Introduction to the Basics of Theosophy
GA 111
30 September 1907, Hanover
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Einführung in die Grundlagen der Theosophie, 1st ed.
10. Allgemeines Karma Beispiel an den Atlantiern
10. Allgemeines Karma Beispiel an den Atlantiern
[ 1 ] Wenn [die Atlantier] nicht nach höheren Eigenschaften gestrebt hätten, als ihnen ihre Rasse bot, hätten sie keine Inder werden können. Wer nur das lernt, was nötig ist, einen Beruf auszufüllen, Soldat zu werden und dergleichen, ist nicht fähig, die Rasse zu heben oder weiterzubringen. Wer in eine theosophische Loge geführt wird, kann die Dinge lernen, die ihn über die Rasse hinausführen, und was ihm über seine Verkörperung hinaus nutzt. Der Mensch kann entweder mit der Rasse verwachsen oder darüber hinausgehen, darin untergehen oder eine höhere Stufe erreichen. Wer nicht genug lernt, muss in derselben Rasse wiederkommen. Wer nicht weiterstrebt, kommt nach und nach in Gefahr, dem Untergang zu verfallen. Nun gibt es immer eine Menge Menschen, welche an den flüchtigen Tatsachen hängen, nicht in das Zeitlose wollen, sie stoßen die Führer hinweg, die in die Zukunft weisen. Man hat die Wahl, mit ihnen zu gehen oder sich nicht fortzuentwickeln. Je intensiver diese Menschen den Fortschritt abweisen, umso mehr verurteilen sie sich, zurückzubleiben. In «Ahasver», dem «Ewigen Juden», ist es geschildert, was es heißt, ewig in einer Rasse zu bleiben, weil er den Erlöser nicht hören will.
[ 1 ] Wenn [die Atlantier] nicht nach höheren Eigenschaften gestrebt hätten, als ihnen ihre Rasse bot, hätten sie keine Inder werden können. Wer nur das lernt, was nötig ist, einen Beruf auszufüllen, Soldat zu werden und dergleichen, ist nicht fähig, die Rasse zu heben oder weiterzubringen. Wer in eine theosophische Loge geführt wird, kann die Dinge lernen, die ihn über die Rasse hinausführen, und was ihm über seine Verkörperung hinaus nutzt. Der Mensch kann entweder mit der Rasse verwachsen oder darüber hinausgehen, darin untergehen oder eine höhere Stufe erreichen. Wer nicht genug lernt, muss in derselben Rasse wiederkommen. Wer nicht weiterstrebt, kommt nach und nach in Gefahr, dem Untergang zu verfallen. Nun gibt es immer eine Menge Menschen, welche an den flüchtigen Tatsachen hängen, nicht in das Zeitlose wollen, sie stoßen die Führer hinweg, die in die Zukunft weisen. Man hat die Wahl, mit ihnen zu gehen oder sich nicht fortzuentwickeln. Je intensiver diese Menschen den Fortschritt abweisen, umso mehr verurteilen sie sich, zurückzubleiben. In «Ahasver», dem «Ewigen Juden», ist es geschildert, was es heißt, ewig in einer Rasse zu bleiben, weil er den Erlöser nicht hören will.
[ 2 ] Alles okkulte Ringen wirkt auf die tiefste Natur des Menschen. Was im Ätherleib geschieht, hat Einfluss auf den physischen Leib. So wäre es von den verhängnisvollsten Folgen für ein Volk geworden, wenn sich ein Führer des Volkes durch Ausschweifung am Ätherleib versündigt hätte, es hätten sich Folgen wie die Pest zeigen können. In der Ödipus-Sage ist diese Tatsache zugrunde gelegt. Ödipus ist zwar ein hoher Eingeweihter und kann den Spruch der Sphinx lösen, er durchschaut aber die Blutsbande nicht, so erfüllt sich an ihm der
[ 2 ] Alles okkulte Ringen wirkt auf die tiefste Natur des Menschen. Was im Ätherleib geschieht, hat Einfluss auf den physischen Leib. So wäre es von den verhängnisvollsten Folgen für ein Volk geworden, wenn sich ein Führer des Volkes durch Ausschweifung am Ätherleib versündigt hätte, es hätten sich Folgen wie die Pest zeigen können. In der Ödipus-Sage ist diese Tatsache zugrunde gelegt. Ödipus ist zwar ein hoher Eingeweihter und kann den Spruch der Sphinx lösen, er durchschaut aber die Blutsbande nicht, so erfüllt sich an ihm der
[ 3 ] Spruch des Orakels. Man wendet ein, wenn der Mensch Karma unterworfen ist und der Vererbung, so dürften wir nicht helfend eingreifen in sein Schicksal. In der Bach-Familie gab es viele große Musiker. Wie sich ihre äußeren Physiognomien glichen, so hatten sie alle ein musikalisches Ohr. Die Individualität, die sich verkörpert, sucht sich ein passendes Instrument, Eltern, die ihr die Möglichkeit geben, Fähigkeiten auszubilden.
[ 3 ] Spruch des Orakels. Man wendet ein, wenn der Mensch Karma unterworfen ist und der Vererbung, so dürften wir nicht helfend eingreifen in sein Schicksal. In der Bach-Familie gab es viele große Musiker. Wie sich ihre äußeren Physiognomien glichen, so hatten sie alle ein musikalisches Ohr. Die Individualität, die sich verkörpert, sucht sich ein passendes Instrument, Eltern, die ihr die Möglichkeit geben, Fähigkeiten auszubilden.
[ 4 ] Ebenso wurden in der Familie Bernoulli acht berühmte Mathematiker inkarniert. [...] Die Disposition zieht die Betreffenden herunter; moralisch tüchtige Eltern werden entsprechende Kinder anziehen.
[ 4 ] Ebenso wurden in der Familie Bernoulli acht berühmte Mathematiker inkarniert. [...] Die Disposition zieht die Betreffenden herunter; moralisch tüchtige Eltern werden entsprechende Kinder anziehen.
[ 5 ] Es ist nicht wahr, wenn behauptet wird, Theosophie könne die Mutterliebe vernichten, weil sich eine fremde Individualität verkörpere; im Gegenteil: Das Kind liebt seine Mutter schon vorher, ehe es von der Mutter geliebt wird. Die Freiheit des Handelns leidet keinen Abbruch. Wir sollten Karma immer mit dem Herzen erfassen, dann werden wir über die Schwierigkeiten hinweggetragen. Karma ist ein Lebenskonto. Die Buchführung wird rechnerisch bedingt durch den Kassenstand, der ganz verschieden sein kann. Soll sich der Kaufmann durch Verluste beirren lassen? In das Soll und Haben» kann man immer neue Posten eintragen, je nachdem; hat der Kaufmann Hilfe nötig, und können wir ihm beispringen, so gilt das als ein guter Posten, es muss eine gute Wirkung haben. Wenn wir hilfsfreudig waren, so haben wir einen guten Posten für immer eingetragen. Helfen wir in wirksamer Art, so werden die Differenzen ausgeglichen.
[ 5 ] Es ist nicht wahr, wenn behauptet wird, Theosophie könne die Mutterliebe vernichten, weil sich eine fremde Individualität verkörpere; im Gegenteil: Das Kind liebt seine Mutter schon vorher, ehe es von der Mutter geliebt wird. Die Freiheit des Handelns leidet keinen Abbruch. Wir sollten Karma immer mit dem Herzen erfassen, dann werden wir über die Schwierigkeiten hinweggetragen. Karma ist ein Lebenskonto. Die Buchführung wird rechnerisch bedingt durch den Kassenstand, der ganz verschieden sein kann. Soll sich der Kaufmann durch Verluste beirren lassen? In das Soll und Haben» kann man immer neue Posten eintragen, je nachdem; hat der Kaufmann Hilfe nötig, und können wir ihm beispringen, so gilt das als ein guter Posten, es muss eine gute Wirkung haben. Wenn wir hilfsfreudig waren, so haben wir einen guten Posten für immer eingetragen. Helfen wir in wirksamer Art, so werden die Differenzen ausgeglichen.
[ 6 ] Das ist ein Zankapfel zwischen Theologen und Theosophen. Die Priester behaupten, sie könnten das Karma-Gesetz nicht anerkennen, weil Jesus Christus den Menschen geholfen habe durch seinen Tod; die Theosophen wollten aber nicht an eine Stellvertretung glauben. Beides kann sich gut miteinander vertragen. Es ist möglich, dass einer in einer Sache helfen kann, in welcher sich der andere selbst nicht helfen kann. Denken wir uns diese Tatsache auf den Christus Jesus angewandt. Wer tiefer hineinschaut, lernt sie verstehen; ohne seine Hilfe wäre die Menschheit verloren.
[ 6 ] Das ist ein Zankapfel zwischen Theologen und Theosophen. Die Priester behaupten, sie könnten das Karma-Gesetz nicht anerkennen, weil Jesus Christus den Menschen geholfen habe durch seinen Tod; die Theosophen wollten aber nicht an eine Stellvertretung glauben. Beides kann sich gut miteinander vertragen. Es ist möglich, dass einer in einer Sache helfen kann, in welcher sich der andere selbst nicht helfen kann. Denken wir uns diese Tatsache auf den Christus Jesus angewandt. Wer tiefer hineinschaut, lernt sie verstehen; ohne seine Hilfe wäre die Menschheit verloren.
[ 7 ] Früher glaubte man an Karma und Reinkarnation, das wirkte durch alle Rassen hindurch. Die Lehre ist noch vertreten im Buddhismus und der mongolischen Rasse und früher in Europa. Buddha wirkte früher in Europa in den alten Mysterien und war dieselbe Individualität, die in Asien als der Buddha erschien, in Europa als [Bodha - Wodha -] Wotan.
[ 7 ] Früher glaubte man an Karma und Reinkarnation, das wirkte durch alle Rassen hindurch. Die Lehre ist noch vertreten im Buddhismus und der mongolischen Rasse und früher in Europa. Buddha wirkte früher in Europa in den alten Mysterien und war dieselbe Individualität, die in Asien als der Buddha erschien, in Europa als [Bodha - Wodha -] Wotan.
[ 8 ] Die Wiederverkörperungslehre verliert sich, das esoterische Leben kann nicht öffentlich gelehrt werden, weil neue Zeiten anbrechen. Jetzt naht sich wieder die Zeit, dass sich die Menschen vorbereiten, den Christus neu zu empfangen. Er wird kommen, wenn er esoterisch verstanden wird. Die Lehre von der Wiederverkörperung verschwand ungefähr eintausend Jahre vor Christus, er konnte nur seinen intimsten Jüngern davon sprechen. Er sprach zu ihnen von seinem Wiederkommen und ging mit ihnen auf den Berg und wurde verklärt. Die Jünger wurden hellsehend über Zeit und Raum und sahen erhabene Gestalten: Moses und Elias. Die Ewigkeit des Geistes steht vor ihnen. Die Jünger fragen den Meister, ob Elias nicht wiederkomme, er antwortet: Habt ihr ihn nicht gesehen? Johannes war ja Elias, sagt es aber niemandem. — Diese Lehre wird er verkünden, wenn er wieder erscheinen wird. Vorläufig wurde der Menschheit dieses Geheimnis vorenthalten. Die großen Lehrer sagen den Menschen nicht alles, was sie wissen, sondern was ihnen frommt.
[ 8 ] Die Wiederverkörperungslehre verliert sich, das esoterische Leben kann nicht öffentlich gelehrt werden, weil neue Zeiten anbrechen. Jetzt naht sich wieder die Zeit, dass sich die Menschen vorbereiten, den Christus neu zu empfangen. Er wird kommen, wenn er esoterisch verstanden wird. Die Lehre von der Wiederverkörperung verschwand ungefähr eintausend Jahre vor Christus, er konnte nur seinen intimsten Jüngern davon sprechen. Er sprach zu ihnen von seinem Wiederkommen und ging mit ihnen auf den Berg und wurde verklärt. Die Jünger wurden hellsehend über Zeit und Raum und sahen erhabene Gestalten: Moses und Elias. Die Ewigkeit des Geistes steht vor ihnen. Die Jünger fragen den Meister, ob Elias nicht wiederkomme, er antwortet: Habt ihr ihn nicht gesehen? Johannes war ja Elias, sagt es aber niemandem. — Diese Lehre wird er verkünden, wenn er wieder erscheinen wird. Vorläufig wurde der Menschheit dieses Geheimnis vorenthalten. Die großen Lehrer sagen den Menschen nicht alles, was sie wissen, sondern was ihnen frommt.
[ 9 ] Ihr als Zuhörer wart schon meistens früher Theosophen oder stammt aus den alten Druidenschulen; ihr hörtet die alten Wahrheiten in Sagen, Märchen und Mythen. Es gibt in der Theosophie kein Dogma. In dreitausend Jahren wird eine andere Theosophie an Stelle der heutigen treten. Wer dogmatisiert, versündigt sich an ihr.
[ 9 ] Ihr als Zuhörer wart schon meistens früher Theosophen oder stammt aus den alten Druidenschulen; ihr hörtet die alten Wahrheiten in Sagen, Märchen und Mythen. Es gibt in der Theosophie kein Dogma. In dreitausend Jahren wird eine andere Theosophie an Stelle der heutigen treten. Wer dogmatisiert, versündigt sich an ihr.
[ 10 ] In den alten Staaten hatte man einen festen Glauben an Wiederverkörperung. Es war zum Beispiel kaum glaublich, was unter den Römern etruskische Sklaven leisten mussten. Nur das Bewusstsein eines gerechten Ausgleiches hielt sie aufrecht. Der Einzelne fühlte sich als Glied des Ganzen.
[ 10 ] In den alten Staaten hatte man einen festen Glauben an Wiederverkörperung. Es war zum Beispiel kaum glaublich, was unter den Römern etruskische Sklaven leisten mussten. Nur das Bewusstsein eines gerechten Ausgleiches hielt sie aufrecht. Der Einzelne fühlte sich als Glied des Ganzen.
[ 11 ] Es musste die Zeit kommen, das gegenwärtige Leben so wichtig zu nehmen, als ob es das einzige wäre, die Ewigkeit hängt davon ab. Wir sehen in unserer Kultur, dass man es für so wertvoll hält, für diesen Plan zu arbeiten. Es trat langsam der physiologische Einfluss auf, dass das Gehirn nicht fähig sei, mehr als das irdische Leben zu begreifen. Die Abstinenzbewegungen arbeiten der Theosophie vor. Das Christentum musste damit rechnen, dass die Menschheit noch nicht fähig war, die höheren Welten kennenzulernen, deshalb musste es exoterisch gelehrt werden, und esoterisch darf es erst verkündet werden, wenn der Christus erscheint.
[ 11 ] Es musste die Zeit kommen, das gegenwärtige Leben so wichtig zu nehmen, als ob es das einzige wäre, die Ewigkeit hängt davon ab. Wir sehen in unserer Kultur, dass man es für so wertvoll hält, für diesen Plan zu arbeiten. Es trat langsam der physiologische Einfluss auf, dass das Gehirn nicht fähig sei, mehr als das irdische Leben zu begreifen. Die Abstinenzbewegungen arbeiten der Theosophie vor. Das Christentum musste damit rechnen, dass die Menschheit noch nicht fähig war, die höheren Welten kennenzulernen, deshalb musste es exoterisch gelehrt werden, und esoterisch darf es erst verkündet werden, wenn der Christus erscheint.
[ 12 ] In der Hochzeit zu Kana ist diese Wahrheit verborgen. Der Opfersaft war Wasser, er wurde damals in Wein verwandelt. Die griechischen Dionysos-Feste wurden auch gefeiert, dass das Ich des Menschen erdgebunden wurde und vom Himmel absah. Das Christentum behielt die Sitte des Weintrinkens bei Festen bei.
[ 12 ] In der Hochzeit zu Kana ist diese Wahrheit verborgen. Der Opfersaft war Wasser, er wurde damals in Wein verwandelt. Die griechischen Dionysos-Feste wurden auch gefeiert, dass das Ich des Menschen erdgebunden wurde und vom Himmel absah. Das Christentum behielt die Sitte des Weintrinkens bei Festen bei.
[ 13 ] Im homerischen Zeitalter verschwindet die Wiederverkörperungslehre, die jetzige Zeit dazugerechnet.
[ 13 ] Im homerischen Zeitalter verschwindet die Wiederverkörperungslehre, die jetzige Zeit dazugerechnet.
[ 14 ] Das ist ein Zeitraum, dass die Seele einmal männlich und einmal weiblich wiederkehrt. Eine Verkörperung musste in der jetzigen Kultur zugebracht werden, während die frühere zu Anfang des Christentums oder kurz vorher war.
[ 14 ] Das ist ein Zeitraum, dass die Seele einmal männlich und einmal weiblich wiederkehrt. Eine Verkörperung musste in der jetzigen Kultur zugebracht werden, während die frühere zu Anfang des Christentums oder kurz vorher war.
[ 15 ] Es darf nicht wundern, dass in einem Zeitalter männlicher Kultur die geistige Kultur, die in der Theosophie ihren Anfang nahm, durch eine Frau kam. So wird sich die theosophische Bewegung eminent praktisch erweisen. Sie wird die Menschen dahin führen, in sich selbst das Geschlecht zu überwinden und zu einem Standpunkt zu erheben, wo Geistselbst und Geistesmensch stehen, die übergeschlechtlich und überpersönlich sind, zum rein Menschlichen. Es wird im Weib allmählich ein ähnliches Bewusstsein erwachen wie bei dem Mann. Wie einer derer, die tief aus der Seele sprachen: «Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan», werden diejenigen, die sich an der andern Seite des Menschen als Weib fühlen, vom «Ewig-Männlichen» in der weiblichen Natur sprechen. Das ist dann ein wahres Verständnis und Lösung in der Frauenfrage.
[ 15 ] Es darf nicht wundern, dass in einem Zeitalter männlicher Kultur die geistige Kultur, die in der Theosophie ihren Anfang nahm, durch eine Frau kam. So wird sich die theosophische Bewegung eminent praktisch erweisen. Sie wird die Menschen dahin führen, in sich selbst das Geschlecht zu überwinden und zu einem Standpunkt zu erheben, wo Geistselbst und Geistesmensch stehen, die übergeschlechtlich und überpersönlich sind, zum rein Menschlichen. Es wird im Weib allmählich ein ähnliches Bewusstsein erwachen wie bei dem Mann. Wie einer derer, die tief aus der Seele sprachen: «Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan», werden diejenigen, die sich an der andern Seite des Menschen als Weib fühlen, vom «Ewig-Männlichen» in der weiblichen Natur sprechen. Das ist dann ein wahres Verständnis und Lösung in der Frauenfrage.
[ 16 ] Ein geistiges Zeitalter wird die Erkenntnis des übergeschlechtlichen Innern ergeben, ohne dass es sich in das Asketische verkriechen will oder das Geschlecht verleugnet. Wenn die Menschen dieses Verhältnis veredeln und verschönen, leben sie im Übergeschlechtlichen. Es kann dann gesagt werden: Das Ewig-Menschliche zieht uns hinan.
[ 16 ] Ein geistiges Zeitalter wird die Erkenntnis des übergeschlechtlichen Innern ergeben, ohne dass es sich in das Asketische verkriechen will oder das Geschlecht verleugnet. Wenn die Menschen dieses Verhältnis veredeln und verschönen, leben sie im Übergeschlechtlichen. Es kann dann gesagt werden: Das Ewig-Menschliche zieht uns hinan.
