The Christian Mystery
GA 97
29 April 1906, Stuttgart
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Das christliche Mysterium, 4th ed.
17. Der Verstand als Gabe Luzifers und seine künftige Umwandlung in ein neues Hellsehen
17. Der Verstand als Gabe Luzifers und seine künftige Umwandlung in ein neues Hellsehen
[ 1 ] Heute wollen wir von den Funktionen reden, die man gewissen geistigen Wesenheiten zuschreibt, die man luziferische nennt. Wir werden da auf merkwürdige Zusammenhänge stoßen, die sie mit der Menschheit haben. Zum Ausgangspunkt nehmen wir die Tatsache, daß die Wissenschaft vom Denken, von der Überlegung, nicht weiter als achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus zurückgeht. Wer die Geschichte der Philosophie studiert, weiß, daß dieselbe mit Thales beginnt, der um 600 vor Christus lebte und einmal eine Sonnenfinsternis nach naturwissenschaftlichen Beobachtungen voraussagte, was damals noch etwas Aufßergewöhnliches war. Die Philosophie der abendländischen Logik haben wir erst seit Aristoteles. Vorher gab es keine Lehre über das Denken, denn das Denken selber, der abstrakte Verstand dämmerte erst 600 bis 800 vor Christus herauf. Keime dazu waren natürlich schon in der atlantischen Rasse enthalten. Wir haben allerdings schon eine Astronomie bei den Chaldäern, den alten Ägyptern und andern Orientalen, doch stammte diese aus den tieferen Anlagen des Hellsehens.
[ 1 ] Heute wollen wir von den Funktionen reden, die man gewissen geistigen Wesenheiten zuschreibt, die man luziferische nennt. Wir werden da auf merkwürdige Zusammenhänge stoßen, die sie mit der Menschheit haben. Zum Ausgangspunkt nehmen wir die Tatsache, daß die Wissenschaft vom Denken, von der Überlegung, nicht weiter als achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus zurückgeht. Wer die Geschichte der Philosophie studiert, weiß, daß dieselbe mit Thales beginnt, der um 600 vor Christus lebte und einmal eine Sonnenfinsternis nach naturwissenschaftlichen Beobachtungen voraussagte, was damals noch etwas Aufßergewöhnliches war. Die Philosophie der abendländischen Logik haben wir erst seit Aristoteles. Vorher gab es keine Lehre über das Denken, denn das Denken selber, der abstrakte Verstand dämmerte erst 600 bis 800 vor Christus herauf. Keime dazu waren natürlich schon in der atlantischen Rasse enthalten. Wir haben allerdings schon eine Astronomie bei den Chaldäern, den alten Ägyptern und andern Orientalen, doch stammte diese aus den tieferen Anlagen des Hellsehens.
[ 2 ] Ein halbes Jahrtausend vor Christus kommt also erst der Verstand herauf, und diese Tatsache hängt mit der Abänderung aller Verwandtschafts- und Eheformen zusammen. Diese waren ganz andere als heutzutage. Noch bei wilden Völkern Amerikas hat die Wissenschaft konstatiert, daß die Verwandtschaft von Vettern und Cousinen eine viel kompliziertere ist als bei uns. Die Irokesen zum Beispiel nennen Vettern und Cousinen väterlicherseits Geschwister, mütterlicherseits jedoch nicht, aus dem Grunde, weil die gleichaltrigen Männer einer Familie alle gleichaltrigen Frauen zu Frauen haben konnten, man also innerhalb einer Familie wohl die Mutter eines Kindes genau kannte, aber nicht den Vater. Die Irokesen haben noch heutzutage diese verwandtschaftlichen Beziehungen und Bezeichnungen. Nur der Okkultismus kann die richtige Erklärung für diese Verhältnisse geben. 800 bis 900 vor Christus haben wir Tatsachen zu verzeichnen, die darauf deuten, daß nunmehr aus der Verwandtschaftsehe die Fernehe wurde. Früher war ein Oberhaupt der Familie der Vater des Stammes. Noch bei den Germanen finden wir in viel späteren Zeiten diese Einrichtungen, während in Afrika und in den Ländern um das Mittelmeer herum schon zur Fernehe übergegangen wird. Im Mittelalter finden wir in den deutschen Sagen, zum Beispiel im Gudrunlied, diesen Übergang zur Fernehe verherrlicht. Tacitus spricht in seiner «Germania» noch von den deutschen Stämmen mit einem Ahnherrn. Dieser Gebrauch wird später gebrochen, und im Gudrunlied ziehen die Könige in ferne Länder, um ihre Frauen zu suchen. In der Siegfriedsage haben wir eine Schilderung davon, wie sich die neue Ordnung auflehnt gegen die Blutsverwandtschaftsehe: Siegmund und Sieglinde, deren Ehe von Frigga verworfen wird. Wotan ist der Begründer der Fernehe. Bei den verschiedenen Völkern ist die Fernehe zu verschiedenen Zeiten eingeführt worden, aber es existiert ein eigenartiger Zusammenhang zwischen dem Übergang zur Fernehe und der Ausbildung des Verstandes. Es ist ein okkulter Satz, daß die Fernehe auf einen Teil des Ätherkörpers tötend wirkt: das Vorderhirn wird belebt, während das alte Hellsehen abgetötet wird, das durch Blutsverwandtschaftsehen wächst. Die verstandesmäfige Erfassung der Dinge erwacht. Heute ist die Menschheit der Fernehe angepaßt, wie sie es früher der Verwandtschaftsehe war. Die Verwandtenehe wirkt heute schädigend auf die geistige Tätigkeit der Kinder, besonders auf das Sinnesorgan, das mit der Verstandesentwickelung zusammenhängt, das Auge. Daher gibt es so viele Blinde in Verwandtenehen. Nur durch die Fernehe wird das Gehirn verbessert. Diese physiologische Tatsache steht in engem Zusammenhang mit der Menschheitsentwickelung. Sie war notwendig, um das Erscheinen des Christentums vorzubereiten. Hätte dieses unter andern Bedingungen entstehen können? Es bringt die Liebe der Seele zur Seele, das Wirken von Seele auf Seele. Die Blutsverwandtschaftsliebe mußte erst überwunden werden. Die Völker werden überhaupt erst reif für das Christentum werden, wenn sie die Verwandtschaftsliebe überwunden haben. Die alten Eingeweihten Ägyptens stammten immer aus der gleichen Familie innerhalb langer Generationen. Die ältere Weisheit war intuitiver Art, was um so deutlicher hervortritt, je weiter man die Menschheit zurückverfolgt. Das verstandesmäßige Überlegen hängt mit der Grundlage des Christentums zusammen.
[ 2 ] Ein halbes Jahrtausend vor Christus kommt also erst der Verstand herauf, und diese Tatsache hängt mit der Abänderung aller Verwandtschafts- und Eheformen zusammen. Diese waren ganz andere als heutzutage. Noch bei wilden Völkern Amerikas hat die Wissenschaft konstatiert, daß die Verwandtschaft von Vettern und Cousinen eine viel kompliziertere ist als bei uns. Die Irokesen zum Beispiel nennen Vettern und Cousinen väterlicherseits Geschwister, mütterlicherseits jedoch nicht, aus dem Grunde, weil die gleichaltrigen Männer einer Familie alle gleichaltrigen Frauen zu Frauen haben konnten, man also innerhalb einer Familie wohl die Mutter eines Kindes genau kannte, aber nicht den Vater. Die Irokesen haben noch heutzutage diese verwandtschaftlichen Beziehungen und Bezeichnungen. Nur der Okkultismus kann die richtige Erklärung für diese Verhältnisse geben. 800 bis 900 vor Christus haben wir Tatsachen zu verzeichnen, die darauf deuten, daß nunmehr aus der Verwandtschaftsehe die Fernehe wurde. Früher war ein Oberhaupt der Familie der Vater des Stammes. Noch bei den Germanen finden wir in viel späteren Zeiten diese Einrichtungen, während in Afrika und in den Ländern um das Mittelmeer herum schon zur Fernehe übergegangen wird. Im Mittelalter finden wir in den deutschen Sagen, zum Beispiel im Gudrunlied, diesen Übergang zur Fernehe verherrlicht. Tacitus spricht in seiner «Germania» noch von den deutschen Stämmen mit einem Ahnherrn. Dieser Gebrauch wird später gebrochen, und im Gudrunlied ziehen die Könige in ferne Länder, um ihre Frauen zu suchen. In der Siegfriedsage haben wir eine Schilderung davon, wie sich die neue Ordnung auflehnt gegen die Blutsverwandtschaftsehe: Siegmund und Sieglinde, deren Ehe von Frigga verworfen wird. Wotan ist der Begründer der Fernehe. Bei den verschiedenen Völkern ist die Fernehe zu verschiedenen Zeiten eingeführt worden, aber es existiert ein eigenartiger Zusammenhang zwischen dem Übergang zur Fernehe und der Ausbildung des Verstandes. Es ist ein okkulter Satz, daß die Fernehe auf einen Teil des Ätherkörpers tötend wirkt: das Vorderhirn wird belebt, während das alte Hellsehen abgetötet wird, das durch Blutsverwandtschaftsehen wächst. Die verstandesmäfige Erfassung der Dinge erwacht. Heute ist die Menschheit der Fernehe angepaßt, wie sie es früher der Verwandtschaftsehe war. Die Verwandtenehe wirkt heute schädigend auf die geistige Tätigkeit der Kinder, besonders auf das Sinnesorgan, das mit der Verstandesentwickelung zusammenhängt, das Auge. Daher gibt es so viele Blinde in Verwandtenehen. Nur durch die Fernehe wird das Gehirn verbessert. Diese physiologische Tatsache steht in engem Zusammenhang mit der Menschheitsentwickelung. Sie war notwendig, um das Erscheinen des Christentums vorzubereiten. Hätte dieses unter andern Bedingungen entstehen können? Es bringt die Liebe der Seele zur Seele, das Wirken von Seele auf Seele. Die Blutsverwandtschaftsliebe mußte erst überwunden werden. Die Völker werden überhaupt erst reif für das Christentum werden, wenn sie die Verwandtschaftsliebe überwunden haben. Die alten Eingeweihten Ägyptens stammten immer aus der gleichen Familie innerhalb langer Generationen. Die ältere Weisheit war intuitiver Art, was um so deutlicher hervortritt, je weiter man die Menschheit zurückverfolgt. Das verstandesmäßige Überlegen hängt mit der Grundlage des Christentums zusammen.
[ 3 ] Wie war nun das Verhältnis der Götter zu den Menschen? Die Menschen werden im Verlaufe ihrer Entwickelung Götter sein, und die Götter haben eine Art Menschheitsentwickelung durchgemacht, anders als die unsrige, auf andern Planeten, aber immerhin etwas Ähnliches. Die Höherstehenden entwickeln sich fort auf der Grundlage der niederen: Mensch und Tier leben von der Pflanze, diese vom Mineral. Nie könnten die Götter sein, wenn die Menschen nicht wären. Es besteht das gleiche Verhältnis zwischen ihnen. Was brauchen nun die Götter von uns? Sie nähren sich von unserer Liebe. Die Zweiteilung der Geschlechter tritt ein. Die wirkliche Bedeutung von Nektar und Ambrosia, der Nahrung der Götter, ist die Liebe des Mannes und der Frau. Es ist dies der Ausdruck einer okkulten Tatsache.
[ 3 ] Wie war nun das Verhältnis der Götter zu den Menschen? Die Menschen werden im Verlaufe ihrer Entwickelung Götter sein, und die Götter haben eine Art Menschheitsentwickelung durchgemacht, anders als die unsrige, auf andern Planeten, aber immerhin etwas Ähnliches. Die Höherstehenden entwickeln sich fort auf der Grundlage der niederen: Mensch und Tier leben von der Pflanze, diese vom Mineral. Nie könnten die Götter sein, wenn die Menschen nicht wären. Es besteht das gleiche Verhältnis zwischen ihnen. Was brauchen nun die Götter von uns? Sie nähren sich von unserer Liebe. Die Zweiteilung der Geschlechter tritt ein. Die wirkliche Bedeutung von Nektar und Ambrosia, der Nahrung der Götter, ist die Liebe des Mannes und der Frau. Es ist dies der Ausdruck einer okkulten Tatsache.
[ 4 ] Zwischen Göttern und Menschen stehen nun Wesenheiten, die ihre Entwickelung nicht zu gleicher Zeit mit den Göttern vollendet haben, die sozusagen in der Schule der Evolution sitzengeblieben sind, den Menschen aber weit voraus sind. Es sind die luziferischen Wesenheiten. Sie sind die Anfacher der höheren geistigen Selbständigkeit beim Menschen. Sie erzogen ihn zum Aufruhr gegen die Götter, sie bildeten jenen Teil in ihm aus, der die Götter nicht nährt. In der Paradiesessage erscheint deshalb Luzifer als Schlange, und die Strafe Jehovas ist: «Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären.» Die Scharen des Luzifer wirkten weiter an der Verstandeserziehung. Was sie nicht erreicht hatten, holten sie nach, als die Fernehe entstand. Nicht mehr das unfreie Blut bewirkt Liebe, sondern von außen durch Übereinstimmung der Seelen kommt sie. Wenn wir dies erwägen, wird uns auch Jehovas Walten klar: Er ordnet durch richtige Gesetze die Blutsverwandtschaft. Das alte Gesetz schafft unter den Menschen Ordnung. Luzifer wurde achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus frei, und die innere Kraft der Seele beginnt sich zu entfalten. Christus ist der Repräsentant der neuen Ordnung. Das äußere Gesetz wurde auf dem Sinai gegeben, das innere Gesetz, die Gnade, ist denen gegeben, die befreit durch Christus sind. So ist der Fortschritt der Menschheit: immer mehr mußte sich im Menschen das luziferische Prinzip entwickeln. Die äußere Wissenschaft soll durch die Theosophie frei werden: Wissenschaft vertieft zur Weisheit. Der Name Luzifer deutet das Prinzip der Selbständigkeit an, deshalb nannte Madame Blavatsky ihre erste Zeitschrift so und deshalb heißt die unsere so, um dieses Prinzip zu dokumentieren. Mehr und mehr werden sich die Unterschiede zwischen Menschen und Völkern abschleifen und der erste Satz der Prinzipien der Theosophischen Gesellschaft in Kraft treten: den Kern einer Menschenbruderschaft zu bilden. Die Liebe der Blutsverwandtschaft wird immer mehr überwunden werden, und man wird mehr die seelischen Zusammenhänge suchen. Aus den größten Fernen werden sich die Seelen zusammenfinden. Die Weiterentwikkelung und Umwandlung des Verstandes wird uns in der Zukunft ein neues Hellsehen bringen. Das Überwinden der Geschlechtsliebe bedeutet zunächst Vereinsamung. Der Chela muß entwurzelt werden - die große Überwindung aller Verwandtschaftsgefühle, das ist die Funktion des luziferischen Prinzips.
[ 4 ] Zwischen Göttern und Menschen stehen nun Wesenheiten, die ihre Entwickelung nicht zu gleicher Zeit mit den Göttern vollendet haben, die sozusagen in der Schule der Evolution sitzengeblieben sind, den Menschen aber weit voraus sind. Es sind die luziferischen Wesenheiten. Sie sind die Anfacher der höheren geistigen Selbständigkeit beim Menschen. Sie erzogen ihn zum Aufruhr gegen die Götter, sie bildeten jenen Teil in ihm aus, der die Götter nicht nährt. In der Paradiesessage erscheint deshalb Luzifer als Schlange, und die Strafe Jehovas ist: «Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären.» Die Scharen des Luzifer wirkten weiter an der Verstandeserziehung. Was sie nicht erreicht hatten, holten sie nach, als die Fernehe entstand. Nicht mehr das unfreie Blut bewirkt Liebe, sondern von außen durch Übereinstimmung der Seelen kommt sie. Wenn wir dies erwägen, wird uns auch Jehovas Walten klar: Er ordnet durch richtige Gesetze die Blutsverwandtschaft. Das alte Gesetz schafft unter den Menschen Ordnung. Luzifer wurde achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus frei, und die innere Kraft der Seele beginnt sich zu entfalten. Christus ist der Repräsentant der neuen Ordnung. Das äußere Gesetz wurde auf dem Sinai gegeben, das innere Gesetz, die Gnade, ist denen gegeben, die befreit durch Christus sind. So ist der Fortschritt der Menschheit: immer mehr mußte sich im Menschen das luziferische Prinzip entwickeln. Die äußere Wissenschaft soll durch die Theosophie frei werden: Wissenschaft vertieft zur Weisheit. Der Name Luzifer deutet das Prinzip der Selbständigkeit an, deshalb nannte Madame Blavatsky ihre erste Zeitschrift so und deshalb heißt die unsere so, um dieses Prinzip zu dokumentieren. Mehr und mehr werden sich die Unterschiede zwischen Menschen und Völkern abschleifen und der erste Satz der Prinzipien der Theosophischen Gesellschaft in Kraft treten: den Kern einer Menschenbruderschaft zu bilden. Die Liebe der Blutsverwandtschaft wird immer mehr überwunden werden, und man wird mehr die seelischen Zusammenhänge suchen. Aus den größten Fernen werden sich die Seelen zusammenfinden. Die Weiterentwikkelung und Umwandlung des Verstandes wird uns in der Zukunft ein neues Hellsehen bringen. Das Überwinden der Geschlechtsliebe bedeutet zunächst Vereinsamung. Der Chela muß entwurzelt werden - die große Überwindung aller Verwandtschaftsgefühle, das ist die Funktion des luziferischen Prinzips.
Fragenbeantwortung
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Fragen nicht notiert.
Fragen nicht notiert.
[ 5 ] Dem Kastenwesen der Inder liegt Kenntnis des Karma zugrunde. Die hellsehenden Führer der Inder sahen voraus, für welche Kaste das Karma den Menschen bestimmte, so daß jeder in der ihm entsprechenden Kaste geboren wurde. Mit dem aufsteigenden Verstande durch die Fernehe werden die Menschen ein bewußtes Hellsehen erlangen, und am Ende der sechsten Unterrasse werden sie sich in moralische Kasten gliedern. Mit der nächsten Unterrasse wird alle Blutsverwandtschaftsliebe schwinden. Den Göttern schwindet damit die Nahrung, sie ziehen sich mehr und mehr von den Menschen zurück zu höheren Entwickelungsstufen. Die Menschen werden weitergeführt durch ihre Meister, die sozusagen von der Pike auf in der Menschheit gedient, sich aber bewußt schneller entwickelt haben. Diese göttlichen Führer brauchen die Liebe der Menschen nicht zur Nahrung, deshalb hört die Geschlechtsliebe auf.
[ 5 ] Dem Kastenwesen der Inder liegt Kenntnis des Karma zugrunde. Die hellsehenden Führer der Inder sahen voraus, für welche Kaste das Karma den Menschen bestimmte, so daß jeder in der ihm entsprechenden Kaste geboren wurde. Mit dem aufsteigenden Verstande durch die Fernehe werden die Menschen ein bewußtes Hellsehen erlangen, und am Ende der sechsten Unterrasse werden sie sich in moralische Kasten gliedern. Mit der nächsten Unterrasse wird alle Blutsverwandtschaftsliebe schwinden. Den Göttern schwindet damit die Nahrung, sie ziehen sich mehr und mehr von den Menschen zurück zu höheren Entwickelungsstufen. Die Menschen werden weitergeführt durch ihre Meister, die sozusagen von der Pike auf in der Menschheit gedient, sich aber bewußt schneller entwickelt haben. Diese göttlichen Führer brauchen die Liebe der Menschen nicht zur Nahrung, deshalb hört die Geschlechtsliebe auf.
[ 6 ] Wäre das luziferische Prinzip nicht in Kraft getreten, würde die Erde gleich dem Mond allmählich zur Schlacke geworden sein, tot und verödet. Das soll sie nicht, der Mensch selber wird sie davor bewahren und umgestalten. Als die Menschen auftraten, sah die Erde noch nicht aus wie jetzt. Lemurien hatte keine toten, erstarrten Metalle und Steine, alles floß, Metallflüsse durchströmten die Berge, was man jetzt noch deutlich erkennen kann. Die Bergleute, die in so intime Berührung mit dem Erdinnern kommen, verstehen das und sind deshalb immer die besten Spiritualisten. Viele Pflanzen waren damals noch Tiere, und Milch, von der die Menschen sich nährten, floß ebenfalls in freien Strömen. Als Kind machen wir unbewußt dieses Stadium noch einmal durch. Wir sollen aber bewußt zu dieser Nahrungsweise zurückkehren. Das ist ebenfalls in dem Satze beschlossen: So ihr nicht werdet wie die Kindlein. — Milch und Pflanzenkost rufen okkulte Heilkräfte wach, deshalb muß ein Arzt der Zukunft sich so nähren, das heißt von allem, was der Sonne zustrebt. Indische Ärzte machen sich immun gegen Schlangenbisse, indem sie sich von Schlangen beißen lassen, um dann bei andern diese Bisse heilen zu können. Unsere Nahrung wird mineralisch sein. Mineralisch nähren sich jetzt schon die physiologischen Eingeweihten. Es gibt verschiedene Eingeweihte: solche, die Weisheit lehren, und unter andern solche, die an der Blutsverbesserung der Menschheit arbeiten, physiologische. Diese brauchen nicht besonders klug nach anderer Richtung hin zu sein, lediglich ihr Sinn für Physiologie ist sehr entwickelt. Wir sollen nur das von Pflanzen und Tieren essen, was nicht die Lebenskraft derselben enthält, also nicht die Wurzeln, nicht das Fleisch, sondern die Früchte und die Milch, die Blätter. Was über der Erde wächst, was die Kuh ißt, das ist richtige Nahrung, was an der Sonne gedeiht. Von Mineralien esse man nicht, was sich absetzt, also kein Salz, nur Wasser. Physiologische Okkultisten wachen über den Blutsübergang zur nächsten Rasse.
[ 6 ] Wäre das luziferische Prinzip nicht in Kraft getreten, würde die Erde gleich dem Mond allmählich zur Schlacke geworden sein, tot und verödet. Das soll sie nicht, der Mensch selber wird sie davor bewahren und umgestalten. Als die Menschen auftraten, sah die Erde noch nicht aus wie jetzt. Lemurien hatte keine toten, erstarrten Metalle und Steine, alles floß, Metallflüsse durchströmten die Berge, was man jetzt noch deutlich erkennen kann. Die Bergleute, die in so intime Berührung mit dem Erdinnern kommen, verstehen das und sind deshalb immer die besten Spiritualisten. Viele Pflanzen waren damals noch Tiere, und Milch, von der die Menschen sich nährten, floß ebenfalls in freien Strömen. Als Kind machen wir unbewußt dieses Stadium noch einmal durch. Wir sollen aber bewußt zu dieser Nahrungsweise zurückkehren. Das ist ebenfalls in dem Satze beschlossen: So ihr nicht werdet wie die Kindlein. — Milch und Pflanzenkost rufen okkulte Heilkräfte wach, deshalb muß ein Arzt der Zukunft sich so nähren, das heißt von allem, was der Sonne zustrebt. Indische Ärzte machen sich immun gegen Schlangenbisse, indem sie sich von Schlangen beißen lassen, um dann bei andern diese Bisse heilen zu können. Unsere Nahrung wird mineralisch sein. Mineralisch nähren sich jetzt schon die physiologischen Eingeweihten. Es gibt verschiedene Eingeweihte: solche, die Weisheit lehren, und unter andern solche, die an der Blutsverbesserung der Menschheit arbeiten, physiologische. Diese brauchen nicht besonders klug nach anderer Richtung hin zu sein, lediglich ihr Sinn für Physiologie ist sehr entwickelt. Wir sollen nur das von Pflanzen und Tieren essen, was nicht die Lebenskraft derselben enthält, also nicht die Wurzeln, nicht das Fleisch, sondern die Früchte und die Milch, die Blätter. Was über der Erde wächst, was die Kuh ißt, das ist richtige Nahrung, was an der Sonne gedeiht. Von Mineralien esse man nicht, was sich absetzt, also kein Salz, nur Wasser. Physiologische Okkultisten wachen über den Blutsübergang zur nächsten Rasse.
[ 7 ] Wir haben uns im letzten Jahrhundert seit Friedrich dem Großen zehnmal schneller entwickelt, als in dem Jahrtausend von Karl dem Großen bis zu Friedrich dem Großen, und die Entwickelung wird entsprechend schneller weitergehen. In Rußland bildet sich die sechste Unterrasse. Nichtglaube ist ein großes Hindernis für die Entwickelung.
[ 7 ] Wir haben uns im letzten Jahrhundert seit Friedrich dem Großen zehnmal schneller entwickelt, als in dem Jahrtausend von Karl dem Großen bis zu Friedrich dem Großen, und die Entwickelung wird entsprechend schneller weitergehen. In Rußland bildet sich die sechste Unterrasse. Nichtglaube ist ein großes Hindernis für die Entwickelung.
[ 8 ] Der Merkur ist der Körper gewisser großer Wesenheiten, von denen eine sich in Gautama Buddha verkörperte.
[ 8 ] Der Merkur ist der Körper gewisser großer Wesenheiten, von denen eine sich in Gautama Buddha verkörperte.
[ 9 ] Im Verlaufe der Entwickelung wird der Mensch seinen Körper von außen regieren, ihn gewissermaßen wie die Schnecke ihr Haus mit sich tragen, an ihm arbeiten und ihn umwandeln, wie er es jetzt schon unbewußt im Schlafe tut.
[ 9 ] Im Verlaufe der Entwickelung wird der Mensch seinen Körper von außen regieren, ihn gewissermaßen wie die Schnecke ihr Haus mit sich tragen, an ihm arbeiten und ihn umwandeln, wie er es jetzt schon unbewußt im Schlafe tut.
