Spiritual Entities
in Heavenly Bodies and Nature Realms
GA 136
6 April 1912, Helsinki
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Vierter Vortrag
Vierter Vortrag
[ 1 ] Wenn wir das Wesen der geistigen Kräfte und Mächte kennenlernen wollen, welche in den verschiedenen Naturreichen und in den Himmelskörpern wirksam sind, so müssen wir ja zuerst diese - geistigen Wesenheiten selber kennenlernen, und wir haben damit den Anfang bereits gemacht in den drei Vorträgen, die gehalten worden sind. Wir haben versucht, die sogenannten Naturgeister zu charakterisieren, und sind dann aufgestiegen zu den Wesenheiten, welche unmittelbar über dem Menschen stehen in der nächsthöheren Welt, die wir von der unsrigen ausgehend finden können. Wir werden heute diese Betrachtung fortsetzen und müssen deshalb anknüpfen an dasjenige, was sich uns erwiesen hat als der Weg, auf dem wir uns zunächst erheben können zu den Wesenheiten der dritten Hierarchie. Es ist im vorigen Vortrag gezeigt worden, daß es dem Menschen möglich ist, über sich selber hinauszukommen, alles, was an ihm an speziellen egoistischen Interessen und Aufmerksamkeiten ist, zu überwinden, um dadurch sich in eine Sphäre zu erheben, in welcher er zunächst seinen eigenen Führer findet, der ihm schon eine Vorstellung geben kann von jenen Wesenheiten, die wir im Sinne der abendländischen Esoterik Engel, Angeloi, nennen. Und wir haben dann gezeigt, wie ein Weiterschreiten auf diesem Wege dazu führt, die Stammes-, die Völkergeister kennenzulernen, die wir als Erzengel, Archangeloi, angesprochen haben, und wie man dann als tätig im Verlaufe des Kulturprozesses die sogenannten Zeitgeister, die Archai, findet. Es wird der Mensch, wenn er den Weg beschreitet, der gestern skizzenhaft angedeutet worden ist, ein gewisses Gefühl davon erhalten, was mit diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie gemeint ist. Es wird lange Zeit, auch wenn man eine okkulte Entwickelung durchmacht, durchaus so bleiben, daß man bloß eine Art von Gefühl hat. Erst wenn man lange in Geduld und Ausdauer alle die Gefühle und Empfindungen durchmacht, welche gestern angedeutet worden sind, dann wird man übergehen können zu dem, was genannt werden darf hellsichtiges Erblicken dieser Wesenheiten der dritten Hierarchie.
[ 1 ] Wenn wir das Wesen der geistigen Kräfte und Mächte kennenlernen wollen, welche in den verschiedenen Naturreichen und in den Himmelskörpern wirksam sind, so müssen wir ja zuerst diese - geistigen Wesenheiten selber kennenlernen, und wir haben damit den Anfang bereits gemacht in den drei Vorträgen, die gehalten worden sind. Wir haben versucht, die sogenannten Naturgeister zu charakterisieren, und sind dann aufgestiegen zu den Wesenheiten, welche unmittelbar über dem Menschen stehen in der nächsthöheren Welt, die wir von der unsrigen ausgehend finden können. Wir werden heute diese Betrachtung fortsetzen und müssen deshalb anknüpfen an dasjenige, was sich uns erwiesen hat als der Weg, auf dem wir uns zunächst erheben können zu den Wesenheiten der dritten Hierarchie. Es ist im vorigen Vortrag gezeigt worden, daß es dem Menschen möglich ist, über sich selber hinauszukommen, alles, was an ihm an speziellen egoistischen Interessen und Aufmerksamkeiten ist, zu überwinden, um dadurch sich in eine Sphäre zu erheben, in welcher er zunächst seinen eigenen Führer findet, der ihm schon eine Vorstellung geben kann von jenen Wesenheiten, die wir im Sinne der abendländischen Esoterik Engel, Angeloi, nennen. Und wir haben dann gezeigt, wie ein Weiterschreiten auf diesem Wege dazu führt, die Stammes-, die Völkergeister kennenzulernen, die wir als Erzengel, Archangeloi, angesprochen haben, und wie man dann als tätig im Verlaufe des Kulturprozesses die sogenannten Zeitgeister, die Archai, findet. Es wird der Mensch, wenn er den Weg beschreitet, der gestern skizzenhaft angedeutet worden ist, ein gewisses Gefühl davon erhalten, was mit diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie gemeint ist. Es wird lange Zeit, auch wenn man eine okkulte Entwickelung durchmacht, durchaus so bleiben, daß man bloß eine Art von Gefühl hat. Erst wenn man lange in Geduld und Ausdauer alle die Gefühle und Empfindungen durchmacht, welche gestern angedeutet worden sind, dann wird man übergehen können zu dem, was genannt werden darf hellsichtiges Erblicken dieser Wesenheiten der dritten Hierarchie.
[ 2 ] Wenn man diesen Weg also weiter beschreitet, dann wird man finden, daß man allmählich zu einem anderen Bewußtseinszustand sich selber erzieht, sich selber entwickelt, und dann kann das hellsichtige Anschauen der Wesenheiten der dritten Hierarchie beginnen. Dieser andere Bewußtseinszustand läßt sich vergleichen mit dem Schlaf des Menschen, und zwar zunächst dadurch, daß der Mensch in diesem Zustand mit seinem Ich und seinem astralischen Leib sich befreit fühlt von dem physischen und ätherischen Leib. Dies Befreitfühlen muß man als eine Empfindung haben. Man muß allmählich lernen, was es heißt, nicht durch seine Augen zu schauen, durch seine Ohren zu hören, durch den Verstand, der an das Gehirn gebunden ist, zu denken. Unterscheiden wiederum von dem gewöhnlichen Schlaf müssen wir diesen Zustand dadurch, daß wir bei ihm eben nicht bewußtlos sind, sondern daß wir Wahrnehmungen von geistigen Wesenheiten in unserer Umgebung haben; zuerst ein dunkles Gefühl, daß solche Wesenheiten in unserer Umgebung sind, dann aber, wie gesagt, das Aufleuchten hellsichtigen Bewußtseins und das lebendige Anschauen von den Wesenheiten der dritten Hierarchie und ihrer Nachkommen, der Naturgeister. Wenn man noch genauer diesen Zustand charakterisieren will, so kann man nun sagen, daß derjenige, welcher sich in der okkulten Entwickelung bis zu diesem Zustand erhebt, zunächst wirklich eine Art von Scheidung erblickt zwischen seinem gewöhnlichen Bewußtsein und diesem neuen Bewußtseinszustand. Wie eine Scheidung zwischen Wachen und Schlafen, so ist zunächst für den, der eine okkulte Entwickelung durchmacht, eine Scheidung zwischen dem Bewußtsein, wo der Mensch mit seinen gewöhnlichen Augen sieht, mit seinen gewöhnlichen Ohren hört, mit seinem gewöhnlichen Verstande denkt, und jenem hellseherischen Zustand, in dem er nichts von all dem um sich herum hat, was er im gewöhnlichen normalen Bewußtseinszustand wahrnimmt, dafür aber eben eine andere Welt um sich hat, die Welt der dritten Hierarchie und ihrer Nachkommen. Wozu man es zunächst bringt, ist, daß man lernt, im gewöhnlichen Bewußtsein sich dessen zu erinnern, was man erlebt hat in diesem anderen Bewußtseinszustand.
[ 2 ] Wenn man diesen Weg also weiter beschreitet, dann wird man finden, daß man allmählich zu einem anderen Bewußtseinszustand sich selber erzieht, sich selber entwickelt, und dann kann das hellsichtige Anschauen der Wesenheiten der dritten Hierarchie beginnen. Dieser andere Bewußtseinszustand läßt sich vergleichen mit dem Schlaf des Menschen, und zwar zunächst dadurch, daß der Mensch in diesem Zustand mit seinem Ich und seinem astralischen Leib sich befreit fühlt von dem physischen und ätherischen Leib. Dies Befreitfühlen muß man als eine Empfindung haben. Man muß allmählich lernen, was es heißt, nicht durch seine Augen zu schauen, durch seine Ohren zu hören, durch den Verstand, der an das Gehirn gebunden ist, zu denken. Unterscheiden wiederum von dem gewöhnlichen Schlaf müssen wir diesen Zustand dadurch, daß wir bei ihm eben nicht bewußtlos sind, sondern daß wir Wahrnehmungen von geistigen Wesenheiten in unserer Umgebung haben; zuerst ein dunkles Gefühl, daß solche Wesenheiten in unserer Umgebung sind, dann aber, wie gesagt, das Aufleuchten hellsichtigen Bewußtseins und das lebendige Anschauen von den Wesenheiten der dritten Hierarchie und ihrer Nachkommen, der Naturgeister. Wenn man noch genauer diesen Zustand charakterisieren will, so kann man nun sagen, daß derjenige, welcher sich in der okkulten Entwickelung bis zu diesem Zustand erhebt, zunächst wirklich eine Art von Scheidung erblickt zwischen seinem gewöhnlichen Bewußtsein und diesem neuen Bewußtseinszustand. Wie eine Scheidung zwischen Wachen und Schlafen, so ist zunächst für den, der eine okkulte Entwickelung durchmacht, eine Scheidung zwischen dem Bewußtsein, wo der Mensch mit seinen gewöhnlichen Augen sieht, mit seinen gewöhnlichen Ohren hört, mit seinem gewöhnlichen Verstande denkt, und jenem hellseherischen Zustand, in dem er nichts von all dem um sich herum hat, was er im gewöhnlichen normalen Bewußtseinszustand wahrnimmt, dafür aber eben eine andere Welt um sich hat, die Welt der dritten Hierarchie und ihrer Nachkommen. Wozu man es zunächst bringt, ist, daß man lernt, im gewöhnlichen Bewußtsein sich dessen zu erinnern, was man erlebt hat in diesem anderen Bewußtseinszustand.
[ 3 ] Wir können also genau eine Stufe der okkulten Entwickelung des Menschen unterscheiden, auf welcher der Mensch abwechselnd leben kann in seinem gewöhnlichen Bewußtsein, wo er sieht und hört und denkt wie andere Menschen mit normalem Bewußtsein, und in dem anderen Bewußtseinszustand, den er in gewisser Weise auch willkürlich herbeiführen kann, in welchem er wahrnimmt, was in der geistigen Welt der dritten Hierarchie um ihn herum ist. Und dann kann er, wie man sich an einen Traum erinnert, sich, wenn er in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist, an das erinnern, was er in dem anderen, in dem hellseherischen Zustand erlebt hat, und er kann davon erzählen, er kann das umsetzen in gewöhnliche Begriffe und Ideen, was er im hellseherischen Zustand erlebt. Wenn also ein solcher Hellseher in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist und selber etwas wissen will von der geistigen Welt oder aber erzählen will von ihr, dann muß er sich erinnern an das, was er in seinem anderen, hellseherischen Bewußtseinszustand erlebt hat. Ein Hellseher, der auf dieser Stufe der Entwickelung steht, kann nur etwas wissen von jenen geistigen Wesenheiten, die wir bisher beschrieben haben als die Wesenheiten der dritten Hierarchie und ihre Nachkommen. Er weiß zunächst nichts von noch höheren Welten. Wenn er etwas wissen will von noch höheren Welten, dann muß er auch eine höhere Stufe der Hellsichtigkeit erreichen.
[ 3 ] Wir können also genau eine Stufe der okkulten Entwickelung des Menschen unterscheiden, auf welcher der Mensch abwechselnd leben kann in seinem gewöhnlichen Bewußtsein, wo er sieht und hört und denkt wie andere Menschen mit normalem Bewußtsein, und in dem anderen Bewußtseinszustand, den er in gewisser Weise auch willkürlich herbeiführen kann, in welchem er wahrnimmt, was in der geistigen Welt der dritten Hierarchie um ihn herum ist. Und dann kann er, wie man sich an einen Traum erinnert, sich, wenn er in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist, an das erinnern, was er in dem anderen, in dem hellseherischen Zustand erlebt hat, und er kann davon erzählen, er kann das umsetzen in gewöhnliche Begriffe und Ideen, was er im hellseherischen Zustand erlebt. Wenn also ein solcher Hellseher in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist und selber etwas wissen will von der geistigen Welt oder aber erzählen will von ihr, dann muß er sich erinnern an das, was er in seinem anderen, hellseherischen Bewußtseinszustand erlebt hat. Ein Hellseher, der auf dieser Stufe der Entwickelung steht, kann nur etwas wissen von jenen geistigen Wesenheiten, die wir bisher beschrieben haben als die Wesenheiten der dritten Hierarchie und ihre Nachkommen. Er weiß zunächst nichts von noch höheren Welten. Wenn er etwas wissen will von noch höheren Welten, dann muß er auch eine höhere Stufe der Hellsichtigkeit erreichen.
[ 4 ] Diese höhere Stufe kommt dadurch zustande, daß der Mensch jene Übungen, die beschrieben sind in dem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», immer weiter fortsetzt, daß er namentlich diejenigen Übungen macht, welche dort beschrieben sind als das Beobachten, sagen wir, der Pflanzen, der Tiere und so weiter. Wenn der Mensch also seine Übungen fortsetzt, dann kommt er zu einer höheren Stufe der Hellsichtigkeit. Sie besteht darin, daß der Mensch dann nicht nur zwei wechselnde Zustände hat, einen gewöhnlichen normalen Bewußtseinszustand und einen hellsichtigen, und sich also an die hellseherischen Erlebnisse in dem gewöhnlichen Bewußtseinszustand erinnern kann, sondern es kann dann der Mensch, wenn er diese höhere Stufe der Hellsichtigkeit erreicht hat, geistige Welten, geistige Wesenheiten und geistige Tatsachen auch wahrnehmen, wenn er in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist und durch seine Augen auf die Dinge der Außenwelt schaut. Er kann sozusagen dann die Hellsichtigkeit hereintragen in seinen gewöhnlichen Bewußtseinszustand und er kann hinter den Wesenheiten, die ihn in der Außenwelt umgeben, überall die wie hinter einem Schleier verborgenen tieferen geistigen Wesenheiten und Kräfte sehen.
[ 4 ] Diese höhere Stufe kommt dadurch zustande, daß der Mensch jene Übungen, die beschrieben sind in dem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», immer weiter fortsetzt, daß er namentlich diejenigen Übungen macht, welche dort beschrieben sind als das Beobachten, sagen wir, der Pflanzen, der Tiere und so weiter. Wenn der Mensch also seine Übungen fortsetzt, dann kommt er zu einer höheren Stufe der Hellsichtigkeit. Sie besteht darin, daß der Mensch dann nicht nur zwei wechselnde Zustände hat, einen gewöhnlichen normalen Bewußtseinszustand und einen hellsichtigen, und sich also an die hellseherischen Erlebnisse in dem gewöhnlichen Bewußtseinszustand erinnern kann, sondern es kann dann der Mensch, wenn er diese höhere Stufe der Hellsichtigkeit erreicht hat, geistige Welten, geistige Wesenheiten und geistige Tatsachen auch wahrnehmen, wenn er in seinem gewöhnlichen Bewußtseinszustand ist und durch seine Augen auf die Dinge der Außenwelt schaut. Er kann sozusagen dann die Hellsichtigkeit hereintragen in seinen gewöhnlichen Bewußtseinszustand und er kann hinter den Wesenheiten, die ihn in der Außenwelt umgeben, überall die wie hinter einem Schleier verborgenen tieferen geistigen Wesenheiten und Kräfte sehen.
[ 5 ] Wir fragen uns: Was ist denn da geschehen mit einem solchen Hellseher, welcher in die Lage gekommen ist, nun nicht mehr bloß sich erinnern zu müssen an die Erlebnisse eines anderen Bewußtseinszustandes, sondern der in seinem alltäglichen Bewußtseinszustand hellseherische Erfahrungen machen kann? Wenn der Mensch erst zu der ersten Stufe des Hellsehens aufgestiegen ist, kann er nur seinen astralischen Leib benützen, um in die geistige Welt hineinzuschauen. Der Leib also, dessen sich der Mensch bedient, um in die geistige Welt hineinzuschauen auf der ersten Stufe der Hellsichtigkeit, das ist der astralische Leib. Auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit, welche eben jetzt beschrieben worden ist, kann sich der Mensch bedienen lernen seines ätherischen Leibes. Dadurch kann er auch in dem gewöhnlichen normalen Bewußtsein hineinschauen in eine geistige Welt. Wenn der Mensch so lernt, seinen ätherischen Leib als ein Werkzeug für seine Hellsichtigkeit zu benutzen, dann lernt er allmählich alles das in der geistigen Welt erkennen, was zu den Wesenheiten der zweiten Hierarchie gehört.
[ 5 ] Wir fragen uns: Was ist denn da geschehen mit einem solchen Hellseher, welcher in die Lage gekommen ist, nun nicht mehr bloß sich erinnern zu müssen an die Erlebnisse eines anderen Bewußtseinszustandes, sondern der in seinem alltäglichen Bewußtseinszustand hellseherische Erfahrungen machen kann? Wenn der Mensch erst zu der ersten Stufe des Hellsehens aufgestiegen ist, kann er nur seinen astralischen Leib benützen, um in die geistige Welt hineinzuschauen. Der Leib also, dessen sich der Mensch bedient, um in die geistige Welt hineinzuschauen auf der ersten Stufe der Hellsichtigkeit, das ist der astralische Leib. Auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit, welche eben jetzt beschrieben worden ist, kann sich der Mensch bedienen lernen seines ätherischen Leibes. Dadurch kann er auch in dem gewöhnlichen normalen Bewußtsein hineinschauen in eine geistige Welt. Wenn der Mensch so lernt, seinen ätherischen Leib als ein Werkzeug für seine Hellsichtigkeit zu benutzen, dann lernt er allmählich alles das in der geistigen Welt erkennen, was zu den Wesenheiten der zweiten Hierarchie gehört.
[ 6 ] Nun aber darf der Mensch nicht stehenbleiben dabei, nur sozusagen seinen eigenen ätherischen Leib wahrzunehmen, sondern wenn er zu dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit aufsteigt, macht er eine ganz bestimmte Erfahrung. Er macht nämlich die Erfahrung, daß er wie aus sich selber herausgeht, daß er sich gleichsam nicht mehr in seiner Haut eingeschlossen fühlt. Wenn er, sagen wir, einer Pflanze, einem Tiere gegenübersteht oder auch einem anderen Menschen, dann fühlt er, wie wenn ein Stück von ihm selber in dieser anderen Wesenheit drinnen wäre. Wie untergetaucht in die andere Wesenheit fühlt er sich. Im normalen Bewußtsein und wenn wir auf der ersten Stufe des Hellsehens stehen, dann können wir noch in einer gewissen Weise sagen: Ich bin hier, das Wesen, welches ich sehe, ist dort. — So können wir auf der zweiten Stufe des Hellsehens nicht mehr sagen, sondern da können wir nur sagen: Wo das Wesen ist, das wir wahrnehmen, da sind wir selber. — Wir sind gleichsam so, daß wir unseren eigenen Ätherleib wie Fangarme nach allen Seiten ausstrecken und uns hineinsaugen in die Wesenheiten, in die wir, also wahrnehmend, unser eigenes Wesen untertauchen.
[ 6 ] Nun aber darf der Mensch nicht stehenbleiben dabei, nur sozusagen seinen eigenen ätherischen Leib wahrzunehmen, sondern wenn er zu dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit aufsteigt, macht er eine ganz bestimmte Erfahrung. Er macht nämlich die Erfahrung, daß er wie aus sich selber herausgeht, daß er sich gleichsam nicht mehr in seiner Haut eingeschlossen fühlt. Wenn er, sagen wir, einer Pflanze, einem Tiere gegenübersteht oder auch einem anderen Menschen, dann fühlt er, wie wenn ein Stück von ihm selber in dieser anderen Wesenheit drinnen wäre. Wie untergetaucht in die andere Wesenheit fühlt er sich. Im normalen Bewußtsein und wenn wir auf der ersten Stufe des Hellsehens stehen, dann können wir noch in einer gewissen Weise sagen: Ich bin hier, das Wesen, welches ich sehe, ist dort. — So können wir auf der zweiten Stufe des Hellsehens nicht mehr sagen, sondern da können wir nur sagen: Wo das Wesen ist, das wir wahrnehmen, da sind wir selber. — Wir sind gleichsam so, daß wir unseren eigenen Ätherleib wie Fangarme nach allen Seiten ausstrecken und uns hineinsaugen in die Wesenheiten, in die wir, also wahrnehmend, unser eigenes Wesen untertauchen.
[ 7 ] Es gibt im gewöhnlichen normalen Bewußtsein ein Gefühl, welches uns eine Vorstellung davon geben kann, was der Hellseher auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit erlebt, nur ist das, was der Hellseher da erlebt, unendlich viel intensiver und nicht nur ein Gefühl, sondern steigert sich bis zur Wahrnehmung, bis zum Verstehen, bis zum Untertauchen. Das Gefühl des normalen Bewußtseins, das sich mit diesem Erlebnis des Hellsehers auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit vergleichen läßt, ist nämlich das Mitleid, ist die Liebe. Was bedeutet es denn, wenn wir im gewöhnlichen Leben Mitleid und Liebe empfinden? Wenn man genauer nachdenkt über das Wesen von Mitleid und Liebe — es ist einiges schon gestern angedeutet worden —, dann findet man, daß Mitleid und Liebe uns dahin bringen, von uns selber loszukommen und uns in das andere Wesen hinüberzuleben. Es ist eigentlich ein wunderbares Mysterium des Menschenlebens, daß wir imstande sind, Mitleid, Liebe zu empfinden. Und unter den gewöhnlichen Erscheinungen des normalen Bewußtseins gibt es wohl kaum etwas, was den Menschen so sehr überzeugen kann von der Göttlichkeit des Daseins als die Möglichkeit, daß er Liebe, daß er Mitleid entwickeln kann. Man erlebt als Mensch sonst sein eigenes Dasein in sich selber, oder man erlebt die Welt, indem man sie wahrnimmt durch die Sinne oder indem man sie versteht durch den Verstand. Hineinzuschauen in ein menschliches Herz, hineinzublicken in eine menschliche Seele ist keinem Verstand, ist keinem Auge möglich, denn verschlossen in innersten Kammern hält die andere Seele das, was sie in sich selbst an Leiden, an Freuden hat. Und wunderbar eigentlich, mysteriös sollte es jedem Menschen erscheinen, daß er gleichsam sich selber ergießen kann in das Wesen der anderen Seele, in ihr Leben mit ihren Freuden, mit ihren Leiden. So wie wir untertauchen können mit dem normalen Bewußtsein durch Mitleid und Liebe in Leiden und Freuden bewußter Wesen, so lernt der Hellseher auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit unterzutauchen nicht nur in alles Bewußte, das leiden und sich freuen kann auf eine menschliche oder menschenähnliche Art, sondern ein solcher Hellseher lernt unterzutauchen in alles Lebendige. Wohlgemerkt, ich sage: in alles Lebendige. Denn auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit lernt man nur unterzutauchen in alles Lebendige, noch nicht in das, was uns unlebendig, tot erscheint, was uns als ein Mineralisches umgibt. Aber mit diesem Untertauchen in das Lebendige ist verbunden ein Anschauen dessen, was im Innern der Wesenheiten vorgeht. Wir selbst fühlen uns da drinnen in den lebendigen Wesenheiten, wir lernen leben mit den Pflanzen, mit den Tieren, leben mit den anderen Menschen auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit. Aber nicht nur das. Wir lernen auch hinter all dem, was da lebt, eine höhere geistige Welt kennen, eben mit den Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Es ist notwendig, daß wir uns diese Begriffe klarmachen, denn es erscheint wie eine trockene Theorie, wenn man nur aufzählt, was für Wesenheiten zu den verschiedenen Hierarchien gehören. Eine lebendige Vorstellung kann sich der Mensch zunächst von dem, was da hinter der Sinneswelt webt und lebt, nur dann verschaffen, wenn er den Weg kennt, auf dem das hellsichtige Bewußtsein dorthin dringt.
[ 7 ] Es gibt im gewöhnlichen normalen Bewußtsein ein Gefühl, welches uns eine Vorstellung davon geben kann, was der Hellseher auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit erlebt, nur ist das, was der Hellseher da erlebt, unendlich viel intensiver und nicht nur ein Gefühl, sondern steigert sich bis zur Wahrnehmung, bis zum Verstehen, bis zum Untertauchen. Das Gefühl des normalen Bewußtseins, das sich mit diesem Erlebnis des Hellsehers auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit vergleichen läßt, ist nämlich das Mitleid, ist die Liebe. Was bedeutet es denn, wenn wir im gewöhnlichen Leben Mitleid und Liebe empfinden? Wenn man genauer nachdenkt über das Wesen von Mitleid und Liebe — es ist einiges schon gestern angedeutet worden —, dann findet man, daß Mitleid und Liebe uns dahin bringen, von uns selber loszukommen und uns in das andere Wesen hinüberzuleben. Es ist eigentlich ein wunderbares Mysterium des Menschenlebens, daß wir imstande sind, Mitleid, Liebe zu empfinden. Und unter den gewöhnlichen Erscheinungen des normalen Bewußtseins gibt es wohl kaum etwas, was den Menschen so sehr überzeugen kann von der Göttlichkeit des Daseins als die Möglichkeit, daß er Liebe, daß er Mitleid entwickeln kann. Man erlebt als Mensch sonst sein eigenes Dasein in sich selber, oder man erlebt die Welt, indem man sie wahrnimmt durch die Sinne oder indem man sie versteht durch den Verstand. Hineinzuschauen in ein menschliches Herz, hineinzublicken in eine menschliche Seele ist keinem Verstand, ist keinem Auge möglich, denn verschlossen in innersten Kammern hält die andere Seele das, was sie in sich selbst an Leiden, an Freuden hat. Und wunderbar eigentlich, mysteriös sollte es jedem Menschen erscheinen, daß er gleichsam sich selber ergießen kann in das Wesen der anderen Seele, in ihr Leben mit ihren Freuden, mit ihren Leiden. So wie wir untertauchen können mit dem normalen Bewußtsein durch Mitleid und Liebe in Leiden und Freuden bewußter Wesen, so lernt der Hellseher auf der zweiten Stufe der Hellsichtigkeit unterzutauchen nicht nur in alles Bewußte, das leiden und sich freuen kann auf eine menschliche oder menschenähnliche Art, sondern ein solcher Hellseher lernt unterzutauchen in alles Lebendige. Wohlgemerkt, ich sage: in alles Lebendige. Denn auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit lernt man nur unterzutauchen in alles Lebendige, noch nicht in das, was uns unlebendig, tot erscheint, was uns als ein Mineralisches umgibt. Aber mit diesem Untertauchen in das Lebendige ist verbunden ein Anschauen dessen, was im Innern der Wesenheiten vorgeht. Wir selbst fühlen uns da drinnen in den lebendigen Wesenheiten, wir lernen leben mit den Pflanzen, mit den Tieren, leben mit den anderen Menschen auf dieser zweiten Stufe der Hellsichtigkeit. Aber nicht nur das. Wir lernen auch hinter all dem, was da lebt, eine höhere geistige Welt kennen, eben mit den Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Es ist notwendig, daß wir uns diese Begriffe klarmachen, denn es erscheint wie eine trockene Theorie, wenn man nur aufzählt, was für Wesenheiten zu den verschiedenen Hierarchien gehören. Eine lebendige Vorstellung kann sich der Mensch zunächst von dem, was da hinter der Sinneswelt webt und lebt, nur dann verschaffen, wenn er den Weg kennt, auf dem das hellsichtige Bewußtsein dorthin dringt.
[ 8 ] Nun wollen wir, ebenso wie wir gestern versuchten, die Wesenheiten der dritten Hierarchie zu charakterisieren, wiederum vom Menschen ausgehend diese Wesenheiten der zweiten Hierarchie schildern. Wir haben gestern gesagt, daß die Wesenheiten der dritten Hierarchie dadurch charakterisiert sind, daß sie an der Stelle der menschlichen Wahrnehmung die Offenbarung ihres eigenen Wesens haben und an der Stelle der menschlichen Innerlichkeit dasjenige, was wir nennen können Geist-Erfüllung. Bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie, da erfahren wir, indem wir in sie untertauchen, daß nicht nur ihre Wahrnehmung eine Offenbarung ihres Wesens ist, daß sie nicht nur ihr eigenes Wesen offenbaren, sondern daß diese Offenbarung ihres eigenen Wesens erhalten bleibt als etwas Selbständiges, was sich absondert von diesen Wesenheiten selbst. Eine Vorstellung von dem, was wir da wahrnehmen, können wir uns verschaffen, wenn wir etwa denken an eine Schnecke, welche ihr eigenes Haus absondert. Das Haus, so stellen wir uns vor, besteht aus einer Substanz, die zuerst in dem Leib der Schnecke enthalten ist. Dann sondert die Schnecke ihr Haus ab. Sie hat nicht nur ihr eigenes Wesen nach außen für den Anblick gezeigt, sondern sie hat etwas abgesondert, was dann objektiv wird, was bleibt. So ist es mit dem eigenen Wesen, mit der Selbstheit der Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Sie offenbaren nicht nur ihr Selbst, wie die Wesenheiten der dritten Hierarchie, sondern sie sondern dieses Wesen von sich ab, so daß es erhalten bleibt als eine selbständige Wesenheit.
[ 8 ] Nun wollen wir, ebenso wie wir gestern versuchten, die Wesenheiten der dritten Hierarchie zu charakterisieren, wiederum vom Menschen ausgehend diese Wesenheiten der zweiten Hierarchie schildern. Wir haben gestern gesagt, daß die Wesenheiten der dritten Hierarchie dadurch charakterisiert sind, daß sie an der Stelle der menschlichen Wahrnehmung die Offenbarung ihres eigenen Wesens haben und an der Stelle der menschlichen Innerlichkeit dasjenige, was wir nennen können Geist-Erfüllung. Bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie, da erfahren wir, indem wir in sie untertauchen, daß nicht nur ihre Wahrnehmung eine Offenbarung ihres Wesens ist, daß sie nicht nur ihr eigenes Wesen offenbaren, sondern daß diese Offenbarung ihres eigenen Wesens erhalten bleibt als etwas Selbständiges, was sich absondert von diesen Wesenheiten selbst. Eine Vorstellung von dem, was wir da wahrnehmen, können wir uns verschaffen, wenn wir etwa denken an eine Schnecke, welche ihr eigenes Haus absondert. Das Haus, so stellen wir uns vor, besteht aus einer Substanz, die zuerst in dem Leib der Schnecke enthalten ist. Dann sondert die Schnecke ihr Haus ab. Sie hat nicht nur ihr eigenes Wesen nach außen für den Anblick gezeigt, sondern sie hat etwas abgesondert, was dann objektiv wird, was bleibt. So ist es mit dem eigenen Wesen, mit der Selbstheit der Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Sie offenbaren nicht nur ihr Selbst, wie die Wesenheiten der dritten Hierarchie, sondern sie sondern dieses Wesen von sich ab, so daß es erhalten bleibt als eine selbständige Wesenheit.
[ 9 ] Dies wird uns klarer werden, wenn wir uns etwa auf der einen Seite ein Wesen der dritten Hierarchie, auf der andern Seite ein Wesen der zweiten Hierarchie vorstellen. Wir richten den okkulten Blick auf ein Wesen der dritten Hierarchie. Dieses Wesen wird für uns dadurch erkennbar, daß es seine Selbstheit, seine Innenheit nach außen offenbart und in seiner Offenbarung seine Wahrnehmung hat; wenn es aber seine innere Vorstellung, sein Innenerlebnis ändert, dann ist auch eine andere Offenbarung da. So wie also dieses Wesen der dritten Hierarchie innerlich seine Zustände ändert, seine Erlebnisse variiert, so ändert sich fortwährend die äußere Offenbarung. Wenn wir ein Wesen der zweiten Hierarchie anschauen mit dem okkulten Blick, so ist das anders. Da, sagen wir, stelle das Wesen auch vor, erlebt auch innerlich, aber das, was es innerlich erlebt, das sondert es von sich ab wie eine Art Schale, wie eine Art Haut: es bekommt eine selbständige Wesenheit. Und wenn das Wesen dann zu einem andern Innenzustand übergeht, wenn das Wesen etwas anderes vorstellt und sich also auf eine neue Art offenbart, dann ist die alte Offenbarung des Wesens noch vorhanden, bleibt bestehen und geht nicht vorüber wie bei der Wesenheit der dritten Hierarchie. So daß wir dasjenige, was an die Stelle der Offenbarung tritt bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie, nennen können ein sich selbst Schaffen einer Art von Schale oder Haut. Wie einen Abdruck seiner selbst schaffen, sich selber in einer Art von Bild objektiv machen, das ist es, was die Wesenheiten der zweiten Hierarchie auszeichnet. Und wenn wir uns fragen: Was tritt an die Stelle der Geist-Erfüllung der Wesenheiten der dritten Hierarchie bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie? — dann zeigt sich für den okkulten Blick, daß jedesmal, wenn das Wesen ein solches Bild seiner selbst absondert, solch eine Art von Schale seiner selbst, die das Gepräge seiner selbst trägt, daß dann im Innern des Wesens Leben erregt wird. Immer ist das Erregen von Leben die Folge eines solchen Sich-selber-Schaffens.
[ 9 ] Dies wird uns klarer werden, wenn wir uns etwa auf der einen Seite ein Wesen der dritten Hierarchie, auf der andern Seite ein Wesen der zweiten Hierarchie vorstellen. Wir richten den okkulten Blick auf ein Wesen der dritten Hierarchie. Dieses Wesen wird für uns dadurch erkennbar, daß es seine Selbstheit, seine Innenheit nach außen offenbart und in seiner Offenbarung seine Wahrnehmung hat; wenn es aber seine innere Vorstellung, sein Innenerlebnis ändert, dann ist auch eine andere Offenbarung da. So wie also dieses Wesen der dritten Hierarchie innerlich seine Zustände ändert, seine Erlebnisse variiert, so ändert sich fortwährend die äußere Offenbarung. Wenn wir ein Wesen der zweiten Hierarchie anschauen mit dem okkulten Blick, so ist das anders. Da, sagen wir, stelle das Wesen auch vor, erlebt auch innerlich, aber das, was es innerlich erlebt, das sondert es von sich ab wie eine Art Schale, wie eine Art Haut: es bekommt eine selbständige Wesenheit. Und wenn das Wesen dann zu einem andern Innenzustand übergeht, wenn das Wesen etwas anderes vorstellt und sich also auf eine neue Art offenbart, dann ist die alte Offenbarung des Wesens noch vorhanden, bleibt bestehen und geht nicht vorüber wie bei der Wesenheit der dritten Hierarchie. So daß wir dasjenige, was an die Stelle der Offenbarung tritt bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie, nennen können ein sich selbst Schaffen einer Art von Schale oder Haut. Wie einen Abdruck seiner selbst schaffen, sich selber in einer Art von Bild objektiv machen, das ist es, was die Wesenheiten der zweiten Hierarchie auszeichnet. Und wenn wir uns fragen: Was tritt an die Stelle der Geist-Erfüllung der Wesenheiten der dritten Hierarchie bei den Wesenheiten der zweiten Hierarchie? — dann zeigt sich für den okkulten Blick, daß jedesmal, wenn das Wesen ein solches Bild seiner selbst absondert, solch eine Art von Schale seiner selbst, die das Gepräge seiner selbst trägt, daß dann im Innern des Wesens Leben erregt wird. Immer ist das Erregen von Leben die Folge eines solchen Sich-selber-Schaffens.
[ 10 ] So müssen wir unterscheiden bei den Wesen der dritten Hierarchie ihre Äußerlichkeit in ihrer Offenbarung und ihre Innerlichkeit in dem Erfülltsein vom Geiste, wir müssen unterscheiden bei den Wesen der zweiten Hierarchie ihre Außenseite als «sich selber im Abdruck, im Bilde schaffen, objektivieren» und ihre Innerlichkeit als Lebenserregung, wie wenn Flüssigkeit fortwährend in sich selber rieselte, indem sie gefrierend ihr Bild nach außen absondert. So ungefähr stellt sich für den okkulten Blick dar, was die Wesenheiten der zweiten Hierarchie äußerlich und innerlich erfüllt. Während dem okkulten Blick die Geist-Erfüllung der Wesenheiten der dritten Hierarchie im Bilde, in der Imagination wie eine Art von geistigem Licht erscheint, so erscheint dieses Lebenrieseln, diese Lebenserregung, die mit Absonderung nach außen verknüpft ist, so, daß die okkulte Wahrnehmung etwas wie geistiges Tönen, Sphärenmusik vernimmt. Es ist wie geistiges Tönen, nicht wie geistiges Licht wie bei den Wesenheiten der dritten Hierarchie.
[ 10 ] So müssen wir unterscheiden bei den Wesen der dritten Hierarchie ihre Äußerlichkeit in ihrer Offenbarung und ihre Innerlichkeit in dem Erfülltsein vom Geiste, wir müssen unterscheiden bei den Wesen der zweiten Hierarchie ihre Außenseite als «sich selber im Abdruck, im Bilde schaffen, objektivieren» und ihre Innerlichkeit als Lebenserregung, wie wenn Flüssigkeit fortwährend in sich selber rieselte, indem sie gefrierend ihr Bild nach außen absondert. So ungefähr stellt sich für den okkulten Blick dar, was die Wesenheiten der zweiten Hierarchie äußerlich und innerlich erfüllt. Während dem okkulten Blick die Geist-Erfüllung der Wesenheiten der dritten Hierarchie im Bilde, in der Imagination wie eine Art von geistigem Licht erscheint, so erscheint dieses Lebenrieseln, diese Lebenserregung, die mit Absonderung nach außen verknüpft ist, so, daß die okkulte Wahrnehmung etwas wie geistiges Tönen, Sphärenmusik vernimmt. Es ist wie geistiges Tönen, nicht wie geistiges Licht wie bei den Wesenheiten der dritten Hierarchie.
[ 11 ] Wir können nun wiederum bei diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie mehrere Kategorien unterscheiden, wie wir auch bei den Wesenheiten der dritten Hierarchie mehrere Kategorien unterscheiden konnten. Wenn wir allerdings die Unterschiede dieser Kategorien ins Auge fassen wollen, so wird das schwieriger, weil ja die Dinge immer schwieriger werden, je mehr wir zu den höheren Hierarchien aufsteigen. Wir haben, wenn wir da aufsteigen, zunächst eine Vorstellung zu gewinnen von all dem, was der uns umgebenden Welt zugrunde liegt, insofern diese uns umgebende Welt Formen hat. Es kommt, wie ich schon gesagt habe, für diese zweite Stufe der Hellsichtigkeit nur das in Betracht, was lebt, nicht das, was uns zunächst als Lebloses erscheint. Das, was lebt, kommt in Betracht, aber das, was lebt, ist zunächst geformt. Formen haben die Pflanzen, Formen haben die Tiere, eine Form hat der Mensch. Wenn der hellsichtige Blick mit all den Eigenschaften, die wir heute beschrieben haben, sich richtet auf alles, was um uns herum in der Natur geformt ist, und wenn er absieht von allem übrigen bei den Wesenheiten und nur auf die Formen sieht, bei den Pflanzen also die Mannigfaltigkeit der Formen betrachtet, ebenso bei den Tieren und bei den Menschen, dann nimmt dieser hellsichtige Blick aus der Gesamtheit der Wesenheiten der zweiten Hierarchie diejenigen wahr, welche wir nennen die Geister der Form, Exusiai.
[ 11 ] Wir können nun wiederum bei diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie mehrere Kategorien unterscheiden, wie wir auch bei den Wesenheiten der dritten Hierarchie mehrere Kategorien unterscheiden konnten. Wenn wir allerdings die Unterschiede dieser Kategorien ins Auge fassen wollen, so wird das schwieriger, weil ja die Dinge immer schwieriger werden, je mehr wir zu den höheren Hierarchien aufsteigen. Wir haben, wenn wir da aufsteigen, zunächst eine Vorstellung zu gewinnen von all dem, was der uns umgebenden Welt zugrunde liegt, insofern diese uns umgebende Welt Formen hat. Es kommt, wie ich schon gesagt habe, für diese zweite Stufe der Hellsichtigkeit nur das in Betracht, was lebt, nicht das, was uns zunächst als Lebloses erscheint. Das, was lebt, kommt in Betracht, aber das, was lebt, ist zunächst geformt. Formen haben die Pflanzen, Formen haben die Tiere, eine Form hat der Mensch. Wenn der hellsichtige Blick mit all den Eigenschaften, die wir heute beschrieben haben, sich richtet auf alles, was um uns herum in der Natur geformt ist, und wenn er absieht von allem übrigen bei den Wesenheiten und nur auf die Formen sieht, bei den Pflanzen also die Mannigfaltigkeit der Formen betrachtet, ebenso bei den Tieren und bei den Menschen, dann nimmt dieser hellsichtige Blick aus der Gesamtheit der Wesenheiten der zweiten Hierarchie diejenigen wahr, welche wir nennen die Geister der Form, Exusiai.
[ 12 ] Wir können aber auch etwas anderes an den Wesenheiten der uns umgebenden Natur ins Auge fassen als die Form. Wir wissen ja, daß alles, was lebt, seine Form in einer gewissen Beziehung ändert, indem es wächst. Am meisten fällt uns diese Änderung, dieser Wechsel der Form, diese Metamorphose bei der Pflanzenwelt auf. Wir betrachten nunmehr, indem wir nicht den gewöhnlichen Blick, sondern den hellsichtigen Blick der zweiten Stufe auf die wachsende Pflanzenwelt richten, wie die Pflanze ihre Form nach und nach gewinnt, wie sie von der Form der Wurzel übergeht zu der Form des Blattes, zu der Form der Blüte, zu der Form der Frucht. Wir betrachten das wachsende Tier, den wachsenden Menschen, kurz, wir betrachten nicht bloß eine Form, wie sie in einem Augenblick da ist, sondern wir betrachten das Werden der Lebewesen. Wenn wir uns anregen lassen von dieser Betrachtung des Werdens der Lebewesen: wie die Formen wechseln, wie sie in lebendiger Metamorphose sind, dann tritt uns für den hellseherischen Blick der zweiten Stufe das entgegen, was wir die Kategorie der Geister der Bewegung nennen, Dynamis.
[ 12 ] Wir können aber auch etwas anderes an den Wesenheiten der uns umgebenden Natur ins Auge fassen als die Form. Wir wissen ja, daß alles, was lebt, seine Form in einer gewissen Beziehung ändert, indem es wächst. Am meisten fällt uns diese Änderung, dieser Wechsel der Form, diese Metamorphose bei der Pflanzenwelt auf. Wir betrachten nunmehr, indem wir nicht den gewöhnlichen Blick, sondern den hellsichtigen Blick der zweiten Stufe auf die wachsende Pflanzenwelt richten, wie die Pflanze ihre Form nach und nach gewinnt, wie sie von der Form der Wurzel übergeht zu der Form des Blattes, zu der Form der Blüte, zu der Form der Frucht. Wir betrachten das wachsende Tier, den wachsenden Menschen, kurz, wir betrachten nicht bloß eine Form, wie sie in einem Augenblick da ist, sondern wir betrachten das Werden der Lebewesen. Wenn wir uns anregen lassen von dieser Betrachtung des Werdens der Lebewesen: wie die Formen wechseln, wie sie in lebendiger Metamorphose sind, dann tritt uns für den hellseherischen Blick der zweiten Stufe das entgegen, was wir die Kategorie der Geister der Bewegung nennen, Dynamis.
[ 13 ] Schwieriger ist nun, eine dritte Kategorie von solchen Wesenheiten der zweiten Hierarchie zu betrachten. Da müssen wir weder die Form als solche noch auch die Bewegung, die Veränderung der Form, sondern dasjenige betrachten, was in der Form sich ausdrückt. Wir können charakterisieren, wie der Mensch zu einer solchen Betrachtung sich erziehen kann. Natürlich genügt nicht, daß man das gewöhnliche normale Bewußtsein in solcher Weise erzieht, wie es jetzt geschildert wird, sondern es müssen die anderen Übungen, welche dem Menschen zu dem okkulten Blick verhalfen, dabei sein. Der Mensch muß die anderen Übungen machen und nicht mit dem gewöhnlichen Bewußtsein gleichsam sich erziehen an dem, was jetzt geschildert wird, sondern sich schon mit dem hellseherischen Bewußtsein erziehen. Das hellseherische Bewußtsein muß sich zuerst erziehen an der Art und Weise, wie der Mensch selber in seiner äußeren Form zum Ausdruck wird für sein Inneres. Wie gesagt, es kann das auch das normale Bewußtsein. Da wird man aber nichts erreichen als ein Ahnen, als ein Vermuten dessen, was hinter der Miene, hinter der Geste, hinter dem Gesichtsausdruck, hinter der Physiognomie des Menschen ist. Wenn aber der hellseherische Blick, der sich schon bis zur zweiten Stufe des Hellsehers geschult hat, wenn der die Physiognomie, die Geste, den mimischen Ausdruck beim Menschen auf sich wirken läßt, dann ruft er in sich Anregungen hervor, durch die er sich allmählich erziehen kann, die Wesenheiten der dritten Kategorie der zweiten Hierarchie zu beobachten.
[ 13 ] Schwieriger ist nun, eine dritte Kategorie von solchen Wesenheiten der zweiten Hierarchie zu betrachten. Da müssen wir weder die Form als solche noch auch die Bewegung, die Veränderung der Form, sondern dasjenige betrachten, was in der Form sich ausdrückt. Wir können charakterisieren, wie der Mensch zu einer solchen Betrachtung sich erziehen kann. Natürlich genügt nicht, daß man das gewöhnliche normale Bewußtsein in solcher Weise erzieht, wie es jetzt geschildert wird, sondern es müssen die anderen Übungen, welche dem Menschen zu dem okkulten Blick verhalfen, dabei sein. Der Mensch muß die anderen Übungen machen und nicht mit dem gewöhnlichen Bewußtsein gleichsam sich erziehen an dem, was jetzt geschildert wird, sondern sich schon mit dem hellseherischen Bewußtsein erziehen. Das hellseherische Bewußtsein muß sich zuerst erziehen an der Art und Weise, wie der Mensch selber in seiner äußeren Form zum Ausdruck wird für sein Inneres. Wie gesagt, es kann das auch das normale Bewußtsein. Da wird man aber nichts erreichen als ein Ahnen, als ein Vermuten dessen, was hinter der Miene, hinter der Geste, hinter dem Gesichtsausdruck, hinter der Physiognomie des Menschen ist. Wenn aber der hellseherische Blick, der sich schon bis zur zweiten Stufe des Hellsehers geschult hat, wenn der die Physiognomie, die Geste, den mimischen Ausdruck beim Menschen auf sich wirken läßt, dann ruft er in sich Anregungen hervor, durch die er sich allmählich erziehen kann, die Wesenheiten der dritten Kategorie der zweiten Hierarchie zu beobachten.


[ 14 ] Aber das kann nicht geschehen — ich bitte wohl zu beachten, was ich jetzt sagen werde —, wenn man dabei stehenbleibt, nur die Gesten, den mimischen Ausdruck, die Physiognomie des Menschen zu betrachten. Da erreicht man eigentlich noch wenig. Man muß dann, so ist die okkulte Schulung auf diesem Gebiete am rationellsten, zu den Pflanzen übergehen. Die Tiere kann man überspringen, das ist nicht besonders wichtig, daß man sich an den Tieren heranschult. Aber wichtig ist, daß, nachdem man sich hellseherisch ein wenig dazu erzogen hat, aus der Mimik, aus der Physiognomie, aus dem Gestus eines Menschen in das Innere seiner Seele sich hineinzuleben, nachdem man sich so erzogen hat am Menschen, man dann sich zu der Pflanzenwelt wendet und an der Pflanzenwelt sich weiter erzieht. Da wird der hellseherisch geschulte Mensch sehr merkwürdige Erlebnisse haben können, da wird der hellseherisch geschulte Mensch tief empfinden können einen Unterschied zwischen einem Pflanzenblatt, das, sagen wir, spitz zuläuft (a), und einem Pflanzenblatt, welches diese Form (b) hat; zwischen einer Blüte, welche in dieser Weise (c) nach aufwärts wächst, und einer Blüte, welche etwa so (d) nach außen sich öffnet. Ganze Welten von Unterschieden in den inneren Erlebnissen stellen sich ein, wenn man den okkulten Blick der zweiten Stufe nach einer Lilienblüte oder nach einer Tulpenblüte hinwendet, wenn man die Rispe eines Hafers oder den Halm der Gerste oder des Weizens auf sich wirken läßt. Alles das wird so lebendig sprechend wie die Physiognomie eines Menschen. Und wenn das so lebendig sprechend wird, wie die Physiognomie eines Menschen spricht, wie sogar der Gestus eines Menschen spricht, wenn wir empfinden, wie eine Blüte, die nach außen sich öffnet, etwas hat wie eine Hand, die sich etwa, mit der Innenfläche nach unten, mit der Außenfläche nach oben, auswärts wendet, wenn wir dann wiederum eine Blüte finden, welche die Blätter nach oben zusammenschließt wie eine Handbewegung, wo die zwei Hände sich zusammenfalten —, wenn wir so den Gestus, die Physiognomie der Pflanzenwelt und in der Farbe der Blüte etwas wie Physiognomik empfinden, dann belebt sich der okkulte innere Blick, die okkulte Wahrnehmung und das okkulte Verständnis, und wir erkennen dann eine dritte Kategorie von Wesenheiten der zweiten Hierarchie, die wir nennen die Geister der Weisheit. Dieser Name ist vergleichsweise gewählt aus dem Grunde, weil, wenn wir einen Menschen betrachten in seiner Mimik, in seiner Physiognomie, in seinen Gesten, wir sein Geistiges, sein Weisheitsvolles nach außen sprießen sehen, sich darleben sehen. So fühlen wir, wie geistige Wesenheiten der zweiten Hierarchie alle Natur durchdringen und sich in der Gesamtphysiognomie, in dem Gesamtgestus, in der gesamten Mimik der Natur zum Ausdruck bringen. Flutende Weisheit geht lebensvoll durch alle Wesen, alle Reiche der Natur, und nicht bloß eine allgemein flutende Weisheit, sondern differenziert ist diese flutende Weisheit in eine Fülle von geistigen Wesenheiten, in die Fülle der Geister der Weisheit. Es ist, wenn das okkulte Bewußtsein sich hinauferhebt zu diesen Geistern, zunächst die höchste Stufe dieser geistigen Wesenheiten, die wir auf diese Art erreichen.
[ 14 ] Aber das kann nicht geschehen — ich bitte wohl zu beachten, was ich jetzt sagen werde —, wenn man dabei stehenbleibt, nur die Gesten, den mimischen Ausdruck, die Physiognomie des Menschen zu betrachten. Da erreicht man eigentlich noch wenig. Man muß dann, so ist die okkulte Schulung auf diesem Gebiete am rationellsten, zu den Pflanzen übergehen. Die Tiere kann man überspringen, das ist nicht besonders wichtig, daß man sich an den Tieren heranschult. Aber wichtig ist, daß, nachdem man sich hellseherisch ein wenig dazu erzogen hat, aus der Mimik, aus der Physiognomie, aus dem Gestus eines Menschen in das Innere seiner Seele sich hineinzuleben, nachdem man sich so erzogen hat am Menschen, man dann sich zu der Pflanzenwelt wendet und an der Pflanzenwelt sich weiter erzieht. Da wird der hellseherisch geschulte Mensch sehr merkwürdige Erlebnisse haben können, da wird der hellseherisch geschulte Mensch tief empfinden können einen Unterschied zwischen einem Pflanzenblatt, das, sagen wir, spitz zuläuft (a), und einem Pflanzenblatt, welches diese Form (b) hat; zwischen einer Blüte, welche in dieser Weise (c) nach aufwärts wächst, und einer Blüte, welche etwa so (d) nach außen sich öffnet. Ganze Welten von Unterschieden in den inneren Erlebnissen stellen sich ein, wenn man den okkulten Blick der zweiten Stufe nach einer Lilienblüte oder nach einer Tulpenblüte hinwendet, wenn man die Rispe eines Hafers oder den Halm der Gerste oder des Weizens auf sich wirken läßt. Alles das wird so lebendig sprechend wie die Physiognomie eines Menschen. Und wenn das so lebendig sprechend wird, wie die Physiognomie eines Menschen spricht, wie sogar der Gestus eines Menschen spricht, wenn wir empfinden, wie eine Blüte, die nach außen sich öffnet, etwas hat wie eine Hand, die sich etwa, mit der Innenfläche nach unten, mit der Außenfläche nach oben, auswärts wendet, wenn wir dann wiederum eine Blüte finden, welche die Blätter nach oben zusammenschließt wie eine Handbewegung, wo die zwei Hände sich zusammenfalten —, wenn wir so den Gestus, die Physiognomie der Pflanzenwelt und in der Farbe der Blüte etwas wie Physiognomik empfinden, dann belebt sich der okkulte innere Blick, die okkulte Wahrnehmung und das okkulte Verständnis, und wir erkennen dann eine dritte Kategorie von Wesenheiten der zweiten Hierarchie, die wir nennen die Geister der Weisheit. Dieser Name ist vergleichsweise gewählt aus dem Grunde, weil, wenn wir einen Menschen betrachten in seiner Mimik, in seiner Physiognomie, in seinen Gesten, wir sein Geistiges, sein Weisheitsvolles nach außen sprießen sehen, sich darleben sehen. So fühlen wir, wie geistige Wesenheiten der zweiten Hierarchie alle Natur durchdringen und sich in der Gesamtphysiognomie, in dem Gesamtgestus, in der gesamten Mimik der Natur zum Ausdruck bringen. Flutende Weisheit geht lebensvoll durch alle Wesen, alle Reiche der Natur, und nicht bloß eine allgemein flutende Weisheit, sondern differenziert ist diese flutende Weisheit in eine Fülle von geistigen Wesenheiten, in die Fülle der Geister der Weisheit. Es ist, wenn das okkulte Bewußtsein sich hinauferhebt zu diesen Geistern, zunächst die höchste Stufe dieser geistigen Wesenheiten, die wir auf diese Art erreichen.
[ 15 ] Aber so, wie wir sagen konnten, daß die Wesenheiten der dritten Hierarchie, die Engel, Erzengel und Zeitgeister, Nachkommen haben, die sich von ihnen abspalten, so haben auch die Wesenheiten dieser zweiten Hierarchie Nachkommen. Im Laufe der Zeit spalten sich in ähnlicher Art, wie wir das gestern für die Wesen der dritten Hierarchie beschreiben konnten, von diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie andere ab, die dann von niedrigerer Kategorie werden, die geradeso in die Reiche der Natur heruntergesandt werden wie die Naturgeister aus den Wesenheiten der dritten Hierarchie, welche gleichsam die Baumeister und Werkmeister im kleinen in den Naturreichen sind. Die geistigen Wesenheiten nun, welche da von der zweiten Hierarchie abgespalten werden und sich heruntersenken in die Reiche der Natur, das sind diejenigen Wesenheiten, welche wir im Okkultismus bezeichnen als die Gruppenseelen der Pflanzen, der Tiere, die Gruppenseelen in den einzelnen Wesenheiten. So daß der okkulte Blick auf der zweiten Stufe in den Wesenheiten, die zum Pflanzen-, zum Tierreich gehören, geistige Wesenheiten findet, welche nicht so wie beim Menschen als individuelle Geister in den einzelnen menschlichen Persönlichkeiten sind, sondern wir finden Gruppen von Tieren und Pflanzen, die ähnlich gestaltet sind, beseelt von einer gemeinsamen geistigen Wesenheit. Sagen wir, wir finden die Form der Löwen, die Form der Tiger, andere Formen beseelt von gemeinsamen Seelenwesen. Die gemeinsamen Seelenwesen, wir nennen sie die Gruppenseelen, und diese Gruppenseelen sind abgespaltene Nachkommen der Wesenheiten der zweiten Hierarchie, wie die Naturgeister Nachkommen der Wesenheiten der dritten Hierarchie sind.
[ 15 ] Aber so, wie wir sagen konnten, daß die Wesenheiten der dritten Hierarchie, die Engel, Erzengel und Zeitgeister, Nachkommen haben, die sich von ihnen abspalten, so haben auch die Wesenheiten dieser zweiten Hierarchie Nachkommen. Im Laufe der Zeit spalten sich in ähnlicher Art, wie wir das gestern für die Wesen der dritten Hierarchie beschreiben konnten, von diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie andere ab, die dann von niedrigerer Kategorie werden, die geradeso in die Reiche der Natur heruntergesandt werden wie die Naturgeister aus den Wesenheiten der dritten Hierarchie, welche gleichsam die Baumeister und Werkmeister im kleinen in den Naturreichen sind. Die geistigen Wesenheiten nun, welche da von der zweiten Hierarchie abgespalten werden und sich heruntersenken in die Reiche der Natur, das sind diejenigen Wesenheiten, welche wir im Okkultismus bezeichnen als die Gruppenseelen der Pflanzen, der Tiere, die Gruppenseelen in den einzelnen Wesenheiten. So daß der okkulte Blick auf der zweiten Stufe in den Wesenheiten, die zum Pflanzen-, zum Tierreich gehören, geistige Wesenheiten findet, welche nicht so wie beim Menschen als individuelle Geister in den einzelnen menschlichen Persönlichkeiten sind, sondern wir finden Gruppen von Tieren und Pflanzen, die ähnlich gestaltet sind, beseelt von einer gemeinsamen geistigen Wesenheit. Sagen wir, wir finden die Form der Löwen, die Form der Tiger, andere Formen beseelt von gemeinsamen Seelenwesen. Die gemeinsamen Seelenwesen, wir nennen sie die Gruppenseelen, und diese Gruppenseelen sind abgespaltene Nachkommen der Wesenheiten der zweiten Hierarchie, wie die Naturgeister Nachkommen der Wesenheiten der dritten Hierarchie sind.
[ 16 ] So dringen wir von unten hinauf in die höheren Welten, finden, wenn wir die Elemente überblicken, die wichtig sind für alle Wesenheiten des Pflanzen-, des Tierreichs, des Menschenreichs, daß in diesen Elementen, im Festen, im Flüssigen, im Gasförmigen, die Naturgeister walten, die da Nachkommen sind der Wesenheiten der dritten Hierarchie. Wir finden, wenn wir von den Elementen Erde, Wasser, Luft aufsteigen zu dem, was mit Hilfe dieser Elemente lebt in den Naturreichen, geistige Wesenheiten, die belebend durchdringen die Wesenheiten dieser Naturreiche, Gruppenseelen, und diese Gruppenseelen sind abgespaltene geistige Wesenheiten derjenigen, die wir als die Wesenheiten der zweiten Hierarchie kennen.
[ 16 ] So dringen wir von unten hinauf in die höheren Welten, finden, wenn wir die Elemente überblicken, die wichtig sind für alle Wesenheiten des Pflanzen-, des Tierreichs, des Menschenreichs, daß in diesen Elementen, im Festen, im Flüssigen, im Gasförmigen, die Naturgeister walten, die da Nachkommen sind der Wesenheiten der dritten Hierarchie. Wir finden, wenn wir von den Elementen Erde, Wasser, Luft aufsteigen zu dem, was mit Hilfe dieser Elemente lebt in den Naturreichen, geistige Wesenheiten, die belebend durchdringen die Wesenheiten dieser Naturreiche, Gruppenseelen, und diese Gruppenseelen sind abgespaltene geistige Wesenheiten derjenigen, die wir als die Wesenheiten der zweiten Hierarchie kennen.
[ 17 ] Sie können daraus ersehen, daß auch nur für den okkulten Blick der zweiten Stufe diese Wesenheiten, die wir als Gruppenseelen bezeichnen, wirklich wahrnehmbar sind. Nur für denjenigen okkult entwickelten Menschen, der das Wesen seines eigenen Ätherleibes wie in Fangarmen ausdehnen kann, ist es möglich, daß er die Wesenheiten der zweiten Hierarchie kennenlernt und auch die Wesenheiten der Gruppenseelen, die in den verschiedenen Reichen der Natur vorhanden sind. Noch schwieriger ist das Aufsteigen zu den Wesenheiten der ersten Hierarchie und zu denjenigen Wesenheiten, welche in den Naturreichen wiederum die Abkömmlinge sind dieser Wesenheiten der ersten Hierarchie. Davon wollen wir dann morgen weitersprechen.
[ 17 ] Sie können daraus ersehen, daß auch nur für den okkulten Blick der zweiten Stufe diese Wesenheiten, die wir als Gruppenseelen bezeichnen, wirklich wahrnehmbar sind. Nur für denjenigen okkult entwickelten Menschen, der das Wesen seines eigenen Ätherleibes wie in Fangarmen ausdehnen kann, ist es möglich, daß er die Wesenheiten der zweiten Hierarchie kennenlernt und auch die Wesenheiten der Gruppenseelen, die in den verschiedenen Reichen der Natur vorhanden sind. Noch schwieriger ist das Aufsteigen zu den Wesenheiten der ersten Hierarchie und zu denjenigen Wesenheiten, welche in den Naturreichen wiederum die Abkömmlinge sind dieser Wesenheiten der ersten Hierarchie. Davon wollen wir dann morgen weitersprechen.
