Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

Basic Elements of Esotericism
GA 93a

1 October 1905, Berlin

Translate the original German text into any language:

VI

VI

[ 1 ] Wir wollen uns heute die Stufenfolge der Wesenheiten, zu denen der Mensch gehört, vorführen. Der Mensch ist eben, so wie er jetzt ist, ein Wesen, das geworden ist, das nicht immer so war wie jetzt. Er hat nicht nur andere Stufen vor und hinter sich, sondern auch neben sich, so wie das Kind heute den Greis neben sich hat als andere Entwickelungsstufe. Wir wollen uns heute sieben Stufen von Wesenheiten vorführen. Dazu müssen wir uns erst den Unterschied klarmachen zwischen empfangenden und schöpferischen Wesenheiten.

[ 1 ] Wir wollen uns heute die Stufenfolge der Wesenheiten, zu denen der Mensch gehört, vorführen. Der Mensch ist eben, so wie er jetzt ist, ein Wesen, das geworden ist, das nicht immer so war wie jetzt. Er hat nicht nur andere Stufen vor und hinter sich, sondern auch neben sich, so wie das Kind heute den Greis neben sich hat als andere Entwickelungsstufe. Wir wollen uns heute sieben Stufen von Wesenheiten vorführen. Dazu müssen wir uns erst den Unterschied klarmachen zwischen empfangenden und schöpferischen Wesenheiten.

[ 2 ] Mit unserem Auge nehmen wir zum Beispiel eine Farbe, Rot oder Grün wahr. Insofern sind wir empfangende Wesen. Die Farbe muß aber erst hervorgebracht werden, damit wir sie wahrnehmen können; es steht uns also ein Wesen gegenüber, welches die Farbe, zum Beispiel das Rot hervorbringt. Hierdurch erkennt man die Stufenfolge der Wesenheiten. Wenn man alles, was unseren Sinnen entgegentritt, zusammenfaßt, so muß die Seele da sein, damit es empfangen werden kann; aber es muß auch das Gegenteilige davon da sein, damit es uns entgegengebracht werden kann. Es gibt Wesenheiten, die offenbaren können. Diese haben einen mehr göttlichen oder Devacharakter. Wesenheiten, die mehr zum Empfangen geeignet sind, haben einen mehr elementaren Charakter. Göttliche Wesenheiten sind offenbarender Natur. Elementarwesen sind empfangender Natur.

[ 2 ] Mit unserem Auge nehmen wir zum Beispiel eine Farbe, Rot oder Grün wahr. Insofern sind wir empfangende Wesen. Die Farbe muß aber erst hervorgebracht werden, damit wir sie wahrnehmen können; es steht uns also ein Wesen gegenüber, welches die Farbe, zum Beispiel das Rot hervorbringt. Hierdurch erkennt man die Stufenfolge der Wesenheiten. Wenn man alles, was unseren Sinnen entgegentritt, zusammenfaßt, so muß die Seele da sein, damit es empfangen werden kann; aber es muß auch das Gegenteilige davon da sein, damit es uns entgegengebracht werden kann. Es gibt Wesenheiten, die offenbaren können. Diese haben einen mehr göttlichen oder Devacharakter. Wesenheiten, die mehr zum Empfangen geeignet sind, haben einen mehr elementaren Charakter. Göttliche Wesenheiten sind offenbarender Natur. Elementarwesen sind empfangender Natur.

[ 3 ] Hier haben wir auf diesem Gebiete die schöpferische Weisheit, die draußen schafft, und die Weisheit, die empfangen wird von der menschlichen Seele. Im Lichte ist Weisheit und in allen Sinneswahrnehmungen enthüllt sie sich. Hinter dem, was sich offenbart, muß man die Offenbarer vermuten, Wesen mit Willensnatur; die Weisheit ist das, was sich offenbart.

[ 3 ] Hier haben wir auf diesem Gebiete die schöpferische Weisheit, die draußen schafft, und die Weisheit, die empfangen wird von der menschlichen Seele. Im Lichte ist Weisheit und in allen Sinneswahrnehmungen enthüllt sie sich. Hinter dem, was sich offenbart, muß man die Offenbarer vermuten, Wesen mit Willensnatur; die Weisheit ist das, was sich offenbart.

[ 4 ] Der Mensch ist ein dazwischenstehendes Wesen. Auf der einen Seite, zum Beispiel hinsichtlich aller Sinneseindrücke, ist er ein empfangendes Wesen, hinsichtlich des Denkens aber ist er ein schaffendes Wesen. Nichts gibt ihm den Gedanken, wenn er ihn nicht zum Wahrnehmen hinzu schafft. So ist er also auf der einen Seite ein empfangendes, und auf der anderen Seite ein schaffendes Wesen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Stellen wir uns vor, daß der Mensch imstande wäre, ebenso wie er heute Gedanken schafft, alles, was er wahrnimmt, Töne, Farben und so weiter zu schaffen. Heute ist er nur auf einem Gebiete, im Denken schaffend und braucht, um Sinneswahrnehmungen zu haben, schöpferische Wesen um sich herum. Auf dem Gebiete der Hervorbringung seiner eigenen Wesenheit ist er schaffend gewesen im Anfange dieser Entwickelung. Er hat sich damals selbst seinen Organismus geschaffen. Jetzt braucht er andere Wesen dazu. Der Mensch muß sich jetzt in einer leiblichen Gestalt inkarnieren, die von außen her bestimmt ist. Er neigt da noch mehr den elementaren Wesenheiten zu als auf dem Gebiete des Wahrnehmens und des Denkens.

[ 4 ] Der Mensch ist ein dazwischenstehendes Wesen. Auf der einen Seite, zum Beispiel hinsichtlich aller Sinneseindrücke, ist er ein empfangendes Wesen, hinsichtlich des Denkens aber ist er ein schaffendes Wesen. Nichts gibt ihm den Gedanken, wenn er ihn nicht zum Wahrnehmen hinzu schafft. So ist er also auf der einen Seite ein empfangendes, und auf der anderen Seite ein schaffendes Wesen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Stellen wir uns vor, daß der Mensch imstande wäre, ebenso wie er heute Gedanken schafft, alles, was er wahrnimmt, Töne, Farben und so weiter zu schaffen. Heute ist er nur auf einem Gebiete, im Denken schaffend und braucht, um Sinneswahrnehmungen zu haben, schöpferische Wesen um sich herum. Auf dem Gebiete der Hervorbringung seiner eigenen Wesenheit ist er schaffend gewesen im Anfange dieser Entwickelung. Er hat sich damals selbst seinen Organismus geschaffen. Jetzt braucht er andere Wesen dazu. Der Mensch muß sich jetzt in einer leiblichen Gestalt inkarnieren, die von außen her bestimmt ist. Er neigt da noch mehr den elementaren Wesenheiten zu als auf dem Gebiete des Wahrnehmens und des Denkens.

[ 5 ] Denken wir uns nun, daß der Mensch auch Töne, Farben und andere Sinneswahrnehmungen und seine eigene Wesenheit hervorbringen könnte. Dann haben wir den Menschen, der vor der lemurischen Rasse da war und den man den «reinen» Menschen nennt. Unrein wird der Mensch dadurch, daß er nicht sein ganzes Wesen selbst erzeugt, sondern anderes in seine Wesenheit hineingliedert. Dieser reine Mensch ist Adam Kadmon genannt worden. Wenn die Bibel anfangs vom Menschen spricht, spricht sie von diesem reinen Menschen. Dieser reine Mensch hatte noch nichts Kamisches in sich. Die Begierde kam erst, nachdem er anderes in sich eingegliedert hatte. So entstand die zweite Stufe der Menschheit, der kamarupische Mensch. Nur eine Unterabteilung desselben ist das höhere Tier. Ohne warmes Blut gibt es kein selbständiges Kamarupa in den Wesenheiten. Die nicht warmblütigen Tiere werden von anderen Wesenheiten dirigiert. Alle warmblütigen Tiere stammen vom Menschen ab.

[ 5 ] Denken wir uns nun, daß der Mensch auch Töne, Farben und andere Sinneswahrnehmungen und seine eigene Wesenheit hervorbringen könnte. Dann haben wir den Menschen, der vor der lemurischen Rasse da war und den man den «reinen» Menschen nennt. Unrein wird der Mensch dadurch, daß er nicht sein ganzes Wesen selbst erzeugt, sondern anderes in seine Wesenheit hineingliedert. Dieser reine Mensch ist Adam Kadmon genannt worden. Wenn die Bibel anfangs vom Menschen spricht, spricht sie von diesem reinen Menschen. Dieser reine Mensch hatte noch nichts Kamisches in sich. Die Begierde kam erst, nachdem er anderes in sich eingegliedert hatte. So entstand die zweite Stufe der Menschheit, der kamarupische Mensch. Nur eine Unterabteilung desselben ist das höhere Tier. Ohne warmes Blut gibt es kein selbständiges Kamarupa in den Wesenheiten. Die nicht warmblütigen Tiere werden von anderen Wesenheiten dirigiert. Alle warmblütigen Tiere stammen vom Menschen ab.

[ 6 ] Zuerst haben wir also den reinen Menschen, der tatsächlich bis zur lemurischen Zeit ein übersinnliches Dasein führte, und alles, was an ihm ist und lebt, aus sich selbst hervorbrachte.

[ 6 ] Zuerst haben wir also den reinen Menschen, der tatsächlich bis zur lemurischen Zeit ein übersinnliches Dasein führte, und alles, was an ihm ist und lebt, aus sich selbst hervorbrachte.

[ 7 ] Die heutigen kaltblütigen Tiere und die Pflanzen haben sich in einer anderen Weise entwickelt als die warmblütigen Tiere. Die heute da sind, sind Überbleibsel von mächtigen, riesengroßen, merkwürdigen Wesenheiten. Einige von diesen kann die Wissenschaft nachweisen. Das sind dekadente, herabgekommene Tiere, die von denen abstammen, die der reine Mensch benutzt hat, um sich in ihnen zu verkörpern, damit er einen Körper hatte für das Kamische. Zuerst hatte der reine Mensch noch keine Verkörperung gefunden auf der Erde. Er schwebte noch über den Verkörperungen. Von diesen großen, gewaltigen Wesenheiten (Tieren) benutzte der Mensch die vollkommensten, um sich in ihnen zu inkarnieren. Er hat sich diese Wesenheiten angegliedert, und dadurch war er imstande, eigenes Kama hineinzubringen. Einige dieser Wesenheiten entwickelten sich weiter und wurden nun zu den Atlantiern und zu der gegenwärtigen Menschheit. Doch nicht allen ist es gelungen sich anzupassen. Diese wurden die niederen Wirbeltiere; zum Beispiel Kängurubhs sind solche mißlungenen Bildungen auf dem Wege [zum Menschen], wie Töpferwaren, die man zurückläßt.

[ 7 ] Die heutigen kaltblütigen Tiere und die Pflanzen haben sich in einer anderen Weise entwickelt als die warmblütigen Tiere. Die heute da sind, sind Überbleibsel von mächtigen, riesengroßen, merkwürdigen Wesenheiten. Einige von diesen kann die Wissenschaft nachweisen. Das sind dekadente, herabgekommene Tiere, die von denen abstammen, die der reine Mensch benutzt hat, um sich in ihnen zu verkörpern, damit er einen Körper hatte für das Kamische. Zuerst hatte der reine Mensch noch keine Verkörperung gefunden auf der Erde. Er schwebte noch über den Verkörperungen. Von diesen großen, gewaltigen Wesenheiten (Tieren) benutzte der Mensch die vollkommensten, um sich in ihnen zu inkarnieren. Er hat sich diese Wesenheiten angegliedert, und dadurch war er imstande, eigenes Kama hineinzubringen. Einige dieser Wesenheiten entwickelten sich weiter und wurden nun zu den Atlantiern und zu der gegenwärtigen Menschheit. Doch nicht allen ist es gelungen sich anzupassen. Diese wurden die niederen Wirbeltiere; zum Beispiel Kängurubhs sind solche mißlungenen Bildungen auf dem Wege [zum Menschen], wie Töpferwaren, die man zurückläßt.

[ 8 ] Nun wurden vom Menschen Versuche gemacht, das Kama in die Tiergestalten hineinzubringen. Das Kama ist eigentlich erst in der jetzigen menschlichen Gestalt darinnen, und zwar im Herzen, in der Blutwärme, im Blutkreislauf. Immer wieder wurden Versuche gemacht, und so ging es höher hinauf von Stufe zu Stufe. Mißlungene Versuche sehen wir zum Beispiel in den Faultieren, den Känguruhs, den Raubtieren, den Affen und Halbaffen. Diese alle blieben auf der Strecke zurück. Die warmblütigen Tiere sind mißlungene Versuche menschlicher Kamabildung. Alles was an Kama in ihnen ist, könnte der Mensch auch in sich haben; aber er hat es in ihnen abgeladen, denn diese Art Kama konnte er nicht brauchen.

[ 8 ] Nun wurden vom Menschen Versuche gemacht, das Kama in die Tiergestalten hineinzubringen. Das Kama ist eigentlich erst in der jetzigen menschlichen Gestalt darinnen, und zwar im Herzen, in der Blutwärme, im Blutkreislauf. Immer wieder wurden Versuche gemacht, und so ging es höher hinauf von Stufe zu Stufe. Mißlungene Versuche sehen wir zum Beispiel in den Faultieren, den Känguruhs, den Raubtieren, den Affen und Halbaffen. Diese alle blieben auf der Strecke zurück. Die warmblütigen Tiere sind mißlungene Versuche menschlicher Kamabildung. Alles was an Kama in ihnen ist, könnte der Mensch auch in sich haben; aber er hat es in ihnen abgeladen, denn diese Art Kama konnte er nicht brauchen.

[ 9 ] Es gibt einen wichtigen okkulten Grundsatz: Jede Eigenschaft hat zwei entgegengesetzte Pole. So finden wir, wie positive und negative Elektrizität sich gegenseitig ergänzen, oder Wärme und Kälte, Tag und Nacht, Licht und Finsternis und so weiter. So hat auch jede Kamaeigenschaft zwei entgegengesetzte Seiten. Zum Beispiel hat der Mensch im Löwen die Wut aus sich herausgesetzt, die auf der anderen Seite, wenn er sie veredelt, die Kraft ist, die ihn zu seinem höheren Selbst hinaufführen kann. Die Leidenschaft soll nicht vernichtet, sondern geläutert werden. Der negative Pol muß hinaufgeführt werden zu einer höheren Stufe. Dieses Läutern der Leidenschaft, dieses Hinaufführen ihres negativen Poles nannte man bei den Pythagoreern die Katharsis. Zuerst hatte der Mensch in sich die Wut des Löwen und die List des Fuchses. Die Wut wurde von ihm dann sozusagen im Löwen fixiert und die List im Fuchse. So ist also das warmblütige Tierreich ein Bilderbogen von Kamaeigenschaften. Heute ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß das «Tat tvam asi», das «Das bist du», als etwas unbestimmt Allgemeines aufzufassen sei, aber man muß sich etwas Bestimmtes darunter denken. Zum Beispiel beim Löwen muß der Mensch sich sagen: Das bist du! - So haben wir im warmblütigen Tierreich den kamarupischen Menschen vor uns ausgebreitet. Vorher bestand nur der reine Mensch: Adam Kadmon.

[ 9 ] Es gibt einen wichtigen okkulten Grundsatz: Jede Eigenschaft hat zwei entgegengesetzte Pole. So finden wir, wie positive und negative Elektrizität sich gegenseitig ergänzen, oder Wärme und Kälte, Tag und Nacht, Licht und Finsternis und so weiter. So hat auch jede Kamaeigenschaft zwei entgegengesetzte Seiten. Zum Beispiel hat der Mensch im Löwen die Wut aus sich herausgesetzt, die auf der anderen Seite, wenn er sie veredelt, die Kraft ist, die ihn zu seinem höheren Selbst hinaufführen kann. Die Leidenschaft soll nicht vernichtet, sondern geläutert werden. Der negative Pol muß hinaufgeführt werden zu einer höheren Stufe. Dieses Läutern der Leidenschaft, dieses Hinaufführen ihres negativen Poles nannte man bei den Pythagoreern die Katharsis. Zuerst hatte der Mensch in sich die Wut des Löwen und die List des Fuchses. Die Wut wurde von ihm dann sozusagen im Löwen fixiert und die List im Fuchse. So ist also das warmblütige Tierreich ein Bilderbogen von Kamaeigenschaften. Heute ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß das «Tat tvam asi», das «Das bist du», als etwas unbestimmt Allgemeines aufzufassen sei, aber man muß sich etwas Bestimmtes darunter denken. Zum Beispiel beim Löwen muß der Mensch sich sagen: Das bist du! - So haben wir im warmblütigen Tierreich den kamarupischen Menschen vor uns ausgebreitet. Vorher bestand nur der reine Mensch: Adam Kadmon.

[ 10 ] Der Naturphilosoph Oken, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Professor in Jena war, hat diese Ideen alle erkannt und sie grotesk ausgesprochen, um die Menschen daraufzustoßen. Es findet sich bei ihm ein Beispiel, welches auf ein noch früheres Stadium des Menschen hinweist, ehe er das kaltblütige Tierreich abgegliedert hatte. Oken hat den Tintenfisch mit der menschlichen Zunge in Beziehung gebracht. Wenn man auf die Analogie der Zunge mit dem Tintenfisch eingeht, dann hat das eine okkulte Bedeutung. Nun haben wir auch Wesenheiten, die jetzt erst anfangen, gleichsam als Nebenprodukte erzeugt zu werden. Der Mensch hat die List des Fuchses herausgesetzt und behält den Gegenpol dazu zurück. In der List des Fuchses beginnt aber auch ein Keim von etwas anderem sich herauszubilden; zum Beispiel ähnlich wie der schwarze Schatten eines Gegenstandes durch das von außen hereintretende Licht einen Halbschatten hat. Wir gliederten in dem Fuchse die List aus unserem Inneren ab. Nun wird ihm von der Peripherie Geist zugeführt. Die Wesenheiten, die auf diese Weise von der Peripherie aus im Kamischen wirken, sind die Elementarwesen. Das was der Fuchs von uns bekommen hat, ist in ihm Tier; was von außen her an ihn angegliedert wird vom Geiste, ist Elementarwesen. Er ist auf der einen Seite durch den Geist der Menschheit, und auf der anderen Seite durch ein Elementarwesen entstanden.

[ 10 ] Der Naturphilosoph Oken, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Professor in Jena war, hat diese Ideen alle erkannt und sie grotesk ausgesprochen, um die Menschen daraufzustoßen. Es findet sich bei ihm ein Beispiel, welches auf ein noch früheres Stadium des Menschen hinweist, ehe er das kaltblütige Tierreich abgegliedert hatte. Oken hat den Tintenfisch mit der menschlichen Zunge in Beziehung gebracht. Wenn man auf die Analogie der Zunge mit dem Tintenfisch eingeht, dann hat das eine okkulte Bedeutung. Nun haben wir auch Wesenheiten, die jetzt erst anfangen, gleichsam als Nebenprodukte erzeugt zu werden. Der Mensch hat die List des Fuchses herausgesetzt und behält den Gegenpol dazu zurück. In der List des Fuchses beginnt aber auch ein Keim von etwas anderem sich herauszubilden; zum Beispiel ähnlich wie der schwarze Schatten eines Gegenstandes durch das von außen hereintretende Licht einen Halbschatten hat. Wir gliederten in dem Fuchse die List aus unserem Inneren ab. Nun wird ihm von der Peripherie Geist zugeführt. Die Wesenheiten, die auf diese Weise von der Peripherie aus im Kamischen wirken, sind die Elementarwesen. Das was der Fuchs von uns bekommen hat, ist in ihm Tier; was von außen her an ihn angegliedert wird vom Geiste, ist Elementarwesen. Er ist auf der einen Seite durch den Geist der Menschheit, und auf der anderen Seite durch ein Elementarwesen entstanden.

[ 11 ] Wir unterscheiden also: erstens Elementarwesen, zweitens den kamarupischen Menschen, drittens den reinen Menschen, viertens den Menschen, der in einer gewissen Beziehung den reinen Menschen überwunden hat, der das, was außen um ihn herum ist, aufgenommen hat und schöpferisch tätig ist. Er hat alles, was es im Erdendasein um ihn herum gibt, berührt und aufgenommen. Das bringt ihm die Pläne, die Vorschriften, die Gesetze, die das Leben schaffen. Einst war der Mensch vollkommen, und er wird es auch wieder werden. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was er war und dem, was er sein wird. Was außen um ihn herum ist, wird später sein geistiges Eigentum geworden sein. Was auf der Erde von ihm erworben worden ist, wird später Fähigkeit des Menschen, schöpferisch tätig zu sein. Das ist dann sein innerstes Wesen geworden. Einer, der die ganzen irdischen Erfahrungen aufgenommen hat, so daß er von einem jeglichen Dinge weiß, wie es verwertet werden kann und so ein Schöpfer geworden ist, wird ein Bodhisattva genannt, das heißt ein Mensch, der Bodhi, die Buddhi der Erde, genugsam in sich aufgenommen hat. Dann ist er reif, aus den innersten Impulsen heraus zu wirken. Die Weisen der Erde sind noch nicht Bodhisattvas. Auch für einen Weisen gibt es immer noch Dinge, in denen er noch nicht vermag sich zurechtzufinden. Erst wenn man das gesamte Wissen der Erde in sich aufgenommen hat, um schaffen zu können, ist man ein Bodhisattva. Buddha, Zarathustra zum Beispiel, waren Bodhisattvas.

[ 11 ] Wir unterscheiden also: erstens Elementarwesen, zweitens den kamarupischen Menschen, drittens den reinen Menschen, viertens den Menschen, der in einer gewissen Beziehung den reinen Menschen überwunden hat, der das, was außen um ihn herum ist, aufgenommen hat und schöpferisch tätig ist. Er hat alles, was es im Erdendasein um ihn herum gibt, berührt und aufgenommen. Das bringt ihm die Pläne, die Vorschriften, die Gesetze, die das Leben schaffen. Einst war der Mensch vollkommen, und er wird es auch wieder werden. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was er war und dem, was er sein wird. Was außen um ihn herum ist, wird später sein geistiges Eigentum geworden sein. Was auf der Erde von ihm erworben worden ist, wird später Fähigkeit des Menschen, schöpferisch tätig zu sein. Das ist dann sein innerstes Wesen geworden. Einer, der die ganzen irdischen Erfahrungen aufgenommen hat, so daß er von einem jeglichen Dinge weiß, wie es verwertet werden kann und so ein Schöpfer geworden ist, wird ein Bodhisattva genannt, das heißt ein Mensch, der Bodhi, die Buddhi der Erde, genugsam in sich aufgenommen hat. Dann ist er reif, aus den innersten Impulsen heraus zu wirken. Die Weisen der Erde sind noch nicht Bodhisattvas. Auch für einen Weisen gibt es immer noch Dinge, in denen er noch nicht vermag sich zurechtzufinden. Erst wenn man das gesamte Wissen der Erde in sich aufgenommen hat, um schaffen zu können, ist man ein Bodhisattva. Buddha, Zarathustra zum Beispiel, waren Bodhisattvas.

[ 12 ] Wenn der Mensch sich noch weiter hinaufentwickelt, so daß er nicht nur ein Schöpfer auf der Erde ist, sondern Kräfte hat, die über die Erde hinausgehen, dann steht es ihm frei, diese höheren Kräfte zu gebrauchen oder weiter auf der Erde zu wirken. Er kann dann von fremden Welten etwas auf die Erde hereinbringen. Eine solche Zeit war da, bevor der Mensch sich zu inkarnieren begann, in dem letzten Drittel der lemurischen Zeit. Der Mensch hatte den physischen Körper, den Äther- und den Astralkörper ausgebildet. Diese Teile seines Wesens hatte er sich aus der früheren Erdenentwickelung mitgebracht. Die zwei nächsten Impulse, Kama und Manas, hätte er nicht auf der Erde finden können; sie liegen nicht in der Entwickelungskette der Erde. Der erste neue Anstoß (Kama) war nur als Kraft auf dem Mars zu finden. Kurz bevor der Mensch sich inkarnierte, kam er hinzu. Der zweite Anstoß (Manas) kam vom Merkur in der fünften Unterrasse der Atlantier, bei den Ursemiten. Diese neuen Antriebe mußten durch noch höhere Wesenheiten, durch die Nirmanakayas von anderen Planeten auf die Erde gebracht werden. Vom Mars brachten sie Kama, vom Merkur Manas hinzu. Die Nirmanakayas sind noch eine Stufe höher als die Bodhisattvas. Diese können die fortdauernde Entwickelung regeln; etwas Fremdes aber können sie nicht hineinbringen, das können nur die Nirmanakayas. Noch um eine Stufe höher als die Nirmanakayas stehen diejenigen Wesenheiten, welche man Pitris nennt. Pitris = Väter. Denn die Nirmanakayas können wohl etwas Fremdes in die Entwickelung hineinbringen, aber sie können nicht sich selbst hinopfern, sich hinopfern als Substanz, so daß sie auf dem nächsten Planeten einen neuen Zyklus hervorbringen können. Das können die Pitris, die Wesenheiten, die sich auf dem Monde ausgebildet hatten und nun herübergekommen waren; sie sind der Anstoß zur Erdenentwickelung geworden. Wenn der Mensch durch alles hindurchgegangen ist, dann ist er imstande, ein Pitri zu werden. Die nächste, noch höhere Stufe, die man nur noch nennen kann, sind die eigentlichen Götter.

[ 12 ] Wenn der Mensch sich noch weiter hinaufentwickelt, so daß er nicht nur ein Schöpfer auf der Erde ist, sondern Kräfte hat, die über die Erde hinausgehen, dann steht es ihm frei, diese höheren Kräfte zu gebrauchen oder weiter auf der Erde zu wirken. Er kann dann von fremden Welten etwas auf die Erde hereinbringen. Eine solche Zeit war da, bevor der Mensch sich zu inkarnieren begann, in dem letzten Drittel der lemurischen Zeit. Der Mensch hatte den physischen Körper, den Äther- und den Astralkörper ausgebildet. Diese Teile seines Wesens hatte er sich aus der früheren Erdenentwickelung mitgebracht. Die zwei nächsten Impulse, Kama und Manas, hätte er nicht auf der Erde finden können; sie liegen nicht in der Entwickelungskette der Erde. Der erste neue Anstoß (Kama) war nur als Kraft auf dem Mars zu finden. Kurz bevor der Mensch sich inkarnierte, kam er hinzu. Der zweite Anstoß (Manas) kam vom Merkur in der fünften Unterrasse der Atlantier, bei den Ursemiten. Diese neuen Antriebe mußten durch noch höhere Wesenheiten, durch die Nirmanakayas von anderen Planeten auf die Erde gebracht werden. Vom Mars brachten sie Kama, vom Merkur Manas hinzu. Die Nirmanakayas sind noch eine Stufe höher als die Bodhisattvas. Diese können die fortdauernde Entwickelung regeln; etwas Fremdes aber können sie nicht hineinbringen, das können nur die Nirmanakayas. Noch um eine Stufe höher als die Nirmanakayas stehen diejenigen Wesenheiten, welche man Pitris nennt. Pitris = Väter. Denn die Nirmanakayas können wohl etwas Fremdes in die Entwickelung hineinbringen, aber sie können nicht sich selbst hinopfern, sich hinopfern als Substanz, so daß sie auf dem nächsten Planeten einen neuen Zyklus hervorbringen können. Das können die Pitris, die Wesenheiten, die sich auf dem Monde ausgebildet hatten und nun herübergekommen waren; sie sind der Anstoß zur Erdenentwickelung geworden. Wenn der Mensch durch alles hindurchgegangen ist, dann ist er imstande, ein Pitri zu werden. Die nächste, noch höhere Stufe, die man nur noch nennen kann, sind die eigentlichen Götter.

[ 13 ] So haben wir also sieben Stufen von Wesenheiten: Erstens die Götter, zweitens Pitris, drittens Nirmanakayas, viertens Bodhisattvas, fünftens reine Menschen, sechstens Menschen, siebentens Elementarwesen. Das ist die Reihenfolge, von der Helena Petrowna Blavatsky spricht.

[ 13 ] So haben wir also sieben Stufen von Wesenheiten: Erstens die Götter, zweitens Pitris, drittens Nirmanakayas, viertens Bodhisattvas, fünftens reine Menschen, sechstens Menschen, siebentens Elementarwesen. Das ist die Reihenfolge, von der Helena Petrowna Blavatsky spricht.

[ 14 ] Hier können wir noch die Frage anschließen, was für ein Organ es ist, das den Menschen kamarupisch gemacht hat. Es ist das Herz mit den Adern und dem Blut, das durch den Körper pulsiert. Das Herz hat einen physischen Teil, einen ätherischen Teil - Aristoteles spricht von diesem, da man früher nur den Äthermenschen für wichtig hielt - und einen astralen Teil. Das ätherische Herz steht in Verbindung mit der zweiblätterigen Lotusblüte. Von den physischen Organen haben nicht alle auch astrale Teile, so ist zum Beispiel die Galle nur physisch und ätherisch, das Astrale fehlt.

[ 14 ] Hier können wir noch die Frage anschließen, was für ein Organ es ist, das den Menschen kamarupisch gemacht hat. Es ist das Herz mit den Adern und dem Blut, das durch den Körper pulsiert. Das Herz hat einen physischen Teil, einen ätherischen Teil - Aristoteles spricht von diesem, da man früher nur den Äthermenschen für wichtig hielt - und einen astralen Teil. Das ätherische Herz steht in Verbindung mit der zweiblätterigen Lotusblüte. Von den physischen Organen haben nicht alle auch astrale Teile, so ist zum Beispiel die Galle nur physisch und ätherisch, das Astrale fehlt.