The Apocalypse of John
GA 104
25 June 1908, Nuremberg
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Die Apokalypse des Johannes, 9th ed.
Achter Vortrag
Achter Vortrag
[ 1 ] Wenn jetzt schon wiederholt davon gesprochen worden ist, daß unsere sieben Kulturstufen ihr Ende finden werden durch den Krieg aller gegen alle, so müssen wir uns einen solchen Krieg aller gegen alle eigentlich ganz anders vorstellen, als man bis jetzt gewohnt ist, sich Kriege vorzustellen. Wir müssen nur einmal ins Auge fassen, was die Grundlage, die eigentliche Ursache dieses Krieges ist. Diese Grundlage oder Ursache ist das Überhandnehmen des Egoismus, der Ichsucht, der Selbstheit der Menschen. Und wir sind ja nunmehr in unseren Betrachtungen so weit fortgeschritten, daß wir gesehen haben, welch zweischneidiges, scharfes Schwert dieses Ich des Menschen ist. Wer nicht begreift, daß dieses Ich ein zweischneidiges Schwert ist, der wird kaum den ganzen Sinn der Menschheits- und Weltenentwickelung verstehen. Auf der einen Seite ist dieses Ich die Ursache dessen, daß die Menschen in sich selbst sich verhärten, daß sie alles, was ihnen zur Verfügung stehen kann an äußeren Dingen und inneren Gütern, in den Dienst dieses ihres Ichs einbeziehen wollen. Es ist dieses Ich die Ursache, daß sich alle Wünsche des Menschen darauf richten, dieses Ich als solches zu befriedigen. Wie dieses Ich danach strebt, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes an sich heranzubringen als sein Eigentum, wie dieses Ich danach strebt, aus seinem Gebiete alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen, zu bekämpfen: das ist die eine Seite des Ichs. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, daß dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen.
[ 1 ] Wenn jetzt schon wiederholt davon gesprochen worden ist, daß unsere sieben Kulturstufen ihr Ende finden werden durch den Krieg aller gegen alle, so müssen wir uns einen solchen Krieg aller gegen alle eigentlich ganz anders vorstellen, als man bis jetzt gewohnt ist, sich Kriege vorzustellen. Wir müssen nur einmal ins Auge fassen, was die Grundlage, die eigentliche Ursache dieses Krieges ist. Diese Grundlage oder Ursache ist das Überhandnehmen des Egoismus, der Ichsucht, der Selbstheit der Menschen. Und wir sind ja nunmehr in unseren Betrachtungen so weit fortgeschritten, daß wir gesehen haben, welch zweischneidiges, scharfes Schwert dieses Ich des Menschen ist. Wer nicht begreift, daß dieses Ich ein zweischneidiges Schwert ist, der wird kaum den ganzen Sinn der Menschheits- und Weltenentwickelung verstehen. Auf der einen Seite ist dieses Ich die Ursache dessen, daß die Menschen in sich selbst sich verhärten, daß sie alles, was ihnen zur Verfügung stehen kann an äußeren Dingen und inneren Gütern, in den Dienst dieses ihres Ichs einbeziehen wollen. Es ist dieses Ich die Ursache, daß sich alle Wünsche des Menschen darauf richten, dieses Ich als solches zu befriedigen. Wie dieses Ich danach strebt, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes an sich heranzubringen als sein Eigentum, wie dieses Ich danach strebt, aus seinem Gebiete alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen, zu bekämpfen: das ist die eine Seite des Ichs. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, daß dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen.
[ 2 ] Dieser Ich-Begriff macht vielen Menschen Schwierigkeit. Es ist uns ja klar geworden, daß sich das Ich des Menschen herausentwickelt hat aus einer Gruppenseelenhaftigkeit, aus einer Art umfassenden All-Ichs, aus dem es sich herausdifferenziert hat. Unrichtig wäre es, wenn der Mensch wieder das Verlangen haben würde, mit seinem Ich unterzugehen in irgendein Allbewußtsein, in irgendein Gesamtbewußtsein. Alles, was den Menschen streben läßt, sein Ich zu verlieren, mit ihm aufzugehen in ein Allbewußtsein, ist ein Erzeugnis der Schwäche. Nur der allein versteht das Ich, der da weiß, daß, nachdem er sich dieses Ich errungen hat im Laufe der kosmischen Entwickelung, es nunmehr unverlierbar ist, und der Mensch muß vor allen Dingen nach der starken Kraft streben, wenn er die Weltenmission versteht, dieses Ich immer innerlicher, immer göttlicher zu machen. Die wahren Anthroposophen haben nichts von jener Phrase in sich, die da immer wieder betont das Aufgehen des Ichs in einem All-Ich, das Zusammenschmelzen in irgendeinen Urbrei. Die wahre anthroposophische Weltanschauung kann nur als Endziel die Gemeinschaft der selbständig und frei gewordenen Iche, der individuell gewordenen Iche hinstellen. Das ist ja gerade die Erdenmission, die sich durch die Liebe ausdrückt, daß das Ich dem Ich frei gegenüberstehen lernt. Keine Liebe ist vollkommen, die hervorgeht aus Zwang, aus dem Zusammengekettetsein. Einzig und allein dann, wenn jedes Ich so frei und selbständig ist, daß es auch nicht lieben kann, ist seine Liebe eine völlig freie Gabe. Das ist sozusagen der göttliche Weltenplan, dieses Ich so selbständig zu machen, daß es aus Freiheit selbst dem Gott die Liebe als ein individuelles Wesen entgegenbringen kann. Es würde heißen, die Menschen an Fäden der Abhängigkeit führen, wenn sie irgendwie zur Liebe, wenn auch nur im entferntesten, gezwungen werden könnten.
[ 2 ] Dieser Ich-Begriff macht vielen Menschen Schwierigkeit. Es ist uns ja klar geworden, daß sich das Ich des Menschen herausentwickelt hat aus einer Gruppenseelenhaftigkeit, aus einer Art umfassenden All-Ichs, aus dem es sich herausdifferenziert hat. Unrichtig wäre es, wenn der Mensch wieder das Verlangen haben würde, mit seinem Ich unterzugehen in irgendein Allbewußtsein, in irgendein Gesamtbewußtsein. Alles, was den Menschen streben läßt, sein Ich zu verlieren, mit ihm aufzugehen in ein Allbewußtsein, ist ein Erzeugnis der Schwäche. Nur der allein versteht das Ich, der da weiß, daß, nachdem er sich dieses Ich errungen hat im Laufe der kosmischen Entwickelung, es nunmehr unverlierbar ist, und der Mensch muß vor allen Dingen nach der starken Kraft streben, wenn er die Weltenmission versteht, dieses Ich immer innerlicher, immer göttlicher zu machen. Die wahren Anthroposophen haben nichts von jener Phrase in sich, die da immer wieder betont das Aufgehen des Ichs in einem All-Ich, das Zusammenschmelzen in irgendeinen Urbrei. Die wahre anthroposophische Weltanschauung kann nur als Endziel die Gemeinschaft der selbständig und frei gewordenen Iche, der individuell gewordenen Iche hinstellen. Das ist ja gerade die Erdenmission, die sich durch die Liebe ausdrückt, daß das Ich dem Ich frei gegenüberstehen lernt. Keine Liebe ist vollkommen, die hervorgeht aus Zwang, aus dem Zusammengekettetsein. Einzig und allein dann, wenn jedes Ich so frei und selbständig ist, daß es auch nicht lieben kann, ist seine Liebe eine völlig freie Gabe. Das ist sozusagen der göttliche Weltenplan, dieses Ich so selbständig zu machen, daß es aus Freiheit selbst dem Gott die Liebe als ein individuelles Wesen entgegenbringen kann. Es würde heißen, die Menschen an Fäden der Abhängigkeit führen, wenn sie irgendwie zur Liebe, wenn auch nur im entferntesten, gezwungen werden könnten.
[ 3 ] So wird das Ich das Unterpfand sein des höchsten Zieles des Menschen. So ist es aber zu gleicher Zeit, wenn es nicht die Liebe findet, wenn es sich in sich verhärtet, der Verführer, der ihn in den Abgrund stürzt. Dann ist es dasjenige, was die Menschen voneinander trennt, was sie aufruft zum großen Krieg aller gegen alle, nicht nur zum Krieg der Völker gegen die Völker — denn der Volksbegriff wird dann gar nicht mehr die Bedeutung haben, die er heute hat —, sondern zum Kriege des einzelnen gegen den einzelnen auf den mannigfaltigsten Gebieten des Lebens, zum Kriege der Stände gegen die Stände, der Kasten gegen die Kasten, der Geschlechter gegen die Geschlechter. Auf allen Gebieten des Lebens wird also das Ich zum Zankapfel werden, und daher dürfen wir sagen, daß das Ich auf der einen Seite zum Höchsten und auf der anderen zum Tiefsten führen kann. Deshalb ist es ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Und derjenige, der da den Menschen gebracht hat das volle Ich-Bewußtsein, der Christus Jesus, er wird, wie wir gesehen haben, symbolisch in unserer Apokalypse mit Recht dargestellt als derjenige, der das scharfe, zweischneidige Schwert im Munde hat.
[ 3 ] So wird das Ich das Unterpfand sein des höchsten Zieles des Menschen. So ist es aber zu gleicher Zeit, wenn es nicht die Liebe findet, wenn es sich in sich verhärtet, der Verführer, der ihn in den Abgrund stürzt. Dann ist es dasjenige, was die Menschen voneinander trennt, was sie aufruft zum großen Krieg aller gegen alle, nicht nur zum Krieg der Völker gegen die Völker — denn der Volksbegriff wird dann gar nicht mehr die Bedeutung haben, die er heute hat —, sondern zum Kriege des einzelnen gegen den einzelnen auf den mannigfaltigsten Gebieten des Lebens, zum Kriege der Stände gegen die Stände, der Kasten gegen die Kasten, der Geschlechter gegen die Geschlechter. Auf allen Gebieten des Lebens wird also das Ich zum Zankapfel werden, und daher dürfen wir sagen, daß das Ich auf der einen Seite zum Höchsten und auf der anderen zum Tiefsten führen kann. Deshalb ist es ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Und derjenige, der da den Menschen gebracht hat das volle Ich-Bewußtsein, der Christus Jesus, er wird, wie wir gesehen haben, symbolisch in unserer Apokalypse mit Recht dargestellt als derjenige, der das scharfe, zweischneidige Schwert im Munde hat.
[ 4 ] Wir haben es ja als hohe Errungenschaft des Menschen hingestellt, daß er zu diesem freien Ich-Begriff gerade durch das Christentum hat aufsteigen können. Der Christus Jesus hat dieses Ich in vollem Umfange gebracht. Daher muß dieses Ich gerade durch das scharfe, zweischneidige Schwert ausgedrückt werden, das Sie aus dem einen unserer Siegel kennen. Und daß dieses scharfe, zweischneidige Schwert aus dem Munde des Menschensohnes geht, das ist wieder begreiflich, denn als der Mensch mit vollem Bewußtsein aussprechen gelernt hat das Ich, da war es ihm gegeben, auf das Höchste hinaufzusteigen, in das Tiefste hinunterzusinken. Das scharfe, zweischneidige Schwert ist eines der wichtigsten Symbole, die uns in der Apokalypse entgegentreten. (Erstes Siegel.)
[ 4 ] Wir haben es ja als hohe Errungenschaft des Menschen hingestellt, daß er zu diesem freien Ich-Begriff gerade durch das Christentum hat aufsteigen können. Der Christus Jesus hat dieses Ich in vollem Umfange gebracht. Daher muß dieses Ich gerade durch das scharfe, zweischneidige Schwert ausgedrückt werden, das Sie aus dem einen unserer Siegel kennen. Und daß dieses scharfe, zweischneidige Schwert aus dem Munde des Menschensohnes geht, das ist wieder begreiflich, denn als der Mensch mit vollem Bewußtsein aussprechen gelernt hat das Ich, da war es ihm gegeben, auf das Höchste hinaufzusteigen, in das Tiefste hinunterzusinken. Das scharfe, zweischneidige Schwert ist eines der wichtigsten Symbole, die uns in der Apokalypse entgegentreten. (Erstes Siegel.)
[ 5 ] Wenn wir nun uns klar sind über das, was am Schlusse der letzten Betrachtung an uns herangetreten ist, daß auf unsere jetzige Kultur diejenige folgen wird, die in den Sendschreiben charakterisiert ist durch die Stadt Philadelphia, so müssen wir uns vor allen Dingen merken, daß aus dieser sechsten Kulturstufe diejenigen Menschenseelen genommen werden, die hinüberzuleben haben in das folgende Zeitalter. Da, nach dem Kriege aller gegen alle — wie wir oft schon betont haben —, wird sich ja ausleben in den Gesichtern, was sich in der Seele der Menschen in unserer Zeit vorbereitet. Von ganz geringer Wichtigkeit wird die sogenannte siebente Kulturstufe sein. Wir leben also in der fünften Kulturstufe, dann folgt die sechste, aus der herausgehen wird eine Anzahl von Menschen voll Verständnis für die spirituelle Welt, durchdrungen von jener Gesinnung der Bruderliebe, die gerade aus der spirituellen Erkenntnis folgt. Die reifste Frucht unserer gegenwärtigen Kultur wird in dieser sechsten Epoche erscheinen. Und was darauf folgt, wird sein, was lau ist, was nicht warm und nicht kalt ist. Was als siebente Stufe folgt, ist sozusagen in der gesamten Kultur etwas wie eine überreife Frucht, wie etwas, was hinüberlebt über den großen Krieg aller gegen alle, aber kein Prinzip des Fortschrittes in sich enthält.
[ 5 ] Wenn wir nun uns klar sind über das, was am Schlusse der letzten Betrachtung an uns herangetreten ist, daß auf unsere jetzige Kultur diejenige folgen wird, die in den Sendschreiben charakterisiert ist durch die Stadt Philadelphia, so müssen wir uns vor allen Dingen merken, daß aus dieser sechsten Kulturstufe diejenigen Menschenseelen genommen werden, die hinüberzuleben haben in das folgende Zeitalter. Da, nach dem Kriege aller gegen alle — wie wir oft schon betont haben —, wird sich ja ausleben in den Gesichtern, was sich in der Seele der Menschen in unserer Zeit vorbereitet. Von ganz geringer Wichtigkeit wird die sogenannte siebente Kulturstufe sein. Wir leben also in der fünften Kulturstufe, dann folgt die sechste, aus der herausgehen wird eine Anzahl von Menschen voll Verständnis für die spirituelle Welt, durchdrungen von jener Gesinnung der Bruderliebe, die gerade aus der spirituellen Erkenntnis folgt. Die reifste Frucht unserer gegenwärtigen Kultur wird in dieser sechsten Epoche erscheinen. Und was darauf folgt, wird sein, was lau ist, was nicht warm und nicht kalt ist. Was als siebente Stufe folgt, ist sozusagen in der gesamten Kultur etwas wie eine überreife Frucht, wie etwas, was hinüberlebt über den großen Krieg aller gegen alle, aber kein Prinzip des Fortschrittes in sich enthält.
[ 6 ] So war es auch, als unsere Kultur entstanden ist. Denken wir zurück an die Zeit vor der atlantischen Flut. Wir haben gesagt: Es war im letzten Drittel der atlantischen Zeit, die die Menschen ja auf dem Boden durchlebten, der heute vom Atlantischen Ozean bedeckt ist, als sich ein kleines Häuflein in der Nähe des heutigen Irland bildete, das zur höchsten Kulturstufe der Atlantis gekommen war und das dann auszog nach dem Osten, von wo aus alle späteren Kulturen ausgegangen sind. Fassen wir das so recht ins Auge, denken wir uns diesen Fleck Erde, der heute jenes Meer bildet im Westen von Irland, denken wir uns von da ausgehend einen Volksstrom, der nach Osten wandert und von dem aus eine Menge Volksstämme ziehen, die dann Europa bevölkern. Alles, was an europäischer Bevölkerung da ist, das ist von daher gekommen. Der begabteste Teil der Atlantier zog nach Zentralasien; von da gingen die verschiedenen Kulturen aus, die wir beschrieben haben, bis zu uns herein. So also sehen Sie, daß von einem kleinen Häuflein atlantischer Leute unsere gegenwärtige Kultur ihren Ursprung genommen hat.
[ 6 ] So war es auch, als unsere Kultur entstanden ist. Denken wir zurück an die Zeit vor der atlantischen Flut. Wir haben gesagt: Es war im letzten Drittel der atlantischen Zeit, die die Menschen ja auf dem Boden durchlebten, der heute vom Atlantischen Ozean bedeckt ist, als sich ein kleines Häuflein in der Nähe des heutigen Irland bildete, das zur höchsten Kulturstufe der Atlantis gekommen war und das dann auszog nach dem Osten, von wo aus alle späteren Kulturen ausgegangen sind. Fassen wir das so recht ins Auge, denken wir uns diesen Fleck Erde, der heute jenes Meer bildet im Westen von Irland, denken wir uns von da ausgehend einen Volksstrom, der nach Osten wandert und von dem aus eine Menge Volksstämme ziehen, die dann Europa bevölkern. Alles, was an europäischer Bevölkerung da ist, das ist von daher gekommen. Der begabteste Teil der Atlantier zog nach Zentralasien; von da gingen die verschiedenen Kulturen aus, die wir beschrieben haben, bis zu uns herein. So also sehen Sie, daß von einem kleinen Häuflein atlantischer Leute unsere gegenwärtige Kultur ihren Ursprung genommen hat.
[ 7 ] Aber auch diese atlantische Kultur hatte sieben aufeinanderfolgende Stufen, geradeso wie unsere Kultur sieben Stufen hat, die wirt kennen als die altindische, altpersische, assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische, die griechisch-lateinische, die unsrige und zwei weitere. Und es war in der fünften atlantischen Kulturstufe, als diese Wanderung begann, so daß die auserlesenste Bevölkerung der alten Atlantis, die unserer Kultur zugrunde liegt, aus der fünften atlantischen Rasse — in der Atlantis dürfen wir von Rassen sprechen — genommen ist. Es folgte noch eine sechste und eine siebente Rasse. Das waren sozusagen die lauen Rassen. Auch sie überdauerten die große Flut, aber in ihnen war nicht lebendig sprießende Kraft. Sie verhielten sich etwa so zu der fünften Kultur, wie sich die Rinde, die verholzt, verhärtet ist, zum saftigen Stengel verhält. So waren die zwei Rassen, die auf die eigentliche Stammrasse folgten, nicht entwickelungsfähig; überreif sozusagen waren sie.
[ 7 ] Aber auch diese atlantische Kultur hatte sieben aufeinanderfolgende Stufen, geradeso wie unsere Kultur sieben Stufen hat, die wirt kennen als die altindische, altpersische, assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische, die griechisch-lateinische, die unsrige und zwei weitere. Und es war in der fünften atlantischen Kulturstufe, als diese Wanderung begann, so daß die auserlesenste Bevölkerung der alten Atlantis, die unserer Kultur zugrunde liegt, aus der fünften atlantischen Rasse — in der Atlantis dürfen wir von Rassen sprechen — genommen ist. Es folgte noch eine sechste und eine siebente Rasse. Das waren sozusagen die lauen Rassen. Auch sie überdauerten die große Flut, aber in ihnen war nicht lebendig sprießende Kraft. Sie verhielten sich etwa so zu der fünften Kultur, wie sich die Rinde, die verholzt, verhärtet ist, zum saftigen Stengel verhält. So waren die zwei Rassen, die auf die eigentliche Stammrasse folgten, nicht entwickelungsfähig; überreif sozusagen waren sie.
[ 8 ] Sie sehen heute noch Nachzügler dieser alten überreifen Rassen, namentlich im chinesischen Volk. Das chinesische Volk ist dadurch charakterisiert, daß es sich nicht angeschlossen hat dem, was in der fünften Rasse, der Stammrasse, geoffenbart worden war. Damals, als der Ätherleib hineinging in den physischen Leib, war es, wo der Mensch die erste Anlage zum Ich-sagen empfing. Sie hatten diesen Zeitraum verpaßt. Sie hatten allerdings dadurch jene hohe Kultur entwickelt, die bekannt ist, die aber nicht bildungsfähig war. Die fünfte atlantische Rasse schickte überallhin ihre Kulturträger, die neue, immer mehr sich vervollkommnende, wachsende Volkskulturen schufen. Ja, das wächst alles, von der altindischen Kultur bis zur unsrigen. Die sechste und siebente Rasse der Atlantis hatten sich in die Verhärtung begeben und waren daher in einen stationären Zustand gekommen. Wie gesagt, die chinesische Kultur ist ein Überbleibsel davon. Sie kann nicht aus sich herauskommen. Sie hatte in der alten chinesischen Kultur eine wunderbare altatlantische Erbschaft angetreten, aber sie konnte über ihren Höhepunkt nicht hinaus. Nichts bleibt unbeeinflußt vom andern. Sie dürfen die altchinesische Literatur ansehen: von überallher ist sie beeinflußt worden, aber ihre Grundfarbe zeigt durchaus den atlantischen Charakter. Dieses Insichgeschlossensein, dieses Erfindungenmachen und Dabeibleiben, niemals sie über einen gewissen Grad hinausbringen können, das rührt alles noch von dem Charakter der Atlantis her.
[ 8 ] Sie sehen heute noch Nachzügler dieser alten überreifen Rassen, namentlich im chinesischen Volk. Das chinesische Volk ist dadurch charakterisiert, daß es sich nicht angeschlossen hat dem, was in der fünften Rasse, der Stammrasse, geoffenbart worden war. Damals, als der Ätherleib hineinging in den physischen Leib, war es, wo der Mensch die erste Anlage zum Ich-sagen empfing. Sie hatten diesen Zeitraum verpaßt. Sie hatten allerdings dadurch jene hohe Kultur entwickelt, die bekannt ist, die aber nicht bildungsfähig war. Die fünfte atlantische Rasse schickte überallhin ihre Kulturträger, die neue, immer mehr sich vervollkommnende, wachsende Volkskulturen schufen. Ja, das wächst alles, von der altindischen Kultur bis zur unsrigen. Die sechste und siebente Rasse der Atlantis hatten sich in die Verhärtung begeben und waren daher in einen stationären Zustand gekommen. Wie gesagt, die chinesische Kultur ist ein Überbleibsel davon. Sie kann nicht aus sich herauskommen. Sie hatte in der alten chinesischen Kultur eine wunderbare altatlantische Erbschaft angetreten, aber sie konnte über ihren Höhepunkt nicht hinaus. Nichts bleibt unbeeinflußt vom andern. Sie dürfen die altchinesische Literatur ansehen: von überallher ist sie beeinflußt worden, aber ihre Grundfarbe zeigt durchaus den atlantischen Charakter. Dieses Insichgeschlossensein, dieses Erfindungenmachen und Dabeibleiben, niemals sie über einen gewissen Grad hinausbringen können, das rührt alles noch von dem Charakter der Atlantis her.
[ 9 ] Wie es dazumal mit der fünften Rasse gegangen ist, daß sie die Bildungsfähigen geliefert hat, und mit der sechsten und siebenten, daß sie in den Niedergang kamen, so wird es auch in unserer Zeit sein. Jetzt leben wir noch mit aller Sehnsucht hin zur sechsten Kultur, zu dem, was so geschildert werden muß, daß es aus der spirituellen Ehe zwischen dem Westen und dem Osten sich bildet. Da wird die sechste Kulturstufe die Grundlage sein für das, was nach dem großen Kriege aller gegen alle als neue Kulturen aufgehen wird, ebenso wie nach der atlantischen Zeit unsere Kulturen aufgegangen sind. Dagegen wird die siebente Kulturstufe durch die Lauen repräsentiert werden. Diese siebente wird so hinüberleben in die neue Zeit, wie die sechste und siebente Rasse der atlantischen Zeit als verhärtete und sich versteifende Rassen in unsere Epoche herübergelebt haben. Nach dem Kriege aller gegen alle wird es zwei Strömungen unter den Menschen geben: auf der einen Seite die von Philadelphia mit dem Prinzip des Fortschrittes, der inneren Freiheit, der Bruderliebe, ein kleines Häuflein, aus allen Stämmen und Nationen sich zusammensetzend, und auf der anderen Seite die große Masse derer, die da lau sein werden, die Überbleibsel derer, die jetzt lau sein werden, die Strömung von Laodizea. Und es wird sich nach dem großen Kriege aller gegen alle darum handeln, daß nach und nach durch die gute Rasse, durch die gute Strömung die böse Strömung hinübergeführt wird zum Guten. Das wird eine der Hauptaufgaben sein nach dem großen Kriege aller gegen alle: zu retten, was zu retten ist aus denjenigen, die nach dem großen Kriege nur das Bestreben haben werden, einander zu bekämpfen, das Ich ausleben zu lassen im äußersten Egoismus. Innerhalb der Sphäre des Okkultismus wird für alle solche Dinge immer vorgesorgt in der Welt.
[ 9 ] Wie es dazumal mit der fünften Rasse gegangen ist, daß sie die Bildungsfähigen geliefert hat, und mit der sechsten und siebenten, daß sie in den Niedergang kamen, so wird es auch in unserer Zeit sein. Jetzt leben wir noch mit aller Sehnsucht hin zur sechsten Kultur, zu dem, was so geschildert werden muß, daß es aus der spirituellen Ehe zwischen dem Westen und dem Osten sich bildet. Da wird die sechste Kulturstufe die Grundlage sein für das, was nach dem großen Kriege aller gegen alle als neue Kulturen aufgehen wird, ebenso wie nach der atlantischen Zeit unsere Kulturen aufgegangen sind. Dagegen wird die siebente Kulturstufe durch die Lauen repräsentiert werden. Diese siebente wird so hinüberleben in die neue Zeit, wie die sechste und siebente Rasse der atlantischen Zeit als verhärtete und sich versteifende Rassen in unsere Epoche herübergelebt haben. Nach dem Kriege aller gegen alle wird es zwei Strömungen unter den Menschen geben: auf der einen Seite die von Philadelphia mit dem Prinzip des Fortschrittes, der inneren Freiheit, der Bruderliebe, ein kleines Häuflein, aus allen Stämmen und Nationen sich zusammensetzend, und auf der anderen Seite die große Masse derer, die da lau sein werden, die Überbleibsel derer, die jetzt lau sein werden, die Strömung von Laodizea. Und es wird sich nach dem großen Kriege aller gegen alle darum handeln, daß nach und nach durch die gute Rasse, durch die gute Strömung die böse Strömung hinübergeführt wird zum Guten. Das wird eine der Hauptaufgaben sein nach dem großen Kriege aller gegen alle: zu retten, was zu retten ist aus denjenigen, die nach dem großen Kriege nur das Bestreben haben werden, einander zu bekämpfen, das Ich ausleben zu lassen im äußersten Egoismus. Innerhalb der Sphäre des Okkultismus wird für alle solche Dinge immer vorgesorgt in der Welt.
[ 10 ] Betrachten Sie es nicht als eine Härte des Schöpfungsplanes, nicht als etwas, weswegen man rechten könne mit dem Schöpfungsplan, daß also die Menschheit gespalten wird in solche, die zur Rechten und die zur Linken stehen werden, betrachten Sie es vielmehr als etwas, was im höchsten Grade weise im Schöpfungsplane ist. Denn bedenken Sie einmal, daß gerade dadurch, daß so das Böse sich von dem Guten trennt, das Gute seine Hauptstärke im Guten erhalten wird, denn es wird das Gute sich nach dem großen Kriege aller gegen alle jede nur mögliche Anstrengung geben müssen, um die Bösen in dem Zeitraum, in dem es noch möglich sein wird, wieder herüberzuziehen. Das wird nicht eine Erziehungsaufgabe sein, wie heute die Erziehungsaufgaben sind, sondern da werden okkulte Kräfte mitwirken, denn die Menschen werden in diesem nächsten großen Zeitraum okkulte Kräfte in Bewegung zu setzen verstehen. Die Guten werden die Aufgabe haben, auf ihre Mitbrüder der bösen Strömung zu wirken. Und in den okkulten Weltenströmungen wird dieses alles vorbereitet. Nur versteht man die tiefste aller okkulten Weltenströmungen am allerwenigsten. Die Weltenströmung, die das vorbereitet, sagt folgendes zu ihren Schülern: Da reden die Menschen von Gut und Böse, und sie wissen nicht, daß es im Weltenplan notwendig ist, daß das Böse auch zu seiner Spitze kommt, damit diejenigen, die dieses Böse überwinden müssen, gerade in der Überwindung des Bösen die Kraft so nützen, daß ein um so größeres Gutes herauskommt. — Aber es müssen die auserlesensten Menschen darauf vorbereitet werden, daß sie hinüberleben über das Zeitalter des großen Krieges aller gegen alle, wo Menschen ihnen entgegenstehen werden, die in ihrem Antlitz haben werden die Zeichen des Bösen, sie müssen vorbereitet werden darauf, daß soviel als möglich gute Kraft einfließen muß in die Menschheit. Es wird noch möglich sein, daß die bis zu einem gewissen Grade weichen Leiber nach dem großen Kriege aller gegen alle umgeformt werden durch die bekehrten Seelen, durch die Seelen, die noch in diesem letzten Zeitraum zu dem Guten hinübergeführt werden. Damit wird viel erreicht werden. Das Gute würde nicht ein so großes Gutes sein, wenn es nicht also wachsen würde durch die Überwindung des Bösen. Die Liebe würde keine so intensive sein, wenn sie nicht eine so große Liebe werden müßte, um selbst das Häßliche im Antlitze der bösen Menschen zu überwinden. Das wird schon vorher vorbereitet, und den Schülern wird gesagt: Also dürft ihr nicht glauben, daß das Böse nicht im Schöpferplan begründet sei. Es ist darinnen, daß durch es einmal das große Gute sei.
[ 10 ] Betrachten Sie es nicht als eine Härte des Schöpfungsplanes, nicht als etwas, weswegen man rechten könne mit dem Schöpfungsplan, daß also die Menschheit gespalten wird in solche, die zur Rechten und die zur Linken stehen werden, betrachten Sie es vielmehr als etwas, was im höchsten Grade weise im Schöpfungsplane ist. Denn bedenken Sie einmal, daß gerade dadurch, daß so das Böse sich von dem Guten trennt, das Gute seine Hauptstärke im Guten erhalten wird, denn es wird das Gute sich nach dem großen Kriege aller gegen alle jede nur mögliche Anstrengung geben müssen, um die Bösen in dem Zeitraum, in dem es noch möglich sein wird, wieder herüberzuziehen. Das wird nicht eine Erziehungsaufgabe sein, wie heute die Erziehungsaufgaben sind, sondern da werden okkulte Kräfte mitwirken, denn die Menschen werden in diesem nächsten großen Zeitraum okkulte Kräfte in Bewegung zu setzen verstehen. Die Guten werden die Aufgabe haben, auf ihre Mitbrüder der bösen Strömung zu wirken. Und in den okkulten Weltenströmungen wird dieses alles vorbereitet. Nur versteht man die tiefste aller okkulten Weltenströmungen am allerwenigsten. Die Weltenströmung, die das vorbereitet, sagt folgendes zu ihren Schülern: Da reden die Menschen von Gut und Böse, und sie wissen nicht, daß es im Weltenplan notwendig ist, daß das Böse auch zu seiner Spitze kommt, damit diejenigen, die dieses Böse überwinden müssen, gerade in der Überwindung des Bösen die Kraft so nützen, daß ein um so größeres Gutes herauskommt. — Aber es müssen die auserlesensten Menschen darauf vorbereitet werden, daß sie hinüberleben über das Zeitalter des großen Krieges aller gegen alle, wo Menschen ihnen entgegenstehen werden, die in ihrem Antlitz haben werden die Zeichen des Bösen, sie müssen vorbereitet werden darauf, daß soviel als möglich gute Kraft einfließen muß in die Menschheit. Es wird noch möglich sein, daß die bis zu einem gewissen Grade weichen Leiber nach dem großen Kriege aller gegen alle umgeformt werden durch die bekehrten Seelen, durch die Seelen, die noch in diesem letzten Zeitraum zu dem Guten hinübergeführt werden. Damit wird viel erreicht werden. Das Gute würde nicht ein so großes Gutes sein, wenn es nicht also wachsen würde durch die Überwindung des Bösen. Die Liebe würde keine so intensive sein, wenn sie nicht eine so große Liebe werden müßte, um selbst das Häßliche im Antlitze der bösen Menschen zu überwinden. Das wird schon vorher vorbereitet, und den Schülern wird gesagt: Also dürft ihr nicht glauben, daß das Böse nicht im Schöpferplan begründet sei. Es ist darinnen, daß durch es einmal das große Gute sei.
[ 11 ] Diejenigen, die vorbereitet werden in ihren Seelen durch solche Lehren, damit sie einstmals diese große Erziehungsaufgabe lösen können, das sind die Schüler jener Geistesrichtung, die man nennt das Manichäertum. Die Manichäerrichtung wird gewöhnlich falsch verstanden. Wo Sie irgend etwas hören oder lesen darüber, da vernehmen Sie eine phrasenhafte Rede. Da heißt es, die Manichäer glaubten, es gebe von Anfang der Welt an zwei Prinzipien, das Gute und das Böse. So ist es nicht, sondern es ist die Lehre, die Ihnen eben auseinandergesetzt worden ist. Solche Lehre und ihre Umsetzung für die Zukunft und die Schüler, die angeleitet werden so, daß sie in künftigen Verkörperungen solch eine Aufgabe leisten können, das ist es, was man unter dem Namen Manichäertum versteht. Manes ist jene hohe Individualität, die immer und immer wieder auf der Erde verkörpert ist, die der leitende Geist ist derer, die zur Bekehrung des Bösen da sind. Wenn wir von den großen Führern der Menschen sprechen, so müssen wir auch dieser Individualität gedenken, welche sich diese Aufgabe gesetzt hat. Es wird, wenn auch in der Gegenwart dieses Prinzip des Manes sehr in den Hintergrund hat treten müssen, weil wenig Verständnis für den Spiritualismus da ist, es wird dieses wunderbar herrliche ManichäerPrinzip mehr und mehr Schüler gewinnen, je mehr wir dem Verständnis des spirituellen Lebens entgegengehen.
[ 11 ] Diejenigen, die vorbereitet werden in ihren Seelen durch solche Lehren, damit sie einstmals diese große Erziehungsaufgabe lösen können, das sind die Schüler jener Geistesrichtung, die man nennt das Manichäertum. Die Manichäerrichtung wird gewöhnlich falsch verstanden. Wo Sie irgend etwas hören oder lesen darüber, da vernehmen Sie eine phrasenhafte Rede. Da heißt es, die Manichäer glaubten, es gebe von Anfang der Welt an zwei Prinzipien, das Gute und das Böse. So ist es nicht, sondern es ist die Lehre, die Ihnen eben auseinandergesetzt worden ist. Solche Lehre und ihre Umsetzung für die Zukunft und die Schüler, die angeleitet werden so, daß sie in künftigen Verkörperungen solch eine Aufgabe leisten können, das ist es, was man unter dem Namen Manichäertum versteht. Manes ist jene hohe Individualität, die immer und immer wieder auf der Erde verkörpert ist, die der leitende Geist ist derer, die zur Bekehrung des Bösen da sind. Wenn wir von den großen Führern der Menschen sprechen, so müssen wir auch dieser Individualität gedenken, welche sich diese Aufgabe gesetzt hat. Es wird, wenn auch in der Gegenwart dieses Prinzip des Manes sehr in den Hintergrund hat treten müssen, weil wenig Verständnis für den Spiritualismus da ist, es wird dieses wunderbar herrliche ManichäerPrinzip mehr und mehr Schüler gewinnen, je mehr wir dem Verständnis des spirituellen Lebens entgegengehen.
[ 12 ] So sehen Sie, wie hinüberlebt die gegenwärtige Menschheit in die neue, spätere Zeit über den Krieg aller gegen alle hinaus, ebenso wie jene Stammrasse der Atlantier herübergelebt hat in unsere Zeit und unsere Kultur begründet hat. In sieben aufeinanderfolgenden Stufen wird sich nach dem großen Kriege aller gegen alle die Menschheit entfalten. Und wir haben schon gesehen, wie dasjenige, was über die Entsiegelung der sieben Siegel gesagt wird in der Apokalypse des Johannes, uns den Charakter angibt der aufeinanderfolgenden sieben Stammkulturen, der sieben Kulturstufen nach dem großen Kriege. Dann, wenn diese Kultur, die der heutige Mensch nur als Eingeweihter in der astralischen Welt und in der Symbolik derselben zu schauen vermag, abgelaufen sein wird, dann wird eine neue Periode für unsere Erdenentwickelung beginnen, in der wiederum neue Formen auftreten werden. Und diese neue Periode, die dann folgt auf die eben beschriebene, die wird uns symbolisiert in der Apokalypse des Johannes durch die sieben Posaunenklänge. Ebenso wie die Kultur nach dem großen Kriege aller gegen alle durch die sieben Siegel charakterisiert wird, weil sie der Seher heute nur von der astralischen Welt aus sehen kann, so wird durch die Posaunenklänge die Kulturstufe, die auf jene folgt, aus dem Grunde so charakterisiert, weil der Mensch sie nur wahrnehmen kann von der eigentlich geistigen Welt aus, wo die Sphärenklänge ertönen. Wie der Mensch in Bildern, in Symbolen die Welt wahrnimmt auf dem astralischen Plan, so nimmt er in der inspirierenden Sphärenmusik die Welt im Devachan wahr, und in diesem Devachan liegt auch sozusagen der Gipfel von dem, was sich auf den großen Krieg aller gegen alle folgend enthüllen wird.
[ 12 ] So sehen Sie, wie hinüberlebt die gegenwärtige Menschheit in die neue, spätere Zeit über den Krieg aller gegen alle hinaus, ebenso wie jene Stammrasse der Atlantier herübergelebt hat in unsere Zeit und unsere Kultur begründet hat. In sieben aufeinanderfolgenden Stufen wird sich nach dem großen Kriege aller gegen alle die Menschheit entfalten. Und wir haben schon gesehen, wie dasjenige, was über die Entsiegelung der sieben Siegel gesagt wird in der Apokalypse des Johannes, uns den Charakter angibt der aufeinanderfolgenden sieben Stammkulturen, der sieben Kulturstufen nach dem großen Kriege. Dann, wenn diese Kultur, die der heutige Mensch nur als Eingeweihter in der astralischen Welt und in der Symbolik derselben zu schauen vermag, abgelaufen sein wird, dann wird eine neue Periode für unsere Erdenentwickelung beginnen, in der wiederum neue Formen auftreten werden. Und diese neue Periode, die dann folgt auf die eben beschriebene, die wird uns symbolisiert in der Apokalypse des Johannes durch die sieben Posaunenklänge. Ebenso wie die Kultur nach dem großen Kriege aller gegen alle durch die sieben Siegel charakterisiert wird, weil sie der Seher heute nur von der astralischen Welt aus sehen kann, so wird durch die Posaunenklänge die Kulturstufe, die auf jene folgt, aus dem Grunde so charakterisiert, weil der Mensch sie nur wahrnehmen kann von der eigentlich geistigen Welt aus, wo die Sphärenklänge ertönen. Wie der Mensch in Bildern, in Symbolen die Welt wahrnimmt auf dem astralischen Plan, so nimmt er in der inspirierenden Sphärenmusik die Welt im Devachan wahr, und in diesem Devachan liegt auch sozusagen der Gipfel von dem, was sich auf den großen Krieg aller gegen alle folgend enthüllen wird.
[ 13 ] So haben wir, wenn wir es noch einmal darstellen, in dem nebenstehenden Schema unsere sieben Kulturstufen in der Linie a-b, und zwar so, daß wir die alte indische Kultur als erste haben, die alte persische als die zweite, die assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische als dritte, die griechisch-lateinische als vierte und die unsrige als fünfte Kulturstufe der nachatlantischen Zeit. Die Linie IV wäre die atlantische Zeit, a die große Flut, durch die diese ihr Ende findet, und b der große Krieg aller gegen alle. Dann folgt eine Kultur von sieben Stufen (VI), die repräsentiert wird durch die sieben Siegel, und dann folgt eine Kultur von sieben Stufen, die repräsentiert wird durch die sieben Posaunen. Hier liegt dann überhaupt die Grenze unserer physischen Erdenentwickelung.
[ 13 ] So haben wir, wenn wir es noch einmal darstellen, in dem nebenstehenden Schema unsere sieben Kulturstufen in der Linie a-b, und zwar so, daß wir die alte indische Kultur als erste haben, die alte persische als die zweite, die assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische als dritte, die griechisch-lateinische als vierte und die unsrige als fünfte Kulturstufe der nachatlantischen Zeit. Die Linie IV wäre die atlantische Zeit, a die große Flut, durch die diese ihr Ende findet, und b der große Krieg aller gegen alle. Dann folgt eine Kultur von sieben Stufen (VI), die repräsentiert wird durch die sieben Siegel, und dann folgt eine Kultur von sieben Stufen, die repräsentiert wird durch die sieben Posaunen. Hier liegt dann überhaupt die Grenze unserer physischen Erdenentwickelung.


[ 14 ] Nun gingen der atlantischen Kultur, derjenigen Kultur, die der unsrigen voranging, auch wiederum Kulturstufen voran. Denn die unsrige, die auf die atlantische folgt, ist auf unserer Erde bereits die fünfte Kulturstufe. Es gehen ihr vier Kulturstufen voran. Die erste können wir aber kaum eine Kulturstufe nennen. Da ist alles noch fein ätherisch-geistig, alles noch so, daß, wenn es sich so weiter fortentwickelt hätte, es überhaupt nicht für Sinnesorgane unserer Art sichtbar geworden wäre. Die erste Kulturstufe entwickelte sich, als noch nicht einmal die Sonne sich von der Erde entfernt hatte. Da gab es ganz andere Verhältnisse, da kann man nicht sprechen von etwas, was unseren Dingen ähnlich sah. Dann folgt eine Zeit, die dadurch charakterisiert wird, daß die Sonne sich wegbewegt, dann eine, die dadurch charakterisiert wird, daß der Mond aus der Erde herausgeht. Das ist die dritte Stufe, was wir die alte lemurische Zeit nennen. Da tritt der jetzige Mensch in seinen allerersten Anfängen auf unserer Erde auf, von denen ich Ihnen angedeutet habe, daß es solch groteske Körperformen waren, daß es Sie schockieren würde, wenn Sie sie geschildert erhielten. Auf diese, die lemurische Zeit, folgte dann die atlantische und endlich die unsrige.
[ 14 ] Nun gingen der atlantischen Kultur, derjenigen Kultur, die der unsrigen voranging, auch wiederum Kulturstufen voran. Denn die unsrige, die auf die atlantische folgt, ist auf unserer Erde bereits die fünfte Kulturstufe. Es gehen ihr vier Kulturstufen voran. Die erste können wir aber kaum eine Kulturstufe nennen. Da ist alles noch fein ätherisch-geistig, alles noch so, daß, wenn es sich so weiter fortentwickelt hätte, es überhaupt nicht für Sinnesorgane unserer Art sichtbar geworden wäre. Die erste Kulturstufe entwickelte sich, als noch nicht einmal die Sonne sich von der Erde entfernt hatte. Da gab es ganz andere Verhältnisse, da kann man nicht sprechen von etwas, was unseren Dingen ähnlich sah. Dann folgt eine Zeit, die dadurch charakterisiert wird, daß die Sonne sich wegbewegt, dann eine, die dadurch charakterisiert wird, daß der Mond aus der Erde herausgeht. Das ist die dritte Stufe, was wir die alte lemurische Zeit nennen. Da tritt der jetzige Mensch in seinen allerersten Anfängen auf unserer Erde auf, von denen ich Ihnen angedeutet habe, daß es solch groteske Körperformen waren, daß es Sie schockieren würde, wenn Sie sie geschildert erhielten. Auf diese, die lemurische Zeit, folgte dann die atlantische und endlich die unsrige.
[ 15 ] So sehen Sie, daß wir sieben Kulturstufen haben auf unserer Erde, sieben Entwickelungsperioden der Erde. Auf zwei sehen wir zurück als ganz und gar unähnlich unserer Zeit, auf eine dritte so, daß sie sich zum Teil abgespielt hat auf einem Platz zwischen dem heutigen Afrika und dem heutigen Asien und Australien, auf dem alten Lemurien. Da gab es wiederum unter den damaligen Menschen eine kleine Gruppe, welche die Vorgerücktesten in sich faßte. Diese Gruppe war die allerletzte der Rassen. Also, die allerletzte der lemurischen Rassen hatte ein kleines Häuflein, das auswandern konnte und das nachher die sieben Rassen der Atlantier begründete. Die letzte der lemurischen Rassen begründete die atlantischen Rassen. Die fünfte der atlantischen Rassen begründete unsere Kultur. Die sechste der unstigen Kulturen begründet die zukünftige Kultur nach dem großen Kriege aller gegen alle, und die allerletzte dieser Kulturen wird diejenige zu begründen haben, die durch die sieben Posaunen angedeutet wird.
[ 15 ] So sehen Sie, daß wir sieben Kulturstufen haben auf unserer Erde, sieben Entwickelungsperioden der Erde. Auf zwei sehen wir zurück als ganz und gar unähnlich unserer Zeit, auf eine dritte so, daß sie sich zum Teil abgespielt hat auf einem Platz zwischen dem heutigen Afrika und dem heutigen Asien und Australien, auf dem alten Lemurien. Da gab es wiederum unter den damaligen Menschen eine kleine Gruppe, welche die Vorgerücktesten in sich faßte. Diese Gruppe war die allerletzte der Rassen. Also, die allerletzte der lemurischen Rassen hatte ein kleines Häuflein, das auswandern konnte und das nachher die sieben Rassen der Atlantier begründete. Die letzte der lemurischen Rassen begründete die atlantischen Rassen. Die fünfte der atlantischen Rassen begründete unsere Kultur. Die sechste der unstigen Kulturen begründet die zukünftige Kultur nach dem großen Kriege aller gegen alle, und die allerletzte dieser Kulturen wird diejenige zu begründen haben, die durch die sieben Posaunen angedeutet wird.
[ 16 ] Und nach dieser Kultur, was wird dann geschehen? Da ist unsere Erde zunächst am Ziel ihrer physischen Entwickelung angelangt. Da werden sich alle Dinge und Wesenheiten auf unserer Erde umgeändert haben. Denn wenn wir schon sagen müssen, daß in dem sechsten Zeitraum die Menschen auf ihrem Antlitze ihr Gutes und ihr Böses tragen werden, dann werden wir um so mehr von jenem siebenten sagen müssen, daß der Mensch in seiner Gestalt und alle Wesen in ihrer Gestalt ein Ausdruck sein werden des Guten und des Bösen in viel höherem Maße noch als in dem sechsten Zeitraum. Alles, was Materie ist, wird den Stempel des Geistes tragen. Nichts, nichts wird in diesem siebenten Zeitraum so sein, daß es irgendwie verhüllt werden könnte. Es ist schon für die Bewohner des sechsten Zeitraumes nicht möglich, daß sie demjenigen, der den Blick dafür hat, etwas verhüllen. Der Böse wird ausdrücken das Böse, der Gute das Gute. Aber in dem siebenten Zeitraum wird es nicht einmal möglich sein, durch die Sprache zu verhüllen, was in der Seele ist. Der Gedanke wird nicht mehr ein stummer Gedanke sein, der verborgen werden kann. Wenn die Seele denkt, wird sie auch den Gedanken nach außen erklingen lassen. Er wird dann so sein, wie dieser Gedanke schon heute ist für den Eingeweihten. Für den Eingeweihten erklingt der Gedanke heute im Devachan. Aber dieses Devachan wird heruntergestiegen sein bis in die physische Welt, so wie die astralische Welt heruntergestiegen sein wird bis in die physische im sechsten Zeitraum. Heute schon ist der sechste Zeitraum zu finden in der astralischen Welt, der siebente in der himmlischen Welt. Der sechste Zeitraum ist die heruntergestiegene astralische Welt, das heißt die Abbilder, die Ausdrücke, die Offenbarungen davon. Der siebente wird sein die heruntergestiegene himmlische Welt, der Ausdruck derselben. Und dann wird die Erde am Ziele ihrer physischen Entwickelung angelangt sein.
[ 16 ] Und nach dieser Kultur, was wird dann geschehen? Da ist unsere Erde zunächst am Ziel ihrer physischen Entwickelung angelangt. Da werden sich alle Dinge und Wesenheiten auf unserer Erde umgeändert haben. Denn wenn wir schon sagen müssen, daß in dem sechsten Zeitraum die Menschen auf ihrem Antlitze ihr Gutes und ihr Böses tragen werden, dann werden wir um so mehr von jenem siebenten sagen müssen, daß der Mensch in seiner Gestalt und alle Wesen in ihrer Gestalt ein Ausdruck sein werden des Guten und des Bösen in viel höherem Maße noch als in dem sechsten Zeitraum. Alles, was Materie ist, wird den Stempel des Geistes tragen. Nichts, nichts wird in diesem siebenten Zeitraum so sein, daß es irgendwie verhüllt werden könnte. Es ist schon für die Bewohner des sechsten Zeitraumes nicht möglich, daß sie demjenigen, der den Blick dafür hat, etwas verhüllen. Der Böse wird ausdrücken das Böse, der Gute das Gute. Aber in dem siebenten Zeitraum wird es nicht einmal möglich sein, durch die Sprache zu verhüllen, was in der Seele ist. Der Gedanke wird nicht mehr ein stummer Gedanke sein, der verborgen werden kann. Wenn die Seele denkt, wird sie auch den Gedanken nach außen erklingen lassen. Er wird dann so sein, wie dieser Gedanke schon heute ist für den Eingeweihten. Für den Eingeweihten erklingt der Gedanke heute im Devachan. Aber dieses Devachan wird heruntergestiegen sein bis in die physische Welt, so wie die astralische Welt heruntergestiegen sein wird bis in die physische im sechsten Zeitraum. Heute schon ist der sechste Zeitraum zu finden in der astralischen Welt, der siebente in der himmlischen Welt. Der sechste Zeitraum ist die heruntergestiegene astralische Welt, das heißt die Abbilder, die Ausdrücke, die Offenbarungen davon. Der siebente wird sein die heruntergestiegene himmlische Welt, der Ausdruck derselben. Und dann wird die Erde am Ziele ihrer physischen Entwickelung angelangt sein.
[ 17 ] Dann verwandelt sich die Erde in einen astralischen Himmelskörper. Alles, was an der Erde ist als Wesen, verwandelt sich in einen astralischen Himmelskörper. Die physische Substanz verschwindet als physische Substanz, sie geht in dem Teil, der bis dahin die Möglichkeit gefunden hat sich zu vergeistigen, über in den Geist, in die astralische Substanz. Also denken Sie wohl: Alle diejenigen Wesenheiten der Erde, welche bis dahin die Möglichkeit gefunden haben, in ihrer äußeren materiellen Gestalt auszudrücken das Gute, das Edle, das Intellektuelle, das Schöne, die in ihrem Antlitz einen Abdruck zeigen werden des Christus Jesus, die in ihren Worten einen Ausdruck zeigen werden des Christus Jesus, die da tönen werden als tönende Gedanken, alle die werden die Macht haben, das, was sie an physischer Materie in sich haben, aufzulösen, wie laues Wasser Salz auflöst. Alles Physische wird übergehen in eine astralische Weltenkugel. Dasjenige aber, was bis dahin es nicht so weit gebracht hat, in dem Materiellen, in dem Körperlichen ein Ausdruck des Edlen, Schönen, Intellektuellen, des Guten zu sein, das wird nicht die Kraft haben, die Materie aufzulösen. Für das wird die Materie bestehen bleiben, das wird sich verhärten in die Materie, das wird behalten materielle Gestalt. Es wird an dieser Stelle der Erdenentwickelung stattfinden ein Aufstieg ins Geistige mit lauter Gestalten, die in diesem Astralischen leben werden und die ausscheiden werden aus sich eine andere materielle Kugel, eine Kugel, welche die Wesen enthalten wird, die unbrauchbar sind für den Aufstieg, weil sie nicht das Materielle auflösen können.
[ 17 ] Dann verwandelt sich die Erde in einen astralischen Himmelskörper. Alles, was an der Erde ist als Wesen, verwandelt sich in einen astralischen Himmelskörper. Die physische Substanz verschwindet als physische Substanz, sie geht in dem Teil, der bis dahin die Möglichkeit gefunden hat sich zu vergeistigen, über in den Geist, in die astralische Substanz. Also denken Sie wohl: Alle diejenigen Wesenheiten der Erde, welche bis dahin die Möglichkeit gefunden haben, in ihrer äußeren materiellen Gestalt auszudrücken das Gute, das Edle, das Intellektuelle, das Schöne, die in ihrem Antlitz einen Abdruck zeigen werden des Christus Jesus, die in ihren Worten einen Ausdruck zeigen werden des Christus Jesus, die da tönen werden als tönende Gedanken, alle die werden die Macht haben, das, was sie an physischer Materie in sich haben, aufzulösen, wie laues Wasser Salz auflöst. Alles Physische wird übergehen in eine astralische Weltenkugel. Dasjenige aber, was bis dahin es nicht so weit gebracht hat, in dem Materiellen, in dem Körperlichen ein Ausdruck des Edlen, Schönen, Intellektuellen, des Guten zu sein, das wird nicht die Kraft haben, die Materie aufzulösen. Für das wird die Materie bestehen bleiben, das wird sich verhärten in die Materie, das wird behalten materielle Gestalt. Es wird an dieser Stelle der Erdenentwickelung stattfinden ein Aufstieg ins Geistige mit lauter Gestalten, die in diesem Astralischen leben werden und die ausscheiden werden aus sich eine andere materielle Kugel, eine Kugel, welche die Wesen enthalten wird, die unbrauchbar sind für den Aufstieg, weil sie nicht das Materielle auflösen können.
[ 18 ] So wird unsere Erde ihrer Zukunft entgegenleben. So wird sie in ihrer Materie sich immer mehr verfeinern, indem die Seele von innen heraus diese Materie allmählich verfeinert, bis sie die Kraft erhält, sie aufzulösen. Dann wird die Zeit kommen, wo das Nichtauflösbare herausgetrieben wird in einer besonderen Weltenkugel. Sieben Zeiträume werden vergehen, während das herausgetrieben wird, was in der Materie sich verhärtet hat, und die Kraft, die das herausgetrieben, wird die gegenteilige Kraft sein von der, welche die guten Wesen hinaufgetrieben haben wird. Was wird sie denn zum Auflösen der Materie bringen? Das ist eben die Kraft der Liebe, die durch das Christus-Prinzip gewonnen wird. Die Wesen werden fähig, die Materie aufzulösen dadurch, daß sie die Liebe in ihre Seele aufnehmen. Je wärmer die Seele wird durch die Liebe, desto intensiver wird sie wirken können auf das Materielle. Sie wird die ganze Erde vergeistigen, verastralisieren, in eine Astralkugel verwandeln. Aber ebenso wie ‘die Liebe die Materie auflöst wie laues Wasser das Salz, so wird das Gegenteil von Liebe hinunterdrücken, wiederum durch sieben Stufen, alles, was nicht fähig geworden ist, diese Erdenmission zu erfüllen.
[ 18 ] So wird unsere Erde ihrer Zukunft entgegenleben. So wird sie in ihrer Materie sich immer mehr verfeinern, indem die Seele von innen heraus diese Materie allmählich verfeinert, bis sie die Kraft erhält, sie aufzulösen. Dann wird die Zeit kommen, wo das Nichtauflösbare herausgetrieben wird in einer besonderen Weltenkugel. Sieben Zeiträume werden vergehen, während das herausgetrieben wird, was in der Materie sich verhärtet hat, und die Kraft, die das herausgetrieben, wird die gegenteilige Kraft sein von der, welche die guten Wesen hinaufgetrieben haben wird. Was wird sie denn zum Auflösen der Materie bringen? Das ist eben die Kraft der Liebe, die durch das Christus-Prinzip gewonnen wird. Die Wesen werden fähig, die Materie aufzulösen dadurch, daß sie die Liebe in ihre Seele aufnehmen. Je wärmer die Seele wird durch die Liebe, desto intensiver wird sie wirken können auf das Materielle. Sie wird die ganze Erde vergeistigen, verastralisieren, in eine Astralkugel verwandeln. Aber ebenso wie ‘die Liebe die Materie auflöst wie laues Wasser das Salz, so wird das Gegenteil von Liebe hinunterdrücken, wiederum durch sieben Stufen, alles, was nicht fähig geworden ist, diese Erdenmission zu erfüllen.
[ 19 ] Das Gegenteil der göttlichen Liebe nennt man den göttlichen Zorn. Das ist der technische Ausdruck. Wie diese Liebe im Laufe der vierten Kulturstufe der Menschheit eingeprägt worden ist, wie sie immer wärmer und wärmer wird durch die letzten Kulturstufen unserer Zeit, durch die sechste und siebente, so wächst an auf der anderen Seite dasjenige, was die Materie um sich verhärtet: der göttliche Zorn. Und dieses Wirken des göttlichen Zornes, dieses Hinausstoßen der Materie, wird uns angedeutet in der Apokalypse des Johannes durch das Ausgießen der sieben göttlichen Zornesschalen. Stellen Sie sich vor, wie das Ganze sozusagen figürlich sein wird: Die Erde wird immer feiner und feiner in der Materie, der Mensch auch immer geistiger in seiner Materie, und die gröbsten Teile werden nur sichtbar sein in dem Feinen wie Schalen, wie zum Beispiel die Reptilien sie abwerfen oder die Schnecken. So werden die harten Teile immer mehr und mehr angegliedert sein der sich verfeinernden Materie. In dem letzten Zeitraum, dem Zeitraum der Posaunenklänge, würden Sie schon sehen mit hellseherischen Augen, wie die Menschen aus feinen Leibern bestehen, aus durchgeistigten Leibern, und wie diejenigen, die in sich verhärtet haben das materielle Prinzip, das in sich bewahrt haben, was heute die wichtigsten Bestandteile der Materie sind, und wie das wie Hülsen herunterfallen wird in diese materielle Kugel, die als Überbleibsel sein wird nach diesem Zeitraum, der durch die Posaunenklänge angedeutet wird.
[ 19 ] Das Gegenteil der göttlichen Liebe nennt man den göttlichen Zorn. Das ist der technische Ausdruck. Wie diese Liebe im Laufe der vierten Kulturstufe der Menschheit eingeprägt worden ist, wie sie immer wärmer und wärmer wird durch die letzten Kulturstufen unserer Zeit, durch die sechste und siebente, so wächst an auf der anderen Seite dasjenige, was die Materie um sich verhärtet: der göttliche Zorn. Und dieses Wirken des göttlichen Zornes, dieses Hinausstoßen der Materie, wird uns angedeutet in der Apokalypse des Johannes durch das Ausgießen der sieben göttlichen Zornesschalen. Stellen Sie sich vor, wie das Ganze sozusagen figürlich sein wird: Die Erde wird immer feiner und feiner in der Materie, der Mensch auch immer geistiger in seiner Materie, und die gröbsten Teile werden nur sichtbar sein in dem Feinen wie Schalen, wie zum Beispiel die Reptilien sie abwerfen oder die Schnecken. So werden die harten Teile immer mehr und mehr angegliedert sein der sich verfeinernden Materie. In dem letzten Zeitraum, dem Zeitraum der Posaunenklänge, würden Sie schon sehen mit hellseherischen Augen, wie die Menschen aus feinen Leibern bestehen, aus durchgeistigten Leibern, und wie diejenigen, die in sich verhärtet haben das materielle Prinzip, das in sich bewahrt haben, was heute die wichtigsten Bestandteile der Materie sind, und wie das wie Hülsen herunterfallen wird in diese materielle Kugel, die als Überbleibsel sein wird nach diesem Zeitraum, der durch die Posaunenklänge angedeutet wird.
[ 20 ] Das ist es, was uns die Apokalypse des Johannes als Prophetie gibt. Und es ist wichtig, daß wir uns mit unserer Seele in diese Prophetie einfühlen, so daß sie befeuernd auf unseren Willen wirkt. Denn was hat alsdann der Mensch aus sich gemacht, wenn dieser sechste und siebente Zeitraum vorüber sein werden? Was hat der Mensch dann aus seinem Leibe gemacht? Wenn wir jetzt den menschlichen Leib ansehen, so ist er noch nicht der Ausdruck der inneren Seele. Aber immer mehr und mehr wird der Leib ein Ausdruck dessen werden, was die Seele in ihrem Innern erlebt. Dadurch wird das äußere Leibliche ein Ausdruck des Guten, daß der Mensch aufnimmt die höchste Botschaft, die höchste Lehre, die es auf dieser Erde gibt, und diese höchste der Lehren ist die Botschaft von dem Christus Jesus auf der Erde. Das Höchste, das uns gegeben werden kann, ist die Botschaft von Christus Jesus. Wohl müssen wir sie aufnehmen, und nicht bloß mit dem Verstand. Wir müssen sie in unser Innerstes aufnehmen, wie man die Nahrung im physischen Leibe aufnimmt. Und indem die Menschheit sich durch diese Kulturstufe hinüberentwickelt, wird sie immer mehr und mehr die frohe Botschaft in ihr Inneres aufnehmen, und gerade die Aufnahme der Botschaft der Liebe wird sie als das Ergebnis der Erdenmission zu betrachten haben. In den Evangelien, in dem «Buche», ist die Kraft der Liebe enthalten, alle Kraft der Liebe. Und der Seher kann nichts anderes sagen als: Ich sehe im Geiste eine Zeit vor mir, wo dasjenige, was im Evangelium ist, nicht mehr in einem Buche draußen sein wird, sondern wo das verschlungen sein wird vom Menschen selber.
[ 20 ] Das ist es, was uns die Apokalypse des Johannes als Prophetie gibt. Und es ist wichtig, daß wir uns mit unserer Seele in diese Prophetie einfühlen, so daß sie befeuernd auf unseren Willen wirkt. Denn was hat alsdann der Mensch aus sich gemacht, wenn dieser sechste und siebente Zeitraum vorüber sein werden? Was hat der Mensch dann aus seinem Leibe gemacht? Wenn wir jetzt den menschlichen Leib ansehen, so ist er noch nicht der Ausdruck der inneren Seele. Aber immer mehr und mehr wird der Leib ein Ausdruck dessen werden, was die Seele in ihrem Innern erlebt. Dadurch wird das äußere Leibliche ein Ausdruck des Guten, daß der Mensch aufnimmt die höchste Botschaft, die höchste Lehre, die es auf dieser Erde gibt, und diese höchste der Lehren ist die Botschaft von dem Christus Jesus auf der Erde. Das Höchste, das uns gegeben werden kann, ist die Botschaft von Christus Jesus. Wohl müssen wir sie aufnehmen, und nicht bloß mit dem Verstand. Wir müssen sie in unser Innerstes aufnehmen, wie man die Nahrung im physischen Leibe aufnimmt. Und indem die Menschheit sich durch diese Kulturstufe hinüberentwickelt, wird sie immer mehr und mehr die frohe Botschaft in ihr Inneres aufnehmen, und gerade die Aufnahme der Botschaft der Liebe wird sie als das Ergebnis der Erdenmission zu betrachten haben. In den Evangelien, in dem «Buche», ist die Kraft der Liebe enthalten, alle Kraft der Liebe. Und der Seher kann nichts anderes sagen als: Ich sehe im Geiste eine Zeit vor mir, wo dasjenige, was im Evangelium ist, nicht mehr in einem Buche draußen sein wird, sondern wo das verschlungen sein wird vom Menschen selber.
[ 21 ] Unsere Erdenentwickelung beruht auf zweierlei. Unserer Erde ist vorangegangen dasjenige, was wir nennen den Kosmos der Weisheit, und ihm ist vorangegangen dasjenige, was wir nennen — das Wort sagt freilich nicht viel, aber wir müssen es gebrauchen, weil es gebräuchlich geworden ist — den Kosmos der Stärke, der Kraft. Weisheit und Stärke ist es, was die Erde als Erbschaft von früheren Entwickelungsstufen, vom alten Mond und der alten Sonne übernommen hat. Wir werden sehen, wie innerhalb unserer Erdenentwickelung das auch zum Ausdruck kommt dadurch, daß wir die erste Hälfte der Erdenentwickelung nach dem Vertreter der Sonnenkraft, dem Mars, benennen. Denn jetzt brauchen wir nur zu bedenken, daß wir innerhalb unserer Erdenentwickelung im Mars dasjenige haben, was der Erde eingepflanzt hat das Eisen. Wir sehen im Mars den Bringer von Stärke. Und in dem, was die zweite Hälfte der Erdenentwickelung beherrscht, haben wir den Stellvertreter der alten Mondenentwickelung, den Merkur, welcher der Erde die alte Erbschaft des Mondes, die Weisheit, einverleibt. So setzt sich uns die Erdenentwickelung zusammen aus Mars- und Merkurentwickelung. Sie hat als Erbschaft übernommen zwei starke, gewaltige Kräfte. Das, was sie ererbt hat vom Kosmos der Stärke, drückt sich aus im Mars, und was sie ererbt hat vom Kosmos der Weisheit, drückt sich im Merkur aus. Sie, die Erde selber, soll hinzubringen die Liebe durch ihre Mission. Diese Liebe soll als das Ergebnis der Erdenentwickelung sich herrlich offenbaren. Das ist ein sehr tiefer Gedanke des Apokalyptikers. Das ist der tiefe Gedanke, der außerdem anknüpft an die ganze übrige Erdenentwickelung. (Siehe das vierte Siegelbild.)
[ 21 ] Unsere Erdenentwickelung beruht auf zweierlei. Unserer Erde ist vorangegangen dasjenige, was wir nennen den Kosmos der Weisheit, und ihm ist vorangegangen dasjenige, was wir nennen — das Wort sagt freilich nicht viel, aber wir müssen es gebrauchen, weil es gebräuchlich geworden ist — den Kosmos der Stärke, der Kraft. Weisheit und Stärke ist es, was die Erde als Erbschaft von früheren Entwickelungsstufen, vom alten Mond und der alten Sonne übernommen hat. Wir werden sehen, wie innerhalb unserer Erdenentwickelung das auch zum Ausdruck kommt dadurch, daß wir die erste Hälfte der Erdenentwickelung nach dem Vertreter der Sonnenkraft, dem Mars, benennen. Denn jetzt brauchen wir nur zu bedenken, daß wir innerhalb unserer Erdenentwickelung im Mars dasjenige haben, was der Erde eingepflanzt hat das Eisen. Wir sehen im Mars den Bringer von Stärke. Und in dem, was die zweite Hälfte der Erdenentwickelung beherrscht, haben wir den Stellvertreter der alten Mondenentwickelung, den Merkur, welcher der Erde die alte Erbschaft des Mondes, die Weisheit, einverleibt. So setzt sich uns die Erdenentwickelung zusammen aus Mars- und Merkurentwickelung. Sie hat als Erbschaft übernommen zwei starke, gewaltige Kräfte. Das, was sie ererbt hat vom Kosmos der Stärke, drückt sich aus im Mars, und was sie ererbt hat vom Kosmos der Weisheit, drückt sich im Merkur aus. Sie, die Erde selber, soll hinzubringen die Liebe durch ihre Mission. Diese Liebe soll als das Ergebnis der Erdenentwickelung sich herrlich offenbaren. Das ist ein sehr tiefer Gedanke des Apokalyptikers. Das ist der tiefe Gedanke, der außerdem anknüpft an die ganze übrige Erdenentwickelung. (Siehe das vierte Siegelbild.)
[ 22 ] Noch einmal versetzen Sie sich mit mir zurück in die älteste atlantische Zeit, in jene Zeit, von der wir gesagt haben, daß die Luft noch durchsetzt war von Wasser. Der Mensch war noch für das Wasser gebaut. In der Mitte der Atlantis erst ist er so weit, daß er sich dem Wasser entreißt und den festen Boden betritt. Bis zu der Zeit, wo die Erde in der Mitte ihrer Entwickelung war, müssen wir das Wasser ebenso als den Träger der menschlichen Entwickelung auffassen wie später die feste Erde. Die feste Erde wurde sozusagen erst spät der Schauplatz der Menschen. Es ist nur halb richtig, wenn man von der ganzen Atlantis wie von einem trockenen Lande spricht. Sie ist in vieler Beziehung nicht etwa vom Meere bedeckt, aber von einem solchen Mittelding, wie Luft, die von Wasser dicht erfüllt ist, und diese Wasser-Luft gehört zu dem Elemente, in dem der Mensch lebte. Erst später wurde er fähig, in der freien Luft zu leben und auf dem festen Boden zu stehen. Das ist verhältnismäßig noch nicht lange her. So daß wir sagen, wenn wir die Erdenentwickelung überblicken, symbolisch ausgedrückt: Wir haben auf der einen Seite Erde und auf der anderen Seite Wasser. Das ist die frühere Zeit. Und aus dem Wasser ragt hervor die eine der Kräfte bis zur ersten Hälfte der Entwickelung, und aus der Erde ragt hervor die andere der Kräfte. Bis zur Mitte der vierten Periode sprechen wir von den Marskräften, von den Kräften, die sozusagen das Wasser gibt, und wir sprechen von den Merkurkräften in der späteren Zeit, wo die feste Erde die Stützkräfte gibt. Das gliedert sich so recht zusammen in die Vorstellung, daß der Mensch gestützt wird in seiner ganzen Erdenmission durch zwei Säulen, jene zwei Säulen, die Sie symbolisch gesehen haben beim Münchener Kongreß im Saale. Diese zwei Säulen stellen dar die zwei Teile der Erdenmission, die zwei Erbschaften, die der Mensch gemacht hat von früheren Zeiten. Und über ihnen symbolisiert sich dasjenige, was durch die Erde selber erreicht werden soll: die Liebe, die sich darlebt, herrlich sich offenbarend, die gestützt wird durch diese Erbschaften.
[ 22 ] Noch einmal versetzen Sie sich mit mir zurück in die älteste atlantische Zeit, in jene Zeit, von der wir gesagt haben, daß die Luft noch durchsetzt war von Wasser. Der Mensch war noch für das Wasser gebaut. In der Mitte der Atlantis erst ist er so weit, daß er sich dem Wasser entreißt und den festen Boden betritt. Bis zu der Zeit, wo die Erde in der Mitte ihrer Entwickelung war, müssen wir das Wasser ebenso als den Träger der menschlichen Entwickelung auffassen wie später die feste Erde. Die feste Erde wurde sozusagen erst spät der Schauplatz der Menschen. Es ist nur halb richtig, wenn man von der ganzen Atlantis wie von einem trockenen Lande spricht. Sie ist in vieler Beziehung nicht etwa vom Meere bedeckt, aber von einem solchen Mittelding, wie Luft, die von Wasser dicht erfüllt ist, und diese Wasser-Luft gehört zu dem Elemente, in dem der Mensch lebte. Erst später wurde er fähig, in der freien Luft zu leben und auf dem festen Boden zu stehen. Das ist verhältnismäßig noch nicht lange her. So daß wir sagen, wenn wir die Erdenentwickelung überblicken, symbolisch ausgedrückt: Wir haben auf der einen Seite Erde und auf der anderen Seite Wasser. Das ist die frühere Zeit. Und aus dem Wasser ragt hervor die eine der Kräfte bis zur ersten Hälfte der Entwickelung, und aus der Erde ragt hervor die andere der Kräfte. Bis zur Mitte der vierten Periode sprechen wir von den Marskräften, von den Kräften, die sozusagen das Wasser gibt, und wir sprechen von den Merkurkräften in der späteren Zeit, wo die feste Erde die Stützkräfte gibt. Das gliedert sich so recht zusammen in die Vorstellung, daß der Mensch gestützt wird in seiner ganzen Erdenmission durch zwei Säulen, jene zwei Säulen, die Sie symbolisch gesehen haben beim Münchener Kongreß im Saale. Diese zwei Säulen stellen dar die zwei Teile der Erdenmission, die zwei Erbschaften, die der Mensch gemacht hat von früheren Zeiten. Und über ihnen symbolisiert sich dasjenige, was durch die Erde selber erreicht werden soll: die Liebe, die sich darlebt, herrlich sich offenbarend, die gestützt wird durch diese Erbschaften.
[ 23 ] So schildert der Apokalyptiker es wirklich so, wie es sich darstellt für den Menschen, der aufsteigt in geistige Regionen. Deshalb wird dasjenige, was uns entgegentritt, wenn wir anschauen, was über die Erde hinaus liegt, was uns entgegentritt in dem Momente, wo die Erdensubstanz ihre Materie auflöst ins Geistige, symbolisch angedeutet durch das, was wir in dem vierten Siegel sehen. Selbstverständlich muß es jetzt umgekehrt erscheinen, weil es Zukünftiges darstellt. Es erscheinen uns die zwei Kräfte, welche die Erde als Erbschaft übernommen hat vom Kosmos der Weisheit und der Stärke, und es erscheint uns alles, was als Erfüllung der Erdenmission sich zeigt als die Kraft der Liebe, die der Mensch ausbildet, und das Ganze erscheint uns wie die Personifikation des zukünftigen Menschen, so daß der Mensch der Zukunft, gestützt von diesen beiden Kräften, durchdrungen von dieser Kraft der Liebe, uns symbolisch hier entgegentritt. Die Botschaft der Liebe, das Buch, das er vor sich hat, ist ein Buch, das nicht nur von außen wirkt, sondern das er verschlingen soll. Da sehen wir vor uns hingestellt das gewaltige Bild, das hier uns erscheint. «Und ich sah einen anderen Kraftengel» — das heißt ein Wesen, das so dargestellt wird, weil es schon über dem heutigen Menschen steht — «von den geistigen Sphären herabkommen», so sieht es der Seher, «der war mit einer Wolke bekleidet und sein Antlitz war wie die Sonne und seine Füße wie Pfeiler, feurige Pfeiler.» Das sind die zwei Kräfte, von denen wir gesprochen haben, welche die Erde als Erbschaft empfangen hat. «Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan; und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde.» Und Johannes sprach zum Engel: «Gib mir das Büchlein.» «Und er sprach zu mir: Nimm hin und verschlinge es; und es wird dich im Bauche grimmen, aber in deinem Munde wird es süß sein wie Honig. — Und ich nahm das Büchlein von der Hand des Engels und verschlang es; und es war süß in meinem Munde wie Honig.»
[ 23 ] So schildert der Apokalyptiker es wirklich so, wie es sich darstellt für den Menschen, der aufsteigt in geistige Regionen. Deshalb wird dasjenige, was uns entgegentritt, wenn wir anschauen, was über die Erde hinaus liegt, was uns entgegentritt in dem Momente, wo die Erdensubstanz ihre Materie auflöst ins Geistige, symbolisch angedeutet durch das, was wir in dem vierten Siegel sehen. Selbstverständlich muß es jetzt umgekehrt erscheinen, weil es Zukünftiges darstellt. Es erscheinen uns die zwei Kräfte, welche die Erde als Erbschaft übernommen hat vom Kosmos der Weisheit und der Stärke, und es erscheint uns alles, was als Erfüllung der Erdenmission sich zeigt als die Kraft der Liebe, die der Mensch ausbildet, und das Ganze erscheint uns wie die Personifikation des zukünftigen Menschen, so daß der Mensch der Zukunft, gestützt von diesen beiden Kräften, durchdrungen von dieser Kraft der Liebe, uns symbolisch hier entgegentritt. Die Botschaft der Liebe, das Buch, das er vor sich hat, ist ein Buch, das nicht nur von außen wirkt, sondern das er verschlingen soll. Da sehen wir vor uns hingestellt das gewaltige Bild, das hier uns erscheint. «Und ich sah einen anderen Kraftengel» — das heißt ein Wesen, das so dargestellt wird, weil es schon über dem heutigen Menschen steht — «von den geistigen Sphären herabkommen», so sieht es der Seher, «der war mit einer Wolke bekleidet und sein Antlitz war wie die Sonne und seine Füße wie Pfeiler, feurige Pfeiler.» Das sind die zwei Kräfte, von denen wir gesprochen haben, welche die Erde als Erbschaft empfangen hat. «Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan; und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde.» Und Johannes sprach zum Engel: «Gib mir das Büchlein.» «Und er sprach zu mir: Nimm hin und verschlinge es; und es wird dich im Bauche grimmen, aber in deinem Munde wird es süß sein wie Honig. — Und ich nahm das Büchlein von der Hand des Engels und verschlang es; und es war süß in meinem Munde wie Honig.»
[ 24 ] Da haben wir das, was uns gesagt werden muß als die Empfindung, die auftritt im Seher, wenn er seinen Blick hinrichtet auf den Punkt, wo die Erde aus dem Physisch-Materiellen ins Astralisch-Geistige übergeht, wo die Erdenmission erreicht ist. Und wenn der Seher dies sieht, dann lernt er, was wirklich mit dieser Botschaft der Liebe zusammenhängt, die als Impuls auf der vierten Kulturstufe hereingezogen ist: er lernt schon im heutigen Leben, wie der Apokalyptiker es gelernt hat, was Seligkeit ist und was der Menschheit als Seligkeit vorangestellt werden kann. Aber er lernt es eben im heutigen Leibe; denn wenn auch ein noch so hohes Wesen mit Menschen leben wollte, müßte es sich fleischlich verkörpern. Und in mancher Beziehung gibt der heutige Leib gerade dadurch, daß er dem Geist die Möglichkeit bietet, hoch hinaufzusteigen, auch die Möglichkeit zu leiden. Während also die Seele des Sehers, die der Apokalyptiker geschildert hat, in geistige Regionen hinaufsteigen kann, um das Evangelium der Liebe zu empfangen, und im Geiste die Seligkeit süß wie Honig empfinden kann, lebt der Seher doch in einem heutigen Leibe, und dementsprechend muß er ausdrücken, daß das Hinaufsteigen im heutigen Leibe in vieler Beziehung das Gegenstück jener Seligkeit hervorruft. Das drückt er dadurch aus, daß er sagt, das Büchlein mache ihm, ob es gleich süß sei wie Honig, als er es verschluckt hat, grimmige Schmerzen im Bauche. Aber das ist nur ein kleiner Abglanz von dem, «im Leibe gekreuzigt» zu sein. Je höher der Geist steigt, desto schwieriger wird ihm das Wohnen im Leibe. Und das ist zunächst der symbolische Ausdruck für diese Schmerzen: «Gekreuzigt sein im Leibe.»
[ 24 ] Da haben wir das, was uns gesagt werden muß als die Empfindung, die auftritt im Seher, wenn er seinen Blick hinrichtet auf den Punkt, wo die Erde aus dem Physisch-Materiellen ins Astralisch-Geistige übergeht, wo die Erdenmission erreicht ist. Und wenn der Seher dies sieht, dann lernt er, was wirklich mit dieser Botschaft der Liebe zusammenhängt, die als Impuls auf der vierten Kulturstufe hereingezogen ist: er lernt schon im heutigen Leben, wie der Apokalyptiker es gelernt hat, was Seligkeit ist und was der Menschheit als Seligkeit vorangestellt werden kann. Aber er lernt es eben im heutigen Leibe; denn wenn auch ein noch so hohes Wesen mit Menschen leben wollte, müßte es sich fleischlich verkörpern. Und in mancher Beziehung gibt der heutige Leib gerade dadurch, daß er dem Geist die Möglichkeit bietet, hoch hinaufzusteigen, auch die Möglichkeit zu leiden. Während also die Seele des Sehers, die der Apokalyptiker geschildert hat, in geistige Regionen hinaufsteigen kann, um das Evangelium der Liebe zu empfangen, und im Geiste die Seligkeit süß wie Honig empfinden kann, lebt der Seher doch in einem heutigen Leibe, und dementsprechend muß er ausdrücken, daß das Hinaufsteigen im heutigen Leibe in vieler Beziehung das Gegenstück jener Seligkeit hervorruft. Das drückt er dadurch aus, daß er sagt, das Büchlein mache ihm, ob es gleich süß sei wie Honig, als er es verschluckt hat, grimmige Schmerzen im Bauche. Aber das ist nur ein kleiner Abglanz von dem, «im Leibe gekreuzigt» zu sein. Je höher der Geist steigt, desto schwieriger wird ihm das Wohnen im Leibe. Und das ist zunächst der symbolische Ausdruck für diese Schmerzen: «Gekreuzigt sein im Leibe.»
[ 25 ] Damit haben wir skizzenhaft angedeutet, was geschehen wird innerhalb unserer Erdenentwickelung, was dem Menschen in der Erdenentwickelung bevorsteht. Wir sind herangekommen bis zu dem Punkt, wo der Mensch verwandelt wird, verwandelt wird ins Astralische, wo die Erde in ihren besten Teilen als physische Erde verschwinden und ins Geistige übergehen wird, wo nur etwas wie ein abgesonderter Teil durch den göttlichen Zorn abfallen wird in den Abgrund. Und wir werden sehen, daß selbst da noch nicht die letzte Stufe erstiegen ist, aus der nicht Rettung möglich wäre, obzwar dasjenige, was sich geltend macht in dem Abgrund, durch die furchtbarsten Symbole gekennzeichnet wird: durch das siebenköpfige und zehnhörnige und durch das zweihörnige Tier.
[ 25 ] Damit haben wir skizzenhaft angedeutet, was geschehen wird innerhalb unserer Erdenentwickelung, was dem Menschen in der Erdenentwickelung bevorsteht. Wir sind herangekommen bis zu dem Punkt, wo der Mensch verwandelt wird, verwandelt wird ins Astralische, wo die Erde in ihren besten Teilen als physische Erde verschwinden und ins Geistige übergehen wird, wo nur etwas wie ein abgesonderter Teil durch den göttlichen Zorn abfallen wird in den Abgrund. Und wir werden sehen, daß selbst da noch nicht die letzte Stufe erstiegen ist, aus der nicht Rettung möglich wäre, obzwar dasjenige, was sich geltend macht in dem Abgrund, durch die furchtbarsten Symbole gekennzeichnet wird: durch das siebenköpfige und zehnhörnige und durch das zweihörnige Tier.
