Introduction to the Basics of Theosophy
GA 111
7 March 1908 a.m., Amsterdam
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Einführung in die Grundlagen der Theosophie, 1st ed.
20. Esoterisches Christentum
20. Esoterisches Christentum
[ 1 ] Ich lehre nicht, ich erzähle nur meine Erfahrungen auf höheren Gebieten; für einen Okkultisten gibt es keine Dogmen. Die Grundeinstellungen der verschiedenen Religionen sind Teilwahrheiten, die eine Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus betrachten. So wie man beim Besteigen eines Berges von verschiedenen Höhen verschiedene Ansichten der Umgebung erhält und erst, wenn man auf dem Gipfel angekommen ist, eine Überschau über die ganze Umgebung erlangt, ebenso erlangt man nur die ganze Wahrheit, wenn man die Spitze der geistigen Entwicklung erreicht hat. Die exoterischen Religionen geben nur einen Teil der Wahrheit, soweit das menschliche Gehirn sie erfassen kann. Das Esoterische der großen Weltreligionen, auch das des Christentums, gibt einen der Wege an, um die Spitze der Wahrheit zu erreichen. Die christliche Lehre ist niemals anders gemeint, denn als ein Impuls der zukünftigen Entwicklung der Menschheit zu dienen. In den ersten Jahrhunderten des Christentums wurde als esoterische Lehre gegeben, was in den älteren Religionen und philosophischen Systemen bereits exoterisch geworden war.
[ 1 ] Ich lehre nicht, ich erzähle nur meine Erfahrungen auf höheren Gebieten; für einen Okkultisten gibt es keine Dogmen. Die Grundeinstellungen der verschiedenen Religionen sind Teilwahrheiten, die eine Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus betrachten. So wie man beim Besteigen eines Berges von verschiedenen Höhen verschiedene Ansichten der Umgebung erhält und erst, wenn man auf dem Gipfel angekommen ist, eine Überschau über die ganze Umgebung erlangt, ebenso erlangt man nur die ganze Wahrheit, wenn man die Spitze der geistigen Entwicklung erreicht hat. Die exoterischen Religionen geben nur einen Teil der Wahrheit, soweit das menschliche Gehirn sie erfassen kann. Das Esoterische der großen Weltreligionen, auch das des Christentums, gibt einen der Wege an, um die Spitze der Wahrheit zu erreichen. Die christliche Lehre ist niemals anders gemeint, denn als ein Impuls der zukünftigen Entwicklung der Menschheit zu dienen. In den ersten Jahrhunderten des Christentums wurde als esoterische Lehre gegeben, was in den älteren Religionen und philosophischen Systemen bereits exoterisch geworden war.
[ 2 ] Ich will hier keine Geschichte des Christentums geben, nur über die esoterische Lehre sprechen, die jahrhundertelang dem exoterischen Christentum zugrunde lag und auch jetzt noch besteht. Die christliche Esoterik ist zurückzuführen auf Dionysius, den Freund und Mitarbeiter von Paulus, der in Athen eine esoterische Schule leitete, wo nur mündlicher Unterricht erteilt wurde. Die Schriften des Pseudo-Dionysius enthalten nur exoterische Lehren. Die Mysterien des Jesus, in denen der Meister Jesus als Hierophant erschien und in denen die christliche Einweihung stattfand, blieb jahrhundertelang bestehen, durch ihn geleitet und beseelt.
[ 2 ] Ich will hier keine Geschichte des Christentums geben, nur über die esoterische Lehre sprechen, die jahrhundertelang dem exoterischen Christentum zugrunde lag und auch jetzt noch besteht. Die christliche Esoterik ist zurückzuführen auf Dionysius, den Freund und Mitarbeiter von Paulus, der in Athen eine esoterische Schule leitete, wo nur mündlicher Unterricht erteilt wurde. Die Schriften des Pseudo-Dionysius enthalten nur exoterische Lehren. Die Mysterien des Jesus, in denen der Meister Jesus als Hierophant erschien und in denen die christliche Einweihung stattfand, blieb jahrhundertelang bestehen, durch ihn geleitet und beseelt.
[ 3 ] Die christlichen Mysterien dienten hauptsächlich zur Entwicklung des inneren Gefühlslebens, während die alten Mysterien hauptsächlich auf der Entwicklung von Erkenntnis und Weisheit beruhten. Die christlichen Mysterien erreichten durch Entwicklung des inneren Gefühlslebens eine direkte Schau der höheren Welten. Dafür mussten in dem Schüler bestimmte Gefühle entwickelt werden.
[ 3 ] Die christlichen Mysterien dienten hauptsächlich zur Entwicklung des inneren Gefühlslebens, während die alten Mysterien hauptsächlich auf der Entwicklung von Erkenntnis und Weisheit beruhten. Die christlichen Mysterien erreichten durch Entwicklung des inneren Gefühlslebens eine direkte Schau der höheren Welten. Dafür mussten in dem Schüler bestimmte Gefühle entwickelt werden.
[ 4 ] Erstens: christliche Demut. Der Schüler musste sich klar bewusst werden, dass sein Dasein abhängig ist von den niederen Reichen. So, wie die Pflanze aus der Erde entsteht, das Tier sich ernährt von der Pflanze, so ist der Mensch für seine stoffliche Entwicklung abhängig von Tier, Pflanze und anorganischen Stoffen. Der Schüler musste sich in Demut niederbeugen zu Tier, Pflanze und Mineral und zu jedem von ihnen sagen: Ich danke dir, dass du mein Dasein möglich machst. - Wenn dieses Gefühl von christlicher Demut in ihm lebendig wurde, dann entstand in ihm ein Bewusstseinszustand, der symbolisch wiedergegeben wird durch die Fußwaschung der zwölf Apostel durch Christus, wie dies Johannes (13. Kapitel) beschreibt.
[ 4 ] Erstens: christliche Demut. Der Schüler musste sich klar bewusst werden, dass sein Dasein abhängig ist von den niederen Reichen. So, wie die Pflanze aus der Erde entsteht, das Tier sich ernährt von der Pflanze, so ist der Mensch für seine stoffliche Entwicklung abhängig von Tier, Pflanze und anorganischen Stoffen. Der Schüler musste sich in Demut niederbeugen zu Tier, Pflanze und Mineral und zu jedem von ihnen sagen: Ich danke dir, dass du mein Dasein möglich machst. - Wenn dieses Gefühl von christlicher Demut in ihm lebendig wurde, dann entstand in ihm ein Bewusstseinszustand, der symbolisch wiedergegeben wird durch die Fußwaschung der zwölf Apostel durch Christus, wie dies Johannes (13. Kapitel) beschreibt.
[ 5 ] Zweitens musste er lernen, unerschütterlich stehen zu bleiben inmitten von Leiden, Schmerzen und in der Bitterkeit des Lebens. Wenn dieses Gefühl zur Klarheit kommt, offenbart es sich als der Bewusstseinszustand der Geißelung. Fühlte man sich bei der ersten Schau wie von Wasser umspült, so trat bei der zweiten Schau ein scharfer Schmerz auf, der den physischen, ätherischen und astralischen Leib durchschnitt.
[ 5 ] Zweitens musste er lernen, unerschütterlich stehen zu bleiben inmitten von Leiden, Schmerzen und in der Bitterkeit des Lebens. Wenn dieses Gefühl zur Klarheit kommt, offenbart es sich als der Bewusstseinszustand der Geißelung. Fühlte man sich bei der ersten Schau wie von Wasser umspült, so trat bei der zweiten Schau ein scharfer Schmerz auf, der den physischen, ätherischen und astralischen Leib durchschnitt.
[ 6 ] Drittens musste der Schüler, damit diese innerlichen Gefühle noch stärker sich zeigen konnten, sich vorstellen, dass das Liebste und Heiligste, das er besaß, mit Spott und Hohn bedeckt wurde. Ohne zu wanken, musste er die Wahrheit, die er liebte, durch den Schlamm schleifen sehen. Wenn diese Gefühle echt und wahr waren, gepaart mit innerlicher Kraft der Seele, dann offenbarte sich das als ein stechender Schmerz im Kopf, symbolisiert durch die Dornenkrone.
[ 6 ] Drittens musste der Schüler, damit diese innerlichen Gefühle noch stärker sich zeigen konnten, sich vorstellen, dass das Liebste und Heiligste, das er besaß, mit Spott und Hohn bedeckt wurde. Ohne zu wanken, musste er die Wahrheit, die er liebte, durch den Schlamm schleifen sehen. Wenn diese Gefühle echt und wahr waren, gepaart mit innerlicher Kraft der Seele, dann offenbarte sich das als ein stechender Schmerz im Kopf, symbolisiert durch die Dornenkrone.
[ 7 ] Viertens musste der Schüler sich bewusst werden, dass sein Körper nicht sein Ich war, dass sein Körper ein auswendiges Etwas ist, das er trägt, so wie er andere Dinge trägt. Dafür musste er die Schmerzen von anderen als seinen eigenen Schmerz fühlen. Seinen Körper musste er als Instrument betrachten, wodurch er anderen dienen konnte. Nicht der Welt entfliehen durfte er, sondern seinen Körper als ein kräftiges Instrument, um das Leid der Welt zu tragen, in der Welt herumtragen. Dieses wurde symbolisiert - als astrale Vision gesehen - in der Kreuztragung und in der Kreuzigung. Bei starker Meditation darüber erschienen die Stigmata, die Blutflecken an der rechten Brust, an Händen und Füßen.
[ 7 ] Viertens musste der Schüler sich bewusst werden, dass sein Körper nicht sein Ich war, dass sein Körper ein auswendiges Etwas ist, das er trägt, so wie er andere Dinge trägt. Dafür musste er die Schmerzen von anderen als seinen eigenen Schmerz fühlen. Seinen Körper musste er als Instrument betrachten, wodurch er anderen dienen konnte. Nicht der Welt entfliehen durfte er, sondern seinen Körper als ein kräftiges Instrument, um das Leid der Welt zu tragen, in der Welt herumtragen. Dieses wurde symbolisiert - als astrale Vision gesehen - in der Kreuztragung und in der Kreuzigung. Bei starker Meditation darüber erschienen die Stigmata, die Blutflecken an der rechten Brust, an Händen und Füßen.
[ 8 ] Fünftens trat dann der mystische Tod von selbst ein: Die Sinneswelt versinkt in einen bodenlosen Abgrund, undurchdringliche Finsternis umhüllt den Schüler. Lautlose Stille ist um ihn, eine entsetzliche Kälte überfällt ihn, ein undurchdringlicher Schleier verbirgt die ganze Welt. Aus dem Nichts steigt die Nachtseite des Lebens auf, er durchlebt alles, was auf den Boden des Lebens gesunken ist, er fährt zur Hölle. Dies wird symbolisiert durch das Zerreißen des Vorhangs im Tempel; die geistige Welt hinter der Welt der Erscheinungen tritt hervor. Er weiß jetzt, was der Himmel ist; dieses ist der mystische Tod.
[ 8 ] Fünftens trat dann der mystische Tod von selbst ein: Die Sinneswelt versinkt in einen bodenlosen Abgrund, undurchdringliche Finsternis umhüllt den Schüler. Lautlose Stille ist um ihn, eine entsetzliche Kälte überfällt ihn, ein undurchdringlicher Schleier verbirgt die ganze Welt. Aus dem Nichts steigt die Nachtseite des Lebens auf, er durchlebt alles, was auf den Boden des Lebens gesunken ist, er fährt zur Hölle. Dies wird symbolisiert durch das Zerreißen des Vorhangs im Tempel; die geistige Welt hinter der Welt der Erscheinungen tritt hervor. Er weiß jetzt, was der Himmel ist; dieses ist der mystische Tod.
[ 9 ] Sechstens kommt die Grablegung. Unseren stofflichen Körper können wir nicht von der Erde, auf der wir leben, trennen. Weil wir auf der Erde herumwandeln können, geben wir uns der Illusion hin, dass wir unabhängig sind von der Erde. Wir können uns nicht trennen von der Erde, von unseren Mitmenschen, von den anderen Planeten, mit denen wir mit unseren feineren Leibern verbunden sind. Dafür war die Grablegung das Symbol: Unser Körper wurde in den Leib der Erde gelegt.
[ 9 ] Sechstens kommt die Grablegung. Unseren stofflichen Körper können wir nicht von der Erde, auf der wir leben, trennen. Weil wir auf der Erde herumwandeln können, geben wir uns der Illusion hin, dass wir unabhängig sind von der Erde. Wir können uns nicht trennen von der Erde, von unseren Mitmenschen, von den anderen Planeten, mit denen wir mit unseren feineren Leibern verbunden sind. Dafür war die Grablegung das Symbol: Unser Körper wurde in den Leib der Erde gelegt.
[ 10 ] Siebentens symbolisieren Auferstehung und Himmelfahrt das Fühlen ohne Vermittlung durch den stofflichen Körper, die Vereinigung mit der höheren geistigen Welt.
[ 10 ] Siebentens symbolisieren Auferstehung und Himmelfahrt das Fühlen ohne Vermittlung durch den stofflichen Körper, die Vereinigung mit der höheren geistigen Welt.
[ 11 ] Die christliche Esoterik durchläuft in dieser Weise alle menschlichen Gefühle, ist gänzlich gebaut auf die Entwicklung des Gefühlslebens als dem notwendigen Gegenstück zu den alten Mysterien, die die Entwicklung des Verstandes bezweckten. Das Einweihungsprinzip macht auch eine Entwicklung durch. Solange der Mensch in der Sinneswelt lebt, ist er durch den stofflichen Leib mit allen Reichen der Natur verbunden; der Ätherleib hält den stofflichen Leib zusammen; den Astralleib hat der Mensch gemeinsam mit der Tierwelt; er ist der Sitz von Leidenschaften und Begierden. Das vierte Glied des menschlichen Wesens ist die Krone der Schöpfung. Das Ich besitzt er allein, das «Ich-bim, den unaussprechlichen Namen Gottes. «Ich» kann man nur zu sich selbst sagen. Es ist der [göttliche] Funke, ein "Tropfen der göttlichen Substanz.
[ 11 ] Die christliche Esoterik durchläuft in dieser Weise alle menschlichen Gefühle, ist gänzlich gebaut auf die Entwicklung des Gefühlslebens als dem notwendigen Gegenstück zu den alten Mysterien, die die Entwicklung des Verstandes bezweckten. Das Einweihungsprinzip macht auch eine Entwicklung durch. Solange der Mensch in der Sinneswelt lebt, ist er durch den stofflichen Leib mit allen Reichen der Natur verbunden; der Ätherleib hält den stofflichen Leib zusammen; den Astralleib hat der Mensch gemeinsam mit der Tierwelt; er ist der Sitz von Leidenschaften und Begierden. Das vierte Glied des menschlichen Wesens ist die Krone der Schöpfung. Das Ich besitzt er allein, das «Ich-bim, den unaussprechlichen Namen Gottes. «Ich» kann man nur zu sich selbst sagen. Es ist der [göttliche] Funke, ein "Tropfen der göttlichen Substanz.
[ 12 ] Bei der vorchristlichen Einweihung wurde der Ätherleib dreieinhalb Tage vom stofflichen Leib geschieden, was sonst nur beim Tode geschieht; man war tot und nicht tot. Der ätherische Leib verbunden mit dem Astralleib und dem Ich machte die Einweihung durch. Das hohe Ereignis machte einen bleibenden Eindruck auf den Ätherleib. Der Astralleib wurde durch Meditation und Konzentration umgearbeitet und geeignet gemacht, um den Eindruck des ätherischen Leibes durch Hellsichtigkeit zu übertragen auf das physische Gehirn.
[ 12 ] Bei der vorchristlichen Einweihung wurde der Ätherleib dreieinhalb Tage vom stofflichen Leib geschieden, was sonst nur beim Tode geschieht; man war tot und nicht tot. Der ätherische Leib verbunden mit dem Astralleib und dem Ich machte die Einweihung durch. Das hohe Ereignis machte einen bleibenden Eindruck auf den Ätherleib. Der Astralleib wurde durch Meditation und Konzentration umgearbeitet und geeignet gemacht, um den Eindruck des ätherischen Leibes durch Hellsichtigkeit zu übertragen auf das physische Gehirn.
[ 13 ] Die christliche Einweihung geht auf andere Weise vor sich. Die große Macht der Gefühlswelt brachte in dem ätherischen Leib zum Abdruck eine ganze Reihe von menschlichen Gefühlen, ohne den Zustand der Lethargie oder Abtrennung des stofflichen Leibes hervorzurufen. Es war sozusagen ein natürlicher Schlaf, in dem das Bewusstsein wach blieb, eine Art Scheintod. In der christlichen esoterischen Schule wurde das dreizehnte Kapitel vom Johannes-Evangelium als Meditationsbuch gebraucht. Das Johannes-Evangelium musste da durchlebt werden; vor allem das erste Kapitel bis zum vierzehnten Vers. Die Logos-Meditation erweckt eine besondere Kraft, eine Kraft, die man durchleben muss, die man nicht mit dem Verstande erkennen kann, eine Kraft, die die Seele gänzlich umwandelt.
[ 13 ] Die christliche Einweihung geht auf andere Weise vor sich. Die große Macht der Gefühlswelt brachte in dem ätherischen Leib zum Abdruck eine ganze Reihe von menschlichen Gefühlen, ohne den Zustand der Lethargie oder Abtrennung des stofflichen Leibes hervorzurufen. Es war sozusagen ein natürlicher Schlaf, in dem das Bewusstsein wach blieb, eine Art Scheintod. In der christlichen esoterischen Schule wurde das dreizehnte Kapitel vom Johannes-Evangelium als Meditationsbuch gebraucht. Das Johannes-Evangelium musste da durchlebt werden; vor allem das erste Kapitel bis zum vierzehnten Vers. Die Logos-Meditation erweckt eine besondere Kraft, eine Kraft, die man durchleben muss, die man nicht mit dem Verstande erkennen kann, eine Kraft, die die Seele gänzlich umwandelt.
[ 14 ] War die Reinkarnation eine christliche Lehre? In der esoterischen Schule wurde Reinkarnation stets gelehrt, wie Petrus, Jakobus, Johannes bezeugen, aber exoterisch wurde sie nicht mehr gelehrt. Die Menschheit musste eine Inkarnation durchmachen ohne die Kenntnis von der Reinkarnation. Die Schattenseite davon offenbarte sich bald in der absoluten Wertschätzung, die diesem einen Leben geschenkt wurde [angesichts von] Himmel und Hölle und der ewigen Höllenpein. Aber es war dies ein notwendiger Durchgangspunkt in der Evolution der Menschheit bei dem tiefsten Niedersteigen in den Stoff.
[ 14 ] War die Reinkarnation eine christliche Lehre? In der esoterischen Schule wurde Reinkarnation stets gelehrt, wie Petrus, Jakobus, Johannes bezeugen, aber exoterisch wurde sie nicht mehr gelehrt. Die Menschheit musste eine Inkarnation durchmachen ohne die Kenntnis von der Reinkarnation. Die Schattenseite davon offenbarte sich bald in der absoluten Wertschätzung, die diesem einen Leben geschenkt wurde [angesichts von] Himmel und Hölle und der ewigen Höllenpein. Aber es war dies ein notwendiger Durchgangspunkt in der Evolution der Menschheit bei dem tiefsten Niedersteigen in den Stoff.
[ 15 ] Die christliche Esoterik hat eine mächtige Grundlage, wovon nur ein schwacher Strahl in die Außenwelt dringt durch die Werke der christlichen Mystiker, Meister Eckhart, [Johannes] Tauler und Jakob Böhme. Tauler und sein Werk «Der Laie und der Unbekannte aus dem Oberland» geben nur einen schwachen Schein von der Geheimlehre der christlichen Esoterik.
[ 15 ] Die christliche Esoterik hat eine mächtige Grundlage, wovon nur ein schwacher Strahl in die Außenwelt dringt durch die Werke der christlichen Mystiker, Meister Eckhart, [Johannes] Tauler und Jakob Böhme. Tauler und sein Werk «Der Laie und der Unbekannte aus dem Oberland» geben nur einen schwachen Schein von der Geheimlehre der christlichen Esoterik.
