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Basic Elements of Esotericism
GA 93a

17 October 1905, Berlin

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XIX

Lecture XIX

[ 1 ] Wir haben gestern gesehen, wie der Mensch in gewisser Beziehung steht zu den astralen Mächten. Wenn er stirbt, betritt er zunächst die astrale Welt. Aber auch jetzt steht er in einer fortwährenden Beziehung zum Astralplan. In der Tat ist es so, daß auf dem Astralplan fortwährend Wesenheiten sichtbar werden, die nicht da wären, wenn es keine Menschen gäbe. Durch die Menschen, und in gewisser Beziehung noch mehr durch die Tiere, kommen sie auf den Astralplan. Sie gleichen nicht den anderen Wesenheiten des astralen Planes. Dort auf dem Astralplan ist das sichtbar, was für den Menschen zunächst nur fühlbar ist. Lust, Leid, Triebe sind da so wirklich vorhanden, wie auf dem physischen Plane die äußeren Gegenstände, ein Stuhl oder ein Tisch vorhanden sind. Das ist dort so vorhanden, daß ein Weser, das uns als Lust erscheint, zunächst auf unser Gefühl wirkt, wenn sein Astralstoff noch ganz dünn ist.

[ 1 ] Yesterday we saw how in a certain way man is connected with astral powers. When he dies he first enters the astral world. But even now he stands in a continual relationship with the astral plane. It is actually the case that on the astral plane beings are constantly becoming visible which would not be there if the human being did not exist. Through people, and even more so through animals, these beings make their appearance on the astral plane. They are not of the same nature as its other beings. On the astral plane there becomes visible what man in the first place experiences only as feeling. Pleasure, sorrow, passions are actually present, just as physical objects are on the physical plane, as for instance, a chair or a table. Things are so, that a being which appears to us as pleasing works upon our feeling when the astral substance of which it is composed is still quite thin.

[ 2 ] Was auf dem Astralplan auftritt, ist in der Regel dort wie ein Spiegelbild vorhanden im Vergleich zum physischen Plan; zum Beispiel die Zahl 563 ist dort 365. Ein Haßgefühl erscheint dort auch so, als ob es von dem Menschen käme, dem es zugesandt wurde. Diese Tatsache ist gültig für alle Dinge auf dem Astralplan. Man kann das Seelische, welches vom Astralplan hereinscheint auf den physischen Plan, hier mit den entgegengesetzten Eigenschaften wahrnehmen. Wenn seelische Empfindungen vom Astralplan hereindringen, dringen sie zum Beispiel, während sie dort Wärme sind, hier als ein Spiegelbild des Astralplanes mit einem eigentümlichen Kältegefühl ein. Das sind Dinge, die man sich ganz klarmachen muß.

[ 2 ] What makes its appearance on the astral plane is usually present as a mirror picture when compared with the physical plane; for instance the number 563 is there 365. A feeling of hatred also appears as if it came from the person to whom it was directed. This fact holds good for everything on the astral plane. Feelings of the soul appearing on the physical plane from the astral plane can be experienced as their opposites. For instance if feelings of soul-warmth press in from the astral plane on to the physical plane they are experienced here as their reflection; that is as a peculiar feeling of cold. These are things about which we must be perfectly clear.

[ 3 ] Auf der anderen Seite müssen wir uns vor Augen halten, daß die Wesenheiten des astralen Planes zur Materie haben, was wir Fühlen nennen. Sie kommen in diesem Gefühl zum Ausdruck. Sind diese Wesenheiten noch nicht sehr stark vorhanden, so können wir sie nur in dieser Weise wahrnehmen, nämlich durch eine Kälteempfindung. Werden sie aber stärker, wenn sich ihre Materie steigert, so werden sie als Leuchtwesen sichtbar. Dies erklärt, daß, wenn Materialisationen bei spiritistischen Sitzungen sich genügend verdichten, eine Lichterscheinung eintritt (Molluskenkrebs als Beispiel). Das ist ein naturgemäßer Vorgang bei einer solchen Sache. Wer so etwas ohne dieses Wissen betrachtet, redet da von Wunder. Ein Wunder ist nichts anderes als das Eingreifen einer höheren Welt in die unsere. Es ist einfach ein naturgemäßer Vorgang. So ist es, wenn andere Wesenheiten von höheren Planen in das menschliche Leben eingreifen.

[ 3 ] On the other hand it is important to keep in view that the beings of the astral plane have as their substance what we call feeling. They find their expression in this feeling. If these beings are not yet very strongly present we can only experience them through a sensation of cold. If however they become stronger, if their substance is intensified, they become visible as light-beings. This explains why, when materialisations occur during spiritualistic seances, a light-phenomenon appears (the mollusc-crab for example). This is a natural process under such conditions. Anyone who observes something of this kind without this knowledge, speaks of something miraculous. The miraculous is nothing other than the penetration of a higher world into our own. It is simply a natural process. Thus it is, when other beings from higher planes intervene in human life.

[ 4 ] Wir begreifen, daß ein bloß kühler, trockener Gedanke auf dem Astralplan weniger wirksam ist als ein Gedanke, der impulsiv aus der Seele kommt. Wenn der Mensch in seiner gegenwärtigen Kultur so weit gekommen ist, daß er nicht mehr den Leidenschaften unterworfen ist - unsere Kultur hat ja etwas Raffiniertes -, wenn kühle Gedanken über die Vorgänge in der Welt von ihm auf den Astralplan hinaufgehen, dann zeigen sie sich dort als Hohlräume, sie sparen die Materie aus. In den gewöhnlichen Raum kann man Materie hineinbringen, die den Raum ausfüllt. So ist es nicht bei der Materie, die durch den Gedanken in den Astralraum ausströmt. Sie wirkt im Gegensatz zur physischen Materie so: sie verdrängt das, was da ist, etwa so, als ob man zum Beispiel in einen Mehlteig ein Loch bohrte. So ist es, wenn unsere Gedanken in den Astralraum ausströmen. Die höhere Materie ist ein Gegensatz zur niedrigen: statt den Raum auszufüllen, verdrängt sie das, was im Raume ist. Das ist die astrale Materie, die da verdrängt wird.

[ 4 ] We understand that a merely cool, dry thought is less effective on the astral plane than a thought that springs from the soul in an impulsive way. When a person in the present stage of civilisation has come so far as not to be at the mercy of his passions—our civilisation has a certain sophisticated cunning—when cold thoughts about the affairs of the world rise from him into the astral plane, they show themselves there as hollow spaces, they drain the substance away. Ordinary space can be filled with substance. One can bring into ordinary, space substance that fills it. It is not so in the case of substance which, coming from thoughts, streams into astral space. It works in the opposite way from physical matter. It displaces what is there in much the same way as, for instance, one makes a hole in dough. So it is, when our thoughts stream out into astral space. The higher substance is the opposite of the lower; instead of filling out space, it displaces what is in space.

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[ 5 ] Wenn nun ein Gedanke in den Astralraum dringt, so bildet sich eine dichtere Schicht um den durch den Gedanken entstandenen Hohlraum herum. Um diesen Hohlraum herum treten farbige Erscheinungen auf. Es fängt an, um den Hohlraum herum zu glimmen, aufzuglänzen. Das ist die Gedankenform, die wir zunächst sehen. Die astrale Materie wird ringsherum verdichtet und wird dadurch heller. Dieses Hellere, was da rings um den Gedanken herum entsteht, verschwindet bald; aber wenn der Gedanke mit einem mächtigen Leidenschaftsimpuls verbunden ist, dann hat er eine Verwandtschaft mit der verdichteten Astralmaterie und belebt sie. So schaffen Menschen, die noch sehr unentwickelt, aber sehr leidenschaftlich sind, im Astralraum lebendige Wesen, wenn sie denken. Das hört später auf; wenn die Menschen sich entwickeln und immer ruhiger werden, entstehen nicht mehr solche Wesen, wenn sie denken. Aber jetzt begreifen Sie, daß es Wesen gibt auf dem astralischen Plan, die von Menschen herrühren und auch von Tieren. Denn auch bei gewissen Tieren bilden sich solche Wesen, und zwar noch viel intensiver. Aber das Tier drängt seine eigenen Impulse in seine eigene Astralform, so daß es im Astralraum meistens seine eigene Gestalt schafft, sein Abbild.

[ 5 ] When a thought penetrates into astral space it forms a denser layer around the hollow brought about by the thoughts. Around this hollow, coloured phenomena make their appearance. A glimmer begins to light up. It is the thought-form which we then see. The astral substance surrounding it becomes denser and thereby brighter. The added brightness which arises around the thoughts soon disappears; but if the thought is connected with an intense impulse of passion, it has a relationship with the densified astral substance and gives it life. Thus people who are still very undeveloped but very passionate create living beings in astral space when they think. This ceases later; when people evolve and become calmer such beings no longer arise when they think. But now you understand that there are beings on the astral plane which originate from human beings and also from animals; for in the case of certain animals too, such beings are formed, and indeed with far greater intensity. The animal however presses its own impulses into its own astral form, so that it usually creates its own form, its own image in astral space.

[ 6 ] Jedes Tier läßt eine Art Spur im Astralraum zurück, die zwar ein kurzes Leben hat, aber doch eine Zeitlang zurückbleibt. Aber durch die starken leidenschaftlichen Gedanken des Menschen entstehen neue elementare Bewohner im Astralraum. Allmählich aber erreicht der Mensch den Punkt, wo eine Art neutraler Elementarwesen auf dem Astralplan entsteht. Wenn der Punkt, daß bloße Mechanismen im Astralraum entstehen, endlich überschritten ist, dann kommt der Mensch dazu, immer mehr seine Leidenschaften und Triebe zu veredeln. Das führt ihn dazu, daß er seinen Gedanken einen edlen Enthusiasmus mitgibt. Der hat auch die Kraft, die um den Gedanken liegende Astralmaterie zu beleben. Aus der Entwickelung des Patriotismus entstehen zum Beispiel auch Wesen mit edler Form, und die dadurch geschaffenen elementaren Wesen tragen dazu bei, dasjenige, was im Astralraum lebt, vorwärtszubringen. Die unedleren Wesenheiten, die der Mensch durch Gedanken, die mit Leidenschaften erfüllt sind, erzeugt, sind Hemmnisse und bewirken Rückschritt. Aber alles, was der Mensch unsinnlich erreicht durch Enthusiasmus und so weiter, das wirkt fördernd im Astralraum.

[ 6 ] Every animal leaves a sort of trace behind in astral space; this has, it is true, only a short life, but nevertheless it remains for a time. But through the strongly passionate thoughts of human beings there arise new elemental inhabitants in astral space. Gradually however man reaches the point where a kind of neutral elemental being arises. When this point of neutrality is finally past, he progresses to the stage when he ennobles his passions and desires to an ever-greater degree. This leads him to impart to his thoughts a noble enthusiasm which also has the power of creating life in the surrounding astral substance. Through the development of patriotism, for instance, beings of noble form also arise and the elemental beings created in this way play their part in the furtherance of what lives in astral space. The ignoble beings produced by man through thoughts which are filled with passions are hindrances and act in a retrograde way. Everything however which he achieves in freedom from what is sensual, through enthusiasm and so on, works progressively.

[ 7 ] Die durch den leidenschaftlichen Gedanken auf dem Astralraum zusammengedrängte Materie ist dieselbe, die den vorherigen Planeten, den Mond, umgab, aus der sich der Mond herausentwickelt hat zu einer höheren Stufe. Daher ist auch überall, wo solche Materie besteht, eine Gefahr vorhanden. Wir Menschen sind so beschaffen, daß wir uns in der heutigen physischen Materie verkörpern müssen. Auf dem früheren Planeten war noch nicht die jetzige physische Materie; sie war vollkommener als die der heutigen Tiere und unvollkommener als die der heutigen Menschen. Diese Materie, in die Jehova sich zu verkörpern strebt, gibt als solche keine gute Behausung ab. Aber die Wesenheiten, die so weit fortgeschritten sind, daß sie die Stufe, die sie auf dem Monde erreichen sollten, erlangt haben, werden keinen Schaden anrichten. Sie lieben diese Materie nicht.

[ 7 ] The substance in astral space which is pressed together by passionate thoughts is the same as that which surrounded the previous planet, the Old Moon, out of which the Moon has developed to a higher stage. Thus wherever such substance exists, a certain danger is present. We human beings are created in such a way that we are obliged to incarnate in the physical matter of today. On the earlier planet there was not as yet physical matter of this kind; it was more highly developed than that of present day animals and less so than that of present day man. This substance in which Jehovah seeks to incarnate provides, as such, no favourable habitation. But the beings which are so far advanced that they reached their proper stage on the Old Moon will cause no harm. They have no liking for this substance.

[ 8 ] Es ist nicht die Materie, in die der Mensch jetzt hineininkarniert ist. Aber für gewisse Wesenheiten, die auf dem Monde zurückgeblieben sind, ist die Astralmaterie des Mondes sozusagen ein gefundenes Fressen, von der wollen sie sich ernähren, sie hat für sie eine große Anziehungskraft. Das beweist, daß wir fortwährend umgeben sind von Wesenheiten, deren höhere Natur verwandt ist mit unserer niederen. Wenn der Mensch selbstsüchtige Gedanken schafft, so ist das für diese Wesenheiten sehr willkommen. Sie sind eigentlich in anderer Beziehung vorgeschrittener als die Menschen, aber sie haben in dieser Beziehung die Begierde, sich in den Astralformen zu verkörpern, die wir selbst schaffen. Es sind die sogenannten Asuras. Wir liefern durch niedrige Gedankenformen diesen asurischen Wesenheiten Nahrung.

[ 8 ] It is not the substance in which man is now incarnated. But certain retrograde beings who had fallen behind on the Old Moon had discovered in this astral substance—food for their gluttony. They want to feed on it; it has for them a great force of attraction. This shows that we are continually surrounded by beings whose higher nature is related to our lower. When someone produces egotistical thoughts, this is very welcome to these beings. In other respects they are actually more advanced than man, but they have the craving to embody themselves in the astral forms which we ourselves create. They are the so-called Asuras. Through our baser thoughts we provide nourishment for these asuric beings.

[ 9 ] Wenn Menschen, die noch nicht geläutert sind, nicht leidenschaftslos genug sind, meditieren und dann starke Gedankenformen schaffen, erzeugen sie eine starke Leidenschaftsaura um sich. Darin verkörpern sich solche asurischen Wesenheiten, die den Menschen dann herunterziehen können. Wenn der Mensch in Schlaftrunkenheit meditiert und dann sich nicht genügend hoch erhebt in Gedanken, dann schafft er diese Materie, und da er kein Gegengewicht hat, verkörpern sich in seinen Gedankenformen solche Wesenheiten. Diese sind höhere Wesen, weil sie das Manas schon vollkommen ausgebildet hatten auf dem Monde, bevor der Buddhieinschlag kam; sie haben also nicht den Einschlag von Buddhi. Daher ist das Manas bei ihnen selbstsüchtig. Würde der Mensch auf der Erde von dem Punkte an, als von außen Manas an ihn herankam, nicht auch den Einschlag von Buddhi empfangen haben, würde er nur das vorwärtsdrängende Manas weiterentwickelt haben, so würde er ein im höchsten Sinne selbstsüchtiges Wesen geworden sein. Die manasische Entwickelung ist eine zur Selbstsucht und Selbständigkeit neigende. Sie sollte den Menschen selbständig machen, aber dann mußte der Einschlag der Buddhinatur kommen. Die erwähnten asurischen Wesenheiten haben, weil sie zu früh Manas in sich entwickelt haben, den Einschlag der Buddhinatur verpaßt. Deshalb stehen sie einerseits höher und andererseits können sie nicht fortschreiten, sondern bilden das Kama-Manas, das Egoistische weiter aus.

[ 9 ] When people whose nature is not yet purified, not yet free from passions, meditate, creating strong thought forms, they conjure up around themselves a powerful aura of desires. In this incarnate asuric beings of this kind which are then able to draw such people downwards. If a person drowsy with sleep meditates and in so doing does not rise clearly enough into thoughts, he creates this substance, and because he has no counterbalance, such beings incarnate in his thought forms. These are higher beings because they had completely developed Manas on the Old Moon, before the coming of the Buddhi impulse; they therefore do not possess this impulse. Hence with them Manas is egotistical. Had not the human being on Earth, from that point of time at which Manas came to him from outside, also received the impulse of Buddhi, had he only developed further the forward urge of Manas, he would have become in the strongest sense of the word an egotistical being. Manasic evolution is one tending to egoism and independence. Its task was to make man independent, but then the Buddhi nature was necessary. The asuric beings already referred to, because they developed Manas too early, have missed this impulse of the Buddhi nature. On the one hand therefore they stand at a higher stage and on the other hand they cannot progress, but go on developing the Kama-Manas, which is egotistical.

[ 10 ] In der Mitte der lemurischen Rasse trat auf dem physischen Plan das Kama-Manas in der Zweigeschlechtlichkeit auf. Der Gott, der Kama-Manas herausbrachte, war Jehova. Daher nennt ihn Helena Petrowna Blavatsky den Mondgott; er wird mit Recht der Gott der Fruchtbarkeit genannt. Er hat das äußere Wirken des Kama-Manas auf die Spitze getrieben. Das Sexuelle, das in der lemurischen Zeit herauskam, das wird, wenn wir es zurückverfolgen, wenn wir es in seiner immer höheren und höheren Natur sehen, der zweite Logos. Durch das Kama-Prinzip heruntersteigend wurde es Jehova; durch das Buddhiprinzip hinaufsteigend wurde es das Christus-Prinzip.

[ 10 ] Halfway through the Lemurian Race Kama-Manas appeared on the physical plane in the duality of the sexes. The God who brought about Kama-Manas was Jehovah. This is why Helena Petrovna Blavatsky called him the Moon God; he is rightly called the God of Fertility. He caused the external working of Kama-Manas to reach its ultimate limit. The sexuality which made its appearance in the Lemurian Age, when we trace it backwards, when we see it in its ever higher and higher nature, becomes the Second Logos. Through the descending Kama-Principle it was the manifestation of Jehovah; through the ascending Buddhi-Principal it was the manifestation of Christ.

[ 11 ] Wenn wir aber untergehen im Kamischen der vorirdischen Periode, so werden wir von den asurischen Wesenheiten heruntergezogen. Die höheren Kräfte unserer geistigen Vorgänger sind verknüpft mit den Kräften unserer eigenen niederen Natur. Die menschlichen Leidenschaften stehen in okkulter Beziehung zu den höheren Kräften der uns vorausgegangenen geistigen Wesenheiten. Überall wo Ausschweifung ist, dort ist die Materie gegeben, in der mächtige asurische Kräfte raffinierte Intellektualität ausströmen in die Welt. Bei verdorbenen Menschenstämmen sind solche starken asurischen Kräfte zu finden. Der schwarze Magier bezieht gerade aus dem Sumpf der Sinnlichkeit seine stärksten dienenden Kräfte. Die sexuellen Riten sind dazu da, um in diese Kreise hineinzubannen. Es besteht ein fortwährender Kampf auf der Erde, der auf der einen Seite danach strebt, die Leidenschaften zu läutern, und auf der anderen Seite das Streben hat nach Verstärkung der Sinnlichkeit. Die Wesenheiten, die das Christus-Prinzip zum Führer haben, suchen die Erde für sich zu gewinnen, aber auch die anderen, feindlichen Wesenheiten suchen die Erde an sich zu reißen.

[ 11 ] Now if we submerge ourselves into the Kama of the pre-earthly period we are drawn down by the asuric beings. The higher forces of these our spiritual predecessors stand occultly bound up with the passions and forces of our own lower nature.53See lecture 24.10.1915 in The Occult Movement in the 19th Century ... Wherever there are dissolute excesses, there the substance is given in which powerful asuric forces pour cunning intellectualism into the world. In the case of decadent tribes similar powerful asuric forces are to be found. The black magician draws his most powerful forces out of the morass of sensuality. The purpose of sexual rites is to introduce such magic into these circles. A battle is continually taking place on the earth, the one side striving to purify the passions, the other side striving to intensify sensuality. The beings who are guided by the Christ-Principle seek to win the Earth for themselves, but there are also the other antagonistic beings who seek to usurp the Earth.

[ 12 ] Diese Verkörperungen asurischer Wesenheiten in den Ausströmungen der mit Leidenschaft erfüllten Gedanken des Menschen sind die eine Art von astralen Wesenheiten. Man nennt sie künstliche Elementarwesen, weil sie vom Menschen künstlich hervorgebracht werden. Dann gibt es im Astralraum auch natürliche Elementarwesen. Die rühren her von den Gruppenseelen der Tiere. Es gibt für eine jegliche Tiergruppe eine Wesenheit auf dem Astralplan, die vereinigt, was in den einzelnen Tieren vorhanden ist. Diese treffen wir auch im Astralraum an. Jedes Tier zieht seine ganze Natur astralisch wie einen Schweif nach sich. Diese Bildung kann aber nicht so schädlich wirken wie das, was der Mensch im Astralraum an Elementarwesen schafft. Es ist unschädlich, weil es von der Gruppenseele der Tiere paralysiert wird. Das ist bei den durch den Menschen geschaffenen Wesenheiten nicht so, weil beim Menschen nichts paralysiert, so daß diese Elementarwesen bleibend sind.

[ 12 ] These embodiments of asuric beings in the out streaming of passion-filled human thoughts are one kind of astral beings. They are called artificial elemental beings because they are brought forth artificially by man. There also exist in astral space natural elemental beings. They proceed from the Group Souls of animals. For each animal group a being exists on the astral plane which unites what is present in the single animals. We meet these also in astral space. Every animal draws its own nature after it astrally like a trail. What is thus formed can however not work so harmfully as what the human being creates in the way of elemental beings. This astral trail is rendered harmless because it is annulled by the Group Souls of the animals. This is not so however with the beings created through man, because in this case nothing is annulled and hence these elemental beings remain.

[ 13 ] Wenn ein Tier gequält wird, prallt die Summe des ihm zugefügten Schmerzes sogleich auf den Astralkörper des Menschen zurück. Hier freilich spiegelt er sich ab als Gegenbild; daher die Wollust der Grausamkeit. Ein solches Lustgefühl bringt den menschlichen Astralleib herunter. Wenn der Mensch Leben vernichtet, bedeutet es im Menschen selbst etwas ungeheuer... (Lücke im Text.) Man kann durch nichts sich astrale Kräfte, die zerstörend wirken, so aneignen als durch Töten. Jedes Töten eines Wesens, das einen Astralkörper hat, erzeugt eine Verstärkung des wüstesten Egoismus. Es bedeutet einen Zuwachs an Macht. Deshalb wird in Schulen der schwarzen Magie zunächst ein Unterricht gegeben, wie man in Tiere schneidet; mit entsprechenden Gedanken an einer bestimmten Stelle schneiden, erregt eine gewisse Kraft, an einer anderen Stelle erregt es eine andere Kraft. Das Entsprechende beim weißen Magier liegt im Meditieren. Es kommt etwas auf dem physischen Plan zurück, wenn es mit physisch begleitenden Gedanken getan wird; ohne Gedanken kommt es auf dem Kamalokaplan zurück.

[ 13 ] When an animal is tortured, the amount of pain inflicted on it recoils immediately on the astral body of the human being. Here certainly it is reflected as it's opposite; hence the sensual pleasure in cruelty. Such feelings bring about a lowering of the human astral body. When a person destroys life, this has for him a tremendous significance.54... Compare with Rudolf Steiner's comments on Mabel Collins novel Flita in Luzifer-Gnosis (not translated). [Gap in text ...]. In no way can one so readily assimilate destructive astral forces as by killing. Every killing of a being possessing an astral body evokes an intensification of the most brutal egoism. It signifies a growing increase of power. In schools of Black Magic therefore, instruction is first given as to how one cuts into animals. Cutting into a definite place, accompanied by corresponding thoughts, induces a certain force, in another place it induces another force. (What corresponds to this in the case of the White Magician is meditation.) Something comes back to the physical plane when it is accompanied by physical thoughts; without thoughts it comes back to the Kamaloka plane.

[ 14 ] Die Überwältigung des Menschen durch hypnotische Mittel ist ein noch stärkeres Töten, weil es das Wollen vernichtet. Deshalb greift der Okkultist nie ein in die Freiheit des Menschen; er erzählt nur die Tatsachen. Die Lüge ist vom astralen Standpunkt ein Mord und ein Selbstmord zugleich. Sie spiegelt dem anderen etwas vor und erzeugt in ihm ein Gefühl, das sich auf eine nicht vorhandene Tatsache bezieht, auf ein Nichts. Auf dem Astralplan tritt sofort das Gegenbild auf von dem Nichts, das Töten. Sie ertöten also etwas im Menschen, wenn Sie durch Lüge sein Gefühl lenken auf etwas, was nicht ist, und Sie begehen Selbstmord, weil... [Lücke im Text.]

[ 14 ] The overpowering of a human being by means of hypnotism is a still stronger killing, for it destroys the will. The occultist therefore never intrudes into a person's freedom; he only relates facts. Lying is, from the astral standpoint, murder and at the same time suicide. It deceives the other person and creates in him a feeling that is related to a non-existent fact, to a nothingness. On the astral plane appears the counter picture of the nothingness, the killing. You therefore kill something in a person when through a lie you direct his feeling to something that does not exist, and you commit suicide because [Gap in text ...].