Myths and Legends
Occult Signs and Symbols
GA 101
14 October 1907, Berlin
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Mythen und Sagen, Okkulte Zeichen und Symbole, 2nd ed.
2. Altnordische und Persische Mythen
2. Altnordische und Persische Mythen
[ 1 ] Wir haben vor acht Tagen anhand der germanischen Weltentstehungssage wichtige Zusammenhänge der menschlichen Organisation, des physischen Körperbaues mit der astralen Welt besprochen. Wir haben den interessanten Zusammenhang gesehen zwischen den zwölf Paar Gehirnnerven und den zwölf Strömen, die unsere Vorfahren durch ihre Art von Hellsehen auf dem astralen Plan geschaut haben, und die nichts anderes sind als die Einströmungen dessen, was dann im Menschen die zwölf Gehirnnervenpaare bildet. Wir haben auch gesehen, wie die sozusagen weicheren Organisationsteile des Menschen, das, was zum Kehlkopf, das, was zum Herzen und zu den niederen organischen Teilen gehört, wie das alles zusammenhängt mit den Wurzeln der Weltesche - die ja eine astralische Erscheinung ist -, und wie des Menschen Gehirnbildung zusammenhängt mit dem Wipfel und den Ästen der Weltesche. Da haben wir tief hineingeschaut in den Zusammenhang zwischen dem, was die Mythe erzählt, und dem, was wir durch unsere Erkenntnis uns aneignen können. Wir haben auch gesehen, daß solche Zeichen und Symbole, wie die Mythe sie uns bietet, nicht ausgedachte oder von der Phantasie erfundene Dinge sind, sondern daß sie wirklichen Beobachtungen in der astralen Welt entsprechen. Das muß ja immer wieder betont werden, daß alles Herumreden über Symbole und Zeichen, das aus dem Verstand und aus der Spekulation kommt, wertlos ist. Denn die wirklichen Symbole, die im Okkultismus eine Rolle spielen, sind Wiedergaben von Erlebnissen und Erfahrungen in der geistigen Welt.
[ 1 ] Wir haben vor acht Tagen anhand der germanischen Weltentstehungssage wichtige Zusammenhänge der menschlichen Organisation, des physischen Körperbaues mit der astralen Welt besprochen. Wir haben den interessanten Zusammenhang gesehen zwischen den zwölf Paar Gehirnnerven und den zwölf Strömen, die unsere Vorfahren durch ihre Art von Hellsehen auf dem astralen Plan geschaut haben, und die nichts anderes sind als die Einströmungen dessen, was dann im Menschen die zwölf Gehirnnervenpaare bildet. Wir haben auch gesehen, wie die sozusagen weicheren Organisationsteile des Menschen, das, was zum Kehlkopf, das, was zum Herzen und zu den niederen organischen Teilen gehört, wie das alles zusammenhängt mit den Wurzeln der Weltesche - die ja eine astralische Erscheinung ist -, und wie des Menschen Gehirnbildung zusammenhängt mit dem Wipfel und den Ästen der Weltesche. Da haben wir tief hineingeschaut in den Zusammenhang zwischen dem, was die Mythe erzählt, und dem, was wir durch unsere Erkenntnis uns aneignen können. Wir haben auch gesehen, daß solche Zeichen und Symbole, wie die Mythe sie uns bietet, nicht ausgedachte oder von der Phantasie erfundene Dinge sind, sondern daß sie wirklichen Beobachtungen in der astralen Welt entsprechen. Das muß ja immer wieder betont werden, daß alles Herumreden über Symbole und Zeichen, das aus dem Verstand und aus der Spekulation kommt, wertlos ist. Denn die wirklichen Symbole, die im Okkultismus eine Rolle spielen, sind Wiedergaben von Erlebnissen und Erfahrungen in der geistigen Welt.
[ 2 ] Heute werden wir einen noch tieferen Blick in dieses Gebiet hinein tun. Wir werden auf ein Kapitel kommen, welches eigentlich wirklich nur in einer solchen Arbeitsgruppe besprochen werden kann, die sich schon längere Zeit mit diesen Fragen beschäftigt. Nun kommen ja zu solchen Arbeitsgruppen immer noch jüngere Mitglieder hinzu. Diese müssen sich schon da hineinfinden, Dinge zu hören, die unter Umständen für sie noch schockierend sein können. Aber wir würden ja nicht weiterkommen, wenn wir nicht auch solches besprechen wollten, was für Vorgeschrittene gilt. Damit ist jetzt nicht gemeint, vorgeschritten in bezug auf Studium und Erkenntnis, sondern das, was jetzt mit «vorgeschritten» gemeint ist, ist, daß die Mitglieder, die schon längere Zeit hier sind, sich ein gewisses Gefühl dafür angeeignet haben, daß man von geistigen Wesenheiten und von anderen Welten so sprechen kann, wie wenn das Dinge oder Leute wären, die einem auf dem physischen Plan begegnen, und mit denen man unter Umständen ebenso verkehren und familiär sprechen kann, wie mit den Wesen, denen man begegnet, wenn man vor die Tür hinaustritt auf die Straße. In diesem Sinne meine ich «Vorgeschrittene», daß sie nicht davon schockiert werden, wenn von geistigen Welten und ihren Bewohnern in unbefangenem Sinne gesprochen wird. Und die jüngeren Mitglieder mögen wenigstens vorläufig den guten Willen haben, so etwas anzuhören und es so unbefangen hinzunehmen wie eine Erzählung aus der gewöhnlichen Sinneswelt. Es wird sich auch die Komposition des Vortrages heute etwas bunt ausnehmen. Das macht aber nichts. Wir werden einen Überblick erhalten einerseits über ein wichtiges Kapitel der geistigen Welt und auf der anderen Seite den Zusammenhang mit unserer eigenen menschlichen Körperlichkeit bekommen.
[ 2 ] Heute werden wir einen noch tieferen Blick in dieses Gebiet hinein tun. Wir werden auf ein Kapitel kommen, welches eigentlich wirklich nur in einer solchen Arbeitsgruppe besprochen werden kann, die sich schon längere Zeit mit diesen Fragen beschäftigt. Nun kommen ja zu solchen Arbeitsgruppen immer noch jüngere Mitglieder hinzu. Diese müssen sich schon da hineinfinden, Dinge zu hören, die unter Umständen für sie noch schockierend sein können. Aber wir würden ja nicht weiterkommen, wenn wir nicht auch solches besprechen wollten, was für Vorgeschrittene gilt. Damit ist jetzt nicht gemeint, vorgeschritten in bezug auf Studium und Erkenntnis, sondern das, was jetzt mit «vorgeschritten» gemeint ist, ist, daß die Mitglieder, die schon längere Zeit hier sind, sich ein gewisses Gefühl dafür angeeignet haben, daß man von geistigen Wesenheiten und von anderen Welten so sprechen kann, wie wenn das Dinge oder Leute wären, die einem auf dem physischen Plan begegnen, und mit denen man unter Umständen ebenso verkehren und familiär sprechen kann, wie mit den Wesen, denen man begegnet, wenn man vor die Tür hinaustritt auf die Straße. In diesem Sinne meine ich «Vorgeschrittene», daß sie nicht davon schockiert werden, wenn von geistigen Welten und ihren Bewohnern in unbefangenem Sinne gesprochen wird. Und die jüngeren Mitglieder mögen wenigstens vorläufig den guten Willen haben, so etwas anzuhören und es so unbefangen hinzunehmen wie eine Erzählung aus der gewöhnlichen Sinneswelt. Es wird sich auch die Komposition des Vortrages heute etwas bunt ausnehmen. Das macht aber nichts. Wir werden einen Überblick erhalten einerseits über ein wichtiges Kapitel der geistigen Welt und auf der anderen Seite den Zusammenhang mit unserer eigenen menschlichen Körperlichkeit bekommen.
[ 3 ] Sie wissen ja, daß innerhalb unserer sinnlichen Welt sich eine zweite Welt ausdehnt, die wir die astralische Welt nennen, die sich zunächst als ein flutendes Lichtmeer darstellt, worin Farben und Formen fluten. Für den Forscher in der astralischen Welt ordnen sich diese Farbengebilde zu bestimmten Wesenheiten, die er als astralische Wesenheiten erkennt, die dort ebenso wirklich sind wie hier die Pflanzen und Tiere in der physischen Welt. Dann ist eingegliedert in die astralische und physische Welt die Welt des geistigen Tönens, der Sphärenharmonien, die Welt des Devachan, die man durch das Hellhören erkennen kann. Das wollen wir ein anderes Mal besprechen. Heute wollen wir uns auf die astralische Welt mit einigen Gesichtspunkten beschränken.
[ 3 ] Sie wissen ja, daß innerhalb unserer sinnlichen Welt sich eine zweite Welt ausdehnt, die wir die astralische Welt nennen, die sich zunächst als ein flutendes Lichtmeer darstellt, worin Farben und Formen fluten. Für den Forscher in der astralischen Welt ordnen sich diese Farbengebilde zu bestimmten Wesenheiten, die er als astralische Wesenheiten erkennt, die dort ebenso wirklich sind wie hier die Pflanzen und Tiere in der physischen Welt. Dann ist eingegliedert in die astralische und physische Welt die Welt des geistigen Tönens, der Sphärenharmonien, die Welt des Devachan, die man durch das Hellhören erkennen kann. Das wollen wir ein anderes Mal besprechen. Heute wollen wir uns auf die astralische Welt mit einigen Gesichtspunkten beschränken.
[ 4 ] Wer die astralische Welt studiert mit den Mitteln, welche diejenigen, die sich näher mit diesen Dingen befassen können, durch ihre eigene Entwickelung allmählich kennenlernen können, der findet, daß diese Welt wirklich viel, viel bevölkerter ist als unsere physische Welt. Denn die astralische Welt hat eine Eigenschaft, welche die physische Welt nicht hat, und diese Eigenschaft bezeichnet man im Okkultismus als «Durchgängigkeit». Die astralen Wesen können nämlich durcheinander hindurchgehen; dazu sind die physischen Wesen nicht imstande. Daraus können Sie schon entnehmen, daß die astrale Welt viel bevölkerter sein kann, viel mehr Wesen enthalten kann als die physische Welt. Dies ist auch der Fall.
[ 4 ] Wer die astralische Welt studiert mit den Mitteln, welche diejenigen, die sich näher mit diesen Dingen befassen können, durch ihre eigene Entwickelung allmählich kennenlernen können, der findet, daß diese Welt wirklich viel, viel bevölkerter ist als unsere physische Welt. Denn die astralische Welt hat eine Eigenschaft, welche die physische Welt nicht hat, und diese Eigenschaft bezeichnet man im Okkultismus als «Durchgängigkeit». Die astralen Wesen können nämlich durcheinander hindurchgehen; dazu sind die physischen Wesen nicht imstande. Daraus können Sie schon entnehmen, daß die astrale Welt viel bevölkerter sein kann, viel mehr Wesen enthalten kann als die physische Welt. Dies ist auch der Fall.
[ 5 ] Denken Sie einmal an die Zeit, als eine große Anzahl von Menschen noch in der Lage war, auch ohne okkulte Schulung, noch durch ihre natürlichen Anlagen hineinzuschauen in die geistige Welt. Da werden Sie einen etwas anderen Begriff bekommen von manchem alten Bilde, das frühere Maler gemalt haben. Ich erinnere Sie nur an die «Sixtinische Madonna», die sich in Dresden befindet. Auch wenn manche die «Sixtinische Madonna» nicht selbst gesehen haben, so kennen sie jedenfalls die guten Stiche, die es von ihr gibt. Da werden Sie gesehen haben, daß im Hintergrunde die ganze Atmosphäre mit Engelköpfen oder Genienköpfen erfüllt ist. So wie sonst die Naturanschauung aus der Luft Wolkengebilde herauswachsen läßt, so wachsen da Engels- oder Geniengestalten heraus. Das ist nicht etwa bloße Phantasie, sondern etwas, was für den, der die astralische Welt sehen kann, eine volle Wirklichkeit ist. So ist die astralische Welt, die uns als wogendes Lichtmeer umgibt, angefüllt mit Wesenheiten, die gleichsam in einer unendlichen Lebendigkeit an jedem Punkt aus dem Raum hervorsprießen. So nimmt sich in jeder Beziehung der astralische Plan aus; bewegtes geistiges Leben ist in ihm. Nun soll nicht etwa gesagt werden, daß die Maler, die zur Zeit Raffaels gelebt haben, noch im vollen Umfange diese Anschauung gehabt haben. Das wäre zu viel gesagt; aber es waren große Vorgänger dieser Maler da, deren Werke längst nicht mehr vorhanden sind, die in mancher Beziehung wirkliche Hellseher waren, die aus ihrer Hellsichtigkeit heraus die Tradition so angegeben haben, daß ein Maler wie Raffael, auch wenn er nicht Hellseher war, aus der Überlieferung wußte: so ist es, und daher sachgemäß das wiedergeben konnte. Noch viel sachgemäßer sind ältere Bilder aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Wenn Sie zurückgehen und zu einer Zeit kommen, die am meisten bekannt ist durch den Maler Cimabue, so werden Sie sehen, wie auf den Bildern Ihnen die merkwürdige Erscheinung des Goldgrundes entgegentritt, und wie aus ihm herauswachsen Engel- oder Geniengestalten. Auch das entspricht in vollem Sinne der Wirklichkeit des astralischen Anschauens. Bis auf den Goldgrund hin entspricht das der Wirklichkeit. Denn tatsächlich, wenn wir in die höheren Partien des astralischen Planes kommen, verwandelt sich das flutende Lichtmeer, das in anderen Farbentönen erglänzt und durchhellt ist, in ein solches flutendes Lichtmeer, das wie von Gold durchglüht erscheint. Das ist sehr schön wiedergegeben auf einem Bilde von Raffael, auf einem Fresko, die «Disputa», vis-à-vis zu einem anderen Bild, das genannt wird «Schule von Athen», ein Name, der eigentlich am besten gestrichen werden sollte. Auf der «Disputa» haben Sie ganz unten die disputierenden Menschen - wie man glaubt: Kirchenväter, Päpste, Kirchenlehrer -, dann beginnt die Region der Apostel und Propheten, und dann gliedert sich daran die Region, die bei Raffael in den Genienköpfen wiedergegeben ist, das ist diejenige Region, die wir den niederen Astralplan nennen können. Weiter oben haben Sie auf demselben Bilde die Region des höheren Astralplanes golddurchglüht richtig wiedergegeben. Daher wirken die Bilder dieser alten Maler so überzeugend, weil der, der diese Dinge weiß, die Wahrheit des inneren Schauens in ihnen wiedergegeben findet. Auch auf .den, der das nicht weiß, wirken sie überzeugend, weil er im Unterbewufßstsein fühlen kann, aus welch tiefer Wahrheit heraus diese Dinge geschaffen sind. Ich erwähne dies, um darauf aufmerksam zu machen, wie die Menschen in früheren Zeiten sich dieser höheren Wirklichkeiten bewußt waren und sie auch im Bilde wiedergegeben haben.
[ 5 ] Denken Sie einmal an die Zeit, als eine große Anzahl von Menschen noch in der Lage war, auch ohne okkulte Schulung, noch durch ihre natürlichen Anlagen hineinzuschauen in die geistige Welt. Da werden Sie einen etwas anderen Begriff bekommen von manchem alten Bilde, das frühere Maler gemalt haben. Ich erinnere Sie nur an die «Sixtinische Madonna», die sich in Dresden befindet. Auch wenn manche die «Sixtinische Madonna» nicht selbst gesehen haben, so kennen sie jedenfalls die guten Stiche, die es von ihr gibt. Da werden Sie gesehen haben, daß im Hintergrunde die ganze Atmosphäre mit Engelköpfen oder Genienköpfen erfüllt ist. So wie sonst die Naturanschauung aus der Luft Wolkengebilde herauswachsen läßt, so wachsen da Engels- oder Geniengestalten heraus. Das ist nicht etwa bloße Phantasie, sondern etwas, was für den, der die astralische Welt sehen kann, eine volle Wirklichkeit ist. So ist die astralische Welt, die uns als wogendes Lichtmeer umgibt, angefüllt mit Wesenheiten, die gleichsam in einer unendlichen Lebendigkeit an jedem Punkt aus dem Raum hervorsprießen. So nimmt sich in jeder Beziehung der astralische Plan aus; bewegtes geistiges Leben ist in ihm. Nun soll nicht etwa gesagt werden, daß die Maler, die zur Zeit Raffaels gelebt haben, noch im vollen Umfange diese Anschauung gehabt haben. Das wäre zu viel gesagt; aber es waren große Vorgänger dieser Maler da, deren Werke längst nicht mehr vorhanden sind, die in mancher Beziehung wirkliche Hellseher waren, die aus ihrer Hellsichtigkeit heraus die Tradition so angegeben haben, daß ein Maler wie Raffael, auch wenn er nicht Hellseher war, aus der Überlieferung wußte: so ist es, und daher sachgemäß das wiedergeben konnte. Noch viel sachgemäßer sind ältere Bilder aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Wenn Sie zurückgehen und zu einer Zeit kommen, die am meisten bekannt ist durch den Maler Cimabue, so werden Sie sehen, wie auf den Bildern Ihnen die merkwürdige Erscheinung des Goldgrundes entgegentritt, und wie aus ihm herauswachsen Engel- oder Geniengestalten. Auch das entspricht in vollem Sinne der Wirklichkeit des astralischen Anschauens. Bis auf den Goldgrund hin entspricht das der Wirklichkeit. Denn tatsächlich, wenn wir in die höheren Partien des astralischen Planes kommen, verwandelt sich das flutende Lichtmeer, das in anderen Farbentönen erglänzt und durchhellt ist, in ein solches flutendes Lichtmeer, das wie von Gold durchglüht erscheint. Das ist sehr schön wiedergegeben auf einem Bilde von Raffael, auf einem Fresko, die «Disputa», vis-à-vis zu einem anderen Bild, das genannt wird «Schule von Athen», ein Name, der eigentlich am besten gestrichen werden sollte. Auf der «Disputa» haben Sie ganz unten die disputierenden Menschen - wie man glaubt: Kirchenväter, Päpste, Kirchenlehrer -, dann beginnt die Region der Apostel und Propheten, und dann gliedert sich daran die Region, die bei Raffael in den Genienköpfen wiedergegeben ist, das ist diejenige Region, die wir den niederen Astralplan nennen können. Weiter oben haben Sie auf demselben Bilde die Region des höheren Astralplanes golddurchglüht richtig wiedergegeben. Daher wirken die Bilder dieser alten Maler so überzeugend, weil der, der diese Dinge weiß, die Wahrheit des inneren Schauens in ihnen wiedergegeben findet. Auch auf .den, der das nicht weiß, wirken sie überzeugend, weil er im Unterbewufßstsein fühlen kann, aus welch tiefer Wahrheit heraus diese Dinge geschaffen sind. Ich erwähne dies, um darauf aufmerksam zu machen, wie die Menschen in früheren Zeiten sich dieser höheren Wirklichkeiten bewußt waren und sie auch im Bilde wiedergegeben haben.
[ 6 ] Von dieser Welt, die wir jetzt versuchten so zu charakterisieren, wie sie die Maler im Bilde wiedergegeben haben, wollen wir heute etwas besprechen. Wir wollen aufmerksam werden heute auf ganz bestimmte Wesenheiten, die der hellsichtige Mensch in der astralischen Welt antrifft, zum Teil in der niederen, zum Teil in der höheren astralischen Welt. Da gibt es solche Wesenheiten, die gestaltet sind wie ein sehr komplizierter Vogelleib, aber von ungeheurer Schönheit, mit mächtigen flügelartigen Organen begabt und mit einem dem Menschenkopf ähnlichen Kopf; so erscheinen sie geformt und gestaltet. Das sind durchaus Wirklichkeiten des astralen Planes. Die großen Lehrer der Religionen, die da hineinschauen konnten, waren wohl bekannt mit dieser Art von Wesenheiten. Und wenn man in den ältesten Zeiten versuchte, diese Wesenheiten darzustellen - die Cherubim, oder die etwas weniger richtigen, aber wenigstens in der Absicht richtig gemeinten Greife -, dann malte man solche merkwürdigen Gestalten, die zwischen Genius und Fabeltier in der Mitte stehen.
[ 6 ] Von dieser Welt, die wir jetzt versuchten so zu charakterisieren, wie sie die Maler im Bilde wiedergegeben haben, wollen wir heute etwas besprechen. Wir wollen aufmerksam werden heute auf ganz bestimmte Wesenheiten, die der hellsichtige Mensch in der astralischen Welt antrifft, zum Teil in der niederen, zum Teil in der höheren astralischen Welt. Da gibt es solche Wesenheiten, die gestaltet sind wie ein sehr komplizierter Vogelleib, aber von ungeheurer Schönheit, mit mächtigen flügelartigen Organen begabt und mit einem dem Menschenkopf ähnlichen Kopf; so erscheinen sie geformt und gestaltet. Das sind durchaus Wirklichkeiten des astralen Planes. Die großen Lehrer der Religionen, die da hineinschauen konnten, waren wohl bekannt mit dieser Art von Wesenheiten. Und wenn man in den ältesten Zeiten versuchte, diese Wesenheiten darzustellen - die Cherubim, oder die etwas weniger richtigen, aber wenigstens in der Absicht richtig gemeinten Greife -, dann malte man solche merkwürdigen Gestalten, die zwischen Genius und Fabeltier in der Mitte stehen.
[ 7 ] Wenn man sich an die alten Sagen erinnert, so hat man darin den Versuch der Menschen, diese höheren genienhaften Wesen nachzubilden. Sie sind in der mannigfaltigsten Weise gestaltet, und diejenigen, die in den Geheimschulen gewirkt und sie gekannt haben, die haben diesen Chor der Wesen gleichsam charakterisiert. Diese Art von Wesenheiten gruppiert sich in sechs Klassen. Wie sechs Regenten, wie sechs Anführer dieser Scharen sind solche sechs Hauptgenien vorhanden. In verschiedener Weise wurden sie benannt, diese sechs Hauptgenien des höheren Astralplanes, der goldenen Region. Die persische Geheimlehre nennt sie «Amshaspands», sie spricht von den sechs Amshaspands.
[ 7 ] Wenn man sich an die alten Sagen erinnert, so hat man darin den Versuch der Menschen, diese höheren genienhaften Wesen nachzubilden. Sie sind in der mannigfaltigsten Weise gestaltet, und diejenigen, die in den Geheimschulen gewirkt und sie gekannt haben, die haben diesen Chor der Wesen gleichsam charakterisiert. Diese Art von Wesenheiten gruppiert sich in sechs Klassen. Wie sechs Regenten, wie sechs Anführer dieser Scharen sind solche sechs Hauptgenien vorhanden. In verschiedener Weise wurden sie benannt, diese sechs Hauptgenien des höheren Astralplanes, der goldenen Region. Die persische Geheimlehre nennt sie «Amshaspands», sie spricht von den sechs Amshaspands.
[ 8 ] Eine zweite, in einer etwas niedereren Region vorkommende Art solcher astraler Wesenheiten sieht anders aus; sie sieht gar nicht Gestalten ähnlich, die es hier auf dem physischen Plan gibt. Aber man kann sich wenigstens verständlich machen, wenn man versucht, deren Gestalten durch solche des physischen Planes auszudrücken. Das haben auch die Geheimlehrer getan, die den Völkern ihre Mythologien gegeben haben und diejenige Kunst, von der wir gesprochen haben, die aus der Geheimlehre hervorging. Es gibt keine Gestalten, die genau so ausschauen wie diese Wesen, deshalb können wir sie nur charakterisieren, indem wir sie so darstellen, daß sie eine Art Menschenkörper haben mit allen möglichen verschiedenen Tierköpfen. Die Ägypter, die gerade über dieses Gebiet des Astralplanes gut Bescheid wußten und die geistigen Wesen dieser Sphäre ganz gut kannten, sie haben sich bemüht, in den verschiedenen Gestalten, wie zum Beispiel den Menschengestalten mit dem Sperberkopf oder in der Menschengestalt mit anderen Tierköpfen, gerade diese Kategorie von Geistern des Astralplanes nachzubilden. Auch das sind keine willkürlich ersonnenen Phantasien, sondern Gestalten, mit denen man auf dem Astralplan so verkehren kann wie mit Menschen und Tieren auf dem physischen Plan.
[ 8 ] Eine zweite, in einer etwas niedereren Region vorkommende Art solcher astraler Wesenheiten sieht anders aus; sie sieht gar nicht Gestalten ähnlich, die es hier auf dem physischen Plan gibt. Aber man kann sich wenigstens verständlich machen, wenn man versucht, deren Gestalten durch solche des physischen Planes auszudrücken. Das haben auch die Geheimlehrer getan, die den Völkern ihre Mythologien gegeben haben und diejenige Kunst, von der wir gesprochen haben, die aus der Geheimlehre hervorging. Es gibt keine Gestalten, die genau so ausschauen wie diese Wesen, deshalb können wir sie nur charakterisieren, indem wir sie so darstellen, daß sie eine Art Menschenkörper haben mit allen möglichen verschiedenen Tierköpfen. Die Ägypter, die gerade über dieses Gebiet des Astralplanes gut Bescheid wußten und die geistigen Wesen dieser Sphäre ganz gut kannten, sie haben sich bemüht, in den verschiedenen Gestalten, wie zum Beispiel den Menschengestalten mit dem Sperberkopf oder in der Menschengestalt mit anderen Tierköpfen, gerade diese Kategorie von Geistern des Astralplanes nachzubilden. Auch das sind keine willkürlich ersonnenen Phantasien, sondern Gestalten, mit denen man auf dem Astralplan so verkehren kann wie mit Menschen und Tieren auf dem physischen Plan.
[ 9 ] Dann gibt es eine dritte Art von Wesenheiten. Derer sind nun unzählige, die kann man eigentlich nicht mehr gut so charakterisieren, daß man aus der Tier- oder Menschenwelt Vergleiche heranzieht, sondern eher, indem man versucht, das Pflanzenreich oder die niederen Tiere für ihre Körperlichkeit heranzuziehen und den Menschenkopf als ihren Kopf, so daß das Ganze etwa einem Pflanzenleib ähnlich ist, aus dem ein Menschenkopf hervorwächst, oder einem Fischleib mit einem Menschenkopf. Alles das gibt ungefähr ein Bild für die Wesenheiten, die auf dem astralen Plan vorhanden sind.
[ 9 ] Dann gibt es eine dritte Art von Wesenheiten. Derer sind nun unzählige, die kann man eigentlich nicht mehr gut so charakterisieren, daß man aus der Tier- oder Menschenwelt Vergleiche heranzieht, sondern eher, indem man versucht, das Pflanzenreich oder die niederen Tiere für ihre Körperlichkeit heranzuziehen und den Menschenkopf als ihren Kopf, so daß das Ganze etwa einem Pflanzenleib ähnlich ist, aus dem ein Menschenkopf hervorwächst, oder einem Fischleib mit einem Menschenkopf. Alles das gibt ungefähr ein Bild für die Wesenheiten, die auf dem astralen Plan vorhanden sind.
[ 10 ] Es gibt, wie ich Ihnen gesagt habe, sechs Arten solcher Genienwesenheiten, welche die Perser «Amshaspands» nannten. Auch die zweite Art, die am besten charakterisiert wird durch Menschengestalt mit Tierkopf, kennen Sie nun, sie sind in der mannigfaltigsten Weise gestaltet. Wenn man diese Gestalten durchgeht, bekommt man etwa achtundzwanzig bis einunddreißig Gruppen, und eine jede dieser Gruppen wieder ist angeführt von einem Regenten, so daß man achtundzwanzig bis einunddreißig solcher Wesenheiten als Regenten auf dem astralischen Plane hat. Die persischen Geheimlehrer nannten diese Regenten die achtundzwanzig oder einunddreißig «Izards». Diejenigen Wesenheiten, die ich als dritte Kategorie besprochen habe, nannten sie «Farohars». Das sind unzählige, und man würde gar nicht fertig, wenn man sie alle der Zahl nach auch in Klassen gliedern wollte. Uns sollen heute nur interessieren die sechs Amshaspands mit ihren Scharen und die achtundzwanzig bis einunddreißig Izards mit den ihren, denn die haben eine ganz merkwürdige Bedeutung für das ganze menschliche Leben. Wer in die geistige Welt hineinsieht, weiß Antwort zu geben auf die Frage, die jemand aufwerfen könnte: Womit beschäftigen sich denn eigentlich diese Wesen des Astralplanes? Was tun sie denn die ganze Zeit? - Es wäre ganz falsch, wenn man glauben wollte, daß diese Genien und Geister bloß da wären, um Gruppen zu bilden. Man könnte leicht meinen, wenn man gewisse poetische Schilderungen nimmt, daß sie nur in den verschiedenen Sphären eingereiht wären, um Gruppen zu bilden. Das wäre für diese Geister natürlich ein sehr langweiliges Dasein. Um die Bildung von lebenden Gruppen handelt es sich nicht in der geistigen Welt. Alle diese Wesen haben ihre Mission im Weltenplan. Diese Wesenheiten, die die Perser Amshaspands und Izards nannten, haben auch die alten Germanen, die alten Trotten und Druidenpriester gekannt, sie zählen sie nur verschieden auf. Nach manchen Überlieferungen sind es achtundzwanzig, nach manchen dreißig oder einunddreißig. Wir werden gleich hören, warum die Zahl unsicher ist. Diejenigen Wesenheiten, welche die Perser Amshaspands nennen, sind höhere geistige Wesenheiten, die den um uns herum liegenden Naturkräften vorstehen und sie leiten. Die Naturkräfte, das, was bewirkt, daß die Pflanzen wachsen, die Tiere gedeihen, daß der Mensch leben kann, diese Kräfte, die um uns herum sind, die wir Licht, Wärme, Elektrizität, Magnetismus und so weiter nennen, Nervenkraft, Blutskraft, Zeugungskraft - nennen Sie es, wie Sie wollen —, das sind keine bloß ungeistigen Kräfte. Das ist ein Aberglaube, daß das ungeistige Kräfte sind. Diese Kräfte sind der äußere Ausdruck für geistige Wesenheiten. Die großen Kräfte des Daseins, Licht, Luft, Wärme, Elektrizität, auch die großen chemischen Kräfte, die die Welt durchziehen, sie alle sind der äußere Ausdruck für die wirkenden Amshaspands und ihre Scharen. Da wirken sie darin. Wenn ich mich trivial ausdrücken darf: sie «kochen» an der Welt. Für das sinnliche Anschauen sind sie hinter den Kulissen. Aber Sie können sich doch von ihnen eine Vorstellung machen, wenn Sie sich zum Beispiel wie beim Marionettentheater einen Akteur, einen Darsteller denken, der selbst nicht sichtbar wird, aber doch daran zu erkennen ist, wie er durch Drähte und Stränge wirkt. So wie beim Marionettentheater hinter den Figuren der Akteur wirkt, so stehen hinter den Naturkräften die geistigen Wesenheiten. Schlimm ist es für einen materialistischen Aberglauben, wenn er nur die Marionetten sieht und kein Bewußtsein davon hat, daß geistige Wesenheiten dahinter sind. Das ist also das Geschäft der Amshaspands, der sechs großen Genien, die, wie die persische Götterlehre sagt, dem guten Gotte Ahura Mazdao oder Ormuzd als ausführende Genien zur Seite stehen.
[ 10 ] Es gibt, wie ich Ihnen gesagt habe, sechs Arten solcher Genienwesenheiten, welche die Perser «Amshaspands» nannten. Auch die zweite Art, die am besten charakterisiert wird durch Menschengestalt mit Tierkopf, kennen Sie nun, sie sind in der mannigfaltigsten Weise gestaltet. Wenn man diese Gestalten durchgeht, bekommt man etwa achtundzwanzig bis einunddreißig Gruppen, und eine jede dieser Gruppen wieder ist angeführt von einem Regenten, so daß man achtundzwanzig bis einunddreißig solcher Wesenheiten als Regenten auf dem astralischen Plane hat. Die persischen Geheimlehrer nannten diese Regenten die achtundzwanzig oder einunddreißig «Izards». Diejenigen Wesenheiten, die ich als dritte Kategorie besprochen habe, nannten sie «Farohars». Das sind unzählige, und man würde gar nicht fertig, wenn man sie alle der Zahl nach auch in Klassen gliedern wollte. Uns sollen heute nur interessieren die sechs Amshaspands mit ihren Scharen und die achtundzwanzig bis einunddreißig Izards mit den ihren, denn die haben eine ganz merkwürdige Bedeutung für das ganze menschliche Leben. Wer in die geistige Welt hineinsieht, weiß Antwort zu geben auf die Frage, die jemand aufwerfen könnte: Womit beschäftigen sich denn eigentlich diese Wesen des Astralplanes? Was tun sie denn die ganze Zeit? - Es wäre ganz falsch, wenn man glauben wollte, daß diese Genien und Geister bloß da wären, um Gruppen zu bilden. Man könnte leicht meinen, wenn man gewisse poetische Schilderungen nimmt, daß sie nur in den verschiedenen Sphären eingereiht wären, um Gruppen zu bilden. Das wäre für diese Geister natürlich ein sehr langweiliges Dasein. Um die Bildung von lebenden Gruppen handelt es sich nicht in der geistigen Welt. Alle diese Wesen haben ihre Mission im Weltenplan. Diese Wesenheiten, die die Perser Amshaspands und Izards nannten, haben auch die alten Germanen, die alten Trotten und Druidenpriester gekannt, sie zählen sie nur verschieden auf. Nach manchen Überlieferungen sind es achtundzwanzig, nach manchen dreißig oder einunddreißig. Wir werden gleich hören, warum die Zahl unsicher ist. Diejenigen Wesenheiten, welche die Perser Amshaspands nennen, sind höhere geistige Wesenheiten, die den um uns herum liegenden Naturkräften vorstehen und sie leiten. Die Naturkräfte, das, was bewirkt, daß die Pflanzen wachsen, die Tiere gedeihen, daß der Mensch leben kann, diese Kräfte, die um uns herum sind, die wir Licht, Wärme, Elektrizität, Magnetismus und so weiter nennen, Nervenkraft, Blutskraft, Zeugungskraft - nennen Sie es, wie Sie wollen —, das sind keine bloß ungeistigen Kräfte. Das ist ein Aberglaube, daß das ungeistige Kräfte sind. Diese Kräfte sind der äußere Ausdruck für geistige Wesenheiten. Die großen Kräfte des Daseins, Licht, Luft, Wärme, Elektrizität, auch die großen chemischen Kräfte, die die Welt durchziehen, sie alle sind der äußere Ausdruck für die wirkenden Amshaspands und ihre Scharen. Da wirken sie darin. Wenn ich mich trivial ausdrücken darf: sie «kochen» an der Welt. Für das sinnliche Anschauen sind sie hinter den Kulissen. Aber Sie können sich doch von ihnen eine Vorstellung machen, wenn Sie sich zum Beispiel wie beim Marionettentheater einen Akteur, einen Darsteller denken, der selbst nicht sichtbar wird, aber doch daran zu erkennen ist, wie er durch Drähte und Stränge wirkt. So wie beim Marionettentheater hinter den Figuren der Akteur wirkt, so stehen hinter den Naturkräften die geistigen Wesenheiten. Schlimm ist es für einen materialistischen Aberglauben, wenn er nur die Marionetten sieht und kein Bewußtsein davon hat, daß geistige Wesenheiten dahinter sind. Das ist also das Geschäft der Amshaspands, der sechs großen Genien, die, wie die persische Götterlehre sagt, dem guten Gotte Ahura Mazdao oder Ormuzd als ausführende Genien zur Seite stehen.
[ 11 ] Ihnen untergeordnet sind die achtundzwanzig Izards. Was haben diese für eine Bedeutung? Das enthüllt sich der direkten hellseherischen Beobachtung am besten, wenn man sie Tag für Tag beobachtet. Sie werden mich am besten begreifen, wenn ich ganz unverblümt über diese achtundzwanzig Izards spreche. Wenn die sechs Amshaspands mit Licht, Luft, Wärme und so weiter wirken würden ohne die Izards, dann würde dieses unser Weltgefüge nicht so zustande kommen, wie es ist. Es muß, damit diese Welt zustande kommen kann, eine niederere Hilfe da sein. Es müssen untergeordnete, ausführende Geister da sein. Das sind die achtundzwanzig Izards. Und es ist da eine ganz merkwürdige Rangordnung zu beobachten. Wenn man nämlich tageweise hintereinander die Art beobachtet, wie da gearbeitet wird, so sieht man, daß die sechs großen Gruppengenien, die Amshaspands, dauernd, immerfort, gleichmäßig wirken. Sie sind unermüdlich. Aber die untergeordneten achtundzwanzig Izards haben eine wesentlich verkürzte Arbeitszeit. Sie lösen sich nämlich ab, so daß man an dem einen Tage die eine Kategorie der Izards als Hilfeleister sieht, an dem zweiten Tage die zweite Kategorie und am dritten Tage die dritte und so fort. Dadurch wird es bewirkt, daß überhaupt die Welt vorwärtsrücken kann. Wenn im Frühling eine bestimmte Pflanzengattung hervorkommt, da wirken die Amshaspands. Trotzdem sie immer unermüdlich arbeiten, hat doch durch eine gewisse Zeit hindurch einer die Führung; der ist dann am meisten tätig. Die anderen sind zwar auch tätig, aber sie haben nicht die Führung. Nach einiger Zeit übernimmt dann ein anderer die Führung. Wenn nun eine Pflanzenart herauskommt im Frühling, so ist das so, daß die Amshaspands wirken in der Art der großen Naturkräfte, und daß die niedereren Kräfte, die Izards, so arbeiten, daß alles auf einen bestimmten Tag genau paßt und stimmt. Daß das Klima richtig ist zum Beispiel, daß die Temperatur gerade an diesem Tage richtig ist, das bewirkt eine Kategorie der Izards. Das Pflanzenwachstum würde nicht weitergehen können, wenn nicht am anderen Tage eine andere Kategorie der Izards herankäme. Nach achtundzwanzig Tagen kommt aber dann wieder die erste Kategorie heran, und so geht es weiter. Das ist tatsächlich die Einrichtung in der geistigen Ordnung, die hinter der Natur steht. Da sehen wir genau hinein in das Getriebe, wir sehen, wie da gearbeitet wird auf dem astralischen Plan.
[ 11 ] Ihnen untergeordnet sind die achtundzwanzig Izards. Was haben diese für eine Bedeutung? Das enthüllt sich der direkten hellseherischen Beobachtung am besten, wenn man sie Tag für Tag beobachtet. Sie werden mich am besten begreifen, wenn ich ganz unverblümt über diese achtundzwanzig Izards spreche. Wenn die sechs Amshaspands mit Licht, Luft, Wärme und so weiter wirken würden ohne die Izards, dann würde dieses unser Weltgefüge nicht so zustande kommen, wie es ist. Es muß, damit diese Welt zustande kommen kann, eine niederere Hilfe da sein. Es müssen untergeordnete, ausführende Geister da sein. Das sind die achtundzwanzig Izards. Und es ist da eine ganz merkwürdige Rangordnung zu beobachten. Wenn man nämlich tageweise hintereinander die Art beobachtet, wie da gearbeitet wird, so sieht man, daß die sechs großen Gruppengenien, die Amshaspands, dauernd, immerfort, gleichmäßig wirken. Sie sind unermüdlich. Aber die untergeordneten achtundzwanzig Izards haben eine wesentlich verkürzte Arbeitszeit. Sie lösen sich nämlich ab, so daß man an dem einen Tage die eine Kategorie der Izards als Hilfeleister sieht, an dem zweiten Tage die zweite Kategorie und am dritten Tage die dritte und so fort. Dadurch wird es bewirkt, daß überhaupt die Welt vorwärtsrücken kann. Wenn im Frühling eine bestimmte Pflanzengattung hervorkommt, da wirken die Amshaspands. Trotzdem sie immer unermüdlich arbeiten, hat doch durch eine gewisse Zeit hindurch einer die Führung; der ist dann am meisten tätig. Die anderen sind zwar auch tätig, aber sie haben nicht die Führung. Nach einiger Zeit übernimmt dann ein anderer die Führung. Wenn nun eine Pflanzenart herauskommt im Frühling, so ist das so, daß die Amshaspands wirken in der Art der großen Naturkräfte, und daß die niedereren Kräfte, die Izards, so arbeiten, daß alles auf einen bestimmten Tag genau paßt und stimmt. Daß das Klima richtig ist zum Beispiel, daß die Temperatur gerade an diesem Tage richtig ist, das bewirkt eine Kategorie der Izards. Das Pflanzenwachstum würde nicht weitergehen können, wenn nicht am anderen Tage eine andere Kategorie der Izards herankäme. Nach achtundzwanzig Tagen kommt aber dann wieder die erste Kategorie heran, und so geht es weiter. Das ist tatsächlich die Einrichtung in der geistigen Ordnung, die hinter der Natur steht. Da sehen wir genau hinein in das Getriebe, wir sehen, wie da gearbeitet wird auf dem astralischen Plan.
[ 12 ] Erinnern wir uns jetzt daran, was wir vor acht Tagen gesagt haben. Wir haben gesagt, daß der Teil der germanischen Mythe, den wir damals besprochen haben, anknüpft an jenen Auszug des auserwählten Häufleins in der Nähe des heutigen Irland, das einst ein Teil der Atlantis war, dessen Bevölkerung in der Entwickelung vorgerückt und dann nach Osten ausgezogen war. Das, was man die fortgeschrittenere Rasse der Atlantier nennt, hat die östlichen Kulturen begründet. In der Erzählung von der Weltesche ist das Werden des neuen Menschen ausgedrückt, wie man es in der damaligen Zeit in der astralischen Welt gesehen hat. Man hat gesehen, wie die zwölf Ströme, die wir das letztemal beschrieben haben, von Norden herunterfließen und durch lange Zeiten eingeströmt sind. Diese zwölf Ströme sind wirklich auf dem Astralplan vorhanden, auch heute noch. Wenn Sie nämlich die zwölf Paar Nervenstränge verfolgen, die durch Ihren Kopf gehen, und die Linien weiter hinaus in die Welt ziehen, so vereinigen sie sich alle mit den zwölf Grundströmen, die auf dem Astralplan draußen vorhanden sind. Sie strömen tatsächlich ein durch die sechs Öffnungen des Kopfes, durch zwei Augen, zwei Ohren und zwei Nasenlöcher. Innen werden sie wieder zu zwölf Strömen, je zwei und zwei. Und wer schickt sie da hinein? Nachdem Licht und Luft, die draußen als Naturkräfte wirken, von den sechs Amshaspands dirigiert werden, werden auf der höchsten Stufe der Menschengestaltung diese zwölf Ströme in unseren Kopf hineingeschickt, um unsere Kopfnerven zu bilden. Das haben die Geheimlehrer in den sechs Amshaspands gesehen. Sie haben die sechs dirigierenden Geister gesehen, die die zwölf Ströme in den Kopf hineinschicken, so daß der Mensch die Fähigkeit bekommt, die Welt mit Hilfe seines Nervensystems aufzufassen. So sehen Sie den menschlichen Kopf wie in einer Art telefonischer oder telegrafischer Verbindung angeschlossen an diese sechs Genien. Denen verdanken Sie die Fähigkeit, durch Ihre Sinne wahrnehmen zu können. So steht der Mensch als Mikrokosmos, als eine kleine Welt, im Zusammenhang mit der großen Welt, dem Makrokosmos.
[ 12 ] Erinnern wir uns jetzt daran, was wir vor acht Tagen gesagt haben. Wir haben gesagt, daß der Teil der germanischen Mythe, den wir damals besprochen haben, anknüpft an jenen Auszug des auserwählten Häufleins in der Nähe des heutigen Irland, das einst ein Teil der Atlantis war, dessen Bevölkerung in der Entwickelung vorgerückt und dann nach Osten ausgezogen war. Das, was man die fortgeschrittenere Rasse der Atlantier nennt, hat die östlichen Kulturen begründet. In der Erzählung von der Weltesche ist das Werden des neuen Menschen ausgedrückt, wie man es in der damaligen Zeit in der astralischen Welt gesehen hat. Man hat gesehen, wie die zwölf Ströme, die wir das letztemal beschrieben haben, von Norden herunterfließen und durch lange Zeiten eingeströmt sind. Diese zwölf Ströme sind wirklich auf dem Astralplan vorhanden, auch heute noch. Wenn Sie nämlich die zwölf Paar Nervenstränge verfolgen, die durch Ihren Kopf gehen, und die Linien weiter hinaus in die Welt ziehen, so vereinigen sie sich alle mit den zwölf Grundströmen, die auf dem Astralplan draußen vorhanden sind. Sie strömen tatsächlich ein durch die sechs Öffnungen des Kopfes, durch zwei Augen, zwei Ohren und zwei Nasenlöcher. Innen werden sie wieder zu zwölf Strömen, je zwei und zwei. Und wer schickt sie da hinein? Nachdem Licht und Luft, die draußen als Naturkräfte wirken, von den sechs Amshaspands dirigiert werden, werden auf der höchsten Stufe der Menschengestaltung diese zwölf Ströme in unseren Kopf hineingeschickt, um unsere Kopfnerven zu bilden. Das haben die Geheimlehrer in den sechs Amshaspands gesehen. Sie haben die sechs dirigierenden Geister gesehen, die die zwölf Ströme in den Kopf hineinschicken, so daß der Mensch die Fähigkeit bekommt, die Welt mit Hilfe seines Nervensystems aufzufassen. So sehen Sie den menschlichen Kopf wie in einer Art telefonischer oder telegrafischer Verbindung angeschlossen an diese sechs Genien. Denen verdanken Sie die Fähigkeit, durch Ihre Sinne wahrnehmen zu können. So steht der Mensch als Mikrokosmos, als eine kleine Welt, im Zusammenhang mit der großen Welt, dem Makrokosmos.
[ 13 ] Und was tun die untergeordneten Geister dabei, die achtundzwanzig Izards? Sehen Sie, bevor der Mensch reif war, die hohen Kräfte der Amshaspands selber in sich aufzunehmen, war er schon richtig reif, die Kräfte der Izards aufzunehmen, die sich ausdrücken in seinen niederen Nerven. So, wie die obenerwähnten Ströme in die Kopfnerven hineinfließen und sie aufbauen, so fließen die Ströme der achtundzwanzig Izards in den menschlichen Rumpf hinein, der früher als der Kopf aufgebaut war. Bevor der Mensch fähig war, die Kräfte der Amshaspands aufzunehmen und den Kopf davon zu formen, war des Menschen Rumpf fähig, die Einströmungen der achtundzwanzig Izards aufzunehmen. Hat er die Kräfte der Izards auch jetzt in sich?
[ 13 ] Und was tun die untergeordneten Geister dabei, die achtundzwanzig Izards? Sehen Sie, bevor der Mensch reif war, die hohen Kräfte der Amshaspands selber in sich aufzunehmen, war er schon richtig reif, die Kräfte der Izards aufzunehmen, die sich ausdrücken in seinen niederen Nerven. So, wie die obenerwähnten Ströme in die Kopfnerven hineinfließen und sie aufbauen, so fließen die Ströme der achtundzwanzig Izards in den menschlichen Rumpf hinein, der früher als der Kopf aufgebaut war. Bevor der Mensch fähig war, die Kräfte der Amshaspands aufzunehmen und den Kopf davon zu formen, war des Menschen Rumpf fähig, die Einströmungen der achtundzwanzig Izards aufzunehmen. Hat er die Kräfte der Izards auch jetzt in sich?
[ 14 ] Wenn wir des Menschen Rückenmark untersuchen, so finden wir, daß es in einem Nervenstrang durch das Rückgrat hindurchzieht, der außen eine weißliche und innen eine graue Materie hat, während beim Gehirn das Innere weiß und das Äußere grau ist, also genau umgekehrt. Das hat eine besondere Bedeutung. Interessant ist nun, daß in der ganzen Länge des Rückgrats vom Rückenmark Nervenstränge ausgehen, welche die niederen Funktionen des Leibes versorgen. Von oben gehen sie aus nach unten und verbreiten sich im ganzen Leibe. Wie viele solcher Nervenstränge sind es? Wenn wir verstehen wollen, wie viele es sind, müssen wir uns erst die Frage beantworten: Woher kommen sie? — Das sind nämlich die Stränge, die gebildet worden sind durch die Einströmungen der achtundzwanzig Izards; daher gibt es achtundzwanzig bis einunddreißig Paare solcher nach links und rechts gehender Nervenstränge. Sie wissen, der Mensch hat vor seiner Erdenbildung eine Mondenbildung durchgemacht. Bei der Mondenbildung sind zunächst nur achtundzwanzig solcher Nervenstränge als Anlage gebildet worden. Dann, als der Mond sich zur Erde hinüberentwickelt hat, sind zwei bis drei neue hinzugekommen. Daher ist die Zahl der ursprünglich achtundzwanzig Izards, die schon auf dem Monde den höheren Genien dienten, um drei vermehrt. Weil auf der Erde die höhere Bildung des Menschen vorbereitet werden mußte, mußten drei weitere Izards dazukommen. Diese drei letzteren sind speziell nur auf den Menschen einwirkende Izards, sie haben in der Natur draußen keine Aufgabe. Das ist sehr interessant zu überblicken.
[ 14 ] Wenn wir des Menschen Rückenmark untersuchen, so finden wir, daß es in einem Nervenstrang durch das Rückgrat hindurchzieht, der außen eine weißliche und innen eine graue Materie hat, während beim Gehirn das Innere weiß und das Äußere grau ist, also genau umgekehrt. Das hat eine besondere Bedeutung. Interessant ist nun, daß in der ganzen Länge des Rückgrats vom Rückenmark Nervenstränge ausgehen, welche die niederen Funktionen des Leibes versorgen. Von oben gehen sie aus nach unten und verbreiten sich im ganzen Leibe. Wie viele solcher Nervenstränge sind es? Wenn wir verstehen wollen, wie viele es sind, müssen wir uns erst die Frage beantworten: Woher kommen sie? — Das sind nämlich die Stränge, die gebildet worden sind durch die Einströmungen der achtundzwanzig Izards; daher gibt es achtundzwanzig bis einunddreißig Paare solcher nach links und rechts gehender Nervenstränge. Sie wissen, der Mensch hat vor seiner Erdenbildung eine Mondenbildung durchgemacht. Bei der Mondenbildung sind zunächst nur achtundzwanzig solcher Nervenstränge als Anlage gebildet worden. Dann, als der Mond sich zur Erde hinüberentwickelt hat, sind zwei bis drei neue hinzugekommen. Daher ist die Zahl der ursprünglich achtundzwanzig Izards, die schon auf dem Monde den höheren Genien dienten, um drei vermehrt. Weil auf der Erde die höhere Bildung des Menschen vorbereitet werden mußte, mußten drei weitere Izards dazukommen. Diese drei letzteren sind speziell nur auf den Menschen einwirkende Izards, sie haben in der Natur draußen keine Aufgabe. Das ist sehr interessant zu überblicken.
[ 15 ] Nun ist es weiter im höchsten Grade interessant, diese ganzen Vorgänge so zu verfolgen, daß wir sie nicht nur im Menschen, sondern draußen in der großen Natur betrachten. Denn der Mensch ist ja nach und nach gebildet worden nach den Konstellationen der großen Natur draußen. Würde unsere Erde nicht in der Umgebung der Sonne sein, um welche sie sich in einem Jahre herumbewegt, würde in ihrer Umgebung nicht der Mond sein, der sich in einem Monat um sie bewegt und sich dabei in vier Phasen zeigt, so würde der Mensch anders sein, denn alle diese Dinge hängen streng zusammen. Anders wirken Licht und Luft, wenn die Sonne von einem bestimmten Punkte des Himmels aus die Erde bescheint, und anders, wenn die Sonne von einem anderen Punkte aus die Erde bescheint. Warum ist das so? Weil mit dem scheinbaren Fortschreiten der Sonne eben zusammenhängt, daß die Amshaspands sich in bezug auf die Führung ablösen. Von Monat zu Monat, durch sechs Monate hindurch, lösen sich die Amshaspands in der Führung ab. Das hängt zusammen mit dem Durchgang der Sonne durch die zwölf Tierkreisbilder. Nach jeweils sechs Monaten kommt ein Amshaspand wieder an die Reihe, so daß wir die eine Regierungszeit der Amshaspands in den Monaten des Sommers haben, die andere in den Monaten des Winters. In jedem Jahr hat ein Amshaspand zweimal einen Monat zu wirken, und innerhalb dieser Herrschaft lösen sich die Izards ab, genau mit der Veränderung des Mondes lösen sie sich ab. Daher braucht der Mond, um durch seine vier Phasen zu seiner ursprünglichen Gestalt wieder zurückzukommen, achtundzwanzig Tage. Der Umlauf des Mondes bedeutet die Regelung der Arbeit der Izards, der Umkreis der Sonne die Regelung der Führung der Amshaspands.
[ 15 ] Nun ist es weiter im höchsten Grade interessant, diese ganzen Vorgänge so zu verfolgen, daß wir sie nicht nur im Menschen, sondern draußen in der großen Natur betrachten. Denn der Mensch ist ja nach und nach gebildet worden nach den Konstellationen der großen Natur draußen. Würde unsere Erde nicht in der Umgebung der Sonne sein, um welche sie sich in einem Jahre herumbewegt, würde in ihrer Umgebung nicht der Mond sein, der sich in einem Monat um sie bewegt und sich dabei in vier Phasen zeigt, so würde der Mensch anders sein, denn alle diese Dinge hängen streng zusammen. Anders wirken Licht und Luft, wenn die Sonne von einem bestimmten Punkte des Himmels aus die Erde bescheint, und anders, wenn die Sonne von einem anderen Punkte aus die Erde bescheint. Warum ist das so? Weil mit dem scheinbaren Fortschreiten der Sonne eben zusammenhängt, daß die Amshaspands sich in bezug auf die Führung ablösen. Von Monat zu Monat, durch sechs Monate hindurch, lösen sich die Amshaspands in der Führung ab. Das hängt zusammen mit dem Durchgang der Sonne durch die zwölf Tierkreisbilder. Nach jeweils sechs Monaten kommt ein Amshaspand wieder an die Reihe, so daß wir die eine Regierungszeit der Amshaspands in den Monaten des Sommers haben, die andere in den Monaten des Winters. In jedem Jahr hat ein Amshaspand zweimal einen Monat zu wirken, und innerhalb dieser Herrschaft lösen sich die Izards ab, genau mit der Veränderung des Mondes lösen sie sich ab. Daher braucht der Mond, um durch seine vier Phasen zu seiner ursprünglichen Gestalt wieder zurückzukommen, achtundzwanzig Tage. Der Umlauf des Mondes bedeutet die Regelung der Arbeit der Izards, der Umkreis der Sonne die Regelung der Führung der Amshaspands.
[ 16 ] Und so hängt die Bildung des menschlichen Gehirns mit seinen zwölf Nervenpaaren mit dem Jahreslauf der Sonne zusammen und mit den zwölf Monaten. Was draußen in der Natur die zwölf Monate sind, das sind in unserem Innern die zwölf Paar Kopfnerven, und was draußen die achtundzwanzig Mondentage sind, das sind in unserem Innern die achtundzwanzig Nerven des Rückenmarks. Und weil es nötig war, daß beim Neubilden unserer Erde aus der alten Mondengestalt heraus eine neue Ordnung eintrat, traten drei neue Izards hinzu, wodurch jene Ordnung eintrat, in der notwendig variieren müssen die Monate mit dreißig oder einunddreißig Tagen. Die heutige astronomische Einteilung stimmt ja nicht ganz genau, weil die drei überzähligen Izards speziell auf den Menschen einwirken und weniger draußen in der Natur. Wenn ein Monat immer einunddreißig Tage hätte, dann würden tatsächlich alle einunddreißig Izards am Menschen wirken. Sie regeln die Funktionen des organischen Körpers unterhalb des Kopfes, und so hängen tatsächlich diese Funktionen des organischen Körpers mit der verschiedenen Regentschaft der Izards zusammen, wenn sie sich auch beim einzelnen Menschen verschieben. Ursprünglich hängen sie mit der Einteilung der großen Natur zusammen.
[ 16 ] Und so hängt die Bildung des menschlichen Gehirns mit seinen zwölf Nervenpaaren mit dem Jahreslauf der Sonne zusammen und mit den zwölf Monaten. Was draußen in der Natur die zwölf Monate sind, das sind in unserem Innern die zwölf Paar Kopfnerven, und was draußen die achtundzwanzig Mondentage sind, das sind in unserem Innern die achtundzwanzig Nerven des Rückenmarks. Und weil es nötig war, daß beim Neubilden unserer Erde aus der alten Mondengestalt heraus eine neue Ordnung eintrat, traten drei neue Izards hinzu, wodurch jene Ordnung eintrat, in der notwendig variieren müssen die Monate mit dreißig oder einunddreißig Tagen. Die heutige astronomische Einteilung stimmt ja nicht ganz genau, weil die drei überzähligen Izards speziell auf den Menschen einwirken und weniger draußen in der Natur. Wenn ein Monat immer einunddreißig Tage hätte, dann würden tatsächlich alle einunddreißig Izards am Menschen wirken. Sie regeln die Funktionen des organischen Körpers unterhalb des Kopfes, und so hängen tatsächlich diese Funktionen des organischen Körpers mit der verschiedenen Regentschaft der Izards zusammen, wenn sie sich auch beim einzelnen Menschen verschieben. Ursprünglich hängen sie mit der Einteilung der großen Natur zusammen.
[ 17 ] Da sehen Sie tief hinein in den Zusammenhang des inneren menschlichen Baues mit der geistigen Welt des Astralplanes. Man spricht in den verschiedenen populären theosophischen Werken von den «Bildnern». Hier sehen Sie sie am Werke, wie sie von außen in Sie hineinwirken und Sie aufbauen; hier sehen Sie auch, was der Mensch für ein kompliziertes Gebilde ist, was da alles für Wesenheiten wirken, damit der Mensch, dieses komplizierte Wesen, aufgebaut werden kann. Sechs Kategorien von Geistern müssen vorhanden sein, damit sein erkennendes Haupt gebaut werden kann; und achtundzwanzig bis einunddreißig niederere Geister müssen vorhanden sein, damit sein Rumpf und alle Funktionen seines Rumpfes zustande kommen. Das ist ein wunderbarer Zusammenhang zwischen dem Menschen und der geistigen Welt. Da werden Sie jetzt begreifen, daß es nicht genügt für die Erkenntnis der Beziehung des Menschen zum Unendlichen, nur darüber zu faseln, daß der Mensch aus der geistigen Welt heraus gebaut ist, sondern daß wir in Geduld studieren müssen, wie das ist. Von jedem Organ, das im Menschen ist, weiß der Okkultismus die Wesenheiten anzugeben, die das Organ von außen zusammengebaut haben. Das ist eine okkulte Anatomie, die Sie von den Wirkungen in der Sinneswelt zu den Ursachen in der geistigen Welt führt. Die Wirkungen sieht, wer mit seinen Sinnen unbefangen die Welt ansieht; die Ursachen kann man nur erkennen lernen durch den Okkultismus. Sie sehen daraus, daß wir uns bemühen, nicht abstrakte Beweise mit allerlei logischen Schlußfolgerungen für das Dasein einer geistigen Welt zu bringen. Denn alles, was bewiesen werden kann, kann auch widerlegt werden. Man kann gegen alles etwas einwenden. Darauf kommt es nicht an. Wenn man aber Stück für Stück die einzelnen Erkenntnisse zusammenträgt, so daß die Dinge zusammenstimmen mit den Wirkungen, die da sind in der sinnlichen Welt, dann kann man dazu kommen, als richtig anzuerkennen, was vom Okkultisten erkannt wird, wie der Mensch herausgebaut ist aus der geistigen Welt. Den Persern ist es nicht eingefallen, die achtundzwanzig Nervenstränge des Rückenmarks zu zählen, sie haben die achtundzwanzig Izards am Werke gesehen. Den ganzen Menschen können Sie in den Mythologien und Sagen finden. Das gibt den großen Reiz des wirklichen okkulten Studiums der Sagenwelt.
[ 17 ] Da sehen Sie tief hinein in den Zusammenhang des inneren menschlichen Baues mit der geistigen Welt des Astralplanes. Man spricht in den verschiedenen populären theosophischen Werken von den «Bildnern». Hier sehen Sie sie am Werke, wie sie von außen in Sie hineinwirken und Sie aufbauen; hier sehen Sie auch, was der Mensch für ein kompliziertes Gebilde ist, was da alles für Wesenheiten wirken, damit der Mensch, dieses komplizierte Wesen, aufgebaut werden kann. Sechs Kategorien von Geistern müssen vorhanden sein, damit sein erkennendes Haupt gebaut werden kann; und achtundzwanzig bis einunddreißig niederere Geister müssen vorhanden sein, damit sein Rumpf und alle Funktionen seines Rumpfes zustande kommen. Das ist ein wunderbarer Zusammenhang zwischen dem Menschen und der geistigen Welt. Da werden Sie jetzt begreifen, daß es nicht genügt für die Erkenntnis der Beziehung des Menschen zum Unendlichen, nur darüber zu faseln, daß der Mensch aus der geistigen Welt heraus gebaut ist, sondern daß wir in Geduld studieren müssen, wie das ist. Von jedem Organ, das im Menschen ist, weiß der Okkultismus die Wesenheiten anzugeben, die das Organ von außen zusammengebaut haben. Das ist eine okkulte Anatomie, die Sie von den Wirkungen in der Sinneswelt zu den Ursachen in der geistigen Welt führt. Die Wirkungen sieht, wer mit seinen Sinnen unbefangen die Welt ansieht; die Ursachen kann man nur erkennen lernen durch den Okkultismus. Sie sehen daraus, daß wir uns bemühen, nicht abstrakte Beweise mit allerlei logischen Schlußfolgerungen für das Dasein einer geistigen Welt zu bringen. Denn alles, was bewiesen werden kann, kann auch widerlegt werden. Man kann gegen alles etwas einwenden. Darauf kommt es nicht an. Wenn man aber Stück für Stück die einzelnen Erkenntnisse zusammenträgt, so daß die Dinge zusammenstimmen mit den Wirkungen, die da sind in der sinnlichen Welt, dann kann man dazu kommen, als richtig anzuerkennen, was vom Okkultisten erkannt wird, wie der Mensch herausgebaut ist aus der geistigen Welt. Den Persern ist es nicht eingefallen, die achtundzwanzig Nervenstränge des Rückenmarks zu zählen, sie haben die achtundzwanzig Izards am Werke gesehen. Den ganzen Menschen können Sie in den Mythologien und Sagen finden. Das gibt den großen Reiz des wirklichen okkulten Studiums der Sagenwelt.
[ 18 ] Diese Erscheinungen, die wir da studiert haben, Sie finden sie überall in den Geheimschulen von Persien bis herüber nach Mitteleuropa bei den Druiden. Ob man den höchsten Geist, der den Amshaspands vorsteht, Ahura Mazdao, Ormuzd, nennt oder Huu - wie er in den Druidenschulen genannt wurde -, darauf kommt es nicht an. Man kannte die geistigen Wesenheiten, die in den Mythologien den Menschen gegeben wurden. Die einzelnen Götter und Geisterfiguren sind nicht phantastische Erfindungen einer Volksphantasie. Wer von «Volksphantasie» spricht, hat dazu ein gewisses Recht, aber die Phantasie liegt nicht bei denen, welche die Figuren den Völkern gegeben haben, sondern die Phantasie liegt bei unseren heutigen studierten Gelehrten, welche von einer Volksphantasie sprechen, die gar nicht vorhanden ist. Und vielfach ist Gelehrsamkeit ein viel schlimmerer Aberglaube als das, was die Gelehrsamkeit als Aberglaube bezeichnet. In den Mythen und Sagen ist oft eine viel, viel tiefere Weisheit zu finden, denn sie gehen auf die Ursprünge der Dinge zurück, die hinter dem Sinnlichen im Unsichtbaren waren. Es ist, wenn man eine solche Betrachtung anstellt, wie wenn der Mensch aufhören würde, in seiner Haut eingeschlossen zu sein, und sein Dasein sich von innen nach außen fortsetzte. Er wird vertraut mit den Wesenheiten, die in der geistigen Welt sind; sie haben ihn zusammengesetzt, und er kann wieder mit diesen Wesenheiten in Beziehung kommen. Denn es ist ein wirkliches In-BeziehungKommen mit diesen Wesenheiten, was wir durch den Erkenntnispfad, der in die höheren Welten führt, erlangen. Wir steigen von den den Sinnen sichtbaren Wirkungen zu den übersinnlichen, unsichtbaren Ursachen auf. Der Mensch wird durch den Erkenntnispfad wieder eins mit dem Universum.
[ 18 ] Diese Erscheinungen, die wir da studiert haben, Sie finden sie überall in den Geheimschulen von Persien bis herüber nach Mitteleuropa bei den Druiden. Ob man den höchsten Geist, der den Amshaspands vorsteht, Ahura Mazdao, Ormuzd, nennt oder Huu - wie er in den Druidenschulen genannt wurde -, darauf kommt es nicht an. Man kannte die geistigen Wesenheiten, die in den Mythologien den Menschen gegeben wurden. Die einzelnen Götter und Geisterfiguren sind nicht phantastische Erfindungen einer Volksphantasie. Wer von «Volksphantasie» spricht, hat dazu ein gewisses Recht, aber die Phantasie liegt nicht bei denen, welche die Figuren den Völkern gegeben haben, sondern die Phantasie liegt bei unseren heutigen studierten Gelehrten, welche von einer Volksphantasie sprechen, die gar nicht vorhanden ist. Und vielfach ist Gelehrsamkeit ein viel schlimmerer Aberglaube als das, was die Gelehrsamkeit als Aberglaube bezeichnet. In den Mythen und Sagen ist oft eine viel, viel tiefere Weisheit zu finden, denn sie gehen auf die Ursprünge der Dinge zurück, die hinter dem Sinnlichen im Unsichtbaren waren. Es ist, wenn man eine solche Betrachtung anstellt, wie wenn der Mensch aufhören würde, in seiner Haut eingeschlossen zu sein, und sein Dasein sich von innen nach außen fortsetzte. Er wird vertraut mit den Wesenheiten, die in der geistigen Welt sind; sie haben ihn zusammengesetzt, und er kann wieder mit diesen Wesenheiten in Beziehung kommen. Denn es ist ein wirkliches In-BeziehungKommen mit diesen Wesenheiten, was wir durch den Erkenntnispfad, der in die höheren Welten führt, erlangen. Wir steigen von den den Sinnen sichtbaren Wirkungen zu den übersinnlichen, unsichtbaren Ursachen auf. Der Mensch wird durch den Erkenntnispfad wieder eins mit dem Universum.
[ 19 ] Wir könnten, in dieser Richtung gehend, vieles, sehr vieles anführen; wir wollen aber diese Betrachtung heute - um sie nicht gar zu lange auszudehnen - durch eine Tatsache der germanischen Mythologie beschließen, die Ihnen zeigen wird, wie auf der einen Seite die Dinge in der Menschheitsentwickelung geschehen, und wie auf der anderen Seite diese Geschehnisse in der Mythe erhalten werden, wie manches im einfachen Volksglauben erhalten wird.
[ 19 ] Wir könnten, in dieser Richtung gehend, vieles, sehr vieles anführen; wir wollen aber diese Betrachtung heute - um sie nicht gar zu lange auszudehnen - durch eine Tatsache der germanischen Mythologie beschließen, die Ihnen zeigen wird, wie auf der einen Seite die Dinge in der Menschheitsentwickelung geschehen, und wie auf der anderen Seite diese Geschehnisse in der Mythe erhalten werden, wie manches im einfachen Volksglauben erhalten wird.
[ 20 ] Was heute physisch ist, war früher überhaupt ganz geistig. Bevor sich diese zwölf Gehirnnerven gestalteten, waren eben bloß die astralen Strömungen da, die da hineingingen, und bevor noch die achtundzwanzig Nervenstränge des Rückenmarks ausgebildet waren, waren die entsprechenden astralen Strömungen da. Wie entstehen nun diese Nerveneinlagerungen im Menschen? Auf folgende Art: Denken Sie sich, es wäre ursprünglich eine wäßrige, schlammige Flüssigkeit da. Denken Sie sich das Gehirn so. Sie können das heute noch sehen an dem Gehirnteil, der flüssig, wäßrig geblieben ist; wenn er zu stark bleibt, entsteht der sogenannte Wasserkopf. Unser Gehirn ist aus einem solchen wäßrigen Gehirn hervorgegangen und wurde dann gallertartig. Zuerst durchströmten astrale Strömungen, die von außen kamen, diese wäßrige Masse nach allen Seiten, und längs dieser astralen Strömungen gliederte sich die gallertartige Masse und verhärtete sich, und es entstanden die Nerven. Wo heute Nerven laufen, waren ursprünglich astrale Strömungen, dann ätherische Strömungen, und endlich wurden sie physische Nerven. Stellen Sie sich den Menschen vor, wie er sich allmählich verhärtete. Kaum knorpelig war die Masse, als die erste Anlage zum Rückgrat auftrat. Noch weich war die knochige Umhüllung. Rechts und links flossen die astralischen Strömungen ein, die später die Rückenmarksnerven wurden. Wir sehen da auf eine alte Zeit zurück, wo die achtundzwanzig Izards anfingen, ihre Strömungen - zuerst astral in den Menschen hineinzuschicken.
[ 20 ] Was heute physisch ist, war früher überhaupt ganz geistig. Bevor sich diese zwölf Gehirnnerven gestalteten, waren eben bloß die astralen Strömungen da, die da hineingingen, und bevor noch die achtundzwanzig Nervenstränge des Rückenmarks ausgebildet waren, waren die entsprechenden astralen Strömungen da. Wie entstehen nun diese Nerveneinlagerungen im Menschen? Auf folgende Art: Denken Sie sich, es wäre ursprünglich eine wäßrige, schlammige Flüssigkeit da. Denken Sie sich das Gehirn so. Sie können das heute noch sehen an dem Gehirnteil, der flüssig, wäßrig geblieben ist; wenn er zu stark bleibt, entsteht der sogenannte Wasserkopf. Unser Gehirn ist aus einem solchen wäßrigen Gehirn hervorgegangen und wurde dann gallertartig. Zuerst durchströmten astrale Strömungen, die von außen kamen, diese wäßrige Masse nach allen Seiten, und längs dieser astralen Strömungen gliederte sich die gallertartige Masse und verhärtete sich, und es entstanden die Nerven. Wo heute Nerven laufen, waren ursprünglich astrale Strömungen, dann ätherische Strömungen, und endlich wurden sie physische Nerven. Stellen Sie sich den Menschen vor, wie er sich allmählich verhärtete. Kaum knorpelig war die Masse, als die erste Anlage zum Rückgrat auftrat. Noch weich war die knochige Umhüllung. Rechts und links flossen die astralischen Strömungen ein, die später die Rückenmarksnerven wurden. Wir sehen da auf eine alte Zeit zurück, wo die achtundzwanzig Izards anfingen, ihre Strömungen - zuerst astral in den Menschen hineinzuschicken.
[ 21 ] Auch die achtundzwanzig Izards hatten einen Anführer, einen Beherrscher, der eine Würde hatte zwischen den Izards und den Amshaspands mitten drin; eine Art Werkführer, ein göttlich-geistiges Wesen war dieser Anführer der Izards. Wenn wir in die alten Zeiten zurückschauen, sehen wir ihn so wirken, daß er die achtundzwanzig Izards kommandierte und sie die astralischen Ströme in den Menschen hineindirigierten. Die ganze Erde war umgeben von dieser astralischen Sphäre; und so wie heute die Winde die irdische Atmosphäre durchströmen, so strömten die astralischen Strömungen hinein in die menschlichen Leiber. Die alten Hellseher sahen wirklich diese Strömungen in Köpfe und Rückgrate der Menschen der atlantischen Zeit hineinströmen. Das war ein lebendiges astralisches Bild. Als allmählich die physischen Nerven sich herausbildeten, da verschwand dieses Bild, und das bedeutete: ihr Ursprung wurde vergessen, es wurde vergessen, wie die Strömungen in den Leib hineindirigiert worden waren.
[ 21 ] Auch die achtundzwanzig Izards hatten einen Anführer, einen Beherrscher, der eine Würde hatte zwischen den Izards und den Amshaspands mitten drin; eine Art Werkführer, ein göttlich-geistiges Wesen war dieser Anführer der Izards. Wenn wir in die alten Zeiten zurückschauen, sehen wir ihn so wirken, daß er die achtundzwanzig Izards kommandierte und sie die astralischen Ströme in den Menschen hineindirigierten. Die ganze Erde war umgeben von dieser astralischen Sphäre; und so wie heute die Winde die irdische Atmosphäre durchströmen, so strömten die astralischen Strömungen hinein in die menschlichen Leiber. Die alten Hellseher sahen wirklich diese Strömungen in Köpfe und Rückgrate der Menschen der atlantischen Zeit hineinströmen. Das war ein lebendiges astralisches Bild. Als allmählich die physischen Nerven sich herausbildeten, da verschwand dieses Bild, und das bedeutete: ihr Ursprung wurde vergessen, es wurde vergessen, wie die Strömungen in den Leib hineindirigiert worden waren.
[ 22 ] Der Anführer der achtundzwanzig Izards kommandierte zunächst die Naturkräfte, wie sie Tag für Tag wirkten. Im großen Laufe des Jahres wirkte das alles rhythmisch und harmonisch. Im Tageslaufe wirkte es etwas unregelmäßig. Furchtbare Blitze, Donner, Gewitter durchzuckten jene Luft im Erdenumkreis, die noch ganz das Astralische in sich hatte. Dann wechselte der Gott, der Führer der Izards, der da draußen gewirkt hatte, seinen Schauplatz und wirkte im Innern, in den achtundzwanzig Nervenströmen des Rückenmarks. Er ging aus jenem geistigen Erdenumkreis heraus und entfaltete seine Kräfte zuletzt im Menschen. Die germanische Mythe nennt diesen Gott Thor oder Donar. Er ist derselbe nach germanischer Anschauung, der später nach römischer Anschauung Jupiter genannt wird. Er wird richtig verehrt als Gewittergott, der die Stürme verursacht hat. Er wird auch angesehen als vermählt mit Sif, der astralischen Erdenatmosphäre; diese beiden haben nun eine Tochter, die etwas ganz besonders Charakteristisches ist. Wodurch kommt diese Tochter zustande? Dadurch, daß Thor sich ins Innere des Menschen zurückgezogen hat und durch die achtundzwanzig Nervenstränge wirkt. Durch die achtundzwanzig Nervenstränge nehmen die Menschen das Astrale äußerlich nicht wahr, aber in gewissen Ausnahmezuständen nehmen sie das wahr, zum Beispiel im traumhaften Schlafzustand. Solche, die besonders veranlagt waren, das wahrzunehmen, die sagten dann nach dem Volksglauben: «Mich drückt die Thrud», — und das ist keine andere Gestalt als die Tochter des Thor. Da haben die Leute noch gewußt, daß die Thrud dort geboren ist, wo Thor mit seiner Gattin wohnt. Daher nannten sie es «Thrudheim».
[ 22 ] Der Anführer der achtundzwanzig Izards kommandierte zunächst die Naturkräfte, wie sie Tag für Tag wirkten. Im großen Laufe des Jahres wirkte das alles rhythmisch und harmonisch. Im Tageslaufe wirkte es etwas unregelmäßig. Furchtbare Blitze, Donner, Gewitter durchzuckten jene Luft im Erdenumkreis, die noch ganz das Astralische in sich hatte. Dann wechselte der Gott, der Führer der Izards, der da draußen gewirkt hatte, seinen Schauplatz und wirkte im Innern, in den achtundzwanzig Nervenströmen des Rückenmarks. Er ging aus jenem geistigen Erdenumkreis heraus und entfaltete seine Kräfte zuletzt im Menschen. Die germanische Mythe nennt diesen Gott Thor oder Donar. Er ist derselbe nach germanischer Anschauung, der später nach römischer Anschauung Jupiter genannt wird. Er wird richtig verehrt als Gewittergott, der die Stürme verursacht hat. Er wird auch angesehen als vermählt mit Sif, der astralischen Erdenatmosphäre; diese beiden haben nun eine Tochter, die etwas ganz besonders Charakteristisches ist. Wodurch kommt diese Tochter zustande? Dadurch, daß Thor sich ins Innere des Menschen zurückgezogen hat und durch die achtundzwanzig Nervenstränge wirkt. Durch die achtundzwanzig Nervenstränge nehmen die Menschen das Astrale äußerlich nicht wahr, aber in gewissen Ausnahmezuständen nehmen sie das wahr, zum Beispiel im traumhaften Schlafzustand. Solche, die besonders veranlagt waren, das wahrzunehmen, die sagten dann nach dem Volksglauben: «Mich drückt die Thrud», — und das ist keine andere Gestalt als die Tochter des Thor. Da haben die Leute noch gewußt, daß die Thrud dort geboren ist, wo Thor mit seiner Gattin wohnt. Daher nannten sie es «Thrudheim».
[ 23 ] Sie sehen, so tief hängen die Volkssagen mit den okkulten Wahrheiten zusammen. So kann man nach und nach einen tiefen Blick hineintun in jenes wunderbare Gebäude, das durch so viele Wesenheiten aufgebaut worden ist, in den Menschen. Wie kindlich und klein erscheint uns eine materialistische Wissenschaft, die dieses wunderbare Gebilde in einer so trivialen Weise verstehen möchte. In älteren Zeiten hat man dies auch ganz anders gefühlt. Mit dem Gefühl drückte man das aus, was die heutige Wissenschaft aus Erkenntnis weiß. Und wenn der alte Dichter umherschaute und empfand, wie unter den Wesen, die er auf dem physischen Plan sieht, der Mensch als der wunderbare Schlußaufbau dasteht, als das Werk so unendlich vieler Wesenheiten, da durfte er das schöne große Wort sagen, das gefühlsmäßig eine solche tiefe Wahrheit wiedergibt:
[ 23 ] Sie sehen, so tief hängen die Volkssagen mit den okkulten Wahrheiten zusammen. So kann man nach und nach einen tiefen Blick hineintun in jenes wunderbare Gebäude, das durch so viele Wesenheiten aufgebaut worden ist, in den Menschen. Wie kindlich und klein erscheint uns eine materialistische Wissenschaft, die dieses wunderbare Gebilde in einer so trivialen Weise verstehen möchte. In älteren Zeiten hat man dies auch ganz anders gefühlt. Mit dem Gefühl drückte man das aus, was die heutige Wissenschaft aus Erkenntnis weiß. Und wenn der alte Dichter umherschaute und empfand, wie unter den Wesen, die er auf dem physischen Plan sieht, der Mensch als der wunderbare Schlußaufbau dasteht, als das Werk so unendlich vieler Wesenheiten, da durfte er das schöne große Wort sagen, das gefühlsmäßig eine solche tiefe Wahrheit wiedergibt:
Vieles Gewaltige lebt,
doch nichts ist gewaltiger
(unter dem Sichtbaren)
als der Mensch.
Vieles Gewaltige lebt,
doch nichts ist gewaltiger
(unter dem Sichtbaren)
als der Mensch.
