Egyptian Myths and Mysteries
in Relation to the Active Spiritual Forces of the Present
GA 106
3 September 1908, Leipzig
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Ägyptische Mythen und Mysterien, 5th ed.
Zweiter Vortrag
Zweiter Vortrag
[ 1 ] Wir haben gestern versucht, gewisse Zusammenhänge in den Lebensverhältnissen, namentlich auch in den geistigen Verhältnissen der sogenannten nachatlantischen Zeit, vor unsere Augen zu stellen. Wir haben gesehen, wie die erste Kulturepoche dieser Zeit sich wiederholen wird in der letzten, der siebenten Kulturepoche, wie die persische Kultur sich wiederholen wird in der sechsten Kulturepoche, und wie die Kulturepoche, die uns in den nächsten Tagen beschäftigen wird, die ägyptische, sich wiederholt in dem Leben und den Schicksalen von uns selbst, in der fünften Kultur. Von der vierten Kultur, der griechisch-lateinischen Zeit, konnten wir sagen, daß sie sich eine Ausnahmestellung bewahrt hat, daß sie keine Wiederholung erlebt. Damit haben wir skizzenhaft hinweisen können auf geheimnisvolle Zusammenhänge in den Kulturen der nachatlantischen Zeit, die auf die Zeit der Atlantis folgte, der Atlantis, die durch gewaltige Wasserkatastrophen zugrunde gegangen ist. Auch diese der Atlantis nachfolgende Zeit wird untergehen.
[ 1 ] Wir haben gestern versucht, gewisse Zusammenhänge in den Lebensverhältnissen, namentlich auch in den geistigen Verhältnissen der sogenannten nachatlantischen Zeit, vor unsere Augen zu stellen. Wir haben gesehen, wie die erste Kulturepoche dieser Zeit sich wiederholen wird in der letzten, der siebenten Kulturepoche, wie die persische Kultur sich wiederholen wird in der sechsten Kulturepoche, und wie die Kulturepoche, die uns in den nächsten Tagen beschäftigen wird, die ägyptische, sich wiederholt in dem Leben und den Schicksalen von uns selbst, in der fünften Kultur. Von der vierten Kultur, der griechisch-lateinischen Zeit, konnten wir sagen, daß sie sich eine Ausnahmestellung bewahrt hat, daß sie keine Wiederholung erlebt. Damit haben wir skizzenhaft hinweisen können auf geheimnisvolle Zusammenhänge in den Kulturen der nachatlantischen Zeit, die auf die Zeit der Atlantis folgte, der Atlantis, die durch gewaltige Wasserkatastrophen zugrunde gegangen ist. Auch diese der Atlantis nachfolgende Zeit wird untergehen.
[ 2 ] Am Ende unserer fünften großen Epoche, der nachatlantischen, werden auch Katastrophen folgen, die ähnlich wirken werden wie jene am Schluß der atlantischen Epoche. Durch den Krieg aller gegen alle wird die siebente Kultur der fünften Epoche ihren Abschluß finden. Es waren interessante Zusammenhänge, die da angedeutet worden sind in gewissen Wiederholungen, die, wenn wir sie genauer verfolgen werden, tief hineinleuchten werden in unser Seelenleben.
[ 2 ] Am Ende unserer fünften großen Epoche, der nachatlantischen, werden auch Katastrophen folgen, die ähnlich wirken werden wie jene am Schluß der atlantischen Epoche. Durch den Krieg aller gegen alle wird die siebente Kultur der fünften Epoche ihren Abschluß finden. Es waren interessante Zusammenhänge, die da angedeutet worden sind in gewissen Wiederholungen, die, wenn wir sie genauer verfolgen werden, tief hineinleuchten werden in unser Seelenleben.
[ 3 ] Heute müssen wir, womit wir uns einen Unterbau schaffen wollen, noch andere Wiederholungen vor unser geistiges Auge treten lassen. Wir werden den Blick weit hinausschweifen lassen in das Werden unserer Erde und werden sehen, daß die weiten Horizonte uns ganz intim interessieren müssen.
[ 3 ] Heute müssen wir, womit wir uns einen Unterbau schaffen wollen, noch andere Wiederholungen vor unser geistiges Auge treten lassen. Wir werden den Blick weit hinausschweifen lassen in das Werden unserer Erde und werden sehen, daß die weiten Horizonte uns ganz intim interessieren müssen.
[ 4 ] Nur eine Mahnung sei noch an den Anfang gestellt, eine Warnung vor schematischen Wiederholungen. Wenn auf dem Gebiete des Okkultismus von solchen Wiederholungen die Rede ist, wie: die erste Kulturepoche wiederholt sich in der siebenten, die dritte in der fünften, dann kann leicht irgendeine Kombinationsgabe sich betätigen wollen und solche Schemata auch für andere Verhältnisse aufsuchen wollen. Man könnte glauben, daß man das könnte, und in der Tat wird in vielen Büchern über Theosophie mancher Unfug dadurch getrieben. Da muß denn streng gewarnt werden, daß nicht solche Kombinationen entscheiden, sondern einzig die Anschauung, die geistige Anschauung, sonst wird man fehlgehen. Vor solchen Kombinationen muß gewarnt werden. Das was wir lesen können in der geistigen Welt, läßt sich zwar durch Logik begreifen, aber nicht finden. Erleben läßt es sich nur durch die Erfahrung.
[ 4 ] Nur eine Mahnung sei noch an den Anfang gestellt, eine Warnung vor schematischen Wiederholungen. Wenn auf dem Gebiete des Okkultismus von solchen Wiederholungen die Rede ist, wie: die erste Kulturepoche wiederholt sich in der siebenten, die dritte in der fünften, dann kann leicht irgendeine Kombinationsgabe sich betätigen wollen und solche Schemata auch für andere Verhältnisse aufsuchen wollen. Man könnte glauben, daß man das könnte, und in der Tat wird in vielen Büchern über Theosophie mancher Unfug dadurch getrieben. Da muß denn streng gewarnt werden, daß nicht solche Kombinationen entscheiden, sondern einzig die Anschauung, die geistige Anschauung, sonst wird man fehlgehen. Vor solchen Kombinationen muß gewarnt werden. Das was wir lesen können in der geistigen Welt, läßt sich zwar durch Logik begreifen, aber nicht finden. Erleben läßt es sich nur durch die Erfahrung.
[ 5 ] Wir müssen, wenn wir genauer die Kulturepochen verstehen wollen, uns einen Überblick verschaffen über das Werden der Erde überhaupt, wie es sich darstellt dem Scher, der in das Geschehen urferner Vergangenheit seinen geistigen Blick richten kann.
[ 5 ] Wir müssen, wenn wir genauer die Kulturepochen verstehen wollen, uns einen Überblick verschaffen über das Werden der Erde überhaupt, wie es sich darstellt dem Scher, der in das Geschehen urferner Vergangenheit seinen geistigen Blick richten kann.
[ 6 ] Wenn wir innerhalb dieses Werdens der Erde weit zurückblicken, dann können wir uns sagen, daß unsere Erde nicht immer so aussah wie heute. Sie hatte nicht den festen mineralischen Grund wie heute, das Mineralreich war nicht so wie heute, auch trug sie nicht solche Pflanzen und Tiere wie heute, und die Menschen waren nicht in einem fleischlichen Leibe wie heute, der Mensch hatte kein Knochensystem. Das hat sich alles erst später gebildet. Je weiter wir zurückschauen, desto mehr nähern wir uns einem Zustand, den wir, wenn wir ihn aus den Weltenfernen hätten betrachten können, gesehen haben würden nur wie einen Nebel, wie eine feine, ätherische Wolke. Dieser Nebel würde zwar viel größer gewesen sein als unsere heutige Erde, denn dieser Nebel würde gereicht haben bis in die Fernen der äußersten Planeten unseres Sonnensystems und darüber hinaus. Das alles hätte umfaßt eine weitreichende Nebelmasse, worin nicht allein das war, woraus sich unsere Erde gebildet hat, sondern alle Planeten, auch die Sonne selbst waren darin. Und wenn wir diese Nebelmasse genauer hätten untersuchen können — vorausgesetzt, der Beschauer hätte sich ihr nähern können —, so würde sie für uns so ausgesehen haben, wie wenn sie aus lauter feinen ätherischen Punkten zusammengesetzt gewesen wäre. Wenn wir einen Mückenschwarm von ferne ansehen, dann erscheint dieser uns wie eine Wolke, in der Nähe aber sehen wir die einzelnen Tierchen. So etwa hätten wir damals die Masse der Erde in urferner Vergangenheit gesehen, die damals nicht materiell war in unserem Sinne, sondern bis zum ätherischen Zustande verdichtet war. Diese Erdenbildung bestand also aus einzelnen Ätherpunkten, aber mit diesen Ätherpunkten war etwas ganz Besonderes verbunden. Wenn wir allerdings daran festhalten, daß das menschliche Auge die Punkte hätte sehen können, so hätte dieses nicht so etwas wahrgenommen, wie der Hellseher das gesehen haben würde, was er heute auch noch in der Tat rückblickend sieht. Das wollen wir uns durch einen Vergleich näherbringen.
[ 6 ] Wenn wir innerhalb dieses Werdens der Erde weit zurückblicken, dann können wir uns sagen, daß unsere Erde nicht immer so aussah wie heute. Sie hatte nicht den festen mineralischen Grund wie heute, das Mineralreich war nicht so wie heute, auch trug sie nicht solche Pflanzen und Tiere wie heute, und die Menschen waren nicht in einem fleischlichen Leibe wie heute, der Mensch hatte kein Knochensystem. Das hat sich alles erst später gebildet. Je weiter wir zurückschauen, desto mehr nähern wir uns einem Zustand, den wir, wenn wir ihn aus den Weltenfernen hätten betrachten können, gesehen haben würden nur wie einen Nebel, wie eine feine, ätherische Wolke. Dieser Nebel würde zwar viel größer gewesen sein als unsere heutige Erde, denn dieser Nebel würde gereicht haben bis in die Fernen der äußersten Planeten unseres Sonnensystems und darüber hinaus. Das alles hätte umfaßt eine weitreichende Nebelmasse, worin nicht allein das war, woraus sich unsere Erde gebildet hat, sondern alle Planeten, auch die Sonne selbst waren darin. Und wenn wir diese Nebelmasse genauer hätten untersuchen können — vorausgesetzt, der Beschauer hätte sich ihr nähern können —, so würde sie für uns so ausgesehen haben, wie wenn sie aus lauter feinen ätherischen Punkten zusammengesetzt gewesen wäre. Wenn wir einen Mückenschwarm von ferne ansehen, dann erscheint dieser uns wie eine Wolke, in der Nähe aber sehen wir die einzelnen Tierchen. So etwa hätten wir damals die Masse der Erde in urferner Vergangenheit gesehen, die damals nicht materiell war in unserem Sinne, sondern bis zum ätherischen Zustande verdichtet war. Diese Erdenbildung bestand also aus einzelnen Ätherpunkten, aber mit diesen Ätherpunkten war etwas ganz Besonderes verbunden. Wenn wir allerdings daran festhalten, daß das menschliche Auge die Punkte hätte sehen können, so hätte dieses nicht so etwas wahrgenommen, wie der Hellseher das gesehen haben würde, was er heute auch noch in der Tat rückblickend sieht. Das wollen wir uns durch einen Vergleich näherbringen.
[ 7 ] Nehmen wir ein Samenkorn einer Rose, einer wilden Rose, ein völlig ausgebildetes Samenkorn. Was sieht der, der es betrachtet? Er sieht einen Körper, der sehr klein ist, und wenn er nicht gelernt hat, wie das Samenkorn der wilden Rose aussieht, so wird er niemals herauskriegen können, daß da eine Hundsrose herauswachsen kann. Das würde er aus der bloßen Form des Korns niemals erraten. Der aber, der mit einer gewissen hellseherischen Fähigkeit begabt ist, der wird folgendes erleben können. Das Samenkorn wird allmählich vor seinem Blick verschwinden, aber vor sein hellseherisches Auge wird treten eine blumenähnliche Gestalt, die aus dem Korn geistig herauswächst. Sie steht vor dem hellseherischen Blick, eine wirkliche Form, die nur im Geiste erschaut werden kann. Diese Form ist das Urbild dessen, was später herauswächst aus dem Korn. Nun würden wir uns irren, wenn wir glaubten, daß dieses Bild ganz der Pflanze gleich sei, die dem Samenkorn entspricht. Es ist ganz und gar nicht gleich. Es ist eine wunderbare Lichtgestalt, die in sich Strömungen und komplizierte Bildungen zeigt, und man könnte sagen, daß das, was später herauswächst aus dem Korn, bloß ein Schatten dieser wunderbaren geistigen Lichtgestalt sei, die der Hellseher in dem Samenkorn sehen kann. Halten wir dieses Bild fest, wie der Hellseher sieht das Urbild der Pflanze, und jetzt sehen wir wieder auf unsere Urerde, auf die einzelnen ätherischen Punkte zurück.
[ 7 ] Nehmen wir ein Samenkorn einer Rose, einer wilden Rose, ein völlig ausgebildetes Samenkorn. Was sieht der, der es betrachtet? Er sieht einen Körper, der sehr klein ist, und wenn er nicht gelernt hat, wie das Samenkorn der wilden Rose aussieht, so wird er niemals herauskriegen können, daß da eine Hundsrose herauswachsen kann. Das würde er aus der bloßen Form des Korns niemals erraten. Der aber, der mit einer gewissen hellseherischen Fähigkeit begabt ist, der wird folgendes erleben können. Das Samenkorn wird allmählich vor seinem Blick verschwinden, aber vor sein hellseherisches Auge wird treten eine blumenähnliche Gestalt, die aus dem Korn geistig herauswächst. Sie steht vor dem hellseherischen Blick, eine wirkliche Form, die nur im Geiste erschaut werden kann. Diese Form ist das Urbild dessen, was später herauswächst aus dem Korn. Nun würden wir uns irren, wenn wir glaubten, daß dieses Bild ganz der Pflanze gleich sei, die dem Samenkorn entspricht. Es ist ganz und gar nicht gleich. Es ist eine wunderbare Lichtgestalt, die in sich Strömungen und komplizierte Bildungen zeigt, und man könnte sagen, daß das, was später herauswächst aus dem Korn, bloß ein Schatten dieser wunderbaren geistigen Lichtgestalt sei, die der Hellseher in dem Samenkorn sehen kann. Halten wir dieses Bild fest, wie der Hellseher sieht das Urbild der Pflanze, und jetzt sehen wir wieder auf unsere Urerde, auf die einzelnen ätherischen Punkte zurück.
[ 8 ] Wenn nun der Hellseher, ebenso wie in dem vorigen Beispiele, sich gegenüberstellte einem solchen ätherischen Staubpunkte der Ursubstanz, so würde für ihn aus diesem ätherischen Staubkorn, ganz in ähnlicher Weise wie aus dem Samenkorn, eine Lichtgestalt herauswachsen, eine prächtige Gestalt, die in Wirklichkeit nicht da ist, die schlummernd in diesem Staubkorn ruht. Und was ist es denn, was da als eine Gestalt der Seher sehen kann, rückblickend auf dieses Urerdenatom? Was ist es denn, was da herauswächst? Das ist eine Gestalt, die wiederum verschieden ist — so verschieden wie das Urbild der Pflanze von der sinnlichen Pflanze — von dem physischen Menschen: Es ist das Urbild der heutigen Menschengestalt. Damals schlummerte geistig die Menschengestalt in dem ätherischen Staubkorn, und die ganze Erdenentwickelung war notwendig, damit das, was da ruhte, zum heutigen Menschen sich entwickelte. Dazu waren viele, viele Dinge notwendig, so wie für das Samenkorn auch vieles notwendig ist, wie der Samen in die Erde gesenkt werden muß, und wie die Sonne ihm ihre Wärmestrahlen schicken muß, damit er sich zur Pflanze entwickelt. Und wir werden allmählich verstehen, wie das zum Menschen wurde, wenn wir uns klarmachen, was alles geschehen ist in der Zwischenzeit.
[ 8 ] Wenn nun der Hellseher, ebenso wie in dem vorigen Beispiele, sich gegenüberstellte einem solchen ätherischen Staubpunkte der Ursubstanz, so würde für ihn aus diesem ätherischen Staubkorn, ganz in ähnlicher Weise wie aus dem Samenkorn, eine Lichtgestalt herauswachsen, eine prächtige Gestalt, die in Wirklichkeit nicht da ist, die schlummernd in diesem Staubkorn ruht. Und was ist es denn, was da als eine Gestalt der Seher sehen kann, rückblickend auf dieses Urerdenatom? Was ist es denn, was da herauswächst? Das ist eine Gestalt, die wiederum verschieden ist — so verschieden wie das Urbild der Pflanze von der sinnlichen Pflanze — von dem physischen Menschen: Es ist das Urbild der heutigen Menschengestalt. Damals schlummerte geistig die Menschengestalt in dem ätherischen Staubkorn, und die ganze Erdenentwickelung war notwendig, damit das, was da ruhte, zum heutigen Menschen sich entwickelte. Dazu waren viele, viele Dinge notwendig, so wie für das Samenkorn auch vieles notwendig ist, wie der Samen in die Erde gesenkt werden muß, und wie die Sonne ihm ihre Wärmestrahlen schicken muß, damit er sich zur Pflanze entwickelt. Und wir werden allmählich verstehen, wie das zum Menschen wurde, wenn wir uns klarmachen, was alles geschehen ist in der Zwischenzeit.
[ 9 ] In der urfernen Vergangenheit waren mit unserer Erde alle Planeten verbunden. Wir wollen jedoch zunächst einmal Sonne, Mond und Erde betrachten, die uns ja auch heute besonders interessieren. Unsere Sonne, unser Mond und unsere Erde waren damals auch nicht allein, sondern sie waren beisammen. Wenn wir diese drei heutigen Körper zusammenrühren würden wie zu einem Brei in einem großen Weltentopfe, und wir uns das als einen Weltenkörper denken würden, so würden wir das bekommen, was die Erde in ihrem Urzustand war, nämlich: Sonne plus Erde plus Mond. Natürlich konnte da der Mensch nur in einem geistigen Zustande leben. Damals konnte er nur in diesem Zustande leben, weil mit der Erde auch verbunden war, was in der heutigen Sonne ist. Und es dauerte eine lange, lange Zeit hindurch, daß der Weltenkörper, unsere Erde, Sonne und Mond noch in sich hatte und noch zusammen war mit all den Wesenheiten und Kräften, die damit verbunden waren. In diesen Zeiten war der Mensch noch in dem Uratom des Menschen nur geistig vorhanden. Das ist erst anders geworden in der Zeit, in der sich etwas ganz Bedeutsames in unserer Weltenentwickelung vollzogen hatte, nämlich, als sich die Sonne als ein selbständiger Körper abspaltete und zurückgelassen hat Erde und Mond. Jetzt haben wir, was früher eine Einheit war, als eine Zweiheit, zwei Weltenkörper, die Sonne und andererseits die Erde plus Mond. Warum ist das geschehen?
[ 9 ] In der urfernen Vergangenheit waren mit unserer Erde alle Planeten verbunden. Wir wollen jedoch zunächst einmal Sonne, Mond und Erde betrachten, die uns ja auch heute besonders interessieren. Unsere Sonne, unser Mond und unsere Erde waren damals auch nicht allein, sondern sie waren beisammen. Wenn wir diese drei heutigen Körper zusammenrühren würden wie zu einem Brei in einem großen Weltentopfe, und wir uns das als einen Weltenkörper denken würden, so würden wir das bekommen, was die Erde in ihrem Urzustand war, nämlich: Sonne plus Erde plus Mond. Natürlich konnte da der Mensch nur in einem geistigen Zustande leben. Damals konnte er nur in diesem Zustande leben, weil mit der Erde auch verbunden war, was in der heutigen Sonne ist. Und es dauerte eine lange, lange Zeit hindurch, daß der Weltenkörper, unsere Erde, Sonne und Mond noch in sich hatte und noch zusammen war mit all den Wesenheiten und Kräften, die damit verbunden waren. In diesen Zeiten war der Mensch noch in dem Uratom des Menschen nur geistig vorhanden. Das ist erst anders geworden in der Zeit, in der sich etwas ganz Bedeutsames in unserer Weltenentwickelung vollzogen hatte, nämlich, als sich die Sonne als ein selbständiger Körper abspaltete und zurückgelassen hat Erde und Mond. Jetzt haben wir, was früher eine Einheit war, als eine Zweiheit, zwei Weltenkörper, die Sonne und andererseits die Erde plus Mond. Warum ist das geschehen?
[ 10 ] Alles was geschieht, hat natürlich einen tiefen Sinn, den wir verstehen werden, wenn wir rückschauend finden, daß damals auf der Erde nicht nur Menschen lebten, sondern daß auch andere Wesen geistiger Art mit ihnen verbunden waren, die zwar nicht für physische Augen wahrnehmbar waren, die aber doch vorhanden waren, so wahr vorhanden wie die Menschen und die anderen physischen Wesen. So sind zum Beispiel mit unserer Welt Wesen verbunden, im Umkreis der Erde lebend, die die christliche Esoterik Engel, Angeloi nennt. Diese Wesenheiten können wir uns am besten vorstellen, wenn wir bedenken, daß ein solches Wesen auf der Stufe steht, auf welcher der Mensch sein wird, wenn die Erde ihre Entwickelung beendet haben wird. Heute sind diese Wesen schon so weit, wie der Mensch am Ziel seiner Erdenentwickelung sein wird. Eine noch höhere Stufe nehmen die Erzengel, Archangeloi oder Feuergeister ein, Wesenheiten, welche wir erblicken können, wenn wir unseren geistigen Blick richten auf die Angelegenheiten ganzer Völker. Diese Angelegenheiten werden gelenkt von Wesenheiten, die man Erzengel oder Archangeloi nennt. Eine noch höhere Art von Wesenheiten nennt man die Urbeginne oder Archai oder die Geister der Persönlichkeit, und wir finden diese, wenn wir den Blick schweifen lassen über ganze Zeiten und viele Völker und deren Beziehungen und Gegensätze und ins Auge fassen das, was man gewöhnlich den Zeitgeist nennt. Wenn man zum Beispiel unsere Zeit betrachtet, so wird diese geleitet von höheren Wesen, die man Urbeginne oder Archai nennt. Dann gibt es noch höhere Wesenheiten, die man in der christlichen Esoterik Gewalten oder Exusiai oder Geister der Form nennt. So sind also mit unserer Erde verbunden unzählige Wesenheiten, die sich sozusagen wie in einer Art von Stufenleiter dem Menschen angliedern.
[ 10 ] Alles was geschieht, hat natürlich einen tiefen Sinn, den wir verstehen werden, wenn wir rückschauend finden, daß damals auf der Erde nicht nur Menschen lebten, sondern daß auch andere Wesen geistiger Art mit ihnen verbunden waren, die zwar nicht für physische Augen wahrnehmbar waren, die aber doch vorhanden waren, so wahr vorhanden wie die Menschen und die anderen physischen Wesen. So sind zum Beispiel mit unserer Welt Wesen verbunden, im Umkreis der Erde lebend, die die christliche Esoterik Engel, Angeloi nennt. Diese Wesenheiten können wir uns am besten vorstellen, wenn wir bedenken, daß ein solches Wesen auf der Stufe steht, auf welcher der Mensch sein wird, wenn die Erde ihre Entwickelung beendet haben wird. Heute sind diese Wesen schon so weit, wie der Mensch am Ziel seiner Erdenentwickelung sein wird. Eine noch höhere Stufe nehmen die Erzengel, Archangeloi oder Feuergeister ein, Wesenheiten, welche wir erblicken können, wenn wir unseren geistigen Blick richten auf die Angelegenheiten ganzer Völker. Diese Angelegenheiten werden gelenkt von Wesenheiten, die man Erzengel oder Archangeloi nennt. Eine noch höhere Art von Wesenheiten nennt man die Urbeginne oder Archai oder die Geister der Persönlichkeit, und wir finden diese, wenn wir den Blick schweifen lassen über ganze Zeiten und viele Völker und deren Beziehungen und Gegensätze und ins Auge fassen das, was man gewöhnlich den Zeitgeist nennt. Wenn man zum Beispiel unsere Zeit betrachtet, so wird diese geleitet von höheren Wesen, die man Urbeginne oder Archai nennt. Dann gibt es noch höhere Wesenheiten, die man in der christlichen Esoterik Gewalten oder Exusiai oder Geister der Form nennt. So sind also mit unserer Erde verbunden unzählige Wesenheiten, die sich sozusagen wie in einer Art von Stufenleiter dem Menschen angliedern.
[ 11 ] Wenn wir bei dem Mineral anfangen und aufsteigen vom Mineral zur Pflanze, von der Pflanze zum 'Tier und dann zum Menschen, so ist der Mensch das höchste physische Wesen; die anderen aber sind ebenso da, sie sind zwischen uns, durchdringen uns. Im Beginne unserer Erdenentwickelung nun, von der wir eben gesprochen, als die Erde gleichsam als Urnebel auftaucht aus dem Schoße der Ewigkeit, da sind alle solchen Wesen verbunden mit der Erde, und es würde sich für den Hellseher ergeben, wie zu gleicher Zeit mit der Menschengestalt auch andere Wesen jenes Bild durchdringen. Es sind die oben genannten Wesen und Wesen noch höherer Art, wie die Mächte, die Herrschaften, die Throne, die Cherubim und dann die Seraphim. Das sind alles Wesen, die innig verbunden waren mit jenem gewaltigen ätherischen Staub, aber sie stehen auf verschiedenen Stufen der Entwickelung. Es gibt solche, welche eine Erhabenheit haben, von der der Mensch keine Ahnung hat, doch gibt es auch Wesen, die den Menschen näherstehen. Weil solche Wesenheiten auf verschiedener Stufe standen, konnten sie ihre Entwickelung nicht in der Art durchmachen wie der Mensch, es mußte für sie ein Wohnplatz geschaffen werden. Es waren unter den hohen Wesenheiten solche, die sehr viel eingebüßt hätten, wenn sie mit den niederen Wesen verbunden geblieben wären. Daher sonderten sie sich ab. Sie nahmen aus dem Nebel die feinsten Substanzen heraus und bildeten sich in der Sonne ihren Wohnsitz. Sie bildeten sich dort ihren Himmel; da fanden sie das rechte Tempo ihrer Entwickelung. Wären sie in den geringeren Substanzen geblieben, die sie in der Erde zurückgelassen haben, dann würden sie dadurch ihre Entwickelung nicht haben fortsetzen können. Das wäre eine Hemmung, wie ein Bleigewicht in ihrer Entwickelung gewesen. Wir sehen daraus, wie das, was materiell geschieht, wie die Spaltung der Weltsubstanz, nicht bloß aus physikalischer Ursache geschieht, sondern durch die Kräfte der Wesenheiten, die einen Wohnsitz für ihre Entwickelung notwendig haben; es geschieht, weil sie ihr Weltenhaus bauen müssen. Das müssen wir betonen, daß geistige Ursachen zugrunde liegen.
[ 11 ] Wenn wir bei dem Mineral anfangen und aufsteigen vom Mineral zur Pflanze, von der Pflanze zum 'Tier und dann zum Menschen, so ist der Mensch das höchste physische Wesen; die anderen aber sind ebenso da, sie sind zwischen uns, durchdringen uns. Im Beginne unserer Erdenentwickelung nun, von der wir eben gesprochen, als die Erde gleichsam als Urnebel auftaucht aus dem Schoße der Ewigkeit, da sind alle solchen Wesen verbunden mit der Erde, und es würde sich für den Hellseher ergeben, wie zu gleicher Zeit mit der Menschengestalt auch andere Wesen jenes Bild durchdringen. Es sind die oben genannten Wesen und Wesen noch höherer Art, wie die Mächte, die Herrschaften, die Throne, die Cherubim und dann die Seraphim. Das sind alles Wesen, die innig verbunden waren mit jenem gewaltigen ätherischen Staub, aber sie stehen auf verschiedenen Stufen der Entwickelung. Es gibt solche, welche eine Erhabenheit haben, von der der Mensch keine Ahnung hat, doch gibt es auch Wesen, die den Menschen näherstehen. Weil solche Wesenheiten auf verschiedener Stufe standen, konnten sie ihre Entwickelung nicht in der Art durchmachen wie der Mensch, es mußte für sie ein Wohnplatz geschaffen werden. Es waren unter den hohen Wesenheiten solche, die sehr viel eingebüßt hätten, wenn sie mit den niederen Wesen verbunden geblieben wären. Daher sonderten sie sich ab. Sie nahmen aus dem Nebel die feinsten Substanzen heraus und bildeten sich in der Sonne ihren Wohnsitz. Sie bildeten sich dort ihren Himmel; da fanden sie das rechte Tempo ihrer Entwickelung. Wären sie in den geringeren Substanzen geblieben, die sie in der Erde zurückgelassen haben, dann würden sie dadurch ihre Entwickelung nicht haben fortsetzen können. Das wäre eine Hemmung, wie ein Bleigewicht in ihrer Entwickelung gewesen. Wir sehen daraus, wie das, was materiell geschieht, wie die Spaltung der Weltsubstanz, nicht bloß aus physikalischer Ursache geschieht, sondern durch die Kräfte der Wesenheiten, die einen Wohnsitz für ihre Entwickelung notwendig haben; es geschieht, weil sie ihr Weltenhaus bauen müssen. Das müssen wir betonen, daß geistige Ursachen zugrunde liegen.
[ 12 ] So ist zurückgeblieben auf der Erde plus Mond der Mensch und mit ihm höhere Wesen der untersten Hierarchie, wie Engel und Erzengel und Wesenheiten, die tiefer standen als er selbst. Nur eine einzige mächtige Wesenheit, die eigentlich schon reif war, mit auf den Schauplatz der Sonne zu wandern, hat sich geopfert und ist mitgegangen mit Erde plus Mond. Es ist die Wesenheit, die später Jahve oder Jehova genannt wurde. Er hat die Sonne verlassen und wurde dann der Leiter der Angelegenheiten auf der Erde plus Mond. So haben wir zwei Wohnplätze: die Sonne mit den erhabensten Wesen, unter der Führung einer besonders hohen, erhabenen Wesenheit, die die Gnostiker zum Beispiel sich vorzustellen versuchten unter dem Namen Pleroma. Wir sollen uns dieses Wesen vorstellen als den Regenten der Sonne. Jahve ist der Leiter der Erde plus Mond. Wir wollen das ganz besonders festhalten, daß die edelsten, erhabensten Geister mit der Sonne herausgegangen sind und die Erde mit dem Monde zurückgelassen haben. Der Mond war noch nicht abgespalten, er war noch in der Erde darinnen. Wie kann man nun diesen kosmischen Vorgang der Abtrennung der Sonne von der Erde empfinden? Man muß vor allen Dingen die Sonne mit ihren Bewohnern empfinden als das Hehrste, Reinste, Erhabenste, was mit der Erde früher in Verbindung gewesen war, und dann muß man empfinden das, was Erde plus Mond ist, als das, was sich dagegen als das Niedere herausgebildet hat. Der Zustand war damals noch niedriger als der unserer heutigen Erde. Diese steht wiederum höher, denn es trat ein späterer Zeitpunkt ein, in dem die Erde sich des Mondes entledigte und mit ihm ihrer gröberen Substanzen, mit denen der Mensch sich nicht weiter hätte entwickeln können. Die Erde mußte den Mond herauswerfen.
[ 12 ] So ist zurückgeblieben auf der Erde plus Mond der Mensch und mit ihm höhere Wesen der untersten Hierarchie, wie Engel und Erzengel und Wesenheiten, die tiefer standen als er selbst. Nur eine einzige mächtige Wesenheit, die eigentlich schon reif war, mit auf den Schauplatz der Sonne zu wandern, hat sich geopfert und ist mitgegangen mit Erde plus Mond. Es ist die Wesenheit, die später Jahve oder Jehova genannt wurde. Er hat die Sonne verlassen und wurde dann der Leiter der Angelegenheiten auf der Erde plus Mond. So haben wir zwei Wohnplätze: die Sonne mit den erhabensten Wesen, unter der Führung einer besonders hohen, erhabenen Wesenheit, die die Gnostiker zum Beispiel sich vorzustellen versuchten unter dem Namen Pleroma. Wir sollen uns dieses Wesen vorstellen als den Regenten der Sonne. Jahve ist der Leiter der Erde plus Mond. Wir wollen das ganz besonders festhalten, daß die edelsten, erhabensten Geister mit der Sonne herausgegangen sind und die Erde mit dem Monde zurückgelassen haben. Der Mond war noch nicht abgespalten, er war noch in der Erde darinnen. Wie kann man nun diesen kosmischen Vorgang der Abtrennung der Sonne von der Erde empfinden? Man muß vor allen Dingen die Sonne mit ihren Bewohnern empfinden als das Hehrste, Reinste, Erhabenste, was mit der Erde früher in Verbindung gewesen war, und dann muß man empfinden das, was Erde plus Mond ist, als das, was sich dagegen als das Niedere herausgebildet hat. Der Zustand war damals noch niedriger als der unserer heutigen Erde. Diese steht wiederum höher, denn es trat ein späterer Zeitpunkt ein, in dem die Erde sich des Mondes entledigte und mit ihm ihrer gröberen Substanzen, mit denen der Mensch sich nicht weiter hätte entwickeln können. Die Erde mußte den Mond herauswerfen.
[ 13 ] Vorher aber war die finsterste, schauervollste Zeit für unsere Erde, da war das, was die edlen Entwickelungsanlagen hatte, unter die Gewalt schlimmer, sehr schlimmer Kräfte gekommen, und erst dadurch konnte der Mensch weiterkommen, daß er die schlimmsten Daseinsbedingungen mit dem Monde heraussetzte.
[ 13 ] Vorher aber war die finsterste, schauervollste Zeit für unsere Erde, da war das, was die edlen Entwickelungsanlagen hatte, unter die Gewalt schlimmer, sehr schlimmer Kräfte gekommen, und erst dadurch konnte der Mensch weiterkommen, daß er die schlimmsten Daseinsbedingungen mit dem Monde heraussetzte.
[ 14 ] Wir müssen empfinden, daß da ein Lichtprinzip, ein Prinzip der Erhabenheit, das Prinzip der Sonne, entgegensteht dem Prinzip der Finsternis, dem Prinzip des Mondes. Hätte man da hellseherisch angesehen die Sonne, die damals herausgetreten war, man würde die Wesen gesehen haben, die sie bewohnen wollten. Aber noch etwas anderes hätte man wahrgenommen. Es würde, was sich als Sonne herausgezogen hatte, sich nicht nur gezeigt haben als ein Zusammenhang von geistigen Wesen, es hätte sich auch nicht ätherisch gezeigt, denn das gehörte zum Gröberen: es hätte sich gezeigt als etwas Astralisches, wie eine mächtige Lichtaura. Was man als Lichtprinzip empfunden hätte, das hätte man als eine leuchtende Aura im Weltenraum gesehen. Dadurch, daß die Erde aber dieses Licht herausgelassen hatte, würde sie plötzlich verdichtet ausgesehen haben, wenn auch noch nicht fest mineralisch. Ein gutes und ein böses, ein helles und ein finsteres Prinzip standen sich dazumal gegenüber.
[ 14 ] Wir müssen empfinden, daß da ein Lichtprinzip, ein Prinzip der Erhabenheit, das Prinzip der Sonne, entgegensteht dem Prinzip der Finsternis, dem Prinzip des Mondes. Hätte man da hellseherisch angesehen die Sonne, die damals herausgetreten war, man würde die Wesen gesehen haben, die sie bewohnen wollten. Aber noch etwas anderes hätte man wahrgenommen. Es würde, was sich als Sonne herausgezogen hatte, sich nicht nur gezeigt haben als ein Zusammenhang von geistigen Wesen, es hätte sich auch nicht ätherisch gezeigt, denn das gehörte zum Gröberen: es hätte sich gezeigt als etwas Astralisches, wie eine mächtige Lichtaura. Was man als Lichtprinzip empfunden hätte, das hätte man als eine leuchtende Aura im Weltenraum gesehen. Dadurch, daß die Erde aber dieses Licht herausgelassen hatte, würde sie plötzlich verdichtet ausgesehen haben, wenn auch noch nicht fest mineralisch. Ein gutes und ein böses, ein helles und ein finsteres Prinzip standen sich dazumal gegenüber.
[ 15 ] Nun wollen wir einmal sehen, wie die Erde aussah, bevor sie den Mond heraussetzte. Ganz falsch würde die Vorstellung sein, wenn man sie sich denken würde wie unsere heutige Erde. Der Kern der damaligen Erde war eine feurige, brodelnde Masse. Dieser Kern würde als ein Feuerkern erschienen sein, der aber umgeben war von mächtigen Wassergewalten, jedoch nicht wie unser heutiges Wasser, denn darinnen waren ja auch enthalten die Metalle in flüssiger Form. In all dem drinnen war der Mensch, aber in ganz anderer Gestalt.
[ 15 ] Nun wollen wir einmal sehen, wie die Erde aussah, bevor sie den Mond heraussetzte. Ganz falsch würde die Vorstellung sein, wenn man sie sich denken würde wie unsere heutige Erde. Der Kern der damaligen Erde war eine feurige, brodelnde Masse. Dieser Kern würde als ein Feuerkern erschienen sein, der aber umgeben war von mächtigen Wassergewalten, jedoch nicht wie unser heutiges Wasser, denn darinnen waren ja auch enthalten die Metalle in flüssiger Form. In all dem drinnen war der Mensch, aber in ganz anderer Gestalt.
[ 16 ] So war die Erde damals, als sie den Mond heraussonderte. Vor allen Dingen war damals auf der Erde nicht die Luft zu finden, die war gar nicht darinnen. Die Wesen, die damals da waren, brauchten gar keine Luft, sie hatten ein ganz anderes Atmungssystem. Der Mensch war eine Art Fisch-Amphibium geworden. Aber aus ganz weicher, flüssiger Materie bestand er. Das, was er in sich sog, war nicht Luft, sondern dasjenige, was in dem Wasser enthalten war. So etwa sah die Erde in der damaligen Zeit aus. Wir müssen die damalige Zeit empfinden als etwas, wo die Erde tiefer stand als unsere heutige Erde. Das mußte so sein. Der Mensch hätte sonst niemals das richtige Tempo und die Mittel zu seiner Entwickelung finden können, hätten sich nicht Sonne und Mond von der Erde abgespalten. Mit der Sonne in der Erde wäre alles zu schnell gegangen, aber viel zu langsam wäre alles gegangen mit den Kräften, die jetzt auf dem Monde wirken. Als der Mond unter mächtigen Katastrophen sich herauszog aus der Erde, da bereitete sich nach und nach vor, was man nennen könnte die Trennung einer Lufthülle und des Wasserelements. Die Luft war damals ganz und gar nicht die Luft von heute, sondern alle möglichen Dämpfe waren noch darinnen enthalten. Aber dasjenige Wesen, was sich damals allmählich vorbereitete, war erst eine gewisse Anlage zum heutigen Menschen. Wir werden das alles noch genauer zu schildern haben.
[ 16 ] So war die Erde damals, als sie den Mond heraussonderte. Vor allen Dingen war damals auf der Erde nicht die Luft zu finden, die war gar nicht darinnen. Die Wesen, die damals da waren, brauchten gar keine Luft, sie hatten ein ganz anderes Atmungssystem. Der Mensch war eine Art Fisch-Amphibium geworden. Aber aus ganz weicher, flüssiger Materie bestand er. Das, was er in sich sog, war nicht Luft, sondern dasjenige, was in dem Wasser enthalten war. So etwa sah die Erde in der damaligen Zeit aus. Wir müssen die damalige Zeit empfinden als etwas, wo die Erde tiefer stand als unsere heutige Erde. Das mußte so sein. Der Mensch hätte sonst niemals das richtige Tempo und die Mittel zu seiner Entwickelung finden können, hätten sich nicht Sonne und Mond von der Erde abgespalten. Mit der Sonne in der Erde wäre alles zu schnell gegangen, aber viel zu langsam wäre alles gegangen mit den Kräften, die jetzt auf dem Monde wirken. Als der Mond unter mächtigen Katastrophen sich herauszog aus der Erde, da bereitete sich nach und nach vor, was man nennen könnte die Trennung einer Lufthülle und des Wasserelements. Die Luft war damals ganz und gar nicht die Luft von heute, sondern alle möglichen Dämpfe waren noch darinnen enthalten. Aber dasjenige Wesen, was sich damals allmählich vorbereitete, war erst eine gewisse Anlage zum heutigen Menschen. Wir werden das alles noch genauer zu schildern haben.
[ 17 ] So haben wir den Menschen in drei Verhältnissen kennengelernt. Erstens in dem Verhältnis, wo er zusammenlebte mit Erde plus Sonne plus Mond und allen höheren Wesenheiten in dem einen Weltenkörper. Da würde er sich für den hellsehenden Blick so darstellen, wie wir das beschrieben haben. Dann können wir ihn unter recht ungünstigen Verhältnissen kennenlernen auf der Erde plus Mond. Wäre er in diesem Verhältnis geblieben, er wäre ein sehr bösartiges, ein furchtbar wildes Wesen geworden. Als die Sonne sich getrennt hatte, da haben wir den Gegensatz von Sonne auf der einen Seite, und Mond plus Erde auf der anderen Seite. Die Sonne erglänzte, als die große gewaltige Sonnenaura im Raum, in ihrer strahlenden Glorie. Auf der anderen Seite blieben die Erde plus Mond mit all den unheimlichen Kräften, welche auch die edleren Elemente im Menschen herunterzogen. So war die Zweigliedrigkeit entstanden. Und dann kommt die Dreigliedrigkeit. Die Sonne bleibt, was sie ist, die Erde aber trennt sich von dem Monde, die gröbsten Substanzen treten heraus; der Mensch aber bleibt auf der Erde zurück.
[ 17 ] So haben wir den Menschen in drei Verhältnissen kennengelernt. Erstens in dem Verhältnis, wo er zusammenlebte mit Erde plus Sonne plus Mond und allen höheren Wesenheiten in dem einen Weltenkörper. Da würde er sich für den hellsehenden Blick so darstellen, wie wir das beschrieben haben. Dann können wir ihn unter recht ungünstigen Verhältnissen kennenlernen auf der Erde plus Mond. Wäre er in diesem Verhältnis geblieben, er wäre ein sehr bösartiges, ein furchtbar wildes Wesen geworden. Als die Sonne sich getrennt hatte, da haben wir den Gegensatz von Sonne auf der einen Seite, und Mond plus Erde auf der anderen Seite. Die Sonne erglänzte, als die große gewaltige Sonnenaura im Raum, in ihrer strahlenden Glorie. Auf der anderen Seite blieben die Erde plus Mond mit all den unheimlichen Kräften, welche auch die edleren Elemente im Menschen herunterzogen. So war die Zweigliedrigkeit entstanden. Und dann kommt die Dreigliedrigkeit. Die Sonne bleibt, was sie ist, die Erde aber trennt sich von dem Monde, die gröbsten Substanzen treten heraus; der Mensch aber bleibt auf der Erde zurück.
[ 18 ] Als ein dreifaches Prinzip empfindet der Mensch die Kräfte, wenn er auf den dritten Zeitraum blickt. Er fragt sich: Woher kommen diese Kräfte? — Im ersten Zeitraum war der Mensch noch mit all den hohen Kräften der Sonne verbunden. Die Kräfte, die sich in dem zweiten Zeitraum entwickelten, waren dann mit dem Monde hinausgegangen. Wie eine Erlösung empfand das der Mensch, aber er hatte auch die Erinnerung an den ersten Zeitraum, als er noch mit den Sonnenwesen vereint war. Der Mensch hatte die Sehnsucht kennengelernt, er empfand sich als der verstoßene Sohn. Und mit den Kräften, die mit Sonne und Mond hinausgegangen waren, mit diesen Kräften konnte er sich fühlen als ein Sohn von Sonne und Mond.
[ 18 ] Als ein dreifaches Prinzip empfindet der Mensch die Kräfte, wenn er auf den dritten Zeitraum blickt. Er fragt sich: Woher kommen diese Kräfte? — Im ersten Zeitraum war der Mensch noch mit all den hohen Kräften der Sonne verbunden. Die Kräfte, die sich in dem zweiten Zeitraum entwickelten, waren dann mit dem Monde hinausgegangen. Wie eine Erlösung empfand das der Mensch, aber er hatte auch die Erinnerung an den ersten Zeitraum, als er noch mit den Sonnenwesen vereint war. Der Mensch hatte die Sehnsucht kennengelernt, er empfand sich als der verstoßene Sohn. Und mit den Kräften, die mit Sonne und Mond hinausgegangen waren, mit diesen Kräften konnte er sich fühlen als ein Sohn von Sonne und Mond.
[ 19 ] So entwickelt sich unser Erdenkörper von der Einheit zur Zweiheit, bis zur Dreiheit: Sonne, Erde, Mond. Die Zeit, wo der Mond sich herausspaltete, wo der Mensch erst die Möglichkeit erhielt, sich zu entwickeln, diese Zeit bezeichnet man als das lemurische Zeitalter. Und nachdem gewaltige Feuerkatastrophen die lemurische Zeit abgeschlossen hatten, da trat allmählich ein Zustand unserer Erde ein, der herbeiführen konnte die Verhältnisse, die in der alten Atlantis sich entwickeln konnten. Die ersten Anfänge von Land ragten aus den Wassermassen empor. Das war lange Zeit nach der Herausspaltung des Mondes. Aber durch diese Herausspaltung konnte die Erde sich erst so entwickeln. In der Atlantis war der Mensch auch noch ganz anders als heute — das werden wir später noch berühren können —, aber in der atlantischen Zeit war er doch schon so weit, daß er als eine weiche, sozusagen schwimmende, schwebende Masse sich fortbewegte und die Lufthülle belebte. Erst ganz allmählich entwickelte sich das Knochensystem. Um die Mitte der Atlantis ist der Mensch erst soweit, daß er einigermaßen unserer heutigen Gestalt ähnlich sieht. Aber der Mensch hatte in der Atlantis ein hellseherisches Bewußtsein, und unser heutiges Bewußtsein hat sich erst in viel späteren Zeiten entwickelt, und wollen wir den damaligen Menschen verstehen, so müssen wir dieses damalige Hellseherbewußtsein uns vor Augen führen. Wir verstehen es am besten im Vergleich mit dem heutigen Bewußtsein.
[ 19 ] So entwickelt sich unser Erdenkörper von der Einheit zur Zweiheit, bis zur Dreiheit: Sonne, Erde, Mond. Die Zeit, wo der Mond sich herausspaltete, wo der Mensch erst die Möglichkeit erhielt, sich zu entwickeln, diese Zeit bezeichnet man als das lemurische Zeitalter. Und nachdem gewaltige Feuerkatastrophen die lemurische Zeit abgeschlossen hatten, da trat allmählich ein Zustand unserer Erde ein, der herbeiführen konnte die Verhältnisse, die in der alten Atlantis sich entwickeln konnten. Die ersten Anfänge von Land ragten aus den Wassermassen empor. Das war lange Zeit nach der Herausspaltung des Mondes. Aber durch diese Herausspaltung konnte die Erde sich erst so entwickeln. In der Atlantis war der Mensch auch noch ganz anders als heute — das werden wir später noch berühren können —, aber in der atlantischen Zeit war er doch schon so weit, daß er als eine weiche, sozusagen schwimmende, schwebende Masse sich fortbewegte und die Lufthülle belebte. Erst ganz allmählich entwickelte sich das Knochensystem. Um die Mitte der Atlantis ist der Mensch erst soweit, daß er einigermaßen unserer heutigen Gestalt ähnlich sieht. Aber der Mensch hatte in der Atlantis ein hellseherisches Bewußtsein, und unser heutiges Bewußtsein hat sich erst in viel späteren Zeiten entwickelt, und wollen wir den damaligen Menschen verstehen, so müssen wir dieses damalige Hellseherbewußtsein uns vor Augen führen. Wir verstehen es am besten im Vergleich mit dem heutigen Bewußtsein.
[ 20 ] Heute nimmt der Mensch von dem Morgen bis zum Abend die Welt sinnlich wahr. Er nimmt durch seine Sinnestätigkeit fortwährend Gesichts- und Gehörseindrücke auf. Mit dem Einbruch der Nacht jedoch sinkt diese sinnliche Welt in ein Meer von Bewußtlosigkeit für den Menschen unter. Allerdings für den Okkultisten ist das in Wirklichkeit keine Bewußtlosigkeit, sondern nur ein niederer Grad von Bewußtsein. Jetzt wollen wir uns klarmachen, daß heute der Mensch ein doppeltes Bewußtsein hat, ein helles Tagesbewußtsein und ein Schlaf- oder Traumbewußtsein. So war es nun nicht in den ersten Zeiten der Atlantis.
[ 20 ] Heute nimmt der Mensch von dem Morgen bis zum Abend die Welt sinnlich wahr. Er nimmt durch seine Sinnestätigkeit fortwährend Gesichts- und Gehörseindrücke auf. Mit dem Einbruch der Nacht jedoch sinkt diese sinnliche Welt in ein Meer von Bewußtlosigkeit für den Menschen unter. Allerdings für den Okkultisten ist das in Wirklichkeit keine Bewußtlosigkeit, sondern nur ein niederer Grad von Bewußtsein. Jetzt wollen wir uns klarmachen, daß heute der Mensch ein doppeltes Bewußtsein hat, ein helles Tagesbewußtsein und ein Schlaf- oder Traumbewußtsein. So war es nun nicht in den ersten Zeiten der Atlantis.
[ 21 ] Betrachten wir den Wechsel zwischen Wachen und Schlaf in dieser ersten Zeit. Da war es auch so, daß der Mensch während einer bestimmten Zeit untertauchte in seinen physischen Leib, aber er nahm da die Gegenstände nicht in den scharfen Konturen wahr wie heute. Wenn wir uns etwa vorstellen, wir gingen aus in einem dichten Winternebel, und wir sähen abends die Laternen wie umgeben von einer Lichtaura, so haben wir eine ungefähre Vorstellung von dem Gegenstandsbewußtsein des Atlantiers. Alles war für den damaligen Menschen umgeben von solchem Nebel, alles war wie in einem Nebel darinnen. Das war damals der Tagesanblick. Des Nachts bot sich ein ganz anderer dar. Der Nachtanblick war aber auch nicht der, wie er heute ist. Wenn der Atlantier herausstieg aus seinem Leibe, so versank er nicht in Bewußtlosigkeit, sondern er befand sich in einer Welt göttlich-geistiger Wesen, von Ich-Wesen, die er um sich herum wahrnahm als seine Genossen. So wahr der Mensch heute während der Nacht diese Wesen nicht sieht, so wahr ist er in jenen Zeiten in ein Meer von Geistigkeit untergetaucht, in dem er in der Tat die göttlichen Wesen wahrnahm. Bei Tage war er der Genosse der niederen Reiche, bei Nacht war er der Genosse der höheren Wesenheiten. So lebte der Mensch in einem Geistesbewußtsein, wenn auch dämmerhaft; wenn er auch kein Selbstbewußtsein hatte, er lebte unter diesen göttlich-geistigen Wesenheiten.
[ 21 ] Betrachten wir den Wechsel zwischen Wachen und Schlaf in dieser ersten Zeit. Da war es auch so, daß der Mensch während einer bestimmten Zeit untertauchte in seinen physischen Leib, aber er nahm da die Gegenstände nicht in den scharfen Konturen wahr wie heute. Wenn wir uns etwa vorstellen, wir gingen aus in einem dichten Winternebel, und wir sähen abends die Laternen wie umgeben von einer Lichtaura, so haben wir eine ungefähre Vorstellung von dem Gegenstandsbewußtsein des Atlantiers. Alles war für den damaligen Menschen umgeben von solchem Nebel, alles war wie in einem Nebel darinnen. Das war damals der Tagesanblick. Des Nachts bot sich ein ganz anderer dar. Der Nachtanblick war aber auch nicht der, wie er heute ist. Wenn der Atlantier herausstieg aus seinem Leibe, so versank er nicht in Bewußtlosigkeit, sondern er befand sich in einer Welt göttlich-geistiger Wesen, von Ich-Wesen, die er um sich herum wahrnahm als seine Genossen. So wahr der Mensch heute während der Nacht diese Wesen nicht sieht, so wahr ist er in jenen Zeiten in ein Meer von Geistigkeit untergetaucht, in dem er in der Tat die göttlichen Wesen wahrnahm. Bei Tage war er der Genosse der niederen Reiche, bei Nacht war er der Genosse der höheren Wesenheiten. So lebte der Mensch in einem Geistesbewußtsein, wenn auch dämmerhaft; wenn er auch kein Selbstbewußtsein hatte, er lebte unter diesen göttlich-geistigen Wesenheiten.
[ 22 ] Jetzt verfolgen wir einmal die vier Zeiträume in unserer Erdenentwickelung. Wir verfolgen zuerst den Zeitraum, in dem Sonne und Mond noch verbunden waren mit der Erde. Diesen Zeitraum stellen wir vor unsere Seele. Wir müssen uns sagen: reine, ideale Wesen sind die Wesen dieser Erde eigentlich, und der Mensch ist eigentlich nur als ein Ätherkörper vorhanden und nur geistigen Augen erschaubar. Dann kommen wir zu dem zweiten Zeitraum. Wir sehen die Sonne als einen Körper für sich, sichtbar als Aura, und Mond plus Erde als eine Welt des Bösen. Dann kommen wir zu einem dritten Zeitraum: der Mond trennt sich auch von der Erde, und auf die Erde wirken die Kräfte, die das Ergebnis dieser Dreiheit sind. Und dann kommen wir zu einem vierten Zeitraum. Der Mensch ist da schon ein Wesen in der physischen Welt, die ihm nebelhaft erscheint; im Schlafe ist er noch der Genosse göttlicher Wesenheiten. Das ist der Zeitraum, der abschließt mit gewaltigen Wasserkatastrophen, die Zeit der Atlantis.
[ 22 ] Jetzt verfolgen wir einmal die vier Zeiträume in unserer Erdenentwickelung. Wir verfolgen zuerst den Zeitraum, in dem Sonne und Mond noch verbunden waren mit der Erde. Diesen Zeitraum stellen wir vor unsere Seele. Wir müssen uns sagen: reine, ideale Wesen sind die Wesen dieser Erde eigentlich, und der Mensch ist eigentlich nur als ein Ätherkörper vorhanden und nur geistigen Augen erschaubar. Dann kommen wir zu dem zweiten Zeitraum. Wir sehen die Sonne als einen Körper für sich, sichtbar als Aura, und Mond plus Erde als eine Welt des Bösen. Dann kommen wir zu einem dritten Zeitraum: der Mond trennt sich auch von der Erde, und auf die Erde wirken die Kräfte, die das Ergebnis dieser Dreiheit sind. Und dann kommen wir zu einem vierten Zeitraum. Der Mensch ist da schon ein Wesen in der physischen Welt, die ihm nebelhaft erscheint; im Schlafe ist er noch der Genosse göttlicher Wesenheiten. Das ist der Zeitraum, der abschließt mit gewaltigen Wasserkatastrophen, die Zeit der Atlantis.
[ 23 ] Und jetzt gehen wir einmal einen Schritt weiter, gehen wir zu dem Menschen der nachatlantischen Zeit. Wie gesagt, er hat sich durch viele Jahrtausende entwickelt. Wir sehen ihn zunächst in den ersten Kulturepochen der nachatlantischen Zeit: der urindischen, der urpersischen, der ägyptisch-chaldäisch-babylonischen und der griechisch-lateinischen Kultur und in unserer fünften Kultur. Was hatte der Mensch vor allen Dingen verloren? Eines hatte er verloren, das wir uns vorstellen können, wenn wir die Schilderung der Atlantis uns vor Augen halten.
[ 23 ] Und jetzt gehen wir einmal einen Schritt weiter, gehen wir zu dem Menschen der nachatlantischen Zeit. Wie gesagt, er hat sich durch viele Jahrtausende entwickelt. Wir sehen ihn zunächst in den ersten Kulturepochen der nachatlantischen Zeit: der urindischen, der urpersischen, der ägyptisch-chaldäisch-babylonischen und der griechisch-lateinischen Kultur und in unserer fünften Kultur. Was hatte der Mensch vor allen Dingen verloren? Eines hatte er verloren, das wir uns vorstellen können, wenn wir die Schilderung der Atlantis uns vor Augen halten.
[ 24 ] Versuchen wir uns den Schlafzustand der Atlantier vorzustellen. Da war der Mensch noch der Genosse des Geistigen, der Götter, er nahm eine Welt des Geistigen wahr, wirklich wahr. Das hatte der Mensch nach der atlantischen Katastrophe verloren. Nächtliches Dunkel breitete sich um ihn aus. Dafür trat eine Aufhellung des Tagesbewußtseins ein und die Entwickelung des Ichs. Das alles hatte sich der Mensch errungen, aber die alten Götter waren für ihn entschwunden, sie waren nur noch Erinnerungen, und alles, was die Seele erlebt hatte, war in der ersten nachatlantischen Zeit bloß Erinnerung, Erinnerung an den früheren Umgang mit diesen Götterwesenheiten.
[ 24 ] Versuchen wir uns den Schlafzustand der Atlantier vorzustellen. Da war der Mensch noch der Genosse des Geistigen, der Götter, er nahm eine Welt des Geistigen wahr, wirklich wahr. Das hatte der Mensch nach der atlantischen Katastrophe verloren. Nächtliches Dunkel breitete sich um ihn aus. Dafür trat eine Aufhellung des Tagesbewußtseins ein und die Entwickelung des Ichs. Das alles hatte sich der Mensch errungen, aber die alten Götter waren für ihn entschwunden, sie waren nur noch Erinnerungen, und alles, was die Seele erlebt hatte, war in der ersten nachatlantischen Zeit bloß Erinnerung, Erinnerung an den früheren Umgang mit diesen Götterwesenheiten.
[ 25 ] Nun wissen wir, daß die Seelen dieselben bleiben, daß sie sich wiederverkörpern. Gerade wie in den alten Zeiten der Atlantis unsere Seelen schon dabei waren, schon wohnten in den Körpern, so waren auch diese Seelen bei der Trennung von Mond und Sonne von der Erde und auch schon in der allerersten Zeit da. Der Mensch war schon da im ätherischen Staub. Und jetzt sind die fünf Kulturepochen der nachatlantischen Zeit in ihren Weltanschauungen, in dem, was ihre Religionen sind, nichts anderes als die Erinnerungen an die alten Epochen der Erde.
[ 25 ] Nun wissen wir, daß die Seelen dieselben bleiben, daß sie sich wiederverkörpern. Gerade wie in den alten Zeiten der Atlantis unsere Seelen schon dabei waren, schon wohnten in den Körpern, so waren auch diese Seelen bei der Trennung von Mond und Sonne von der Erde und auch schon in der allerersten Zeit da. Der Mensch war schon da im ätherischen Staub. Und jetzt sind die fünf Kulturepochen der nachatlantischen Zeit in ihren Weltanschauungen, in dem, was ihre Religionen sind, nichts anderes als die Erinnerungen an die alten Epochen der Erde.
[ 26 ] Der erste, der urindische Zeitraum, der entwickelte eine Religion, die wie ein inneres Aufleuchten erscheint, wie eine innere Wiederholung in Vorstellungen und Gefühlen des allerersten Zeitraums, wo Sonne und Mond noch mit der Erde verbunden waren, wo jene erhabenen Wesen der Sonne noch auf der Erde wohnten. Wir können uns denken, daß da eine erhabene Vorstellung geweckt werden mußte. Und den Geist, der sich mit allen Engeln und Erzengeln, mit allen Geistern, hohen Göttern und Wesenheiten verband, in dem ersten Zustande der Erde, dem Urnebel, den faßte das indische Bewußtsein zusammen unter einer hohen Individualität, unter dem Namen Brahm, Brahma. Im Geiste wiederholte die erste Kulturepoche der nachatlantischen Zeit das, was geschehen war. Sie ist nichts anderes als eine Wiederholung der ersten Erdepoche im inneren Anschauen.
[ 26 ] Der erste, der urindische Zeitraum, der entwickelte eine Religion, die wie ein inneres Aufleuchten erscheint, wie eine innere Wiederholung in Vorstellungen und Gefühlen des allerersten Zeitraums, wo Sonne und Mond noch mit der Erde verbunden waren, wo jene erhabenen Wesen der Sonne noch auf der Erde wohnten. Wir können uns denken, daß da eine erhabene Vorstellung geweckt werden mußte. Und den Geist, der sich mit allen Engeln und Erzengeln, mit allen Geistern, hohen Göttern und Wesenheiten verband, in dem ersten Zustande der Erde, dem Urnebel, den faßte das indische Bewußtsein zusammen unter einer hohen Individualität, unter dem Namen Brahm, Brahma. Im Geiste wiederholte die erste Kulturepoche der nachatlantischen Zeit das, was geschehen war. Sie ist nichts anderes als eine Wiederholung der ersten Erdepoche im inneren Anschauen.
[ 27 ] Nun fassen wir die zweite Kulturperiode ins Auge. In dem Prinzip des Lichtes und der Finsternis, da haben wir das Religionsbewußtsein der urpersischen Kulturperiode. Da stellten die großen Eingeweihten zwei Wesenheiten, von denen sie die eine in der Sonne personifiziert sahen, die andere im Monde, die stellten sie einander gegenüber. Ahura Mazdao, die Lichtaura, Ormuzd, ist das Wesen, das die Perser als den höchsten Gott verehrten; Ahriman ist der böse Geist, der Repräsentant aller der Wesen, die die Erde plus Mond besaß. Eine Erinnerung an die zweite Erdepoche ist die Religion der Perser.
[ 27 ] Nun fassen wir die zweite Kulturperiode ins Auge. In dem Prinzip des Lichtes und der Finsternis, da haben wir das Religionsbewußtsein der urpersischen Kulturperiode. Da stellten die großen Eingeweihten zwei Wesenheiten, von denen sie die eine in der Sonne personifiziert sahen, die andere im Monde, die stellten sie einander gegenüber. Ahura Mazdao, die Lichtaura, Ormuzd, ist das Wesen, das die Perser als den höchsten Gott verehrten; Ahriman ist der böse Geist, der Repräsentant aller der Wesen, die die Erde plus Mond besaß. Eine Erinnerung an die zweite Erdepoche ist die Religion der Perser.
[ 28 ] Und in der dritten Kulturperiode war es so, daß der Mensch sich sagen mußte: In mir sind die Kräfte der Sonne und des Mondes, ich bin ein Sohn der Sonne und ein Sohn des Mondes. Alle die Kräfte der Sonne und des Mondes stellen sich wie Vater und Mutter dar. Haben wir Einheit in der Urzeit als die Anschauung der Inder, die Zweiheit nach der Trennung der Sonne sich spiegelnd in der Religion der Perser, so finden wir niedergelegt in der religiösen Anschauung der Ägypter, Chaldäer, Assyrer, Babylonier die Dreiheit, wie sie in der dritten Erdepoche da war, nach der Trennung von Sonne und Mond. Die Dreiheit tritt in allen Religionsanschauungen des dritten Zeitraumes auf, und im Ägyptertum wird sie vertreten durch Osiris, Isis und Horus.
[ 28 ] Und in der dritten Kulturperiode war es so, daß der Mensch sich sagen mußte: In mir sind die Kräfte der Sonne und des Mondes, ich bin ein Sohn der Sonne und ein Sohn des Mondes. Alle die Kräfte der Sonne und des Mondes stellen sich wie Vater und Mutter dar. Haben wir Einheit in der Urzeit als die Anschauung der Inder, die Zweiheit nach der Trennung der Sonne sich spiegelnd in der Religion der Perser, so finden wir niedergelegt in der religiösen Anschauung der Ägypter, Chaldäer, Assyrer, Babylonier die Dreiheit, wie sie in der dritten Erdepoche da war, nach der Trennung von Sonne und Mond. Die Dreiheit tritt in allen Religionsanschauungen des dritten Zeitraumes auf, und im Ägyptertum wird sie vertreten durch Osiris, Isis und Horus.
[ 29 ] Was aber der Mensch in der vierten Erdepoche, der atlantischen, erlebt hatte in seinem Bewußtsein, als Genosse der Götter, die Erinnerung daran tritt in der griechisch-lateinischen Kulturperiode auf. Die Götter der Griechen sind nichts anderes als Erinnerungen an die Götter, deren Genosse der Mensch während der Atlantis war, die Götter, die er geistig hellseherisch erschaut hatte als ätherische Gestalten, wenn er nachts herausgestiegen war aus seinem physischen Leibe. So wahr wie heute der Mensch die äußeren Gegenstände sieht, so wahr hat er damals den Zeus, die Athene und so weiter gesehen. Es waren für ihn wirkliche Gestalten. Was der Atlantier in seinem hellseherischen Zustande erlebte und empfand, das kehrte für die Menschen der vierten nachatlantischen Kulturperiode wieder in dem Pantheon. Und wie die ägyptische Zeit eine Erinnerung der Dreiheit während der lemurischen Zeit war, so war das Erleben in der Atlantis geblieben als Erinnerung in der griechischen Hierarchie der Götter. In Griechenland wie auch sonst in Europa waren es wieder dieselben Götter, die der Atlantier gesehen hatte, nur unter anderen Namen. Sie sind nicht erfunden, diese Namen; es sind Namen für dieselben Gestalten, die neben dem Menschen umherwandelten, wenn er in der atlantischen Zeit herausstieg aus seinem physischen Leib.
[ 29 ] Was aber der Mensch in der vierten Erdepoche, der atlantischen, erlebt hatte in seinem Bewußtsein, als Genosse der Götter, die Erinnerung daran tritt in der griechisch-lateinischen Kulturperiode auf. Die Götter der Griechen sind nichts anderes als Erinnerungen an die Götter, deren Genosse der Mensch während der Atlantis war, die Götter, die er geistig hellseherisch erschaut hatte als ätherische Gestalten, wenn er nachts herausgestiegen war aus seinem physischen Leibe. So wahr wie heute der Mensch die äußeren Gegenstände sieht, so wahr hat er damals den Zeus, die Athene und so weiter gesehen. Es waren für ihn wirkliche Gestalten. Was der Atlantier in seinem hellseherischen Zustande erlebte und empfand, das kehrte für die Menschen der vierten nachatlantischen Kulturperiode wieder in dem Pantheon. Und wie die ägyptische Zeit eine Erinnerung der Dreiheit während der lemurischen Zeit war, so war das Erleben in der Atlantis geblieben als Erinnerung in der griechischen Hierarchie der Götter. In Griechenland wie auch sonst in Europa waren es wieder dieselben Götter, die der Atlantier gesehen hatte, nur unter anderen Namen. Sie sind nicht erfunden, diese Namen; es sind Namen für dieselben Gestalten, die neben dem Menschen umherwandelten, wenn er in der atlantischen Zeit herausstieg aus seinem physischen Leib.
[ 30 ] So sehen wir, wie die Epochen des kosmischen Geschehens ihren symbolischen Ausdruck finden in den religiösen Anschauungen der verschiedenen nachatlantischen Kulturperioden. Das was sich abgespielt hat während des Schlafes in der atlantischen Zeit, das lebte in der vierten Kulturperiode wieder auf. Wir sind im fünften nachatlantischen Zeitraum. Woran können wir uns jetzt zurückerinnern? Die erste Kulturperiode, die alten Inder, konnten sich die erste Erdenepoche vorstellen, die Perser die zweite, das Prinzip des Guten und Bösen. Die alten Ägypter stellten sich die dritte Epoche vor in ihrer Dreiheit. Die griechische, die altgermanische, die römische Kulturperiode hatte ihren Olymp. Sie erinnerte sich an die Göttergestalten der Atlantis. Dann kam die neuere Zeit, der fünfte Zeitraum. Woran kann er sich erinnern ?
[ 30 ] So sehen wir, wie die Epochen des kosmischen Geschehens ihren symbolischen Ausdruck finden in den religiösen Anschauungen der verschiedenen nachatlantischen Kulturperioden. Das was sich abgespielt hat während des Schlafes in der atlantischen Zeit, das lebte in der vierten Kulturperiode wieder auf. Wir sind im fünften nachatlantischen Zeitraum. Woran können wir uns jetzt zurückerinnern? Die erste Kulturperiode, die alten Inder, konnten sich die erste Erdenepoche vorstellen, die Perser die zweite, das Prinzip des Guten und Bösen. Die alten Ägypter stellten sich die dritte Epoche vor in ihrer Dreiheit. Die griechische, die altgermanische, die römische Kulturperiode hatte ihren Olymp. Sie erinnerte sich an die Göttergestalten der Atlantis. Dann kam die neuere Zeit, der fünfte Zeitraum. Woran kann er sich erinnern ?
[ 31 ] An nichts! — Das ist der Grund, warum in diesem Zeitraum in so vieler Beziehung die götterlose Zeit Platz greifen konnte, und warum dieser fünfte Zeitraum darauf angewiesen ist, nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft zu schauen. Der fünfte Zeitraum muß in die Zukunft blicken, wo alle die Götter wieder auferstehen müssen. Diese Wiedervereinigung mit den Göttern wurde vorbereitet in der Zeit, wo die Christus-Kraft hereinbrach, die allein so stark wirkte, daß sie dem Menschen wieder ein göttliches Bewußtsein geben konnte. Nicht Erinnerungen können die Götterbilder des fünften Zeitraumes sein; vorausschauen müssen die Menschen des fünften Zeitraumes, dann wird erst wieder das Leben spirituell. Das Bewußtsein muß im fünften Zeitraum der nachatlantischen Epoche apokalyptisch werden.
[ 31 ] An nichts! — Das ist der Grund, warum in diesem Zeitraum in so vieler Beziehung die götterlose Zeit Platz greifen konnte, und warum dieser fünfte Zeitraum darauf angewiesen ist, nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft zu schauen. Der fünfte Zeitraum muß in die Zukunft blicken, wo alle die Götter wieder auferstehen müssen. Diese Wiedervereinigung mit den Göttern wurde vorbereitet in der Zeit, wo die Christus-Kraft hereinbrach, die allein so stark wirkte, daß sie dem Menschen wieder ein göttliches Bewußtsein geben konnte. Nicht Erinnerungen können die Götterbilder des fünften Zeitraumes sein; vorausschauen müssen die Menschen des fünften Zeitraumes, dann wird erst wieder das Leben spirituell. Das Bewußtsein muß im fünften Zeitraum der nachatlantischen Epoche apokalyptisch werden.
[ 32 ] Erinnern wir uns, daß wir gestern die Zusammenhänge der einzelnen Kulturen der nachatlantischen Zeit gesehen haben. Heute haben wir gesehen, wie das kosmische Geschehen sich widerspiegelt in den religiösen Anschauungen der Kulturen.
[ 32 ] Erinnern wir uns, daß wir gestern die Zusammenhänge der einzelnen Kulturen der nachatlantischen Zeit gesehen haben. Heute haben wir gesehen, wie das kosmische Geschehen sich widerspiegelt in den religiösen Anschauungen der Kulturen.
[ 33 ] Unser fünfter Zeitraum steht mitteninne in der Welt, deshalb muß er vorausschauen. Erst muß der Christus ganz begriffen werden in unserer Zeit, denn unsere Seelen sind tief hineinverwoben in geheimnisvolle Zusammenhänge. Wir werden sehen, wie die Wiederholung der ägyptischen Zeit in unserer fünften Kulturperiode uns einen Anknüpfungspunkt geben wird, wie wir wirklich in die Zukunft hinüberkommen können.
[ 33 ] Unser fünfter Zeitraum steht mitteninne in der Welt, deshalb muß er vorausschauen. Erst muß der Christus ganz begriffen werden in unserer Zeit, denn unsere Seelen sind tief hineinverwoben in geheimnisvolle Zusammenhänge. Wir werden sehen, wie die Wiederholung der ägyptischen Zeit in unserer fünften Kulturperiode uns einen Anknüpfungspunkt geben wird, wie wir wirklich in die Zukunft hinüberkommen können.
