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From the Akashic Records
GA 11

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VII. Die hyperboräische und die polarische Epoche

[ 1 ] Die folgenden Ausführungen aus der «Akasha-Chronik» führen in die Zeiten zurück, die dem vorausgehen, was in den letzten Kapiteln geschildert worden ist. Das Wagnis, das mit diesen Mitteilungen unternommen wird, ist vielleicht gegenüber der materialistischen Denkweise unserer Zeit ein noch größeres als das, welches mit dem bereits in den vorhergehenden Ausführungen Geschilderten verknüpft war. Der Vorwurf der Phantastik und grundlosen Spekulation liegt gegenüber solchen Dingen in der Gegenwart so nahe. Wenn man weiß, wie fern es dem naturwissenschaftlich im Sinne der heutigen Zeit Gebildeten liegen kann, diese Dinge auch nur ernst zu nehmen, so kann nur das Bewußtsein zu ihrer Mitteilung führen, daß man treu im Sinne der geistigen Erfahrung berichtet. Nichts ist hier gesagt, was nicht sorgfältig mit den Mitteln der geistigen Wissenschaft geprüft ist. Der Naturforscher möge nur so tolerant gegenüber der Geisteswissenschaft sein, wie diese es gegenüber der naturwissenschaftlichen Denkungsart ist. (Vergleiche meine «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert», wo ich glaube gezeigt zu haben, daß ich die materialistisch-naturwissenschaftliche Anschauung zu würdigen weiß.) 11914 erfolgte eine neue Ausgabe des Werkes, ergänzt durch eine «Vorgeschichte über abendländische Philosophie und bis zur Gegenwart fortgesetzt», unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», Gesamtausgabe 1968. für diejenigen aber, welche diesen geisteswissenschaftlichen Dingen geneigt sind, möchte ich in bezug auf die diesmaligen Ausführungen noch etwas Besonderes bemerken. Es kommen im folgenden besonders wichtige Dinge zur Sprache. Und alles gehört längstverflossenen Zeiten an. Die Entzifferung der Akasha-Chronik auf diesem Gebiete ist nicht gerade leicht. Der das geschrieben hat, macht auch keineswegs den Anspruch auf irgendeinen Autoritätsglauben. Er will lediglich mitteilen, was nach besten Kräften erforscht worden ist. Jede Korrektur, die auf Sachkenntnis beruht, wäre ihm lieb. Er fühlt sich verpflichtet, diese Vorgänge in der Menschheitsentwickelung mitzuteilen, weil die Zeichen der Zeit dazu drängen. Zudem mußte diesmal ein großer Zeitraum in Umrissen geschildert werden, damit einmal eine Übersicht geschaffen werde. Genaueres über vieles jetzt bloß Angedeutete wird ja noch später folgen. — Die Einzeichnungen in der «Akasha-Chronik» sind nur schwer in unsere Umgangssprache zu übersetzen. Leichter ist die Mitteilung in der in Geheimschulen üblichen symbolischen Zeichensprache, deren Mitteilung aber gegenwärtig noch nicht erlaubt ist. Deshalb möge der Leser manches Dunkle und Schwerverständliche hinnehmen und sich zu einem Verständnisse durchwinden, wie sich der Schreiber zu einer allgemeinverständlichen Darstellungsart durchzuwinden suchte. Man wird manche Schwierigkeit des Lesens belohnt finden, wenn man auf die tiefen Geheimnisse, auf die bedeutungsvollen Menschenrätsel blickt, welche angedeutet sind. Eine wirkliche Selbsterkenntnis des Menschen ersprießt ja doch aus diesen «Akasha-Aufzeichnungen», die für den Geheimforscher so sichere Wirklichkeiten sind wie Gebirge und Flüsse für das sinnliche Auge. Ein Wahrnehmungsirrtum ist natürlich dort wie da möglich. — Hingewiesen soll nur darauf werden, daß in dem vorliegenden Abschnitt nur die Entwickelung des Menschen zunächst besprochen worden ist. Neben dieser läuft naturgemäß diejenige der anderen Naturreiche, des mineralischen, pflanzlichen, tierischen. Davon sollen die nächsten Abschnitte handeln. Es wird dann auch noch manches zur Sprache kommen, was die Auseinandersetzungen über den Menschen in einem verständlicheren Lichte erscheinen lassen wird. Umgekehrt aber kann im geisteswissenschaftlichen Sinne von der Entwickelung der anderen irdischen Reiche nicht gesprochen werden, bevor das allmähliche Fortschreiten des Menschen dargestellt worden ist.


[ 2 ] Wenn man in der Erdentwickelung noch weiter zurückgeht, als dies in den vorhergehenden Aufsätzen geschehen ist, so kommt man auf immer feinere stoffliche Zustände unseres Himmelskörpers. Die Stoffe, die später fest geworden sind, waren vorher in flüssigen, noch früher in dunst- und dampfförmigen, und in weiterer Vergangenheit in feinsten (ätherischen) Zuständen. Erst die abnehmende Wärme hat die Verfestigung der Stoffe bewirkt. Hier soll nun zurückgegangen werden bis zu dem feinsten ätherischen Zustande der Stoffe unseres irdischen Wohnplatzes. Als sich die Erde in einer solchen Entwickelungsepoche befand, betrat sie der Mensch. Früher gehörte er anderen Welten an, von denen später gesprochen werden soll. — Nur auf die unmittelbar vorhergehende soll noch gedeutet werden. Sie war eine sogenannte astrale oder seelische Welt. Die Wesen dieser Welt führten kein äußeres (physisches), leibliches Dasein. Auch der Mensch nicht. Er hatte bereits das im vorhergehenden Aufsatz erwähnte Bilderbewußtsein ausgebildet. Er hatte Gefühle, Begierden. Doch alles das war in einem Seeleneib beschlossen. Nur dem hellseherischen Blick wäre ein solcher Mensch wahrnehmbar gewesen. — Und allerdings hatten alle höher entwickelten damaligen Menschenwesen ein solches Hellsehen, obgleich es ganz dumpf und traumartig war. Es war nicht selbstbewußtes Hellsehen. — Diese Astralwesen sind die Vorfahren des Menschen in einem gewissen Sinne. Was man heute «Mensch» nennt, trägt ja bereits den selbstbewußten Geist in sich. Dieser vereinigte sich mit dem Wesen, das aus jenem Vorfahren in der Mitte der lemurischen Zeit entstanden war. (Auf diese Vereinigung ist in den früheren Aufsätzen bereits hingedeutet. Wenn hier der Entwickelungsgang der Menschenvorfahren bis in diese Zeit dargelegt sein wird, soll die Sache noch einmal genauer zur Sprache kommen.) — Die Seelenoder Astralvorfahren des Menschen wurden in die feine oder Äthererde hereinversetzt. Sie sogen den feinen Stoff gleichsam — wie ein Schwamm, um grob zu sprechen — in sich auf. Indem sie sich so mit Stoff durchdrangen, bildeten sie sich ätherische Leiber. Dieselben hatten eine länglich elliptische Form, doch waren durch zarte Schattierungen des Stoffes Gliedmaßen und andere später zu bildende Organe bereits veranlagt. Der ganze Vorgang in dieser Masse war aber ein rein physisch-chemischer; nur war er geregelt und beherrscht von der Seele. — Hatte eine solche Stoffmasse eine bestimmte Größe erreicht, so spaltete sie sich in zwei, von denen eine jede dem Gebilde ähnlich war, aus dem sie entstanden war, und in der auch dieselben Wirkungen sich vollzogen wie in jenem. — Es war ein jegliches solches neue Gebilde wieder so seelenbegabt wie das Mutterwesen. Das rührte davon her, daß nicht etwa nur eine bestimmte Anzahl von Menschenseelen den irdischen Schauplatz betrat, sondern gleichsam ein Seelenbaum, der ungezählte Einzelseelen aus seiner gemeinsamen Wurzel hervorgehen lassen konnte. Wie eine Pflanze aus unzähligen Samenkörnern immer aufs neue ersprießt, so das seelische Leben in den zahllosen Sprossen, die sich aus den fortdauernden Spaltungen ergaben. (Allerdings war vom Anfang an eine engbegrenzte Zahl von Seelenarten vorhanden, wovon später gesprochen werden soll. Doch innerhalb dieser Arten ging die Entwickelung in der beschriebenen Weise vor sich. Jede Seelenart trieb ungezählte Sprossen.)

[ 3 ] Mit dem Eintritt in die irdische Stofflichkeit war aber in den Seelen selbst eine bedeutungsvolle Veränderung vor sich gegangen. Solange die Seelen selbst nicht Stoffliches an sich hatten, konnte auch kein äußerer stofflicher Vorgang auf sie wirken. Alle Wirkung auf sie war eine reine seelische, hellseherische. Sie lebten so das Seelische in ihrer Umgebung mit. Alles, was damals vorhanden war, wurde in dieser Art miterlebt. Die Wirkungen der Steine, Pflanzen, Tiere, die ja in dieser Zeit auch nur als astrale (seelische) Gebilde existierten, wurden als innere Seelenerlebnisse empfunden. — Dazu kam nun beim Betreten der Erde etwas ganz Neues. Äußere stoffliche Vorgänge übten eine Wirkung auf die selbst in stofflichem Kleide auftretende Seele aus. Zunächst waren es nur die Bewegungsvorgänge dieser stofflichen Außenwelt, die im Innern des Ätherleibes selbst Bewegungen hervorriefen. Wie wir heute das Erzittern der Luft als Schall wahrnehmen, so diese Ätherwesen die Erschütterungen des sie umgebenden ätherischen Stoffes. Ein solches Wesen war im Grunde ein einziges Gehörorgan. Dieser Sinn entwickelte sich zuerst. Aber man sieht hieraus, daß das abgesonderte Gehörorgan sich erst später bildete.

[ 4 ] Mit der fortschreitenden Verdichtung des irdischen Stoffes verlor das Seelenwesen allmählich die Fähigkeit, diesen zu gestalten. Nur die schon gebildeten Leiber konnten noch ihresgleichen aus sich hervorbringen. Eine neue Art der Fortpflanzung tritt auf. Das Tochterwesen erscheint als ein beträchtlich kleineres Gebilde als das Mutterwesen und wächst erst allmählich zu dessen Größe heran. Während früher keine Fortpflanzungsorgane vorhanden waren, treten jetzt solche auf. — Aber nunmehr spielt sich auch nicht mehr bloß ein physisch-chemischer Vorgang in dem Gebilde ab. Ein solcher chemisch-physischer Vorgang könnte jetzt die Fortpflanzung nicht bewirken. Der äußere Stoff ist eben wegen seiner Verdichtung nicht mehr so, daß die Seele ihm unmittelbar Leben geben kann. Es wird daher im Innern des Gebildes eine besondere Partie abgesondert. Diese entzieht sich den unmittelbaren Einwirkungen des äußeren Stoffes. Nur der außer dieser abgesonderten Partie befindliche Leib bleibt diesen Einwirkungen ausgesetzt. Er ist noch in derselben Verfassung wie früher der ganze Leib. In der abgesonderten Partie wirkt nun das Seelische weiter. Hier wird die Seele der Träger des Lebensprinzipes (in der theosophischen Literatur Prana genannt). So erscheint jetzt der leibliche Menschenvorfahr mit zwei Gliedern ausgestattet. Das eine ist der physische Leib (die physische Hülle). Sie ist den chemischen und physischen Gesetzen der umgebenden Welt unterworfen. Das zweite ist die Summe von Organen, die dem besonderen Lebens-Prinzip unterworfen sind. — Nun ist aber dadurch ein Teil der Seelentätigkeit freigeworden. Diese hat keine Macht mehr über den physischen Teil des Leibes. Dieser Teil der Seelentätigkeit wendet sich nun nach innen und gestaltet einen Teil des Leibes zu besonderen Organen aus. Und dadurch beginnt ein Innenleben des Leibes. Dieser lebt nicht mehr bloß die Erschütterungen der Außenwelt mit, sondern er fängt an, sie im Innern als besondere Erlebnisse zu empfinden. Hier liegt der Ausgangspunkt der Empfindung. Zuerst tritt diese Empfindung als eine Art Tastsinn auf. Das Wesen fühlt die Bewegungen der Außenwelt, den Druck, den die Stoffe ausüben und so weiter. Auch die Anfänge einer Wärme- und Kälteempfindung treten auf.

[ 5 ] Damit ist eine wichtige Entwickelungsstufe der Menschheit erreicht. Dem physischen Körper ist die unmittelbare Einwirkung der Seele entzogen. Er ist ganz der physischen und chemischen Stoffwelt überantwortet. Er zerfällt in dem Augenblicke, in dem die Seele in ihrer Wirksamkeit, von den anderen Teilen aus, seiner nicht mehr Herr werden kann. Und damit tritt eigentlich erst das auf, was man «Tod» nennt. In bezug auf die Zustände vorher kann von einem Tode nicht die Rede sein. Bei der Teilung lebt das Muttergebilde restlos in den Tochtergebilden fort. Denn in diesen wirkt die ganze umgebildete Seelenkraft wie vorher in dem Muttergebilde. Es bleibt bei der Teilung nichts übrig, in dem nicht Seele wäre. Jetzt wird das anders. Sobald die Seele keine Macht mehr über den physischen Leib hat, unterliegt dieser den chemischen und physischen Gesetzen der Außenwelt, das heißt er stirbt ab. Als Seelenwirksamkeit bleibt nur, was in der Fortpflanzung und in dem entwickelten Innenleben tätig ist. Das heißt: es entstehen Nachkommen durch die Fortpflanzungskraft, und zugleich sind diese Nachkommen mit einem Überschuß an organbildender Kraft begabt. In diesem Überschuß lebt immer von neuem das Seelenwesen auf. Wie früher der ganze Leib von Seelentätigkeit erfüllt wurde bei der Teilung, so jetzt die Fortpflanzungs- und Empfindungsorgane. Man hat es also mit einer Wiederverkörperung des Seelenlebens in dem neu entstehenden Tochterorganismus zu tun.

[ 6 ] In der theosophischen Literatur werden diese beiden Entwickelungsstufen des Menschen als die beiden ersten Wurzelrassen unserer Erde beschrieben. Die erste heißt die polarische, die zweite die hyperboräische Rasse.

[ 7 ] Man muß sich vorstellen, daß die Empfindungswelt dieser Menschenvorfahren noch eine ganz allgemeine, unbestimmte war. Nur zweierlei von unseren heutigen Empfindungsarten waren doch schon geschieden: die Gehör- und die Tastempfindung. Durch die Veränderung sowohl des Leibes wie auch der physischen Umgebung war aber nicht mehr das ganze Menschengebilde geeignet, sozusagen «Ohr» zu sein. Ein besonderer Teil des Leibes blieb geeignet, die feinen Erschütterungen fortan mitzuerleben. Er lieferte das Material, aus dem sich dann allmählich unser Gehörorgan entwickelte. Doch Tastorgan blieb so ziemlich der ganze übrige Leib.

[ 8 ] Es ist ersichtlich, daß der ganze bisherige Entwickelungsvorgang des Menschen mit einer Veränderung des Wärmezustandes der Erde zusammenhängt. Die in seiner Umgebung befindliche Wärme war es in der Tat, welche den Menschen bis zu der geschilderten Stufe gebracht hat. Nun war aber die äußere Wärme auf einem Punkte angelangt, bei dem ein weiteres Fortschreiten des Menschengebildes nicht mehr möglich gewesen wäre. Es tritt nunmehr im Innengebilde eine Gegenwirkung gegen die weitere Abkühlung der Erde ein. Der Mensch wird zum Erzeuger einer eigenen Wärmequelle. Bisher hatte er den Wärmegrad seiner Umgebung. Jetzt treten Organe in ihm auf, die ihn fähig machen, sich den Wärmegrad selbst zu entwickeln, den er für sein Leben nötig hat. Bisher war sein Inneres von zirkulierenden Stoffen durchzogen, die in dieser Richtung von der Umgebung abhängig waren. Jetzt konnte er für diese Stoffe Eigenwärme entwickeln. Die Leibessäfte wurden zum warmen Blute. Damit war er als physisches Wesen zu einem weit höheren Grade von Selbständigkeit gelangt, als er ihn früher hatte. Das ganze Innenleben wurde gesteigert. Die Empfindung hing noch ganz von den Wirkungen der Außenwelt ab. Die Erfüllung mit Eigenwärme gab dem Körper ein selbständiges physisches Innenleben. Nun hatte die Seele einen Schauplatz im Innern des Leibes, auf dem sie ein Leben entwickeln konnte, das nicht mehr bloß ein Mitleben der Außenwelt war.

[ 9 ] Durch diesen Vorgang ist das Seelenleben in den Bereich des Irdisch-Stofflichen hineingezogen worden. Vorher konnten Begierden, Wünsche, Leidenschaften, konnten Lust und Leid der Seele nur wieder durch Seelisches entstehen. Was von einem anderen seelischen Wesen ausging, erweckte in einer bestimmten Seele Neigung, Abneigung, erregte die Leidenschaften und so weiter. Kein äußerer physischer Gegenstand hätte eine solche Wirkung tun können. Jetzt erst trat die Möglichkeit ein, daß solche äußere Gegenstände für die Seele etwas zu bedeuten hatten. Denn sie empfand die Förderung des mit der Eigenwärme erwachten Innenlebens als Wohlgefühl, die Störung dieses Innenlebens als Mißbehagen. Ein äußerer Gegenstand, der geeignet ist, zur Unterhaltung des leiblichen Wohlbehagens beizutragen, konnte begehrt, gewünscht werden. Das, was man in der theosophischen Literatur «Kama» — den Wunschleib — nennt, war mit dem irdischen Menschen verbunden. Die Gegenstände der Sinne wurden Gegenstände des Begehrungsvermögens. Der Mensch wurde durch seinen Wunschleib an das irdische Dasein gebunden.

[ 10 ] Nun fällt diese Tatsache mit einem großen Weltereignisse zusammen, mit dem es ursächlich verknüpft ist. Bisher war zwischen Sonne, Erde und Mond keine materielle Trennung. Diese drei waren in ihrer Wirkung auf den Menschen ein Körper. Jetzt trat die Trennung ein; die feinere Stofflichkeit, die alles in sich schließt, was vorher der Seele die Möglichkeit gegeben hatte, unmittelbar belebend zu wirken, sonderte sich als Sonne ab; der derbste Teil trat als Mond heraus; und die Erde hielt mit ihrer Stofflichkeit die Mitte zwischen beiden. Natürlich war diese Trennung keine plötzliche, sondern der ganze Prozeß vollzog sich allmählich, während der Mensch von dem Zustande der Fortpflanzung durch Teilung bis zu dem zuletzt geschilderten vorrückte. Ja, gerade durch die genannten Weltprozesse wurde diese Fortentwickelungsvorgang des Menschen bewirkt. Zuerst zog die Sonne ihre Stofflichkeit aus dem gemeinsamen Weltkörper heraus. Dadurch wurde dem Seelischen die Möglichkeit entzogen, die zurückbleibende Erdmaterie unmittelbar zu beleben. Dann fing der Mond an, sich herauszubilden. Dadurch kam die Erde in den Zustand, der das charakterisierte Empfindungsvermögen gestattete. — Und im Verein mit diesem Fortgang entwickelte sich auch ein neuer Sinn. Die Wärmeverhältnisse der Erde wurden solche, daß die Körper allmählich die feste Begrenzung annahmen, die Durchsichtiges von Undurchsichtigem trennte. Die aus der Erdmasse herausgetretene Sonne erhielt ihre Aufgabe als Lichtspenderin. Im Menschenleibe entstand der Sinn des Sehens. Zunächst war dieses Sehen nicht ein solches, wie wir es heute kennen. Licht und Dunkelheit wirkten als unbestimmte Gefühle auf den Menschen. Er empfand zum Beispiel das Licht unter gewissen Verhältnissen als behaglich, sein Leibesleben fördernd, und suchte es auf, strebte ihm zu. Dabei verlief das eigentliche Seelenleben noch immer in traumhaften Bildern. In diesem Leben stiegen Farbenbilder auf und ab, die sich nicht unmittelbar auf äußere Dinge bezogen. Diese Farbenbilder bezog der Mensch noch auf seelische Wirkungen. Helle Farbenbilder erschienen ihm, wenn ihn angenehme seelische Wirkungen trafen, finstere Bilder, wenn er von unangenehmen seelischen Einflüssen berührt wurde. — Es ist in dem bisherigen das, was durch das Auftreten der Eigenwärme bewirkt worden ist, als «Innenleben» bezeichnet worden. Man sieht aber, daß es ein Innenleben im Sinne der späteren Menschheitsentwickelung noch nicht ist. Alles geht stufenweise vor sich, auch die Entwickelung des Innenlebens. In dem Sinne, wie das im vorigen Aufsatz gemeint ist, tritt dieses wahre Innenleben erst auf, wenn die Befruchtung mit dem Geiste kommt, wenn der Mensch beginnt zu denken über das, was von außen auf ihn wirkt. — Aber alles, was hier geschildert wurde, zeigt, wie der Mensch hineinwächst in den Zustand, der im vorigen Abschnitt dargestellt worden ist. — Und man bewegt sich eigentlich schon in der Zeit, die dort charakterisiert worden ist, wenn man das folgende beschreibt: Immer mehr lernt die Seele das, was sie vorher in sich erlebt und nur auf Seelisches bezogen hat, auf das äußere körperliche Dasein anwenden. Das geschieht nun mit den Farbenbildern. Wie früher ein sympathischer Eindruck eines Seelischen mit einem Farbenbilde von heller Art in der eigenen Seele verknüpft wurde, so jetzt ein heller Lichteindruck von außen. Die Seele fing an, die Gegenstände um sich her farbig zu sehen. Das war verknüpft mit der Ausbildung neuer Sehwerkzeuge. Zu dem unbestimmten Fühlen des Lichtes und der Dunkelheit in früheren Zuständen hatte der Leib ein heute nicht mehr vorhandenes Auge. (Die Sage von den Zyklopen mit dem einen Auge ist eine Erinnerung an diese Zustände.) Die beiden Augen entwickelten sich, als die Seele anfing, die äußeren Lichteindrücke intimer mit ihrem Eigenleben zu verbinden. Es verlor sich damit das Wahrnehmungsvermögen für das Seelische in der Umgebung. Die Seele wurde immer mehr und mehr zum Spiegel der Außenwelt. Diese Außenwelt wird als Vorstellung im Innern der Seele wiederholt. — Hand in Hand damit ging die Trennung der Geschlechter. Auf der einen Seite wurde der Menschenleib nur empfänglich für die Befruchtung durch ein anderes Menschenwesen, auf der anderen entwickelten sich die körperlichen «Seelenorgane» (Nervensystem), durch welche die sinnlichen Eindrücke der Außenwelt in der Seele abgespiegelt wurden. — Und damit war der Einzug des denkenden Geistes in den Menschenleib vorbereitet.

Versions Available:

Atlantis and Lemuria 1911, tr. Max Gysi
  1. Cosmic Memory 1959, tr. Karl E. Zimmer
  2. From the Akashic Record, Steiner Online Library
  3. Aus der Akasha-Chronik, 6th ed.

VIII. Man's First Ancestors

The observations of the Âkâshic Record, which will be described in the following pages, date from a period immediately preceding the incidents related in the previous chapter. In view of the materialistic tendency of thought at the present day, the risk attending the publication of the following facts is even greater than that incurred by the descriptions given in the preceding chapters. One is so liable in these days, when dealing with matters of this kind, to be dubbed fantastic, or accused of groundless speculation, that nothing but the conviction that the information we offer with regard to spiritual experience is true and accurate could induce us to publish these statements, knowing, as we do only too well, that any one who is versed in the teachings of Physical Science, as accepted by the present generation, will be unable even to approach the matter in a serious attitude of mind. Nothing is herein stated, but what has been carefully tested according to the methods employed by Spiritual Science; and all we ask of the ordinary scientist is that he shall accord to the student of the Higher Science the same tolerance as the latter shows to the mode of thought of Physical Science. (See my Welt- und Lebensanschauungen im Neunzehnten Jahrhundert, where I think I have shown my appreciation of the views held by materialistic Science.)

Nevertheless, for the benefit of any who may be sympathetically inclined towards the teachings of the Higher Science, I would add a further special remark with reference to the present expositions: we shall here touch upon matters of very great significance, pertaining to an age now long past, matters which, portrayed by the Records of Âkâsha, it is by no means an easy task to decipher. The writer, indeed, makes no claim on blind faith; he merely sets forth the results of investigations on which the utmost care has been bestowed, and any correction, if based on a practical knowledge of such matters, would be welcomed. The signs of the times are such as to impress him with a sense of duty, nay, urgency, in making known these events in the evolution of mankind. Moreover, we shall first have to sketch briefly an extensive period of existence, in order to gain at the outset a good general idea. Many things, therefore, which are now merely indicated, will receive a more detailed exposition in later chapters.

It is, however, difficult to translate the inscriptions of the Âkâshic Records into everyday language. It were easier to decipher the occult language of symbolical signs used in occult schools, but this is not yet permitted in our time. The reader is therefore begged to give a hearing to much that may seem obscure and hard to understand, to make a valiant endeavour to grasp their meaning, as the author, on his part, has striven to devise a mode of interpretation capable of being understood by all. The trouble expended in mastering many a difficult passage will be rewarded by the insight gained into the profound mysteries, the momentous problems of humanity herein revealed. These Âkâshic Records—which, for the occult investigator, are as much an undeniable reality as mountains and rivers are for the physical eye—constitute for man the basis of a true knowledge of self. An error of perception is, of course, as possible for the one as for the other.

It must be remembered that the present chapter relates only to the evolution of man. As a matter of course, the other kingdoms of Nature, the mineral, the plant, and the animal, are evolving side by side with humanity, and these other evolutions will be dealt with in future chapters. In these we shall discuss certain other subjects destined to illumine and to render more comprehensible the details given concerning man's evolution. On the other hand, we shall not be able to study the evolution of the other terrestrial kingdoms from the occult standpoint until the gradual development of man has been shown.


When we retrace still further the earth's evolutionary history—further back even than we have done in the foregoing pages—we find our celestial globe composed of ever finer conditions of matter. The matter which later became solid was, at a previous stage, liquid; before that, gaseous and of the nature of vapour; while at a still remoter period we find it in its finest form, that is to say, as ether. The decrease of temperature, however, caused the gradual solidification of matter.

In our present studies we shall go back to the time when our earthly dwelling-place was composed of matter in its finest etheric state. In that epoch of the earth's evolution man began his earthly career. In earlier times he had lived in other worlds, which will be the subject of study elsewhere. [See An Outline Of Occult Science, by Rudolf Steiner, Ph.D.] We will here only say a word or two about the existence which immediately preceded his earth-life. It was what we should call an astral or spiritual world, peopled with beings who had no outer, that is to say, no physical, corporeal existence. Neither had man. He had by that time perfected the picture-consciousness, or dream-consciousness, which was described in a foregoing chapter. He possessed feelings and desires, but all confined in a soul-body: a human being at that stage would only have been visible to clairvoyant sight.

It is true that the more highly evolved human beings of that period possessed such sight, though it was of a rather vague and dreamy description; it was not self-conscious clairvoyance. These astral beings are, in a certain sense, man's ancestors; for what to-day we call “Man” contains an indwelling, self-conscious Spirit. This Spirit became united to the being which descended from that ancestor about the middle of the Lemurian phase of civilisation. (This union of the Soul-Ancestor with the Physical-Ancestor has already been mentioned in earlier chapters. The subject will be taken up again, and treated more explicitly, after we have followed the evolution of man's ancestors up to that point.)

The astral or Soul-Ancestors of man were transplanted to the subtle matter of the etheric world. They absorbed this subtle matter into themselves—roughly putting it—something after the manner of a sponge. Thus, by permeating themselves with etheric matter their etheric bodies were formed. They were elongated, and elliptic in form; yet subtle differentiations of matter, tendencies to form limbs and other organs to be developed at a later period, were even then perceptible. The whole process perceptible in the mass of etheric matter was, however, purely physico-chemical, though regulated and controlled by the soul.

When one of these ovoids of matter had reached a certain size, it split into two, forming two new masses each resembling the one which gave it birth, and reproducing the same activities which were at work in the parent form. Every one of these new forms possessed a soul similar to that of the mother-being. The reason of this was that not only a definite number of human souls incarnated on the physical plane, but there was what we might call a Soul-Tree (or Group Soul), which was able, as it were, to give off innumerable individual souls, sprung from its common root. Just as a plant springs up again and again from numberless seeds, so did the soul-life reincarnate in the countless offshoots which were created as the result of these continual cleavings. (Of course, there existed from the beginning a very limited number of soul species, but within these species, evolution proceeded in the manner described, every soul species putting forth innumerable scions.)

With incarnation in physical matter a most important change came over the souls themselves. As long as the souls remained unconnected with the material world, no outward material occurrence could affect them. All influences affecting them were purely psychic, or clairvoyant. Thus in their life they shared the astral influences of their surroundings, and it was in this way that they took part in, or experienced, everything that existed at that time. The impressions made by stones, plants, and animals, then also existing in a purely astral (Soul) form, were felt as inner experiences of the soul. On entering the plane of our earth, something quite new was added. Outer material events brought influences to bear upon the soul, which had thus robed itself in a garment of etheric matter. At first these influences consisted of motions in the outer material world which caused corresponding activity in the etheric body. In the same way as the vibrations of the air now affect us in the form of sound, so were those etheric beings affected by the vibrations of the etheric matter surrounding them. Such a being was, in fact, a single organ of hearing. This sense was the first to be developed; but from this we see that the separated organ of hearing was formed at a later period.

With the increasing solidification of physical matter, the soul-nature gradually lost control over its formation. The bodies already formed could only reproduce bodies after their own image. A change now occurs in the manner of generation, that is to say, the offspring of the mother-being appears considerably smaller, only growing gradually to the size of the parent. Organs of generation now begin to appear, whereas hitherto they had not existed. Henceforward it is no mere physico-chemical process which takes place within the form. Such a process is now no longer sufficient for the purpose of generation: for the outer matter, growing denser and denser, is no longer capable of being directly influenced by the soul. A special portion within the form is therefore set apart for this function, being withdrawn from the immediate influence of the outside material world. Only the body, exclusive of the specialised part, is still exposed to these influences; and it remains in the condition which was formerly that of the whole body. In the specialised part the psychic nature continues to work, and the soul becomes at this point the vehicle of the life-principle (called in Theosophical literature “Prâna”).

We now find the physical human ancestor in possession of two principles: one being the physical body, which is subject to the chemical and physical laws of the world surrounding it; and the second, the sum total of the organs directly controlled by the individual life-principle. In this manner a part of the activity of the soul has been liberated. No longer retaining power over the physical sheath, the soul turns this part of its activity inwards, transforming part of the body into special organs; and so begins an inner life of the body. It no longer merely participates in the vibrations from without, but begins to feel them inwardly as individual experiences. Here sensation begins. At first, the sensation somewhat resembles the sense of touch: the subject feels the movements of the outer world, the pressure caused by substances, and so on; also a sensation of heat and cold began now to be developed.

At this point man has reached an important stage in his evolution. The direct influence of the soul has been withdrawn from the physical body, the latter being entirely surrendered to the physical and chemical activities of the material world. The moment the soul, at work in the other principles, relaxes its hold over the body, the latter dissolves. This is the beginning of what we call “death.” We cannot speak of death in reference to previous states. In the simple case of separation, the life of the mother-form is continued in the offspring, for in the latter are at work all the transformed soul-forces which hitherto had sought expression in the one parent-form: after the separation, nothing remains that is soulless.

A change now takes place: as soon as the soul ceases to retain its power over the physical body, the latter is subject to the chemical and physical laws of the outer world, that is to say, it decays. The field of activity for the soul-powers is limited to generation and the developed inner life; for through this generative power, descendants are brought forth, which are in their turn endowed with a surplus of organ-forming power. In this surplus the soul always returns to life again. As the whole body was formerly filled with psychic activity at the separation, so were now the organs of reproduction and of sensation. We must recognise in this nothing less than a Rebirth of the soul-life in the new growing organism.

Theosophical literature describes these two evolutionary stages of man as the first two Root-Races of our earth. The first is called the Polar Race, the second the Hyperborean Race.

We must bear in mind that the field of sensation possessed by these human forefathers was of a general character and as yet quite vague and indefinite. So far, only two of the kinds of sensation we now possess were differentiated: the sense of hearing and that of touch. By reason of the changes, however, which the body was undergoing, as well as its physical environment, the whole human form was no longer capable of acting, so to speak, as “all ear.” Henceforward a specialised part of the body retained the power of responding to the delicate vibrations, and supplied the material from which was gradually developed the organ of hearing we now possess, whilst the rest of the body remained almost entirely an organ of touch.

Obviously, the whole process of the evolution of man has hitherto been connected with the alteration in the degree of warmth of our earth; it was, in fact, due to the heat in his surroundings that man evolved to the stage we have just described. The heat from without, however, had now reached a point at which further progress in the formation of the human body was no longer possible. Thus, with the cooling off of the earth, a corresponding reaction set in within the form itself, and man became the generator of his own supply of heat, whereas hitherto his temperature had been that of his surroundings. Organs now appear in him, enabling him to generate for himself the degree of heat necessary for his life. Up till now, currents of substances had circulated within him, dependent on the environment for the necessary heat; but now he could generate his own heat, for these substances and the fluids of the body turned into warm blood. Thus he had attained a far greater degree of self-dependence as a physical being than ever before, and his whole inner life was intensified. Sensation still depended entirely upon the effects of the outer world. The filling of the body with its own warmth gave it an independent physical inner life. The soul had now a field of activity within the body, where it could unfold an existence which would no longer be a mere sharing in the life of the outer world.

By this proceeding, the astral, or soul life, was drawn into the sphere of physical matter. Hitherto desires, longings and passions, joy and sorrow of soul, could only arise through psychic influences; and attraction and aversion were awakened, passions excited, and so on, by that which proceeded from one soul to another. No other external physical object could have produced such effects. Now, for the first time, the possibility arose that such outer objects had a significance for the soul. For the quickening of the inner life which followed the power of generating its own heat caused it to experience the sensation of pleasure, while the disturbance of this inner life caused it discomfort; an outer object qualified to maintain bodily comfort could become an object of desire, or longing. The astral, or desire body—known as “Kâma” in Theosophical literature,—was united with terrestrial man, and the objects of the senses became objects capable of being desired; man was thus bound through his desire body to earthly existence.

The foregoing fact coincides with a great cosmic event, with which it is causally connected. Till now there had been no material separation between sun, earth, and moon: these three affected man as a single body. At this point separation occurs: the finer matter, including all that which had hitherto conferred on the soul the power of directly giving life, was separated off as sun; the grossest matter went forth as moon; while the earth, with its materiality, occupied a position between the two. Of course, the separation did not occur suddenly; for the whole process was gradually taking place while man was advancing from the stage of generation by cleavage to that just described. The advance in man's evolution was, indeed, accomplished just through the cosmic happenings mentioned. First, the sun withdrew its substance from the common globe. The soul was thereby deprived of the possibility of directly vivifying the earth substance left behind. Then the moon began to take form, in this way bringing about a condition of the earth favourable to the growth of the capacity for sensation just as we have already described.

In conjunction with this occurrence, a new sense was developed. The conditions of warmth of the earth became such that the bodies gradually took on a definite outline, dividing the transparent matter from the opaque. The sun, which had withdrawn from the earth-body, now assumed its task as light-giver, and awoke in the human body the sense of sight. It was not at first what we know as sight to-day. Light and darkness were perceptible to man as vague sensations. For instance, he was aware that under certain conditions light gave him a sense of comfort and well-being, quickening the life in his body; therefore he sought it and strove towards it.

Meanwhile the actual soul-life continued to run its course in the form of dreamlike pictures. Colour-pictures came and went in this life, without having any particular connection with the things of the outer world, and these colour-pictures were still attributed by man to soul activities. Light colour-pictures appeared to him when his astral experiences were pleasant; sombre pictures when he was affected by disagreeable astral influences. That which was effected as the result of self-generated heat we have called in the foregoing the “inner life.” Nevertheless, we see that it was not an inner life in the sense of later human development. All things advance step by step, and so does the evolution of the inner life. In the sense in which it has been spoken of in a former chapter, this true inner life only begins when the fructification by the mind takes place, when man begins to think about these outer influences. All that has been described here does but show how man climbed upward to the state depicted in the preceding chapter. And we really live over again the times there described when we picture to ourselves the following. More and more the soul learns to relate to the outer bodily existence that which it formerly lived through in itself and which it only attributed to soul influences.

The same thing now happened with regard to the colour-pictures. Just as before the impression of a sympathetic psychic influence was connected in the individual soul with a bright colour-picture, so did it now become a brilliant light-impression from outside. The soul began to perceive in colours the objects surrounding it. This was in conjunction with the development of new organs of sight. At its previous stages the body had one eye, which does not exist to-day, by means of which it vaguely sensed the light and the darkness. (The legend of the Cyclops with one eye is a reminiscence of this state.)

The two eyes developed when the soul began to associate the external light-impressions more intimately with its own life, and thus was lost the capacity of perception of the surrounding astral world. The soul became more and more a mirror of the outer world, the latter being reproduced within it as an image; and simultaneously with this the separation of the sexes appeared. On the one hand, the human body became capable of fecundation only by another human being, while on the other hand there developed in the body “soul-organs” (the nervous system), by which the sense-impressions of the outer world were reflected in the soul, thereby preparing the way for the mind, or thinking principle, in the human body.