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Myths and Legends
Occult Signs and Symbols
GA 101

14 September 1907, Stuttgart

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9. Okkulte Zeichen und Symbole II

9. Okkulte Zeichen und Symbole II

in ihrem Zusammenhang mit der astralen und geistigen Welt

in ihrem Zusammenhang mit der astralen und geistigen Welt

[ 1 ] Wir blieben gestern bei einem Hinweis auf die Arche Noah stehen, und zwar bemerkten wir, daß in den Maßverhältnissen, die sie in Höhe, Breite und Länge hatte, sich die Maßverhältnisse des menschlichen Leibes ausdrückten. Um nun einzusehen, welche Bedeutung diese Arche der religiösen Urkunde der Bibel hat, müssen wir zwererlei betrachten. Wir müssen uns nicht nur klarmachen, welchen Sinn es hat, daß ein Fahrzeug, durch das der Mensch gerettet werden soll, bestimmte Maße hat, die an die Maße des menschlichen Leibes erinnern, es wird auch notwendig sein, sich in jene Zeit der Menschheitsentwickelung zu vertiefen, in der sich die wirklichen Geschehnisse abspielten, auf die in der Geschichte von Noah hingewiesen wird.

[ 1 ] Wir blieben gestern bei einem Hinweis auf die Arche Noah stehen, und zwar bemerkten wir, daß in den Maßverhältnissen, die sie in Höhe, Breite und Länge hatte, sich die Maßverhältnisse des menschlichen Leibes ausdrückten. Um nun einzusehen, welche Bedeutung diese Arche der religiösen Urkunde der Bibel hat, müssen wir zwererlei betrachten. Wir müssen uns nicht nur klarmachen, welchen Sinn es hat, daß ein Fahrzeug, durch das der Mensch gerettet werden soll, bestimmte Maße hat, die an die Maße des menschlichen Leibes erinnern, es wird auch notwendig sein, sich in jene Zeit der Menschheitsentwickelung zu vertiefen, in der sich die wirklichen Geschehnisse abspielten, auf die in der Geschichte von Noah hingewiesen wird.

[ 2 ] Immer wenn Menschen, die etwas von Okkultismus verstanden haben, in der äußeren Welt irgendeinen Gegenstand schufen, so hatte das einen ganz bestimmten Zweck, eine ganz bestimmte Bedeutung für die menschlichen Seelen. Erinnern Sie sich einmal an die gotischen Kirchen und Dome, an die ganz speziellen Eigentümlichkeiten dieser Bauwerke, die in der ersten Zeit des Mittelalters entstanden sind und sich vom Westen nach Mitteleuropa hin ausgebreitet haben. Diese Kirchen tragen einen ganz bestimmten Baustil, der sich darin ausdrückt, daß die eigenartige Bogenart, die aus zwei oben in eine Spitze auslaufenden Teilen besteht, sich über das Ganze als Stimmung ergießt, daß das Ganze nach oben strebt, daß die Pfeiler eine bestimmte Gestalt haben und so weiter. Ganz unrecht hätte derjenige, der behaupten wollte, solch ein gotischer Dom sei bloß aus äußeren Bedürfnissen hervorgegangen, etwa aus einer gewissen Sehnsucht, ein Gotteshaus zu schaffen, welches dieses oder jenes ausdrücken oder bedeuten soll. Oh nein! Der Gotik liegt etwas viel Tieferes zugrunde. Diejenigen, die die ersten Ideen angaben für das Entstehen der gotischen Bauten in der Welt, waren Kenner des Okkultismus, sie waren bis zu einem gewissen Grade Eingeweihte. Ganz bestimmte Absichten verbanden die großen Führer der Menschheit mit dem Entstehen solcher Bauten, solcher Baustile. Die Gotik, die gotischen Dome und Kirchen, lösen ganz bestimmte Seeleneindrücke aus bei dem, der sie betritt. Es ist, als trete man in eine Art von Hain in diesem hohen gewölbten Dome mit den aufstrebenden Säulen. Der Aufenthalt dort wirkt ganz anders auf die Seele, als wenn Sie zum Beispiel in ein gewöhnliches Haus gehen oder in ein Bauwerk, das eine Renaissance-Kuppel oder eine Kuppel romanischen Stiles hat. Es gehen ganz bestimmte Wirkungen von den Formen aus. Der gewöhnliche Mensch wird sich dessen nicht bewußt, für ihn lebt dies alles im Unbewußten, in seinem Unterbewußtsein. Verstandesmäßig macht der Mensch sich nicht klar, was in seiner Seele vorgeht, wenn er solche Formen um sich hat. Und was da vorgeht, ist je nach der Beschaffenheit seiner Umgebung sehr verschieden. Viele Menschen glauben, daß der Materialismus unserer modernen Zeit davon herrühre, daß so viele materialistische Schriften gelesen werden. Aber der Okkultist weiß, daß dies nur einen geringen Einfluß hat. Das, was das Auge sieht, ist von weit größerer Wichtigkeit, denn es hat Einfluß auf Vorgänge der Seele, die mehr oder weniger im Unbewußten verlaufen. Das hat eine eminent praktische Bedeutung. Und wenn die Geisteswissenschaft einmal in Wahrheit die Seele ergreifen wird, dann wird diese praktische Wirkung auch im Öffentlichen Leben bemerkbar werden. Ich habe öfters schon darauf aufmerksam gemacht, daß es etwas anderes war als heute, wenn man im Mittelalter durch die Straßen ging. Rechts und links, an jeder Häuserfassade trug alles das Gepräge dessen, der es verfertigt hatte. Jeder Gegenstand, alles, was die Menschen umgab, jedes Türschloß, jeder Schlüssel, war aufgebaut aus etwas, worin die Seele des Verfertigers ihre Gefühle verkörperte. Mit Liebe war alles gemacht. Machen Sie sich einmal klar, wie der einzelne Handwerker seine Freude an jedem Stück hatte, wie er seine Seele da hineinarbeitete. In jedem Ding war ein Stück seiner Seele. Und wo in der äußeren Form Seele ist, da strömen auch die Seelenkräfte über auf den, der es sieht und ansieht. Vergleichen Sie das mit einer Stadt von heute. Wo ist heute noch Seele in den Dingen? Da ist ein Schuhwaren-, ein Messergeschäft, ein Metzgerladen, dann ein Bierhaus und so weiter. Nehmen Sie nur unsere Plakatkunst; was für Produkte bringt sie hervor? Eine gräßliche Plakatkunst haben wir! Alt und Jung wandert durch ein Meer solcher scheußlicher Erzeugnisse, die die schlimmsten Kräfte der Seele im Unterbewußtsein auslösen. Die theosophische Erziehungskunst wird darauf aufmerksam machen, daß das, was das Auge sieht, den Menschen tief beeinflußt. Und betrachten Sie gar unsere modernen Witzblätter, was wird da geboten! Das soll keine Kritik sein, sondern nur ein Hinweisen auf Tatsachen. Denn das alles gießt einen Strom von Kräften in die menschliche Seele hinein, die den Menschen hinlenken nach einer gewissen Richtung, die zeitbestimmend sind. Der Geisteswissenschafter weiß, wieviel davon abhängt, ob der Mensch in dieser oder in jener Formenwelt lebt.

[ 2 ] Immer wenn Menschen, die etwas von Okkultismus verstanden haben, in der äußeren Welt irgendeinen Gegenstand schufen, so hatte das einen ganz bestimmten Zweck, eine ganz bestimmte Bedeutung für die menschlichen Seelen. Erinnern Sie sich einmal an die gotischen Kirchen und Dome, an die ganz speziellen Eigentümlichkeiten dieser Bauwerke, die in der ersten Zeit des Mittelalters entstanden sind und sich vom Westen nach Mitteleuropa hin ausgebreitet haben. Diese Kirchen tragen einen ganz bestimmten Baustil, der sich darin ausdrückt, daß die eigenartige Bogenart, die aus zwei oben in eine Spitze auslaufenden Teilen besteht, sich über das Ganze als Stimmung ergießt, daß das Ganze nach oben strebt, daß die Pfeiler eine bestimmte Gestalt haben und so weiter. Ganz unrecht hätte derjenige, der behaupten wollte, solch ein gotischer Dom sei bloß aus äußeren Bedürfnissen hervorgegangen, etwa aus einer gewissen Sehnsucht, ein Gotteshaus zu schaffen, welches dieses oder jenes ausdrücken oder bedeuten soll. Oh nein! Der Gotik liegt etwas viel Tieferes zugrunde. Diejenigen, die die ersten Ideen angaben für das Entstehen der gotischen Bauten in der Welt, waren Kenner des Okkultismus, sie waren bis zu einem gewissen Grade Eingeweihte. Ganz bestimmte Absichten verbanden die großen Führer der Menschheit mit dem Entstehen solcher Bauten, solcher Baustile. Die Gotik, die gotischen Dome und Kirchen, lösen ganz bestimmte Seeleneindrücke aus bei dem, der sie betritt. Es ist, als trete man in eine Art von Hain in diesem hohen gewölbten Dome mit den aufstrebenden Säulen. Der Aufenthalt dort wirkt ganz anders auf die Seele, als wenn Sie zum Beispiel in ein gewöhnliches Haus gehen oder in ein Bauwerk, das eine Renaissance-Kuppel oder eine Kuppel romanischen Stiles hat. Es gehen ganz bestimmte Wirkungen von den Formen aus. Der gewöhnliche Mensch wird sich dessen nicht bewußt, für ihn lebt dies alles im Unbewußten, in seinem Unterbewußtsein. Verstandesmäßig macht der Mensch sich nicht klar, was in seiner Seele vorgeht, wenn er solche Formen um sich hat. Und was da vorgeht, ist je nach der Beschaffenheit seiner Umgebung sehr verschieden. Viele Menschen glauben, daß der Materialismus unserer modernen Zeit davon herrühre, daß so viele materialistische Schriften gelesen werden. Aber der Okkultist weiß, daß dies nur einen geringen Einfluß hat. Das, was das Auge sieht, ist von weit größerer Wichtigkeit, denn es hat Einfluß auf Vorgänge der Seele, die mehr oder weniger im Unbewußten verlaufen. Das hat eine eminent praktische Bedeutung. Und wenn die Geisteswissenschaft einmal in Wahrheit die Seele ergreifen wird, dann wird diese praktische Wirkung auch im Öffentlichen Leben bemerkbar werden. Ich habe öfters schon darauf aufmerksam gemacht, daß es etwas anderes war als heute, wenn man im Mittelalter durch die Straßen ging. Rechts und links, an jeder Häuserfassade trug alles das Gepräge dessen, der es verfertigt hatte. Jeder Gegenstand, alles, was die Menschen umgab, jedes Türschloß, jeder Schlüssel, war aufgebaut aus etwas, worin die Seele des Verfertigers ihre Gefühle verkörperte. Mit Liebe war alles gemacht. Machen Sie sich einmal klar, wie der einzelne Handwerker seine Freude an jedem Stück hatte, wie er seine Seele da hineinarbeitete. In jedem Ding war ein Stück seiner Seele. Und wo in der äußeren Form Seele ist, da strömen auch die Seelenkräfte über auf den, der es sieht und ansieht. Vergleichen Sie das mit einer Stadt von heute. Wo ist heute noch Seele in den Dingen? Da ist ein Schuhwaren-, ein Messergeschäft, ein Metzgerladen, dann ein Bierhaus und so weiter. Nehmen Sie nur unsere Plakatkunst; was für Produkte bringt sie hervor? Eine gräßliche Plakatkunst haben wir! Alt und Jung wandert durch ein Meer solcher scheußlicher Erzeugnisse, die die schlimmsten Kräfte der Seele im Unterbewußtsein auslösen. Die theosophische Erziehungskunst wird darauf aufmerksam machen, daß das, was das Auge sieht, den Menschen tief beeinflußt. Und betrachten Sie gar unsere modernen Witzblätter, was wird da geboten! Das soll keine Kritik sein, sondern nur ein Hinweisen auf Tatsachen. Denn das alles gießt einen Strom von Kräften in die menschliche Seele hinein, die den Menschen hinlenken nach einer gewissen Richtung, die zeitbestimmend sind. Der Geisteswissenschafter weiß, wieviel davon abhängt, ob der Mensch in dieser oder in jener Formenwelt lebt.

[ 3 ] Um die Mitte des Mittelalters entstand längs des Rheines jene merkwürdige religiöse Bewegung, welche man die deutsche Mystik nennt. Eine ungeheure Vertiefung und Verinnerlichung ging von den führenden Geistern der christlichen Mystik aus, von Meister Eckhart, Tauler, Suso, Ruysbroek und anderen, die man «Pfaffen» nannte. Im 13. und 14. Jahrhundert hatte der Name «Pfaffe» noch nicht die Bedeutung wie heute, er war noch etwas Verehrungswürdiges. Man nannte den Rhein damals die «große Pfaffengasse Europas». Und wissen Sie, wo diese große Vertiefung und Verinnerlichung des menschlichen Gemütes, diese frommen Gefühle, die eine innige Vereinigung mit den göttlichen Wesenskräften suchten, erzeugt worden sind? Sie sind heranerzogen worden in den gotischen Domen mit ihren Spitzbogen, Pfeilern und Säulen. Das hat diese Seelen erzogen. So stark wirkt das Gesehene. Was der Mensch sieht, was hineingegossen wird in seine Seele aus seiner Umgebung, das wird in ihm eine Kraft. Danach formt er sich selbst - bis in seine nächste Inkarnation.

[ 3 ] Um die Mitte des Mittelalters entstand längs des Rheines jene merkwürdige religiöse Bewegung, welche man die deutsche Mystik nennt. Eine ungeheure Vertiefung und Verinnerlichung ging von den führenden Geistern der christlichen Mystik aus, von Meister Eckhart, Tauler, Suso, Ruysbroek und anderen, die man «Pfaffen» nannte. Im 13. und 14. Jahrhundert hatte der Name «Pfaffe» noch nicht die Bedeutung wie heute, er war noch etwas Verehrungswürdiges. Man nannte den Rhein damals die «große Pfaffengasse Europas». Und wissen Sie, wo diese große Vertiefung und Verinnerlichung des menschlichen Gemütes, diese frommen Gefühle, die eine innige Vereinigung mit den göttlichen Wesenskräften suchten, erzeugt worden sind? Sie sind heranerzogen worden in den gotischen Domen mit ihren Spitzbogen, Pfeilern und Säulen. Das hat diese Seelen erzogen. So stark wirkt das Gesehene. Was der Mensch sieht, was hineingegossen wird in seine Seele aus seiner Umgebung, das wird in ihm eine Kraft. Danach formt er sich selbst - bis in seine nächste Inkarnation.

[ 4 ] Wir wollen uns das hier einmal schematisch aus der EntwickeJung des Menschen heraus vor die Seele stellen. Ein Baustil wird nicht erfunden, er wird in einer Zeit herausgeboren aus den großen Gedanken der Eingeweihten; sie lassen ihn einfließen in die Welt. Die Bauwerke entstehen, sie wirken auf die Menschen; die menschlichen Seelen nehmen in sich etwas auf von der in diesen Formen lebenden spirituellen Kraft. Das, was die Seele aufgenommen hat durch das Anschauen der Bauformen - zum Beispiel der Gotik -, das tritt hervor in der Stimmung der Seelen: inbrünstige Seelen werden entstehen, die zum Hohen aufblicken. Vor einigen Jahrhunderten haben Menschen das, was in der Gotik lebte, in sich aufgenommen. Und jetzt verfolgen wir diese Menschen einige Jahrhunderte weiter, die in der Seele die Kraft dieser Bauformen aufgenommen haben - sie zeigen nun in ihrer nächsten Inkarnation den Ausdruck dieser inneren Gemütsverfassung in ihrer Physiognomie, in ihren Antlitzen. Die Seelen der Menschen haben die Gesichter gebildet. So erkennt man, warum solche Künste geübt werden. Weit, weit hinaus in ferne Zukunft der Menschheit sehen die Eingeweihten. Deshalb formen sie in einer bestimmten Zeit äußere Kunstformen, äußere Baustile im großen. So wird in die Menschenseele der Keim für zukünftige Menschheitsepochen gelegt.

[ 4 ] Wir wollen uns das hier einmal schematisch aus der EntwickeJung des Menschen heraus vor die Seele stellen. Ein Baustil wird nicht erfunden, er wird in einer Zeit herausgeboren aus den großen Gedanken der Eingeweihten; sie lassen ihn einfließen in die Welt. Die Bauwerke entstehen, sie wirken auf die Menschen; die menschlichen Seelen nehmen in sich etwas auf von der in diesen Formen lebenden spirituellen Kraft. Das, was die Seele aufgenommen hat durch das Anschauen der Bauformen - zum Beispiel der Gotik -, das tritt hervor in der Stimmung der Seelen: inbrünstige Seelen werden entstehen, die zum Hohen aufblicken. Vor einigen Jahrhunderten haben Menschen das, was in der Gotik lebte, in sich aufgenommen. Und jetzt verfolgen wir diese Menschen einige Jahrhunderte weiter, die in der Seele die Kraft dieser Bauformen aufgenommen haben - sie zeigen nun in ihrer nächsten Inkarnation den Ausdruck dieser inneren Gemütsverfassung in ihrer Physiognomie, in ihren Antlitzen. Die Seelen der Menschen haben die Gesichter gebildet. So erkennt man, warum solche Künste geübt werden. Weit, weit hinaus in ferne Zukunft der Menschheit sehen die Eingeweihten. Deshalb formen sie in einer bestimmten Zeit äußere Kunstformen, äußere Baustile im großen. So wird in die Menschenseele der Keim für zukünftige Menschheitsepochen gelegt.

[ 5 ] Wenn Sie sich das so recht vor Augen halten, dann werden Sie auch begreifen, was sich damals am Ende der atlantischen Zeit abspielte. Versetzen wir uns noch einmal in die Zeit hinein, als das Ende, der Untergang der Atlantis hereinbrach. Es gab ja zu jener Zeit noch keine Luft wie heute, die Luft- und Wasserverteilung war noch eine ganz andere; Nebelmassen umgaben die Atlantis. Die Nebel verdichteten sich zu Wolken, und als strömender Regen ergoß sich die Sintflut über das Land. Ganz allmählich muß man sich den Untergang der Atlantis vorstellen. Das spielte sich nicht in kurzen Zeiträumen ab, es war ein Prozeß, welcher Jahrtausende dauerte. Mit der Änderung der äußeren Lebensverhältnisse veränderte sich auch der Mensch selbst. Vorher nahmen die Menschen wahr durch eine Art von Hellsehen. Und als die Regenströme auftraten, mußten die Menschen sich nach und nach an eine ganz neue Lebensweise gewöhnen, an ein neues Anschauen, eine neue Art von Wahrnehmen. Verändern mußten sich die Körper der Menschen. Sie würden staunen, wenn Sie die atlantischen Menschen einmal aufgezeichnet sehen würden, wie verschieden sie von den heutigen Menschen waren. Aber glauben Sie ja nicht, daß diese Umwandlung von selbst geschah. Der menschliche Leib mit seinen Sinnesorganen hat sich erst nach und nach herausgebildet. Die menschlichen Seelenkräfte mußten durch lange Zeiten hindurch an diesen menschlichen Leibern arbeiten und so wirken, wie ich es vorhin an dem einfachen Beispiel geschildert habe. Erst sieht der Mensch die Bauformen, sie wirken auf sein Gemüt, und das Gemüt wirkt wiederum in einem späteren Leben auf die Physiognomie, auf das Antlitz des Menschen.

[ 5 ] Wenn Sie sich das so recht vor Augen halten, dann werden Sie auch begreifen, was sich damals am Ende der atlantischen Zeit abspielte. Versetzen wir uns noch einmal in die Zeit hinein, als das Ende, der Untergang der Atlantis hereinbrach. Es gab ja zu jener Zeit noch keine Luft wie heute, die Luft- und Wasserverteilung war noch eine ganz andere; Nebelmassen umgaben die Atlantis. Die Nebel verdichteten sich zu Wolken, und als strömender Regen ergoß sich die Sintflut über das Land. Ganz allmählich muß man sich den Untergang der Atlantis vorstellen. Das spielte sich nicht in kurzen Zeiträumen ab, es war ein Prozeß, welcher Jahrtausende dauerte. Mit der Änderung der äußeren Lebensverhältnisse veränderte sich auch der Mensch selbst. Vorher nahmen die Menschen wahr durch eine Art von Hellsehen. Und als die Regenströme auftraten, mußten die Menschen sich nach und nach an eine ganz neue Lebensweise gewöhnen, an ein neues Anschauen, eine neue Art von Wahrnehmen. Verändern mußten sich die Körper der Menschen. Sie würden staunen, wenn Sie die atlantischen Menschen einmal aufgezeichnet sehen würden, wie verschieden sie von den heutigen Menschen waren. Aber glauben Sie ja nicht, daß diese Umwandlung von selbst geschah. Der menschliche Leib mit seinen Sinnesorganen hat sich erst nach und nach herausgebildet. Die menschlichen Seelenkräfte mußten durch lange Zeiten hindurch an diesen menschlichen Leibern arbeiten und so wirken, wie ich es vorhin an dem einfachen Beispiel geschildert habe. Erst sieht der Mensch die Bauformen, sie wirken auf sein Gemüt, und das Gemüt wirkt wiederum in einem späteren Leben auf die Physiognomie, auf das Antlitz des Menschen.

[ 6 ] Als die atlantische Zeit überging in die nachatlantische Zeit, formte sich erst die Seele des Menschen um und modelte danach seinen Leib um. Wir wollen uns noch weiter dahinein vertiefen. Stellen wir uns einen recht alten Atlantier vor; er hatte noch hellseherisches Bewußtsein, und das hing zusammen mit der Umgebung, in der er lebte, mit der nebelerfüllten Atmosphäre. Dadurch stellten sich ihm die Dinge nicht in fest umrissenen Grenzen dar. Es waren mehr Farbenbilder, die vor ihm auftauchten, Fluten von Farben, die durcheinanderwogten und die ihm die Seelenzustände der Menschen anzeigten. Statt des Gegenstandes, der ihm nahte, nahm der atlantische Mensch eine Lichtform wahr, eine blaue für Liebe, eine rote für Leidenschaft, Zorn und so weiter. Um ihn herum breiteten sich die Seelenkräfte aller Menschen aus. Wenn dieser Zustand fortgedauert hätte, niemals hätte der Mensch seinen jetzigen Leib erlangen können. Als die Luft frei wurde vom Wasser und die Gegenstände immer klarer und deutlicher hervortraten und ihre jetzigen Begrenzungen bekamen, war die Zeit gekommen, wo die Seele des Menschen neue Eindrücke empfangen mußte. Und nach diesen Eindrücken formte sie ihren Leib. Denn nach dem, was Sie denken und fühlen, formen Sie Ihren Leib. Was mußte nun die Menschenseele erleben, als sie sich aus der atlantischen Wasserlandschaft hinausrettete in die neue Luftlandschaft, damit der Leib seine heutige Form bilden konnte? Die Menschenseele mußte von einer solchen Form umgeben sein, die eine bestimmte Länge, eine bestimmte Breite und eine bestimmte Tiefe hatte, damit sich der Leib danach formte. Diese Form wurde ihm tatsächlich gegeben durch das, was die Bibel die Arche Noah nennt. Wie die Stimmung der Mystik sich aus der Form der gotischen Dome gebildet hat und der Hellseher nachweisen könnte, welche Gesichter sich danach gebildet haben, so bildeten sich die Leiber der Menschen der alten Atlantis nach und nach um, weil tatsächlich die Menschen in Fahrzeugen lebten, die sie unter dem Einflusse von großen Eingeweihten nach den Maßen gebaut hatten, wie die Bibel die Arche Noah beschreibt. Das Leben in der Zeit der alten Atlantis war eine Art von Wasser- oder Seeleben, wo die Menschen zum größten Teile auf Fahrzeugen auf dem Wasser lebten und sich erst allmählich an das Leben auf dem Lande gewöhnten. Denn die alte Atlantis war nicht nur von einer Wassernebelluft umgeben, ein großer Teil der Atlantis war von der See bedeckt. Der Mensch lebte in diesen Fahrzeugen, damit sein Leib so gebaut werden konnte, wie er heute ist. Das ist das tiefe Mysterium der Arche Noah. Wenn man aus der Bibel wiederum die Tiefe ihrer geheimwissenschaftlichen Bedeutung herauszulesen versteht, dann breitet sich über diese Urkunde ein Glanz von Weisheit und unendlicher Erhabenheit aus. Der Mensch lebte auf Fahrzeugen, weil ihm der Eindruck der Abgeschlossenheit in seiner Haut werden mußte. So wirkten die Eingeweihten durch die Jahrtausende auf die Erziehung des Menschen. Was Ihnen in den religiösen Urkunden entgegentritt, ist eben tief herausgeholt aus der okkulten Wirklichkeit.

[ 6 ] Als die atlantische Zeit überging in die nachatlantische Zeit, formte sich erst die Seele des Menschen um und modelte danach seinen Leib um. Wir wollen uns noch weiter dahinein vertiefen. Stellen wir uns einen recht alten Atlantier vor; er hatte noch hellseherisches Bewußtsein, und das hing zusammen mit der Umgebung, in der er lebte, mit der nebelerfüllten Atmosphäre. Dadurch stellten sich ihm die Dinge nicht in fest umrissenen Grenzen dar. Es waren mehr Farbenbilder, die vor ihm auftauchten, Fluten von Farben, die durcheinanderwogten und die ihm die Seelenzustände der Menschen anzeigten. Statt des Gegenstandes, der ihm nahte, nahm der atlantische Mensch eine Lichtform wahr, eine blaue für Liebe, eine rote für Leidenschaft, Zorn und so weiter. Um ihn herum breiteten sich die Seelenkräfte aller Menschen aus. Wenn dieser Zustand fortgedauert hätte, niemals hätte der Mensch seinen jetzigen Leib erlangen können. Als die Luft frei wurde vom Wasser und die Gegenstände immer klarer und deutlicher hervortraten und ihre jetzigen Begrenzungen bekamen, war die Zeit gekommen, wo die Seele des Menschen neue Eindrücke empfangen mußte. Und nach diesen Eindrücken formte sie ihren Leib. Denn nach dem, was Sie denken und fühlen, formen Sie Ihren Leib. Was mußte nun die Menschenseele erleben, als sie sich aus der atlantischen Wasserlandschaft hinausrettete in die neue Luftlandschaft, damit der Leib seine heutige Form bilden konnte? Die Menschenseele mußte von einer solchen Form umgeben sein, die eine bestimmte Länge, eine bestimmte Breite und eine bestimmte Tiefe hatte, damit sich der Leib danach formte. Diese Form wurde ihm tatsächlich gegeben durch das, was die Bibel die Arche Noah nennt. Wie die Stimmung der Mystik sich aus der Form der gotischen Dome gebildet hat und der Hellseher nachweisen könnte, welche Gesichter sich danach gebildet haben, so bildeten sich die Leiber der Menschen der alten Atlantis nach und nach um, weil tatsächlich die Menschen in Fahrzeugen lebten, die sie unter dem Einflusse von großen Eingeweihten nach den Maßen gebaut hatten, wie die Bibel die Arche Noah beschreibt. Das Leben in der Zeit der alten Atlantis war eine Art von Wasser- oder Seeleben, wo die Menschen zum größten Teile auf Fahrzeugen auf dem Wasser lebten und sich erst allmählich an das Leben auf dem Lande gewöhnten. Denn die alte Atlantis war nicht nur von einer Wassernebelluft umgeben, ein großer Teil der Atlantis war von der See bedeckt. Der Mensch lebte in diesen Fahrzeugen, damit sein Leib so gebaut werden konnte, wie er heute ist. Das ist das tiefe Mysterium der Arche Noah. Wenn man aus der Bibel wiederum die Tiefe ihrer geheimwissenschaftlichen Bedeutung herauszulesen versteht, dann breitet sich über diese Urkunde ein Glanz von Weisheit und unendlicher Erhabenheit aus. Der Mensch lebte auf Fahrzeugen, weil ihm der Eindruck der Abgeschlossenheit in seiner Haut werden mußte. So wirkten die Eingeweihten durch die Jahrtausende auf die Erziehung des Menschen. Was Ihnen in den religiösen Urkunden entgegentritt, ist eben tief herausgeholt aus der okkulten Wirklichkeit.

[ 7 ] Ein anderes Sinnbild finden wir im ersten Kapitel der Bibel, in der Genesis: das Sinnbild der Schlange. Und in den römischen Katakomben tritt uns vielfach das Zeichen des Fisches entgegen. Es ist überliefert, daß dieser Fisch, der immer wiederkehrt als Abbildung, das Christliche oder Christus selber bedeute. Wenn jemand nachdenken wollte über diese Sinnbilder, so könnte er wahrscheinlich viel Geistreiches zutage fördern, aber das wäre nur Spekulation; und wir wollen es nur mit Wirklichkeiten zu tun haben. Auch diese Abbildungen sind aus der geistigen Welt heraus gegeben. Wenn Sie mir ein paar Minuten folgen wollen in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit, dann werden Sie sehen, welche Wahrheiten in diesen Symbolen der Schlange und des Fisches enthalten sind.

[ 7 ] Ein anderes Sinnbild finden wir im ersten Kapitel der Bibel, in der Genesis: das Sinnbild der Schlange. Und in den römischen Katakomben tritt uns vielfach das Zeichen des Fisches entgegen. Es ist überliefert, daß dieser Fisch, der immer wiederkehrt als Abbildung, das Christliche oder Christus selber bedeute. Wenn jemand nachdenken wollte über diese Sinnbilder, so könnte er wahrscheinlich viel Geistreiches zutage fördern, aber das wäre nur Spekulation; und wir wollen es nur mit Wirklichkeiten zu tun haben. Auch diese Abbildungen sind aus der geistigen Welt heraus gegeben. Wenn Sie mir ein paar Minuten folgen wollen in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit, dann werden Sie sehen, welche Wahrheiten in diesen Symbolen der Schlange und des Fisches enthalten sind.

[ 8 ] Erinnern wir uns noch einmal daran, daß die Erde ebenso verschiedene Verkörperungen durchgemacht hat wie der Mensch. Sie wissen, daß sie einstmals Saturn, Sonne, Mond gewesen ist, bevor sie Erde wurde. Der menschliche Leib war schon vorhanden auf den verschiedenen planetarischen Zuständen, sein Ich aber hat der Mensch erst auf der Erde aufgenommen. Wir wollen uns nun ein wenig anschauen, wie diese Erde aussah, als sie noch in ihrer ersten Verkörperung war, als sie noch Saturn war. So etwas wie Felsen und Ackererde gab es damals noch nicht. Der menschliche physische Körper war zwar vorhanden, aber ganz fein; erst nach und nach hat er sich verdichtet zu der heutigen fleischlichen Gestalt.

[ 8 ] Erinnern wir uns noch einmal daran, daß die Erde ebenso verschiedene Verkörperungen durchgemacht hat wie der Mensch. Sie wissen, daß sie einstmals Saturn, Sonne, Mond gewesen ist, bevor sie Erde wurde. Der menschliche Leib war schon vorhanden auf den verschiedenen planetarischen Zuständen, sein Ich aber hat der Mensch erst auf der Erde aufgenommen. Wir wollen uns nun ein wenig anschauen, wie diese Erde aussah, als sie noch in ihrer ersten Verkörperung war, als sie noch Saturn war. So etwas wie Felsen und Ackererde gab es damals noch nicht. Der menschliche physische Körper war zwar vorhanden, aber ganz fein; erst nach und nach hat er sich verdichtet zu der heutigen fleischlichen Gestalt.

[ 9 ] Wenn wir die heutigen Stoffe um uns herum betrachten, so finden wir, daß sie verschiedene Zustände haben, feste, flüssige, gasförmige. Im Okkultismus nennt man alle festen Körper «Erde», unter «Wasser» versteht man alle flüssigen Stoffe und unter «Luft» alles Luftförmige, Gasförmige. Noch feiner als die anderen Zustände ist das «Feuer», die Wärme. Der heutige Physiker wird das ja freilich nicht gelten lassen. Aber der Okkultist weiß, daß das «Feuer» in der Tat etwas ist, was mit Erde, Wasser, Luft sich vergleichen läßt, es ist nur ein noch feinerer Zustand. Wo Sie Wärme empfinden, da ist etwas vorhanden, was noch feiner ist als die Luft. Von dem, was wir im okkulten Sinne als Erde, Wasser und Luft bezeichnen, war auf dem Saturn gar nichts vorhanden. Diese festen, körperhaften Zustände entstanden erst auf der Sonne, dem Mond und der Erde. Der dichteste Zustand auf dem Saturn war Wärme oder «Feuer». Darin lebte der Menschenkörper, und der Ring, der den Saturn umgab - jeder Saturn hat nämlich einen Ring -, das sind eigentlich zurückgeworfene Spiegelbilder, Aussonderungen vom Feuer. Das näher auszuführen, würde uns heute zu sehr von unserem Thema entfernen.

[ 9 ] Wenn wir die heutigen Stoffe um uns herum betrachten, so finden wir, daß sie verschiedene Zustände haben, feste, flüssige, gasförmige. Im Okkultismus nennt man alle festen Körper «Erde», unter «Wasser» versteht man alle flüssigen Stoffe und unter «Luft» alles Luftförmige, Gasförmige. Noch feiner als die anderen Zustände ist das «Feuer», die Wärme. Der heutige Physiker wird das ja freilich nicht gelten lassen. Aber der Okkultist weiß, daß das «Feuer» in der Tat etwas ist, was mit Erde, Wasser, Luft sich vergleichen läßt, es ist nur ein noch feinerer Zustand. Wo Sie Wärme empfinden, da ist etwas vorhanden, was noch feiner ist als die Luft. Von dem, was wir im okkulten Sinne als Erde, Wasser und Luft bezeichnen, war auf dem Saturn gar nichts vorhanden. Diese festen, körperhaften Zustände entstanden erst auf der Sonne, dem Mond und der Erde. Der dichteste Zustand auf dem Saturn war Wärme oder «Feuer». Darin lebte der Menschenkörper, und der Ring, der den Saturn umgab - jeder Saturn hat nämlich einen Ring -, das sind eigentlich zurückgeworfene Spiegelbilder, Aussonderungen vom Feuer. Das näher auszuführen, würde uns heute zu sehr von unserem Thema entfernen.

[ 10 ] Gehen wir nun vom Saturn zur Sonne über; da tritt zu dem Feuer die Luft hinzu. Auf der Sonne war der dichteste Zustand Luft. Es war eine Art Luftsonne. Der Mensch war auf der Sonne ein Luftwesen und wurde dazumal imprägniert mit dem Ätherleib. Es gab keine anderen als Luftwesen. Man hätte durch diese Luftmenschen hindurchgehen können, denn sie waren «durchdringlich», wie die Luft ist. Man könnte sie mit einer Fata Morgana vergleichen, so leicht, so flüchtig waren sie. Freilich war die Luft auf der alten Sonne dichter als die heutige. - Auf dem alten Monde entstand zuerst der wäßrige Zustand, und alles, was auf diesem Mond lebte, bildete sich durch eine Verdichtung des Wassers. Quallen und Schleimtiere, wie sie auch heute noch zu sehen sind, geben uns eine Vorstellung von diesen Wasserwesen. So waren damals alle physischen Körper beschaffen, und nur physische Körper dieser Art waren imstande, einen Astralleib in sich aufzunehmen. Die Entwickelung ging nun allmählich weiter. So hängen diese Dinge zusammen, der Mensch und die Erde, denn der Mensch gehört zu seinem Planeten. Und nun betrachten wir den Sinn dieser planetarischen Entwickelung. Auf dem Saturn war erst der Keim, die Anlage zum physischen Leibe vorhanden. Auf der Sonne trat der Ätherleib hinzu, auf dem Monde der Astralleib. Auf dem Monde geschah aber noch etwas anderes. Der alte Mond spaltete sich in zwei Körper, in eine Art verfeinerte alte Sonne und den eigentlichen alten Mond. Der Mensch, der damals auf dem alten Monde blieb, war im Grunde genommen ein viel schlechteres Wesen als der heutige Mensch, er war viel niedriger in seiner Entwickelung, denn der Astralleib war auf dem alten Monde voller wütender Leidenschaften. Erst viel später, als das Ich hinzukam, begann die Läuterung des Astralleibes.

[ 10 ] Gehen wir nun vom Saturn zur Sonne über; da tritt zu dem Feuer die Luft hinzu. Auf der Sonne war der dichteste Zustand Luft. Es war eine Art Luftsonne. Der Mensch war auf der Sonne ein Luftwesen und wurde dazumal imprägniert mit dem Ätherleib. Es gab keine anderen als Luftwesen. Man hätte durch diese Luftmenschen hindurchgehen können, denn sie waren «durchdringlich», wie die Luft ist. Man könnte sie mit einer Fata Morgana vergleichen, so leicht, so flüchtig waren sie. Freilich war die Luft auf der alten Sonne dichter als die heutige. - Auf dem alten Monde entstand zuerst der wäßrige Zustand, und alles, was auf diesem Mond lebte, bildete sich durch eine Verdichtung des Wassers. Quallen und Schleimtiere, wie sie auch heute noch zu sehen sind, geben uns eine Vorstellung von diesen Wasserwesen. So waren damals alle physischen Körper beschaffen, und nur physische Körper dieser Art waren imstande, einen Astralleib in sich aufzunehmen. Die Entwickelung ging nun allmählich weiter. So hängen diese Dinge zusammen, der Mensch und die Erde, denn der Mensch gehört zu seinem Planeten. Und nun betrachten wir den Sinn dieser planetarischen Entwickelung. Auf dem Saturn war erst der Keim, die Anlage zum physischen Leibe vorhanden. Auf der Sonne trat der Ätherleib hinzu, auf dem Monde der Astralleib. Auf dem Monde geschah aber noch etwas anderes. Der alte Mond spaltete sich in zwei Körper, in eine Art verfeinerte alte Sonne und den eigentlichen alten Mond. Der Mensch, der damals auf dem alten Monde blieb, war im Grunde genommen ein viel schlechteres Wesen als der heutige Mensch, er war viel niedriger in seiner Entwickelung, denn der Astralleib war auf dem alten Monde voller wütender Leidenschaften. Erst viel später, als das Ich hinzukam, begann die Läuterung des Astralleibes.

[ 11 ] Dazu war eine weitere Entwickelung notwendig: Der Mond mußte wiederum zusammenfallen mit der Sonne; die beiden Körper, alter Mond und Sonne, mußten wieder ein Körper werden. [Lücken in den Nachschriften.] Die hohen Wesenheiten, die auf der abgetrennten Sonne lebten, hatten sich vom Monde trennen müssen, um in ihrer eigenen Entwickelung weiterkommen zu können. Nun aber mußten diese auf dem Monde zurückgebliebenen Wesen, die sich dort weiter verfestigt hatten, gerettet werden; deshalb mußte sich die Sonne mit dem Monde wieder vereinigen.

[ 11 ] Dazu war eine weitere Entwickelung notwendig: Der Mond mußte wiederum zusammenfallen mit der Sonne; die beiden Körper, alter Mond und Sonne, mußten wieder ein Körper werden. [Lücken in den Nachschriften.] Die hohen Wesenheiten, die auf der abgetrennten Sonne lebten, hatten sich vom Monde trennen müssen, um in ihrer eigenen Entwickelung weiterkommen zu können. Nun aber mußten diese auf dem Monde zurückgebliebenen Wesen, die sich dort weiter verfestigt hatten, gerettet werden; deshalb mußte sich die Sonne mit dem Monde wieder vereinigen.

[ 12 ] Fragen wir uns nun, was geschehen wäre, wenn Sonne und Mond sich nicht wieder vereinigt hätten, wenn sie sich separat weiterentwickelt hätten. Dann hätte der Mensch niemals seine heutige Gestalt erhalten können. Wäre der alte Mond seinen Weg allein gegangen, hätte er nicht durch seine Wiedervereinigung mit der Sonne neue Kräfte schöpfen können, dann wäre das höchste Wesen, das er je hätte hervorbringen können, etwa wie die heutigen Schlangen gewesen. Die Sonnenwesen dagegen, sie hätten - wenn sie allein geblieben wären - als höchstes die Gestalt des Fisches erreichen können. Die Fischgestalt ist der äußere Ausdruck für Wesen, die viel höher stehen als der Mensch. Die Fischgruppenseele steht tatsächlich auch heute sehr hoch; die äußere Gestalt ist aber etwas ganz anderes als die Seele. Woher ist also jenen Wesen des alten Mondes die Kraft gekommen, sich über die Schlange zu erheben? Von den Wesenheiten der Sonne ist ihnen diese Kraft gekommen. Und die Reinheit des Sonnenzustandes jener hohen Wesen drückt sich materiell in der Fischgestalt aus, denn das ist die höchste materielle Gestalt, die von den Wesenheiten der alten Sonne erlangt werden kann.

[ 12 ] Fragen wir uns nun, was geschehen wäre, wenn Sonne und Mond sich nicht wieder vereinigt hätten, wenn sie sich separat weiterentwickelt hätten. Dann hätte der Mensch niemals seine heutige Gestalt erhalten können. Wäre der alte Mond seinen Weg allein gegangen, hätte er nicht durch seine Wiedervereinigung mit der Sonne neue Kräfte schöpfen können, dann wäre das höchste Wesen, das er je hätte hervorbringen können, etwa wie die heutigen Schlangen gewesen. Die Sonnenwesen dagegen, sie hätten - wenn sie allein geblieben wären - als höchstes die Gestalt des Fisches erreichen können. Die Fischgestalt ist der äußere Ausdruck für Wesen, die viel höher stehen als der Mensch. Die Fischgruppenseele steht tatsächlich auch heute sehr hoch; die äußere Gestalt ist aber etwas ganz anderes als die Seele. Woher ist also jenen Wesen des alten Mondes die Kraft gekommen, sich über die Schlange zu erheben? Von den Wesenheiten der Sonne ist ihnen diese Kraft gekommen. Und die Reinheit des Sonnenzustandes jener hohen Wesen drückt sich materiell in der Fischgestalt aus, denn das ist die höchste materielle Gestalt, die von den Wesenheiten der alten Sonne erlangt werden kann.

[ 13 ] Christus, der Sonnenheld, der die ganze Kraft der Sonne auf die Erde verpflanzt hat, wird ja durch das Zeichen des Fisches symbolisiert. Jetzt werden Sie verstehen, mit welch tiefer Intuition das esoterische Christentum die Bedeutung der Fischgestalt erfaßt hat; sie ist ihm das äußere Sinnbild der Sonnenkraft, der Kraft des Christus. Wohl ist der Fisch äußerlich ein unvollkommenes Wesen, aber er ist nicht so tief hinuntergestiegen in die Materie; wenig nur ist er von Ichsucht durchzogen.

[ 13 ] Christus, der Sonnenheld, der die ganze Kraft der Sonne auf die Erde verpflanzt hat, wird ja durch das Zeichen des Fisches symbolisiert. Jetzt werden Sie verstehen, mit welch tiefer Intuition das esoterische Christentum die Bedeutung der Fischgestalt erfaßt hat; sie ist ihm das äußere Sinnbild der Sonnenkraft, der Kraft des Christus. Wohl ist der Fisch äußerlich ein unvollkommenes Wesen, aber er ist nicht so tief hinuntergestiegen in die Materie; wenig nur ist er von Ichsucht durchzogen.

[ 14 ] Für den Okkultisten ist die Schlange das Symbolum der Erde, wie sie sich aus dem alten Monde entwickelt hat, und der Fisch ist das Symbolum des Geistwesens der alten Sonne. Unsere Erde mit ihren festen Substanzen hat in der Schlange ihr tiefstes Wesen symbolisiert, das Erdenwesen. Das, was sich als wäßrige Substanz abgesondert hat, zeigt sich symbolisiert im Fisch. Dem Okkultisten erscheint der Fisch wie etwas, das aus dem Wasser herausgeboren ist. Was ist nun aus der Luft herausgeboren, was aus dem Feuer? Das sind Gebiete, auf denen schwer zu folgen ist. Einige Andeutungen wenigstens sollen hier gegeben werden.

[ 14 ] Für den Okkultisten ist die Schlange das Symbolum der Erde, wie sie sich aus dem alten Monde entwickelt hat, und der Fisch ist das Symbolum des Geistwesens der alten Sonne. Unsere Erde mit ihren festen Substanzen hat in der Schlange ihr tiefstes Wesen symbolisiert, das Erdenwesen. Das, was sich als wäßrige Substanz abgesondert hat, zeigt sich symbolisiert im Fisch. Dem Okkultisten erscheint der Fisch wie etwas, das aus dem Wasser herausgeboren ist. Was ist nun aus der Luft herausgeboren, was aus dem Feuer? Das sind Gebiete, auf denen schwer zu folgen ist. Einige Andeutungen wenigstens sollen hier gegeben werden.

[ 15 ] Wie hat es damals ausgeschaut, als die Erde sich eben aus dem Saturnzustande zu dem Sonnenzustande hinüberentwickelt hatte? Der Mensch war eine Art Luftwesen; Tod und Sterben im heutigen Sinne kannte er nicht. Er wandelte sich um. Machen wir uns einmal in einer schematischen Zeichnung klar, wodurch der Mensch in das heutige Bewußtsein von Tod und Sterben hineingekommen ist. Als die Erde sich vom Saturn- zum Sonnenzustande hinüberentwickelt hatte, lebte die Seele des Menschen noch in der die Sonne umgebenden Atmosphäre, aber sie stand in Beziehung zu dem, was unten als Körper war. Wie heute in der Nacht während des Schlafes der Astralleib des Menschen zum physischen Körper gehört, auch wenn er hinausgeschlüpft ist, so war es auch auf dem alten Saturn und der alten Sonne, nur schlüpfte die Seele dazumal niemals hinein in den physischen Leib. Wohl gehörte zu einem bestimmten Leibe schon eine Seele, die ein geistiges Bewußtsein hatte, aber sie dirigierte den Leib von außen. Sie müssen sich das so vorstellen: Etwas «Äußeres» war die Seele. Dieser Leib war noch nicht dem Gesetze des Todes unterworfen. Die Menschen wußten noch nichts vom Sterben. Anders vollzog sich Wachstum und Absterben, als das heute der Fall ist. Der Leib verlor gewisse Teile, aber es setzten sich neue Teile wieder an. Etwa so wie heute Hunger und Ernährung zusammenhängen, so spielte sich damals dieses Verhältnis des Zerstörens und Wiederansetzens des physischen Leibes ab. Lange Zeiten hindurch lebte die Seele so fort, während der Leib sich verwandelte. Kein Sterben, keinen Tod gab es damals. Allerdings von einem gewissen Zeitpunkte des Sonnenzustandes fing es an, daß die Menschenseele sich zuerst einen bestimmten Leib bildete, das heißt, sie bildete ihn in immer andere, verschiedene Formen um. Zuerst wurde ein Leib von bestimmter Form gebildet, dann verwandelte sie diese Form in eine andere, wieder in eine andere und in eine vierte; und darauf kam sie wieder auf den ersten Zustand zurück. Der Mensch behielt solange dasselbe Bewußtsein. Die Formen wechselten; und wenn die Menschenseele wieder in die erste Form zurückkam, nachdem sie die drei anderen Zustände durchlebt hatte, dann fühlte sie sich neu verkörpert. Erhalten sehen Sie diesen Entwickelungsprozeß beim Schmetterling, der sich in vier Formen verwandelt: Ei, Raupe, Puppe, Schmetterling. Der Schmetterling ist die Hieroglyphe, das Zeichen für den Luftzustand des Menschen auf der alten Sonne. Der heutige Schmetterling, der unter ganz veränderten Verhältnissen lebt, ist freilich eine Dekadenzform dieser Zustände. Der Schmetterling ist ein Symbolum für den Luftzustand, über den der Mensch hinausgeschritten ist. Deshalb wird er im Okkultismus als Luftwesen bezeichnet, wie die Schlange als Erdenwesen und der Fisch als Wasserwesen bezeichnet werden. Weshalb die Vögel nicht als Luftwesen bezeichnet werden, soll später einmal dargestellt werden.

[ 15 ] Wie hat es damals ausgeschaut, als die Erde sich eben aus dem Saturnzustande zu dem Sonnenzustande hinüberentwickelt hatte? Der Mensch war eine Art Luftwesen; Tod und Sterben im heutigen Sinne kannte er nicht. Er wandelte sich um. Machen wir uns einmal in einer schematischen Zeichnung klar, wodurch der Mensch in das heutige Bewußtsein von Tod und Sterben hineingekommen ist. Als die Erde sich vom Saturn- zum Sonnenzustande hinüberentwickelt hatte, lebte die Seele des Menschen noch in der die Sonne umgebenden Atmosphäre, aber sie stand in Beziehung zu dem, was unten als Körper war. Wie heute in der Nacht während des Schlafes der Astralleib des Menschen zum physischen Körper gehört, auch wenn er hinausgeschlüpft ist, so war es auch auf dem alten Saturn und der alten Sonne, nur schlüpfte die Seele dazumal niemals hinein in den physischen Leib. Wohl gehörte zu einem bestimmten Leibe schon eine Seele, die ein geistiges Bewußtsein hatte, aber sie dirigierte den Leib von außen. Sie müssen sich das so vorstellen: Etwas «Äußeres» war die Seele. Dieser Leib war noch nicht dem Gesetze des Todes unterworfen. Die Menschen wußten noch nichts vom Sterben. Anders vollzog sich Wachstum und Absterben, als das heute der Fall ist. Der Leib verlor gewisse Teile, aber es setzten sich neue Teile wieder an. Etwa so wie heute Hunger und Ernährung zusammenhängen, so spielte sich damals dieses Verhältnis des Zerstörens und Wiederansetzens des physischen Leibes ab. Lange Zeiten hindurch lebte die Seele so fort, während der Leib sich verwandelte. Kein Sterben, keinen Tod gab es damals. Allerdings von einem gewissen Zeitpunkte des Sonnenzustandes fing es an, daß die Menschenseele sich zuerst einen bestimmten Leib bildete, das heißt, sie bildete ihn in immer andere, verschiedene Formen um. Zuerst wurde ein Leib von bestimmter Form gebildet, dann verwandelte sie diese Form in eine andere, wieder in eine andere und in eine vierte; und darauf kam sie wieder auf den ersten Zustand zurück. Der Mensch behielt solange dasselbe Bewußtsein. Die Formen wechselten; und wenn die Menschenseele wieder in die erste Form zurückkam, nachdem sie die drei anderen Zustände durchlebt hatte, dann fühlte sie sich neu verkörpert. Erhalten sehen Sie diesen Entwickelungsprozeß beim Schmetterling, der sich in vier Formen verwandelt: Ei, Raupe, Puppe, Schmetterling. Der Schmetterling ist die Hieroglyphe, das Zeichen für den Luftzustand des Menschen auf der alten Sonne. Der heutige Schmetterling, der unter ganz veränderten Verhältnissen lebt, ist freilich eine Dekadenzform dieser Zustände. Der Schmetterling ist ein Symbolum für den Luftzustand, über den der Mensch hinausgeschritten ist. Deshalb wird er im Okkultismus als Luftwesen bezeichnet, wie die Schlange als Erdenwesen und der Fisch als Wasserwesen bezeichnet werden. Weshalb die Vögel nicht als Luftwesen bezeichnet werden, soll später einmal dargestellt werden.

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[ 16 ] Nun gehen wir zurück auf den ersten Saturnzustand, wo der Mensch ein geistig-seelisches Wesen war, das überhaupt immer denselben Leib hatte, das sich unsterblich wußte auf niederer Stufe und seinen Leib fortwährend umwandelte. Dieser Zustand ist uns noch erhalten geblieben bei einem Wesen, das in seinem Gemeinschaftsleben ein ganz eigentümliches ist, und das, wenn man es als Gruppenseele betrachtet, in gewisser Beziehung höher steht als der Mensch. Ich meine die Biene. Der ganze Bienenstock muß anders betrachtet werden als die einzelne Biene. Der Bienenstock - nicht die einzelne Biene - hat ein geistiges Wesen, das in gewisser Beziehung übereinstimmt mit dem Wesen des Menschen auf dem einstigen Saturn auf niederer Stufe, das der Mensch auf höherer Stufe wiederum erreichen wird auf der Venus. Der Bienenleib ist auf der alten Saturnstufe stehengeblieben. Wir müssen wohl unterscheiden: Bienenstock und einzelne Biene. Die Seele des Bienenstockes ist keine gewöhnliche Gruppenseele, sondern ein besonderes Wesen für sich. Die einzelne Biene hat in der Form dasjenige bewahrt, was der Menschenleib auf dem Saturn durchgemacht hat. Der Geist des Bienenstockes steht höher als der Geist des einzelnen Menschen, er hat heute schon ein Venus-Bewußtsein. Die Biene ist das Symbolum des Geistesmenschen, der nichts von Sterblichkeit weiß. Die Geistigkeit, die der Mensch hatte, als der Planet sich noch in feurigem Zustande befand [Saturn], wird er auf höherer Stufe wiederum erreichen, wenn der Planet als Venus wieder feurig sein wird. Deshalb wird die Biene im Okkultismus als Wärme- oder Feuerwesen bezeichnet.

[ 16 ] Nun gehen wir zurück auf den ersten Saturnzustand, wo der Mensch ein geistig-seelisches Wesen war, das überhaupt immer denselben Leib hatte, das sich unsterblich wußte auf niederer Stufe und seinen Leib fortwährend umwandelte. Dieser Zustand ist uns noch erhalten geblieben bei einem Wesen, das in seinem Gemeinschaftsleben ein ganz eigentümliches ist, und das, wenn man es als Gruppenseele betrachtet, in gewisser Beziehung höher steht als der Mensch. Ich meine die Biene. Der ganze Bienenstock muß anders betrachtet werden als die einzelne Biene. Der Bienenstock - nicht die einzelne Biene - hat ein geistiges Wesen, das in gewisser Beziehung übereinstimmt mit dem Wesen des Menschen auf dem einstigen Saturn auf niederer Stufe, das der Mensch auf höherer Stufe wiederum erreichen wird auf der Venus. Der Bienenleib ist auf der alten Saturnstufe stehengeblieben. Wir müssen wohl unterscheiden: Bienenstock und einzelne Biene. Die Seele des Bienenstockes ist keine gewöhnliche Gruppenseele, sondern ein besonderes Wesen für sich. Die einzelne Biene hat in der Form dasjenige bewahrt, was der Menschenleib auf dem Saturn durchgemacht hat. Der Geist des Bienenstockes steht höher als der Geist des einzelnen Menschen, er hat heute schon ein Venus-Bewußtsein. Die Biene ist das Symbolum des Geistesmenschen, der nichts von Sterblichkeit weiß. Die Geistigkeit, die der Mensch hatte, als der Planet sich noch in feurigem Zustande befand [Saturn], wird er auf höherer Stufe wiederum erreichen, wenn der Planet als Venus wieder feurig sein wird. Deshalb wird die Biene im Okkultismus als Wärme- oder Feuerwesen bezeichnet.

[ 17 ] Es ist sehr interessant, einen Parallelismus zu verfolgen, von dem die physische Wissenschaft nicht viel sagen kann. Was hat denn der heutige Mensch vom Saturnzustand noch in sich? Die Wärme! Die Blutwärme. Was damals im ganzen Saturn verteilt war - die Wärme -, das hat sich herausgelöst und bildet heute das warme Blut des Menschen und der Tiere. Wenn Sie die Temperatur eines Bienenstockes untersuchen, so finden Sie ungefähr dieselbe Temperatur, wie sie das menschliche Blut hat. Der ganze Bienenstock entwickelt also eine Temperatur, die der Bluttemperatur des Menschen entspricht, und die auf dieselbe Entwickelungsstufe zurückgeht wie das menschliche Blut. Daher bezeichnet der Okkultist die Biene als aus der Wärme herausgeboren, als Wärmewesen, wie er den Schmetterling bezeichnet als aus Luft geboren, als Luftwesen, den Fisch als Wasserwesen und die Schlange als Erdenwesen.

[ 17 ] Es ist sehr interessant, einen Parallelismus zu verfolgen, von dem die physische Wissenschaft nicht viel sagen kann. Was hat denn der heutige Mensch vom Saturnzustand noch in sich? Die Wärme! Die Blutwärme. Was damals im ganzen Saturn verteilt war - die Wärme -, das hat sich herausgelöst und bildet heute das warme Blut des Menschen und der Tiere. Wenn Sie die Temperatur eines Bienenstockes untersuchen, so finden Sie ungefähr dieselbe Temperatur, wie sie das menschliche Blut hat. Der ganze Bienenstock entwickelt also eine Temperatur, die der Bluttemperatur des Menschen entspricht, und die auf dieselbe Entwickelungsstufe zurückgeht wie das menschliche Blut. Daher bezeichnet der Okkultist die Biene als aus der Wärme herausgeboren, als Wärmewesen, wie er den Schmetterling bezeichnet als aus Luft geboren, als Luftwesen, den Fisch als Wasserwesen und die Schlange als Erdenwesen.

[ 18 ] Sie sehen auch aus diesen Ausführungen, wie tief das, was okkulte Symbole und Zeichen ausdrücken wollen, zusammenhängt mit der Entwickelungsgeschichte des Planeten und der Menschen.

[ 18 ] Sie sehen auch aus diesen Ausführungen, wie tief das, was okkulte Symbole und Zeichen ausdrücken wollen, zusammenhängt mit der Entwickelungsgeschichte des Planeten und der Menschen.