The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102
4 June 1908, Berlin
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Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, 5th ed.
Zwölfter Vortrag
Zwölfter Vortrag
[ 1 ] Diese Betrachtungen, die wir nun schon durch mehrere Zweigabende anstellen, sollen ja geeignet sein, dieses oder jenes zu ergänzen oder zu erweitern, was uns im Laufe des Winters beschäftigt hat. Daher mag es wohl selbstverständlich sein, daß in diesen Betrachtungen die eine oder die andere Bemerkung einfließt, die sich wie aphoristisch ausnimmt. Wir wollen ja durch diese Betrachtungen diesen oder jenen Gedanken, diese oder jene Vorstellungen, die in uns erregt worden sind, ergänzen und abrunden.
[ 1 ] Diese Betrachtungen, die wir nun schon durch mehrere Zweigabende anstellen, sollen ja geeignet sein, dieses oder jenes zu ergänzen oder zu erweitern, was uns im Laufe des Winters beschäftigt hat. Daher mag es wohl selbstverständlich sein, daß in diesen Betrachtungen die eine oder die andere Bemerkung einfließt, die sich wie aphoristisch ausnimmt. Wir wollen ja durch diese Betrachtungen diesen oder jenen Gedanken, diese oder jene Vorstellungen, die in uns erregt worden sind, ergänzen und abrunden.
[ 2 ] In den letzten Betrachtungen hat uns vorzugsweise beschäftigt die Anwesenheit von allerlei geistigen Wesenheiten, die sich sozusagen zwischen den uns umgebenden sinnlich-physischen Naturreichen finden. Insbesondere haben wir in unserer letzten Betrachtung gesehen, wie da, wo sich die Wesen verschiedener Naturreiche berühren, wo die Pflanze an den Stein sich schmiegt wie an der Quelle, wo der gewöhnliche Stein an das Metall sich schmiegt wie unter der Erde in zahlreichen Fällen, wo eine solche Gemeinschaft ist wie zwischen der Biene und der Blume, wie da überall Kräfte entwickelt werden, welche verschiedene derjenigen Wesensarten in das irdische Dasein hineinziehen, die wir Elementarwesen genannt haben. Und im Zusammenhange mit diesen Elementarwesen hat uns die Tatsache beschäftigt, die wir die Abschnürung gewisser Wesenheiten von ihrem großen Zusammenhange nannten. Wir haben gesehen, daß solche Elementarwesenheiten, die man in der Geisteswissenschaft zum Beispiel mit dem Namen «Salamander» bezeichnet, zum Teil ihren Ursprung haben von abgeschnürten Teilen der tierischen Gruppenseelen, die sich sozusagen zu weit vorgewagt haben in unsere physische Welt, und die dann nicht mehr den Weg zurückgefunden haben, um sich nach der Auflösung der Leiber eines Tieres wieder mit der Gruppenseele dieses Tieres zu vereinigen. Denn wir wissen, daß im regelmäßigen Verlaufe des Lebens die Wesen unserer Erde, die Wesen des Tierreiches, des Pflanzenreiches und des mineralischen Reiches ihre - wenn wir sie so nennen dürfen — «Ich-Seele» haben, im Grunde genommen ebensolche Ich-Seelen haben wie der Mensch, die sich von der menschlichen nur dadurch unterscheiden, daß die Ich-Seelen der anderen Wesen in anderen Welten sind. Wir wissen, daß der Mensch diejenige Wesenheit in unserem Entwickelungszyklus ist, die das individuelle Ich hier auf dem physischen Plan hat, wenigstens während des Tagwachens. Wir wissen ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir die Tiere nennen, in einer solchen Lage sind, daß, grob gesprochen, gleichgestaltete Tiere eine Gruppenseele oder ein Gruppen-Ich haben, und daß diese Gruppen-Iche in der sogenannten astralischen Welt sind, ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir Pflanzen nennen, nur ein traumlos schlafendes Bewußtsein für die physische Welt hier haben, daß sie aber Gruppen-Iche haben, die in den unteren Partien der devachanischen Welt wohnen, und daß endlich die Steine, die Mineralien ihre Gruppenseelen in den oberen Partien der devachanischen Welt haben. Derjenige Mensch, der hellseherisch sich in diesen Welten bewegt, in der astralischen und in der devachanischen Welt, verkehrt dort gewissermaßen mit den Tierseelen, die dort Gruppenseelen sind, mit den Pflanzenseelen und den Mineralseelen so, wie er hier in der physischen Welt während des Tagwachens mit den Menschenseelen oder menschlichen Ichen verkehrt.
[ 2 ] In den letzten Betrachtungen hat uns vorzugsweise beschäftigt die Anwesenheit von allerlei geistigen Wesenheiten, die sich sozusagen zwischen den uns umgebenden sinnlich-physischen Naturreichen finden. Insbesondere haben wir in unserer letzten Betrachtung gesehen, wie da, wo sich die Wesen verschiedener Naturreiche berühren, wo die Pflanze an den Stein sich schmiegt wie an der Quelle, wo der gewöhnliche Stein an das Metall sich schmiegt wie unter der Erde in zahlreichen Fällen, wo eine solche Gemeinschaft ist wie zwischen der Biene und der Blume, wie da überall Kräfte entwickelt werden, welche verschiedene derjenigen Wesensarten in das irdische Dasein hineinziehen, die wir Elementarwesen genannt haben. Und im Zusammenhange mit diesen Elementarwesen hat uns die Tatsache beschäftigt, die wir die Abschnürung gewisser Wesenheiten von ihrem großen Zusammenhange nannten. Wir haben gesehen, daß solche Elementarwesenheiten, die man in der Geisteswissenschaft zum Beispiel mit dem Namen «Salamander» bezeichnet, zum Teil ihren Ursprung haben von abgeschnürten Teilen der tierischen Gruppenseelen, die sich sozusagen zu weit vorgewagt haben in unsere physische Welt, und die dann nicht mehr den Weg zurückgefunden haben, um sich nach der Auflösung der Leiber eines Tieres wieder mit der Gruppenseele dieses Tieres zu vereinigen. Denn wir wissen, daß im regelmäßigen Verlaufe des Lebens die Wesen unserer Erde, die Wesen des Tierreiches, des Pflanzenreiches und des mineralischen Reiches ihre - wenn wir sie so nennen dürfen — «Ich-Seele» haben, im Grunde genommen ebensolche Ich-Seelen haben wie der Mensch, die sich von der menschlichen nur dadurch unterscheiden, daß die Ich-Seelen der anderen Wesen in anderen Welten sind. Wir wissen, daß der Mensch diejenige Wesenheit in unserem Entwickelungszyklus ist, die das individuelle Ich hier auf dem physischen Plan hat, wenigstens während des Tagwachens. Wir wissen ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir die Tiere nennen, in einer solchen Lage sind, daß, grob gesprochen, gleichgestaltete Tiere eine Gruppenseele oder ein Gruppen-Ich haben, und daß diese Gruppen-Iche in der sogenannten astralischen Welt sind, ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir Pflanzen nennen, nur ein traumlos schlafendes Bewußtsein für die physische Welt hier haben, daß sie aber Gruppen-Iche haben, die in den unteren Partien der devachanischen Welt wohnen, und daß endlich die Steine, die Mineralien ihre Gruppenseelen in den oberen Partien der devachanischen Welt haben. Derjenige Mensch, der hellseherisch sich in diesen Welten bewegt, in der astralischen und in der devachanischen Welt, verkehrt dort gewissermaßen mit den Tierseelen, die dort Gruppenseelen sind, mit den Pflanzenseelen und den Mineralseelen so, wie er hier in der physischen Welt während des Tagwachens mit den Menschenseelen oder menschlichen Ichen verkehrt.
[ 3 ] Nun müssen wir uns einmal darüber klar werden, daß der Mensch noch in mancherlei Weise ein sehr kompliziertes und zusammengesetztes Wesen ist, ein Wesen, von dem wir ja schon genügend des Komplizierten in den verschiedenen Betrachtungen besprochen haben. Aber er wird uns immer komplizierter und komplizierter erscheinen, je weiter wir uns auf den Zusammenhang mit den großen kosmischen Tatsachen einlassen. Um uns begreiflich zu machen, daß dieser Mensch nicht das ganz einfache Wesen ist, für das ihn vielleicht eine naive Betrachtungsweise ansehen kann, brauchen wir uns ja nur einmal vorzuhalten, daß in der Nacht, vom Einschlafen bis zum Aufwachen, der Mensch des gegenwärtigen Entwickelungszyklus ein ganz anderes Wesen ist als bei Tag. Im Bette liegen sein physischer Leib und sein Ätherleib; herausgehoben aus diesem physischen und Ätherleib ist das Ich mit dem astralischen Leib, Betrachten wir beides, zunächst den physischen Leib und den Ätherleib. Sie liegen da, und sie haben, wenn wir von dem Über gangszustand des traumerfüllten Schlafes absehen, dasjenige, was wir ein inhaltsloses, wahrnehmungsloses und auch traumloses Schlafbewußtsein nennen. Aber auch dasjenige, was aus dem physischen und Ätherleib heraus ist, das Ich mit dem astralischen Leib, hat genau ebenso bei dem Menschen des heutigen Entwickelungszustandes das traumlose Schlafbewußtsein. Dasjenige Bewußtsein, welches hier in der physischen Welt die sich ausbreitende Pflanzendecke hat, das hat der schlafende Mensch sowohl in denjenigen Teilen, die hier in der physischen Welt bleiben, als auch in denjenigen Teilen, die während des Schlafes in der astralischen Welt sind. Nun aber müssen wir uns einmal mit diesen beiden getrennten Teilen des schlafenden Menschen ein wenig befassen.
[ 3 ] Nun müssen wir uns einmal darüber klar werden, daß der Mensch noch in mancherlei Weise ein sehr kompliziertes und zusammengesetztes Wesen ist, ein Wesen, von dem wir ja schon genügend des Komplizierten in den verschiedenen Betrachtungen besprochen haben. Aber er wird uns immer komplizierter und komplizierter erscheinen, je weiter wir uns auf den Zusammenhang mit den großen kosmischen Tatsachen einlassen. Um uns begreiflich zu machen, daß dieser Mensch nicht das ganz einfache Wesen ist, für das ihn vielleicht eine naive Betrachtungsweise ansehen kann, brauchen wir uns ja nur einmal vorzuhalten, daß in der Nacht, vom Einschlafen bis zum Aufwachen, der Mensch des gegenwärtigen Entwickelungszyklus ein ganz anderes Wesen ist als bei Tag. Im Bette liegen sein physischer Leib und sein Ätherleib; herausgehoben aus diesem physischen und Ätherleib ist das Ich mit dem astralischen Leib, Betrachten wir beides, zunächst den physischen Leib und den Ätherleib. Sie liegen da, und sie haben, wenn wir von dem Über gangszustand des traumerfüllten Schlafes absehen, dasjenige, was wir ein inhaltsloses, wahrnehmungsloses und auch traumloses Schlafbewußtsein nennen. Aber auch dasjenige, was aus dem physischen und Ätherleib heraus ist, das Ich mit dem astralischen Leib, hat genau ebenso bei dem Menschen des heutigen Entwickelungszustandes das traumlose Schlafbewußtsein. Dasjenige Bewußtsein, welches hier in der physischen Welt die sich ausbreitende Pflanzendecke hat, das hat der schlafende Mensch sowohl in denjenigen Teilen, die hier in der physischen Welt bleiben, als auch in denjenigen Teilen, die während des Schlafes in der astralischen Welt sind. Nun aber müssen wir uns einmal mit diesen beiden getrennten Teilen des schlafenden Menschen ein wenig befassen.
[ 4 ] Wir wissen ja aus anderen Betrachtungen, daß dieser Mensch der Gegenwart langsam und allmählich entstanden ist. Wir wissen, daß er in einer in urferner Vergangenheit gelegenen Verkörperung unserer Erde, die wir als Saturnzustand bezeichnen, die erste Anlage zum physischen Leib erhalten hat. Wir wissen, daß er dann auf der zweiten Verkörperung unserer Erde, dem Sonnenzustand, zu dem physischen Leib hinzuerhalten hat den Ätherleib oder Lebensleib, daß er auf der dritten Verkörperung der Erde, dem Mondzustand, den astralischen Leib hinzuerhalten hat, und daß er auf der Erde, der jetzigen Verkörperung des Planeten, dasjenige bekam, was wir das Ich nennen. So hat sich der Mensch ganz langsam und allmählich heranentwickelt. Dieser physische Leib, wie ihn der Mensch heute trägt, ist tatsächlich der älteste und derjenige Teil des Menschen, der die meisten Verwandlungen durchgemacht hat. Viermal hat er sich verwandelt. Die erste Anlage auf dem alten Saturn, die der Mensch erhalten hat und die sich seitdem dreifach vervollkommnet hat — einmal auf der Sonne, das zweite Mal auf dem Mond und endlich auf der Erde -, sie drückt sich aus in den Sinnesorganen, die der Mensch heute hat. Sie waren ganz andere Organe auf dem alten Saturn; aber damals waren sie in ihrer ersten Anlage da, und der andere menschliche Leib war noch nicht vorhanden. Als ein einziges Wesen mit lauter Sinnesorganen können wir den alten Saturn ansehen, ganz bedeckt mit lauter Sinnesorganen. Auf der Sonne kommt der Ätherleib hinzu. Der menschliche physische Leib bildet sich um, und es entstehen die Organe, die wir heute als Drüsenorgane bezeichnen. Damals sind sie noch sehr unvollkommen, aber in ihrer ersten Anlage sind sie vorhanden; die Sinnesorgane vervollkommnen sich. Dann kommen auf dem Mond diejenigen Organe dazu, die wir heute, nachdem sich durch das Einprägen des astralischen Leibes der physische Leib ein drittes Mal umgewandelt hat, als die Nervenorgane bezeichnen. Und endlich kommt auf unserer Erde hinzu das heutige Blutsystem; denn das ist der Ausdruck des Ich, so wie das Nervensystem der Ausdruck des astralischen Leibes, das Drüsensystem der Ausdruck des Ätherleibes, und das Sinnessystem der physische Ausdruck des physischen Leibes selber ist.
[ 4 ] Wir wissen ja aus anderen Betrachtungen, daß dieser Mensch der Gegenwart langsam und allmählich entstanden ist. Wir wissen, daß er in einer in urferner Vergangenheit gelegenen Verkörperung unserer Erde, die wir als Saturnzustand bezeichnen, die erste Anlage zum physischen Leib erhalten hat. Wir wissen, daß er dann auf der zweiten Verkörperung unserer Erde, dem Sonnenzustand, zu dem physischen Leib hinzuerhalten hat den Ätherleib oder Lebensleib, daß er auf der dritten Verkörperung der Erde, dem Mondzustand, den astralischen Leib hinzuerhalten hat, und daß er auf der Erde, der jetzigen Verkörperung des Planeten, dasjenige bekam, was wir das Ich nennen. So hat sich der Mensch ganz langsam und allmählich heranentwickelt. Dieser physische Leib, wie ihn der Mensch heute trägt, ist tatsächlich der älteste und derjenige Teil des Menschen, der die meisten Verwandlungen durchgemacht hat. Viermal hat er sich verwandelt. Die erste Anlage auf dem alten Saturn, die der Mensch erhalten hat und die sich seitdem dreifach vervollkommnet hat — einmal auf der Sonne, das zweite Mal auf dem Mond und endlich auf der Erde -, sie drückt sich aus in den Sinnesorganen, die der Mensch heute hat. Sie waren ganz andere Organe auf dem alten Saturn; aber damals waren sie in ihrer ersten Anlage da, und der andere menschliche Leib war noch nicht vorhanden. Als ein einziges Wesen mit lauter Sinnesorganen können wir den alten Saturn ansehen, ganz bedeckt mit lauter Sinnesorganen. Auf der Sonne kommt der Ätherleib hinzu. Der menschliche physische Leib bildet sich um, und es entstehen die Organe, die wir heute als Drüsenorgane bezeichnen. Damals sind sie noch sehr unvollkommen, aber in ihrer ersten Anlage sind sie vorhanden; die Sinnesorgane vervollkommnen sich. Dann kommen auf dem Mond diejenigen Organe dazu, die wir heute, nachdem sich durch das Einprägen des astralischen Leibes der physische Leib ein drittes Mal umgewandelt hat, als die Nervenorgane bezeichnen. Und endlich kommt auf unserer Erde hinzu das heutige Blutsystem; denn das ist der Ausdruck des Ich, so wie das Nervensystem der Ausdruck des astralischen Leibes, das Drüsensystem der Ausdruck des Ätherleibes, und das Sinnessystem der physische Ausdruck des physischen Leibes selber ist.
[ 5 ] Wir haben in unseren bisherigen Vorträgen gesehen, daß eigentlich in unserer Erdentwickelung das Blutsystem zuerst aufgetreten ist. Heute sehen wir den physischen Leib an und fragen uns: Warum fließt Blut in der heutigen Gestalt in den Blurwegen? Was drückt dieses Blut aus? - Wir sagen: Dieses Blut ist der Ausdruck des Ich. - Dabei wollen wir gleich ein mögliches Mißverständnis ins Auge fassen, daß nämlich der Mensch den heutigen physischen Menschenleib eigentlich mißversteht. Dieser heutige physische Menschenleib ist sozusagen nur eine Form, wie der physische Menschenleib sein kann. Auf dem Monde war er vorhanden, auf der Sonne, auf dem Saturn, aber immer anders. Auf dem Monde gab es zum Beispiel noch gar nicht dasjenige Naturreich, das wir heute das mineralische Reich der Erde nennen; auf der Sonne gab es noch kein Pflanzenreich in unserem Sinne, und auf dem Saturn noch kein Tierreich in unserem Sinne; sondern bloß den Menschen in seiner ersten physischen Anlage. Wenn wir das bedenken, müssen wir uns klarmachen, daß der heutige Menschenleib eigentlich nicht nur physischer Leib, sondern physisch-mineralischer Leib ist, daß er sich zu den Gesetzen der physischen Welt - weswegen er der «physische» Leib ist — die Gesetze und Substanzen des Mineralreiches angeeignet hat, die ihn heute durchziehen. Auf dem Monde hat sich dieser physische Menschenleib noch nicht die Gesetze des Mineralreiches angeeignet; hätte man ihn damals verbrannt, so hätte es keine mineralische Asche gegeben. Denn Mineralien in dem heutigen irdischen Sinne hat es damals noch nicht gegeben. Also bedenken wir: Physischsein und Mineralischsein sind zwei ganz verschiedene Dinge. Der menschliche physische Leib ist physisch, weil er von ganz denselben Gesetzen beherrscht wird wie die Steine; der menschliche physische Leib ist zu gleicher Zeit mineralisch, weil er die mineralischen Stoffe in sich imprägniert hat. Auf dem Saturn war der erste Keim des physischen Leibes vorhanden. Da gab es aber weder feste Körper noch Wasser noch Gase. Es gab auf dem Saturn überhaupt nur Wärme, nur diesen Zustand der Wärme. Der heutige Physiker kennt diesen Zustand der Wärme nicht, weil er glaubt, daß die Wärme nur an Gasen, an Wasser oder ar festen Körpern auftreten kann. Das ist aber ein Irrtum. Dieser physische Menschenleib, der sich heute das Mineralreich angeeignet hat, war auf dem Saturn ein Zusammenhang von physischen Gesetzen. Es sind physische Gesetze, die in Linien, in Formen wirken, was Sie in der Physik als Gesetze kennenlernen. Außerlich geoffenbart hat sich dieser physische Menschenleib auf dem Saturn nur als eine Wesenheit, die in Wärme lebte. So müssen wir wohl unterscheiden zwischen dem Mineralischen und dem, was das eigentlich physische Prinzip des Menschenleibes ist. Das sind die physischen Gesetze, die den physischen Leib beherrschen. Es gehört zum Beispiel zum physischen Prinzip, daß unser Ohr, unser Auge so geformt sind, daß sie in einer ganz bestimmten Weise den Ton, das Licht aufnehmen. Zum Mineralischen des Ohres, des Auges gehören jene Stoffe, die in dieses Gerüst von physischen Gesetzen einimprägniert sind.
[ 5 ] Wir haben in unseren bisherigen Vorträgen gesehen, daß eigentlich in unserer Erdentwickelung das Blutsystem zuerst aufgetreten ist. Heute sehen wir den physischen Leib an und fragen uns: Warum fließt Blut in der heutigen Gestalt in den Blurwegen? Was drückt dieses Blut aus? - Wir sagen: Dieses Blut ist der Ausdruck des Ich. - Dabei wollen wir gleich ein mögliches Mißverständnis ins Auge fassen, daß nämlich der Mensch den heutigen physischen Menschenleib eigentlich mißversteht. Dieser heutige physische Menschenleib ist sozusagen nur eine Form, wie der physische Menschenleib sein kann. Auf dem Monde war er vorhanden, auf der Sonne, auf dem Saturn, aber immer anders. Auf dem Monde gab es zum Beispiel noch gar nicht dasjenige Naturreich, das wir heute das mineralische Reich der Erde nennen; auf der Sonne gab es noch kein Pflanzenreich in unserem Sinne, und auf dem Saturn noch kein Tierreich in unserem Sinne; sondern bloß den Menschen in seiner ersten physischen Anlage. Wenn wir das bedenken, müssen wir uns klarmachen, daß der heutige Menschenleib eigentlich nicht nur physischer Leib, sondern physisch-mineralischer Leib ist, daß er sich zu den Gesetzen der physischen Welt - weswegen er der «physische» Leib ist — die Gesetze und Substanzen des Mineralreiches angeeignet hat, die ihn heute durchziehen. Auf dem Monde hat sich dieser physische Menschenleib noch nicht die Gesetze des Mineralreiches angeeignet; hätte man ihn damals verbrannt, so hätte es keine mineralische Asche gegeben. Denn Mineralien in dem heutigen irdischen Sinne hat es damals noch nicht gegeben. Also bedenken wir: Physischsein und Mineralischsein sind zwei ganz verschiedene Dinge. Der menschliche physische Leib ist physisch, weil er von ganz denselben Gesetzen beherrscht wird wie die Steine; der menschliche physische Leib ist zu gleicher Zeit mineralisch, weil er die mineralischen Stoffe in sich imprägniert hat. Auf dem Saturn war der erste Keim des physischen Leibes vorhanden. Da gab es aber weder feste Körper noch Wasser noch Gase. Es gab auf dem Saturn überhaupt nur Wärme, nur diesen Zustand der Wärme. Der heutige Physiker kennt diesen Zustand der Wärme nicht, weil er glaubt, daß die Wärme nur an Gasen, an Wasser oder ar festen Körpern auftreten kann. Das ist aber ein Irrtum. Dieser physische Menschenleib, der sich heute das Mineralreich angeeignet hat, war auf dem Saturn ein Zusammenhang von physischen Gesetzen. Es sind physische Gesetze, die in Linien, in Formen wirken, was Sie in der Physik als Gesetze kennenlernen. Außerlich geoffenbart hat sich dieser physische Menschenleib auf dem Saturn nur als eine Wesenheit, die in Wärme lebte. So müssen wir wohl unterscheiden zwischen dem Mineralischen und dem, was das eigentlich physische Prinzip des Menschenleibes ist. Das sind die physischen Gesetze, die den physischen Leib beherrschen. Es gehört zum Beispiel zum physischen Prinzip, daß unser Ohr, unser Auge so geformt sind, daß sie in einer ganz bestimmten Weise den Ton, das Licht aufnehmen. Zum Mineralischen des Ohres, des Auges gehören jene Stoffe, die in dieses Gerüst von physischen Gesetzen einimprägniert sind.
[ 6 ] Nachdem wir uns das klargemacht haben, und namentlich unser Augenmerk darauf richteten, wie die Sinnesorgane, Drüsen, Nerven und Blut die Ausdrücke des vierteiligen Menschen sind, wollen wir uns wieder zurückwenden zu der Betrachtung des schlafenden Menschen. Im Bette liegen beim schlafenden Menschen der physische Leib und der Ätherleib, draußen sind der astralische Leib und das Ich. Nun aber bedenken wir, daß der astralische Leib das Prinzip des Nervensystems ist und das Ich das Prinzip des Blutsystems. Es hat also der astralische Leib während der Nacht dasjenige im physischen Leibe verlassen, von dem er sozusagen die Ursache ist, nämlich das Nervensystem. Denn erst als auf dem Monde der astralische Leib sich in den Menschen eingliederte, konnte das Nervensystem entstehen. Es verläßt also der astralische Leib schnöde dasjenige, was zu ihm gehört, was er eigentlich im Menschen zu versorgen hat; und ebenso verläßt das Ich dasjenige, was es ins Leben gerufen hat. Das Prinzip des Blutsystems und des Nervensystems sind außerhalb des schlafenden physischen Leibes und des schlafenden Ätherleibes. Die sind jetzt durchaus allein. Nun kann aber niemals irgendein Materielles, irgendein Physisches in der Form bestehen, wie es durch ein geistiges Prinzip hervorgerufen ist, ohne dieses geistige Prinzip. Das ist ganz ausgeschlossen. Niemals kann ein Nervensystem leben, ohne daß astralische Wesen an demselben tätig sind, und nie ein Blutsystem, ohne daß Ich-Wesen an ihm tätig sind. So also verlassen Sie alle in der Nacht schnöde in Ihrem Ich und astralischen Leib Ihr Nervensystem und Ihr Blutsystem und überlassen sie anderen Wesenheiten, die astralischer Natur sind. Wesenheiten, die gleicher Natur sind mit Ihrem Ich, steigen jetzt sozusagen hinein in Ihren Organismus. Jede Nacht wird tatsächlich der menschliche Organismus besetzt von solchen Wesenheiten, die geeignet sind, ihn zu unterhalten. Physischer Leib und Ätherleib des Menschen, die im Bette liegen, werden dann gleichzeitig durchdrungen von diesen astralischen und IchWesen, die eigentlich in dem physischen Leib sind. Eindringlinge könnten wir sie nennen, aber das ist nicht immer richtig. Wir müßten sie vielfach Schutzgeister nennen; denn sie sind die Erhalter desjenigen, was der Mensch schnöde in der Nacht verläßt.
[ 6 ] Nachdem wir uns das klargemacht haben, und namentlich unser Augenmerk darauf richteten, wie die Sinnesorgane, Drüsen, Nerven und Blut die Ausdrücke des vierteiligen Menschen sind, wollen wir uns wieder zurückwenden zu der Betrachtung des schlafenden Menschen. Im Bette liegen beim schlafenden Menschen der physische Leib und der Ätherleib, draußen sind der astralische Leib und das Ich. Nun aber bedenken wir, daß der astralische Leib das Prinzip des Nervensystems ist und das Ich das Prinzip des Blutsystems. Es hat also der astralische Leib während der Nacht dasjenige im physischen Leibe verlassen, von dem er sozusagen die Ursache ist, nämlich das Nervensystem. Denn erst als auf dem Monde der astralische Leib sich in den Menschen eingliederte, konnte das Nervensystem entstehen. Es verläßt also der astralische Leib schnöde dasjenige, was zu ihm gehört, was er eigentlich im Menschen zu versorgen hat; und ebenso verläßt das Ich dasjenige, was es ins Leben gerufen hat. Das Prinzip des Blutsystems und des Nervensystems sind außerhalb des schlafenden physischen Leibes und des schlafenden Ätherleibes. Die sind jetzt durchaus allein. Nun kann aber niemals irgendein Materielles, irgendein Physisches in der Form bestehen, wie es durch ein geistiges Prinzip hervorgerufen ist, ohne dieses geistige Prinzip. Das ist ganz ausgeschlossen. Niemals kann ein Nervensystem leben, ohne daß astralische Wesen an demselben tätig sind, und nie ein Blutsystem, ohne daß Ich-Wesen an ihm tätig sind. So also verlassen Sie alle in der Nacht schnöde in Ihrem Ich und astralischen Leib Ihr Nervensystem und Ihr Blutsystem und überlassen sie anderen Wesenheiten, die astralischer Natur sind. Wesenheiten, die gleicher Natur sind mit Ihrem Ich, steigen jetzt sozusagen hinein in Ihren Organismus. Jede Nacht wird tatsächlich der menschliche Organismus besetzt von solchen Wesenheiten, die geeignet sind, ihn zu unterhalten. Physischer Leib und Ätherleib des Menschen, die im Bette liegen, werden dann gleichzeitig durchdrungen von diesen astralischen und IchWesen, die eigentlich in dem physischen Leib sind. Eindringlinge könnten wir sie nennen, aber das ist nicht immer richtig. Wir müßten sie vielfach Schutzgeister nennen; denn sie sind die Erhalter desjenigen, was der Mensch schnöde in der Nacht verläßt.
[ 7 ] Nun ist es nicht so schlimm, daß der Mensch jede Nacht seine Leiber verläßt. Ich habe Ihnen bereits gesagt, daß der astralische Leib und das Ich in der Nacht fortwährend tätig sind. Sie schaffen dasjenige aus dem physischen Leibe fort, was die Abnutzung des Tages gegeben hat, was wir im weiten Umfange Ermüdung nennen. Der Mensch ist am Morgen erfrischt und erholt, weil während der Nacht sein astralischer Leib und sein Ich die Ermüdung fortgeschafft haben, die ihn während des Tages durch die Eindrücke des Tageslebens befallen hat. Das ist eine Tatsache für die hellseherische Beobachtung: diese während der ganzen Nacht wahrnehmbare Tätigkeit des astralischen Leibes, die Ermüdungsstoffe fortzuschaffen. Von außen herein arbeiten Ich und astralischer Leib am physischen Leib und Ätherleib. Nun ist aber der Mensch im heutigen Zyklus seiner Entwickelung noch nicht so weit, daß er eine solche Tätigkeit ganz selbständig ausführen könnte. Er kann sie nur unter der Leitung anderer, höherer Wesenheiten ausführen. So wird sozusagen der Mensch jede Nacht aufgenommen wie in den Schoß höherer Wesenheiten, die ihm die Fähigkeit verleihen, in der richtigen Weise an seinem physischen und Ätherleib zu arbeiten; und das sind zu gleicher Zeit diejenigen Wesenheiten — deshalb dürfen wir sie nicht Eindringlinge nennen -, die in der Nacht sein Blut- und Nervensystem in der richtigen Weise geistig versorgen.
[ 7 ] Nun ist es nicht so schlimm, daß der Mensch jede Nacht seine Leiber verläßt. Ich habe Ihnen bereits gesagt, daß der astralische Leib und das Ich in der Nacht fortwährend tätig sind. Sie schaffen dasjenige aus dem physischen Leibe fort, was die Abnutzung des Tages gegeben hat, was wir im weiten Umfange Ermüdung nennen. Der Mensch ist am Morgen erfrischt und erholt, weil während der Nacht sein astralischer Leib und sein Ich die Ermüdung fortgeschafft haben, die ihn während des Tages durch die Eindrücke des Tageslebens befallen hat. Das ist eine Tatsache für die hellseherische Beobachtung: diese während der ganzen Nacht wahrnehmbare Tätigkeit des astralischen Leibes, die Ermüdungsstoffe fortzuschaffen. Von außen herein arbeiten Ich und astralischer Leib am physischen Leib und Ätherleib. Nun ist aber der Mensch im heutigen Zyklus seiner Entwickelung noch nicht so weit, daß er eine solche Tätigkeit ganz selbständig ausführen könnte. Er kann sie nur unter der Leitung anderer, höherer Wesenheiten ausführen. So wird sozusagen der Mensch jede Nacht aufgenommen wie in den Schoß höherer Wesenheiten, die ihm die Fähigkeit verleihen, in der richtigen Weise an seinem physischen und Ätherleib zu arbeiten; und das sind zu gleicher Zeit diejenigen Wesenheiten — deshalb dürfen wir sie nicht Eindringlinge nennen -, die in der Nacht sein Blut- und Nervensystem in der richtigen Weise geistig versorgen.
[ 8 ] Solange keine Abnormitäten eintreten, hat es seine Richtigkeit mit dem Zusammenwirken geistiger Wesenheiten beim Menschen während der Nacht. Aber solche Unregelmäßigkeiten können sehr wohl eintreten, und hier kommen wir auf ein Kapitel der Geisteswissenschaft, welches außerordentlich wichtig ist für das praktische menschliche Seelenleben, und von dem man möchte, daß es im weitesten Umkreis nicht nur theoretisch bekannt würde, sondern im weitesten Umfange die Grundlage gäbe für gewisse Betätigungen des menschlichen Seelenlebens. Der Mensch stellt sich gewöhnlich nicht vor, daß die Tatsachen des Seelenlebens eine weite, weite Wirkung haben. In gewissen Zusammenhängen habe ich Sie ja schon darauf aufmerksam gemacht, wie die Tatsachen des Seelenlebens erst ihre richtige Erklärung dadurch finden, daß man sie im Sinne der Geisteswissenschaft betrachtet. Wir kennen alle die tiefe Bedeutung des Ausspruches: Geisteswissenschaftlich betrachtet, ist die Lüge eine Art Mord. — Und ich habe Ihnen gesagt, daß in der Tat in der astralischen Welt eine Art von Explosion vorgeht, wenn der Mensch eine Lüge sagt - in gewisser Weise schon, wenn er sie nur denkt -, daß da in der geistigen Welt etwas vorgeht, wenn der Mensch lügt, was für die geistige Welt eine weitaus verheerendere Wirkung hat als irgendein Malheur in der physischen Welt. Aber solche Dinge, die man auch auf einer gewissen Stufe der geisteswissenschaftlichen Betrachtung erwähnt und auch so weit charakterisiert, als es da schon möglich ist, gewinnen immer mehr Deutlichkeit und Begründetheit, wenn man vorschreitet in der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis.
[ 8 ] Solange keine Abnormitäten eintreten, hat es seine Richtigkeit mit dem Zusammenwirken geistiger Wesenheiten beim Menschen während der Nacht. Aber solche Unregelmäßigkeiten können sehr wohl eintreten, und hier kommen wir auf ein Kapitel der Geisteswissenschaft, welches außerordentlich wichtig ist für das praktische menschliche Seelenleben, und von dem man möchte, daß es im weitesten Umkreis nicht nur theoretisch bekannt würde, sondern im weitesten Umfange die Grundlage gäbe für gewisse Betätigungen des menschlichen Seelenlebens. Der Mensch stellt sich gewöhnlich nicht vor, daß die Tatsachen des Seelenlebens eine weite, weite Wirkung haben. In gewissen Zusammenhängen habe ich Sie ja schon darauf aufmerksam gemacht, wie die Tatsachen des Seelenlebens erst ihre richtige Erklärung dadurch finden, daß man sie im Sinne der Geisteswissenschaft betrachtet. Wir kennen alle die tiefe Bedeutung des Ausspruches: Geisteswissenschaftlich betrachtet, ist die Lüge eine Art Mord. — Und ich habe Ihnen gesagt, daß in der Tat in der astralischen Welt eine Art von Explosion vorgeht, wenn der Mensch eine Lüge sagt - in gewisser Weise schon, wenn er sie nur denkt -, daß da in der geistigen Welt etwas vorgeht, wenn der Mensch lügt, was für die geistige Welt eine weitaus verheerendere Wirkung hat als irgendein Malheur in der physischen Welt. Aber solche Dinge, die man auch auf einer gewissen Stufe der geisteswissenschaftlichen Betrachtung erwähnt und auch so weit charakterisiert, als es da schon möglich ist, gewinnen immer mehr Deutlichkeit und Begründetheit, wenn man vorschreitet in der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis.
[ 9 ] Heute werden wir eine andere Wirkung des Lügens, des Verleumdens kennenlernen, wenn auch die Worte Lügen und Verleumden hier gar nicht in jener wüsten Weise gemeint sind, wie man gewöhnlich diese Worte im groben Sinne anwendet. Aber schon wenn der Mensch in jenem feineren Sinne, zum Beispiel aus Konvention, aus allerlei Gesellschafts- oder Parteirücksichten dieses oder jenes an der Wahrheit färbt, haben wir es im geisteswissenschaftlichen Sinne überall mit einem Lügen zu tun. Vielfach ist das ganze Leben des Menschen, wenn auch nicht von Lügen, so doch von lügenhaft gefärbten Manifestationen durchtränkt. Der materialistisch Aufgeklärte siehtjaallenfalls ein, daß es auf seinen physischen Leib einen Eindruck ausübt, wenn ihm jemand mit einer Axt auf den Schädel schlägt. Er sieht allenfalls auch ein, daß es für seinen physischen Leib eine Wirkung hat, wenn ihm der Kopf von der Eisenbahn abgefahren wird oder er ein Geschwür an irgendeinem Teilseines Leibes erhält oder auch, wenn Bazillen eindringen. Da wirdes der aufgeklärte Mensch begreiflich finden, daß Wirkungen auf den physischen Leib ausgeübt werden. Daß der Mensch als geistig angelegtes Wesen eine Einheit ist, daß dasjenige, was in den höheren Gliedern seiner Leiblichkeit, im astralischen Leib und im Ich vorgeht, durchaus so zu betrachten ist, daß es bis herunter in den physischen Teil seiner Leiblichkeit seine Wirkungen fortsetzt, das wird gewöhnlich gar nicht bedacht. Nicht bedacht wird zum Beispiel, daß das Aussprechen von Lügen und Unwahrhaftigkeiten, ja schon Unwahrhaftiges in den Lebensverhältnissen für den menschlichen physischen Leib richtige Wirkungen hat. Hellseherisch können wir folgendes erleben: Wenn der Mensch, sagen wir, eine Lüge begangen hat am Tage, so bleibt die Wirkung dieser Lüge innerhalb des physischen Leibes vorhanden und ist für das hellseherische Wahrnehmen zu sehen, während der Mensch schläft. Nehmen wir nun an, der Mensch sei überhaupt ein lügnerischer Mensch, er häufe die Lügen an. Dann hat er viele solcher Wirkungen in seinem physischen Leib. Das alles verhärtet sich in einer gewissen Weise in der Nacht, und dann geschieht etwas sehr Bedeutungsvolles. Diese Einschlüsse, diese Verhärtungen im physischen Leibe vertragen sich sehr schlecht mit jenen Wesenheiten, die in der Nacht vom physischen Leibe Besitz ergreifen müssen, die also, wie wir gesehen haben, von anderen Welten aus diejenigen Funktionen am physischen Leibe ausüben, die bei Tage astralischer Leib und Ich ausüben. Die Folge davon ist, daß im Verlaufe des Lebens durch einen solchen, man möchte sagen, von Lügen durchseuchten Leib Teile von jenen Wesenheiten abgeschnürt werden, die sich da während der Nacht in dem Menschen niederlassen. Da haben wir wiederum Abschnürungsprozesse. Diese führen dazu, daß, wenn der Mensch stirbt, sein physischer Leib nicht nur diejenigen Wege nimmt, die er im regelmäßigen Verlaufe des Werdens nehmen würde, sondern daß gewisse Wesenheiten übrig bleiben, die sozusagen durch die Wirkung des Lügens und Verleumdens im physischen Leibe erzeugt worden sind und aus der geistigen Welt abgeschnürt werden. Solche auf diesem Umwege abgeschnürte Wesenheiten schwirren nun auch in unserer Welt herum. Sie gehören zu derjenigen Klasse von Wesenheiten, die wir «Phantome» nennen. In ihnen haben wir eine gewisse Gruppe von Elementarwesenheiten, die mit unserem physischen Leib verwandt sind, unsichtbar zunächst für äußere physische Augen, die sich vermehren durch Lügen und Verleumdungen. Tatsächlich bevölkern Lügen und Verleumdungen unser Erdenrund mit solchen Phantomen. Auf diese Art lernen wir eine neue Klasse von Elementarwesen kennen.
[ 9 ] Heute werden wir eine andere Wirkung des Lügens, des Verleumdens kennenlernen, wenn auch die Worte Lügen und Verleumden hier gar nicht in jener wüsten Weise gemeint sind, wie man gewöhnlich diese Worte im groben Sinne anwendet. Aber schon wenn der Mensch in jenem feineren Sinne, zum Beispiel aus Konvention, aus allerlei Gesellschafts- oder Parteirücksichten dieses oder jenes an der Wahrheit färbt, haben wir es im geisteswissenschaftlichen Sinne überall mit einem Lügen zu tun. Vielfach ist das ganze Leben des Menschen, wenn auch nicht von Lügen, so doch von lügenhaft gefärbten Manifestationen durchtränkt. Der materialistisch Aufgeklärte siehtjaallenfalls ein, daß es auf seinen physischen Leib einen Eindruck ausübt, wenn ihm jemand mit einer Axt auf den Schädel schlägt. Er sieht allenfalls auch ein, daß es für seinen physischen Leib eine Wirkung hat, wenn ihm der Kopf von der Eisenbahn abgefahren wird oder er ein Geschwür an irgendeinem Teilseines Leibes erhält oder auch, wenn Bazillen eindringen. Da wirdes der aufgeklärte Mensch begreiflich finden, daß Wirkungen auf den physischen Leib ausgeübt werden. Daß der Mensch als geistig angelegtes Wesen eine Einheit ist, daß dasjenige, was in den höheren Gliedern seiner Leiblichkeit, im astralischen Leib und im Ich vorgeht, durchaus so zu betrachten ist, daß es bis herunter in den physischen Teil seiner Leiblichkeit seine Wirkungen fortsetzt, das wird gewöhnlich gar nicht bedacht. Nicht bedacht wird zum Beispiel, daß das Aussprechen von Lügen und Unwahrhaftigkeiten, ja schon Unwahrhaftiges in den Lebensverhältnissen für den menschlichen physischen Leib richtige Wirkungen hat. Hellseherisch können wir folgendes erleben: Wenn der Mensch, sagen wir, eine Lüge begangen hat am Tage, so bleibt die Wirkung dieser Lüge innerhalb des physischen Leibes vorhanden und ist für das hellseherische Wahrnehmen zu sehen, während der Mensch schläft. Nehmen wir nun an, der Mensch sei überhaupt ein lügnerischer Mensch, er häufe die Lügen an. Dann hat er viele solcher Wirkungen in seinem physischen Leib. Das alles verhärtet sich in einer gewissen Weise in der Nacht, und dann geschieht etwas sehr Bedeutungsvolles. Diese Einschlüsse, diese Verhärtungen im physischen Leibe vertragen sich sehr schlecht mit jenen Wesenheiten, die in der Nacht vom physischen Leibe Besitz ergreifen müssen, die also, wie wir gesehen haben, von anderen Welten aus diejenigen Funktionen am physischen Leibe ausüben, die bei Tage astralischer Leib und Ich ausüben. Die Folge davon ist, daß im Verlaufe des Lebens durch einen solchen, man möchte sagen, von Lügen durchseuchten Leib Teile von jenen Wesenheiten abgeschnürt werden, die sich da während der Nacht in dem Menschen niederlassen. Da haben wir wiederum Abschnürungsprozesse. Diese führen dazu, daß, wenn der Mensch stirbt, sein physischer Leib nicht nur diejenigen Wege nimmt, die er im regelmäßigen Verlaufe des Werdens nehmen würde, sondern daß gewisse Wesenheiten übrig bleiben, die sozusagen durch die Wirkung des Lügens und Verleumdens im physischen Leibe erzeugt worden sind und aus der geistigen Welt abgeschnürt werden. Solche auf diesem Umwege abgeschnürte Wesenheiten schwirren nun auch in unserer Welt herum. Sie gehören zu derjenigen Klasse von Wesenheiten, die wir «Phantome» nennen. In ihnen haben wir eine gewisse Gruppe von Elementarwesenheiten, die mit unserem physischen Leib verwandt sind, unsichtbar zunächst für äußere physische Augen, die sich vermehren durch Lügen und Verleumdungen. Tatsächlich bevölkern Lügen und Verleumdungen unser Erdenrund mit solchen Phantomen. Auf diese Art lernen wir eine neue Klasse von Elementarwesen kennen.
[ 10 ] Nun aber üben nicht nur Lügen und Verleumdungen, die in der Seele vorhanden sind, sondern auch andere Dinge des Seelenlebens ihre Wirkung auf die menschliche Leiblichkeit aus. Lügen und Verleumdungen sind es gerade, die so auf den physischen Leib wirken, daß sie ihn zum Abschnürer von Phantomen machen. Andere Dinge wieder sind es, die in ähnlicher Weise auf den Ätherleib wirken. Seien Sie nicht erstaunt über solche Erscheinungen des Seelenlebens, man muß im geistigen Leben die Dinge mit aller Ruhe auffassen können. Solche Tatsachen, die ihre schlimme Wirkung auf den Ätherleib haben, sind zum Beispiel schlechte Gesetze oder schlechte soziale Einrichtungen in irgendeiner Gemeinschaft. Alles, was zum Beispiel zum Unfrieden führt, was überhaupt an schlechten Einrichtungen da von Mensch zu Mensch spielt, wirkt durch die Stimmung, die es durch das Zusammenleben der Menschen erzeugt, so, daß sich die Wirkung fortsetzt bis in den Ätherleib. Und was da im Ätherleibe sich ansammelt durch die Wirkung von solchen Seelentatsachen, liefert wiederum Abschnürungen von diesen geistig hereinwirkenden Wesenheiten, die sich nun ebenfalls in unserer Umgebung befinden. Man nennt sie «Spektren», im Deutschen würde man sagen «Gespenster». Diese Wesenheiten, die in der Ätherwelt, in der Lebenswelt vorhanden sind, sehen wir wiederum herauswachsen aus dem Leben der Menschen. So kann mancher unter uns herumgehen, und sein physischer Leib ist für den, der geistig diese Dinge zu erkennen vermag, gespickt, dürfen wir sagen, mit Phantomen, sein Ätherleib gespickt mit Spektren oder Gespenstern; und alles das stiebt sozusagen in der Regel auseinander und bevölkert die Welt nach dem Tode des Menschen oder einige Zeit hinterher.
[ 10 ] Nun aber üben nicht nur Lügen und Verleumdungen, die in der Seele vorhanden sind, sondern auch andere Dinge des Seelenlebens ihre Wirkung auf die menschliche Leiblichkeit aus. Lügen und Verleumdungen sind es gerade, die so auf den physischen Leib wirken, daß sie ihn zum Abschnürer von Phantomen machen. Andere Dinge wieder sind es, die in ähnlicher Weise auf den Ätherleib wirken. Seien Sie nicht erstaunt über solche Erscheinungen des Seelenlebens, man muß im geistigen Leben die Dinge mit aller Ruhe auffassen können. Solche Tatsachen, die ihre schlimme Wirkung auf den Ätherleib haben, sind zum Beispiel schlechte Gesetze oder schlechte soziale Einrichtungen in irgendeiner Gemeinschaft. Alles, was zum Beispiel zum Unfrieden führt, was überhaupt an schlechten Einrichtungen da von Mensch zu Mensch spielt, wirkt durch die Stimmung, die es durch das Zusammenleben der Menschen erzeugt, so, daß sich die Wirkung fortsetzt bis in den Ätherleib. Und was da im Ätherleibe sich ansammelt durch die Wirkung von solchen Seelentatsachen, liefert wiederum Abschnürungen von diesen geistig hereinwirkenden Wesenheiten, die sich nun ebenfalls in unserer Umgebung befinden. Man nennt sie «Spektren», im Deutschen würde man sagen «Gespenster». Diese Wesenheiten, die in der Ätherwelt, in der Lebenswelt vorhanden sind, sehen wir wiederum herauswachsen aus dem Leben der Menschen. So kann mancher unter uns herumgehen, und sein physischer Leib ist für den, der geistig diese Dinge zu erkennen vermag, gespickt, dürfen wir sagen, mit Phantomen, sein Ätherleib gespickt mit Spektren oder Gespenstern; und alles das stiebt sozusagen in der Regel auseinander und bevölkert die Welt nach dem Tode des Menschen oder einige Zeit hinterher.
[ 11 ] So sehen wir, wie fein sich die geistigen Ereignisse unseres Lebens wie Lügen, Verleumdungen, schlechte soziale Einrichtungen fortsetzen, und wie sie ihre Schöpfungen geistig zwischen uns hier ablagern auf unserem Erdenrund. Nun können Sie aber auch verstehen, daß wenn im normalen menschlichen Tagesleben physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich zusammengehören, und sozusagen der physische Leib und der Ätherleib sogar andere Wesen in sich eindringen oder etwas mit sich tun lassen müssen, daß da auch der astralische Leib und das Ich nicht in dem normalen Zustand ihres gegenwärtigen Zyklus sind. Allerdings sind sie gegenüber dem physischen Leib und dem Ätherleib in einer etwas anderen Lage. Physischer Leib und Ätherleib haben, während der Mensch schläft, dasselbe Bewußtsein, welches die Pflanzen haben. Aber die Pflanzen haben dafür ihr Ich oben im Devachan. Daher müssen auch physischer Leib und Ätherleib des schlafenden Menschen von solchen Wesenheiten versorgt werden, die vom Devachan aus ihr Bewußstsein entfalten. Nun sind zwar der astralische Leib und das Ich des Menschen um eine Welt höher; aber der Mensch schläft ja auch traumlos wie die Pflanzen. Daß die Pflanzen nur physischen Leib und Ätherleib haben, und der Mensch im schlafenden Zustand noch astralischen Leib und Ich, das macht in bezug auf die Pflanzennatur keinen Unterschied. Zwar ist der Mensch hinaufgerückt in die geistige Welt, in die astralische Welt; aber er ist doch nicht so weit hinaufgerückt mit seinem Ich, daß es sich nicht rechtfertigen würde, daß er schläft. Die Folge davon ist nun, daß auch beim schlafenden Menschen in den astralischen Leib Wesenheiten eindringen müssen. Und so ist es auch: in den astralischen Leib des Menschen dringen fortwährend Einflüsse ein aus der devachanischen Welt. Diese Einflüsse brauchen durchaus keine abnormen zu sein, sie können Einflüsse sein von dem, was wir des Menschen höheres Ich nennen. Denn der Mensch lebt sich ja allmählich hinauf in die devachanische Welt, indem er immer mehr seiner Vergeistigung entgegengeht; und was sich da vorbereitet, das beeinflußt ihn heute schon während des schlafenden Zustandes.
[ 11 ] So sehen wir, wie fein sich die geistigen Ereignisse unseres Lebens wie Lügen, Verleumdungen, schlechte soziale Einrichtungen fortsetzen, und wie sie ihre Schöpfungen geistig zwischen uns hier ablagern auf unserem Erdenrund. Nun können Sie aber auch verstehen, daß wenn im normalen menschlichen Tagesleben physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich zusammengehören, und sozusagen der physische Leib und der Ätherleib sogar andere Wesen in sich eindringen oder etwas mit sich tun lassen müssen, daß da auch der astralische Leib und das Ich nicht in dem normalen Zustand ihres gegenwärtigen Zyklus sind. Allerdings sind sie gegenüber dem physischen Leib und dem Ätherleib in einer etwas anderen Lage. Physischer Leib und Ätherleib haben, während der Mensch schläft, dasselbe Bewußtsein, welches die Pflanzen haben. Aber die Pflanzen haben dafür ihr Ich oben im Devachan. Daher müssen auch physischer Leib und Ätherleib des schlafenden Menschen von solchen Wesenheiten versorgt werden, die vom Devachan aus ihr Bewußstsein entfalten. Nun sind zwar der astralische Leib und das Ich des Menschen um eine Welt höher; aber der Mensch schläft ja auch traumlos wie die Pflanzen. Daß die Pflanzen nur physischen Leib und Ätherleib haben, und der Mensch im schlafenden Zustand noch astralischen Leib und Ich, das macht in bezug auf die Pflanzennatur keinen Unterschied. Zwar ist der Mensch hinaufgerückt in die geistige Welt, in die astralische Welt; aber er ist doch nicht so weit hinaufgerückt mit seinem Ich, daß es sich nicht rechtfertigen würde, daß er schläft. Die Folge davon ist nun, daß auch beim schlafenden Menschen in den astralischen Leib Wesenheiten eindringen müssen. Und so ist es auch: in den astralischen Leib des Menschen dringen fortwährend Einflüsse ein aus der devachanischen Welt. Diese Einflüsse brauchen durchaus keine abnormen zu sein, sie können Einflüsse sein von dem, was wir des Menschen höheres Ich nennen. Denn der Mensch lebt sich ja allmählich hinauf in die devachanische Welt, indem er immer mehr seiner Vergeistigung entgegengeht; und was sich da vorbereitet, das beeinflußt ihn heute schon während des schlafenden Zustandes.
[ 12 ] Nun gibt es aber nicht bloß diese normalen Einflüsse. So würde es einzig und allein sein, wenn die Menschen untereinander vollkommen verstehen würden, was Schätzung und Würdigung der Freiheit der Seele des anderen ist. Davon ist aber die gegenwärtige Menschheit noch sehr weit entfernt. Denken Sie nur einmal daran, wie die heutige Seele noch zum größten Teil die Mitseele überwältigen will, wie sie nicht leiden kann, wenn die andere Seele etwas anderes denkt und liebt, wie die eine Seele die andere überwältigen und auf sie wirken will. Bei alledem, was von Seele zu Seele wirkt in unserer Welt, von dem ungerechtfertigten Ratschluß, den man gibt, bis zu all jenen Wirkungsmitteln, die die Menschen anwenden, um Seelen zu überwältigen, bei alledem, was nicht so wirkt, daß die freie Seele der freien Seele gegenübersteht, sondern, und sei es auch nur in geringster Weise, Zwangsmittel der Überzeugung, Zwangsmittel der Überredung angewendet werden, wo nicht bloß geweckt werden soll, was in der anderen Seele schon schlummert, überall da wirken von Menschenseele zu Menschenseele Kräfte, die wiederum diese Seelen so beeinflussen, daß sich das in der Nacht im astralischen Leibe ausdrückt. Der astralische Leib bekommt Einschlüsse, und dadurch werden Wesenheiten abgeschnürt aus anderen Welten, die jetzt wiederum als Elementarwesen unsere Welt durchschwirren. Diese Wesenheiten gehören zur Klasse der «Dämonen». Sie sind nur dadurch in unserer Welt vorhanden, daß in ihr auf die verschiedenste Weise Intoleranz des Gedankens, Vergewaltigung des Gedankens geübt worden ist. Das Heer dieser Dämonen ist auf diese Art in unsere Welt hineingekommen.
[ 12 ] Nun gibt es aber nicht bloß diese normalen Einflüsse. So würde es einzig und allein sein, wenn die Menschen untereinander vollkommen verstehen würden, was Schätzung und Würdigung der Freiheit der Seele des anderen ist. Davon ist aber die gegenwärtige Menschheit noch sehr weit entfernt. Denken Sie nur einmal daran, wie die heutige Seele noch zum größten Teil die Mitseele überwältigen will, wie sie nicht leiden kann, wenn die andere Seele etwas anderes denkt und liebt, wie die eine Seele die andere überwältigen und auf sie wirken will. Bei alledem, was von Seele zu Seele wirkt in unserer Welt, von dem ungerechtfertigten Ratschluß, den man gibt, bis zu all jenen Wirkungsmitteln, die die Menschen anwenden, um Seelen zu überwältigen, bei alledem, was nicht so wirkt, daß die freie Seele der freien Seele gegenübersteht, sondern, und sei es auch nur in geringster Weise, Zwangsmittel der Überzeugung, Zwangsmittel der Überredung angewendet werden, wo nicht bloß geweckt werden soll, was in der anderen Seele schon schlummert, überall da wirken von Menschenseele zu Menschenseele Kräfte, die wiederum diese Seelen so beeinflussen, daß sich das in der Nacht im astralischen Leibe ausdrückt. Der astralische Leib bekommt Einschlüsse, und dadurch werden Wesenheiten abgeschnürt aus anderen Welten, die jetzt wiederum als Elementarwesen unsere Welt durchschwirren. Diese Wesenheiten gehören zur Klasse der «Dämonen». Sie sind nur dadurch in unserer Welt vorhanden, daß in ihr auf die verschiedenste Weise Intoleranz des Gedankens, Vergewaltigung des Gedankens geübt worden ist. Das Heer dieser Dämonen ist auf diese Art in unsere Welt hineingekommen.
[ 13 ] So haben wir heute wiederum Wesenheiten kennengelernt, die da sind, so wahr wie diejenigen Dinge da sind, die man durch physische Sinne wahrnimmt, und die ihre Wirkungen sehr wohl im Menschenleben äußern. Ganz anders würde zum Beispiel die Menschheit fortgeschritten sein, wenn die Menschen nicht durch Intoleranz diese Dämonen schaffen würden, die unsere Welt durchsetzen und auf die Menschen fortwährend Einflüsse ausüben. Die sind zu gleicher Zeit die Geister der Vorurteile. So versteht man das Leben in seinen Feinheiten dadurch, daß man diese Verstrickungen zwischen geistiger Welt im höheren Sinne und unserer menschlichen Welt kennenlernt. Alle diese Wesenheiten sind, wie gesagt, da, und sie durchschwirren die Welt, in der wir leben.
[ 13 ] So haben wir heute wiederum Wesenheiten kennengelernt, die da sind, so wahr wie diejenigen Dinge da sind, die man durch physische Sinne wahrnimmt, und die ihre Wirkungen sehr wohl im Menschenleben äußern. Ganz anders würde zum Beispiel die Menschheit fortgeschritten sein, wenn die Menschen nicht durch Intoleranz diese Dämonen schaffen würden, die unsere Welt durchsetzen und auf die Menschen fortwährend Einflüsse ausüben. Die sind zu gleicher Zeit die Geister der Vorurteile. So versteht man das Leben in seinen Feinheiten dadurch, daß man diese Verstrickungen zwischen geistiger Welt im höheren Sinne und unserer menschlichen Welt kennenlernt. Alle diese Wesenheiten sind, wie gesagt, da, und sie durchschwirren die Welt, in der wir leben.
[ 14 ] Nun erinnern wir uns an etwas anderes, was auch schon gesagt worden ist. Wir haben darauf hingewiesen, daß bei den Menschen des letzten Drittels der atlantischen Zeit, bei den Menschen vor der atlantischen Flut, das Verhältnis des menschlichen Ätherleibes zum physischen Leibe ein ganz anderes war als in vorhergehenden Zeiten. Heute haben wir beim menschlichen Kopf die Verhältnisse so, daß der physische Teil und der Ätherteil des Kopfes sich im wesentlichen decken. Das war in der alten Atlantis noch anders. Da haben wir weit herausragend, namentlich in der Stirngegend, den Ätherteil des Kopfes. Nun haben wir einen Zentralpunkt im Ätherleib des Kopfes und im physischen Leib des Kopfes, ungefähr zwischen den Augenbrauen. Diese beiden Punkte fielen im letzten Drittel der atlantischen Zeit zusammen und decken sich heute. Dadurch ist der Mensch fähig geworden, «ich» zu sich zu sagen und sich als ein selbständiger Mensch zu empfinden. So also haben sich der Ätherleib des Kopfes und der physische Leib des Kopfes zusammengefügt. Das ist geschehen, damit der Mensch dieses Sinneswesen werden konnte, das er innerhalb unserer physischen Welt ist, damit er sein Innenleben bereichern kann durch das, was er aufnimmt durch die Eindrücke der physischen Sinne, durch Geruch, Geschmack, Gesicht und so weiter. Das alles wird seinem Inneren einverleibt, damit er es einmal hat und zur Weiterentwickelung des ganzen Kosmos verwenden kann. Diese Erwerbung könnte auf keine andere Weise gemacht werden. Daher haben wir ja immer gesagt, wir dürfen Geisteswissenschaft nicht im asketischen Sinne auffassen, nicht als eine Flucht aus der physischen Welt heraus; sondern alles, was hier geschieht, wird mitgenommen aus der physischen Welt, und es würde der geistigen Welt verlorengehen, wenn es nicht hier gesammelt würde.
[ 14 ] Nun erinnern wir uns an etwas anderes, was auch schon gesagt worden ist. Wir haben darauf hingewiesen, daß bei den Menschen des letzten Drittels der atlantischen Zeit, bei den Menschen vor der atlantischen Flut, das Verhältnis des menschlichen Ätherleibes zum physischen Leibe ein ganz anderes war als in vorhergehenden Zeiten. Heute haben wir beim menschlichen Kopf die Verhältnisse so, daß der physische Teil und der Ätherteil des Kopfes sich im wesentlichen decken. Das war in der alten Atlantis noch anders. Da haben wir weit herausragend, namentlich in der Stirngegend, den Ätherteil des Kopfes. Nun haben wir einen Zentralpunkt im Ätherleib des Kopfes und im physischen Leib des Kopfes, ungefähr zwischen den Augenbrauen. Diese beiden Punkte fielen im letzten Drittel der atlantischen Zeit zusammen und decken sich heute. Dadurch ist der Mensch fähig geworden, «ich» zu sich zu sagen und sich als ein selbständiger Mensch zu empfinden. So also haben sich der Ätherleib des Kopfes und der physische Leib des Kopfes zusammengefügt. Das ist geschehen, damit der Mensch dieses Sinneswesen werden konnte, das er innerhalb unserer physischen Welt ist, damit er sein Innenleben bereichern kann durch das, was er aufnimmt durch die Eindrücke der physischen Sinne, durch Geruch, Geschmack, Gesicht und so weiter. Das alles wird seinem Inneren einverleibt, damit er es einmal hat und zur Weiterentwickelung des ganzen Kosmos verwenden kann. Diese Erwerbung könnte auf keine andere Weise gemacht werden. Daher haben wir ja immer gesagt, wir dürfen Geisteswissenschaft nicht im asketischen Sinne auffassen, nicht als eine Flucht aus der physischen Welt heraus; sondern alles, was hier geschieht, wird mitgenommen aus der physischen Welt, und es würde der geistigen Welt verlorengehen, wenn es nicht hier gesammelt würde.
[ 15 ] Nun nähert sich aber der Mensch immer mehr und mehr einem neuen Zustand. In der nachatlantischen Zeit haben wir verschiedene Kulturepochen durchgemacht: die altindische, die uraltpersische, dann diejenige, die wir bezeichnet haben als die babylonisch-assyrisch-chaldäisch-ägyptische Epoche, dann die griechisch-lateinische Epoche, und wir stehen jetzt in der fünften Kulturepoche der nachatlantischen Zeit. Die unsrige wird abgelöst werden von einer sechsten und von einer siebenten Kulturepoche. Während sich im Verlaufe dieses Zeitraums bis in unsere Zeit hinein das Gefüge von Ätherleib und physischem Leib immer mehr gefestigt hat, immer innerlich fester und gebundener wurde, schreitet gegen die Zukunft zu der Mensch einer Periode entgegen, wo sich der Ätherleib nach und nach wieder lockert und selbständig wird. Der Weg wird wieder zurück gemacht. Es gibt heute schon Menschen, die viel lockerere Ätherleiber haben als die anderen. Dieses Lockern des Ätherleibes ist nur dann richtig für den Menschen, wenn er durch die verschiedenen Verkörperungen während jener Kulturepochen, von denen wir gesprochen haben, so viel in sich aufgenommen hat, daß sein Ätherleib, wenn er wieder herausgeht, richtige Früchte aus der physisch-sinnlichen Erdenwelt mitnimmt, Früchte, die geeignet sind, dem Ätherleib, der immer selbständiger wird, einverleibt zu werden. Je geistiger die Vorstellungen sind, die der Mensch innerhalb der physischen Welt hier findet, desto mehr nimmt er in seinem Ätherleib mit. Alles, was der Mensch in unserem jetzigen Erdendasein an Nützlichkeitsvorstellungen, an maschinellen, industriellen Vorstellungen aufnimmt, die nur der äußeren Notdurft, nur dem äußeren Leben dienen, ist ungeeignet, dem Ätherleib einverleibt zu werden. Aber alles, was er aufnimmt an Vorstellungen des Künstlerischen, des Schönen und Religiösen — und alles kann in die Sphäre von Weisheit, Kunst und Religion getaucht werden -, das alles verleiht seinem Ätherleib die Fähigkeit und Möglichkeit, selbständig organisiert zu sein. Weil das vorauszusehen ist, deshalb wurde hier an dieser Stelle oftmals betont, wie geisteswissenschaftliche Weltanschauung ins praktische Leben hinein ihre Wirkungen und Impulse senden muß, und wie Geisteswissenschaft niemals eine Unterhaltungssache für Teekränzchen bleiben darf oder eine sonst aus dem gewöhnlichen Leben herausfallende geistige Beschäftigung, sondern daß sie hineinarbeiten muß in unser ganzes Kulturleben. Wenn man einmal die geisteswissenschaftlichen Gedanken verstehen wird, dann wird man wieder verstehen, wie alles, was unsere Zeit erfüllt, durchdrungen werden muß von geistigen Prinzipien. Manche Geister, wie Richard Wagner, haben auf gewissen Gebieten ein solches Durchdringen mit geistigen Prinzipien vorausgeahnt. Man wird es einmal verstehen, einen Bahnhof so zu bauen, daß er ebenso Weisheit ausströmt wie ein Tempel, wenn er nur wirklich ausdrucksvoll dem angepaßt ist, was in ihm lebt. Da ist noch sehr viel zu tun. Da müssen diese Impulse wirken, und sie werden wirken, wenn der geisteswissenschaftliche Gedanke immer mehr und mehr verstanden wird. Ich erinnere mich noch lebhaft, wie vor ungefähr fünfundzwanzig Jahren bei einer Rektoratsrede ein bedeutender Architekt über den Baustil gesprochen hat und den wunderbaren Satz gesagt hat: Baustile werden nicht erfunden, Baustile wachsen heraus aus dem geistigen Leben! — Und zu gleicher Zeit zeigte er, warum unsere Zeit, wenn sie schon Baustile aufleben läßt, nur alte Baustile aufleben läßt und unfähig ist, einen neuen Baustil zu finden, weil sie als solche noch kein inneres spirituelles Leben hat. Wenn die Welt wiederum spirituelles Leben erzeugen wird, dann wird alles möglich sein. Dann werden wir es erleben, daß von allem, was uns anschaut, die menschliche Seele uns entgegenleuchtet, so wie in einer mittelalterlichen Stadt in jedem Türschloß, in jedem Schlüssel der Geist sich aussprach. Erst dann ist die Theosophie verstanden, wenn sie uns überall in dieser Weise wie kristallisiert in ihren Formen entgegentritt. Dann aber lebt auch ein Mensch mit dem anderen wie Geist mit Geist. Dann aber bereitet sich der Mensch immer mehr etwas vor, was er mitnimmt, wenn er wieder in die geistige Welt hinaufrückt, wenn sein Ätherleib selbständig wird. So müssen die Menschen eintauchen in die geistige Welt, wenn die Evolution in entsprechender Weise weitergehen soll.
[ 15 ] Nun nähert sich aber der Mensch immer mehr und mehr einem neuen Zustand. In der nachatlantischen Zeit haben wir verschiedene Kulturepochen durchgemacht: die altindische, die uraltpersische, dann diejenige, die wir bezeichnet haben als die babylonisch-assyrisch-chaldäisch-ägyptische Epoche, dann die griechisch-lateinische Epoche, und wir stehen jetzt in der fünften Kulturepoche der nachatlantischen Zeit. Die unsrige wird abgelöst werden von einer sechsten und von einer siebenten Kulturepoche. Während sich im Verlaufe dieses Zeitraums bis in unsere Zeit hinein das Gefüge von Ätherleib und physischem Leib immer mehr gefestigt hat, immer innerlich fester und gebundener wurde, schreitet gegen die Zukunft zu der Mensch einer Periode entgegen, wo sich der Ätherleib nach und nach wieder lockert und selbständig wird. Der Weg wird wieder zurück gemacht. Es gibt heute schon Menschen, die viel lockerere Ätherleiber haben als die anderen. Dieses Lockern des Ätherleibes ist nur dann richtig für den Menschen, wenn er durch die verschiedenen Verkörperungen während jener Kulturepochen, von denen wir gesprochen haben, so viel in sich aufgenommen hat, daß sein Ätherleib, wenn er wieder herausgeht, richtige Früchte aus der physisch-sinnlichen Erdenwelt mitnimmt, Früchte, die geeignet sind, dem Ätherleib, der immer selbständiger wird, einverleibt zu werden. Je geistiger die Vorstellungen sind, die der Mensch innerhalb der physischen Welt hier findet, desto mehr nimmt er in seinem Ätherleib mit. Alles, was der Mensch in unserem jetzigen Erdendasein an Nützlichkeitsvorstellungen, an maschinellen, industriellen Vorstellungen aufnimmt, die nur der äußeren Notdurft, nur dem äußeren Leben dienen, ist ungeeignet, dem Ätherleib einverleibt zu werden. Aber alles, was er aufnimmt an Vorstellungen des Künstlerischen, des Schönen und Religiösen — und alles kann in die Sphäre von Weisheit, Kunst und Religion getaucht werden -, das alles verleiht seinem Ätherleib die Fähigkeit und Möglichkeit, selbständig organisiert zu sein. Weil das vorauszusehen ist, deshalb wurde hier an dieser Stelle oftmals betont, wie geisteswissenschaftliche Weltanschauung ins praktische Leben hinein ihre Wirkungen und Impulse senden muß, und wie Geisteswissenschaft niemals eine Unterhaltungssache für Teekränzchen bleiben darf oder eine sonst aus dem gewöhnlichen Leben herausfallende geistige Beschäftigung, sondern daß sie hineinarbeiten muß in unser ganzes Kulturleben. Wenn man einmal die geisteswissenschaftlichen Gedanken verstehen wird, dann wird man wieder verstehen, wie alles, was unsere Zeit erfüllt, durchdrungen werden muß von geistigen Prinzipien. Manche Geister, wie Richard Wagner, haben auf gewissen Gebieten ein solches Durchdringen mit geistigen Prinzipien vorausgeahnt. Man wird es einmal verstehen, einen Bahnhof so zu bauen, daß er ebenso Weisheit ausströmt wie ein Tempel, wenn er nur wirklich ausdrucksvoll dem angepaßt ist, was in ihm lebt. Da ist noch sehr viel zu tun. Da müssen diese Impulse wirken, und sie werden wirken, wenn der geisteswissenschaftliche Gedanke immer mehr und mehr verstanden wird. Ich erinnere mich noch lebhaft, wie vor ungefähr fünfundzwanzig Jahren bei einer Rektoratsrede ein bedeutender Architekt über den Baustil gesprochen hat und den wunderbaren Satz gesagt hat: Baustile werden nicht erfunden, Baustile wachsen heraus aus dem geistigen Leben! — Und zu gleicher Zeit zeigte er, warum unsere Zeit, wenn sie schon Baustile aufleben läßt, nur alte Baustile aufleben läßt und unfähig ist, einen neuen Baustil zu finden, weil sie als solche noch kein inneres spirituelles Leben hat. Wenn die Welt wiederum spirituelles Leben erzeugen wird, dann wird alles möglich sein. Dann werden wir es erleben, daß von allem, was uns anschaut, die menschliche Seele uns entgegenleuchtet, so wie in einer mittelalterlichen Stadt in jedem Türschloß, in jedem Schlüssel der Geist sich aussprach. Erst dann ist die Theosophie verstanden, wenn sie uns überall in dieser Weise wie kristallisiert in ihren Formen entgegentritt. Dann aber lebt auch ein Mensch mit dem anderen wie Geist mit Geist. Dann aber bereitet sich der Mensch immer mehr etwas vor, was er mitnimmt, wenn er wieder in die geistige Welt hinaufrückt, wenn sein Ätherleib selbständig wird. So müssen die Menschen eintauchen in die geistige Welt, wenn die Evolution in entsprechender Weise weitergehen soll.
[ 16 ] Durch nichts wird uns so schön das Durchdringen der Iche mit dem Geiste symbolisiert als durch die Erzählung des Pfingstwunders. Wie prophetisch wird darauf hingewiesen, wenn Sie es überlegen, auf jene Durchströmung und Durchdringung der Welt mit spirituellem Leben durch das Herabsteigen der «feurigen Zungen». Alles muß wieder spirituell belebt werden. Auch jenes abstrakte, begrifflich-verstandesmäßige Verhältnis, das der Mensch zu dem bevorstehenden Feste hat, muß wieder konkret, wieder lebendig werden. Versuchen wir es, mit einem solchen Gedanken, wie er aus der heutigen Betrachtung hervorgehen kann, einmal unsere Seele zu beschäftigen gerade zu der Zeit, die wir die Pfingstzeit nennen. Dann wird wieder ein solches Fest, das ja aus spirituellen Ursachen heraus eingesetzt ist, wiederum etwas Lebendiges für den Menschen zu bedeuten haben, wenn sein Ätherleib reif wird für das geistige Schaffen. Wenn aber der Mensch nicht den Pfingstgeist aufnimmt, dann geht der Ätherleib aus dem physischen Leib heraus und ist vor allen Dingen nicht stark genug, das zu besiegen, was vorher geschaffen worden ist, jene Spektren-, Phantomen- und Dämonenwelten, die die Welt als ihre Nebenerscheinungen schafft. Wie aber die Evolution durch den Geist gefördert wird, was wir darüber prophetisch sagen können, soll der Inhalt unserer nächsten Betrachtung sein.
[ 16 ] Durch nichts wird uns so schön das Durchdringen der Iche mit dem Geiste symbolisiert als durch die Erzählung des Pfingstwunders. Wie prophetisch wird darauf hingewiesen, wenn Sie es überlegen, auf jene Durchströmung und Durchdringung der Welt mit spirituellem Leben durch das Herabsteigen der «feurigen Zungen». Alles muß wieder spirituell belebt werden. Auch jenes abstrakte, begrifflich-verstandesmäßige Verhältnis, das der Mensch zu dem bevorstehenden Feste hat, muß wieder konkret, wieder lebendig werden. Versuchen wir es, mit einem solchen Gedanken, wie er aus der heutigen Betrachtung hervorgehen kann, einmal unsere Seele zu beschäftigen gerade zu der Zeit, die wir die Pfingstzeit nennen. Dann wird wieder ein solches Fest, das ja aus spirituellen Ursachen heraus eingesetzt ist, wiederum etwas Lebendiges für den Menschen zu bedeuten haben, wenn sein Ätherleib reif wird für das geistige Schaffen. Wenn aber der Mensch nicht den Pfingstgeist aufnimmt, dann geht der Ätherleib aus dem physischen Leib heraus und ist vor allen Dingen nicht stark genug, das zu besiegen, was vorher geschaffen worden ist, jene Spektren-, Phantomen- und Dämonenwelten, die die Welt als ihre Nebenerscheinungen schafft. Wie aber die Evolution durch den Geist gefördert wird, was wir darüber prophetisch sagen können, soll der Inhalt unserer nächsten Betrachtung sein.
