On the Astral World and Devachan
GA 88
28 January 1904, Berlin
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Über die astrale Welt und das Devachan, 1st ed.
7. Die Welt des Geistes oder Devachan I
7. Die Welt des Geistes oder Devachan I
[ 1 ] Verehrte Anwesende! Vor acht Tagen habe ich mir gestattet, das Gefüge desjenigen Gebietes zu schildern, das jeder zu durchschreiten hat, der in den Zustand zwischen zwei Verkörperungen eingeht, das sogenannte Mentalreich oder die Welt des Devachan. Ich habe Ihnen geschildert, daß wir da zunächst dreierlei Gebiete zu unterscheiden haben, und ich habe auch bemerkt, daß die Worte, welche wir in unserer gewöhnlichen Sprache zur Verfügung haben, zur Übermittlung der Wahrnehmungen im Mentalreich nicht ausreichen, so daß wir oft nur andeutungsweise und manchmal nur sinnbildlich auszudrücken imstande sind, was in diesem Lande, das der Mensch zwischen zwei Verkörperungen durchschreitet, wahrzunehmen ist. Diejenigen, welche als Eingeweihte von diesem Lande wissen, schildern es in Worten, die mehr andeutend als der Wirklichkeit entsprechend zu nehmen sind. Deshalb müssen Sie auch die Schilderungen, welche ich letztes Mal gegeben habe, mehr andeutend hinnehmen, denn es ist fast unaussprechlich, was derjenige wahrnimmt, dessen Sinn für die devachanische Welt geöffnet ist.
[ 1 ] Verehrte Anwesende! Vor acht Tagen habe ich mir gestattet, das Gefüge desjenigen Gebietes zu schildern, das jeder zu durchschreiten hat, der in den Zustand zwischen zwei Verkörperungen eingeht, das sogenannte Mentalreich oder die Welt des Devachan. Ich habe Ihnen geschildert, daß wir da zunächst dreierlei Gebiete zu unterscheiden haben, und ich habe auch bemerkt, daß die Worte, welche wir in unserer gewöhnlichen Sprache zur Verfügung haben, zur Übermittlung der Wahrnehmungen im Mentalreich nicht ausreichen, so daß wir oft nur andeutungsweise und manchmal nur sinnbildlich auszudrücken imstande sind, was in diesem Lande, das der Mensch zwischen zwei Verkörperungen durchschreitet, wahrzunehmen ist. Diejenigen, welche als Eingeweihte von diesem Lande wissen, schildern es in Worten, die mehr andeutend als der Wirklichkeit entsprechend zu nehmen sind. Deshalb müssen Sie auch die Schilderungen, welche ich letztes Mal gegeben habe, mehr andeutend hinnehmen, denn es ist fast unaussprechlich, was derjenige wahrnimmt, dessen Sinn für die devachanische Welt geöffnet ist.
[ 2 ] Ich habe Ihnen drei Gebiete des Devachan dargestellt und bemerkte, daß diese entsprechen würden den drei Gebieten auf unserer Erde: dem festen, gebirgigen — das ist das kontinentale Gebiet des Devachan —, dem flüssigen — das ist das Ozeangebiet des Devachan —, und dem Gebiet des Luftmeeres.
[ 2 ] Ich habe Ihnen drei Gebiete des Devachan dargestellt und bemerkte, daß diese entsprechen würden den drei Gebieten auf unserer Erde: dem festen, gebirgigen — das ist das kontinentale Gebiet des Devachan —, dem flüssigen — das ist das Ozeangebiet des Devachan —, und dem Gebiet des Luftmeeres.
[ 3 ] Einer derjenigen deutschen Dichter, die etwas von diesem Lande wußten, war, wie ich auch das letzte Mal gesagt habe, Goethe. Goethe hat dieses Land mehr äußerlich durch seinen Mephistopheles beschreiben lassen. Aber schon an dieser Beschreibung können Sie sehen, daß Goethe gewußt hat, wie schwer es ist, von diesem Lande zu sprechen. Er schildert es, indem er Mephistopheles den Faust darauf aufmerksam machen läßt, was er dort finden wird. Mephistopheles sagt das folgende:
[ 3 ] Einer derjenigen deutschen Dichter, die etwas von diesem Lande wußten, war, wie ich auch das letzte Mal gesagt habe, Goethe. Goethe hat dieses Land mehr äußerlich durch seinen Mephistopheles beschreiben lassen. Aber schon an dieser Beschreibung können Sie sehen, daß Goethe gewußt hat, wie schwer es ist, von diesem Lande zu sprechen. Er schildert es, indem er Mephistopheles den Faust darauf aufmerksam machen läßt, was er dort finden wird. Mephistopheles sagt das folgende:
Und hättest du den Ozean durchschwommen,
Das Grenzenlose dort geschaut,
So sähst du dort doch Well auf Welle kommen,
Selbst wenn es dir vorm Untergange graut.
Du sähst doch etwas! sähst wohl in der Grüne
Gestillter Meere streichende Delphine,
Sähst Wolken ziehen, Sonne, Mond und Sterne
Nichts wirst du sehn in ewig leerer Ferne,
Den Schritt nicht hören, den du tust,
Nichts Festes finden, wo du ruhst!
Und hättest du den Ozean durchschwommen,
Das Grenzenlose dort geschaut,
So sähst du dort doch Well auf Welle kommen,
Selbst wenn es dir vorm Untergange graut.
Du sähst doch etwas! sähst wohl in der Grüne
Gestillter Meere streichende Delphine,
Sähst Wolken ziehen, Sonne, Mond und Sterne
Nichts wirst du sehn in ewig leerer Ferne,
Den Schritt nicht hören, den du tust,
Nichts Festes finden, wo du ruhst!
[ 4 ] Wir können dies — für denjenigen, der es verstandesmäßig betrachtet — als eine annähernde Schilderung dieses Reiches ansehen. An einer anderen Stelle sagt Mephistopheles zu Faust:
[ 4 ] Wir können dies — für denjenigen, der es verstandesmäßig betrachtet — als eine annähernde Schilderung dieses Reiches ansehen. An einer anderen Stelle sagt Mephistopheles zu Faust:
Hier diesen Schlüssel nimm! ...
Der Schlüssel wird die rechte Stelle wittern;
Folg ihm hinab: er führt dich zu den Müttern.
Hier diesen Schlüssel nimm! ...
Der Schlüssel wird die rechte Stelle wittern;
Folg ihm hinab: er führt dich zu den Müttern.
[ 5 ] Auch zur Zeit des Plutarch wurde von dem Reich der Mütter gesprochen; für Goethe ist es das Reich des Unentstandenen. Deshalb läßt er Mephisto zu Faust sagen:
[ 5 ] Auch zur Zeit des Plutarch wurde von dem Reich der Mütter gesprochen; für Goethe ist es das Reich des Unentstandenen. Deshalb läßt er Mephisto zu Faust sagen:
[ 6 ] Versinke denn! Ich könnt auch sagen: steige!
[ 6 ] Versinke denn! Ich könnt auch sagen: steige!
[ 7 ] Also nicht oben und nicht unten, sondern überall ist Devachan.
[ 7 ] Also nicht oben und nicht unten, sondern überall ist Devachan.
Entfliehe dem Entstandnen
In der Gebilde losgebundne Reiche!
Ergötze dich am längst nicht mehr Vorhandnen!
Entfliehe dem Entstandnen
In der Gebilde losgebundne Reiche!
Ergötze dich am längst nicht mehr Vorhandnen!
[ 8 ] Das ist die Schilderung eines Europäers. Ich will Ihnen nun noch die Schilderung eines Hindu-Weisen geben; sie ist in orientalischer Weise gefärbt, gleichwohl aber desselben Inhalts; sie besagt: Viele tausend Weltsysteme gibt es. Dieser Welt liegt ein Reich der Seligkeit zugrunde. Durch sieben Zaunreihen sind die Reiche begrenzt, durch den Tathagata werden sie regiert, und sie gehören den Bodhisattvas. Die Wasser fließen durch diese Reiche und sieben Eigenschaften haben sie.
[ 8 ] Das ist die Schilderung eines Europäers. Ich will Ihnen nun noch die Schilderung eines Hindu-Weisen geben; sie ist in orientalischer Weise gefärbt, gleichwohl aber desselben Inhalts; sie besagt: Viele tausend Weltsysteme gibt es. Dieser Welt liegt ein Reich der Seligkeit zugrunde. Durch sieben Zaunreihen sind die Reiche begrenzt, durch den Tathagata werden sie regiert, und sie gehören den Bodhisattvas. Die Wasser fließen durch diese Reiche und sieben Eigenschaften haben sie.
[ 9 ] Drei Reiche des Devachan habe ich Ihnen geschildert, welche unserem festen Land, unserem Ozean und dem Luftmeer entsprechen. Ich habe gesagt, daß im Devachan das Land anders aussieht als unser heutiges Land, und ich habe gesagt, daß wir Gestalten da wiederfinden, die wir auch hier sehen, aber eingegraben wie ein Siegelabdruck. Diese Kontinentalmasse bildet den Grundstock des Devachan. Innerhalb derselben bewegt sich die lebendige Meeresmasse; rosafarben durchdringt sie alles Sein und bildet den Lebensquell aller Formen, aller Gebilde, die als Pflanzen, Menschen und Tiere erstehen sollen. Der Luftkreis ist von ganz besonderer Art im Devachan. Unseren physischen Luftkreis sehen wir blau; der Luftkreis im Devachan ist rötlich strahlend. Er ist von einer außerordentlichen Empfindungsfähigkeit, die in jedem seiner Atome ruht, die jedes einzelne Atom beseelt. Alles, was in dem Luftkreis sich geltend macht, ist Empfindungsleben. Alles, was ich in den unteren Reichen an Schmerz und Lust erlebe, drückt sich in dem Luftkreis des Devachan aus. Derjenige, welcher auf dieser Ebene wahrnimmt, der versteht, was ein Eingeweihter der christlichen Religion, Paulus, sagt: Alle Kreatur seufzet unter Schmerzen, der Annahme an Kindesstatt harrend. — Der Luftkreis ist außerdem durchdrungen von einem Sphärenklingen, von einer Musik, welche die alten Pythagoräer die Sphärenharmonie genannt haben. Derjenige, der diese Harmonie schon gehört hat, welche der Ausdruck der Harmonie des Kosmos ist, der hört sie überall, trotzdem sie übertönt ist von dem Geräusch des Alltagslebens. Dies ist in der Beschreibung des Hinduweisen als Zäune ausgedrückt.
[ 9 ] Drei Reiche des Devachan habe ich Ihnen geschildert, welche unserem festen Land, unserem Ozean und dem Luftmeer entsprechen. Ich habe gesagt, daß im Devachan das Land anders aussieht als unser heutiges Land, und ich habe gesagt, daß wir Gestalten da wiederfinden, die wir auch hier sehen, aber eingegraben wie ein Siegelabdruck. Diese Kontinentalmasse bildet den Grundstock des Devachan. Innerhalb derselben bewegt sich die lebendige Meeresmasse; rosafarben durchdringt sie alles Sein und bildet den Lebensquell aller Formen, aller Gebilde, die als Pflanzen, Menschen und Tiere erstehen sollen. Der Luftkreis ist von ganz besonderer Art im Devachan. Unseren physischen Luftkreis sehen wir blau; der Luftkreis im Devachan ist rötlich strahlend. Er ist von einer außerordentlichen Empfindungsfähigkeit, die in jedem seiner Atome ruht, die jedes einzelne Atom beseelt. Alles, was in dem Luftkreis sich geltend macht, ist Empfindungsleben. Alles, was ich in den unteren Reichen an Schmerz und Lust erlebe, drückt sich in dem Luftkreis des Devachan aus. Derjenige, welcher auf dieser Ebene wahrnimmt, der versteht, was ein Eingeweihter der christlichen Religion, Paulus, sagt: Alle Kreatur seufzet unter Schmerzen, der Annahme an Kindesstatt harrend. — Der Luftkreis ist außerdem durchdrungen von einem Sphärenklingen, von einer Musik, welche die alten Pythagoräer die Sphärenharmonie genannt haben. Derjenige, der diese Harmonie schon gehört hat, welche der Ausdruck der Harmonie des Kosmos ist, der hört sie überall, trotzdem sie übertönt ist von dem Geräusch des Alltagslebens. Dies ist in der Beschreibung des Hinduweisen als Zäune ausgedrückt.
[ 10 ] Nun kommen wir in die vierte Region des Geistesreiches. Dies ist ein ganz besonderes Reich; die Schöpfer und Beseeler aller Dinge sind dort am Werke. Der sogenannte Akashastoff ist die Substanz, der Ton, aus dem alles geformt wird. Das ist ein Bild, von dem alle Magier sprechen. Goethe spricht auch davon, an der Stelle, wo er von Feuerluft spricht. Es ist derjenige Stoff, der die größte Plastizität hat, der Stoff, in den man von einer Seite die materiellen Gebilde, auf der anderen Seite den Geist eindrücken kann. Es ist der Stoff, den man nicht mehr kannte seit dem Anfang des Christentums, nicht mehr kannte, bis die Theosophische Gesellschaft auftrat. Als die erste Aufforderung an Sinnett erging, der abendländischen Welt von diesen Dingen Kenntnis zu geben, da hören wir in seinem Buch «Die okkulte Welt» eine Beschreibung dieses Stoffes, der Zauberkräfte enthalten soll. Und wir lesen da, wie der Meister selbst es ausdrückt, daß die abendländischen Kulturmenschen nur schwer und langsam dazu kommen werden, die Bedeutung des Stoffes Akasha zu verstehen.
[ 10 ] Nun kommen wir in die vierte Region des Geistesreiches. Dies ist ein ganz besonderes Reich; die Schöpfer und Beseeler aller Dinge sind dort am Werke. Der sogenannte Akashastoff ist die Substanz, der Ton, aus dem alles geformt wird. Das ist ein Bild, von dem alle Magier sprechen. Goethe spricht auch davon, an der Stelle, wo er von Feuerluft spricht. Es ist derjenige Stoff, der die größte Plastizität hat, der Stoff, in den man von einer Seite die materiellen Gebilde, auf der anderen Seite den Geist eindrücken kann. Es ist der Stoff, den man nicht mehr kannte seit dem Anfang des Christentums, nicht mehr kannte, bis die Theosophische Gesellschaft auftrat. Als die erste Aufforderung an Sinnett erging, der abendländischen Welt von diesen Dingen Kenntnis zu geben, da hören wir in seinem Buch «Die okkulte Welt» eine Beschreibung dieses Stoffes, der Zauberkräfte enthalten soll. Und wir lesen da, wie der Meister selbst es ausdrückt, daß die abendländischen Kulturmenschen nur schwer und langsam dazu kommen werden, die Bedeutung des Stoffes Akasha zu verstehen.
[ 11 ] Wie ich vor acht Tagen geschildert habe, kann die devachanische Welt in drei niedere Reiche und drei höhere Reiche eingeteilt werden. Die drei höheren Reiche klingen und leuchten in die drei unteren Reiche hinein. Wenn wir die unteren Devachanreiche — in der theosophischen Sprache «Rupa-Reiche» — bezeichnet haben als Festland, als Ozean, als Luftraum, so dehnen sich jenseits des vierten Reiches — [Akasha] — die drei höchsten Reiche des Devachan aus, die in der theosophischen Sprache «Arupa-Reiche» genannt werden. Zu alle dem, was diesseits von Devachan ist — also Astral-reich und physisches Reich —, sind die Urzustände im höheren Devachan vorhanden. Diese Arupa-Reiche sind bewohnt von Wesenheiten erhabenster Art. Die Meister der ursprünglichen christlichen Weisheit haben diese Reiche noch beschrieben; man hat sie gekannt in der christlichen Weisheit bis zum 13. Jahrhundert; dann ging die Kenntnis davon verloren. Niemand versteht die christliche Weisheit der früheren Jahrhunderte, wenn er nicht erkennt, daß in manchen Schriften von den drei obersten Reichen des Devachan die Rede ist. Diese drei Reiche werden, wie gesagt, von erhabenen Wesenheiten bewohnt, die alle Vorgänge in den unteren Reichen lenken und leiten.
[ 11 ] Wie ich vor acht Tagen geschildert habe, kann die devachanische Welt in drei niedere Reiche und drei höhere Reiche eingeteilt werden. Die drei höheren Reiche klingen und leuchten in die drei unteren Reiche hinein. Wenn wir die unteren Devachanreiche — in der theosophischen Sprache «Rupa-Reiche» — bezeichnet haben als Festland, als Ozean, als Luftraum, so dehnen sich jenseits des vierten Reiches — [Akasha] — die drei höchsten Reiche des Devachan aus, die in der theosophischen Sprache «Arupa-Reiche» genannt werden. Zu alle dem, was diesseits von Devachan ist — also Astral-reich und physisches Reich —, sind die Urzustände im höheren Devachan vorhanden. Diese Arupa-Reiche sind bewohnt von Wesenheiten erhabenster Art. Die Meister der ursprünglichen christlichen Weisheit haben diese Reiche noch beschrieben; man hat sie gekannt in der christlichen Weisheit bis zum 13. Jahrhundert; dann ging die Kenntnis davon verloren. Niemand versteht die christliche Weisheit der früheren Jahrhunderte, wenn er nicht erkennt, daß in manchen Schriften von den drei obersten Reichen des Devachan die Rede ist. Diese drei Reiche werden, wie gesagt, von erhabenen Wesenheiten bewohnt, die alle Vorgänge in den unteren Reichen lenken und leiten.
[ 12 ] Auf die erste Stufe des höheren Devachan deutet auch Goethe hin an einer Stelle des Märchens von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Sie können dort lesen:
[ 12 ] Auf die erste Stufe des höheren Devachan deutet auch Goethe hin an einer Stelle des Märchens von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Sie können dort lesen:
[ 13 ] Wir steigen nun hinauf in noch höhere Regionen. Da treffen wir Wesen, die nicht mehr sichtbar werden können, die aber zu dem Menschen sprechen können, wenn er reif dafür wird. Die ersten Lehrer christlicher Weisheit bezeichneten sie als Dynamis. Das sind Wesen, die weithin strahlen als schaffende Kräfte. Im nächsten Reiche finden wir die Herrschaften, die Kyriotetes. Damit haben wir die Hierarchie dieser erhabenen Wesenheiten, die tönend in den drei höchsten Reichen des Devachan sind. In der christlichen Esoterik deutet manches darauf hin, daß diese Erkenntnisse noch lebendig waren in den ersten Jahrhunderten des Christentums, daß sie aber verloren gegangen sind, weil es immer weniger und weniger christliche Eingeweihte gegeben hat.
[ 13 ] Wir steigen nun hinauf in noch höhere Regionen. Da treffen wir Wesen, die nicht mehr sichtbar werden können, die aber zu dem Menschen sprechen können, wenn er reif dafür wird. Die ersten Lehrer christlicher Weisheit bezeichneten sie als Dynamis. Das sind Wesen, die weithin strahlen als schaffende Kräfte. Im nächsten Reiche finden wir die Herrschaften, die Kyriotetes. Damit haben wir die Hierarchie dieser erhabenen Wesenheiten, die tönend in den drei höchsten Reichen des Devachan sind. In der christlichen Esoterik deutet manches darauf hin, daß diese Erkenntnisse noch lebendig waren in den ersten Jahrhunderten des Christentums, daß sie aber verloren gegangen sind, weil es immer weniger und weniger christliche Eingeweihte gegeben hat.
[ 14 ] Auch in dem Reiche, das ich vorhin beschrieben habe, in dem Luftkreise des Devachan, finden sich Wesenheiten, deren Kleid aus dem Luftkreise des Devachan gewoben ist, die aber ganz entgegengesetzte Eigenschaften haben, wie wir Menschen sie besitzen. Es ist schwer zu beschreiben, welche Eigenschaften diese Wesenheiten besitzen, die im Luftkreise des Devachan leben. Wenn wir Men sehen uns Empfindungen zuschreiben, so müssen wir diesen Wesen zuschreiben, daß sie Empfindungen nicht empfangen, nicht entgegennehmen, sondern daß sie Empfindungen hinaustragen durch den Luftkreis. Es sind also Wesenheiten ganz anderer Art. Da, wo sie hinkommen, strahlen sie Kräfte der Empfindung aus, während bei uns Menschen die Empfindungen einströmen. Nur in dieser Weise kann ich beschreiben, was diese Wesenheiten charakterisiert. In der christlichen Esoterik wurde dies dadurch ausgedrückt, daß man diese Wesenheiten Erzengel nannte. Heute wird dieser Ausdruck nicht mehr verstanden. Er darf nicht auf physische Mächte bezogen werden, das wäre ein Aberglaube. Er muß auf devachanische Wesen bezogen werden, welche die Botschaft der Empfindung durch den Luftkreis des Devachan tragen und überall dasjenige verbreiten, was reinste Empfindung ist.
[ 14 ] Auch in dem Reiche, das ich vorhin beschrieben habe, in dem Luftkreise des Devachan, finden sich Wesenheiten, deren Kleid aus dem Luftkreise des Devachan gewoben ist, die aber ganz entgegengesetzte Eigenschaften haben, wie wir Menschen sie besitzen. Es ist schwer zu beschreiben, welche Eigenschaften diese Wesenheiten besitzen, die im Luftkreise des Devachan leben. Wenn wir Men sehen uns Empfindungen zuschreiben, so müssen wir diesen Wesen zuschreiben, daß sie Empfindungen nicht empfangen, nicht entgegennehmen, sondern daß sie Empfindungen hinaustragen durch den Luftkreis. Es sind also Wesenheiten ganz anderer Art. Da, wo sie hinkommen, strahlen sie Kräfte der Empfindung aus, während bei uns Menschen die Empfindungen einströmen. Nur in dieser Weise kann ich beschreiben, was diese Wesenheiten charakterisiert. In der christlichen Esoterik wurde dies dadurch ausgedrückt, daß man diese Wesenheiten Erzengel nannte. Heute wird dieser Ausdruck nicht mehr verstanden. Er darf nicht auf physische Mächte bezogen werden, das wäre ein Aberglaube. Er muß auf devachanische Wesen bezogen werden, welche die Botschaft der Empfindung durch den Luftkreis des Devachan tragen und überall dasjenige verbreiten, was reinste Empfindung ist.
[ 15 ] Der Ozean des Devachan ist vergleichbar einem rosenfarbenen Strom, der sich über alles ergießt. Er wird belebt von einer Reihe von Wesenheiten, welche man als Boten, als Angeloi bezeichnet. Diese tragen nicht die Empfindung, sie tragen das Leben durch die Reiche des Devachan, sie sind Lebensträger.
[ 15 ] Der Ozean des Devachan ist vergleichbar einem rosenfarbenen Strom, der sich über alles ergießt. Er wird belebt von einer Reihe von Wesenheiten, welche man als Boten, als Angeloi bezeichnet. Diese tragen nicht die Empfindung, sie tragen das Leben durch die Reiche des Devachan, sie sind Lebensträger.
[ 16 ] Und das feste Reich, das Kontinentalreich des Devachan wird belebt und beseelt von den Wesenheiten, welche in der christlichen Esoterik Archai — auf deutsch Urkräfte — genannt werden. Das untere Reich des Devachan, das feste Reich, das Kontinentalreich, wird belebt von diesen Archai. Sie sind es, die das Leben in alles einhauchen.
[ 16 ] Und das feste Reich, das Kontinentalreich des Devachan wird belebt und beseelt von den Wesenheiten, welche in der christlichen Esoterik Archai — auf deutsch Urkräfte — genannt werden. Das untere Reich des Devachan, das feste Reich, das Kontinentalreich, wird belebt von diesen Archai. Sie sind es, die das Leben in alles einhauchen.
[ 17 ] Dies sind die Wesenheiten, die in der christlichen Esoterik die Hierarchien der Archai, der Archangeloi und der Angeloi genannt werden. Diese Wesenheiten trifft der Mensch an, dessen devachanische Sinne geöffnet sind, aber es trifft sie auch jeder Mensch an, der gestorben ist und die Zustände der Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen durchmacht. Ich habe schon darauf hingewiesen, daß der Mensch, wenn er seinen Körper abgelegt hat, eine Zeitlang in der astralen Welt zuzubringen hat. Ich werde noch darauf zurückkommen. Ich möchte jetzt nur sagen, was in diesem Lande sich vollzieht, wo der Mensch reif gemacht wird, das Devachan zu betreten. Alles, was der Mensch mitgebracht hat von der physischen Natur, das wird in der astralen Welt gereinigt von den Kamakräften. Auch das sogenannte Selbstgefühl löst sich in der astralen Welt langsam auf; es lösen sich alle die chaotischen Kräfte auf, wenn der Mensch das Devachan betreten soll.
[ 17 ] Dies sind die Wesenheiten, die in der christlichen Esoterik die Hierarchien der Archai, der Archangeloi und der Angeloi genannt werden. Diese Wesenheiten trifft der Mensch an, dessen devachanische Sinne geöffnet sind, aber es trifft sie auch jeder Mensch an, der gestorben ist und die Zustände der Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen durchmacht. Ich habe schon darauf hingewiesen, daß der Mensch, wenn er seinen Körper abgelegt hat, eine Zeitlang in der astralen Welt zuzubringen hat. Ich werde noch darauf zurückkommen. Ich möchte jetzt nur sagen, was in diesem Lande sich vollzieht, wo der Mensch reif gemacht wird, das Devachan zu betreten. Alles, was der Mensch mitgebracht hat von der physischen Natur, das wird in der astralen Welt gereinigt von den Kamakräften. Auch das sogenannte Selbstgefühl löst sich in der astralen Welt langsam auf; es lösen sich alle die chaotischen Kräfte auf, wenn der Mensch das Devachan betreten soll.
[ 18 ] Ich nenne nun noch einmal die vier höheren Reiche des Astralreiches, die auch Sympathieschichten genannt werden. Sie sind erfüllt von feinem Astralstoff, von dem Stoff der Sympathie — im Gegensatz zu dem Stoff des Egoismus der unteren drei Stufen. Im vierten Reiche löst sich der Egoismus, das Selbstgefühl, im fünften Reiche löst sich der Sinnengenuß auf. Der Mensch lernt in diesem fünften Teile des Astralreiches, die Schönheit der Welt nicht deshalb zu bewundern, weil sie angenehm ist, sondern weil alles Ewige und Reine schön sein soll. Und im sechsten Astralreich lernt der Mensch kennen die tieferen Kräfte des Mitleids, des Wohlwollens, der Hingabe an die Welt. Im siebenten Reiche schmilzt alles Leben, das der Mensch aus den unteren Reichen mitgenommen hat, wie Schnee im Sonnenlicht. Und dann hat der Mensch die vier unteren Stufen des Devachan zu durchschreiten, die ich vorhin beschrieben habe. Eine große Bedeutung hat das Leben auf diesen vier Stufen.
[ 18 ] Ich nenne nun noch einmal die vier höheren Reiche des Astralreiches, die auch Sympathieschichten genannt werden. Sie sind erfüllt von feinem Astralstoff, von dem Stoff der Sympathie — im Gegensatz zu dem Stoff des Egoismus der unteren drei Stufen. Im vierten Reiche löst sich der Egoismus, das Selbstgefühl, im fünften Reiche löst sich der Sinnengenuß auf. Der Mensch lernt in diesem fünften Teile des Astralreiches, die Schönheit der Welt nicht deshalb zu bewundern, weil sie angenehm ist, sondern weil alles Ewige und Reine schön sein soll. Und im sechsten Astralreich lernt der Mensch kennen die tieferen Kräfte des Mitleids, des Wohlwollens, der Hingabe an die Welt. Im siebenten Reiche schmilzt alles Leben, das der Mensch aus den unteren Reichen mitgenommen hat, wie Schnee im Sonnenlicht. Und dann hat der Mensch die vier unteren Stufen des Devachan zu durchschreiten, die ich vorhin beschrieben habe. Eine große Bedeutung hat das Leben auf diesen vier Stufen.
[ 19 ] Ich habe gesagt, die Urkräfte, die Archai, sind in diesem ersten Reiche des Devachan zu finden. Mit diesen setzt sich der Mensch in Verbindung. Wir finden dort die entkörperten Seelen, neue Kräfte sammelnd für ihr späteres Leben. Was die Menschen zusammengehalten hat in Familienbanden, in Stammeszugehörigkeiten, in Volksverbänden, in Staatsverbänden, kurz alles, was mehr oder weniger auf Blutsverwandschaft des menschlichen Geschlechtes hindeutet, alles das wird in diesem Reiche der Urkräfte vergeistigt, damit der Mensch durch das, was er gelernt hat, geläutert wird und mit höheren Fähigkeiten begabt werden kann. Das Reich des Devachan hat für den Menschen den Sinn, daß das, was er während des Erdenlebens gelernt hat, als höhere Fähigkeit ausgebildet werden kann. Der Mensch soll in der physischen Welt Erfahrungen sammeln und diese sollen in Fähigkeiten umgewandelt werden. Wir sollen gebessert und gestärkt aus der Schule des Lebens hervorgehen.
[ 19 ] Ich habe gesagt, die Urkräfte, die Archai, sind in diesem ersten Reiche des Devachan zu finden. Mit diesen setzt sich der Mensch in Verbindung. Wir finden dort die entkörperten Seelen, neue Kräfte sammelnd für ihr späteres Leben. Was die Menschen zusammengehalten hat in Familienbanden, in Stammeszugehörigkeiten, in Volksverbänden, in Staatsverbänden, kurz alles, was mehr oder weniger auf Blutsverwandschaft des menschlichen Geschlechtes hindeutet, alles das wird in diesem Reiche der Urkräfte vergeistigt, damit der Mensch durch das, was er gelernt hat, geläutert wird und mit höheren Fähigkeiten begabt werden kann. Das Reich des Devachan hat für den Menschen den Sinn, daß das, was er während des Erdenlebens gelernt hat, als höhere Fähigkeit ausgebildet werden kann. Der Mensch soll in der physischen Welt Erfahrungen sammeln und diese sollen in Fähigkeiten umgewandelt werden. Wir sollen gebessert und gestärkt aus der Schule des Lebens hervorgehen.
[ 20 ] Nun rückt der Mensch in die zweite Region des Devachan. Der Ozean des Devachan ist das Reich, welches das Verbindende ausmacht. Wie das Wasser die Länder verbindet, so verbindet im Devachan das fließende, rosenfarbene Wasser alles dasjenige, was im unteren Reiche Grenzen hat. Grenzen werden überall aufgerichtet, wo Familien-, Stammes-, Volks-, Staatsverbände vorhanden sind. Diese Abgrenzungen müssen sein, aber gleichzeitig muß die Zusammengehörigkeit, die Harmonie aller Wesen begründet werden. Die Wesen müssen sich zusammenfinden in dem Strom, der alles durchfließt. Wenn der Mensch eintritt in diesen Strom, der alles durchfließt, dann genießt er die Früchte dessen, was er gesät hat. Da wird jeder das finden, was ihn erhebt über die Schranken des Daseins; der Mensch wird gereinigt von dem, was dem Menschen innerhalb des irdischen Reiches an Grenzen anhaften muß. Er wird dahingeführt, sich neue Fähigkeiten zu erwerben. Es sind zwar nur Keime, aber die Blumen, welche daraus aufgehen, sind die Fähigkeiten, welche er sich bildet und in das neue Leben wieder mitbringt.
[ 20 ] Nun rückt der Mensch in die zweite Region des Devachan. Der Ozean des Devachan ist das Reich, welches das Verbindende ausmacht. Wie das Wasser die Länder verbindet, so verbindet im Devachan das fließende, rosenfarbene Wasser alles dasjenige, was im unteren Reiche Grenzen hat. Grenzen werden überall aufgerichtet, wo Familien-, Stammes-, Volks-, Staatsverbände vorhanden sind. Diese Abgrenzungen müssen sein, aber gleichzeitig muß die Zusammengehörigkeit, die Harmonie aller Wesen begründet werden. Die Wesen müssen sich zusammenfinden in dem Strom, der alles durchfließt. Wenn der Mensch eintritt in diesen Strom, der alles durchfließt, dann genießt er die Früchte dessen, was er gesät hat. Da wird jeder das finden, was ihn erhebt über die Schranken des Daseins; der Mensch wird gereinigt von dem, was dem Menschen innerhalb des irdischen Reiches an Grenzen anhaften muß. Er wird dahingeführt, sich neue Fähigkeiten zu erwerben. Es sind zwar nur Keime, aber die Blumen, welche daraus aufgehen, sind die Fähigkeiten, welche er sich bildet und in das neue Leben wieder mitbringt.
[ 21 ] Das dritte ist das, was ich als Luftkreis des Devachan beschrieben habe. Auch diesen Luftkreis betritt der Mensch zwischen zwei Verkörperungen. Da, wo innerhalb des Luftkreises das tiefe Seufzen der Natur wahrzunehmen ist, wo jeder Donner ein Evozieren von Schmerzen bedeutet, wo das Sonnenlicht dem entspricht, was wir ewige Wonne und Seligkeit nennen, da bildet sich dasjenige aus, was später bei der Wiederverkörperung als Sinn für Philanthropie, für edle Menschlichkeit entsteht. Hier entsteht tätige und verständige Hingabe, werktätige Liebe, und dies ist die Pflanze, welche hier vor allen Dingen gedeiht, die der Mensch in sich ausbildet. Hier wird der Mensch das, was er in der egoistischen Welt erlebt hat, in seinen Früchten anschauen. Hier wird er zum werktätigen Menschen, zu dem Menschen, der erst die Worte Humanität und Philanthropie im vollen Sinne des Wortes kennt.
[ 21 ] Das dritte ist das, was ich als Luftkreis des Devachan beschrieben habe. Auch diesen Luftkreis betritt der Mensch zwischen zwei Verkörperungen. Da, wo innerhalb des Luftkreises das tiefe Seufzen der Natur wahrzunehmen ist, wo jeder Donner ein Evozieren von Schmerzen bedeutet, wo das Sonnenlicht dem entspricht, was wir ewige Wonne und Seligkeit nennen, da bildet sich dasjenige aus, was später bei der Wiederverkörperung als Sinn für Philanthropie, für edle Menschlichkeit entsteht. Hier entsteht tätige und verständige Hingabe, werktätige Liebe, und dies ist die Pflanze, welche hier vor allen Dingen gedeiht, die der Mensch in sich ausbildet. Hier wird der Mensch das, was er in der egoistischen Welt erlebt hat, in seinen Früchten anschauen. Hier wird er zum werktätigen Menschen, zu dem Menschen, der erst die Worte Humanität und Philanthropie im vollen Sinne des Wortes kennt.
[ 22 ] Dann kommt das vierte Reich [Akasha], das Reich des Tönens des ganzen Weltendaseins. Hier lernt der Mensch dasjenige erkennen, was im ganzen Weltendasein den Wesen und Dingen Form und Gestalt gibt. Hier lernt der Mensch erkennen, wie sich Ton zu Ton fügt zu einer Symphonie, wie Naturkraft zu Naturkraft sich fügt und sich verwandelt in «Werkzeuge». Hier lernt der Mensch die Wesen kennen, die entdecken und erfinden. Hier lernt er nicht nur erkennen, was die Kräfte als solche sind, sondern er lernt sie als lebendige Wesenheiten kennen. Hier durchdringt sich der Mensch mit der lebendigen, produktiven Schöpferkraft. Dasjenige, was hier an Äußerungen des menschlichen Daseins geschaffen wird, was geschaffen wird an menschlichen Einrichtungen, die den Menschenerdkreis lebendig machen und geeignet machen für das menschliche Leben, das lernt er erkennen, aber auch dasjenige, was in das Gebiet der höheren Künste gehört. In alldem leben Gesetze, welche im Akasha als lebende Wesen erfahren werden. Indem der Mensch in deren Glanz sich vertieft, vertieft er sich im vierten Reiche des Devachan in die Art und Weise, wie gewoben wird «am sausenden Webstuhl der Zeit». Das lernt er erkennen.
[ 22 ] Dann kommt das vierte Reich [Akasha], das Reich des Tönens des ganzen Weltendaseins. Hier lernt der Mensch dasjenige erkennen, was im ganzen Weltendasein den Wesen und Dingen Form und Gestalt gibt. Hier lernt der Mensch erkennen, wie sich Ton zu Ton fügt zu einer Symphonie, wie Naturkraft zu Naturkraft sich fügt und sich verwandelt in «Werkzeuge». Hier lernt der Mensch die Wesen kennen, die entdecken und erfinden. Hier lernt er nicht nur erkennen, was die Kräfte als solche sind, sondern er lernt sie als lebendige Wesenheiten kennen. Hier durchdringt sich der Mensch mit der lebendigen, produktiven Schöpferkraft. Dasjenige, was hier an Äußerungen des menschlichen Daseins geschaffen wird, was geschaffen wird an menschlichen Einrichtungen, die den Menschenerdkreis lebendig machen und geeignet machen für das menschliche Leben, das lernt er erkennen, aber auch dasjenige, was in das Gebiet der höheren Künste gehört. In alldem leben Gesetze, welche im Akasha als lebende Wesen erfahren werden. Indem der Mensch in deren Glanz sich vertieft, vertieft er sich im vierten Reiche des Devachan in die Art und Weise, wie gewoben wird «am sausenden Webstuhl der Zeit». Das lernt er erkennen.
[ 23 ] Das sind die vier Stufen, in denen der Mensch das, was er im irdischen Dasein vorbereitet hat, auslebt und zu neuen Fähigkeiten entfaltet. Damit ist ein wichtiger Moment für den Menschen eingetreten. Wenn er dieses vierte Reich durchlaufen hat, dann ist der Moment gekommen, wo er auf die andere Seite unseres Weltsystems versetzt wird, in das eigentliche Reich des Geistigen, in das Reich, wo von der anderen Seite her die Eindrücke geformt werden. Nur kurze Zeit kann das Menschenwesen dort zubringen; längere Zeit bleiben nur diejenigen, welche schon eine höhere Entwicklung erreicht haben. Die noch unentwickelten Menschenwesen haben nur einen Augenblick des Aufblitzens in diesem höheren Reiche, um dann wieder hinabzusteigen in die tieferen Gebiete und dort Erfahrungen zu sammeln, um, wenn sie wiederkehren, dann immer länger und länger dort zu verweilen. Wenn der Mensch dieses Reich wieder betritt, dann entwickeln sich die Fähigkeiten, die früher eingeschränkt waren durch die stoffliche Welt. Ich nenne es einen wichtigen Augenblick, weil das, was früher durch die Materie zusammengehalten war, vollständig abgelegt, entfernt wird. Was früher eng war, wird jetzt weit, was früher aneinander und ineinanderhaftend war, wird jetzt sich entfalten; es wird flüssig, der Mensch wird frei. Nicht mehr eingeengt sind die Fähigkeiten durch die Stofflichkeit. Man kann das nur vergleichen etwa mit einer Pflanze, welche nicht frei wachsen kann, sondern die wachsen muß zwischen Felsspalten und sich in der Form den Felsspalten anpassen muß; sie wächst empor, aber eingeengt von der Felsspalte. So ist es auch für die menschliche Seele. Nehmen Sie an, die Felsspalte wird weicher und weicher, so daß die Pflanze sich etwas mehr entfalten kann. Ist die Menschenseele eingetreten in das Akashareich: da ist absolute Gleichheit. Für denjenigen, dessen devachanisches Auge geöffnet ist, ist es wunderbar anzusehen, wie sich die Seele entfaltet beim Übergang aus dem Akashareich in die höheren Reiche des Devachan. Wir sehen sie als eine feine, ätherische Substanz inmitten einer ei- oder kugelförmigen, schwebenden Substanz. Hülle um Hülle legt sie ab. Die feine Hüllenfarbe des Akasha wird beseitigt, und die reine Wesenheit entfaltet sich, strahlend im neuen Licht, in einem Lichte, das mit irdischen Worten nicht zu beschreiben ist. Sie bekommt eine völlig freie Form. Jede Fähigkeit, die im irdischen Leben eingezwängt war und die selbst im unteren Devachanreiche nicht vollständig frei war, wird nun frei. Der Mensch wird frei nach allen Seiten. Er kann all seine Fähigkeiten zum vollen Wachstum bringen. Je mehr der Mensch an Fähigkeiten entwickelt, desto mehr «quillt er auf» und desto mehr nimmt er in die neue Verkörperung mit. Solange er da verweilen darf, macht er auch die Bekanntschaft mit den Meistern der Weisheit und des Mitleids. Das ist das Reich, wo er von den noch erhabeneren Wesenheiten entgegennehmen darf aus Gnade die Absichten, die dem Kosmos zugrundeliegen. Von hier aus weben sie das Kleid der Welt, das aus den Stoffen der unteren Devachanreiche, aus dem Astralreiche und dem Reiche der irdischen Substanzen gewoben wird. Dort oben sind die Absichten, die Grundlinien der kosmischen Entwicklung vorgezeichnet, und dort kann auch derjenige, der im Laufe der Entwicklung seine Fähigkeiten mehr ausgebildet hat, die Bekanntschaft machen mit der dreifachen Stufenfolge der Wesenheiten, die ich aufgezählt habe.
[ 23 ] Das sind die vier Stufen, in denen der Mensch das, was er im irdischen Dasein vorbereitet hat, auslebt und zu neuen Fähigkeiten entfaltet. Damit ist ein wichtiger Moment für den Menschen eingetreten. Wenn er dieses vierte Reich durchlaufen hat, dann ist der Moment gekommen, wo er auf die andere Seite unseres Weltsystems versetzt wird, in das eigentliche Reich des Geistigen, in das Reich, wo von der anderen Seite her die Eindrücke geformt werden. Nur kurze Zeit kann das Menschenwesen dort zubringen; längere Zeit bleiben nur diejenigen, welche schon eine höhere Entwicklung erreicht haben. Die noch unentwickelten Menschenwesen haben nur einen Augenblick des Aufblitzens in diesem höheren Reiche, um dann wieder hinabzusteigen in die tieferen Gebiete und dort Erfahrungen zu sammeln, um, wenn sie wiederkehren, dann immer länger und länger dort zu verweilen. Wenn der Mensch dieses Reich wieder betritt, dann entwickeln sich die Fähigkeiten, die früher eingeschränkt waren durch die stoffliche Welt. Ich nenne es einen wichtigen Augenblick, weil das, was früher durch die Materie zusammengehalten war, vollständig abgelegt, entfernt wird. Was früher eng war, wird jetzt weit, was früher aneinander und ineinanderhaftend war, wird jetzt sich entfalten; es wird flüssig, der Mensch wird frei. Nicht mehr eingeengt sind die Fähigkeiten durch die Stofflichkeit. Man kann das nur vergleichen etwa mit einer Pflanze, welche nicht frei wachsen kann, sondern die wachsen muß zwischen Felsspalten und sich in der Form den Felsspalten anpassen muß; sie wächst empor, aber eingeengt von der Felsspalte. So ist es auch für die menschliche Seele. Nehmen Sie an, die Felsspalte wird weicher und weicher, so daß die Pflanze sich etwas mehr entfalten kann. Ist die Menschenseele eingetreten in das Akashareich: da ist absolute Gleichheit. Für denjenigen, dessen devachanisches Auge geöffnet ist, ist es wunderbar anzusehen, wie sich die Seele entfaltet beim Übergang aus dem Akashareich in die höheren Reiche des Devachan. Wir sehen sie als eine feine, ätherische Substanz inmitten einer ei- oder kugelförmigen, schwebenden Substanz. Hülle um Hülle legt sie ab. Die feine Hüllenfarbe des Akasha wird beseitigt, und die reine Wesenheit entfaltet sich, strahlend im neuen Licht, in einem Lichte, das mit irdischen Worten nicht zu beschreiben ist. Sie bekommt eine völlig freie Form. Jede Fähigkeit, die im irdischen Leben eingezwängt war und die selbst im unteren Devachanreiche nicht vollständig frei war, wird nun frei. Der Mensch wird frei nach allen Seiten. Er kann all seine Fähigkeiten zum vollen Wachstum bringen. Je mehr der Mensch an Fähigkeiten entwickelt, desto mehr «quillt er auf» und desto mehr nimmt er in die neue Verkörperung mit. Solange er da verweilen darf, macht er auch die Bekanntschaft mit den Meistern der Weisheit und des Mitleids. Das ist das Reich, wo er von den noch erhabeneren Wesenheiten entgegennehmen darf aus Gnade die Absichten, die dem Kosmos zugrundeliegen. Von hier aus weben sie das Kleid der Welt, das aus den Stoffen der unteren Devachanreiche, aus dem Astralreiche und dem Reiche der irdischen Substanzen gewoben wird. Dort oben sind die Absichten, die Grundlinien der kosmischen Entwicklung vorgezeichnet, und dort kann auch derjenige, der im Laufe der Entwicklung seine Fähigkeiten mehr ausgebildet hat, die Bekanntschaft machen mit der dreifachen Stufenfolge der Wesenheiten, die ich aufgezählt habe.
[ 24 ] Er lernt in der ersten Sphäre des oberen Devachan von den Wesenheiten, die zu Exusiai aufgestiegen sind, die Wunderblume kennen, die hervorquillt aus den Keimen des Weltalls. Er lernt, wie sie wächst; er lernt die ewigen Kräfte des Universums kennen. Er trifft in dieser Sphäre die Wesen, welche die Kraft des Gedankens haben; er sieht, wie der Gedanke durch sie wirkt.
[ 24 ] Er lernt in der ersten Sphäre des oberen Devachan von den Wesenheiten, die zu Exusiai aufgestiegen sind, die Wunderblume kennen, die hervorquillt aus den Keimen des Weltalls. Er lernt, wie sie wächst; er lernt die ewigen Kräfte des Universums kennen. Er trifft in dieser Sphäre die Wesen, welche die Kraft des Gedankens haben; er sieht, wie der Gedanke durch sie wirkt.
[ 25 ] Die nächsthöhere Sphäre beherbergt die Wesenheiten der Dynamis. Sie haben nicht nur die Gedankenkraft, sondern auch die Quellkraft; sie sind die Wesen, welche gleichsam die Keime der Gedanken haben. Vergleichen Sie die Exusiai mit der Blume. Gehen Sie dann zu dem Samen, der jetzt durchsichtig, hell und klar ist, der aber außerdem die Kraft hat, zur Blume zu werden. Die geistige, spirituelle Kraft des ganzen Weltalls ist in den Händen der Dynamis. Kraftstrahlen heißen sie deshalb. So kann durch diese Wesenheiten der Gedankenkeim gebildet werden, und dann von der anderen Seite das ganze eingebildet werden in das Akasha, das der Ton des ganzen Weltgefüges ist. So wird dort geformt, wie Goethe es seinen Faust beschreiben läßt, dort, wo die Mütter sitzen, in Einsamkeit thronen und am glühenden Dreifuß arbeiten. Ich sagte schon, zu Plutarchs Zeiten nannte man dieses Reich ebenfalls das Reich der Mütter. Wenn Sie da über das Reich der Mütter bei Plutarch nachlesen, dann wird Ihnen über diese Erzählung ein ganz neuer Sinn aufgehen.
[ 25 ] Die nächsthöhere Sphäre beherbergt die Wesenheiten der Dynamis. Sie haben nicht nur die Gedankenkraft, sondern auch die Quellkraft; sie sind die Wesen, welche gleichsam die Keime der Gedanken haben. Vergleichen Sie die Exusiai mit der Blume. Gehen Sie dann zu dem Samen, der jetzt durchsichtig, hell und klar ist, der aber außerdem die Kraft hat, zur Blume zu werden. Die geistige, spirituelle Kraft des ganzen Weltalls ist in den Händen der Dynamis. Kraftstrahlen heißen sie deshalb. So kann durch diese Wesenheiten der Gedankenkeim gebildet werden, und dann von der anderen Seite das ganze eingebildet werden in das Akasha, das der Ton des ganzen Weltgefüges ist. So wird dort geformt, wie Goethe es seinen Faust beschreiben läßt, dort, wo die Mütter sitzen, in Einsamkeit thronen und am glühenden Dreifuß arbeiten. Ich sagte schon, zu Plutarchs Zeiten nannte man dieses Reich ebenfalls das Reich der Mütter. Wenn Sie da über das Reich der Mütter bei Plutarch nachlesen, dann wird Ihnen über diese Erzählung ein ganz neuer Sinn aufgehen.
[ 26 ] Im höchsten Reiche tönen die Wesenheiten, die wir Kyriotetes nennen. Nur die Höchstentwickelten können einen kurzen Einblick in dieses Reich gewinnen. Dort ist alles in Harmonie und Einheit; alles Sondersein ist verschwunden.
[ 26 ] Im höchsten Reiche tönen die Wesenheiten, die wir Kyriotetes nennen. Nur die Höchstentwickelten können einen kurzen Einblick in dieses Reich gewinnen. Dort ist alles in Harmonie und Einheit; alles Sondersein ist verschwunden.
[ 27 ] Die Exusiai, die Dynamis, die Kyriotetes, das sind die drei obersten Reiche, in denen des Menschen Fähigkeiten völlig frei werden, die Reiche, die wir in der Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen betreten, um von dem, was auf der jenseitigen Seite liegt, Kräfte zu schöpfen für das Wirken in der diesseitigen Welt des
[ 27 ] Die Exusiai, die Dynamis, die Kyriotetes, das sind die drei obersten Reiche, in denen des Menschen Fähigkeiten völlig frei werden, die Reiche, die wir in der Zwischenzeit zwischen zwei Verkörperungen betreten, um von dem, was auf der jenseitigen Seite liegt, Kräfte zu schöpfen für das Wirken in der diesseitigen Welt des
[ 28 ] Daseins. Was im diesseitigen Dasein vorgeht, was wir selbst tun und wirken, das ist die Welt der Ergebnisse, die Welt der Wirkungen. Die Welt der Ursachen liegt jenseits des Irdischen. Wenn wir
[ 28 ] Daseins. Was im diesseitigen Dasein vorgeht, was wir selbst tun und wirken, das ist die Welt der Ergebnisse, die Welt der Wirkungen. Die Welt der Ursachen liegt jenseits des Irdischen. Wenn wir
[ 29 ] zu einer neuen Verkörperung zurückkehren, dann strömt uns neue Kraft zum Dasein aus der Welt der Ursachen zu, und alles, was der Mensch in dieser Welt vollbringt, was in ihm aufleuchtet als sittliche Ideale, als Fähigkeiten zu schöpferischer Arbeit, als werktätige Menschenliebe, als Mitleid mit allen Wesen, was aufleuchtet zur Beherrschung der Naturkräfte in der Technik, das ruht im Verborgenen der menschlichen Seele; sie hat es sich mitgebracht aus dem Reiche des höheren Devachan, wo die Ursachen zu den diesseitigen Wirkungen sind.
[ 29 ] zu einer neuen Verkörperung zurückkehren, dann strömt uns neue Kraft zum Dasein aus der Welt der Ursachen zu, und alles, was der Mensch in dieser Welt vollbringt, was in ihm aufleuchtet als sittliche Ideale, als Fähigkeiten zu schöpferischer Arbeit, als werktätige Menschenliebe, als Mitleid mit allen Wesen, was aufleuchtet zur Beherrschung der Naturkräfte in der Technik, das ruht im Verborgenen der menschlichen Seele; sie hat es sich mitgebracht aus dem Reiche des höheren Devachan, wo die Ursachen zu den diesseitigen Wirkungen sind.
[ 30 ] Wunderbar deutet das Goethe an in dem Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie, wo er von dem Flusse spricht — den wir vergleichen können mit dem Akashastrom — und das jenseitige Ufer den Garten der Blume, den Garten der schönen Lilie nennt. Von einer solchen Blume ist auch in den Mitteilungen des Hinduweisen die Rede. Sie ist die Kraft, die das ganze Devachan durchströmt. Aus dieser Blume wachsen Früchte, und die Früchte sind die Urbilder für diese Welt. Will der Mensch wirken, so muß er sich Kraft dazu holen, indem er in diesen Früchten Nahrung findet. Dann kommt der Mensch zur Entwicklung; er wird wirksam und kraftvoll.
[ 30 ] Wunderbar deutet das Goethe an in dem Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie, wo er von dem Flusse spricht — den wir vergleichen können mit dem Akashastrom — und das jenseitige Ufer den Garten der Blume, den Garten der schönen Lilie nennt. Von einer solchen Blume ist auch in den Mitteilungen des Hinduweisen die Rede. Sie ist die Kraft, die das ganze Devachan durchströmt. Aus dieser Blume wachsen Früchte, und die Früchte sind die Urbilder für diese Welt. Will der Mensch wirken, so muß er sich Kraft dazu holen, indem er in diesen Früchten Nahrung findet. Dann kommt der Mensch zur Entwicklung; er wird wirksam und kraftvoll.
[ 31 ] Wie ich gesagt habe, soll die Theosophie den Menschen nicht abziehen von der Welt. Sie will ihn nicht versetzen in ein Reich, in dem er schwach und matt wird für das irdische Dasein; das will sie nicht. Sie will etwas ganz anderes. Sie will ihn hinweisen auf ein Reich, in dem er sich Kraft und Fähigkeiten holt, um im irdischen Dasein kraftvoll und zu seinen Arbeiten fähig zu sein. Ein Mensch, der nicht weiß, was hinter und vor ihm liegt in der Entwicklung, der gleicht einem Blinden, der nur so dahintappt und nicht weiß, wohin er tappt und woran er stößt. Und einem Sehenden gleicht der Mensch, der seinen Weg vor- und rückwärts kennt.
[ 31 ] Wie ich gesagt habe, soll die Theosophie den Menschen nicht abziehen von der Welt. Sie will ihn nicht versetzen in ein Reich, in dem er schwach und matt wird für das irdische Dasein; das will sie nicht. Sie will etwas ganz anderes. Sie will ihn hinweisen auf ein Reich, in dem er sich Kraft und Fähigkeiten holt, um im irdischen Dasein kraftvoll und zu seinen Arbeiten fähig zu sein. Ein Mensch, der nicht weiß, was hinter und vor ihm liegt in der Entwicklung, der gleicht einem Blinden, der nur so dahintappt und nicht weiß, wohin er tappt und woran er stößt. Und einem Sehenden gleicht der Mensch, der seinen Weg vor- und rückwärts kennt.
[ 32 ] Die besonderen Wesenheiten, die wir noch antreffen, sollen der Gegenstand der nächsten Vorträge sein. Wir werden über das ganze Leben im Devachan, auch über einzelne Erlebnisse und über das Hereinwirken der devachanischen Welt in unsere Welt noch weiteres hören. Aus diesen einleitenden Vorträgen sollte hervorgehen, daß die Theosophie keine wirklichkeitsfremde, sondern eine wirklichkeitsfreundliche, eine schaffensfreudige Lehre ist, weil sie den Menschen nicht hinwegführt vom irdischen Dasein, sondern ihn ausstattet mit Kräften, die im irdischen Dasein zwar leben, aber im irdischen Dasein nicht sichtbar sind. Diese muß der Mensch erkennen, wenn er hinaufstrebt in die Reiche, die nicht zu betreten sind für denjenigen Menschen, der nur an der sinnlichen Welt hängt. Und allen dem geistigen Reiche feindlichen Naturen, all denen, die sagen, es sei nichts jenseits der sinnlichen Welt, denen wollen wir das Goethesche Wort entgegenrufen:
[ 32 ] Die besonderen Wesenheiten, die wir noch antreffen, sollen der Gegenstand der nächsten Vorträge sein. Wir werden über das ganze Leben im Devachan, auch über einzelne Erlebnisse und über das Hereinwirken der devachanischen Welt in unsere Welt noch weiteres hören. Aus diesen einleitenden Vorträgen sollte hervorgehen, daß die Theosophie keine wirklichkeitsfremde, sondern eine wirklichkeitsfreundliche, eine schaffensfreudige Lehre ist, weil sie den Menschen nicht hinwegführt vom irdischen Dasein, sondern ihn ausstattet mit Kräften, die im irdischen Dasein zwar leben, aber im irdischen Dasein nicht sichtbar sind. Diese muß der Mensch erkennen, wenn er hinaufstrebt in die Reiche, die nicht zu betreten sind für denjenigen Menschen, der nur an der sinnlichen Welt hängt. Und allen dem geistigen Reiche feindlichen Naturen, all denen, die sagen, es sei nichts jenseits der sinnlichen Welt, denen wollen wir das Goethesche Wort entgegenrufen:
Nur immer zu! Wir wollen es ergründen:
In deinem Nichts hoff' ich das All zu finden.
Nur immer zu! Wir wollen es ergründen:
In deinem Nichts hoff' ich das All zu finden.
