Anthroposophy's Response
to Universal Questions
GA 108
21 November 1908, Vienna
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Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen, 3rd ed.
1. Über die höheren Welten
1. Über die höheren Welten
[ 1 ] Auf den Wunsch Ihres Vorsitzenden werden wir heute über ein Thema sprechen, das gewisse Voraussetzungen an die Zuhörer stellt, also in einer gewissen Weise für vorgeschrittene Anthroposophen bestimmt ist. Wir werden in den folgenden öffentlichen Vorträgen Gelegenheit haben, denjenigen Rechnung zu tragen, die von den Grundlagen der anthroposophischen Weltanschauung noch wenig gehört haben, und manches, was vielleicht in den internen Vorträgen sozusagen einer Aufklärung bedarf, wird wenigstens zum Teile in den öffentlichen Vorträgen eine solche erfahren. Wenn von vorgeschrittenen Anthroposophen gesprochen wird, so fassen Sie das keineswegs so auf, meine lieben Freunde, als ob damit gemeint wäre, daß man, um auf geisteswissenschaftlichem Felde vorgeschritten zu sein, theoretisch viel gelernt haben müßte; darauf kommt es eigentlich nicht an. Worauf es ankommt, ist weniger eine Welt von solchen Theorien im Inneren der Seele, sondern eine gewisse Ausbildung unserer Empfindungswelt, unserer Gefühlswelt, eine gewisse Gesinnung, könnte man sagen, die man sich allmählich aneignet, wenn man wieder und wieder im anthroposophischen Kreise arbeitet.
[ 1 ] Auf den Wunsch Ihres Vorsitzenden werden wir heute über ein Thema sprechen, das gewisse Voraussetzungen an die Zuhörer stellt, also in einer gewissen Weise für vorgeschrittene Anthroposophen bestimmt ist. Wir werden in den folgenden öffentlichen Vorträgen Gelegenheit haben, denjenigen Rechnung zu tragen, die von den Grundlagen der anthroposophischen Weltanschauung noch wenig gehört haben, und manches, was vielleicht in den internen Vorträgen sozusagen einer Aufklärung bedarf, wird wenigstens zum Teile in den öffentlichen Vorträgen eine solche erfahren. Wenn von vorgeschrittenen Anthroposophen gesprochen wird, so fassen Sie das keineswegs so auf, meine lieben Freunde, als ob damit gemeint wäre, daß man, um auf geisteswissenschaftlichem Felde vorgeschritten zu sein, theoretisch viel gelernt haben müßte; darauf kommt es eigentlich nicht an. Worauf es ankommt, ist weniger eine Welt von solchen Theorien im Inneren der Seele, sondern eine gewisse Ausbildung unserer Empfindungswelt, unserer Gefühlswelt, eine gewisse Gesinnung, könnte man sagen, die man sich allmählich aneignet, wenn man wieder und wieder im anthroposophischen Kreise arbeitet.
[ 2 ] Diejenigen, welche viel und seit Jahren innerhalb dieses Kreises arbeiteten, oder innerhalb eines anderen solchen Kreises sich betätigten, die werden zurückdenken an die Zeit, wo sie sozusagen zum ersten Male etwas gehört haben von dem, was die anthroposophische Geisteswissenschaft der Menschheit zu sagen hat, und sie werden sich erinnern, daß mancherlei von dem, was ihnen damals wie eine erste Botschaft zugekommen ist, nicht nur unwahrscheinlich, sondern vielleicht konfus, phantastisch - wenn nicht vielleicht noch Schlimmeres davon gesagt werden müßte - geschienen hat. Aber im Laufe der Zeit haben sich solche, die dann der anthroposophischen Weltanschauung näher und näher traten, hineingewöhnt in eine gewisse Empfindungs - und Gefühlswelt, die es möglich macht, Dinge, die aus den höheren Welten mitgeteilt werden, hinzunehmen, wie eben Erzählungen von Tatsachen, die auf dem physischen Plane, in der physischen Welt geschehen, hingenommen werden. Dasjenige, was man Beweise für die geisteswissenschaftlichen Mitteilungen nennen könnte, ist ganz und gar nicht auf dem Felde zu suchen, wie der Beweis für die anerkannten wissenschaftlichen Wahrheiten. Mit solcher Beweisführung würde man nicht viel anfangen können. Die Beweisführung, die sich ergibt für den, der sich einlebt in die anthroposophische Weltanschauung, liegt in der ganzen intimen Umgestaltung, die das Seelenleben erfährt. Und lange bevor der Mensch so glücklich sein kann, durch Anwendung der geisteswissenschaftlichen oder okkulten Methoden hinaufzudringen zur Anschauung der geistigen Welten, bildet sich in ihm ein Vorgefühl, eine Vorahnung aus von der Richtigkeit, von der tiefen Begründetheit dessen, was mitgeteilt wird über diese höheren Welten. Mancherlei von dem, was uns eine Vorstellung wird geben können über die Art, wie der Mensch hinaufdringen kann in die höheren Welten, wie er mit seinen eigenen geistigen Sinneswerkzeugen wahrnehmen kann in diesen höheren Welten, wird Ihnen der nächste Vortrag «Was ist Selbsterkenntnis?» zur Anschauung bringen. Heute wollen wir mehr erzählend einige Betrachtungen über diese höheren Welten pflegen, über den Zusammenhang dieser Welten mit unserer physischen Welt.
[ 2 ] Diejenigen, welche viel und seit Jahren innerhalb dieses Kreises arbeiteten, oder innerhalb eines anderen solchen Kreises sich betätigten, die werden zurückdenken an die Zeit, wo sie sozusagen zum ersten Male etwas gehört haben von dem, was die anthroposophische Geisteswissenschaft der Menschheit zu sagen hat, und sie werden sich erinnern, daß mancherlei von dem, was ihnen damals wie eine erste Botschaft zugekommen ist, nicht nur unwahrscheinlich, sondern vielleicht konfus, phantastisch - wenn nicht vielleicht noch Schlimmeres davon gesagt werden müßte - geschienen hat. Aber im Laufe der Zeit haben sich solche, die dann der anthroposophischen Weltanschauung näher und näher traten, hineingewöhnt in eine gewisse Empfindungs - und Gefühlswelt, die es möglich macht, Dinge, die aus den höheren Welten mitgeteilt werden, hinzunehmen, wie eben Erzählungen von Tatsachen, die auf dem physischen Plane, in der physischen Welt geschehen, hingenommen werden. Dasjenige, was man Beweise für die geisteswissenschaftlichen Mitteilungen nennen könnte, ist ganz und gar nicht auf dem Felde zu suchen, wie der Beweis für die anerkannten wissenschaftlichen Wahrheiten. Mit solcher Beweisführung würde man nicht viel anfangen können. Die Beweisführung, die sich ergibt für den, der sich einlebt in die anthroposophische Weltanschauung, liegt in der ganzen intimen Umgestaltung, die das Seelenleben erfährt. Und lange bevor der Mensch so glücklich sein kann, durch Anwendung der geisteswissenschaftlichen oder okkulten Methoden hinaufzudringen zur Anschauung der geistigen Welten, bildet sich in ihm ein Vorgefühl, eine Vorahnung aus von der Richtigkeit, von der tiefen Begründetheit dessen, was mitgeteilt wird über diese höheren Welten. Mancherlei von dem, was uns eine Vorstellung wird geben können über die Art, wie der Mensch hinaufdringen kann in die höheren Welten, wie er mit seinen eigenen geistigen Sinneswerkzeugen wahrnehmen kann in diesen höheren Welten, wird Ihnen der nächste Vortrag «Was ist Selbsterkenntnis?» zur Anschauung bringen. Heute wollen wir mehr erzählend einige Betrachtungen über diese höheren Welten pflegen, über den Zusammenhang dieser Welten mit unserer physischen Welt.
[ 3 ] Sie alle kennen ja aus Ihren bisherigen anthroposophischen Arbeiten außer unserer Welt zwei andere Welten, die sogenannte astralische und die sogenannte devachanische Welt, die von den Religionen, soweit sie hierzulande bekannt sind, die himmlische Welt genannt wird, die eigentlich geistige Welt. Sie kennen vor allem diese Welten als Gebiete, die der Mensch zu durchlaufen hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Sie wissen ja, daß zunächst die astralische Welt als Kamaloka durchlaufen wird, daß dann der Mensch in eine rein geistige Welt, in das Devachan eintritt, wo er heranreift zu einer neuen Geburt, um nach einer gewissen Zeit wieder herunterzusteigen zu einem neuen Erdenleben, einem Leben in der physischen Welt.
[ 3 ] Sie alle kennen ja aus Ihren bisherigen anthroposophischen Arbeiten außer unserer Welt zwei andere Welten, die sogenannte astralische und die sogenannte devachanische Welt, die von den Religionen, soweit sie hierzulande bekannt sind, die himmlische Welt genannt wird, die eigentlich geistige Welt. Sie kennen vor allem diese Welten als Gebiete, die der Mensch zu durchlaufen hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Sie wissen ja, daß zunächst die astralische Welt als Kamaloka durchlaufen wird, daß dann der Mensch in eine rein geistige Welt, in das Devachan eintritt, wo er heranreift zu einer neuen Geburt, um nach einer gewissen Zeit wieder herunterzusteigen zu einem neuen Erdenleben, einem Leben in der physischen Welt.
[ 4 ] Nun ist es aber nicht genug, wenn man die Astral- und Devachanwelt eigentlich sich nur vorstellt als gewisse Gebiete, die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchläuft, sondern diese Welten sind ja fortwährend um uns. Wir leben fortwährend nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der astralischen oder Seelenwelt, die uns mit ihren Wesenheiten und Tatsachen umgibt. Man kann diese Astral- oder Seelenwelt so bezeichnen, daß man sagt, sie durchdringt unsere physische Welt, wie wenn man einen Schwamm mit Wasser durchtränkt. Der Unterschied dieser beiden Welten gegenüber unserer physischen Welt ist nur der, daß unsere physische Welt wahrgenommen wird durch Werkzeuge unseres Leibes, und daß sich zunächst für den Menschen diese höheren Welten der Wahrnehmung deshalb entziehen, weil er dafür keine Wahrnehmungsorgane ausgebildet hat. So wahr sie innerhalb unserer Welt sind, so wahr spielen ihre Wirkungen fortwährend in unsere Welt herein. Und vieles, was in der physischen Welt vorgeht, würde sich der Mensch leichter erklären können, wenn er die dahinterliegende geistige Astral- und Devachanwelt kennen würde, wenn er wüßte, daß in unserem Umkreis Wesen um uns sind und Tatsachen, welche mit unseren Sinnen nicht erfaßt und begriffen werden können. Die Astralwelt enthält zunächst nicht nur Tatsachen, die sich übersinnlich in unserer Umgebung abspielen; sie enthält auch Wesenheiten, die, wenn wir so sagen dürfen, in der Substanz dieser Welt ebenso verkörpert sind, wie der Mensch, die menschliche selbstbewußte Wesenheit, hier in der physischen Welt verbunden ist mit Fleisch und Blut. Der Unterschied zu Wesenheiten wie den eben bezeichneten ist der, daß diese Wesenheiten keine so dichten physischen Leiber annehmen, daß sie mit unseren physischen Augen gesehen werden. Ihr gröbster Leib ist der Astralleib.
[ 4 ] Nun ist es aber nicht genug, wenn man die Astral- und Devachanwelt eigentlich sich nur vorstellt als gewisse Gebiete, die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchläuft, sondern diese Welten sind ja fortwährend um uns. Wir leben fortwährend nicht nur in der physischen Welt, sondern auch in der astralischen oder Seelenwelt, die uns mit ihren Wesenheiten und Tatsachen umgibt. Man kann diese Astral- oder Seelenwelt so bezeichnen, daß man sagt, sie durchdringt unsere physische Welt, wie wenn man einen Schwamm mit Wasser durchtränkt. Der Unterschied dieser beiden Welten gegenüber unserer physischen Welt ist nur der, daß unsere physische Welt wahrgenommen wird durch Werkzeuge unseres Leibes, und daß sich zunächst für den Menschen diese höheren Welten der Wahrnehmung deshalb entziehen, weil er dafür keine Wahrnehmungsorgane ausgebildet hat. So wahr sie innerhalb unserer Welt sind, so wahr spielen ihre Wirkungen fortwährend in unsere Welt herein. Und vieles, was in der physischen Welt vorgeht, würde sich der Mensch leichter erklären können, wenn er die dahinterliegende geistige Astral- und Devachanwelt kennen würde, wenn er wüßte, daß in unserem Umkreis Wesen um uns sind und Tatsachen, welche mit unseren Sinnen nicht erfaßt und begriffen werden können. Die Astralwelt enthält zunächst nicht nur Tatsachen, die sich übersinnlich in unserer Umgebung abspielen; sie enthält auch Wesenheiten, die, wenn wir so sagen dürfen, in der Substanz dieser Welt ebenso verkörpert sind, wie der Mensch, die menschliche selbstbewußte Wesenheit, hier in der physischen Welt verbunden ist mit Fleisch und Blut. Der Unterschied zu Wesenheiten wie den eben bezeichneten ist der, daß diese Wesenheiten keine so dichten physischen Leiber annehmen, daß sie mit unseren physischen Augen gesehen werden. Ihr gröbster Leib ist der Astralleib.
[ 5 ] Nun müssen wir gleich, wenn wir von den Wesenheiten sprechen, die also zum untersten Gliede ihres geistigen Organismus ebenso den Astralleib haben, wie der Mensch zum untersten Gliede den physischen Leib hat, von vornherein aufmerksam machen, wie nun derjenige, dessen hellseherisches Bewußtsein geöffnet ist, der also schauen kann, diese Wesenheiten wahrnimmt. Diese Wesenheiten unterscheiden sich ganz wesentlich von den auf dem physischen Plane existierenden Wesenheiten unserer verschiedenen Naturreiche. Wir sind hier umgeben von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen. Wenn wir eine charakteristische Eigenschaft dieser Wesenheiten der verschiedenen Naturreiche einmal hinstellen wollen, so ist es das Ständige, das Bleibende der Form. Einen Menschen, den Sie heute gesehen haben, werden Sie morgen oder übermorgen oder selbst nach Jahren noch daran erkennen, daß seine äußere Form beständig geblieben ist. Ebenso ist es der Fall beim Tier, bei der Pflanze, beim Mineral. Das ist nun ganz und gar nicht der Fall bei den Wesenheiten, die nur auf dem astralischen Plan verkörpert sind. Die haben fortwährend eine wechselnde Gestaltung, eine Gestaltung, die bei vielen Wesenheiten in jedem Augenblick eine andere wird; denn die Gestalt, welche auf dem astralischen Plan wahrgenommen wird, ist ein genauer Abdruck der inneren Seelenerlebnisse und Seelenbetätigungen dieser Wesenheiten.
[ 5 ] Nun müssen wir gleich, wenn wir von den Wesenheiten sprechen, die also zum untersten Gliede ihres geistigen Organismus ebenso den Astralleib haben, wie der Mensch zum untersten Gliede den physischen Leib hat, von vornherein aufmerksam machen, wie nun derjenige, dessen hellseherisches Bewußtsein geöffnet ist, der also schauen kann, diese Wesenheiten wahrnimmt. Diese Wesenheiten unterscheiden sich ganz wesentlich von den auf dem physischen Plane existierenden Wesenheiten unserer verschiedenen Naturreiche. Wir sind hier umgeben von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen. Wenn wir eine charakteristische Eigenschaft dieser Wesenheiten der verschiedenen Naturreiche einmal hinstellen wollen, so ist es das Ständige, das Bleibende der Form. Einen Menschen, den Sie heute gesehen haben, werden Sie morgen oder übermorgen oder selbst nach Jahren noch daran erkennen, daß seine äußere Form beständig geblieben ist. Ebenso ist es der Fall beim Tier, bei der Pflanze, beim Mineral. Das ist nun ganz und gar nicht der Fall bei den Wesenheiten, die nur auf dem astralischen Plan verkörpert sind. Die haben fortwährend eine wechselnde Gestaltung, eine Gestaltung, die bei vielen Wesenheiten in jedem Augenblick eine andere wird; denn die Gestalt, welche auf dem astralischen Plan wahrgenommen wird, ist ein genauer Abdruck der inneren Seelenerlebnisse und Seelenbetätigungen dieser Wesenheiten.
[ 6 ] Denken Sie sich nur einmal, wenn Sie Ihre Seele betrachten am Morgen, wo Sie gerade einen freudigen Brief erhalten haben, und die frohe Botschaft die Seele angefüllt hat mit Freude und Lust, und sozusagen dieses Gefühl in Ihrer Seele lebt, denken Sie sich nun, wenn Sie Ihre äußere Gestalt jedesmal dem Seelenleben entsprechend änderten, wie anders diese Bilder aussehen würden als nachmittags, etwa wenn Sie eine Todesnachricht erhalten, oder in dem Augenblicke, wo Zorn und Furcht Sie durchzittern. Wenn dann jedesmal Ihre äußere Gestalt geändert würde und diese zum Ausdruck brächte, was in der Seele vorgeht, dann hätten Sie ein Bild dessen, was auf dem Astralplan vorgeht. Daher also das Verwirrende, das Hinhuschende und sich fortwährend Verändernde der Formen der Astralwesenheiten. So also müßten Sie sich vorstellen, daß das hellseherische Bewußtsein, wenn es die Aufmerksamkeit vom physischen Plane abwendet, umgeben ist von einer solchen astralen Bilderwelt. Natürlich kann alles das, was sich da abspielt, nicht geschildert werden; es können nur Einzelheiten skizzenhaft hingestellt werden.
[ 6 ] Denken Sie sich nur einmal, wenn Sie Ihre Seele betrachten am Morgen, wo Sie gerade einen freudigen Brief erhalten haben, und die frohe Botschaft die Seele angefüllt hat mit Freude und Lust, und sozusagen dieses Gefühl in Ihrer Seele lebt, denken Sie sich nun, wenn Sie Ihre äußere Gestalt jedesmal dem Seelenleben entsprechend änderten, wie anders diese Bilder aussehen würden als nachmittags, etwa wenn Sie eine Todesnachricht erhalten, oder in dem Augenblicke, wo Zorn und Furcht Sie durchzittern. Wenn dann jedesmal Ihre äußere Gestalt geändert würde und diese zum Ausdruck brächte, was in der Seele vorgeht, dann hätten Sie ein Bild dessen, was auf dem Astralplan vorgeht. Daher also das Verwirrende, das Hinhuschende und sich fortwährend Verändernde der Formen der Astralwesenheiten. So also müßten Sie sich vorstellen, daß das hellseherische Bewußtsein, wenn es die Aufmerksamkeit vom physischen Plane abwendet, umgeben ist von einer solchen astralen Bilderwelt. Natürlich kann alles das, was sich da abspielt, nicht geschildert werden; es können nur Einzelheiten skizzenhaft hingestellt werden.
[ 7 ] Das Leben auf dem astralen Plan ist viel reicher als auf der physischen Welt. Sie müssen sich nur vorstellen, daß da in der Astralwelt lichte Bilder, die nicht an einem äußeren Gegenstande haften, hinhuschen, daß sie eine gewisse Form haben, die entweder licht oder weniger licht, weniger leuchtend oder getrübt sind, daß sie in jedem Augenblicke sich ändern, und das sie nichts anderes sind als ein Ausdruck für Seelen, sagen wir, die da leben auf dem astralen Plane. Aber diese lichten Körper zeigen nicht bloß Licht und verschiedene Farbenbildungen, sondern auch alle anderen dem Physischen ähnliche Sinneseindrücke; nur werden diese nicht mit äußeren, sondern mit den Geistorganen der Seele wahrgenommen.
[ 7 ] Das Leben auf dem astralen Plan ist viel reicher als auf der physischen Welt. Sie müssen sich nur vorstellen, daß da in der Astralwelt lichte Bilder, die nicht an einem äußeren Gegenstande haften, hinhuschen, daß sie eine gewisse Form haben, die entweder licht oder weniger licht, weniger leuchtend oder getrübt sind, daß sie in jedem Augenblicke sich ändern, und das sie nichts anderes sind als ein Ausdruck für Seelen, sagen wir, die da leben auf dem astralen Plane. Aber diese lichten Körper zeigen nicht bloß Licht und verschiedene Farbenbildungen, sondern auch alle anderen dem Physischen ähnliche Sinneseindrücke; nur werden diese nicht mit äußeren, sondern mit den Geistorganen der Seele wahrgenommen.
[ 8 ] Es ist nun ein Unterschied zwischen der Wahrnehmung eines Lichtkörpers auf dem astralen Plane und der einer Farbe oder eines Lichtkörpers auf dem physischen Plan. Demgegenüber, was dort als Licht entgegentritt, hat das Bewußtsein nicht das Gefühl, als sei es außerhalb dessen, sondern es hat das Gefühl: Du lebst darin. - Das ist zunächst recht schwer, sich vorzustellen; denn Sie müssen sich denken, daß in dem Augenblicke, wo das hellseherische Bewußtsein im Menschen aufgeht, der Mensch noch etwas anderes fühlt, als daß nur der Raum sich mit astralen Tatsachen und Wesenheiten anfüllt, sondern er fühlt, als wenn er wüchse, als wenn er größer und größer würde. Es dehnt sich das Bewußtsein: «Das bin ich» über die Haut hinaus. Das ist das Wesentliche des hellseherischen Bewußtseins. Er spürt, wie wenn er sich hinausbreite und in das, was er wahrnimmt, hineinkröche, so daß er innerhalb dieser Leuchtkörper lebt und Wärme- und Kälteempfindungen verspürt; er verspürt auch Geschmack. Alle diese Empfindungen, die er zunächst aus der Sinnenwelt kennt und die hier mit dem äußeren begrenzten Körper verknüpft sind, durchströmen und durchhuschen den Raum, und vor allen Dingen tritt noch etwas auf. Hier in der physischen Welt hat der Mensch natürlich das Gefühl, daß nur dasjenige zu einem Wesen gehört, was sozusagen räumlich mit dem Wesen zusammenhängt. Es würde Sie sonderbar überraschen, wenn irgendein physisches Wesen hineinliefe in den Raum und hinterher ein anderes, und jemand behauptete, die beiden gehören zusammen, obzwar keine Verbindung zwischen ihnen da ist. Man würde sie für getrennte Wesen halten; denn man wird niemals räumlich getrennte Körper in der physischen Welt als ein Wesen ansehen. In der Astralwelt ist das durchaus der Fall, daß das, was gar nicht räumlich zusammenhängt, ein Wesen ist, und da haben Sie keinen anderen Maßstab dafür, anzuerkennen, daß das ein Wesen ist, als daß, sagen wir, Sie drinnen sind und nun das Bewußtsein haben, diese zwei voneinander ganz abstehenden Glieder gehören zu einer Wesenheit. Verwirrend ist also, daß sich das hellseherische Bewußtsein nicht immer gleicht, und daß das, was zusammengehört, nicht immer als solches erblickt werden kann. Ja, es kann noch weitergehen: Daß Sie ein Wesen sehen können, das Ihnen erscheint als eine Reihe voneinander getrennter Kugeln, hier eine leuchtende Kugel, weit davon eine zweite, dann eine dritte, vierte und so weiter. Daraus werden Sie sehen, daß es auf dem Astralplan in gründlichster Weise anders aussieht als hier.
[ 8 ] Es ist nun ein Unterschied zwischen der Wahrnehmung eines Lichtkörpers auf dem astralen Plane und der einer Farbe oder eines Lichtkörpers auf dem physischen Plan. Demgegenüber, was dort als Licht entgegentritt, hat das Bewußtsein nicht das Gefühl, als sei es außerhalb dessen, sondern es hat das Gefühl: Du lebst darin. - Das ist zunächst recht schwer, sich vorzustellen; denn Sie müssen sich denken, daß in dem Augenblicke, wo das hellseherische Bewußtsein im Menschen aufgeht, der Mensch noch etwas anderes fühlt, als daß nur der Raum sich mit astralen Tatsachen und Wesenheiten anfüllt, sondern er fühlt, als wenn er wüchse, als wenn er größer und größer würde. Es dehnt sich das Bewußtsein: «Das bin ich» über die Haut hinaus. Das ist das Wesentliche des hellseherischen Bewußtseins. Er spürt, wie wenn er sich hinausbreite und in das, was er wahrnimmt, hineinkröche, so daß er innerhalb dieser Leuchtkörper lebt und Wärme- und Kälteempfindungen verspürt; er verspürt auch Geschmack. Alle diese Empfindungen, die er zunächst aus der Sinnenwelt kennt und die hier mit dem äußeren begrenzten Körper verknüpft sind, durchströmen und durchhuschen den Raum, und vor allen Dingen tritt noch etwas auf. Hier in der physischen Welt hat der Mensch natürlich das Gefühl, daß nur dasjenige zu einem Wesen gehört, was sozusagen räumlich mit dem Wesen zusammenhängt. Es würde Sie sonderbar überraschen, wenn irgendein physisches Wesen hineinliefe in den Raum und hinterher ein anderes, und jemand behauptete, die beiden gehören zusammen, obzwar keine Verbindung zwischen ihnen da ist. Man würde sie für getrennte Wesen halten; denn man wird niemals räumlich getrennte Körper in der physischen Welt als ein Wesen ansehen. In der Astralwelt ist das durchaus der Fall, daß das, was gar nicht räumlich zusammenhängt, ein Wesen ist, und da haben Sie keinen anderen Maßstab dafür, anzuerkennen, daß das ein Wesen ist, als daß, sagen wir, Sie drinnen sind und nun das Bewußtsein haben, diese zwei voneinander ganz abstehenden Glieder gehören zu einer Wesenheit. Verwirrend ist also, daß sich das hellseherische Bewußtsein nicht immer gleicht, und daß das, was zusammengehört, nicht immer als solches erblickt werden kann. Ja, es kann noch weitergehen: Daß Sie ein Wesen sehen können, das Ihnen erscheint als eine Reihe voneinander getrennter Kugeln, hier eine leuchtende Kugel, weit davon eine zweite, dann eine dritte, vierte und so weiter. Daraus werden Sie sehen, daß es auf dem Astralplan in gründlichster Weise anders aussieht als hier.
[ 9 ] Aber es gibt ja etwas, das mit dem Menschen selbst verbunden ist und das in dieser Verbindung mit dem Menschen zu gleicher Zeit alle Eigenheiten der astralischen Welt als Wirkungen auf den Menschen äußert; das ist des Menschen eigener Astralleib. Das ist das dritte Glied seiner Wesenheit, von dem Sie erfahren haben, daß es in einer gewissen Weise eine selbstbegrenzte Gestalt hat. Während des Lebens zwischen Geburt und Tod kann man allerdings sehen, daß im wesentlichen der Astralleib sich wie eine Art ovale Wolke ausnimmt, in welche der physische und Ätherleib eingebettet sind. Eine Art Eiform ist der Körper, auf dessen äußeren Grenzen beständig wogende Bewegungen geschehen, so daß von einer Regelmäßigkeit keine Rede sein kann. Der Astralleib zeigt eine verhältnismäßig feste, beständige Form, solange er im physischen Leibe drinnensteckt. Solange das der Fall ist, so lange bleibt diese Form. Schon in der Nacht, wenn der Astralleib sich herauszieht, beginnt dieser sich dem Seelenleibe anzupassen. Da kann man schon sehen, wie ein Mensch, der bei Tage in bösartigen Gefühlen lebt, in der Nacht eine andere Form zeigt als ein Mensch, der während des Tages in guten Gefühlen gelebt hat. Im allgemeinen bleibt aber doch die Form des astralischen Leibes in der Nacht bestehen, weil die Kräfte des physischen und Ätherleibes sehr stark wirken und auch in der Nacht noch nachwirken, und den Astralleib in seiner Form im wesentlichen, aber nur im wesentlichen, erhalten.
[ 9 ] Aber es gibt ja etwas, das mit dem Menschen selbst verbunden ist und das in dieser Verbindung mit dem Menschen zu gleicher Zeit alle Eigenheiten der astralischen Welt als Wirkungen auf den Menschen äußert; das ist des Menschen eigener Astralleib. Das ist das dritte Glied seiner Wesenheit, von dem Sie erfahren haben, daß es in einer gewissen Weise eine selbstbegrenzte Gestalt hat. Während des Lebens zwischen Geburt und Tod kann man allerdings sehen, daß im wesentlichen der Astralleib sich wie eine Art ovale Wolke ausnimmt, in welche der physische und Ätherleib eingebettet sind. Eine Art Eiform ist der Körper, auf dessen äußeren Grenzen beständig wogende Bewegungen geschehen, so daß von einer Regelmäßigkeit keine Rede sein kann. Der Astralleib zeigt eine verhältnismäßig feste, beständige Form, solange er im physischen Leibe drinnensteckt. Solange das der Fall ist, so lange bleibt diese Form. Schon in der Nacht, wenn der Astralleib sich herauszieht, beginnt dieser sich dem Seelenleibe anzupassen. Da kann man schon sehen, wie ein Mensch, der bei Tage in bösartigen Gefühlen lebt, in der Nacht eine andere Form zeigt als ein Mensch, der während des Tages in guten Gefühlen gelebt hat. Im allgemeinen bleibt aber doch die Form des astralischen Leibes in der Nacht bestehen, weil die Kräfte des physischen und Ätherleibes sehr stark wirken und auch in der Nacht noch nachwirken, und den Astralleib in seiner Form im wesentlichen, aber nur im wesentlichen, erhalten.
[ 10 ] Aber wenn der Mensch im Tode, nach Beendigung seines physischen Lebens, zunächst den physischen Leib abstößt und dann auch denjenigen Teil des Ätherleibes abstößt, der abzustoßen ist, dann zeigt der Astralleib schon während der Kamalokazeit durchaus eine wechselnde Form. Ganz und gar angepaßt ist dieser Leib in seiner Form und Bildgestalt seinem Seelenleben, so daß ein Mensch, der seinen Leib im Tode mit häßlichen Gefühlen verloren hat, eine abschreckende Gestalt zeigt, während ein Mensch, der mit schönen Gefühlen gestorben ist, schöne, sympathische Formen des Astralleibes zeigt. Es kann so weit kommen, daß Menschen, die ganz und gar aufgehen in sinnlichen Begierden und die sich nicht erheben können zu irgendwelchen edlen Gefühlen und Trieben, nach dem Tode eine Zeitlang wirklich die Form von allerlei grotesken Tieren annehmen, nicht solchen, wie sie auf dem physischen Plan leben, sondern solchen, die nur daran erinnern. Derjenige nun, der Erlebnisse hat auf dem astralen Plan und verfolgen kann, welche Gestalten sich da dem hellseherischen Bewußtsein darbieten, der weiß, welches Bild einer Seele mit edlem und einer mit unedlem Inhalt entspricht; von dem kann also alles an den Gestalten erlebt und erschaut werden. Ich sagte schon, daß dieser astrale Menschenleib keineswegs absolut etwa ganz bestimmte innere und äußere Formen zeigt, sondern nur innerhalb bestimmter Grenzen ist das der Fall. Auch schon im physischen Leben, namentlich in jenem Teil des Leibes, der nach dem Einschlafen austritt, paßt sich in einer gewissen Weise der Astralleib doch auch dem an, was die Seele erlebt. Und da kann man aus gewissen Bildungen und Gestaltungen, die der Astralleib in sich annimmt, sehen, was innerhalb des Menschen vorgeht und was er erlebt.
[ 10 ] Aber wenn der Mensch im Tode, nach Beendigung seines physischen Lebens, zunächst den physischen Leib abstößt und dann auch denjenigen Teil des Ätherleibes abstößt, der abzustoßen ist, dann zeigt der Astralleib schon während der Kamalokazeit durchaus eine wechselnde Form. Ganz und gar angepaßt ist dieser Leib in seiner Form und Bildgestalt seinem Seelenleben, so daß ein Mensch, der seinen Leib im Tode mit häßlichen Gefühlen verloren hat, eine abschreckende Gestalt zeigt, während ein Mensch, der mit schönen Gefühlen gestorben ist, schöne, sympathische Formen des Astralleibes zeigt. Es kann so weit kommen, daß Menschen, die ganz und gar aufgehen in sinnlichen Begierden und die sich nicht erheben können zu irgendwelchen edlen Gefühlen und Trieben, nach dem Tode eine Zeitlang wirklich die Form von allerlei grotesken Tieren annehmen, nicht solchen, wie sie auf dem physischen Plan leben, sondern solchen, die nur daran erinnern. Derjenige nun, der Erlebnisse hat auf dem astralen Plan und verfolgen kann, welche Gestalten sich da dem hellseherischen Bewußtsein darbieten, der weiß, welches Bild einer Seele mit edlem und einer mit unedlem Inhalt entspricht; von dem kann also alles an den Gestalten erlebt und erschaut werden. Ich sagte schon, daß dieser astrale Menschenleib keineswegs absolut etwa ganz bestimmte innere und äußere Formen zeigt, sondern nur innerhalb bestimmter Grenzen ist das der Fall. Auch schon im physischen Leben, namentlich in jenem Teil des Leibes, der nach dem Einschlafen austritt, paßt sich in einer gewissen Weise der Astralleib doch auch dem an, was die Seele erlebt. Und da kann man aus gewissen Bildungen und Gestaltungen, die der Astralleib in sich annimmt, sehen, was innerhalb des Menschen vorgeht und was er erlebt.
[ 11 ] Nur bezüglich einiger Dinge, die die Seele erleben kann, möchte ich Ihnen einiges angeben, nämlich, wie dann der astrale Leib gesehen wird. Nehmen Sie an, ein Mensch sei schwatzhaft, neugierig ‚oder er neige zum Jähzorn oder anderen ähnlichen, sagen wir, Untugenden. Da drücken sich diese Untugenden in einer ganz bestimmten Weise in seinem Astralleib aus. Wenn der Mensch zum Beispiel geplagt wird von Zorn, Ärger, namentlich wenn er jähzornig ist, dann zeigen sich in seinem Astralleib knollige Bildungen, Verdichtungen durch den Astralleib. Er wird unrein. Von diesen Verdichtungen gehen recht schlimm aussehende schlangenartige Fortsetzungen aus, die sich auch in der Färbung von anderen Substanzen unterscheiden. Namentlich bei jähzornigen Menschen kann das leicht beobachtet werden. Wenn die Menschen schwatzhaft sind, dann zeigt sich dieses namentlich dadurch, daß der Astralleib allerlei Verdichtungen zeigt, die man so charakterisieren könnte, daß man sagt, durch die Verdichtungen werde nach allen Seiten ein Druck im Astralleib ausgeübt. Wenn die Menschen neugierig sind, dann zeigt sich das im Astralleib, indem er sich in Falten legt; gewisse Teile werden faltig schlaff, und es hängen sozusagen gewisse Teile einander entgegen; es zeigt sich ein allgemeines Schlaffwerden. Sie sehen also, daß dieser astrale Menschenleib in einer gewissen Art die allgemeinen Eigenschaften der Astralwelt teilt, daß er seine Form den inneren Seelenerlebnissen des Menschen anpaßt.
[ 11 ] Nur bezüglich einiger Dinge, die die Seele erleben kann, möchte ich Ihnen einiges angeben, nämlich, wie dann der astrale Leib gesehen wird. Nehmen Sie an, ein Mensch sei schwatzhaft, neugierig ‚oder er neige zum Jähzorn oder anderen ähnlichen, sagen wir, Untugenden. Da drücken sich diese Untugenden in einer ganz bestimmten Weise in seinem Astralleib aus. Wenn der Mensch zum Beispiel geplagt wird von Zorn, Ärger, namentlich wenn er jähzornig ist, dann zeigen sich in seinem Astralleib knollige Bildungen, Verdichtungen durch den Astralleib. Er wird unrein. Von diesen Verdichtungen gehen recht schlimm aussehende schlangenartige Fortsetzungen aus, die sich auch in der Färbung von anderen Substanzen unterscheiden. Namentlich bei jähzornigen Menschen kann das leicht beobachtet werden. Wenn die Menschen schwatzhaft sind, dann zeigt sich dieses namentlich dadurch, daß der Astralleib allerlei Verdichtungen zeigt, die man so charakterisieren könnte, daß man sagt, durch die Verdichtungen werde nach allen Seiten ein Druck im Astralleib ausgeübt. Wenn die Menschen neugierig sind, dann zeigt sich das im Astralleib, indem er sich in Falten legt; gewisse Teile werden faltig schlaff, und es hängen sozusagen gewisse Teile einander entgegen; es zeigt sich ein allgemeines Schlaffwerden. Sie sehen also, daß dieser astrale Menschenleib in einer gewissen Art die allgemeinen Eigenschaften der Astralwelt teilt, daß er seine Form den inneren Seelenerlebnissen des Menschen anpaßt.
[ 12 ] Nun finden wir, wenn wir die Astralwelt im allgemeinen durchforschen, zunächst gewisse Wesenheiten, von denen der Mensch, der nur das Physische kennt, eigentlich keine Ahnung haben kann. Vor allen Dingen erscheint ihm diese physische Welt in einer ganz anderen Art, als sie ihm vorher erschienen ist. So zum Beispiel finden wir als ganz besondere Wesenheiten die Gruppenseelen der Tiere. Der Mensch, wie er uns hier entgegentritt, hat eine individuelle Seele, die, eine jede für sich, eine Ich-Wesenheit hat. Die Tiere haben nicht in der gleichen Weise eine Ich-Wesenheit. Bei ihnen haben die gleichgestalteten Formen, also alle Löwen, alle Tiger, alle Schildkröten dasjenige, was man eine gemeinsame, eine Gruppenseele nennen kann. Und Sie müssen sich vorstellen, daß auf dem astralen Plane eine Ichheit lebt, gleichgültig wo die Tiere im Physischen leben. Alle sind eingebettet in eine Ichheit, die auf dem astralen Plane eine wirkliche Persönlichkeit ist, und dort kann man dieser Persönlichkeit, dieser Gruppenseele begegnen, wie hier einem Menschen.
[ 12 ] Nun finden wir, wenn wir die Astralwelt im allgemeinen durchforschen, zunächst gewisse Wesenheiten, von denen der Mensch, der nur das Physische kennt, eigentlich keine Ahnung haben kann. Vor allen Dingen erscheint ihm diese physische Welt in einer ganz anderen Art, als sie ihm vorher erschienen ist. So zum Beispiel finden wir als ganz besondere Wesenheiten die Gruppenseelen der Tiere. Der Mensch, wie er uns hier entgegentritt, hat eine individuelle Seele, die, eine jede für sich, eine Ich-Wesenheit hat. Die Tiere haben nicht in der gleichen Weise eine Ich-Wesenheit. Bei ihnen haben die gleichgestalteten Formen, also alle Löwen, alle Tiger, alle Schildkröten dasjenige, was man eine gemeinsame, eine Gruppenseele nennen kann. Und Sie müssen sich vorstellen, daß auf dem astralen Plane eine Ichheit lebt, gleichgültig wo die Tiere im Physischen leben. Alle sind eingebettet in eine Ichheit, die auf dem astralen Plane eine wirkliche Persönlichkeit ist, und dort kann man dieser Persönlichkeit, dieser Gruppenseele begegnen, wie hier einem Menschen.
[ 13 ] Ein Beispiel: Nehmen Sie einmal einen Vogelzug, wenn die Vögel anfangen, von den nördlichen Gegenden zum Äquator zu ziehen. Wer nicht oberflächlich diese wirklich außerordentlich weisheitsvollen Vogelzüge beobachtet, wird staunen darüber, wieviel von dem, was man Intelligenz nennt, zu einem solchen Zuge der Vögel gehört. Die einen ziehen in diese, andere in die andere Region; Gefahren bestehen sie, sie landen, wo sie landen müssen. Da sieht das gewöhnliche physische Bewußtsein nur die dahinziehenden Schwärme. Das hellseherische Bewußtsein aber sieht die Gruppenseele, das Wirken der Persönlichkeiten, die da leiten und lenken, was da vorgeht. Tatsächlich sind es solche astrale Persönlichkeiten, die das Ganze führen und leiten. Diese Gruppenseelen sind es, die uns zunächst als eine Bevölkerung der Astralwelt entgegentreten. Die Mannigfaltigkeit, die in der Gruppenseele der Tiere auf dem Astralplan herrscht, diese Buntheit ist eine unendlich viel größere. Nur nebenbei sei erwähnt, daß auf dem astralen Plan Platz für alle ist, weil sich dort die Wesen durchdringen; denn das Gesetz der Undurchdringlichkeit gilt nur für den physischen Plan. Nur fühlen sie dort die Einflüsse, wenn sie durchdrungen werden, gute wie böse; im innerlichen Erleben spüren sie das Durchgehen. Sie können also durch einander durchgehen; sie können auch an ein und demselben Orte leben. Es herrscht dort das Gesetz der Durchdringlichkeit.
[ 13 ] Ein Beispiel: Nehmen Sie einmal einen Vogelzug, wenn die Vögel anfangen, von den nördlichen Gegenden zum Äquator zu ziehen. Wer nicht oberflächlich diese wirklich außerordentlich weisheitsvollen Vogelzüge beobachtet, wird staunen darüber, wieviel von dem, was man Intelligenz nennt, zu einem solchen Zuge der Vögel gehört. Die einen ziehen in diese, andere in die andere Region; Gefahren bestehen sie, sie landen, wo sie landen müssen. Da sieht das gewöhnliche physische Bewußtsein nur die dahinziehenden Schwärme. Das hellseherische Bewußtsein aber sieht die Gruppenseele, das Wirken der Persönlichkeiten, die da leiten und lenken, was da vorgeht. Tatsächlich sind es solche astrale Persönlichkeiten, die das Ganze führen und leiten. Diese Gruppenseelen sind es, die uns zunächst als eine Bevölkerung der Astralwelt entgegentreten. Die Mannigfaltigkeit, die in der Gruppenseele der Tiere auf dem Astralplan herrscht, diese Buntheit ist eine unendlich viel größere. Nur nebenbei sei erwähnt, daß auf dem astralen Plan Platz für alle ist, weil sich dort die Wesen durchdringen; denn das Gesetz der Undurchdringlichkeit gilt nur für den physischen Plan. Nur fühlen sie dort die Einflüsse, wenn sie durchdrungen werden, gute wie böse; im innerlichen Erleben spüren sie das Durchgehen. Sie können also durch einander durchgehen; sie können auch an ein und demselben Orte leben. Es herrscht dort das Gesetz der Durchdringlichkeit.
[ 14 ] Aber das ist wiederum nur ein Teil der Astralbevölkerung, allerdings einer, den wir im vollen, richtigen Sinne erst erkennen, wenn wir ihn ganz erfassen. Glauben Sie nicht, daß derjenige schon einen Begriff von einer Gruppenseele irgendeiner Tierform hat, der, sagen wir, aufmerksam ist, wie diese in der Astralwelt eingebettet ist und wie zu dieser Gruppenseele hinauf sein Bewußtsein geleitet wird. Das genügt nicht. Gerade hier tritt uns lebendig entgegen, daß das, was räumlich getrennt ist, zusammengehört, so daß wir für jede Tiergruppenseele, die weisheitsvoll das Ganze leitet, ein Gegenbild haben, und zwar ein schlimmes Gegenbild. Darin besteht die Tierheit, daß sie einmal hinaufweist in die Astralwelt, aber dann hinunterweist in jenen Teil der Astralwelt, wo Häßlichkeit und Widrigkeit herrschen, so daß wir für jede Tiergruppe eine Lichtgestalt und eine häßliche Gestalt haben, welche sich einmal abgesondert hat von der Lichtgestalt als das Böse, Häßliche, was einmal in ihr drinnen war. Da können Sie nun sehen, wie die alten Bilder und Kunstwerke aus einer höheren Erkenntnis hervorgegangen sind. Heute erkennt man als eine Individualität nur das, was im Menschen lebt. Und man kann daher, wenn man etwas Höheres darstellen will, nur zur Phantasie greifen. So war das durchaus nicht immer. Damals, als ein großer Teil der Menschheit, namentlich der, welcher künstlerisch wirkte, ein gewisses hellseherisches Bewußtsein oder doch Überlieferungen vom Hellsehen hatte, da hat man immer dargestellt das, was sich wirklich in den höheren Welten vorfindet. Und so haben Sie in dem Ihnen bekannten Michael mit dem Drachen oder Sankt Georg mit dem Drachen eine wunderbare Darstellung der Verhältnisse, welche der Hellseher auf dem astralen Plane bezüglich der Tierformen immer vorfindet. Sie erhebt ihn zu einer höheren Gestaltung, die weise ist und weit hinausragt über die Weisheit der Menschen. Aber diese Weisheit ist errungen dadurch, das herausgeworfen worden ist aus der Astralität solcher Wesenheiten die schlimme Seite. Diese schlimme Gestalt haben Sie in dem widrigen Drachen. Wenn der Hellseher aufsieht von der lebenden Form, so sieht er alles, was für die lebendige Form angeordnet wird von der höheren Wesenheit, die weise ist, die nur nicht die Liebe kennt. Aber diese Ausbildung der lichten Seelengestalt ist nur errungen worden dadurch, daß unter die Füße getreten worden sind die bösen Eigenschaften, die in der Wesenheitsform waren. Der Mensch hat seine heutige Natur dadurch errungen, daß er heute noch in seinem Karma Gut und Böse vermischt hat, während auf das Tier die moralischen Unterschiede von Gut und Böse sich nicht anwenden lassen. Aber der Begriff der lichtvollen Wesenheit ist mit dem Zuge nach oben, der des Gefallenseins mit dem, was überwunden worden ist, verknüpft. Alte Kunst hat meist so geschaffen in bedeutungsvollen Symbolen, und was da geschaffen worden ist, ist nichts weiter als ein Ergebnis hellseherischer Betrachtungen. Das wird erst dann begriffen werden, wenn man die astralischen Urbilder wieder erkennen wird.
[ 14 ] Aber das ist wiederum nur ein Teil der Astralbevölkerung, allerdings einer, den wir im vollen, richtigen Sinne erst erkennen, wenn wir ihn ganz erfassen. Glauben Sie nicht, daß derjenige schon einen Begriff von einer Gruppenseele irgendeiner Tierform hat, der, sagen wir, aufmerksam ist, wie diese in der Astralwelt eingebettet ist und wie zu dieser Gruppenseele hinauf sein Bewußtsein geleitet wird. Das genügt nicht. Gerade hier tritt uns lebendig entgegen, daß das, was räumlich getrennt ist, zusammengehört, so daß wir für jede Tiergruppenseele, die weisheitsvoll das Ganze leitet, ein Gegenbild haben, und zwar ein schlimmes Gegenbild. Darin besteht die Tierheit, daß sie einmal hinaufweist in die Astralwelt, aber dann hinunterweist in jenen Teil der Astralwelt, wo Häßlichkeit und Widrigkeit herrschen, so daß wir für jede Tiergruppe eine Lichtgestalt und eine häßliche Gestalt haben, welche sich einmal abgesondert hat von der Lichtgestalt als das Böse, Häßliche, was einmal in ihr drinnen war. Da können Sie nun sehen, wie die alten Bilder und Kunstwerke aus einer höheren Erkenntnis hervorgegangen sind. Heute erkennt man als eine Individualität nur das, was im Menschen lebt. Und man kann daher, wenn man etwas Höheres darstellen will, nur zur Phantasie greifen. So war das durchaus nicht immer. Damals, als ein großer Teil der Menschheit, namentlich der, welcher künstlerisch wirkte, ein gewisses hellseherisches Bewußtsein oder doch Überlieferungen vom Hellsehen hatte, da hat man immer dargestellt das, was sich wirklich in den höheren Welten vorfindet. Und so haben Sie in dem Ihnen bekannten Michael mit dem Drachen oder Sankt Georg mit dem Drachen eine wunderbare Darstellung der Verhältnisse, welche der Hellseher auf dem astralen Plane bezüglich der Tierformen immer vorfindet. Sie erhebt ihn zu einer höheren Gestaltung, die weise ist und weit hinausragt über die Weisheit der Menschen. Aber diese Weisheit ist errungen dadurch, das herausgeworfen worden ist aus der Astralität solcher Wesenheiten die schlimme Seite. Diese schlimme Gestalt haben Sie in dem widrigen Drachen. Wenn der Hellseher aufsieht von der lebenden Form, so sieht er alles, was für die lebendige Form angeordnet wird von der höheren Wesenheit, die weise ist, die nur nicht die Liebe kennt. Aber diese Ausbildung der lichten Seelengestalt ist nur errungen worden dadurch, daß unter die Füße getreten worden sind die bösen Eigenschaften, die in der Wesenheitsform waren. Der Mensch hat seine heutige Natur dadurch errungen, daß er heute noch in seinem Karma Gut und Böse vermischt hat, während auf das Tier die moralischen Unterschiede von Gut und Böse sich nicht anwenden lassen. Aber der Begriff der lichtvollen Wesenheit ist mit dem Zuge nach oben, der des Gefallenseins mit dem, was überwunden worden ist, verknüpft. Alte Kunst hat meist so geschaffen in bedeutungsvollen Symbolen, und was da geschaffen worden ist, ist nichts weiter als ein Ergebnis hellseherischer Betrachtungen. Das wird erst dann begriffen werden, wenn man die astralischen Urbilder wieder erkennen wird.
[ 15 ] Auch die Pflanzenwelt bietet auf der astralischen Ebene etwas Eigentümliches dar. Wenn der Hellseher eine Pflanze betrachtet, wie sie mit der Wurzel im Boden wurzelt, Blätter und Blüten ansetzt, hat er zunächst vor sich die Pflanze, bestehend aus dem physischen Leibe und dem Ätherleib. Das Tier hat noch den Astralleib. Nun können Sie einmal die Frage aufwerfen: Haben die Pflanzen gar nichts von einem Astralleibe? Es wäre falsch, würde man das behaupten; er ist nur nicht drinnen, wie er in dem Tiere drinnen ist. Wenn das hellseherische Bewußtsein die Pflanze beschaut, so sieht es namentlich oben, wo die Blüten sind oder entstehen, die ganze Pflanze eingetaucht in eine astrale Wolke, eine helle Wolke, die die Pflanze namentlich an diesen Teilen umgibt und einhüllt, wo sie blüht und Früchte trägt. Also die Astralität senkt sich gleichsam auf die Pflanze nieder und hüllt einen Teil der Pflanze ein. Der Astralleib der Pflanze ist eingebettet in diese Astralität. Und das Eigentümliche davon ist, daß, wenn Sie sich die ganze Pflanzendecke der Erde denken, so werden Sie finden, daß die Astralleiber der Pflanzen einer an den anderen grenzen und sie ein Ganzes bilden, von dem die Erde eingehüllt ist wie von physischer Luft, von der Pflanzenastralität. Wenn die Pflanzen nur einen Ätherleib hätten, würden sie so wachsen, daß sie nur Blätter, keine Blüten ansetzen würden, denn das Prinzip des Ätherleibes ist Wiederholung. Wenn eine Wiederholung abgeschlossen und ein Abschluß gebildet werden soll, muß ein Astralleib dazukommen.
[ 15 ] Auch die Pflanzenwelt bietet auf der astralischen Ebene etwas Eigentümliches dar. Wenn der Hellseher eine Pflanze betrachtet, wie sie mit der Wurzel im Boden wurzelt, Blätter und Blüten ansetzt, hat er zunächst vor sich die Pflanze, bestehend aus dem physischen Leibe und dem Ätherleib. Das Tier hat noch den Astralleib. Nun können Sie einmal die Frage aufwerfen: Haben die Pflanzen gar nichts von einem Astralleibe? Es wäre falsch, würde man das behaupten; er ist nur nicht drinnen, wie er in dem Tiere drinnen ist. Wenn das hellseherische Bewußtsein die Pflanze beschaut, so sieht es namentlich oben, wo die Blüten sind oder entstehen, die ganze Pflanze eingetaucht in eine astrale Wolke, eine helle Wolke, die die Pflanze namentlich an diesen Teilen umgibt und einhüllt, wo sie blüht und Früchte trägt. Also die Astralität senkt sich gleichsam auf die Pflanze nieder und hüllt einen Teil der Pflanze ein. Der Astralleib der Pflanze ist eingebettet in diese Astralität. Und das Eigentümliche davon ist, daß, wenn Sie sich die ganze Pflanzendecke der Erde denken, so werden Sie finden, daß die Astralleiber der Pflanzen einer an den anderen grenzen und sie ein Ganzes bilden, von dem die Erde eingehüllt ist wie von physischer Luft, von der Pflanzenastralität. Wenn die Pflanzen nur einen Ätherleib hätten, würden sie so wachsen, daß sie nur Blätter, keine Blüten ansetzen würden, denn das Prinzip des Ätherleibes ist Wiederholung. Wenn eine Wiederholung abgeschlossen und ein Abschluß gebildet werden soll, muß ein Astralleib dazukommen.
[ 16 ] So können Sie am Menschenleibe selbst betrachten, wie das Ätherische und das Astrale zusammenwirken. Denken Sie sich die aufeinanderfolgenden Ringe des Rückgrats. Da gliedert sich Ring an Ring. Solange dies geschieht, wirkt hauptsächlich das ätherische Prinzip im Organismus. Oben, wo die knöcherne Schädelkapsel eintritt, dort überwiegt das Astrale, nämlich dort hat das Astrale das Übergewicht. Also das Prinzip der Wiederholung ist das Prinzip des Ätherischen, und das Prinzip des Abschlusses ist dasjenige des Astralen. Die Pflanze würde oben nicht abgeschlossen sein in der Blüte, wenn sich nicht in das Ätherische das Astrale der Pflanzennatur senken würde.
[ 16 ] So können Sie am Menschenleibe selbst betrachten, wie das Ätherische und das Astrale zusammenwirken. Denken Sie sich die aufeinanderfolgenden Ringe des Rückgrats. Da gliedert sich Ring an Ring. Solange dies geschieht, wirkt hauptsächlich das ätherische Prinzip im Organismus. Oben, wo die knöcherne Schädelkapsel eintritt, dort überwiegt das Astrale, nämlich dort hat das Astrale das Übergewicht. Also das Prinzip der Wiederholung ist das Prinzip des Ätherischen, und das Prinzip des Abschlusses ist dasjenige des Astralen. Die Pflanze würde oben nicht abgeschlossen sein in der Blüte, wenn sich nicht in das Ätherische das Astrale der Pflanzennatur senken würde.
[ 17 ] Wenn Sie eine Pflanze verfolgen, wie sie den Sommer hindurch wächst und dann im Herbste Früchte trägt und dann anfängt zu welken, also wenn die Blüte anfängt zu ersterben, dann zieht sich das Astrale wieder aus der Pflanze zurück nach oben. Das ist ganz besonders schön zu beoachten. Während das physische Bewußtsein des Menschen im Frühling seine Freude haben kann an dem Erblühen der Pflanzen, wie sich Flur um Flur mit herrlichen Blüten bedeckt, gibt es für das hellseherische Bewußtsein noch eine andere Freude. Wenn gegen den Herbst zu die Pflanzen, die einjährig sind, absterben, dann leuchtet es und huscht hinauf wie huschende Gestalten, die sich als astrale Wesenheiten herausbegeben aus den Pflanzen, die sie den Sommer hindurch versorgt haben. Hier ist wieder eine Tatsache, die uns in dem poetischen Bilde entgegentritt, das nicht verstanden werden kann, wenn nicht hierin das hellseherische Bewußtsein verfolgt werden kann. Da sind wir schon in einem intimen Felde des astralen Bewußtseins. Aber bei Völkern der Vorzeit, wo solche intime Hellseher vorhanden waren, da war auch schon dieses Sehen im Herbst vorhanden. Sie finden bei dem hellseherischen Volke Indiens in der Kunst das wunderbare Phänomen dargestellt, daß ein Schmetterling oder ein Vogel hinausfliegt aus einem Blütenkelch. Wiederum ein solches Beispiel, wie in der Kunst etwas aufsteigt, wo durchaus das hellseherische Bewußtsein zugrunde liegt aus jenen fernen Zeiten her, wo entweder das hellseherische Bewußtsein in den Künstlern gewirkt hat oder als eine Tradition beachtet wurde.
[ 17 ] Wenn Sie eine Pflanze verfolgen, wie sie den Sommer hindurch wächst und dann im Herbste Früchte trägt und dann anfängt zu welken, also wenn die Blüte anfängt zu ersterben, dann zieht sich das Astrale wieder aus der Pflanze zurück nach oben. Das ist ganz besonders schön zu beoachten. Während das physische Bewußtsein des Menschen im Frühling seine Freude haben kann an dem Erblühen der Pflanzen, wie sich Flur um Flur mit herrlichen Blüten bedeckt, gibt es für das hellseherische Bewußtsein noch eine andere Freude. Wenn gegen den Herbst zu die Pflanzen, die einjährig sind, absterben, dann leuchtet es und huscht hinauf wie huschende Gestalten, die sich als astrale Wesenheiten herausbegeben aus den Pflanzen, die sie den Sommer hindurch versorgt haben. Hier ist wieder eine Tatsache, die uns in dem poetischen Bilde entgegentritt, das nicht verstanden werden kann, wenn nicht hierin das hellseherische Bewußtsein verfolgt werden kann. Da sind wir schon in einem intimen Felde des astralen Bewußtseins. Aber bei Völkern der Vorzeit, wo solche intime Hellseher vorhanden waren, da war auch schon dieses Sehen im Herbst vorhanden. Sie finden bei dem hellseherischen Volke Indiens in der Kunst das wunderbare Phänomen dargestellt, daß ein Schmetterling oder ein Vogel hinausfliegt aus einem Blütenkelch. Wiederum ein solches Beispiel, wie in der Kunst etwas aufsteigt, wo durchaus das hellseherische Bewußtsein zugrunde liegt aus jenen fernen Zeiten her, wo entweder das hellseherische Bewußtsein in den Künstlern gewirkt hat oder als eine Tradition beachtet wurde.
[ 18 ] Ein Astralleib ist also auch in der Pflanze vorhanden. Das Tier hat physischen Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich des Tieres haben wir gefunden in der Gruppenseele. Wir haben jetzt vom Astralleib der Pflanze gesprochen, den wir, wenn die Pflanze welk wird, als ein sich herausziehendes Wesen charakterisiert haben. Hat die Pflanze auch ein Ich? Ja, es gibt dasselbe für die Pflanzen, was wir beim Tier die Gruppenseele nennen, nur herrscht hier das Eigentümliche vor, daß alle die Pflanzen-Iche nach einem einzigen Ort der Erde sich richten, nämlich nach dem Mittelpunkt der Erde. Es ist, als ob die Erde von allen Seiten bestrahlt würde von den Gruppen-Ichen aller Pflanzen, und deshalb wächst die Pflanze gegen die Erde zu. Dieses Ich aber kann auf dem astralen Plan nicht beobachtet werden. Dort findet der Hellseher die tierischen Gruppenseelen. Er findet auch jene Doppelwesen, wie wir sie im Symbol von Michael mit dem Drachen gesehen haben. Er findet auch, was nun geschildert worden ist, aber die Pflanzen-Iche würde er vergeblich auf dem astralen Plane suchen. Die sind erst in der höheren, in der eigentlich geistigen Welt, in den gröberen, unteren Partien des Devachans, im Rupa-Devachan. Da sind die eigentlichen Pflanzenseelen, die Pflanzen-Iche, und die stecken alle so ineinander, daß sie mit ihrem eigentlichen Mittelpunkte alle ineinander sind, im Mittelpunkte der Erde vereinigt sind.
[ 18 ] Ein Astralleib ist also auch in der Pflanze vorhanden. Das Tier hat physischen Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich des Tieres haben wir gefunden in der Gruppenseele. Wir haben jetzt vom Astralleib der Pflanze gesprochen, den wir, wenn die Pflanze welk wird, als ein sich herausziehendes Wesen charakterisiert haben. Hat die Pflanze auch ein Ich? Ja, es gibt dasselbe für die Pflanzen, was wir beim Tier die Gruppenseele nennen, nur herrscht hier das Eigentümliche vor, daß alle die Pflanzen-Iche nach einem einzigen Ort der Erde sich richten, nämlich nach dem Mittelpunkt der Erde. Es ist, als ob die Erde von allen Seiten bestrahlt würde von den Gruppen-Ichen aller Pflanzen, und deshalb wächst die Pflanze gegen die Erde zu. Dieses Ich aber kann auf dem astralen Plan nicht beobachtet werden. Dort findet der Hellseher die tierischen Gruppenseelen. Er findet auch jene Doppelwesen, wie wir sie im Symbol von Michael mit dem Drachen gesehen haben. Er findet auch, was nun geschildert worden ist, aber die Pflanzen-Iche würde er vergeblich auf dem astralen Plane suchen. Die sind erst in der höheren, in der eigentlich geistigen Welt, in den gröberen, unteren Partien des Devachans, im Rupa-Devachan. Da sind die eigentlichen Pflanzenseelen, die Pflanzen-Iche, und die stecken alle so ineinander, daß sie mit ihrem eigentlichen Mittelpunkte alle ineinander sind, im Mittelpunkte der Erde vereinigt sind.
[ 19 ] Da kann nun die Frage entstehen: Es sind doch der physische Plan, der astrale Plan, der devachanische Plan eigentlich ineinander, so daß der Hellseher sich räumlich nirgends anders befindet, als wo der physische Mensch sich befindet; wie unterscheidet man da eigentlich den einen von dem anderen? Es ist bald gesagt, wodurch der physische Plan sich vom astralen unterscheidet. Der physische Plan ist da, solange man sieht, hört, tastet, und wenn der Mensch innere Fähigkeiten entwickelt, dann werden ihm zwischen und in dem Physischen die astralen Wesen unterscheidbar. Dort, wo solche Wesen in unser Bewußtsein eintreten, die mit physischen Organen nicht wahrzunehmen sind, da beginnt der astrale Plan. Aber wann beginnt dann der devachanische Plan? Nun gibt es die Möglichkeit, Grenzen anzugeben zwischen dem astralen und devachanischen Plan, obwohl sie ineinander verschwimmen; es gibt durchaus eine äußere und eine innere Möglichkeit, den Aufstieg vom astralen zum devachanischen Plane zu erkennen. Die äußere Möglichkeit ist folgende: Wenn der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, muß er zunächst Augenblicke im Leben haben, wo er die physische Welt in gewisser Beziehung verläßt. Das ist schon ein höherer Grad menschlicher Entwickelung, wenn er sozusagen gleichzeitig die physische und dann in ihr, diese durchsetzend, die astrale Welt erblickt, also zum Beispiel das Physische eines Tieres und den astralen Leib eines Tieres sieht. Aber das kann nur erreicht werden bei einem gewissen Grade von Entwickelung, nachdem man etwas anderes durchgemacht hat, nämlich, daß man die physische Welt nicht sieht, wenn man die astrale Welt sieht.
[ 19 ] Da kann nun die Frage entstehen: Es sind doch der physische Plan, der astrale Plan, der devachanische Plan eigentlich ineinander, so daß der Hellseher sich räumlich nirgends anders befindet, als wo der physische Mensch sich befindet; wie unterscheidet man da eigentlich den einen von dem anderen? Es ist bald gesagt, wodurch der physische Plan sich vom astralen unterscheidet. Der physische Plan ist da, solange man sieht, hört, tastet, und wenn der Mensch innere Fähigkeiten entwickelt, dann werden ihm zwischen und in dem Physischen die astralen Wesen unterscheidbar. Dort, wo solche Wesen in unser Bewußtsein eintreten, die mit physischen Organen nicht wahrzunehmen sind, da beginnt der astrale Plan. Aber wann beginnt dann der devachanische Plan? Nun gibt es die Möglichkeit, Grenzen anzugeben zwischen dem astralen und devachanischen Plan, obwohl sie ineinander verschwimmen; es gibt durchaus eine äußere und eine innere Möglichkeit, den Aufstieg vom astralen zum devachanischen Plane zu erkennen. Die äußere Möglichkeit ist folgende: Wenn der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, muß er zunächst Augenblicke im Leben haben, wo er die physische Welt in gewisser Beziehung verläßt. Das ist schon ein höherer Grad menschlicher Entwickelung, wenn er sozusagen gleichzeitig die physische und dann in ihr, diese durchsetzend, die astrale Welt erblickt, also zum Beispiel das Physische eines Tieres und den astralen Leib eines Tieres sieht. Aber das kann nur erreicht werden bei einem gewissen Grade von Entwickelung, nachdem man etwas anderes durchgemacht hat, nämlich, daß man die physische Welt nicht sieht, wenn man die astrale Welt sieht.
[ 20 ] Dieses Hineinleben des Menschen im Beginn der Entwickelung in die astrale Welt zeigt sich dadurch, daß sich folgendes abspielt. Der Mensch ist an einem bestimmten Orte. Er hört allerlei um sich, sieht die Gegenstände, er tastet sie, er schmeckt sie. Wenn nun der Mensch sich nach und nach hellseherisch in die astrale Welt einlebt, dann ist es so, daß diese sinnlichen Eindrücke zuerst anfangen, weiter und weiter vom Menschen abzuziehen, so daß der Ton wie in weiter, weiter Ferne zu sein und dann ganz und gar zu verschwinden scheint. Ebenso ist es mit den Tastwahrnehmungen: Der Mensch wird nach und nach dasjenige, was sonst getastet wird, nicht als unmittelbar empfinden; er wird mit gewissen Gefühlen die Körper durchdringen, in sie hineintasten. Ebenso die Farbenwelt, die Lichtwelt; der Mensch breitet sich aus, er lebt sich in diese Lichtwelt hinein. So zieht dasjenige, was die sinnliche Welt ist, vom Menschen ab, und an ihre Stelle treten die Erscheinungen, wie sie vorhin besprochen worden sind. Das erste nun zunächst, was da beobachtet werden muß, ist das, daß da, wo die Astralwelt wirklich vom Menschen beschritten wird, sozusagen vollständig die Tonwahrnehmungen, die Gehörwahrnehmungen, die Schallwelt, die Tonwelt ausgelöscht sind. Das ist eine Zeitlang überhaupt in der Astralwelt nicht vorhanden. Der Mensch muß sozusagen diesen Abgrund durchmachen, in einer tonlosen Welt zu leben. Allerdings ist sie dadurch ausgezeichnet, daß sich in ihr mannigfaltige Eindrücke finden, namentlich eine differenzierte Bilderwelt. Wenn er höher steigt in der Entwickelung, lernt er etwas kennen, was ihm jetzt ganz neu ist, nämlich das, was wie ein geistiges Gegenbild zur Tonwelt zu bezeichnen ist. Er lernt zuerst innerhalb der Astralwelt kennen das, was neu auftritt als geistiges Hören. Das ist nun freilich schwer zu beschreiben.
[ 20 ] Dieses Hineinleben des Menschen im Beginn der Entwickelung in die astrale Welt zeigt sich dadurch, daß sich folgendes abspielt. Der Mensch ist an einem bestimmten Orte. Er hört allerlei um sich, sieht die Gegenstände, er tastet sie, er schmeckt sie. Wenn nun der Mensch sich nach und nach hellseherisch in die astrale Welt einlebt, dann ist es so, daß diese sinnlichen Eindrücke zuerst anfangen, weiter und weiter vom Menschen abzuziehen, so daß der Ton wie in weiter, weiter Ferne zu sein und dann ganz und gar zu verschwinden scheint. Ebenso ist es mit den Tastwahrnehmungen: Der Mensch wird nach und nach dasjenige, was sonst getastet wird, nicht als unmittelbar empfinden; er wird mit gewissen Gefühlen die Körper durchdringen, in sie hineintasten. Ebenso die Farbenwelt, die Lichtwelt; der Mensch breitet sich aus, er lebt sich in diese Lichtwelt hinein. So zieht dasjenige, was die sinnliche Welt ist, vom Menschen ab, und an ihre Stelle treten die Erscheinungen, wie sie vorhin besprochen worden sind. Das erste nun zunächst, was da beobachtet werden muß, ist das, daß da, wo die Astralwelt wirklich vom Menschen beschritten wird, sozusagen vollständig die Tonwahrnehmungen, die Gehörwahrnehmungen, die Schallwelt, die Tonwelt ausgelöscht sind. Das ist eine Zeitlang überhaupt in der Astralwelt nicht vorhanden. Der Mensch muß sozusagen diesen Abgrund durchmachen, in einer tonlosen Welt zu leben. Allerdings ist sie dadurch ausgezeichnet, daß sich in ihr mannigfaltige Eindrücke finden, namentlich eine differenzierte Bilderwelt. Wenn er höher steigt in der Entwickelung, lernt er etwas kennen, was ihm jetzt ganz neu ist, nämlich das, was wie ein geistiges Gegenbild zur Tonwelt zu bezeichnen ist. Er lernt zuerst innerhalb der Astralwelt kennen das, was neu auftritt als geistiges Hören. Das ist nun freilich schwer zu beschreiben.
[ 21 ] Nehmen Sie nun folgendes an: Sie sehen eine leuchtende Gestalt. Eine andere kommt ihr entgegen; sie nähern sich und durchdringen sich. Eine dritte kommt, kreuzt den Weg und so weiter. Nun, was sich Ihnen darbietet, das sehen Sie nicht bloß an mit dem hellseherischen Bewußtsein, sondern das gibt Ihnen in die Seele die mannigfaltigsten Gefühle. So kann es sein, daß in Ihnen die Gefühle einer geistigen Lust entstehen, dann wieder Unlust, aber die verschiedenst differenzierten Gefühle, wenn sich die Wesen durchdringen, oder wenn sie sich annähern oder entfernen. Und so lebt sich die hellsehend werdende Seele ein, so daß das Zusammenwirken auf dem astralen Plan nach und nach durchglüht und durchsetzt wird von erhabenen oder widersprechenden Gefühlen rein geistiger Art. Das ist die geistige Musik, die wahrgenommen wird. Aber mit dem Momente, wo dies auftritt, ist man schon im Gebiete des Devachan. Also das Devachan beginnt äußerlich, wo die Tonlosigkeit beginnt aufzuhören, die zum Teile auf dem astralen Plane eine schauerliche Tonlosigkeit ist. Denn der Mensch hat keine Ahnung, was es heißt, in einer unendlichen Tonlosigkeit zu leben, die nicht nur keinen Ton darbietet, sondern die auch zeigt, daß sie keinen in sich hat. Das Gefühl der Entbehrung auf der physischen Welt ist eine Kleinigkeit gegen die Gefühle der Seele, wenn diese Unmöglichkeit empfunden wird, daß da etwas heraustönen kann aus dem unendlich sich ausbreitenden Raum. Dann kommen eben die Möglichkeiten, das Zusammenwirken der Wesenheiten, ihre Harmonie und Disharmonie wahrzunehmen, die Tonwelt beginnt. Das ist das Devachan, äußerlich in den Formen betrachtet.
[ 21 ] Nehmen Sie nun folgendes an: Sie sehen eine leuchtende Gestalt. Eine andere kommt ihr entgegen; sie nähern sich und durchdringen sich. Eine dritte kommt, kreuzt den Weg und so weiter. Nun, was sich Ihnen darbietet, das sehen Sie nicht bloß an mit dem hellseherischen Bewußtsein, sondern das gibt Ihnen in die Seele die mannigfaltigsten Gefühle. So kann es sein, daß in Ihnen die Gefühle einer geistigen Lust entstehen, dann wieder Unlust, aber die verschiedenst differenzierten Gefühle, wenn sich die Wesen durchdringen, oder wenn sie sich annähern oder entfernen. Und so lebt sich die hellsehend werdende Seele ein, so daß das Zusammenwirken auf dem astralen Plan nach und nach durchglüht und durchsetzt wird von erhabenen oder widersprechenden Gefühlen rein geistiger Art. Das ist die geistige Musik, die wahrgenommen wird. Aber mit dem Momente, wo dies auftritt, ist man schon im Gebiete des Devachan. Also das Devachan beginnt äußerlich, wo die Tonlosigkeit beginnt aufzuhören, die zum Teile auf dem astralen Plane eine schauerliche Tonlosigkeit ist. Denn der Mensch hat keine Ahnung, was es heißt, in einer unendlichen Tonlosigkeit zu leben, die nicht nur keinen Ton darbietet, sondern die auch zeigt, daß sie keinen in sich hat. Das Gefühl der Entbehrung auf der physischen Welt ist eine Kleinigkeit gegen die Gefühle der Seele, wenn diese Unmöglichkeit empfunden wird, daß da etwas heraustönen kann aus dem unendlich sich ausbreitenden Raum. Dann kommen eben die Möglichkeiten, das Zusammenwirken der Wesenheiten, ihre Harmonie und Disharmonie wahrzunehmen, die Tonwelt beginnt. Das ist das Devachan, äußerlich in den Formen betrachtet.
[ 22 ] Auch in anderer Weise kann die Seelenempfindung den Übergang von der Astralwelt zum Devachan anzeigen. In der physischen Welt begleitet der Mensch in seiner Seele die Dinge ja nach dem Charakter, den er hat. Der eine geht an einem Bilde vorbei und empfindet nichts, der andere fühlt eine Welt von Seligkeit, indem er vor dem Bilde steht. Menschen gehen aneinander vorbei; der eine sagt von dem anderen, daß er der Rechte sei und sieht vermöge seiner Seeleneigentümlichkeit, daß er zu dem anderen gehört, er empfindet eine aufleuchtende Freude. So ist es eigentlich in den höheren Welten sehr bald nicht mehr. Da fordert der Mensch mit einer inneren Notwendigkeit die Erlebnisse einer Gefühlswelt heraus, und da können Sie nicht etwa kalt oder nüchtern vor gewissen Erlebnissen des astralen und devachanischen Planes vorbeigehen, sondern gewisse Erlebnisse fordern Ihnen ab eine Hingebung, ein volles Eingehen; andere hingegen stoßen Sie ab.
[ 22 ] Auch in anderer Weise kann die Seelenempfindung den Übergang von der Astralwelt zum Devachan anzeigen. In der physischen Welt begleitet der Mensch in seiner Seele die Dinge ja nach dem Charakter, den er hat. Der eine geht an einem Bilde vorbei und empfindet nichts, der andere fühlt eine Welt von Seligkeit, indem er vor dem Bilde steht. Menschen gehen aneinander vorbei; der eine sagt von dem anderen, daß er der Rechte sei und sieht vermöge seiner Seeleneigentümlichkeit, daß er zu dem anderen gehört, er empfindet eine aufleuchtende Freude. So ist es eigentlich in den höheren Welten sehr bald nicht mehr. Da fordert der Mensch mit einer inneren Notwendigkeit die Erlebnisse einer Gefühlswelt heraus, und da können Sie nicht etwa kalt oder nüchtern vor gewissen Erlebnissen des astralen und devachanischen Planes vorbeigehen, sondern gewisse Erlebnisse fordern Ihnen ab eine Hingebung, ein volles Eingehen; andere hingegen stoßen Sie ab.
[ 23 ] Das ist es, was dem nicht richtig Vorbereiteten gefährlich werden kann, weil er nämlich in fortwährend wechselnden Empfindungen leben muß, die unter Umständen innerlich zerstören, innerlich zerreißen und daher wieder auf die Gesundheit schädigend rückwirken müssen. Da kann er von Stufe zu Stufe merken, in welcher Welt er ist. Während er in der Astralwelt ist, kennt er hauptsächlich zwei Gefühlsnuancen in der mannigfaltigsten Weise. Die eine ist die, die besonders stark hervortritt, wenn der Mensch unmittelbar nach dem Tode in dem Gebiete der Astralwelt ist, das wir Kamaloka nennen. Da ist er ja sozusagen mit seinen Gefühlen noch nicht losgekommen vom Leben der physischen Welt; da verlangt er nach ihr, er begehrt ihrer. Nehmen wir zum Beispiel einen Feinschmecker, der Verlangen nach leckeren Speisen hat. Nach dem Tode und nach dem Übergang in die Astralwelt hat er noch immer die Lust, aber nicht mehr die physischen Organe. Daher lechzt er gierig nach dem, was nur Zunge und Gaumen einem Menschen bieten können. Daher wird ihm dieses, was er in seiner Seele erlebt, zur peinigendsten Nuance dieses Gefühls, zum Gefühle der Entbehrung. Entbehrung ist überhaupt etwas, was auf der einen Seite unserer Gefühlswelt steht, wenn wir in der Astralwelt sind. Man lernt da, wenn man das Bewußtsein entwickelt hat, nicht jene peinigende Entbehrung kennen, wie ein Gestorbener sie hat, aber das Gefühl des Suchens nach etwas, das Gefühl der Entbehrung wird auch den Hellseher überkommen, wenn nicht ein anderes zum Erhalten des Gleichgewichtes da wäre. Betritt er unvorbereitet oder nicht in der richtigen Weise vorbereitet den astralen Plan, dann wird sich das geltend machen. Nicht Rast und nicht Ruhe hat die Seele; eine Unruhe, eine Rastlosigkeit wird die Seele von einem zum anderen drängen. Um das zu vermeiden, gibt es nur eines: die entgegengesetzte Gefühlsnuance muß ausgebildet werden, und in allen Geheimschulen wird diese Gefühlsnuance vorbereitet: die Entsagung. Man bereitet sich für ein richtiges Leben in der Astralwelt durch alles das vor, was in einer gewissen Weise mit Entsagung bezeichnet werden kann. Wenn Sie sich die geringste Kleinigkeit hier versagen, ist es durchaus wahr, daß Sie sozusagen einen Stein in die Treppe zum astralen Plan einlegen. Die ruhigere Betrachtung der Astralwelt wird errungen dadurch, daß man sich dazu vorbereitet durch die Gefühlswelt der Entsagung. Während das Gefühl der Begierde die Astralwelt zu einer Welt des Schmerzes und der Unlust macht, macht das, was man durch Entsagung erwirkt, daß man immer klarer und klarer, deutlicher und deutlicher die Gebilde und Wesenheiten des astralen Planes beobachten kann, so daß man nicht mehr hin und her schwanken muß zwischen Begierde und Entsagung. Das sind die Gefühlsnuancen im astralen Plane, und so lange diese vorzugsweise in der Seele tätig sind, ist man im astralen Plan.
[ 23 ] Das ist es, was dem nicht richtig Vorbereiteten gefährlich werden kann, weil er nämlich in fortwährend wechselnden Empfindungen leben muß, die unter Umständen innerlich zerstören, innerlich zerreißen und daher wieder auf die Gesundheit schädigend rückwirken müssen. Da kann er von Stufe zu Stufe merken, in welcher Welt er ist. Während er in der Astralwelt ist, kennt er hauptsächlich zwei Gefühlsnuancen in der mannigfaltigsten Weise. Die eine ist die, die besonders stark hervortritt, wenn der Mensch unmittelbar nach dem Tode in dem Gebiete der Astralwelt ist, das wir Kamaloka nennen. Da ist er ja sozusagen mit seinen Gefühlen noch nicht losgekommen vom Leben der physischen Welt; da verlangt er nach ihr, er begehrt ihrer. Nehmen wir zum Beispiel einen Feinschmecker, der Verlangen nach leckeren Speisen hat. Nach dem Tode und nach dem Übergang in die Astralwelt hat er noch immer die Lust, aber nicht mehr die physischen Organe. Daher lechzt er gierig nach dem, was nur Zunge und Gaumen einem Menschen bieten können. Daher wird ihm dieses, was er in seiner Seele erlebt, zur peinigendsten Nuance dieses Gefühls, zum Gefühle der Entbehrung. Entbehrung ist überhaupt etwas, was auf der einen Seite unserer Gefühlswelt steht, wenn wir in der Astralwelt sind. Man lernt da, wenn man das Bewußtsein entwickelt hat, nicht jene peinigende Entbehrung kennen, wie ein Gestorbener sie hat, aber das Gefühl des Suchens nach etwas, das Gefühl der Entbehrung wird auch den Hellseher überkommen, wenn nicht ein anderes zum Erhalten des Gleichgewichtes da wäre. Betritt er unvorbereitet oder nicht in der richtigen Weise vorbereitet den astralen Plan, dann wird sich das geltend machen. Nicht Rast und nicht Ruhe hat die Seele; eine Unruhe, eine Rastlosigkeit wird die Seele von einem zum anderen drängen. Um das zu vermeiden, gibt es nur eines: die entgegengesetzte Gefühlsnuance muß ausgebildet werden, und in allen Geheimschulen wird diese Gefühlsnuance vorbereitet: die Entsagung. Man bereitet sich für ein richtiges Leben in der Astralwelt durch alles das vor, was in einer gewissen Weise mit Entsagung bezeichnet werden kann. Wenn Sie sich die geringste Kleinigkeit hier versagen, ist es durchaus wahr, daß Sie sozusagen einen Stein in die Treppe zum astralen Plan einlegen. Die ruhigere Betrachtung der Astralwelt wird errungen dadurch, daß man sich dazu vorbereitet durch die Gefühlswelt der Entsagung. Während das Gefühl der Begierde die Astralwelt zu einer Welt des Schmerzes und der Unlust macht, macht das, was man durch Entsagung erwirkt, daß man immer klarer und klarer, deutlicher und deutlicher die Gebilde und Wesenheiten des astralen Planes beobachten kann, so daß man nicht mehr hin und her schwanken muß zwischen Begierde und Entsagung. Das sind die Gefühlsnuancen im astralen Plane, und so lange diese vorzugsweise in der Seele tätig sind, ist man im astralen Plan.
[ 24 ] Dann kommen neue Gefühlserlebnisse der Seele. Vor allen Dingen macht sich dort, wo die Seele die Grenze der Devachanwelt überschreitet, das Gefühl der Beseligung geltend, der Seligkeit. Selbst wenn man das Devachan unwürdig betreten würde, das heißt, wenn man durch irgendeinen Zauber oder durch schwarze Magie vor dem Tode dort eintreten könnte, würde man sehr bald in einem Meer von Seligkeiten geringeren oder höheren Grades schwimmen. Nun könnte man sagen, das ist doch sonderbar, daß selbst ein unwürdiges Betreten des Devachan Beseligung verleiht. Es ist so, aber es hat in gewisser Weise auch seine Nachteile, lautet die Antwort. Dieses Gefühl aus- und hinfließender Seligkeit ist auf dem devachanischen Plane untrennbar mit etwas anderem verknüpft, nämlich mit dem Verluste des Selbst, der Selbstbewußtseinskraft, der inneren Ich-Kraft. Wir würden zerfließen, wenn nicht eine andere Gefühlsnuance hinzutreten würde. Das ist die, die man in der Geheimwissenschaft das Gefühl der opferwilligen Hingabe, der Opferfähigkeit nennt.
[ 24 ] Dann kommen neue Gefühlserlebnisse der Seele. Vor allen Dingen macht sich dort, wo die Seele die Grenze der Devachanwelt überschreitet, das Gefühl der Beseligung geltend, der Seligkeit. Selbst wenn man das Devachan unwürdig betreten würde, das heißt, wenn man durch irgendeinen Zauber oder durch schwarze Magie vor dem Tode dort eintreten könnte, würde man sehr bald in einem Meer von Seligkeiten geringeren oder höheren Grades schwimmen. Nun könnte man sagen, das ist doch sonderbar, daß selbst ein unwürdiges Betreten des Devachan Beseligung verleiht. Es ist so, aber es hat in gewisser Weise auch seine Nachteile, lautet die Antwort. Dieses Gefühl aus- und hinfließender Seligkeit ist auf dem devachanischen Plane untrennbar mit etwas anderem verknüpft, nämlich mit dem Verluste des Selbst, der Selbstbewußtseinskraft, der inneren Ich-Kraft. Wir würden zerfließen, wenn nicht eine andere Gefühlsnuance hinzutreten würde. Das ist die, die man in der Geheimwissenschaft das Gefühl der opferwilligen Hingabe, der Opferfähigkeit nennt.
[ 25 ] Im astralen Plan finden wir also Entbehrung und Entsagung, auf dem devachanischen Plane Seligkeit und Opferwilligkeit. Und es ist sonderbar, aber doch wahr, daß, wenn der Mensch auf dem devachanischen Plane gar nicht das Gefühl hätte: Du sollst dich hingeben dem, was um dich ist -, sondern mit seinem Ich nur die Seligkeit genießen wollte, würde er zerfließen im Meere der devachanischen Wesenheiten. Wenn er aber mit dem Gefühle sich durchtränkt: Ich will mich opfern, ich will ausströmen lassen, was ich mir erworben habe -, dann bewahrt er sich im Devachan vor dem Zerfließen, vor dem Vergehen. Das höchste Gefühl der Liebe, der schaffenden Liebe, das muß als zweite Gefühlsnuance im Devachan da sein. Und das ist etwas, was Ihnen auch verständlich macht, wie das Wirken im Devachan zwischen Tod und einer neuen Geburt geschieht. Indem der Mensch aus dem Kamaloka, wo er zunächst in Entbehrung gelebt und die Dauer seines Aufenthaltes dadurch verkürzt, daß er entsagen gelernt hat, in das Devachan kommt, muß er gleich beginnen, an die Arbeit einer nächsten Inkarnation zu gehen. Langsam baut er sich die Urbilder seines nächsten Erdenlebens auf. Er wird es um so besser aufbauen, wenn er zum Gefühl der Seligkeit, das unbedingt eintritt, gelernt hat hinzuzufügen die opferwillige Hingabe seines Wesens an das, was ihn umgibt. In dem Maße, als er sich hinopfert mit seiner Seele, in dem Maße baut sich das Urbild seiner künftigen Persönlichkeit auf. Würde er das nicht können, dann würde er entweder ganz und gar vergehen oder riesig lange brauchen, bis er wieder zu einem irdischen Dasein kommen könnte. So sehen wir sozusagen, wie die Seele äußerlich in den Formen - beim Übergange aus der stummen, leuchtenden Astralwelt in die tönende Devachanwelt - die Grenzen findet; viel wichtiger aber ist, wie sie sich innerlich hineinlebt in die andere Welt. - Das sind so einige Hindeutungen auf die Verhältnisse der höheren Welten, die der Mensch betritt in der Beobachtung des alten griechischen Weisheitsspruches «Erkenne dich selbst!» Man könnte noch vieles hinzufügen, aber es kann ja immer nur ein Stück davon gegeben werden, was zur Charakteristik der höheren Welten zu gelten habe. So lebt man sich allmählich ein, und indem man sich einlebt, wird man auch die Wirkungen auf die physische Welt erkennen lernen, und so wird auch diese Welt immer durchsichtiger.
[ 25 ] Im astralen Plan finden wir also Entbehrung und Entsagung, auf dem devachanischen Plane Seligkeit und Opferwilligkeit. Und es ist sonderbar, aber doch wahr, daß, wenn der Mensch auf dem devachanischen Plane gar nicht das Gefühl hätte: Du sollst dich hingeben dem, was um dich ist -, sondern mit seinem Ich nur die Seligkeit genießen wollte, würde er zerfließen im Meere der devachanischen Wesenheiten. Wenn er aber mit dem Gefühle sich durchtränkt: Ich will mich opfern, ich will ausströmen lassen, was ich mir erworben habe -, dann bewahrt er sich im Devachan vor dem Zerfließen, vor dem Vergehen. Das höchste Gefühl der Liebe, der schaffenden Liebe, das muß als zweite Gefühlsnuance im Devachan da sein. Und das ist etwas, was Ihnen auch verständlich macht, wie das Wirken im Devachan zwischen Tod und einer neuen Geburt geschieht. Indem der Mensch aus dem Kamaloka, wo er zunächst in Entbehrung gelebt und die Dauer seines Aufenthaltes dadurch verkürzt, daß er entsagen gelernt hat, in das Devachan kommt, muß er gleich beginnen, an die Arbeit einer nächsten Inkarnation zu gehen. Langsam baut er sich die Urbilder seines nächsten Erdenlebens auf. Er wird es um so besser aufbauen, wenn er zum Gefühl der Seligkeit, das unbedingt eintritt, gelernt hat hinzuzufügen die opferwillige Hingabe seines Wesens an das, was ihn umgibt. In dem Maße, als er sich hinopfert mit seiner Seele, in dem Maße baut sich das Urbild seiner künftigen Persönlichkeit auf. Würde er das nicht können, dann würde er entweder ganz und gar vergehen oder riesig lange brauchen, bis er wieder zu einem irdischen Dasein kommen könnte. So sehen wir sozusagen, wie die Seele äußerlich in den Formen - beim Übergange aus der stummen, leuchtenden Astralwelt in die tönende Devachanwelt - die Grenzen findet; viel wichtiger aber ist, wie sie sich innerlich hineinlebt in die andere Welt. - Das sind so einige Hindeutungen auf die Verhältnisse der höheren Welten, die der Mensch betritt in der Beobachtung des alten griechischen Weisheitsspruches «Erkenne dich selbst!» Man könnte noch vieles hinzufügen, aber es kann ja immer nur ein Stück davon gegeben werden, was zur Charakteristik der höheren Welten zu gelten habe. So lebt man sich allmählich ein, und indem man sich einlebt, wird man auch die Wirkungen auf die physische Welt erkennen lernen, und so wird auch diese Welt immer durchsichtiger.
