Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

Spiritual Entities
in Heavenly Bodies and Nature Realms
GA 136

4 April 1912, Helsinki

Translate the original German text into any language:

Zweiter Vortrag

Zweiter Vortrag

[ 1 ] Gestern abend versuchte ich zunächst, den Weg zu zeigen, der die menschliche Seele hinführt zur Beobachtung jener geistigen Welt, die unmittelbar hinter unserer sinnlich-physischen Welt verborgen ist, und ich versuchte aufmerksam zu machen auf zwei Klassen, auf zwei Kategorien von geistigen Wesenheiten, welche der okkulte Blick findet, wenn er in der gestern geschilderten Art den Schleier hinweghebt von der Sinneswelt. Es sollen zunächst heute noch zwei andere Arten, Kategorien von Naturgeistern besprochen werden. Die eine Art, also eine besondere Kategorie, ergibt sich für den okkult geschulten Blick dann, wenn man beobachtet das allmähliche Hinwelken und Absterben, sagen wir, der Pflanzenwelt im Spätsommer oder im Herbst, überhaupt das Absterben der natürlichen Wesenheiten. Schon wenn die Pflanzen beginnen, Früchte zu entwickeln in ihren Blüten, kann man dieses Entwickeln der Früchte so auf die Seele wirken lassen, wie wir es gestern geschildert haben. Und auf dieselbe Weise, wie das gestern geschildert worden ist, erhält man dann für seine Imagination den Eindruck von geistigen Wesenheiten, welche etwas zu tun haben mit dem Absterben, mit dem Hinwelken der natürlichen Wesenheiten. So wie wir gestern schildern konnten, daß die Pflanzen im Frühling gleichsam herausgezogen werden aus der Erde von gewissen Wesenheiten, die einer fortwährenden Metamorphose unterliegen, so können wir sagen: Wenn die Pflanzen zum Beispiel sich allmählich heranentwickelt haben und wiederum die Notwendigkeit beginnt, daß sie welken, dann greifen andere Wesenheiten ein, Wesenheiten, von denen wir nicht einmal sagen können, daß sie ihre Gestalten fortwährend verwandeln, denn wir können eigentlich von ihnen nur sagen, daß sie keine rechte Gestalt haben. Blitzartig aufleuchtend, wie kleine Meteore aufleuchtend und wieder verschwindend, so erscheinen sie uns, wieder aufblitzend und wieder verschwindend, so daß sie eigentlich gar keine bestimmte Gestalt haben, sondern wie über unsere Erde hinhuschend, meteor- oder irrlichtartig aufleuchtend und verglimmend sind. Diese Wesenheiten hängen zunächst zusammen mit dem Heranreifen alles dessen, was in den Reichen der Natur vorhanden ist. Damit Wesenheiten in den Naturreichen reif werden können, sind diese Kräfte oder Wesenheiten vorhanden. Für den okkulten Blick sind diese Wesenheiten eigentlich nur dann wahrnehmbar, wenn er sich einzig und allein auf die Luft selber richtet, und zwar auf eine möglichst reine Luft. Wir haben die zweite Art von Naturwesenheiten gestern so schildern müssen, daß wir das versprühende oder sich wieder sammelnde Wasser auf uns wirken lassen, das in den Wolkengebilden oder sonstwie unserer Betrachtung sich darbietet. Möglichst wasserreine Luft, die vom Sonnenlicht und von der Sonnenwärme durchspielt wird, muß auf die Seele wirken, wenn man die Imagination von diesen meteorisch aufleuchtenden und wieder verglimmenden Wesenheiten erhalten will, welche gleichsam unsichtbar in der wasserreinen Luft leben und gierig einsaugen das Licht, von dem die Luft durchdrungen ist und das sie aufglänzen und aufleuchten läßt. Diese Wesenheiten sind es, die sich dann niedersenken zum Beispiel auf die Pflanzenwelt oder auch auf die tierische Welt und das Reifen besorgen.

[ 1 ] Gestern abend versuchte ich zunächst, den Weg zu zeigen, der die menschliche Seele hinführt zur Beobachtung jener geistigen Welt, die unmittelbar hinter unserer sinnlich-physischen Welt verborgen ist, und ich versuchte aufmerksam zu machen auf zwei Klassen, auf zwei Kategorien von geistigen Wesenheiten, welche der okkulte Blick findet, wenn er in der gestern geschilderten Art den Schleier hinweghebt von der Sinneswelt. Es sollen zunächst heute noch zwei andere Arten, Kategorien von Naturgeistern besprochen werden. Die eine Art, also eine besondere Kategorie, ergibt sich für den okkult geschulten Blick dann, wenn man beobachtet das allmähliche Hinwelken und Absterben, sagen wir, der Pflanzenwelt im Spätsommer oder im Herbst, überhaupt das Absterben der natürlichen Wesenheiten. Schon wenn die Pflanzen beginnen, Früchte zu entwickeln in ihren Blüten, kann man dieses Entwickeln der Früchte so auf die Seele wirken lassen, wie wir es gestern geschildert haben. Und auf dieselbe Weise, wie das gestern geschildert worden ist, erhält man dann für seine Imagination den Eindruck von geistigen Wesenheiten, welche etwas zu tun haben mit dem Absterben, mit dem Hinwelken der natürlichen Wesenheiten. So wie wir gestern schildern konnten, daß die Pflanzen im Frühling gleichsam herausgezogen werden aus der Erde von gewissen Wesenheiten, die einer fortwährenden Metamorphose unterliegen, so können wir sagen: Wenn die Pflanzen zum Beispiel sich allmählich heranentwickelt haben und wiederum die Notwendigkeit beginnt, daß sie welken, dann greifen andere Wesenheiten ein, Wesenheiten, von denen wir nicht einmal sagen können, daß sie ihre Gestalten fortwährend verwandeln, denn wir können eigentlich von ihnen nur sagen, daß sie keine rechte Gestalt haben. Blitzartig aufleuchtend, wie kleine Meteore aufleuchtend und wieder verschwindend, so erscheinen sie uns, wieder aufblitzend und wieder verschwindend, so daß sie eigentlich gar keine bestimmte Gestalt haben, sondern wie über unsere Erde hinhuschend, meteor- oder irrlichtartig aufleuchtend und verglimmend sind. Diese Wesenheiten hängen zunächst zusammen mit dem Heranreifen alles dessen, was in den Reichen der Natur vorhanden ist. Damit Wesenheiten in den Naturreichen reif werden können, sind diese Kräfte oder Wesenheiten vorhanden. Für den okkulten Blick sind diese Wesenheiten eigentlich nur dann wahrnehmbar, wenn er sich einzig und allein auf die Luft selber richtet, und zwar auf eine möglichst reine Luft. Wir haben die zweite Art von Naturwesenheiten gestern so schildern müssen, daß wir das versprühende oder sich wieder sammelnde Wasser auf uns wirken lassen, das in den Wolkengebilden oder sonstwie unserer Betrachtung sich darbietet. Möglichst wasserreine Luft, die vom Sonnenlicht und von der Sonnenwärme durchspielt wird, muß auf die Seele wirken, wenn man die Imagination von diesen meteorisch aufleuchtenden und wieder verglimmenden Wesenheiten erhalten will, welche gleichsam unsichtbar in der wasserreinen Luft leben und gierig einsaugen das Licht, von dem die Luft durchdrungen ist und das sie aufglänzen und aufleuchten läßt. Diese Wesenheiten sind es, die sich dann niedersenken zum Beispiel auf die Pflanzenwelt oder auch auf die tierische Welt und das Reifen besorgen.

[ 2 ] Wir sehen schon aus der Art, wie wir zu diesen Wesenheiten kommen, daß sie in einer gewissen Beziehung stehen zu dem, was man im Okkultismus von altersher die Elemente nennt. Was wir gestern als die erste Art solcher Wesenheiten geschildert haben, findet man ja, wenn man in die Tiefen der Erde hinuntersteigt, wenn man in das Feste unseres Planeten eindringt; da ergeben sich für unsere Imagination Wesenheiten von einer bestimmten Form, so daß wir diese Wesenheiten auch nennen können die Naturgeister des Festen oder die Naturgeister der Erde. Die zweite Kategorie, die wir gestern schilderten, fanden wir im sich zusammenziehenden und auseinanderstiebenden Wasser; daher können wir diese geistigen Wesenheiten in Zusammenhang bringen mit dem, was der Okkultismus von altersher das flüssige oder Wasserelement nennt. Darinnen metamorphosieren sie sich, übernehmen gleichzeitig die Rolle, alles das, was wächst, was hervorsprießt, aus dem Erdboden herauszuziehen. Und mit dem Element der möglichst wasserfreien Luft stehen diejenigen Wesenheiten in Zusammenhang, von denen wir heute sprechen konnten. So daß wir reden können von Naturgeistern der Erde, des Wassers und der Luft.

[ 2 ] Wir sehen schon aus der Art, wie wir zu diesen Wesenheiten kommen, daß sie in einer gewissen Beziehung stehen zu dem, was man im Okkultismus von altersher die Elemente nennt. Was wir gestern als die erste Art solcher Wesenheiten geschildert haben, findet man ja, wenn man in die Tiefen der Erde hinuntersteigt, wenn man in das Feste unseres Planeten eindringt; da ergeben sich für unsere Imagination Wesenheiten von einer bestimmten Form, so daß wir diese Wesenheiten auch nennen können die Naturgeister des Festen oder die Naturgeister der Erde. Die zweite Kategorie, die wir gestern schilderten, fanden wir im sich zusammenziehenden und auseinanderstiebenden Wasser; daher können wir diese geistigen Wesenheiten in Zusammenhang bringen mit dem, was der Okkultismus von altersher das flüssige oder Wasserelement nennt. Darinnen metamorphosieren sie sich, übernehmen gleichzeitig die Rolle, alles das, was wächst, was hervorsprießt, aus dem Erdboden herauszuziehen. Und mit dem Element der möglichst wasserfreien Luft stehen diejenigen Wesenheiten in Zusammenhang, von denen wir heute sprechen konnten. So daß wir reden können von Naturgeistern der Erde, des Wassers und der Luft.

[ 3 ] Noch eine vierte Kategorie von solchen geistigen Wesenheiten können wir ins Auge fassen. Der okkulte Blick kann sich bekannt machen mit dieser vierten Kategorie, wenn er wartet, bis eine Blüte es zur Frucht und zum Keim gebracht hat, und dann beobachtet, wie der Keim allmählich heranwächst zu einer neuen Pflanze. Nur bei dieser Gelegenheit kann man leicht — sonst ist es schwierig — die vierte Art dieser Wesenheiten beobachten, denn die vierte Art, das sind die Bewahrer aller Keime, aller Samen innerhalb unserer Naturreiche. Sie tragen als die Hüter den Samen von einer Generation von Pflanzen oder auch anderen Naturwesen hinüber zu der nächsten Generation. Und beobachten können wir, daß diese Wesenheiten, welche die Bewahrer der Samen oder der Keime sind und es dadurch möglich machen, daß immer wieder dieselben Wesen auf unserer Erde auftauchen, daß diese Wesenheiten zusammenleben mit der Wärme unseres Planeten, mit dem, was man von altersher genannt hat das Element des Feuers oder das Element der Wärme. Deshalb sind auch die Samenkräfte verbunden mit einem bestimmten Wärmegrad, mit einer bestimmten Temperatur. Und wenn der okkulte Blick ganz genau beobachtet, dann findet er eben, daß die nötige Umwandlung der Wärme der Umgebung in eine solche Wärme, wie sie der Same oder der Keim braucht, um heranzureifen, daß diese Umwandlung der leblosen Wärme in die lebendige Wärme besorgt wird von solchen Wesenheiten. Daher kann man diese Wesenheiten auch als die Naturgeister der Wärme oder des Feuers bezeichnen. So daß wir nun zunächst — das Genauere werden wir schon in den nächsten Vorträgen hören — vier Kategorien von Naturgeistern kennengelernt haben, welche eine gewisse Beziehung haben zu dem, was man die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer nennt, gleichsam als ob diese geistigen Wesenheiten ihren Bezirk, ihr Territorium hätten in diesen Elementen, wie der Mensch selber seinen Bezirk, sein Territorium auf dem ganzen Planeten hat. Wie er da heimisch ist gegenüber dem Weltenall, so haben diese Wesenheiten ihr Territorium je in einem der genannten Elemente.

[ 3 ] Noch eine vierte Kategorie von solchen geistigen Wesenheiten können wir ins Auge fassen. Der okkulte Blick kann sich bekannt machen mit dieser vierten Kategorie, wenn er wartet, bis eine Blüte es zur Frucht und zum Keim gebracht hat, und dann beobachtet, wie der Keim allmählich heranwächst zu einer neuen Pflanze. Nur bei dieser Gelegenheit kann man leicht — sonst ist es schwierig — die vierte Art dieser Wesenheiten beobachten, denn die vierte Art, das sind die Bewahrer aller Keime, aller Samen innerhalb unserer Naturreiche. Sie tragen als die Hüter den Samen von einer Generation von Pflanzen oder auch anderen Naturwesen hinüber zu der nächsten Generation. Und beobachten können wir, daß diese Wesenheiten, welche die Bewahrer der Samen oder der Keime sind und es dadurch möglich machen, daß immer wieder dieselben Wesen auf unserer Erde auftauchen, daß diese Wesenheiten zusammenleben mit der Wärme unseres Planeten, mit dem, was man von altersher genannt hat das Element des Feuers oder das Element der Wärme. Deshalb sind auch die Samenkräfte verbunden mit einem bestimmten Wärmegrad, mit einer bestimmten Temperatur. Und wenn der okkulte Blick ganz genau beobachtet, dann findet er eben, daß die nötige Umwandlung der Wärme der Umgebung in eine solche Wärme, wie sie der Same oder der Keim braucht, um heranzureifen, daß diese Umwandlung der leblosen Wärme in die lebendige Wärme besorgt wird von solchen Wesenheiten. Daher kann man diese Wesenheiten auch als die Naturgeister der Wärme oder des Feuers bezeichnen. So daß wir nun zunächst — das Genauere werden wir schon in den nächsten Vorträgen hören — vier Kategorien von Naturgeistern kennengelernt haben, welche eine gewisse Beziehung haben zu dem, was man die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer nennt, gleichsam als ob diese geistigen Wesenheiten ihren Bezirk, ihr Territorium hätten in diesen Elementen, wie der Mensch selber seinen Bezirk, sein Territorium auf dem ganzen Planeten hat. Wie er da heimisch ist gegenüber dem Weltenall, so haben diese Wesenheiten ihr Territorium je in einem der genannten Elemente.

[ 4 ] Wir haben schon gestern darauf aufmerksam gemacht, daß diese verschiedenen Wesenheiten für unsere gesamte Erde mit ihren Naturreichen, also für unsere irdische, physische Welt, dasjenige bedeuten, was für den einzelnen Menschen der ätherische Körper oder Lebenskörper oder Lebensleib bedeutet. Nur, haben wir gesagt, ist dieser Lebensleib eine Einheit, während der Ätherkörper der Erde aus vielen, vielen solchen Naturgeistern besteht, die noch dazu in vier Kategorien zerfallen. In dem lebendigen Zusammenwirken dieser Naturgeister besteht der ätherische oder Lebensleib der Erde. Der ist also keine Einheit, sondern der ist eine Vielheit, eine Mannigfaltigkeit. Wenn man diesen ätherischen Körper der Erde erkennen will mit dem okkulten Blick, dann muß man, wie es gestern geschildert worden ist, die physische Welt moralisch auf sich wirken lassen und dadurch den Schleier der physischen "Welt hinwegziehen. Dann wird gleichsam das, was unmittelbar unter diesem Schleier liegt, dieser ätherische Leib der Erde, sichtbar.

[ 4 ] Wir haben schon gestern darauf aufmerksam gemacht, daß diese verschiedenen Wesenheiten für unsere gesamte Erde mit ihren Naturreichen, also für unsere irdische, physische Welt, dasjenige bedeuten, was für den einzelnen Menschen der ätherische Körper oder Lebenskörper oder Lebensleib bedeutet. Nur, haben wir gesagt, ist dieser Lebensleib eine Einheit, während der Ätherkörper der Erde aus vielen, vielen solchen Naturgeistern besteht, die noch dazu in vier Kategorien zerfallen. In dem lebendigen Zusammenwirken dieser Naturgeister besteht der ätherische oder Lebensleib der Erde. Der ist also keine Einheit, sondern der ist eine Vielheit, eine Mannigfaltigkeit. Wenn man diesen ätherischen Körper der Erde erkennen will mit dem okkulten Blick, dann muß man, wie es gestern geschildert worden ist, die physische Welt moralisch auf sich wirken lassen und dadurch den Schleier der physischen "Welt hinwegziehen. Dann wird gleichsam das, was unmittelbar unter diesem Schleier liegt, dieser ätherische Leib der Erde, sichtbar.

[ 5 ] Wie ist es nun, wenn man auch das hinwegzieht, was als solcher ätherischer Leib der Erde zu bezeichnen ist? Wir wissen ja, daß als drittes Glied der menschlichen Wesenheit hinter dem ätherischen Körper der astralische Leib, der astralische Körper ist, der Körper, welcher der Träger unserer Begierden, unserer Wünsche, unserer Leidenschaften ist. So daß wir, wenn wir von den höheren Gliedern der Menschennatur absehen, sagen können: Wir haben zuerst am Menschen den physischen Leib, dann hinter dem physischen Leib den ätherischen und hinter dem ätherischen den astralischen Leib. Geradeso ist es bei der äußeren Natur: Wenn wir das Physische hinwegziehen, kommen wir allerdings auf eine Vielheit, aber diese stellt uns dar den ätherischen Leib unserer gesamten Erde mit allen ihren Naturreichen. Können wir nun auch von einer Art astralischem Leib der Erde sprechen, von etwas, was in bezug auf die ganze Erde, in bezug auf alle Reiche unserer Erde dem astralischen Leib des Menschen entspricht? Man kann allerdings nicht so leicht zu diesem astralischen Leib der Erde vorrücken wie zu dem ätherischen Körper. Wir haben gesehen, daß man einfach zu dem ätherischen Leib vorrückt, wenn man die Erscheinungen der Welt nicht bloß durch die Sinneseindrücke, sondern moralisch auf sich wirken läßt. Will man aber weiterdringen, dann sind für den Menschen tiefere okkulte Übungen notwendig, wie Sie sie zum Teil, soweit sie in einer äußeren Publikation mitgeteilt werden können, beschrieben finden in meiner Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» Bei einem bestimmten Punkt der esoterischen oder okkulten Entwickelung, wie Sie dort nachlesen können, beginnt ja der Mensch auch in der Zeit, in welcher er sonst bewußtlos ist, nämlich vom Einschlafen bis zum Aufwachen, bewußt zu werden. Wir wissen ja, daß der gewöhnliche bewußtlose Zustand, der gewöhnliche Schlafzustand des Menschen darauf beruht, daß der Mensch im Bette liegenläßt seinen physischen Leib und Ätherleib und den astralischen Leib und das andere, was zu ihm gehört, herauszieht: aber dann ist der Mensch auch für den normalen Zustand bewußtlos. Wenn er immer mehr und mehr sich jenen Übungen hingibt, die in Meditation und Konzentration und so weiter liegen, wenn er die schlummernden verborgenen Kräfte seiner Seele immer kräftiger macht, dann kann er einen bewußten Schlafzustand herstellen, so daß der Mensch nicht bewußtlos ist, wenn er seinen astralischen Leib aus dem physischen und Ätherleib herausgeholt hat, sondern daß er dann um sich herum hat allerdings nicht die physische Welt, auch nicht die Welt, die bisher geschildert worden ist, die Welt der Naturgeister, sondern eine andere, eine noch spirituellere, eine geistigere Welt als die bisher geschilderte. Wenn der Augenblick eintritt für den Menschen, daß er sein Bewußtsein aufleuchten fühlt, nachdem er sich freigemacht hat von seinem physischen und seinem ätherischen Leib, dann nimmt er eine ganz neue Art von geistigen Wesenheiten wahr.

[ 5 ] Wie ist es nun, wenn man auch das hinwegzieht, was als solcher ätherischer Leib der Erde zu bezeichnen ist? Wir wissen ja, daß als drittes Glied der menschlichen Wesenheit hinter dem ätherischen Körper der astralische Leib, der astralische Körper ist, der Körper, welcher der Träger unserer Begierden, unserer Wünsche, unserer Leidenschaften ist. So daß wir, wenn wir von den höheren Gliedern der Menschennatur absehen, sagen können: Wir haben zuerst am Menschen den physischen Leib, dann hinter dem physischen Leib den ätherischen und hinter dem ätherischen den astralischen Leib. Geradeso ist es bei der äußeren Natur: Wenn wir das Physische hinwegziehen, kommen wir allerdings auf eine Vielheit, aber diese stellt uns dar den ätherischen Leib unserer gesamten Erde mit allen ihren Naturreichen. Können wir nun auch von einer Art astralischem Leib der Erde sprechen, von etwas, was in bezug auf die ganze Erde, in bezug auf alle Reiche unserer Erde dem astralischen Leib des Menschen entspricht? Man kann allerdings nicht so leicht zu diesem astralischen Leib der Erde vorrücken wie zu dem ätherischen Körper. Wir haben gesehen, daß man einfach zu dem ätherischen Leib vorrückt, wenn man die Erscheinungen der Welt nicht bloß durch die Sinneseindrücke, sondern moralisch auf sich wirken läßt. Will man aber weiterdringen, dann sind für den Menschen tiefere okkulte Übungen notwendig, wie Sie sie zum Teil, soweit sie in einer äußeren Publikation mitgeteilt werden können, beschrieben finden in meiner Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» Bei einem bestimmten Punkt der esoterischen oder okkulten Entwickelung, wie Sie dort nachlesen können, beginnt ja der Mensch auch in der Zeit, in welcher er sonst bewußtlos ist, nämlich vom Einschlafen bis zum Aufwachen, bewußt zu werden. Wir wissen ja, daß der gewöhnliche bewußtlose Zustand, der gewöhnliche Schlafzustand des Menschen darauf beruht, daß der Mensch im Bette liegenläßt seinen physischen Leib und Ätherleib und den astralischen Leib und das andere, was zu ihm gehört, herauszieht: aber dann ist der Mensch auch für den normalen Zustand bewußtlos. Wenn er immer mehr und mehr sich jenen Übungen hingibt, die in Meditation und Konzentration und so weiter liegen, wenn er die schlummernden verborgenen Kräfte seiner Seele immer kräftiger macht, dann kann er einen bewußten Schlafzustand herstellen, so daß der Mensch nicht bewußtlos ist, wenn er seinen astralischen Leib aus dem physischen und Ätherleib herausgeholt hat, sondern daß er dann um sich herum hat allerdings nicht die physische Welt, auch nicht die Welt, die bisher geschildert worden ist, die Welt der Naturgeister, sondern eine andere, eine noch spirituellere, eine geistigere Welt als die bisher geschilderte. Wenn der Augenblick eintritt für den Menschen, daß er sein Bewußtsein aufleuchten fühlt, nachdem er sich freigemacht hat von seinem physischen und seinem ätherischen Leib, dann nimmt er eine ganz neue Art von geistigen Wesenheiten wahr.

[ 6 ] Das nächste, was dem okkulten Blick, der so weit geschult ist, auffällt, das ist, daß diese neue Art von Geistern, die er jetzt wahrnimmt, gleichsam die Befehlshaber der Naturgeister sind. Machen wir uns klar, inwieweit sie die Befehlshaber sind. Sehen Sie, ich habe Ihnen gesagt, daß diejenigen Wesenheiten, die wir nennen können die Naturgeister des Wassers, besonders bei der heraussprießenden, aus dem Boden hervorquellenden Pflanzenwelt wirken. Diejenigen Naturgeister, die wir nennen können die Naturgeister der Luft, spielen mehr eine Rolle, wenn im Spätsommer und im Herbst die Pflanzen verwelken, hinsterben sollen. Da senken sich die meteorartigen Luftgeister über die Pflanzenwelt herunter und ersättigen sich gleichsam an der Pflanzenwelt, indem sie diese in ihren Sommergestaltungen und Frühlingsgestaltungen hinwelken lassen. Diese Ordnung, daß in der Hauptsache einmal die Geister des Wassers, das andere Mal die Geister der Luft auf diesem oder jenem Erdengebiet wirken, diese Dinge ändern sich ja nach den verschiedenen Erdengebieten; auf der nördlichen Erdhälfte ist es selbstverständlich ganz anders als auf der südlichen. Diese Anordnung, zu dem richtigen Zeitpunkt die entsprechenden Naturgeister zu ihrer Beschäftigung gleichsam hinzudirigieren, treffen diejenigen geistigen Wesenheiten, die man erst erkennen lernt, wenn der okkulte Blick so weit geschult ist, daß der Mensch, wenn er sich von seinem Ätherleib und seinem physischen Leib befreit hat, auch noch in seiner Umgebung etwas wahrnehmen kann. So daß wir zum Beispiel sagen können: Es wirken mit unserer Erde, mit unserem Erdenplaneten im Zusammenhang geistige Wesenheiten, welche die Arbeiten der Naturgeister auf die Jahreszeiten verteilen, welche also den Wechsel der Jahreszeiten dadurch herbeiführen für die verschiedenen Gegenden der Erde, daß sie die Arbeiten der Naturgeister verteilen. Diese geistigen Wesenheiten stellen dasjenige dar, was wir nennen könnten den Astralleib der Erde. Sie sind auch dieselben, in welche der Mensch des Abends, wenn er einschläft, mit seinem eigenen astralischen Leib untertaucht. Mit der Erde verbunden ist dieser astralische Leib, der aus höheren Geistern besteht, und in das Gebiet dieser höheren Geister, die da umspielen den Erdplaneten und ihn durchdringen wie eine geistige Atmosphäre, taucht der eigene Astralleib des Menschen während der Nachtzeit unter.

[ 6 ] Das nächste, was dem okkulten Blick, der so weit geschult ist, auffällt, das ist, daß diese neue Art von Geistern, die er jetzt wahrnimmt, gleichsam die Befehlshaber der Naturgeister sind. Machen wir uns klar, inwieweit sie die Befehlshaber sind. Sehen Sie, ich habe Ihnen gesagt, daß diejenigen Wesenheiten, die wir nennen können die Naturgeister des Wassers, besonders bei der heraussprießenden, aus dem Boden hervorquellenden Pflanzenwelt wirken. Diejenigen Naturgeister, die wir nennen können die Naturgeister der Luft, spielen mehr eine Rolle, wenn im Spätsommer und im Herbst die Pflanzen verwelken, hinsterben sollen. Da senken sich die meteorartigen Luftgeister über die Pflanzenwelt herunter und ersättigen sich gleichsam an der Pflanzenwelt, indem sie diese in ihren Sommergestaltungen und Frühlingsgestaltungen hinwelken lassen. Diese Ordnung, daß in der Hauptsache einmal die Geister des Wassers, das andere Mal die Geister der Luft auf diesem oder jenem Erdengebiet wirken, diese Dinge ändern sich ja nach den verschiedenen Erdengebieten; auf der nördlichen Erdhälfte ist es selbstverständlich ganz anders als auf der südlichen. Diese Anordnung, zu dem richtigen Zeitpunkt die entsprechenden Naturgeister zu ihrer Beschäftigung gleichsam hinzudirigieren, treffen diejenigen geistigen Wesenheiten, die man erst erkennen lernt, wenn der okkulte Blick so weit geschult ist, daß der Mensch, wenn er sich von seinem Ätherleib und seinem physischen Leib befreit hat, auch noch in seiner Umgebung etwas wahrnehmen kann. So daß wir zum Beispiel sagen können: Es wirken mit unserer Erde, mit unserem Erdenplaneten im Zusammenhang geistige Wesenheiten, welche die Arbeiten der Naturgeister auf die Jahreszeiten verteilen, welche also den Wechsel der Jahreszeiten dadurch herbeiführen für die verschiedenen Gegenden der Erde, daß sie die Arbeiten der Naturgeister verteilen. Diese geistigen Wesenheiten stellen dasjenige dar, was wir nennen könnten den Astralleib der Erde. Sie sind auch dieselben, in welche der Mensch des Abends, wenn er einschläft, mit seinem eigenen astralischen Leib untertaucht. Mit der Erde verbunden ist dieser astralische Leib, der aus höheren Geistern besteht, und in das Gebiet dieser höheren Geister, die da umspielen den Erdplaneten und ihn durchdringen wie eine geistige Atmosphäre, taucht der eigene Astralleib des Menschen während der Nachtzeit unter.

[ 7 ] Nun besteht für die okkulte Beobachtung ein großer Unterschied zwischen den zuerst beschriebenen Kategorien von Naturgeistern, den Geistern der Erde, den Geistern des Wassers und so weiter, und diesen Geistern, welche die Naturgeister wiederum dirigieren. Die Naturgeister beschäftigen sich damit, die Naturwesen reifen zu lassen, verwelken zu lassen, also Leben hineinzubringen in das gesamte planetarische Erdgebiet. Anders ist das bei diesen geistigen Wesenheiten, die wir in ihrer Gesamtheit als den astralischen Leib der Erde bezeichnen können. Diese geistigen Wesenheiten sind so, daß der Mensch, wenn er mit seinem okkulten Blick sich mit ihnen bekannt machen kann, sie schon empfindet als Wesenheiten, welche mit seiner eigenen Seele, mit seinem eigenen Astralleib etwas zu tun haben, Wesenheiten, welche so wirken auf den astralischen Leib des Menschen und auch auf den astralischen Leib der Tiere, daß wir nicht bloß von einer belebenden Wirkung sprechen können, sondern von einer Wirkung, wie die Wirkung von Gefühlen, von Gedanken auf unsere eigene Seele ist. Die Naturgeister des Wassers, der Luft, die beobachtet man und man kann sagen, sie seien in der Umgebung; diese geistigen Wesenheiten, von denen wir jetzt sprechen, von denen kann man nicht sagen, sie seien in unserer Umgebung, sondern man ist eigentlich immer mit ihnen vereint, wie in sie ergossen, wenn man sie wahrnimmt. Man geht in ihnen auf, und sie sprechen zu einem im Geiste. Es ist so, wie wenn man aus der Umgebung Gedanken und Gefühle wahrnehmen würde, und auch Willensimpulse, Sympathien und Antipathien kommen zum Ausdruck in demjenigen, was da diese Wesenheiten uns an Gedanken, an Gefühlen, an Willensimpulsen zufließen lassen. So daß wir, man möchte sagen, schon den menschlichen Seelen ähnliche Wesen in dieser Art, in dieser Kategorie von Geistern zu sehen haben.

[ 7 ] Nun besteht für die okkulte Beobachtung ein großer Unterschied zwischen den zuerst beschriebenen Kategorien von Naturgeistern, den Geistern der Erde, den Geistern des Wassers und so weiter, und diesen Geistern, welche die Naturgeister wiederum dirigieren. Die Naturgeister beschäftigen sich damit, die Naturwesen reifen zu lassen, verwelken zu lassen, also Leben hineinzubringen in das gesamte planetarische Erdgebiet. Anders ist das bei diesen geistigen Wesenheiten, die wir in ihrer Gesamtheit als den astralischen Leib der Erde bezeichnen können. Diese geistigen Wesenheiten sind so, daß der Mensch, wenn er mit seinem okkulten Blick sich mit ihnen bekannt machen kann, sie schon empfindet als Wesenheiten, welche mit seiner eigenen Seele, mit seinem eigenen Astralleib etwas zu tun haben, Wesenheiten, welche so wirken auf den astralischen Leib des Menschen und auch auf den astralischen Leib der Tiere, daß wir nicht bloß von einer belebenden Wirkung sprechen können, sondern von einer Wirkung, wie die Wirkung von Gefühlen, von Gedanken auf unsere eigene Seele ist. Die Naturgeister des Wassers, der Luft, die beobachtet man und man kann sagen, sie seien in der Umgebung; diese geistigen Wesenheiten, von denen wir jetzt sprechen, von denen kann man nicht sagen, sie seien in unserer Umgebung, sondern man ist eigentlich immer mit ihnen vereint, wie in sie ergossen, wenn man sie wahrnimmt. Man geht in ihnen auf, und sie sprechen zu einem im Geiste. Es ist so, wie wenn man aus der Umgebung Gedanken und Gefühle wahrnehmen würde, und auch Willensimpulse, Sympathien und Antipathien kommen zum Ausdruck in demjenigen, was da diese Wesenheiten uns an Gedanken, an Gefühlen, an Willensimpulsen zufließen lassen. So daß wir, man möchte sagen, schon den menschlichen Seelen ähnliche Wesen in dieser Art, in dieser Kategorie von Geistern zu sehen haben.

[ 8 ] Wenn wir noch einmal zurückblicken auf das, was wir angeführt haben, so können wir sagen, daß auch alle Arten von Anordnungen in der Zeit, von Verteilung in den Zeit- und Raumverhältnissen mit diesen Wesenheiten zusammenhängen. Daher ist uns im Okkultismus ein altes Wort erhalten zur Bezeichnung von diesen Wesenheiten, die wir in der Gesamtheit erkennen als den astralischen Leib der Erde, und dieses Wort würde, im Deutschen ausgedrückt, heißen: Geister der Umlaufszeiten. So daß also nicht nur der regelmäßige Jahresumlauf im Wachsen und Verwelken der Pflanzen, sondern auch der regelmäßige Umlauf, der sich in bezug auf den Erdplaneten in Tag und Nacht ausdrückt, von solchen Geistern bewirkt wird, welche zum astralischen Leib der Erde zu rechnen sind. Mit anderen Worten, alles, was mit rhythmischer Wiederkehr, rhythmischer Abwechslung, was mit dem Wechsel der Zeitverhältnisse und der Wiederholung der Zeitgeschehnisse zusammenhängt, das wird angeordnet von geistigen Wesenheiten, die alle zusammen zum astralischen Leib der Erde gehören und auf welche anwendbar ist der Name «Geister der Umlaufszeiten unseres Planeten». Und dasjenige, was der Astronom durch seine Berechnungen herausfindet von dem Umdrehen der Erde um ihre Achse, das ist dem okkulten Blick dadurch wahrnehmbar, daß er um die ganze Erde herum verteilt weiß diese Geister der Umlaufszeiten, welche wirklich die Träger der Kräfte sind, die die Erde um ihre Achse herum drehen. Es ist außerordentlich wichtig, daß man in dem astralischen Leib der Erde alles dasjenige sieht, was mit dem gewöhnlichen Wechsel zusammenhängt, mit dem Aufblühen und Verblühen der Pflanzen, aber auch alles das, was mit dem Wechsel, bis zu Tag und Nacht hin, in den Jahreszeiten, in den Tageszeiten und so weiter zusammenhängt. Alles das, was so geschieht, ruft in dem Beobachter, der so weit gekommen ist, daß er mit seinem astralischen Leib aus seinem physischen und Ätherleib herausgehen und doch bewußt bleiben kann, den Eindruck von geistigen Wesenheiten hervor, die eben zu den Geistern der Umlaufszeiten gehören.

[ 8 ] Wenn wir noch einmal zurückblicken auf das, was wir angeführt haben, so können wir sagen, daß auch alle Arten von Anordnungen in der Zeit, von Verteilung in den Zeit- und Raumverhältnissen mit diesen Wesenheiten zusammenhängen. Daher ist uns im Okkultismus ein altes Wort erhalten zur Bezeichnung von diesen Wesenheiten, die wir in der Gesamtheit erkennen als den astralischen Leib der Erde, und dieses Wort würde, im Deutschen ausgedrückt, heißen: Geister der Umlaufszeiten. So daß also nicht nur der regelmäßige Jahresumlauf im Wachsen und Verwelken der Pflanzen, sondern auch der regelmäßige Umlauf, der sich in bezug auf den Erdplaneten in Tag und Nacht ausdrückt, von solchen Geistern bewirkt wird, welche zum astralischen Leib der Erde zu rechnen sind. Mit anderen Worten, alles, was mit rhythmischer Wiederkehr, rhythmischer Abwechslung, was mit dem Wechsel der Zeitverhältnisse und der Wiederholung der Zeitgeschehnisse zusammenhängt, das wird angeordnet von geistigen Wesenheiten, die alle zusammen zum astralischen Leib der Erde gehören und auf welche anwendbar ist der Name «Geister der Umlaufszeiten unseres Planeten». Und dasjenige, was der Astronom durch seine Berechnungen herausfindet von dem Umdrehen der Erde um ihre Achse, das ist dem okkulten Blick dadurch wahrnehmbar, daß er um die ganze Erde herum verteilt weiß diese Geister der Umlaufszeiten, welche wirklich die Träger der Kräfte sind, die die Erde um ihre Achse herum drehen. Es ist außerordentlich wichtig, daß man in dem astralischen Leib der Erde alles dasjenige sieht, was mit dem gewöhnlichen Wechsel zusammenhängt, mit dem Aufblühen und Verblühen der Pflanzen, aber auch alles das, was mit dem Wechsel, bis zu Tag und Nacht hin, in den Jahreszeiten, in den Tageszeiten und so weiter zusammenhängt. Alles das, was so geschieht, ruft in dem Beobachter, der so weit gekommen ist, daß er mit seinem astralischen Leib aus seinem physischen und Ätherleib herausgehen und doch bewußt bleiben kann, den Eindruck von geistigen Wesenheiten hervor, die eben zu den Geistern der Umlaufszeiten gehören.

[ 9 ] Damit haben wir gleichsam den zweiten Schleier hinweggezogen, den Schleier, der gewoben wird aus den Naturgeistern. Wir könnten sagen: Den ersten Schleier, der gewoben ist aus den sinnlich-physischen Eindrücken, den ziehen wir hinweg und kommen zum Ätherleib der Erde, zu den Naturgeistern. Dann können wir einen zweiten Schleier hinwegziehen und kommen zu den Geistern der Umlaufszeiten, die alles das, was in periodischer Weise wiederkehrt, was einem rhythmischen Wechsel unterworfen ist, regeln und anordnen.

[ 9 ] Damit haben wir gleichsam den zweiten Schleier hinweggezogen, den Schleier, der gewoben wird aus den Naturgeistern. Wir könnten sagen: Den ersten Schleier, der gewoben ist aus den sinnlich-physischen Eindrücken, den ziehen wir hinweg und kommen zum Ätherleib der Erde, zu den Naturgeistern. Dann können wir einen zweiten Schleier hinwegziehen und kommen zu den Geistern der Umlaufszeiten, die alles das, was in periodischer Weise wiederkehrt, was einem rhythmischen Wechsel unterworfen ist, regeln und anordnen.

[ 10 ] Nun wissen wir, daß in unseren eigenen Astralleibern wiederum eingebettet ist das, was wir die höheren Glieder der Menschennatur nennen können und was wir zunächst zusammenfassen als das in unseren astralischen Leib eingebettete Ich. Von unserem astralischen Leib haben wir schon gesagt, daß er in das Gebiet der Geister der Umlaufszeiten, gleichsam in das wogende Meer der Geister der Umlaufszeiten untertaucht: unser Ich, das schläft eigentlich für das normale Bewußtsein noch mehr als der astralische Leib. Daß dieses Ich noch mehr schläft, das wird derjenige Mensch, der sich in einer okkulten Entwickelung befindet, der esoterisch sich weiterbringt, dadurch gewahr, daß er zuerst eindringen lernt in die Wahrnehmungen des astralischen Leibes, in die geistige Welt, in die er untertaucht und die da besteht aus den Geistern der Umlaufszeiten. Dieses Wahrnehmen ist eigentlich in gewisser Beziehung eine gefährliche Klippe der esoterischen Entwickelung. Denn der astralische Leib des Menschen ist wiederum eine Einheit, alles das aber, was im Gebiet der Geister der Umlaufszeiten ist, das ist im Grunde genommen eine Vielheit, eine Mannigfaltigkeit. Und da der Mensch, wie geschildert wurde, vereinigt ist mit dieser Mannigfaltigkeit, untergetaucht ist in diese Mannigfaltigkeit, so fühlt er sich, wenn er mit seinem Ich noch schläft und mit seinem astralischen Leib aufgewacht ist, wie zerstückelt innerhalb der Welt der Geister der Umlaufszeiten. Das muß auch bei einer regelrechten esoterischen Entwickelung vermieden werden. Daher werden von denjenigen, die Anweisung geben können zu einer solchen regelrechten Entwickelung, Maßregeln getroffen, daß der Mensch womöglich sein Ich gar nicht zum Einschlafen bringt, wenn sein astralischer Leib schon aufgewacht ist. Der Mensch würde nämlich, wenn sein Ich schlafend bliebe, während sein astralischer Leib schon aufgewacht ist, seinen inneren Zusammenhalt verlieren und würde sich zerspalten wie Dionysos vorkommen in der ganzen astralischen Welt der Erde, welche aus den Geistern der Umlaufszeiten besteht. Bei einer richtigen esoterischen Entwickelung werden also Maßregeln getroffen, daß dies nicht geschieht. Diese Maßregeln bestehen darin, daß man Sorge trägt, daß derjenige, welcher durch Meditation, Konzentration oder durch andere esoterische Übungen bis zur Hellsichtigkeit getrieben werden soll, in das ganze Gebiet der hellsichtigen, der okkulten Beobachtung hinein zwei Dinge behält, zwei Dinge ja nicht verliert. Das ist außerordentlich wichtig, daß in jeder esoterischen Entwickelung alles so eingerichtet wird, daß zwei Dinge nicht verlorengehen, die der Mensch im gewöhnlichen Leben hat, die er allerdings leicht verlieren kann in der esoterischen Entwickelung, wenn sie nicht richtig dirigiert wird. Wird sie aber richtig dirigiert, dann wird er sie nicht verlieren. Das erste ist, daß der Mensch nicht verliert die Erinnerung an alle Erlebnisse der gegenwärtigen Inkarnation, wie er sie sonst hat in seinem Gedächtnis. Der Zusammenhalt des Gedächtnisses darf nicht zerstört werden. Mit diesem Zusammenhalt des Gedächtnisses meint man auf dem Gebiet des Okkultismus noch viel mehr als im gewöhnlichen Leben. Im gewöhnlichen Leben versteht man mit diesem Gedächtnis eigentlich nur, daß man zurückblicken kann und wichtige Ereignisse seines Lebens nicht gerade aus dem Bewußtsein verloren hat. Im Okkultismus meint man unter richtigem Gedächtnis auch noch, daß der Mensch mit seiner Empfindung, mit seinem Gefühl nur auf das etwas gibt, was er schon in der Vergangenheit geleistet hat, so daß sich der Mensch keinen anderen Wert beimißt als den Wert, den ihm die Taten seiner Vergangenheit geben.

[ 10 ] Nun wissen wir, daß in unseren eigenen Astralleibern wiederum eingebettet ist das, was wir die höheren Glieder der Menschennatur nennen können und was wir zunächst zusammenfassen als das in unseren astralischen Leib eingebettete Ich. Von unserem astralischen Leib haben wir schon gesagt, daß er in das Gebiet der Geister der Umlaufszeiten, gleichsam in das wogende Meer der Geister der Umlaufszeiten untertaucht: unser Ich, das schläft eigentlich für das normale Bewußtsein noch mehr als der astralische Leib. Daß dieses Ich noch mehr schläft, das wird derjenige Mensch, der sich in einer okkulten Entwickelung befindet, der esoterisch sich weiterbringt, dadurch gewahr, daß er zuerst eindringen lernt in die Wahrnehmungen des astralischen Leibes, in die geistige Welt, in die er untertaucht und die da besteht aus den Geistern der Umlaufszeiten. Dieses Wahrnehmen ist eigentlich in gewisser Beziehung eine gefährliche Klippe der esoterischen Entwickelung. Denn der astralische Leib des Menschen ist wiederum eine Einheit, alles das aber, was im Gebiet der Geister der Umlaufszeiten ist, das ist im Grunde genommen eine Vielheit, eine Mannigfaltigkeit. Und da der Mensch, wie geschildert wurde, vereinigt ist mit dieser Mannigfaltigkeit, untergetaucht ist in diese Mannigfaltigkeit, so fühlt er sich, wenn er mit seinem Ich noch schläft und mit seinem astralischen Leib aufgewacht ist, wie zerstückelt innerhalb der Welt der Geister der Umlaufszeiten. Das muß auch bei einer regelrechten esoterischen Entwickelung vermieden werden. Daher werden von denjenigen, die Anweisung geben können zu einer solchen regelrechten Entwickelung, Maßregeln getroffen, daß der Mensch womöglich sein Ich gar nicht zum Einschlafen bringt, wenn sein astralischer Leib schon aufgewacht ist. Der Mensch würde nämlich, wenn sein Ich schlafend bliebe, während sein astralischer Leib schon aufgewacht ist, seinen inneren Zusammenhalt verlieren und würde sich zerspalten wie Dionysos vorkommen in der ganzen astralischen Welt der Erde, welche aus den Geistern der Umlaufszeiten besteht. Bei einer richtigen esoterischen Entwickelung werden also Maßregeln getroffen, daß dies nicht geschieht. Diese Maßregeln bestehen darin, daß man Sorge trägt, daß derjenige, welcher durch Meditation, Konzentration oder durch andere esoterische Übungen bis zur Hellsichtigkeit getrieben werden soll, in das ganze Gebiet der hellsichtigen, der okkulten Beobachtung hinein zwei Dinge behält, zwei Dinge ja nicht verliert. Das ist außerordentlich wichtig, daß in jeder esoterischen Entwickelung alles so eingerichtet wird, daß zwei Dinge nicht verlorengehen, die der Mensch im gewöhnlichen Leben hat, die er allerdings leicht verlieren kann in der esoterischen Entwickelung, wenn sie nicht richtig dirigiert wird. Wird sie aber richtig dirigiert, dann wird er sie nicht verlieren. Das erste ist, daß der Mensch nicht verliert die Erinnerung an alle Erlebnisse der gegenwärtigen Inkarnation, wie er sie sonst hat in seinem Gedächtnis. Der Zusammenhalt des Gedächtnisses darf nicht zerstört werden. Mit diesem Zusammenhalt des Gedächtnisses meint man auf dem Gebiet des Okkultismus noch viel mehr als im gewöhnlichen Leben. Im gewöhnlichen Leben versteht man mit diesem Gedächtnis eigentlich nur, daß man zurückblicken kann und wichtige Ereignisse seines Lebens nicht gerade aus dem Bewußtsein verloren hat. Im Okkultismus meint man unter richtigem Gedächtnis auch noch, daß der Mensch mit seiner Empfindung, mit seinem Gefühl nur auf das etwas gibt, was er schon in der Vergangenheit geleistet hat, so daß sich der Mensch keinen anderen Wert beimißt als den Wert, den ihm die Taten seiner Vergangenheit geben.

[ 11 ] Verstehen wir uns da nur ganz richtig, meine lieben Freunde! Es ist damit etwas außerordentlich Wichtiges gesagt. Wenn ein Mensch durch seine okkulte Entwickelung dahin getrieben würde, sich plötzlich zu sagen: Ich bin die Verkörperung dieses oder jenes Geistes —, ohne daß irgendwie eine Berechtigung dazu vorliegen würde durch alles das, was er bisher geleistet hat, was schon da ist in dieser physischen Welt von ihm, dann würde im okkulten Sinn sein Gedächtnis unterbrochen sein. Ein wichtiger Grundsatz in der okkulten Entwickelung ist der, sich keinen anderen Wert beizumessen als denjenigen, der da kommt aus den Leistungen in der physischen Welt innerhalb der gegenwärtigen Inkarnation. Das ist außerordentlich wichtig. Jeder andere Wert muß erst auf Grundlage einer höheren Entwickelung kommen, die sich erst dann ergeben kann, wenn man zunächst feststeht auf dem Boden, daß man sich für nichts anderes hält, als was man in dieser Inkarnation hat leisten können. Es ist das auch natürlich, wenn man die Sache objektiv betrachtet, denn das, was man geleistet hat in der gegenwärtigen Inkarnation, ist das Ergebnis auch der früheren Inkarnationen; es ist das, was Karma bisher aus uns gemacht hat. Was Karma noch aus uns macht, müssen wir erst machen lassen, das dürfen wir nicht in unseren Wert hineinrechnen. Kurz, wir werden, wenn wir uns selber bewerten sollen, dies bei der beginnenden esoterischen Entwickelung nur in der richtigen Weise tun, wenn wir uns unseren Wert nur von dem beilegen lassen, was sich in der Erinnerung als unser Vergangenes darbietet. Das ist das eine Element, das uns erhalten bleiben muß, damit unser Ich nicht einschläft, während unser astralischer Leib aufwacht.

[ 11 ] Verstehen wir uns da nur ganz richtig, meine lieben Freunde! Es ist damit etwas außerordentlich Wichtiges gesagt. Wenn ein Mensch durch seine okkulte Entwickelung dahin getrieben würde, sich plötzlich zu sagen: Ich bin die Verkörperung dieses oder jenes Geistes —, ohne daß irgendwie eine Berechtigung dazu vorliegen würde durch alles das, was er bisher geleistet hat, was schon da ist in dieser physischen Welt von ihm, dann würde im okkulten Sinn sein Gedächtnis unterbrochen sein. Ein wichtiger Grundsatz in der okkulten Entwickelung ist der, sich keinen anderen Wert beizumessen als denjenigen, der da kommt aus den Leistungen in der physischen Welt innerhalb der gegenwärtigen Inkarnation. Das ist außerordentlich wichtig. Jeder andere Wert muß erst auf Grundlage einer höheren Entwickelung kommen, die sich erst dann ergeben kann, wenn man zunächst feststeht auf dem Boden, daß man sich für nichts anderes hält, als was man in dieser Inkarnation hat leisten können. Es ist das auch natürlich, wenn man die Sache objektiv betrachtet, denn das, was man geleistet hat in der gegenwärtigen Inkarnation, ist das Ergebnis auch der früheren Inkarnationen; es ist das, was Karma bisher aus uns gemacht hat. Was Karma noch aus uns macht, müssen wir erst machen lassen, das dürfen wir nicht in unseren Wert hineinrechnen. Kurz, wir werden, wenn wir uns selber bewerten sollen, dies bei der beginnenden esoterischen Entwickelung nur in der richtigen Weise tun, wenn wir uns unseren Wert nur von dem beilegen lassen, was sich in der Erinnerung als unser Vergangenes darbietet. Das ist das eine Element, das uns erhalten bleiben muß, damit unser Ich nicht einschläft, während unser astralischer Leib aufwacht.

[ 12 ] Das zweite, was uns als gegenwärtiger Mensch auch nicht verlorengehen darf, ist der Grad unseres Gewissens, den wir in der äußeren physischen Welt besitzen. Hier ist wiederum etwas, was außerordentlich wichtig ist, zu beachten. Sie werden schon öfter erfahren haben, daß da oder dort irgend jemand eine okkulte Entwickelung durchmacht. Wenn sie nicht in der richtigen Weise gelenkt und geleitet ist, dann kann man oftmals die Erfahrung machen, daß der Mensch die Dinge in bezug auf Gewissensfragen leichter nimmt als vor seiner okkulten Entwickelung. Vorher haben ihn Erziehung, sozialer Zusammenhang geleitet, daß er dies oder jenes tun oder nicht tun durfte. Nach Beginn einer okkulten Entwickelung fängt sogar mancher, der früher nicht gelogen hätte, zu lügen an, nimmt die Dinge in bezug auf Gewissensfragen leichter, als er sie früher genommen hatte. Keinen Grad des uns angeeigneten Gewissens dürfen wir verlieren. Gedächtnis so, daß wir uns unseren Wert nur geben lassen aus der Betrachtung dessen, was wir schon geworden sind, nicht durch irgendeine Anleihe auf die Zukunft, auf das, was wir noch tun werden, Gewissen in dem Grade, wie wir es uns erworben haben in der ganz gewöhnlichen physischen Welt bisher, das müssen wir uns erhalten. Wenn wir diese zwei Elemente in unserem Bewußtsein erhalten, unser gesundes Gedächtnis, das uns nicht vorgaukelt, etwas anderes zu sein als das, was sich als in unseren Leistungen gelegen ergeben hat, und unser Gewissen, das uns die Dinge moralisch nicht leichter nehmen läßt, als wir sie bisher genommen haben, womöglich noch schwerer —, wenn wir uns diese erhalten haben, dann kann niemals unser Ich einschlafen, wenn unser astralischer Leib aufgewacht ist. Dann tragen wir den Zusammenhalt unseres Ich hinein in die Welt, in der wir aufwachen mit unserem astralischen Leib, wenn wir gleichsam wachend schlafen, wenn wir unser Bewußtsein hinüberretten in den Zustand, in dem wir mit unserem astralischen Leib von dem physischen und ätherischen Leib befreit sind. Und dann, wenn wir mit unserem Ich aufwachen, dann fühlen wir nicht nur unseren astralischen Leib verbunden mit all den geistigen Wesenheiten, die wir heute geschildert haben als die Geister der Umlaufszeiten unseres Planeten, sondern dann fühlen wir in einer ganz eigenartigen Weise, daß wir eigentlich nicht mehr eine unmittelbare Beziehung haben zu dem einzelnen Menschen, der Träger dieses physischen Leibes, dieses ätherischen Leibes ist, in dem wir uns gewöhnlich befinden. Wir fühlen sozusagen alles dasjenige, was nur als Eigenschaften unseres physischen Leibes, unseres ätherischen Leibes sich ergibt, wie von uns genommen. Wir fühlen daher dann auch von uns genommen alles das, was nur äußerlich leben kann auf irgendeinem Territorium unseres Planeten, denn was auf einem Territorium unseres Planeten lebt, hängt eben zusammen mit den Geistern der Umlaufszeiten. Jetzt aber fühlen wir, wenn wir mit unserem Ich aufwachen, nicht nur uns ergossen in die ganze Welt der Geister der Umlaufszeiten, sondern wir fühlen uns eins mit dem ganzen einheitlichen Geist des Planeten selber; wir wachen in dem einheitlichen Geist des Planeten selber auf.

[ 12 ] Das zweite, was uns als gegenwärtiger Mensch auch nicht verlorengehen darf, ist der Grad unseres Gewissens, den wir in der äußeren physischen Welt besitzen. Hier ist wiederum etwas, was außerordentlich wichtig ist, zu beachten. Sie werden schon öfter erfahren haben, daß da oder dort irgend jemand eine okkulte Entwickelung durchmacht. Wenn sie nicht in der richtigen Weise gelenkt und geleitet ist, dann kann man oftmals die Erfahrung machen, daß der Mensch die Dinge in bezug auf Gewissensfragen leichter nimmt als vor seiner okkulten Entwickelung. Vorher haben ihn Erziehung, sozialer Zusammenhang geleitet, daß er dies oder jenes tun oder nicht tun durfte. Nach Beginn einer okkulten Entwickelung fängt sogar mancher, der früher nicht gelogen hätte, zu lügen an, nimmt die Dinge in bezug auf Gewissensfragen leichter, als er sie früher genommen hatte. Keinen Grad des uns angeeigneten Gewissens dürfen wir verlieren. Gedächtnis so, daß wir uns unseren Wert nur geben lassen aus der Betrachtung dessen, was wir schon geworden sind, nicht durch irgendeine Anleihe auf die Zukunft, auf das, was wir noch tun werden, Gewissen in dem Grade, wie wir es uns erworben haben in der ganz gewöhnlichen physischen Welt bisher, das müssen wir uns erhalten. Wenn wir diese zwei Elemente in unserem Bewußtsein erhalten, unser gesundes Gedächtnis, das uns nicht vorgaukelt, etwas anderes zu sein als das, was sich als in unseren Leistungen gelegen ergeben hat, und unser Gewissen, das uns die Dinge moralisch nicht leichter nehmen läßt, als wir sie bisher genommen haben, womöglich noch schwerer —, wenn wir uns diese erhalten haben, dann kann niemals unser Ich einschlafen, wenn unser astralischer Leib aufgewacht ist. Dann tragen wir den Zusammenhalt unseres Ich hinein in die Welt, in der wir aufwachen mit unserem astralischen Leib, wenn wir gleichsam wachend schlafen, wenn wir unser Bewußtsein hinüberretten in den Zustand, in dem wir mit unserem astralischen Leib von dem physischen und ätherischen Leib befreit sind. Und dann, wenn wir mit unserem Ich aufwachen, dann fühlen wir nicht nur unseren astralischen Leib verbunden mit all den geistigen Wesenheiten, die wir heute geschildert haben als die Geister der Umlaufszeiten unseres Planeten, sondern dann fühlen wir in einer ganz eigenartigen Weise, daß wir eigentlich nicht mehr eine unmittelbare Beziehung haben zu dem einzelnen Menschen, der Träger dieses physischen Leibes, dieses ätherischen Leibes ist, in dem wir uns gewöhnlich befinden. Wir fühlen sozusagen alles dasjenige, was nur als Eigenschaften unseres physischen Leibes, unseres ätherischen Leibes sich ergibt, wie von uns genommen. Wir fühlen daher dann auch von uns genommen alles das, was nur äußerlich leben kann auf irgendeinem Territorium unseres Planeten, denn was auf einem Territorium unseres Planeten lebt, hängt eben zusammen mit den Geistern der Umlaufszeiten. Jetzt aber fühlen wir, wenn wir mit unserem Ich aufwachen, nicht nur uns ergossen in die ganze Welt der Geister der Umlaufszeiten, sondern wir fühlen uns eins mit dem ganzen einheitlichen Geist des Planeten selber; wir wachen in dem einheitlichen Geist des Planeten selber auf.

[ 13 ] Das ist außerordentlich wichtig, daß wir uns fühlen wie zum ganzen Planeten gehörig. Es drückt sich zum Beispiel, um eine Einzelheit zu sagen, für den genügend aufgewachten okkulten Blick dieses Leben mit dem Planeten so aus, daß der Mensch dann, wenn er so weit gekommen ist, daß sein Ich und sein astralischer Leib zugleich aufwachen, allerdings während des Tagwachens, wenn er in der Sinneswelt ist, die Sonne verfolgt, wie sie über den Himmel hin zieht von der Morgen- bis zur Abenddämmerung, daß ihm aber die Sonne nicht entschwindet, wenn er einschläft. Wenn er einschläft, bleibt die Sonne mit ihm verbunden. Sie hört nicht auf zu leuchten, nur nimmt sie einen geistigen Charakter an. So daß der Mensch, wenn er nun wirklich während der Nacht dann schläft, die Sonne auch während der Nacht verfolgt. Der Mensch ist eben so, daß. er mit den wechselnden Zuständen des Planeten nur insofern etwas zu tun hat, als er in seinem astralischen Leib lebt. Mit diesen wechselnden Zuständen des Planeten hat er aber dann nichts zu tun, wenn er sich seines Ich bewußt wird. Da wird er sich aller Zustände bewußt, die sein Planet durchmachen kann. Er, der Mensch, ergießt sich dann in die ganze Substanz des Planetengeistes.

[ 13 ] Das ist außerordentlich wichtig, daß wir uns fühlen wie zum ganzen Planeten gehörig. Es drückt sich zum Beispiel, um eine Einzelheit zu sagen, für den genügend aufgewachten okkulten Blick dieses Leben mit dem Planeten so aus, daß der Mensch dann, wenn er so weit gekommen ist, daß sein Ich und sein astralischer Leib zugleich aufwachen, allerdings während des Tagwachens, wenn er in der Sinneswelt ist, die Sonne verfolgt, wie sie über den Himmel hin zieht von der Morgen- bis zur Abenddämmerung, daß ihm aber die Sonne nicht entschwindet, wenn er einschläft. Wenn er einschläft, bleibt die Sonne mit ihm verbunden. Sie hört nicht auf zu leuchten, nur nimmt sie einen geistigen Charakter an. So daß der Mensch, wenn er nun wirklich während der Nacht dann schläft, die Sonne auch während der Nacht verfolgt. Der Mensch ist eben so, daß. er mit den wechselnden Zuständen des Planeten nur insofern etwas zu tun hat, als er in seinem astralischen Leib lebt. Mit diesen wechselnden Zuständen des Planeten hat er aber dann nichts zu tun, wenn er sich seines Ich bewußt wird. Da wird er sich aller Zustände bewußt, die sein Planet durchmachen kann. Er, der Mensch, ergießt sich dann in die ganze Substanz des Planetengeistes.

[ 14 ] Sie dürfen, indem ich dieses so ausspreche, nicht etwa glauben, daß mit dem Ausspruch: Der Mensch ist eins geworden mit dem Planetengeist, lebt in Einheit mit diesem Planetengeist — schon etwas Ungeheures in bezug auf Hellsichtigkeit gesagt ist. Es ist dies doch zunächst so, wie es hier gemeint ist, nur ein Anfang. Denn wenn der Mensch in der geschilderten Weise aufwacht, dann ist es so, daß er eigentlich nur den Planetengeist wie im allgemeinen miterlebt, während dieser Planetengeist aus vielen, vielen Einzelheiten, aus wunderbaren einzelnen geistigen Wesenheiten besteht, wie wir in den folgenden Vorträgen hören werden. Die Einzelheiten des Planetengeistes, die besonderen Mannigfaltigkeiten dieses Geistes nimmt der Mensch noch nicht wahr. Was er wahrnimmt, ist, daß er zunächst weiß: Ich lebe in dem Planetengeist eingetaucht wie in dem Meere, das eben den ganzen Erdplaneten geistig umspült und der Geist der Erde also selber ist. — Man kann ungeheuer lange Entwickelungen durchmachen, um dieses Einswerden mit dem Planetengeist immer weiter und weiter zu erleben, aber der Anfang ist mit dem gemacht, was geschildert worden ist. So wie wir beim Menschen also sagen: hinter seinem astralischen Leib ist sein Ich, so sprechen wir davon, daß hinter all dem, was wir die Gesamtheit der Geister der Umlaufszeiten nennen, verborgen ist der Geist des Planeten selbst, der Planetengeist. Während die Geister der Umlaufszeiten die Naturgeister der Elemente dirigieren, um auf dem Erdenplaneten rhythmischen Wechsel, Wiederholungen in der Zeit, Abwechselung im Raum hervorzurufen, hat der Geist der Erde eine andere Aufgabe. Dieser Geist der Erde hat die Aufgabe, die Erde selber in Wechselbeziehung zu bringen zu den übrigen Himmelskörpern der Umgebung, sie so zu dirigieren und zu lenken, daß sie im Laufe der Zeiten in die richtigen Stellungen kommt zu den anderen Himmelskörpern. Dieser Geist der Erde ist gleichsam der große Sinnesapparat der Erde, durch den die Erde, der Erdenplanet, in das richtige Verhältnis zu der Umwelt kommt.

[ 14 ] Sie dürfen, indem ich dieses so ausspreche, nicht etwa glauben, daß mit dem Ausspruch: Der Mensch ist eins geworden mit dem Planetengeist, lebt in Einheit mit diesem Planetengeist — schon etwas Ungeheures in bezug auf Hellsichtigkeit gesagt ist. Es ist dies doch zunächst so, wie es hier gemeint ist, nur ein Anfang. Denn wenn der Mensch in der geschilderten Weise aufwacht, dann ist es so, daß er eigentlich nur den Planetengeist wie im allgemeinen miterlebt, während dieser Planetengeist aus vielen, vielen Einzelheiten, aus wunderbaren einzelnen geistigen Wesenheiten besteht, wie wir in den folgenden Vorträgen hören werden. Die Einzelheiten des Planetengeistes, die besonderen Mannigfaltigkeiten dieses Geistes nimmt der Mensch noch nicht wahr. Was er wahrnimmt, ist, daß er zunächst weiß: Ich lebe in dem Planetengeist eingetaucht wie in dem Meere, das eben den ganzen Erdplaneten geistig umspült und der Geist der Erde also selber ist. — Man kann ungeheuer lange Entwickelungen durchmachen, um dieses Einswerden mit dem Planetengeist immer weiter und weiter zu erleben, aber der Anfang ist mit dem gemacht, was geschildert worden ist. So wie wir beim Menschen also sagen: hinter seinem astralischen Leib ist sein Ich, so sprechen wir davon, daß hinter all dem, was wir die Gesamtheit der Geister der Umlaufszeiten nennen, verborgen ist der Geist des Planeten selbst, der Planetengeist. Während die Geister der Umlaufszeiten die Naturgeister der Elemente dirigieren, um auf dem Erdenplaneten rhythmischen Wechsel, Wiederholungen in der Zeit, Abwechselung im Raum hervorzurufen, hat der Geist der Erde eine andere Aufgabe. Dieser Geist der Erde hat die Aufgabe, die Erde selber in Wechselbeziehung zu bringen zu den übrigen Himmelskörpern der Umgebung, sie so zu dirigieren und zu lenken, daß sie im Laufe der Zeiten in die richtigen Stellungen kommt zu den anderen Himmelskörpern. Dieser Geist der Erde ist gleichsam der große Sinnesapparat der Erde, durch den die Erde, der Erdenplanet, in das richtige Verhältnis zu der Umwelt kommt.

[ 15 ] Wenn ich also die Aufeinanderfolge jener geistigen Wesenheiten, mit denen wir es zunächst auf unserer Erde zu tun haben und zu denen wir den Weg finden können durch eine allmähliche okkulte Entwickelung, zusammenfassen soll, so muß ich sagen: Wir haben als den äußersten Schleier die Sinnenwelt mit aller ihrer Mannigfaltigkeit, mit demjenigen, was wir ausgebreitet sehen für unsere Sinne, was wir mit dem Verstand des Menschen begreifen können. Wir haben dann hinter der Sinneswelt liegen die Welt der Naturgeister. Hinter der Welt der Naturgeister haben wir liegen die Welt der Geister der Umlaufszeiten und dahinter den Planetengeist.

[ 15 ] Wenn ich also die Aufeinanderfolge jener geistigen Wesenheiten, mit denen wir es zunächst auf unserer Erde zu tun haben und zu denen wir den Weg finden können durch eine allmähliche okkulte Entwickelung, zusammenfassen soll, so muß ich sagen: Wir haben als den äußersten Schleier die Sinnenwelt mit aller ihrer Mannigfaltigkeit, mit demjenigen, was wir ausgebreitet sehen für unsere Sinne, was wir mit dem Verstand des Menschen begreifen können. Wir haben dann hinter der Sinneswelt liegen die Welt der Naturgeister. Hinter der Welt der Naturgeister haben wir liegen die Welt der Geister der Umlaufszeiten und dahinter den Planetengeist.

[ 16 ] Wenn Sie dasjenige, was für das normale Bewußtsein von diesem Weltenaufbau vorliegt, vergleichen wollen mit diesem Weltenaufbau selber, dann können Sie sich das etwa so klarmachen: der äußerste Schleier der Welt wäre diese Welt der Sinne, dahinter die Welt der Naturgeister, die Welt der Geister der Umlaufszeiten und dahinter der Planetengeist. Nun müssen wir aber sagen, daß der Planetengeist sich in seiner Wirksamkeit in einer gewissen Beziehung durchdrückt bis zur Sinneswelt, so daß man in der Sinneswelt sein Abbild in gewisser Weise wahrnehmen kann, ebenso die Geister der Umlaufszeiten, ebenso die Naturgeister. So daß wir, wenn wir die Sinneswelt selber mit dem normalen Bewußtsein beobachten, in dieser Sinneswelt gleichsam wie in einem Aufdruck von hinten die Spur dieser Welten haben, die dahinter liegen, etwa so, wie wenn wir in der obersten Haut, die wir als die Sinneswelt weggezogen haben, eben die hinter dieser stufenweise wirksamen geistigen Wesenheiten hätten. Das normale Bewußtsein nimmt die Sinneswelt als ihre Wahrnehmungen wahr; die Welt der Naturgeister, die drückt sich in den Wahrnehmungen als das ab, was man die Naturkräfte nennt. Wo die Wissenschaft von Naturkräften spricht, da haben wir eigentlich nichts Wirkliches. Für den Okkultisten sind die Naturkräfte nichts Wirkliches, sondern sie sind die Maja, sie sind die Abprägung der Naturgeister, die hinter der Sinneswelt wirken.

[ 16 ] Wenn Sie dasjenige, was für das normale Bewußtsein von diesem Weltenaufbau vorliegt, vergleichen wollen mit diesem Weltenaufbau selber, dann können Sie sich das etwa so klarmachen: der äußerste Schleier der Welt wäre diese Welt der Sinne, dahinter die Welt der Naturgeister, die Welt der Geister der Umlaufszeiten und dahinter der Planetengeist. Nun müssen wir aber sagen, daß der Planetengeist sich in seiner Wirksamkeit in einer gewissen Beziehung durchdrückt bis zur Sinneswelt, so daß man in der Sinneswelt sein Abbild in gewisser Weise wahrnehmen kann, ebenso die Geister der Umlaufszeiten, ebenso die Naturgeister. So daß wir, wenn wir die Sinneswelt selber mit dem normalen Bewußtsein beobachten, in dieser Sinneswelt gleichsam wie in einem Aufdruck von hinten die Spur dieser Welten haben, die dahinter liegen, etwa so, wie wenn wir in der obersten Haut, die wir als die Sinneswelt weggezogen haben, eben die hinter dieser stufenweise wirksamen geistigen Wesenheiten hätten. Das normale Bewußtsein nimmt die Sinneswelt als ihre Wahrnehmungen wahr; die Welt der Naturgeister, die drückt sich in den Wahrnehmungen als das ab, was man die Naturkräfte nennt. Wo die Wissenschaft von Naturkräften spricht, da haben wir eigentlich nichts Wirkliches. Für den Okkultisten sind die Naturkräfte nichts Wirkliches, sondern sie sind die Maja, sie sind die Abprägung der Naturgeister, die hinter der Sinneswelt wirken.

AltNameAltName

[ 17 ] Der Abdruck wiederum der Geister der Umlaufszeiten ist das, was man gewöhnlich für das normale Bewußtsein die Naturgesetze nennt. Alle Naturgesetze sind im Grunde genommen dadurch vorhanden, daß die Geister der Umlaufszeiten dirigierend als Mächte wirken. Naturgesetze sind nichts Wirkliches für den Okkultisten. Wenn der gewöhnliche Naturforscher von Naturgesetzen spricht und sie äußerlich kombiniert, so weiß der Okkultist, daß diese Naturgesetze in ihrer Wahrheit sich enthüllen, wenn der Mensch bei aufgewachtem Astralleib hinlauscht auf das, was die Geister der Umlaufszeiten sagen und wie sie die Naturgeister anordnen, dirigieren. Das drückt sich in der Maja, im äußeren Schein, in den Naturgesetzen aus. Und weiter geht gewöhnlich das normale Bewußtsein nicht. Zu dem Abdruck des Planetengeistes in der äußeren Welt geht gewöhnlich das normale Bewußtsein nicht. Das normale Bewußtsein der heutigen Menschheit spricht von der äußeren Wahrnehmungswelt, von den Tatsachen, die man wahrnimmt, spricht von den Naturkräften: Licht, Wärme, Magnetismus, Elektrizität und so weiter, Anziehungskraft, Abstoßungskraft, Schwere und so weiter. Das sind diejenigen Wahrnehmungen in der Welt der Maja, denen in Wirklichkeit die Welt der Naturgeister zugrunde liegt, der Ätherleib der Erde. Dann spricht die äußere Wissenschaft von Naturgesetzen. Das ist wiederum eine Maja. Es liegt zugrunde das, was wir heute geschildert haben als die Welt der Geister der Umlaufszeiten. Erst dann, wenn man noch weiter vordringt, kommt man auch zu der Ausprägung des Planetengeistes selber in der äußeren Sinneswelt. Die Wissenschaft tut das heute nicht. Diejenigen, die das heute noch tun, denen glaubt man nicht mehr so recht. Die Dichter, die Künstler tun es, sie suchen noch einen Sinn hinter den Dingen. Warum blüht die Pflanzenwelt? Warum entstehen und vergehen die tierischen Gattungen und Arten? Warum belebt der Mensch die Erde? Wenn man so fragt nach dem Sinn der Naturerscheinungen und diesen Sinn zergliedern will, kombinieren will aus den äußeren Tatsachen, wie manchmal auch die tiefere Philosophie noch versucht, dann nähert man sich der Ausprägung des Planetengeistes selber in der physischen Welt. Aber man glaubt heute nicht mehr recht diesem Suchen nach dem Sinn des Daseins. Das Gefühl glaubt manchmal noch ein wenig, aber die Wissenschaft will nicht mehr viel wissen von etwas, was man über die Naturgesetze hinaus finden könnte in der Erscheinungen Flucht. Wenn man über den Naturgesetzen in den Dingen der Welt, wie man sie mit den Sinnen wahrnimmt, noch einen Sinn sucht, dann würde man diesen Sinn als den Abdruck des Planetengeistes in der Sinneswelt wahrnehmen können. Das wäre die äußere Maja. Zunächst ist eine äußere Maja die Sinneswelt selber, denn sie ist das, was hervortreibt aus sich selbst der Ätherleib der Erde, die Substanz der Naturgeister. Eine zweite Maja ist das, was den Menschen von den Naturgeistern in den Naturkräften erscheint; eine dritte Maja, was als Naturgesetze erscheint von den Geistern der Umlaufszeiten, und eine vierte Maja etwas, was trotz seiner Maja-Natur zu der Seele des Menschen spricht, weil der Mensch in der Wahrnehmung des Sinnes der Natur sich wenigstens verbunden fühlt mit dem Geist des ganzen Planeten, der den Planeten durch den Weltenraum führt und eben dem ganzen Planeten einen Sinn gibt. In dieser Maja liegt unmittelbar der Abdruck des Planetengeistes selber.

[ 17 ] Der Abdruck wiederum der Geister der Umlaufszeiten ist das, was man gewöhnlich für das normale Bewußtsein die Naturgesetze nennt. Alle Naturgesetze sind im Grunde genommen dadurch vorhanden, daß die Geister der Umlaufszeiten dirigierend als Mächte wirken. Naturgesetze sind nichts Wirkliches für den Okkultisten. Wenn der gewöhnliche Naturforscher von Naturgesetzen spricht und sie äußerlich kombiniert, so weiß der Okkultist, daß diese Naturgesetze in ihrer Wahrheit sich enthüllen, wenn der Mensch bei aufgewachtem Astralleib hinlauscht auf das, was die Geister der Umlaufszeiten sagen und wie sie die Naturgeister anordnen, dirigieren. Das drückt sich in der Maja, im äußeren Schein, in den Naturgesetzen aus. Und weiter geht gewöhnlich das normale Bewußtsein nicht. Zu dem Abdruck des Planetengeistes in der äußeren Welt geht gewöhnlich das normale Bewußtsein nicht. Das normale Bewußtsein der heutigen Menschheit spricht von der äußeren Wahrnehmungswelt, von den Tatsachen, die man wahrnimmt, spricht von den Naturkräften: Licht, Wärme, Magnetismus, Elektrizität und so weiter, Anziehungskraft, Abstoßungskraft, Schwere und so weiter. Das sind diejenigen Wahrnehmungen in der Welt der Maja, denen in Wirklichkeit die Welt der Naturgeister zugrunde liegt, der Ätherleib der Erde. Dann spricht die äußere Wissenschaft von Naturgesetzen. Das ist wiederum eine Maja. Es liegt zugrunde das, was wir heute geschildert haben als die Welt der Geister der Umlaufszeiten. Erst dann, wenn man noch weiter vordringt, kommt man auch zu der Ausprägung des Planetengeistes selber in der äußeren Sinneswelt. Die Wissenschaft tut das heute nicht. Diejenigen, die das heute noch tun, denen glaubt man nicht mehr so recht. Die Dichter, die Künstler tun es, sie suchen noch einen Sinn hinter den Dingen. Warum blüht die Pflanzenwelt? Warum entstehen und vergehen die tierischen Gattungen und Arten? Warum belebt der Mensch die Erde? Wenn man so fragt nach dem Sinn der Naturerscheinungen und diesen Sinn zergliedern will, kombinieren will aus den äußeren Tatsachen, wie manchmal auch die tiefere Philosophie noch versucht, dann nähert man sich der Ausprägung des Planetengeistes selber in der physischen Welt. Aber man glaubt heute nicht mehr recht diesem Suchen nach dem Sinn des Daseins. Das Gefühl glaubt manchmal noch ein wenig, aber die Wissenschaft will nicht mehr viel wissen von etwas, was man über die Naturgesetze hinaus finden könnte in der Erscheinungen Flucht. Wenn man über den Naturgesetzen in den Dingen der Welt, wie man sie mit den Sinnen wahrnimmt, noch einen Sinn sucht, dann würde man diesen Sinn als den Abdruck des Planetengeistes in der Sinneswelt wahrnehmen können. Das wäre die äußere Maja. Zunächst ist eine äußere Maja die Sinneswelt selber, denn sie ist das, was hervortreibt aus sich selbst der Ätherleib der Erde, die Substanz der Naturgeister. Eine zweite Maja ist das, was den Menschen von den Naturgeistern in den Naturkräften erscheint; eine dritte Maja, was als Naturgesetze erscheint von den Geistern der Umlaufszeiten, und eine vierte Maja etwas, was trotz seiner Maja-Natur zu der Seele des Menschen spricht, weil der Mensch in der Wahrnehmung des Sinnes der Natur sich wenigstens verbunden fühlt mit dem Geist des ganzen Planeten, der den Planeten durch den Weltenraum führt und eben dem ganzen Planeten einen Sinn gibt. In dieser Maja liegt unmittelbar der Abdruck des Planetengeistes selber.

[ 18 ] So können wir sagen: Wir sind heute aufgestiegen bis zu dem einheitlichen Geist des Planeten. Und wollen wir wiederum dasjenige, was wir hier für den Planeten gefunden haben, mit dem Menschen parallelisieren, so können wir sagen: Es entspricht die Sinnenwelt dem physischen Leib des Menschen, die Welt der Naturgeister dem ätherischen Leib, die Welt der Geister der Umlaufszeiten dem astralischen Leib und der Planetengeist dem Ich des Menschen. So wie das Ich des Menschen die physische Erdenumgebung wahrnimmt, so nimmt der Planetengeist wahr alles dasjenige, was im Umkreis und überhaupt in der Raumeswelt außerhalb des Planeten ist und richtet die Taten des Planeten und auch das Fühlen des Planeten, von dem wir morgen sprechen werden, ein nach diesen Wahrnehmungen aus dem Weltenraum. Denn das, was ein Planet tut außerhalb im Raum, indem er seinen Weg durch die Weltenweiten geht, und das, was er bewirkt in seinem eigenen Leib, in seinen Elementen, aus denen er besteht, das ist wiederum das Ergebnis der Beobachtungen des Planetengeistes gegenüber der äußeren Welt. Wie die einzelne menschliche Seele auf der Welt der Erde neben anderen Menschen lebt, sich nach ihnen richtet, so lebt der Planetengeist in seinem Planetenleib, der eben der Boden ist, auf dem wir stehen; aber dieser Planetengeist lebt in der Gesellschaft anderer Planetengeister, anderer Geister der Himmelskörper überhaupt.

[ 18 ] So können wir sagen: Wir sind heute aufgestiegen bis zu dem einheitlichen Geist des Planeten. Und wollen wir wiederum dasjenige, was wir hier für den Planeten gefunden haben, mit dem Menschen parallelisieren, so können wir sagen: Es entspricht die Sinnenwelt dem physischen Leib des Menschen, die Welt der Naturgeister dem ätherischen Leib, die Welt der Geister der Umlaufszeiten dem astralischen Leib und der Planetengeist dem Ich des Menschen. So wie das Ich des Menschen die physische Erdenumgebung wahrnimmt, so nimmt der Planetengeist wahr alles dasjenige, was im Umkreis und überhaupt in der Raumeswelt außerhalb des Planeten ist und richtet die Taten des Planeten und auch das Fühlen des Planeten, von dem wir morgen sprechen werden, ein nach diesen Wahrnehmungen aus dem Weltenraum. Denn das, was ein Planet tut außerhalb im Raum, indem er seinen Weg durch die Weltenweiten geht, und das, was er bewirkt in seinem eigenen Leib, in seinen Elementen, aus denen er besteht, das ist wiederum das Ergebnis der Beobachtungen des Planetengeistes gegenüber der äußeren Welt. Wie die einzelne menschliche Seele auf der Welt der Erde neben anderen Menschen lebt, sich nach ihnen richtet, so lebt der Planetengeist in seinem Planetenleib, der eben der Boden ist, auf dem wir stehen; aber dieser Planetengeist lebt in der Gesellschaft anderer Planetengeister, anderer Geister der Himmelskörper überhaupt.