung von Luft und Wasser war anders. Nicht umsonst spricht die deutsche Sage vom Nebelheim. Es gibt da noch keinen Regen. Eine andere Verteilung in dem Kreislauf des Wassers in der Luft ist vorhanden, andere Wolkenbildungen sind vorhanden, sodass man findet, dass auf der alten Atlantis die Bildung eines Regenbogens noch nicht möglich ist. Solche Verhältnisse sind erst möglich geworden, als die Atlantis überflutet wurde und die neuen Kontinente emporstiegen.
[ 55 ] Nun wird uns angedeutet, wie der Regenbogen hervorgeht aus der Sintflut. Noah ist der biblische Vertreter eines gewissen Volksstammes, der ursprünglich in der Atlantis veranlagt ist. Wir sprechen von den Ursemiten. Von ihnen stammen alle Unterrassen in einer gewissen Weise ab. Das ist uns ja aus der theosophischen Literatur bekannt. So ist es also in gewisser Weise richtig, dass alle von der ursemitischen Rasse abstammen. Die vierte Unterrasse, welche herauswächst aus der damals vorhandenen, ist veranlagt in den Ursemiten, sodass der eine Stamm, der uns biblisch als der Noahs dargestellt wird, in seinem Weintrinken besonders charakterisiert ist.
[ 55 ] Nun wird uns angedeutet, wie der Regenbogen hervorgeht aus der Sintflut. Noah ist der biblische Vertreter eines gewissen Volksstammes, der ursprünglich in der Atlantis veranlagt ist. Wir sprechen von den Ursemiten. Von ihnen stammen alle Unterrassen in einer gewissen Weise ab. Das ist uns ja aus der theosophischen Literatur bekannt. So ist es also in gewisser Weise richtig, dass alle von der ursemitischen Rasse abstammen. Die vierte Unterrasse, welche herauswächst aus der damals vorhandenen, ist veranlagt in den Ursemiten, sodass der eine Stamm, der uns biblisch als der Noahs dargestellt wird, in seinem Weintrinken besonders charakterisiert ist.
Wie hängt die Rassenbildung mit der germanischen Mythologie zusammen?
Wie hängt die Rassenbildung mit der germanischen Mythologie zusammen?
[ 56 ] In der Wüste Gobi war ein Zentrum. Von da strömte aus der nördliche Kulturstrom, der einen tragischen Zug hatte. Er ist enthalten in den Nibelungen, in der Götterdämmerung. Druide bedeutet Eiche. Die Ankunft des Christentums bildet eine der Erwartungen in allen nordischen Mysterien. Das drückt sich in einem Symbolum aus. Den Eingeweihten werden durch gewisse Symbole gewisse Wahrheiten bezeichnet. Was war es, was gebracht werden musste, was vorhergesagt wurde durch die alten Druidenpriester? Das Kreuz war es.
[ 56 ] In der Wüste Gobi war ein Zentrum. Von da strömte aus der nördliche Kulturstrom, der einen tragischen Zug hatte. Er ist enthalten in den Nibelungen, in der Götterdämmerung. Druide bedeutet Eiche. Die Ankunft des Christentums bildet eine der Erwartungen in allen nordischen Mysterien. Das drückt sich in einem Symbolum aus. Den Eingeweihten werden durch gewisse Symbole gewisse Wahrheiten bezeichnet. Was war es, was gebracht werden musste, was vorhergesagt wurde durch die alten Druidenpriester? Das Kreuz war es.
[ 57 ] Nun gibt es einen nordischen Eingeweihten, auf den alle diese Dinge zurückgehen. Sieg heißt er. Alle die Namen wie Siegfried, Sieglinde, Siegmund und so weiter führen auf diesen Sieg zurück. Dieser nordische Eingeweihte hat in dem späten Siegfried eine Ausprägung gefunden. Als Eingeweihter wird er geschildert. Das geht daraus hervor, dass er unverwundbar war durch das Drachenblut, dass er aber noch verwundbar war an einer bestimmten Stelle des Schulterblattes. Und es wurde gelehrt: Es wird noch einer kommen, der auch diese verwundbare Stelle überwinden wird. Aus der Befruchtung der vierten Unterrasse mit dem, was zurückgeblieben war und herübergekommen ist von früher, entwickelte sich die fünfte Unterrasse. Das gab die Veranlassung zur Gründung der fünften Unterrasse.
[ 57 ] Nun gibt es einen nordischen Eingeweihten, auf den alle diese Dinge zurückgehen. Sieg heißt er. Alle die Namen wie Siegfried, Sieglinde, Siegmund und so weiter führen auf diesen Sieg zurück. Dieser nordische Eingeweihte hat in dem späten Siegfried eine Ausprägung gefunden. Als Eingeweihter wird er geschildert. Das geht daraus hervor, dass er unverwundbar war durch das Drachenblut, dass er aber noch verwundbar war an einer bestimmten Stelle des Schulterblattes. Und es wurde gelehrt: Es wird noch einer kommen, der auch diese verwundbare Stelle überwinden wird. Aus der Befruchtung der vierten Unterrasse mit dem, was zurückgeblieben war und herübergekommen ist von früher, entwickelte sich die fünfte Unterrasse. Das gab die Veranlassung zur Gründung der fünften Unterrasse.
