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Myths and Legends
Occult Signs and Symbols
GA 101

28 December 1907, Cologne

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Mythen und Sagen, Okkulte Zeichen und Symbole, 2nd ed.
  1. Myths and Legends, Occult Signs and Symbols, tr. SOL

14. Formen und Zahlen in ihrer geistigen Bedeutung

14. Formen und Zahlen in ihrer geistigen Bedeutung

[ 1 ] Was hier gegeben werden kann, sind ja im wesentlichen nur Beispiele aus der reichen Zahl von okkulten Symbolen und Zeichen. Es ist auch weniger darum zu tun, etwa eine vollständige Abhandlung zu geben, die diese oder jene okkulten Zeichen erklären soll, sondern es handelt sich vielmehr darum, die Bedeutung der okkulten Zeichen im allgemeinen und ihr Verhältnis zur astralen und geistigen Welt zu entwickeln. Wenn solche Zeichen nichts wären als eine Art von schematischer Illustration, dann wäre ihr Ziel und ihre Bedeutung wahrhaftig keine große, und mancher könnte glauben, daß es sich nur um eine Art von Versinnbildlichung gewisser Tatsachen der höheren Welten handele. Das ist aber nicht der Fall. Jene Sinnbilder und Zeichen, die der okkulten Weltanschauung entlehnt sind, haben für des Menschen Entwickelung, für seine Vervollkommnung eine große Bedeutung; ja, man darf sagen, daß okkulte Zeichen und Siegel, wenn wir sie nur im weitesten Sinne des Wortes auffassen, in der Erziehung und Entwickelung der ganzen Menschheit eine große Rolle gespielt haben. Sie müssen sich nur darüber klar sein, daß Gedanken, Empfindungen, Vorstellungen, die der Mensch faßt, eine wirkliche Kraft sind, die umbildend, gestaltend, verwandelnd auf den Menschen wirkt.

[ 1 ] Was hier gegeben werden kann, sind ja im wesentlichen nur Beispiele aus der reichen Zahl von okkulten Symbolen und Zeichen. Es ist auch weniger darum zu tun, etwa eine vollständige Abhandlung zu geben, die diese oder jene okkulten Zeichen erklären soll, sondern es handelt sich vielmehr darum, die Bedeutung der okkulten Zeichen im allgemeinen und ihr Verhältnis zur astralen und geistigen Welt zu entwickeln. Wenn solche Zeichen nichts wären als eine Art von schematischer Illustration, dann wäre ihr Ziel und ihre Bedeutung wahrhaftig keine große, und mancher könnte glauben, daß es sich nur um eine Art von Versinnbildlichung gewisser Tatsachen der höheren Welten handele. Das ist aber nicht der Fall. Jene Sinnbilder und Zeichen, die der okkulten Weltanschauung entlehnt sind, haben für des Menschen Entwickelung, für seine Vervollkommnung eine große Bedeutung; ja, man darf sagen, daß okkulte Zeichen und Siegel, wenn wir sie nur im weitesten Sinne des Wortes auffassen, in der Erziehung und Entwickelung der ganzen Menschheit eine große Rolle gespielt haben. Sie müssen sich nur darüber klar sein, daß Gedanken, Empfindungen, Vorstellungen, die der Mensch faßt, eine wirkliche Kraft sind, die umbildend, gestaltend, verwandelnd auf den Menschen wirkt.

[ 2 ] Wir brauchen uns nur einmal die Tatsache vor die Seele zu rufen, daß das Physische und das Ätherische am Menschen, so wie er heute vor uns steht, Verdichtungen sind des Astralischen. Der Mensch war vorher ein bloß astralischer Mensch, bevor er ein ätherischer Mensch und ein physischer Mensch geworden ist. In Wahrheit ist es so, daß alle die dichteren Substanzen, also die ätherische Substanz und die physische Substanz, sich herausgliedern aus der astralischen Substanz, wie sich das Eis herausgliedert aus dem Wasser. Wie Wasser sich verdichtet und zu Eis wird, so wird die astralische Substanz ‘verdichtet zu ätherischer und dann zu physischer Substanz. In der Zeit, als der Mensch noch ein solches Wesen war, wie Sie es heute sind, wenn Sie schlafen, wo Sie außerhalb Ihres physischen und ätherischen Leibes sind, da waren die Kräfte, die seine astralische Substanz geformt haben, reine Empfindungs- und Vorstellungskräfte. Die astrale Substanz wirkt ja ganz anders als die ätherische oder die physische. Die astrale Substanz ist in fortwährender Bewegung. Jede Leidenschaft, jeder Instinkt, jede Begierde lebt sich sofort in der astralischen Substanz aus, so daß sie im nächsten Moment von ganz anderer Form ist, wenn sie der Ausdruck einer anderen Leidenschaft ist. So leicht wirkt heute auf den dichten physischen Menschenleib das Gedankliche nicht mehr ein. Trotzdem hat auch heute das Gedankliche, das Empfindungsmäßige seine Wirkung auf den physischen Menschenleib. Sie brauchen ja nur einmal zu betrachten, daß der Mensch, wenn er erschrickt oder wenn er Angst vor etwas hat, erbleicht. Das heißt nichts anderes, als daß seine gesamte Blutmasse andere Bewegungen im Körper ausführt als in normalem Zustande. Es drängt die Blutmasse von außen nach innen. Oder nehmen Sie das Erröten durch das Schamgefühl, da wird das Blut von innen nach der Peripherie, nach außen hingetrieben. Das sind nur geringfügige Wirkungen, die heute noch das Seelische auf das Körperliche hat. Aber wenn Sie lange Zeiträume in Betracht ziehen, finden Sie viel bedeutendere Wirkungen des Seelischen und des Gedanklichen auf das Körperliche. Wenn Sie durch Jahrtausende die Menschenformen verfolgen könnten, würden Sie sehen, daß die Gestalt, die ganze Physiognomie, alles am Menschen sich ändert. Das geschieht so, daß zuerst die seelischen, die geistigen Vorgänge da sind. Der Mensch hat bestimmte Vorstellungen, und wie er seine Vorstellungen bildet, danach formt sich im Laufe von Jahrtausenden seine körperliche Gestalt und Physiognomie, wenn dies auch nicht gleich für eine äußere biologische Betrachtungsweise bemerkbar ist. Von innen nach außen formt sich alles. Unsere äußere materialistische Wissenschaft ist heute noch lange nicht soweit einzusehen, wie sich diese Wirkungen im Verlaufe von Jahrtausenden zueinander verhalten. Aber sie sind da.

[ 2 ] Wir brauchen uns nur einmal die Tatsache vor die Seele zu rufen, daß das Physische und das Ätherische am Menschen, so wie er heute vor uns steht, Verdichtungen sind des Astralischen. Der Mensch war vorher ein bloß astralischer Mensch, bevor er ein ätherischer Mensch und ein physischer Mensch geworden ist. In Wahrheit ist es so, daß alle die dichteren Substanzen, also die ätherische Substanz und die physische Substanz, sich herausgliedern aus der astralischen Substanz, wie sich das Eis herausgliedert aus dem Wasser. Wie Wasser sich verdichtet und zu Eis wird, so wird die astralische Substanz ‘verdichtet zu ätherischer und dann zu physischer Substanz. In der Zeit, als der Mensch noch ein solches Wesen war, wie Sie es heute sind, wenn Sie schlafen, wo Sie außerhalb Ihres physischen und ätherischen Leibes sind, da waren die Kräfte, die seine astralische Substanz geformt haben, reine Empfindungs- und Vorstellungskräfte. Die astrale Substanz wirkt ja ganz anders als die ätherische oder die physische. Die astrale Substanz ist in fortwährender Bewegung. Jede Leidenschaft, jeder Instinkt, jede Begierde lebt sich sofort in der astralischen Substanz aus, so daß sie im nächsten Moment von ganz anderer Form ist, wenn sie der Ausdruck einer anderen Leidenschaft ist. So leicht wirkt heute auf den dichten physischen Menschenleib das Gedankliche nicht mehr ein. Trotzdem hat auch heute das Gedankliche, das Empfindungsmäßige seine Wirkung auf den physischen Menschenleib. Sie brauchen ja nur einmal zu betrachten, daß der Mensch, wenn er erschrickt oder wenn er Angst vor etwas hat, erbleicht. Das heißt nichts anderes, als daß seine gesamte Blutmasse andere Bewegungen im Körper ausführt als in normalem Zustande. Es drängt die Blutmasse von außen nach innen. Oder nehmen Sie das Erröten durch das Schamgefühl, da wird das Blut von innen nach der Peripherie, nach außen hingetrieben. Das sind nur geringfügige Wirkungen, die heute noch das Seelische auf das Körperliche hat. Aber wenn Sie lange Zeiträume in Betracht ziehen, finden Sie viel bedeutendere Wirkungen des Seelischen und des Gedanklichen auf das Körperliche. Wenn Sie durch Jahrtausende die Menschenformen verfolgen könnten, würden Sie sehen, daß die Gestalt, die ganze Physiognomie, alles am Menschen sich ändert. Das geschieht so, daß zuerst die seelischen, die geistigen Vorgänge da sind. Der Mensch hat bestimmte Vorstellungen, und wie er seine Vorstellungen bildet, danach formt sich im Laufe von Jahrtausenden seine körperliche Gestalt und Physiognomie, wenn dies auch nicht gleich für eine äußere biologische Betrachtungsweise bemerkbar ist. Von innen nach außen formt sich alles. Unsere äußere materialistische Wissenschaft ist heute noch lange nicht soweit einzusehen, wie sich diese Wirkungen im Verlaufe von Jahrtausenden zueinander verhalten. Aber sie sind da.

[ 3 ] Um uns klarzumachen, wie solche Zusammenhänge sind, wollen wir uns nur einmal an das erste Auftreten des gotischen Baustiles erinnern, wo.gewisse Vorgänge in der Menschheitsentwickelung erstmals ausgedrückt wurden in Baustilformen der Gotik. Diejenigen Menschen, die sich der Andacht hingaben in Räumen, die nach gotischem Baustil gebaut waren, die erlebten die Gedanken, die die Anregungen waren zu den gotischen Bauwerken. Diese Gedanken, die da in den Seelen der Menschen tätig waren, formten die Seelen, die inneren Kräfte des Menschen bis in den Ätherleib, sie gestalteten die Kräfte des Menschen um. Und nach Jahrhunderten kam als eine Folge dieser Eindrücke, welche die Sinne empfangen hatten, und der Vorstellungen, die nach diesen Sinneseindrücken gebildet wurden, jene mystische Bewegung zum Vorschein, die wir finden in Meister Eckhart, Johannes Tauler und anderen. In dem, was sie ersannen, haben wir die Nachwirkungen dessen, was ihre Vorfahren als Eindrücke durch gotische Bauten empfangen hatten. Und diejenigen höheren Individualitäten, die der Menschheit in ihrer Entwickelung vorangehen, leiten bewußt diesen Gang der Menschheitsentwickelung. Sie sehen bewußt voraus in die Jahrhunderte und Jahrtausende, und es wird der Menschheit zu einer bestimmten Zeit das gegeben, was diese oder jene Eigenschaften ausbilden soll. So sehen wir, wie hier im Verlauf von einigen Jahrhunderten durch das Anschauen der äußeren Formen des gotischen Baustiles, des Spitzbogenistiles, jene nach dem Himmel strebende Mystik zum Ausdruck kommt in Meister Eckhart, Tauler und so weiter. Würden wir Jahrtausende in Betracht ziehen statt Jahrhunderte, so würden wir sehen, wie sich selbst die menschlichen Körperformen bilden nach den Gedanken und Empfindungen und Vorstellungen, die die Menschen vor Jahrtausenden hatten; und die großen Führer der Menschheit geben den Menschen zur rechten Zeit in der Entwickelung die richtigen Vorstellungen, damit selbst die menschliche Gestalt umgebildet werde.

[ 3 ] Um uns klarzumachen, wie solche Zusammenhänge sind, wollen wir uns nur einmal an das erste Auftreten des gotischen Baustiles erinnern, wo.gewisse Vorgänge in der Menschheitsentwickelung erstmals ausgedrückt wurden in Baustilformen der Gotik. Diejenigen Menschen, die sich der Andacht hingaben in Räumen, die nach gotischem Baustil gebaut waren, die erlebten die Gedanken, die die Anregungen waren zu den gotischen Bauwerken. Diese Gedanken, die da in den Seelen der Menschen tätig waren, formten die Seelen, die inneren Kräfte des Menschen bis in den Ätherleib, sie gestalteten die Kräfte des Menschen um. Und nach Jahrhunderten kam als eine Folge dieser Eindrücke, welche die Sinne empfangen hatten, und der Vorstellungen, die nach diesen Sinneseindrücken gebildet wurden, jene mystische Bewegung zum Vorschein, die wir finden in Meister Eckhart, Johannes Tauler und anderen. In dem, was sie ersannen, haben wir die Nachwirkungen dessen, was ihre Vorfahren als Eindrücke durch gotische Bauten empfangen hatten. Und diejenigen höheren Individualitäten, die der Menschheit in ihrer Entwickelung vorangehen, leiten bewußt diesen Gang der Menschheitsentwickelung. Sie sehen bewußt voraus in die Jahrhunderte und Jahrtausende, und es wird der Menschheit zu einer bestimmten Zeit das gegeben, was diese oder jene Eigenschaften ausbilden soll. So sehen wir, wie hier im Verlauf von einigen Jahrhunderten durch das Anschauen der äußeren Formen des gotischen Baustiles, des Spitzbogenistiles, jene nach dem Himmel strebende Mystik zum Ausdruck kommt in Meister Eckhart, Tauler und so weiter. Würden wir Jahrtausende in Betracht ziehen statt Jahrhunderte, so würden wir sehen, wie sich selbst die menschlichen Körperformen bilden nach den Gedanken und Empfindungen und Vorstellungen, die die Menschen vor Jahrtausenden hatten; und die großen Führer der Menschheit geben den Menschen zur rechten Zeit in der Entwickelung die richtigen Vorstellungen, damit selbst die menschliche Gestalt umgebildet werde.

[ 4 ] Nun versetzen wir uns einmal in die Zeit des Überganges von der atlantischen zur nachatlantischen Zeit. Wir wissen, daß unsere Vorfahren, ja unsere Seelen selbst in anderen Leibern, in der alten Atlantis gelebt haben. In den letzten Zeiten der Atlantis war dieser Kontinent, namentlich die nördlichen Partien, weithin bedeckt von Nebelmassen, und alles, was auf der Erde lebte, auf diesem Kontinent, war eingehüllt in dichte Nebel. Und wenn wir noch weiter zurückgehen, treffen wir auf Zeiten, wo nicht nur Nebelmassen da waren, sondern da, wo heute unser Luftkreis ist, hinunterrieselnde Wassermassen waren. Der erste atlantische Mensch war noch mehr ein Wasserwesen. Erst allmählich während der atlantischen Zeit gestaltete er sich um zu einem Luftwesen. Damals hatte der Mensch eine ganz andere Verteilung seines ätherischen und physischen Leibes. Heute sind Ätherleib und physischer Leib so verteilt, daß sie in den oberen Partien in Form und Größe fast einander gleich sind. Das ist bei anderen Wesen keineswegs der Fall. Wenn Sie den Ätherleib eines Pferdes ansehen, würden Sie weit oben über den physischen Kopf den Ätherkopf des Pferdes hinausleuchten sehen. Auch beim Menschen ragte früher der Ätherleib des Kopfes weit über den physischen Kopf hinaus, und erst gegen Ende der atlantischen Zeit sind beide Teile zusammengefallen. Ein Punkt, der heute innerhalb des Kopfes liegt, war früher draußen vor dem Kopf und zog erst allmählich hinein. Diese beiden Punkte zogen sich immer mehr zusammen, und im letzten Drittel der atlantischen Epoche fielen sie zusammen. Das war die Zeit, als vom Nordosten der Atlantis, aus der Gegend des heutigen Irland, die ursemitische Rasse heruntergezogen ist. Damals erlangte der Mensch die Fähigkeit,.durch welche die beiden Punkte zusammenfielen und zur Deckung kamen. Dadurch, daß der Ätherleib seines Kopfes draußen war, hatte der atlantische Mensch eine Art nebelhaften Hellsehens. Der atlantische Mensch konnte nicht rechnen oder zählen, nicht irgendeine Art Logik des Denkens entfalten. Das ist erst ein Ergebnis der nachatlantischen Zeit. Aber er hatte eine Art ursprünglichen Hellsehens, weil er mit dem Ätherteil des Kopfes viel mehr außer dem Kopfe war als drinnen. Damals, als dieser Ätherteil des Kopfes außerhalb des physischen Kopfes war, hatten auch die Gedanken und Empfindungen des Astralleibes einen viel größeren Einfluß auf diesen Teil des Ätherleibes und damit auf die Bildung des physischen Leibes. Dasjenige, was zuerst im Astralleib als Gefühle, Empfindungen und Gedankenvorstellungen lebte, setzte sich als Bewegungsvorgang in den Ätherleib fort und gestaltete den physischen Leib zu seiner heutigen Form.

[ 4 ] Nun versetzen wir uns einmal in die Zeit des Überganges von der atlantischen zur nachatlantischen Zeit. Wir wissen, daß unsere Vorfahren, ja unsere Seelen selbst in anderen Leibern, in der alten Atlantis gelebt haben. In den letzten Zeiten der Atlantis war dieser Kontinent, namentlich die nördlichen Partien, weithin bedeckt von Nebelmassen, und alles, was auf der Erde lebte, auf diesem Kontinent, war eingehüllt in dichte Nebel. Und wenn wir noch weiter zurückgehen, treffen wir auf Zeiten, wo nicht nur Nebelmassen da waren, sondern da, wo heute unser Luftkreis ist, hinunterrieselnde Wassermassen waren. Der erste atlantische Mensch war noch mehr ein Wasserwesen. Erst allmählich während der atlantischen Zeit gestaltete er sich um zu einem Luftwesen. Damals hatte der Mensch eine ganz andere Verteilung seines ätherischen und physischen Leibes. Heute sind Ätherleib und physischer Leib so verteilt, daß sie in den oberen Partien in Form und Größe fast einander gleich sind. Das ist bei anderen Wesen keineswegs der Fall. Wenn Sie den Ätherleib eines Pferdes ansehen, würden Sie weit oben über den physischen Kopf den Ätherkopf des Pferdes hinausleuchten sehen. Auch beim Menschen ragte früher der Ätherleib des Kopfes weit über den physischen Kopf hinaus, und erst gegen Ende der atlantischen Zeit sind beide Teile zusammengefallen. Ein Punkt, der heute innerhalb des Kopfes liegt, war früher draußen vor dem Kopf und zog erst allmählich hinein. Diese beiden Punkte zogen sich immer mehr zusammen, und im letzten Drittel der atlantischen Epoche fielen sie zusammen. Das war die Zeit, als vom Nordosten der Atlantis, aus der Gegend des heutigen Irland, die ursemitische Rasse heruntergezogen ist. Damals erlangte der Mensch die Fähigkeit,.durch welche die beiden Punkte zusammenfielen und zur Deckung kamen. Dadurch, daß der Ätherleib seines Kopfes draußen war, hatte der atlantische Mensch eine Art nebelhaften Hellsehens. Der atlantische Mensch konnte nicht rechnen oder zählen, nicht irgendeine Art Logik des Denkens entfalten. Das ist erst ein Ergebnis der nachatlantischen Zeit. Aber er hatte eine Art ursprünglichen Hellsehens, weil er mit dem Ätherteil des Kopfes viel mehr außer dem Kopfe war als drinnen. Damals, als dieser Ätherteil des Kopfes außerhalb des physischen Kopfes war, hatten auch die Gedanken und Empfindungen des Astralleibes einen viel größeren Einfluß auf diesen Teil des Ätherleibes und damit auf die Bildung des physischen Leibes. Dasjenige, was zuerst im Astralleib als Gefühle, Empfindungen und Gedankenvorstellungen lebte, setzte sich als Bewegungsvorgang in den Ätherleib fort und gestaltete den physischen Leib zu seiner heutigen Form.

[ 5 ] Woher ist denn eigentlich die heutige Länge, Breite und Höhe des physischen Leibes entstanden? Es ist eine Wirkung dessen, was zuerst im Astralleib und im Ätherleib vorhanden war. Da waren zuerst die Gedanken, Bilder, Empfindungen und so weiter. Sie werden das besser verstehen können, wenn Sie sich erinnern an den Vorgang, der unmittelbar nach dem physischen Tode eintritt; da wird der physische Leib zunächst vom Ätherleib und dann vom Astralleib verlassen. Beim Schlaf gehen ja nur das Ich und der Astralleib fort, während der Ätherleib und der physische Leib im Bette liegenbleiben. Der Tod unterscheidet sich vom Schlaf dadurch, daß auch der Ätherleib mit dem Astralleib und dem Ich fortgeht. Da tritt eine eigentümliche Erscheinung ein, etwas, was man als eine Empfindung beschreiben könnte, die aber mit einer gewissen Vorstellung verknüpft ist. Der Mensch fühlt, wie wenn er wachsen würde, wie wenn er nach allen Richtungen sich ausdehnen würde; er nimmt nach allen Richtungen Dimensionen an. Diese Vergrößerung des Ätherleibes, die er unmittelbar nach dem Tode annimmt, dieses Sehen des Ätherleibes in großen Dimensionen ist eine sehr wichtige Vorstellung. In dem alten atlantischen Menschen mußte diese Vorstellung erweckt werden, als der Ätherleib noch nicht mit dem physischen Leibe in so enger Verbindung war wie heute. Dadurch, daß sie erweckt wurde, dadurch, daß dem Menschen jene Größe vorgestellt wurde, welche er heute empfindet, wenn er nach dem Tode wächst, dadurch wurde die Ursache, die Gedankenform gebildet, um den physischen Leib in die Form zu bringen, die er heute hat. Indem damals - als physischer Leib und Ätherleib noch mehr getrennt waren - dem Menschen diese Formen, diese Maße vorgehalten wurden, regte das den physischen Leib an, die Form anzunehmen, die er heute hat. Und diese Formen wurden angeregt von denen, welche die Leiter der Menschheitsentwickelung sind. In den verschiedenen Flut-Sagen, vor allem in der biblischen Flut-Sage, sind Spuren genauer Angaben darüber enthalten. Wenn Sie sich den Menschen von denjenigen Formen umschlossen denken, die sein Ätherleib haben muß, damit in der richtigen Weise die Form des physischen Leibes gebildet wird, dann haben Sie die Größe der Arche Noah. Warum wird in der Bibel das Maß der Arche Noah mit 50 Ellen Breite, 30 Ellen Höhe und 300 Ellen Länge angegeben? Weil dies das Maßverhältnis ist, das der Mensch im Übergang von der atlantischen zur nachatlantischen Zeit um sich haben muß, damit er die richtige Gedankenform bildet, welche die Ursache dafür abgibt, daß der Körper des nachatlantischen Menschen nach Länge, Höhe und Breite in der richtigen Weise gebildet wurde. In der Arche Noah haben $ie ein Symbol für die Maßverhältnisse Ihres heutigen Leibes. Diese Maße sind Wirkungen jener Gedankenformen, die Noah erlebte, und die er in die Arche so einbauen ließ, daß durch Anschauen derselben die Gedankenwelt entstand, nach welcher der Organismus des nachatlantischen Menschen gebaut werden sollte. Durch wirksame Symbole wurde die Menschheit erzogen. Sie tragen heute in den Maßen des physischen Leibes die Maße der Arche Noah in sich. Wenn der Mensch seine Hände nach oben ausstreckt, haben Sie in den Maßen der Arche Noah die Maße für den heutigen Menschenleib.

[ 5 ] Woher ist denn eigentlich die heutige Länge, Breite und Höhe des physischen Leibes entstanden? Es ist eine Wirkung dessen, was zuerst im Astralleib und im Ätherleib vorhanden war. Da waren zuerst die Gedanken, Bilder, Empfindungen und so weiter. Sie werden das besser verstehen können, wenn Sie sich erinnern an den Vorgang, der unmittelbar nach dem physischen Tode eintritt; da wird der physische Leib zunächst vom Ätherleib und dann vom Astralleib verlassen. Beim Schlaf gehen ja nur das Ich und der Astralleib fort, während der Ätherleib und der physische Leib im Bette liegenbleiben. Der Tod unterscheidet sich vom Schlaf dadurch, daß auch der Ätherleib mit dem Astralleib und dem Ich fortgeht. Da tritt eine eigentümliche Erscheinung ein, etwas, was man als eine Empfindung beschreiben könnte, die aber mit einer gewissen Vorstellung verknüpft ist. Der Mensch fühlt, wie wenn er wachsen würde, wie wenn er nach allen Richtungen sich ausdehnen würde; er nimmt nach allen Richtungen Dimensionen an. Diese Vergrößerung des Ätherleibes, die er unmittelbar nach dem Tode annimmt, dieses Sehen des Ätherleibes in großen Dimensionen ist eine sehr wichtige Vorstellung. In dem alten atlantischen Menschen mußte diese Vorstellung erweckt werden, als der Ätherleib noch nicht mit dem physischen Leibe in so enger Verbindung war wie heute. Dadurch, daß sie erweckt wurde, dadurch, daß dem Menschen jene Größe vorgestellt wurde, welche er heute empfindet, wenn er nach dem Tode wächst, dadurch wurde die Ursache, die Gedankenform gebildet, um den physischen Leib in die Form zu bringen, die er heute hat. Indem damals - als physischer Leib und Ätherleib noch mehr getrennt waren - dem Menschen diese Formen, diese Maße vorgehalten wurden, regte das den physischen Leib an, die Form anzunehmen, die er heute hat. Und diese Formen wurden angeregt von denen, welche die Leiter der Menschheitsentwickelung sind. In den verschiedenen Flut-Sagen, vor allem in der biblischen Flut-Sage, sind Spuren genauer Angaben darüber enthalten. Wenn Sie sich den Menschen von denjenigen Formen umschlossen denken, die sein Ätherleib haben muß, damit in der richtigen Weise die Form des physischen Leibes gebildet wird, dann haben Sie die Größe der Arche Noah. Warum wird in der Bibel das Maß der Arche Noah mit 50 Ellen Breite, 30 Ellen Höhe und 300 Ellen Länge angegeben? Weil dies das Maßverhältnis ist, das der Mensch im Übergang von der atlantischen zur nachatlantischen Zeit um sich haben muß, damit er die richtige Gedankenform bildet, welche die Ursache dafür abgibt, daß der Körper des nachatlantischen Menschen nach Länge, Höhe und Breite in der richtigen Weise gebildet wurde. In der Arche Noah haben $ie ein Symbol für die Maßverhältnisse Ihres heutigen Leibes. Diese Maße sind Wirkungen jener Gedankenformen, die Noah erlebte, und die er in die Arche so einbauen ließ, daß durch Anschauen derselben die Gedankenwelt entstand, nach welcher der Organismus des nachatlantischen Menschen gebaut werden sollte. Durch wirksame Symbole wurde die Menschheit erzogen. Sie tragen heute in den Maßen des physischen Leibes die Maße der Arche Noah in sich. Wenn der Mensch seine Hände nach oben ausstreckt, haben Sie in den Maßen der Arche Noah die Maße für den heutigen Menschenleib.

[ 6 ] So ist der Mensch aus der atlantischen Zeit in die nachatlantische übergegangen. In der Zeit, die die unsrige ablösen wird, in der sechsten Kulturepoche, wird der menschliche Leib wieder ganz anders gestaltet sein. Auch heute muß der Mensch diejenigen Gedankentormen erleben, welche die Ursachen dafür abgeben können, daß der menschliche Körper in der nächsten Kulturepoche die richtigen Maße erhält; das muß dem Menschen vorgeführt werden. Heute ist der Mensch gebildet nach den Maßen von 50 : 30 : 300. Künftig wird er ganz anders gebildet sein. Wie wird nun heute dem Menschen die Gedankenform gegeben, durch die die zukünftige Form des Menschen in der nächsten Rasse gebildet werden wird? Es ist schon gesagt worden, daß das in den Maßen des Salomonischen Tempels gegeben ist. In den Maßen des Salomonischen Tempels ist in tiefer Symbolik dargestellt die ganze Organisation der Form des Menschen, wie er in der nächsten, in der sechsten Rasse sein wird.

[ 6 ] So ist der Mensch aus der atlantischen Zeit in die nachatlantische übergegangen. In der Zeit, die die unsrige ablösen wird, in der sechsten Kulturepoche, wird der menschliche Leib wieder ganz anders gestaltet sein. Auch heute muß der Mensch diejenigen Gedankentormen erleben, welche die Ursachen dafür abgeben können, daß der menschliche Körper in der nächsten Kulturepoche die richtigen Maße erhält; das muß dem Menschen vorgeführt werden. Heute ist der Mensch gebildet nach den Maßen von 50 : 30 : 300. Künftig wird er ganz anders gebildet sein. Wie wird nun heute dem Menschen die Gedankenform gegeben, durch die die zukünftige Form des Menschen in der nächsten Rasse gebildet werden wird? Es ist schon gesagt worden, daß das in den Maßen des Salomonischen Tempels gegeben ist. In den Maßen des Salomonischen Tempels ist in tiefer Symbolik dargestellt die ganze Organisation der Form des Menschen, wie er in der nächsten, in der sechsten Rasse sein wird.

[ 7 ] Alle die Dinge, die in der Menschheit wirksam sind, geschehen von innen her, nicht von außen. Was in irgendeiner Zeit Gedanke und Empfindung ist, ist in der folgenden Zeit äußere Form. Und die Individualitäten, welche die Menschheitsentwickelung leiten, müssen viele Jahrtausende vorher in die Menschheit die Gedankenformen einpflanzen, die nachher äußere physische Wirklichkeit werden sollen. Da haben Sie die Funktion der Gedankenformen, die angeregt werden durch solche symbolischen Bilder wie die Arche Noah, den Salomonischen Tempel, bis hin zu den vier apokalyptischen Gestalten Mensch, Löwe, Stier, Adler. Sie haben eine sehr reale Bedeutung. Damit haben wir einiges ausgeführt über die Bilder, welche den Menschen führen, wenn er sich ihnen hingibt. Bilder waren es auch, was wir gestern angeführt haben in den vier Gestalten Mensch, Löwe, Stier, Adler; und Bilder sind es, wovon wir heute sprechen. Die Bilder führen den Menschen zur Anteilnahme an der Welt, die unmittelbar an die seinige angrenzt.

[ 7 ] Alle die Dinge, die in der Menschheit wirksam sind, geschehen von innen her, nicht von außen. Was in irgendeiner Zeit Gedanke und Empfindung ist, ist in der folgenden Zeit äußere Form. Und die Individualitäten, welche die Menschheitsentwickelung leiten, müssen viele Jahrtausende vorher in die Menschheit die Gedankenformen einpflanzen, die nachher äußere physische Wirklichkeit werden sollen. Da haben Sie die Funktion der Gedankenformen, die angeregt werden durch solche symbolischen Bilder wie die Arche Noah, den Salomonischen Tempel, bis hin zu den vier apokalyptischen Gestalten Mensch, Löwe, Stier, Adler. Sie haben eine sehr reale Bedeutung. Damit haben wir einiges ausgeführt über die Bilder, welche den Menschen führen, wenn er sich ihnen hingibt. Bilder waren es auch, was wir gestern angeführt haben in den vier Gestalten Mensch, Löwe, Stier, Adler; und Bilder sind es, wovon wir heute sprechen. Die Bilder führen den Menschen zur Anteilnahme an der Welt, die unmittelbar an die seinige angrenzt.

[ 8 ] Wenn wir in eine noch höhere Welt hinaufkommen, haben wir es nicht mehr mit bloßen Bildern zu tun, sondern mit den inneren Verhältnissen der Dinge, mit dem, was man mit den Worten Sphärenklang, Sphärenmusik, Welt der Töne benennt. Wenn wir den Astralplan durchwandern, haben wir im wesentlichen eine Welt von Bildern, die die Urbilder unserer Dinge hier sind. Je mehr wir uns erheben, desto mehr kommen wir in eine Welt der Klänge und Töne hinein, wobei Sie sich nicht vorstellen dürfen, daß die Welt der Töne eine im äußeren Sinne tönende Klangwelt ist. Nicht mit dem äußeren Ohre hören Sie die Devachanwelt. Nicht mit unseren physischen Tönen, die nur eine äußere Offenbarung der devachanischen Tonwelt sind, können Sie das Wesen der tönenden geistigen Welt vergleichen. Die geistigen Töne sind Substanzen der Devachanwelt, der geistigen Welt, die da beginnt, wo die Welt der Bilder in die Welt der Töne übergeht. Diese Welten spielen durchaus ineinander. Hier, rings um die physische Welt, ist zugleich die astralische und die devachanische Welt; eine durchdringt die andere. Es verhält sich damit so, wie wenn Sie einen Blindgeborenen hier in den erleuchteten Raum hineinführen; um ihn sind die Farben und die brennenden Kerzen, aber er kann sie nicht wahrnehmen; erst wenn er durch eine glückliche Operation sehend wird, kann er das, was schon früher um ihn war, auch wahrnehmen. So wird auch die astrale und die geistige Welt um uns erst wahrgenommen, wenn die Sinne für sie geöffnet werden; dann wird auch wahrgenommen, daß diese Welten nicht aneinandergrenzen, sondern einander durchdringen. Man kann alles, was in der einen Welt ist, in den anderen Welten wahrnehmen.

[ 8 ] Wenn wir in eine noch höhere Welt hinaufkommen, haben wir es nicht mehr mit bloßen Bildern zu tun, sondern mit den inneren Verhältnissen der Dinge, mit dem, was man mit den Worten Sphärenklang, Sphärenmusik, Welt der Töne benennt. Wenn wir den Astralplan durchwandern, haben wir im wesentlichen eine Welt von Bildern, die die Urbilder unserer Dinge hier sind. Je mehr wir uns erheben, desto mehr kommen wir in eine Welt der Klänge und Töne hinein, wobei Sie sich nicht vorstellen dürfen, daß die Welt der Töne eine im äußeren Sinne tönende Klangwelt ist. Nicht mit dem äußeren Ohre hören Sie die Devachanwelt. Nicht mit unseren physischen Tönen, die nur eine äußere Offenbarung der devachanischen Tonwelt sind, können Sie das Wesen der tönenden geistigen Welt vergleichen. Die geistigen Töne sind Substanzen der Devachanwelt, der geistigen Welt, die da beginnt, wo die Welt der Bilder in die Welt der Töne übergeht. Diese Welten spielen durchaus ineinander. Hier, rings um die physische Welt, ist zugleich die astralische und die devachanische Welt; eine durchdringt die andere. Es verhält sich damit so, wie wenn Sie einen Blindgeborenen hier in den erleuchteten Raum hineinführen; um ihn sind die Farben und die brennenden Kerzen, aber er kann sie nicht wahrnehmen; erst wenn er durch eine glückliche Operation sehend wird, kann er das, was schon früher um ihn war, auch wahrnehmen. So wird auch die astrale und die geistige Welt um uns erst wahrgenommen, wenn die Sinne für sie geöffnet werden; dann wird auch wahrgenommen, daß diese Welten nicht aneinandergrenzen, sondern einander durchdringen. Man kann alles, was in der einen Welt ist, in den anderen Welten wahrnehmen.

[ 9 ] Was geistige Musik ist in der Devachanwelt, schattet sich ab in der astralen Welt und drückt sich aus durch Zahlen und Figuren. Was man pythagoreische Sphärenmusik nennt, wird gewöhnlich von den abstrakten Philosophen als ein Bild genommen. Es ist aber eine wahre, echte Wirklichkeit. Der Sphärenklang ist da, und derjenige, welcher sein Hören - der Ausdruck ist ja nicht ganz richtig, aber wir müssen ihn gebrauchen - ausbildet, um in den höheren Welten wahrzunehmen, nimmt nicht nur um sich die Bilder und Farben der astralen Welt wahr, sondern auch die Klänge und Harmonien der geistigen Welt. So wie die Dinge um uns herum auf dem physischen Plan Offenbarungen sind der astralischen Welt, so sind sie auch Offenbarungen der geistigen Welt, die sich durch die Vermittlung des Astralischen im Physischen ausdrücken. Es drückt sich in allen unseren physischen Dingen die geistige Welt aus, und je erhebender und bedeutungsvoller die sinnlichen Dinge sind, desto klarer, schöner, großartiger zeigen sie sich auch als Ausdruck der geistigen Welt. Wenn wir ein unbedeutendes Ding unseres physischen Planes nehmen, ist es in der Regel sehr schwer, das auf sein geistiges Urbild zurückzuführen. Dagegen zeigen sich mit großer Schönheit die geistigen Urbilder, wenn wir auf bedeutendere, auf erhebende Dinge der physischen Welt hinsehen. So haben wir zum Beispiel in dem Zusammenwirken der Planeten unseres Planetensystems einen Ausdruck der geistigen Welt gegeben. Was in unserem Planetensystem in der verschiedensten Art vorhanden ist, läßt sich für den, der diese Dinge erkennen kann, zurückführen auf das, was man Sphärenharmonie nennt. Die Bewegungen unserer Planeten sind so, daß derjenige, der das in der geistigen Welt wahrzunehmen vermag, die gegenseitigen Verhältnisse der Bewegungen unserer Planeten «hört». Es bewegt sich zum Beispiel - vom Gesichtspunkt höherer Welten angesehen - Saturn 2 1/2 mal so schnell als der Jupiter. Diese Bewegung des Saturn wird in der geistigen Welt als ein entsprechend höherer Ton wahrgenommen, «mit Geistesohrem», wie Goethe sich ausdrückt.

[ 9 ] Was geistige Musik ist in der Devachanwelt, schattet sich ab in der astralen Welt und drückt sich aus durch Zahlen und Figuren. Was man pythagoreische Sphärenmusik nennt, wird gewöhnlich von den abstrakten Philosophen als ein Bild genommen. Es ist aber eine wahre, echte Wirklichkeit. Der Sphärenklang ist da, und derjenige, welcher sein Hören - der Ausdruck ist ja nicht ganz richtig, aber wir müssen ihn gebrauchen - ausbildet, um in den höheren Welten wahrzunehmen, nimmt nicht nur um sich die Bilder und Farben der astralen Welt wahr, sondern auch die Klänge und Harmonien der geistigen Welt. So wie die Dinge um uns herum auf dem physischen Plan Offenbarungen sind der astralischen Welt, so sind sie auch Offenbarungen der geistigen Welt, die sich durch die Vermittlung des Astralischen im Physischen ausdrücken. Es drückt sich in allen unseren physischen Dingen die geistige Welt aus, und je erhebender und bedeutungsvoller die sinnlichen Dinge sind, desto klarer, schöner, großartiger zeigen sie sich auch als Ausdruck der geistigen Welt. Wenn wir ein unbedeutendes Ding unseres physischen Planes nehmen, ist es in der Regel sehr schwer, das auf sein geistiges Urbild zurückzuführen. Dagegen zeigen sich mit großer Schönheit die geistigen Urbilder, wenn wir auf bedeutendere, auf erhebende Dinge der physischen Welt hinsehen. So haben wir zum Beispiel in dem Zusammenwirken der Planeten unseres Planetensystems einen Ausdruck der geistigen Welt gegeben. Was in unserem Planetensystem in der verschiedensten Art vorhanden ist, läßt sich für den, der diese Dinge erkennen kann, zurückführen auf das, was man Sphärenharmonie nennt. Die Bewegungen unserer Planeten sind so, daß derjenige, der das in der geistigen Welt wahrzunehmen vermag, die gegenseitigen Verhältnisse der Bewegungen unserer Planeten «hört». Es bewegt sich zum Beispiel - vom Gesichtspunkt höherer Welten angesehen - Saturn 2 1/2 mal so schnell als der Jupiter. Diese Bewegung des Saturn wird in der geistigen Welt als ein entsprechend höherer Ton wahrgenommen, «mit Geistesohrem», wie Goethe sich ausdrückt.

[ 10 ] Wir wollen uns einmal die Verhältnisse der Bewegungen der Planeten in unserem Sonnensystem vergegenwärtigen. Wenn Sie die Schnelligkeit der Bewegung des Saturn zum Jupiter nehmen, so bewegt sich der Saturn 2 1/2 mal so schnell wie der Jupiter, also im Verhältnis von 2 1/2: 1, und die Schnelligkeit der Bewegung des Jupiter im Verhältnis zum Mars ist 5 : 1. Für das Geistesohr stellt sich also die Jupiterbewegung gegenüber der Marsbewegung als ein viel höherer Ton dar. Wenn Sie die Schnelligkeit der Bewegungen von Sonne, Merkur und Venus nehmen, die ungefähr gleich ist, so steht diese zur Marsbewegung im Verhältnis 2 : 1, sie ist also gerade doppelt so groß. Nehmen Sie die Bewegung von Sonne, Merkur und Venus im Verhältnis zum Mond, so ist dies Verhältnis wie 12 : 1, die Schnelligkeit ist also zwölfmal so groß. Wer vom geistigen Gesichtspunkt die Bewegung der ganzen uns sichtbaren Sterne betrachtet im Verhältnis zu ihrem Hintergrund, für den rückt der Sternenhimmel in einem Jahrhundert um einen Grad vor. Und die Schnelligkeit der Bewegung des Saturn gegenüber dem Sternenhimmel verhält sich wie 1200 : 1.

[ 10 ] Wir wollen uns einmal die Verhältnisse der Bewegungen der Planeten in unserem Sonnensystem vergegenwärtigen. Wenn Sie die Schnelligkeit der Bewegung des Saturn zum Jupiter nehmen, so bewegt sich der Saturn 2 1/2 mal so schnell wie der Jupiter, also im Verhältnis von 2 1/2: 1, und die Schnelligkeit der Bewegung des Jupiter im Verhältnis zum Mars ist 5 : 1. Für das Geistesohr stellt sich also die Jupiterbewegung gegenüber der Marsbewegung als ein viel höherer Ton dar. Wenn Sie die Schnelligkeit der Bewegungen von Sonne, Merkur und Venus nehmen, die ungefähr gleich ist, so steht diese zur Marsbewegung im Verhältnis 2 : 1, sie ist also gerade doppelt so groß. Nehmen Sie die Bewegung von Sonne, Merkur und Venus im Verhältnis zum Mond, so ist dies Verhältnis wie 12 : 1, die Schnelligkeit ist also zwölfmal so groß. Wer vom geistigen Gesichtspunkt die Bewegung der ganzen uns sichtbaren Sterne betrachtet im Verhältnis zu ihrem Hintergrund, für den rückt der Sternenhimmel in einem Jahrhundert um einen Grad vor. Und die Schnelligkeit der Bewegung des Saturn gegenüber dem Sternenhimmel verhält sich wie 1200 : 1.

[ 11 ] Wir haben also

[ 11 ] Wir haben also

Saturn: Jupiter = 2½ : 1
Jupiter : Mars = 5 : 1
Sonne, Merkur, Venus: Mars = 2 : 1
Sonne, Merkur, Venus: Mond = 12 : 1
Saturn: Sternenhimmel = 1200 : 1

Saturn: Jupiter = 2½ : 1
Jupiter : Mars = 5 : 1
Sonne, Merkur, Venus: Mars = 2 : 1
Sonne, Merkur, Venus: Mond = 12 : 1
Saturn: Sternenhimmel = 1200 : 1

[ 12 ] Diese Verhältniszahlen drücken sich für die geistige Wahrnehmung durch Töne aus, die in der geistigen Welt für die Geistesohren wahrnehmbar sind. Das sind die realen Hintergründe dessen, was man «Sphärenmusik» nennt. Diese Zahlen geben Ihnen tatsächlich in der geistigen Welt real vorhandene Harmonien an. Sie sehen also, ebenso wie der Hellseher in der astralen Welt Bilder und Farben sieht, so hört der Hellhörende in der geistigen oder Devachanwelt die geistigen Harmonien der Dinge. Für den, dessen Geistesohr dafür ausgebildet ist, ergeben sich für alles das, was hier in der physischen Welt sich offenbart, als geistiger Hintergrund Töne. So ergeben für den Okkultisten die vier Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer verschiedene Tonverhältnisse, die der Wahrnehmung des gewöhnlichen Menschen ganz entrückt sind. Die Eingeweihten haben in der physischen Welt Tonverhältnisse nachgebildet, welche sie hören konnten aus dem geistigen Hintergrunde von Erde, Wasser, Luft, Feuer. Und das Ergebnis dieser Tonschwingungen ist festgehalten worden in der ursprünglichen Stimmung eines Musikinstrumentes, der Lyra. Bei der Lyra ist das Schwingungsverhältnis ihrer Saiten nachgebildet den Tönen, welche die Eingeweihten für die vier Elemente kannten. Es entsprach

[ 12 ] Diese Verhältniszahlen drücken sich für die geistige Wahrnehmung durch Töne aus, die in der geistigen Welt für die Geistesohren wahrnehmbar sind. Das sind die realen Hintergründe dessen, was man «Sphärenmusik» nennt. Diese Zahlen geben Ihnen tatsächlich in der geistigen Welt real vorhandene Harmonien an. Sie sehen also, ebenso wie der Hellseher in der astralen Welt Bilder und Farben sieht, so hört der Hellhörende in der geistigen oder Devachanwelt die geistigen Harmonien der Dinge. Für den, dessen Geistesohr dafür ausgebildet ist, ergeben sich für alles das, was hier in der physischen Welt sich offenbart, als geistiger Hintergrund Töne. So ergeben für den Okkultisten die vier Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer verschiedene Tonverhältnisse, die der Wahrnehmung des gewöhnlichen Menschen ganz entrückt sind. Die Eingeweihten haben in der physischen Welt Tonverhältnisse nachgebildet, welche sie hören konnten aus dem geistigen Hintergrunde von Erde, Wasser, Luft, Feuer. Und das Ergebnis dieser Tonschwingungen ist festgehalten worden in der ursprünglichen Stimmung eines Musikinstrumentes, der Lyra. Bei der Lyra ist das Schwingungsverhältnis ihrer Saiten nachgebildet den Tönen, welche die Eingeweihten für die vier Elemente kannten. Es entsprach

die Baß-Saite der Erde
die D-Saite dem Wasser
die A-Saite der Luft
die G-Saite dem Feuer.

die Baß-Saite der Erde
die D-Saite dem Wasser
die A-Saite der Luft
die G-Saite dem Feuer.

[ 13 ] So würden wir vielem nachgehen können, wenn wir in weit zurückliegende Zeiten zurückgehen könnten, und wir könnten dann sehen, wie manches, was heute dem Menschen selbstverständlich erscheint in den Kulturdingen, herausgebildet ist aus den Beobachtungen in der geistigen Welt. Die physischen Töne der Lyra sind dem nachgebildet, was zuerst geistig als das Verhältnis der vier Elemente zueinander da war.

[ 13 ] So würden wir vielem nachgehen können, wenn wir in weit zurückliegende Zeiten zurückgehen könnten, und wir könnten dann sehen, wie manches, was heute dem Menschen selbstverständlich erscheint in den Kulturdingen, herausgebildet ist aus den Beobachtungen in der geistigen Welt. Die physischen Töne der Lyra sind dem nachgebildet, was zuerst geistig als das Verhältnis der vier Elemente zueinander da war.

[ 14 ] Dem liegt als ein großer Gedanke zugrunde, daß alles, was im Menschen, im Mikrokosmos geschieht, dem nachgebildet sein soll, was im Makrokosmos lebt. Wenn alles im Mikrokosmos anklingt an das makrokosmische geistige Geschehen, dann stimmen Welt und Mensch zusammen; und dadurch, daß keine Disharmonie vorhanden ist, kann der Mensch sich wirklich mit der Weltentwickelung verbinden und eins fühlen. Wenn aber der Mensch herauskommt aus dieser Harmonie, wenn er sich den Weltenklängen nicht anschließt, dann wird auch seine äußere Verfassung disharmonisch, und es wird ihm unmöglich, mit dem Weltengange weiterzugehen.

[ 14 ] Dem liegt als ein großer Gedanke zugrunde, daß alles, was im Menschen, im Mikrokosmos geschieht, dem nachgebildet sein soll, was im Makrokosmos lebt. Wenn alles im Mikrokosmos anklingt an das makrokosmische geistige Geschehen, dann stimmen Welt und Mensch zusammen; und dadurch, daß keine Disharmonie vorhanden ist, kann der Mensch sich wirklich mit der Weltentwickelung verbinden und eins fühlen. Wenn aber der Mensch herauskommt aus dieser Harmonie, wenn er sich den Weltenklängen nicht anschließt, dann wird auch seine äußere Verfassung disharmonisch, und es wird ihm unmöglich, mit dem Weltengange weiterzugehen.

[ 15 ] Dies alles soll uns eine Vorstellung davon geben, wie aus den höheren Welten heraus die Symbole geschaffen wurden, die in diesen höheren Welten reale Tatsachen sind. Viele von den Dingen unserer Kultur sind Symbole, zu realisierende Symbole, durch die dafür gesorgt wird, daß der Mensch vorbereitet werden kann, in der Zukunft dasjenige auf dem physischen Plan auszubilden, was heute erst auf den höheren Planen ist. Es ist der Gang der Entwickelung, daß alles, was heute in den höheren Welten ist, heruntersteigt in die physische Welt. Indem der Mensch berufen ist, selbst mitzuschaffen an der äußeren Welt, muß er mit seinen Gedanken heruntersteigen in die physische Welt. Er bildet die Welt rings um sich herum, er bildet auch das, was in seiner eigenen Körperlichkeit ist. Gerade durch die Theosophie muß der Mensch ein Gefühl dafür bekommen, daß alles, was er tut, fühlt und denkt in einer Zeit, fortwirkt in eine andere Zeit, in die Zukunft. Wenn der Mensch Tempel baut, Werke der Schönheit, oder wenn er für das soziale Zusammenleben der Menschen Werke der Staatskunst schafft, so sind das alles Dinge, die für die Zukunft Bedeutung haben. Was der Mensch heute mit Hilfe der Naturkräfte baut, dadurch formt er die Naturprodukte der Zukunft. Wenn der Mensch zum Beispiel einen gotischen Dom aufbaut, so setzt er ihn nach mineralischen Gesetzen zusammen. Es ist wahr, die Substanz, die Stofflichkeit, die Ziegel und Steine, aus denen der Dom zusammengesetzt ist, sie zerfallen. Daß aber die Form einmal da war, ist nicht bedeutungslos. Die Form, die durch die Menschen der Materie eingeprägt wurde, bleibt, sie wird dem Ätherund Astralleib der Erde eingegliedert und entwickelt sich als eine Kraft mit der Erde fort. Und wenn die Erde durch die jetzige Entwickelungsstufe und das Pralaya hindurchgegangen sein wird und wiedererscheinen wird als Jupiter, dann wächst diese Form als eine Art Pflanzenwesen aus der Erde heraus. Wir bauen heute die Werke der Kunst und Schönheit, wir formen die Werke der Weisheit nicht umsonst auf unserer Erde. Wir formen sie, damit sie später als Naturprodukte der Erde aufgehen. Und wie wir heute Dome und Häuser bauen, deren Formen bleibend sind, die sich mit der Erde verknüpfen und in der Zukunft als eine Art Pflanzen wieder hervorkommen werden, ebenso haben sich unsere heutigen Pflanzen und Kristalle nach dem geformt, was uns vorangegangene Götter und Geister in der Vorwelt auferbaut hatten. Alles, was der Mensch der Erde einverleibt unter dem Gesichtspunkte der Erkenntnis, der Weisheit und Schönheit und des wahren sozialen Lebens, alles, was er an Symbolen in die äußere Welt hineinwirkt, selbst wenn er es nur in Gedanken bildet, wird zu einer großen erfreulichen fortschrittlichen Gewalt für die Fortentwickelung der Erde; es werden reale Kräfte und Formen der Zukunft sein. Unsere Maschinen und unsere Fabriken aber, alles, was wir nur machen, um der äußeren Nützlichkeit zu dienen, dem Utilitätsprinzip, wird in der nächsten Verkörperung unserer Erde ein schädliches Element sein. Wenn wir der Materie Symbole einprägen, die Ausdruck höherer Welten sind, werden sie fortschrittlich wirken; unsere Maschinen und Fabriken dagegen, die nur dem äußeren Nutzen dienen, werden zu einer Art dämonischer, verderblicher Wirkung in der nächsten Verkörperung unserer Erde. Wir formen uns also selbst unsere guten Kräfte und ebenso die dämonischen Gewalten für das nächste Zeitalter der Menschheit.

[ 15 ] Dies alles soll uns eine Vorstellung davon geben, wie aus den höheren Welten heraus die Symbole geschaffen wurden, die in diesen höheren Welten reale Tatsachen sind. Viele von den Dingen unserer Kultur sind Symbole, zu realisierende Symbole, durch die dafür gesorgt wird, daß der Mensch vorbereitet werden kann, in der Zukunft dasjenige auf dem physischen Plan auszubilden, was heute erst auf den höheren Planen ist. Es ist der Gang der Entwickelung, daß alles, was heute in den höheren Welten ist, heruntersteigt in die physische Welt. Indem der Mensch berufen ist, selbst mitzuschaffen an der äußeren Welt, muß er mit seinen Gedanken heruntersteigen in die physische Welt. Er bildet die Welt rings um sich herum, er bildet auch das, was in seiner eigenen Körperlichkeit ist. Gerade durch die Theosophie muß der Mensch ein Gefühl dafür bekommen, daß alles, was er tut, fühlt und denkt in einer Zeit, fortwirkt in eine andere Zeit, in die Zukunft. Wenn der Mensch Tempel baut, Werke der Schönheit, oder wenn er für das soziale Zusammenleben der Menschen Werke der Staatskunst schafft, so sind das alles Dinge, die für die Zukunft Bedeutung haben. Was der Mensch heute mit Hilfe der Naturkräfte baut, dadurch formt er die Naturprodukte der Zukunft. Wenn der Mensch zum Beispiel einen gotischen Dom aufbaut, so setzt er ihn nach mineralischen Gesetzen zusammen. Es ist wahr, die Substanz, die Stofflichkeit, die Ziegel und Steine, aus denen der Dom zusammengesetzt ist, sie zerfallen. Daß aber die Form einmal da war, ist nicht bedeutungslos. Die Form, die durch die Menschen der Materie eingeprägt wurde, bleibt, sie wird dem Ätherund Astralleib der Erde eingegliedert und entwickelt sich als eine Kraft mit der Erde fort. Und wenn die Erde durch die jetzige Entwickelungsstufe und das Pralaya hindurchgegangen sein wird und wiedererscheinen wird als Jupiter, dann wächst diese Form als eine Art Pflanzenwesen aus der Erde heraus. Wir bauen heute die Werke der Kunst und Schönheit, wir formen die Werke der Weisheit nicht umsonst auf unserer Erde. Wir formen sie, damit sie später als Naturprodukte der Erde aufgehen. Und wie wir heute Dome und Häuser bauen, deren Formen bleibend sind, die sich mit der Erde verknüpfen und in der Zukunft als eine Art Pflanzen wieder hervorkommen werden, ebenso haben sich unsere heutigen Pflanzen und Kristalle nach dem geformt, was uns vorangegangene Götter und Geister in der Vorwelt auferbaut hatten. Alles, was der Mensch der Erde einverleibt unter dem Gesichtspunkte der Erkenntnis, der Weisheit und Schönheit und des wahren sozialen Lebens, alles, was er an Symbolen in die äußere Welt hineinwirkt, selbst wenn er es nur in Gedanken bildet, wird zu einer großen erfreulichen fortschrittlichen Gewalt für die Fortentwickelung der Erde; es werden reale Kräfte und Formen der Zukunft sein. Unsere Maschinen und unsere Fabriken aber, alles, was wir nur machen, um der äußeren Nützlichkeit zu dienen, dem Utilitätsprinzip, wird in der nächsten Verkörperung unserer Erde ein schädliches Element sein. Wenn wir der Materie Symbole einprägen, die Ausdruck höherer Welten sind, werden sie fortschrittlich wirken; unsere Maschinen und Fabriken dagegen, die nur dem äußeren Nutzen dienen, werden zu einer Art dämonischer, verderblicher Wirkung in der nächsten Verkörperung unserer Erde. Wir formen uns also selbst unsere guten Kräfte und ebenso die dämonischen Gewalten für das nächste Zeitalter der Menschheit.

[ 16 ] Heute, in der fünften nachatlantischen Kulturepoche, sind wir am tiefsten in der Materie und schaffen die schlimmsten dämonischen Gewalten für die nächste Zeitepoche. Wo wir Uralt-Heiliges in physisch-mechanische Dinge umgestalten, da arbeiten wir unter den physischen Plan hinunter. Unterwelt wird das sein, was der Mensch so gestaltet. Man muß sich darüber im klaren sein, daß auch die bösen Mächte der Erdentwickelung eingefügt werden müssen. In der Zeit, wo sie überwunden werden müssen, wird der Mensch eine gewaltige Kraft aufzuwenden haben, um das Böse und das Dämonische wiederum in das Gute umzuwandeln. Aber seine Kraft wird dadurch wachsen, denn das Böse ist dazu da, die Kraft des Menschen zu stählen durch dessen Überwindung. Alles Böse muß wiederum umgeschmolzen werden in das Gute, und es ist geradezu im Blicke der Vorsehung gelegen, damit starke energische Wirkungen im Menschen zu entwickeln, viel höhere, als wenn er niemals Böses in Gutes zu verwandeln hätte.

[ 16 ] Heute, in der fünften nachatlantischen Kulturepoche, sind wir am tiefsten in der Materie und schaffen die schlimmsten dämonischen Gewalten für die nächste Zeitepoche. Wo wir Uralt-Heiliges in physisch-mechanische Dinge umgestalten, da arbeiten wir unter den physischen Plan hinunter. Unterwelt wird das sein, was der Mensch so gestaltet. Man muß sich darüber im klaren sein, daß auch die bösen Mächte der Erdentwickelung eingefügt werden müssen. In der Zeit, wo sie überwunden werden müssen, wird der Mensch eine gewaltige Kraft aufzuwenden haben, um das Böse und das Dämonische wiederum in das Gute umzuwandeln. Aber seine Kraft wird dadurch wachsen, denn das Böse ist dazu da, die Kraft des Menschen zu stählen durch dessen Überwindung. Alles Böse muß wiederum umgeschmolzen werden in das Gute, und es ist geradezu im Blicke der Vorsehung gelegen, damit starke energische Wirkungen im Menschen zu entwickeln, viel höhere, als wenn er niemals Böses in Gutes zu verwandeln hätte.

[ 17 ] Alle Dinge, die wir uns in der physischen Welt mit unserem Verstande erdenken, haben einen geistigen Hintergrund, und wir können in der geistigen Welt diese Dinge sehen. Ich möchte nun ein Beispiel anführen, wie etwas, was man sich auf dem physischen Plan ausdenkt, im Geistigen sich als Figur ausdrückt: der Caduceus, der Merkurstab.

[ 17 ] Alle Dinge, die wir uns in der physischen Welt mit unserem Verstande erdenken, haben einen geistigen Hintergrund, und wir können in der geistigen Welt diese Dinge sehen. Ich möchte nun ein Beispiel anführen, wie etwas, was man sich auf dem physischen Plan ausdenkt, im Geistigen sich als Figur ausdrückt: der Caduceus, der Merkurstab.

[ 18 ] Unser Bewußtsein, das wir heute haben, ist das sogenannte helle Tagesbewußtsein, wo wir durch die Sinne wahrnehmen, durch den Verstand kombinieren. Dieses Tagesbewußtsein hat sich zu seiner heutigen Höhe erst entwickelt. Ihm ging ein anderes Bewußtsein voraus, ein traumhaftes Bilderbewußtsein. Zu Beginn der atlantischen Zeit nahm der Mensch die Welt und ihre geistigen und seelischen Wesenheiten noch hellseherisch wahr in astralen und ätherischen Bildern. Der heutige Traum ist noch ein letzter Rest dieses atavistischen Bilderbewußtseins. Zeichnen wir uns das einmal auf. Zuerst haben wir das helle Tagesbewußtsein. Voraus ging das Bewußtsein, das heute nur noch die Pflanzen haben, das wir beim Menschen Schlafbewußtsein nennen können. Dann gibt es ein noch dumpferes, wie es heute unsere physischen Mineralien haben; ein Tieftrancebewußtsein können wir es nennen. (Während dieser Ausführungen wurde an die Tafel geschrieben, von unten nach oben: Tagesbewußtsein, Bilderbewußtsein, Schlafbewußtsein, Tieftrancebewußtsein. Siehe Zeichnung nächste Seite.) Wir können diese vier Bewußitseinsarten durch eine Linie verbinden (es wird gezeichnet: gerade Linie von oben nach unten). So wie diese Linie entwickelt sich der Mensch aber nicht. Wenn der Mensch sich so entwickeln würde, wie die gerade Linie verläuft, würde er ausgehen von einem Tieftrancebewußtsein, stiege dann hinunter zum Schlafbewußtsein, dann zum Bilderbewußtsein und zuletzt zum heutigen Tagesbewußtsein. So einfach ist es dem Menschen aber nicht gemacht, sondern er muß verschiedene Durchgangsstadien durchmachen. Der Mensch hat ein Tieftrancebewußtsein gehabt auf der ersten für uns verfolgbaren Erdenverkörperung, auf dem Saturn; dort hat er dieses Bewußtsein in verschiedenen Graden ausgebildet. Wir zeichnen das hier so, daß wir das Bewußtsein in dieser Linie sich entwickeln lassen. Der Mensch trennt sich von der geraden Linie ab und verbindet sich mit ihr wieder auf der Sonne, wo er das Schlafbewußtsein durchmacht, geht dann weiter wie diese Spirallinie zeigt, um auf dem Monde das Bilderbewußtsein zu erreichen. Und heute steht der Mensch, wiederum nach verschiedenen Wandlungen, auf der Stufe des hellen Tagesbewußtseins. Das helle Tagesbewußtsein behält der Mensch nun für alle folgenden Zeiten bei und erobert sich bewußt jene Bewußtseinszustände hinzu, welche er auf früheren Stufen dumpf gehabt hat. So erobert er sich das Bilderbewußtsein wieder hinzu auf dem Jupiterzustand der Erde; das wird ihn befähigen, wieder um sich herum Seelisches wahrzunehmen. Diese Entwickelung geschieht aber so, daß sein helles Tagesbewußtsein nicht abgeschwächt, nicht dumpf wird, sondern daß er auf dem Jupiter zu seinem Tagesbewußtsein das Bilderbewußtsein hinzu haben wird. Man könnte sagen: Das Tagesbewußitsein hellt sich auf zum Bilderbewußstsein (siehe Zeichnung: unterbrochene Linie). Dann bekommt er das Schlafbewußtsein, das er auf der Sonne hatte, wiederum auf dem Venuszustande der Erde; dies wird ihn befähigen, tief hineinzuschauen in die Wesenheiten, wie es heute nur der Fingeweihte kann. Der Eingeweihte macht den geraden Weg durch, er entwickelt sich in gerader Linie, während die normale Entwickelung des Menschen die ist, die in Windungen verläuft. Und aufsteigend erlangt der Mensch dann auf dem Vulkan auch das erste Bewußtsein wieder, das Trancebewußtsein, wobei er aber alle die anderen Bewußtseinszustände behält. So macht der Mensch eine Entwickelung in absteigender und eine in aufsteigender Linie durch. Diese Linie können Sie immer wiederkehren sehen. Es ist dieser Weg des Absteigens und des Aufsteigens eine real vorhandene Linie, die ihren Ausdruck gefunden hat im Caduceus, in dem Merkurstab.

[ 18 ] Unser Bewußtsein, das wir heute haben, ist das sogenannte helle Tagesbewußtsein, wo wir durch die Sinne wahrnehmen, durch den Verstand kombinieren. Dieses Tagesbewußtsein hat sich zu seiner heutigen Höhe erst entwickelt. Ihm ging ein anderes Bewußtsein voraus, ein traumhaftes Bilderbewußtsein. Zu Beginn der atlantischen Zeit nahm der Mensch die Welt und ihre geistigen und seelischen Wesenheiten noch hellseherisch wahr in astralen und ätherischen Bildern. Der heutige Traum ist noch ein letzter Rest dieses atavistischen Bilderbewußtseins. Zeichnen wir uns das einmal auf. Zuerst haben wir das helle Tagesbewußtsein. Voraus ging das Bewußtsein, das heute nur noch die Pflanzen haben, das wir beim Menschen Schlafbewußtsein nennen können. Dann gibt es ein noch dumpferes, wie es heute unsere physischen Mineralien haben; ein Tieftrancebewußtsein können wir es nennen. (Während dieser Ausführungen wurde an die Tafel geschrieben, von unten nach oben: Tagesbewußtsein, Bilderbewußtsein, Schlafbewußtsein, Tieftrancebewußtsein. Siehe Zeichnung nächste Seite.) Wir können diese vier Bewußitseinsarten durch eine Linie verbinden (es wird gezeichnet: gerade Linie von oben nach unten). So wie diese Linie entwickelt sich der Mensch aber nicht. Wenn der Mensch sich so entwickeln würde, wie die gerade Linie verläuft, würde er ausgehen von einem Tieftrancebewußtsein, stiege dann hinunter zum Schlafbewußtsein, dann zum Bilderbewußtsein und zuletzt zum heutigen Tagesbewußtsein. So einfach ist es dem Menschen aber nicht gemacht, sondern er muß verschiedene Durchgangsstadien durchmachen. Der Mensch hat ein Tieftrancebewußtsein gehabt auf der ersten für uns verfolgbaren Erdenverkörperung, auf dem Saturn; dort hat er dieses Bewußtsein in verschiedenen Graden ausgebildet. Wir zeichnen das hier so, daß wir das Bewußtsein in dieser Linie sich entwickeln lassen. Der Mensch trennt sich von der geraden Linie ab und verbindet sich mit ihr wieder auf der Sonne, wo er das Schlafbewußtsein durchmacht, geht dann weiter wie diese Spirallinie zeigt, um auf dem Monde das Bilderbewußtsein zu erreichen. Und heute steht der Mensch, wiederum nach verschiedenen Wandlungen, auf der Stufe des hellen Tagesbewußtseins. Das helle Tagesbewußtsein behält der Mensch nun für alle folgenden Zeiten bei und erobert sich bewußt jene Bewußtseinszustände hinzu, welche er auf früheren Stufen dumpf gehabt hat. So erobert er sich das Bilderbewußtsein wieder hinzu auf dem Jupiterzustand der Erde; das wird ihn befähigen, wieder um sich herum Seelisches wahrzunehmen. Diese Entwickelung geschieht aber so, daß sein helles Tagesbewußtsein nicht abgeschwächt, nicht dumpf wird, sondern daß er auf dem Jupiter zu seinem Tagesbewußtsein das Bilderbewußtsein hinzu haben wird. Man könnte sagen: Das Tagesbewußitsein hellt sich auf zum Bilderbewußstsein (siehe Zeichnung: unterbrochene Linie). Dann bekommt er das Schlafbewußtsein, das er auf der Sonne hatte, wiederum auf dem Venuszustande der Erde; dies wird ihn befähigen, tief hineinzuschauen in die Wesenheiten, wie es heute nur der Fingeweihte kann. Der Eingeweihte macht den geraden Weg durch, er entwickelt sich in gerader Linie, während die normale Entwickelung des Menschen die ist, die in Windungen verläuft. Und aufsteigend erlangt der Mensch dann auf dem Vulkan auch das erste Bewußtsein wieder, das Trancebewußtsein, wobei er aber alle die anderen Bewußtseinszustände behält. So macht der Mensch eine Entwickelung in absteigender und eine in aufsteigender Linie durch. Diese Linie können Sie immer wiederkehren sehen. Es ist dieser Weg des Absteigens und des Aufsteigens eine real vorhandene Linie, die ihren Ausdruck gefunden hat im Caduceus, in dem Merkurstab.

Staff of Mercury
Diagram 1
Staff of Mercury
Diagram 1

[ 19 ] [Der folgende Abschnitt ist in allen Mitschriften nur lückenhaft wiedergegeben.] So sehen wir, wie die Symbole, die wir auf diese Weise bekommen, tief begründet sind in dem ganzen Wesen unseres Weltengeschehens. Und eine solche Linie wie der Caduceus hat auch eine erzieherische Bedeutung für den Menschen, wenn er sich dieser Figur meditativ hingibt. Niemand kann sich diese Figur einprägen, ohne daß sie eine tief innerliche erzieherische Wirkung auf ihn ausübt. Der Seher hat diese Linie herausgeholt aus den geistigen Welten, um den Menschen etwas zu verleihen, das sie zu künftigen Sehern macht. Was man beim Meditieren über diese Linie entwickeln muß, sind bestimmte Empfindungen. Zuerst empfinden Sie dumpfe Finsternis. Sie starren hinein in die Finsternis, nach und nach fängt sie an sich aufzuhellen und nimmt violette Farbe an, dann Indigo, Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot, und nun zurück, wobei eine gewisse Spiegelung der Entwickelung stattfindet, bis Sie wiederum zum Violett aufgestiegen sind. Beim Verfolgen dieser abgetönten Linie werden Ihre Empfindungen übergehen vom Qualitativen der Farbnuancen zu moralischen Empfindungen. Wenn Sie diese Linie nicht bloß als Kreide- oder Bleistiftlinie empfinden, sondern, indem Sie ins Schwarze hineinschauen, versuchen, sich das Düstere vor die Seele zu stellen, beim Violetten sich das Hingebende vorstellen, und so weiter durchgehend durch die anderen Farben, das Blau, Grün, Gelb, Orange, sich dann beim Roten das Freudige vor die Seele rufen, dann wird Ihre Seele eine ganze Skala von Empfindungen durchmachen, die zuerst Farbempfindungen sind und dann moralische Empfindungen werden. Dadurch, daß in der Seele sich abspiegelt die Form des Merkurstabes in Empfindungen, gliedert sich ihr etwas ein, was die Seele befähigt, die höheren Organe auszubilden. Durch das reale Symbol wird sie so umgestaltet, daß sie die höheren Organe in sich aufnehmen kann.

[ 19 ] [Der folgende Abschnitt ist in allen Mitschriften nur lückenhaft wiedergegeben.] So sehen wir, wie die Symbole, die wir auf diese Weise bekommen, tief begründet sind in dem ganzen Wesen unseres Weltengeschehens. Und eine solche Linie wie der Caduceus hat auch eine erzieherische Bedeutung für den Menschen, wenn er sich dieser Figur meditativ hingibt. Niemand kann sich diese Figur einprägen, ohne daß sie eine tief innerliche erzieherische Wirkung auf ihn ausübt. Der Seher hat diese Linie herausgeholt aus den geistigen Welten, um den Menschen etwas zu verleihen, das sie zu künftigen Sehern macht. Was man beim Meditieren über diese Linie entwickeln muß, sind bestimmte Empfindungen. Zuerst empfinden Sie dumpfe Finsternis. Sie starren hinein in die Finsternis, nach und nach fängt sie an sich aufzuhellen und nimmt violette Farbe an, dann Indigo, Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot, und nun zurück, wobei eine gewisse Spiegelung der Entwickelung stattfindet, bis Sie wiederum zum Violett aufgestiegen sind. Beim Verfolgen dieser abgetönten Linie werden Ihre Empfindungen übergehen vom Qualitativen der Farbnuancen zu moralischen Empfindungen. Wenn Sie diese Linie nicht bloß als Kreide- oder Bleistiftlinie empfinden, sondern, indem Sie ins Schwarze hineinschauen, versuchen, sich das Düstere vor die Seele zu stellen, beim Violetten sich das Hingebende vorstellen, und so weiter durchgehend durch die anderen Farben, das Blau, Grün, Gelb, Orange, sich dann beim Roten das Freudige vor die Seele rufen, dann wird Ihre Seele eine ganze Skala von Empfindungen durchmachen, die zuerst Farbempfindungen sind und dann moralische Empfindungen werden. Dadurch, daß in der Seele sich abspiegelt die Form des Merkurstabes in Empfindungen, gliedert sich ihr etwas ein, was die Seele befähigt, die höheren Organe auszubilden. Durch das reale Symbol wird sie so umgestaltet, daß sie die höheren Organe in sich aufnehmen kann.

[ 20 ] Wie einst die Einwirkung des äußeren Lichtes aus gleichgültigen Organen die Augen hervorgezaubert hat, ebenso zaubert die Hingabe an die Symbole der geistigen Welt die Organe für die geistige Welt hervor. Ganz unmöglich ist es zu sagen: Ich sehe ja noch gar nicht, was da entstehen soll. - Das wäre ebenso, wie wenn der Mensch, der noch keine Augen hatte, gesagt hätte: Ich will nicht das Licht auf mich wirken lassen. - Wir müssen erst unterrichtet werden, was zur Entwickelung der inneren Organe führen kann, dann können wir die Geheimnisse der geistigen Welt um uns wahrnehmen.

[ 20 ] Wie einst die Einwirkung des äußeren Lichtes aus gleichgültigen Organen die Augen hervorgezaubert hat, ebenso zaubert die Hingabe an die Symbole der geistigen Welt die Organe für die geistige Welt hervor. Ganz unmöglich ist es zu sagen: Ich sehe ja noch gar nicht, was da entstehen soll. - Das wäre ebenso, wie wenn der Mensch, der noch keine Augen hatte, gesagt hätte: Ich will nicht das Licht auf mich wirken lassen. - Wir müssen erst unterrichtet werden, was zur Entwickelung der inneren Organe führen kann, dann können wir die Geheimnisse der geistigen Welt um uns wahrnehmen.