Inner and Outer Evolution
GA 91
20 June 1905, Berlin
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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
3. Die sieben Grundprinzipien von der Seite ihres inneren Zusammenhanges
3. Die sieben Grundprinzipien von der Seite ihres inneren Zusammenhanges
[ 1 ] In dem physischen, dem Äther- und dem Astralleib wohnt das eigentliche Ich und bildet zusammen mit seinen Hüllen die vier Glieder, das Pythagoreische Viereck.
[ 1 ] In dem physischen, dem Äther- und dem Astralleib wohnt das eigentliche Ich und bildet zusammen mit seinen Hüllen die vier Glieder, das Pythagoreische Viereck.


[ 2 ] Der physische Körper ist der älteste, der Ätherkörper der zweite, der Astralkörper der jüngste. Das Ich bildet sich in der Gegenwart. Zu Anfang unserer Erdepoche war der physische Körper kein Chaos, sondern schön und harmonisch in sich gebaut, der Mensch konnte nichts dazu tun; von außen herein wurde er gebaut von den Bildnern, den schaffenden Wesenheiten. Ebenso war es beim Ätherkörper und auch beim Astralkörper. Erst mit dem vierten Stadium kommt das Ich und arbeitet selbstständig. Es hat keinen Einfluss auf den Äther- und den physischen Körper, aber auf den Astralkörper. Wie? Es war eine Zeit, in der der Mensch keinen Einfluss hatte auf den Astralleib, da waren bloß Triebe, Begierden, Leidenschaften. Im späteren Entwicklungsstadium nahm er sie in die Hand und regelte sie. Sobald die schaffenden Mächte den physischen Körper nicht halten, geht er auf im allgemeinen Physischen, ebenso der Ätherkörper [im allgemeinen Weltenäther]. Die schaffenden Götter nehmen diese Leiber zurück. Anders ist es beim Astralleib. Was der Mensch da hineinarbeitet, bleibt und kommt wieder zurück. Das ist sein Karma. Karma oder das astral Erarbeitete ist vom Menschen selber. Was das Ich in den Astralleib hineinarbeitet, ist Manas. So viel Manas ist im Menschen, als er in seinen Astralleib hineinarbeitet. Der Astralkörper ist das, was der Mensch noch nicht erarbeitet hat; Manas, was er erarbeitet hat. Eine Gliederung, Organisation arbeitet er hinein, die später zu den Chakrams wird. Wenn der Mensch den ganzen Astralkörper durchgearbeitet hat, ist er ganz mit Manas erfüllt. Dann kann er anfangen, auch seinen Ätherleib zu bearbeiten. Ebenso von innen arbeitet er hinein das, was man die Budhi nennt. Alles, was er im Astralleib hat, mit dem arbeitet er in den Ätherleib hinein, dieser ist sein Abdruck. Was der Mensch in den Ätherleib hineinarbeitet, das bleibt. Es bleibt ihm ebenso wie sein Karma. Wenn er stirbt, löst sich sein Ätherleib nicht auf im allgemeinen Weltenäther, sondern so viel er hineingearbeitet hat, so viel bleibt. Wenn er wieder inkarniert wird, kommt er in denselben Ätherleib zurück. Ein solcher Mensch ist ein Chela.
[ 2 ] Der physische Körper ist der älteste, der Ätherkörper der zweite, der Astralkörper der jüngste. Das Ich bildet sich in der Gegenwart. Zu Anfang unserer Erdepoche war der physische Körper kein Chaos, sondern schön und harmonisch in sich gebaut, der Mensch konnte nichts dazu tun; von außen herein wurde er gebaut von den Bildnern, den schaffenden Wesenheiten. Ebenso war es beim Ätherkörper und auch beim Astralkörper. Erst mit dem vierten Stadium kommt das Ich und arbeitet selbstständig. Es hat keinen Einfluss auf den Äther- und den physischen Körper, aber auf den Astralkörper. Wie? Es war eine Zeit, in der der Mensch keinen Einfluss hatte auf den Astralleib, da waren bloß Triebe, Begierden, Leidenschaften. Im späteren Entwicklungsstadium nahm er sie in die Hand und regelte sie. Sobald die schaffenden Mächte den physischen Körper nicht halten, geht er auf im allgemeinen Physischen, ebenso der Ätherkörper [im allgemeinen Weltenäther]. Die schaffenden Götter nehmen diese Leiber zurück. Anders ist es beim Astralleib. Was der Mensch da hineinarbeitet, bleibt und kommt wieder zurück. Das ist sein Karma. Karma oder das astral Erarbeitete ist vom Menschen selber. Was das Ich in den Astralleib hineinarbeitet, ist Manas. So viel Manas ist im Menschen, als er in seinen Astralleib hineinarbeitet. Der Astralkörper ist das, was der Mensch noch nicht erarbeitet hat; Manas, was er erarbeitet hat. Eine Gliederung, Organisation arbeitet er hinein, die später zu den Chakrams wird. Wenn der Mensch den ganzen Astralkörper durchgearbeitet hat, ist er ganz mit Manas erfüllt. Dann kann er anfangen, auch seinen Ätherleib zu bearbeiten. Ebenso von innen arbeitet er hinein das, was man die Budhi nennt. Alles, was er im Astralleib hat, mit dem arbeitet er in den Ätherleib hinein, dieser ist sein Abdruck. Was der Mensch in den Ätherleib hineinarbeitet, das bleibt. Es bleibt ihm ebenso wie sein Karma. Wenn er stirbt, löst sich sein Ätherleib nicht auf im allgemeinen Weltenäther, sondern so viel er hineingearbeitet hat, so viel bleibt. Wenn er wieder inkarniert wird, kommt er in denselben Ätherleib zurück. Ein solcher Mensch ist ein Chela.
[ 3 ] Der gewöhnliche Mensch geht nach Devachan und dann, wenn seine Zeit da ist, steigt er durchs Astrale, wo er seine karmischen Errungenschaften findet, hinunter ins Physische. Der Chela aber, der seinen Ätherleib lebendig gemacht hat, braucht nicht nach Devachan zu gehen, sondern nur ins nächste Reich, ins Astrale, und kehrt in seinen selben Ätherleibe auf die Erde zurück.
[ 3 ] Der gewöhnliche Mensch geht nach Devachan und dann, wenn seine Zeit da ist, steigt er durchs Astrale, wo er seine karmischen Errungenschaften findet, hinunter ins Physische. Der Chela aber, der seinen Ätherleib lebendig gemacht hat, braucht nicht nach Devachan zu gehen, sondern nur ins nächste Reich, ins Astrale, und kehrt in seinen selben Ätherleibe auf die Erde zurück.
[ 4 ] In den Mysterien wird die Entwicklung des Chela etwas beschleunigt. In den alten Mysterien wurde der physische Leib in eine Art Ruhezustand hineingebracht, der dauerte drei Tage. Damit alles, was der Astralleib hineinarbeitet, nicht vom physischen Leib gestört wird, wurde der Jünger auf drei Tage in einen lethargischen Zustand versetzt. Heute wird im Gegenteil der Astralleib so stark gemacht, dass er überwindet, was vom physischen Leib sich hinaufarbeitet. Das ist aber erst möglich seit dem Auftreten Christi, dadurch, dass er auf der Erde erschien und eine Menge magnetischer Kraft ausgeströmt hat. Das ist die mystische Tatsache. Die erste Initiation auf diese Weise erhielt Paulus auf dem Wege nach Damaskus durch unmittelbare Wirkung des Astralen.
[ 4 ] In den Mysterien wird die Entwicklung des Chela etwas beschleunigt. In den alten Mysterien wurde der physische Leib in eine Art Ruhezustand hineingebracht, der dauerte drei Tage. Damit alles, was der Astralleib hineinarbeitet, nicht vom physischen Leib gestört wird, wurde der Jünger auf drei Tage in einen lethargischen Zustand versetzt. Heute wird im Gegenteil der Astralleib so stark gemacht, dass er überwindet, was vom physischen Leib sich hinaufarbeitet. Das ist aber erst möglich seit dem Auftreten Christi, dadurch, dass er auf der Erde erschien und eine Menge magnetischer Kraft ausgeströmt hat. Das ist die mystische Tatsache. Die erste Initiation auf diese Weise erhielt Paulus auf dem Wege nach Damaskus durch unmittelbare Wirkung des Astralen.
[ 5 ] Kraft und Gewalt kann der Mensch auch über seinen physischen Körper bekommen; jedes Blutkügelchen wird er dirigieren können; dann arbeitet er Atma in den physischen Körper. In derselben Gestalt, in demselben physischen Körper — nicht Stoff — wird dann der Meister wiedergeboren. Er stirbt und wird genauso wiedergeboren in der Physiognomie. Es tritt ein Punkt ein, das ist das Bedeutsame, wo der Mensch seinen physischen Körper behält. Erst auf dem siebten Planeten erhält der Mensch die Gestalt, die ihm bleibt für künftige Zeiten. Die Meisterschaft ist daher eine ungeheure Verantwortung und Gefahr.
[ 5 ] Kraft und Gewalt kann der Mensch auch über seinen physischen Körper bekommen; jedes Blutkügelchen wird er dirigieren können; dann arbeitet er Atma in den physischen Körper. In derselben Gestalt, in demselben physischen Körper — nicht Stoff — wird dann der Meister wiedergeboren. Er stirbt und wird genauso wiedergeboren in der Physiognomie. Es tritt ein Punkt ein, das ist das Bedeutsame, wo der Mensch seinen physischen Körper behält. Erst auf dem siebten Planeten erhält der Mensch die Gestalt, die ihm bleibt für künftige Zeiten. Die Meisterschaft ist daher eine ungeheure Verantwortung und Gefahr.
