Basic Elements of Esotericism
GA 93a
24 October 1905, Berlin
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Grundelemente der Esoterik, 4th ed.
XXII
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[ 1 ] Als Fortsetzung der Besprechung von Karma und Reinkarnation wollen wir als besondere Frage im Zusammenhang des Ganzen das Problem des Todes behandeln.
[ 1 ] Als Fortsetzung der Besprechung von Karma und Reinkarnation wollen wir als besondere Frage im Zusammenhang des Ganzen das Problem des Todes behandeln.
[ 2 ] Die Frage: Warum stirbt der Mensch? — beschäftigt fortwährend die Menschheit. Aber sie ist nicht so ganz leicht zu beantworten, denn was wir heute sterben nennen, hängt zusammen damit, daß wir auf einer ganz bestimmten Stufe unserer Entwickelung stehen. Wir wissen, daß wir zunächst in drei Welten leben, in der physischen, astralen und der mentalen Welt, und daß unser Dasein wechselt zwischen diesen drei Welten. In uns haben wir einen inneren Wesenskern, den wir die Monade nennen. Diesen Wesenskern erhalten wir uns durch die drei Welten hindurch. Er lebt in der physischen Welt in uns, aber auch in der astralen und devachanischen Welt lebt er in uns. Der innere Wesenskern ist da nur immer mit einem verschiedenen Gewande umkleidet. In der physischen, astralen und devachanischen Welt ist das Gewand unseres Wesenskernes verschieden.
[ 2 ] Die Frage: Warum stirbt der Mensch? — beschäftigt fortwährend die Menschheit. Aber sie ist nicht so ganz leicht zu beantworten, denn was wir heute sterben nennen, hängt zusammen damit, daß wir auf einer ganz bestimmten Stufe unserer Entwickelung stehen. Wir wissen, daß wir zunächst in drei Welten leben, in der physischen, astralen und der mentalen Welt, und daß unser Dasein wechselt zwischen diesen drei Welten. In uns haben wir einen inneren Wesenskern, den wir die Monade nennen. Diesen Wesenskern erhalten wir uns durch die drei Welten hindurch. Er lebt in der physischen Welt in uns, aber auch in der astralen und devachanischen Welt lebt er in uns. Der innere Wesenskern ist da nur immer mit einem verschiedenen Gewande umkleidet. In der physischen, astralen und devachanischen Welt ist das Gewand unseres Wesenskernes verschieden.
[ 3 ] Wir sehen nun zunächst ab von dem Tode und stellen uns den Menschen in der physischen Welt mit einer gewissen Materie bekleidet vor. Dann tritt er in die astrale und devachanische Welt jedesmal mit einem anderen Gewande. Nehmen wir nun an, der Mensch wäre in allen drei Welten bewußt, so daß er die Dinge ringsherum wahrnehmen könnte. Ohne Sinne und Wahrnehmung würde der Mensch auch in der physischen Welt nicht bewußt leben. Wäre der Mensch heute gleichmäßig in allen drei Welten bewußt, dann gäbe es keinen Tod, dann gäbe es nur Verwandlung. Dann würde der Mensch aus einer Welt in die andere bewußt hinübergehen. Dieses Hinübergehen wäre dann für ihn kein Sterben und für die Zurückbleibenden höchstens wie ein Verreisen. Nun ist es so, daß der Mensch erst nach und nach sich die Kontinuität des Bewußtseins in diesen drei Welten erwirbt. Er empfindet es zunächst als eine Verdunkelung seines Bewußtseins, wenn er aus der physischen in die anderen Welten hineingeht. Er wird sich erst wieder klar bewußt, wenn er in die physische Welt zurückkehrt. Die Wesen, die das Bewußtsein behalten, kennen den Tod nicht. Verständigen wir uns nun darüber, wie der Mensch dazu gekommen ist, das gegenwärtige physische Bewußtsein zu haben, und wie er ein anderes Bewußtsein erwerben wird.
[ 3 ] Wir sehen nun zunächst ab von dem Tode und stellen uns den Menschen in der physischen Welt mit einer gewissen Materie bekleidet vor. Dann tritt er in die astrale und devachanische Welt jedesmal mit einem anderen Gewande. Nehmen wir nun an, der Mensch wäre in allen drei Welten bewußt, so daß er die Dinge ringsherum wahrnehmen könnte. Ohne Sinne und Wahrnehmung würde der Mensch auch in der physischen Welt nicht bewußt leben. Wäre der Mensch heute gleichmäßig in allen drei Welten bewußt, dann gäbe es keinen Tod, dann gäbe es nur Verwandlung. Dann würde der Mensch aus einer Welt in die andere bewußt hinübergehen. Dieses Hinübergehen wäre dann für ihn kein Sterben und für die Zurückbleibenden höchstens wie ein Verreisen. Nun ist es so, daß der Mensch erst nach und nach sich die Kontinuität des Bewußtseins in diesen drei Welten erwirbt. Er empfindet es zunächst als eine Verdunkelung seines Bewußtseins, wenn er aus der physischen in die anderen Welten hineingeht. Er wird sich erst wieder klar bewußt, wenn er in die physische Welt zurückkehrt. Die Wesen, die das Bewußtsein behalten, kennen den Tod nicht. Verständigen wir uns nun darüber, wie der Mensch dazu gekommen ist, das gegenwärtige physische Bewußtsein zu haben, und wie er ein anderes Bewußtsein erwerben wird.
[ 4 ] Wir müssen den Menschen durchaus als eine Zweiheit, als aus zwei Wesen zusammengesetzt, erkennen: aus der Monade und der Umkleidung der Monade. Wir fragen: Wie ist das eine und wie ist das andere entstanden? Wo lebte der astralische Mensch, bevor er das geworden ist, was er heute ist, und wo lebte die Monade? — Beide haben verschiedene Entwickelungsstadien durchgemacht, beide sind nach und nach erst dazugekommen, sich vereinigen zu können.
[ 4 ] Wir müssen den Menschen durchaus als eine Zweiheit, als aus zwei Wesen zusammengesetzt, erkennen: aus der Monade und der Umkleidung der Monade. Wir fragen: Wie ist das eine und wie ist das andere entstanden? Wo lebte der astralische Mensch, bevor er das geworden ist, was er heute ist, und wo lebte die Monade? — Beide haben verschiedene Entwickelungsstadien durchgemacht, beide sind nach und nach erst dazugekommen, sich vereinigen zu können.
[ 5 ] Bei der Betrachtung des physisch-astralischen Menschen werden wir in sehr ferne Zeiten zurückgewiesen, wo er nur als ein astrales Urbild, als eine astrale Form vorhanden war. Der astrale Mensch, der da ursprünglich vorhanden war, der war ein Gebilde, das nicht so war wie der heutige Astralkörper, sondern eine viel umfassendere Wesenheit. Diesen einstigen Astralkörper kann man sich so vorstellen, daß die Erde damals wie ein großer Astralball war, zusammengesetzt aus den astralen Menschen. Alle Naturkräfte und Wesenheiten, die uns heute umgeben, waren damals noch im Menschen darinnen; der Mensch lebte aufgelöst im astralen Dasein. Alle Pflanzen, Tiere und so weiter, die tierischen Instinkte und Leidenschaften lebten damals noch im astralischen Menschen. Was heute der Löwe, was die sämtlichen Säugetiere in sich haben, war damals mit dem Astralkörper des Menschen durch und durch vermischt. Der Astralkörper des Menschen hatte damals sämtliche auf dieser Erde verteilten Wesenheiten in sich. Die astrale Erde war aus lauter astralen Menschenkörpern zusammengefügt wie eine große Brombeerkugel und eingeschlossen in eine geistige Atmosphäre, in der devachanische Wesenheiten lebten.
[ 5 ] Bei der Betrachtung des physisch-astralischen Menschen werden wir in sehr ferne Zeiten zurückgewiesen, wo er nur als ein astrales Urbild, als eine astrale Form vorhanden war. Der astrale Mensch, der da ursprünglich vorhanden war, der war ein Gebilde, das nicht so war wie der heutige Astralkörper, sondern eine viel umfassendere Wesenheit. Diesen einstigen Astralkörper kann man sich so vorstellen, daß die Erde damals wie ein großer Astralball war, zusammengesetzt aus den astralen Menschen. Alle Naturkräfte und Wesenheiten, die uns heute umgeben, waren damals noch im Menschen darinnen; der Mensch lebte aufgelöst im astralen Dasein. Alle Pflanzen, Tiere und so weiter, die tierischen Instinkte und Leidenschaften lebten damals noch im astralischen Menschen. Was heute der Löwe, was die sämtlichen Säugetiere in sich haben, war damals mit dem Astralkörper des Menschen durch und durch vermischt. Der Astralkörper des Menschen hatte damals sämtliche auf dieser Erde verteilten Wesenheiten in sich. Die astrale Erde war aus lauter astralen Menschenkörpern zusammengefügt wie eine große Brombeerkugel und eingeschlossen in eine geistige Atmosphäre, in der devachanische Wesenheiten lebten.
[ 6 ] Diese Atmosphäre — Astralluft könnte man sie nennen -, die die damalige astrale Erde umgab, war aus einer etwas dünneren Substanz als der Astralkörper des Menschen. In dieser Astralluft lebten geistige Wesenheiten, niedere und höhere, unter anderem auch die menschlichen Monaden, ganz abgetrennt von dem menschlichen Astralkörper. Das war der damalige Zustand der Erde. Die Monaden, die schon vorhanden waren in der astralen Luft, die konnten sich nicht verbinden mit dem Astralkörper, denn die Astralkörper der Menschen waren damals noch zu wild. Die Instinkte und Leidenschaften mußten erst aus demselben herausgesetzt werden. So entstand durch Ausscheidung gewisser Substanzen und Kräfte, die der Astralkörper hatte, der menschliche Astralkörper allmählich in einer reineren Form. Die Ausscheidungen aber blieben gesonderte astrale Gebilde, Wesenheiten mit noch viel dichterem Astralleib, mit wilderen Einzelinstinkten, Trieben, Leidenschaften.
[ 6 ] Diese Atmosphäre — Astralluft könnte man sie nennen -, die die damalige astrale Erde umgab, war aus einer etwas dünneren Substanz als der Astralkörper des Menschen. In dieser Astralluft lebten geistige Wesenheiten, niedere und höhere, unter anderem auch die menschlichen Monaden, ganz abgetrennt von dem menschlichen Astralkörper. Das war der damalige Zustand der Erde. Die Monaden, die schon vorhanden waren in der astralen Luft, die konnten sich nicht verbinden mit dem Astralkörper, denn die Astralkörper der Menschen waren damals noch zu wild. Die Instinkte und Leidenschaften mußten erst aus demselben herausgesetzt werden. So entstand durch Ausscheidung gewisser Substanzen und Kräfte, die der Astralkörper hatte, der menschliche Astralkörper allmählich in einer reineren Form. Die Ausscheidungen aber blieben gesonderte astrale Gebilde, Wesenheiten mit noch viel dichterem Astralleib, mit wilderen Einzelinstinkten, Trieben, Leidenschaften.
[ 7 ] Jetzt waren also zwei Astralkörper da: ein weniger wilder menschlicher Astralkörper und ein sehr dichter wilder Astralleib. Halten wir diese beiden streng auseinander: den menschlichen Astralkörper und alles das, was da um ihn herum lebte. Der menschliche Astralkörper wird immer feiner, edler und treibt immer weitere Ausscheidungen heraus, welche immer dichter und dichter wurden. Daraus entstanden - als sie bis zur physischen Dichtigkeit kamen - die anderen Reiche: das Tier-, das Pflanzen- und das Mineralreich. Gewisse ausgeschiedene Instinkte und Kräfte traten durch diesen Verdichtungsprozeß als die verschiedenen Tierklassen hervor.
[ 7 ] Jetzt waren also zwei Astralkörper da: ein weniger wilder menschlicher Astralkörper und ein sehr dichter wilder Astralleib. Halten wir diese beiden streng auseinander: den menschlichen Astralkörper und alles das, was da um ihn herum lebte. Der menschliche Astralkörper wird immer feiner, edler und treibt immer weitere Ausscheidungen heraus, welche immer dichter und dichter wurden. Daraus entstanden - als sie bis zur physischen Dichtigkeit kamen - die anderen Reiche: das Tier-, das Pflanzen- und das Mineralreich. Gewisse ausgeschiedene Instinkte und Kräfte traten durch diesen Verdichtungsprozeß als die verschiedenen Tierklassen hervor.
[ 8 ] So fand eine fortwährende Reinigung der Astralkörper statt und das hatte auf der Erde eine notwendige Folge. Denn dadurch, daß der Mensch infolge der Reinigung das, was er früher in sich hatte, nun neben sich hatte, trat er in Verkehr mit diesen Wesen, und was er so früher in sich gehabt hatte, das wirkte jetzt von außen in den Menschen hinein. Das ist ein ewiger Prozeß, auch beim Absondern der beiden Geschlechter, die darnach auch von außen aufeinander einwirken. Die ganze Welt war zuerst mit uns verwoben; dann erst wirkte sie von außen auf uns ein. Das Ursymbol für dieses Zurückkommen in sich selbst von der anderen Seite ist die Schlange, die sich in den Schwanz beißt.
[ 8 ] So fand eine fortwährende Reinigung der Astralkörper statt und das hatte auf der Erde eine notwendige Folge. Denn dadurch, daß der Mensch infolge der Reinigung das, was er früher in sich hatte, nun neben sich hatte, trat er in Verkehr mit diesen Wesen, und was er so früher in sich gehabt hatte, das wirkte jetzt von außen in den Menschen hinein. Das ist ein ewiger Prozeß, auch beim Absondern der beiden Geschlechter, die darnach auch von außen aufeinander einwirken. Die ganze Welt war zuerst mit uns verwoben; dann erst wirkte sie von außen auf uns ein. Das Ursymbol für dieses Zurückkommen in sich selbst von der anderen Seite ist die Schlange, die sich in den Schwanz beißt.
[ 9 ] In dem geläuterten Astralkörper entstehen nun Bilder der ihn umgebenden Welt. Nehmen wir an, der Mensch hätte vielleicht zehn verschiedene Formen ausgesondert, die ihn nun umgeben. Früher waren sie in ihm und jetzt sind sie um ihn herum. Nun entstehen in dem geläuterten Astralleibe Spiegelbilder der ihn umgebenden Welt, der außer ihm sich befindenden Formen. Diese Spiegelbilder werden in ihm zu einer neuen Kraft, sie wirken in ihm, gestalten den edleren Astralkörper um, der sich geläutert hat. Er hat zum Beispiel die Wildheit aus sich herausgesetzt; sie ist jetzt außer ihm als ein Bild und wirkt nun auf ihn als gestaltende Kraft. Der Astralleib wird aufgebaut durch die Bilder der ausgeschiedenen Welt, die früher in ihm war. Sie bauen in ihm einen neuen Körper auf. Der Mensch hatte früher den Makrokosmos in sich gehabt, ihn dann herausgesetzt, und das formte nun in ihm den Mikrokosmos, einen Abriß seiner selbst.
[ 9 ] In dem geläuterten Astralkörper entstehen nun Bilder der ihn umgebenden Welt. Nehmen wir an, der Mensch hätte vielleicht zehn verschiedene Formen ausgesondert, die ihn nun umgeben. Früher waren sie in ihm und jetzt sind sie um ihn herum. Nun entstehen in dem geläuterten Astralleibe Spiegelbilder der ihn umgebenden Welt, der außer ihm sich befindenden Formen. Diese Spiegelbilder werden in ihm zu einer neuen Kraft, sie wirken in ihm, gestalten den edleren Astralkörper um, der sich geläutert hat. Er hat zum Beispiel die Wildheit aus sich herausgesetzt; sie ist jetzt außer ihm als ein Bild und wirkt nun auf ihn als gestaltende Kraft. Der Astralleib wird aufgebaut durch die Bilder der ausgeschiedenen Welt, die früher in ihm war. Sie bauen in ihm einen neuen Körper auf. Der Mensch hatte früher den Makrokosmos in sich gehabt, ihn dann herausgesetzt, und das formte nun in ihm den Mikrokosmos, einen Abriß seiner selbst.
[ 10 ] So treffen wir den Menschen auf einer bestimmten Stufe an in einer Gestalt, die ihm verliehen wird von seiner ganzen Umgebung. Die Spiegelbilder wirken so auf seinen Astralleib, daß sie ihn differenzieten und spalten. Durch die Spiegelbilder spaltete sich sein Astralkörper und er setzte ihn wieder neu zusammen aus den Teilen, so daß er dann ein gegliederter Organismus ist. Die gemeinsame Astralmasse ist differenziert worden zu den verschiedenen Organen, zum Herzen und so weiter. Zuerst war alles astral, und dann hat sich der Physische Mensch herumgelagert. Die menschlichen Bildungen wurden dadurch immer mehr geeignet, sich zu verdichten und ein komplizierterer und mannigfaltigerer Organismus zu werden, der ein Abbild der ganzen Umgebung ist.
[ 10 ] So treffen wir den Menschen auf einer bestimmten Stufe an in einer Gestalt, die ihm verliehen wird von seiner ganzen Umgebung. Die Spiegelbilder wirken so auf seinen Astralleib, daß sie ihn differenzieten und spalten. Durch die Spiegelbilder spaltete sich sein Astralkörper und er setzte ihn wieder neu zusammen aus den Teilen, so daß er dann ein gegliederter Organismus ist. Die gemeinsame Astralmasse ist differenziert worden zu den verschiedenen Organen, zum Herzen und so weiter. Zuerst war alles astral, und dann hat sich der Physische Mensch herumgelagert. Die menschlichen Bildungen wurden dadurch immer mehr geeignet, sich zu verdichten und ein komplizierterer und mannigfaltigerer Organismus zu werden, der ein Abbild der ganzen Umgebung ist.
[ 11 ] Was am allerdichtesten geworden ist, ist der physische Körper; weniger dicht ist der Ätherkörper, und am feinsten ist der Astralkörper. Sie sind im wesentlichen Spiegelbilder der Außenwelt, Mikrokosmos im Makrokosmos. Dabei ist der Astralkörper immer feiner und feiner geworden, so daß der Mensch an einem bestimmten Punkte der Erdenentwickelung einen entwickelten Astralkörper hat. Dadurch, daß der Astralkörper immer feiner geworden ist, hat er sich der feinen Astralmaterie um ihn herum angenähert.
[ 11 ] Was am allerdichtesten geworden ist, ist der physische Körper; weniger dicht ist der Ätherkörper, und am feinsten ist der Astralkörper. Sie sind im wesentlichen Spiegelbilder der Außenwelt, Mikrokosmos im Makrokosmos. Dabei ist der Astralkörper immer feiner und feiner geworden, so daß der Mensch an einem bestimmten Punkte der Erdenentwickelung einen entwickelten Astralkörper hat. Dadurch, daß der Astralkörper immer feiner geworden ist, hat er sich der feinen Astralmaterie um ihn herum angenähert.
[ 12 ] In der oberen Region haben sich unterdessen die entgegengesetzten Entwickelungsvorgänge vollzogen. Die Monade ist von oben, aus den höchsten Devachanregionen bis in die Astralregion heruntergestiegen und hat sich bei diesem Abstieg verdichtet. Da kommen sich die beiden Teile entgegen. Von der einen Seite steigt der Mensch herauf bis in den Astralkörper, von der anderen Seite begegnet ihm die Monade auf ihrem Abstieg in der astralischen Welt. Das war in der lemurischen Zeit. Da konnten sich beide befruchten. Die Monade hat sich umkleidet mit devachanischer Materie, dann mit der astralen Luftmaterie. Von unten herauf haben wir die physische Materie, dann Äthermaterie, dann wieder Astralmaterie. So befruchten sich die beiden Astralmaterien und verschmelzen miteinander. Das was von oben kommt, hat die Monade in sich. Wie in ein Bett bettet sie sich in die Astralmaterie ein.
[ 12 ] In der oberen Region haben sich unterdessen die entgegengesetzten Entwickelungsvorgänge vollzogen. Die Monade ist von oben, aus den höchsten Devachanregionen bis in die Astralregion heruntergestiegen und hat sich bei diesem Abstieg verdichtet. Da kommen sich die beiden Teile entgegen. Von der einen Seite steigt der Mensch herauf bis in den Astralkörper, von der anderen Seite begegnet ihm die Monade auf ihrem Abstieg in der astralischen Welt. Das war in der lemurischen Zeit. Da konnten sich beide befruchten. Die Monade hat sich umkleidet mit devachanischer Materie, dann mit der astralen Luftmaterie. Von unten herauf haben wir die physische Materie, dann Äthermaterie, dann wieder Astralmaterie. So befruchten sich die beiden Astralmaterien und verschmelzen miteinander. Das was von oben kommt, hat die Monade in sich. Wie in ein Bett bettet sie sich in die Astralmaterie ein.
[ 13 ] So findet das Herabsteigen der Seele statt. Aber damit das geschehe, muß die Monade einen Durst nach Kenntnisnahme der unteren Regionen entwickeln. Diesen Durst muß man zunächst voraussetzen. Die unteren Regionen kann man als Monade nur kennenlernen, wenn man sich in dem Menschenkörper inkarniert und durch ihn in die Umgebung hinausschaut. Jetzt ist der Mensch viergliedrig: Er hat erstens einen physischen Körper, zweitens einen Ätherkörper, drittens einen Astralkörper und darinnen viertens das Ich, die Monade. Nachdem der viergliedrige Leib vorhanden ist, kann die Monade durch ihn hinausschauen in die Umgebung, und es tritt dann ein Verkehr ein zwischen der Monade und alledem, was in der Umgebung ist. Dadurch wird der Durst der Monade einigermaßen gestillt.
[ 13 ] So findet das Herabsteigen der Seele statt. Aber damit das geschehe, muß die Monade einen Durst nach Kenntnisnahme der unteren Regionen entwickeln. Diesen Durst muß man zunächst voraussetzen. Die unteren Regionen kann man als Monade nur kennenlernen, wenn man sich in dem Menschenkörper inkarniert und durch ihn in die Umgebung hinausschaut. Jetzt ist der Mensch viergliedrig: Er hat erstens einen physischen Körper, zweitens einen Ätherkörper, drittens einen Astralkörper und darinnen viertens das Ich, die Monade. Nachdem der viergliedrige Leib vorhanden ist, kann die Monade durch ihn hinausschauen in die Umgebung, und es tritt dann ein Verkehr ein zwischen der Monade und alledem, was in der Umgebung ist. Dadurch wird der Durst der Monade einigermaßen gestillt.
[ 14 ] Wir haben gesehen, daß der ganze menschliche Leib sich zusammensetzt, zusammengesetzt hat aus Teilen, die dadurch entstanden sind, daß die ursprünglich ungegliederte Masse sich in Organe geteilt hat, nachdem der ursprüngliche Astralleib Verschiedenes ausgesondert hatte und durch diese um ihn herumstehenden Aussonderungen, die sich in ihm abspiegelten, in ihm Bilder entstanden sind. Diese Bilder wurden in ihm Kräfte und formten seinen Ätherleib; das heißt, durch diese mannigfaltigen Bilder wird sein Ätherleib gegliedert. In diesem nun aus Teilen bestehenden Ätherleib verdichtet sich wiederum jeder solche Ätherteil in sich und es entsteht der physische Gliedkörper. Jeder solche physische Kern, aus dem dann die Organe werden, bildet zu gleicher Zeit eine Art von Zentrum im Äther.
[ 14 ] Wir haben gesehen, daß der ganze menschliche Leib sich zusammensetzt, zusammengesetzt hat aus Teilen, die dadurch entstanden sind, daß die ursprünglich ungegliederte Masse sich in Organe geteilt hat, nachdem der ursprüngliche Astralleib Verschiedenes ausgesondert hatte und durch diese um ihn herumstehenden Aussonderungen, die sich in ihm abspiegelten, in ihm Bilder entstanden sind. Diese Bilder wurden in ihm Kräfte und formten seinen Ätherleib; das heißt, durch diese mannigfaltigen Bilder wird sein Ätherleib gegliedert. In diesem nun aus Teilen bestehenden Ätherleib verdichtet sich wiederum jeder solche Ätherteil in sich und es entsteht der physische Gliedkörper. Jeder solche physische Kern, aus dem dann die Organe werden, bildet zu gleicher Zeit eine Art von Zentrum im Äther.


[ 15 ] Die Zwischenräume zwischen den Zentren sind durch die bloße Äthermasse ausgefüllt. Wir denken uns den Körper so aus zehn Teilen zusammengesetzt. Diese zehn Teile, die wir als Schema nehmen, halten den Körper zusammen durch ihre Verwandtschaft; sie sind Abbilder der ganzen übrigen Natur und es hängt davon ab, wie stark sie zusammenhängen. Es bestehen in ihnen Grade der Verwandtschaft mit den einzelnen Teilen. Solange diese halten, bleibt der Körper zusammen, wenn die Verwandtschaftsgrade aufhören, fallen die Teile auseinander; der Körper zerfällt. Da wir während der irdischen Entwickelung die mannigfaltigsten Gebilde herausgesetzt haben, so halten die Teile im Ätherkörper nur in gewissem Grade zusammen. Die menschliche Natur ist ein Abbild der herausgesetzten Wesenheiten. Soweit die Wesen ein Sonderdasein führen, so weit führen auch die Teile des physischen Körpers ein Sonderdasein. Wenn die Verwandtschaft der Kräfte so gering geworden ist, daß sie aufhört, so leben wir nur bis dahin; das Maß unserer Lebenszeit ist dadurch bedingt, wie sich die Wesenheiten rund um uns herum vertragen.
[ 15 ] Die Zwischenräume zwischen den Zentren sind durch die bloße Äthermasse ausgefüllt. Wir denken uns den Körper so aus zehn Teilen zusammengesetzt. Diese zehn Teile, die wir als Schema nehmen, halten den Körper zusammen durch ihre Verwandtschaft; sie sind Abbilder der ganzen übrigen Natur und es hängt davon ab, wie stark sie zusammenhängen. Es bestehen in ihnen Grade der Verwandtschaft mit den einzelnen Teilen. Solange diese halten, bleibt der Körper zusammen, wenn die Verwandtschaftsgrade aufhören, fallen die Teile auseinander; der Körper zerfällt. Da wir während der irdischen Entwickelung die mannigfaltigsten Gebilde herausgesetzt haben, so halten die Teile im Ätherkörper nur in gewissem Grade zusammen. Die menschliche Natur ist ein Abbild der herausgesetzten Wesenheiten. Soweit die Wesen ein Sonderdasein führen, so weit führen auch die Teile des physischen Körpers ein Sonderdasein. Wenn die Verwandtschaft der Kräfte so gering geworden ist, daß sie aufhört, so leben wir nur bis dahin; das Maß unserer Lebenszeit ist dadurch bedingt, wie sich die Wesenheiten rund um uns herum vertragen.
[ 16 ] Die Entwickelung des höheren Menschen geht so vor sich, daß der Mensch zunächst an seinem Astralleibe arbeitet. Da arbeitet er hinein Ideale, Enthusiasmus und so weiter. Die Instinkte bekämpft er. In dem Augenblicke, da der Mensch Ideale an die Stelle von Trieben, und Pflichten an die Stelle von Instinkten setzt, und Enthusiasmus statt Begierden entwickelt, schafft er Harmonie in die Teile seines Astralleibes hinein. Diese friedenstiftende Arbeit beginnt mit dem Eintritt der Monade und der Astralleib fängt an, immer mehr und mehr unsterblich zu werden. Von da an stirbt der Astralleib nicht mehr, sondern er überdauert in dem Maße, als er Frieden gestiftet hat, als der Friede gegenüber den zerstörenden Kräften standhalten kann. Von dem Augenblicke an, da die Monade hineinkommt, stiftet sie Frieden, zunächst im Astralleib. Da fangen die Instinkte an, sich zu vertragen. Harmonie entsteht in dem früheren Chaos und es entsteht ein astrales Gebilde, welches überdauert, leben bleibt. Im physischen Leib und im Ätherleib wird zunächst nicht Frieden gestiftet, sondern zum Teil nur im Astralleib. Er erhält sich in anderen Welten zunächst nur kurze Zeit, aber je mehr Frieden gestiftet worden ist, desto länger dauert die Devachanzeit.
[ 16 ] Die Entwickelung des höheren Menschen geht so vor sich, daß der Mensch zunächst an seinem Astralleibe arbeitet. Da arbeitet er hinein Ideale, Enthusiasmus und so weiter. Die Instinkte bekämpft er. In dem Augenblicke, da der Mensch Ideale an die Stelle von Trieben, und Pflichten an die Stelle von Instinkten setzt, und Enthusiasmus statt Begierden entwickelt, schafft er Harmonie in die Teile seines Astralleibes hinein. Diese friedenstiftende Arbeit beginnt mit dem Eintritt der Monade und der Astralleib fängt an, immer mehr und mehr unsterblich zu werden. Von da an stirbt der Astralleib nicht mehr, sondern er überdauert in dem Maße, als er Frieden gestiftet hat, als der Friede gegenüber den zerstörenden Kräften standhalten kann. Von dem Augenblicke an, da die Monade hineinkommt, stiftet sie Frieden, zunächst im Astralleib. Da fangen die Instinkte an, sich zu vertragen. Harmonie entsteht in dem früheren Chaos und es entsteht ein astrales Gebilde, welches überdauert, leben bleibt. Im physischen Leib und im Ätherleib wird zunächst nicht Frieden gestiftet, sondern zum Teil nur im Astralleib. Er erhält sich in anderen Welten zunächst nur kurze Zeit, aber je mehr Frieden gestiftet worden ist, desto länger dauert die Devachanzeit.
[ 17 ] Wenn dann der Mensch Chela geworden ist, fängt er auch an, im Ätherkörper Frieden zu stiften. Dann überdauert auch der Ätherkörper. Bei den Meistern wird auch Frieden im physischen Leib gestiftet; daher überdauert bei ihnen auch der physische Leib. Es handelt sich darum, die verschiedenen Körper, die aus einzelnen sich bekämpfenden Teilen bestehen, in Harmonie zu bringen und sie in ewige Körper zu verwandeln.
[ 17 ] Wenn dann der Mensch Chela geworden ist, fängt er auch an, im Ätherkörper Frieden zu stiften. Dann überdauert auch der Ätherkörper. Bei den Meistern wird auch Frieden im physischen Leib gestiftet; daher überdauert bei ihnen auch der physische Leib. Es handelt sich darum, die verschiedenen Körper, die aus einzelnen sich bekämpfenden Teilen bestehen, in Harmonie zu bringen und sie in ewige Körper zu verwandeln.
[ 18 ] Der Mensch hat sich den physischen Körper geformt, indem er die Naturreiche aus sich herausgesetzt hat, die sich wieder in ihm spiegelten. Dadurch sind die einzelnen Teile in ihm entstanden. Nun vollbringt er Handlungen; durch diese tritt er wieder in Verkehr mit der Umgebung. Was er jetzt hinaussetzt, sind die Wirkungen seiner Taten. Jetzt gliedert er seine Taten in die Umwelt ein, und er wird nach und nach zu einem Spiegelbild dieser seiner Taten. Die Monade ist in den menschlichen Leib eingezogen; sie beginnt Taten zu tun. Ihre Taten sind es, die der Umwelt eingegliedert werden, und sie spiegeln sich wieder in ihm ab. In demselben Maße, in dem sie beginnt Frieden zu stiften, beginnt sie auch die Spiegelbilder ihrer eigenen Taten aufzunehmen.
[ 18 ] Der Mensch hat sich den physischen Körper geformt, indem er die Naturreiche aus sich herausgesetzt hat, die sich wieder in ihm spiegelten. Dadurch sind die einzelnen Teile in ihm entstanden. Nun vollbringt er Handlungen; durch diese tritt er wieder in Verkehr mit der Umgebung. Was er jetzt hinaussetzt, sind die Wirkungen seiner Taten. Jetzt gliedert er seine Taten in die Umwelt ein, und er wird nach und nach zu einem Spiegelbild dieser seiner Taten. Die Monade ist in den menschlichen Leib eingezogen; sie beginnt Taten zu tun. Ihre Taten sind es, die der Umwelt eingegliedert werden, und sie spiegeln sich wieder in ihm ab. In demselben Maße, in dem sie beginnt Frieden zu stiften, beginnt sie auch die Spiegelbilder ihrer eigenen Taten aufzunehmen.
[ 19 ] Nun sind wir bei einem Punkte angekommen, wo wir fortwährend um uns herum ein neues Reich schaffen, die Wirkungen unserer eigenen Taten. Das baut in uns wiederum etwas auf. Wie wir früher den zurückgebliebenen Ätherkörper aus den Spiegelbildern herausgegliedert haben, so gliedern wir jetzt der monadischen Existenz die Wirkung unserer Taten ein. Das nennen wir die Begründung unseres Karmas. Dadurch können wir das alles in der Monade bleibend machen. Früher hat sich der Astralleib gereinigt, indem er alles abgeworfen hat, was in ihm war. Jetzt schafft der Mensch sich ein neues Tatenreich, gleichsam aus dem Nichts heraus, den Verhältnissen nach aus dem Nichts heraus. Das was vorher kein Dasein hat, das neue Verhältnis, es spiegelt sich als etwas Neues, das einen bildhaften Charakter hat, in der Monade ab, und es bildet sich in ihr ein neuer innerer Wesenskern, der aus dem Spiegelbild der Taten entsteht, das Spiegelbild des Karmas. Indem die Monade immer weiterarbeitet, vergrößert sich der Wesenskern mehr und mehr. Nach einiger Zeit schauen wir die Monade an: sie wird dann Harmonie herausgebildet haben aus den streitenden Kräften einerseits, und auf der anderen Seite aus den Wirkungen der Taten. Beide verbinden sich miteinander, es entsteht ein gemeinschaftliches Gebilde.
[ 19 ] Nun sind wir bei einem Punkte angekommen, wo wir fortwährend um uns herum ein neues Reich schaffen, die Wirkungen unserer eigenen Taten. Das baut in uns wiederum etwas auf. Wie wir früher den zurückgebliebenen Ätherkörper aus den Spiegelbildern herausgegliedert haben, so gliedern wir jetzt der monadischen Existenz die Wirkung unserer Taten ein. Das nennen wir die Begründung unseres Karmas. Dadurch können wir das alles in der Monade bleibend machen. Früher hat sich der Astralleib gereinigt, indem er alles abgeworfen hat, was in ihm war. Jetzt schafft der Mensch sich ein neues Tatenreich, gleichsam aus dem Nichts heraus, den Verhältnissen nach aus dem Nichts heraus. Das was vorher kein Dasein hat, das neue Verhältnis, es spiegelt sich als etwas Neues, das einen bildhaften Charakter hat, in der Monade ab, und es bildet sich in ihr ein neuer innerer Wesenskern, der aus dem Spiegelbild der Taten entsteht, das Spiegelbild des Karmas. Indem die Monade immer weiterarbeitet, vergrößert sich der Wesenskern mehr und mehr. Nach einiger Zeit schauen wir die Monade an: sie wird dann Harmonie herausgebildet haben aus den streitenden Kräften einerseits, und auf der anderen Seite aus den Wirkungen der Taten. Beide verbinden sich miteinander, es entsteht ein gemeinschaftliches Gebilde.
[ 20 ] Nehmen wir an, von dem Menschen wird das irdische Kleid abgelöst und die Monade bleibt übrig. Sie behält die Wirkungen ihrer Taten zurück. Es fragt sich, wie die Wirkung der Taten beschaffen ist. Ist sie so beschaffen, daß sie in den Welten, in denen die Monade nun sich befindet, sich betätigen kann, dann werden die Menschen sich lange da aufhalten können, wenn nicht, dann kurz. Dann müssen sie wieder in den Durst der Monade [nach dem physischen Plan] zurückfallen und wieder einen physischen Körper beziehen.
[ 20 ] Nehmen wir an, von dem Menschen wird das irdische Kleid abgelöst und die Monade bleibt übrig. Sie behält die Wirkungen ihrer Taten zurück. Es fragt sich, wie die Wirkung der Taten beschaffen ist. Ist sie so beschaffen, daß sie in den Welten, in denen die Monade nun sich befindet, sich betätigen kann, dann werden die Menschen sich lange da aufhalten können, wenn nicht, dann kurz. Dann müssen sie wieder in den Durst der Monade [nach dem physischen Plan] zurückfallen und wieder einen physischen Körper beziehen.
[ 21 ] Das menschliche Leben ist immerfort eine Einhüllung dessen, was uns umgibt: Involution - Evolution. Wir nehmen Bildformen auf und gestalten darnach unseren eigenen Körper. Was die Monade gewirkt hat, das nimmt der Mensch wieder auf als Karma. Der Mensch wird immerfort die Wirkung seines Karmas sein. - Im Vedanta wird gelehrt, daß die verschiedenen Teile des Menschen aufgelöst und in alle Windrichtungen verteilt werden; was dann noch von ihm vorhanden bleibt, das ist sein Karma. Das ist das Ewige, was der Mensch aus sich selbst gemacht hat, was er selbst zunächst als Bild aus seiner Umgebung aufgenommen hat. Der Mensch ist unsterblich; er braucht nur zu wollen, er braucht nur seine Taten so zu gestalten, daß sie ein bleibendes Dasein haben. Unsterblich ist an uns dasjenige, was wir uns von außen her erwerben. Wir sind geworden durch die Welt und fangen an, durch die Befruchtung mit der Monade in uns den Spiegel einer neuen Welt aufzubauen. Die Monade hat die Spiegelbilder in uns belebt. Jetzt können die Bilder hinauswirken, und nun spiegeln sich neuerdings die Wirkungen dieser Bilder. Es entsteht ein neues inneres Leben. Wir verändern mit unseren Taten fortwährend unsere Umgebung. Dadurch entstehen neue Spiegelbilder; die werden nun zum Karma. Das ist ein neues Leben, das dem Inneren entsprießt. Daraus geht hervor, daß wir, um uns höher zu entwickeln, von einem bestimmten Punkt an aus uns selbst herausgehen und selbstlos in die Umgebung wirken müssen. Dieses Herausgehen müssen wir möglich machen, um unsere Umgebung selbstlos in harmonische Verhältnisse zu versetzen. Das bedingt ein Harmonisieren der Spiegelbilder in uns. Unsere Aufgabe ist es, die Welt um uns herum zu einer harmonischen zu machen. Sind wir Zerstörer in der Welt, so spiegeln sich in uns die Verwüstungen; wirken wir Harmonie in der Welt, so spiegeln sich in uns die Harmonien.
[ 21 ] Das menschliche Leben ist immerfort eine Einhüllung dessen, was uns umgibt: Involution - Evolution. Wir nehmen Bildformen auf und gestalten darnach unseren eigenen Körper. Was die Monade gewirkt hat, das nimmt der Mensch wieder auf als Karma. Der Mensch wird immerfort die Wirkung seines Karmas sein. - Im Vedanta wird gelehrt, daß die verschiedenen Teile des Menschen aufgelöst und in alle Windrichtungen verteilt werden; was dann noch von ihm vorhanden bleibt, das ist sein Karma. Das ist das Ewige, was der Mensch aus sich selbst gemacht hat, was er selbst zunächst als Bild aus seiner Umgebung aufgenommen hat. Der Mensch ist unsterblich; er braucht nur zu wollen, er braucht nur seine Taten so zu gestalten, daß sie ein bleibendes Dasein haben. Unsterblich ist an uns dasjenige, was wir uns von außen her erwerben. Wir sind geworden durch die Welt und fangen an, durch die Befruchtung mit der Monade in uns den Spiegel einer neuen Welt aufzubauen. Die Monade hat die Spiegelbilder in uns belebt. Jetzt können die Bilder hinauswirken, und nun spiegeln sich neuerdings die Wirkungen dieser Bilder. Es entsteht ein neues inneres Leben. Wir verändern mit unseren Taten fortwährend unsere Umgebung. Dadurch entstehen neue Spiegelbilder; die werden nun zum Karma. Das ist ein neues Leben, das dem Inneren entsprießt. Daraus geht hervor, daß wir, um uns höher zu entwickeln, von einem bestimmten Punkt an aus uns selbst herausgehen und selbstlos in die Umgebung wirken müssen. Dieses Herausgehen müssen wir möglich machen, um unsere Umgebung selbstlos in harmonische Verhältnisse zu versetzen. Das bedingt ein Harmonisieren der Spiegelbilder in uns. Unsere Aufgabe ist es, die Welt um uns herum zu einer harmonischen zu machen. Sind wir Zerstörer in der Welt, so spiegeln sich in uns die Verwüstungen; wirken wir Harmonie in der Welt, so spiegeln sich in uns die Harmonien.
[ 22 ] Den letzten Grad von Vollkommenheit, den wir hinausgesetzt haben, den wir um uns gestiftet haben, werden wir mit uns nehmen. Daher sagten die Rosenkreuzer: Gestalte die Welt so, daß sie in sich enthält Weisheit, Schönheit und Stärke, dann spiegelt sich in uns Weisheit, Schönheit und Stärke. Hast du die Zeit dazu benutzt, dann ziehst du selbst aus dieser Erde hinaus mit dem Spiegelbild von Weisheit, Schönheit und Stärke. Weisheit ist das Spiegelbild des Manas; Schönheit, Frömmigkeit, Güte ist das Spiegelbild der Buddhi; Stärke ist das Spiegelbild des Atma.
[ 22 ] Den letzten Grad von Vollkommenheit, den wir hinausgesetzt haben, den wir um uns gestiftet haben, werden wir mit uns nehmen. Daher sagten die Rosenkreuzer: Gestalte die Welt so, daß sie in sich enthält Weisheit, Schönheit und Stärke, dann spiegelt sich in uns Weisheit, Schönheit und Stärke. Hast du die Zeit dazu benutzt, dann ziehst du selbst aus dieser Erde hinaus mit dem Spiegelbild von Weisheit, Schönheit und Stärke. Weisheit ist das Spiegelbild des Manas; Schönheit, Frömmigkeit, Güte ist das Spiegelbild der Buddhi; Stärke ist das Spiegelbild des Atma.
[ 23 ] Zuerst entwickeln wir um uns her ein Reich der Weisheit dadurch, daß wir die Weisheit fördern. Dann entwickeln wir ein Reich der Schönheit auf allen Gebieten. Dann tritt sichtbar Weisheit auf und es spiegelt sich in uns: Buddhi. Zuletzt verleihen wir dem Ganzen physisches Dasein, Weisheit im Inneren, Schönheit nach außen.
[ 23 ] Zuerst entwickeln wir um uns her ein Reich der Weisheit dadurch, daß wir die Weisheit fördern. Dann entwickeln wir ein Reich der Schönheit auf allen Gebieten. Dann tritt sichtbar Weisheit auf und es spiegelt sich in uns: Buddhi. Zuletzt verleihen wir dem Ganzen physisches Dasein, Weisheit im Inneren, Schönheit nach außen.
[ 24 ] Wenn wir die Kraft haben, dies durchzusetzen, dann haben wir Stärke: Atma, die Kraft, alles das in Realität umzusetzen. So richten wir in uns die drei Reiche auf: Manas, Buddhi, Atma.
[ 24 ] Wenn wir die Kraft haben, dies durchzusetzen, dann haben wir Stärke: Atma, die Kraft, alles das in Realität umzusetzen. So richten wir in uns die drei Reiche auf: Manas, Buddhi, Atma.
[ 25 ] Nicht durch müßige Beschaulichkeit gelangt der Mensch auf der Erde weiter, sondern indem er der Erde Weisheit, Schönheit und Stärke einverleibt. Durch die Arbeit unseres höheren Ich gestalten wir die uns von den Göttern gegebenen vergänglichen Leiber um und schaffen uns selbst ewige Leiber. Der Chela, der seinen Ätherleib veredelt [so daß er erhalten bleibt], verzichtet allmählich auf die Maharajas. Der Meister, bei dem auch der physische Leib erhalten bleibt, kann auf die Lipikas verzichten. Er steht über Karma. Das müssen wir als den Fortschritt des Menschen in seinem Inneren bezeichnen. Was höher ist, außerhalb von uns, müssen wir suchen zu betreten. Daher ist unser höheres Selbst nicht in uns zu suchen, sondern in den höhergestiegenen Individualitäten.
[ 25 ] Nicht durch müßige Beschaulichkeit gelangt der Mensch auf der Erde weiter, sondern indem er der Erde Weisheit, Schönheit und Stärke einverleibt. Durch die Arbeit unseres höheren Ich gestalten wir die uns von den Göttern gegebenen vergänglichen Leiber um und schaffen uns selbst ewige Leiber. Der Chela, der seinen Ätherleib veredelt [so daß er erhalten bleibt], verzichtet allmählich auf die Maharajas. Der Meister, bei dem auch der physische Leib erhalten bleibt, kann auf die Lipikas verzichten. Er steht über Karma. Das müssen wir als den Fortschritt des Menschen in seinem Inneren bezeichnen. Was höher ist, außerhalb von uns, müssen wir suchen zu betreten. Daher ist unser höheres Selbst nicht in uns zu suchen, sondern in den höhergestiegenen Individualitäten.
