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The Rudolf Steiner Archive

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What Significance does
Occult Development have for Man's Sheaths
The physical, etheric, and astral bodies, and the Self?
GA 145

29 March 1913, The Hague

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11. Das Weltengemälde des Ätherleibes

11. The Cosmic Mural of the Etheric Body

[ 1 ] Wir haben gesehen, daß mit den vier Hauptgliedern der menschlichen Wesenheit durch die im Ernst getriebene anthroposophische oder durch esoterische okkulte Entwicklung Veränderungen vorgehen, und bemerken konnten Sie, daß in unserer Schilderung der Hauptwert gelegt worden ist auf die innere Veränderung dieser vier Glieder der menschlichen Natur, auf jene Veränderung, welche gewissermaßen im Innern erlebt wird. Man muß wohl unterscheiden diese im Innern erlebbare Veränderung von jener Schilderung, welche gegeben werden kann für den Blick des Hellsehers nach außen. Das ist natürlich etwas anderes. Bei der eigentlichen esoterischen Entwicklung ist es ja zunächst wichtig, daß man weiß, was im Innern des Menschen vorgeht und was einem bevorsteht, wenn man eine okkulte Entwicklung durchmacht. Interessant, wenn auch vielleicht nicht so wichtig, ist die Veränderung, wie sie sichtbar wird für die äußere hellsichtige Anschauung. Und da können wir etwa kurz charakterisierend sagen: Was im Innern wahrgenommen wird wie eine Art von Beweglicherwerden und Unabhängigerwerden der einzelnen Teile des physischen Leibes, das zeigt sich für den hellseherischen Blick, der also nicht von innen erlebt die Veränderung mit dem physischen Leib, sondern der sie von außen ansieht, das zeigt sich dadurch, daß der physische Leib eines Menschen, der in okkulter Entwicklung begriffen ist, sich gewissermaßen zerteilt, zerspaltet; und dadurch, daß er sich zerspaltet, fühlt ihn der hellseherische Blick wie auseinandergehend.

[ 1 ] We have seen that changes take place in the four main members of the human being through serious anthroposophical or esoteric occult development, and you may have noticed that in our description the main emphasis has been placed on the inner transformation of these four members of human nature, on that transformation which is, so to speak, experienced inwardly. One must clearly distinguish this change, which can be experienced inwardly, from the description that can be given of the clairvoyant’s outward vision. That is, of course, something else. In actual esoteric development, it is, after all, important first of all to know what is taking place within the human being and what lies ahead when one undergoes an occult development. Interesting, though perhaps not so important, is the transformation as it becomes visible to the outer clairvoyant gaze. And here we can briefly characterize it as follows: What is perceived internally as a kind of increasing mobility and independence of the individual parts of the physical body—this is revealed to the clairvoyant gaze, which does not experience the change in the physical body from within but observes it from the outside—this is revealed by the fact that the physical body of a person engaged in occult development, as it were, divides and splits; and because it splits apart, the clairvoyant eye perceives it as moving apart.

[ 2 ] Es wächst tatsächlich der physische Leib einer immer und immer weiter in okkulte Entwicklung dringenden Persönlichkeit für den hellseherischen Blick. Und man kann sagen: Wenn man es mit jemand zu tun hat, der in einer wirklichen okkulten Entwicklung begriffen ist, so hat man den Anblick so, daß, wenn man ihm in einer bestimmten Zeit begegnet, dasjenige, was der hellseherische Blick als physischen Leib sieht, eine bestimmte Größe hat; begegnet man ihm nach Jahren wieder, so ist dieser physische Leib gewachsen, wesentlich größer geworden. Es gibt also ein solches Wachsen des physischen Leibes über die gewöhnliche physische Größe hinaus; nur ist das verbunden damit, daß dieser physische Leib schattenhafter wird. Man bemerkt aber dann: Wenn der Betreffende sich entwickelt hat, so zeigt er einem einen immer mehr und mehr sich vergrößernden physischen Leib; der ist aber sozusagen aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, und diese einzelnen Teile stellen sich einem dar in demjenigen, was man im okkulten Leben Imagination nennt. Immer mehr zeigt sich der physische Leib einer in okkulter Entwicklung begriffenen Persönlichkeit als eine Summe von Imaginationen, von gewissermaßen innerlich lebendigen und regsamen Bildern; und diese Bilder sind oder werden vielmehr immer interessanter, denn diese Bilder sind nicht beliebig. Sie sind zuerst, wenn der Betreffende im Anfang der okkulten Entwicklung ist, noch nicht besonders bedeutsam; am wenigsten sind sie bedeutsam, wenn der hellseherische Blick den noch nicht okkult entwickelten Menschenleib betrachtet.

[ 2 ] To the clairvoyant eye, the physical body of a personality advancing ever further into occult development actually grows. And one can say: When dealing with someone who is in the midst of genuine occult development, one has the impression that, if one encounters them at a certain time, what the clairvoyant eye sees as the physical body has a certain size; if one encounters them again years later, this physical body has grown, becoming significantly larger. There is, therefore, such a growth of the physical body beyond its ordinary physical size; only this is connected with the fact that this physical body becomes more shadowy. One then notices, however, that as the person in question has developed, they reveal a physical body that is growing larger and larger; but this body is, so to speak, composed of individual parts, and these individual parts present themselves to one in what is called imagination in occult life. The physical body of a personality undergoing occult development increasingly reveals itself as a sum of imaginations, of images that are, so to speak, inwardly alive and active; and these images are—or rather, are becoming—increasingly interesting, for these images are not arbitrary. At first, when the person in question is at the beginning of occult development, they are not yet particularly significant; they are least significant when the clairvoyant gaze observes the human body that has not yet undergone occult development.

[ 3 ] Wenn man den noch nicht okkult entwickelten Menschenleib betrachtet, nimmt man wahr eine Anzahl von Bildern, von Imaginationen. Das, was physische Materie ist, das verschwindet ja für den hellseherischen Blick, an die Stelle treten Imaginationen; aber die sind so zusammengeschoben, daß sie den freundlichen, innerlich erglänzenden Anblick einer Person, die in okkulter Entwicklung begriffen ist, nicht zeigen, sondern sich so zeigen wie in sich verfinsterte Materie. Aber auch bei dem noch nicht entwickelten Menschen zeigen sie sich, und zwar wie Teile, und jeder Teil bezieht sich auf etwas im Makrokosmos. Im wesentlichen kann man zwölf Glieder unterscheiden. Jedes solche Glied ist eigentlich ein Gemälde; ein Gemälde eines Teiles der großen Welt. Wenn man alle zwölf zusammen hat, hat man den Eindruck, irgendein unbekannter Maler habe Miniaturbilder geschaffen vom Makrokosmos — zwölf an der Zahl — und habe daraus den physischen Menschenleib gebildet. Wenn nun die Persönlichkeit in okkulter Entwicklung begriffen ist, dann wird dieses Bild immer größer und größer, aber auch innerlich immer freundlicher und freundlicher, von innen heraus leuchtend. Das kommt daher: Bei einer Persönlichkeit, die nicht in okkulter Entwicklung begriffen ist, wird der Makrokosmos nur in seinem physischen Aspekt abgebildet; bei einer Persönlichkeit aber, die eine okkulte Entwicklung durchmacht, zeigt sich immer mehr und mehr in den Bildern auch der geistige Inhalt, zeigen sich die Bilder der geistigen Wesen des Makrokosmos. So stellt sich uns die okkulte Entwicklung auch noch so dar, daß die in einer okkulten Entwicklung begriffene Persönlichkeit von einem bloß physischen Mikrokosmos immer mehr und mehr ein geistiger Mikrokosmos wird; das heißt, daß sie immer mehr in sich die Bilder nicht bloß von Planeten und Sonnen, sondern von Wesenheiten der höheren Hierarchien zeigt. Das ist der Unterschied zwischen einer nicht in okkulter Entwicklung begriffenen Person und einer solchen, die in okkulter Entwicklung begriffen ist. Und immer höhere Hierarchien zeigen sich, je mehr der Mensch in seiner okkulten Entwicklung vorwärts dringt. Man lernt also sozusagen das Gefüge der Welt kennen, indem man hellseherisch den physischen Menschenleib betrachtet.

[ 3 ] When one observes the human body that has not yet undergone occult development, one perceives a number of images, of imaginations. What constitutes physical matter vanishes from the clairvoyant gaze, and imaginations take its place; but these are so jumbled together that they do not reveal the friendly, inwardly radiant appearance of a person engaged in occult development, but rather appear as matter darkened within itself. But they also appear in the undeveloped human being, specifically as parts, and each part relates to something in the macrocosm. Essentially, one can distinguish twelve members. Each such member is actually a painting; a painting of a part of the great world. When one has all twelve together, one has the impression that some unknown painter has created miniature pictures of the macrocosm—twelve in number—and has formed the physical human body from them. Now, when the personality is undergoing occult development, this image becomes larger and larger, but also increasingly friendly and radiant from within. This is why: In a personality not engaged in occult development, the macrocosm is depicted only in its physical aspect; but in a personality undergoing occult development, the spiritual content also becomes increasingly evident in the images, revealing the images of the spiritual beings of the macrocosm. Thus, occult development also presents itself to us in such a way that the personality engaged in occult development increasingly transforms from a merely physical microcosm into a spiritual microcosm; that is to say, it increasingly reveals within itself not merely images of planets and suns, but of beings from the higher hierarchies. This is the difference between a person not engaged in occult development and one who is. And the higher the hierarchies revealed become, the further the human being advances in their occult development. One thus comes to know, so to speak, the structure of the world by clairvoyantly observing the physical human body.

[ 4 ] Der ätherische Menschenleib, der zeigt bei einer nicht in einer okkulten Entwicklung begriffenen Person den Werdegang der Welt, dasjenige, was in der Zeit aufeinanderfolgt; er zeigt, wie sich Planeten und Sonnen oder auch menschliche Kulturen auf der Erde oder auch einzelne Menschen durch ihre Inkarnationen hindurch verändern, wie sie sich im aufeinanderfolgenden Werden zeigen. Der Ätherleib ist also eigentlich ein Erzähler; er erzählt den Werdegang der Welt. Während der physische Leib des Menschen wie eine Summe von Gemälden ist, von einem unbekannten Maler gemalt, erweist sich der Ätherleib wie eine Art Erzähler, der die Weltengeschichte selber in seinen eigenen inneren Geschehnissen erzählt. Und je mehr der Mensch in einer okkulten Entwicklung begriffen ist, desto weiter reichen die Erzählungen hinauf. Ein Mensch, der verhältnismäßig wenig in okkulter Entwicklung begriffen ist, der zeigt in seinem Ätherleib vielleicht für den hellseherischen Blick ein paar Generationen, die ihm in physischer Vererbung vorangegangen sind; denn dieses Werden zeigt sich auch noch im Ätherleib des Menschen. Je weiter aber die okkulte Entwicklung einer Persönlichkeit geht, desto mehr ist es möglich, in dem Ätherleib Menschheitskulturen, einzelne Verkörperungen dieser oder jener Individualitäten zu sehen, ja hinaufzusteigen zu dem kosmischen Werden und dem Anteil der Geister höherer Hierarchien an dem kosmischen Werden.

[ 4 ] The etheric human body reveals, to a person not engaged in occult development, the course of the world—that which unfolds in time; it shows how planets and suns, or human cultures on Earth, or even individual human beings, change through their incarnations, and how they manifest themselves in the succession of becoming. The etheric body is thus actually a narrator; it narrates the course of world history. While the human physical body is like a collection of paintings by an unknown artist, the etheric body proves to be a kind of narrator that recounts world history itself through its own inner events. And the more a person is engaged in occult development, the further back these narratives extend. A person who is relatively little engaged in occult development may, to the clairvoyant eye, reveal in their etheric body a few generations that preceded them in physical inheritance; for this process of becoming is also still evident in the human etheric body. But the further a person’s occult development progresses, the more it becomes possible to see in the etheric body human cultures, individual incarnations of this or that individuality, and indeed to ascend to cosmic evolution and the participation of spirits of higher hierarchies in cosmic evolution.

[ 5 ] Der astralische Leib des Menschen, der ist ja für die gewöhnliche Beobachtung sozusagen nur durch sein inneres Schattenbild zu sehen, durch Gedanken-, Willenserlebnisse, Gefühlserlebnisse; er wird immer mehr und mehr zu einem Ausdruck desjenigen, was der Mensch in bezug auf seine Wesenheit im Kosmos wert ist. Diese Schilderung, diese Darstellung bitte ich ganz besonders bedeutsam zu nehmen. Der astralische Leib des in einer okkulten Entwicklung begriffenen Menschen wird immer mehr und mehr der Ausdruck für den Wert des Menschen im Kosmos. Wir haben ja geschildert, wie wir darauf kommen, daß der astralische Leib seiner Urwesenheit nach eine Art Egoist ist, wie aber die okkulte Entwicklung diesen überwinden muß dadurch, daß Persönlichkeitsinteressen zu Weltinteressen hinaufgehoben werden. Beobachtet man den astralischen Leib einer in höherer Entwicklung begriffenen Persönlichkeit, dann wird man an diesem astralischen Leib sehen, je nachdem er sich finster oder dunkel erweist oder innerlich sich hell erglänzend zeigt, je nachdem er sich in schrillen Mißtönen zu erkennen gibt oder in harmonischen, melodischen Klängen, daran wird man sehen, ob der betreffende Mensch seine Entwicklung so geleitet hat, daß er mit seinen persönlichen Interessen verknüpft geblieben ist, von denen gesprochen worden ist, oder ob er wirklich Weltinteressen zu seinen Interessen gemacht hat. Das ist es, was sich ergeben kann an dem astralischen Leibe einer in höherer Entwicklung begriffenen Menschenpersönlichkeit, daß, wenn die Entwicklung in richtiger okkulter Moral vor sich gegangen ist, wir an ihm sehen, wie wunderbar der Mensch dadurch wird, daß er den Horizont seiner Interessen aus dem Persönlichen in das Allgemein-Menschliche und in die allgemeinen Weltintentionen hinaus erweitert. Immer strahlender, immer sonnenhafter wird der astralische Leib dadurch, daß der Mensch immer mehr und mehr lernt, die allgemeinen Menschheits- und Weltangelegenheiten zu seinen Angelegenheiten zu machen.

[ 5 ] The human astral body is, so to speak, visible to ordinary observation only through its inner shadow image—through experiences of thought, will, and feeling; it becomes more and more an expression of what a human being is worth in the cosmos in terms of their essence. I ask that you regard this description, this portrayal, as particularly significant. The astral body of a human being engaged in occult development becomes more and more the expression of the human being’s worth in the cosmos. We have, after all, described how we arrive at the conclusion that the astral body, in its original nature, is a kind of egoist, but how occult development must overcome this by elevating personal interests to world interests. If one observes the astral body of a personality engaged in higher development, one will see in this astral body depending on whether it appears gloomy or dark, or shines brightly within; depending on whether it reveals itself in shrill, discordant tones or in harmonious, melodious sounds—one will see from this whether the person in question has guided their development in such a way that they have remained bound to the personal interests mentioned earlier, or whether they have truly made world interests their own. This is what can be observed in the astral body of a human personality in the process of higher development: that when development has proceeded in accordance with true occult morality, we see in it how wonderfully the human being is transformed by expanding the horizon of their interests from the personal to the universal human and to the general world intentions. The astral body becomes ever more radiant, ever more sun-like, as the human being learns more and more to make the general affairs of humanity and the world his own affairs.

[ 6 ] Das Selbst des Menschen zeigt, je weiter der Mensch in seiner Entwicklung vorwärtsdringt, immer mehr und mehr die Tendenz, sich zu zerspalten, sich zu zerteilen. Es schickt gleichsam seinen Bewußtseinsinhalt aus; dieser Bewußtseinsinhalt macht Botengänge in der Welt. Ja, wenn der Mensch zum Beispiel eine Wesenheit aus der Hierarchie der Angeloi kennenlernen will, dann genügt es nicht, daß er Erkenntniskräfte anwendet von gewöhnlicher Art. Wenn er sie wirklich kennenlernen will, dann muß er sein Bewußtsein verlegen können, das heißt, er muß die Kräfte seines Selbsts heraussondern können und ein Stück von seinem Selbstbewußtsein hinüberverlegen können in die Wesenheit des betreffenden Wesens aus der Hierarchie der Angeloi. Was wir immer für ein Wesen kennenlernen, wir können es nur so kennenlernen, daß wir unser Selbstbewußtsein in dieses Wesen hineinverlegen. Das ist der Drang des Selbstes, aus sich herauszugehen, sich in das andere Wesen hineinzuverlegen und das, was zuerst nur in einem selbst gelebt hat, weiterleben zu lassen in dem anderen Wesen. Dieser Drang zeigt sich auf einer niedrigeren Menschheitsstufe der menschheitlichen Wesenheit, auf der Stufe des gewöhnlichen Menschendaseins, in einem gewissen Drange, sein Bewußtsein aus sich selber heraus zu entfernen; es zeigt sich dieses in dem Bedürfnis nach Schlaf. Und dasjenige, was den Menschen seelisch zum Schlafen treibt, das ist ganz derselbe Impuls, der in höherer Ausbildung das Bewußtsein nicht in die unbewußte Schlafenswelt hinüberleitet, sondern in das Bewußtsein der Angeloi oder des Geistes der Form oder höherer Hierarchien. So könnte man das paradoxe Wort aussprechen: Was heißt es, einen der Elohim, einen der Geister der Form kennenzulernen? Das heißt, sich so weit entwickelt haben, daß man imstande ist, hinüberzuschlafen in das Bewußtsein des Elohim und im Elohim aufzuwachen mit dem Bewußtsein dieses Geistes der Form, dieses Geistes der höheren Hierarchien. Das heißt Erkennen einer höheren Wesenheit: sein Bewußtsein aufgeben, wie man es im Schlaf aufgibt, aber es so aufgeben vermöge der höheren in ihm erwachten Kräfte, daß dieses Bewußtsein aufwacht und einem als das Bewußtsein dieses höheren Wesens entgegenleuchtet.

[ 6 ] The more a person advances in their development, the more their self tends to fragment and split apart. It sends out, as it were, the contents of its consciousness; these contents of consciousness go on errands in the world. Indeed, if a person wishes, for example, to get to know a being from the hierarchy of the Angeloi, it is not enough for them to apply ordinary cognitive powers. If they truly wish to get to know it, they must be able to transfer their consciousness; that is, they must be able to separate the powers of their Self and transfer a part of their self-consciousness into the being of the entity in question from the hierarchy of the Angeloi. Whatever being we seek to know, we can only come to know it by transferring our self-consciousness into that being. This is the impulse of the self to step outside of itself, to transfer itself into the other being, and to allow that which initially lived only within oneself to continue living in the other being. At a lower stage of human development, at the level of ordinary human existence, this impulse manifests itself in a certain urge to remove one’s consciousness from within oneself; this manifests itself in the need for sleep. And that which drives the human being psychically to sleep is precisely the same impulse which, in higher development, does not lead the consciousness over into the unconscious world of sleep, but into the consciousness of the Angeloi or the Spirit of Form or higher hierarchies. Thus one might express the paradoxical statement: What does it mean to come to know one of the Elohim, one of the Spirits of Form? It means to have developed to such an extent that one is able to sleep over into the consciousness of the Elohim and to awaken in the Elohim with the consciousness of this Spirit of Form, this Spirit of the higher hierarchies. This means recognizing a higher being: surrendering one’s consciousness, as one does in sleep, but surrendering it by virtue of the higher powers awakened within, so that this consciousness awakens and shines forth toward one as the consciousness of this higher being.

[ 7 ] So wird ein astralischer Leib in richtiger okkulter Entwicklung wie eine Sonne, welche ihre Weltinteressen hinausstrahlt. Ein Selbst aber wird, wenn es sich höher entwickelt, wie die Planeten, die um diese Sonne des astralischen Leibes kreisen und welche bei ihrem Kreisen durch die Welt anderen Wesenheiten begegnen und, indem sie anderen Wesenheiten begegnen, von diesen anderen Wesenheiten Kunde bringen dem erkennenden Wesen des Menschen. So bietet in der Tat der astralische Leib und das Selbst bei einem in okkulter Entwicklung begriffenen Menschen das Bild einer Sonne — das ist der astralische Leib —, umgeben von ihren Planeten: das ist eine Anzahl von Vervielfältigungen des Selbstes, die hinausgesandt werden in andere Wesenheiten, damit der Mensch durch das, was ihm zurückstrahlt sein vervielfältigtes Selbst von diesen anderen Wesenheiten, das Wesen dieser anderen Wesenheiten erkenne.

[ 7 ] Thus, in proper occult development, an astral body becomes like a sun that radiates its influence throughout the world. But as the Self develops further, it becomes like the planets that circle this sun of the astral body; as they circle through the world, they encounter other beings, and through these encounters, they bring news of these other beings to the perceiving being of the human being. Thus, in a person undergoing occult development, the astral body and the Self indeed present the image of a sun—that is the astral body—surrounded by its planets: that is, a number of duplicates of the Self that are sent out into other beings, so that the human being may recognize, through what is reflected back to him by his duplicated Self from these other beings, the essence of these other beings.

[ 8 ] Und das Gefühl, das man hat beim Erkennen der Glieder höherer Hierarchien in ihrer inneren Wesenheit — durch physischen Leib und Ätherleib lernt man sie erkennen in ihrer äußeren Wesenheit; innerlich lernt man sie erkennen durch astralischen Leib und Selbst, man gelangt durch astralischen Leib und Selbst sozusagen in Verkehr mit diesen Wesenheiten der höheren Hierarchien —, das Gefühl, das man hat, das ist: wie wenn man sich müßte in seinem astralischen Leibe zur Sonne machen und ein Selbst von sich abspalten, welches die Veranlagung hat, unterzutauchen in die Hierarchie der Angeloi; ein anderes Selbst, das die Veranlagung hat, unterzutauchen in die Hierarchie der Archangeloi; ein anderes Selbst, das die Veranlagung hat, unterzutauchen in die Hierarchie der Geister der Form. Ein viertes Selbst taucht unter in die Hierarchie der Geister der Bewegung, ein fünftes taucht unter in die Hierarchie der Geister der Weisheit und des Willens, ein sechstes Ich taucht unter in die Hierarchie der Cherubim und ein siebentes in die Hierarchie der Seraphim. Es ist möglich, meine lieben Freunde, daß der Mensch, wenn er die vier Glieder seiner Wesenheit zur Ausbildung auf eine hohe Stufe erhebt, in der Tat zu einem solchen Erleben kommt, wie es jetzt eben charakterisiert worden ist. Es ist dieses möglich; aber neben dem, daß der Mensch zu einer solchen Entwicklung seines Selbstes kommt, wie ich es eben jetzt angedeutet habe, kann er zu einer gewissermaßen noch höheren Entwicklung seines Selbstes gelangen.

[ 8 ] And the feeling one has when recognizing the members of higher hierarchies in their inner essence—through the physical body and the etheric body, one learns to recognize them in their outer essence; inwardly one learns to recognize them through the astral body and the Self; through the astral body and the Self one enters, so to speak, into communion with these beings of the higher hierarchies—the feeling one has is this: as if one had to transform oneself into the sun in one’s astral body and split off from oneself a Self that has the predisposition to plunge into the hierarchy of the Angeloi; another Self that has the predisposition to plunge into the hierarchy of the Archangels; another Self that has the predisposition to plunge into the hierarchy of the Spirits of Form. A fourth self descends into the hierarchy of the Spirits of Movement, a fifth descends into the hierarchy of the Spirits of Wisdom and Will, a sixth self descends into the hierarchy of the Cherubim, and a seventh into the hierarchy of the Seraphim. It is possible, my dear friends, that when a human being raises the four members of his being to a high level for development, he may indeed attain an experience such as has just been described. This is possible; but in addition to developing his self in the manner I have just indicated, he can attain a development of his self that is, in a sense, even higher.

[ 9 ] Dadurch nämlich, daß das Selbst sieben Selbste aus sich heraussondert, dadurch macht es als achtes zurückbleibendes eine höhere Entwicklung durch. Also bitte, wollen Sie die Sache so betrachten: Wir haben das ursprüngliche Selbst des Menschen, das dem Menschen gegeben ist, bevor er eine okkulte Entwicklung durchgemacht hat. Jetzt macht er eine solche durch, und dadurch sendet dieser Mensch sieben Selbste aus sich aus. Damit das, was ihm ursprünglich gegeben ist, sieben Selbste hat aussenden können, hat er eine innere Kraft anwenden müssen. Dadurch, daß dieses Selbst das durchgemacht hat, ist es aber selber um eine Stufe höher gestiegen. Nun bitte ich Sie aber, zu bedenken, daß der Vorgang, den ich hier sozusagen in seinem Extrem geschildert habe, sich nach und nach vollzieht. Der Mensch, der eine okkulte Entwicklung durchmacht, ist natürlich nicht gleich eine vollkommene Sonne in seinem astralischen Leib, umgeben von den Planeten seines Selbstes, sondern er erlangt zuerst ein unvollkommenes Sonnendasein, unvollkommene Ausbildungen seiner planetarischen Selbste; das geht alles nach und nach vor sich. Damit aber geht auch ganz langsam und allmählich die Entwicklung des gewöhnlichen Selbstes ins höhere Selbst über. Wenn diese Entwicklung an einem bestimmten Punkt angelangt ist, wenn also tatsächlich das Selbst höher und höher gelangt, dann bietet sich allmählich die Möglichkeit, zu früheren Inkarnationen zurückzuschauen. Ich bezeichne Ihnen hier also den Punkt, der die Möglichkeit gibt, in frühere Inkarnationen zurückzuschauen. Das ist die Entwicklung des Selbstes über sich hinaus, so daß es über sich hinauskommt durch die Kräfte, die ihm zugleich die Möglichkeit geben, die höheren Hierarchien zu durchschauen. Man könnte also sagen: Der Mensch wird in bezug auf sein Selbst und seinen astralischen Leib durch seine okkulte Entwicklung sternenähnlich, sternensystemähnlich für den hellseherischen Blick.

[ 9 ] It is precisely by separating seven selves from itself that the Self, as the eighth remaining self, undergoes a higher development. So please, consider the matter this way: We have the original Self of the human being, which is given to the human being before he has undergone an occult development. Now he undergoes such a process, and through this, this human being sends out seven Selves from within himself. In order for what was originally given to him to be able to send out seven Selves, he had to apply an inner power. However, by undergoing this process, the Self itself has risen one level higher. Now, however, I ask you to consider that the process I have described here, so to speak, in its extreme form, takes place gradually. The person undergoing occult development is, of course, not immediately a perfect sun in his astral body, surrounded by the planets of his self, but first attains an imperfect solar existence, imperfect formations of his planetary selves; all this takes place gradually. But with this, the development of the ordinary self also very slowly and gradually transitions into the higher self. When this development has reached a certain point—that is, when the self actually ascends higher and higher—then the possibility gradually arises to look back on past incarnations. I am thus pointing out to you here the point that makes it possible to look back on past incarnations. This is the development of the Self beyond itself, so that it transcends itself through the forces that simultaneously give it the ability to perceive the higher hierarchies. One could therefore say: Through its occult development, the human being becomes, in relation to its Self and its astral body, star-like, or rather, like a star system, to the clairvoyant gaze.

[ 10 ] Damit, meine lieben Freunde, habe ich Ihnen mehr oder weniger dasjenige geschildert, was für das äußere Hellsehen, für das Anschauen einer anderen hellsehend werdenden Persönlichkeit sich ergibt, während ich Ihnen in den verflossenen Tagen mehr die Erlebnisse als innere Erlebnisse dargestellt habe. Noch etwas Wichtiges ist darzustellen, was gewissermaßen eine Andeutung, die schon gemacht worden ist, weiter auszuführen hat. Der Mensch gelangt dazu, wie Sie sehen, wenn er also seinen astralischen Leib und sein Selbst ausbildet, eine Welt, die vorher leer war, angefüllt zu schauen mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien: Angeloi, Archangeloi, Archai und so weiter. Jetzt können Sie ja die Frage aufwerfen: Verändern sich auch die Reiche der Natur um den Menschen herum? — Und in der Tat, die Reiche der Natur verändern sich ganz wesentlich. Sehen Sie, ich habe Ihnen ja vorhin gesagt, daß der physische Leib für den Hellseher schon bei der gewöhnlichen Persönlichkeit wie eine Summe von Gemälden sich darstellt, die immer mehr innerlich erglänzend werden, je mehr die Persönlichkeit fortschreitet.

[ 10 ] With that, my dear friends, I have more or less described to you what arises in connection with external clairvoyance—that is, the act of observing another person who is becoming clairvoyant—whereas in the past few days I have described to you experiences that were more of an inner nature. There is one more important point to address, which is, in a sense, a further elaboration of a hint that has already been given. As you can see, when a person develops their astral body and their Self, they come to perceive a world that was previously empty as now filled with the beings of the higher hierarchies: Angels, Archangels, Archai, and so on. Now you might well ask: Do the realms of nature surrounding the human being also change? — And indeed, the realms of nature change quite significantly. You see, I told you earlier that for the clairvoyant, even the ordinary personality’s physical body appears as a series of images that grow ever more radiant within the more the personality progresses.

[ 11 ] Wie ist es denn bei den Tieren? Ja, wenn man mit hellseherischem Blick die Tiere anschaut, dann verwandelt sich ihr physischer Leib auch in Imaginationen, und dann weiß man: Diese Tiere sind nicht das, was sie in der Maja erscheinen, sondern sie sind Imaginationen, das heißt sie sind in einem Bewußtsein vorgestellte Imaginationen. Wer stellt denn die Tiere als Imaginationen vor? Bei wem sind sie die Imaginationen? Tiere, auch Pflanzen in ihren äußeren Formen — aber Pflanzen weniger als Tiere und am wenigsten die Mineralien — sind Imaginationen Ahrimans. Unsere Physiker suchen nach den materiellen Gesetzen in den äußeren Naturreichen; der okkultistische Erkenner kommt immer mehr und mehr darauf, daß die äußeren Naturreiche, insofern sie sich als materielle Wesenheiten darstellen, Imaginationen Ahrimans sind. Wir wissen ja, daß den Tieren zum Beispiel Gruppenseelen zugrunde liegen. Die Gruppenseelen sind nicht Imaginationen Ahrimans, sondern die einzelnen Individuen der Tiere in äußeren Gestalten sind die Imaginationen Ahrimans. Wenn wir also das Reich der Löwen haben, so ist die Gruppenseele derselben angehörig sozusagen den guten geistigen Wesenheiten, und der Kampf Ahrimans gegen die guten geistigen Wesenheiten besteht eben darin, daß er ihnen ihre Gruppenseele preßt in die einzelnen individuellen Gestalten der Tiere und denen aufprägt seine Imaginationen. Die einzelnen Löwengestalten, wie sie draußen real herumlaufen in der Welt, sind aus den Gruppenseelen herausgezwängt durch Ahriman. So zeigt sich uns auch die Umwelt allmählich sich verwandelnd in etwas ganz anderes, als sie in der Maja erscheint.

[ 11 ] What about animals? Yes, when one looks at animals with clairvoyant vision, their physical bodies also transform into imaginations, and then one knows: These animals are not what they appear to be in maya, but they are imaginations—that is, they are mental images conceived within a consciousness. Who conceives of the animals as imaginations? In whom are they imaginations? Animals, and also plants in their outer forms—though plants less so than animals, and minerals least of all—are imaginations of Ahriman. Our physicists seek the material laws in the outer realms of nature; the occultist, however, comes to realize more and more that the outer realms of nature, insofar as they present themselves as material entities, are imaginations of Ahriman. We know, of course, that animals, for example, are based on group souls. The group souls are not imaginations of Ahriman; rather, the individual animals in their outer forms are the imaginations of Ahriman. So when we consider the realm of lions, the group soul of these lions belongs, so to speak, to the good spiritual beings, and Ahriman’s struggle against the good spiritual beings consists precisely in forcing their group soul into the individual forms of the animals and imprinting his imaginations upon them. The individual lion forms, as they actually roam about in the world, have been forced out of the group souls by Ahriman. Thus the environment also gradually reveals itself to us as transforming into something entirely different from what it appears to be in maya.

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[ 12 ] Nun will ich Ihnen noch, damit Sie gewissermaßen etwas haben, woran Sie die Gedanken, die sich uns eröffnet haben im Laufe dieses Zyklus, wie auf einer Leiter hinanführen können, ich will Ihnen noch eine Art schematischer Zeichnung geben. Zunächst will ich aufzeichnen links hier das, was wir nennen können die Gliederung des gewöhnlichen Menschen aus physischem Leib, ätherischem Leib, astralischem Leib, Empfindungsseele, Gemüts- oder Verstandesseele, Bewußtseinsseele, Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch. S6 kennen wir ja die'Gliederung des. Menschen. Ich will also das nur in Strichen darstellen. Das Innere, das sei Empfindungsseele, das nächste Gemüts- oder Verstandesseele, das nächste Bewußtseinsseele, das nächste sei Geistselbst. Die oberen Glieder können ja, weil wir sie heute nicht mehr brauchen, ergänzt gedacht werden. Diese Konstitution des Menschen zeigt sich ja äußerlich so, daß das Leibliche gleichsam in den drei niederen Gliedern, das, was seelisch erlebt wird, in den drei mittleren Gliedern, und das Geistselbst gar nicht mehr sozusagen, sondern wie eine Perspektive in die Zukunft am Menschen vorhanden ist. Wenn nun der Mensch eine okkulte Entwicklung durchmacht, so handelt es sich zunächst darum, daß gewisse Dinge in der Seele selber unterdrückt werden. Wir haben geschen, wie es insbesondere darauf ankommt, daß der Mensch es dazu bringt, die äußeren Sinneseindrücke auszuschalten. Das ist ja das erste Erfordernis eines wirklichen okkulten Vorwärtskommens, daß man die äußeren Sinneseindrücke ausschaltet. Dadurch, daß der Mensch die äußeren Sinneseindrücke ausschaltet, verändert sich innerlich das Glied seiner Seele, welches vorzugsweise unter der Einwirkung der äußeren Sinneseindrücke sich ausbildet. Das ist die Bewußtseinsseele. Verstehen Sie recht: die Bewußtseinsseele ist gegenwärtig in ihrer Hauptausbildung, weil da hauptsächlich auf die äußeren Sinneseindrücke gezählt wird. Daß die Bewußtseinsseele innerlich am meisten erstarkt unter dem Eindrucke der Sinneseindrücke, müssen Sie nicht mit der Tatsache verwechseln, daß diese Sinneseindrücke durch die Empfindungsseele vermittelt werden. Wenn es sich um die okkulte Entwicklung handelt, so hat man darauf zu sehen, unter was für Einflüssen die Bewußtseinsseele am meisten erstarkt: das ist unter den Einflüssen der äußeren Sinneseindrücke; wenn diese ausgeschaltet werden, dann wird die Bewußtseinsseele gedämpft. So daß also — rechts will ich hinzeichnen das, was sich im okkult entwickelten Menschen mit den einzelnen Seelengliedern entspricht — die Bewußtseinsseele im okkult sich entwickelnden Menschen vor allen Dingen wird zurücktreten müssen. Das also ist gemeint, was im gewöhnlichen Leben den Menschen dazu führt, sein Ich zu betonen, was ihn dazu führt, vor allen Dingen auf allen möglichen Gebieten dieses Ich zu betonen. In unserer Zeit wird ja dieses Ich schon auf dem Gebiet des Denkens betont. Nichts kann man öfter hören als: Dies ist mein Standpunkt, ich denke dies oder jenes.— Als ob es darauf ankäme, was dieser oder jener Mensch denkt, als ob es nicht vielmehr darauf ankäme, was die Wahrheit ist! Wahr ist, daß die Summe der drei Winkel eines Dreiecks zusammen hundertachtzig Grad ausmachen, und gleichgültig ist, was der Mensch für einen Standpunkt dazu einnimmt. Wahr ist es, daß die Hierarchien zerfallen in drei mal drei nach oben vom Menschen aus gerechnet, und gleichgültig ist, was der Mensch für einen Standpunkt dazu einnimmt. Das also, was Betonung des Ich ist, tritt zurück; dafür erfüllt sich die Bewußtseinsseele, die früher vorzugsweise zur Kultur des Ich gedient hat, allmählich mit dem, was wir die Imagination nennen. Wir können geradezu sagen: Beim okkult sich entwickelnden Menschen verwandelt sich die Bewußtseinsseele in die Imaginationsseele.

[ 12 ] Now, so that you may have something, as it were, by which you can climb the ladder of the ideas that have unfolded before us in the course of this cycle, I would like to give you a kind of schematic diagram. First, I will sketch here on the left what we might call the structure of the ordinary human being, consisting of the physical body, the etheric body, the astral body, the soul of sensation, the soul of feeling or intellect, the soul of consciousness, the Spirit-Self, the Life-Spirit, and the Spirit-Man. We are, of course, familiar with the structure of the human being. So I will simply represent this in outline form. The innermost part is the soul of feeling, the next is the soul of emotion or intellect, the next is the soul of consciousness, and the next is the Spirit-Self. The higher members can, of course, be thought of as supplementary, since we no longer need them today. This constitution of the human being manifests itself externally in such a way that the physical is, as it were, in the three lower members, what is experienced as soul is in the three middle members, and the Spirit-Self is no longer present in the human being in the same way, so to speak, but rather as a perspective into the future. When a human being undergoes occult development, the first step involves suppressing certain things within the soul itself. We have seen how it is particularly important that the human being succeeds in blocking out external sensory impressions. This is, after all, the first requirement for genuine occult progress: that one blocks out external sensory impressions. By blocking out external sensory impressions, the part of the soul that develops primarily under the influence of these impressions undergoes an inner transformation. This is the consciousness soul. Understand this correctly: the consciousness soul is currently in its primary stage of development, because it relies mainly on external sensory impressions. You must not confuse the fact that the consciousness soul is strengthened most internally under the influence of sensory impressions with the fact that these sensory impressions are mediated by the feeling soul. When it comes to occult development, one must consider under what influences the consciousness soul is strengthened most: this is under the influences of external sensory impressions; if these are eliminated, then the consciousness soul is dampened. So that—I will sketch on the right what corresponds to the individual soul members in the occultly developed human being—the consciousness soul in the occultly developing human being will, above all, have to take a back seat. This is what is meant by what leads people in ordinary life to emphasize their ego, what leads them to emphasize this ego above all else in every possible sphere. In our time, this “I” is already emphasized in the realm of thought. Nothing is heard more often than: “This is my point of view; I think this or that.”—As if it mattered what this or that person thinks, as if it did not rather matter what the truth is! It is true that the sum of the three angles of a triangle amounts to one hundred and eighty degrees, and it is irrelevant what standpoint a person takes on this. It is true that the hierarchies are divided into three times three, counting upward from the human being, and it is irrelevant what standpoint a person takes on this. Thus, what is the emphasis on the ego recedes; in its place, the consciousness soul, which previously served primarily for the cultivation of the ego, gradually fills with what we call imagination. We can even say: In the occultly developing human being, the consciousness soul transforms into the imagination soul.

[ 13 ] Dann wissen wir ja aus den Darstellungen der vergangenen Tage, daß sich verwandeln muß auch das Denken selber, welches vorzugsweise ausgebildet wird in der Verstandes- oder Gemütsseele. Wir haben ja gehört, wie das Denken immer mehr und mehr verzichten muß, eigene Gedanken zu entwickeln, wie die menschliche Persönlichkeit immer mehr und mehr das Selbstdenken unterdrücken muß. Wenn es dem Menschen gelingt, das, was er in seinem gewöhnlichen Leben aus seiner Verstandes- oder Gemütsseele gemacht hat, zu unterdrücken, dann geht an den Platz dessen, was als gewöhnliches Denken, als Verständigkeit und auch als gewöhnliches Gemütsleben für den physischen Plan in dem Menschen lebt, die Inspiration, da verwandelt sich die Verstandes- oder Gemütsseele in die Inspirations- oder inspirierte Seele. Die inspirierten Werke der Kultur sind in die verwandelte Verstandesseele herein inspiriert worden.

[ 13 ] We know from the discussions of the past few days that thinking itself—which is primarily developed in the intellectual or emotional soul—must also undergo a transformation. We have heard how thinking must increasingly refrain from developing its own thoughts, how the human personality must increasingly suppress independent thinking. When a person succeeds in suppressing what they have made of their intellectual or emotional soul in their ordinary life, then inspiration takes the place of what lives within the person on the physical plane as ordinary thinking, as intellectuality, and also as ordinary emotional life, and the intellectual or emotional soul is transformed into the inspirational or inspired soul. The inspired works of culture have been inspired into the transformed intellectual soul.

[ 14 ] Die Empfindungsseele wird vorzugsweise dadurch allmählich ausgeschaltet, daß man den astralischen Leib überhaupt überwindet, Weltinteressen zu den seinigen macht und dadurch immer mehr und mehr über das persönliche Empfinden hinauskommt; dadurch verwandeln sich Empfindungsseele, alle inneren Impulse, inneren Leidenschaften und Affekte, in Intuitionen. Und an die Stelle der Empfindungsseele tritt die Intuitionsseele. — So daß wir jetzt rechts hier (siehe Schema Seite 186) aufzeichnen können den okkult entwickelten Menschen, von dem wir sagen: Er besteht auch aus astralischem Leib, Ätherleib und physischem Leib, aber innerlich aus der Intuitionsseele, der Inspirationsseele, der Imaginationsseele, was dann ins Geistselbst übergeht. Und jetzt können Sie aus dem Schema, das richtig die Tatsachen der okkulten Beobachtung wiedergibt, von den Ergebnissen der Vorträge sozusagen behalten, wie der Mensch durch den Grad seiner moralischen Entwicklung sich seine okkulte Entwicklung beeinflußt. Was ist denn ein Mensch, der noch ganz erfüllt ist von persönlichen Affekten, persönlichen Leidenschaften, der unter dem Eindruck von, man möchte sagen, menschlichen Instinkten handelt? Ein solcher Mensch lebt noch ganz in seiner Empfindungsseele; der moderiert seine Instinkte nicht durch Verstandesbegriffe, geschweige denn durch die Ausbildung seines Bewußtseins; der ist sozusagen, wenn ich jetzt die moralische Entwicklung in die Mitte hereinzeichne als diesen Strich (Seite 186, kleinster Pfeil), ist gleichsam nur bis zu der Empfindungsseele hierher entwickelt.

[ 14 ] The feeling soul is gradually overcome, primarily by transcending the astral body altogether, making worldly interests one’s own, and thereby moving further and further beyond personal feeling; through this process, the feeling soul—along with all inner impulses, inner passions, and emotions—is transformed into intuition. And the intuitive soul takes the place of the emotional soul. — So that we can now depict here on the right (see diagram on page 186) the occultly developed human being, of whom we say: He also consists of an astral body, an etheric body, and a physical body, but inwardly of the intuitive soul, the inspirational soul, and the imaginative soul, which then merge into the Spirit-Self. And now, from the diagram, which accurately reflects the facts of occult observation, you can, so to speak, retain from the results of the lectures how a person influences their occult development through the degree of their moral development. What, then, is a person who is still entirely filled with personal emotions, personal passions, who acts under the influence of, one might say, human instincts? Such a person still lives entirely in their sensory soul; they do not moderate their instincts through intellectual concepts, let alone through the development of their consciousness; they are, so to speak, if I now draw moral development into the center as this line (page 186, smallest arrow), as it were, developed only up to the sensory soul here.

[ 15 ] Es kann also der Fall eintreten, daß ein Mensch nur bis zu der Empfindungsseele entwickelt ist, das heißt, daß er ganz und gar seinen persönlichen Begierden, Trieben und so weiter die Herrschaft läßt. Nehmen wir an, ein solcher würde hinaufgeschraubt durch okkulte Entwicklung. Die Folge wäre, daß er seine Empfindungsseele umgestaltet in seine Intuitionsseele und er gewisse Intuitionen hätte; aber diese Intuitionen stellten sich als nichts anderes dar denn als die Umgestaltungen seiner eigenen persönlichen Triebe, Begierden und Instinkte. Ein Mensch, der mit seiner moralischen Entwicklung bis zur Verstandesseele gekommen ist, das heißt, der reinliche Begriffe, allgemeinere Begriffe sich angeeignet hat, der in seinem Gemüte umfaßt allgemeine Welteninteressen in gewisser Weise, der wird wenigstens seine Gemütsseele in die Inspirationsseele verwandeln und er kann zu gewissen Inspirationen kommen, wenn auch noch immer seine hellsichtige Kraft nicht ganz reinlich ist.

[ 15 ] It may therefore happen that a person has developed only as far as the sensory soul, that is, that he allows his personal desires, instincts, and so on to rule him completely. Let us suppose that such a person were to be elevated through occult development. The result would be that they would transform their sensory soul into an intuitive soul and possess certain intuitions; but these intuitions would prove to be nothing other than the transformations of their own personal drives, desires, and instincts. A person who has reached the level of the intellectual soul in their moral development—that is, who has acquired clear, more general concepts, and who in a certain way embraces general world interests in their mind—will at least transform their emotional soul into the inspirational soul and can attain certain inspirations, even if their clairvoyant power is not yet entirely pure.

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[ 16 ] Erst wenn der Mensch mit seinem Ich wirklich bis zur Bewußtseinsseele vorgedrungen ist, dann entwickelt er zunächst die Umgestaltung seiner Bewußtseinsseele in die Imaginationsseele, und das andere ergibt sich sozusagen, weil er ja durch die anderen Stadien gegangen ist, als eine selbstverständliche Konsequenz. In unserer Zeit muß daher ein entsprechendes wirkliches Hellsehen darauf gehen, dem Menschen die Aufgabe zu stellen, seine moralische Entwicklung in der Weise zu betreiben, daß er zunächst seine Triebe, Begierden und so weiter aus dem Persönlichen herausschält und auf den Standpunkt der allgemeinen Welteninteressen erhebt; dann muß versucht werden, daß ein solcher Mensch wirklich sich als Ich erfaßt, aber in der Bewußtseinsseele sich als Ich erfaßt. Dann werden ohne alle Gefahr verwandelt werden können Empfindungsseele, Gemütsseele, Bewußtseinsseele in Intuitionsseele, Inspirationsseele, Imaginationsseele. Es ist, wenn wir das gewöhnliche Bewußtsein auf dem physischen Plan betrachten, die Empfindungsseele die reichste Seele. Denn was alles ist als eine Summe von Instinkten und Trieben in so einer Menschenseele, wenn sie noch so niedrig steht, verborgen! Welcher Triebe und Begierden ist so eine Menschenseele nicht fähig! Etwas ärmer schon ist diese Menschenseele an Gemüts- und Verstandesinhalt, aber am ärmsten als Bewußtseinsseele, zusammengeschrumpft bis zu dem Bewußtsein des Selbstes, also gewissermaßen bis zu einem Punkt. Man möchte sagen: Die Figur, welche uns darstellt die menschliche Seele im natürlichen Zustand auf dem physischen Plan, würde eine Art nach oben gerichteter Pyramide (siehe die zwei Dreiecke) darstellen; unten an der Basis die Summe der Triebe, Begierden und Leidenschaften, oben an der Spitze der Punkt des Bewußtseins. Eine umgekehrte Pyramide stellt dar die entwickelte Seele des wahren Hellsehers: Eine Pyramide, welche oben die Basis hat, nämlich alle möglichen Imaginationen, die man sich bilden kann und die da zum Ausdruck bringen alles das, was uns abbilden kann den Welteninhalt, unten als Spitze dasjenige, was das höhere Einzelbewußtsein des Menschen ergibt. Aber noch in einem anderen Sinne ist dieses Schema gewissermaßen maßgebend. Ich habe es auch schon angedeutet in den neuen Auflagen meiner «Theosophie», daß wir sagen können: Die Empfindungsseele ist gleichsam der provisorisch umgestaltete Astralleib. So daß wir hier zusammenstellen können: unten physischen Leib, dann Ätherleib, dann astralischen Leib. Der provisorisch umgewandelte Astralleib ist die Empfindungsseele auf dem physischen Plan; der provisorisch umgewandelte Ätherleib ist die Verstandes- oder Gemütsseele, und der provisorisch umgewandelte physische Leib ist die Bewußtseinsseele.

[ 16 ] Only when a person has truly advanced with their ego to the level of the consciousness soul do they first begin to transform their consciousness soul into the imagination soul; the rest follows, so to speak, as a natural consequence, since they have already passed through the other stages. In our time, therefore, a corresponding true clairvoyance must be directed toward setting before the human being the task of pursuing his moral development in such a way that he first strips his instincts, desires, and so on from the personal sphere and elevates them to the standpoint of general world interests; then an attempt must be made for such a person to truly grasp themselves as an “I,” but to grasp themselves as an “I” within the conscious soul. Then the feeling soul, the emotional soul, and the conscious soul will be able to be transformed without any danger into the intuitive soul, the inspirational soul, and the imaginative soul. When we consider ordinary consciousness on the physical plane, the sensory soul is the richest soul. For what is hidden in such a human soul—even when it stands at the lowest level—as a sum of instincts and drives! What drives and desires is such a human soul not capable of! This human soul is already somewhat poorer in terms of emotional and intellectual content, but poorest of all as a consciousness soul, shrunk down to the consciousness of the self, that is, in a sense, to a single point. One might say: The figure representing the human soul in its natural state on the physical plane would depict a sort of upward-pointing pyramid (see the two triangles); at the base, the sum of the drives, desires, and passions; at the apex, the point of consciousness. An inverted pyramid represents the developed soul of the true clairvoyant: a pyramid that has its base at the top, namely all possible imaginations that one can form and which express everything that can depict the content of the worlds to us, and at the bottom, as the apex, that which constitutes the higher individual consciousness of the human being. But in yet another sense, this schema is, so to speak, authoritative. I have also already indicated in the new editions of my *Theosophy* that we can say: The feeling soul is, as it were, the provisionally transformed astral body. So that we can arrange the following here: at the bottom the physical body, then the etheric body, then the astral body. The provisionally transformed astral body is the sensory soul on the physical plane; the provisionally transformed etheric body is the intellectual or emotional soul, and the provisionally transformed physical body is the consciousness soul.

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[ 17 ] Also die Bewußtseinsseele haben wir zunächst im gegenwärtigen Menschheitszyklus lokalisiert im physischen Leib, das heißt so, daß sie sich der physischen Werkzeuge bedient. Die Verstandesseele im Ätherleib, das heißt, daß sie sich der ätherischen Bewegungen bedient. Die Empfindungsseele, die Triebe, Begierden und Leidenschaften zum Inhalt hat, bedient sich der Kräfte, die im astralischen Leib lokalisiert sind. Die Gemüts- oder Verstandesseele, die die inneren Empfindungskräfte, Mitleidskräfte zum Beispiel zum Inhalte hat, bedient sich des ätherischen Leibes; die Bewußtseinsseele bedient sich des Gehirns des physischen Leibes.

[ 17 ] Thus, in the current cycle of humanity, we have located the consciousness soul in the physical body, meaning that it makes use of physical instruments. The intellectual soul is located in the etheric body, meaning that it makes use of etheric movements. The sensitive soul, which comprises instincts, desires, and passions, makes use of the forces located in the astral body. The emotional or intellectual soul, which comprises the inner powers of feeling—such as compassion—makes use of the etheric body; the consciousness soul makes use of the brain of the physical body.

[ 18 ] Wenn in diesem Sinn die Empfindungsseele umgestaltet wird zu der Intuitionsseele, so müssen Sie sich demgemäß auch vorstellen, daß die Intuitionsseele im Astralleibe des Menschen ihr Werkzeug hat. Die Inspirationsseele ist die umgewandelte Verstandes- oder Gemütsseele. Sie hat im Ätherleibe des Menschen ihr Werkzeug. Und die Imaginationsseele, die umgewandelte Bewußtseinsseele hat im physischen Leib des Menschen ihr Werkzeug. Und nun vergleichen Sie das, was ich hier als Schema dargestellt habe, mit dem, was ich eben vorhin ausgeführt habe, dann werden Sie gewahr werden, daß Sie an diesem Schema ein Erinnerungsbild haben. Ich habe Ihnen ausgeführt, daß sich der physische Leib für das hellseherische Anschauen in Imaginationen verwandelt, die Gemälde des Makrokosmos sind. Sie sehen hier im Schema die Imaginationsseele den physischen Leib ausfüllen. In der Tat taucht ein die Imaginationsseele in den physischen Leib, durchdringt ihn, so daß das hellseherische Bewußtsein, je mehr es einem entwickelten Menschen gegenübersteht, die Glieder des physischen Leibes durchdrungen sieht mit immer höheren und höheren Imaginationen, die von dem Inneren dieser Persönlichkeit in den physischen Leib hineingedrückt werden. Im gewöhnlichen Menschen sind eine Anzahl von Imaginationen, die ihm von höheren geistigen Wesenheiten in die Glieder seines Leibes eingeprägt sind; bei dem höher entwickelten Menschen treten in die Glieder des physischen Leibes zu den Imaginationen, die ursprünglich da sind, diejenigen hinzu, welche er aus seinem eigenen Innern in seine Leibesglieder hineinprägt; so daß immer reicher und reicher die Organe des physischen Leibes einer okkult entwickelten Persönlichkeit werden.

[ 18 ] If, in this sense, the sensory soul is transformed into the intuitive soul, then you must also create a mental image of the intuitive soul having its instrument in the human astral body. The inspirational soul is the transformed intellectual or emotional soul. It has its instrument in the human etheric body. And the imaginative soul, the transformed consciousness soul, has its instrument in the human physical body. Now compare what I have presented here as a diagram with what I just explained, and you will realize that this diagram serves as a visual aid. I have explained to you that, for clairvoyant perception, the physical body transforms into imaginations that are pictures of the macrocosm. Here in the diagram you see the soul of imagination filling the physical body. In fact, the imaginative soul plunges into the physical body, permeating it, so that the clairvoyant consciousness, the more it faces a developed human being, sees the limbs of the physical body permeated with ever higher and higher imaginations, which are pressed into the physical body from the innermost being of this personality. In the ordinary human being, there are a number of imaginations imprinted upon the members of his body by higher spiritual beings; in the more highly developed human being, the imaginations that are originally present in the limbs of the physical body are joined by those which he imprints into his bodily limbs from his own inner being; so that the organs of the physical body of an occultly developed personality become ever richer and richer.

[ 19 ] Ich wollte Ihnen in diesem Schema nichts anderes geben als eine Art von Notiz, die zusammenfaßt das, was ich in den Vorträgen schildernd ausgeführt habe. Ich mache Sie besonders darauf aufmerksam, daß Sie aus diesem Schema immer die Erinnerung davon behalten können, daß Empfindungsseele, Gemüts- oder Verstandesseele und Bewußtseinsscele sich umkehren, so daß nicht die Bewußtseinsseele zur Intuitionsseele, sondern zur Imaginationsseele, und nicht die Empfindungsseele zur Imaginationsseele, sondern zur Intuitionsseele wird.

[ 19 ] My intention in presenting this diagram was simply to provide you with a kind of summary note that encapsulates what I have described in detail during the lectures. I would like to draw your attention in particular to the fact that you can always take away from this diagram the memory that the soul of sensation, the soul of feeling or the soul of reason, and the soul of consciousness are reversed, so that the soul of consciousness does not become the soul of intuition, but rather the soul of imagination, and the soul of sensation does not become the soul of imagination, but rather the soul of intuition.

[ 20 ] Damit, meine lieben Freunde, haben wir eine Skizze von dem geliefert, was im Laufe dieser unserer Vorträge gegeben werden konnte unter dem Thema: Die Veränderungen der menschlichen Hüllen und des menschlichen Selbstes im Laufe einer ernsthaft getriebenen anthroposophischen Entwicklung oder einer esoterisch okkulten Entwicklung, was ja im Grunde durchaus auch zusammenfallen kann. Sie haben gesehen, wie wir begonnen haben sozusagen bei den kleinen, kaum wahrnehmbaren Veränderungen des physischen Leibes, die der in okkulter Entwicklung Begriffene zuerst leise wahrnimmt: die einzelnen Glieder des physischen Leibes werden wie innerlich lebendiger und lebendiger, während uns sonst nur der gesamte physische Leib des Menschen wie ein Lebendiges vorkommt. Dann haben wir gesehen, wie gewisse Veränderungen vorgehen, die gewaltige Tatsachen des Innenlebens darstellen: diejenigen Veränderungen des astralischen Leibes und des Selbstes, welche jene gewaltigen Imaginationen geben, durch die wir uns wie an den Anfang unserer Erdenmenschheitsentwicklung versetzt fühlen können, ja noch ein Stück darüber hinaus, die zur Paradieses- und zur Kain-Abel-Imagination führen. Sie haben gesehen, wie in der Tat als eine Wirklichkeit eine Art von Kraft im physischen Leib entsteht, die ihn befähigt, sich gleichsam zu zerteilen; er bleibt aber doch zusammen, er gibt nicht nach, weil hier in unserem Menschheitszyklus die okkulte Übung nicht so weit gehen darf, daß es zur Schädigung des physischen Leibes führt. Aber es gibt doch eine Stärke der okkulten Entwicklung, welche bis an die Möglichkeit heranführt, daß der physische und der Ätherleib sich innerliche Zerstörungskräfte heranerziehen; und im Grunde genommen ist das immer da, wenn der Mensch die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle hat. Diese Begegnung mit dem Hüter der Schwelle ist gar nicht möglich, ohne daß man vor der Gefahr steht, in gewisser Beziehung Zerstörungskräfte einzupflanzen seinem physischen und ätherischen Leibe; aber eine jede richtige okkulte Entwicklung schafft zugleich die Gegenmittel, und diese Gegenmittel sind gegeben in dem, was Sie in meiner «Geheimwissenschaft» als die sechs okkulten Nebenübungen bezeichnet finden: Gedankenkonzentration, das heißt starkes Anspannen seiner Gedanken, konzentriertes Zusammenfassen seiner Gedanken; Herausentwicklung einer gewissen Initiative des Willens, eines gewissen Gleichmaßes von Lust und Leid, eine gewisse Positivität im Verhalten zur Welt, einer gewissen Unbefangenheit. Wer diese Eigenschaften in seiner Seele parallel der okkulten Entwicklung heranerzieht, bei dem entwickelt sich allerdings auf der einen Seite eine Art Bestreben des physischen und ätherischen Leibes, zu zerbrechen, das heißt, Todeskeime unter dem Einflusse der okkulten Entwicklung aufzunehmen; aber in dem gleichen Maße, wie sich das entwickelt, wird es aufgehoben, so daß es eigentlich nie wirksam ist, wenn der Mensch die genannten Eigenschaften entwickelt oder durch seine moralische Entwicklung ohnedies schon genug hat an Eigenschaften, die diesen sechs Eigenschaften gleichkommen.

[ 20 ] With this, my dear friends, we have provided an outline of what could be presented in the course of these lectures under the theme: The changes in the human sheaths and the human self in the course of a seriously pursued anthroposophical development or an esoteric-occult development—which, after all, can certainly coincide. You have seen how we began, so to speak, with the small, barely perceptible changes in the physical body that those engaged in occult development first perceive faintly: the individual members of the physical body become, as it were, more and more alive inwardly, whereas otherwise only the human physical body as a whole appears to us as a living entity. Then we have seen how certain changes take place that represent momentous facts of inner life: those changes in the astral body and the Self that give rise to those powerful imaginations through which we can feel transported back to the very beginning of the development of humanity on Earth, indeed even a little beyond, leading to the imaginations of Paradise and of Cain and Abel. You have seen how, in fact, a kind of force arises in the physical body as a reality that enables it, as it were, to split apart; yet it remains intact, it does not yield, because here in our human cycle, occult practice must not go so far as to lead to damage to the physical body. Yet there is a strength in occult development that brings one close to the possibility that the physical and etheric bodies attract inner forces of destruction; and, fundamentally speaking, this is always present when a human being encounters the Guardian of the Threshold. This encounter with the Guardian of the Threshold is not at all possible without facing the danger of, in a certain sense, implanting destructive forces into one’s physical and etheric bodies; but every true occult development simultaneously creates the antidotes, and these antidotes are found in what you will find described in my *Secret Science* as the six occult auxiliary exercises: concentration of thought, that is, the intense focusing of one’s thoughts, the concentrated gathering of one’s thoughts; the development of a certain initiative of the will, a certain balance between pleasure and pain, a certain positivity in one’s attitude toward the world, and a certain impartiality. In those who cultivate these qualities in their soul in parallel with their occult development, a certain tendency of the physical and etheric bodies to break down does indeed develop—that is, to absorb seeds of death under the influence of occult development; but to the same extent that this develops, it is counteracted, so that it is actually never effective if the person develops the aforementioned qualities or, through their moral development, already possesses enough qualities equivalent to these six.

[ 21 ] Mehr noch als eine Schilderung Ihnen zu geben, war ich bestrebt, ein Gefühl in Ihren Herzen hervorzurufen von dem, was okkulte Entwicklung ist und wie mannigfaltig und den Menschen verändernd okkulte Entwicklung in das Menschenwesen eingreift. Ahnen und empfinden haben Sie es können, daß der Mensch vor mancherlei Erschütterndem, auch Gefahrbringendem steht, wenn er eine okkulte Entwicklung durchmacht. Aber neben manches, was vielleicht schon in der theoretischen Betrachtungsweise ein leises Grauen eingeflößt hat, mußte doch immer sich der Gedanke vor die Seele hinzaubern, der alles Grauen hinwegschafft, alle Furcht vor Gefahr beseitigen kann, der einfach Enthusiasmus, Willensstärke in unserer Seele aufruft: der Gedanke, daß wir an der von den Göttern gewollten Evolution selbsttätig ein Stück arbeiten, indem wir uns weiterbringen. Wer diesen Gedanken zu fassen weiß in seiner ganzen Größe, in seiner ganzen enthusiasmierenden und anfeuernden Bedeutung, wer diesen Gedanken zu fassen weiß so, daß er Evolution, okkulte Entwicklung im schönsten Sinn als seine Pflicht erscheinen läßt, wer dies vermag zu fühlen, der fühlt den Beginn dessen, was neben aller Gefahr, neben allem Kampfe, neben allen Verwirrungen, neben allen Hindernissen verknüpft ist mit aller Entwicklung des Entgegengehens den Seligkeiten der geistigen Welten. Denn indem man diesen Gedanken von der enthusiasmierenden Kraft des Ideals der Entwicklung empfindet, kann man schon die Seligkeit der Entwicklung beginnen fühlen; aber diese Seligkeit bedeutet: dieses Entwickeln, diesen okkulten Fortschritt als eine Notwendigkeit anzuerkennen. Das wird die Zukunft solcher spirituell-esoterischer Bewegungen, wie die unsrige eine ist, sein, daß spirituelle Entwicklung der Menschenseelen immer mehr und mehr als eine Notwendigkeit wird angesehen werden und daß das Ausschließen, das Sichfeindlichstellen zur spirituellen Entwicklung bedeuten wird ein Sichverbinden mit den in der eigenen Erdenschwere zugrunde gehenden Abfallsprodukten des Irdischen, mit dem Herausfallen aus der gottgewollten Evolution des Weltenalls.

[ 21 ] Rather than simply providing you with a description, I sought to evoke in your hearts a sense of what occult development is and how it intervenes in the human being in such diverse and transformative ways. You have been able to sense and feel that a person faces many shocking and even dangerous experiences when undergoing occult development. But alongside many things that may have already instilled a faint dread even in theoretical contemplation, the thought must always conjure itself before the soul—a thought that dispels all dread, can eliminate all fear of danger, and simply evokes enthusiasm and strength of will in our soul: the thought that we are actively contributing to the evolution willed by the gods by advancing ourselves. Whoever is able to grasp this thought in all its grandeur, in all its inspiring and encouraging significance, whoever is able to grasp this thought in such a way that it makes evolution, occult development in the most beautiful sense as his duty, whoever is able to feel this, feels the beginning of that which, alongside all danger, alongside all struggle, alongside all confusion, alongside all obstacles, is linked to all development in the approach toward the bliss of the spiritual worlds. For by perceiving this thought through the inspiring power of the ideal of development, one can already begin to feel the bliss of development; but this bliss means: to recognize this development, this occult progress, as a necessity. This will be the future of such spiritual-esoteric movements as ours: that the spiritual development of human souls will be regarded more and more as a necessity, and that the exclusion hostility toward spiritual development will mean a binding oneself to the waste products of the earthly realm that are perishing in one’s own earthly heaviness, and a falling away from the God-willed evolution of the universe.